Umfrage zu Sex und Partnerschaft: Sex attraktive Männer und unattraktive Frauen haben die meisten Sexualpartner

20 Gedanken zu “Umfrage zu Sex und Partnerschaft: Sex attraktive Männer und unattraktive Frauen haben die meisten Sexualpartner

    • @only me
      Vielleicht einfach weniger stabile Beziehungen oder der Vorteil, dass die sehr hübschen eher sehr wählerisch sein können und auf etwas „besseres“ warten.
      Theoretisch sind für hässlichere Menschen eben mehr akzeptable Partner auf dem Markt als für sehr hübsche.

      • Unterhaltet euch halt mal mit echt hässlichen Frauen, es gibt immer drei Verzweifelte, die sich haben einreden lassen, das sei mit ner Flasche Vodka intus besser als Handarbeit.

      • @Christian
        Da stimmt was ganz gewaltig nicht.
        1. Man kommt an den Artikel ohne Bezahlung gar nicht heran.
        2. Die veröffentlichte Tabelle im Tweet zeigt „Mean“ an, ohne die Standardabweichung (SD) auszuweisen. Eher ungewöhnlich.
        3. Jedoch werden Q1 und Q3 (Quartile) ausgewiesen, ergo sollte da m.E. „Median“ stehen und nicht „Mean“.
        4. Wenn bei Männern, „very attractive“ Q1=2 Sexualpartner und Q3=10 Sexualpartner, dann kann aber der Median *unmöglich* bei „9,92“ liegen.
        Hier geht es gehörig durcheinander, UM etwas zu „beweisen“.

      • @Christian,

        angenommen, die Ziele einer hässlichen Frau seien die selben wie die einer schönen Frau, nämlich eine feste Beziehung.
        Dann sind deine beiden Ansätze keine Erklärungen.
        „Weniger stabile Beziehungen“ ist selbst schon Folge von irgendwas. WARUM sind die Beziehungen von hässlichen Frauen instabil?
        Und auf „etwas Besseres warten“ fällt vor allem jener Frau leicht, für die es „mehr akzeptable Partner auf dem Markt“ gibt.

        Viele sexuelle Partner können zwei Gründe haben:
        – erfolgreiche Kurzzeitstrategie
        – ständig scheiternde Langzeitstrategie ohne Lerneffekt

        Was wären mögliche Gründe, dass eine hässliche Frau eine Kurzzeitstrategie fährt?
        Mir fällt eine Begründung ein: Eine Frau, die in der intrasexuellen Konkurrenz ständig verliert, kann ihren gefühlten Status damit erhöhen, dass sie sich beweist, trotzdem jederzeit einen Partner bekommen zu können.

        Langzeitstrategie: Warum steigt eine Frau immer und immer wieder mit einem Mann ins Bett, in der Hoffnung, dass er (deswegen) bei ihr bleibt?
        Mangelnde Klugheit. Ihr fällt außer Sex nichts ein, womit man einen Mann binden könnte. Ergänzt dadurch, dass in ihrem Pool womöglich auch mehr Männer sind, die ähnlich schlecht bindungsfähig sind wie sie.

        Ich habe bei letzterem eine wackelige Theorie im Hinterkopf, nämlich, dass hässliche Menschen im Schnitt weniger intelligent sind als attraktive. Wenn ich an all die dummen Menschen in der S-Bahn denke, scheint mir das unausweichlich so zu sein;)

        Auf den ersten Blick (grad erst gegoogelt) finde ich Satoshi Kanazawas Argumentation plausibel:

        The conclusion that beautiful people are more intelligent follows from four assumptions. (1) Men who are more intelligent are more likely to attain higher status than men who are less intelligent. (2) Higher-status men are more likely to mate with more beautiful women than lower-status men. (3) Intelligence is heritable. (4) Beauty is heritable. If all four assumptions are empirically true, then the conclusion that beautiful people are more intelligent is logically true, making it a proven theorem. We present empirical evidence for each of the four assumptions.

        In einem späteren Artikel schreibt er:

        I show, using an American sample from the National Longitudinal Study of Adolescent Health, that physically more attractive people are more intelligent. As I explain in a subsequent post, the association between physical attractiveness and intelligence may be due to one of two reasons. Genetic quality may be a common cause for both (such that genetically healthier people are simultaneously more beautiful and more intelligent). Alternatively, the association may result from a cross-trait assortative mating, where more intelligent and higher status men of greater resources marry more beautiful women. Because both intelligence and physical attractiveness are highly heritable, their children will be simultaneously more beautiful and more intelligent.

        FWIW.

        • Da sollte man immer bedenken, die haben oft Kinder, und bei denen könnten sich ja die Dümmeren auf’s Kopulieren versteifen und’s prassen.
          Während die Klügeren weniger Nachwuchs zeugen.
          Fluschi.

        • @only_me

          Klassischer Fehler: „The conclusion that beautiful people are more intelligent follows from four assumptions.“ – die alle falsch sind.

          Es gibt keinen *Determinismus* für die Vererbung von Intelligenz oder Attraktivität, schon mal gar nicht den der Eltern.
          Der klassische Sarrazin-Fehler/Ideologie:
          X und Y kopulieren und zeugen Nachwuchs, outcome IQ = IQ X+IQ Y / 2.
          Bei ihm besonders tragisch, weil damit seine Ideologie verbunden ist, die vererbte Intelligenz ermögliche die gesellschaftliche Position (bei ihm reichte es immerhin zum Finanzsenator in *Berlin*. Kicher!)
          Und was macht er? Er heiratete eine Lehrerin – also nicht gerade das hellste Licht auf der Torte.
          Wenn er an seine eigene Theorie glaubt (und leider tut er das), ist sein Nachwuchs demnach zwangsläufig blöder als er selbst.
          Wenn schon „Zucht“, dann wenigstens mit einer dafür geeigneten Frau:
          http://www.konbini.com/ng/lifestyle/maryam-mirzakhani-first-woman-win-nobel-prize-math/
          Aber das nur am Rande.

          Es gibt also nur eine bestimmten Wahrscheinlichkeit, dass du deine Intelligenz vererbst und leider ist die Wahrscheinlichkeit *gleich groß*, dass die weiter vererbte *geringer* ist als deine eigene.
          Genau da setzen gesellschaftliche Unterschiede ein: Entweder man hat das Geld für Nachhilfestunden, Privatschule etc. zum durchprügeln durch das Abi oder man hat es nicht.
          Und auch in der Schule, genauer: Grundschule werden bereits Gymnasialempfehlungen basierend auf der sozialen Herkunft (und dem Geschlecht) ausgesprochen.
          D.h. soziale Selektion und Weichenstellungen für dein weiteres Leben.

          Der Spezialist für fortschrittliches Deutschtum durch Kopulation:
          Subcomandante crumar

          • @crumar,

            „die alle falsch sind.“

            Da würden mich deine Quellen interessieren.
            1) Meines Wissens sind Intelligenz und Fleiß die stärksten Indikatoren für beruflichen Erfolg.
            2) Natürlich haben erfolgreiche Männer mehr Erfolg bei Frauen. Das nennst du „falsch“?
            3) Klar, es gibt eine Regression zur Mitte, aber die Wahrscheinlichkeit, dass das Kind eines intelligenten Menschen einen hohen IQ hat, ist deutlich höher als das eines dummen Menschen. Da gibt es eindeutig eine Korrelation.
            4) Du hast grad mal eben die Sexy-Son Hypothese vom Tisch gewischt. Ohne jeden Beleg.

          • @only_me

            „Da würden mich deine Quellen interessieren.“
            Mein Kopf, ich höre Stimmen – die der Vernunft.

            „1) Meines Wissens sind Intelligenz und Fleiß die stärksten Indikatoren für beruflichen Erfolg.“
            „Fleiß“ = intrinsische Motivation+Disziplin. Nicht vererbbar. Was erklärt, warum „Intelligenz“ oder „Talent“ eher auf die *Möglichkeit* zum „beruflichen Erfolg“ deuten.
            „Intelligenz“ und „Talent“ sind NICHTS ohne harte Arbeit.

            „2) Natürlich haben erfolgreiche Männer mehr Erfolg bei Frauen. Das nennst du „falsch“?“
            Lies noch einmal seine lustige Idee: „Intelligence is heritable. (4) Beauty is heritable.“
            Was nach ihm bedeutet: Die Kinder erben die *Intelligenz vom Vater* und die *Schönheit von der Mutter*.
            Woher WISSEN die Gene das eigentlich?
            Welcher GOTT sortiert die Gene so, dass nicht automatisch die *Hässlichkeit des Vaters* und die *Blödheit der Mutter* vererbt wird?
            Das ist nämlich seine verborgene Grundannahme, es gäbe eine göttliche Entität, die letzteres verhindert.
            Alle Merkmalskombinationen (auf einer Skala) sind jedoch gleich wahrscheinlich.

            „3) Klar, es gibt eine Regression zur Mitte, aber die Wahrscheinlichkeit, dass das Kind eines intelligenten Menschen einen hohen IQ hat, ist deutlich höher als das eines dummen Menschen.“
            Jein.
            Die Wahrscheinlichkeit, dass es einen genauso hohen oder höheren IQ hat ist ebenso hoch wie die, einen genauso hohen oder niedrigeren IQ zu haben. Das gilt gleichermaßen für den Intelligenten und weniger intelligenten Menschen. Da sich 68% der Menschen in einer Standardabweichung um den Durchschnitts IQ tummeln, sagt das herzlich wenig.

            D.h. wir müssen es jetzt wie Feministinnen machen und nehmen die Extreme, um die Regel auszuhebeln: Wir nehmen also einen ultraintelligenten Menschen und einen grenzdebilen und dann könnte das funktionieren. Aber das trifft dann für 2,5% der Bevölkerung auf der einen und auf der anderen Seite zu. Für 95% der Bevölkerung jedoch NICHT.

            Die 2,5% wiederum, die sich qua Intelligenz auserwählt fühlen, sollten dann eins NICHT tun – was Männer gerne machen – nämlich hübsche, doofe Frauen ehelichen, um mit ihnen dann Nachwuchs zu produzieren. Wir sind dann nämlich wieder bei 2.

            „4) Du hast grad mal eben die Sexy-Son Hypothese vom Tisch gewischt. Ohne jeden Beleg.“
            Habe ich nicht.
            Wenn Frauen auf einen durchtrainierten männlichen Körper a la Hugh Jackman stehen, dann hast du gute Karten, wenn deine Gene den (sichtbaren) Muskelaufbau begünstigen.
            Das „training“ in „durchtrainiert“ verweist jedoch auf deine eigene Leistung/Anstrengung, aus der *Möglichkeit* eine *Wirklichkeit* werden zu lassen.

            Und genau HIER sieht man die Unterschiede zwischen Tierreich und Menschen am deutlichsten.
            Die sexuelle Selektion der Frauen verweist nämlich auf Männer als „human DOINGS“.
            „Status“ und „Erfolg“ müssen ebenso hergestellt werden wie eine ausgeprägte Muskulatur; die werden (in der Regel) nicht vererbt.

        • (1) Men who are more intelligent are more likely to attain higher status than men who are less intelligent.

          (2) Higher-status men are more likely to mate with more beautiful women than lower-status men.

          (3) Intelligence is heritable.

          (4) Beauty is heritable.

          If all four assumptions are empirically true, then the conclusion that beautiful people are more intelligent is logically true.

          Diese Aussage ist wiederum logisch falsch.

          Dort steht: „Intelligenz ist vererbbar“ dort steht nicht (!) „hohe Intelligenz ist vererbbar“. Das ist ein Unterschied, da „die Schöne“ eben auch ziemlich blöde sein kann und sich das zweifelsohne ebenfalls beim Nachwuchs niederschlägt. Und dass Schönheit=Klugheit kann er nicht voraussetzen, da er ja gerade das herleiten will. Selbiges gilt natürlich auch für die Schönheit des Klugen. Wenn aber vor allem zwei hübsche Dumme und zwei hässliche Kluge entsprechend besonders hübsche dumme und besonders hässliche kluge Kinder machen, dürfte es immer einen entsprechenden Pool selbiger geben, was wiederum obige Aussage falsifiziert.

          Es ist durchaus beobachtbar, dass Schönheit und Intelligenz korreliert, aber das liegt, nach meiner Beobachtung, eher daran, dass Kluge auch eher in der Lage sind die Regeln der Attraktivität zu durchschauen und finanziell oft besser ausgestattet sind (Fitnesscenter, Schönheits-OP, Klamotten, Körperpflege, Status, Essgewohnheiten, Bildung), während viele Dumme eigentlich hübsch sein könnten, aber ungepflegt, aufgequollen und Cola saufend vor der Spielkonsole etc. versacken.

          • Im Übrigen würde das dann sowieso nur für einen Kulturkreis gelten, in dem frei Partnerwahl stattfindet.

          • „da “die Schöne” eben auch ziemlich blöde sein kann “

            Ich bin nun kein Statistik-Gott…

            Aber angenommen Intelligenz sei bei schönen Frauen normal verteilt. Wenn nun schöne Frauen im Schnitt mit überdurchschnittlich intelligenten Männern Nachkommen erzeugen, und wir davon ausgehen, dass die Intelligenz der Nachkommen mittig zwischen den Eltern liegen, dann haben schöne Frauen im Schnitt überdurchschnittlich intelligente Kinder.

            Oder?

          • @only_me:

            „Aber angenommen Intelligenz sei bei schönen Frauen normal verteilt. Wenn nun schöne Frauen im Schnitt mit überdurchschnittlich intelligenten Männern Nachkommen erzeugen, und wir davon ausgehen, dass die Intelligenz der Nachkommen mittig zwischen den Eltern liegen, dann haben schöne Frauen im Schnitt überdurchschnittlich intelligente Kinder.“

            Ja, so formuliert, müsste es passen. Oder vollständiger: „Der Nachwuchs überdurchschnittlich intelligenter Männer (und überdurchschnittlich schöner Frauen) ist (bei freier Partnerwahl) mit höherer Wahrscheinlichkeit überdurchschnittlich schön und intelligent, als der anderer Männer und Frauen.“

            Das ist zumindest einigermaßen plausibel, mit ordentlich Unschärfe, was die Definition von Intelligenz und Schönheit anbelangt. Empirisch prüfen müsste man es trotzdem nochmal explizit.

            Mich hat nur die Aussage: „that beautiful people are more intelligent is logically true“ aufgeregt, denn die ist eindeutig unsinnig, schon weil sie Vererbungswahrscheinlichkeiten ausblendet. Mit solchen Aussagen muss man vorsichtig sein, nicht, dass es ein dummer Journalist liest und dann so in die Welt pustet.

    • Den Ego-Boost Faktor gibt es bestimmt.

      Daneben gibt es eine ganze Menge denkbarer Gründe:

      – hässliche Frauen bekommen schlechtere Männer, die dafür austauschbarer sind
      – hässliche Frauen brauchen mehr verschiedene Männer, um addiert auf das selbe Maß an „Power“ zu kommen, dass ihren Schutz sicherstellt
      – hässlichere Frauen haben sowieso schlechtere Möglichkeiten ihren Sex teuer zu verkaufen, also verkaufen sie mehr

      Ich glaube aber letztlich, dass diese ganz abstrakten SMV-Überlegungen nur ein sehr grober Blick sind, der allenfalls im Schnitt aller Situationen und größeren Zeiträume wirklich taugt. Ich sehe es eher so, dass Frauen bestimmte emotionale Reaktionsmechanismen eingebaut haben, die zwar grob funktionieren, aber in bestimmten Situationen (oder auch Zeiten) ganz und gar katastrophal falsch und dumm agieren können. Und das ist dann vielleicht tatsächlich Dummheit.

  1. Irgendwo habe ich mal gelesen, dass im Iran, wo ein freier Umgang der Geschlechter praktisch unmöglich ist, die Leute häufig sehr schnell und unkompliziert Sex haben, wenn sich mal eine Gelegenheit ergibt.

    Vielleicht liegt bei den hässlichen frauen ein ähnliches Phänomen vor?

  2. Wann ist ein Frau „häßlich“ oder „unattraktiv“? Und sind diese „häßlichen/unattraktiven“ Frauen tatsächlich dumm? Und was heißt „dumm“. Hat man den IQ gemessen? Schützt ein hoher IQ vor Dummheiten? Spielt vielleicht das Milieu, die soziale Situation eine Rolle, dass vielleicht „dumme“ oder „häßliche/unattraktive“ Frauen mehr Sex haben als „attraktive“ oder „nicht dumme“ Frauen?
    Und wie wird sich die Selbstmodellage, derzeit in unseren Breiten vor allem von Frauen auf das zukünftige Sexualverhalten und den daraus resultierenden Kindern auswirken? Muss ich man sich dann in 20 Jahren immer auch Fotos der Großeltern vorlegen lassen, um einzuschätzen, ob die Frau, die einem gegenübersitzt, das richtige genetische Material in sich trägt, um hübsche und intelligente Kinder zu zeugen?
    Fragen über Fragen.

  3. Pingback: Wie lange warten bis zum ersten Sex? | Alles Evolution

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