Selbstmach Samstag 165 (25.11.2017)

Welche Themen interessieren euch, welche Studien fandet ihr besonders interessant in der Woche, welche Neuigkeiten gibt es, die interessant für eine Diskussion wären und was beschäftigt euch gerade?

Welche interessanten Artikel gibt es auf euren Blogs? (Schamlose Eigenwerbung ist gerne gesehen!)

Welche Artikel fandet ihr in anderen Blogs besonders lesenswert?

Welches Thema sollte noch im Blog diskutiert werden?

Für das Flüchtlingsthema gibt es andere Blogs

Ich erinnere auch noch mal an Alles Evolution auf Twitter und auf Facebook.

Es wäre nett, wenn ihr Artikel auf den sozialen Netzwerken verbreiten würdet.

Wer mal einen Gastartikel schreiben möchte, der ist dazu herzlich eingeladen.

292 Gedanken zu “Selbstmach Samstag 165 (25.11.2017)

    • Mir scheint, die Studie enthält einen offenkundigen Fehler: Hier wird nicht das Verhalten von typischen Frauen ausgewertet, sondern das Verhalten von solchen Frauen, die bestimmte Bilder von bestimmten Männern posten, und von solchen Frauen, die solche Bilder in einem entsprechenden Forum kommentieren, bewerten usw.

      Dieser Befund ist aufschlußreich genug – aber er kann nicht ohne weiteres auf *alle* Frauen (oder alle jungen Frauen) übertragen werden. Wonach bewerten solche Frauen Männer, die keine derartigen Bilder posten und die auch keine derartigen Bilder in solchen Foren kommentieren? Darüber wissen wir erst mal herzlich wenig.

      Das ist doch ein bekanntes Phänomen: In der Fernseh-Werbung wird z. B. ein Clip gezeigt, in dem ein kleiner Junge kurz in der Nase bohrt. In den nächsten Tagen gehen beim betreffenden Sender Hunderte von wütenden Protest-Schreiben ein, welche diesen Clip verurteilen und verdammen.Was folgt jetzt daraus?

      Es folgt sicher nicht, daß die Mehrheit *aller* Zuschauer diesen Clip verurteilt und verdammt. Es folgt lediglich, daß die Mehrheit solcher Leute, die sich die Mühe machen und immer wieder bei Sendern wegen angeblich unpassender Reklame-Clips Protest einlegen, diesen Clip verurteilt. Das ist ein wichtiger Befund – aber er kann nicht ohne weiteres auf solche Leute übertragen werden, die sich Reklame einfach nur anschauen, ohne dabei gleich ein Protestschreiben zu verfassen und abzusenden.

      Ich hab‘ die besagte Studie jetzt nicht gelesen, aber man müßte in einem nächsten Schritt versuchen, die Zahlenverhältnisse zu ermitteln: Wieviele Frauen schauen sich solche Bilder einfach nur an – wieviele posten dagegen solche Bilder und kommentieren auch fleißig? Das sind halt alles recht schwierige Untersuchungen …

      • Es ist richtig, dass die Studie einen etwas eingeschränkten Personenkreis untersucht hat. Und der Artikel ist absichtlich ein wenig überspitzt.

        Dennoch glaube ich aus eigener Erfahrung, dass man das Ergebnis auf einen Großteil der Frauen übertragen kann. Wenn man Frauen öfters mal zuhört, wie sie sich untereinander unterhalten, dann fallen einem da Dinge auf – auch bei Frauen, die man nicht so eingeschätzt hätte. Sehr auffällig ist zum Beispiel wenn eine einen neuen Freund hat, dann ist sein Beruf eines, wenn nicht das Top-Thema. Auch die Schwärmerei für reiche Männer ist nicht selten.

        Zudem gibt es heute dutzende Artikel und Untersuchungen zu akademisch gebildeten Frauen, die keinen Mann mit gleichem oder höherem Einkommen finden. Das wird dann oft schön verklausuliert, aber letztlich wollen die Damen schlichtweg einen Mann mit höherem Status, zu dem sie aufschauen können.

        Zudem sollte man nicht versuchen heiliger zu sein als der Papst. Wir Männer stehen in der übergroßen Mehrheit auch auf junge und hübsche Frauen. Und Frauen eben auf Status, Geld und Aussehen.

        • „Wenn man Frauen öfters mal zuhört, wie sie sich untereinander unterhalten, dann fallen einem da Dinge auf – auch bei Frauen, die man nicht so eingeschätzt hätte.“

          Das kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen – aber vielleicht nicht ganz so, wie Du es meinst. Im Laufe der letzten Jahre habe ich mit verschiedenen Kolleginnen immer mal wieder über diese Partner-Shows in den privaten Sendern gesprochen – „Traumfrau gesucht“, „Bauer sucht Frau“, „Bachelor“ u. dgl.

          Und ich war immer wieder entsetzt, wie schlecht – in den verschiedensten Varianten – eigentlich sehr vernünftige und tüchtigen Kolleginnen sich über die männlichen Kandidaten in diesen Sendungen geäußert haben: Empathie-frei und häufig sehr gehässig. Ich selbst bin kein Fan solcher Sendungen – aber man kann ja vielleicht doch einfach mal zugeben, daß so ein typischer Bachelor-Kandidat gut aussieht, attraktiv ist und sich auch nicht so ganz blöd anstellt u. dgl.

          Ich würde fast den Rat geben: Wenn einer frisch verliebt ist und noch nicht so ganz weiß, was er von seiner neuen Traumfrau so alles zu erwarten hat, dann sollte er mit ihr über solche Parner-Shows der Privaten sprechen. Könnte allerdings sein, daß nach so einem Gespräch mit seiner Traumfrau ein böses Erwachen für ihn kommt …

      • Ich kenne kaum jemamd, der bei Werbung nicht wegzappt oder kurz was Anderes macht, Kaffee kochen oder in twitter schauen, meist Ton weg ist das Mindeste.
        Nachteil beim Zappen ist, dass man oft verpasst, wenn es weitergeht.
        Und die andauernden werbebedingten Cliffhanger nerven auch, der ganze Spannungsbogen geht so kaputt.
        Kann natürlich sein, dass sich Leute, die irgendwie werbekritisch unterwegs sind, bewußt jeden Werbemüll anschauen, bis sie was finden.
        Was tun sich diese armen Menschen damit nur an.
        Kauft wirklich ernsthaft wer sein Waschmittel wegen der Werbung?
        Die meisten wahrscheinlich nach Preis, und gangbarer Waschqualität.
        Andererseits werden so schon Kleinkinder getriggert, im Supermarkt einen Wutanfall zu kriegen, wenn Mami oder Papi nicht das bunte Zeugs aus der Werbung kaufen.

  1. „Independence Games“
    https://jacobitemag.com/2017/11/20/independence-games/
    „Nuclear non-proliferation is more idea than reality. Its only substance is a comparative sluggishness when estimated against the benchmark of some generally unstated nightmare scenario. According to such counter-factual consideration, nuclear weapons might have been more widespread than they are by now. But exponential processes look like this. They start small, and don’t seem to be going anywhere dramatic for a while. As the celebrated fable of exponentiation shows, a modest bowl of rice gets you quite a long way into the chess board. The supposedly common-sense assumption that uncontrollable nuclear proliferation isn’t yet happening requires an argument. (This short essay makes the other argument.)
    The nuclear ‘club’ is too unwieldy to share any kind of seriously constraining principle. There is nothing identifiable that entitles a nation to membership, beyond naked possession of doomsday-tier military capability. The club was trans-ideological from the start, and quite soon afterwards highly multicultural. Among members, reciprocal distrust and even hostility is the norm, which – given the runaway action-reaction process that settled the membership roster – could scarcely be unexpected. The behavior of members is controlled by nothing beyond game theory. It’s also very much worth mentioning that nobody who manages to get into the club can, in any practical way, be thrown out. […[
    When conceived with maximal cynicism (i.e. realism), geostrategic independence is a direct function of deterrence capability. Don’t tread on me is the colloquial statement, whose perfect applicability is commonly under-estimated. The rattlesnake, combining fearsome weaponry with signaling, makes for a natural totem of deterrence. Neither venom, nor rattle, is dispensable. “Diplomacy without arms is like music without instruments,” runs the famous analogy, attributed to Frederick the Great. Game theory recognizes military capability as a communication medium.
    It is not only that robust independence depends upon deterrence. Reciprocally, geostrategic liberty necessarily tends to the production of deterrence capability. An alien freedom, which could do anything, is – ineliminably – a threat. It provides the comprehensive model of the military threat. Whether ‘they hate us for our freedom’ or not, they have no choice but to fear us for it, and inversely. Geopolitics has no other origin. Any state without the will to scare also lacks the will to exist. […]
    WMD proliferation implies a multiplication of real geopolitical agencies. It is rigorously indistinguishable – in both directions – from a disintegrated world. Established relations of dependency are broken, releasing unanticipated – and evidently hazardous – freedoms. Whether or not this is the world we want, it looks increasingly inevitable that it is the world we are to have.“

  2. „Es war das Jahr 1995, da gründete ich mit drei anderen Männern Tauwetter, eine Anlaufstelle für Männer*, die in ihrer Kindheit oder Jugend sexualisierter Gewalt ausgesetzt waren. Währenddessen wurden feministische Beratungseinrichtungen für betroffene Frauen und Kinder massiv angegriffen: Sie würden männerfeindlich agieren, hieß es, und alle Männer als Täter verleumden.

    Fakt ist aber, wir vier Gründer von Tauwetter haben zu dieser Zeit in der einen oder anderen Form Unterstützung und Beratung von Wildwasser bekommen, einer Beratungsstelle für betroffene Frauen. So ganz können diese Vorwürfe also wohl nicht stimmen. Auch in den folgenden Jahren waren es immer wieder Frauen, die dafür eingetreten sind, dass unser Verein finanziert werden muss. Unsere Geschlechtsgenossen hingegen haben uns meist im Stich gelassen. …

    Eine Gruppe von Männern allerdings hat bedauerlicherweise immer wieder unsere Nähe gesucht: Antifeministen und Maskulinisten, die uns vor ihren Karren spannen wollten – Zuspruch, auf den wir gerne verzichtet hätten.

    An dieser Situation hat sich nur wenig geändert: Es gibt inzwischen eine Finanzierung von Tauwetter – übrigens maßgeblich dank einer Frau, der ehemaligen Staatssekretärin Emine Demirbüken-Wegner. Es gibt auch eine kleine Szene von solidarischen Männern. In Schleswig-Holstein waren es Frauen vom Frauennotruf, die die erste Beratung für männliche Betroffene ins Leben gerufen haben.

    Lautstark in der Öffentlichkeit werden nicht selten aber immer noch männliche Betroffene sexualisierter Gewalt gegen weibliche ausgespielt. Es geht dabei immer wieder darum, sexualisierte Gewalt gegen Frauen zu relativierten und herunterzuspielen – nach dem Motto: Das passiert Männern doch genauso, das hat nichts mit dem Machtverhältnis zwischen den Geschlechtern zu tun.

    Zum Teil geschieht dies durch Personen, die sich im AfD-Umfeld unter dem Stichwort „Anti-Genderismus“ versammeln, zum Teil sind es aber auch von sexualisierter Gewalt betroffene Männer, die sich in der Öffentlichkeit nicht gesehen fühlen und hoffen, auf diese Weise Aufmerksamkeit zu bekommen.

    Ja, es gibt sexualisierte Gewalt durch Frauen, gegen Jungen und auch gegen Mädchen, 20 bis 25 Prozent der Männer, die zu Tauwetter kommen, berichten neben männlichen Tätern auch von einer weiblichen Täterin. Und es gibt übrigens auch – bisher wenig thematisiert – sexualisierte Gewalt von Frauen gegen andere Frauen, etwa als Partnergewalt in lesbischen Beziehungen oder gegen erwachsene Männer.

    Wenn wir über den Berliner Tellerrand gucken, müssen wir feststellen: Es gibt für all diese Betroffenen zu wenig Unterstützungsangebote. Unter anderem um dies zu ändern, haben Menschen aller Geschlechter aus spezialisierten Fachberatungsstellen eine deutschlandweite Koordinierungsstelle aufgebaut. Ich selbst bin dort als Vertreter einer Einrichtung, die mit männlichen Betroffenen arbeitet, im Fachstellenrat aktiv. Wir arbeiten genderübergreifend zusammen und ich musste bisher keinmal „Männeranliegen“ gegen „die Frauen“ verteidigen.

    Unter den spezialisierten Fachberatungsstellen ist nämlich schon lange klar: Sexualisierte Gewalt ist nicht vom patriarchalen Geschlechterverhältnis zu trennen. Ohne die Kategorie „Gender“ kann man sie schlicht nicht verstehen, denn sie trägt zur Aufrechterhaltung der bestehenden Machtverhältnisse bei.
    Das bedeutet nicht, dass jeder einzelne Mann in allen Konstellationen jeder einzelnen Frau überlegen ist. Schließlich ist Sexismus nur eins von mehreren gesellschaftlichen Machtverhältnissen wie Rassismus, Adultismus, Ableismus oder Klassismus.

    Untersuchungen haben immer wieder gezeigt: Täter(*innen) haben ein niedriges Selbstwertgefühl und eine geringe Selbstwirksamkeitserwartung. Das verstecken einige sehr gut hinter einer Maske der scheinbaren Selbstsicherheit und der vorgespielten Souveränität. Zu den konkreten Auslösern für sexualisierte Gewalt gehört das subjektive Gefühl herabgesetzt, enttäuscht, frustriert worden zu sein.

    Vereinfacht ausgedrückt soll dies dann ausgeglichen werden, indem andere erniedrigt werden – und dazu werden auch sexuelle Handlungen benutzt. Für manche Täter(*innen) entsteht aus der Sexualisierung der Gewalt ein besonders Lustgefühl, andere erleben ähnliche emotionale Qualitäten ohne überhaupt sexuell erregt zu werden.

    Nicht umsonst wird immer wieder darauf hingewiesen, dass es im Kern um Macht geht. Sexualisierte Gewalt ist eine Form von Gewalt, die dadurch gekennzeichnet ist, dass sie als Sexualität verkleidet wird und Sexualität für sie benutzt wird. Sie hat deshalb so eine massive Auswirkung, weil seit der bürgerlichen Revolution das Geschlecht und darin die eigene Sexualität ein zentraler Baustein der Selbstdefinition geworden ist.“

    http://taz.de/Sexuelle-Gewalt-gegen-Maenner/!5462531/

    • „Unter den spezialisierten Fachberatungsstellen ist nämlich schon lange klar: Sexualisierte Gewalt ist nicht vom patriarchalen Geschlechterverhältnis zu trennen.“

      Und so sind am Ende doch und irgendwie immer „die Männer“ an allem schuld. Dank den Codewörtern „Patriarchat“, „gesellschaftliche Strukturen“ etc kann man das dann immer abstreiten….

    • „Unsere Geschlechtsgenossen hingegen haben uns meist im Stich gelassen. …“

      Feministische Männer helfen euch nicht und die andern Männer, nicht Männer*, mögen euch wegen eurem Feminismus nicht.

      Solche Leute sind das: *Agent*in informiert im Netz gegen Maskulinisten und Rechte* *Mitten drin noch ein paar Väterrechtler, die ein Recht auf „ihre“ Kinder einfordern und die bräunliche Soße ist zusammen.*

      https://www.tauwetter.de/de/aktuelles.html

      alles klar … 🙂

    • Ach komisch: „Tauwetter“ musste von ganz toll engagierten Frauen gerettet werden!?

      Währenddessen mussten die zwei der wenigen Männerhäuser dicht machen! Hatten wohl zu wenig ‚Unterstützerinnen‘, weil nicht auf feministischer Linie …

      Und „Tauwetter“ hat übrigens einen ähnlich miesen Ruf, wie „Wildwasser“. Eines eint allerdings beide Vereine: Verseuchtes H2O und streng ideologisch orientierte Anti-Männer-Linie. Aber krakeelen, dass die „miesen Typen“ kein Geld spenden!

      Wirklich nicht, Hase?

      „Gleichmaß e.V.“ musste dicht machen, aufgrund mangelnder Unterstützung durch ebenjene bejubelten Ecken aus dem taz-Artikel. Tristan Rosenkranz gab aber die paar Kröten, die sie noch von privaten Spendern zusammengekratzt hatten weiter:

      „Als letzte offizielle Tätigkeit spendet unsere Initiative mit dem heutigen Tag knapp 1000,- Euro zu Händen der sächsischen Landesfachstelle Männerarbeit. Den Absprachen entsprechend wird die Summe in den kommenden Monaten in den Aufbau einer weiteren Gewaltschutzwohnung in Mitteldeutschland einfließen. Für das unermüdliche, profunde und effiziente Engagement des Geschäftsführenden Bildungsreferenten der Landesfachstelle, Frank Scheinert, bedanken wir uns an dieser Stelle aufs Herzlichste.“

      Darüber berichtet eine taz selbstverständlich nicht.
      Wie bigott …

    • „Unter den spezialisierten Fachberatungsstellen ist nämlich schon lange klar: Sexualisierte Gewalt ist nicht vom patriarchalen Geschlechterverhältnis zu trennen.“

      Und schon als lila Pudel geoutet und disqualifiziert.

      Immerhin wird die weibliche Gewalt nicht mehr vollständig bestritten.
      Die Faktenlage war wohl zu eindeutig.
      Für den Feminismus ein Anfang auf dem mühsamen Weg zur Wahrheit und Wirklichkeit.
      Viele werden das Ziel nie erreichen.

      • „Immerhin wird die weibliche Gewalt nicht mehr vollständig bestritten.“

        Das entscheidene Verteidigungsbollwerk heisst „internalisierter Sexismus“. Das kann man auf 1001 Weise ausdrücken.
        Die ziehen sich einfach dahinein zurück und Zugbrücke hoch: Frauen gewalttätig? Alles „die toxische Männlichkeit“ schuld.
        Dem Feminismus selbst droht natürlich das, was Eric Burdon & Co in „The Black Plague“ besungen hat ….

    • Feminist lies about domestic violence and omission of violence against men published in the Guardian corrected
      http://www.menshealthaustralia.net/content/the-guardian-australia-corrects-domestic-violence-article.html

      How feminists and a Police Commissioner’s Office conspired against male victims of domestic violence on Twitter
      https://hequal.wordpress.com/2016/01/05/how-feminists-and-a-police-commissioners-office-conspired-against-male-victims-of-domestic-violence-on-twitter/

      In 2015, the police also released a tweet in which they encouraged both women and men to denounce abuse from their partners. Again, hordes of feminists attacked them, asking the police to NOT encourage man to denounce their abusers, in what was a very clear show of what feminism is about in Spain.
      http://kukuruyo.com/2016/02/17/spain-gender-laws-a-country-against-men/

      Melanie Phillips on The scandal of women’s violence towards men
      http://www.reddit.com/r/MensRights/comments/4a8mpf/melanie_phillips_on_the_scandal_of_womens/

      However, Victory_Disease on Reddit made me aware of this paper by Mary P Koss: Detecting the Scope of Rape : A Review of Prevalence Research Methods which show that it’s not simply a matter of focusing on female victims, but rather a conscious effort to exclude male victims of rape from the term rape.
      http://honeybadgerbrigade.com/2013/01/30/male-privilege-defining-male-victims-out-of-existence/

      I recently asserted DV isn’t a male problem, it’s society’s problem; I was called a “misogynist”, “traitor” and “disgrace”.

      Believing in equality doesn’t make anyone a misogynist. Contrary to a harmful, brainwashing feminist TV advertising campaign, men aren’t born evil perpetrators.

      Bullying is never excusable, despite your cause. Clearly, feminism only cares about women who agree with their agenda.
      https://www.dailytelegraph.com.au/rendezview/stop-the-man-bashing-its-time-to-fight-back-against-feminism/news-story/60070db39689300117561c2bf6d18f3a?nk=739972ffe60f89a044745dde6c98def4-1511635541

      Leyonhjelm also called on the government to dedicate more funding to male victims of domestic violence.

      “We can all agree that domestic violence is abhorrent, and victims deserve support,” Leyonhjelm said.

      “Given that the Australian Bureau of Statistics tells us that 1 in 3 victims of domestic violence is male, do you think male victims deserve a proportional level of support services as female victims?”

      Greens senator Larissa Waters loudly answered: “No.”

      The statistics on the percentage of male to female victims of family and domestic violence varies from state to state, from 1 in 4 in South Australia and the Northern Territory, to 1 in 3 in Western Australia and the Australian Capital Territory, to 1 in 2 in New South Wales. The number of male victims of sexual assault are much lower.
      http://www.buzzfeed.com/aliceworkman/white-ribbon-oath-shaming?utm_term=.rm4w87Pay#.gwy5axOeX

      One of the consistent challenges I faced throughout the making of this film was the fact that people don’t want to talk about the vulnerability of men, by making a gender inclusive statement of what victims of domestic violence, sexual assault and child sexual abuse, I made people really uncomfortable to the point of rejection of the idea and, of course, my film.

      (…) Another challenge was dealing with misandry disguised as feminism, women who, not only reject the idea of men being victims of any sort, but hated the fact that I was talking about the facts and bringing the statistical data into the conversation – leading to their verbal attacks towards my person and my film.
      http://relatingtomen.com/gender-politics/forced-silence-documentary-breaks-new-ground/

      Of her own experience, Evans writes, “I have gotten a lot of criticism for my advocacy of men in both the intimate partner violence area and in the custody and family court system. Many women have called me a traitor to my gender. . . . I do not believe I chose to write this book, but instead, I think the culture of abused men wanted me to advocate, educat[e] and help these survivors have a voice.” She hopes to “teach men how to help themselves even when the world tells them that they can’t.”
      https://www.avoiceformen.com/mens-rights/domestic-violence-industry/book-review-the-silent-man/

      Es ist eher die Ausnahme das Hilfseinrichtungen für Männer von feministischen Organisationen unterstützt werden. Aber wenn die von Tauwetter da keine Problem haben, ist das natürlich auch schön zu hören.

      Der Unterschied zwischen Maskulisten und Feministen ist, das nur Feminist Hilfe für Männer verhindern wollen, während Maskulisten fordern das alle, unabhängig vom Geschlecht geholfen werden sollte, also auch Frauen. Und wenn sie ein Männerhaus nur für Männer gründen, dann weil es davon halt so gut wie keine gibt und Frauen immer noch auf die Hilfsinfrastruktur nur für Frauen zurückgreifen können.

      • „Es ist eher die Ausnahme das Hilfseinrichtungen für Männer von feministischen Organisationen unterstützt werden. Aber wenn die von Tauwetter da keine Problem haben, ist das natürlich auch schön zu hören.“

        Also, ich würde sogar vermeiden, mit einer Tusse von Wildwasser auf derselben Veranstaltung gesehen zu werden, um mir meinen Ruf nicht zu ruinieren.
        Schon gar nicht würde ich von denen „Hilfe“ annehmen.
        Schon mal was von einem Danaer-Geschenk gehört?

      • „Der Unterschied zwischen Maskulisten und Feministen ist, das nur Feminist Hilfe für Männer verhindern wollen, während Maskulisten fordern das alle, unabhängig vom Geschlecht geholfen werden sollte, also auch Frauen.“

        Dann zeig mir doch bitte einen Beitrag, in dem Maskulisten den Ausbau von Hilfsangeboten z.B. für die von häuslicher Gewalt betroffenen (oder die obdachlosen) Frauen fördern wollten.

        „Und wenn sie ein Männerhaus nur für Männer gründen, dann weil es davon halt so gut wie keine gibt und Frauen immer noch auf die Hilfsinfrastruktur nur für Frauen zurückgreifen können.“

        Es gibt nun aber in jeder deutschen Kleinstadt bereits mindestens ein staatlich-bezahltes Männerhaus/Männerwohnheim, grundsätzlich samt professionellem Personal, welches sein Möglichstes tut den Bewohnern/Obdachlosen bei ihren meist wohl recht vielfältigen Problemstellungen zu helfen. Persönlich bin ich auch für die Ausweitung der Finanzierung u.a. dieser Hilfseinrichtungen (und dann immernoch nicht glücklich mit der Gesamtsituation…).

        Was hingegen ein Arne Hoffmann z.B. mit seinen „90 % der Obdachlosen und 50 % der häuslichen Gewaltopfer sind Männer“-Behauptungen indirekt fordert, kann doch aber nur schwerlichst als (bedarfsgerechte) Hilfe „unabhängig“ vom Geschlecht verstanden werden?

        Ich trau dem Braten jedenfalls nicht so ohne Weiteres.

        Maskus haben keine eigenen Ideen (Zwischenergebnis nach gut einer Dekade persönlicher Auseinandersetzung), Alles was sie versuchen ist Feminismus mit umgedrehten Vorzeichen zu kopieren. Die Mutter ihrer Bewegung muss auf ihrem Erfolgszug natürlich völlig zerstört werden, einfach weil sie nicht immer perfekt war&ist. Ach ja: und ein Patriarchat gab es natürlich niemals, nirgendwo. Das haben erst so ein paar radikale Lesben in den 1970ern aus dem Hut gezaubert bzw. sich zusammenphantasiert…

        • „Dann zeig mir doch bitte einen Beitrag, in dem Maskulisten den Ausbau von Hilfsangeboten z.B. für die von häuslicher Gewalt betroffenen (oder die obdachlosen) Frauen fördern wollten.“

          Was ist mit den ganzen Frauenhäusern?
          In summa werden die alle von Männern finanziert, auch von Maskulisten.

        • Obdachlosenheime sind keine Männerhäuser. Du willst nur das männliche Opfer von häuslicher Gewalt in irgendwelchen Statistiken auftauchen. Das hatten wir schon. Mehrmals.

          Und du meinst also das Männerrechtler erstmal eine Frauenhaus bauen sollte, bevor man eine Männerhaus bauen darf? Alles was ist bisher gelesen habe, zeigt das Frauen, die warum auch immer zu eines der weniger Männerhäuser kommen, geholfen wird und sie aber nach Möglichkeit an eines der staatlich finanzierten Frauenhäuser weitergeleitet werden. Und das ist auch völlig verständlich, bei deren begrenzten Mitteln. In Frauenhäuser dürfen ja schon oft nicht mal mehr 14 Jährig Junge rein. So, und das kannst du jetzt alles wieder vergessen um nächstes Mal den gleich Unsinn zu schreiben.

          Warum sollten sich Maskus denn etwas anderes ausdenken, das nicht wie ein Äquivalent eines Frauenhauses ist? Das Konzept funktioniert doch. Deine Kritik und du sind bescheuert

    • „Währenddessen wurden feministische Beratungseinrichtungen für betroffene Frauen und Kinder massiv angegriffen: Sie würden männerfeindlich agieren, hieß es, und alle Männer als Täter verleumden.“

      Ein Zitat, welches hier schonmal früher kam:
      „In meinem Buch „Von der Mutter missbraucht. Frauen und die sexuelle Lust am Kind“ habe ich ein Interview mit einer Beraterin veröffentlicht, die in einer Beratungsstelle für missbrauchte Mädchen und Frauen gearbeitet hat. Im Interview erklärte sie: Meine feministisch-parteiliche Sozialarbeit als Beraterin war – wie die der anderen Beraterinnen auch – eindeutig und gezielt darauf angelegt, die feministischen Fraueninitiativen und speziell die parteilich-feministische Beratungsstelle für missbrauchte Mädchen und Frauen, für die ich arbeitete, im feministischen Kampf gegen die Allmacht der patriarchalen, chauvinistischen Männerwelt und -gewalt zu unterstützen und somit zu stärken. Unser Ziel war es natürlich, mit allen Mitteln die Männer in der Öffentlichkeit als potentielle Gewalttäter, Kindesmissbraucher, Vergewaltiger darzustellen – ohne Wenn und Aber! Das wirkt sich auch heute noch auf die Aufklärungs-Missbrauchs-Kampagne aus, wonach ganz gezielt und planmäßig die Behauptung verbreitet wird: Mehr als 300 000 Kinder werden jährlich sexuell missbraucht, obwohl es seriöse Untersuchungen gibt, die dem ganz entschieden widersprechen. […] Die Befragung der Kinder war eindeutig eine Gehirnwäsche: Den „Erinnerungen“ der Mädchen haben wir nachgeholfen, sie notfalls korrigiert, wenn uns die Antworten nicht zufrieden stellten. Wir haben ihnen dann Worte, Sätze in den Mund gelegt, ja aufgedrängt. Auch ich verfolgte unentwegt das Ziel, aus diesen Mädchen Opfer zu machen, egal, ob sie nun sexuell missbraucht wurden oder nicht. Wir haben, nein, wir wollten selbst fest daran glauben, dass jedes der Kinder tatsächlich Opfer von brutaler Männergewalt geworden ist. „
      http://www.danisch.de/blog/2016/12/04/mit-allen-mitteln-die-maenner-in-der-oeffentlichkeit-als-potentielle-gewalttaeter-kindesmissbraucher-vergewaltiger-darzustellen/

      Das man sie „angegriffen“ (in Wirklichkeit vermutlich nicht mehr als verbale Kritik, aber nutzen wir ruhig die Kampfrhetorik) hat, geschah sehr wahrscheinlich sehr zu recht. In meinen Augen hätten wohl nicht wenige von denen selbst hinter Gitter gehört. Aber sind ja Frauen, da sieht man(n) das offenbar nicht so eng…

      Ich bin immer wieder überrascht, wie perfide und bösartig Frauen seien können.

      • Es gibt natürlich viele Idioten im Internet, aber so manche Frauenaktivistin behauptet auch mal gerne aus dem blauen heraus das man ihr mit Vergewaltigung gedroht hat und selbst wenn das auf Twitter passiert sein sollte, schaffen sie es nicht die Tweet herauszusuchen.

    • „Fakt ist aber, wir vier Gründer von Tauwetter haben zu dieser Zeit in der einen oder anderen Form Unterstützung und Beratung von Wildwasser bekommen, …“

      Wildwasser?
      Alles klar.
      Dieser Verein ist neben „Zartbitter“ eine der beiden feministischen Organisationen, die es sich zur Mission gemacht haben, die heilige Inquisition wieder einzuführen, nur jetzt gegen Männer.
      „Wildwasser“ hat den katastrophalen Wormser Kinderschänderprozess zu verantworten, in dem Kinder wegen angeblichen Kindesmissbrauchs von ihren Eltern – unter Zuhilfenahme des Jugendamts – entführt und einem echten Kinderschänder zugeführt wurden.

      Seeeeeehr seriöse Unterstützung!

      • Nachdem das „Wildwasser“ also eingefroren war, hofft man jetzt auf „Tauwetter“…. wie sinnreich.

        Das mit dem Missbrauch, der Jüngern eingeredet wird (seitens der Eltern, während ganz realer von den Gurus verübt wird), ist eine verbreitete Masche bei Psychosekten.

        Die und auch die Feministen kommen ja gleichermassen aus dieser Szene von Hippies & New Age.

    • Mensch „;“, wen glaubst Du mit dieser miesen, menschenverachtenden Hasspropaganda noch erreichen zu können? Morgen wirst Du uns erzählen, daß das BuFoMä DIE einzige, beste und somit über alle Maßen zu verehrende Vertretung aller Männer, Jungen und Väter wäre.
      BULLSHIT!
      Falls Du mal einen Informationswiligen Moment haben solltest gib einfach mal nacheinander die Stichworte „Worms I“, „Worms II“, „Worms III“ u. „Spatzennest“ bei google ein und lies da nach was für üble eltern- u. besonders männerhassende Kinderschänderorganisationen Wildwasser & Co schon immer waren und noch sind.

      • Menschenversuche mit Kindern, um Familie und „patriarchale“ Geschlechterrollen zu „dekonstruieren“. Die dummen Dekonstruierten sind wie immer die Kinder. Einen hippokrathischen Ethos wie „Nihil nocere“ gibt es ja für solche HelferInnen nicht.
        Erinnert irgendwie fatal an Gender-Eugenik.
        Woher kommt hur dieses Erbe? Jemand ’ne Idee?

        Ceterum censeo feminismum esse delendam !

        • „Woher kommt hur dieses Erbe?“

          Das kommt tatsächlich aus der echten, geschichtlichen und eigentlichen Eugenik. Eugenik und Sozialdarwinsimus waren der Progressivismus vor 100 Jahren, auf ganzer Linie sind die personellen und ideologischen Linien von der Vergangenheit in die Gegenwart nachzuzeichen.

        • „Do you think feminism works on men’s issues?“

          „Yes, I think feminism is key to keeping men’s issues“

          Feminismus ist also der Schlüssel, damit Männer ihre Probleme behalten – weiß der überhaupt was es da sagt? Braindead

          • „keeping men’s issues“ ist umgangssprachlich für „diese Angelegenheiten weiterführen“. Da wird also behauptet, dass men´s issues vor allem durch den Feminismus anzugehen ist. Dabei denken die natürlich an Umerziehung, Lager und so weiter und nicht etwa an einen selbstbestimmten Umgang damit…. (aber wem erzähl ich das)

    • Ein historisches und längst überfälliges Urteil fiel vor kurzem in Wales, wo die Gleichstellungs- und Menschenrechtskommission entschied, dass das von Safer Wales geführte Dyn Project männliche Opfer von häuslicher Gewalt nicht länger diskriminieren solle. Dessen „Helpline“ hatte zuvor männliche Anrufer daraufhin überprüft, ob sie Täter waren, und sich damit geweigert, ihnen zu glauben. Es fand kein solches Screening von weiblichen Anrufern durch ähnliche, von Steuerzahlern finanzierte Dienste statt, was unbestreitbaren Sexismus gegen Männer bedeutet.

      Feministinnen werden zu Recht verspottet, weil sie darauf beharren, dass Polizei, Gerichte und die Gesellschaft als Ganzes „dem Opfer glauben“ und damit jemanden automatisch schuldig sprechen müssen, sobald jemand anderes einen Fall von Missbrauch behauptet. Der wohl einzige Ort aber, an dem es angemessen sein könnte, „dem Opfer zu glauben“, ist ein reiner Notruf für häusliche Gewalt, bei dem die Unparteilichkeit, die wir von Polizei und Justiz erwarten, nicht notwendig ist.

      Die Heuchelei, mit der Feministinnen ihre „Glaubt-den-Opfern“-Rhetorik über Bord werfen, sobald das Opfer männlich und der Täter weiblich ist, ist nicht überraschend, aber natürlich gehen Feministinnen noch weiter. Sie sind nicht einfach nur skeptisch gegenüber Männern, die Hilfe suchen, sie nehmen das Schlimmste an und hegen den Eindruck, dass hilfesuchende Männer nicht nur Lügner, sondern selbst Täter und Kriminelle sind!

      Vielleicht haben Sie geglaubt, dass eklatant männerfeindliche illegale Geschlechterdiskriminierung bei durch Steuergelder finanzierten Dienstleistungen von einem Gremium wie der Gleichheits- und Menschenrechtskommission vor langer Zeit gestoppt worden ist. Tatsächlich aber hat man dort den Sexismus gegen Männer voll unterstützt. Die Gleichheits- und Menschenrechtskommission in Wales hatte zuvor erklärt, dass es unerlässlich sei, männliche Anrufer zu „filtern“, um festzustellen, ob sie „echt“ seien. Glücklicherweise werden sie nach einer Kampagne von Mitgliedern des Welsh Assembly, Mark Drakeford und Anne O’Regan, rechtlich beraten und haben ihren Irrweg erkannt, aber es ist höchst beunruhigend, dass ein solches Gremium den Sexismus gegen Männer offen unterstützt, bis sie schließlich gezwungen werden, Vernunft anzunehmen und ihren Job zu erledigen, um das Gleichstellungsgesetz durchzusetzen.

      (…) Das Dyn-Projekt ist kein Einzelfall. Das gleiche illegale Phänomen tritt auch in England und Schottland auf, wo die männerfeindlichee „Men’s Advice Line“ männliche Anrufer aussortiert. Ihr Verhalten ist noch schlimmer, denn die MAL nimmt nicht nur an, dass viele männliche Opfer Lügner sind, sondern kombiniert dies auch mit einem eklatanten Interessenkonflikt. Die Mutterorganisation der Men’s Advice Line ist „Respect“, deren Kerngeschäft die Durchführung von Täterprogrammen für Männer bei häuslicher Gewalt ist (und natürlich nicht für Frauen). So liegt es im Interesse von MAL,“lügende“ männliche Opfer zu finden, die nachdrücklich als Täter bezeichnet werden, die dann auf lukrative Täterprogramme der Mutterorganisation gesetzt werden können.

      http://genderama.blogspot.de/2017/11/spd-rebell-liest-seiner-partei-die.html

      Frauenzentrische Organisationen reicht es nicht Frauen einfach nur zu helfen. Sie betreiben auch noch nicht unerheblichen Aufwand unschuldige, Hilfe suchende Männer zu Täter zumachen. Das ist echt schon bösartig.

      Aber die Wald-und-Wiesen-Feministinnen ist natürlich auch weiterhin vollends überzeugt das Feminismus doch einfach nur Gleichberechtigung für alle Menschen erreichen will und überhaupt nichts mit Männerhass zu tun hat. Man solle Feminismus nicht in den Dreck ziehen.

      • „Verständlicherweise erwarten männliche Gewaltopfer, dass ihnen nicht geglaubt wird, weshalb sie am wenigsten bereit sind, solche Übergriffe zu melden. Und wenn sie doch endlich den Mut aufbringen, diese von den Steuerzahlern finanzierten Notrufe anzuwählen, sehen sie sich noch mehr Feindseligkeiten und Menschen gegenüber, die offiziell angewiesen sind, ihnen ebenfalls nicht zu glauben! Stellen Sie sich vor, Sie kontaktieren einen Notruf, nur um zu erkennen, dass die Person, die Ihnen „helfen“ soll, denkt, dass Sie der Schuldige sind, und Sie stattdessen zu einem Täterprogramm verweisen möchten. Das ist obszön.“

      • „Wann haben Sie jemals von einer Organisation gehört, die nur einer bestimmten Gruppe helfen soll, anstatt sich auf die Herstellung und Verbreitung von „Statistiken“ zu konzentrieren, wie viele darunter Lügner, Betrüger und Kriminelle sind?“

        Feminismus macht es möglich.

  3. Bei der Zeit hat man nichts dagegen, dass Uma Thurman in ihrer Rolle als „Kill Bill“-Darstellerin Weinstein bescheinigt, dass er „keine Kugel verdient“ hätte (sondern was Schlimmeres). Weil es natürlich cool ist, wenn Mordphantasien so, vor allem mit moralischem Anspruch, ausgelebt werden:

    „Damit steht Thurman den Frauen bei, die in den vergangenen Wochen an die Öffentlichkeit getreten sind.“

    http://ze.tt/uma-thurman-bricht-ihr-schweigen-zur-metoo-debatte-im-kill-bill-style/

    „Thurman beweist, wie alle Personen, die sich zum Thema sexueller Gewalt äußern, Mut und sorgt so dafür, dass die Diskussion über dieses Thema nicht einfach verstummt.“

    Andere, wie die New York Times, geben sich da viel mehr Mühe. Da werden einmalige Artikel geschrieben, die in ihrer Kunstfertigkeit fast den Literaturnobelpreis verdient hätten (kein Witz!), um die moralisch richtige Seite auch mit der richtigen und passenden Ästhetik auszukleiden, wobei es auf der rationalen Seite des schöde Faktischen leider ein umso grösseres Defizit gibt:

    „One result of moviemaking — and a side effect of moviegoing — is familiarity. If an actor is particularly good, familiarity opens into something deeper: care, concern, identification, empathy. Yet even those concepts can feel inadequate for some actors. For them, you feel something like ardor, because plain old love won’t suffice. That, for many years, was what I felt for Annabella Sciorra — utter ardor. It was inexplicable. It was true. …….“

    Das sind alles Leute, die Fiktion mit Realität verwechseln bzw Fiktion zur Realität erklären. Kennt man hinlänglich von den Feministinnen, besonders der Gender-Variante.
    Eine rationale und stimmige Ideologie können sie ja auch gar nicht bieten, bleiben aber die Methoden des Überredens durch die „schöne Kunst“.

  4. Die Studie heißt: „Enhancing the Accuracy of Men’s Perceptions of Women’s Sexual Interest in the Laboratory“. Die Kindergartenabteilung des Spiegel ‚bento‘ berichtet darüber unter dem Titel :“Viele Männer erkennen nicht, ob eine Frau auf sie steht. Kannst du es?“

    Der Ansatz der Studie impliziert folgende Annahmen: 1. Es gibt offensichtlich ein Kommunikationsproblem zwischen Männern und Frauen. 2. Es wird vorausgesetzt, dass die Kommunikationsform der Frauen der Maßstab ist, an den sich Männer anpassen müssen, d.h. die Äußerungen der Frau sind richtig, die Wahrnehmung des Mannes ist falsch, ergo verbesserungsbedürftig. Dieser Bewertung des Verhaltens bei der Partnerwahl liegt die Auffassung zugrunde, dass die sexuelle Selektion ausschließlich durch die Frau bestimmt ist, gemäß dem Dogma ‚ Eier sind teuer, Sperma ist billig‘. Dies nenne ich gynozentrische Wissenschaft.
    Ohne diesen gynozentrischen Ansatz hätte man auch feststellen können: „Frauen können ihre Gefühle der sexuellen Präferenz nicht ausdrücken.“ Folglich wäre auch ein Experiment sinnvoll, dass die weibliche Signalisierung zu verbessern sucht.
    Neutral betrachtet müsste man feststellen, dass die Evolution beim Menschen – anders als bei den Vögeln – die Partnerwahl kryptisch angelegt hat und somit eine wechselseitige, elaborierte Kooperation zwischen Mann und Frau erzwingt. In diesem Sinne ist ein Ei nichts wert, ohne die langfristige Verpflichtung des Spermienspenders.
    Angewendet auf die Feminismusideologie bedeutet das, die Wissenschaft ist keineswegs ausschließlich patriarchal bestimmt und die Partnerwahl ist kein weibliches Grundrecht.
    Bezogen auf die gegenwärtige MeToo Hysterie wird klar, dass es sich dabei keineswegs um eine Frage „toxischer Männlichkeit“ handelt, sondern eine des Machtgefälles zwischen Individuen. Frauen interagieren in ihrem Drang nach sozialer Statusverbesserung zu häufig mit zu mächtigen Personen, wobei sie den Kürzeren ziehen.
    In Bezug auf den heute vorherrschenden Journalismus, muss man eine intellektuelle Bedürftigkeit feststellen. Ein Bilder-Quiz in der Rubrik „Fühlen“ ist opportuner als kritische Analyse.

    • Höhere Testosteronwerte erschweren (geschlechtsunabhängig) die Gefühlswahrnehmung eines Gegenübers (einst las ich von einer Studie, in der auch Frauen mit künstlich erhöhtem, freiem Testosteron erheblich stärkeren mimischen etc. Ausdruck für eine korrekte Einschätzung benötigten).

      Überspitzt: Frauen sind im Schnitt also biologisch dazu gezwungen, allgemein gesprochen mehr Drama zu machen, damit sie die Wahrnehmungsschwelle eines Durchschnittsmannes überhaupt überschreiten. Das ist schon (emotionale) Arbeit, die ganz schön Kräfteraubend sein kann…

      • „Frauen sind im Schnitt also biologisch dazu gezwungen, allgemein gesprochen mehr Drama zu machen, damit sie die Wahrnehmungsschwelle eines Durchschnittsmannes überhaupt überschreiten. “

        Klar, darum gibt es neben dem knappen Bikini auch gleich die Blinkelampe für das Köpfchen, nebst lauter Kuhglocke … 🙂

      • „Überspitzt: Frauen sind im Schnitt also biologisch dazu gezwungen, allgemein gesprochen mehr Drama zu machen, damit sie die Wahrnehmungsschwelle eines Durchschnittsmannes überhaupt überschreiten. “
        Sicher, wenn man davon ausgeht, dass Frauen Reptilien mt einem winzigen Großhirn sind, das der weiblichen Hormone nicht Herr werden kann, bzw. sin Bauchgefühle nicht durch sinnvolle Argumente komoensieren kann.
        Und vielleicht ist die Wahrnehmungsschwelle der Männer nicht durch Testosteron erhöht, sonden duch das permanente, sinnfreie Gesabbel, das er sich im Laufe seines Lebens von Weibchen anhören muss, die sich dadurg in den Mittelpunkt schieben wollen? Das ist genauso wie bei Tagesschau, Politikerreden und DSDS, da zappt man als halbwegs denkender Mensch einfach weiter.
        Und im Übrigen, Testosteronspiegel sind nicht immer gleich, weder bei allen Männern, noch beim einzelnen Mann.
        Zudem ist der Mythos widerlegt, Testosteron mache automatisch aggressiv, es macht nämlich je nach Situatiion kooperativ.
        Das ist alles der Schmarrn der Siebzigerjahre, der im Kopf alternder feministischer Matronen herumspukt.
        Und welches Hormon bringt eigentlich Frauen dazu, wehrlose Kleinknder zu misshandeln und abzuschlachten?
        Machen die das etwa, weil sie nicht durch den kindlichen Testosteronspiegel dringen?
        Oder wie kommt das, dass Frauen DIE Kindermörderinnen und Misshandlerinnen sind, wenn es um Kleinkinder geht?
        Und das im emanzipierten Deutschland?
        Müssen wir vielleicht diese Östrogenmonster alle in Sicherheitsverwahrung sperren?

      • Überspitzt: Frauen sind im Schnitt also biologisch dazu gezwungen, allgemein gesprochen mehr Drama zu machen

        Die Situation des Mannes ist mit der Situation von jemandem vergleichbar, der neben einem Wasserfall wohnt. Das Gehirn filtert mit der Zeit das plätschernde Hintergrundgeräusch aus der Wahrnehmung raus. So läuft das auch mit dem andauernden Geplapper der Frauen -wird einfach weggefiltert, was dann als mangelnde Sensibilität missinterpretiert wird.

      • Jedenfalls überrascht es nicht im geringsten, daß das Semitrollinchen mal wieder keinen Quelllink zu ihrer „neuesten“ ollen Kamelle aus den Grüften des Steinzeitfeminismus bietet …..
        Na klar, das Testosteron ist Schuld, daß Männer Frauen einfach nicht verstehen können, selbst wenn diese Kantonesisch rückwärts sprechen und dabei Waldorfpantomimik betreiben, gähn ….

        • Beispiel:

          https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/daz-az/2011/daz-7-2011/testosteron-mindert-faehigkeit-zur-empathie

          Nicht zufällig wird dort Baron-Cohen erwähnt. Sein ganzer Ansatz vom „männlichen“ (systematischen) und „weiblichen“ (empathischen) Gehirn beruht ja auf (in seinem Fall allerdings nur: pränatalen) Testosteron-Unterschieden. Laut ihm wären Autismus-Erkrankungen bekanntlich nur als „extrem-männliche“ Gehirnausprägungen zu verstehen, was indirekt auch bedeutet: verglichen mit Frauen sind Männer im Schnitt als leicht autistisch anzusehen.

          • Ja klar, autistisch, deswegen haben Männer auch das Bedürfnis nach Kumpels, und suchen als Partnerin , wie es Desiree Nick mal sehr treffend ausdrückte, eigentlich „Kumpels mit Titten“, wohingegen Frauen eine Filterblase für ihre narzisstische Selbstbespiegelung und als emotionaler Mülleimer suchen.

    • Sehr aufschlussreich. Ich werde nachher noch einen Post über die wundersame Odyssee eines Mannes im Twitterozean feministischer Lesbischkeit (oder wie das heißt) verfassen.
      Die These vom Überheben von Frauen würde vielleicht Manches dabei erklâren.
      Vor allem aber interessant, wie sie damit gedanklich/gefühlsmäßig umgehen.

    • Naja, 4 von 5.
      Ich hab die erste Blondine als abweisend statt neutral eingeschätzt.
      Vermutlich bin ich also ein passiv-aggressives Arschloch mit Angst vor starken Frauen.

        • Merke: Alle Frauen sind gleich ( arme unverstandene Opfer ) und alle Männer auch ( nämlich Idioten ).
          Wieso war mir das beim Lesen des ersten Kommentars dazu schon klar, ohne das ich den Artikel in der NeoBRAVO überhaupt nur aufgerufen habe?
          Ächt pädagogisch wertvoll, dieses neue Dr. Sommer-Käseblatt …

      • Die Posen der Frauen sind auch ziemlich ungewöhnlich. Eigentlich völlig lebensfremd, denn bei normalen Begegnungen, wird man auf sehr viel subtilere Zeichen achten müssen.
        Zudem sind andere Dinge viel relevanter, z.B. die Inhalte der Gespräche, die Häufigkeit von Blickkontakten, die Art, wie eine Person auf Verhaltensweisen des Gegenübers reagiert (ob man z.B. spiegelt), auch ob Nähe aufgesucht wird. Es gehört auch zum Flirt, dass man sich mal böse anschaut.

        Solche Bilder zeigen also nur einen winzigen Ausschnitt dessen, worauf es ankommt.

        Was besagt es also, wenn man bei so einem Test schlecht abschneidet?

    • Test ist ziemlich unsinnig und manipulativ: Gesichter sind zu klein, deren Ausdruck schwer zu erkennen. Und auf den kommt´s ja an.
      (Erst bei der Antwort wird das Gesicht vergrößert.)

    • ich hab 100%.
      Wen man stur nach Schematismus durch die Bilder durchgeht ist das leicht zu schaffen.
      Und es ist ein bisschen leichter, wenn man vorweg kurz alle Bilder abscannt.

      Dahinter steckt die Idee, man könne Körpersprache stur nach Schematismus beurteilen.
      Dass es auch da eine Vielzahl an sich widersprechenden Ausdrucksformen gibt fällt unter den Tisch.
      Noch schlimmer an dem Test ist natürlich, dass er eine Zeitlich-dynamische Komponente der Körpersprache völlig ausblendet, sowie die Möglichkeit, dass sich Inteesse und Zugewandtheit erst in einem Kontakt bilden müssen.

      Da der Test – wie immer – durchaus voraussetzt, dass Männer die Aktiven zu sein haben bei der Kontaktaufnahme, geht es natürlich auch immer darum, ein Interesse überhaupt zu gewinnen.

      Der Test ist eine grobe Übersimplifizierung.

    • Naja, man könnte meinen, diese Tiere wären intellektuell in der Lage, dieses Sprech zu antizipieren, vielleicht sind sie ja intelligenter als Männer, aber ich denke, das überträgt sich eher durch kosmische Wellen oder sowas, was natürlich intellektuellem Verstehen weit überlegen ist.
      Wie ja schon Schopenhauer und Nietsche wußten. Der Instinkt ist die einzig wahre Methode des Erkennens.
      Frauen, besonders grüne, haben nun mal diese besonderen mentalen Strahlfähigkeiten, weil sie mit dem Universum in Verbindung stehen und mit diesem takten, hat mir neulich eine Frau erklärt. Unter anderem durch die Periode. Männer sind dafür einfach zu primitiv.

      • Lol, diese Timeline ist echt saukomisch. Sehr lesenswert.
        Leere Phrasen, blumige Metaphern, und Macron scheint der neue grüne Held zu sein.
        Özdemir bescheinigt Lindner Angst vor starken Frauen, etc.
        Denen geht ganz schön der Arsch auf Grundeis, nachdem die erste Wut verraucht ist, denn sie wissen, bei Neuwahlen könnten sie aus dem Bundestag fliegen.Allen geht das anscheinend so, dass sie den Souverän plötzlich nicht mehr einschätzen können.
        Selbst auf den NDS sind sie auf einmal wieder für die GroKo, nach all dem „linken“Geschwätz der letzten Jahre, wie man doch für eine linke Mehrheit kämpfen müsse, wie sich die SPD neu aufstellen müsse, jetzt haben sie wieder dieselbe Nomenklatura wie Nahles und die Seeheimer am Start.
        Und die Hinterbänkler machen sich Sorgen um die Alimentierung.
        Und neuerdings dreht sich dort bei denen alles wieder um die Futtertröge der SPD, dem Müller sein „Prinzip Hoffnung“ auf die SPD seiner Träume, die alle mit träumen sollen bis an’s Ende aller Tage.
        Alle Rotgrünen haben aktuell die Ausdünstung von Angstschweiß. Bis hin zu Steinmeier.
        Jetzt drohen Neuwahlen, auf einmal ist jedes Mittel Recht, irgendwie einen Fuß in der Tür zu behalten. Da muss man jetzt dem Lindner die Rolle des egoistischen Vaterlandsverräters zuschieben, weil man selber seine Karriere als Partei vor dem Abgrund sieht.

        Auch lustig, sieht das noch jemand, dass die Roth in ihrem neuen Outfit plötzlich wirkt wie eine wandelnde Reichskriegsflagge? Soll das jetzt heißen „Wir haben verstanden, Pöbel!“ ?
        Will man jetzt plötzlich doch da fischen, wo man früher immer den rechten Rand sah?

    • Kann man das hier nicht eine „wissenschaftliche Wahrheit“ nennen?

      Die Natur ist nicht göttlich, sie ist dämonisch – Schopenhauer

      Genau deshalb sind menschliche Vernunft, Willensfreiheit und Altrusmus so wichtig, weil sie einen Ausweg daraus sein können.

  5. Eine Studie der HdM Stuttgart untersucht die Veränderungen in der Darstellung von Frauen(körpern) in der Werbung zwischen 1996 und 2016.

    „Die Studie kommt zu dem Ergebnis, dass heute knapp jede dritte Frau (30 Prozent) in der Werbung sexualisiert dargestellt wird. 1996 war es noch mehr als jede zweite Frau (54 Prozent). Während sich sexualisierte Darstellungen 1996 vor allem in den Bereichen Automobil und Handel-Dienstleistungen häufen, zeigt 2016 die Kosmetikbranche mit 68 Prozent die mit Abstand meisten Frauen freizügig oder bei provozierenden und verführerischen Gesten, obwohl sich diese Branche mehrheitlich an junge, selbstbewusste Frauen richtet.“

    Und, viel wichtiger: „Auch der Anteil sinnlich in die Kamera hauchender Frauen ist im Untersuchungszeitraum von 21 auf vier Prozentpunkte zurückgegangen.“

    https://www.hdm-stuttgart.de/view_news?ident=news20171121112005

    Ein deutlicher Wandel, vor allem weil inzwischen Frauenkörper weniger die männlichen Kunden triggern soll, sondern mehr die intrasexuelle Schönheitskonkurrenz unter Frauen anstachelt.

    Eine aus männlicher Sicht m.E. positive Entwicklung, da hier eine vernebelnde Lockfalle für den Mann wegfällt/abgeschwächt wird und so das Produkt selber mehr in den Vordergrund rückt.

    • Naja, ich sehe da ein Körnchen Salz n der Suppe, denn diese Werbung triggert die weibliche Beschaffungskriminalität, fördert also Kriminalisierung.
      Sprich mal mit LadendetektivInnen, wer da die meisten Kosmetika klaut. Obwohl natürlich auch manche Männer dies tun, um ihren Partnerinnen Risikobereitschaft und Generösität zu signalisieren.

      • Haha, das wäre ja eher ein Argument gegen (erfolgreiche) Werbung an sich. Aber interessante Frage, ob es bei Mädchen gut ankommt, wenn der Verehrer ihr als Zeichen seiner Liebe bei Douglas den krass teuren Mascara klaut und ihr dann schenkt… Also ich würde es nicht. Zu groß die Gefahr, dass sie dies dann mit „Das ist der falsche, Du Idiot“ kommentiert 😀

    • Naja, das mit dem geilen Arsch ist auch schon etwas veraltet.
      Geheimtipp von mir, heute muss Mann Frau irgendwie durch die Blume sagen, wie dominant sie doch seien, so halb erschaudernd, halb bewundernd.
      Danah darf Mann dann auch eine Weile sabbern und glotzen.
      Listen and believemme !
      Naja, obwohl dein Artikel doch über den „richtigen Anmachspruch“ hinausgeht.

    • Ist das jetzt einmakig oder jährlich?
      Für vier Aktivisten ein erkleckliches Einkommen, um mit Sexismus Kohle zu machen.
      Auf dass der Sexismus nie aussterbe, bis alle deutschen Frauen in der Burkha rumlaufen.
      Btw. ist es dann eigentilch kine sexistische Werbung, wenn die Partyqueens und Drags auf Insiderparties mit sexy Dessous rumlaufen?

    • Erstaunlich – die Scheißer*innen bekommen Knete in den Arsch gepustet ohne Ende.

      Ich zahle jeden Monat 1.800€ für das Pflegeheim meiner FRau, die mit 51! einen schweren Schlagfall hatte.

      Ich besuche sie jeden Tag und bin so täglich mit Arbeit immer mindestens 13 Stunden unterwegs.

      Und dann darf man sich von solchen Weibern vorwerfen dürfen, dass man als weißer alter cis-Hetero das letzte Arschloch ist.

      • Es geht denen nicht um persônliche Schuld, oder was man für Frauen tut oder getan hat, oder für Nichtweiße etc.
        Dafür brauchen sie ja eben das Konstrukt „Patriarchat“, oder „toxische Männlichkeit“(Leztere kann man übrigens durch entsprechendes asoziales Verhalten leicht herbeikitzeln, kennt wohl jeder Mann irgendwoher), „böse weiße alte Männer“, damit sie in jeder Lebenslage „Recht“ haben, im Recht sind oder „Recht“ bekommen.
        Dadurch UND dafür der ganze Studienaufwand, dafür die ganzen Gesetze.
        Erst das Märchen, das jeder glauben soll, als Rechtfertigung für den Staatsfeminismus, und durch die von diesem durchgesetzten Regelungen dann die Gewissheit für Feministinnen, zuversichtlich und gefahrlos jedes Gegenüber in einen Schuldstatus zu versetzen., um daraus Profit zu ziehen.
        Und wieder neue Privilegien zu fordern. Es ist sowas wie ein Teufelskreis.
        Warum die tatsächlich mächtigen alten Männer Sowas durchgehen lassen, ist für mich eine der interessantesten Fragen.

    • Und natürlich steigt die Partnergewalt gegen Frauen weiter an.

      Das ZDF:
      „Gegenüber 2015 ist die Anzahl der Opfer partnerschaftlicher Gewaltdelikte um 4,4 Prozent angestiegen, eine Entwicklung, die seit 2012 festzustellen ist. Insgesamt waren 108.956 Frauen von Partnerschaftsgewalt betroffen. Dies entspricht einem Anteil von 35 Prozent gemessen an allen unter den relevanten Straftatengruppen erfassten weiblichen Opfern.“

      Wer mit Statistik nicht umgehen kann, liest natürlich „35% der Frauen sind Opfer von Partnergewalt“.
      Und das ist auch so gewollt, erfahren wir doch seit weit über 10 Jahren jedes Jahr wieder: jede 3. Frau ist Opfer von häuslicher Gewalt.
      Zumindest dieses Jahr muss man dem ZDF zugestehen, dass es die Zahlen der Kriminalstatistik darunter setzt.

      „2016 wurden in Deutschland Frauen Opfer von Partnerschaftsgewalt (versuchte und vollendete Delikte)

      von vorsätzlicher einfacher Körperverletzung: über 69.700
      von Bedrohung: über 16.700
      von gefährlicher Körperverletzung: rund 11.900
      von Stalking: über 7.600
      von Mord und Totschlag: 357“

      Ich weiß jetzt nicht, wie viele Frauen über 15 Jahren (wenn ich das mal als Abgrenzung zwischen Mädchen und Frau nehme, aber ich schätze mal, es sind rd. 35 Mio.
      Und dann ergäben sich folgende Quoten:
      für einfache Körperverletzung: 0,20%,
      für Bedrohung: 0,05%,
      für gefährliche Körperverletzung: 0,03%
      für Stalking: 0,02%
      und für Mord und Totschlag: 0,0010%.

      Meine Damen, da sind wir selbst dann meilenweit von den „jede 3. Frau“ entfernt, wenn wir annehmen, dass man die Zahlen einfach addieren kann. Selbst dann kämen wir nur auf 0,3%.

      Und da ja die Gewalt seit Beginn der statistischen Erfassung jedes Jahr ansteigt, müssen wir davon ausgehen, dass die Quoten früher niedriger waren.

      Im Gewaltbericht des Bundesfrauenministeriums von 2003 erfuhren wir, dass jede 4. Frau(!) „mindestens einmal im Leben“(!) häusliche Gewalt erfahren hat. Das ZDF und einschlägige feministische Kreise hatten die folgenden Jahre immer von „jede 3. Frau“ berichtet – aber lassen wir das.
      Bei einem Eintritt des Tatbestands „Frau“ mit 15 Jahren und einer Lebenserwartung von 85 Jahren würden – bei gleich hohem Aufkommen der obengenannten Straftatbestände – insgesamt 21% aller Frauen Opfer von Gewalt.
      Wohlgemerkt, ich gehe davon aus, dass jeder aufgenommene Tatbestand eine zuvor noch unbelastete Frau trifft.
      Aber selbst unter diesen unrealistisch idealisierten Rechenverhältnissen erreichen wir weder die „jede 4. Frau, noch „jede 3. Frau“.

      Ach ja, Taschengeldentzug und „Nicht beim Abwaschen helfen“ zählen ja auch noch zur häuslichen Gewalt. Und die werden vermutlich nicht vom BKA in der Statistik geführt.

      • „Meine Damen, da sind wir selbst dann meilenweit von den „jede 3. Frau“ entfernt“

        Oder mach´s so: 100.000 werden ja angeblich Opfer/Jahr (aktuell), dann braucht es dass alle 30 Mio „durch sind“ und immer wieder und nur neue Frauen viktimisiert werden … 300 Jahre.

        Passt also überhaupt nicht.

        Hochgradig relevant dürfte auch sein, in welchen Metiers das Hauen von Frauen noch normal ist… um den 5%igen Anstieg zu erklären…

        • Um was für „Zahlen“ handelt es sich denn?
          Verhaftungen, Wegweisungen, Anzeigen, Verurteilungen, die „Erhebungen“ der Gender Studies, oder gar die Frauenhausstatistiken?

          Falls einer oder mehrere dieser Punkte zutreffend ist, kann man die daraus generierten Unterstellungen per se gepflegt in die ganz tiefe Tonne treten. Weitere „Berechnungen“ damit erübrigen sich also.

        • Mathematik kann so grausam sein !!

          Aber was psychologisch interessant ist, was ich mich immer wieder frage, was geht in den Köpfen derjenigen vor die solche Meldungen fabrizieren, was denkt und fühlt ein Sprecher, der so was vorliest ?

          Mal zur Ehrenrettung der 1-2% Frauen, die zu mehr taugen, als einfach nur ignoriert oder sexuell benutzt zu werden, wenn es passt,
          hier ein Kommentar, den die ARD eingefangen hat die natürlich dem ZDF in nichts nachstand:
          —-
          Ein Statement als Frau
          Was wird nicht alles von Gleichberechtigung gefaselt.
          Was wird gejammert, weil zu wenige Frauen in Aufsichtsräten sitzen.
          Grosses Thema. Wir sprechen da von ein paar Frauen. Mal ehrlich. Aber man tut, als sei das ein gesellschaftlich relevantes Thema.
          Das ist es nicht.

          Gesellschaftlich relevant ist allerdings, dass männliche Opfer von Gewalt oder sexuellem Missbrauch (Minderjährige) noch immer unter der Floskel „Männer sind keine Opfer“ zu leiden haben.

          Noch schlimmer ist die Situation für männliche Opfer, wenn der Täter eine Täterin ist.

          Frauen können alles, Frauen haben gleiche Rechte, Frauen sind genau so gut wie Männer – nur die Erkenntnis – Frauen sind genau so schlecht wie Männer, die fehlt.

          Stimmt nicht? Fragen Sie sich mal, ob, wenn Macron der Lehrer und seine Frau die Schülerin gewesen wäre, der Mann eine Chance gehabt hätte, Präsident zu werden.

          Weibliche Täter – sie geniessen mehr Schutz als weibliche Opfer!

          Es ist eine Schande! So viel zur Gleichberechtigung

    • Ach, einen hab ich noch.

      Ebenfalls von besagter ZDF-Seite folgender Satz:
      „Katarina Barley, Bundesfrauenminister: „Die Zahlen sind erschreckend – insbesondere mit Blick auf die vermutete Dunkelziffer.“

      Dafür wird der Redakteur in der Hölle schmoren 😀 😀

      • Ups,
        der Redakteur war wohl eine Redakteurin – Isabelle Schaefers.
        Ist aber eigentlich auch egal, sie nimmt es ja auch nicht so genau mit dem Geschlecht 😀

        Oder weiß sie etwa mehr, als wir und hat sich (doppelt) verplappert???

  6. https://www.welt.de/politik/ausland/article170960701/Macron-will-beginnen-die-Gewalt-gegen-Frauen-abzuschaffen.html

    „…. hat Frankreich einen „Kulturkampf für die Gleichheit“ ausgerufen. In einer außergewöhnlich persönlichen Rede erklärte Präsident Emmanuel Macron am Samstag im Elysée-Palast die Gleichheit von Frau und Mann zur vorrangigen „nationalen Aufgabe“ seines Landes. …. Im ersten Jahr stehe die „Abschaffung der Gewalt gegen Frauen“ im Mittelpunkt. … Die Republik habe in ihrer wesentlichen Aufgabe, der Herstellung von Gleichheit, versagt. „Unsere ganze Gesellschaft krankt am Sexismus“, so Macrons Diagnose.“

    So ein grössenwahnsinniger Fred vom Jupiter:

    „Der Präsident beschrieb ein männliches Dominanzverhalten, das sich über Jahrhunderte entwickelt habe, und kündigte einen langen Prozess an, um derlei Verhaltensmuster zu ändern. Die Gleichheit der Geschlechter sei „unverhandelbar“.

    Ist das jetzt auch ein antiwestlicher Neorassist? Weil diese „Verhaltensmuster“ sich nur „über Jahrhunderte“ entwickelt hätten. Oder ist der eine Art Kreationist, der glaubt die Welt sei nur 100te Jahre alt?

    „Schwerpunkte eines Drei-Punkte-Plans, den Macron vorstellte, sind die „Erziehung und der kulturelle Kampf für die Gleichheit“, eine „bessere Betreuung der Opfer“ und eine „Verschärfung der Gesetzgebung“.“

    „Zusätzlich zur Verschärfung von Strafen will die französische Regierung das Delikt der „sexistischen Beleidigung“ einführen.“

    „Macron äußerte sich gleichwohl skeptisch gegenüber gesellschaftlichen Aktionen. Angesichts der französischen Variante der #MeToo-Kampagne „Balance ton porc“ (sinngemäß: Verpfeif-Dein-Schwein), warnte Macron vor einem „Alltag der Verleumdung“. “

    Dann warnt er noch vor den Zuständen, die er vorantreibt …..

    „Nicht jede Beziehung oder Begegnung von Frauen und Männern dürfe jetzt „unter Verdacht stehen.““

    Nein, nur fast jede. Seine – und die der französischen Nomenklatura – bestimmt nicht. Die der Anhänger einer gewissen Religion bestimmt auch nicht.

  7. Darüber wie Genderfeministen die Universitäten infiziert haben und dort nun kritischen Denken, Meinungsfreiheit und nicht PC-conforme wissenschaftliche Ergebnisse „problematic“ sind.

    Abgefahren auch wie der Typ von der Uni, der der Frau, die Aufhänger dieses Videos ist, sagt was sie sagen darf und was nicht und das sie keinen neutralen Standpunkt einnehmen soll, es belustigend findet das behauptet wird an den Universitäten gibt es Denkverbote und eine gewissen Ideologie bestimmt was man sagen kann und was nicht und jeder der dagegen verstößt muss sich vor der Genderbrigarde verantworten. Das sagt er in genau dem Gespräch.

    Irgendwie sind die so drauf das sie dir eine Banane zeigen und sagen „das ist ein Apfel“. Die pervertieren Anstand und Moral sowie soziale Werte.

  8. His Eye Makeup Is Way Better Than Yours

    Das eines 10-jährigen Jungen. Der Artikel dürfte sich in erster Linie an Frauen richten und an diejenigen, die am Schminken auch interessiert sind.

    Sehr interessant, dass es da einen Jungen gibt, aber ein 10jähriges Mädchen als Werbeträger für die Kosmetik scheint (noch?) tabu.

  9. Das hier hat Zeug zum Klassiker! 😀

    „Wir wollen, dass in den nächsten vier Jahren jede Biene und jeder Schmetterling und jeder Vogel in diesem Land weiß: Wir werden uns weiter für sie einsetzen!“ Katrin @GoeringEckardt auf der #BDK17

    • Zum Taylor Swift Editorial:

      & „If you criticize that aspect of music from rappers it’s racism but criticize Taylor Swift for the same thing and the Guardian will pay you“

  10. „WHITE PRIVILEGE“
    Wenn der Feminismus und Co. soweiter macht, haben wir bald solche Verhältnisse, und Feministinnen masturbieren dazu:

    davon gibt es hunderte Videos.
    Wehrlose Menschen, schuldig bei Verdacht, Exekution frei nach Schnauze.
    Das ist die Gesellschaft, die die Feministen, die Augsteins, die ganzen Özdemir-Transatlantiker hier schleichend einführen, manche aus Dummheit, manche aus Hass.
    Und das alles unter dem „Yes we can“ -„Change“ blabla Gutmenschen und postmodernen Popidol Obama. Die zivilisierte westliche Wertegemeinschaft.
    Und wir reden hierzulande ganz erschrocken über Arabien und den IS.
    Wer so eine Führungsmacht als „Freund“ hat, braucht keine Terroristen mehr.
    Aber mit denen kann man den Weg zur Diktatur natürlich beschleunigen.
    Deswegen lässt man auch solche Amris massenhaft ins Land.

    • die Genannten sind sicher nicht direkt oder auch nur indirekt für diese Polizeigewalt verantwortlich zu machen. Höchstens insofern sie das nicht eindämmen. Und über die Massnahmen gehen die Meinungen sehr weit auseinander.

      • Wie können da die Meinungen auseinander gehen, wehrlose, unbewaffnete Menschen zu Tode zu foltern? Ein Land, in dem die Polizei so straflos Menschen umbringen kann, ob weiß, schwarz, Mann, Frau, jung oder alt, ist ein Unrechtsstaat. Und das wissen diese Sadisten sehr genau, die stört noch nicht mal, dass eine Kamera mitläuft.
        Die Genannten sind nicht verantwortlich? Augstein fordert doch gerade den Willkürstaat, weil irgendwelche verblödeten Edel-Tussis ihr Ego nicht genug gestreichelt fühlen; und die ganze Politmafia steht treu zur Führungsmacht, und hat außer am Pussygrabscher Trump und seinen dummen Sprüchen nichts zu bemängeln.
        Weil sonst auffallen würde, dass unter Clinton, Bush und Obama genau derselbe Dreck passiert ist.
        Auf allen Ebenen.
        Und die privilegierten Weiber schnallen sich Vaginas auf dem Kopf, reden von den bösen männlichen Tätern, und den armen weiblichen Opfern, und gehen dann wieder nach Hause, und kommen sich vor, als hätten sie persönlich das Böse in die Hölle zurück geschickt.
        Naja, vermutlich fühlst du dich gegen sowas gefeit, vielleicht hast du auch keine Kinder oder leicht verwirrte Eltern- oder Großelternteile.
        Reicht ja schon, dass die Menschen hier über jemand mit Herzinfarkt vor dem Geldautomaten einfach drübersteigen, und den verrecken lassen.
        Ich weiß nicht, wann du geboren bist, aber vor einigen Jahren war das noch nicht der Normalfall, Leute einfach mal vor seinen Füßen verrecken zu lassen.

        • „straflos Menschen umbringen kann, ob weiß, schwarz, Mann, Frau, jung oder alt, ist ein Unrechtsstaat“

          Nur wenn der das aktiv fördert. Und das ist nicht der Fall. Das sind Fälle von Korruption und Verbrechen, die wegen Unfähigkeit nicht verfolgt werden.

          „Die Genannten sind nicht verantwortlich?“

          Sehe ich null Zusammenhang. Man kann sich natürlich immer hinstellen und den generellen Sittenverfall beklagen und alle als Verantwortliche sehen, aber das ist viel zu vage.

          „Geldautomaten einfach drübersteigen“

    • Sorry, falscher Link, doppelt.

      Naja, hierzulande steigt die Obdachlosigkeit ja auch stark an, so treiben die moralisch wertvollen Herren und Damen eine Gesellschaft in die Barbarei, aber es wird über Feinstaub und ungewünschte Komplimente gejammert, bis die Moralelite nach Terror und Rechtlosigkeit schreit.

  11. Der ganze thread…. wie selbstentlarvend!

  12. Nach der Logik müsste das Bett der gefährlichste Platz sein, denn dort werden sie nämlich mal sterben

    • Ja, und in der Familie sind die gefährlichsten Personen für Kinder die Mütter.
      Nur darüber werden keine Gender Studies verfertigt.

        • Zitat Kripo-Fachfrau:
          „Schwere Gewalt gegen Kinder – und zwar von der Kindesmisshandlung bis zur Kindstötung – wird als typisch weibliches Gewaltdelikt bezeichnet und ist besonders signifikant bei jungen Müttern zu beobachten“, aber dann, oh Wunder:“Der Einfachheit halber wird jedoch ausschließlich in der männlichen Form geschrieben.“
          Ach, und da wundert es, dass „die toxischen Männer“ überall in den Hirnen der Femi-Schafe sind?

        • „So finden sich nach Saimeh (2010) in der Gruppe der unter 30jährigen Täter zu 55% Frauen. Dies ändert sich nach Saimeh jedoch mit zunehmendem Alter der Opfer, denn bei einem Alter des Opfers von über 15 Jahren stellen Männer in 91,7% der Fälle die Täter dar, wobei die Verletzungsgefahr mit zunehmenden Alter des Opfers sinkt. Schwere Gewalt gegen Kinder – und zwar von der Kindesmisshandlung bis zur Kindstötung – wird als typisch weibliches Gewaltdelikt bezeichnet und ist besonders signifikant bei jungen Müttern zu beobachten (Saimeh 2010, S. 61f). “

          Eine Bemerkenswerte Aussage angesichts der immer wiederholten Behauptung bei häuslicher Gewalt, dass aufgrund der körperlichen Überlegenheit von Männern die Gewalt von Frauen ja nicht so schlimm sei, weil das Verletzungsrisiko durch die Frauen viel geringer sei.

          Die Absoluten zahlen wären hier sehr interessant (findet die Jemand?).
          mm die „männliche Gewalt“ mit dem Alter (absolut) überhaupt zu?
          Oder erklärt sich das Ganze allein durch die Massive Abnahme von Gewalthandlungen der alternden Mütter?
          z.B. weil sie sich mit den Töchtern solidarisieren und gegen die Söhne nichts mehr ausrichten können (körperlich)?

          • Wenn ich das richtig erinnere, nehmen ab der Pubertät die sexuellen Missbrauche durch Männer zu.
            Bei Kleinkindern hingegen vor Allem körperliche Gewalt wie Schläge und Vernachlässigung.
            Die Dunkelziffer dürfte natürlich groß sein, wenn die Kinder noch nicht sprechen können, oder mangels Zeugen, wie .z.B. bei alleinerziehenden Müttern, allein schon, da die meisten alleinerziehenden Elternteile Mütter sind, umgekehrt dürfte die reine Anzahl evtl. nicht repräsentativ sein, da zu geringe Anzahl; oder in Heimen.

          • „Wenn ich das richtig erinnere, nehmen ab der Pubertät die sexuellen Missbrauche durch Männer zu.“

            Das dürfte zumindes das gängige feministische Narrativ sein.
            Belege?

            Es würde mich wundern, wenn ab der pubertät nicht auch sexueller Missbrauch durch Frauen zunähme.
            Wie war das nochmal mit der Serie an sexuel überaktiven Lehrerinnen in den USA?

            Sowas sieht man natürlich nur, wenn man auch hinssieht.
            Ansonsten läuft sexueller Missbruach pubertierender Jungen durch Frauen ja irgendwie unter „sexuelle Aufklärung“.

      • Das verwischt man auch mit dem Wundermittel „familiäre Gewalt“. Frauen können doch erst dann gewaltsam sein, wenn sie schon vorher gewaltsam behandelt wurden zb — kann man alles immer nach Bedarf relativieren und sich noch als „milde“ darstellen

        • „vorher gewaltsam behandelt wurden“
          Ja, vorwiegend von ihren Müttern, ich könnte dir von meiner Mutter, Jahrgang 41, erzählen, wie sie von ihrer Mutter ihr Leben lang tierisch verprügelt worden ist, ein paar mal fast totgeschlagen, hätten nicht Mann und Tante eingegriffen.

    • „Da draußen, wo der große, böse Wolf lauert, der sexgeile Migrant, die Handtaschendiebe, die Fremden. Die Welt eine No-Go-Area. Bleib brav zuhause, mach‘s dir schön da.“

      Haha, so soll der pöhse Kapitalismus die Frauen anketten an ihr Schicksal! Ball and Chain. Aber es ist ein ganz typisches feministisches Narrativ – na, und das tiefreligiöser Spinner. Mit denen F-en wirklich viel ähnlicher sind als alles andere, haha

  13. Warum Ernesto Che Augstein gerne 10 Jahre unschuldig in den Knast gehen würde

    Jakob Augstein hat einen Text zur Sexismus-Debatte geschrieben. Er tut so, wie er bloß aus einer Beobachterposition agiert und folglich deskriptiv protokolliert, was er beobachtet. Das hat natürlich den Vorteil, dass man sich selbst nicht die Hände schmutzig machen oder sich dem Vorwurf aussetzen muss, man würde ja selbst zu Unrecht aufrufen. Aber zumindest zwei Sätze seines Artikels entlarven ihn dann doch explizit als Brandstifter, auch wenn er sonst im impliziten bzw. latenten oder deskriptiven Modus verbleibt.
    https://man-tau.com/2017/11/26/jakob-augstein-sexismusdebatte-metoo/#comment-11702

    • Es geht nicht um Leistung sondrn um Verdienst.

      Und Frauen kommt unbestritten das Verdienst zu, durch ihr bloßes, reines, unschuldiges Sein zu verdeutlichen, WIE schlecht die Welt nur wegen der Verkommenheit der Männer ist.

      Wie oft müssen wir das noch durchkauen?

  14. Sex-Vorwürfe: Mutter fordert Dornröschen-Verbot
    Die Frau kritisiert den „nicht einvernehmlichen Kuss“ in dem Märchen

    http://www.oe24.at/welt/Sex-Vorwuerfe-Mutter-fordert-Dornroeschen-Verbot/310036177

    Warum wird Frauen bei Herzstillstand seltener geholfen?
    Wenn Frauen in der Öffentlichkeit einen plötzlichen Herzstillstand erleiden, wird ihnen seltener mit einer lebensrettenden Herzdruckmassage geholfen als Männern. Wissenschaftler rätseln über die Gründe.

    https://www.welt.de/gesundheit/article170593784/Warum-wird-Frauen-bei-Herzstillstand-seltener-geholfen.html

    Wann protestiert die erste Feministin gegen erste-Hilfe-Kurse, weil dort übergriffiges Verhalten legitimiert wird?

  15. Der Blogger, der auch eine andere beliebte Seite betreibt, die Nachrichten ironisch behandelt, erklärte, dass sein Plan darin bestand, „eine Website zu erstellen, um die extreme Linke und die sogenannten ‚Social Justice Warriors‘, die sie infizieren, zu karikieren“.

    Diese Satire war erfolgreich …. aber die Spaßvögel hinter dem Medusa Magazine entdeckten schnell, dass echte Feministinnen Inhalte schufen, die genauso überrissen und noch irrer waren.

    „Vor etwa einer Woche, haben wir einen weiteren Artikel veröffentlicht mit dem Titel ‚Warum sollten wir Frauen, die Rechte der Vergewaltigung beschuldigen, eher glauben, als jenen die das bei Linken tun‘, erklärte der Betreiber der Website. „Der Artikel ist eine groteske Karikatur, die so lächerlich wie möglich sein soll, indem sie im Grunde genommen argumentiert, dass Linke gute Menschen sind und wir ihnen vergeben sollten, wenn sie Frauen vergewaltigen“.

    „Wir dachten, niemand auf der Welt könnte so lächerliche Ansichten vertreten, also schrieben wir sie als Satire und veröffentlichten das.“

    Dann begannen echte Feministinnen, dasselbe zu sagen. Die Parodie wurde zur kranken Realität.

    „Stellen Sie sich also unsere Überraschung vor, als ein echter Feminist und selbsternannter Experte für ‚Rape Culture‘ einen Artikel für die Washington Post schrieb, der die gleiche Argumentationslinie verwendete wie unser satirischer Artikel, der nur wenige Tage zuvor veröffentlicht wurde“, schrieb der Medusa-Besitzer.

    Der Washington-Post-Artikel wurde in Sachen Absurdität noch einmal übertrumpft, als auch der ABC-Nachrichten-Analytiker Matthew Dowd argumentierte, dass sexuelle Belästigung weniger ernst wäre, wenn Linke sie begingen.

    Der Betreiber des Medusa Magazins hatte genug gesehen.

    „Und das ist der Grund, warum wir diese Website schließen“, erklärte er. „Weil es keinen Sinn mehr macht, eine Karikatur-Website des Feminismus zu betreiben, wenn die Feministinnen im wirklichen Leben inzwischen wahnwitziger sind als jede Satire, die wir uns je erträumen könnten. Wenn Sie unseren Inhalt genossen haben und traurig sind, uns gehen zu sehen, dann folgen Sie einfach jedem legitimen feministischen Blog oder einer der vielen unausstehlichen Feministinnen auf Twitter. Ihr Inhalt ist derselbe wie unserer.“

    http://genderama.blogspot.de/2017/11/sexismus-debatte-mutter-fordert.html

  16. Das ist arg kleinlich, dass Schellnhuber und den Grünen vorzuhalten. Natürlich ist der Begriff „Wahrheit“ selbst kein streng wissenschaftlicher, aber macht doch Sinn, wie in „dass Evolution stattgefunden hat, ist die Wahrheit“. Wer wollte die *Wahrheit* diese Aussage bestreiten?!?

    Und wenn Schellnhuber den Begriff „Wahrheit“ so verwendet, dass man sich an ihr *orientieren* könne bzw sollte, dann geht er mit der nötigen Distanz an diese Sache.

    Was man allerdings nicht durchgehen lassen kann und heftig Widerspruch einlegen soll, das ist der Inhalt der Behauptung. Alles, was die Grünen meinen, wird mittlerweile auch in anderen Parteien vertreten und es bleibt völlig schleierhaft was Schellnhuber hier wirklich meint. Vielleicht den „Klimawandel“, an dem sich die Grünen ja so sehr wie keine andere Partei ausrichten will. Für Viele wird das schon zum Zentrum einer Welterklärung.

    Wie keine andere Partei folgen die Grünen auch der Gender-Lehre, die nach ihren Vertretern die einzige und wahre Wissenschaft ist, da sie alle anderen Wissenschaften (insbesondere die Naturwissenschaft) zu einem lügenhaften Konstrukt zur Unterdrückung der Menschheit ansieht. Und hier könnte man wirklich von einem „Luxus“ reden, den die Grünen sich leisten: den Luxus sich eine ganz irrationale, völlig wissenschaftsfeindliche Weltanschauung zu leisten, die die Welt konsequent in Gut und Böse teilt und dem Kernspektrum der fanatischen Ideologien zugehörig ist. Ein Verbrechen nicht nur gegen die Wissenschaft, sondern gegen jede Wahrheit, gegen die Wahrhaftigkeit. Wer sowas macht, von dem kann man erwarten, dass er auf übelste Weise lügen wird und seinen Lügen bis in den Wahn folgen wird. Und genau deshalb ist das mit den „Bienen, Vögeln und Schmetterlingen“ auch so unglaublich creepy.

  17. Nach dem Aufruf zur „sexuellen Revolution“, bei dem auch mal ein paar Eier zerschlagen werden dürfen, liefert jetzt der Herr Diez ein Plädoyer für die gute alte Selbstjustiz, die kleine Schwester der Rache, für die sich Augstein gerade so eingesetzt hat:

    „Aber das Recht und der Staat sind eben nicht die einzigen Möglichkeiten, zu Gerechtigkeit und Veränderungen zu kommen. Und die Verschiebung von einzelnen Aufsehen erregenden Fällen mit möglichen strafrechtlichen Konsequenzen hin zu dem, was manche etwas ausweichend die „Grauzone“ nennen, ist der entscheidende Schritt für echte Emanzipation.“

    http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/metoo-debatte-warum-ist-es-so-still-in-deutschland-kolumne-von-georg-diez-a-1180186.html

    Was Herr Diez hier ausweichend „Grauzone“ nennt, kann nach Abzug des Staates und der Justiz wegen des sogenannten Gewaltmonopols ja nur die Selbstjustiz sein.

    Das Ganze wird von Diez dann in einer Art antideutschen Kulturpessimismus eingehüllt, der in diesem Unsinn gipfelt:

    „Ist es also so, und das wäre wirklich niederschmetternd, dass es mehr oder weniger tief in den Deutschen immer noch ein Misstrauen oder ein Unverständnis darüber gibt, wie Gesellschaft sich herstellt, als Verbindung von Menschen, Biografien und Geschichten, von Individuen, ein traditionell westliches Verständnis von Gesellschaft, dem die Deutschen des 19. und 20. Jahrhunderts oft genug ihre Vorstellung von Gemeinschaft entgegensetzten, weniger individualistisch und mehr gruppen- und autoritätshörig geprägt?“

    Genau dies ist eben nicht der Fall – die Deutschen können offenbar mit der „Opferkultur“ und der „Identitätspolitik“, wie sie in den USA herrscht, wenig bis nichts anfangen — wahrscheinlich *eben weil* diese rein „gruppen- und autoritätshörig“ ist und *anti*-individualistisch. Und genau deshalb wird im totalitarismusmüden Deutschland auch nicht so begeistert die die Fahne des Feminismus geschwungen oder die Fahne andere links-regressiver Strömungen, die damit verbunden sind.

    Weiterhn: Für das Instrumentalisieren des Holocaust in dieser Beziehung sollte sich der Spiegel und Herr Dietz entschuldigen. Das ist einfach widerwärtig, vollkommen unangemessen und trägt in keiner Weise zu einem rationalen Dialog bei. Gemeint ist diese Passage:

    „… dass man im Land der Täter kein Gehör für die Opfer findet, ein eingeübter Prozess also seit 1945, Geschichts-Exerzitien von Schuld und Scham, die mit durchaus narzisstischer Wucht und großer Faszination beim Größten Verbrechen Aller Zeiten verharrten und die Opfer in eine anonyme Zahl verwandelten, sechs Millionen?“

    • Der eigentlich bösartige Punkt ist für mich nicht, dass es hier gegen „Weiße“ geht, was natürlich durchaus stereotyp ist, sondern gegen Kinder. Kinder werden vertiert, und mit Erbschuld beladen dargestellt.
      Knder sind bekanntlich nicht für die Handlungen ihrer Eltern verantwortlich, egal welcher Hautfarbe,Religion oder Nationalität.
      Wenn man also hicht mal diese Differenzierung hinkriegt, und indirekt noch die weißen Mütter, die ihre Kinder misshandeln, entschuldigt, weil diese ja sowieso „das Böse“ sind, dann gehört so jemand für mich keinesfalls in die Nähe IRGENDWELCHER Kinder, sondern im Grund mit einem Umgabgsverbot mit Kndern ausgestattet, am besten mit elektronischer Fußfessel.
      Das ist eigentlich sowas wie Aufruf zur Blutrache, nur dass der Feind hier nicht die andere Sippe ist, sondern eine ganze Bevölkerungsgruppe, „weiße Kinder, oder genau gemommen Knder überhaupt, denn wer so empfindet, es sei ok, IRGENDEIN Kind zu entmenschlichen, der wird auch bei der Entmenschlichung anderer Kinder eine geringere Hemmschwelle haben, als Jungs, Kinder von Frauen, die irgendwie Verräterinnen an der Blackness oder dem Feminismus sein sollen, je nachdem, wie Frau gerade empfindet..
      Weil hier schon ein grundsätzliches Tabu kaputt ist.
      So einem Menschen würde ich weder meine Oma zur Pflege, noch mich selbst für eine medizinische Operation zur Verfügung stellen.

      • „Knder sind bekanntlich nicht für die Handlungen ihrer Eltern verantwortlich, egal welcher Hautfarbe,Religion oder Nationalität.“

        Rassismus wird aber, zumindestens gegen Weiße, salonfähig… mit Unterstützung der Medien und linker Politiker wird an der Entmenschlichung gearbeitet. Und für die gelten solche Regeln nicht.

  18. Victim Culture – Wer als Frau geboren wir, ist unterdrückt. Das bedeutet das man als Frau vor Gericht geringere Strafen bei gleichen Taten erhält, das man in der Schule bei gleichen Leistungen bessere Noten erhält, das unbeteiligte Leute bei eine Prügelei fast immer auf deiner Seite, auch wenn du angefangen hast, das du deine Unterdrücker nur auf eine Beschuldigung hin sozial vernichten kannst, das du weniger in die Gesundheitssysteme einzahlst und deutlich mehr heraus- sowie überhaupt angeboten bekommst und das du, so wie alle Unterdrückten, gesunder und länger lebst und weniger arbeitest wie deine Unterdrücker.

  19. The Unexamined Brutality of the Male Libido

    http://www.nytimes.com/2017/11/25/opinion/sunday/harassment-men-libido-masculinity.html

    „… the string of revelations about men … have forced men to confront what they hate to think about most: the nature of men in general. ….“

    Ja korrekt, es geht um das „Wesen des Mannes an sich“, und „the problem at the heart of all this: the often ugly and dangerous nature of the male libido“.

    DIe unerforschten Weiten des Patriarchats beherrschen uns! Diese Macht ist überall (grusel!):

    „The masculine libido and its accompanying forces and pathologies drive so much of culture and politics and the economy, while remaining more or less unexamined, both in intellectual circles and in private life.“

    Nicht einmal die Feministinnen haben es durchschaut, so muss man sich denken. Obwohl Andrea Dworkin schon zitiert wurde!

    Der Vorschlag dieses NYT Schreibers ist radikal neu, Jupiter Macron und Merkel aufgepasst – so geht das!

    „A healthy sexual existence requires a continuing education ….“

    Mein Vorschlag, der sich direkt daran orientiert:
    Für den Sex (natürlich auch und insbesondere für den Verheirateter) richtet der Staat Verrichtungskammern ein, in denen der Beischlaf fortan unter strikter staatlicher Kontrolle ausgeführt werden kann. Die Beamtin (selbstverständlich können den Job nur Feministinnen machen) kann überwachen, ob alle 5 min ein gegenseitiges Einvernehmen erfolgt und ähnliche Massnahmen mehr.

    Weiterhin müssen Männer – alle – aus allen öffentlichen Bereichen weichen, denn sonst wird man die toxischen männlich eingetönten Ideologien aus dem öffentlichen Raum nie los!

    „The (very few) prominent men who are speaking up now basically just insist that men need to be better feminists — as if the past few weeks have not amply demonstrated that the ideologies of men are irrelevant.“

    Schon Freud hätte das gewusst, das mit dem „Oedipus-Komplex“ zeige es ganz deutlich: „If you let boys be boys, they will murder their fathers and sleep with their mothers.“

    Die Autorin kann sich auch vorstellen, dass eine „Kultur“ der Psychoanalyse nach Freud eine Massnahme sein könnte, den schlechteren Teil der Menschheit auf Vordermann zu bringen.

    Und vor allem sollte Herr Stephen Marche zurücktreten und den Platz seiner NYT Kolumne einer Frau einräumen.

    • Über diesen männerhassenden Sexismus und die mutmassliche Verleumdungskampagne gegen Weinstein und andere regt sich keiner auf. Aber wehe die NYT berichtet über einen selbsterklärten Nazi und versucht den darzustellen wie er so im Leben wirkt, eigentlich stinknormal, mit eben diesen extremistischen Ansichten: dann sehen viele rot, das halten sie nicht aus.
      Gut, dass es auch Leute gibt, die diese zu „nuts“ erklären:

      • Die Zeit hat sowas Ähnliches übrigens auch im Angebot:

        http://www.zeit.de/kultur/2017-11/rechtspopulismus-rechtsextremismus-debatte-reden-anselm-neft/komplettansicht

        „Wie soll man mit Rechten umgehen? Argumente blocken sie ab, sagt unser Autor, der früher selbst ein Rechter war. Er empfiehlt das Schwierigste überhaupt: Menschlichkeit.“

        Das alles scheint sehr informativ und authentisch, man erfährt zB

        „Das Feindbild Islam existierte in den frühen Neunzigerjahren bei vielen Rechtsextremen noch gar nicht. Im Gegenteil: Im Sinne der rechtsextremen Orientalistin Sigrid Hunke träumten wir von einer antiliberalen Achse zwischen einem neuheidnischen Europa und den Kalifaten des Nahen Ostens.“

        Ganz ähnliche Gedanken und Stategien treiben die „progressive Linke“, zuletzt auch deshalb hochgradig lesenswert.

        „Tatsächlich wollen viele Rechtsextreme, auch darin den Islamisten ähnlich, gar keine aus ihrer Sicht bessere Welt schaffen. Sie wollen lebenslang von einer verlorenen goldenen Vergangenheit träumen oder noch einmal eine pompöse finale Schlacht kämpfen, um ruhmreich unterzugehen. Verlustgefühl und Weltuntergang sind ihr Geschäft. Und wie die Zeugen Jehovas argumentieren Rechtsextreme vor dem Hintergrund ewiger, nicht begründbarer Glaubenswahrheiten.“

        Der wichtigste Unterschied zu den utopischen Linksextremen, Feministinnen etc, ist, dass diese nicht von einer glorreichen Vergangenheit, sondern von einer glorreichen Zukunft träumen.

        Der konkrete Anlass umzudenken war:

        „Was mich aus dem Konzept brachte, waren nicht Stärke und Stringenz, sondern Menschenfreundlichkeit. Nachdem ich einmal ein Referat über Eric Voegelins Begriff der politischen Religion gehalten und den Faschismus dabei in ein äußerst günstiges Licht gestellt hatte, sprach der Dozent mich an: „Ich finde es so schade, dass ein kluger Kopf wie Sie so entsetzliche reaktionäre Ansichten vertritt.“ …..“

        Bloss bei dem hier werde ich dann doch unsicher …..

        „Das Ende kam, als ich mich manisch verliebte. … In der Therapie, die ich begann, unterzog ich meine Biografie und mein Selbstbild einer gründlichen Revision.“

        Das erinnert mich jetzt ein wenig zu sehr an das Männerhass-Stück der NYT oben und die Empfehlung einer Therapie für alle Männer 😉

        Das Endergebnis versöhnt mich aber wieder …. 😉

        „Heute sehe ich als wirksames Mittel gegen antihumanistische Überzeugungen und Praktiken nicht eine gepredigte Moral, sondern eine immer wieder neu gelebte Praxis der wohlwollenden Zugewandtheit und Ehrlichkeit ….“

      • Das gab ja echt Ärger mit der Leserschaft:

        „a lot of readers found the story offensive, with many seizing on the idea we were normalizing neo-Nazi views and behavior. … The point of the story was not to normalize anything but to describe the degree to which hate and extremism have become far more normal in American life than many of us want to think.“

        Das will der NYT-Leser offenbar nicht selbst denken, sondern das will er ausdrücklich so gesagt bekommen.

  20. „Die Grundidee der Sozialdemokratie ist aus seiner Sicht nicht die, „ausschließlich Themen für die Randgruppen und die Unterjochten zu machen. Es ging uns um einen Verteilungskampf in der Gesellschaft. Doch mittlerweile suchen wir nach immer neuen kleinen Gruppen, denen wir helfen wollen und verlieren dabei den normalen Arbeiter aus den Augen“, betont Wagner. Dieser normale Arbeiter gehe heute nicht mehr in die Fabrik, sondern in die Filiale einer Sparkasse. Wagner: „Der findet sich bei der SPD nicht mehr wieder, weil er den Eindruck hat, dass sich die SPD nur noch um die Ehe für Alle und das Gender Pay Gap kümmert.““

    https://www.welt.de/regionales/hamburg/article170973042/Die-SPD-darf-nicht-nur-Politik-fuer-Randgruppen-machen.html

    Eine „rebellische Ansicht“ in der SPD. Aber ob die wirklich eine Politik *für* diese „Randgruppen“ macht wage ich zu bezweifeln. Wär treffender „mit“ oder „durch“ etc zu sagen. Arbeiter und Angestellte sind ja ebensolche Randgruppen bei der SPD…
    Warum schliesst man sich nicht gleich mit den Grünen zusammen?

  21. Oh mein Gott! Heute früh, der Tag war noch jung und ich, naiv wie ich bin, dachte, der DLF macht irgendeine geruhsame Sonntagssendung, da passiert das:
    http://www.deutschlandfunk.de/claudia-roth-buendnis-90-die-gruenen-das-ist-keine.868.de.html?dram:article_id=401607

    Ein Interview von Barbara Schmidt-Mattern mit der Vizepräsidentin des Bundestages, Claudia Roth.

    Ein echtes Interview im engeren journalistischem Sinne war es natürlich nicht, sondern wohlfeiles Geplapper von zwei nicht besonders intelligenten Frauen. Warum lädt die Barbara ausgerechnet Claudia ein?

    Na deswegen:
    „Hauptstadt-Korrespondentin f Deutschlandfunk, Deutschlandfunk Kultur,Deutschlandfunk Nova. Beobachtet Umwelt, Klima u Energie. Und die Grünen.
    https://twitter.com/bschmidtmattern?lang=de

    Sieht mir nach astreiner Grünenwerbung aus, wenn die DLF-Hauptstadtkorrespondentin sich ausgerechnet auf Grüne spezialisiert und das vollkommen unkritisch. Haben die da keinen Ab- und Anstand mehr? DLF-Kultur ist auch öfter richtig übel, gut zu wissen, dass die auch da dahinter steckt und die Hauptstadtagenda setzt.

    Was mich am meisten aufgeregt hat, ist aber die abgrundtiefe … von Claudia, die hat ziemlich deutlich umschrieben, dass sie gewillt ist, die erweiterte Rassismusdefinition gegen die AfD einzusetzen. Mit anderen Worten: irgendetwas negatives über irgendeine Gruppe zu äußern (außer die AfD oder die Deutschen, versteht sich) wertet sie von vornherein als Volksverhetzung und Rassismus. Kritisch über den Islam zu diskutieren, wird somit unmöglich und per Definition ausgeschlossen. Gleichzeitig schwafelt sie einfältig was von lebhaften Debatten und dass man den Demokratiefeinden (ja, damit meint sie auch die AfD, die nicht nur näher am Volk ist, sondern für direkte Demokratie eintritt) entgegentreten muss, blablabla. Und die liebe Barbara sorgt mir geeignet unkritischen Fragen für gute Labervorlagen.

    Natürlich bejammerte die Roth auch den niedrigeren Anteil an Frauen im neuen Parlament.

    Fast wäre die heile Welt perfekt gewesen! Hätte sich nicht die Realität reingedrängelt:

    „Schmidt-Mattern: „Wir sollten das vielleicht einfach kurz den Hörern auch erzählen …

    Roth: Ja.

    Schmidt-Mattern: …dass wir hier im Übertragungswagen vor der Parteitagshalle sitzen und eben die Tür zu unserem Wagen hier aufgerissen wurde von einem unbekannten Mann, der hier „Ökofaschisten“, glaube ich, hier rein rief.

    Roth: Und das galt wohl mir.

    Schmidt-Mattern: Und „Lügenpresse“.“

    Nicht wahr! Diese Hater! Diese dumpfen Männer! Diese AfD-Nazi-Anhänger! Stören die zwei Frauen bei der Sonntagsfrühwerbung für die Grünen, beim dümmlichen unkritischen Frühstücksplausch auf GEZ-Kosten! Aber natürlich ist der DLF keine Lügenpresse! Na gut, Presse ist er tatsächlich nicht…

    • Aus dem Interview-Link:
      „Ich habe mich wirklich total gefreut. Weil ich finde, es ist eine wunderbare Aufgabe, eine ganz wunderbare Aufgabe, ein Privileg. Und auch für mich, ich empfinde das auch wirklich als Ehre, dass so jemand wie ich – wenn ich das so sagen darf – das deutsche Parlament oder die Idee der Demokratie, des Parlamentarismus, repräsentieren darf. “

      „….Ehre, dass so jemand wie ich… “ Vizepräsidentin des BuTa wird.
      Was soll das jetzt heißen? Eine fette Matrone wie sie? Eine Dumpfbacke wie sie? Eine Feministin wie sie?

  22. Diese Einsichten vom Bret Weinstein sind absolut stimmig, vor allem seine Ansicht dass durch einen Sieg der regressiven Linken nur die Rechte gestärkt wird

    Evergreen has hired a crisis management firm to shift responsibility and shape narrative. Seems you’ve been propagandized. The Evergreen riots weren’t organic. I opposed a policy initiative few students had even heard of. My year-long conflict was with top admin and faculty. 1/
    The students that protested me were sent to do a job, with a script. I did not know a single one of them. The „racism“ accusation was generic. In the present climate the stigma can silence almost any „white“ person on a college campus, irrespective of the merit of the claim. 2/
    .@primalpoly is exactly right about the danger of this brand of naive + militant leftism. Because the academe matters, it would be difficult to overstate the hazard. I say that as a life long progressive. The authoritarian left has taken control… 3/
    The authoritarian left is cannibalizing the libertarian left. On the chopping block are: enlightenment values, science, merit, MLK’s dream. The replacement is an unstable, uninvestigated, vindictive world where bad actors rule and become fiercely armed oppressors. 4/
    And because the authoritarian lunacy of the postmodern left is game theoretically unstable, the end result (assuming we fail to restore reason), will be a lurch to the right. Unfortunately, the authoritarians on the right have a stable, coherent strategy, disgusting as it is. 5/
    The smart move would be for libertarians (in the non-economic sense) on the left and right to team up to deal with the authoritarians on both sides. I can say from personal experience, the biggest obstacle to that alliance is the virtue signaling by folks left of center. End/

  23. Die ganze progressive Bewegung ist nichts anderes als wiederauferstandener christlicher Fundamental- und Extremismus. In der Tradition ua von

    https://de.wikipedia.org/wiki/T%C3%A4uferreich_von_M%C3%BCnster

  24. Vor allem hat mich der „universell humanistische Zugang“ Kahanes zu den „Mauertoten“ bestürzt….

    Hier werden die gescheiterten Immigrationsversuche, die im Tod enden, mit dem Abknallen von DDR-Abtünnigen gleichgesetzt!
    Das ist eine klare Verharmlosung des DDR Unrechtregimes und der „Mauertoten“, die für mich schlicht *ermordet* wurden.

    Dann setzt Kahane den gesamten „eisernen Vorhang“ mit einer angeblichen heutigen „Teilung der Welt“ gleich, um dann die höhere Anzahl der „Grenztoten“ herauszustellen!

    „Die Teilung der Welt, die Grenzregime haben sich wenig verändert, nur dass die Teilung heute zwischen arm und reich verläuft und das Grenzregime nun -zigtausend Tote in Kauf nimmt. “ (aus der Laudatio)

    Mit anderen Worten: Der kapitalistische Westen ist schlimmer als der kommunistische Block, weil *nun* „-zigtausend Tote in Kauf“ genommen werden.

    Gab das keinen Skandal? Das müsste doch reichen, um Kahane abzusägen. Diese Apologetin der „Mauertoten“ ist absolut untragbar. So sieht also ihr „Humanismus“ aus.

  25. Es gibt eine neue transatlantische Lobby-Stiftung:
    https://deutsch.rt.com/meinung/61236-zentrum-liberale-moderne/
    https://www.neues-deutschland.de/artikel/1069856.nato-freunde-gruenden-think-tank.html

    Wen die Bezeichnung schon nicht abschreckt, vielleicht das Personal: überwiegend die üblichen Hac… äh, Gesichter der Prokriegsfraktion:
    Grünen-Abgeordneten Rebecca Harms, US-Botschafter a.D. John Kornblum, Ralph Fücks, (Heinrich-Böll-Stiftung), Marieluise Beck usw.

    Am amerikanischen Wesen soll die Welt genesen oder zumindest sich bei selbigem in Dollar verschulden und vor ihm den Kotau machen.

    Hier ist übrigens deren Webseite, die Themensetzung ist eindeutig:
    https://libmod.de/

    Wer so masochistisch ist und noch Lügenmedien konsumiert, wird demnächst wohl öfter was von diesem Verein ins Hirn geblasen bekommen, jetzt wisst ihr, woher da der Wind weht. Frage mich, wieviel die für ihre Bückerei bekommen oder ob die das wirklich aus Überzeugung machen.

    Mit etwas Glück schleust der Fücks wieder den Andreas Kemper da rein, so wie er es bei Böll gemacht hat, dann blamieren sie sich wenigstens ausreichend schnell. Ich wette den Kemper gibt es relativ günstig, der könnte dann analog zu „Agent*in“ einen Onlinepranger für Leute erstellen, denen man antiamerikanische Umtriebe unterstellt, ach nein, heutzutage sagt man das ja anders, da heißt es „russische Propaganda“ und ist illiberal und rückwärtsgewandt.

    • „russische Propaganda“

      bei rt und neuesD liegt der Gedanke auf der Hand

      Diesem Kreis eine grosse Bedeutung beizumessen, das ist auch ein Fall von Politik.

      • Alle Informationen im Artikel sind prüfbar, naheliegend und plausibel. Meist anders als aus der transatlantischen Propagandafabrik, aber ich dachte schon, dass die die Info nicht schmeckt.

  26. Sex ist billig, daher gehen die Heiraten runter argumentiert man hier im wall street journal

    „My own research points to a more straightforward and primal explanation for the slowed pace toward marriage: For American men, sex has become rather cheap. As compared to the past, many women today expect little in return for sex, in terms of time, attention, commitment or fidelity. Men, in turn, do not feel compelled to supply these goods as they once did. It is the new sexual norm for Americans, men and women alike, of every age.“

    https://www.wsj.com/articles/cheap-sex-and-the-decline-of-marriage-1506690454

    “ …It turns out that a world in which it is possible to satisfy our sexual desires much more immediately carries with it a number of unhappy and unintended consequences.“

    Als ob die Natur ein Spielverderber ist.

  27. Wer jetzt alles so von „Schande“ redet (und damit ein Mem des Kollektivismus reproduziert):

    https://www.welt.de/politik/deutschland/article170974001/Jamaika-Sondierungen-waren-Schande-fuer-die-Republik.html

    „Ex-Parteichef Beck rät der SPD zur Vorsicht bei den Verhandlungen mit der Union. Auf keinen Fall dürfe es in einer großen Koalition ein Weiter-so geben. Vorbilder für die Sozialdemokraten sieht er in Großbritannien und den USA.“

    Oh ja, vor allem die GBs! Ganz vorzügliche Idee, die SPD ist schon auf dem Wege dorthin.

    „Beck: Bei Jamaika war es so, dass man drinnen verhandelt hat und draußen vor den Mikrofonen übereinander herfiel. Diese Sondierungsgespräche waren eine Schande für die Republik. …“

    Also auch für die SPD (-> Republik!) oder nur für die anderen Parteien, die „drinnen verhandlet hat“?

    Sicher würde Beck nicht so grosssprechen, wenn die SPD in jenen Sondierungsgesprächen involviert gewesen wäre.

    „Gerade von Corbyn kann man sicher eins lernen: Es lohnt sich, Positionen auszuhalten und zu verteidigen, glaubwürdig bleiben. Eine solche Politik hat Zukunft.“

    Fehlt nur noch das Erwähnen Nordkoreas ehrenhalber,

  28. Es gibt keine Idiotie, zu der Feministinnen nicht fähig wären.

    In den letzten zehn Jahren habe ich meine Beine überall breit gemacht – im Fernsehen, in der U-Bahn (…)
    die schlimmsten Reaktionen kommen von Männern. (…) [Ich] habe festgestellt, dass meine Körperhaltung einige Männer dazu bringt, mich (…) auf gruselig sexuelle Weise anzusehen.

    Frau macht Beine breit und Männer denken an Sex!!11!

  29. Ich weiß nicht, ob daß hier schon jemand verlinkt hat, aber ich finde, dieser clip illustriert ganz fantastisch das Niveau, auf dem Geschlechterthemen heutzutage diskutiert werden, Das ist quasi feminism in a nutshell:

    Disclaimer 1: Ich konsumier Joe Rogan generell sehr gerne
    Disclaimer 2: Ich habe mehrfach erfolglos versucht, dieses Video läger als bis etwa 1:30 durchzuhalten,
    aber jedes Mal wurde der Wunsch, meinen Monitor zu zertrümmern, so stark, daß ich es
    einfach abbrechen *mußte*. Sollten die also an irgend einer Stelle unterbrechen und
    sagen „Ätsch-bätsch, war nur ein Witz, wir meinen das gar nicht so!“, so wäre ich für
    einen entsprechenden Hinweis dankbar

    • Joe Rogan ist ein weißer Ritter, ohne Zweifel.

      Er findet z.B. auch eine Vergewaltigung wesentlich schlimmer, als jemanden mit einem falschen Vergewaltigungsvorwurf für 20 Jahre in den Knast zu bringen. (Das war, meine ich, in einem Gespräch mit Gad Saad).
      Selbst als sein Gegenüber darauf hinweist, dass eine Vergewaltigung ein kurzer, mutmaßlich animalischer Akt ist, während für das andere erforderlich ist, dass die Frau 20 Jahre lang(!) eine Lüge – und damit pure Bosheit – aufrecht erhält, lässt er sich maximal zu „Naja, vielleicht nur doppelt so schlimm“ hinreißen.

      • Wow, das ist übel.
        Das mit dem weißen Ritter bezweifle ich aber. Nur mal als Beispiel:

        Ich glaube eher, ihm als absolutem Top-„Alpha“ (Multimillionär, durchtrainierter Kampfsportler, Selfmademan, hat Umgang mit Wissenschaftlern und Rockstars…) fehlt einfach das entsprechende Vorstellungsvermögen und das Einfühlungsvermögen für weniger privilegierte Männer.

      • Im Knast wird hat man ziemlich hohe Chancen, selbst vergewaltigt zu werden und dann gibt es aufgrund eine boshaften Lüge tatsächlich ein Vergewaltigungsopfer.

        Ich glaube im Jugendknast liegt die Chance bei ca. 13% pro Monat, also nach 1 Jahr hat man eine 156%ige Chance selbst vergewaltigt worden zu sein. Wie das bei Erwachsenen ist, weiß ich nicht.

        • „Ich glaube im Jugendknast liegt die Chance bei ca. 13% pro Monat, also nach 1 Jahr hat man eine 156%ige Chance selbst vergewaltigt worden zu sein.“

          Nein, man kann die Wahrscheinlichkeiten nicht einfach addieren. Tatsächlich beträgt sie nach einem Jahr 81% (1-0,87^12).

  30. Kinderarmut: Mehr Kinder müssen mit Hartz IV leben

    http://www.zeit.de/wirtschaft/2017-11/kinderarmut-zahl-kinder-hartz-iv-steigt-fluechtlinge

    Kinderarmut?

    „Demnach lebten im Juni des laufenden Jahres 2,05 Millionen Menschen unter 18 Jahren in Hartz-IV-Bedarfsgemeinschaften. Das ist ein Anstieg um fünf Prozent im Vergleich zu Juni 2016, als es etwa 100.000 Kinder und Jugendliche weniger waren.“

    Also gab es einen Anstieg um 100.000 dieser Kinder. Dann folgt:

    „Vor allem ausländische Kinder sind betroffen. Im Juni dieses Jahres waren 583.639 von ihnen auf Hartz IV angewiesen. Das ist ein Anstieg um rund 170.000 oder 41 Prozent.“

    Mit anderen Wortem: hätte es die Immigration nicht gegeben, wäre die Zahl der Kinder in „Armut“ um 70.000 gesunken. Die „Kinderarmut“ ist also ein Importphänomen und „Armut“ ist sicherlich nicht der richtige Begriff, denn die meisten dieser Kinder werden wohlstandmässig sicherlich finanziell besser dastehen als sonstwo.

    Die „Zeit“ will ja nur das mit der „Kinderarmut“ propagandistisch ausschlachten. Auf welch billigem Niveau das geschieht, sieht man hier.

    Auf genau dem gleichen unterirdischen Niveau werden natürlich auch die sozialen Probleme der Immigraten dem ganzen Land in die Schuhe geschoben.

      • Fiete, was ist das für ein Null-Argument.
        Natürlich werden die Kinder in der Bedarfsgemeinschaft eingetragen.
        Natürlich gibt es Kinderarmut. Was HartzIV bedeutet, kann man eben schlecht ermessen, solange man noch einen tariflich geregelten Job hat.
        Und weil ich es hier auch letztens irgendwo gelesen habe, dass bei den Sondierungen mit der Maßnahme, das Kindergeld zu erhöhen, nur wieder die „Hartzer“ Geld in die Tasche geschoben bekämen, wobei das wohl gern mit Schmarotzer gleichgesetzt wird.
        Kindergeld wird auf H4 angerechnet, wer HartzIV bezieht, bekommt also kein Kindergeld für seine Kinder. Millionäre und ihre Gattinen hingegen schon.
        Wie gehirngewaschen von rtl Talkshows und Co. muss ein empathieloses Arschloch eigentlich sein, um sowas nicht zu wissen?
        Ich bin übrigens der Meinung, wer hier über „Hartzer“ hetzt, obwohl viele davon für weniger als den Mindestlohn arbeiten gehen müssen, ohne Renten- und Arbeitslosenversicherungsanspruch,, und wer Kinderarmut offensichtlich für eine Phantasie hält, weil es ihm im Augenblick noch besser geht, denen würde ich eine Abschaffung des Tarifsystems und des Mindestlohns wünschen. Damit sie mal merken, wie privilegiert sie in diesem Land sind.
        Vielleicht täte solchen Leuten auch wirklich mal ein Knastaufenthalt wegen Vergewaltigung aufgrund von Falschbeschuldigung gut, inklusive regelmäßig Dresche in der Dusche. Damit sie mal lernen, wie es ist, permanent herabgesetzt und beschimpft zu werden, dafür, dass dieses Land Bedarf an Billigsklaven hat, und ein paar Leute das Privileg haben, nach Tarif überbezahlt zu werden. denn wenn eine Arbeit auch für einen Euro erledigt werden kann, dann sind solche Leute wohl eindeutig überbezahlt.
        Wenn sie wirklich kein anderes Problem haben, außer dass sie nicht jede Frau folgenlos begrabschen oder sexuell nötigen dürfen, dann geht es solchen Leuten offensichtlich viel zu gut, und ihnen wäre mal ein Platz weiter unten auf der sozialen Stufenleiter zu gönnen.
        „Uns geht’s doch gut!“, sowas können nur privilegierte Menschen sagen, meistens Wessis aus Bundesländern, in denen es noch ein Tarifsystem gibt, und die die Realität anderer Leute prima ausblenden können und wollen, solange es sie selber nicht erwischt. Und die sich dann beschweren, dass Leute irgendwann verrohen, wenn man sie schon ab dem Kindergarten wie Untermenschen abfertigt.
        Oder solche Arschlôcher, die beim Jobcenter oder bei Maßnahmetràgern hinter irgendwelchen Schreibtischen rumschmarotzen und für null Gegenwert Gewinn aus dem Biliglohnsektor ziehen.
        Die meisten von den Letzteren sind übrigens Frauen vom Typ Sozialpädagogin oder sonstige Soziologenberufe.

  31. Das Zeichen des Tiers.

    Die veröffentlichte Propaganda (ZDF, ARD, Pro7 mit Galileo) versucht implantierte RFID-Chips schmackhaft zu machen, bis hinein ins Kinderfernsehen:
    http://www.epochtimes.de/politik/deutschland/rfid-chip-fuer-jeden-a2277060.html

    Dazu Aaron Russo (leider verstorben), ab Minute 22 wird es interessant:

    Er war angeblich mit Rockefeller „befreundet“ (ob das stimmt, konnte ich nicht herausfinden).

    Die Patente hält aber wohl Rothschild:
    http://www.epochtimes.de/politik/welt/flug-mh370-jacob-rothschild-erhaelt-alle-patente-fuer-implantierbare-microchips-a1155306.html
    Seit dem ominösen Absturz von MH370 ist er wohl Alleininhaber oder Mehrheitseigner oder sowas.

    Denkt euch was dazu. Ihr wisst ja, wie das mit „rechten Verschwörungstheorien“ so ist, die führen zu populistischen Forderungen und allzu einfachen Lösungsvorschlägen (etwa sich keine solchen Chips einbauen zu lassen, was in einer globalisierten Welt voll rückschrittlich wäre).
    😉

    • Ich weiß nicht, ob der rechte Typ auf dem Video-Titelbild ein jüngerer Rockefeller ist. Ich kenne den nur als fast-schon-Leiche, er ist ja mittlerweile gestorben.

      An der Agenda des CFR, des „Council on Foreign Relations“ ändert sich dadurch natürlich nichts.

      Das CFR ist übrigens hier beschrieben:
      https://swprs.org/die-propaganda-matrix/
      Sie ist der Hauptgrund für die Lügenmedien, der Grund, warum bei 9/11 immer noch von einem Terroranschlag gesprochen wird. Der Grund warum uns Irak- und Afg.krieg schöngeredet wurden, der Grund, warum wir jetzt Russland hassen sollen.

  32. Leute, vergesst Schwarze Helikopter, 9/11, RFDI-Chips — hier ist the one and only Guardian!

    „Not Islam, not backwards culture, climate change is the cause of modern day child brides……CLIMATE CHANGE!“

  33. Klimawandel und Feminismus sind nicht das grundsätzliche Problem, sondern das Problem damit ist die Ablenkung davon, Fragen zu stellen, die grundlegendere Probleme betreffen.
    Von diesen Ablenkungn leben hier im Westen Milliionen Leute, denen das Elend vor der eigeen Haustür völlig egal ist. Die Grünen sind das fleischgewordene Beispiel dafür, ein Özdemir oder eine Roth teilen nämlich ihre Wohnung, ihre Vielfliegermeilen oder ihr Aktienportfolio auch nicht mit Obdachlosen oder Flüchtlingen, genau wie die SJW an den Unis. Die müffeln nämlich oft, oder haben „unanstàndige“ materielle Bedürfnisse, um die dise Gutmenshn sich selber nicht die geringsten Sorgen machen müssen.

    • Was mir so oft an Texten von Antje S. gefällt: Diese lichten Momente der Erkenntnis, die zwar schnell wieder von Hormonwolken verdeckt werden, aber dennoch erkennbar sind.

      „Wir sind für und gegen Sexarbeit. Für und gegen den Schutz der Familie. Für und gegen Quoten. Für und gegen Abtreibung. Für und gegen High Heels. Und das ist auch okay.“

      Ohne Worte 😀

      „Zumal es stimmt, was die Historikerin Joan W. Scott einmal treffend so formuliert hat: „Wir haben nur Paradoxe anzubieten.“

      Hmm, stimmt 😉

      „Wir bewegen uns im Rahmen einer kulturellen Matrix, in der die Freiheit von Frauen strukturell nicht vorgesehen ist.“

      Naja, fast richtig: Ihr bewegt Euch in einer biologischen Matrix, in der die Freiheit von Frauen (im Sinne von gleiche Freiheit wie Männer) nicht problemfrei und ohne Kompromisse zu erreichen ist.

      „In dieser Situation nach kohärenten feministischen Positionen zu suchen, ist sinnlos“

      Ja, stimmt 🙂

      „Ein wahres Wundermittel, um die Gefahr einer feministischen Orthodoxie zu durchbrechen, ist der Satz: „Da bin ich vollkommen anderer Meinung als du.“ Er ist ein Wundermittel, weil er einerseits Differenzen markiert, andererseits aber die Gegenposition nicht auslöscht. Sondern den Weg zu einem Konflikt eröffnet, bei dem vielleicht, wenn er erst mal ausgetragen ist, hinterher alle schlauer sind “

      Letzteres bezweifel ich zwar, aber das davor finde ich gut. Gerne auch textilarm und im Schlamm. Wo ist das Popcorn?

      „Sondern indem wir die Frage beantworteten: Was ist das Wahre daran? Und: Was ist das Falsche daran?“

      Achja *seufz* Durch eine kleine Lücke in der ansonsten dichten Wolkendecke, in vielen Grautönen den Himmel in alle Himmelsrichtungen bedeckend, bricht ein Sonnenstrahl. Kurz nur, dann haben die Wolken wieder gesiegt…

    • Typischer Artikel von Frau Schrupp. Besonders bemerkenswert vielleicht:

      Wir bewegen uns im Rahmen einer kulturellen Matrix, in der die Freiheit von Frauen strukturell nicht vorgesehen ist. In dieser Situation nach kohärenten feministischen Positionen zu suchen, ist sinnlos.“
      Dass es der Feminismus nicht schafft, kohärente Positionen herauszuarbeiten, ist natürlich auch wieder die Schuld des Patriarchats.

      Außerdem:
      das Schlimmste, was dem Feminismus passieren kann, ist, dass er Orthodoxien ausbildet…
      Na bloß gut, dass das im real existierenden Feminismus nicht passiert.

      Generell finde ich es beeindruckend, wie Frau Schrupp es schafft, in dem Artikel konträre Meinungen von anderen FeministInnen bzw. Frauen für legitim zu erklären – offenbar ohne in irgendeiner Weise auch nur in Betracht zu ziehen, dass konträre Ansichten von Männern/Antifeministen ebenso legitim sein könnten.

      • Die sachliche-inhaltliche Ebene mit ihren Kohärenzerfordernissen sind für den Feminismus eben völlig unwichtig. Wichtig ist nur die Methode widersprüchlicher Botschaften („Paradoxien“), die bis in den tiefsten Kern hinab zentral für den Feminismus ist. „Wir Frauen wollen selbstständig und stark sein – aber ihr Männer müsst es uns geben“. Dieser Wahnsinn hat Methode und Zweck.

        • Ganz genau nach Shakespeare, Hamlet. Er soll das Thema framen. Du wirfst dem Gegner das vor, was du selbst erzielen wird und treibst ihn vor dir her. Völlig irrsinnig, aber es funktioniert.
          Wenn man das ins Leere laufen lässt oder besser auf sich selbst wirken lässt, dann ist der Spuk schnell zu ende.

      • „In dieser Situation nach kohärenten feministischen Positionen zu suchen, ist sinnlos.“

        Immer steht beim echten Feminismus die Überlegenheit im Zentrum. Die Extreme der sonstigen Ansichten, die das nur ausdrücken, variiert natürlich ganz stark, da die Feministin ihr Weltbild mit der maximalen Willkür einrichtet.

        Diese völlig durchgeknallte Kakaphonie von durchgeknalltem Feminismus auch noch als Werk des Patriarchats hinzustellen, ist aber hochgradig unterhaltsam 😀

  34. Das ist wirklich interessant 😀
    Ein altes Dokument, welches Trump und sein Bezweifeln von Indianern, die ein Casino haben, zum Gegenstand hat. Die Pointe ist allerdings *nicht* hiermit erschöpft:

    That time when Donald Trump argued against Native Americans opening a gaming casino because they „don’t look Indian.“

    Trump beschwert sich, dass Indianer steuerfreies Glücksspiel machen können. Und das ist sein eigentliches Ziel. So ein Abzocker 😀

  35. IT IS A FUCKING CULT CONFIRMED

    “ …. includes the burning of sacred plants including sweet grass, sage, tobacco or cedar inside an abalone shell.

    „This is an excellent way to be proud of your culture,“ said Swain, a Swan Lake First Nation woman. She’s among eight students taking part in a new pilot, living on an Indigenous-focused floor at Delaware Hall.“

    Da ist Jemand aber ganz mächtig STOLZ auf seine KULTUR. Eine „Schanensee-Erste -Welt-Frau“, was zum Teufel das immer sein soll!

    So schaffen die Universitäten in Canada ihren „Indigenous students“, den (ohne Witz) *eingeborenen* Studenten besondere Unterbringung:

    Western University introduces Indigenous-focused residence

    http://www.cbc.ca/news/canada/london/western-university-allows-smudging-on-campus-1.4420518

    Überdies sind die „Eingeborenen“ „selbst-erklärt“ bzw „self identified“:

    „The university’s Housing and Indigenous Services departments introduced the pilot project, designed to help self-identified Indigenous students stay connected to their culture, while in the comfort of their own dorm rooms.“

    Die ganz selbst erklärt Privilegierten natürlich. „Swan Lake First Nation woman.“

  36. Das haben sie schon längst mit ihrer Kommunismus-Serie (da war der Sex besser!) getan: eine mörderische Ideologie zu normalisieren! Da hat sich keiner der regressiven Leser der New York Times beschwert. Wenn auf einmal ein betont sachlicher Bericht über Neonazitum erscheint, ist das aber eben das, was die NYT schon lange betreibt, wie auch die ganze Hetze und Verleundung gegen Israel.

    Das sind Radikalisierungsprozesse, die durch solche Artikel wie diesen „kontroversen“ eingeleitet werden, die New York Times ist längst das Sprachrohr und Zentralorgan der regressiven Linken geworden.

  37. Wer weiss, vielleicht werden die Paniker jetzt Opfer ihrer eigenen Paranoia?

    Die Psychiatrie der USA wurde ja mal auf ähnliche Weise vorgeführt, mit der Behauptung es gäbe unter ihren Patienten ein Haufen U-Boote. Das ist die wohl schlechteste PR gewesen, die eine Branche je gehabt hat – und sie hat sich davon auch nicht erholt.

    • Die ganze fake story mit dem rolling stone ist vielleicht nur ein kleines Ding gewesen, was hier mit WashPo und NYT im Kubik abgeht.
      Wenn irgendwas an den ganzen Anschuldigungen dran ist, werden die das zur Verurteilung bringen. Ansonsten hoffentlich Verurteilungen der falschen Ankläger.

    • Die Welt springt augenblicklich und sofort auf diesen Zug, Listen & Believe ist ja das neue Mantra und die Washington Post ist eine ehrenwerte Zeitung!

      https://www.welt.de/politik/ausland/article171022243/Aktivisten-fliegen-mit-Undercover-Aktion-bei-Washington-Post-auf.html

      „Konservative Aktivisten wollten offensichtlich die „Washington Post“ in eine Falle locken.

      Ziel der Aktion sei es gewesen, die Zeitung „zu täuschen und zu diskreditieren“, erklärte Chefredakteur Martin Baron.

      Eine Aktivistin hatte den Journalisten eine fingierte Geschichte über den Senatskandidaten Roy Moore angeboten.“

      Ich meine nicht, dass der Leser die dahinter stehende story überhaupt so kennt, die Welt tut selbstverständlich so als müsse man das. Mir jedenfalls fielen keine Berichte in der Welt darüber auf!

      „Das Ganze stellt eine neue Front im Informationskrieg dar, den Trump-freundliche konservative Kreise gegen die sogenannten Mainstreammedien führen.“

      Die Washington Post ist längst kein mainstream Medium mehr, sondern bedient vor allem die progressive Ideologie. „Mainstream“ ist vielleicht noch Wall Street Journal, USA Today, aber sowas wird von der Welt ignoriert, die ja schon längst nach Obama auf antiamerikanischem Kurs ist.

      „Tatsächlich hatte die „Post“ vor einigen Wochen in einem sorgfältig recherchierten Artikel sexuelle Übergriffe von Moore gegenüber einer damals Minderjährigen ans Licht gebracht und mehrere andere Frauen gefunden, die angesichts ihrer eigenen Erfahrungen über Moores Vorliebe für Minderjährige berichteten.“

      Hier wird so getan, als sei das alles völlig glaubwürdig. Dabei sind es Anschuldigungen, die lediglich zusammengestrickt wurden und in den heutigen Zeiten, in denen ja unhinterfragt Artikel wie „Jacky“ im Rolling Stone erscheinen können, unbedingt skeptischer behandelt werden müssten. Jedenfalls wenn man seriöser Journalist ist. Und das kann man von der Welt halt nicht sagen, da sie an allen Ecken und Enden die links-regressive Agenda anschiebt (bestimmt weil sie genau weiss, wie stramm rechts-reaktionär diese im Grunde ist. Oder sollte die Springer-Presse auf einmal liberal geworden sein?).

      Die vermeintliche Agentin, die die Wash Post auf einfältige Weise angeblich düpieren wollte, jedenfalls lief schon vor allem mit ihrem politischen Bekenntnis auf der Stirn umher und wäre deshalb auch enttarnbar gewesen:

      „So stießen die Journalisten auf einen Spendenaufruf von Phillips auf der Crowdfundingseite gofundme.com. Dort bat sie um Unterstützung für einen Umzug nach New York. „Ich habe einen Job angenommen, um in einer konservativen Medienbewegung zu arbeiten, die die Lügen und die Täuschungen der linken Mainstreammedien bekämpft“, schrieb Phillips da. „Ich werde meine Fähigkeiten als Rechercheur und Faktenchecker nutzen, um unserer Bewegung zu helfen.“

      Das war offenbar der Moment, an dem die „Post“-Reporter den Verdacht hatten, dass sie reingelegt werden sollten. ….“

      Haha, Blitzmerker.

      Köstlich hier, wenn die Welt die Medienwelt erklären will:

      „Dann gibt es eine ganze Industrie von Fake News, zu denen etwa Infowars gehört und zum Teil auch Breitbart und manchmal sogar Fox News.“

      Und auf der anderen Seite die News Industrie der Progressiven, zu der mehr als „manchmal“ auch die Welt gehört…

      Würde mich nicht wundern, wenn die Post selbst diese Provokateurin erfand. Denn unübersehbar soll ja herausgestellt werden, wie „sorgfältig“ die Post ist:

      „Statt die „Post“ als Verbreiter von Fake News zu entlarven, hat Project Veritas nun im Gegenteil den Beweis geliefert, dass in der Zeitung sorgfältige Journalisten arbeiten, die ihren Auftrag sehr ernst nehmen.“

      Das ist natürlich ein logischer Fehlschluss. Einmal wurde ja betont, wie plump die Agentin vorging, so dass sie fast schon auffallen musste und dann muss man auch noch annehmen, dass Lügner immer auch unsorgfältig arbeiten würden. Nein, sie arbeiten besser sorgfältig, denn Unsorgfalt wird ja tatsächlich bestraft, wie man am Rolling Stone sehen kann. Ich meine, darüber hat die Welt und die deutsche Presse natürlich auch nicht berichtet…. aber „Projekt Veritas“, das ist wichtig, das kennt man!

      „Eines ist jedoch abermals klar geworden: Ein Teil der konservativen Bewegung führt einen Krieg gegen die Wahrheit, um die eigene Ideologie voranzubringen. Und Stück für Stück geht damit das Vertrauen in eine gemeinsame Faktenbasis verloren, die die Grundlage jedes demokratischen Diskurses bilden sollte.

      Das ist die beunruhigende Nachricht hinter einer Geschichte, aus der der Qualitätsjournalismus noch einmal als Sieger hervorgegangen ist.“

      Die Washington Post hat in „eigener Sache“ berichtet und sich hier selbst zum Sieger erklärt. Ob sich das als „Qualitätsjournalimus“ erweisen wird, sei bezweifelt.

  38. Das ist so der rechte Klassenkampf von oben. Wieder mal will uns so eine hyperprivilegierte Person weismachen, wie unterdrückt wir doch alle sind…

    „Deutschland ist immer noch eine Klassengesellschaft, sagt Bosch-Erbin und Spenderin Ise Bosch. Ein Gespräch über Gerechtigkeit, Reichtum, Populismus und weiße Männer“

    http://www.zeit.de/wirtschaft/2017-11/ise-bosch-reichtum-spd-ungleichheit/komplettansicht

    Ja, über „weisse Männer“ und nicht etwa über pseudolinken Neorassismus.

    Das hier ist noch eine milde Geschichtshinbiegerei:

    „Mein Urgroßvater war 1848er, ein Ur-Demokrat, und das waren auch seine Kinder. Die waren von Rassismus oder Antisemitismus nie angefochten.“

    Die 48er waren zuallererst Nationalisten und da gehörte beides letztere dazu wie das Amen in die Kirche. Aber wer auf einer Waldorfschule war und daran glaubt, streitet diese Zusammenhänge wohl reflexhaft ab….

    Woran macht Bosch fest, Deutschland sei eine „Klassengesellschaft“? Sie mache das an der „Undurchlässigkeit der sozialen Schichten“ fest. Hier ihre Belege für eine solche angebliche Klassenstruktur:

    „Viele meiner Bekannten und Freundinnen müssen allein aufgrund ihrer anderen Hautfarbe viel länger nach einer Wohnung suchen. Oder nehmen Sie das Thema Heiraten: Die Menschen kommen immer häufiger aus der gleichen sozialen Schicht, dem gleichen sozialen Umfeld. Arzt heiratet Ärztin. Dabei ist Heirat eines der besten Mittel, Schichtengrenzen zu überwinden. Ich halte das auch für die beste Antwort auf den grassierenden Rassismus: eine echte Durchmischung.“

    Also weil man angeblich mit einer „anderen Hautfarbe“ viel läner nach einer Wohung suchen würde. Und ich dachte das läge an dem Einsatz von Maklern und ihrem Recht bei der Schufa Infos einzuholen….

    Das unprächtige Abschneiden der SPD führt Bosch darauf zurück, dass Martin Schulz als „weißer Mann“ „vielleicht“ „die falsche Figur dafür“ gewesen sei…. worauf die Zeit sie gleich mit der Frage anspringt ob man jetzt nicht „also eine schwarze Frau an der Spitze der SPD“ bräuche, worauf Bosch mit der identitätspolitischen Förderungspolitik kommt, dass „grundsätzlich mehr Menschen mit Migrationshintergrund in der Politik“ gebraucht würden „weil sie zu den großen Themen etwas zu sagen haben“ — denn nur das Wesen der Menschen ist wichtig und nicht ihr Denken.

    Natürlich denkt Frau Bosch hier ganz und gar rassistisch, aber höchstwahrscheinlich weiss sie es nicht einmal. Waldorfschule…..

  39. Tja, das gehört seit Jahrzehnten zum festen Bestand, beschämen werden sich die Linksregressiven nicht dafür lassen. Die ignorieren sowas einfach.

    “ … two female Israeli soldiers fire tear gas at a crowd of protesting Palestinian youths … I .. feel betrayed as a woman. I had faced these soldiers woman to woman, naively thinking we were supposed to be united in the struggle against patriarchy. Yet here I am, watching them enforce it.“

    https://forward.com/opinion/387675/no-you-cant-be-a-feminist-and-a-zionist/

    So „normalisiert“ man Antisemitismus ganz plump mit Feminismus. Zur Erklärung gibt es immerhin noch das hier:

    „As feminist author Bell Hooks notes, patriarchy is a complete system of domination. The feminist struggle is against not only patriarchy’s alarming sexism, but also all forms of oppression.

    It’s a message I’ve long been absorbing through the teachings of my own mother, who constantly guided me to practice an inclusive and intersectional feminism. ….“

    Wenn das die eigene Mutter gelehrt hat, kann es ja nicht falsch sein.

    „… the Zionist feminist is reminiscent of another kind of feminist: the white feminist. Women of color have been historically marginalized within the feminist movement …“

    Insbesondere die jüdischen Feministinnen wurden mit der POC-Kampagne „marginalisiert“, gemobbt und aus der Bewegung verbannt. Diese „Leichen“ plastern den Weg des „intersektionalen Feminismus“, der von Anfang an nicht zuletzt antisemitisch war. Wie jede Feministin dreht Mariam Barghouti die Fakten einfach um. „Victimblaming“ zu sagen wäre noch weit untertrieben.

    Die Sünde des Zionismus sei es:

    „… dispossessing the people who lived in the region for thousands of years.“

    Es ist immer wieder interessant, dieses Argument zu lesen, gegen das sich Links-Regressive sonst *immer* in der stärksten Weise aussprechen. Aber wenn es um „Indianer“, „Eingeborene“ und vor allem „Palästinenser“ geht, dann werden sie sofort zu den allerromantischsten Blut-und-Boden-Idealisten.

  40. Erst meint man, das ist völlig ok:

    „Das Attentat auf den Bürgermeister von #Altena @Hollstein63 ist widerlich und abscheulich. Wer demokratisch gewählte Volksvertreter angreift, greift uns als Demokratie insgesamt an. Deswegen: Solidarität nach Altena und von Herzen schnelle Genesung!“

    Das Problem liegt verpackt, ganz in der Mitte:

    „Wer demokratisch gewählte Volksvertreter angreift, greift uns als Demokratie insgesamt an.“

    Damit wird der Demokratie eine Art höherer Realität verliehen, die an das Selbstverständnis von Kaisertum und anderen „gottgewollten Ordnungen“ erinnert. Und dabei ist Demokratie nichts weiter als ein Ringen unterschiedlichster Kräfte – wenn auch mit fairen Mitteln – aber sicherlich keine absolut zu setzende Ordnung.

    Etwas ganz anderes – und zutreffend – wäre es zu sagen, “ … verachtet unsere Demokratie …“

    Ein Angriff auf die Demokratie als solche, das wäre zB die Ideologie der „Sozialen Gerechtigkeit“, die auch der Grünenpolitiker Herr Lehmann vertritt. Dass Vertreter antidemokratischer Ideologien wie Herr Lehmann von Leuten demokratisch gewählt werden, verschafft diesen Ideologien auch keine besonderen, demokratischen Weihen.

    Sagen diese Leute eigentlich je, dass islamistische Terroristen die Demokratie angriffen (was sie ja ganz klar tun)? Warum faseln die immer nur was von „unserer Lebensweise“?

  41. Der Schreiber ignoriert das wahrscheinlich ganz bewusst. Er kommt nämlich auch auf „Religion“, kommt aber nur dahin, dass die Nein-Sager-Regionen religiöser seien als andere und geht dann drüber hinweg.

  42. Quelle surprise!

    https://www.thetimes.co.uk/article/it-s-ok-to-beat-your-wife-says-islamic-school-book-vll3jdjw7

    „Ofsted said the material it collected was out of step with mainstream Muslim thinking ….“

    Die verteidigen das. Hier ist es noch klarer:

    „Amanda Spielman, the chief inspector, has made clear her determination to ensure that children at religious schools get a solid education that prepares them for life in modern Britain. Last month in court she successfully defended a decision to place the Al Hijrah Islamic school in Birmingham into special measures for segregating boys and girls from the age of nine.“

    Geschlechtertrennung ist also vermutlich eine jene „soliden Erziehungsmassnahmen, die für das Leben im modernen Grossbritannien“ vorbereitet. How interesting, welche zutiefst reaktionären und rechtsextremen Ansichten bei den Briten akzeptabel sind und sogar als fortschrittlich gelten.

    • Alles weißt darauf hin, dass diese Richtung ein Schritt zurück ist, zu mehr Gewalt, mehr Armut, mehr Ungerechtigkeit und tatsächlicher Unterdrückung und die Linke denken sich „oh fuck yeah, mehr davon!“

  43. Hui, das ist deftig: (nicht ganz neu)

    „Und schon ganz am Anfang, im siebten Jahrhundert, hätten „die Juden und die Magier“ sich verschworen, das Volk gegen den dritten rechtgeleiteten Kalifen Uthman aufzubringen, was dann zu dessen Ermordung und der Spaltung der islamischen umma führte.“

    http://www.mena-watch.com/mena-analysen-beitraege/westdeutscher-rundfunk-geert-wilders-ein-spion-der-juden/

    Pfui Teufel — und das Geld dafür wird den Leuten auch noch zwangsweise abkassiert!

  44. aber dann ausgelagert, zB ÖD! Und alle, die von den quasi-staatlichen Gewerkschaften und X anderen quasi-regierungs Organisationen (QROs) gehalten werden, Dann fällt der Lohn für jeden Einzelnen mitunter schlecht aus ….

    Aber genau daran sind ja immer die „Kapitalisten“, „Globalisierung“, „Neoliberalismus“ oder fehlende „Geschlechtergerechtigkeit“ schuld, womöglich auch der Klimawandel.

    Die Grösse Göttin Gaia wird Euch zürnen, meine Kinder! Ich sags den Bienen, Schmetterlingen und Vögeln.

  45. Diesen sexistischen männerfeindlichen Dreck hier kann man im Guardian lesen, eine Quelle für sowas:

    „Guardian writer talks up an „epidemic of unhappiness“ among men, yet the Harry’s Masculinity Report (actual data) proves this is not the case. UK men aspire to be honest, reliable positive role models“

    „Is it leading to an epidemic of unhappiness similar to the one felt by Betty Friedan´s 50s houswives?“

    Dieses merkwürdige Verhöhnen der Männer als „Hausfrauen“ ist auch völlig pathologisch!

    • „Die Naturalisierung von etwas, was eigentlich Gesellschaft ist, ist ein häufiges Phänomen. Naturalisierung heißt: Dinge, die in der sozialen Ordnung so definiert sind, werden in die Natur zurück projiziert, und die Gesellschaftsmitglieder haben den Eindruck, es sei immer schon so gewesen und könne nicht anders sein.“

      Vielleicht könnte die gute Frau mal erklären, wie sie sich denn eigewntlich die Existenz von Gesellschaften erklärt? Es klingt zumindest so, als wäre zuerst die Gesellschaft da und dann die Natur.

      Hingegen hat ein Denker des 19. Jahrhunderts bereits festgestellt: „Die erste Voraussetzung aller Menschengeschichte ist natürlich die Existenz lebendiger menschlicher Individuen. Der erste zu konstatierende Tatbestand ist also die körperliche Organisation dieser Individuen und ihr dadurch gegebenes Verhältnis zur übrigen Natur.“

      Karl Marx, 1845

    • Im Grundsatz hat Kuchler durchaus recht.
      Nur sie zieht teilweise die falschen Schlüsse draus.

      Muss ich mal in einer ruhigen Minute genauer lesen, so Hopplahopp will ich keinen Stab über die Arbeit brechen.

    • Der Anfang des verlinkten Textes:

      „Die Annahme, Frauen hätten eine natürliche Neigung zum Präsentieren von Körperreizen, ist deshalb falsch und ist ebenso auszurangieren wie die Annahme, Schwarze seien von Natur aus weniger intelligent als Weiße oder Asiaten seien von Natur aus arbeitsam und unterwürfig.“

      Und was ist mit der Annahme, *die Menschen* (als Art) haben eine natürliche Neigung zum Präsentieren ….“

      Wer das bejaht muss ein misogyner Sexfeind sein.

      Abartig ist der Vergleich mit dem Rassismus. Hier wird eine miese Ideologie zur Unterdrückung mit dem Geschechtstrieb gleichgesetzt. Das ist puritanisch und tugendterrorhaft.

      Das ist Feminismus made in USA, leicht an dieser extremen Prüderie zu erkennen.

    • „Dasselbe gilt für die spiegelbildliche Annahme, Männer hätten eine natürliche Neigung zum Begucken und Begaffen von Körpern.“

      Dasselbe gilt für die spiegelbildliche Annahme, Frauen hätten eine natürliche Neigung ….

      Nein, der Mensch ist total kopfgesteuert und hat natürlich die volle Kontrolle über alle Regungen.

      • Hmm, was wäre eigentlich, wenn sie damit recht hätte? Also die These

        „Die Annahme, Frauen hätten eine natürliche Neigung zum Präsentieren von Körperreizen, ist …falsch“

        zutreffend wäre? So richtig falsifizieren lässt sie sich ja nicht.

        Ebenso wäre diese Aussage

        „Nein, der Mensch ist total kopfgesteuert und hat natürlich die volle Kontrolle über alle Regungen.“

        mit Blick auf z.B. indigene Völker zu überdenken.

        • „So richtig falsifizieren lässt sie sich ja nicht.“

          Es ist keine Annahme, sondern Erfahrung. Entweder hat man die oder nicht. Die Erfahrungen sind diesbezüglich ja verschieden …

          • Wenn die Erfahrungen bereits verschieden sind, dann scheint es wohl eben doch keine natürliche Neigung zu sein 😉

            Alleine der Begriff „KörperREIZE“ hat schon eine spezielle Wirkung inkludiert und ist damit tendenziös gewählt.

          • Der Kopf kann da schon gründlich reinpfluschen, so ist es ja nicht ….

            Und „Reize“ machen nur Sinn über Sinne und Wahrnehmung, oder? Sexuelle Reize sind also künstlich und nur anerzogen? Das ist komplett lachhaft 😀
            Diese Argumentation ist so offensichtlich weltfremd, wieso sollte man das noch „falsifizieren“?

  46. Der kanadische Psychologe und rechte Political Correctness-Kritiker Jordan Peterson wird in einem aktuellen Artikel kritisiert:

    Ira Wells – The Professor of Piffle. The dangerous underside of Jordan Peterson’s crusade against the humanities

    https://thewalrus.ca/the-professor-of-piffle/#.Whz3Rw5Rvc1.twitter

    Dass Jordan Peterson kritisiert wird, wäre an sich auch gut und richtig, finden sich in Jordan Petersons pc-kritischen Videos und sonstigen pc-kritischen Äußerungen doch zahlreiche falsche Behauptungen, Lügen, Halbwahrheiten und Verleumdungen bis hin zum Kokettieren mit Gewalt gegen Andersdenkende (z.B. gegen Leute wie mich).

    Leider taugt die Kritik in dem Artikel m.E. zu größeren Teilen nicht viel.
    Anstatt dass antisoziale und zivilisationsbrüchige Verhalten Jordan Petersons zu belegen und aus einer kohärenten ethischen Perspektive zu kritisieren und seine Lügen und Verleumdungen aus einer wahrheitsorientierten Perspektive richtig zu stellen, beinhaltet der Artikel selbst mehrere falsche Vorwürfe (wobei ich allerdings nicht alle aufgeführten Vorwürfe beurteilen kann), Mißverständnisse, mangelnde Kenntnisse und ist leider von einer viel zu unkritischen und verharmlosenden Haltung gegenüber dem totalitären politisch korrekten Vulgär-Poststrukturalismus bzw. der postmodernen Political Correctness geprägt.

    Eine treffende Kritik an Jordan Peterson sollte m.E. ebenfalls von einem Political Correctness-KRITISCHEN Standpunkt aus erfolgen.
    Nötig ist m.E. eine wahrheitsorientierte Kritik an der postmodernen Political Correctness aus klassisch-linker Pespektive, die
    sich gleichzeitig konsequent gegen die linke postmoderne Political Correctness richtet wie gegen das, was ich als „Political Correctness von rechts“ bezeichne und dem ich unter anderem Jordan Peterson zuordne.

    Kurz: Mir geht es um die Etablierung einer wahrheitsorientierten, klassisch-linken Political Correctness-Kritik, die sich gegen die Propagandalügen, manipulativen Diskursstrategien und irrationalen Über-Ich-Funktionen auf beiden Seiten richtet, gegen die „Political Correctness von links“ UND gegen die „Political Correctness von rechts“ und die eine konstruktive Alternative dazu darstellt. Davon ist dieser Artikel leider weit entfernt.

    Trotzdem enthält der Artikel m.E. aber auch ein paar interessante Passagen, daher sei er hier verlinkt. Jordan Peterson reagierte auf Twitter natürlich ziemlich wütend auf den Artikel.

    Ich werde irgendwann im nächsten Jahr voraussichtlich einen längeren Text mit einer Kritik zu Jordan Peterson veröffentlichen sowie meine eigene Kritik an der postmodernen Political Correctness explizit von Jordan Petersons Lügen, Verleumdungen und antisozialen Neigungen abgrenzen. (Vorher schaue ich mir natürlich noch einige Videos von ihm an.)

    U.a. werde ich die antiautoritären, freiheitlich-menschenrechtlichen marxistischen Strömungen gegen Petersons Propagandalügen verteidigen, insbesondere den libertären Marxismus und den marxistischen Humanismus, aber auch den NICHT-politisch korrekten ursprünglichen französischen Poststrukturalismus (der natürlich KEINE Strömung des Marxismus/Neo-Marxismus darstellt).

    Dagegen wird der in den USA entstandene autoritäre politisch korrekte Postmodernismus von mir scharf kritisiert und seine tatsächliche Genese aus einer einseitigen, selektiven und dogmatischen US-amerikanischen Rezeption des französischen Strukturalismus und Poststrukturalismus (und NICHT aus dem Marxismus) kurz dargestellt und belegt. Bei mir gibt´s im Gegensatz zu Peterson und anderen Vertretern der „Political Correctness von rechts“ dazu auch Belegquellen.

    Bisherige längere Beiträge von mir auf diesem Blog zur Kritik an Jordan Peterson finden sich in den folgenden Strängen:

    https://allesevolution.wordpress.com/2017/10/07/selbermach-samstag-258-07-10-2017/

    https://allesevolution.wordpress.com/2017/10/22/jungs-gegen-maedchen-und-rough-tumble-play-welches-zu-lasten-der-zarteren-kinder-geht/

    https://allesevolution.wordpress.com/2017/10/21/selbermach-samstag-260-21-10-2017/

    • Ebenso wie Du arbeitet sie sich letztlich an unwesentlichen Fragen ab. Aber ihr gelingt es immerhin den zentralen Kern von Petersons Kritik leidlich wiederzugeben:

      The central claim of these postmodern thinkers, Peterson argues, is that “there are an infinite number of ways to interpret any finite set of phenomena.” As a direct result, our moral or aesthetic evaluations—our efforts to discern good from evil, beauty from ugliness, truth from falsehood—are arbitrary and therefore meaningless. The postmodernists left us in a relativistic fog from which we have yet to emerge.

      Wenn man seine Kritik wirklich verstehen will, müsste man dann vielleicht noch ergänzen, dass er traditionelle Wege der Interpretation, „Sozial Konstruiertes“, als etwas ansieht, was zwar in einfach erscheinenden Geschichten unserer Kultur kodifiziert werden kann, dass aber wesentlich größer ist als der bewusste Verstand erfassen kann. Unser Weltbild beinhaltet insbesondere auch Unmengen an Programmierungen des Unbewussten. Und deshalb ist es nach Peterson (der die Botschaft auch dem Christentum entnimmt) enorm gefährlich zu glauben, Ideologien als Produkte des Verstandes könnten über lange Zeiträume evolvierte Bedeutungsinterpretationen des Menschen von sich selbst in der Welt ersetzen.

      Das sind erstmal sehr wage Bedenken, die man ohne weiteres als Fortschrittsangst abtun könnte. Aber leider leben wir in einer Welt, wo sich die Mängel all der schönen Ideen immer wieder zeigen und trotz ständiger und erheblicher Fortschritte in der Befriedigung materieller Bedürfnisse die Lebenszufriedenheit der Menschen nicht steigt, sondern fällt.

      Peterson ist dabei zu Gute zu halten, dass er nicht wirklich eine Lösung hat und das auch weiß. Er hat aber aus seiner therapeutischen Praxis durchaus Ansätze, wie man zu einer „bottom-up“ Lösung des Problems kommen kann. Aber sein Verdienst liegt vor allem darin, das Problem oder das Risiko der Dekonstruktion analytisch dargelegt und beschrieben zu haben.

      Wenn Du nicht nur das Hahnenkämpfchen über irrelevante Details führen willst, dann solltest Du Dich damit beschäftigen. Das wäre interessanter.

      • „Ebenso wie Du arbeitet sie sich letztlich an unwesentlichen Fragen ab. “

        Ira ist ein Männername.

        enorm gefährlich zu glauben, Ideologien als Produkte des Verstandes könnten über lange Zeiträume evolvierte Bedeutungsinterpretationen des Menschen von sich selbst in der Welt ersetzen.

        Und damit hast du beschrieben, weshalb leszek nicht wohlwollend mit Petersons Ansichten umgehen kann.

        • Ups.. wegen mir auch das.

          Und damit hast du beschrieben, weshalb leszek nicht wohlwollend mit Petersons Ansichten umgehen kann.

          Die Frage ist doch, ob dieser hochgebildete Meisterdenker erkennen kann, dass dieser Punkt die große Differenz zwischen ihnen ist und sich dann damit auseinandersetzen. Vielleicht bin ich ja naiv, aber so würde ich mir das unter wahren Freunden des rationalen Diskurses vorstellen? Und dann wäre die Zeit und Arbeit auch nicht verschwendet.

    • @Leszek – „…finden sich in Jordan Petersons pc-kritischen Videos und sonstigen pc-kritischen Äußerungen doch zahlreiche falsche Behauptungen, Lügen, Halbwahrheiten und Verleumdungen bis hin zum Kokettieren mit Gewalt gegen Andersdenkende (z.B. gegen Leute wie mich)“

      Hast du mal einen Link zu einer Stelle, wo das etwas näher ausgeführt wird?

    • @Leszek
      Du meinst doch, dass er hier zur Gewalt gegen (Neo-)Marxisten aufruft:

      I’ll tell you about two things – one of the things I was quite curious about is the post-modern, say neo-marxist, insistence that the only true human motivation is power. Now I’ve been thinking about that in a couple of ways. I think, that was actually Marxists‘ sleight of hand at the end of the 1960’s, because the original Marxist revolutionary doctrine was that Western society, let’s say capitalist society, but you can think about it more broadly as society in general, it’s basically best conceptualized as a zero-sum game fought to the death between the oppressors and the oppressed, and between the proletariat and the bourgeoisie, let’s say, and you know as we know, playing that game in places like Soviet Union and Mao’s China didn’t work out so well for everyone, so there seemed to be a fundamental flaw in the conceptualization, although people could always excuse that by saying, ‚Well, that’s not real communism‘ – which is the sort of statement that should immediately get you punched in the nose hard enough to knock you out, as far as I’m concerned.

      Ich verstehe seine Äußerung eher so, dass die Aussage der Postmodernen, alles Handeln sei durch Machtbestreben motiviert, ihn – Jordan Peterson – wie ein Schlag ins Gesicht trifft.

      • Er meint schon Leute, die sagen „aber das war kein richtiger Marxismus“, also jemanden wie Leszek. Gleichwohl käme ich nicht auf die Idee, dies als Aufruf zur Gewalt zu interpretieren. So wie ich das verstehe versucht er nur durch den Gebrauch drastischer Sprache deutlich zu machen, für wie schwachsinnig er das „no real marxism“ Argument hält und dass man niemanden mit so billigen Tricks argumentativ davon kommen lassen sollte.

        Und ich würde Leszek sogar völlig zustimmen, dass überall, wo er direkte Kritik an Marxismus übt, seine Argumente unglaublich schwach und oberflächlich sind. Er hätte allerdings auch Gute im Fundus seiner Thesen und es ist allenfalls schade, dass er sie nicht direkt auf marxistische Konzepte bezieht.

        • „dass überall, wo er direkte Kritik an Marxismus übt, seine Argumente unglaublich schwach und oberflächlich sind“

          Man kann davon ausgehen, dass JP Marx selbst nicht studiert, vielleicht nicht mal gelesen hat.
          Mir scheint aber, dass er sehr viel Energie darauf verwendet hat, jene zu studieren, die sich auf Marx berufen (haben).

          Ich bin gespannt, ob Leszek in seinem angekündigten Essay auf diese Unterscheidung eingehen wird.

      • the sort of statement that should immediately get you punched in the nose hard enough to knock you out

        Wenn das ein Gewaltaufruf ein soll, müsste man das you auf die Neo-Marxisten beziehen, also ein rhetorischer eher ungewöhnlicher Wechsel des Ansprechpartners. Peterson spräche nicht mehr zum Publikum, sondern zu den Neo-Marxisten. So klingt es in der Rede aber nicht.

    • „Kokettieren mit Gewalt gegen Andersdenkende (z.B. gegen Leute wie mich).“

      „… a zero-sum game fought to the death between the oppressors and the oppressed, and between the proletariat and the bourgeoisie, … people could always excuse that by saying, ‚Well, that’s not real communism‘ – which is the sort of statement that should immediately get you punched in the nose hard enough to knock you out, as far as I’m concerned.“

      Mit Kommunisten ist genauso wenig zu spassen wie mit Faschisten oder Nazis.

      Das sollte das ausdrücken und wer nimmt es persönlich nimmt, will wohl auf den Kampf hinaus.

      Auch der Kommunismus der nächsten Generation wird ein Disaster werden…. der Kapitalismus wird am Ende die Welt besser machen. Aber niemals die Kommunisten 🙂

  47. Zum Schlecker-Prozess aus der ZEIT

    „Anton Schlecker, Vater der Familie und Gründer der Drogeriekette, erhält eine Bewährungsstrafe von zwei Jahren. Seine Tochter Meike muss für zwei Jahre und acht Monate ins Gefängnis; sein Sohn Lars noch einen Monat länger.“

    http://www.zeit.de/wirtschaft/unternehmen/2017-11/schlecker-prozess-insolvenz-drogeriekette

    Man muss ja die Proportionen wahren, wonach Männer immer härter für dieselbe Sache bestraft werden müssen, als Frauen.

    • als ob der alte Sack nicht wg. seinem Alter haftunfähig geschrieben worden wäre. Was mich mehr zeckt an dem Fall ist dass seine Frau bis jetzt straffrei geblieben ist. Dagegen bin ich sogar richtig überrascht darüber dass die Tochter einfahren soll.

      • Lt WDR haben der Alte und seine Kinder Hand in Hand gearbeitet. Die Ehefrau wird an keiner Stelle erwähnt. Braucht sie ja auch nicht. Nach klassischer Art profitiert sie still von den Vergehen ihres Mannes.
        Die Kinder hingegen müssen sich schon selbst ins Zeug legen, wollen sie möglichst viel von Papas Firma beiseite schaffen.
        Nun erfährt man natürlich nicht alles über die Hintergründe, aber man kann in D offensichtlich blind voraussagen, wer die höheren Strafen kriegt, wenn ein Mann und eine Frau gemeinsam wegen einer Strafsache vor Gericht stehen.

        Dass der Alte wegen des Alters nicht mehr einfahren braucht, war vorauszusehen. Er hat ja auch ne gute Sozialprognose 😉

  48. „I think it’s dumb to get too mad at stupid shit college kids think (even when it’s racist) so instead can we all just laugh at the fact this editorial literally begins with the sentence „Now I am become white, destroyer of worlds?““

    -> Normalisation!

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