Was ist sexuelle Belästigung, was noch Okay? Umfragen in verschiedenen Ländern

Yougov hat Umfragen zu verschiedenen Situationen und ihrer Bewertung eingeholt. Diese Grafik ist dabei ganz interessant:

Sexuelle Belästigung Länder Umfrage

Sexuelle Belästigung Länder Umfrage

Interessant ist, dass „Hinterherpfeifen“ (Wolfwhistling) teilweise  von den Frauen harmloser gefunden wird als von den Männern. Die jungen Frauen in Schweden scheint es richtig zu stören. Auch interessant ist, dass schwedische Männer es weitaus unproblematischer finden, auf Brüste zu schauen und sexuelle Witze zu erzählen als die Frauen.

In Deutschland ist man, was sexuelle Witze angeht, recht liberal. Die Frauen scheinen mit am wenigsten von allen Ländern etwas dagegen zu haben, wenn man ihnen eine Kompliment macht

 

50 Gedanken zu “Was ist sexuelle Belästigung, was noch Okay? Umfragen in verschiedenen Ländern

  1. Auch krass, dass der einzige „Tatbestand“, der tatsächlich einen physischen Übergriff darstellt, nämlich die Hand an der Südseite, eher von den Männern als problematisch bewertet wird.

    • „Auch krass, dass der einzige „Tatbestand“, der tatsächlich einen physischen Übergriff darstellt, nämlich die Hand an der Südseite, eher von den Männern als problematisch bewertet wird.“
      Frauen grabschen ziemlich viel. Hab es auch schon öfter erlebt, dass weibliche Bedienungen mich angrabschen (vermutlich erhoffen sie sich mehr Trinkgeld, da eine physische Berührung dies beeinflussen kann, http://www.alltagsforschung.de/die-psychologie-von-trinkgeld/)
      Ich empfinde dies zwar nicht als Übergriffig aber als unangemessen. Genauso wurde ich letztens von einer Frau angesprochen ob ich ihr nicht beim Kinderwagen hochtragen helfen kann. Auch dabei wurde ich angefasst. Leider habe ich nicht schnell genug reagiert und sie nicht zusammen geschissen. In Clubs klatschen mir regelmäßig Frauen auf den Hintern da ich gerne enge Hosen trage und gut trainiert bin.

      Eigentlich stört mich das alles eher weniger aber im Zuge der #metoo Kampagne finde ich es falsch Frauen damit durchkommen zu lassen da ich Fairness sehr schätze. Wenn Männer damit pauschal verurteilt werden sollen, dann ist es nur billig wenn Frauen das auch werden.

      • Mir kam auch der Gedanke, dass die #metoo Kampagne – Stichwort „Hand am Knie“ – anscheinend zielgenau in die Kerbe schlägt, in der Männer am ehesten ein schlechtest Gewissen haben.

      • „In Clubs klatschen mir regelmäßig Frauen auf den Hintern da ich gerne enge Hosen trage und gut trainiert bin.“
        Sober Schuld, was trainierst du auch so viel!

        • „Sober Schuld, was trainierst du auch so viel!
          Ich esse zu gerne – wenn ich nicht täglich Sport mache werd ich fett wie eine Feministin.

      • Leider habe ich nicht schnell genug reagiert und sie nicht zusammen geschissen. […] Eigentlich stört mich das alles eher weniger aber im Zuge der #metoo Kampagne finde ich es falsch Frauen damit durchkommen zu lassen da ich Fairness sehr schätze.

          • Nö, ich mag Twitter nicht und ich genieße es außerdem Menschen fertig zu machen. Befriedigt meine sadistischen Neigungen. Außerdem: einen Text auf Twitter hat sie nach 2 Sekunden wieder vergessen aber einen Einlauf im UBahn Eingang vergisst sie nie.

  2. Meine Beobachtungen bei dieser Statistik:
    1. Die meisten Werte sinken mit dem Alter der Befragten. Anscheinend gibt es einen Trend, dass die Schwelle, was sexuelle Belästigung ist, sinkt.
    2. Fast ein Viertel aller männlichen US-Amerikaner empfindet eine Einladung zu einem Getränk als sexuellen Übergriff.

  3. Da tun sich Abgründe auf.

    Mehr als die Hälfte der jungen Schwedinnen empfinden es als Belästigung, wenn man sie anschaut. Dabei ist das nichtmal wirklich eine Handlung (sondern andersrum: Das Zurschaustellen von Brüsten ist eine Handlung und kann als Belästigung empfunden werden).

    • sag ich ja immer, die eigentliche sexuelle Belästigung geht von Frauen aus, mit ihrem unstillbarem Drang sich zu präsentieren. Die männliche REAKTION wird dann infamer Weise als AKTION denunziert (im Bedarfsfall).
      Da frage ich mich nebenbei, wie es sein kann, daß Frauen so viel mehr im Haushalt oder insgesamt arbeiten, wenn man bedenkt wie viel Zeit, selbst bei Routiniertheit fürs tägliche Aufmotzen so drauf geht.

    • „Die Franzosen sind ganz schön prüde…“

      Und die Statistik über die deutschen Frauen stützt unseren Eindruck, den wir vor einigen Tagen abgegeben hatten. Die deutliche Mehrheit der Frauen folgt den Angst- und Empörungsschreien der selbsternannten Tugendwächterinnen nicht.
      Und das sogar, nachdem man seit einem guten Vierteljahrhundert nahezu täglich bemüht ist, ihnen alle Männer als Sittenstrolche, Schläger und Frauenmörder zu präsentieren.

      • Als Kontrast die Geschichte von kafü vorhin:

        Über die Überwachungskameras der Straßenbahn finden sie ihn. Strafmaß: 2,5 Jahre Gefängnis. Zur Einordnung: nach dem deutschen Notwehrrecht hätte sie kein Recht ihm hintergezugehen und tätlich zu werden. (…) Wenn das in F ebenfalls so gehandhabt wird, wären die 2,5 Jahre nur für den Griff an den Po.

        Klar: die Freudin fand das Strafmaß angemessen. Ich frage extra nochmal nach, ob er vorbestraft war. Nein, sei er nicht gewesen. Wirklich nur wegen dieser Sache.

        (…)

        Meine Erfahrung bisher, wenn ich Frauen auf diesen Doppelstandard anspreche: „das muss schon so, alles in Ordnung. Männer sind eben diese gefährlichen Triebtiere, die sowieso immer wollen, Frauen hingegen qua Geschlecht schutzwürdig.“

        2,5 Jahre Knast für einen Griff an den Po und die meisten deutschen Frauen finden das eine angemessene Strafe.

        Ich traue diesen Umfragen nicht.

        Es ist ein Unterschied, ob du eine Frau abstrakt fragst oder ob du sie fragst: „Da war ein Rüpel, der hat eine andere Frau belästigt und soll dafür jetzt bestraft werden. Ist das richtig so?“
        Die berühmte weibliche Empathie, die in solchen Fällen ausschließlich für die andere Frau da ist, verliert jedes Maß.

        Gina Lisa war in Deutschland. Kein Zufall.

        • „Als Kontrast die Geschichte von kafü vorhin“

          Naja, auf der einen Seite steht eine Statistik, auf der anderen Seite ein Einzelbeispiel.
          Ich hab im Verlaufe meines Lebens alle Typen von Frauen kennengelernt, aber die, die männliche „Übergriffigkeit“ eher gelassen nahmen, waren eindeutig in der Mehrzahl. Und die, die auf jedes entsprechende Signal aggressiv reagierten, hatten auch andere deutliche soziale Defizite.

          Erschreckend finde ich die Einstellung der Schwedinnen. Sie hatten noch in den 70ern den Ruf, die liberalsten Frauen Europas zu sein. Dort scheint der Feminismus eine komplette gesellschaftliche Gehirnwäsche erreicht zu haben.

          • „auf der einen Seite steht eine Statistik, auf der anderen Seite ein Einzelbeispiel.“

            Nein, auf der einen Seite ist eine Befragung, in der Frauen sagen, was sie für sozial akzeptabel halten und auf der anderen Seite sind ungezählte Männer, die keine einzige Frau kennen, die ein Problem mit Frauenparkplätzen, Frauenquoten, der Tender Years Doktrin oder einer Verschärfung der Gesetze zum Thema Belästigung hätte.

            Das Problem bei der Befragung ist vermutlich das Priming.
            Wenn man ein Blatt vor sich hat, auf der nebeneinander Mord, Totschlag, Vergewaltigung und Jemandem-hinterher-Pfeifen steht, dann bekommt letzteres natürlich eine undramatische Beurteilung.

            Es macht halt einen Unterschied, ob du eine Frau fragst:
            „Ist es fair, dass ein Mann für zweieinhalb Jahre in den Knast kommt, weil er einer Frau im Bus an den Hintern gefasst hat?“
            oder
            „Sollte ein Mann, der einer Frau im Bus an den Hintern gefasst hat, die selbe Strafe bekommen wie ein Mann, der eine Frau tot geschlagen hat?“

            Mit ersterem haben wenige Frauen ein Problem. Bei letzterem kommen die meisten davon dann doch ins Nachdenken.

            Soviel zum Thema Befragungen.

          • „Mit ersterem haben wenige Frauen ein Problem. Bei letzterem kommen die meisten davon dann doch ins Nachdenken.“

            Da gebe ich Dir recht.
            Aber, es ändert nichts daran, dass wir bestenfalls Daten und Infos haben, aus denen wir genau genommen, nichts schließen können.
            Und in dem Fall bleibt uns nur der gesunde Menschenverstand – und eigene Erfahrung.

            Deine ist negativ, meine in der Summe positiv (von der durchgeknallten Trulla abgesehen).

            Dass mit Befragungen und den daraus gewonnen Statistiken geschummelt wird, ist ja nun eigentlich schon eine Binsenweisheit.
            Ich brachte schon vor einiger Zeit das Beispiel zur häuslichen Gewalt in Deutschland.
            Frauen hat man einen Fragebogen vorgelegt, in dem sie nur ankreuzen durften, ob ihnen ein bestimmter Sachverhalt schon mal in ihrem Leben passiert ist (z.B. „Hat nicht im Haushalt geholfen“).
            Ob sie ihn überhaupt unter dem Oberbegriff „Gewalt“ subsummieren würden, war ihnen ausdrücklich NICHT erlaubt – mit der Begründung, dass die Frauen derart eingeschüchtert seien, dass sie viele Gewaltvorkommnisse verharmlosen oder leugnen würden.
            Selbstredend war auch an keiner Stelle abgefragt worden, von wem überhaupt (echte) Gewalt in der Partnerschaft ausgegangen war. Hatte also eine Frau auf ihren Partner eingeprügelt und er sie beim Fliehen geschubst, dann hatte er Gewalt gegen sie ausgeübt.
            Als man etwa zeitgleich eine Pilotstudie zur Gewalt gegen Männer durchführte, ware ihnen dagegen sehr wohl erlaubt, ein Vorkommnis als Gewalt oder weniger zu bewerten.
            Kaum überraschend, dass Männer wesentlich seltener Gewaltopfer waren (und wenn, dann nur im Rahmen der obligatorischen Wirtshausschlägereien, denen wir doch alle mit Leidenschaft frönen).

        • „Gina Lisa war in Deutschland. Kein Zufall.“
          Was ist denn das für eine blöde Aussage? Nahezu jedes westliche Land kann mindestens einen solchen Fall präsentieren, tendenziell mehr.

          • Du kannst ein anderes Land nennen, in dem eine Ministerin sich in ein Verfahren eingemischt hat, um eine schuldige Frau a priori als unschuldig darzustellen und wo daraus eine Verschärfung der Gesetze passierte?

          • Welches Gesetz wurde denn wegen dem Fall Gina Lisa verschärft?

            In den USA wurde das „Mattress girl“ übrigens zur State of the Union- Rede eingeladen.

        • Ich traue diesen Umfragen nicht

          völlig zurecht. wahre Überzeugungen und Haltungen werde selten ehrlich angegeben, von Frauen auf dem Feld der Sexualität und Beziehungen schon gar nicht.
          Antworten dienen eher dazu ein bestimmtes Bild von sich selbst zu vermitteln.

    • Nein,

      denn erstens herrscht bei verbaler Interaktion „Waffengleichheit“ und zweitens impliziert ein Frage ja auch immer, dass man sie mit „Nein!“ beantworten kann.

    • Mich verwirrt es nicht.
      Ich kann sexuelle Witze reißen, ohne dass mein Publikum automatisch annimmt, dass ich ihm an die Wäsche will, aber wenn ich meinem Publikum genau sage, dass ich ihm an die kollektive Wäsche will, was sonst sollte es denken?
      Klar kann das Publikum „nein“ sagen, aber Hinterherherpfeifen oder Glotzen kann sogar ignoriert werden.

      Bei sexuellen Witzen käme es meiner Meinung nach auf den Witz an. Zumindest Witze, die sich auf eine anwesende Person beziehen, sind meistens nicht mehr „harmlos“.
      (Dass der Unterschied zwischen Anbahnung und Belästigung der ist, dass letztere nicht erwünscht ist, ist wohl klar, oder?)

      • Ein Angebot ist ein Angebot, kein Zwang. Kann man ablehnen. Können Frauen umgekehrt allerdings schlecht vertragen, Zurückweisung.

        Interessant, das in angelsächsischen Ländern die Brust mit zunehmendem Alter mehr tabu wird….
        In den anderen Ländern scheint nach dem ersten Schock nach Entdeckung der Schwerkraft, der Wunsch nach Brustbeachtung wieder zu steigen.

        • „Ein Angebot ist ein Angebot, kein Zwang. Kann man ablehnen. Können Frauen umgekehrt allerdings schlecht vertragen, Zurückweisung.“
          Wo liest du aus der Umfrage heraus, dass Zwang nicht im Spiel sein kann?

          • Wo liest du aus meiner Aussage heraus, dass ich aus dem Text herauslese, es könne kein Zwang im Spiel sein?
            Ein Angebot ist kein Zwang, also für mich keine Belästigung. Jedenfalls, so lange es nicht trotz „nein“ alle zwei Minuten wiederholt wird.
            Das war meine Antwort auf den Titel des Artikels, bezogen auf die erste Spalte.
            Dort steht „request for favour“, Anforderung für einen Gefallen. Ich sage, solange es kein Zwang ist, sondern ein Angebot(kann ja von beiden Seiten kommen), ist es erstmal keine Belästigung. Redefreiheit besteht, und wenn ich alles einperren lassen dürfte, was mir irgendwie nicht gefällt, dann wären Augstein, Nahles, Merkel, v.d. Leyen und im Prinzp hunderttausende Leute, die mir im Leben begegnet sind, jetzt schon in Sicherheitsverwahrung.
            Allein schon miese Visagen tendieren nicht dazu, sich zukünftig zu verbessern, also besteht Wiederholungsgefahr, dass sie mich triggern könnten.
            Außerdem tiltet mich das Thema schon langsam leicht, weil das immer nur auf Defensive und auf Fick-Anbahnungsverhalten rausläuft, als ob das wirklich das grundlegende Problem wäre. Ich möchte mal besprechen, was Frauen so tun, denn der Feminismus, und was Frauen tun, ist im Augenblick das Problem auf der Welt. Weiße, verblödete, obsessive, arbeitsscheue Frauen, die hierzulande anscheinend jegliche moralische und politische Lufthoheit zugebilligt bekommen. Und sich mit ihrem neurotischen Grabscherkikifatz gegenüber existenziellen Themen in den Vordergrund schieben. Das hat doch Methode.
            Ich bin zum Beispiel der Meinung, man sollte mal über die Todesstrafe für Kindermörderinnen diskutieren. Über Zwangssterilisierung von Kindesmisshandlerinnen. Dann würden schnell mal ein paar Frauen überlegen, ob sie nicht doch ein paar gemeinsame Verhaltensnormen akzeptieren würden. Und die ersten hundert sollte man glatt aufgrund bloßer Anschuldigungen öffentlich aufhängen. Und dann die nächsten hundert ohne jede Zubilligung mildernder Umstände wie „Überforderung“ oder „wollte in die Disco gehen“.

            Und ich verstehe auch das ganze Problem nicht, das viele Männer mit dem Belästigungs-Thema haben. Ich spreche solche gestörten grünlila Fotzen gar nicht erst an, geschweige dass ich die anbaggere. Für die hab ich seit einer Weile ein Pfeffersptay in der Tasche, und wenn die mich ankeifen, oder mir zu nahe kommen, vielleicht zu lange in den Schritt oder ins Gesicht schauen, gibts genau eine Warnung, und dann geht der Strahl los. Ich warte nur darauf, dass mich Frau Künast zufällig mal dumm anquatscht.
            Ich frage mich, ob der Mann hierzulande etwa doch so schwanzgesteuert ist, dass er nicht von geisteskranken Studiefotzen seine Wichsgriffel lassen kann, oder, wenn die Frau ok erscheint, es halt wagen. Im Falle von Sex mit versteckter Kamera aufnehmen.Wenn sie euch für einen Popoklatscher drei Jahre in den Knast bringt, ist das halt so. Auf einer Arschbacke absitzen, der Knast soll heute nicht mehr so hart wie früher sein. Sollen deine Kumpels halt ne Solibewegung aufbauen. Lebe wild und gefährlich! Oder macht ne Männerdemo, was weiß ich. Und basta! Aber diese ganze Rechtsverdreherei alle zwei Wochen, „bäh, jetzt darf ich nicht mal bei jeder Frau xxxx“.
            Seid ihr Männer oder Mäuschen?

          • Ich sehe das nicht ganz so. Eine Anfrage dieser Art kann sehr wohl Belästigung sein. Wenn mich auf der Straße eine wildfremde Person nach einen sexuellen Gefallen fragen würde, dann würde ich das als Belästigung auslegen. Beiweiten kein schwerer Fall und nichts, was irgendwie strafrechtlich (oder auf andere Weise) verfolgt werden müsste, aber trotzdem eine Belästigung.

          • „Eine Anfrage dieser Art kann sehr wohl Belästigung sein.“

            Der Meinung bin ich auch.
            Wenn dieses Angebot überraschend (ungewollt sowieso), von einem Unbekannten und außerhalb meines „Sicherheitsbereichs“ kommt, wäre ich vermutlich als Frau auch verunsichert, oder gar geschockt.
            Und das etwas ängstliche Hascherl kann in dem Moment nicht wissen, ob das Gegenüber ein „Nein danke!“ akzeptieren würde.
            Und ich als Mann reagiere nach einer Überrumpelung auch wütend, billige es also auch einer Frau zu.

          • @Henrik
            „Wenn mich auf der Straße eine wildfremde Person nach einen sexuellen Gefallen fragen würde, dann würde ich das als Belästigung auslegen.“

            Du kannst auch die Frage nach dem Weg zur irgendeinem Ziel als Belästigung empfinden …..

            Was eine Belästigung ist, ist ganz und gar dem individuellen Empfinden anheimgestellt. Noch mehr als bei einer Beleidigung.
            Beide Begriffe werden ganz gezielt genutzt, um den radikalen Subjektivismus des Feminismus und der progressiven Weltanschauung zu befördern.

          • Was ist sich-belästigt-fühlen anderes als ein höchst subjektiver Eindruck, der davon abhängen kann mit welchem Bein du aufgestanden bist?

    • Nachdem ich heute zufällig mit „Lob des Sexismus“ angefangen habe, kam ich spontan auf eine Antwort auf meine eigene Frage.
      Die schlichte Frage nach Sex ist kein natürliches beziehungsweise alphatypisches Verhalten. Alle anderen Punkte auf der Liste finden sich in normalem Balzverhalten, implizierend dass man konkurrenzfähig ist, die direkte Nachfrage nicht(vermutlich an eine unbekannte Person, traue keiner Umfrage die du nicht eigenhändig gefälscht hast), sie entspricht eher dem Aufruf „Ich weiß mein Produkt ist mies, aber kaufs doch einfach“.

      Dass hier aus einem Abtörner ein moralisch falsches Verhalten gemacht wird, lässt natürlich tief blicken.

  4. Gigantische Unterschiede zwischen Ländern kämen heraus, wenn zB nach „Auftritt einer Frau im Bikini“ gefragt werden würde. Sicher gibt es so manche Länder, in denen das im höchsten Masse als sexuelle Belästigung gelten würde …..

  5. Pingback: Zur Belästigung gehören zwei #Blogparade //1712 | breakpoint

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