Schwule finden weiblichere Männer nicht interessant

Einer Umfrage nach finden viele Männer zu feminisierte Männer nicht interessant:

More than 5,000 people participated in the survey, which was conducted in October 2017. Here’s what Attitude found…

71% of gay men said they are actively turned off by a prospective partner who demonstrates signs of femininity. Meanwhile, 29% said they saw more effeminate characteristics in men as a positive trait.

When asked if they thought effeminate gay men “give the gay community a bad image or reputation,” 41% responded yes.

The survey also revealed that 41% of bisexual, queer, and gay men have considered themselves “less of a man” because of their sexuality.

So what’s the takeaway from all this?

Well, it looks as though a large majority of these gay men harbor misogynist attitudes, which they seem to apply toward themselves and others.

Attitude’s Editor-in-Chief, Matt Cain, calls it a “masculinity crisis within the LGBTQ community.”

“I’ve spent much of my life being made to feel as if I’m less of a man for being gay,” Cain says. “And that any signs of femininity I may exhibit make me a less important or less valued member of society.”

Cain continues, “I know lots of other gay men who feel the same way. In this context, it can be bewildering to get our heads around what it means to be a man.”

Wenn man davon ausgeht, dass sie schlicht die gleichen biologisch vorgegebenen Attraktivitätsmerkmale eingespeichert haben, die auch Frauen haben, dann wäre das wenig erstaunlich.

Das nun gerade Schwule auch „toxische Männlichkeit“ unterstützen wäre ja schon interessant.

29 Gedanken zu “Schwule finden weiblichere Männer nicht interessant

  1. „Well, it looks as though a large majority of these gay men harbor misogynist attitudes, which they seem to apply toward themselves and others.“

    Ein Gedanke zum Auf-der-Zunge-zergehen-lassen!

    Das kann man nur sagen, wenn man auch über 90% aller Frauen für frauenfeindlich hält.

    „Skandal! Fast alle Frauen zeigen misogyne Attitüden, wenn sie lieber mit männlichen Menschen schlafen als mit weiblichen!!“

    • „Skandal! Fast alle Frauen zeigen misogyne Attitüden, wenn sie lieber mit männlichen Menschen schlafen als mit weiblichen!!“

      In der Tat. Das ging mir auch durch den Kopf.

      Ich finde es bloß immer wieder erstaunlich, wie Frauen und Weiblichkeit und der Umgang mit Frauen und Weiblichkeit, der Maßstab für alles sein soll.

      • Noch erstaunlicher finde ich, dass es (viele?) Frauen gibt, die sich benachteiligt fühlen, weil sie nicht in ALLEN Bereichen das Maß aller Dinge sind.

          • Es ist erklärbar, ja.

            Aber aus dem Staunen komme ich trotzdem nicht raus.

            Es ist ja nicht so, dass Frauen per se nicht denken und reflektieren könnten.
            Aber viele fühlen sich im Mainstream einfach wohl.

      • „Ich finde es bloß immer wieder erstaunlich, wie Frauen und Weiblichkeit und der Umgang mit Frauen und Weiblichkeit, der Maßstab für alles sein soll.“

        Sieht man ja auch in der Debatte, wenn es um männliche Emotionen geht. Männer sitzen seltener mit dem Taschentuch vor dem Fernseher und heulen sich durch ein TV-Drama oder Filme wie Titanic, um mal extreme Beispiele zu nennen. Das wird als Beweis gewertet, dass Männer keine Emotionen zeigen dürften. Die weibliche Art, Gefühle zu zeigen, ist das Maß aller Dinge. Es gibt sogar Zeitungsartikel, die ellenlang erklären, dass Männer mehr über ihre Emotionen reden sollten und es wird ihnen Angst vor Emotionen unterstellt, wenn sie es nicht tun.

        https://www.welt.de/vermischtes/article165252594/Maenner-warum-sagt-ihr-denn-nichts.html

        Dass Männer einfach keine Lust darauf haben könnten, dass sie mit ihren Emotionen anders umgehen, als Frauen, dass sie eher aktiv werden, statt ellenlang darüber zu reden, wird gar nicht in Betracht gezogen. Die Frau ist das Maß aller Dinge, der Mann ist eine defekte Frau, und muss erst von Frauen dazu erzogen werden, ein richtiger Mensch zu sein.

        Dazu passt auch meine hier früher einmal geäußerte Frage, warum Frauen eigentlich immer an Männern rummuttern müssen. Weil sie die Welt von ihrem weiblichen Standpunkt aus sehen und nie wirklich gelernt haben, dass es auch andere Möglichkeiten gibt, als die Sicht einer Prinzessin.

        • Es ist nicht nur der weibliche Narzissmus (Prinzessin), sondern die biologische Mutter – Kind Beziehung, die die Verhältnisse zwischen Männern und Frauen bestimmen. Während der Kindheit regieren die Mütter ihre Söhne absolut und die Söhne lernen vom 1. Tag an die Wünsche der Mutter zu erfüllen. Werden die Söhne erwachsen und versuchen sich aus der Bindung zu lösen, empfindet die Mutter das als narzisstische Kränkung. Im Erwachsenalter wird die Mutter Kind Bindung durch Sexualität substituiert. Der Feminismus versucht diese verloren gegangene Kontrolle zu restaurieren, indem er den Nanny Staat fördert. Eigentlich und faktisch dominieren die Frauen schon immer die sozialen Verhältnisse und die Männer versuchen sich aus dieser Dominanz zu befreien, durch das Erreichen von Macht- Geld- und Wissens Positionen. Das gefühlte Patriarchat ist eine Unabhängigkeits Bewegung.

          • Na ja, sowas existiert ja nicht nur in Mutter-Kind-Beziehungen bzw. nachdem die Kinder aus dem Haus sind. Es gibt da diesen Spruch: „Ein Mann hofft bei einer Frau, dass sie sich niemals ändert, eine Frau hofft bei einem Mann, dass sie ihn ändern kann“ oder so.

            „Sintje hat einen tollen Mann auf einer Fortbildung kennengelernt. Doch beim erstes Treffen hatte er nur abgestandenen Apfelsaft im Haus, die Brötchen zum Frühstück musste sie besorgen. Kurz gesagt: Gentleman ist er nicht. Kann sie diesem Mann die Ego-Tour noch abgewöhnen?“

            https://www.stern.de/familie/beziehung/julia-peirano/egoist-in-der-beziehung–kann-frau-einen-mann-aendern–7620526.html

            Der Typ sieht offenbar gut aus, macht Sport, hat einen guten Geschmack (Musik), aber ist eben auch unachtsam, will Steak essen, obwohl sie Vegetarian ist, stellt nicht sein komplettes Leben um, um vollständig für sie da zu sein und zieht sogar seine Überstunden durch, statt sich mit ihr zu treffen. Und anstatt sich zu sagen: „Na gut, schade, der passt eben nicht zu mir“, überlegt sie sich, ob und wie sie ihn umerziehen kann.

            „Er hat immer etwas falsch aufgeräumt. Oder etwas weggelassen. Oder völlig vergessen, etwas zu tun. Und ich war immer da, um ihn darauf hinzuweisen.

            Warum mache ich das? Was bringt es mir, dass ich meinen Ehemann ständig niedermache? Den Mann, den ich als Partner in meinem Leben habe. Den Vater meiner Kinder. Den Menschen, den ich an meiner Seite haben will, wenn ich alt werde. Warum mache ich das, was Frauen so oft vorgeworfen wird und warum versuche ich, die Art zu ändern, wie er jede Kleinigkeit macht?“

            http://www.businessinsider.de/wissenschaftliche-belegte-gruende-warum-maenner-die-frauen-verlassen-die-sie-lieben-2016-6

            „Auf jeden Fall bewerten wir Frauen die männliche Art Liebe zu zeigen oft als defizitär. Denn er macht es anders als wir und spricht weniger drüber. Das kann ja nicht gut sein, denkt da das weibliche Gehirn. Dagegen finden die Männer sich (unter sich) in dieser Hinsicht ganz normal. Diese Diskrepanz im Erleben birgt natürlich jede Menge Stresspotenzial in Beziehungen. Deshalb kann es hilfreich sein, sich kurz damit zu beschäftigen, wie Männer allgemein in Gefühlsdingen funktionieren.“

            http://www.cosmopolitan.de/so-lieben-maenner-gefuehlskalt-nein-so-funktioniert-liebe-aus-der-sicht-deines-mannes-72844.html

        • „Die Frau ist das Maß aller Dinge, der Mann ist eine defekte Frau, und muss erst von Frauen dazu erzogen werden, ein richtiger Mensch zu sein.“
          Sehr treffend!
          Und die „wissenschaftliche“ Basis für die männliche Defektivität ist hier ein äußerst plumper Biologismus, nämlich die Tatsache des Chromosomendimorphismus XX-XY, wobei die Lokalisierung männlicher und weiblicher Eigenschaften, schon gar genetisch veranlagter Verhaltensmuster, zu dem Zeitpunkt dieser Annahme noch gar nicht erforscht war, nichtmal die Tatsache, dass die DNS nicht alleine Gene kodiert.
          Also „Minderwertigkeit der Männer“ allein aufgrund des Fehlens weiblicher Gebârfähigkeit in der DNS etc.

          • „die Lokalisierung männlicher und weiblicher Eigenschaften, schon gar genetisch veranlagter Verhaltensmuster, zu dem Zeitpunkt dieser Annahme noch gar nicht erforscht war“

            Die sind auch heute noch nicht lokalisiert und vermutlich auch gar nicht lokalisierbar, da sie unscharf kodiert sind.

            Im übrigen haben Männer den kompletten Gensatz, da bei Nichtaktivierung des Y-Chromosoms sich nachweislich ein weiblicher Mensch (mit Uterus und ohne Testikel) entwickelt. Männer tragen genetisch gesehen also von Natur aus Mann und Frau in sich.

            Wie war das nochmal mit der Rippe von Adam?…

  2. Naja, nochmal leicht OT, aber Charles „Helter Skelter“ Manson ist im Knast gestorben, für Uneingeweihte:
    Das war der apokalytische Sektenführer, dessen toxische Weibchen (ok, zwei drei Männchen waren auch dabei)1969 neun Menschen, darunter die hochschwangere Frau von Roman Polanski, Schauspielerin Sharon Tate, bestialisch ermordet haben. Darunter auch mehrere andere Frauen.
    Soviel zum Thema weibliche Mysogynie.

  3. Jeder dritte Schwule hat also Bock auf Transen, Schwuchteln oder DWTs?

    Das finde ich recht viel. Ich hätte das eher auf 10% geschätzt, vergleichbar mit der (vermuteten) Menge, die auf Bären steht.

    Schwule sind also wesentlich diverse (ha), als der offensichtliche Körperkult bei vielen vermuten lassen würde.

    Gute Nachrichten.

  4. Wenn du auf männliche Attribute stehst, dann wäre es auch ein Widerspruch, wenn du plötzlich auf weibliche Atrribute an einem Mann fliegen würdest. Meine, wenn du eh ‚was weibliches suchst, warum dann nicht die konventionelle Variante? Ist wesentlich einfacher und mit weniger Stigma behaftet.
    …Also musst du doch am männlichen Geschlecht nach etwas suchen, was du beim weiblichen nicht findest. Und das sei mal mehr, als nur rein äußerliche Merkmale.

  5. Witzig ist ja die mediale Nummer mit der Panikmache “ An alarming number of gay men say they’re totally turned off by feminine guys“ WTF?

    Und dann „Is there a masculinity crisis within the LGBTQ community?“ Die gäbe es wohl dann, wenn es nicht genug Leder-Schwule und zuviele Tunten-Schwule gäbe, also der Präferenzverteilung keine Entsprechung beim Angebot gegenüberstünde. Und Schwule daher genauso sexuell frustriert wären wie Hetero-Männer…

    Das hätte Adrian bestimmt schon gepostet…

    • Das hier sind Heteros, aber irgendwie auch mit einer etwas geschmeidigeren, ambivalenteren,“femininen“ Note.
      Z.T. auch durch die Kleidung. Dürfte vielleicht auch Machoschwule irgendwie ansprechen? Bin da kein Experte.
      Ist es das, was sich die älteren Feministinnen der zweiten Welle zurückwünschen, wenn sie sich über TOXISCHE Maskulinität beschweren?
      Stehen die einfach mehr auf Hippie-/Disko-Klamotten?
      Aber natürlich wird politisch Alles vom modernen Femnismus wieder gleich zur Frontlinie male vs. female eingedampft!

    • Eigentlich stehe ich in Sachen elektronischer Musik eher auf die monotonere brachiale Schiene. Aber wenn’s mal Richtung „Popowackel-House“ geht, bin ich auch nicht abgeneigt. Klassiker:

      [Vorsicht, miese Klangqualität, aber besser hab ich’s nicht gefunden]

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