Selbstmach Samstag 163 (11.11.2017)

Welche Themen interessieren euch, welche Studien fandet ihr besonders interessant in der Woche, welche Neuigkeiten gibt es, die interessant für eine Diskussion wären und was beschäftigt euch gerade?

Welche interessanten Artikel gibt es auf euren Blogs? (Schamlose Eigenwerbung ist gerne gesehen!)

Welche Artikel fandet ihr in anderen Blogs besonders lesenswert?

Welches Thema sollte noch im Blog diskutiert werden?

Für das Flüchtlingsthema gibt es andere Blogs

Ich erinnere auch noch mal an Alles Evolution auf Twitter und auf Facebook.

Es wäre nett, wenn ihr Artikel auf den sozialen Netzwerken verbreiten würdet.

Wer mal einen Gastartikel schreiben möchte, der ist dazu herzlich eingeladen.

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181 Gedanken zu “Selbstmach Samstag 163 (11.11.2017)

    • Es ist echt abgefahren. In ein paar Jahren werden auf einen Student 2 Studentinnen kommen und die Regierung gibt massig Geld aus um welches Geschlecht zu fördern und zu bevorzugen?

      … natürlich Frauen.

      • Und der größte Witz ist daran, dass sich daraus nicht mal ein Vorteil ergibt. Frauen leisten ja nicht mehr und nicht mal dasselbe wie Männer. Währenddessen verbannt man Männer zu Destruktivität. Es ist volkwirtschaftlich und gesellschaftlich vollkommen unsinnig.

        • Die Rechnung ist doch ganz einfach: Die akademische Ausbildung von Frauen rentiert sich praktisch gar nicht, verursacht z.T. jede Menge Kosten, hübscht also das BIP ordentlich auf. Kann Muddi Merkel sagen: Es geht uns jedes Jahr besser …

      • Schlimm ist das man nur noch etwas vorgeworfen bekommen muss und schon bist du deinen Job los. Keine Verteidigung, kein Verfahren um die Schuld überhaupt festzustellen. Die Beschuldigung ist der Schuldspruch.

          • Der Tatbestand soll vielmehr gerade für unerhebliche Handlungen gelten. Als Beispiele werden vom Gesetzgeber genannt: Arm um die Schulter legen, Hand-aufs-Knie-Legen, an der Taille anfassen. Für solche Verbrechen hagelt es Freiheitsstrafen bis zu zwei Jahren. In „besonders schweren Fällen“ des unerheblichen (!) Berührens sind Freiheitsstrafen bis zu fünf (!) Jahren zu verhängen. Das ist übrigens die Höchststrafe, die noch bis vor ein paar Jahren für „Totschlag im minder schweren Fall“ angedroht war.

            http://www.zeit.de/gesellschaft/2017-11/sexismus-debatte-kevin-spacey-metoo-gesetze/seite-2

          • Man muss jemand nicht extra den Finger in die Nase oder den Po stecken oder eine kneifen, nein, BERÜHREN reicht schon!

            Weil jemanden etwas unangenehm ist, kann man ins Gefängnis kommen. Das fördert natürlich den gesellschaftlichen Zusammenhalt.

          • Die Gehirnakrobatik, die es benötigt, um eine gesetzliche Regelung für „besonders schweren Fällen unerheblichen Berührens“ nicht sofort als Absurd zu empfinden, übersteigt meine Fähigkeit des intellektuellen downgradings.

          • Die Erfahrung zeigt, dass derartiger Irrsinn, hier ironisch gemeint, bald Wirklichkeit wird.
            Es kommt durchaus vor, dass man jemanden unabsichtlich berührt. Da selbst das zu einer Freiheitsstrafe führen kann, sollte Frauen verboten werden, sich Männern näher als einen Meter zu nähern.

          • “ Das ist übrigens die Höchststrafe, die noch bis vor ein paar Jahren für „Totschlag im minder schweren Fall“ angedroht war.“
            Dann ist es vermutlich besser sie zu erschlagen bevor noch was rauskommt. Aber pass bitte auf, dass nur das Tötungswerkzeug den Frauenkörper berührt, sonst war es ein Sexualmord.

          • „Da selbst das zu einer Freiheitsstrafe führen kann, sollte Frauen verboten werden, sich Männern näher als einen Meter zu nähern.“

            Männer zeigen Frauen wegen sowas ja nicht an (noch nicht). Das hat ja auch diese eine Anwältin gesagt.

      • Das sagst du bestimmt nur, weil du selber schon unschuldige Schwule begrapscht hast.
        Ei, pfui aber auch.

        Im Ernst würde ich sagen:
        Was der über George Takei erzählt, war sicher unangenehm, wenn es ihm nicht Recht war (man beachte meine Einschränkung „Wenn es ihm nicht recht war“), aber ich wüsste nicht, was das mich oder gar die Öffentlchkeit anginge.
        Dass er das unter langjährigen Freunden anspricht ist was anderes.
        Ganz mies allerdings finde ich folgendes:
        Er wollte Takei später mal zur Rede stellen. Er hat ihn also angerufen:
        „So I called him up at the hotel — I figured out which hotel he was at — and he said ‚Hi, Scott. I remember you.‘ I wanted to ask him why. We met for coffee, and I just couldn’t bring myself to do it. It was just too uncomfortable.“

        Er war also bei ihm zum Kaffee, aber hat es nicht geschafft, zur Sprache zu bringen, was er auf dem Herzen hat.
        Stattdessen geht er ihn jetzt – weitere Jahre später – öffentlich durch eine mediale Schmutzkampagne an.
        Ganz großes Kino.

        Zugegeben ist es nicht unbedingt einfach, sowas auf erwachsene Weise in einem Gespräch unter vier Augen anzusprechen. Die von ihm gewählte „Alternative“ ist jedenfalls ausgesprochen menschlich unreif.

        • Das ist einfach nur noch verrückt. Die eine Oma bei Genderama beschwert sich über etwas das 71 Jahre zurück liegt! „Ich will jetzt auch mal Opfa sein!“

          Ich lese gerade Tom Hanks wird auch beschuldigt.

          • Witzig ist dabei ja, dass sich die Linke gerade ihrer medial populären Fürsprecher entledigt.
            Trump ist vor Weinstein .
            Nach Weinstein hat es IMHO praktisch ausschließlich deutlich oder eher linksorientierte getroffen.
            Das „liberale Hollywood“ eben.

          • @maddes8cht

            „Witzig ist dabei ja, dass sich die Linke gerade ihrer medial populären Fürsprecher entledigt.“

            Darüber wurde im gelben Forum schon spekuliert. Es gab Ankündigungen, dass Hollywood von Trump aus „aufgeräumt“ werden soll. Die Weinstein-Sache ging aber von der NewYork-Times aus, also eher Trump-Feinde, weshalb ein „limited hangout“ nicht ganz unwahrscheinlich ist.

            Die Linksliberalen in Hollywood räumen schnell selbst die größten Brocken weg, um weniger Angriffsfläche zu bieten…

            Reine VT, versteht sich, aber so, wie es medial aufgeblasen wird, nicht ganz unwahrscheinlich…

          • „Witzig ist dabei ja, dass sich die Linke gerade ihrer medial populären Fürsprecher entledigt.“
            ich wurde auch mal darauf vollgequatscht, dass ich ein Frauenhasser sei. Als ich dann darauf sagte, dass ich ein bekennender und praktizierender Sexist bin, kam seltsamerweise gar nix mehr.
            Opfer ist wer sich selbst zum Opfer macht. Deswegen mag ich Trump und pisse auf Weinstein. Ich hab Opfer immer schon gehasst.

  1. „In politischen und medialen Debatten wird die Modernisierung der Geschlechterverhältnisse häufig als Krise dargestellt“, sagt Prof. Dr. Annette Henninger, die das Projekt REVERSE leitet. „Oftmals ist von einem regelrechten ‚Gender-Wahn‘ die Rede, der Menschen in ihren Werten und ihrer Mündigkeit angreife. So wird beispielsweise gendergerechte Sprache als ‚Kulturfrevel‘ bezeichnet, und Gender Studies werden als unwissenschaftliche Ideologie gesehen.“ Gegen staatliche Gleichstellungspolitiken, Genderforschung und die gesellschaftspolitische Liberalisierung der Geschlechterverhältnisse formiere sich aktuell politische Kritik von rechts, die teils auch im konservativen oder liberalen Lager auf Zustimmung stoße. „Zwar adressieren diese Diskurse durchaus brisante Fragen in Bezug auf die gesellschaftliche Neuverhandlung der Geschlechterverhältnisse“, sagt Henninger. „Die Art und Weise, wie diese Themen verhandelt werden, bedroht zugleich aber auch den gesellschaftlichen Zusammenhalt.“

    https://idw-online.de/de/news684356

    Ob es wohl den gesellschaftlichen Zusammenhalt bedroht, wenn eine steuerfinanzierte Gruppe von Menschen Frauen gegen Männer aufhetzen, Männer nur noch in negative Weise darstellt, Frauen einredet das ihr Leben die Hölle ist sowie das die Hälfte der Bevölkerung sie unterdrückt und ihnen bösen will?

      • Gibt es eigentliche andere wissenschaftliche Disziplinen, die mit dieser Grundforderung antreten, nämlich die Gesellschaft umzukrempeln?

        Wüsste jetzt keinen einzigen Biologen, der das wollte. Die meisten wollen einfach nur mehr wissen als vorher.

        • Der Vergleich mit andere wissenschaftliche Disziplinen ist zu weit hergeholt. Viel näher liegt der Vergleich mit einer Religion wie dem Islam.

          • „Viel näher liegt der Vergleich mit einer Religion wie dem Islam.“

            „Viel näher“ ist gut. Etwa so, wie „etwas schwanger“. Gender/Feminismus IST eine Religion, von der Struktur her identisch mit allen anderen absolutistischen Religionen.
            Und da gäbe es durchaus noch mehr, als den Islam.

    • Es lohnt sich immer, für Gendertexte den Bullshit-Index mit dem Blablameter zu messen:
      Hier die Werte für die Fallstudien des Projektes REVERSE
      https://www.uni-marburg.de/genderzukunft/forschung/REVERSE

      Fallstudie Geschlechterpolitik: Akteur*innen und Adressat*innen von Liberalisierungsdiskursen und Gegendiskursen
      0,60

      Wissenschaft: Anti-‚genderistische‘ Argumentationen in akademischen Kontexten
      0,89

      Sexualpädagogik: Der Kampf um sexuelle Bildung als Krisensymptom
      0,95

      Elternberatung: Mutterschaft als Krisenarena
      1,01
      “Glückwunsch, Ihnen ist es tatsächlich gelungen, unsere Bullshit-Skala von 0 – 1 zu sprengen! Diesen Text tut sich ein Leser wohl nicht freiwillig an, aber uns haben Sie beeindruckt.”

      Migrationsgesellschaft: Ethnisierung der Geschlechterverhältnisse. Figurationen des Anti-Feminismus nach Köln
      0,73

      Da wird für 1 Million so viel heiße Luft produziert, das dier aktuellen Klimaziele niemals erreicht werden können.

    • wäre die Frage, wie Viele das ernst nehmen und wie viele wissen oder mehr oder weniger bald begreifen, das es nur Theater ist, das da veranstaltet wird aus verschiedenen Gründen, Macht, Deutungshoheit, Projektionen eigener Vorstellungen, Phantasien etc.
      Ich hatte ja prophezeit, das die Welle bald wieder abebbt, aber scheint zu halten, nächste Woche soll es im Nachtkaffe Thema sein, eigentlich eine ganz gute Sendung mal sehen was sie daraus machen.
      Scheint also noch eine Weile weiter zu gehen, wie sagte der Volksmund früher: Wenn der Kuh zu wohl ist geht sie aufs Eis tanzen.

    • Es ist ein Jammer für die sinnlos ausgegebenen 975.000 Euro, aber man kann wohl davon ausgehen, daß die entstehenden Publikationen niemanden außerhalb der feministischen Filterblase interessieren werden, und wenn trotzdem jemand hineinsehen sollte, wird er zum Glück gleich durch feministische Hakenkreuze (a.k.a. Gendersterne) darauf hingewiesen, daß hier ideologische Dogmen Ausgangspunkt und Endergenbnis der „Forschung“ sind und daß jeder, der an diesen Dogmen zweifelt, das Papier besser nicht lesen sollte.

      Interessant ist ein Blick auf die mit dem Geldsegen beglückten Personen:
      https://www.uni-marburg.de/genderzukunft/forschung/REVERSE/kontakt
      Projektleitung: Prof. Dr. Annette Henninger
      Fallstudie 1 – Geschlechterpolitik: Prof. Dr. Annette Henninger, Prof. Dr. Ursula Birsl
      Fallstudie 2 – Wissenschaft: Dr. Marion Näser-Lather
      Fallstudie 3 – Sexualpädagogik: Prof. Dr. Susanne Maurer
      Fallstudie 4 – Mutterschaft: Dr. Helga Krüger-Kirn
      Fallstudie 5 – Migrationsgesellschaft: Dr. Barbara Grubner, Denise Bergold-Caldwell

      Männerquote 0% (Aufschrei!!) – und das bei einem Projekt, das offiziell zumindest über Geschlechterforschung betreiben will!!

      Ferner fällt auf, daß 3 der 5 Projekte nicht von Hochschullehrern geleitet werden – offenbar sind die Damen auch nicht habilitiert. In diesem Zusammenhang sollte man erwähnen, daß die „Forschungsförderung“ und die Auswahl der geförderten Projekte durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung typischerweise nicht auf wissenschaftlicher Exzellenz und einem neutralen Auswahlverfahren (wie etwa bei der DFG) beruht, sondern auf politischen Beziehungen. Die spannende Frage wäre hier z.B., ob es für diese enorme Summe überhaupt eine Auschreibung gab oder ob das in irgendwelchen Hinterzimmern ausgemauschelt wurde.

      Generell ist das BMBF seit langem eine große Geldquelle für die Genderforschung, s. https://www.bmbf.de/de/genderforschung-222.html. Dabei ist Genderforschung nur eines der Unterthemen des wirklich wichtigen Hauptthemas Frauen in Bildung und Forschung ist.

      • „Männerquote 0% (Aufschrei!!) – und das bei einem Projekt, das offiziell zumindest über Geschlechterforschung betreiben will!!“

        Mir fällt wirklich keine Gruppe ein die noch größere Heuchler sind.

  2. Wer im Glashaus sitzt …
    http://www.spiegel.de/forum/panorama/vorwurf-der-haeuslichen-gewalt-hope-solo-wieder-auf-freiem-fuss-thread-129931.html

    … sollte nicht mit Steinen werfen
    http://www.spiegel.de/panorama/sepp-blatter-ex-fifa-praesident-us-torhueterin-hope-solo-sexuell-belaestigt-haben-a-1177528.html

    Ach übrigens, so etwa 1970 hat mich eine Lehrerin nachsitzen lassen, nur um dann die Tür abzuschliessen und seltsam zu posieren. Ich war noch ein Kind!
    Meeeeeeeeeeeee tooooooooooo!!1!eins1!!!elf!11

    • Es ist nicht das erste Mal, dass Solo im Zusammenhang mit Handgreiflichkeiten genannt wird. Vor der Hochzeit 2012 mit ihrem Freund, dem Football-Spieler Jerramy Stevens, hatten sich Solo und ihr Zukünftiger offenbar geprügelt. Stevens war von der Polizei vorübergehend festgenommen worden, die Fußballerin musste vor dem Amtsgericht aussagen..

      Mann und Frau prügeln sind. Mann wird festgenommen. Patriarchat

    • Ihre Gewaltorgien haben ihr nicht geschadet, irgendeine Story mit dem Blatter herauszuplärren wird ihr auch nicht schaden…Im Gegenteil: Aufmerksamkeit ist alles.

      Und zynisch betrachtet ist es sogar für die Hope S. konsequentes Handeln: Nicht nur körperlich Männer misshandeln, sondern auch verbal auf ihnen herumtreten.

    • Vorsicht – Alice Schwarzer hat das Bundesverdienstkreuz nicht erhalten, *weil* sie sexistische Propaganda verbreitet hat, sondern *obwohl* sie sexistische Propaganda verbreitet hat.

      Ich würde also denken – jedenfalls hoffen -, daß das Verbreiten solcher Propaganda noch nicht ausreicht, um mit dem Bundesverdienstkreuz belastet zu werden.

      Davon abgesehen ist Dein Blog natürlich schon lange Bundesverdienstkreuz-würdig, das ist keine Frage 😉

      • „Alice Schwarzer hat das Bundesverdienstkreuz nicht erhalten, *weil* sie sexistische Propaganda verbreitet hat, sondern *obwohl* sie sexistische Propaganda verbreitet hat.“

        Klär mich bitte auf, wofür Alice Schwarzer angeblich das Bundesverdienstkreuz erhalten haben soll, außer für das, was ich als sexistische Propaganda auffasse?

        • Soweit mir bekannt ist, hat Schwarzer 1996 und 2005 jeweils ein Bundesverdienstkreuz erhalten. Die Gründe hierfür sind mir ein Einzelnen nicht bekannt, aber ich wage mal die Hypothese: für Schwarzer-Lobbyismus, für Feminismus-Lobbyismus, für Frauen-Lobbyismus.

          Als Real-Satire bedankt sich dann z. B. ein Jürgen Rüttgers (CDU) bei Schwarzer: „für ihren unermüdlichen Einsatz um die Gleichberechtigung der Geschlechter und die Stärkung der Rechte von Frauen in unserer Gesellschaft.“

          Selbst wenn man derartigen Vorgängen kritisch gegenübersteht, muß man doch anerkennen, daß hier von der sexistischen Propaganda Schwarzers nirgends die Rede ist. Auch wenn wir Rüttgers auf diese Propaganda ansprechen würden, würde er das weit von sich weisen und beschwichtigen: Schwarzer sei eben dafür bekannt, daß sie berechtigte Anliegen der Frauen in journalistisch zugespitzter Form debattiere.

          Wie Männerrechtler Schwarzers Werden und Wirken beurteilen, steht außer Frage – aber daraus folgt eben nicht, daß die am Bundesverdienstkreuz beteiligten Marionetten dasselbe Urteil fällen. Sie wollen Schwarzer sehen in einer Tradition von Bürgerrechten, Zivilcourage und Aufklärung, also durch und durch positiv. Dabei verzeihen sie ihr nur zu gern die nicht enden wollenden Beweise des Gegenteils („Jede Steuer braucht eine Mutige, die sie hinterzieht.“, „Die Unschuldsvermutung gilt nur für mich, Herr Kachelmann!“ usw.)

          Kurzum: Du hast mit Deiner Einschätzung völlig Recht, aber diese Einsicht teilen leider nur (viele) Männerrechtler – all die anderen Leute wollen in Schwarzer eine Lichtgestalt weiblicher Bürgerrechte sehen, und dafür hat sie ihre Verdienstkreuze erhalten.

          • Die Schwarzgeld und die Prostituierten waren schon immer ein heikles Thema.
            Vielleicht sollte man die Damen mal zusammen in einen Darkroom sperren 😀

        • Bascha Mika bringt es in ihrem Buch „Alice Schwarzer – Eine kritische Biografie“ schön auf den Punkt:

          „Alice Schwarzer: Die Frau, die auszog, das Patriarchat zu Fall zu bringen, und mit dem Bundesverdienstkreuz heimkehrte.“ (sinngemäß aus dem Gedächtnis)

    • Ein ehrenwerter Mann lehnt das Bundesverdienstkreuz ab, da er sich sonst mit Schwarzer und Co. in einer Gruppe wiederfindet. Wer trotzdem unbedingt ein solches Blechding haben will, der kann sich auf e-bay eins ersteigern.

  3. Die Leute von 4Chan, die diese „It is okay to be white“ Aktion gestartet haben, schrieben in ihrem Initial-Post sogar:

    … und was macht die anti-white media?

    LOL

    • Man sieht hieran sehr schön, wie jede noch so harmlose Handlung als Bedrohung oder gar offene Gewalt umgedeutet werden kann – alles ist verboten!

      Und genau so schaut unsere Zukunft aus: Ein Weißer fragt nach dem Weg – RASSISMUS! Ein Mann möchte eine Zeitung kaufen – SEXISMUS!

      Und man sieht auch, daß Leute wie Trump mit solchen Auswüchsen offenbar kein Problem haben … Keine Rettung in Sicht.

      • Trump hat keine Macht. Noch nicht. Ich bin relativ sicher, dass er hinter den Kulissen eifrig dran ist, Strippen zu ziehen, während er die Welt mir Nordkorea-Gebelle ablenkt.

        Trump wäre aber allein deshalb schon ein Gewinn, weil der die Situation nicht noch verschärft, was man von Killary erwarten durfte.

  4. „won’t have any disvantages from it“

    http://www.dailymail.co.uk/news/article-2283777/Boy-9-hanged-bullied-white.html

  5. „The Rising Waters of Human Tribal Nature“
    https://gnxp.nofe.me/2017/11/07/the-rising-waters-of-human-tribal-nature/
    „People have always been biased and subject to motivated reasoning. We’ve had our disputes whatever our ideology, whether it be conservative, moderate, or liberal. But the Enlightenment perspective of critical rationalism, which took philosophical realism seriously, meant that ultimately people who disagreed often assumed that fundamentally they were trying to converge on the same facts, the same reality. Reality existed, and you couldn’t just wish it away. Discussion might forward two individuals to a convergence!
    We’re not there anymore. Whether it be Bush-era contempt for “Reality-Based Community”, or the rising crest of “Critical Theory”, the acid of subjectivism is eroding the vast edifice of aspirational realism which grew organically in the wake of the Enlightenment. This isn’t a Left vs. Right phenomenon, it’s a human dynamic, because for most of human history what is true has been determined by what the tribe dictates to be true, and what the tribe dictates to be true has often not been based on a critical evaluation of facts and theories. What the tribe dictates to be true is computationally less intensive than thinking things through yourself, and, it’s often right-enough. […]
    No truth, no liberalism. No liberalism, and democracy become the mob. The passions of the mob do eventually fail, and its wake a more oligarchic and hierarchical system will emerge. We may simply be seeing the end of the liberal individualist interregnum, as history reverts to its despotic collectivist norm. […]
    Finally, understanding that most people don’t need to be right or utter the truth, but simply need to win, has made me much more cheerful and less sour observing everyday stupidities. It is no great insight to observe that I’ve never been one who has had much esteem for the admiration of my peers. I like to do my own thing. But tribal acclamation must be the best of all things for most humans, and now I understand why they fight unfairly and stupidly with such ease and naturalness: their aim not to be right in the eyes of nature, but to rise in the esteem their fellow human. That is the summum bonum.“

    • Ich bezweifle ob die Fallzahlen wirklich einen signifikanten Trend verzeichnen. Aber immerhin witzig wenn Lesben sich freudig in die heterosexuelle Matrix einfügen weil es „hipper ist denn lesbisch sein“. Die klügeren Exemplare werden diese Transition vermutlich reversibel gestalten. Man weiß ja nie, ob morgen nicht die Rolle „Lesbe“ wieder en vogue ist und Transe out 😉

      • Das klingt vielleicht hart, aber wenn diejenigen die sich aufgrund einer Modewelle mit Hormonen vollpumpen und steril werden, ist das vielleicht auch besser so…

        • Die Unfruchtbarkeit ist nur temporär, solange die Hormone eingenommen werden. Da vertun sie sich nichts, solange sie auf operative Maßnahmen verzichten…

      • Schon aber die Realität ist differenzierter, ich kenne auch welche die ganz anders gestrickt sind, aber das sind wirklich Ausnahmefälle, nicht typisch.
        Die hassen Männer nicht, sie sind ihnen einfach egal. Diese Ausnahmen lassen sich wieder in zwei „Gruppen“ unterteilen: 2 x extrem feminin und 1 sehr maskulin + einmal sehr feminin.
        Gruppen ist etwas hochgestochen, weil ich nur 2 Fälle kenne, also keine Statistik aufmachen kann.

    • Schreib sie sogar:

      „Nur damit das klar ist, ich habe nichts gegen Vibratoren. Wer immer einen benutzen will: nur zu!“

      Na ohne Doppelstandard, hätten Feministen gar keine Standards…

    • Naja, solange die kein Geld ranschaffen, den Müll rausbringen und Spinnen entfernen können, wissen Feministas vermutlich nicht mal wozu das da gut ist… 😉

      Ansonsten bin ich mir bei Kathleen Richardson nicht sicher, ob dies unter „Lobbyarbeit für das weibliche Geschäftsmodell“ läuft oder sie einfach nur den Jungs den Spaß nicht gönnt…

    • Ein altes Ding, kam schon vor der Wahl in USA hoch, zusammen mit dem ganzen Pizzagate-Zeug. Das ist übrigens ultragruselig, wenn man ein bisschen gräbt.

      Macht nur niemand, weil man sich damit gründlich den Tag versaut.

      Ich halte es mittlerweile tatsächlich nicht mehr für ausgeschlossen, dass sich die elitärsten Kreise tatsächlich durch psychopathische Praktiken abschotten, bei denen z.B. Kinder getötet werden müssen. Niemand mit einem Funken Moral und Empathie würde das tun, jeder der es tut ist selbst Psychopath und gleichzeitig kompromittiert, für Psychopathen wäre das „vollkommen rationales Vorgehen“. Für alle anderen ungeheuerlich und undenkbar, was zusätzlich schützt…

  6. Via Genderama

    In der SPD gibt es zunehmend Unmut über den Kurs von Parteichef Martin Schulz. Die stellvertretende Vorsitzende Manuela Schwesig wirft Schulz vor, bei seinen Reformplänen die Interessen von Frauen zu vernachlässigen und keine Angebote für Wählerinnen zu machen.

    „In unserem Leitantrag findet sich bislang nichts zu dem Versprechen, dass die SPD weiblicher werden muss. Das ist ungenügend“, sagte Schwesig dem SPIEGEL. „Wir brauchen jetzt konkrete Maßnahmen, wie wir Frauen auf allen Ebenen der Partei stärker beteiligen und ihre Lebensrealitäten besser abbilden.“

    Schwesig fordert unter anderem, im Willy-Brandt-Haus eine Stabsstelle für Gleichberechtigung einzurichten, die den Einfluss von Frauen in der SPD gewährleisten und steuern soll.

    Welche Angebote gibt es denn für Männer? Oder denkt Schleswig das z.B. bei einer Steuersenkung auch noch eine Steuersenkung für Frauen notwendig ist?

    • Offenbar nicht nur fett, sondern auch blöde.

      Oder denken wir noch zu offline? Während die Realität der jungen Leute nur noch online ist?

      Vielleicht hatte die ein superschlankes Alias-Picture und jetzt sieht man dort stattdessen die aufgedunsene Wuchtbrumme. Das wäre schon sowas wie ein Outing.

    • „Wer gut aussehen will, will für andere gut aussehen, er will von anderen gesehen und in seinem Aussehen goutiert werden.“

      Wie es gerade passt…

    • Also, den Ansatz, für weniger Tuschkästen und Highheelzombietum zu plädieren, finde ich ja gar nicht so schlecht. Ich mag Mädels, die von sich aus gut aussehen auch lieber als übertünchte Schabracken 😉
      Und in er Tat gehen langzeittrainierte Flip-Flip-Trägerinnen m.E. weitaus attraktiver als Klumpfußhumpelantinnen, yes yes.
      Ansonsten geht mir das extrem realitätsferne Muß-muß-muß-Gesülze dieser Genderpriesterin ziemlich auf den Sack.

      Am wichtigsten scheint mir dabei die Erkenntnis, daß es zwei Barbara Kuchlers gibt, die meinen etwas zu sagen zu haben.
      Die eine war 2012 Regierungsdirektorin für Datenschutz in Sachsen und wird von mir ob ihres juristischen Wissens als Autorität sehr geschätzt.
      Die andere, welche als billige Hilfskraft an der Uni Bielefeld herumhängt, kann man m.E. einfach knicken.

      • „billige Hilfskraft an der Uni Bielefeld“

        Auf der Seite http://www.uni-bielefeld.de/soz/personen/wissmit.html wird sie wie folgt gelistet:
        Kuchler, Barbara, Dr.
        Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Bereich Theorie und Allgemeine Soziologie (Prof. Werron)

        Wissenschaftliche Mitarbeiter werden nach TVL mit mindestens Gruppe 13 (gehobener Dienst) bezahlt, macht je nach Alter so ca. 50 – 65 kEuro p.a., ähnliche Preisklasse wie Studienrat oder Amtsrat. Also nichts mit „billige Hilfskraft“, sondern duchaus überdurchschnittlich.

        • Nun, ich überspitze ja ganz gern mal. Und der Artikel der Dame zeigt m.E. deutlich, daß es mit Wissenschaft bei ihr nicht so dolle zu sein scheint. Und setze das zu ( der anderen ) Dr. Barbara Kuchler in Relation, welche immerhin in der Lage ist, komplette Serien von OLG-Entscheiden an einem Beispiel stichhaltig zu zerpflücken und das so knapp, verständlich und nachvollziehbar, daß sogar ich Dummie das einigermaßen vollständig begreife. Dagegen finde ich das Gemurkse von der oben verlinkten Autorin doch ziemlich billig ( und ein Überfliegen der Kommentare unter dem Artikel scheint das eher zu bestätigen ).

    • Ich finde ihren Ansatz lobenswert. Es gibt in dem Diskurs wenig Frauen die von Frauen Änderungen verlangen. Die meisten wühlen sich doch nur im passiven Opfa-sein (idealerweise ohne wirklich eins zu sein…)

      Und für das Geschichtsbuch: Es gab in der zweiten Welle in den 70er Jahren schon mal eine Latzhosen-Fraktion mit genau der Forderung.

      Das war aus der Welle das einzige, was von Frauen totgeschlagen wurde. Alles andere wurde adaptiert.

      Des Weibes Eitelkeit ist grenzenlos 🙂

    • nach gut 7 Stunden über 1100 Kommentare … so geht clickbaiting, da klingelt die Kasse!

      Die Kommentare selber sind wie üblich weitgehend negativ. Einer der bissigsten Kommentatoren ist seit einiger Zeit ein gewisser Caillou der Abenteurer. Der ist mir schon ein paar Male aufgefallen, weil er zielsicher die argumentativen Fehler oder Widersprüche feministischer Artikel aufpickt. Außerdem schafft er es irgendwie immer wieder, unter den ersten Kommentaren zu sein, und gelesen wird vor allem die erste Kommentarseite.
      Bei dem Kuchler-Artikel hat er wieder voll zugeschlagen: s. #3

    • Habe mir jetzt mal den Artikel durchgelesen. Fundamentaler Fehler ist (wie so oft), dass schlichtweg ausgeschlossen wird, dass die weibliche Kleidung usw. schlicht biologische Dispositionen von Frauen bedient. Die Autorin geht mit beeindruckender Selbstverständlichkeit davon aus, dass die abweichenden Kleidungs- und Schönheitsmaßstäbe von Frauen und Männern irgendwie (eine nähere Erläuterung dessen hielt sie offenbar für nicht geboten) aufgezwungen sind.
      Mit erschreckender Vorhersehbarkeit werden als Abhilfe mal wieder Zwangsmaßnahmen zur Verhaltensanpassung empfohlen. Wobei ich durchaus interessant fände, wie sich die Akzeptanz des Feminismus‘ unter Frauen entwickeln würde, wenn er Frauen tatsächlich vorschriebe, wie sie sich zu kleiden haben.

      • „beeindruckender Selbstverständlichkeit davon aus, dass die abweichenden Kleidungs- und Schönheitsmaßstäbe von Frauen und Männern irgendwie (eine nähere Erläuterung dessen hielt sie offenbar für nicht geboten) aufgezwungen sind.“

        Wenn man sich inhaltlich mit dem Kuchler-Artikel befassen will – ich bin nicht sicher, ob man das sollte -, dann ist das auch mMn einer der auffälligsten Defizite, das den Text weitegehend entwertet. Die unterschiedliche starken Reaktion auf sexuelle Reize ist eine der wichtigsten und m.W. auch unbestrittenen biologischen Geschlechterdifferenzen, die als unterschiedlich starke Libido / sex drive und anderen Überschriften immer wieder bestätigt wurde. (und vermutlich auch hier schon x Mal thematisiert wurde)

        Inzwischen hat der Kuchler-Artikel über 2000 (!!!) Kommentare, das ist selbst für die ZEIT-clickbaits rekordverdächtig.

        Das Rezept ist eigentlich einfach: man publiziert irgendwelche Artikel, in denen haarsträubender Unfug steht, den man aber noch als Amateur erkennen kann, und zu einem Thema, das viele betrifft (sex sowieso) – und schwupps hat man traffic und kann die Anzeigenpreise anheben. In den gigantischen Redeschwall gehen die sinnvolleren Beiträge unter, einerseits schade, aber es war nach meinem Eindruck nie die Absicht der Sexismus-Kampagne der ZEIT (seit dem Kuchler-Artikel schon wieder 3 weitere auf http://www.zeit.de/thema/sexismus), eine inhaltlich sinnvolle Debatte zu führen.

    • Der Artikel ist natürlich wie immer mäßig. Aber er wirft eine interessante Frage auf: Was wäre eigentlich, wenn Frauen diese ganzen sexuellen Signale lassen würden? Wenn es nicht die ständige Überreizung mit sexuellen Triggern geben würde?

      Meine These: Das würde rein gar nichts ändern. Männer würden immer noch Frauen angraben wie eh und je. Denn es gab ja schon Zeiten, wo das Vorzeigen eines nackten Knöchels unter dem hochgezogenen Rock das erotische Highlight schlechthin war und auch damals haben Männer Frauen nachgestellt und es gab Sex.

      Es mag sein, dass Männer unterscheiden wie lasziv sich die eine Frau im Gegensatz zur anderen anzieht und dann auf den Unterschied reagieren. Aber solange man von der Frau irgendwas erkennen kann, werden Männer schauen ob sie diese attraktiv finden und sie werden versuchen, die Attraktiveren ins Bett zu bekommen.

      Da ja in der Manosphere verschiedentlich die Wirkungen von „Superstimuli“ etc. diskutiert werden, sollten die Anhänger dieser Thesen über das Gedankenexperiment der Autorin mal nachdenken.

      • Sehe ich ähnlich. Aber solange es gesellschaftlich nicht verpönt ist, sexuelle Signale zu senden und die entsprechenden Vorteile (und sei es nur männliche Aufmerksamkeit) einzustreichen, werden die meisten Frauen wohl kaum bereit sein, darauf zu verzichten. Natürlich nur wegen der patriarchalen Indoktrinierung…

      • „Männer würden immer noch Frauen angraben wie eh und je. “

        Sehe ich auch so. Man sollte das Thema nicht alleine von der Senderseite (Frau sendet Signale aus) betrachten, sondern vor allem vom Empfänger. Insofern sind Adrians Kommentare extrem augenöffnend: ein Schwuler reagiert auf diese weiblichen Reize nicht (oder weitaus schwächer), d.h. Schönheit entsteht im Auge des Betrachters, und daraus folgendes Verhalten hängt auch nur von Betrachter ab, das ist das primäre Phänomen.

        Wenn Frauen sich dieses Phänomen zunutze machen und sich je nach Stimmungslage mehr oder weniger verschönern, nutzten sie diesen Effekt aus, die Frauen haben diesen Effekt durch Beobachtung von Männern selbst erlernt oder wurden über andere Kanäle unterrichtet. Sie wären dumm, wenn sie diesen Effekt nicht ausnutzen würden, und durch die intrasexuelle Konkurrenz kommt auch Druck auf, dies tatsächlich zu tun. Wenn Männer Frauen angraben und das nicht tölpelhaft (wie oft unterstellt), sondern einigermaßen geschickt gemacht ist, dann wird das von Frauen ja auch regelmäßig als Belohnung verstanden. D.h. solches positives Feedback bestärkt die Frauen, die einigermaßen Glück mit den männlichen Kontakten hatten, in ihrem Reizschema. Positives Feedback ist eine der wirksamsten Lern- bzw. Unterrichtsstrategien.

        Der eigentliche Witz liegt darin, daß Frauen Männern gegenüber nicht entfernt ein vergleichbar starkes positives Feedback geben, was wiederum daran liegen wird, daß die meisten Frauen auf visuelle Reize nicht so stark regieren und generell eine schwächere Libido haben (ggf. mit Ausnahme der Tage vor der Ovulation). Frauen erziehen also durch Ihre Verhalten die Männer nicht, optische sexuelle Reize zu versenden (was unter Schwulen extrem anders zu sein scheint). Hinzu kommt, daß Frauen bzgl. der äußeren Erscheinung keinen konsistenten Geschmack haben, also aus Sicht von Männern keine klaren Präferenzen erkennbar sind, auf die man sich hin optimieren könnte. Klar erkennbar ist nur die Präferenz für Größe, sozialen Status, Reichtum etc., deshalb ist die Brieftasche auch der erogenste Körperteil des Mannes…

        • „Wenn Frauen sich dieses Phänomen zunutze machen und sich je nach Stimmungslage mehr oder weniger verschönern, nutzten sie diesen Effekt aus, die Frauen haben diesen Effekt durch Beobachtung von Männern selbst erlernt oder wurden über andere Kanäle unterrichtet.“

          XD

          Frauen lernen Schminken und Stylen von Frauen. Und sie tun es primär wenn nicht für sich, dann um Bestätigung aus ihrem weiblichen Umfeld zu erhalten (auf die sie da auch tatsächlich bauen können).

          • „um Bestätigung aus ihrem weiblichen Umfeld zu erhalten (auf die sie da auch tatsächlich bauen können).“

            Kann gut sein, das wäre ein weitere Belohnung von Frauen für gutes Aussehen (und Häßlichkeit ist ja sowieso kein Wert an sich). Das kommt zu den Argumenten dazu, daß Frauen diese mehr oder weniger sexuellen Signale kaum lassen werden.
            Und um analog die andere Seite zu beleuchten: Daß sich (hetero) Männer untereinander z.B. für besondere Kleidung loben, ist nach meinem Eindruck extrem ungewöhnlich.

          • „Daß sich (hetero) Männer untereinander z.B. für besondere Kleidung loben, ist nach meinem Eindruck extrem ungewöhnlich“

            Männer neigen auch wesentlich eher dazu, ihre Kleidung zu uniformieren als Frauen. Etwa die Fankleidung der Fußballfans, der Businessanzug in Schwarz oder Blau mit hellblauen oder weißen Hemd, der Blaumann, Kleidung sagt weita us häufiger etwas darüber aus, wer man ist, zu welcher gruppe man gehört, welcher „Stand“ man ist.

            Lob für gute Kleidung ist sicherlich seltener
            Männer dürften auch weit weniger Probleme damit haben, wenn jemand auf einer Feier den gleichen oder einen sehr ähnlichen Anzug an hat

          • „Männer dürften auch weit weniger Probleme damit haben, wenn jemand auf einer Feier den gleichen oder einen sehr ähnlichen Anzug an hat“

            Frauen sind halt narzisstischer.

          • @Adrian:
            Frauen sind eben narzisstischer.“
            Ich kann mich erinnern, vor etwa 2-3 Jahren berichtete eine deutsche Zeitung,
            in den USA wurde die Einstufung von narzisstischen Persönlichkeitsstörungen
            aus dem Katalog psychischer Erkrankungen heruasgenommen, ich glaub es war die American Medical Association oder wer immer diesen Katalog erstellt.
            Mit der Begründung, der galloppierende Narzissmus sei inzwischen in der Bevölkerung zahlenmäßig so normal geworden, dass man ihn (bzw. sie) nicht mehr als krankhafte Abweichung von psychischer Gesundheit, sonden eben als Normalität betrachten sollte.
            Fragt sich, ob das jetzt im Sinne von Frauenförderung ist, oder ob Massen von psychisch kranken Frauen jetzt keine medizinische Hülfe mehr zukommt, weil es das Krankheitsbild ja nicht mehr gibt, und vermutlich übernehmen Krankenkassen daher auch die Behandlungskosten nicht mehr.
            Würde natürlich die narzisstischen Massenhysterien im Internet und an Universitäten zumindest mit erklären.

    • wenn demnächst der Trumpf Nordkorea bombardiert wird das keinem Auffallen, weil das zeitgleich mit dem nächsten Sexskandal kombiniert wird….

      • Wird er nicht, ich halte das für reine Show. Sowohl von Trump, wie auch von Kim. Beide profitieren davon innenpolitisch, machen auf starken Maxe, lenken von ihrer wahren Politik ab und wirken unberechenbar (= Image-Pflege).

        Trump kann NK nicht angreifen, weil China für diesen Fall den Kriegseintritt angekündigt hat, die Russen würden sicher auch nicht abseits stehen, der Iran schon gar nicht. Wie das für die überstreckten USA ausgehen würde, ist leicht vorhersagbar. Zudem ist NK einfach nicht wichtig genug für so ein Unterfangen.

        Kim kann auch nicht die USA angreifen, denn das wäre das Todesurteil für sein Land.

        Beide Herrscher mögen einen an der Waffel haben, aber dumm sind sie nicht, sonst wären sie nicht dort, wo sie sind. Man muss Trump außerdem zu Gute halten, dass er gerade gute nationale Politik macht, das, wofür er gewählt wurde:
        http://www.epochtimes.de/politik/welt/warum-trump-in-china-so-beliebt-ist-a2264286.html
        Ordentlich Verträge rausgeholt und dabei den Chinesen gebauchmiezelt, statt verlogenes Menschenrechtsblabla abzusondern, was nichts bewirkt, nicht glaubhaft ist und nur die Chinesen verärgert.

        Und über Kim:
        https://de.sputniknews.com/politik/20171112318257462-trump-nordkorea-beziehungen-freundschaft/

        „„Warum will Kim Jong-un mich beleidigen, indem er mich ‚alt‘ nennt, während ich ihn nie ‚klein und dick‘ nennen würde? Na ja, ich bemühe mich so sehr, sein Freund zu werden – eines Tages wird das vielleicht geschehen“, schreibt Trump.“

        Das kann man interpretieren, wie man will. Aber man erkennt: so richtig ernst ist das alles nicht und: der Mann hat Humor.

    • Nix für ungut, aber dieser Artikel von 2014 hat ein mMn SEHR spezielles Thema gehabt, nämlich die Kooperativität von Autoren(gruppen) an Universitäten. Die machen ca. 0.1 Promille der Gesamtbevölkerung aus und sind schon irgendwie spziell. Das Ergebnis wird dann kurzerhand um den Faktor 10.000 vergrößert. Das geht nicht.

      • Okay, stimmt insofern, daß es keine exakte quantitative Aussage sein kann. Aber als ungefähre Widerlegung der Femithese, daß Frauen DAS friedlich-kooperative Geschlecht sind und Männer das Gegenteil, reicht das schon mal.

      • „Die machen ca. 0.1 Promille der Gesamtbevölkerung aus und sind schon irgendwie spziell. Das Ergebnis wird dann kurzerhand um den Faktor 10.000 vergrößert. Das geht nicht.“

        Völlig richtig – und trotzdem fehlt etwas. Sagen wir mal so: Wenn Kooperation selbst in einem abgesicherten akademischen Milieu soo (nicht) funktioniert – wie mag das dann erst in einem hochgradig kompetetiven Umfeld ablaufen, z. B. in einer Investment-Firma oder in einer Werbe-Agentur?

        Dürfen wir davon ausgehen, daß Frauen in einem solchen eher stressigen Umfeld weit kooperativer handeln?

        • „selbst in einem abgesicherten akademischen Milieu“

          Der Grad der Abgesichertheit ist in den Disziplinen nach meinem Kenntnisstand sehr verschieden. Bei den Ingenieuren gibt es viele Projekte und dementsprechend Geld, da verhungert niemand und die Mitarbeiter bzw. selbst Hilfskräfte sind eher Mangelware. In den Literaturwissenschaften und ähnlich übervölkerten Disziplinen, deren Ergebnisse kaum jemand interessieren (oder die man in die Tonne versenken kann), leben viele MöchtegernforscherInnen unterhalb von HartzIV-Niveau. Es gibt eine harte Konkurrenz um Stellen und Projektmittel, und Mißerfolg kann harte persönliche Konsequenzen haben. Gute Publikationen sind – wie überall in der Wissenschaft – der Türöffner zu Ressourcen, deswegen sind Koautorenschaften – die Thema der Studie waren – schon sehr wichtig.

          In der Studie selber wurde nach meiner Erinnerung nur das Verhalten von etablierten ErstautorInnen untersucht, die schon materiell abgesichert sind und tendenziell weniger Stress haben als die Nachwuchs-Mitautoren. Solange man aber über die Fächer- und soziale Zusammensetzung dieser Gruppen nichts weiß, kann man selbst für diese sehr spezielle Population keine sinnvollen Aussagen machen. Nach meiner Erinnerung wurden nur Literaturdatenbanken für die Studie benutzt, d.h. man hat Namen von Autoren und deren Position auf Autorenlisten, und wenig bis keine Daten über den sozialen Status der Autoren. Ich finde das sehr gewagt, auf so einer Basis irgendwelche pauschalen Aussagen über die Charaktereigenschaften von bestimmten Autorengruppen aufzustellen, nicht zu reden von Männern und Frauen im allgemeinen.

  7. Brave new world…

    Man macht einem Fehler. Niemand wird verletzt. Das „Opfer“ erinnert sich die Woche darauf vielleicht gar nicht mehr daran. Man ist seinen Job los.

    Wer kann so eine Gesellschaft wollen?

  8. “ … Theweleits dem Geist der Zeit entsprechend mit vielen Bildern und Comics illustriertes Buch liefert eine Faschismustheorie, die ein knappes Jahrzehnt nach „68“ diverse Bedürfnisse befriedigte: Sie befreite das Denken aus dem klassisch-marxistischen Korsett, indem sie die Psychoanalyse in ihrer poststrukturalistischen Variante (vor allem Deleuze/Guattari) zur Grundlage einer neuen Erklärung für den Erfolg des Faschismus machte und dabei aber weit über die alten Theorien von Wilhelm Reichs „Massenpsychologie des Faschismus“ hinausging. ….“

    https://www.welt.de/kultur/literarischewelt/article170548442/Deutsche-Maenner-mit-abgrundtiefer-Angst-vor-Frauen.html

    • Im verlinkten Artikel heißt es:

      „Heutzutage legen sich prekarisierte und von Prekarisierung bedrohte Männer einen praktisch völlig überflüssigen Fleischpanzer im Fitnessstudio zu. Und in der Welt des Militärs träumt man von metallischen Exoskeletten, die den Soldaten unverwundbar machen und ihm zugleich Superkräfte verleihen sollen.
      Ein Wiederlesen der „Männerphantasien“ könnte da den ein oder anderen Erkenntnisgewinn bescheren – wenn das Buch verfügbar wäre.“

      Mir scheint das klarerweise falsch zu sein. Theweleits Buch bietet viele interessante Aspekte (und ist durchaus lesenswert) – seine Grundthesen jedoch sind bizarr, z. B. seine These von den „Männer[n], die eine abgrundtiefe Angst vor Frauen hatten, und die sich gegen diese Furcht körperlich und seelisch panzerten.“

      Inwiefern Theweleits Buch „prekarisierte[n] und von Prekarisierung bedrohte[n] Männer[n]“ einen „Erkenntnisgewinn bescheren“ könnte, bleibt das Geheimnis des Qualitäts-Journalisten Matthias Heine, der nicht einmal in der Lage ist, eine Begründung für seine gewagte These zu präsentieren.

      • Ich finde auch, dass dieses Buch dem Leser eher etwas über die Zeit verrät, in der es geschrieben wurde, als über irgendwelche Realitäten. Die läppische Faschismus-Theorie zB ist zum Schmunzeln.

      • Nicht nur, aber ja, der Selbsterhaltungstrieb ist flöten gegangen.

        Ich nenne das mal „Fluch der Zivilisation“, der Westen ist aktuell die älteste noch existierende Zivilisation und entsprechend degeneriert. Die nachkommenden Generationen wachsen in hoher Sicherheit, mit hohem Luxus und oft maximal von allen natürlichen Lebensgrundlagen entfremdet, auf. Die Industrialisierung hat sie ihrer Nöte, sozialen Wurzeln und Traditionen beraubt, die Bildung hat ihnen Glauben und Lebenssinn genommen, die sexuelle Revolution hat ihnen alle moralischen Grenzen ausgetrieben und das Internet hat die extremsten der Extremen zusammengebracht.

        Jede Verhältnismäßigkeit ist verloren gegangen, in der noch abgehobeneren Herrscherelite gar weit mehr, als im Volk. Man wächst bar jeder Gefahr und Zumutung auf, hält sich selbst für das Maß der Dinge, folgt oberflächlichen Moden und Emotionen… und denkt, es sei überall sonst genauso, empfindet nur hin- und wieder überbordendes Mitleid mit denen, die noch ein hartes Leben führen (müssen), geiselt sich oder besser noch (weil schmerzfreier): seinesgleichen, um den Druck loszuwerden.

        Noch nie in der Geschichte hat eine Hochkultur diese Phase der Dekadenz und Wehrlosigkeit überlebt. Es würde mich wundern, wenn es diesmal anders wäre. Immerhin sind auch Bildungsgrad, Reflexivität und Vernetzung weit höher, als früher, vielleicht wird man also wenigstens Bruchstücke retten oder das Ruder noch herumreißen können.

        Russen, Chinesen und Japaner werden uns ablösen, wenn sie die Lektion aus unserem Niedergang gelernt haben.

        Was mich seit geraumer Zeit bewegt: wie kann eine solche Entwicklung im nächsten Zyklus vermieden werden? Wie erdet man die Jugend wirkungsvoll, damit es nicht wieder genauso kommt?

  9. „Es war nicht so, dass ich vorher keine Lust auf Sex hatte, aber während ich hormonell verhütete, ging Sex sehr vom Kopf aus und ich brauchte oft einen kleinen Schubs, um in Stimmung zu kommen. Nach dem Absetzen kam es vor, dass ich spontan und unvermittelt an Sex dachte, Lust auf Sex hatte. So wie Männer das oft beschreiben, wie ein Blitz, der einem plötzlich durchs Hirn zuckt. Mich hat das alles beschäftigt, und so kam es zum Buch.“
    http://www.bento.de/gefuehle/antibabypille-diese-frau-macht-sich-frei-von-hormoneller-verhuetung-1830711/#refsponi

  10. Muhahaha. Schon das Montags-Google-Bild gesehen? Da schießen die ungebildeten politisch korrekten Kasper mal wieder den Vogel ab:

    Geburtstag von Helene Stöcker, einer (deutschen!) Frauenrechtlerin. Lauter POC im Vordergrund, außer Stöcker nur noch zwei Blasse, im Hintergrund. Wenn sie ein Frauenrechtlerin gewesen ist, muss sie ja auch für POC eingetreten sein, oder? Ist doch logisch! An das GUTE und RICHTIGE glauben, gegen die Rückwärtsgewandten wie mich.

    Mitnichten, ein Klick weiter:
    „Ihr Engagement für das Recht auf Abtreibung stand in engem Zusammenhang mit ihrem Einsatz für Eugenik und, wie sie es nannte, „für Hebung der Rasse“.[14] Stöcker unterstrich, wie wichtig Nietzsches Forderungen im Hinblick auf die Eugenik sei, auf die „Höher-hinauf-Pflanzung, wie Nietzsche es formuliert hat. Das Gebot: ‚Du sollst nicht töten‘, meinte Nietzsche, war eine Naivität, verglichen mit dem Ernst des Lebensverbotes ‚Du sollst nicht zeugen‘ den ungeeigneten Menschen gegenüber.“
    Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Helene_St%C3%B6cker

    Hat wohl eine Frau veranlasst, die auf googles-Suchseite zu hieven… bestimmt war die Stöcker nur Eugenik-Anhängerin, wegen, wissenschon, dem Patriarchat… Frauen sind ja nie an irgendwas schuld. Frauenrechtlerin war sie natürlich nicht wegen des Patriarchats.

  11. Mal was gutes von den ÖR, der SWR2 brachte heute früh:
    https://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/wissen/pille-nebenwirkungen/-/id=660374/did=20417414/nid=660374/1cnxv1j/

    Über Nebenwirkungen von „neuen“ Pillen und „Hormonspiralen“. Jetzt muss ich erst mal eruieren, ob meine Frau sich eine normale Spirale oder so eine Hormonbombe hat einbauen lassen. Bis vorhin dachte ich, Spirale sei Spirale, verdammt.

    Immerhin, verhüten tun die Dinger, die Libido ist weg…

    • „Frauen, die die Pille einnahmen, erkrankten signifikant öfter an Depressionen, nämlich 23 bis 34 Prozent häufiger als Frauen, die nicht hormonell verhüteten. Wenn Mädchen im Alter zwischen 15 und 19 begannen, hormonell zu verhüten, stieg ihr Depressionsrisiko laut Statistik sogar um 80 Prozent.“

      Und trotzdem erhalten sie bei uns seit Jahrzehnten (die allermeisten) Mädchen – ohne tatsächliche Altersuntergrenze (oder Anamnese), ohne elterliches Wissen und Einverständnis, auf Kosten der Solidargemeinschaft, angepriesen von allen Seiten (inkl. Schulunterricht) als „beste Alternative“, als „Befreiung“.

      „Jetzt muss ich erst mal eruieren, ob meine Frau sich eine normale Spirale oder so eine Hormonbombe hat einbauen lassen. Bis vorhin dachte ich, Spirale sei Spirale, verdammt.

      Immerhin, verhüten tun die Dinger, die Libido ist weg…“

      Macht die Spirale Deiner Frau denn Beschwerden? Wie nahm sie das Einsetzen/Rausholen wahr? Hat sie jetzt keine monatlichen Blutungen mehr oder (wie bei Kupferspiralen gängig) andersrum sogar stärkere Perioden als ohne? Und wie intensiv habt ihr eigentlich ihre Geburtserfahrungen durchgesprochen? These: bevor sich die Libido einer liierten Frau legt, ist häufig bereits das persönliche Interesse des Mannes an so „Privatzeugs“ von ihr gänzlich verschwunden…

    • „Keine Frau kann es sich leisten, nicht zu behaupten, belästigt worden zu sein, denn wie blamabel wäre es, wenn einem noch nie jemand in den Ausschnitt gesehen oder an den Arsch gegriffen hat. Damit würde man sich ja selbst als hässliches Mauerblümchen outen.

      Und genau das scheint dann wohl der Auslöser gewesen zu sein: „Ich werde mindestens genauso viel begrapscht wie diese Schlampe, weil ich den schöneren Hintern habe!” Der Grapschfaktor als Angeberwert.“

    • Alpha-Peterson, der den Untergang des Abendlandes herbeiredet weil wir alle den metrosexuell rosa eingefärbten SJWs nicht entschieden genug entgegen treten und die „equity“ Feministin die die weiblichen Felle davonschwimmen sieht…. läßt sich das so zusammenfassen?

    • Ach ja, die Schweden. So schnell kann es gehen, vom Vorbild zum Spottobjekt.

      Der Willen zu Selbstzerstörung scheint ein Nord-Südgefälle zu haben. Oder anders: die schei**-Kälte und Dunkelheit raubt offenbar jegliche Lebenslust. Ich kann das gut nachvollziehen, auch wenn es um das Land der Astrid Lindgren schon ein bisschen schade ist. Aber dort ist vermutlich nichts mehr zu retten, selbst die Männer sollen angepasste, ängstliche Weicheier sein. Andererseits sieht man uns (von Afrika und Arabien aus) sicherlich genauso.

  12. Bildblog schreibt, dass Melanie Raabe, die auf dem Stern-Titelblatt scheinbar über Sexismus klagt, nach Eigenaussage gar kein Sexismus-Opfer ist und belegt das mit einem Facebook FAQ von Raabe:

    F: Melanie! Ich habe dich auf dem Cover des Stern gesehen. Unter der Überschrift „Sexismus im Job? Kenne ich!“ Was ist passiert?
    A: Rein gar nichts.

    F: Kennst du Sexismus im Job?
    A: Nein. Ich gehöre zu den ganz wenigen, die irres Glück hatten und immer korrekt und respektvoll behandelt wurden. Ganz besonders in der Buchbranche.

    F: Was zum Teufel machst du dann auf diesem Cover?
    A: Gute Frage. Da ist wohl ein Fehler passiert. Man hat mich einfach aufs Cover genommen, ohne mich zu fragen.

    F: Warst du gar nicht in Kontakt mit der Redaktion?
    A: Doch. Man bat mich um ein Statement zu sexueller Belästigung. Das habe ich gegeben und – kurz zusammengefasst – geschrieben, dass mir im Leben außer dummen Sprüchen, wie jede Frau sie schon mal gehört hat, noch nie was passiert ist, aber dass wir uns alle gegen sexuelle Belästigung und Gewalt engagieren müssen, auch wenn wir selbst nicht betroffen sind. Davon, dass ich auf den Titel komme oder dergleichen war nie die Rede, und ich hätte dem niemals zugestimmt.

    F: Also bist du auf dem Cover völlig falsch!
    A: Korrekt.

    F: Moment. Sie haben ausgerechnet Eine, die im Job nie Sexismus erfahren hat unter dem Titel „Sexismus im Job? Kenne ich!“ auf den Titel genommen? Und das auch noch ungefragt?
    A: Korrekt.

    Aufgrund der gefetteten Passagen gönne ich Frau Raabe alle Unannehmlichkeiten, die sie aufgrund der derzeitigen Hexenjagd zu erleiden hat, auch wenn diese bedauerlich winzig sind.

    Siehe auch:

    • An ihrer Stelle würde ich wenigstens klagen oder sowas. Ist das Recht am eigenen Bild derart wenig wert?
      Sie ist ja keine Politikerin, sondern nur Schriftstellerin. Aber vielleicht mag und braucht sie ja die Publicity.

      Klar, dass das Lügenblatt sie aufs Cover nimmt, Frau, einigermaßen attraktiv und POC! Da schwingt dann beim Sexismusvorwurf gleich noch unterschwellig der Rassismusvorwurf mit.

    • Warum halte ich mich selbst für was besonderes, warum gehe ich nicht davon aus dass es tausende gibt, deren Leben genauso dröge und langeweilig ist wie meins…

  13. Ein Beispiel für abstrusen Biologismus der sexistischen Art gefällig?

    Einfach nur das Statement des Bundesverfassungsgerichts zum „dritten Geschlecht“ beachten. Toll, dass in Deutschland in 2017 nicht mehr die Naturwissenschaft das Sagen hat, sondern das höchste Gericht diese Fragen an sich reisst, um uns alternative Fakten von Pseudowissenschaften wie „Gender Forschung“ als Fakt zu verkaufen.

    Als nächstes gibt dieses Gericht dann denjenigen recht, die die Erde als Scheibe sehen wollen?!

    https://www.welt.de/kultur/article170580038/Das-Missverstaendnis-um-die-Biologie-des-dritten-Geschlechts.html

    „MIssverständnis“? Nein, die wollen eine ganz andere Gesellschaft und das Verfassungsgericht ist offenbar zu blöd, den wissenschaftsfeindlichen Irrationalismus der Progressiven als unserer Gesellschaftsordnung feindlich gegenüberstehend zu begreifen.

    • „Einfach nur das Statement des Bundesverfassungsgerichts zum „dritten Geschlecht“ beachten. Toll, dass in Deutschland in 2017 nicht mehr die Naturwissenschaft das Sagen hat, sondern das höchste Gericht diese Fragen an sich reisst, um uns alternative Fakten von Pseudowissenschaften wie „Gender Forschung“ als Fakt zu verkaufen.“

      Och Mensch Alex,

      das haben wir nun wirklich in einem eigenen Thread hinlänglich erörtert. Du kommst etwas spät.
      Und dann solltest Du zumindest den „Welt“-Artikel vorher lesen, bevor Du Dich auf ihn beziehst, denn dort steht genau das nicht, was Du unterstellst.
      Im Gerichtsurteil schon gar nicht.

      Die Welt schreibt: „Das Gericht hat an keiner Stelle behauptet, dass Geschlechter von nun an als soziale Konstrukte zu betrachten seien, ganz im Gegenteil. Es hat die Bundesregierung vielmehr aufgefordert, endlich die biologische Realität anzuerkennen. Und die besagt, dass es Menschen gibt, die ohne eindeutiges Geschlecht geboren werden.“

      Und wenn ich das BVerfG für einen mehr als fragwürdigen Verein halte, stimme ich ihm hier zu.

      • „Es hat die Bundesregierung vielmehr aufgefordert, endlich die biologische Realität anzuerkennen. Und die besagt, dass es Menschen gibt, die ohne eindeutiges Geschlecht geboren werden.“

        *Genau das* stimmt nicht und beschreibt den alten Zustand, den „ohne Geschlecht“. Was jetzt nur eine andere Bedeutung, eine biologistische, bekommen hat, das „ohne Geschlecht“, welches plötzlich mit einem aus der Luft gegriffenen Schlagwort vom dritten Geschlecht zu ersetzen ist. Und das per höchstem Gericht….. offenbar in rein philosophischen Dingen unterwegs.

        Nicht zuletzt ist das „dritte Geschlecht“ auch unfreiwillig komisch, man denkt ua an die „Begegnung mit der dritten Art“, der Ufo-Klamauk mit Funez.

    • Intelligente Schusswaffen könnten das Problem von Ms. Davis lösen:
      Bei Männern verschössen sie dann Dum-Dum-Geschosse, bei Frauen Zuckerwattebällchen!

  14. Nerds, die früher mit erhöhter Wahrscheinlichkeit verkloppt wurden… aber größtenteils sind es eben Männer und das ist doch schon eine Anzeichen für ihre toxizität.

    Übrigens, Feminismus hat überhaupt nichts gegen Männer.

  15. Dieser Tage bin ich zufällig über ein Stück von Laurie Penny gestoßen, indem sie sich im Prinzip auf den Weg zu den richtigen Fragen über die Schwierigkeiten der Geschlechter miteinander macht. Besonders interessant fand ich diese Passage:

    „My own experience is that the men who are most surprised about your sexual enthusiasm are the first to find it distasteful, to ghost when someone reveals herself as a woman who has managed to hang on to her own sexuality enough to express it. Most of the men who expressed surprise at my desire quickly found their own interest waning. If they didn’t have to chase me, if I didn’t play a little reluctant, if I got bored with the game of keeping them hanging to the third date because I’m horny and busy and dates are weird and I’d rather just go to bed and see if our bodies like each other… well. That’s when I’ve been handed an all-access pass to the friendzone, usually with a short speech about how cool I am, how different from the other girls.

    Of course, that’s what consent means, too. Nobody has to continue any love affair they don’t want to, for any reason. In fact, no reason is required: “I don’t want to” is enough. Nor am I knocking the friendzone; it’s an exciting place to visit, nobody expects you to wear special underwear, and all the rides are free. It just happens that my particular experience is studded with men who called time-out as soon as they realized that this was not to be a traditional predator/prey relationship. As soon as I made it clear that I wanted them, too. Stating clearly what I wanted, whether or not I got it, has been intimidating, as if I’d suddenly put on a clown mask or produced a whip and a hopeful expression. I happen to be embarrassingly vanilla, but even I know that consent is not a kink. What do we do about consent when active female desire is a turn-off?“ von: https://longreads.com/2017/10/10/the-horizon-of-desire/

    Für eine Frau ist das eine erstaunlich gute Beobachtung, die meiner Erfahrung nach stimmt. Wenn man will kann man schon mit einer Frau schlafen, die eine rein sexuelle Begierde hat, aber der kleine Prinz merkt den Unterschied.
    Penny fragt natürlich nicht, ob es für Männer etwas ähnliches gibt und ob sie das vielleicht anders anstellen könnte. Männer landen bekanntlich mit der Liebe in der selben Friendzone, während die Liebe einer Frau ein großes Aphrodisiakum für Männer ist.

    Es ist wirklich schade, dass man das Thema nicht mit ihr ausdiskutieren kann. Das hätte echt Potential…

    • Es gibt noch eine andere Erklärung, wenn man sich daran erinnert, dass Penny in Aussehen und Wesen diesem Bild nahe kommt:

      Und wenn so eine zu mir sagt: „Los, lass uns Sex haben“, dann muss ich schon SEHR rallig sein, um keine Alarmglocken zu hören.

    • Hey @Ih, Penny stellt die weibliche Lust als angeblich verachtet hin, der letzte Satz verrät es:

      „What do we do about consent when active female desire is a turn-off?“

      Aktives weibliches Verlangen“ wäre ein „Abtörner“!

      Was für Männer kennt Laurie Penny denn da?!? Vermutlich aber gar keine, denn sie verkauft die dazu passende lifestyle-choice Ideologie, der der Feminismus bei so jemandem wie Penny wird …

      Allerdings sind dann Feststellungen wie

      „I’d rather just go to bed and see if our bodies like each other… well. “

      um so bemerkenswerter. Man müsste sie jetzt so interpretieren, dass sie von den Beworbenen zurückgewiesen wurde….

      • Sie schreibt doch, dass sie stattdessen in der Friendzone gelandet ist. Und soweit ich das nachvollziehen kann sind die Frauen, die bei mir in der Friendzone gelandet sind, da ziemlich ähnlich hingekommen.

        Diese Dynamik hat übrigens eine ganze Menge unverstandener Konsequenzen. Ich will gar nicht wissen wie viele Männer auf weibliches sexuelles Begehren mit Erektionsproblemen reagieren und weder er noch die Frau haben einen blassen Schimmer, was da los ist.

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