Selbermach Samstag 261 (28.10.2017)

Welche Themen interessieren euch, welche Studien fandet ihr besonders interessant in der Woche, welche Neuigkeiten gibt es, die interessant für eine Diskussion wären und was beschäftigt euch gerade?

Welche interessanten Artikel gibt es auf euren Blogs? (Schamlose Eigenwerbung ist gerne gesehen!)

Welche Artikel fandet ihr in anderen Blogs besonders lesenswert?

Welches Thema sollte noch im Blog diskutiert werden?

Für das Flüchtlingsthema gibt es andere Blogs

Ich erinnere auch noch mal an Alles Evolution auf Twitter und auf Facebook.

Es wäre nett, wenn ihr Artikel auf den sozialen Netzwerken verbreiten würdet.

Wer mal einen Gastartikel schreiben möchte, der ist dazu herzlich eingeladen.

146 Gedanken zu “Selbermach Samstag 261 (28.10.2017)

  1. Vor einigen Wochen wurde hier im Forum das Urteil des Verfassungsgerichts zur Frage der Wahl der Gleichstellungs-BeauftragtInnen diskutiert:

    https://allesevolution.wordpress.com/2017/10/12/maenner-als-gleichstellungsbeauftrage-landesverfassungsgericht-mecklenburg-vorpommern/

    Ich habe mich als Laien-Jurist versucht und einen Kommentar zu diesem Urteil verfaßt – genauer: einen Kommentar zu einer Darstellung dieses Urteils:

    http://verfassungsblog.de/gleichstellung-ohne-maenner-in-mecklenburg-vorpommern/#comment-748777

    Dieser Kommentar ist recht lang geworden, weil es sich um eine komplexe Materie handelt. Ich weiß natürlich, daß die meisten von Euch zeitlich stark eingespannt sind und deshalb keine langen Texte lesen können.

    Dennoch würde ich Euch bitten, daß Ihr meinen Kommentar nach ein paar Stichworten durchsucht (s. u.), weil ich einige wichtige Punkte angesprochen habe, die in der Männerbewegung anscheinend nicht so bekannt sind, jedenfalls nur selten genannt werden. Diese Punkte halte ich jedoch für ziemlich bedeutend. Darum meine Bitte, schaut vielleicht mal nach Stellen zu den Stichworten:

    – 1955
    – Parameter
    – Gleichstellung
    – Staatsfeminismus

    Bitte nach allen Vorkommnissen dieser Stichworte suchen, weil ich einige Themen an verschiedenen Stellen meines Kommentars aufgegriffen habe.

    Klar, einige von Euch werden die Argumente dort zur Genüge kennen, aber wie gesagt: Nach meinen subjektiven Eindruck sind diese Punkte in der Männerbewegung noch wenig bekannt, insbes. was das Urteil von 1955 und seine Konsequenzen anbelangt.

    Es findet sich auf dieser webpage übrigens noch ein weiterer Kommentar, der sehr lesenswert ist.

    Danke Euch.

    • Ich finde den Begriff „strukturelle Benachteiligung“ ziemlich eigenartig: Was soll denn das genau heissen? Oder wie stellt man eigentlich fest, dass jemand strukturell benachteiligt ist? Die Feststellung wird doch immer daran gemessen, ob wir Ergebnisgleichheit zwischen Populationen haben oder nicht bzw. eine angemessene Repräsentation. Nur, ob eine fehlende Ergebnisgleichheit aufgrund von unterschiedlichen Präferenzen zwischen Populationen herrührt oder tatsächlich aufgrund Diskriminierung beruht ist eine andere Frage.
      Man kann z.B. sagen, dass Menschen, die in einer Bergregion wohnen, durch eine Vielfalt von widrigen ökologischen und infrastrukturellen und ökonomischen Faktoren gegenüber Personen, die im Flachland wohnen, benachteiligt sind, aber hier müsste man sich auch wieder fragen: es zwing ja niemanden dazu, in einer Bergregion zu wohnen. Also ich finde das eine ganz schwierige Sache mit dieser strukturellen Benachteiligung: Was ist selbstgewählt, was ist oder könnte tatsächlich eine ungerechte Benachteiligung sein.

      • Strukturelle Benachteiligung lässt sich zum Beispiel an Gesetzen messen. Werden bestimmte Gruppen von Menschen gesetzlich bevorzugt oder benachteiligt? Sind alle Menschen vor dem Gesetz gleich?

        • Feminismus ist Okkultismus. Die unsichtbaren männlichen Strukturen lassen das weibliche Potential nicht zur Entfaltung kommen.
          Mir war der Begriff der „strukturschwachen Region“ geläufig, d.h. eine Region mit schwacher Infrastruktur. Das würde beispielsweise auf die Gebiete der ehemaligen DDR nach der Wende zutreffen. Was unter „männlichen Strukturen“ zu verstehen ist, das wissen nur die Götter.

          • Ich denke schon, dass es Strukturen gibt, zum Beispiel homophobe Strukturen in Saudi-Arabien, Russland oder Jamaika. Oder männerfeindliche Strukturen in deutschen Medien und im Feminismus..

      • @Mark E. Smith: „Ich finde den Begriff „strukturelle Benachteiligung“ ziemlich eigenartig: Was soll denn das genau heissen?“

        s. der Kampfbegriff „strukturelle Benachteiligung (strukturelle Diskriminierung)“

        Hier findet nach meiner Beobachtung eine hinterhältige Begriffsverschiebung von „Sozialstruktur“ nach „soziologische Struktur“ statt, also von einer Statistik zu einem sozialen Wirkmechanismus, bei den „die Männer“ die Täter sind und kollektiv bestraft werden können.

        • Danke!

          „Kampfbegriff“ war das Wort, das mir plötzlich nicht mehr in den Sinn kam. „Schlachtruf“ wird inzwischen aber auch immer zutreffender

          🙂

      • „Oder wie stellt man eigentlich fest, dass jemand strukturell benachteiligt ist?“

        Eine strukturelle Benachteiligung findet im Familienrecht gegen Männer statt.

        Obwohl vom GG her verboten, ist für Väter das gemSR ein Antragsrecht.
        Im praktischen Rechtsalltag liegt ihre Chance, das gemeinsame Kind nach dem Scheitern einer Ehe zu erhalten, bei 1:16.

        Das abzustellen ist aber nicht beabsichtigt.

    • @Jochen Schmidt: „einen Kommentar zu einer Darstellung dieses Urteils:“

      Mir ist dieser Blogpost auch aufgefallen (negativ, insb. die Stellen, in denen die sattsame bekannte Kampfbegriff „strukturelle Benachteiligung von Frauen“ benutzt wird). Mir war aber unklar, ob man versuchen sollte, eine Gegendarstellng zu posten. 1. weil es ggf. nicht freigeschaltet wird und die Arbeit für die Katz ist, 2. weil mir unklar geblieben ist, was der Blogpost überhaupt bezweckt. Ist das nur eine Schreibübung, wo der Sinn des Urteils ausgeleuchtet wird und die Verfasserin keine eigene Meinung hat? Oder will sie etwas korrigieren oder ergänzen? Welche Meinung hat sie überhaupt selber?
      Mir ist auch unklar, ob auf diesem Blog viele Diskussionen stattfinden bzw. erwünscht sind, der 1. Kommentar vom 19.10. ist bisher unbeantwortet.

      In der Sache halte ich die Befassung mit diesem juristischen Debatten bzw. Rechtsverdrehungen für eminent wichtig. Hier spielt die Musik, denn hier wird letztlich entschieden, daß z.T. aberwitzige soziologische Hypothesen als korrekt und als Basis der Rechtsprechung definiert werden. Das ist mir damals bei der Begründung der lex FiDAR schon sauer aufgestoßen, s. Juristen als Amateursoziologen.

    • @Jochen:
      Habe mir Deinen Kommentar dort mal flott durchgelesen und kann auf die schnelle keine gravierenden Logikfehler ö.ä. darin entdecken. Die kleinen Seitenhiebe und das Festmachen ausgerechnet am Staatsfeminismus, sowie der „potentielle Vorwurf“ des Antifeminismus sind natürlich ziemlich frech, aber scheinen ja auch ganz ordentlich begründet zu sein.
      Ob Mithu Sanyal ( oder wie die heißt ) als Quelle ernstzunehmen ist, kann ich nicht beurteilen, habe bisher nur Arne’s Bemerkungen zu ihr gelesen und das ist natürlich zu dünn.
      Btw.: Gute Fleißarbeit!

    • „Alles in allem haben Sie einen Gefälligkeits-Artikel zu einem Gefälligkeits-Urteil verfasst.“

      Ist es nötig, sich da noch mit den Inhalten zu beschäftigen?

      Du hast die Problemzonen sehr gut herausgearbeitet und benannt.

      Ich fürchte nur, dass es nichts bringt.
      Wer so unreflektiert einen Verfassungsbruch goutiert, der hat schon eine sehr vorgefasste Meinung.
      Schlimm nur, dass solche Typen überhaupt Juristen werden durften/konnten.

      Das einzige, was Völzmann kritisiert, ist die Beschränkung der Aufgabe auf EINE Gleichstellungsbeauftragte. Ich vermute, ihr schwebt als Verbesserung da so etwas wie ein Gleichstellungsparlament, oder zumindest ein Gleichstellungsgremium in jeder Firma vor.
      Es müssen ja noch Plätze für weitere nutzlose Gender-Wissenschaftlerinnen gefunden oder geschaffen werden.

  2. Eine Feministin schreibt, wie Männer sich angesichts #metoo zu verhalten haben. Halt: Sie hat nur ein paar „Ideen“.
    Eine Brünette von hinten anzutanzen geht ja nun gar nicht!
    Und die Verfasserin bekennt ganz offen: Sie ist ein Opfer! Und ich, als Mann, bin der Täter!
    Wenn es um das Thema Feminismus geht, dann soll ich als Mann glückselig lächeln.
    Und Weinstein hat Frauen gewaltsam unterworfen!
    Und: Die Emazipation der Frau bedeutet auch die Emanzipation des Mannes!
    Einmischen soll ich mich, wenn mein Kollege meiner Chefin auf die Brüste schaut.
    Gegen PC und ihr unterstellte Hyterie wettert sie auch.
    Aber Gentleman soll ich sein.
    usw. usw. – das volle Programm.
    http://www.zeit.de/zeit-magazin/leben/2017-10/sexismus-metoo-maenner-debatte

    • „Ich habe Männern auch schon auf den Hintern geguckt, sie auf ihren Körper reduziert. Auch positiver Sexismus ist sexistisch.“

      Anschauen ist Sexismus? Also ich finde ja diese Frau sollte keinerlei Verhaltensregeln weitergeben. Ist es denn eigentlich auch positiver Sexismus wenn ein Mann einer Frau auf den Hintern schaut oder ist das nur (negativer) Sexismus???

      • Ich muss sagen, dass ich nichtmal weiß, ob ich draußen auf der Straße den Frauen, denen ich begegne, auf den Hintern schaue. Wenn, dann wahrscheinlich nur in dem Umfang, der nötig ist, einzuschätzen, wer oder was vor mir herumläuft.
        Abgesehen von optisch auffälligen, also besonders fetten oder dürren Frauen.
        Und weiter weiß ich nicht, ob ich Männer genauso abraster. Vermutlich schon, weil es sich wohl um ein Urmuster menschlichen (und wahrscheinlich auch tierischen) Verhaltens handelt.

        Und da ich mich schon längst nicht mehr für auserwählt halte, unterstelle ich der Mehrheit meiner Mitmenschen ähnliches Verhalten.
        Wir sind also alle Sexisten.

      • Vorsicht Falle: Die Basis ihrer Argumentation ist, das Männer und Frauen gleich sind. Die Basis darfst du nicht anerkennen. Frauen suchen nach Nutzbarkeit, nur sehr untergeordnet nach Aussehen.

    • Zitat :“Lieber Mann von nebenan, aus der Kantine, hinterm Bartresen, in der Supermarktschlange, am Telefon, lieber Mann von heute ….“

      Bei dem Text braucht man nur die ersten Zeilen zu lesen, und schon klingelt die Alarmglocke: man bezeichnet sowas als Steigerung des Rapports zwischen Hypnotisanden und Hypnotiseur, eine altbekannte Hypnosetechnik. Wenn man aber inhaltlich so einen unterirdischen Unfug schreibt, dann ist das wohl der einzige Ausweg.
      Bei dieser Autorin, Mareike Nieberding, habe ich den gleichen Eindruck wie schon mehrfach bei anderen Autoren der ZEIT oder SZ: grobe Wissensdefizite und Gefangensein in den Scheuklappen der feministischen Filterblase. Sie lebt nach meinem Eindruck auf einem anderen Planeten, sogar im Vergleich zu ungefähr Gleichaltrigen.

      Am schärfsten ist: „Nenn mich nie wieder hysterisch. Sprache ist Macht.“ D.h. sie will dem anoynmen Leser (m) die Ausübung dieser Macht untersagen, also den Mund verbieten. Sie selber versucht aber in diesem Text die ganze Zeit, Macht auszuüben, mit unlauteren Methoden. Den inneren Widerspruch bemerkt sie nicht.

      Gibt es eigentlich eine relevante Anzahl an Männern ihres Alters, die sich solche Anweisungen geben lassen? Ich stehe vor einem Rätsel.

  3. „CRISPR 2.0 Is Here, and It’s Way More Precise“
    https://www.technologyreview.com/s/609203/crispr-20-is-here-and-its-way-more-precise/
    „You’ve probably heard of the molecular scalpel CRISPR-Cas9, which can edit or delete whole genes. Now, scientists have developed a more precise version of the DNA-editing tool that can repair even smaller segments of a person’s genome.
    In two studies published today, one in Nature and another in Science, researchers from the Broad Institute of MIT and Harvard describe a new way to edit DNA and RNA, called base editing. The approach could one day treat a range of inherited diseases, some of which currently have no treatment options. […]
    Previously, researchers had created base editors capable of making the opposite kind of swap—changing a G into an A. Substitutions of a G for an A in certain parts of the DNA represent about 15 percent of disease-associated point mutations. In September, Chinese researchers reported that they used one of these editing tools in an embryo to remove the genetic mutation that causes anemia.“

    • Ich bewundere seinen Mut. Irgendwann erkennt ihn jemand und er bekommt ein Messer in den Rücken. Oder es geht im wie den Frei.Wild-Fans in Connewitz…

      • Sein ruhiges Blut ist mindestens genauso bewundernswert.

        Ich könnte mir solche Veranstaltungen nicht antun. Polit-Talkshows sind schon schlimm genug – nur kann man da problemlos umschalten – in der wahrscheinlichen Hoffnung, dass irgendwo anders wenigstens ne Kochsendung (aber bitte ohne Alfons Schuhbeck) läuft.

        Vor lauter Ärger über offensichtliche Doppelstandards (z.B. sich über Rassismus von „Kartoffeln“ beklagen), würden mir außerdem die Worte fehlen.

    • Danisch bei Hengameh, der „Klügsten des Universums“, episch!

      Die ist ja inzwischen nach Nadine meine Zweit-Lieblingsfeministin. Ich habe sogar einige ihrer Texte gelesen um den Werdegang zu verstehen. Trotz iranischer Wurzeln ist sie wahrlich das kartoffeligste deutsche Kartoffel-Mädchen das man sich nur vorstellen kann!
      Geplagt von dem recht lanweiligen, und überall auf dem Planeten auftretenden Problem der Kulturwanderer, nach dem Wechsel nirgendwo mehr 100%ig dazuzugehören: „In meiner Heimat nennen sie mich den Deutschen, und hier bin ich der Türke/Russe/was-auch-immer“.
      Dabei scheint ihr wahres Problem einfach nur zu sein, dass auch ihre Figur kartoffelförmig ist. Fatshaming goes totally nuts in the exile.

  4. Jürgen von der Lippe hat was gegen „gender“:
    http://www.journalistenwatch.com/2017/10/27/juergen-von-der-lippe-gender-scheisse/

    In den 90igern wäre das kein Wort wert gewesen, heutzutage ist er damit sozusagen APO. Ein Mutiger außerhalb des Mainstreams, der vor tobenden Twitter-Orkanen, Shitstorms, wiki-Eintrag-Fälschung („rechter Maskulist“), Auftrittsabsagen wegen antifa-Ankündigung, FB-Shadow-Ban usw. keine Angst hat oder sie in Kauf nimmt. Hoffen wir mal eines von beiden, es wäre übel, wenn er sich noch in den 90igern wähnte und nicht wüsste, welche hysterische Spinnerschar hier mittlerweile den Ton angibt…

    • Mutig, der Mann. Fast alle anderen Kabarettisten schwimmen – entgegen ihrer Attitüde – mit dem Strom. Ich erinnere nur an die unsägliche Werbesendung in „Neues aus der Anstalt“.

      • „Neues aus der Anstalt“ habe ich früher mal geliebt, seit Pegida losging, konnte ich sie nicht mehr ertragen. Ebenso wie fast alle Kabarettisten.

        Kabarettisten, die statt die herrschende Politik, die Opposition lächerlich machen, die Logik und Fehlentwicklungen ignorieren, Merkel schafft alles, insbesondere mich.

  5. Tomasz Kurianowicz oder der verunsicherte Mann
    Wenn man bei Facebook u.a. die Online-Medien wie taz, FAZ, Zeit und SDZ abonniert hat, dann kann einen fast schwindlig werden. Im Stundentakt wird man mit dem fast immer gleichen Thema im Schlepptau der Harvey Weinstein-Debatte konfrontiert: Sexismus gegen Frauen, Sexuelle Belästigung gegen Frauen oder sexuelle Gewalt gegen Frauen. Frauen als Täterinnen oder Männer als Opfer – kein Thema. Auch Tomasz Kurianovicz hat sich in der Zeit mit diesem Thema befasst: Er möchte doch wenigstens noch mitreden dürfen in dieser Debatte. Nachfolgend eine Auseinandersetzung mit seinem Text.
    https://man-tau.com/2017/10/27/tomasz-kurianowicz-der-verunsicherte-mann/#comment-11158

    • Ja, ist anderen auch schon aufgefallen. Die Wirkung ist genau entgegen der angeblich beabsichtigten. Man winkt nur noch ab.

      Platz für VTs aller Art.

    • Direkt der Anfang ist großartig. Menstruationsporno. Ferministischer gehts gar nicht mehr. Spoiler: Vampir leckt blutige Muschi. Ich vermute selbst die meisten Feministinnen schütteln sich (und 99,9% der Frauen), während ein paar Männer den Film für ihre Playlist vormerken weil sie genau das geil finden.

      Ich hab mir mal ganz ergebnisoffen einen feministischen Porno (ohne Blut) angetan. Ich war eigentlich sehr gespannt, „echte“ Menschen und echte Lust zu sehen. Das war der langweiligste und schlechteste Porno den ich je gesehen habe. Und dabei meine ich die expliziten Szenen und nicht eine etwaige Rahmenhandlung.

  6. Sehr schöne Idee in der Toronto Sun (die ja jetzt gesetzlich verpflichtet sind, die Pronomen zu verwenden, die Idioten ihnen aufzwingen):

    Ballinger, a non-binary activist who goes by the pronouns they/them, denied responsibility for the “Community Safety Bulletin” but added this proves “how widespread the feelings of animosity towards said professor go.”

    They/them added SEDE would “never divulge any information” that could lead to harm against those in their community who created the poster.

    I asked they/them what were the concerns about the Aug. 22 panel and most particularly Peterson. Ballinger said the panel was nothing more than an “exploration of xenophobia, transphobia, islamophobia and other bigoted ideas” — claiming that free speech only pertains to “criticisms of government, political leaders and the inability of the state to persecute dissenters.”

    Ballinger said they/them also takes issue with Peterson’s “transphobic views” on gender neutral pronouns.

    “He is making it seem like it’s about trans folks controlling everyone else when it’s really about respect for you fellow humans,” they/them said.

    Oh the irony. This narrative writes itself. Comments from yours truly (me, a she) are not required.

    Ballinger added that SEDE was an organized response to the escalated presence and tactics by the right within social institutions and community spaces — spaces they/them alluded to being only “leftist spaces.”

    Who knew that publicly funded community spaces and universities are only “leftist spaces?”

    NOCH schöner wär’s gewesen, wenn sie überall „they/them/theirs“ geschrieben hätte.

      • naja nicht gleich ausflippen, er ist teilweise aber wirklich gut, aber teilweise auch wieder völliger Blödsinn, wenn z.B. am Schluß von „jahrhundertelanger Unterdrückung“ wie von einer Tatsache geredet wird.

        • Jaja, die „jahrhundertelange Unterdrückung“ – Weia, wie schlimm. Frauen an den Herd. Die Küche war Jahrhunderte lang und ist auch heute noch ein deutlich angenehmerer Ort als ein Bergstollen, ein Steinbruch oder ein Aufsitzplatz auf dem Müllwagen. Aber das sehe ich als erfreulich kleinen Schönheitsfehler in einem ansonsten sehr entspanntem Statement.

        • Der Kommentar ist in Gänze erfrischend. Das eingefügtte „jahrhundertelange Unterdrückung“ betrachte ich als Versprecher, gemeint war zweifellos „gefühlte jahrhundertelange Unterdrückung“.

        • Ist mir auch aufgefallen und habe ich ihr in die Kommentare geschrieben. Nee, ich halte Frauen da für knallharte Machiavellis, die die Situation zu ihren Gunsten manipulieren wollen.

    • „Ausgelöst worden war die aktuelle Protestwelle durch die Missbrauchsvorwürfe gegen Hollywood-Produzent Harvey Weinstein und weitere Fälle, in denen Frauen sexuell belästigt und missbraucht wurden.“

      Das man Saudi Arabien zum Sitzt für Menschenrechte gemacht hat stört die nicht, hm?

    • „Vom Hermannplatz zog die Demonstration bis zum Abend nach Kreuzberg. “

      Hermann??!?! Entsetzlicher Fauxpas!
      Die sind aber hoffentlich danach nur noch durch Straßen gelaufen, die nach Frauen benannt sind !!elf12

    • „… though they find it less pleasurable.“

      Scheint mir falsch zitiert zu sein. Im Abstract steht: „…. Men who reported more frequent masturbation reported lower levels of sexual satisfaction in their relationship, whereas women’s masturbation frequency was not related to their sexual satisfaction in relationships.“

  7. Was ganz anderes:
    http://www.epochtimes.de/politik/deutschland/geschichtsluege-entlarvt-britische-phosphorbomben-bei-augsburg-gefunden-a2252909.html

    Mal die Relativierungen abwarten, aber das ist spannend. Die Alliierten haben nicht umsonst noch Akten unter Verschluss (angeblich), das wird schon seine Gründe haben…

    Möchte wissen, bei was wir noch angelogen wurden und werden, ich glaube eigentlich gar nichts mehr und arbeite langsam aber sicher die „Wahrheiten“, die man uns im Geschichtsunterricht eingetrichtert hat, ab.

  8. „The man’s wife, April Moylan, fled the emergency room when the bullet was discovered but later told deputies she had accidentally shot her husband as he slept early on Tuesday.“

    http://www.abc.net.au/news/2007-06-28/florida-man-shot-in-head-complains-of-headache/83320

    Und die Leute fragen sich warum die Männer in den USA nicht mehr Heiraten wollen…

  9. Auch scheint die Kampagne zu einer Art digitaler Hexenjagd gegen das gesamte männliche Geschlecht mutiert – in unzähligen Tweets werden Männer derzeit ohne kritische Auseinandersetzung pauschal verunglimpft. Das ist lächerlich, denn auch wenn gewisse Männer Frauen sexuell belästigen, tun es nicht alle. Ein Effekt des Rundumschlags: Die Haltung von Männern ändert sich. „Ich habe Frauen früher beruflich gerne und stets gefördert“, erzählt mir der Chef eines Deutschen Unternehmens. „Das tue ich heute nicht mehr, weil ich einfach keine Scherereien möchte.“

    Herzlichen Glückwunsch, Feminismus. “

    http://genderama.blogspot.de/2017/10/deutschlandfunk-mannerrechtler-sehen.html

  10. Die französischen Sprachwächter sehen die französische Sprache in Gefahr:
    http://www.journalistenwatch.com/2017/10/28/lacademie-francaise-die-franzoesische-sprache-ist-in-toedlicher-gefahr/

    Zitat:
    „Nun versucht die Académie Française die Entwicklung zu stoppen: Die Vermehrung der orthographischen und syntaktischen Zeichen, führe ihrer Meinung nach zu einer uneinigen Sprache, die in ihrer Ausdrucksweise verschieden ist und eine Verwirrung schafft, die an Unlesbarkeit grenzt.“

    Es geht um das gendern von Texten. Idiotinnen gibt es offenbar auch in Frankreich massenweise 🙂

  11. Ein Rassist war mal jemand der jemanden hasst weil dieser eine bestimmte Hautfarbe hat oder aus einem bestimmten Land kommt. Jemand der eine Hut trägt, den man in einem bestimmten Land trägt aus dem er selbst aber nicht stammt, hasst die Leute aus diesem Land aber nicht automatisch. Weil man sich wie die anzieht, hält man die auch nicht für Minderwertig. Was für einen Schaden diese Journalisten da anrichten… nicht zu fassen.

  12. DOA – Dead On Arrival. So nennt man Fälle, bei denen schon auf den ersten Blich klar ist, dass nichts mehr zu retten ist.

    Zum Beispiel bei diesem Quillette Artikel

    I am a feminist but I am not here to offer opinions, nor to enter into an intra-feminist debate. For all their various ideological differences, all feminists basically advocate the same things: for women and men to have the same rights and duties as citizens, and for women and men to enjoy the same freedom to decide what to do or not to do with their lives. I am here to present empirical evidence which ought to interest feminists, and which can help to explain human behaviour.

    Ich bin nicht sicher, ob der Rest lohtn, gelesen zu werden, wenn schon im ersten Absatz steht, dass die Erde flach ist, sonst würden wir ja runter fallen.

    http://quillette.com/2017/10/29/human-behaviour-feminism/

    • Die erzählt auch nichts was nicht schon irgendwelche Nicht-Feministen lange vor ihr gesagt haben und was Feministen dann als Sexismus brandmarkten, weil es nicht ins Ideologische Weltbild passt.

      „all feminists basically advocate the same things: for women and men to have the same rights and duties“

      Ist wie mit dem Gender Pay Gap: Nur oft genug wiederholen und irgendwann werden die Menschen es schon glauben, auch wenn sie die Wahrheit kennen.

      • Das Groteske ist, dass sie sich nicht schämt, „duties“ mit in den Satz aufzunehmen. Ich kenne nicht eine Feministin, die auf etwas anderes als Rechte (i.S.v. Privilegien) aus ist.

    • To see how female students react to a rival, researchers brought pairs of them into a laboratory at McMaster University for what was ostensibly a discussion about female friendships. But the real experiment began when another young woman entered the room asking where to find one of the researchers.

      This woman had been chosen by the researchers, Tracy Vaillancourt and Aanchal Sharma, because she “embodied qualities considered attractive from an evolutionary perspective,” meaning a “low waist-to-hip ratio, clear skin, large breasts.” Sometimes, she wore a T-shirt and jeans, other times a tightfitting, low-cut blouse and short skirt.

      In jeans, she attracted little notice and no negative comments from the students, whose reactions were being secretly recorded during the encounter and after the woman left the room. But when she wore the other outfit, virtually all the students reacted with hostility.

      They stared at her, looked her up and down, rolled their eyes and sometimes showed outright anger. One asked her in disgust, “What the [expletive] is that?”

      Most of the aggression, though, happened after she left the room. Then the students laughed about her and impugned her motives. One student suggested that she dressed that way in order to have sex with a professor. Another said that her breasts “were about to pop out.”

    • Stigmatizing female promiscuity — a.k.a. slut-shaming — has often been blamed on men, who have a Darwinian incentive to discourage their spouses from straying. But they also have a Darwinian incentive to encourage other women to be promiscuous. Dr. Vaillancourt said the experiment and other research suggest the stigma is enforced mainly by women.

      Ich bin kein Stück überrascht.

  13. Tatsächlich interessanter Artikel im Guardian von einer Frau, die mit 54 noch nie eine Beziehung hatte.

    Das für mich faszinierendste: sie ist in 40 Jahren konstanter Erfolglosigkeit nicht einmal auf die Idee gekommen, an sich arbeiten zu müssen.

    Der Abschluss schmeckt dann doch wieder nach Buttersäure

    I don’t think I am “single at heart”. I actually think that I would have made a great girlfriend or wife: it is sad that no one gave me the chance.

    Opfer! Überall Opfer!!

    https://www.theguardian.com/lifeandstyle/2017/oct/28/relationship-virgin-never-boyfriend-single

    • Jemanden, der das „Internet of shit“ mit erfunden hat und immer noch toll findet, ist eh nicht ernstzunehmen. Da bin ich lieber ein alter weißer Mann und halte die Technik möglichst analog (und stand alone), damit sie erstens funktioniert und ich zweitens wenigstens ein bisschen Kontrolle behalte.

      • Gar nicht so einfach.
        Ich versuche ja seit einigen Tagen, mein neues Notebook einzurichten und ein Sicherheitsprogramm zu installieren.
        Ich bin lange nicht voran gekommen, weil irgendein vorinstalliertes Programm ständig mein Einverständnis forderte, meinen Standort irgendwohin zu melden.
        Wenn man heute ein Notebook kauft, dann ist es nicht leer wie ein Notizbuch, sondern eher voll wie ein Briefkasten, der schon lange nicht mehr geleert wurde.
        Und eine unbekannte Menge der vorinstallierten Programme sind nichts anderes, als digitale Werbebroschüren.

  14. The most common tactics used were seduction and risk reassurance — meaning getting a man so sexually excited that he agreed to have sex without a condom and convincing a man that a condom is unnecessary because she was “clean.”

    Some women also said that they complained condoms made sex less enjoyable, told their partner they would be angry if they used a condom, or simply asked their partner not use a condom.

    About 3 percent of women said they had convinced a man not to use a condom by withholding sex or sabotaging the condom. A slightly smaller percentage reported using physical force to prevent a man from getting a condom.

    Alcohol consumption and lower perceived risk of STIs were both linked to a greater number of condom use resistance tactics.

    http://www.psypost.org/2017/10/young-women-convince-men-want-use-condom-unprotected-sex-instead-50030

    Frauen lügen nicht bei Vergewaltigungen und würden niemals einem Mann ein Kind unterschieben… sagen Feministinnen. Wenn Männer keine Kinder wollen, sollen sie einfach keinen Sex haben. Wenn Frauen keine Kinder wollen, müssen viele Möglichkeiten bereitstehen um diese „Fehler“ wieder rückgängig zu machen.

  15. Worst date:

    I went on a date through Tinder once and the girl ordered herself an expensive entree and appetizer, plus a few beers. When the bill came it was around $100 for both of us. I paid because I hadn’t been on a date in a while and she was nice. But she then told me she wouldn’t go out with me again because I’m an Atheist and she can’t be seen dating one of those. Which is fine, I get religion is important to people. She then tried to advise me on how to be better at dating and talking to women. She also said that no matter what the man should always pay and that it’s insulting if a girl is asked to pay at all and told me a “horror story” about a guy who asked her if she could pay the tip. The next day and even a few days after the date she was still texting me with advise, and also sending me books meant to persuade my beliefs. And then even though she said she wouldn’t want to date me again, and I nicely told her the same thing, she told me she’d let me buy her dinner again so she can give me more advise on dating. She was also in her late 30s.
    – Justiroth

    http://www.m2woman.co.nz/3-people-shared-worst-dates-ever

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