Frauen, die Spermien produzieren

Ich finde es immer wieder faszinierend, dass es radikale Transsexuelle so wichtig ist, einer Kategorie zugeordnet zu sein, die sie jedem Inhalt entkleidet haben und die absolut sozial konstruiert ist.

Geht man von einem Gehirngeschlecht aus, dann kann ich es verstehen.

Von Intersexualität auszugehen bei der man beim Verhalten und denken Frau ist auch.

Dieses  „ich fühle mich als Frau, also muss alles was ich bin Frau sein, auch wenn die biologische Funktion eindeutig ist, finde ich sehr überzogen

33 Gedanken zu “Frauen, die Spermien produzieren

  1. Bestimmte Organe zu haben heißt vor allem, bestimmte Organe zu haben.
    Ein Geschlecht leitet sich daraus nicht ab.

    Jo, die Kinder bringt der Storch, weiss doch jeder!

    • Das ist ein Verstoss gegen die Regeln der „geschlechtergerechten Sprache“ und kann keinesfalls toleriert werden.
      Es gibt bekanntlich das substativierte Partizip als Lösung, also nicht Studenten sondern Studierende und somit also nicht Schwangere sondern Schwängernde!
      Wer hier Logik findet darf sie behalten.

      Pjotr – Master der Gender-Studies / Trump University

      • Ich find „Geschwängerte“ besser, das klingt mehr nach hypoagency. Geschwängerte haben ja überhaupt kein Mitspracherecht an dem Zustand und keinerlei Möglichkeiten, ihn zu verhindern.

        • Das stimmt. Der Begriff passt eigentlich sehr gut in radikalfeministische Denkmuster. Wundert mich, dass er dort nicht schon gebräuchlich ist (nein, wundert mich nicht…wir leben in einer Welt wo sogar der Tampon von einem Mann erfunden wurde…)

      • also nicht Studenten sondern Studierende und somit also nicht Schwangere sondern Schwängernde!

        „Schwängernde“ dürften ebenfalls einem bestimmten Geschlecht, nämlich üblicherweise dem männlichen zuzuordnen sein.
        Richtig wäre vermutlich Schwangerschaftsbeteiligte oder so etwas in der Art. 😉
        Besser wäre wohl, wie erwähnt, der Begriff „Geschwängerte“, um die strukturelle, patriarchalische Unterdrückung besser zum Ausdruck zu bringen.

        • „Besser wäre wohl, wie erwähnt, der Begriff „Geschwängerte“, um die strukturelle, patriarchalische Unterdrückung besser zum Ausdruck zu bringen.“

          Schwangernde.

  2. IS doch logesch:
    Wenn man nicht mehr „die Schwangere“ sagen darf, weil sich dadurch schwangere Männer diskriminiert fühlen, gilt automatisch auch der konsequente Umkehrschluss, also daß Frauen selbstverständlich vollfunktionsfähige Hoden haben.
    Und da das eine nunmal das andere bedingt, mußte das jetzt kommen, war nur eine Frage der Zeit …
    Begreift es endlich: Diese antiquierte WHOM-Rationalität ist Geschichte!

  3. „Geht man von einem Gehirngeschlecht aus, dann kann ich es verstehen.“

    Gehst Du denn nicht von einem (objektiv bestimmbaren) Gehirngeschlecht aus?

  4. „ich fühle mich als Frau, also muss alles was ich bin Frau sein, auch wenn die biologische Funktion eindeutig ist“

    Wieso? Das ist eben was passiert, wenn eine Transe konsequentes Semikolon-Denken lernt?

  5. Solche Diskussionen um Begriffe gleiten ja schnell in hochabstrakte Niederungen ab. In der Praxis ist das durchaus sehr pragmatisch: Frau ist, wer sich überzeugend gegenüber anderen als Frau darstellen kann. Das trennt die Spreu vom weizen meist sehr schnell. Oder plakativer: Die nette Transe wird von den Eierstockträgerinnen schon verdroschen werden, wenn sie sich auf deren Territorium begibt und kein hinreichend gutes Passing hat..

    Und spätestens wenn die Rolle der Frau im Fortpflanzungsprozess gefragt ist, sind akademische Diskussionen nicht mehr als rezeptfreie Schlafmittel…

    • „Frau ist, wer sich überzeugend gegenüber anderen als Frau darstellen kann.“

      Klingt einfach, ist es heute aber nicht mehr. Denn zu den „anderen“ zählen ja auch Transgender und sonstige Freaks, und die werden anders entscheiden, als die klassische Hausfrau.

      „Die nette Transe wird von den Eierstockträgerinnen schon verdroschen werden, wenn sie sich auf deren Territorium begibt und kein hinreichend gutes Passing hat.“

      Hier ähnlich. Die Eierstock-Trägerin kann die Transe nicht verdreschen, weil die SJW patrouillieren und genau aufpassen, ob da vielleicht ein abfälliger Blick oder so ein zweideutiger Tonfall — Aber gut möglich, daß die Eierstock-Trägerin selbst verdroschen wird – damit sie endlich mal ihre Privilegien zugibt …

      Man kann heute eben nicht mehr darauf vertrauen – Mutter Natur wird’s schon richten.

      • Die meisten Eierstockträger könnten die Transe rein physisch gar nicht verdreschen.

        Ansonsten Stimme ich @El_Mocho zu: Man kann nicht einseitig bestimmen wie andere einen Wahrzunehmen haben. Selbst die Anderen werden kaum Einfluss darauf haben, ob sie jemanden nunmal als männlich oder weiblich ansehen. Dafür ist die Fähigkeit Geschlechter zu erkennen bei der menschlichen Fortpflanzungsstrategie einfach zu relevant und diese richtet sich logischerweise auf äußerlich Wahrnehmbares. Wie der kleine Prinz „mit dem Herzen zu sehen“ ist da nicht drin.

      • Soweit sich die Betroffenen in ihren eigenen Subkulturen bewegen ist das sicher nicht unmöglich. Außerhalb dieser bleibt wohl höchstens das Hoffen auf passive Akzeptanz (das „Mir doch egal wie die aussieht oder ob sie Eierstöcke hat oder nicht“).

        Christian hat schon recht wenn er anmerkt, dass dieses Insistieren auf aktive Akzeptanz durch manche Transidenten einen gewissen Nervfaktor hat. Aber auch hier: Ist das wirklich ein Problem in der realen Welt oder wird dem virtuellen Gezwitscher hier nicht zuviel Bedeutung beigemessen?

        • Naja innerhalb der Subkultur word wohl auch eher nett gelogen, wenn man sagt man würde Geschlechter nicht erkennen oder ähnliches. Natürlich kann man auch für androgyne eine Affinität haben.

          Wie real diese Konflikte sind kann ich nicht so leicht verurteilen. In Deutschland herrscht auf jeden Fall noch viel Freiheit sein Leben selbst zu gestalten, weshalb es durchaus möglich ist das viele ihr Leben innerhalb ihrer Hubble verbringen. Es also eine gewisse Segregation ermöglicht. Das geht dann aber tatsächlich auf Kosten der Minderheiten. Denn es ist natürlich leichter die Interaktion mit einer Minderheit zu meiden als umgekehrt. Daher ist der Anpassungsdruck klar Richtung Mehrheit. Schätze im Internet wird der daraus resultierende Frust dann eben sichtbar. Nur dumm, dass diese sich mit dererlei Aggression den guten Willen der Masse verspielen auf den sie ja eigentlich angewiesen sind. Intern heißt es ja „man muss sich alles erkämpfen“, ich Frage mich da immer nur womit die drohen wollen?

          • „Schätze im Internet wird der daraus resultierende Frust dann eben sichtbar. “

            Ja, es sind Twitter & Co. die letztlich eine gesellschaftliche Relevanz vorgaukeln, die es real gar nicht gibt. Irgendwelche Drohungen lese ich da eh nicht raus. Jammrig, maulig und wenn es aktiver formuliert ist auch trotzig, so kommt es eher rüber.

            Die Betroffenen wissen, denke ich, selber um die Hoffnungslosigkeit ihres Verlangens. Sie haben sich aber ihren Zustand nicht ausgesucht.

    • Könnte mit unserem Selbstverständnis zusammenhängen, ALLES dem Willen und der Gestaltung durch den Menschen zu unterwerfen.

      Immerhin haben wir einen ganzen Planeten dadurch unseren Stempel aufgedrückt. Und auch auf anderen Himmelskörpern in unserem Sonnensystem stehen schon Manifestationen dieses Willens.

      😉

  6. A spermatozoon (pronounced /ˌspɜːrmætəˈzoʊən/, alternate spelling spermatozoön; plural spermatozoa; from Ancient Greek: σπέρμα „seed“ and Ancient Greek: ζῷον „living being“) is a motile sperm cell, or moving form of the haploid cell that is the male gamete.

  7. das erinnert mich an die Volksfront von Judäa
    Monty Python habe das schon lange vor dem third Wave Feminism wunderbar beschrieben:
    Warum redest du nur pausenlos über Frauen, Stan?“
    „Weil ich eine sein möchte…“
    „WAs?“
    „Ich möchte eine Frau sein. Ich möchte, das ihr…das ihr mich von jetzt an Loretta nennt.“
    „Was?“
    „DAs ist mein Recht als Mann.“
    „Ja aber warum möchtest du Loretta sein Stan?“
    „Weil ich Babys haben möchte“
    „Was möchtest du haben? Babys?“
    „Jeder Mann hat das Recht, Babys zu haben, wenn er sie haben will.“
    „Aber, aber du kannst keine Babys haben.“
    „Unterdrücke mich bitte nicht.“
    „Ich untedrücke dich überhaupt nicht, Stan. Aber du hast keine Mumu. Eine Gebärmutter hast du auch nicht. Wie soll das denn funktionieren? Willst du es in ner Zigarrenkiste aufheben?“
    „Warte. Ich habe eine Idee: Nehmen wir an, daß ihr euch darauf einigt, daß er keine Babys bekommen kann, weil er keine Gebaehrmutter hat, woran niemand schuld ist, nicht mal die Roemer, aber daß er das absolute Recht hat Babys zu bekommen.“
    „Gute Idee, Judith. Wir kaempfen gegen die Unterdruecker, fuer dein Recht Babys zu haben, Bruder. Ähh. Verzeihung. Schwester.“
    „Das ist doch aber sinnlos.“
    „Was?“
    „Es ist vollkommener Bloedsinn, fuer sein Recht, Babys zu bekommen zu kaempfen wenn er keine Babys bekommen kann.“
    „Es ist aehm, symbolisch. Fuer unsere Ringen gegen die Unterdrueckung.“
    „Symbolisch fuer sein Ringen gegen die Realitaet.“

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