Männliche Feministen

36 Gedanken zu “Männliche Feministen

  1. Diese male feminists waren und sind mir suspekt. Im besten Fall sind die opportunistische Schleimer, im schlechtesten Fall genau die Sorte Mann, die mit ihren feministischen Klagen – toxic masculinity, männliches Hegemonialstreben, rape culture etc. – von sich auf andere schliessen.

    • „Im besten Fall sind die opportunistische Schleimer, im schlechtesten Fall genau die Sorte Mann, die mit ihren feministischen Klagen – toxic masculinity, männliches Hegemonialstreben, rape culture etc. – von sich auf andere schliessen.“

      Und im schlechtesten Fall signalisieren sie auch noch zusätzlich unbedarften Teenie-girls, dass die Anklagen der Feministinnen wahr sind, so dass sie sich gar nicht mehr vor die Tür trauen.

  2. Projektion erklärt in diesen Fall tatsächlich einiges. Stellt sich nur die Frage ob sie damit von ihrer wahren Einstellung ablenken, Wiedergutmachung leisten wollen oder eine Mischung aus beidem. Vielleicht ist bei einigenauch ironischer Weise die Ansicht welche Feministen immer PUAs sehen, dass man sich die Zuneigung einer Frauen mit einer bestimmten Handlungsweise erkaufen kann (selbst wenn diese nur vorgetäuscht ist).

  3. Ich bin überzeugt davon, dass es auch viele idealistische männliche Feministen gibt, die schlicht aus Unwissenheit und Naivität der feminsitishcen Propaganda glauben.
    Von denen wird man aber selten etwas hören. Diejenigen feministischen Männer, die selbstbewusst und ambitioniert genug sind, um öffentlich wahrgenommen zu werden, sind wohl in den seltensten Fällen Idealisten.

    • Ein paar anekdotische Datenpunkte aus eigener Erfahrung hierzu:

      Von der Uni damals (Ende 80er/Anfang 90er als der Campusfeminismus so richtig loskochte) kenne ich nicht wenige Männer aus dem AstA- und Fachschafts-Umfeld die ‚männliche Feministen‘ waren und größtenteils immer noch sind.

      Die meisten sind tatsächlich eher die Klasse ‚Mitläufer der nachplappert was ihm von oben vorgegeben wird‘. Unwissenheit / Naivität trifft es. Archetypische ‚Nice Guys‘. Ich schätze keinen von denen so ein daß einer hintenrum einer Frau ungefragt an die Pussy fasst oder schlimmeres. Dazu sind die alle viel zu domestiziert. Bei speziell einem bin ich mir so gut wie sicher daß er jetzt mit 50 noch Jungfrau ist.

      Aber dann waren da noch die aggressiven Feministen. Wenige, aber es gab sie. Diejenigen die auf dem Campus Kampagnen losgetreten haben wenn ein Professor eine Bemerkung gemacht hat die ihnen nicht gepasst hat. Und diese Jungs waren allesamt durchweg Arschlöcher. Sehr schwierige Menschen. Leute bei denen man dauerhaft auf Eierschalen laufen musste. Und wenn man der Gerüchteküche auf dem Campus Glauben schenken mag hatte speziell einer von denen ein paar sehr unschöne Episoden wo er sich dem weiblichen Geschlecht gegenüber mehr als zweifelhaft verhalten hat.

  4. Meine Einschätzung:

    Als Sohn in einer Familie grossgeworden, im der die Ehe nicht glücklich war. Wegen beruflicher Abwesenheit des Vaters ist der Sohn in erster Linie mit dieser Abwesenheit unzufrieden. Durch die Klagen der Mutter sieht er den Vater als „komplettes Arschloch“ an.

    Nimmt stellvertretend die vermeintliche Schuld des Vaters auf sich und schwört sich, „kein so ein Arschloch wie sein Vater“ zu werden.

    Verspricht sich, jede Frau so zu behandeln, wie es sich seine Mutter gewünscht hätte, von dessen Vater behandelt zu werden.

    …und wird so zum männlichen Feministen.

      • …funktioniert auch in ungeschiedenen Ehen/Familien.
        Entscheidend ist die „Dysfunktionalität“ – die aber aber sehr stabilisierend wirken kann – dieser Ehe/Familien-Beziehung.

        Stell dir vor, im Märchen „vom Fischer und seiner Frau“ hätte es einen Sohn gegeben. Der hätte aber nie so richtig was vom Vater mitbekommen, weil der ja immer auf See war. Oder wenn er mal daheim war, war der am Pennen. Weil Fischer ja länger auf See sind als jeweils 8 Stunden.
        Aber daheim kriegt er permanent das Genöle seiner Mutter auf die Ohren, was für ein unfähiger Typ dieser Vater sei… – und wie wenig er auf seine Frau eingeht – und wie viel Leid diese arme Mutter ertragen muss.
        Aber auch, dass der Sohn brav zu sein hat, weil der Vater das so will. Und dass es der Vater sei, der nicht will, dass Sohnemann dies und das und jenes tun darf…

        Und wenn dann noch irgendeine Sozialkunde-Lehrerin diesem Sohn in der Schule erzählt, dass Männer halt so sind, weil das strukturelle Patriarchat das eben so von den Vätern verlangt. Und dass dieses patriarchale Ding quasi die Erbsünde der Männer sei…

        Da will dann kein Sohn mehr ein bös-patriarchaler Vater werden…

        „How to make a male feminist“

    • Beim Kemper dürfte was ganz anderes die ausschlaggebende Rolle sein:

      Der Mann muss seinen Weg unbeirrt und immer radikaler fortsetzen weil er sonst wirtschaftlich ruiniert ist. Der hat niemals was gelernt mit dem man vernünftig seinen Lebensunterhalt verdienen kann, und jetzt wo er auf die 60 zugeht kann er unmöglich noch umsatteln. Die nackte Existenz dieses Mannes steht und fällt damit ob es Leute gibt die für seinen Aktivismus Geld zahlen. Deshalb hetzt er so massiv gegen Männerrechtler, AfD und Kapitalismus, weil er wohl weiss daß er einer der ersten ist denen der Geldhahn zugedreht wird wenn sich der Wind dreht.

      • Zustimmung!
        Die Ilse hat ihn wohl eingangs indoktriniert/protegiert, jetzt ist er ( eben dadurch ) in der Zwangslage, daß er selbst auch mal mit für den Unterhalt seiner Hängematte sorgen muß, weil zu spät ein anständiger Mensch zu werden.

        • Was ist eigentlich aus Rosenbrock geworden? Dem wurde doch auch vorgeworfen, übergriffig zu sein (wobei ich da gar nichts ohne weiteres glaube – in den Kreisen, in denen der verkehrt).
          Es gibt immer wieder solche Typen, die kurzzeitig ein wenig Filterblasenprominenz erreichen und plötzlich verschwinden sie vom Radar.
          Stefanowitsch, der grösste Frauenversteher aller Zeiten? Seemann? Hmmm …

  5. Why I’m Raising My Kids to Be Feminists
    In an exclusive essay for MarieClaire.com, Canadian Prime Minister Justin Trudeau opens up about wanting his sons to „escape the pressure to be a particular kind of masculine that is so damaging to men and to the people around them.“

    [..]

    I am so exceptionally proud of my daughter Ella-Grace. I love Ella, and I worry–because as a father, son, husband, and citizen, I witness the unequal obstacles women and girls face every day. It’s 2017, yet in Canada and around the world, women and girls still face violence, discrimination, stereotypes that limit them, and unequal opportunities … It is maddening to me that my brilliant, compassionate daughter will grow up in a word where, despite everything she is as a person, there will still be people who won’t take her voice seriously, who will write her off–simply because of her gender.

    [..]

    I was talking about teaching Ella that she can be anything she wants to be. Sophie said, “That’s great—but how are you raising your sons to be strong advocates for women and girls, too?”

    [..]All of us benefit when women and girls have the same opportunities as men and boys–and it’s on all of us to make that a reality. Our sons have the power and responsibility to change our culture of sexism, and I want Xavier and Hadrien–when he’s a little older–to understand that deeply. I want my sons to escape the pressure to be a particular kind of masculine that is so damaging to men and to the people around them. I want them to be comfortable being feminists.

    http://www.marieclaire.com/politics/a12811748/justin-trudeau-raising-kids-feminist/

    Der Tochter wird erzählt sie kann werden was sie will und die Söhne werden erzogen ihre eigenen Wünschen denen von Frauen hinten anzustellen.

    So sieht es aus wenn Feministen sich für gleiche Rechte von allen Geschlechtern einsetzt.

    • Das was Trudeau da sagt haben auch schon viele feministische Mütter gesagt. Man könnte sogar in Frage stellen ob das überhaupt Trudeaus eigene Gedanken sind. Aber das Ding ist, das Feministen behaupten an eine Gesellschaft zu arbeiten in der alle equal sind.

      Aber schon Kinder werden von ihnen unterschiedlich behandelt. Jungen wird die Schuld aller Männer auf die Schultern gesetzt die jemals etwas eine Frau angetan haben und Mädchen wird erzählt was für tollen Wesen sie sind und das sie alles erreichen können, bloß gibt es da diese bösen Männer die mit ihrem Sexismus und Patriarchat Frauen überall Steine in den Weg legen.

  6. Dass etliche männliche Feministen richtige Widerlinge sind und Frauen oft wie Dreck behandeln, hat mich schon lange irritiert. Ich vermute, einige Widerlinge merken, wie widerlich sie sind und leiden darunter. Um das psychisch zu kompensieren, müssen sie einen enormen öffentlichen Gegenaktivismus entwickeln, ein öffentliches Gegenteil von sich selber aufbauen, das ihr widerliches Selbst kompensiert. Nur so können sie ihre eigene Widerlichkeit noch aushalten. Leider haben sie ihr Verhalten nicht unter Kontrolle und so vergewaltigen sie halt ab und zu eine Frau.

    Würde es auf jeden Fall erklären.

  7. „Erbsünde“ …

    Ich hab schon beim Christentum nicht verstanden, warum sich jemand freiwillig dazu entschließt, an so einen Bullshit zu glauben.

    – Fishing 4 Compliments: „Och, sooo schlimm bist Du doch gar nicht“
    – Opportunismus/Feigheit: Man bringt sich aus der Schusslinie
    – Indoktrination

    Gesund ist nichts davon.

  8. Oder sie sind einfach rückgratlose Opportunisten, wie z.B. Politiker (SPD, Grüne) und anpassungswillige Mitläufer und Karrieristen, wie z.B. Sozialarbeiter, Journalisten, die einfach das glauben, was ihre peer group glaubt und solche, die einfach Angst vor Frauen haben.

  9. Hervorragendes Video über einen männlichen Feministen der will das Leute sehen wie wichtig ihm irgendwelche SJW-Sachen sind, dem diese Sachen aber nicht wirklich wichtig sind, was man daran sieht das sie ihm einen Scheiss kümmern sobald es nur die richtigen Personen trifft … und jetzt kommt es … und der Sargon und Bearing eine Nice-Guy-Routine vorwirft!

    Davon und von der Behauptung das er und „seine Seite“ sich um Fakten kümmern…

    … ist fast alles was er über die Leute sagt die er nicht mag Projektion. Wirklich faszinierend.

    Aber das mit dem Vorwurf der Nice-Guy-Routine ist der Hammer. Der ganze SJW-Block fährt doch genau diese Nice-Guy-Routine. Siehe jetzt Hollywood, siehe Antifa oder Black Lives Mattes, oder Feminismus die vorgeblich gegen Gewalt oder Hass protestieren, aber selbst diejenigen sind die genau das initiieren.

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