Was Männer nach Vorstellung radikaler Feministinnen machen können um Frauen zu helfen

Im Rahmen von „HowIwillchange“ wurden auch von einer Twitter-Nutzerin Tipps für Männer veröffentlicht,  was Männer machen können, um die Situation für Frauen zu verbessern.

Hier sind die Tipps:

But if you’re a man unsure of what you can do right now to support women, instant changes you can make this very second in your daily life that will make life better for women (and, bonus, for men too!), here you go:

  1. Overcome your own transphobia. Trans women are women. Trans men are men. Accept the lived truth of NB and GNC people, whether or not they are women.
  2. Be pro-choice and be vocal in support of reproductive rights. (And generous! Give to the National Network of Abortion Funds!) Understand that the opposite of reproductive choice is forced childbearing.
  3. Support subsidized birth control. Support women’s healthcare. Support women’s preventative healthcare. Support medical trials that include (or even prioritize) women.
  4. Support nontaxed menstrual products. Ask your workplace if tampons and pads are free. If they’re not, advocate for them to be free. Get over any embarrassment you may have about menstruation.
  5. Vocally advocate at your workplace for longer and more egalitarian paid parental leave, whether or not parenthood is part of your life. Advocate for lactation spaces. Advocate for on-site or subsidized childcare.
  6. Tell your elected officials that you are a man who votes and you prioritize women’s issues when you decide who to vote for. Then actually prioritize women’s issues when you decide who to vote for. Understand that women’s issues are your issues.
  7. Whenever you are in a group composed of only men (whether it’s social, work, church, or whatever) ask yourself why there are no women present. Then ask out loud why. Force an honest answer.
  8. Cultivate genuine, intimate, nonsexual friendships with women.
  9. Seek out women to be your heroes and mentors.
  10. Any time you see a building, street, institution, etc. named for a man, see how long it takes you to spot another one named for a woman. (Any time you see one named for a woman, check to see if it’s on something oriented specifically toward women, children, or families. Odds are good it will be!)
  11. Ask yourself what things you don’t do, for whatever reason, that you also think of as something women tend to do. (Sew? Send birthday cards? Care about skincare?) Try doing it for a while, just to see what it’s like to be a person who does the thing.
  12. Talk less. In all spaces. At all times. At a lower volume.
  13. When you need support, reach out to men as well as women. Work to be a person your friends of all genders can reach out to when they need support. Create a culture of openness around yourself.
  14. Consume media marketed to women. Don’t perform your consumption.
  15. Deprogram your beliefs about thinness being an optimal state of feminine beauty. Deprogram your beliefs that your desire matters in determining a woman’s worth.
  16. Jerk off without porn for a while.
  17. Learn about racism and intersectionality, and do everything you can to empower and amplify black women and NBWOC.
  18. Detach yourself from straw-man definitions for hot-button issues (intersectionality, cultural appropriation, political correctness, preferred pronouns, etc.) and learn what they’re really about. Unpack the real meanings behind phrases like “SJW” and “feminazi.” Believe people when they say they’re in pain.
  19. Prioritize kindness.
  20. Befriend children.

There are infinitely more things you can do. This is just a start. Pick a few that seem easy — and at least one that seems hard — and start doing them today. You start the rest tomorrow.

Klingt nach dem typischen feministischen Ratschlägen. Akzeptiere alles, unterwerfe dich bedingungslos und richte dein Leben neu auf Frauen aus.
Was sagt ihr zu den Tipps?

131 Gedanken zu “Was Männer nach Vorstellung radikaler Feministinnen machen können um Frauen zu helfen

    • Wieso? Männer werden doch überall bestens behandelt. Dank unserer Mitgliedschaft im Patriarchat werden wir doch mit dem goldenen Löffel im Munde geboren, werden nur wegen unseres Geburtsrechts per Geschlecht Nobelpreisträger und Chefs

      und müssen nur halb so viel arbeiten wir Frauen, die uns auch noch mit ihrer kostenlosen emotionalen Arbeit sklavisch dienen. Während dessen machen Männer so arbeiten wie Kanalreinigung, Müllabfuhr, Straßenbau oder im Bergwerk quasi mit links.

      Alles tutti!

    • Was sollen se machen, wenn sie sonst keine Probleme zu finden in der Lage sind, andererseits aber Probleme dringend benötigen, um die Mater Dolorosa („schmerzensreiche Mutter“) zu kultivieren?

      • Dumm nur, dass sie damit erst recht die Unbeholfenheit und die Unfähigkeit von Frauen demonstrieren.
        Von
        „wir können alles erreichen wie die Männer“
        zu
        „wir wollen das gleiche erreichen, bloss nicht mit dem gleichen Aufwand wie die Männer“!

    • Auch Männer sind nicht gezwungen Kinder zu bekommen und sich dadurch diverse Verpflichtungen aufzuhalten. Solange man keine Kinder hat dient das Arbeiten etc. auch nur den Eigeninteressen und die Liste würde für kinderlose Frauen auch nicht anders aussehen. Zumindest momentan wird auch keiner zum Wehrdienst gezwungen, dass wäre vielleicht eine handfeste Ungleichbehandlung.

      • Wieso? Steht doch oben in der Liste, dass Männer sich finanziell für die Kinderentscheidungen der Fauen einsetzen sollen, auch wenn sie keine Kinder haben.

        Ist nunmal so, dass Männer die meisten Steuern und Abgaben in’s Sozialsystem zahlen und Frauen davon am meisten profitieren.

        • Klar, die Frage von der Verfasserin, mein Post war gegen das Bild gerichtet. Bei der Verfasserin der Liste frage ich mich wie die dazu kommt für sich in Anspruch zu nehmen für „die Frauen“ zu sprechen. Meiner Meinung nach fällt der Geschlechterunterschied, verständlicherweise, erst bei der Kinderfrage ins Gewicht. Ansonsten sind es ja nur Albernheiten wie kostenfreie Menstruationshygiene. Bei mir laufen die Kosten für diesen Punkt bei ca. 12€ im Jahr.

          Wenn ich so drüber nachdenke frage ich mich wie man bei der Liste an „Women issues“ überhaupt dazu kommt Frauen die keine Sex mit Männern haben darunter zu fassen. Ich meine: Keine Verhütungskosten, keine Abtreibungen und ob/worauf Männer sich einen runterholen berührt einen genauso wenig wie die Frage ob sie „Beziehungsfähig“ sind oder ähnliches. (Klar kann man sagen, dass sie als Minderheit keine Rolle spielen, aber größer als die Gruppe der Transfrauen (welche garnicht in die Liste passen: keine Menstruation, keine Abtreibung, keine Kinder und in aller Regel auch keine weibliche Attraktivität mit Folgeproblemen) sind sie allemal und die Ideologie will ja im Grunde alles und jeden vereinnahmen.) Frauen die keine Kinder bekommen verdienen sogar mehr als Männer und können das Geld auch komplett behalten. Wer Vollzeit arbeitet zahlt auch voll ins Sozialsystem und wird sich bemühen durch private Altersvorsorge, Berufsunfähigkeitsversicherung uÄ vom Sozialsystem unabhängig machen. Dieses System ist ja nicht Mann->Frau, sondern Reich->Arm gedacht. Frauen „profitieren“ davon dann am ehesten wenn sie Alleinerziehend und dazu ansonsten mittellos sind. Das sind dann aber eben keine „Frauenprobleme“ sondern Probleme einer spezifischeren Gruppe (arm, gering Gebildet, keine Familienstruktur im Hintergrund). Es sind da also eher Menschen die miteinander Kinder haben in Konflikt miteinander. Alle anderen egal ob Mann oder Frau sind komplett raus, da sie ja gleichermaßen die zeitlichen Kapazitäten haben sich um ihre Versorgung selbst zu kümmern.

          • „Frauen „profitieren“ davon dann am ehesten wenn sie Alleinerziehend und dazu ansonsten mittellos sind“

            Im Großen und Ganzen schon, aber nicht in Details, weil auch mehr Geld für Frauengesundheit ausgegeben wird und Frauen mehr Förderungen bekommen. Von so Dingen wie Frauenhäusern und Frauenhilfetelefonen (siehe Hilfetelefongesetz, was nur für Frauen existiert) noch gar nicht gesprochen.
            http://www.gesetze-im-internet.de/hilfetelefong/__1.html

            Männer leisten bis zu 23% mehr Arbeitszeit in ihrem Beruf und haben die Mehrheit der risikoreichen, gefährlichen und gesundheitsschädlichen Jobs inne, die allerdings auch meistens mehr Einkommen bringen. Aber dementsprechend zahlen Männer auch mehr Steuern und Abgaben. Die kommen zwar der Gemeinschaft zu gute und Männer profitieren auch von den Ausgaben, die geschlechtsunabhängig sind, aber wenn es geschlechtsabhängige Gemeinschaftsausgaben gibt, dann sind es meist die Frauen, die davon profitieren.

          • Ja „Frauengesundheit“ bedeutet Schwangerschaftsuntersuchungen und Tests auf Geschlechtskrankheiten sowie „die Pille“ bis 21. Also alles Dinge die sich daraus ergeben Sex mit Männern zu haben. Frauenhäuser brauchen auch nur die von mir benannte Frauengruppe.

            Das mit der Arbeitszeit kommt daher, dass Männer keinen Ausfall wegen Kindern haben. Den Unterschied gibt es also auch nur, weil die Gesellschaft sinnvollerweise in dieser Hinsicht immernoch konservativ Arbeitsteilig ist was Kinder angeht.

          • „Ansonsten sind es ja nur Albernheiten wie kostenfreie Menstruationshygiene. Bei mir laufen die Kosten für diesen Punkt bei ca. 12€ im Jahr.“

            Es ist bestimmt keine reine Kostenfrage, sondern mehr eine der Höflichkeit.

            Wie würden wir es denn finden, wenn in öffentlichen Toiletten, Gaststätten und auf der Arbeit Klopapier und Handseife von jedem Individuum stets selbst mitgebracht werden müssten?

            Besonders zuvorkommende Örtlichkeiten bieten (ihren Gästen) ja sogar Haarspray und Deo (in Hotels auch kleine Shampoo-, Bodylotion- etc. Pröbchen) an – aber Binden und Tampons hab ich persönlich noch nie irgendwo zur freien Benutzung gesehen (Einwegrasierer hingegen schon). Du?

          • Ich meine nur Männer profitieren ja offenbar auch davon, denn nur sobald diese involviert sind machen diese Ausgaben im Punkt „Frauengesundheit“ Sinn.

            Zu der Jobauswahl greift ja das Freiwilligkeitsargument. Wenn ein Mann möchte kann er genauso Bürokaufmann, BWLer oder Friseur werden. Ohne besondere Risiken.

            Ich gebe dir aber Recht im Punkt „Frauenförderung“, diese Projekte verfehlen auch häufig ihr Ziel und nutzen damit keinem. Quoten finde ich auch falsch. Es profitieren dann am Ende eben nur die untypischen Frauen. Also solche ohne Kinderwunsch und/oder männlicheren Präferenzen.

          • „Ja „Frauengesundheit“ bedeutet Schwangerschaftsuntersuchungen und Tests auf Geschlechtskrankheiten sowie „die Pille“ bis 21.“

            Ja, und sowas wie etwa Brustkrebsbekämpfung. Und übrigens können sich Frauen Geschlechtskrankheiten auch beim Sex mit Frauen wegholen.

            „Das mit der Arbeitszeit kommt daher, dass Männer keinen Ausfall wegen Kindern haben.“

            Das mit der Arbeitszeit schließt auch Überstunden mit ein, auch hier sind Männer in der Überzahl. Ab der 40 Stunden-Woche aufwärts sind mehr Männer als Frauen zu finden. Die Arbeit in körperlich schweren, gefährlichen und risikoreichen Jobs (die ebenfalls oft mit regelmäßigen Überstunden oder aber Wochenendsarbeit einher geht wie etwa auf dem Bau und Straßenbau) kommt dann noch einmal oben drauf.

            Wenn die Frau derweil lieber zu Hause bleibt, wird diese Zeit auch durch den Partner und/oder der Gesellschaft bezahlt, also auch wieder mehrheitlich von Männern.

            Übrigens gibt es auch einen gewissen Prozentsatz von Frauen, die auch ohne Kinder- und Hausarbeit sich lieber bei ihrer Erwerbstätigkeit etwas zurück nimmt.
            „I have had several women who quit to stay home to “figure out what to do next”. No, not to stay home and care for children, but to mooch of a husband or a boyfriend while soul searching (aka: taking a language class or learning a new inapplicable skill that could be acquired after work). Incidentally, I have not had a single male employee quit with no plan in mind.“
            https://clarissasblog.com/2014/05/14/i-dont-want-to-hire-women/

          • Ich mein: zeig mir auch nur ein Mädchen/eine Frau, die noch nicht von ihrer Blutung überrascht wurde und irgendwo auf nem Klo hockte ohne entsprechendes Hygieneprodukt zur Hand. Warum akzeptieren wir das als sei es unabänderlich? Warum empfinden wir die Forderung sogar als „eher albern“? Ist sie das wirklich?

          • „Ich mein: zeig mir auch nur ein Mädchen/eine Frau, die noch nicht von ihrer Blutung überrascht wurde und irgendwo auf nem Klo hockte ohne entsprechendes Hygieneprodukt zur Hand. Warum akzeptieren wir das als sei es unabänderlich? Warum empfinden wir die Forderung sogar als „eher albern“? Ist sie das wirklich?“

            Warum sollte die Gesellschaft etwas zahlen, weil man überrascht werden kann?
            Der übliche Weg wäre wohl eher schlicht ein Sicherheitstampon/Binde in die Handtasche zu legen oder eine Freundin zu fragen.

          • „Zu der Jobauswahl greift ja das Freiwilligkeitsargument. Wenn ein Mann möchte kann er genauso Bürokaufmann, BWLer oder Friseur werden. Ohne besondere Risiken.“

            Abgesehen davon, dass auch die BWLer häufig Überstunden schruppen, besonders wenn sie karriere machen wollen, haben Männer auch das Risiko, ich sag mal, nicht „zum Schuss“ zu kommen, denn Frauen nehmen sich lieber Männer, die einem gewissen sozialen Status entsprechen. Also, eine Friseurin hat bessere Chancen bei der Partnerwahl als ein Friseur… Natürlich ist das dann immer noch quasi freiwillig, aber es existiert durchaus ein bestimmter sozialer Druck auf die Männer, der auch von Frauen mit aufgebaut und aufrecht erhalten wird.

          • @; Ich war schon in Restaurants in den es kostenlos Tampons nebst Toilettenpapier im Bad gab. Mein privates Toilettenpapier und Tampons/Binden muss ich aber weiter bezahlen.

          • Wer mit sozialem Druck kommt argumentiert wie eine Feministin. Die sagen ja auch es gäbe einen sozialen Druck dahingehend sich als Frau klein zu machen und deshalb währen sie erfolgloser etc.

          • Was ich übrigens super lustig – oder vielmehr als Hohn empfinde – ist ja, dass gleichzeitig nahezu überall diese speziellen Entsorgungsbeutelchen für Binden und Tampons rumhängen. Also es gibt wahrscheinlich Frauen, die die benutzen, aber eine Notwendigkeit stellen sie garantiert nicht da, für niemanden. Trotzdem gibt es sie.

          • Fändest Du es denn nu wirklich albern, wenn es sie auch in öffentlichen Einrichtungen (von der weiterführende Schule an aufwärts – in Kita oder Grundschule wäre das natürlich überflüssig) und Hotels zuverlässig kostenfrei gäbe?

          • @; ich habe sicher nichts dagegen Sachen umsonst zu bekommen. Ich sehe nur nicht, dass jemand dazu verpflichtet ist mir was zu schenken.

          • Wenn man nun die Beutelchen gegen das Hygieneprodukt austauschte – wer weiß, vielleicht würde dann gar nichts oder wenigstens kaum was (messbar) „verschenkt“ werden an Frauen? (man bedenke auch Mengerabatte… und dass selbstverständlich keine Markenprodukte erwartbar wären)

          • >>> Ja „Frauengesundheit“ bedeutet Schwangerschaftsuntersuchungen
            >>> und Tests auf Geschlechtskrankheiten sowie „die Pille“ bis 21.

            Selbst, wenn man die Kosten der Reproduktion herausrechnet übersteigen die Krankenkassenkosten von Frauen immer noch ca. um 32% die Kosten der Männer und das obwohl ca. 90-95% aller schweren Arbeitsunfälle (mit längeren Krankheitstagen) Männer betreffen.

            https://www.destatis.de/DE/Publikationen/STATmagazin/Gesundheit/2009_02/2009_02Krankheitskosten.html

            Selbst kinderlose ledige Frauen haben mehr Krankheitstage, weniger Arbeitsstunden und arbeiten mehr nur auf Teilzeit als Männer. So betrug die durchschnittliche Wochenarbeitszeit einer kinderlosen Frau im Jahr 2012 32,4 Stunden und bei einem kinderlosen Mann 38,9 Stunden.

            vgl. Seite 20:

            Klicke, um auf p_wsi_report_22_2015.pdf zuzugreifen

            Und selbst, wenn man berücksichtigt, dass Frauen aufgrund geringerer Belastungen im Leben eine höhere Lebenserwartung haben und gerade im Alter die Gesundheitskosten zunehmen, übersteigen die nach jeweiligen Lebensalter verglichenen Gesundheitskosten der Frauen noch um ca. 11% bzw. 6% (herausgerechnete Reproduktionskosten) die Gesundheitskosten der Männer. Und das wie gesagt, obwohl die Männer im Durchschnitt die gefährlicheren, riskanteneren, körperlich anstrengenderen, lebensverkürzenden Tätigkeiten übernehmen und somit selbst gleich hohe Gesundheitskosten für Frauen bereits peinlich sein müsste.

            Das ändert aber nichts daran, dass es im Wesentlichen die Männer sind, die in die Solidarkassen einzahlen und Frauen quasi in allen Bereichen (Gesundheit, Rente, Ausbildung, Unterhalt, …) quersubventioniert werden (und trotzdem plärren, sie würden angeblich benachteiligt werden).

            Wenn eine Frau auf Kosten der Allgemeinheit ausgebildet wird, gibt sie (im Durchschnitt) auch nicht das Gleiche wie ein Mann an die Gesellschaft zurück.

            https://sciencefiles.org/2017/10/02/frauenforderung-lohnt-sich-nicht-gesellschaftlicher-nutzen-tertiarer-bildung-fur-manner-dreimal-so-hoch/

          • @ ;

            > Wie würden wir es denn finden, wenn in öffentlichen Toiletten, Gaststätten und auf der Arbeit Klopapier und Handseife von jedem Individuum stets selbst mitgebracht werden müssten?

            In den *meisten* Ländern gibt es auf öffentlichen Toiletten beides nicht. Hat man halt eine Packung Taschentücher dabei, und ein Sagrotan-Wipe. Ich verstehe nicht, wieso es für Frauen so schwer ist, ein Tampon mitzunehmen, nachdem sie eh einen kompletten Hausrat mit sich rumzuschleppen.

          • „Wenn man nun die Beutelchen gegen das Hygieneprodukt austauschte – wer weiß, vielleicht würde dann gar nichts oder wenigstens kaum was (messbar) „verschenkt“ werden an Frauen? (man bedenke auch Mengerabatte… und dass selbstverständlich keine Markenprodukte erwartbar wären)“

            Die Beutel gibt es, weil die Frauen ihren Scheiß sonst in’s Klo schmeißen und das dann die Toilette verstopft, denn Hygieneprodukte lösen sich nicht auf wie Klopapier. Die Beutel müsste es also trotzdem weiterhin geben und sind eher etwas für die Reinigungskräfte, die dadurch weniger Arbeit haben.

            Ansonsten, wenn du sowas im Betrieb haben willst, geh doch über den Betriebsrat und rege sowas an.

            Kenne hier übrigens auch Hotels und Bars, die von Frauen betrieben werden. Die haben trotzdem keine Frauenhygiene kostenlos (hab höchstens mal einen Automaten gesehen, wo man sowas ziehen kann wie auch Kondome). Wieso nicht? Und ich habe so einige Lokale gesehen, da ich als Veranstalter oft unterwegs war, Werbung zu verteilen und die Verteilständer/Plakatflächen sind meistens auf den Klos.

            „Wer mit sozialem Druck kommt argumentiert wie eine Feministin. Die sagen ja auch es gäbe einen sozialen Druck dahingehend sich als Frau klein zu machen und deshalb währen sie erfolgloser etc.“

            Das ist aber ein ganzschöner Strohmann jetzt, denn wenn das eine zutrifft muss das andere nicht gleichzeitig auch zutreffen bzw die gleichen Mechanismen haben. Davon abgesehen habe ich eine soziale Komponente nie bezweifelt (höchstens die Kausalität). Worum es mir jedoch bei der Kritik geht, wenn es um feministische Argumente geht ist, dass Feministen die aktive Rolle von Frauen an der Gesellschaft nicht debattieren, sondern Männer dafür verantwortlich machen. Das gilt auch für so Dinge wie etwa pinke Spielsachen/Klamotten für Mädchen, die oft von den Müttern gekauft werden (und desshalb hergestellt werden) oder aber auch Kritik an den Outfits von Frauen, die ausschließlich in Frauenmagazinen stattfindet, welche von Frauen für Frauen geschrieben werden…

          • Alle diese Unterschiede die hier aufgeführt werden sind Resultat von persönlichen Entscheidungen. Frauen machen weniger Überstunden, weil sie weniger Ehrgeizig sind? Ok, niemand zwingt einen Mann zum Ehrgeiz. Der kann auch so leben „wie eine Frau“. Auch der Unterschied bei Gesundheitskosten wird wohl damit zusammenhängen, dass Frauen im Schnitt häufiger zum Arzt gehen. Hintert das Männer daran es ihnen gleich zu tun? Nein.

            Solange man durch persönliches Verhalten steuern kann, ob einen diese negativen oder positiven Aspekte treffen, sehe ich keinen Grund von Diskriminierung zu sprechen und folglich keinen Handlungsbedarf.

          • „In den *meisten* Ländern gibt es auf öffentlichen Toiletten beides nicht.“

            Und da möchtest Du hin, oder was willst Du sagen?
            Sind Arbeitgeber bei uns eigentlich dazu verpflichtet Klopapier und Seife vorzuhalten (oder nur bestimmte), oder könnten sie sich diesen Kostenfaktor einsparen wenn sie wollten?

            „Die Beutel gibt es, weil die Frauen ihren Scheiß sonst in’s Klo schmeißen und das dann die Toilette verstopft, denn Hygieneprodukte lösen sich nicht auf wie Klopapier. Die Beutel müsste es also trotzdem weiterhin geben und sind eher etwas für die Reinigungskräfte, die dadurch weniger Arbeit haben.“

            Meine Tampons entsorge ich übrigens nicht bloß privat – dem „Gebot“ zum Trotz – gänzlich ohne schlechtes Gewissen im Klo, und eine alte Binde wickelst Du als Frau normalerweise in die Verpackung der neuen, bevor Du sie in den Müll schmeisst (ansonsten würdest Du halt Klopapier dafür hernehmen). Ich glaube echt nicht, dass hier (eine vernünftige Klospülung – also mit normalem Druck – vorausgesetzt) für irgendjemand irgendein Zusatz-Nutzen erreicht wird.

          • Zum Thema Gratisseife auf Toiletten, aber keine Gratismonatshygiene:
            Die Seife ist auch nicht gratis. Die Kosten dafür werden auf die Preise des Restaurants umgelegt, oder bei Ämtern von Steuern bezahlt.

            Ein paar Sachen aus der Liste mache ich, aber hier: „2.Be pro-choice … Understand that the opposite of reproductive choice is forced childbearing.“ drehen sich mir die Fingernägel hoch. „Forced“, also erzwungen wäre es, wenn nicht nur das Kinderkriegen, sondern auch der Sex erzwungen ist. Das nennt man dann Vergewaltigung, und ist verboten.

          • Zum Thema Gratisseife auf Toiletten, aber keine Gratismonatshygiene:
            Die Seife ist auch nicht gratis. Die Kosten dafür werden auf die Preise des Restaurants umgelegt, oder bei Ämtern von Steuern bezahlt.

            Ein paar Sachen aus der Liste mache ich, aber hier: „2.Be pro-choice … Understand that the opposite of reproductive choice is forced childbearing.“ drehen sich mir die Fingernägel hoch. „Forced“, also erzwungen wäre es, wenn nicht nur das Kinderkriegen, sondern auch der Sex erzwungen ist. Das nennt man dann Vergewaltigung, und ist verboten.

          • „Die Seife ist auch nicht gratis. Die Kosten dafür werden auf die Preise des Restaurants umgelegt, oder bei Ämtern von Steuern bezahlt.“

            Obviously.
            Die Frage ist nur, warum das im allgemeinen Fall klaglos angenommen wird, in diesem einen speziellen aber eben als unangemessene Forderung harsch zurückgewiesen wird.
            Möglicherweise ja bloß, weil Männern daraus kein Vorteil erwüchse?

          • „Obviously.
            Die Frage ist nur, warum das im allgemeinen Fall klaglos angenommen wird, in diesem einen speziellen aber eben als unangemessene Forderung harsch zurückgewiesen wird.
            Möglicherweise ja bloß, weil Männern daraus kein Vorteil erwüchse?“Jein.
            1., was bspw. in Toiletten von Gaststätten vorliegen muss und was nicht, ist gesetzlich geregelt. Und ich sag mal so, wenn in einem Restaurant regelmäßig das Klopapier und die Seife ausgehen, kann es stillgelegt werden.
            2. wenn Sie eine Gaststätte mit Toiletten eröffnen wollen, die zusätzlich zur Grundausstattung Gratistampons anbietet, hält Sie niemand davon ab. Es wäre mir insgesamt sogar egal, wie Sie das finanzieren. Angebot und Nachfrage und so. Wenn Sie vom Preisleistungsverhältnis her genauso gut wie Ihre Konkurrenz zwei Straßen weiter sind, ok, wenn nicht, dann gehe ich zur Konkurrenz zwei Straßen weiter.
            3. warum sollten alle Nutzer eines Restaurants für eine Sache bezahlen, die höchstens die Hälfte nutzen würden? Wäre es nicht schlauer und fairer, diese Hälfte extra abzurechnen, in Form eines Automaten bspw.? Gratiskondome habe ich in Toiletten auch noch nie gesehen, und da beschwert sich auch niemand.

          • „Obviously.
            Die Frage ist nur, warum das im allgemeinen Fall klaglos angenommen wird, in diesem einen speziellen aber eben als unangemessene Forderung harsch zurückgewiesen wird.
            Möglicherweise ja bloß, weil Männern daraus kein Vorteil erwüchse?“Jein.
            1., was bspw. in Toiletten von Gaststätten vorliegen muss und was nicht, ist gesetzlich geregelt. Und ich sag mal so, wenn in einem Restaurant regelmäßig das Klopapier und die Seife ausgehen, kann es stillgelegt werden.
            2. wenn Sie eine Gaststätte mit Toiletten eröffnen wollen, die zusätzlich zur Grundausstattung Gratistampons anbietet, hält Sie niemand davon ab. Es wäre mir insgesamt sogar egal, wie Sie das finanzieren. Angebot und Nachfrage und so. Wenn Sie vom Preisleistungsverhältnis her genauso gut wie Ihre Konkurrenz zwei Straßen weiter sind, ok, wenn nicht, dann gehe ich zur Konkurrenz zwei Straßen weiter.
            3. warum sollten alle Nutzer eines Restaurants für eine Sache bezahlen, die höchstens die Hälfte nutzen würden? Wäre es nicht schlauer und fairer, diese Hälfte extra abzurechnen, in Form eines Automaten bspw.? Gratiskondome habe ich in Toiletten auch noch nie gesehen, und da beschwert sich auch niemand.

          • “ bspw. in Toiletten von Gaststätten vorliegen muss und was nicht, ist gesetzlich geregelt.“

            z.B. diese Auflage könnte ohne Schwierigkeiten um den diskutierten Punkt erweitert werden.

            „warum sollten alle Nutzer eines Restaurants für eine Sache bezahlen, die höchstens die Hälfte nutzen würden?“

            Wie hoch ist denn der Anteil der „Nutzer eines Restaurants“, der auch die Toilette (wenigstens einmal während des Besuchs) aufsucht?
            In jedem Fall wäscht sich bestenfalls nur jeder Dritte (Männer seltener, Frauen öfter) nach Verrichtung des Geschäfts die Hände mit Seife. Fändest Du es schlauer und fairer, diejenigen (die sich vorbildlich verhalten im Sinne der Gesundheit) da extra abzurechnen? Warum dann nicht auch Klopapier nurmehr blattweise aus dem Automaten? Normalerweise bräuchten Männer – ihrer Ansicht nach – ja in den meisten Fällen nichtmal dieses Hygieneprodukt, den (wahrscheinlich deutlich) höheren Verbrauch von Frauen finanzieren sie aber auch – bislang ohne Murren – mit.

          • @Semikolon:
            Sicher könnte man einfach ein Gesetz erweitern. Je mehr Gesetzestexte, desto besser. *g*g
            Ernsthaft, ich als Restaurantbenutzer profitiere von einem hygienischen Mindeststandard auf der Toilette, selbst, wenn ich diese nicht selbst benutze.
            Wenn manche Leute sich dort nicht die Hände waschen, obwohl sie es sollten, erhöht das das allg. Infektionsrisiko, und mein spezielles. Ergo finde ich es fair, dass diejenigen, die meinen, ohne Händewaschen auszukommen, zumindest die Seife und das Klopapier für ihre Mitmenschen mitfinanzieren. Über die Restaurantpreise. Es gibt auch Leute, die grundsätzlich keine fremden Toiletten benutzen, und trotzdem nicht murren, wenn sie mit ihrem Restaurantbesuch die Toilette mitfinanzieren.
            Ansonsten kenne ich von vielen Restauranttoiletten Vorrichtungen, die verhindern sollen, dass jemand mehr als seinen aktuellen Bedarf an Toilettenpapier oder Seife mitnimmt. Oder „ihren“, wenn das auf der Damenseite ähnlich konstruiert ist.
            Welchen Mechanismus würde es bei Gratistampon-und/oder-Bindenautomaten geben, der verhindert, dass sich jemand ihren Jahresbedarf dort komplett deckt?

            Aber wie gesagt, niemand verbietet Ihnen, ein Restaurant mit Gratismonatshygiene zu führen und die Kosten als Werbekosten oder so von der Steuer abzusetzen. Oder halt auf die Preise umzulegen, wenn’s besser funktioniert.

            Mal sehen, ob das diesmal ohne Doppelposting klappt.

        • „Frauen machen weniger Überstunden, weil sie weniger Ehrgeizig sind? Ok, niemand zwingt einen Mann zum Ehrgeiz. Der kann auch so leben „wie eine Frau“.“

          Überstunden passen übrigens schon ganz gut zu ausgeprägterem Narzissmus. (Die meisten Männer, die tagsüber z.B. hier kommentieren, dürften die vermeintliche Notwendigkeit zu behaupteter Mehrarbeit übrigens regelmäßig selbst provozieren durch eben ihr Verhalten)

          „Auch der Unterschied bei Gesundheitskosten wird wohl damit zusammenhängen, dass Frauen im Schnitt häufiger zum Arzt gehen. Hintert das Männer daran es ihnen gleich zu tun? Nein.“

          Im Gegenteil sogar, seit Jahren gibt man sich Mühe Programme aufzulegen, die Männer zu verbesserter Vorsorge animieren sollen (z.T. mit Prämien bzw. -nachlässen). Und es gibt außerdem die Betriebsärzte-Sparte, von der häufiger Männer als Frauen profitieren dürften (auf Kosten der Arbeitgeber, mein ich).

          • „Die meisten Männer, die tagsüber z.B. hier kommentieren, dürften die vermeintliche Notwendigkeit zu behaupteter Mehrarbeit übrigens regelmäßig selbst provozieren durch eben ihr Verhalten“

            Irgendjemand muss euch durchgeknallten, gelangweilten Feministinnen ja widersprechen, sonst richtet ihr noch mehr Schaden an.

      • „Auch Männer sind nicht gezwungen Kinder zu bekommen“

        Dieser Kommentar lässt mich weitgehend ratlos zurück.

        Was hat die Frage „Wie könnte ich besser sein?“ um Himmels Willen damit zu tun, wozu jemand gezwungen ist?

        • Das war ein Kommentar zum Bild auf dem Männer auflisten sie wären schon beschäftigt Versorger zu sein. Deshalb meine ich sie sind schon selbst dafür Verantwortlich, wenn sie Frau und Kind haben und auch dafür, dass sie sich eine Partnerin gesucht zu haben die eben so einen Versorger fordert.

          • @Alice,

            was hat die Frage, ob sie für ihre Lage selbst verantwortlich sind mit der Frage zu tun, ob sie sich dringend bessern müssten?

            Ist nicht (gerade) der Umstand, dass sie aus eigener Entscheidung Verantwortung für Frau und Kind übernommen haben, Grund genug zu der Annahme, dass sie moralisch etwa 25 Stockwerke oberhalb der feministischen Kackbratze einzuordnen sind, die glaubt, ihnen erzählen zu müssen, wie sie sich bessern könnten?

          • Ich habe das Bild verstanden als: Was wollt ihr denn noch alles, seht wie sehr wir schon belastet sind? Deshalb sage ich: Man muss es auch mit sich machen lassen.

            Das es die Möglichkeiten zur Verhütung mit Pille für Männer nicht gibt, kann man ja nicht politisch ändern, oder? Sonst hätte nichts dagegen. Ich unterschreibe Petitionen dazu gern.

      • „Auch Männer sind nicht gezwungen Kinder zu bekommen“? Im Gegensatz zur Frau müssen sie mit einem Verhütungsunfall oder -Betrug leben. Ich habe prinzipiell kein Problem mit Pro Choice, aber ich hätte durchaus auch gerne so eine Option für Männer,

  1. Als würden Kommunisten Empfehlungen an Unternehmer herausgeben, was sie tun können, um dem Kommunismus zur Macht zu verhelfen. Übergib den Betrieb der kommunistischen Partei, überschreibe ihr dein Vermögen …usw.

    Es werden einfach die eigenen ideologischen Ideen als objetive Wahrheiten unterstellt („Trans women are women. Trans men are men.“) und die anderen aufgefordert, sie sich zu eigen zu machen, ohne Fragen zu stellen. Lächerlich!

      • @only me

        Lies mal die Leistungs- und Einkommens- bzw. Ausgabenberichte der Heinrich-Böll-Stiftung.
        Das ist DER Kommunismus, den sich Frauen und andere Feministinnen vorstellen.
        Natürlich *für* Frauen und *von* Männern finanziert.

        Die Liste der Feministinnen beginnt mit einer verschrobenen Ideologie, die man widerspruchslos zu akzeptieren und hat und ab Punkt 2 geht´s ums Geld.
        *Für* Frauen und *von* Männern.
        Sie sind ausgesprochen fleißig, jedes Geschlechterstereotyp zu reproduzieren das überhaupt existiert.
        Respekt!

  2. Was sagt ihr zu den Tipps?

    Im wesentlichen:
    – Alles wird mit allem verknüpft, damit auch schwache Forderungen nicht kritisiert werden dürfen.
    – „Akzeptiere, dass Du dumm und minderwertig bist und keine eigenen Ansprüche stellen darfst“ ist Geisteshaltung, die dahintersteht.

  3. Autsch. Diese erbärmlich triefende Selbstgerechtigkeit, mit der „prioritize kindness“ und „befriend children“ gefordert wird..

    Letztendlich geht es gar nicht darum, irgendetwas zu fordern. Es geht wohl eher darum, sich selbst zu erheben, indem man so tut, als ob man anderen erst erklären müsste, dass man möglichst freundlich ist und Kinder unterstützt.

    Die gleiche Kategorie wäre es, wenn man Schwarzen erklären würde, dass sie nicht stehlen sollen.

    • Ich hab übrigens gerade eben erst gelesen, dass Narzissmus doppelt so häufig bei Männern als bei Frauen auftritt:
      http://www.ksta.de/panorama/interview-mit-psychiater-raphael-bonelli–narzissten-sind-beratungsresistent–25586070

      (aufgrund eines – wirklich kleinen – Zwischenfalls mit meinem Vater versuche ich gerad erstmals herauszufinden, ob nicht vielleicht das die Persönlichkeitsstörung ist, die ihn bisweilen zu einem unerträglichen Tyrannen macht. Obwohl er sich insgesamt durchaus schon stark gebessert hat verglichen mit dem Mann meiner Kindheit und insbesondere Jugend)

      • Ja, würde mich auch nicht wundern, wenn es in deiner Familie eine Häufung von Cluster-B-Persönlicjhkeitsstörungen gibt.
        Hysterikerinnen, Borderlinerinnen, Narzissten und Antisoziale (letztere eher männlich) sind letztlich nur verschiedene Ausprägungen einer ähnlichen Grundstörung.

        • Bei Psychopathen gibt es mittlerweile geschlechtsspezifische Checklisten, da man nun davon ausgeht, dass sich dieselbe Störung im Verhalten von Frauen anders zeigt. Kann mir vorstellen, dass das bei Narzissmus auch so ist. Also die Checklisten von einem männlichen Prototypen ausgehen und dabei übergehen, dass weiblicher Narzissmus sich auf Grund geschlechtsspezifischer Umstände und Möglichkeiten im Verhalten anders ausprägt.

      • „Ich hab übrigens gerade eben erst gelesen, dass Narzissmus doppelt so häufig bei Männern als bei Frauen auftritt“

        Es sind ja auch die wenigsten Frauen Feministen.

        85% Of Americans Believe In Women’s Equality, But Only 18% Identify As Feminist
        http://thelala.com/believe-womens-equality-identify-as-feminist/

        Only 7 per cent of Britons consider themselves feminists
        http://www.telegraph.co.uk/women/life/only-7-per-cent-of-britons-consider-themselves-feminists/

        Only 1 in 3 Women Identify as Feminists — Despite ‘Feminist’ Beliefs
        https://www.yahoo.com/lifestyle/only-1-in-3-women-identify-as-feminists-despite-feminist-beliefs-153424581.html

        • Die Prävalenz von Narzissmus wird (die Geschlechter zusammengefasst) auf ungefähr 5 % geschätzt – Männer sind hier wie gesagt (angenommen) doppelt so häufig betroffen.

          • Feminismus hat sich – immer auch – um allgemeine Inklusion bemüht. Anti-Rassismus und Minderheiten-Schutz (und also gerade das Eintreten für „Andersartige“) wäre meinem Verständnis nach nun nicht unbedingt von einer (Gruppe von) besonders narzisstischen Persönlichkeit(en) zu erwarten.

          • Das Hauptanliegen des Feminismus ist die Bevorzugung einer gesellschaftlich und rechtlich bereits privilegierten Gruppe: Frauen.

          • Es geht nicht um Antirassismus, Rassismus gegen Weiße Männer ist für Feministinnen kein Problem. Und um Minderheiten nur in sofern, als man ihnen Vorteile auf Kosten der Mehrheit verschaffen will, und unter der Hand die weibliche Mehrheit zur verfolgten Minderheit erklärt.

          • „Feminismus hat sich – immer auch – um allgemeine Inklusion bemüht.“

            Nö, hat er sich nicht, Suffragetten haben sich teilweise ausdrücklich nur für das Wahlrecht weißer Frauen eingesetzt, besonders in den USA. Im Laufe der 2. Welle und dann entgültig in der 3. Welle kam, auf von der 2. Welle erarbeiteten Derivate marxistischer Theorien basierend, die Intersektionalismus-Theorie dazu, aber meiner Unterstellung nach aus stategischen Gründen, denn Feministen empfanden es als taktisch günstig, alle Emanzipationsbewegungen unter ihrer Fuchtel zu vereinigen und so ihren Zuspruch zu erweitern, indem andere marginalisierte Gruppen überzeugt werden sollen, dass Feminismus auch für sie arbeiten würde und dass jede Benachteiligung im Grunde auf das „Patriarchat“ des Mannes (+cis, +weiß, +hetero) zurück geführt werden könnte.

            Allerdings gibt es immer noch Strömungen, die keine allgemeine Inklusion wollen, etwa der Differenzfeminismus, der gynozentristische Feminismus und die TERFs aber auch bestimmte Teile radikaler Feministen, die ganz geziehlt weiße (+cis, +hetero) Männer ausgrenzen wollen, da sie diese als den Feind ansehen.

            „wäre meinem Verständnis nach nun nicht unbedingt von einer (Gruppe von) besonders narzisstischen Persönlichkeit(en) zu erwarten.“

            Eben darum schrieb ich ja, das Feminismus im allgemeinen auch nicht als narzistisch gilt, es aber im Grunde ist.

          • „Nacktheit in der Öffentlichkeit“

            Stimmt so nicht (muss aber auch bekannt sein hier)

            Bevor ich jetzt Alles durchgehe: von welchem dieser Punkte genau siehst Du Dich denn betroffen?

          • „Im Laufe der 2. Welle und dann entgültig in der 3. Welle kam, auf von der 2. Welle erarbeiteten Derivate marxistischer Theorien basierend, die Intersektionalismus-Theorie dazu,“

            Bereits der während der zweiten Welle der Frauenbewegung zu Einfluss gelangte klassische Radikalfeminismus ist aus marxistischer Sicht anti-marxistisch, da er dazu beiträgt die Klassensolidariät zwischen Frauen und Männern zu spalten.

            Und das politisch korrekte Intersektionalitätsverständnis und die Identitätspolitik des postmodernen Gender/Queer-Feminismus der dritten Welle der Frauenbewegung sind aus marxistischer Perspektive erst recht anti-marxistisch.

            Zu den ideengeschichtlichen Ursprüngen der zeitgenössischen Intersektionalitätstheorien siehe folgenden Beitrag von mir, (aus dem Graublau auf Geschlechterallerlei einen Artikel gemacht hatte):

            https://geschlechterallerlei.wordpress.com/2016/12/19/gastartikel-leszek-ueber-intersektionalitaet/

            Zum faktisch anti-marxistischen Grundcharakter des politischen korrekten Postmodernismus siehe außerdem folgenden Beitrag von mir:

            https://geschlechterallerlei.wordpress.com/2016/11/02/gastartikel-nutzt-die-postmoderne-political-correctness-den-neoliberalen-oekonomischen-herrschaftseliten/

            Und zu den ideengeschichtlichen Grundlagen des Konzepts binärer Oppositionen und dualistischer Hierarchien in der postmodernen Political Correctness siehe folgenden Beitrag von mir:

            https://allesevolution.wordpress.com/2017/05/31/ideengeschichtliche-urspruenge-des-konzepts-binaerer-oppositionen-und-dualistischer-hierarchien-in-der-postmodernen-political-correctness-gastartikel/

          • „Bevor ich jetzt Alles durchgehe: von welchem dieser Punkte genau siehst Du Dich denn betroffen?“

            Also, ich war von der Benachteiligung von Jungen in der Schule direkt betroffen genauso wie von dem Problem der Gleichstellungsbeauftragten und den günstigeren Arbeitsschutzregeln für Frauen, da ich ein Mann bin der kleiner ist der Durchschnitt, werde ich von dem Schutz nicht erfasst, da der nur zwischen Frauen und Männern unterscheidet und nicht zwischen individuellen Eigenschaften, abgesehen von den alltäglichen Dingen wie etwa Frauenparkplätzen, Frauenuni, Mädchenförderung usw…

          • „ich war von der Benachteiligung von Jungen in der Schule direkt betroffen“

            Konkret heißt das?

            „genauso wie von dem Problem der Gleichstellungsbeauftragten“

            Und das wiederum meint?

            „und den günstigeren Arbeitsschutzregeln für Frauen, da ich ein Mann bin der kleiner ist der Durchschnitt, werde ich von dem Schutz nicht erfasst, da der nur zwischen Frauen und Männern unterscheidet und nicht zwischen individuellen Eigenschaften“

            Ok, vielleicht hast Du da einen Punkt. Kann ich ohne nähere Angaben nicht beurteilen (btw bin auch ich deutlich kleiner als der weibliche Durchschnitt. Sollte ich mich deshalb von besagten Normen – so wie Du – als besonders benachteiligt wahrnehmen bzw. ausgeben?)

            „abgesehen von den alltäglichen Dingen wie etwa Frauenparkplätzen“

            Wenn die allenthalben als „Mutter&Kind“ bzw. „Familienparkplätze“ gekennzeichnet wären, würdest Du Dich dann auch benachteiligt fühlen?

            „Frauenuni, Mädchenförderung usw“

            Und inwiefern sahst Du Dich dadurch genau benachteiligt?

          • „Konkret heißt das?“

            Ich war einer dieser Schulversager, was mehrheitlich Jungen betrifft, während die Mädchen in meiner Schule gefördert wurden.

            „Kann ich ohne nähere Angaben nicht beurteilen“

            https://auschfrei.wordpress.com/2016/04/26/rechte-19-arbeitsschutz/

            „Wenn die allenthalben als „Mutter&Kind“ bzw. „Familienparkplätze“ gekennzeichnet wären, würdest Du Dich dann auch benachteiligt fühlen?“

            Es geht bei Frauenparkplätzen nicht um Mutter&Kind btw. politisch Korrekt „Familienparkplätze“, sondern um Parkplätze die am Eingan/Ausgang liegen und besonders geschützt/überwacht werden, obwohl Männer häufiger Opfer von Gewalt in der Öffentlichkeit werden als Frauen.

            Familien- und Behindertenparkplätze sind die einzigen die ich respektiere, weil sie logisch Sinn machen, da man mit Kinderwagen oder Rollstuhl/Gehhilfe usw. einfach mehr Platz und Barrierefreiheit benötigt.

          • Wieso so einsilbig?^^

            „Ich war einer dieser Schulversager“

            Und ich war einer dieser häufigst (entschuldigt wie unentschuldigt abwesenden) Schulvermeider.
            „Besondere Förderung“ gabs zu meiner Zeit (aufm Gymi) keine, bzw. sie bestand im Einzelfall bloß darin, dass mich über meine Jugend hinweg ein paar Lehrer mal ansprachen, weil sie den Eindruck hatten, es ginge mir allgemein nicht so gut.

            Welche (Mädchen-)Förderung enthielt man Dir denn vor?

            „Für Frauen gilt also ein wirksamerer Arbeitsschutz. Sie müssen geringere Lasten bewältigen, als man Männern zumutet.“

            Was bedeutet das denn real z.B. in den klassischen Frauenjobs der Alten- und Krankenpflege?
            Oder auf Deiner Arbeitsstelle?

            „Es geht bei Frauenparkplätzen nicht um Mutter&Kind btw. politisch Korrekt „Familienparkplätze“, sondern um Parkplätze die am Eingan/Ausgang liegen und besonders geschützt/überwacht werden“

            Du meinst damit das Privileg von Videoaufzeichnungen (?) und evtl. auch die bessere Beleuchtung in Parkhäusern (Letzteres i.d.R. weil eben nah am Eingang)? (Beschränkt sich der Vorteil auf Freiluft-Parkplätzen nicht eher rein auf die günstige Lage?)

            „Familien- und Behindertenparkplätze sind die einzigen die ich respektiere, weil sie logisch Sinn machen“

            Persönlich könnte ich sehr gut damit leben, wenn Frauenparkplätze (verbreitert und) umetikettiert würden. Das jetzt ist kein Vorteil, den icke irgendwie vermissen würde.

      • @ Semikolon

        „Ich hab übrigens gerade eben erst gelesen, dass Narzissmus doppelt so häufig bei Männern als bei Frauen auftritt:“

        Bei solchen Aussagen muss man nach meinen Kenntnissen immer etwas vorsichtig sein. Dem Klinischen Psychologen und Experten für Persönlichkeitsstörungen Peter Fiedler zufolge gibt es auch das Phänomen einer geschlechtsspezifischen Vergabe von Diagnosen, d.h. bei gleicher bzw. sehr ähnlicher Symptomatik kriegen Männer manchmal eine narzisstische Persönlichkeitsstörung, Frauen hingegen eine histrionische Persönlichkeitsstörung diagnostiziert. So ähnlich auch bezüglich der antisozialen Persönlichkeitsstörung und der Bodererline-Persönlichkeitsstörung. Der Anteil an Frauen mit narzisstischer oder antisozialer Persönlichkeitsstörung wird daher wahrscheinlich als geringer eingeschätzt als er eigentlich ist.

        • „Alle drei Narzissmusfacetten Anspruchshaltung, Machtstreben und Gefallsucht sind bei Männern stärker ausgeprägt. Zu diesem Ergebnis kommen US-amerikanische Psychologen, die in einer Metaanalyse 355 Einzelstudien der letzten 30 Jahre mit insgesamt über 470.000 Teilnehmern ausgewertet haben. … Der Geschlechtsunterschied ließ sich nur beim nach außen drängenden grandiosen, nicht aber beim in sich gekehrten vulnerablen Narzissmus finden. Hinsichtlich der drei Facetten gab es den größten Geschlechtsunterschied bei der Anspruchshaltung (d = .29), den zweitgrößten beim Machtstreben (d = .20) und einen kleineren bei der Gefallsucht (d = .04) – jeweils mit höheren Narzissmuswerten bei den Männern. Der stärker ausgeprägte männliche Narzissmus ließ sich also vor allem darauf zurückführen, dass Männer mehr für sich beanspruchten und machthungrig waren. … In einer immer egoistischer werdenden Gesellschaft nahmen die Forscher steigende Narzissmuswerte über die Jahre hinweg an. Aber weder bei Männern noch bei Frauen wurden in den letzten 20 Jahre steigende Werte gefunden. Jüngere Generationen waren nicht narzisstischer als ältere, und der Geschlechtsunterschied – mehr Selbstverliebtheit bei Männern – blieb über mehrere Generationen hinweg unverändert. Auch das Lebensalter hing nicht mit dem Narzissmus zusammen. In allen Altersgruppen hatten Männer und Frauen für sich genommen ähnliche Werte, und in allen war der besagte Geschlechtsunterschied zu finden.“

          http://www.wirtschaftspsychologie-aktuell.de/lernen/lernen-20150421-emily-grijalva-maenner-sind-narzisstischer.html

          • @Semikolon

            1. Überzeugt mich nicht.
            Damit wird eigentlich nur gemessen, was *umgangssprachlich* ein „Narzisst“ ist, aber das sind m.E. nicht ernsthaft Merkmale einer *narzisstischen Persönlichkeitsstörung*.

            Lies bitte mal bei Twenge weiter nach, die das aus wissenschaftlicher Sicht anders sieht:

            „1. Increases in narcissism: Four cross-sectional, one retrospective, and four over-time datasets are consistent with higher narcissism among those in more recent (younger) generations. These use three different measures of narcissism (the NPI, the California Psychological Inventory, and a clinical interview for Narcissistic Personality disorder) and occur across several age groups and cultures:

            2. Traits related to narcissism have also increased, such as extrinsic values, unrealistic expectations, materialism, low empathy, agentic (but not communal) self-views, self-esteem, self-focus, choosing more unique names for children, less concern for others, less interest in helping the environment, and low empathy. Studies consistently show increases in these traits, except the data on self-esteem are mixed. Self-esteem increases in elementary school, middle school, and college students, but is unchanged among high school students in 2 out of 3 studies. Many of the studies below use data from Monitoring the Future, the same database of high school students that critics claimed showed no meaningful generational differences.

            5. Finally, the NYT article critiqued the Narcissistic Personality Inventory, suggesting it did not measure narcissism but instead measured “desirable traits.” Although some NPI items might seem fine in isolation (e.g., “I am assertive”), the total score predicts narcissistic behaviors, not just a few items. In addition, other items don’t sound quite as desirable (“I can live my life any way I want to,” “I find it easy to manipulate people.”) (…) Some research suggests narcissism has grandiose and vulnerable forms. The NPI captures grandiose forms. A large body of research has covered these issues.“

            https://www.psychologytoday.com/blog/the-narcissism-epidemic/201308/how-dare-you-say-narcissism-is-increasing

            2. Überzeugt mich auch aus gender Perspektive nicht:

            „Similar to the results of the nationwide meta-analysis (Twenge et al., 2008a), the increase over the generations was stronger for college women for 1994 versus 2008–2009, than for college men.“

            https://www.psychologytoday.com/files/attachments/4330/npitimeupdatespps.pdf, S. 102

          • „Alle drei Narzissmusfacetten Anspruchshaltung, Machtstreben und Gefallsucht sind bei Männern stärker ausgeprägt.“

            Machtstreben – ja, aber eine Anspruchshaltung? Da muss man sich nur jede Studie zum Datingverhalten von Frauen ansehen. Anderen gefallen wollen ist auch etwas das man eher mit Frauen in Verbindung bringt. Männer ist vieles einfach egal. Die Bestätigung dieses Mindsets wurde doch sogar schon von Fraun->Mann Transmenschen beobachtet, die eine Hormontherapie gemacht haben. Die haben dann gemerkt das ihnen die Meinungen von anderen weniger kümmern.

          • Sagt nicht, Du würdest Deine Ex nicht als Borderlinerin bezeichnen? Sondern als?

            Und Dich selbst hälst Du auch nicht für den Größten, Besten, Tollsten? Du erkennst heutzutage, welche Fehler Du in der Beziehung damals mit ihr (oder auch vor Gericht) gemacht hast? Nämlich z.B.?

          • Netter Versuch, Trollinchen.
            Remember the Topic?
            ( OT : Und ja. ich weiß recht genau was ich falsch gemacht habe [ Kind gezeugt ] und was für eine Störung bei der Exe vorliegt. PAS, 2. Generation )

          • „ich weiß recht genau was ich falsch gemacht habe [ Kind gezeugt ]“

            Da würde sich Dein Kind aber freuen, wenn es das wüsste…

            „und was für eine Störung bei der Exe vorliegt. PAS“

            Das ist kein Krankheitsbild, sondern Pseudowissenschaft.

      • Ich hab übrigens gerade eben erst gelesen, dass Narzissmus doppelt so häufig bei Männern als bei Frauen auftritt:

        @ Semikolon

        Glaub nicht alles, was in der „Brigitte“ geschrieben steht.

        Als psychisch auffällig gilt in der Regel eine signifikante Abweichung von der Norm. Da Frauen fast immer ausgeprägt narzisstisch sind, wird ein solches Verhalten als normal klassifiziert, während es bei Männern wegen der relativen Seltenheit als Abweichung von der Norm und damit als potentiell krankhaft klassifiziert wird und damit in den Fokus gerät. Ausserdem wird ausgeprägt narzisstisches Verhalten bei Männern als sozial auffälliges Verhalten sanktioniert während es bei Frauen toleriert wird, so dass narzisstische Männer im Gegensatz zu solchen Frauen in Konflikt mit ihrem Umfeld geraten was wiederum solches Verhalten als krankhaft erscheinen lässt.
        Eine „durchschnittliche“ Frau verbringt etwa 2 Jahre ihres Lebens vor dem Spiegel. Noch Fragen?

        • „Eine „durchschnittliche“ Frau verbringt etwa 2 Jahre ihres Lebens vor dem Spiegel. Noch Fragen?“

          Deiner Meinung nach verbrächte sie – die durchschnittliche Frau – diese Zeit dann überwiegend damit, ihr Spiegelbild als perfekt anzuhimmeln?

          Das wäre doch vielmehr die klassisch-männliche Art sich wahrzunehmen, während Frauen weit eher unzufrieden auf „Makel“ fokussieren.

          Die meiste Zeit davon müsste ohnehin fürs Make-Up anbringen und richten draufgehen, getreu dem de Beauvoirschen Motto…

      • „Persönlichkeitsstörung ist, die ihn bisweilen zu einem unerträglichen Tyrannen macht.“

        Worin äußert sich das? Hast du nicht kürzlich noch geschwärmt, dass er dein Haus mit ausbaut, oder so? Oder war das dein Schwiegervater?

        Dass Misshandlung und schlechte Erfahrungen im Kindesalter sich äußerst destruktiv auswirken, ist bekannt. Eine der eher fatalen Vater-Kind-Beziehungen:
        http://kriegsursachen.blogspot.de/2010/11/kindheit-von-mao-zedong.html
        hat einige Millionen Unschuldige das Leben gekostet.

        • Wenn ihm irgendeine Kleinigkeit nicht passt, ich nicht sofort springe und tue was er sagt wann er das einfordert, kann er absolut rasend vor Wut werden. Und danach straft er mit Schweigen, das typische Bild aus Kinderzeiten: er sitzt da mit verschränkten Armen und bösem Blick, der aber an mir vorbeigeht, mindestens über Tage bzw. (damals) solange bis meine Mutter mich nötigen konnte, mich bei ihm „zu entschuldigen“. (Meine Mutter hat sich übrigens als ich klein und bevor er zum ersten Mal trocken war – was die Sache schon stark erleichterte – in meinem Zimmer vor seinen verbalen Ausrastern versteckt, in der gerechtfertigten Annahme, dass er den Schlaf seines kleinen Mädchens nicht so direkt stören würde).

          Er selbst hat in seinem Leben wohl noch nie um Entschuldigung gebeten, jedenfalls nicht bei mir. Nicht nachdem er uns (mehr als einmal) „zur Strafe“ den Strom abstellte (nicht am Kasten selbst, er hatte da irgendwo so ne Vorrichtung versteckt, die einen Kurzschluss verursachte). Nicht nachdem er (wiederholt) versuchte mich (als Jugendliche) vor die Türe zu setzen. Nicht nach seinen absurden (nicht scherzhaft, sondern in höchstem Aufruhr geäußerten) Vorwürfen in der Art wie „ihr wollt mich vergiften“ etc.

          Was er veranstaltet hat „aus Ärger“, war viel zu oft viel zu überzogen, klar war mir das immer schon.
          Hab ich unserer Großen (die ist allmählich nämlich aus dem Welpenschutz-Alter raus, was sie zu ihrem wie meinem Leidwesen auch schon bemerken musste) gestern noch gesagt: nicht Alle sind so, da brauchst Du nur auf Deinen Vater schauen zum Vergleich…

          Für ein gutes Indiz für den Verdacht „Narzissmus“ halte ich z.B. die Erinnerung an seinen Trinkspruch anlässlich unserer Hochzeit. Da hat er doch glatt die Hochzeitsgesellschaft um Ruhe gebeten um zu meinem Frisch-Angetrauten zu sagen, endlich habe dieser erreicht, worauf er so lange nur hoffen durfte: von nun an dürfe er ihn endlich duzen!

          Ach sorry, so richtig will ich mich gar nicht erinnern.
          Und er hat natürlich auch gute Eigenschaften.

          • Laiendiagnosen auf Narzissmus sind im Netz ja schon länger groß in Mode, gibt es div. Websites dazu, meist von Femis u. Mutterkultlern – aber auch ein paar kleinere Grüppchen von entsorgten Vätern, quasi als Gegenreaktion.
            Hysterische Kinderkacke i.d.R.

          • Geraten wir bei Narzissten übrigens soweit ich weiß _immer_ (wo möglich) zu völligem Kontaktabbruch. Das ist auch das, was quasi sofort als Handlungsanweisung von meinem Therapeuten damals Anfang 20 (in meiner womöglich schwersten depressiven Phase) kam (und mich nicht in die Praxis zurückkehren ließ) – dabei hatte ich noch gar nicht viel erzählt, weil dafür noch gar nicht genug Zeit gewesen war.

            2 aktuelle, kleine Anekdoten, die eigentlich auch gut in dieses Bild passen, wie ich meine: vor wenigen Wochen war mein krebskranker (inzwischen verstorbener, einziger leiblicher) Onkel zu Besuch, und er musste ihm gegenüber unbedingt erwähnen, dass er beim Arzt gewesen war und – den Umständen entsprechend – eigentlich tipptopp in Ordnung sei. Einmal geäußert hätte man den Ausspruch als bloße Information durchgehen lassen können. Nach dem dritten, ausführlichen Betonen seiner „Gesundheit“ musste ich die Situation jedoch komplett verlassen, weil ich kurz vorm Platzen stand ob der Unangemessenheit seines Verhaltens.

            Und dann eben der jüngste Zwischenfall: am Wochenende ist meine Mutter in einen Nagel getreten, Dienstag wurde sie ins Krankenhaus eingewiesen, möglicherweise zur OP. Mittwoch mittag klingelte dann das Telefon und grußlos polterte er in seinem Schimpftonfall los: wie toll es doch sei, dass mich überhaupt nicht interessierte wie es ihr ginge, soweit ginge es ihr aber gut, operiert sei sie nicht. Als mir in dem Moment klar wurde, dass ich damit in 30 Sekunden bereits alle relevanten Informationen erhalten hatte, nur mehr endlose Tiraden „meiner Schlechtigkeit“ zu erwarten standen, beendete ich ohne ein weiteres Wort „das Gespräch“. Leider hat er später am Tag noch unserer Großen denselben Vorwurf des Desinteresses gemacht was sie sprachlos und irritiert zurückließ, nicht zuletzt, weil sie mit ihrer Oma via Handy bzw. whatsapp die gesamte Zeit über in Kontakt stand. In solchen Situationen muss dann mein Mann (den er ziemlich sicher nicht so behandeln würde) als Puffer/Bote herhalten, und eben der brachte mich dann auch indirekt drauf, was die wahre Ursache seines „Ärgers“ jetzt sein könnte. Seit weniger als einem Jahr ist er nämlich als Diabetiker diagnostiziert und eingestellt und hat selbst bemerkt, dass er seither viel ausgeglichener ist, sich seltener aufrege. Wo meine Mutter jetzt nicht da ist, fürchtet er womöglich um seine regelmäßigen Mahlzeiten (er erwartet selbstverständlich ohne gesonderten Hinweis von mir, dass ich den Part für seine Hauptmahlzeit zu sorgen übernehme. Gestern gabs Hähnchen mit Krautsalat und Brötchen für ihn, vorgestern aber – nach dem Anruf also – konnte er mich mal, da wars mir schlicht scheißegal, ob er was isst)…

    • Und die beiden Tussis da in dem Video, die sind so richtig … wie soll man es nennen … doof, dämlich? Die Schrupp könnte denen erzählen, Frauen würden seit ein paar Trillionen Jahren unterdrückt und so, und die wären happy wie nur irgendwas.
      Ist Feminismus Ausdruck einer psychischen Krankheit? So allmählich glaub ich das. Bei vielen ist da ein gewaltiger Sprung in der Schüssel.

  4. Warum bitte sollten Männer Frauen helfen? Darüber machen die sich keine Gedanken. Der Feminismus ist ein gynozentrisches Umerziehungsprogramm für Männer. Warum sollten die ’starken‘ Frauen, von denen man dauernd hört nicht alleine klarkommen und so dringend auf männliche Hilfe angewiesen sein? 16. Jerk off without man for a while, girls.

  5. Ich wüsste nicht, weshalb ich als Mann für irgendwelchen Schrott von meinen männlichen Mitgenossen verantwortlich sein sollte, aber auch nicht, für den Schrott, den die Frauen abliefern. Ich bin mal für mein Verhalten verantwortlich, der Rest ist Sippenhaftung, und wurde vermutlich noch im Mittelalter praktiziert.

  6. 1. […] Trans women are women. Trans men are men. […] Non-binary bla bla …

    Das ist Selbstwidersprüchlich. Ich glaube auch, dass Transfrauen Frauen sind und Transmänner Männer. Aber sie können nicht gleichzeitig „Nicht-Binär“ sein. Die Dame hat keine Ahnung, wovon sie redet.

    2. […] forced childbearing […]

    Mit der Einwilligung zum Sex gibt eine Frau auch die Einwilligung, ein Kind zu bekommen.
    Ein absolutes Recht auf Abtreibung würde ich sehen, wenn eine gesundheitliche Gefahr für die Mutter gegeben ist. Nach einer Vergewaltigung würde ich das auch noch akzeptieren, auch wenn das Kind eigentlich nichts dafür kann.

    3. Support subsidized birth control […]

    Ich denke nicht dran. Wer den Spaß hat, soll auch für die Verhütung selbst aufkommen.

    […] Support women’s healthcare […]

    Mache ich doch schon. Ich zahle KV-Beitrag.

    […] (or even prioritize) women […]

    Wieso prioritize? Ich dachte, es geht um Gleichberechtigung?

    4. Support nontaxed menstrual products. […]

    Dann will ich auch steuerfreie Rasierklingen und -schaum.

    5. […] egalitarian paid parental leave […]

    Da wäre ich sofort dafür. Jetzt müssten nur noch die Frauen kein Problem mit Männern haben, die Elternzeit nehmen.

    6. […] are a man who votes and you prioritize women’s issues […]

    Ich bin mir nicht mal sicher, ob das, was sie als „women’s issues“ sieht, überhaupt welche sind.

    7. […] in a group composed of only men […] ask yourself why there are no women present.

    Das frage ich mich, und die Antwort ist meistens einfach:
    – Privat: Männer wollen manchmal unter sich sein, genau wie Frauen. Frauen nehmen ja auch ihre Männer nicht mit auf einen „Mädelsabend“ (zum Glück).
    – Arbeit: Unter 10 Bewerbern bei uns dieses Jahr war genau eine Frau. Wir hätten sie gerne eingestellt, aber der Anfahrtsweg hat ihr nicht zugesagt.

    8. […] nonsexual friendships with women […]

    Ich war bei 3 Frauen in der Friend Zone: Check.

    9. Seek out women to be your heroes and mentors.

    Michonne ist mein Lieblingscharakter bei „The Walking Dead“: Check? Vielleicht: Denn sie ist es wegen des Katanas und nicht wegen ihres Geschlechts und ihrer Hautfarbe, das zählt also wahrscheinlich nicht.

    10. […] named for a woman. […]

    Nummer 9 und 10 ähneln Punkten in einer anderen „Liste“, die hier schon mal Thema war. Die Forderung ist anscheinend: Man soll Frauen als Vorbilder, Lieblingsautoren usw. haben, nur weil sie Frauen sind. Straßen sollen nach Leuten benannt werden, nur weil sie Frauen sind.
    Feministinnen früherer Zeiten wollten, dass nicht das Geschlecht wichtig sein soll, sondern Leistung und Persönlichkeit. Heute soll anscheinend Geschlecht das wichtigste Kriterium sein.

    11. [Geschwafel]

    Ich verstehe schon nicht, worauf das hinauslaufen soll.

    12. Talk less. […] At a lower volume.

    Das mit der Lautstärke kann ich mal ausprobieren, wenn meine Frau mal für 5 Minuten still ist.

    13. […] reach out to men as well as women. […] Work to be a person your friends of all genders can reach out to when they need support. […]

    Ich verstehe nicht, warum sie glaubt, dass das jemand nicht so macht. In welcher Welt lebt die?

    14. Consume media marketed to women.

    Ich konsumiere Medien, die mir gefallen, es ist mir schnurz, an wen das vermarktet wird.
    Vor Männern, die sich „Sex and the City“ reinziehen, nur um sich bei Feministinnen einzuschleimen, habe ich keinen Respekt.

    15. Deprogram your beliefs about thinness being an optimal state of feminine beauty.

    Sorry, das ist bei mir hart kodiert.
    Abgesehen davon gibt es einen Unterschied zwischen dem, was ich als schön empfinde, und dem, was mir in einer Beziehung wichtig ist.

    17. […] do everything you can to empower and amplify black women and NBWOC.

    Ganz bestimmt nicht, denn wenn ich als weißer Hetero das mache, ist das doch auch wieder sexistisch/rassistisch/homophob.

    18. Detach yourself from straw-man definitions

    Dazu müsste man die „echte“ Definition davon, was sexistisch/rassistisch/homophob ist, erst mal kennen. Aber potenziell fällt alles und dessen Gegenteil darunter.

    19. Prioritize kindness.

    I’m a „nice guy“. Check.

    20. Befriend children.

    No way. Ich habe schon Angst, dass die Fotos von ihren 497 Stofftieren, mit denen die Tochter einer Freundin mich ständig per Whatsapp nervt, mich eines Tages in den Knast bringen, falls jemand mein Smartphone auswertet, bevor ich sie löschen kann.

  7. Pingback: Wenn eine Endlösung nicht reicht – Lollipops for equality

    • „>Believe people when they say they’re in pain.<
      Tue ich. Ich befürworte übrigens auch Euthanasie, wenn wir schon dabei sind."

      Genial 😉

  8. Feministinnen: „Lasst uns limitierende Geschlechterrollen überwinden!“

    Feministinnen: „Lasst uns Männern sagen, wie Männer sein müssen!“

    Bitte. Danke.

  9. @xyz: „Selbst kinderlose ledige Frauen haben mehr Krankheitstage, weniger Arbeitsstunden und arbeiten mehr nur auf Teilzeit als Männer.“ – den Eindruck habe ich auch. Nächste Woche muss ich die letzten 9 Monate Ausfallzeiten etc. für ca. 120 Mitarbeiter auswerten. Mal schauen, was dabei genau rauskommt.

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