22 Gedanken zu “Bearing: Geschlechtsumwandlung bei 12jährigen

  1. Der ist jetzt steril, richtig?

    Was ist nochmal Cancer und redet den Leute ein das es irgendwie schlecht ist wenn man als Frau im Körper einer Frau geboren ist.. naja und das Männer die als Männer leben toxisch sind?

    • Vermutlich wird er in ein paar Jahren bei der Suche seiner Identität daran glauben, Superman zu sein und man wird ihn bei der Transformation unterstützen. Und beim Sprung aus dem 8 Stock kommt es dann zum tragischen Unfall, weil Superman trotz Transformation und Supermankostüm halt doch nicht wirklich fliegen kann (bzw. nur wie es die Schwerkraft zulässt und das sind 8 Stockwerke).

    • Wäre ja irgendwie folgerichtig da es einer persönlichen Optimierungsstrategie im Rahmen der Genderordnung in unserer Kultur folgen würde: In jungen Jahren ist das „Frausein“ hipper, wenn man älter wird ist das „Mannsein“ viel cooler.

      Also zumindest theoretisch.

      Praktisch hat eine schlecht gemorphte M2F-Transidentin nur wenig vom dem hippen Lifestyle-Feeling der unbedarften, jungen und im Wohlstand badenden Bio-Frauen (also die mit angeborenen Eierstöcken). Eine Erkenntnis die vermutlich tatsächlich einige erst nach der OP machen.

      Weise war hier, wer vor der ersten Transition sein Sperma hat einfrieren lassen…Kann dann nach dem Rückbau dann wenigstens noch Vater werden…

      • Hinzu kommt vermutlich auch, dass einige Menschen ohnehin nie zufrieden sein werden, wer es nicht lernt, auch mit „Weniger“ als dem Gewünschten zufrieden zu sein. Nicht wenige der Menschen, die einen im Prinzip gesunden Körper operieren bzw. auf nicht natürlichen/gesunden Weg verändern lassen wollen, haben vermutlich eher ein Problem mit dem Selbstbewusstsein und werden daher oft auch nicht glücklicher, wenn der dafür verantwortlich gemachte Grund (eigener Körper) zum Gewünschten hinoperiert wird. Denn dadurch ändern sich die Selbstbewusstseins-Probleme gewöhnlich nicht.

        Ich bin kein Arzt und kein Experte, aber ich vermute bzw. bin überzeugt, dass nahezu jeder Eingriff in die Natur (und dazu zähle ich auch den Körper) auf Dauer auch negative Aspekte hat. Das ist daher auch immer eine Abwägung, ob die Vorteile die Nachteile überwiegen. Wer z.B. Karies hat und deswegen eine Blombe im Zahn bekommt, der wird sicherlich die positiven Aspekte im Vordergrund sehen, weil ansonsten der Zahn ganz verloren geht bzw. Karies sich auf die weiteren Zähne ausbreiten wird. Gleichwohl wird die Blombe immer eine Art Fremdkörper im Körper bleiben und vermutlich irgendwann wieder Probleme bereiten. Hier dürften die Vorteile (Zahn behalten) die Nachteile (irgenwann Austausch der Blombe) überwiegen.

        Wer aber Operationen bei einem an sich gesunden Körper vornimmt, um psychische Probleme (Selbstbewusstsein) zu lösen, der strebt damit in der Regel das falsche Mittel an. Das ist ungefähr so, als würde einer mit Karies nicht zum Zahnarzt gehen, sondern nur zum Psychologen. Denn operierte Brüste werden das Selbstbewusstseinsproblem in der Regel nicht lösen. Und, wer sich Fett absaugen lässt, wird auch als dünnerer Mensch in der Regel kein besseres Selbstwertgefühl haben bzw. erfolgreicher beim anderen Geschlecht werden. Viele der an sich unnötigen Eingriffe in den Körper werden vermutlich aber irgendwann auch negative Folgen haben. So hat man bei Silikon in den Brüsten nicht nur Narben, sondern kann verrutschen oder muss anderweitig ein paar Jahre später wieder ausgetauscht werden. Man produziert sich somit neue Probleme und hat sein Selbstbewusstsein-Problem in der Regel nicht gelöst.

        Und so werden nicht wenige dieser Leute immer weder neue Probleme an sich entdecken und nie mit sich zufrieden sein (und immer neue Operationen und Körperveränderungen vornehmen). Viel besser wäre es vermutlich, wenn man an seinem Selbstbewusstsein und daran arbeiten würde, auch mit Dingen zufrieden zu sein, die nicht den Wünschen entsprechend sind. Denn vermutlich jeder Mensch hat irgendetwas, was er anders an sich schöner finden würde, was aber mit einem gesunden Selbstbewusstsein für andere überhaupt kein Problem darstellt.

        Mein allerbester Kumpel ist als Asiate relativ klein (unter 170cm) und trug in seiner Jugend oft Schuhe mit hohen Absätzen (Ich nannte sie immer bösartig Hovercraft-Schuhe). Er war dadurch zwar jetzt ein paar Zentimeter größer, aber wirklich jeder konnte auf Anhieb erkennen, dass er diesbezüglich offensichtlich Minderwertigkeitskomplexe hat und womit man ihn aufziehen konnte. Die Schuhe änderten für ihn somit überhaupt nichts, außer dass er damit jedem seine persönlichen Schwachpunkte und Angriffsflächen offenbarte . Glücklicherweise hat er diese Schuhe irgendwann wieder sein lassen und hat ein super Selbstbewusstsein, so dass er auch mit anderen Menschen und auch Frauen nie Probleme hatte.

        Jeder soll letztlich mit sich und seinem Körper machen, was er will (soweit es nicht auf Kosten der Solidargemeinschaft geschieht bzw. Krankenkassen). Ich halte die ganze Genderthematik jedoch trotzdem eher für ein psychologisches Problem, mit der Natur bzw. dem Gegebenen sich nicht abfinden bzw. glücklich werden zu können und den vermutlich etwas schwierigeren Wege zu wählen, an seinem Selbstbewusstsein zu arbeiten.

        Und die Menschen werden offenbar politisch gewollt immer mehr zu Heulsusen und Jammerlappen erzogen bzw. ermuntert (vermutlich um die Heulsusenindustrie auf Kosten der Gemeinschaft am Leben zu erhalten). Die Menschen lernen immer weniger, mit etwas Unerwünschtem trotzdem zufrieden und entspannt sein zu können.

        • Und, wer sich Fett absaugen lässt, wird auch als dünnerer Mensch in der Regel kein besseres Selbstwertgefühl haben bzw. erfolgreicher beim anderen Geschlecht werden.

          Im Großen und Ganzen stimme ich dir zu, hier muss ich allerdings widersprechen.
          Es herrscht ja nach wie vor ein Schönheitsideal, nach dem Fettleibigkeit nicht attraktiv ist. Sowohl bei Frauen, als auch bei Männern natürlich.
          Insofern kann es durchaus hilfreich sein, wenn man sich Fett absaugen lässt – noch besser dürfte allerdings wohl die natürliche Methode sein. Wer zu fett ist und sich damit nicht wohl fühlt, muss etwas dagegen unternehmen und sollte abspecken.

          Menschen, die man allgemeinhin als „schön“ bezeichnet, wirken attraktiver, sind erfolgreicher, ihnen wird mehr zu getraut und weniger negatives unterstellt. Dazu gibt es diverse Studien und auch ganz konkrete Beispiele So hat z.B. Ted Bundy, als (angeblich) besonders gut aussehender Mann, sein Aussehen und seinen Charme genutzt, um Frauen zu überreden, sie an abgelegene Orte zu begleiten.
          Der „schönste Knacki“ der Welt, Jeremy Meeks, wird aufgrund seines Mugshots von Frauen (u. evtl. Männern) umschwärmt und sieht so gut und modelmäßig aus, dass man ihm kaum etwas schlechtes unterstellen möchte.

          Aussehen spielt durchaus eine wesentliche Rolle in der Bewertung anderer Menschen. Es heißt nicht umsonst so schön, der erste Eindruck zählt. Und wenn der metertief ist, weil durch Übergewicht hervorgerufen, dann ist das in unserer Gesellschaft sicherlich nichts positives. 😉

        • xyz,

          ich denke es wird sich unter den Betroffenen das ganze Spektrum finden.

          Von jenen, die tatsächlich ein abweichendes Gehirngeschlecht zum restlichen Körper haben über jene die die durch einen „Geschlechterwechsel“ eine andersgeartete Unzufriedenheit versuchen zu beseitigen über Fetischist*_innen bis hin zu „Modetransen“ die auch am FKK Strand passend gekleidet sein wollen.

          Von daher wäre es auch zu eindimensional, „am Selbstbewußtsein arbeiten“ oder „den Körper akzeptieren“ zwangszuverordnen.

          Letztlich kann (und wird) jeder mit seinem Körper machen was er/sie/es möchte. Und, klar, erweiterte medizinische Möglichkeiten, Individualismus und Wohlstand führen natürlich zu einer Erhöhung der Fallzahlen. Wobei es m.E. viel mehr ein medial aufgeblasenes Thema ist denn ein tatsächlicher „Hype“.

          „Die Menschen lernen immer weniger, mit etwas Unerwünschtem trotzdem zufrieden und entspannt sein zu können.“

          Dies stünde auch diametral zu einem zentralen Element unserer sozioökonomischen Ordnung: Dem Konsumismus. Der lebt ja davon, dass die Menschen Bedürfnisse verspüren die sie als Höhlenbewohner vielleicht gar nicht hätten.

          Aber bedient wird auch damit letztlich nur ein Wesenskern des Menschen: Dem Wunsch nach mehr als nur Triebbefriedigung.

          Ansonsten würden wir alle „zufrieden und entspannt“ in ner dunklen Höhle sitzen, weil wir vorhin eine vorbeihuschende Ratte gefangen und roh verspeist haben und danach Sex hatten…

  2. Wann die den ersten Menschen, wegen möglichst vieler Geschlechtsumwandlungen, ins Buch der Rekorde aufnehmen?

    Verrückt geht immer:

    „Sie hat sich die Haut verätzen lassen, um Falten los zu werden und ließ sich Rippen entfernen, um eine schmalere Taille zu bekommen: Cindy Jackson, die Königen der Schönheits-Operationen. Mit mittlerweile 52 Beauty-OPs hält die 55-Jährige den absoluten Weltrekord und hat es jetzt ins ‚Guinness Buch der Rekorde‘ geschafft.“

    http://www.frauenzimmer.de/cms/52-beauty-ops-in-55-jahren-702223.html

  3. Widerlich.
    In dem Alter ist die Identität doch noch gar nicht fertig ausgebildet, nicht mal das Hirn ist reif.
    Es gibt nun auch erste Stimmen, die von Transsexuellen berichten, die wieder zurück wollen.

    Man stelle sich vor ein Minderjähriger lässt sich perieren und stellt dann irgendwann mit 25 fest, dass das doch ganz anders ist. Man vergleiche sich doch selbst mit seinem jugendlichen Ich, wie unreif man da teilweise war.

    http://www.epochtimes.de/wissen/forschung/psychische-probleme-nach-op-wachsende-zahl-von-transgendern-bereut-geschlechtsumwandlung-a2241246.html

    „„Es kann ein wahres Desaster sein, eine solche Geschichte zu hören“, meint Djordjevic. Es gebe zwei Gründe, warum diese Menschen die Operation bereuten: eine unzureichende Recherche über das Thema und eine fehlende psychiatrische Evaluation und Beratung vor der Operation, so der Arzt.

    Untersuchungen über Reue nach Geschlechtsumwandlung werden gestoppt
    Zum anderen gäbe es nicht genug Untersuchungen zu diesem Thema, sodass Menschen, die ihre OPs bereuen, nicht gehört werden. Ende September wurde eine solche Untersuchung an der Bath Spa University abgewiesen, weil das Thema „möglicherweise politisch inkorrekt“ sei.“

    • epochtimes ist keine seriöse Quelle und rechts gerichtet. Die meisten Transmenschen sind mit ihrem Körper zufriedener, sonst würden sie den Schritt nicht gehen. Das ist kein Friseurbesuch.

    • Bei Transmädchen macht es aber Sinn vor der Pubertät anzufangen. Das Testo zerstört zu viel am Aussehen und ist nicht wieder rückkehrbar, wenn einmal ausgebrochen. Angefangen beim Stimmbruch und Bartwuchs, was sehr schmerzhaft ist, diesen zu lasern. Also erst gar nicht solchen Mist wachsen lassen und lieber durch Blocker stoppen, wie bei Kim Petras. Dann ist das Ergebnis auch gut.

    • Trans? Eine Modediagnose. Und selbstverständlich gibt es eine Menge Fürsprecher, die sich für eine Verstümmelung aussprechen, solange die Mode Mode ist. In 20 oder 30 Jahren wird der „Verstümmelungsskandal“ dann auf gearbeitet und die gleichen Dummköpfe, die sich für die Verstümmelungspraktiken aussprachen, werden mit betroffener Miene sagen wie furchtbar das alles doch ist.

  4. Hi Chris, entschuldige bitte dass ich einfach so flapsig einen Spruch rausgehauen hab, ohne ins Detail zu gehen.
    Wenn ich den Stand der Wissenschaft richtig verstanden habe, geht man davon aus, dass die Geschlechtidentität bereits bei der Geburt festgelegt ist. Wie Du richtig schreibst, stellt sich die Frage, wie dies nun mit einer eine Behandlung rechtfertigenden Sicherheit festgestelltwerden kann. Psychologie ist imho immer ein wenig „unscharf“, und es werden immer wieder fehlerhafte Diagnosen vorkommen.

    Es ist meiner Ansicht nach Aufgabe der fachärztlichen Wissenschaft, dort entsprechende Diagnose- und Behandlungsrichtlinien zu erarbeiten und auch deren „Erfolg“ zu kontrollieren und dokumentieren.

    Möglichst frühe Hormontherapie hat den Vorteil, dass es körperliche Veränderungen vermeiden kann, die das biologische Geschlecht in der Pubertät hervorrufen würde.
    Im vom Bären im Video kommentierten Fall hat die Mutter Hormone, die ihr selbst verschrieben worden waren, an ihren Sohn weitergereicht. Das macht halt keinen sehr professionellen Eindruck. Von daher halte ich die Geschichte dieses jungen Mannes eher für ein schlechtes Beispiel, eher in die Richtung „bitte so nicht“.

    Welche Zahlen gibt es denn zu Fehldiagnosen für den Fall „präpubertäre Hormontherapie“ ? Ich könnte mir Vorstellen, dass sich das je nach Land und „Seriosität“ der Behandlungsrichtlinien unterscheidet.

    Ich halte wohl im Gegensatz zu zwei der Vorkemmentatoren „christiannews.net“ und epochtimes nicht für eine seriöse Quelle. (Ausgerechnet Epochtimes, diese von der Falun-Gong betrieben Putin-Propaganda-Schleuder)

  5. „Ausgerechnet Epochtimes, diese von der Falun-Gong betrieben Putin-Propaganda-Schleuder“

    Die halte ich für ähnlich seriös, wie die hier sonst besprochenen sogen. Medien, wie „SPON“,“ Süddeutsche“, „Welt“ und ähnliche. Nehmen sich nix.

    Ansonsten: *Bath Spa University ‚blocks transgender research’*

    *He said it was rejected by the university’s ethics committee because it could be „politically incorrect“.*

    http://www.bbc.com/news/uk-41384473

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