„Homosoziale Männergemeinschaften reproduzieren sexistische Strukturen“ oder wenn Männer unter sich Bier trinken ist das Sexismus

Alina Herbing schreibt über Männergruppen an Universitäten und warum das Sexismus ist:

Die Grundsituation schildert sie wie folgt:

Die Seminarsituationen sind ansonsten so, wie ich sie von anderen Universitäten schon kenne: Wenige männliche Studierende melden sich sehr viel öfter zu Wort als die Kommiliton*innen, dominieren die Diskussionen mit jeder Menge Namedropping, Filmwissen und Philosophen-Zitaten. Die Lehrenden sind fast ausschließlich männlich, lustig und viel unterwegs. Unter den Studierenden sind die Frauen, zumindest zu Beginn des Studiums, mit 70 bis 80 Prozent in der Überzahl, meist vorsichtig und weniger präsent.

Eigentlich ja interessant und man könnte meinen, dass dann eben die Studentinnen eher das Wort ergreifen und sich mehr einbringen müssten. Wobei „Sich einbringen“ ja sehr relativ ist. Man lernt nicht unbedingt mehr, wenn man beteiligt und mündliche Noten gibt es im Studium üblicherweise auch nicht.

Wir sind 32 Studierende in meinem Jahrgang, davon lediglich acht Männer. Im ersten Semester verlassen zwei Studentinnen den Studiengang, nach dem zweiten Semester sind zwei oder drei weitere weg, ein paar sind kaum noch in den Seminaren zu sehen, nach dem dritten Semester bin ich als einzige Frau in meiner Anfangsclique übrig geblieben. Während „die Jungs“ mit den jüngeren Dozenten Fußball spielen oder gucken, lege ich viel Wert darauf, wenigstens beim Biertrinken danach dabei zu sein. Außerdem bin ich Hiwi der Institutsleitung und so halte ich mich in den kommenden Jahren fast nur noch in Männergruppen auf, als einzige oder eine von wenigen Frauen, was ich natürlich bemerke, aber lange nicht reflektiere.

Was macht sie also? Trommelt sie Frauen zusammen, die dann dazu kommen oder bemüht sie sich anderen Frauen den Wert davon, sich nach der Uni noch mit den Dozenten zu treffen zu vermitteln?

Michael Meuser hat auf der Basis von Reawyn Connels Theorie der hegemonialen Männlichkeit Zusammenkünfte untersucht, in denen Männer weitestgehend unter sich sein wollen, „homosoziale Männergemeinschaften“  1, die immer wieder entstehen, wenn Männer es – bezogen auf unterschiedlichste Kontexte –  als besonders angenehm empfinden, in Gesellschaft ihrer Geschlechtsgenossen Zeit zu verbringen. Dies verstärke nicht nur den Zusammenhalt der Gemeinschaft, es reproduziere auch die Dominanz gegenüber Frauen, die von diesen Zusammenkünften und damit oft auch „von wichtigen Bereichen der sozialen Welt ausgeschlossen werden.“ Männer würden dort Bestätigung finden, sich gegenseitig der „Angemessenheit der eigenen Weltsicht“ vergewissern, umso effektiver, je weniger ihnen genau diese Intention selbst bewusst ist. Eine typische Antwort auf die Frage nach der Absicht ihres Zusammentreffens, lautet dementsprechend auch einfach „‚Spaß haben‘ und ‚blödes Zeug reden‘.“ 2

Nein, sie deutet es natürlich in etwas um, bei dem Frauen per se ausgeschlossen sind und bei dem Männer Macht herstellen. Das beide Geschlechter schlicht verschieden sind und deswegen auch gerne einmal unter sich kommt darin nicht vor. Das es angenehm sein kann, wenn man einfach mal blödes Zeug reden kann ohne das eine Frau den Ton kritisiert oder einen Themenwechsel will scheint ihr auch nicht in den Sinn zu kommen. Dabei machen Frauen das eben genauso. Auch Frauen gehen gerne unter Frauen weg. Beispielsweise wahrscheinlich sogar ihre Kommilitoninnen.

Meuser geht davon aus, dass diese Männerrunden gerade im Zuge einer Verunsicherung durch feministische Forderungen innerhalb der Gesellschaft neue Popularität erlangen. Am ausgeprägtesten fänden sich diese Gemeinschaften im Sport, in Clubs oder an Stammtischen, aber auch an Arbeitsplätzen sowie in Seminaren an Hochschulen.

Ja, wer hätte auch jemals von Männertreffen vor dem Feminismus gehört. Gab es davor überhaupt gleichgeschlechtliche Gruppen oder mischte sich alles bunt?
Mit ein wenig nachdenken hätte man recht leicht darauf kommen können, dass ein freies Mischen der Geschlechter eine sehr junge Erscheinung ist, schlicht weil es früher nicht „ziemlich“ oder „sittenhaft“ war. Man brauchte erst gut funktionierende Verhütungsmittel und die industrielle Revolution und den daraus folgenden Wohlstand, damit sich das änderte

„Homosoziale Männergemeinschaften“ existieren zweifellos, auch an der Universität Hildesheim, aber der Begriff reicht nicht ganz aus, um die Strukturen am dortigen Literaturinstitut ausreichend zu beschreiben. Er evoziert  eine Homogenität, die es natürlich ab und zu gibt, aber nicht nur, und nicht so klar abgegrenzt, wie man denken könnte. Quantitativ sind die Männer in der Minderheit, zumindest unter den Studierenden. Treffender ist es, von einer männlich dominierten Gemeinschaft zu sprechen, Lehrende und Studierende eingeschlossen, in der Frauen zwar auch unterstützt, aber bewusst und unbewusst immer wieder von Schlüsselpositionen ferngehalten werden, oder eben aus Gruppen ausgeschlossen sind, in denen die wichtigen Entscheidungen getroffen werden.

Oder: In denen Männer eher an Posten in Führungspositionen interessiert sind, sich eher auf diese bewerben, sich eher einem entsprechenden Wettbewerb stellen und auch eher das Risiko einer Karriere im Wissenschaftsbetrieb eingehen.

Es ist schon erstaunlich, dass sie in dem Artikel ganz selbstverständlich davon berichtet, dass sie Teil der Gruppe ist und keinerlei Hindernis für Frauen nennt, an diesen Runden teilzunehmen, soweit auch keine besonderen Vorteile gerade dieser Runden mit den jüngeren Dozenten nennt, aber dennoch nahtlos dazu übergeht, dass Frauen ferngehalten werden und dort wichtige Entscheidungen getroffen werden.

So entsteht ein Hierarchieverhältnis, in dem eine überwiegend weibliche Mehrheit abhängig ist von einer überwiegend männlichen Minderheit.  Macht- und Abhängigkeitsverhältnisse wie diese begünstigen die Reproduktion von Diskriminierung, unter anderem da sich die Betroffenen aus Angst vor Nachteilen im Studienverlauf oft nicht zur Wehr setzen. Das alles ist nichts Neues, nichts Literaturinstitutsspezifisches, es findet sich überall in unserer Gesellschaft, und darüber hinaus. Das macht es so unauffällig, aber noch lang nicht erhaltenswert.

Dann bringe Freundinnen mit. Motiviere andere Frauen dort teilzunehmen. Veranlasse Frauen sich auf HiWi-Stellen zu bewerben.

Sommer 2011, Hildesheim: Ich wurde gerade in die Redaktion einer jungen Literaturzeitschrift gewählt. Mit mir kommen zwei weitere Kommilitoninnen neu in die Redaktion, um die ausscheidenden zu ersetzen. Drei Studierende aus den Jahrgängen über uns bleiben noch für ein, zwei Ausgaben, um uns alles zu erklären. Bei einer der ersten Textbesprechungen bemerkt einer von ihnen – natürlich nicht ernst gemeint – es sei kein Wunder, dass der vorliegende Text so schlecht ist, da die Autorin vor kurzem Mutter geworden sei. Aus unerfindlichen Gründen verlören Frauen mit der Geburt ihres ersten Kindes die Fähigkeit, gute Texte zu schreiben. Das hätten sie im Zuge ihrer Redaktionstätigkeit schon des Öfteren festgestellt.

Es sind keine unerfindlichen Gründe sondern leicht nachvollziehbare: Wenig Schlaf, weniger Zeit um neben der Kinderbetreuung noch entsprechende Texte zu erstellen. Südländerin regte sich aus gleichen Gründen ebenfalls gerade über eine junge Mutter auf, die Kollegin von ihr ist und gegenwärtig in der Hinsicht erheblich eingeschränkt ist.

Ich kenne damals keine Frau, die gleichzeitig Mutter und erfolgreiche Schriftstellerin ist  und die ich damit als Gegenbeweis hätte anführen können. Bei den Debatten um die eingereichten Texte bin ich sowieso relativ erfolglos darin, meine Favoriten durchzusetzen. Die Männer in unserer Redaktion sind rhetorisch deutlich versierter und schaffen es viel leichter, die anderen von ihren Argumenten zu überzeugen. Wenn die Redaktionssitzungen zu anstrengend werden, holen wir Bier vom Späti und essen Pizza auf dem warmen Asphalt vor dem Büro.

Erstaunlich immerhin für einen solchen Text, dass sie den Männern positive Eigenschaften zugesteht, die diese besser sein lässt als die anwesenden

Elisabeth Hanzl und Sissi Luif haben sich, ausgehend von Connell und Meuser, in ihrem Essay „Das Biertrinken und die männliche Hegemonie“ 3 mit hegemonialer Männlichkeit in linken, unipolitischen Gruppen auseinandergesetzt. Sie haben bemerkt, dass dort Männlichkeiten, die gesamtgesellschaftlich eher marginalisiert werden, mitunter hegemonialen Charakter bekommen (was nicht heißt, dass nicht auch Frauen* hegemoniale Rollen einnehmen). Dabei würden sich die Studierenden selbst als antisexistisch bezeichnen, jedoch trotzdem Strukturen reproduzieren, die Männer bevorzugen. Dies geschehe vor allem im informellen Bereich,  wenn sich nach den Sitzungen ein Teil der Gruppe noch zum Biertrinken in eine Kneipe zurückziehe. Unter den Biertrinkenden seien die Männer meist von Beginn an in der Überzahl, je später es werde, desto weiter verschiebe sich das Geschlechterverhältnis allerdings vollends zu Gunsten einer männlichen Dominanz.

Das sind auch immer so beliebige Angaben, gänzlich ohne stützendes Argument. Männer benehmen sich im Schnitt männlich schlicht weil sie Männer sind. Ihnen das sogleich als „reproduzieren von Strukturen“ anzulasten bringt wenig. Es ist auch immer wieder faszinierend, dass die Autorin nie auf die Idee kommt, dass dann eben Frauen das Produzieren von Gegenstrukturen eben lernen müssen. Man schmollt, dass die Männer eben selbst in solchen Gruppen Männer sind.

Es geht Hanzl und Luif nicht darum, das Biertrinken zu verbieten, gerade den informellen Bereich halten sie sogar für besonders wichtig hinsichtlich Vernetzung und Motivation, sie stellen jedoch fest, dass diese Zusammenkünfte stark meinungsbildend wirken und sexistische Strukturen begünstigen. Die Autorinnen  bemerken einen Mangel an Reflexionsfähigkeit, wenn es um Sexismen innerhalb der eigenen Gruppe geht. Man grenze sich zwar schnell von einem gesamtgesellschaftlichen Sexismus ab, ohne jedoch das eigene Verhalten zu hinterfragen. Das müsse sich ändern. Antisexismus solle „radikal am eigenen Verhalten ansetzen“, fordern sie. Man müsse sich immer wieder bewusst machen, „wie sich auch innerhalb der eigenen Zusammenhänge hegemoniale Männlichkeit konstruiert,“ nur das führe schließlich zur Dekonstruktion sexistischer Strukturen.

Vielleicht sind da auch schlicht keine Strukturen und sie sind auch nicht sexistisch. Aber es ist eben immer einfacher sich seiner Passivität hinzugeben, bei der man nichts ändern muss und die anderen für alles verantwortlich zu machen. Die sehen halt nicht ein, dass sie Rücksicht nehmen müssen und verdammte Sexisten sind, wenn sie sich ganz normal verhalten.

Man möchte dazu eigentlich immer dieses Video einblenden, wenn Feministinnen so etwas sagen:

Pfui Männer, dass ihr da nicht Rücksicht auf Frauen nehmt und statt dessen einfach mit Kumpels Bier trinkt und Spass habt. Widerlich!

Genau dieser Schritt des Bewusstmachens ist das Schwierige. Zum einen glauben Viele, entsprechende Gesetze hätten die Ungleichheit zwischen den Geschlechtern in unserer Gesellschaft längst beseitigt. Zum anderen ist die Sensibilisierung oft nicht da, subtilere Formen von Sexismus bei sich und anderen zu erkennen und zu reflektieren sowie Macht- und Abhängigkeitsverhältnisse in ihrer Tragweite wahrzunehmen.

Vielleicht liegt auch schlicht bei ihr eine Übersensibilisierung vor, die sie Probleme sehen lässt wo keine sind.

Frühling 2017, Stade: Ich habe gerade aus meinem Roman gelesen, die Veranstaltung ist zu Ende, und wie so oft kommt eine Frau an meinen Tisch, die mir sagt, wie sehr sie mich darum beneide, dass ich am Hildesheimer Literaturinstitut hätte studieren können. Sie fragt, wie es denn gewesen wäre und ich sage natürlich, dass es toll war und signiere schnell ihr Buch, damit die Leute hinter ihr in der Schlange nicht zu lange warten müssen. „Ich habe viel gelernt“, sage ich, aber eigentlich müsste ich auch sagen, dass das nicht alles was mit Literatur zu tun hatte, ich müsste sagen, dass Hildesheim mich zur Feministin gemacht hat und damit meine ich nicht, dass ich dort mit Gender-Studies in Berührung kam oder mit feministischen Theorien, stattdessen schlage ich den Roman zu und schiebe ihn zurück über den Tisch.

In der Tat, ein grauenhaftes Schicksal, welches sie erlitten hat: Die Männer haben sie in ihre Runde integriert, ihr anscheinend keine Probleme gemacht, aber anscheinend waren andere Frauen nicht daran interessiert und haben sich andere Kreise gesucht. Diese anderen Kreise behandelt sie nicht, hat anscheinend auch keine Kenntnisse von ihnen, sie wägt nichts ab, sie überlegt nicht, ob diese anderen Kreise vielleicht auch Vorteile geboten haben oder das „Abhängen“ mit den Dozentin so wichtig war. Sie sieht schlicht einen unglaublichen Sexismus darin, dass Männer Bier trinken.

Klingt als habe sie wirklich etwas gelernt.

61 Gedanken zu “„Homosoziale Männergemeinschaften reproduzieren sexistische Strukturen“ oder wenn Männer unter sich Bier trinken ist das Sexismus

  1. tl;dr:
    Wenn es darum geht, etwas gebacken zu kriegen, sind männliche Eigenschaften von Vorteil. Menschen, die diese Eigenschaften nicht haben, sind im Nachteil.
    Der Unterschied zwischen „Manche haben Nachteile“ und „Manche werden benachteiligt“ ist von einer Komplexität, die weit über die Kapazitäten einer Wald- und Wiesenfeministin hinausgeht.
    Die feministische Lösung ist, dass jene mit den Vorteilen aufhören sollen, das zu tun, was von Vorteil ist, weil das voll unfair jene ausgrenzt, die das nicht gebacken kriegen.

    Es ist immer und immer das selbe.

    • @only me

      Schön zusammengefasst!
      Und man muss immer von Feminin-ismus auf Deutsch übersetzen:

      „Genau dieser Schritt des Bewusstmachens ist das Schwierige. Zum einen glauben Viele, entsprechende Gesetze hätten die Ungleichheit zwischen den Geschlechtern in unserer Gesellschaft längst beseitigt.“

      Während der Feminismus davon lebt zu behaupten und das feministische Bewusstsein davon geprägt ist, dass die Ungleichheit weiter fortbesteht.
      Ergo muss sich das Bewusstsein von „Viele“ (bzw. ALLEN) dem feministischen Bewusstsein anpassen.

      „Zum anderen ist die Sensibilisierung oft nicht da, subtilere Formen von Sexismus bei sich und anderen zu erkennen und zu reflektieren sowie Macht- und Abhängigkeitsverhältnisse in ihrer Tragweite wahrzunehmen.“

      Die „subtileren Formen von Sexismus“ zu erkennen – die kein anderer sieht – ist ja gerade das Alleinstellungsmerkmal des Feminismus! Und zwar eben nicht „bei sich“, sondern ausschließlich bei „Anderen“, die ebenfalls ausschließlich dem „anderen Geschlecht“ angehören.

      Diese anderen müssen gefälligst ihre Macht qua männlichem Geschlecht a. anerkennen, b. wahrnehmen und c. so reflektieren, wie es nur der Feminin-ismus „in ihrer Tragweite“ kann.
      Und sich also dem überaus sensiblen Feminismus UNTERWERFEN.

      Es geht immer darum, den Diskurs zu unterbrechen und einen Meta-Diskurs einzuführen, genauer gesagt *allen anderen aufzuzwingen* der nach feminin-istischen Spielregeln verläuft.
      Bei diesen handelt es sich immer und ausschließlich um Machtspielchen.

      • Die „subtileren Formen von Sexismus“ zu erkennen – die kein anderer sieht – ist ja gerade das Alleinstellungsmerkmal des Feminismus!

        Ich muss bei solchen Gelegenheiten immer an den Geisterfahrer denken, der jedem entgegenkommenden Fahrzeuglenker den Vogel zeigt!

        • @Pjotr OT

          Arne hatte gestern etwas großartiges auf Genderama:

          „Folgende fünf Ratschläge würde ich den linken Parteien und ihren Medien geben:

          1. Hört auf zu lügen. Hört einfach mal auf zu lügen, und sei es nur versuchsweise für eine bestimmte Zeit. Nur um zu schauen, wie sich das anfühlt. Wenn ihr dabei feststellt, dass ihr eure Ideologie ohne solche Lügen nicht aufrecht erhalten könnt, dann verändert eure Ideologie. Und wenn eure Meinungsführer mit der Wahrheit ein ernsthaftes Problem haben, wechselt diese Leute besser aus.“
          🙂

          • @Chris

            Im Gegenteil. Dieser „Rat“ ist nur dann völlig umsonst, *wenn* sie lügen. Und das muss man annehmen, so bescheuert kann man doch gar nicht sein 😉

          • Ich glaube nicht mehr, dass die SPD noch die Kurve kriegt. Was mit der SPD in Zeitlupe abläuft, sah man bei den Piraten im Zeitraffer. Die Strukturen der SPD, einer alten und etablierten Volkspartei waren und sind aber sehr viel gefestigter als die von den Piraten. Der Prozess der Transformation von der sozialdemokratischen Volkspartei zur Feministischen „Partei der Frauen und männlichen Frauenversteher“ läuft deshalb langsamer ab.
            Es gab da mal – ist schon zehn Jahre oder so her – die roten Männer, eine kleine Gruppe feminismuskritischer SPD-ler, die schon damals beinahe prophetisch voraussagten, dass die SPD nicht mehr zu retten ist. Es mag sein, dass sie sich in der Opposition etwas stabilisieren. Aber „jünger und weiblicher“ mag für Waschmittelreklame ein erfolgversprechendes Konzept sein, ein Leitbild für eine politische Partei ist das nicht.

          • @Christian @Alex @Pjotr

            Ich weiß gerade spontan nicht mehr, welche Ministerin des BMFSFJ genau gezwungen worden ist, die Behauptung, Frauen verdienten 21% weniger für die „gleiche Arbeit“ von der Web-Site zu nehmen.
            So lange ist das nämlich her.
            Die gesamte mediale Diskussion über „bereinigt“ und „unbereinigt“ im GPG ist ebenfalls vor Jahren geführt worden.
            Und dann kommt ein Knallcharge im Wahlkampf 2017 daher und Schulz tätigt diese Aussage und sie wissen NICHT, dass es sich um eine Propagandalüge handelt?

            Come on, Christian!

            Alex hat völlig recht, „so bescheuert kann man doch gar nicht sein“.
            Sie haben die mediale Deutungshoheit bereits verloren und die Tragik ist einzig, ihre beharrliche Ignoranz gegenüber diesem Fakt.
            Die sofortige Reaktion des web war, die SPD verbreite „fake news“ – es ist also vorbei.

            Nur in ihrer kleinen filterbubble wird es klappen mit einer SPD, die „jünger und weiblicher“ ist, als ersetze Alter und Geschlecht politische Programmatik. Wie Pjotr resümiert: „Aber „jünger und weiblicher“ mag für Waschmittelreklame ein erfolgversprechendes Konzept sein, ein Leitbild für eine politische Partei ist das nicht.“

            Es ist m.E. sogar noch mieser als Waschmittelreklame, es ist eine Mischung aus „verbal wallpaper“ und Wahnsinn.
            Die Wahnsinns-Logik am Beispiel eines *Waschmittelherstellers* in drei Schritten:
            1. Wir haben keine richtige Ahnung, welches Produkt „jünger und weiblicher“ eigentlich will, denn bei diesen Zielgruppen sehen wir unsere *Schwächen* und sie ist bei unseren Käufern unterrepräsentiert.
            2. Wenn wir aber als *Hersteller* des Waschmittels „jünger und weiblicher“ werden, dann werden auch die entsprechenden Zielgruppen damit angesprochen. Ein „Produkt“ wird allgemein überschätzt.
            3. Die *bisherigen Zielgruppen* unseres *bestehenden Absatzmarkts*, also *unsere Stärken*, waren doof, weil männlich und alt. Wir vertrauen auf einen *ganz neuen Absatzmarkt*, der zukünftig gebildet wird von den Zielgruppen „jünger und weiblicher“.
            Chakka!!!
            Wenn man die Vorgehensweise mit einem ökonomischen Beispiel durchdenkt wird klar: Das ist russisches Roulette mit fünf Kugeln in der Trommel.

  2. > wie so oft kommt eine Frau an meinen Tisch, die mir sagt, wie sehr sie mich darum beneide, dass ich am Hildesheimer Literaturinstitut hätte studieren können.

    Es scheint ein Privileg zu sein am Hildesheimer Literaturinstitut studieren zu dürfen. Eine knappe Ressource.

    > Im ersten Semester verlassen zwei Studentinnen den Studiengang, nach dem zweiten Semester sind zwei oder drei weitere weg,

    Frauen scheinen dieses Privileg nicht wahrzunehmen. Sie blockieren die begehrten Studienplätze um dann abzubrechen statt einfach mal die Arschbacken zusammenzukneifen und durchzuziehen.
    Oder sich vorher zu überlegen, ob sie das wirklich studieren sollen.

  3. „Nein, sie deutet es natürlich in etwas um, bei dem Frauen per se ausgeschlossen sind und bei dem Männer Macht herstellen.“

    Das erinnerte mich spontan an das hier:
    „… das unterschiedliche Verhalten der Geschlechter. Dass es das gibt, sieht man etwa, wenn man nach der Tagesarbeit noch auf einen Schluck zum Entspannen geht. Andere tun das auch: Männer kommen in Gruppen, oft das halbe Büro vom Chef abwärts, Frauen kommen zu zweit.“
    http://diepresse.com/home/science/1569996/Das-kooperative-Geschlecht-Das-maennliche

    Kann ja auch gar nicht anders sein, wenn Männer Allianzen schließen während Frauen lieber separieren und exkludieren oder eher dem Zickenkrieg frönen, als notfalls auch mit potentiellen Konkurentinnen zu koalieren, um dadurch eine lokale Gruppe voran zu bringen weil es auch für das persönliche Vorankommen dienlich ist, dann ist für Feministinnen der Sexismus der Männer schuld, nicht das Intrigieren der Frauen.

    „In humans, males more than females interact in groups of unrelated same-sex peers, and larger group size predicts success in inter-group contests. In marked contrast, human females form isolated one-on-one relationships with fewer instrumental benefits, so social exclusion constitutes a more useful strategy. If this model is accurate, then human social exclusion should be utilized by females more than males and females should be more sensitive to its occurrence … Together, results indicate that social exclusion is a strategy well-tailored to human females’ social structure.“
    http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0055851

    „Sisterhood“, also Frauen als das soziale Geschlecht, welches untereinander hilft und unterstützt, während Männer ihre Ellenbogen einsetzen und alles aus dem Weg räumen, um der Beste zu sein, ist ein sich zäh haltener Mythos der falscher nicht sein könnte:

    „Der höchste Kooperationsgrad zeigte sich in Mann/Mann-Dyaden, es folgten die gemischtgeschlechtlichen, am Ende rangierten die Frau/Frau-Dyaden.“ (Aus oben verlinktem Artikel)

    Wenn das stimmt, was die Untersuchungen suggerieren, dann sollten sich Feministen eigentlich dafür einsetzen, dass sie und ihre Geschlechtsgenossinnen sich mit Männern verbünden, denn in gemischtgeschlechtlichen Gruppen haben Frauen die besten Chancen. Passiert aber nicht, lieber heult man über die fantasierte „gläserne Decke“, die aber nur existiert, weil Frauen sie sich selber geschaffen haben – um sich dann darüber aufzuregen und den Männern die Schuld zu geben.

    • „Together, results indicate that social exclusion is a strategy well-tailored to human females’ social structure“

      Guter Hinweis.

      Ein wesentlicher Grund, dass Feministinnen nicht zwischen Nachteil und Benachteiligung unterscheiden können ist demnach, dass Benachteiligung der eigene Modus Operandi ist.

      Da bleibt gar nichts übrig als Projektion.

      • Am Ende beklagt sie sich darüber, dass sie andere erst überzeugen muss, um überzeugend zu sein. Dass ihr die Möglichkeit dazu geboten wurde legt sie dar, und am Ende ist sie durchaus erfolgreich.

        Die mit Sicherheit zahllosen Jungs, die nicht in die Redaktion der Literaturzeitschrift gewählt wurden und auch keine Literaturpreise abräumen, obwohl sie an all den informellen Patriarchatssitzungen teilnehmen und nicht „von Schlüsselpositionen ferngehalten werden“, fliegen natürlich unter ihrem Radar.

        Die Männer in unserer Redaktion sind rhetorisch deutlich versierter und schaffen es viel leichter, die anderen von ihren Argumenten zu überzeugen.

        ..was auf eine härtere Konkurrenz unter Männern hindeutet. Eine Konkurrenz, von der sie offenbar ausgeschlossen sein will.

        • „Die mit Sicherheit zahllosen Jungs, die nicht in die Redaktion der Literaturzeitschrift gewählt wurden und auch keine Literaturpreise abräumen, obwohl sie an all den informellen Patriarchatssitzungen teilnehmen und nicht „von Schlüsselpositionen ferngehalten werden“, fliegen natürlich unter ihrem Radar.“

          Praktisch das Gleiche wie bei der Diskussion um Frauenquoten und Vorstandsposten: Die allermeisten Männer sitzen nicht in Vorständen, aber die allermeisten Überstuden werden von Männern gemacht, genauso wie die allermeisten Opfer tötlicher Berufskrankheiten und Arbeitsunfälle Männer sind. Das fliegt bei den feministischen Pamphleten auch immer unter dem Radar.

          Für jedes Phänomen gibt es eine Erklärung, und diese ist zumeist keine Verschwörungstheorie der Marke „Patriarchat“, wo Männer auf magisch-konspirative Weise immer im Vorteil sind, nur weil sie mehr Testosteron im Blut haben als andere Menschinnen.

      • Das würde Stoff für einen ganzen Blogeintrag liefern, wofür mir aktuell die Zeit fehlt.

        Nur ganz kurz in Stichpunkten und ohne Differenzierung:
        Beispiel Studium/Beruf in MINT: Frauen sind im männlichen Umfeld grundsätzlich willkommen (sofern sie keine Allüren haben und keine Vorzugsbehandlung erwarten).
        Beispiel dieses Blog: dito 😈

        Reaktionen außenstehender Frauen: Neid, Missgunst, Lästerei, Aufruf zur Solidarität, Diffamierung als Geschlechtsverräterin, Krabbenkorb, ..

        Kürzlich hatte ich ein Problem, bei dem es schien, dass ich keinen Zugang zu einer Männerrunde finden würde:
        https://breakpt.wordpress.com/2017/04/26/maennersolidaritaet-1525/
        Wie sich später herausstellte, war jedoch die Ursache der Geschlechtertrennung, dass die Frauen nicht bei den Gesprächen der Männer dabei sein wollten, und lieber unter sich blieben.

  4. Für solche Texte sollten wir ein Klischee-Bingo einführen. Dann macht das Lesen wenigstens Spaß.

    „Die Lehrenden sind fast ausschließlich männlich“

    Was, wenn dieses Argument männliche Schüler anbringen würden? Die zudem wenigstens Vorbilder desselben Geschlechts für ihre Entwicklung gebrauchen könnten?

    Ansonsten ist die Art, wie sie über Männer schreibt und wie die sich zusammenrotten und Frauen ausschließen, eine Steilvorlage für den alten Test: Was kommt dabei heraus, wenn ich in einem Text „Männer“ wahlweise durch „Ausländer“, „Schwarze“ oder „Juden“ ersetze?

    „Unter den Biertrinkenden seien die Männer meist von Beginn an in der Überzahl“

    Mit anderen Worten: Die Gleichberechtigung von Frauen scheitert daran, dass sie es nicht schaffen, zum Biertrinken zu kommen. Na, denn Prost!

    • „Was, wenn dieses Argument männliche Schüler anbringen würden? Die zudem wenigstens Vorbilder desselben Geschlechts für ihre Entwicklung gebrauchen könnten?“

      Hatte das mal in einer Diskussion mit Feministen über Versagen der Jungen in der Schule als ich anmerkte, dass die Lehrer an Schulen besonders in Grundschulen fast ausschließlich weiblich sind. Antwort: Willst du etwa die Frauen dafür Verantwortlich machen, dass Jungen schlechter an Schulen abschneiden?

  5. Wieder so eine hirngewaschene Sexistin, die sich einbildet bzw anderen weis machen will, sie sei Antisexistin. Diesmal auf dem Blog vom tendenziell rechten Klett-Cotta-Verlag, das einzige, was bemerkenswert ist.

    „ich müsste sagen, dass Hildesheim mich zur Feministin gemacht hat und damit meine ich nicht, dass ich dort mit Gender-Studies in Berührung kam oder mit feministischen Theorien“

    Nein, das ist natürlich strikt zu verleugnen. Man muss den Leute ja vorlügen, dass man spontan auf diesen Müll von der Überlegenheit des Weiblichen kommt.

  6. Männer, seht es ein. Feministen wollen Euch alles nehmen: Eure Rechte, Eure Würde, Eure Männlichkeit, Eure Menschlichkeit. Alles was Euch Spaß macht, wird problematisiert und abgewertet, es soll keinen Rückzugsraum mehr für Euch geben. Euer Platz im Feminismus ist der eines Sklaven und Packesels, eines Fußabtreters und Hofnarrs, ein Instrument zur Befriedigung weiblicher Launen und Wünsche, das entsorgt wird, wenn die Ansprüche nicht erfüllt werden.
    Steht auf und kämpft! Keine Frau wird es für Euch tun.

    • Hab ja vor kurzem gelesen, dass das Problem bei Schwulen häufiger vorkommt, dass sich Frauen euch aufdrängen wollen. Stell ich mir verdammt lästig vor.

        • Nein, das ist es nicht was ich meine. Es gab sicher immer Schwule die gerne Frauen als „Haustier“ lustig fanden, genauso wie es diese Queer-Schwulen immer gab. Es gab und gibt aber auch Schwule die nur auf Männer stehen und Frauen lästig bis unangenehm finden.
          Frauen versuchen andauernd Male-Spaces zu besetzen, egal ob willkommen oder nicht, sie wollen immer mitmachen, egal ob sie etwas beitragen oder nicht. Und wenn ihnen der Platz dann verweigert wird, dann rufen sie immer „Frauenfeindlichkeit, Aufschrei, Alarm“.

          • „genauso wie es diese Queer-Schwulen immer gab“

            Das gibt es nur dank Judith Butler und dieser Gender-Ideologie, die auch den Begriff „Queer“ erst ins Feld geführt hat.

      • Das Erschütternde ist nicht, wie dumm Feministinnen sind.
        Das Erschütternde ist, dass sich Männer finden, die sich in dumme Feministinnen verlieben.

  7. Wann wird die Gruppe der Frauen es endlich mal kapieren dass ihr stark ausgeprägtes Selektionsverhalten gegenüber Männern zwangsläufig (!!!) irgendeine Form von sozialer Gegenreaktion haben muss?

    Hallo? Aktion und Reaktion. Schon mal gehört?

    Glaubt die Gruppe der Frauen ernsthaft dass sie völlig folgenlos die Hälfte der Männer ausselektieren kann? Erwartet die Gruppe der Frauen ernsthaft von den Männern dass sich in deren Gruppenverhalten keine soziale Gegenwehr manifestieren darf?

    Männer müssen wirklich nicht, so wie Chris hier, mit grösster Mühe versuchen jeden Verdacht bez. Männerbündnisse zu zerstreuen. Männer haben das verdammte Recht sich hinzustellen und zu sagen:
    „Ja, natürlich halten wir gegenüber den Frauen zusammen so gut es geht!“

    Wir wären doch bescheuert wenn wir das nicht täten, uns knallhart selektieren zu lassen und als Dank für die Frauen dann noch die sozialen Hampelmänner zu machen! Wir wehren uns! Erfolgreich! Und wir haben das Recht dazu!
    (Und wir lachen heimlich über Euch wenn wir sehen was für unfähiger Heulsusenverein ihr seid)

    • „„Ja, natürlich halten wir gegenüber den Frauen zusammen so gut es geht!“ Wir wären doch bescheuert wenn wir das nicht täten, uns knallhart selektieren zu lassen und als Dank für die Frauen dann noch die sozialen Hampelmänner zu machen! Wir wehren uns! Erfolgreich! Und wir haben das Recht dazu!“

      Frauen als Gruppe zu sehen, die etwas gegen dich machen, führt aus meiner Sicht nicht weiter und bringt eben auch nur Identitätspolitik. Eine Frau ist genauso ein Konkurrent oder ein Verbündeter wie ein anderer Mann.

    • Viel zu verschwörungstheoretisch.
      Männer rotten sich nicht gegen Frauen zusammen. Männer wollen einfach mal ihre Ruhe haben.

      Wie der Text von Anne oben deutlich macht: Eine Frau muss erst, bevor sie in einer Männerrunde nicht als störend empfunden wird, den „Mann h.c.“ verliehen bekommen. Mit anderen Worten: Bewiesen haben, dass sie nicht zickig ist, nicht auf Drama steht und auch mal ein Geheimnis für sich behalten kann.

      Das war’s schon an Verschwörung und Gegenwehr.

      • „Männer rotten sich nicht gegen Frauen zusammen. Männer wollen einfach mal ihre Ruhe haben.“
        Genau so ist es. Frauen sind manchmal ganz nett und oft halt wie ein Stein im Schuh, wie ein Wurm in einem Apfel in den man gerade herzhaft reinbeißen will oder wie eine Fliege auf einer Kugel Eis – nicht wirklich schädlich aber irgendwie störend.

  8. Wenn homosoziale Gemeinschaften _automatisch_ Sexismus reproduzieren, was sagt das uns dann über die Myriaden frauenöffentlichen Gemeinschaften von Feministinnen?

    • Sexismus ist Dingsbums + MACHT.

      Frauen haben keine Macht. Kein bißchen. Nicht die geringste.
      Frauen können also nicht sexistisch sein. Völlig unmöglich.

      Das hat man dir doch nun wirklich OFT GENUG erklärt.

      Nächstesmal musst du was bezahlen für all die emotionale Arbeit mit all der Erklärerei

    • Hier wird natürlich nur das höhere und eigentliche Mensch-Sein bestätigt und gebildet…..

      Deswegen kann „Gleichberechtigung“ ja auch nichts anderes als Bevorzugung bedeuten. Denn man kann ja schliesslich die „toxische Männlichkeit“ nicht ersthaft noch fördern oder begünstigen…..

    • Ich glaube was sie meinen ist: Männer unter sich könnten Red Pill knowledge aufnehmen, und damit unsere Equality-Propaganda aushebeln. Selbst Christian als Egalitarist wird wohl kaum leugnen, dass es Unterschiede zwischen Männern und Frauen gibt.

      Was ich nur grundsätzlich nicht verstehe, abseits vom Feminismus:
      Das ist das digitale Zeitalter. Es ist unmöglich

      a) Leute auszugrenzen / zu isolieren
      b) Alle Gruppen (effektiv) zu überwachen.

      Beides ist in einzelnen Fällen möglich, aber nicht in der Gesamtheit. Warum setzen gerade die Linken auf diese beiden Taktiken? Das hätte ich vor 1995 verstanden, heute nicht mehr.

  9. Wenn man sich den ganzen Text der Tante mal durchliest, wir man zu dem Schluss kommen, dass es sich bei weitem nicht lohnen wird einen der zukünftigen Romane dieser Antisexistischen Studentin durchzulesen. Sie werden genauso schwachsinnig sein wie ihr ganzer Text. Möglicherweise mögen diese Romane dann für Feministen interessant sein, nur sind die zumeist keine zahlungskräftige Zielgruppe. Auf Deutsch: eine zukünftige Harz IV-Empfängerin mehr. Genauso dämlich wie diese Punze Christine Finke.

    • Vorsicht – die gesamte Förderung von Literatur und die ganze Würdigung von Literatur (sprich: Preise) sind feministisch dominiert.

      Unsere werte Autorin wird ein Stipendium nach dem anderen für ihre Buch-Projekte erhalten, eine Poetik-Vorlesung nach der anderen halten, einen Buch-Preis nach dem anderen verliehen bekommen. Von den Lehr-Aufträgen an irgendwelchen Unis oder Schreib-Instituten ganz zu schweigen. Und natürlich wird sie selbst als Kuratorin für Preisverleihung, Literatur-Förderung usw. herangezogen werden.

      Kurzum: Unserer Autorin steht eine glänzende Laufbahn bevor.

  10. Hatte ich zwar schon Mal gepostet, aber es passt hier perfekt rein:

    Und Männer dominieren, sobald sie etwas sagen oder in der Überzahl sind.

    • Feminismus ist nicht die Lösung. Feminismus ist das Problem, weil sie es sind die behaupten das Frauen diskriminiert werden, wo sie es nicht sind und weil sie behaupten zu wissen was Frauen wollen und wichtig ist, was aber jedes Mal an der Realität scheitert.

    • Obsessed with Work

      Nein, diese Leute sind besessen von Männern, denen hier wieder Negatives unterstellt wird. Einer der unzähligen männerfeindlichen Stories „Reportagen“. Sensations, cheap thrills.

  11. Ihr redet hier viel zu oft von „die Frauen“. Damit unterstellt ihr (genau wie die Feministinnen den Männern) dem anderen Geschlecht eine böswillige und koordinierte Verschwörung gegen die Männer. Das ist genauso Quatsch wie das Gelaber der Feministinnen vom „Patriachat“.

    Natürlich neigen Frauen wie Männer im Durchschnitt mehr zu gewissen Verhaltensmustern, die sich teils biologisch und teils soziologisch erklären lassen. Und der ewig falsche Ansatz ist es, dieses durchschnittlich eher vorhandene Verhalten pauschal auf die Gesamtheit zu übertragen. Das ist dann nämlich Sexismus.

    • Es gehört zur Sprache halt auch, dass nicht alles wortwörtlich zu übersetzen ist und es auch zur Aufgabe des Zuhörers gehört, das Gesagte zu verstehen. Sprache ist sehr oft vereinfachend, weil es viel zu umständlich wäre, jedes Mal „im Durchschnitt sind XXX“ zu schreiben bzw. sagen, wenn ein normal durchschnittlich Intelligenter bzw. Nichtvollidiot selber wissen muss, dass es immer Ausnahmen gibt.

      Wenn Sie z.B. schreiben „genau wie die Feministinnen den Männern“, dann sollte jeder einigermaßen Intelligente Empfänger wissen, dass Sie nicht sagen wollten „jede Feministin“, sondern dass Sie der Ansicht sind, dass eine signifikante Anzahl von Feminitinnen das Verhalten Ihrer Ansicht nach tun. Sprachlich korrekter hätten Sie natürlich schreiben müssen „meiner Ansicht nach machen viele Feministinnen oder Mehrheit der Feminitinnen das Verhalten auch in Bezug auf Männer. Es gibt aber auch andere Feministinnen, die anders handeln“.

      Da die Lesefähigkeit aber ziemlich schlecht wird, wenn man ständig „meiner Meinung nach“ „im Durchschnitt“ „die Mehrheit“ „es gibt Ausnahmen“, ist es sinnvoll, die Texte leserlicher zu halten. Denn normalerweise ist den allermeisten Zuhörern klar, dass es sich um eine persönliche Meinung handelt und dass es keine Generalaussage über die Gesamtheit ohne Ausnahmen sein soll.

      Und da der Mensch ein sexuelles Wesen ist und Männer und Frauen auch im Durchschnitt in vielerlei Dingen unterschiedlich handelt, ist es auch wenig nachvollziehbar, weshalb man Feststellungen über Verhaltensweisen, die man als im Durchschnitt typischer für bestimmte Personen empfindet, mit einem negativ besetzen Kampfbegriff wie „sexistisch“ versehen will. Die allermeisten Menschen sind sexistisch, weil die Biologie bzw. Geschlechter nun einmal sexistisch sind. Das ist ungefähr so, als würde man sich mit irgendeinen Kampfbegriff darüber aufregen, dass die Schwerkraft Gegenstände zu Boden fallen lässt. Solange Menschen sich durch Fortflanzung bzw. Sex zwischen den Geschlechtern fortpflanzen bzw. solange Menschen sexuelle Neigungen bzw. Triebe haben, werden die Menschen ihre Sexualpartner auch nach sexistischen Einteilungen auswählen. Wer das mit negativen Kampfbegriffen versehen bzw. bekämpfen will, der will die Natur bekämpfen bzw. die menschliche Fortpflanzung eindämmen.

    • „Ihr redet hier viel zu oft von „die Frauen“. “

      Ich habe auf diese deine Behauptung hin noch mal alle Kommentare gegengelesen.

      Deine Behauptung ist falsch.

      Peter geht einmal in die Richtung, eine „Verschwörung von Frauen“ anzunehmen und bekommt sofort Widerspruch. Alles andere bezieht sich auf Feministinnen oder nennt das „im Schnitt“ explizit mit.

      Nächstes Mal, wenn du diesem Forum den Vorwurf machst, dass wir Schneeflocken nicht kostbar genug finden, belege das doch bitte mit ein, zwei Zitaten.

    • Also, die ersten, die von „die Frauen“ geredet hat, waren Feministen. Denn es geht im Feminismus im Kern darum, „die Frauen“ als eine, homogen unterdrückte, soziologisch Klasse von Mensch anzusehen, die gegenüber der anderen Klasse „die Männer“ (oft verdeckt unter „das Patriarchat“ subsummiert) aufzustacheln, um daraus persönliche Vorteile zu ziehen.

      Mein Post hingegen wies darauf hin, dass für Frauen und Männer die besten Resultate zu erziehlen sind, wenn diese zusammen arbeiten. Dafür müsste aber von „den Frauen“ auch mal was kommen. Passiert aber sehr selten und Feministen nutzen das, um die Schuld wieder „den Männern“ zuzuschieben, nach dem Motto: Frauen könnten so viel mehr, wenn Männer sie nur lassen würden. Dabei zeigen viele Studien, dass das zu einem großen Teil von „den Frauen“ selber ausgeht. Natürlich gibt es auch Ausnahmen, wie zB hier auch die breakpoint, aber von ihrer Sorte gibt es leider zu wenig…

    • „Ihr redet hier viel zu oft von „die Frauen“. Damit unterstellt ihr (genau wie die Feministinnen den Männern) dem anderen Geschlecht eine böswillige und koordinierte Verschwörung gegen die Männer. Das ist genauso Quatsch wie das Gelaber der Feministinnen vom „Patriachat“.“
      Ich kann nicht für die Anderen sprechen aber ich spreche mit voller Absicht von „Frauen“.
      Es sind nämlich nicht die Feministen die das eigentliche Problem sind, sondern die Frauen als solche. Es gibt da zwar keine Verschwörung im eigentlichen Sinne aber es gibt einen Vorteil den alle Frauen nutzen. Der Vorteil ist, dass Männer für Frauen mehr tun als sie für andere Männer tun würden. Und sie tun es ohne Gegenleistung, einfach nur deshalb weil es sich um Frauen handelt. Esther Vilar hat das in Ihrem Buch anhand eines Vertreters erklärt der einer vollkommen Fremden auf der Autobahn hilft und das ohne jede Gegenleistung (für Blowjob oder so könnte man es ja verstehen), einfach nur weil es eine Frau ist. Dass Frauen das ausnutzen ist nicht schwer zu verstehen und benötigt auch keiner Verschwörungstheorie. Nach der Idee der konservativen MRA benötigt man nur die „richtige“ Frau und dann wird alles gut. Leider gibt es nicht die „richtige“ Frau, die einzig „richtige“ Frau wäre ein Mann und den will man nicht. Also konzentrieren diese MRAs ihren Hass auf Feministen welche angeblich die Frauen mit ihrem „Kulturmarxismus“ (also dem Bösen schlechthin) verführt haben. Wie ein Zauberspruch. Toll wenn man sich die Welt so einfach macht.

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