Die unausweichliche Endphase von Identitätspolitik: Kannibalismus

Vergleiche auch:

3. Grievance Jockeying (Competitive Victimhood)

Psychologist David Ley outlined the feature of victimhood culture known as „competitive victimhood,“ which has been called (by Gad Saad) „The Oppression Olympics.“ I prefer the term „grievance jockeying.“ These terms explain the phenomenon pretty clearly: groups and individuals compete for the limited resource of human compassion extended to victims–the natural moral currency of victimhood–by attempting to paint themselves or their charges as bigger victims than other people. That is, victimhood culture is self-accelerating, with all of its attendant problems.

12 Gedanken zu “Die unausweichliche Endphase von Identitätspolitik: Kannibalismus

  1. Um den seligen Helmut Schmidt zu zitieren (im Original gings glaube ich um die Honeckers)

    „Mitleid mit Menschen, die eine Diktatur betrieben und aufrechterhalten haben, sollte man nicht übertreiben“

    Ich schaue mir die sich selbstzerfleischenden SJWs an und stehe zu meiner offenen Schadenfreude.

    Ernsthaft: Es gibt in letzter Zeit immer mehr Ex-SJWs, die von diesem Irrsinn genau dann aufgewacht sind als es plötzlich sie selbst betroffen hat. Beispiel weisse Feministinnen, die von Black Lives Matter als privilegierte Schweine die gefälligst den Mund halten sollen beschimpft wurden. Oder Laci Green die genau dann den Feminismus zum Teufel gejagt hat als sie selbst Ziel eines feministischen Hassmobs wurde.

    Insofern hat das alles sein Gutes. Die verabreichen sich gerade gegenseitig ihre eigene Medizin. Wohl bekomms…

  2. Man fragt sich, inwieweit die SJW-Community sich dessen bewusst ist.

    Da Journalisten und Medien einen klaren Linksdrall haben und zT selbst Teil der Szene sind, kann das „inevitable end game“ ziemlich lange dauern. Verkürzen kann man es, indem man die Szene und ihre Unterstützer immer wieder so lächerlich macht, wie sie sind.

  3. Verstehe ich nicht: Wieso soll Kannibalismus die unausweichliche Endphase von Identitätspolitik sein? Diese Vokabel kann ja wohl nicht wörtlich gemeint sein – eher so ein drastischer Hinweis in Richtung „victimhood culture is self-accelerating, with all of its attendant problems“.

    Wobei „accelereting“ natürlich falsch ist: Es ergibt sich eine immer weitergehende Steigerung, sprich: Intensivierung. Mit Beschleunigung hat das zunächst mal nichts zu tun.

    • vermutlich ist eher der auf den gleichen Denkmodellen basierende Kulturrelativismus die Ursache.
      Wenn jede Kultur gleichwertig ist, dann auch eine die rituellen Kannibalismus betreibt.

  4. Inhaltlich wäre es angemessener zu behaupten, dass verschiedene Strömungen der Identitätspolitik, deren Hauptmobilisierungspotential durch das Ausnutzen von natürlicher, menschlicher Empathie erreicht wird, sich gegenseitig kannibalisieren. Empathie ist eine sehr begrenzte Ressource (wie auch die monetären Folgeprodukte) und die im Post beschrieben Effekte sind Versuche, die Konkurrenz ihren Anteil daran abzusprechen. Ganz ähnlich wie Feminismus/Gynozentrismus Männer generell keine Empathie zugestehen kann, weil das zwangsweise zu weniger Empathie für Frauen führt.

    Es gibt aber sehr viele Richtungen der Identitätspolitik, deren Hauptmotor anders fuktioniert; Nationalsozialisten und oder Rassisten kannibalisieren sich nicht automatisch selbst, wie wir alle geschichtlich wissen.

    • Das dürfte die Richtung sein, in die die Reise geht. Deshalb ist es (leider) dumm, nicht zumindest etwas rassebewusst zu sein. Am Ende scheinen immer wieder diese evolutionären Stammesdenkweisen durch besonders bei Leuten, die stark von ihrer Amygdala geleitet sind.
      Wenn die „Nazis“ weg sind, sind die Allies die nächsten die dran sind. Denn, obwohl DNA ein soziales Konstrukt ist, haben Weiße aufgrund derselben nunmal Rassismus im Blut, wie man im Video hört.
      Interessant, wie er noch versucht, ihren Anordnungen gerecht zu werden und ihren Ansprüchen zu genügen, obwohl sie ihn nur runtermacht von oben herab.
      Wenn sie sagen würde, dass er sich kastrieren soll, weil er ein böser weißer Cis Mann ist, würde er das wohl auch tun.

  5. Pingback: Übersicht: Kritik am Feminismus | Alles Evolution

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