121 Gedanken zu “Selbermach Mittwoch 130 (20.09.2017)

  1. „Zum Vorstoß der Ministerin Barley zu mehr Rechten für Scheidungsväter erklärt Franziska Brantner, Sprecherin für Familienpolitik:
    Zwar ist der Ansatz richtig, im Unterhaltsrecht für Verbesserungen zu sorgen. Aber gleichzeitig muss es dann auch eine klare Ansage geben, dass das nicht zu Lasten der Mütter geht.

    https://www.isuv.de/gruene-outen-sich-nur-wahlkrampf-oder-meinen-sie-das-im-ernst/

    Wenn eine Verbesserung für Männer eine Verschlechterung für Mütter bedeutet, wie z.B. ein Verlust der Allmacht oder das sie selbst mehr arbeiten muss, dann sind die Grünen dagegen.

    • Der Fall wird auch schon bei Reddit in den einschlägigen Foren diskutiert, wo sich Kanadier die vor Ort Einblick haben sich äußern. Sieht wohl so aus daß schon diverse Klagen vorbereitet werden; basierend auf exakt den Antidiskriminierungsgesetzen die von den Linken eingeführt wurden.

      So kriegt man die vulgäre Linke am effektivsten dran. a) Schlagt sie mit ihren eigenen Waffen und b) bereitet ihnen dann empfindliche Schmerzen über den Geldbeutel.

    • „Die Frauen hierzulande haben viel erkämpft. Es hat lange gedauert, bis sie selbst entscheiden konnten, wie frei sie leben wollen, wo sie arbeiten und mit wem sie zusammen sein wollen. Zu diesem Lebensgefühl gehört auch, abends allein ohne Angst unterwegs sein zu können. Die Rechte der Frauen sind genauso schutzbedürftig wie die Rechte der Flüchtlinge.“

      Na, dann kämpft man weiter.

      Ich jedenfalls fühle mich nicht angesprochen, denn es wäre ja sexistische Kackscheiße, wenn Männer sich einmischen würden.

      • Stimmt. Männer sollten endlich mal aufhören mit mansplaining und benevolentem Sexismus und den Frauen endlich gestatten, für ihre Freiheit (welche auch immer) selber zu kämpfen 🙂

        • „Freedom cannot be bestowed — it must be achieved“

          Wir sollten den Frauen endlich mal nicht die Chance vorenthalten, wirklich frei zu werden.

          Träum weiter. Wenns hart auf hart kommt, gibt es keine Feministin, die Sexismus nicht super fände.

          • Ja, da hast Du recht.

            Und die Männer sind auch hierzulande gut konditioniert, da zieht entweder der „jung und sexy“-Bonus oder der Mitleidsfaktor „Armes Ding, kann ja nix dafür, dass sie nix in der Hose hat…“

            Ich nehme mich da ja selber nicht aus. So tough wie die Jungs aus anderen Kulturkreisen zu sein ist halt echt schwierig…

          • @Peter Müller:
            „Ich nehme mich da ja selber nicht aus. So tough wie die Jungs aus anderen Kulturkreisen zu sein ist halt echt schwierig…“

            Da haben wir die falsche Konditionierung. Wenn man von Kindesbeinen an lernt, dass Frauen einfach nicht viel wert sind und gefälligst die Drecksarbeit machen müssen und dem Mann gehorchen, dann ist das ganze Framing ein anderes. Der Europäer, insbesondere der Nordeuropäer und Deutsche, lebt halt noch nach Ritterregeln und behandelt alle Weibchen wie Edelfrauen. Der Araber hat als Geschichte den Harem und die Sklaverei…

          • Androsch Kubi,

            stimmt. Wobei es nicht auf den arabischen Kulturraum beschränkt ist (der als Ausgleich eine sehr hohe Wertigkeit der Mutterrolle hat), sondern auch andere nichteuropäischen Kulturen…

      • Dass Hartz IV auch – oft – „arm trotz Arbeit“ heißt, kann man nicht bestreiten (die sogenannten „Aufstocker“). Aber Petry meinte ohne Zweifel, dass Leistungsempfänger nach SGB II willentlich gar nicht arbeiten würden. Und das müsst sie halt erstmal irgendwie beweisen können.

        • Wenn sich Arbeit finanziell nicht lohnt, wie meine Quelle vorrechnet, wären die Leute blöde, wenn sie willentlich arbeiten. Ich würde es jedenfalls nicht machen. Das ist für mich Beweis genug.

          Zumal ich vermute, daß solche Jobs nicht gerade Traumjobs sind.

          Du müsstes also erklären, warum Menschen sich freiwillig der nutzlosen Mühe von Arbeit unterziehen sollten.

          Und nein, ich halte diese Leute nicht für faul, sondern für den Umständen nach schlau und würde auch so handeln. Vielleicht würde ich versuchen mich weiterzubilden, aber das ist ein anderes Ding und ohne Arbeit meist einfacher, weil weniger Stress und mehr Zeit.

          Also, nicht die Menschen sind falsch, sondern das System … nur wirst du das nicht verstehen können und vor allem nicht wollen, weil die Falsche das gesagt hat, nämlich eine Halbtote der AfD.

          • Dass es Bewerbungspflichten, „1Euro-Jobs“, verpflichtende „Maßnahmen“ sowie existenzbeschneidende Sanktionen für diejenigen gibt, die sich „nicht kooperativ genug“ verhalten, ist Dir im Prinzip schon geläufig? Petry jedenfalls scheint das iwie nicht zu wissen?!

          • @ Semi

            Du hast es nicht verstanden. Ich kann mich blöde anstellen um H4 zu umgehen, ich kann mich aber auch offiziell an die Regeln halten, schon habe ich das Problem meist gelöst.

            Arbeit muss sich lohnen. Man kann das auch anders erreichen, ohne H4 zu kürzen. Andere Zielsetzungen müsstest du der Halbtoten erstmal nachweisen.

          • „Du hast es nicht verstanden. Ich kann mich blöde anstellen um H4 zu umgehen, ich kann mich aber auch offiziell an die Regeln halten, schon habe ich das Problem meist gelöst.“

            Du hast Recht: was Du da sagen wolltest, verstehe ich nicht. Erklärs doch nochmal anders, bitte?

            „Arbeit muss sich lohnen. Man kann das auch anders erreichen, ohne H4 zu kürzen. Andere Zielsetzungen müsstest du der Halbtoten erstmal nachweisen.“

            Hä? Ich soll der Petry/afD andere Zielsetzungen als die generelle Reduzierung der ohnehin kaum auskömmlichen, bisherigen Grundsicherung (die noch dazu viel zu oft beschnitten wird, was – wie auf diesen Seiten gern ab und an erwähnt wird – überproportional Männer trifft) nachweisen?

          • „Ich soll der Petry … nachweisen?“

            Ja bitte.

            Warum sind denn die H4 Sätze nicht auskömmlich? Wer zB hat denn die Mehrwertsteuer, die wie fast jede Verbrauchssteuer unsozial ist, erhöht?

            Ob die Afd diese senken will oder würde weiß ich nicht. Was ich weiß, die SPD wollte keine Märchensteuererhöhung, die CDU nur um 2%, rausgekommen sind 3%.

            Was immer Politiker versprechen, ist nach der Wahl schon gebrochen. Also, lass die alle reden.

          • „Ja bitte.“

            Ich bleibe bei: Hä?
            Oben im Interview steht doch, Zitat Petry:

            „An die Stelle unseres inzwischen unüberschaubaren Sozialsystems sollte eine aktivierende Grundsicherung treten, die jedem zusteht – die aber nicht auskömmlich sein darf.“

            Das ginge – ihr zufolge – ein bißchen in die Richtung Grundeinkommen (diesmal gleich zweifach aufm Wahlzettel vertreten, man kann seine Zweitstimme also entweder an die Piraten oder an das Bündnis Grundeinkommen vergeben, wenn man _ernstlich_ dieses Anliegen politisch unterstützen will).

            Petry scheint Hartz IV für auskömmlich zu halten (ich nicht) – ergo: die Grundsicherung solle ihr zufolge abgesenkt werden.

            Die afD will natürlich punkten mit ihrer angekündigten Mehrwertsteuersenkung von 7 % – und ja, ich gebe zu, dass das auf den ersten Blick Geringverdiener entlasten könnte. Die Frage ist nur, wie die rund 4 Milliarden Steuerausfälle gegenfinanziert würden… wenn die Mietzuschüsse/das Wohngeld z.B. gestrichen würden, würde es wahrscheinlich doch in einem Minusgeschäft für diejenigen am unteren Limit resultieren. Aber ehrlich gesagt habe ich diese Partei bislang auch viel zu stark ignoriert, um da eine qualifizierte Aussage zu treffen…

          • Ich bin übrigens für Mehrwertsteuererhöhungen, vorallem wünsche ich die Einführung eines seperaten Luxussteuersatzes (meinetwegen als erste, europaweite Steuer). Erklär mir, was daran unsozial sein könnte…

          • @ Semi

            Grundsicherung steht jetzt schon jedem nichtauskömmlich zu. H4 kann wie du selber sagst gekürzt werden.

            Rein finanziell lohnt sich Arbeiten eben nicht. Verbrauchssteuern sind oft unsozial. Der Staat sollte möglichst wenig Steuern erheben, zumindest an dieser Stelle.

            Wenn jemand nicht arbeiten kann, wird auch die AfD die Grundsicherung auskömmlich gestalten.

            Verbrauchssteuern auf alle lebensnotwendige Dinge komplett abschaffen und auf Nichtluxusprodukte min auf 7% senken.

            Wohnungen müssen auch nicht so teuer sein. Man kann die Dinge auch vereinfachen, was man in diesem Sektor für Flüchtlingsunterkünfte schon bewiesen hat.

          • Dafür will ich (mit Einführung des BGEs) die Sozialversicherungen (Ausnahme Krankenversicherung) abgeschafft sehen und so die Lohnnebenkosten erheblich senken. Ich würd außerdem das Recht auf Grundbesitz beschränken und die Vererbung hoher Vermögen stärker besteuern etc.
            (Und mit all dem halte ich mich für linksliberal)

          • Selbstverständlich müsste man eine Definition für „Luxus“ finden, die eindeutig lebensnotwendige Artikel wie die von Dir vorgeschlagenen niemals umfassen könnte.

            Vielleicht sollte man einen fixen Prozentsatz aufgeschlagen auf die jeweilige Basisversion eines Items ansetzen – wobei die Option, „duty free“ einzukaufen, natürlich in diesem Fall entfallen müsste bei Reisen innerhalb des Schengenraums wenigstens, sonst wärs ja witzlos…

          • Also ich meinte: wenns jetzt eine Binden- und Tamponversion mit eingearbeiteten Goldfäden o.ä. (fürs Vagina anti-aging oder sowas) gäbe, dann wäre es vorstellbar, das selbst dieser Artikel als „Luxusgut“ besteuert würde, und die hochpreisigste Damenunterwäsche z.B. würde im Schnitt sicher bereits darunter fallen nach meiner Vorstellung.

          • Wenn ich so drüber nachdenke, bin ich glaub ich sogar generell gegen die Möglichkeit bestimmter Reisender, steuerfrei einzukaufen. Klassische Privilegierung ist das doch?

          • „Verbrauchssteuern sind oft unsozial. Der Staat sollte möglichst wenig Steuern erheben, zumindest an dieser Stelle.“

            Seh ich komplett andersrum! Es gibt doch diesen Standard-Satz in der Politik: „Sozial ist, was Arbeit schafft“, der für mich immer einen völlig falschen, antimodernistischen Klang hatte…? Ich folge jedenfalls der BGE-Logik, nach der es vorallem unsozial ist, den aktiven Leistungsbeitrag eines Menschen für die Gemeinschaft (i.e. seine/ihre Arbeit) durch Verteuerung (sei es Steuer oder Sozialabgaben) zu bestrafen und behindern, anstatt der Leistungsentnahme.

            „Wenn jemand nicht arbeiten kann, wird auch die AfD die Grundsicherung auskömmlich gestalten.“

            Wie kommst Du dazu, das zu glauben? Das ist doch mehr als nur naiv?

    • Dein Irrtum besteht allerdings darin, zu glauben, dass mit unbegrenzter Zuwanderung H4 erhalten bleibt.

      Im Gegenteil, dadurch wird man es ebenso nachhaltig los, wie die ansatzweise noch vorhandene Bevölkerungshomogenität. Niemand will für muslimische Großfamilien den Zahlesel spielen, na ja, dich vielleicht ausgenommen… solange man einen Mann in „Führungsposition“ hat und ein Erbe aus der Wirtschaftswunderzeit ansteht, kann man ja großzügig sein.

      Ich würde sofort Linke wählen, wenn die eine glaubwürdige Position zur Einwanderung hätten… aber niemand hasst uns normale Menschen mehr, als die Politiker der Linken.

    • Man merkt mit jedem Satz den Unwillen der Autorin, sich dieser Sache anzunehmen. Eigentlich ist sie beleidigt, daß man „wenig hilfreiche“ Bücher veröffentlicht, die dann auch noch einen „Nerv treffen.“

      Jetzt gibt es halt die Quittung.

    • Das Moderationsteam kommt mit einem Verweis auf den Gesetzestext daher und glaubt den Leser „MidwayEques“ belehren zu müssen:

      Liebe/r MidwayEques,

      wenn Sie sich das Gesetz zur Gleichstellung durchlesen, werden Sie feststellen, dass es nicht so ist wie Sie es annehmen oder das Sie die Quote falsch verstehen.
      Bei einer Ausschreibung einer Stelle muss bei der Einladung und Berücksichtigung der Bewerber darauf geachtet werden:
      Sind Männer in diesem Berufsfeld überrepräsentiert? Gehen Bewerbungen von Frauen ein, die den Qualifikationsanforderungen entsprechen/diese übersteigen? Dann und nur dann werden Frauen bei der Einstellung bevorzugt: Wenn Sie gleich oder besser qualifiziert sind als die männlichen Mitbewerber und wenn bisher Frauen unterrepräsentiert sind.

      Die machen es sich wirklich einfach. Meine Erwiderung:

      Wenn 8 oder 9 von zehn Bewerbungen von Männern stammen, was in einigen Bereichen der Fall ist (IT beispielsweise), dann ist die politische Zielvorstellung einer annähernden Gleichverteilung von Männern und Frauen – im Schnitt gleiche Eignung vorausgesetzt – nur durch Diskriminierung zu erreichen. Und gleiche Eignung / Qualifikation ist ein dehnbarer Begriff, wenn man denn der politischen Zielvorstellung genügen will oder gar muss.

      • Anmerkung dazu noch: Überrepräsentiert bezieht sich offensichtlich auf die Gesamtbevölkerung, was eine gleiche Anzahl von Männern und Frauen erfordern würde, damit niemand über- oder unterrepräsentiert ist. Das ist natürlich bullshit. Im IT-Bereich sind Frauen „unterrepräsentiert“, weil sie selten Informatik studieren. Es ist wirklich ärgerlich, solche Selbstverständlichkeiten immer und immer wieder zu erklären. Sind die doof oder stellen die sich doof?

  2. Wurde das hier schon besprochen?

    https://areomagazine.com/2017/09/13/the-textual-roots-of-islamic-violence/

    „The excerpts and analyses above laying out the religious bases of Islamism, jihadism, and terrorism serve […] undermine specious arguments about the motives of Muslim terrorists. Yes, these terrorists do harbor political grievances against Western powers. But these grievances derive from their religious beliefs — beliefs about the mandate to establish a religious state, the duty to fight those who oppose them, and the legitimacy of targeting noncombatants.

    They also indicate that jihadists do not merely use religion as “a cover” for their actions — as a contrived post hoc justification. And they have not obviously hijacked or perverted what is a self-evidently peaceful religion. Rather, they are arguably living out an extreme yet learned and even plausible interpretation of the faith.“

    Der ewige Streit halt …

    • „Der ewige Streit halt …“

      Da kann wirklich kein Zweifel drüber bestehen, dass alles von vorne bis hinten rein religiös begründet ist.

      Wahrscheinlich kommt der Zweifel dort her, dass diese „Märtyrer“ so häufig einen liederlich-kriminellen Lebenswandel gehabt haben? Und dies zeigen würde, dass sie ja gar nicht sauber religiös motiviert gewesen sein können…. Wer so denkt, hat die Mentalität dieser Leute nur nicht verstanden und wie weit Bigotterie gehen kann.

  3. Politiker*innen lassen sich dazu in Tracht ablichten, halten Reden in Bierzelten und konstruieren ein Wir, das es eigentlich gar nicht gibt. Ihre Strategie funktioniert leider. Wenn ich heute an Tracht denke, schießen mir Bilder des österreichischen Volksmusik-Sängers Andreas Gabalier, von Rechtskonservativen und besoffenen, sexistischen Männern in den Kopf. Unfair, ich weiß, weil das natürlich nicht alle abdeckt, aber so ist es nun mal.

    http://ze.tt/warum-ich-mich-mittlerweile-schaeme-tracht-zu-tragen/

    Wissen die denn noch nicht das Deutschland keine Kultur hat!

    • Wen interessiert es? Ganz ehrlich? Früher wären diese Quatschköppe von der Zett niemals in die Position gekommen ihren Scheiß zu erzählen und wären in ihren Esoterik-Kellern verschrumpelt bzw. wären von Ihren Guru durchgefickt worden. Heute hingegen wird dieser Schwachsinn als progressiv verkauft und alle springen über dieses Stöckchen.
      Spätestens wenn die nächste Wirtschaftskrise kommt, sehen wir diese ganzen Gender Spinner wieder – auf dem Straßenstrich wenn sie dem bösen Patriarchat einen für 2 € blasen. So siehts im Moment in Griechenland aus und so siehts in ein paar Jahren in Deutschland aus.

  4. Das kommt davon, wenn man einem Islamofaschisten Glauben schenkt:

    Hitler hat auf die gleiche Art versucht die Politiker im Ausland aufzumischen. Die deutschen nennt er ja bevorzugt „Nazis“.
    Mit dem Typen gibt es sicher noch sehr viel Ärger, womöglich Krieg.

    • „Beklatscht wird der Wahlcheck von Portalen wie dem Faktum Magazin, das zum Beispiel den „Nachruf“ auf die verstorbene Feministin Kate Millett mit der Zeichnung einer Hexe bebilderte.“

      😀

        • Bei uns wurde auch die Heinrich-Böll-Stiftung mit diesem Bild beehrt. Wir sind da langweilig. Immer dieselben Bilder für den Feminismus….

          Schade, dass die taz so wenig Bedeutung hat. Schub können wir immer gebrauchen. Die „Agent*In“ wurde ja auch abgeschaltet bevor der Artikel über mich online gehen konnte. Platz reserviert hatten die schon. 😀

          Dafür hat mich FB als Admin für unser FB-Seite abgeschaltet. Das ist dann so, wenn man nicht gemäßigt ist. 😀

  5. Ihren antiamerikanischen Hass wäscht Frau Danya Ruttenberg, hier ihr Selbstportrait:

    „Danya Ruttenberg is rabbi-in-residence at Avodah and author of „Nurture the Wow: Finding Spirituality in the Frustration, Boredom, Tears, Poop, Desperation, Wonder, and Radical Amazement of Parenting.““

    in der Washington Post als selbst-geisselnder Aufruf „We still have time to repent for American racism“

    https://www.washingtonpost.com/news/posteverything/wp/2017/09/18/we-still-have-time-to-repent-for-american-racism/?utm_term=.665f9e9ded73#comments

    ab mit der demonstrativen Vergebung Deutschlands:

    „Can an entire nation make tshuvah? One needs only look to Germany’s behavior over the past 70 or so years to know that it is, at the very least, possible to do some of the work at a national level.“

    Und listet diese Untaten auf, für die Deutschland die volle Verantwortung übernommen hatte:

    „They have taken full responsibility for the Holocaust, issued formal apologies, paid over 66 billion euros in reparations payments, built memorials to the victims of atrocities“

    und geht dann über, das mit dem Sklavenhalten und Südstaaten-Einstellung zu vergleichen.

    Das ist Holocaust-Vergleich und Verminderung vom Allerfeinsten, pur antisemitisch. Und das ist der Hauptzweck des Artikels. Denn hier soll die jüdische Identität im Kern durch das Umdefinieren einer religösen Vorstellung diskreditiert werden.

    Auf jeden Fall ist der miese Holocaust-Relativierung der Washington Post im höchsten Masse widerwärtig. Vergibt die Post jetzt propaganda hit pieces, die opeds Irans sind?

      • Wenn man von den Kommentaren zerstört wird:
        Emmette Davidson
        9/19/2017 10:30 AM GMT+0200
        Is not Civil War a full measure of penetance for the three-fifths compromise? Is not Civil Rights sufficient penetance for subsequent segration sins? Honor King, and the dream he championed. Nowadays, racism is the false god, whereas e pluribus unum is the way toward truth. There is no racism, save what’s being contrived for political gain; therefore, the party succumbed by postmodern philosophy — of divisive identity politics — must perish. That’s the penetance called for. Only then might we all be free at last.

        Wow.

    • Ach, sowas häuft sich bei den Links-Regressiven derzeit:

      https://tapferimnirgendwo.com/2017/09/18/alternative-auschwitz/

      „Für mich ist die Aussage von Cem Özdemir eine der widerlichsten Instrumentalisierungen von Auschwitz seit langer Zeit.“

      Die von Ruttenberg scheint mir eine Dimension weiter zu sein, aber klar aus dem gleichen Holz geschnitzt.

      „Cem Özdemir ist stolz auf Deutschland, stolz, weil Deutschland aus Auschwitz gelernt haben soll. Auschwitz hat Deutschland besser gemacht. Besser durch Auschwitz. Darauf muss man erst mal kommen!“

      Eine Karthasis. Oder das, was Ruttenberg als Tshuvah bezeichnet.

      „Der Trend geht mittlerweile sogar schon zum Zweitholocaust.“

      Ja, der Özdemir hatte es auch schon so sehr mit den Armeniern. Bestimmt auch nicht ehrlich gemeint.

      • „It’s tragic that Iran threatens *elimination* of a country, not b/c it is threatened but b/c it rejects Zionism, and no one says a word!!“

        Sie schreien ganz laut Holocaust-Vergleiche, wohl um von den Absichtserklärungen Irans abzulenken.

  6. Zum Kindertag gibt es wieder einmal etwas Gendergedöns:

    „So mächtig sind Geschlechterklischees

    Die einen schön und zurückhaltend, die anderen stark und unabhängig: Über viele Kulturen hinweg werden Mädchen und Jungen stereotype Verhaltensweisen anerzogen. Forscher warnen vor den daraus entstehenden Schäden.“

    http://www.spiegel.de/gesundheit/psychologie/erziehung-von-jungen-und-maedchen-so-maechtig-sind-geschlechterklischees-a-1168866.html

    • Das wurde zwar schon am SMS angerissen, ging aber leider etwas unter. Finde ich schade, denn nachdem ich mir die entsprechende Seite mit den Details zu der Studie mal durchgelesen habe, finde ich es sehr informativ.

      http://www.geastudy.org/

      Wäre einen eigenen Artikel wert, aber wer hat die Zeit dafür?

      Aus dem Blog (http://www.geastudy.org/blog/):

      „when researchers examined attitudes about gender roles among young adolescents in China, India, Belgium and the United States, they found a growing acceptance for girls pushing against certain gender boundaries, but almost zero tolerance for boys who do.“

      Was wirklich bemerkenswert ist: Nirgends auf der Welt führt die Abschwächung von Gender-Zwängen zu mehr Handlungsfreiheiten für Jungs. Profitieren tun davon immer nur die Frauen.

      Tatsächlich folgt es immer und ausnahmslos makroökonomischen Erwägungen wo eine stärkere Partizipation der Frauen in der Aussenwelt als Surplus gesehen wird, es aber unter allen Umständen verhindert werden muss, dass es eine Ausgleichsbewegung bei den Männern in die Gegenrichtung gibt.

      Eigentlich vollkommen logisch, da ohne diesen fortbestehenden Zwang auf Männer das ganze bestenfalls ein Nullsummenspiel und realistischerweise ein Verlustgeschäft für die Gesellschaft wäre.

      Was gibts jetzt eigentlich für die Männer zum Ausgleich? In unserem Kulturraum (westliche Hemisphäre) war es die Liberalisierung der Sexualität. Wobei man durchaus diskutieren könnte, ob die geschaffene Illusion des „fuck for free“ bzw. die Sexualisierung des öffentlichen Raums ein Ausgleich war oder nicht doch eher die Karotte, die man mann vor der Nase herumwedelt damit er weiter den Karren zieht… 😉

  7. James Damore twittert darüber, dass moralisieren blöd ist und nimmt als Beispiel, dass wenn man Dungeons & Dragons Begriffe soweit verbietet, dass sie nur noch bei dem Ku-Klux-Klan erlaubt sind, man Leute in den KKK drängt. Resultat? Dutzende Antworten von wegen „OMG DU KANNST DOCH NICHT DEN KKK COOL NENNEN DAS MUSS DOCH MORALISIERT WERDEN DU NAZI GUT DASS DU BEI GOOGLE GEFEUERT WURDEST“.
    Ehrlich, ich kriege gerade ein Aneurysma nach dem anderen beim Lesen der Antworten. Wie kann man eigentlich so wenig Lesekompetenz haben?

    • Den KKK so mit „Dungeons und Dragons“ in Verbindung zu bringen, ist doch einfach grenzdebil, oder?

      Ich meine, wenn man es ernst meint, zum Trollen und so wäre das was anderes. Es bietet sich ja auch sofort an, zB Harry Potter derart durch den Kakao zu ziehen 😀

      • Da geht es wohl eher um die Verwendung von Wörtern wie „Grand Wizard“. Das Ganze ist auch nur ein Gleichnis und soll nicht wirklich den KKK schützen, es geht darum, dass wenn man eigentlich harmlose und neutrale Gedanken immer und sofort mit der Nazikeule beknüppelt, irgendwann die Leute sich auch denken, „Ja gut, dann bin ich halt ein Nazi“.

        • Ok, ich muss mich korrigieren. Anscheinend hat er wirklich erst gepostet, dass man über den KKK sagen kann was man will, aber coole Namen hatten sie schon. Heißt noch lange nicht, dass er den KKK irgendwie in Schutz nehmen will, aber meine Interpretation seiner Argumente war da wohl doch zu gutmütig 😀

          • Ich glaube auch keine Sekunde, dass Damore auch nur eine Restsympathie für KKK und Konsorten hat.

            Ich fand es auch schon sehr befremdlich, dass Damore in seinem Papier zur Gleichstellung eine tiefe und prinzipielle Zustimmung zu Social Justice durchblicken liess….

            Damore scheint einfach völlig naiv und „nerdig“ zu sein und vielleicht unfähig „um die Ecke“ zu denken.

          • Naiv und nerdig trifft es vermutlich. Ich denke, Damore glaubt felsenfest daran, dass Argumente nur logisch und schlüssig genug sein müssen, und schon kann man sein Gegenüber überzeugen. Um die Ecke denken kann er vermutlich sehr gut, aber ich vermute, dass er einfach nicht verstehen kann wie manche Leute eben nicht logisch denken, sondern nur mit Gefühlen funktionieren.

    • „Wie kann man eigentlich so wenig Lesekompetenz haben?“

      Willkommen bei Twitter, das wurde nur für Leute geschaffen, die nicht mehr als zwei Sätze abgeben können und oft noch viel weniger verstehen. Politiker, SJW, Trolle…(ohnehin alle aus dem selben Holz).

      Die wenigen helleren Köpfe, die sich dort aufhalten, werden nicht zufällig immer wieder vor den selbigen gestoßen und verzweifeln an der Welt…

  8. Bei der SPD macht man es genauso wie bei der britischen Labour, man überlässt die antisemitische Drecksarbeit den Moslems, die können das viel besser und sich durch die identitäre Genderideologie geschützt:

    http://amp.tagesspiegel.de/berlin/mueller-und-das-wiesenthal-zentrum-hat-berlins-spd-ein-antisemitismus-problem/20295854.html

    „Vertraute von Müller, SPD-Politikerin Sawsan Chebli …. Gemeinsam mit Mitgenossin Aydan Özoğuz machte sich Chebli im Februar 2014 zudem in der eigenen Partei für die Gründung des Arbeitskreises „Muslime in der SPD“ (AKMS) stark. …das Beispiel des Berliner Sozialdemokraten Mohamed Ibrahim zeigt …“

    Querverbindungen, die absolut zu erwarten sind:

    „Interessante Randnotiz: Ibrahim umgibt sich auf der Kundgebung auch mit dem verurteilten Terroristen Bernhard Falk, der als das „deutsche Gesicht Al-Quaidas“ („Die Welt“) gilt. Falk startete seine extremistische Karriere als Extremist bei den „Antiimperialistischen Zellen“ (AIZ) und wurde in den 1990er Jahren wegen Mordversuch zu 13 Jahren Haftstrafe verurteilt. Der frühere Linksterrorist leistet mittlerweile vor allem Gefangenenhilfe für die deutsche Salafisten-Szene.“

    „Auch die umstrittene Poetryslammerin Faten El-Dabbas zählt, das legt ein Facebook-Post der Berlinerin nahe, zu den Gründungsmitgliedern des Arbeitskreises „Muslime in der SPD“ (AKMS). In ihren Gedichten setzt sie den Staat Israel mit der Terrororganisation „IS“ gleich und kolportiert die in muslimischen Ländern weit verbreite Verschwörungstheorie, wonach die IS-Extremisten vom israelische Geheimdienst Mossad ausgebildet wurden, um den Islam zu diskreditieren.“

    „Derlei Engagement hielt die SPD jedoch nicht davon ab, El-Dabbas für Auftritte einzuladen. So trat sie 2015 bei einer SPD-Veranstaltung 2015 auf, bei der auch der damalige Parteichef Gabriel und Familienministerin Manuela Schwesig anwesend waren.“

    Das sind ja genau die richtigen beiden, die man erwarten würde.

    „Die Berliner SPD beteuert indes, von alldem nichts gewusst zu haben.“

    Natürlich, unter Corbyn, wo ein schon 100mal intensiverer Antisemitismus sich austobt, weiss man auch nie von irgendwas nichts…. Antisemitenpack halt!

  9. „Very interesting: @Volker_Beck finds out that German government officials visiting Israel prefer to meet with NGOs critical of government.“

    https://www.welt.de/politik/deutschland/article168885553/Deutsche-Politiker-treffen-in-Israel-meist-linke-Aktivisten.html

    „Ansonsten traf sie bei Regierungskonsultationen im Februar 2014 NGOs, die gegen hohe Lebensmittelpreise oder für Frauenrechte eintreten. Auf linke Gesprächspartner verzichtete Merkel – was freilich auch keinen politisch vielseitigen Dialog vermuten lässt.“

    „Frauenrechte“. Aha. „auf linke Gesprächspartner verzichtete …“ Ironie.

  10. Das ist zwar alt, darf aber gern mal wieder aufgewärmt werden:

    We will now perform an ancient and traditional Slate Star Codex ritual, where I point out something I don’t like about feminism, then everyone tells me in the comments that no feminist would ever do that and it’s a dirty rotten straw man. And then I link to two thousand five hundred examples of feminists doing exactly that, and then everyone in the comments No-True-Scotsmans me by saying that that doesn’t count and those people aren’t representative of feminists. And then I find two thousand five hundred more examples of the most prominent and well-respected feminists around saying exactly the same thing, and then my commenters tell me that they don’t count either and the only true feminist lives in the Platonic Realm and expresses herself through patterns of dewdrops on the leaves in autumn and everything she says is unspeakably kind and beautiful and any time I try to make a point about feminism using examples from anyone other than her I am a dirty rotten motivated-arguer trying to weak-man the movement for my personal gain.

    Ahem.

    From Jezebel, “Why We Should Mock The Nice Guys Of OKCupid”:

  11. Weil ich gerade drüber gestolpert bin:
    https://www.veteranstoday.com/2013/03/01/israel-celebrates-successful-911-operation-on-purim-holiday/

    „The Israeli schoolchildren dressed up as the burning Twin Towers [mit Foto, siehe Link] are not the first Zionists to wildly celebrate Israel’s biggest-ever attack on America. That honor belongs to the “dancing Israelis,” five Mossad spies who set up their cameras in Liberty State Park, across the harbor from the World Trade Center, early in the morning of September 11th, 2001, and pointed those cameras at the as-yet-undamaged Twin Towers. (Their video of the first plane hitting the North Tower has never been publicly released.)

    Unfortunately for them – and for Israel – their wild celebrations did not go unnoticed. An American woman called the police, who arrested the four Mossad operatives, confiscated the thousands of dollars in cash stuffed in their socks, and held them for weeks. During their incarceration, the Israeli spies repeatedly failed lie detector tests. Nonetheless, they were secretly sent back to Israel, at the request of the Israeli government, by Israeli dual citizen and US Homeland Security Chief Michael Chertoff.

    Later, back in Israel, the “dancing Israelis” went on television and admitted their complicity in 9/11, but denied having planted the explosives that destroyed the Twin Towers, saying: “We were only there to document the event.” (How did they know there would be an event to document?) [erinnert das nicht an Gutjahr und seine Mossad-Ehefrau?]

    Sicher diese ultrarechten Fake News, von denen man immer hört. Und komische ethnische Koinzidenzen. Ein Silverstein, der zusammen mit einem Investor namens Lloyd Goldman kurz vorher eine Versicherungspolice mit der Allianz (einem deutschen Unternehmen) abschliesst und hernach satte 4,5 Mrd. Dollar von diesem kassiert.

    Scheint wir finanzieren noch ganz andere Sachen, außer U-Boote.

    Angeblich gibt es jetzt auch ein Geständnis, zumindest für WTC7:
    http://jason-mason.com/2017/07/17/ein-ehemaliger-cia-agent-gesteht-totenbett-wir-sprengten-wtc-7-11-september-2001/
    Ob es stimmt oder eher Vernebelungstaktik ist (einen Agenten solchen Namens gab es angeblich nicht), wer weiß?

  12. Und da wo bereits >50% Männer sind, besteht Männerdominanz und damit ist das dann diskriminierend. Einfach so, weil es Männer sind. Frauen hingegen sind sogar in der Minderheit wenn sie die Mehrheit bilden!

    @_StultaMundi hat dazu schon richtigen Antworten:

    Heuchelei und Doppelstandards mit dem Namen Feminismus

  13. Just remember that the pro Title IX people think white girls accusing black men of rape is enough evidence to punish them. Sounds familiar.

  14. Today, the Department of Education’s Office for Civil Rights announced that the April 4, 2011 “Dear Colleague” letter and an accompanying 2014 guidance document are rescinded. The 2011 letter mandated that colleges use the low, “preponderance of the evidence” standard in adjudicating accusations of sexual misconduct on campus. It also recommended the removal of other critical elements of a fair procedure, such as the right to cross-examination and prohibitions on double jeopardy (being tried for the same accusation twice).

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