Antifeminismus Bullshitbingo

 

Antifeminismus bingo

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Die tatsächlich interessanten Argumente kommen natürlich nicht vor.

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Homosexualität am Gesicht erkennen

Die Studie war bereits Thema in den Kommentaren:

We show that faces contain much more information about sexual orientation than can be perceived and interpreted by the human brain. We used deep neural networks to extract features from 35,326 facial images. These features were entered into a logistic regression aimed at classifying sexual orientation. Given a single facial image, a classifier could correctly distinguish between gay and heterosexual men in 81% of cases, and in 74% of cases for women. Human judges achieved much lower accuracy: 61% for men and 54% for women. The accuracy of the algorithm increased to 91% and 83%, respectively, given five facial images per person. Facial features employed by the classifier included both fixed (e.g., nose shape) and transient facial features (e.g., grooming style). Consistent with the prenatal hormone theory of sexual orientation, gay men and women tended to have gender-atypical facial morphology, expression, and grooming styles. Prediction models aimed at gender alone allowed for detecting gay males with 57% accuracy and gay females with 58% accuracy. Those findings advance our understanding of the origins of sexual orientation and the limits of human perception. Additionally, given that companies and governments are increasingly using computer vision algorithms to detect people’s intimate traits, our findings expose a threat to the privacy and safety of gay men and women.

Quote: Deep neural networks are more accurate than humans at detecting sexual orientation from facial images.

Aus dem Spiegelartikel dazu:

Sie zeigten, wie ein Computer mithilfe von Gesichterkennungssoftware die sexuelle Orientierung von Menschen erkennt.

Und das mit extrem hoher Trefferquote: Ausgehend von nur einem Foto erkannte das Programm 81 Prozent aller schwulen Männer und 74 Prozent aller homosexuellen Frauen. Menschliche Probanden, denen die gleichen Bilder vorgelegt wurden, kamen hier nur auf 61 und 54 Prozent Trefferquote. Noch gruseliger wurden die Ergebnisse, wenn man dem Rechner fünf Bilder einer Person vorlegte. Dann erkannte die Software 91 Prozent der homosexuellen Männer und 83 Prozent der Frauen.

Auch interessant: Das dort verlinkte Bild:

homosexuell Gesicht

homosexuell Gesicht

Das linke Gesicht wurde aus heterosexuellen Personen zusammengesetzt, das rechte aus homsoexuellen Personen.

Interessanterweise kommen mir in beiden Fällen die heterosexuellen Gesichter unattraktiver vor. Vielleicht auch nur, weil  sie jeweils dicker aussehen.

Aus meiner Sicht ein durchaus zu erwartendes Ergebnis:

Die vorherrschende Theorie führt an, dass Homosexualität in einer engen Verbindung mit insbesondere pränatalen Hormonen steht:

Und auch Gesichter sind männlicher oder weiblicher unter der Einwirkung der Hormone:

vgl zB diese Studie:

Prenatal testosterone may have a powerful masculinizing effect on postnatal physical characteristics. However, no study has directly tested this hypothesis. Here, we report a 20-year follow-up study that measured testosterone concentrations from the umbilical cord blood of 97 male and 86 female newborns, and procured three-dimensional facial images on these participants in adulthood (range: 21–24 years). Twenty-three Euclidean and geodesic distances were measured from the facial images and an algorithm identified a set of six distances that most effectively distinguished adult males from females. From these distances, a ‘gender score’ was calculated for each face, indicating the degree of masculinity or femininity. Higher cord testosterone levels were associated with masculinized facial features when males and females were analysed together (n = 183; r = −0.59), as well as when males (n = 86; r = −0.55) and females (n = 97; r = −0.48) were examined separately (p-values < 0.001). The relationships remained significant and substantial after adjusting for potentially confounding variables. Adult circulating testosterone concentrations were available for males but showed no statistically significant relationship with gendered facial morphology (n = 85, r = 0.01, p = 0.93). This study provides the first direct evidence of a link between prenatal testosterone exposure and human facial structure.

Ich hatte einmal zu den Gründen für Homosexualität ausgeführt:

1. Männliche Homosexualität:

  • Die Hoden des Fötus produzieren nicht genug Testosteron
  • Die Hoden des Fötus entwickeln sich zu spät und produzieren erst nach der entscheidenen Phase Testosteron
  • Das Testosteron wird mangels entsprechender Rezeptoren an der Blut-Hirn-Schranke/im ganzen Körper nicht erkannt.
  • Das Testosteron wird mangels entsprechender Rezeptoren an der Blut-Hirn-Schranke nur teilweise/abgeschächt erkannt
  • Das Östrogen wird im Gehirn mangels entsprechender Rezeptoren nicht erkannt.
  • Die Mutter stellt in der entscheidenden Phase nicht genug Testosteron bereit.
  • Der Schwellenwert ist überhoch eingestellt, so dass das weibliche Programm trotz ausreichend Testosteron nicht durchgeführt wird.
  • Antiandrogene blockieren die Rezeptoren in der entscheidenden Phase.
  • Medikamente/andere Stoffe senken den Testosteronspiegel in der entscheidenden Phase
  • Umweltbedingungen senken des Testosteronspiegel in der entscheidenden Phase
  • Ein Zusammenspiel dieser Faktoren

2. Weibliche Homosexualität:

  • Der Fötus hat einen erhöhten Testosteronspiegel (über eine Überproduktion der Nebennierenrinde und der Eierstöcke)
  • Die Mutter stellt ein Übermass an Testosteron bereit.
  • Der Schwellenwert für das 2.  Bauschema Mann ist in diesem Bereich extrem niedrig angesetzt.
  • Medikamente sorgen für eine Erhöhung des Testosteronspiegels in der empfindlichen Phase
  • überempfindliche Rezeptoren suggerieren einen erhöhten Testosteronspiegel.
  • Ein Zusammenspiel dieser Faktoren

Wie man sieht muss damit nicht zwangsläufig die Homosexualität sich auch im Gesicht zeigen. Etwa weil der „Schwellenwert“ niedrig angesetzt ist oder der Wert nur in einer bestimmten Phase sehr hoch ist. Gerade wenn der Hormonspiegel aber dauerhaft erhöht ist spricht vieles für eine Übereinstimmung.

Insofern aus meiner Sicht ein sehr nachvollziehbares Ergebnis