Selbermach Samstag 254 (09.09.2017)

Welche Themen interessieren euch, welche Studien fandet ihr besonders interessant in der Woche, welche Neuigkeiten gibt es, die interessant für eine Diskussion wären und was beschäftigt euch gerade?

Welche interessanten Artikel gibt es auf euren Blogs? (Schamlose Eigenwerbung ist gerne gesehen!)

Welche Artikel fandet ihr in anderen Blogs besonders lesenswert?

Welches Thema sollte noch im Blog diskutiert werden?

Für das Flüchtlingsthema gibt es andere Blogs

Ich erinnere auch noch mal an Alles Evolution auf Twitter und auf Facebook.

Es wäre nett, wenn ihr Artikel auf den sozialen Netzwerken verbreiten würdet.

Wer mal einen Gastartikel schreiben möchte, der ist dazu herzlich eingeladen.

Advertisements

268 Gedanken zu “Selbermach Samstag 254 (09.09.2017)

  1. Geschichtsumschreibung, angeregt von der Schwester von Mark Zuckerberg.

    In a recent essay she announced her desire to “model a Classics that is ethical, diverse, intersectional, and especially feminist”. “Classics as a discipline,” she wrote:

    …has deep roots in fascism and reactionary politics and white supremacy, and those ideologies exert a powerful gravitational pull on the discipline’s practitioners. If we want to fight those forces, we need to actively work against them.

  2. via Danisch

    An deutschen Grundschulen sind Männer selten: Laut Statistischem Bundesamt waren im Schuljahr 2015/2016 unter den rund 105.000 Vollzeit-Lehrkräften an Grundschulen gerade mal 17.300 Männer.

    Das bundesweit einmalige Projekt „Rent a Teacherman“ der Universität Bremen will das ändern. Es „vermietet“ seit fünf Jahren Lehramtsstudenten an männerlose Grundschulen.

    Die Idee dazu hatte Erziehungswissenschaftler Christoph Fantini. Viele Kinder würden in der Kita und der Grundschule nicht auf einen einzigen Mann treffen. „Dadurch entstehen sehr stereotype Bilder in ihren Köpfen: Männer sind stark und machen was mit Maschinen. Frauen sind schlau. Deshalb können sie studieren und Lehrerin werden“, sagt Fantini.

    Ach, das Bild entsteht in den Köpfen?

    An zehn der 17 Bremer Grundschulen ohne feste männliche Lehrkräfte sind seine Studenten inzwischen im Einsatz. Manche Schulen mussten dafür erst noch eine Herrentoilette einrichten.

    Finde ich auch witzig. In Berlin überlegt man für 0,26% der Bevölkerung öffentliche Transgender-Toiletten zu bauen und in Bremen gibt es an Schulen nicht mal Toiletten für Männer. Die Toilettenfrage, eine der größten überhaupt! ^^

    • @Matze

      Hier siehst du die feministische Doppelmoral an der Arbeit – wenn es um weibliche Bastionen geht, *kann* „diversity“ einfach kein Problem sein.
      „Diversity“ ist immer gewährleistet, wenn 75+% Frauen beteiligt sind. Das ist „Vielfalt“ in Reinkultur; mehr „Vielfalt“ geht im Grunde gar nicht.
      92% Frauenanteil (Grundschule) und die Frage, wie weiß diese Frauen sind, ist überhaupt kein Problem – 80% Männer in einer Branche und die Hälfte davon asiatische Männer ist eins.
      Bevor man den Männeranteil erhöht, sollte man erst einmal die „Diversität“ checken, so Verdi – trau dich, so etwas in Tech/IT-Branche zu äußern, wenn es um Frauen geht.

      Diese Verlogenheit ist einfach sagenhaft!

      Subcomandante crumar

      • „Diversity“ ist immer gewährleistet, wenn 75+% Frauen beteiligt sind. Das ist „Vielfalt“ in Reinkultur; mehr „Vielfalt“ geht im Grunde gar nicht.

        Das liegt daran das Männern ein bestimmten Wissen fehlt zu dem nur Frauen Zugang haben. Frauen, das empathische Geschlecht, wissen hingegen alles und können alles was Männer können genau so gut und noch besser. Frauen ist es auch möglich die Welt aus der Perspektive von Männern zu sehen. Etwas das keinem Mann umgekehrt mit Frauen möglich ist. Daher ist ein 0% Männerquote auch kein Nachteil.

        Cumar, frag doch einfach erst mal die Female Supremacists. Die bringen für dich Licht ins Dunkel…

      • „Diese Verlogenheit ist einfach sagenhaft!“

        Das ist wirklich faszinierend. Ist es gewollt oder kapieren sie es nicht einmal ist immer die Frage. Den verschiedenen Massstab nehmen sie schon wahr, nur stellen sie ihn als Ausgleich oder ausgleichende Gerechtigkeit hin, bzw rationalisieren es weg.
        Auf jeden Fall verpflanzt man eine solche Ideologie per Indoktrination. Unsere Feministinnen sind wie geklont. Keine von denen kann sich das individuell und spontan angeeignet haben, sonst müsste es viel mehr Vielfalt in der Bewegung geben. Schon weil die Willkür so Vieles erlauben würde. Aber da der Feminismus streng organisatorisch strukturiert ist, gibt es nur eine vage Einheitsmeinung, die merkwürdig selbstsicher, unhinterfragt mit wenigem offenem Widerspruch über Details, selbst über offene Bruchlinien hinweg herrscht idR Burgfrieden …..
        Viel eher interessant als die konkrete Ideologie ist die Struktuiertheit dieser Gruppen.

        • Das ist wie bei der Facebookpolizei der Grünen gegen“Fake“news. Schon Greenpeace hat diese Mittel benutzt, Kommunisten, RAF usw… usf… bis zu den linken Mobs die sich flashmobben um den schwarzen Block zu decken, also de facto Gewalt, ähnlich der NSU, tausende von Anhängern, die das Netz missbrauchen um de facto Gewalt auszuüben, Gerüchte zu streuen, Leute zu diffamieren bis hin zu Stasipsychotricks um die Menschen psychisch kaputt zu machen.

    • Mein Vorschlag Geschlechtertrennung bei öffentlichen Toiletten völlig abschaffen. Das würde auch sehr zum gegenseitigen Verständnis der Geschlechter beitragen.

  3. A popular Twitter account that highlighted ridiculous academic papers from the social sciences and humanities — some taxpayer-funded — was abruptly deleted recently apparently because critics threatened to expose the name of the anonymous tweeter, who feared career-ending retaliation from campus colleagues.

    The threats against @Real_PeerReview are telling about the state of soft academia. The tweeter’s primary activity was simply publishing links to abstracts and highlighting one or two sentences from their summaries.

    [..]

    Soon after the account was deleted last week, nearly a dozen people, including five academics, responded by creating a new group account to pick up where the @Real_PeerReview left off.

    One of them, Twitter user @okayultra, told TheDCNF she is a female in a non-Western country and is decidedly not a benefactor of the “patriarchy,” “whiteness” or the “hegemony,” but she thinks the public should be aware of the low level of cognitive activity that passes for serious academic work in certain enclaves of the humanities and social sciences.

    She said that since starting the new account, she, too, has become a target of hackers, possibly the same ones who threatened to “doxx” the original tweeter.

    “In modern academia one can lose a job over the slightest slights. I mean, students could claim they aren’t ‘safe’ around real_peerreview,” she told TheDCNF.

    http://dailycaller.com/2016/06/11/social-justice-warriors-declare-battle-on-colleague-for-exposing-their-research/

    Da Vertreter der Gender- und Womes Studies keine Argumente haben, ist das erste was sie tun wenn jemand sie kritisiert, zu versuchen das dieser seinen Job oder seine Reputation verliert oder sie bedrohen dessen soziales Leben und das seine Familie/Freunde usw..

    Und auf Grundlage von solchen Leuten und deren „Arbeiten“ sollen politische Entscheidungen getroffen werden? Really?

    • Trump ist die Antwort auf die Machtlosigkeit sich gegen diese Gutmenschen zu wehren. Habe kürzlich einen in den USA lebenden Psycho äh Psychologen erlebt (Interview) der in diesen sozial engagierten jungen Leuten die Hoffnung sah, dass wir das Atomzeitalter überleben.

      Trump ist die best mögliche Antwort um die SJWs aus ihren Löchern zu locken und ihren Unsinn weltweit öffentlich zu machen, so dass „jeder“ sieht, dass sie ideologiśch total verblendet sind mit, scientologyähnlichen Methoden arbeitend.

  4. Ich musste Lachen…

    In was für einem Land leben wir eigentlich? In Stuttgart hat eine Friseurin eine Muslimin unmissverständlich aufgefordert, ihr Kopftuch abzulegen – andernfalls würde sie sie nicht bedienen!

    (…)
    Zeugin Hannah T. war ebenfalls in dem Salon, um ihren Undercut nachrasieren zu lassen, als sie den Vorfall beobachtete. Sie war es auch, die die unverschämte Diskriminierung via Facebook öffentlich machte. Seitdem ist Deutschland gespalten: Darf der Inhaber eines Betriebes einer Kundin eine Dienstleistung verweigern, nur weil diese aus religiösen Gründen ein Kopftuch trägt?
    Aydan R. selbst soll nach der Aufforderung das Tuch abgenommen haben. „Die Frau war sichtlich geschockt von so viel Rassismus und hat nur schüchtern gelächelt und ‚ja, selbstverständlich‘ gesagt“, schreibt Hannah T. auf ihrem Facebook-Profil. „Ich bin erschüttert, wie widerstandslos sie das alles hinnahm!!“ Offenbar, so T., sei die Kundin solche Worte schon gewohnt. „Das mag anderswo gang und gebe sein, aber hier in meinem Stuttgart will ich so eine antimuslimische Scheiße nicht haben!“ Der Facebook-Eintrag verbreitete sich rasend schnell und zählt inzwischen mehr als 3000 Likes

    In was für einem Land leben wir eigentlich?

  5. „On the Need to Suppress Freedom of Speech in the Interest of “Moral Progress”“
    http://helian.net/blog/2017/08/24/morality/on-the-need-to-suppress-freedom-of-speech-in-the-interest-of-moral-progress/
    „In my last post I noted that, objectively speaking, there can be no such thing as “moral progress,” and that pursuing such a nonexistent thing as a goal is potentially dangerous. The reasons for this have to do with the way some of our innate behavioral traits manifest themselves in environments unlike the ones in which they evolved. […]
    A good illustration of how this works in practice just turned up in the Washington Post in an article entitled, “When free speech becomes a political weapon.” The author, Jennifer Delton, expresses concern about the threat of freedom of speech to “moral progress.” According to Delton, when freedom of speech is accorded to “evil” people, it is transmuted into “freedom of speech.” By this she means that it becomes a “political weapon,” which is then used by the “evil” people to impede “moral progress.”
    As is often the case, Delton defines her ingroup in terms of ideology. “Good” people are those whose ingroup is defined by the same ideological shibboleths as hers, and “evil” people are those belonging to outgroups whose members challenge those shibboleths.“

  6. „Ninety-nine genetic loci influencing general cognitive function“
    http://infoproc.blogspot.de/2017/08/ninety-nine-genetic-loci-influencing.html
    „The paper below has something like 200 authors from over 100 institutions worldwide.
    Many people claimed just a few years ago (or more recently!) that results like this were impossible. Will they admit their mistake?
    In Scientific Consensus on Cognitive Ability? I described the current consensus among experts as follows.
    0. Intelligence is (at least crudely) measurable
    1. Intelligence is highly heritable (much of the variance is determined by DNA)
    2. Intelligence is highly polygenic (controlled by many genetic variants, each of small effect)
    3. Intelligence is going to be deciphered at the molecular level, in the near future, by genomic studies with very large sample size
    See figures below for a summary of progress over the last six years. Note 4% of total variance = 1/25 and sqrt(1/25) = 1/5, so a predictor built from these variants would correlate ~0.2 with actual cognitive ability. There is still much more variance to be discovered with larger samples, of course.“

    Und als Ergänzung:
    „Even more Genes for Intelligence“
    http://www.unz.com/jthompson/even-more-genes-for-intelligence/
    „The intelligence gene hunters have been stepping up their activities, and keep coming back with more trophies. Danielle Posthuma and colleagues are at it again, studying very large samples and finding further novel genes which load on brain tissues. I hope someone somewhere is keeping track of the overall picture, perhaps in a control room with multiple screens, like the NASA control centre of old, tracking the orbit of each SNP as it hoves into sight. […]
    As you know, I try to understand these procedures by analogy with code breaking. The actual DNA code comes all wrapped up, so it needs to be broken apart, shattered into pieces and then assembled again to reveal its underlying sequence. […]
    After taking down lots of their messages, we can read about 5% of the enemy code. They are sending resources to the brain. This boosts their intelligence and protects them from attention deficit and dementing disorders, and also gives them some protection against schizophrenia, but leaves them with a liability to autism. We will crack the rest of the code in due course. However, if you could capture their code book, it would speed things up.“

  7. emannzer hat mir privat mitgeteilt, daß er lebensgefährlich erkrankt ist und die Gefahr ist definitiv noch nicht ganz gebannt. Daher gibt es auf seinem blog demnächst wengier bis keine Aktivität – emmanzer hat andere Sorgen.

    https://emannzer.wordpress.com/2017/09/08/in-eigener-sache-blogpause/

    emannzer kann jede Unterstützung gebrauchen und vielleicht findet sich ja jemand, der auf seinem blog einen Gastartikel veröffentlichen möchte, damit die Anzahl der Blogbesuche dort nicht ganz in den Keller gehen. Wer seine email-Adresse nicht hat, kann sich an mich wenden.

    Danke

  8. Wie mir der Wahl-O-Mat einmal etwas Seltsames mitteilte

    Gerade habe ich mich durch die 38 Thesen des Wahl-O-Mats geklickt, der von der Bundeszentrale für politische Bildung eingerichtet wurde. Schließlich muss ich zwecks verantwortungsvoller Abgabe meiner Stimme vor dem 24. September gut informiert sein, Argumente abgewogen und gewichtet, rationale Überlegungen von bloßen Sympathien und natürlich persönliche Interessen von denen des Gemeinwohls unterschieden haben.
    https://man-tau.com/2017/09/08/merkel-schulz-wahlomat-fdp/

    • Wir brauchen gar keine Ehe. Die Ehe ist überflüssig wie eine Krebserkrankung. Wer mag kann ja Ehe spielen oder einen zivilrechtlichen Vertrag aufsetzen aber es sollte vom Staat her keine Bevorzugung oder Benachteiligung für Eheleute geben.

      • Sehe ich durchaus nicht so, es macht Sinn, ein rechtliches Konstrukt anzubieten, für die bevorzugte Lebensweise heterosexueller Paare. Ein bisschen mehr Aufklärung davor, über die rechtlichen Folgen, wäre allerdings gut.

        Ansonsten sehe ich kaum Bevorzugung, außer dass man die Steuerklassen anders wählen kann, was sich letztlich aber mit der Verantwortung für den Ehepartner m.E. wieder ausgleicht. Aber gut, ich bin kein Jurist.

      • genau meine Meinung, wer einen Bund nach religiösen oder tradierten Vorstellungen besiegeln will, oder auch einfach nur als Anlass für eine große Sause nehmen will, kann das gerne tun.
        Staatliche rechtliche Regelungen dazu sind völlig überflüssig. Zumal heute die Ehe durch die ganzen um juristischen Umfeld bestehenden Regelungen zur Kinderbetreuung, Häuslicher Gewalt etc. ohnehin zur Farce verkommen ist.

    • Btw.: Feministinnen, die ja überhaupt nichts gegen Männer oder Väter haben, versuchen, wie eigentlich jedes Jahr, Mal wieder den Vatertag abzuschaffen. Dieses Mal in Australien:

      http://www.independent.co.uk/life-style/special-person-day-fathers-day-change-campaign-dr-red-ruby-scarlet-parents-children-one-parent-a7917681.html

      Das Jahr hat 365 Tag, aber immer wenn Feministinnen einen neuen Feiertag brauchen, muss ganz zufällig der Vatertag dafür abgeschafft werden. Aber wie gesagt, Feministinnen haben ja überhaupt nichts gegen Männer oder Väter…

      Und sie wären natürlich keine Feministinnen, wenn bei ihren Aktionen nichts die volle Ladung Heuchelei und Doppelstandards mit im Angebot wäre.

      While Dr Scarlet eluded to mention whether or not the same change should apply to Mother’s Day, she insisted that the move would benefit wider families, not just children.

      • „I’ll start calling my Dad „Special Person No. 1“ and my Mum „Special Person No. 2“.

        „This woman didn’t even mention mothers in her nonsense so I guess that makes her a misogynist as she doesn’t believe they even exist.“

        ^^

      • Und sie wären natürlich keine Feministinnen, wenn bei ihren Aktionen nichts die volle Ladung Heuchelei und Doppelstandards mit im Angebot wäre.

        Schon Schopenhauer sagte sinngemäß: der wesentlichste bestimmenste Zug des weiblichen Charakters ist die Verlogenheit.

    • Ich habe zwar keine Beziehung, aber ich plane ein Kind

      Liebe vergebene Frauen, die ihr wirklich allen Ernstes so denkt, kurze Frage: Was zur Hölle denkt ihr euch eigentlich? 
Ihr habt einen Mann. Herzlichen Glückwunsch! Das Einzige, das ihr mir damit voraus habt, ist eine kostenlose Samenbank! 800 Euro gespart. Eine Familie macht das allein mitnichten aus euch. Ihr mit euren pseudoperfekten goldglänzenden Eheringen, die vielen von euch wie Fesseln am Ringfinger kleben. Euren Einfamilienhäusern, die ihr im Heimatdörfchen auf billigem Grund hochgezogen und damit das Schnäppchen eures lustigen Lebens gemacht habt. Schöne, strahlende, leere Hülle. Kommt bloß leider null drauf an.

      [..]

      Ich kann eine Familie sein. Ich bin es schon jetzt. Allein mit mir, der Liebe in Herz und Seele, dem guten Glauben an Freundschaft und einem goldenen Rucksack vollgestopft mit Ansichten, Werten und Schokolade.

      http://ze.tt/ich-habe-zwar-keine-beziehung-aber-ich-plane-ein-kind/

      Na, in einigen Ländern kann Frau sich ja auch schon selber heiraten! Go Grrrl!

      • Von Karen Scholz auf EDITION F…tja…

        mittelmäßiger, geradezu voll normaler Emo-Scheiß der jene Frauen trösten soll, die ohne Märchenprinz übriggeblieben sind. Und jetzt mit einer typisch weiblichen Mischung aus Trotz, Neid und Hass auf „die anderen“ schauen.

        „Ich mach’, was ich will. Findet euch damit ab. Ich will ein Baby. Und ich lasse mir nix erzählen.“

        Inhaltlich stimmt es ja, Frau kann sich locker vier Wochenenden durch die Partyszene vögeln und ist dann mit gewisser Wahrscheinlichkeit schwanger. Will sie aber gar nicht. Sonst würde sie es ja machen…

      • „Ihr mit euren pseudoperfekten goldglänzenden Eheringen, die vielen von euch wie Fesseln am Ringfinger kleben.“

        LOL, das ist lustig. Ja, der „goldene Käfig“, hier die goldene Fingerfessel!

        „Euren Einfamilienhäusern, die ihr im Heimatdörfchen auf billigem Grund hochgezogen und damit das Schnäppchen eures lustigen Lebens gemacht habt.“

        Diese Feministin läuft wirklich vollkommen an der Realität vorbei, wenn sie die Wucherpreise für Baugrund, den die Gemeinden heute fordern, als „billig“ ansieht.

  9. http://www.personneltoday.com/hr/equality-human-rights-commission-publishes-gender-pay-gap/

    The organisation has fewer than 250 employees, so is not required to
    publish the data, but said it wanted “more employers to follow suit
    and publish their pay gaps, using it as an opportunity to look at
    what is driving them”. XpertHR resources

    The EHRC has revealed that, on its snapshot date of 31 March 2017, it
    had a negative mean gender pay gap of 7.5%, which means that on
    average, women working for the commission are paid more than men.

    It attributes this to the fact that 71% of senior staff at the
    organisation are women, and 56% of staff with more than 10 years’
    service are women, meaning they have benefited from annual pay
    rises.

    It also reported that there are 93 women overall working for the
    commission, compared with 71 men.

    Es kann auch anders sein – und die Erklärungen sind die gleichen wie beim pos. GPG von Männern. Andere Beförderung, Aufstieg, mehr Frauen, …

    aber das ist natürlich sehr valide, weil es gut für Frauen ist.

  10. 90 Minuten Damore beim Rubin Report

    Unter der Hand lässt er dabei einige Bomben platzen – wie dass Google bei der Werbung, Bildersuche und anderen Algorithmen extrem sexistisch vorgehe. Z.B. sei die Bildersuche, wegen der Konkurrenz, auf Frauen optimiert, die mehr auf Ästhetik achten würden.

    Wenn man in Amerika nach Erfindern suchen würde, würden erst schwarze Erfinder gezeigt und andere wie Edison erst später – aber auch nur, wenn man die Suche in Amerika durchführen würde.

  11. Ich habe ein paar Fragen an Christian zu Pickup:

    * Wie lang hast du gebraucht vom ahnungslosen Mann, bis du die ersten Erfolge bei Frauen hattest?
    * Wie lang hast du gebraucht, bis du reproduzierbare Erfolge bei Frauen hattest? Also keine Anfängerfehler mehr, und mehr Erfolge durch Pickup als durch reines Glück.
    * Wie anstrengend (frustrierend) war es.
    * Wie lang hat es gedauert, bis du Spaß am Flirten bekommen hat anstatt von Frust durch unerklärliche Körbe immer wieder demotiviert zu werden?

  12. http://www.dailymail.co.uk/femail/article-4859098/confessions-reveal-troubling-battle-sexes.html

    > # Baby-hungry single women and the men who insist on having the snip
    > before dating them: The confessions that reveal a troubling new front
    > in the battle of the sexes
    >
    > * Middle-aged men are increasingly undergoing vasectomy’s to avoid
    > having kids

    > * The most common age for men having the treatment is 41-45

    > * Psychotherapist Jennie Miller spoke to three men who’ve had a
    > vasectomy

    Wenn mit dem Orgasmus die Einwilligung zum Kinderkriegen gegeben ist, dann hilft halt eine Vasektomie, um das endgültig zu klären. — via daenish.de

  13. nochmal aus dem Mittwoch, es ging um
    DEEP NEURAL NETWORKS CAN DETECT SEXUAL ORIENTATION FROM FACES

    MS (nicht im Endformat) auf https://osf.io/fk3xr/

    @pingpong
    Ok. jetzt zieh ich mir halt noch dieses paper rein. Es ist nur halt so, dass ich mit Programmen und Co nichts anfangen kann. Aber wer könnte schon wirklich beurteilen, wie und in welcher Weise so ein Programm selbstständig sich optimiert, ich gehe daher von einer black box aus, die das Ganze jedenfalls für mich ist und wohl auch bleibt…
    Nichtsdesdotrotz kann man sich auch anderweitig aus dem Fenster lehnen, das habe ich ja getan und die Ergebnisse kritisert, aus Erfahrung mit diesen grandiosen Vorhersagen.
    Dass die Autoren wie wild politisieren entgeht dir leider — ich finde das sehr unseriös. Wie alle bullshit-Artists, die in Science unterwegs sind, preisen sie sogleich ihre Ergebnisse als Heilmittel und können es kaum erwarten zur Tat zu schreiten und irgendwelche politischen Konsequenzen anzupreisen, für diese „post-privacy world“, die sie selbst an die Wand gemalt haben.

    Wenn ich nun das paper lese, dann habe ich schon bei der Zeile 53 keine Lust mehr. Weil die Autoren mir weismachen wollen, dass

    „The science of judging one’s character from their facial characteristics, or physiognomy dates back to ancient China and Greece …..“

    Wenn die das als Wissenschaft ansehen….. Es gibt einfach keine „Wissenschaft“, die physiognomische Merkmale mit Charaktereigenschaften verbinden würde…. Das ist pures Wunschdenken und stammt geradeweg aus der Mottenkiste von Eugenik, Rassismus und dem ganzen Biologistenquatsch, der jetzt leider wieder zurückkommt, die verdammte Gender-Ideologie hat dem den Weg geebnet.

    (ich poste das nochmal in den S-M-Sa, falls du oder jemand anders noch Lust hat weiterzumachen. Das ist ja bestimmt für viele hier interessant!)

    • Neuronale Netze sind nicht nur für Dich eine Blackbox, sondern für alle.
      Es ist technisch nicht möglich aus einem trainierten neuronalem Netz zu extrahieren, wie seine Entscheidungsgrundsätze funktionieren.
      Ein neuronales Netz wirklich verstehen kann nur ein anderes neuronales Netz, der Mensch mit Stift und Papier bleibt aussen vor.

      • @Peter
        Ja, so dachte ich mir das auch.
        Wie praktisch, damit ist auch die Reproduzierbarkeit nicht notgedrungen verknüpft.

        Es ist ziemlich klar, dass es sich um meta-genderistische Pseudowissenschaft handelt. Allein die Art und Weise, wie der Arikel seine Argumente ausbreitet und welche Begriffe er benutzt, lassen klar die politische Absicht und Eifer und weniger die wissenschaftliche Unbestechlichkeit erkennen, also den „Bias“.

      • @Peter:

        Neuronale Netze sind nicht nur für Dich eine Blackbox, sondern für alle.
        Es ist technisch nicht möglich aus einem trainierten neuronalem Netz zu extrahieren, wie seine Entscheidungsgrundsätze funktionieren.

        Das stimmt nicht. Man weiß GANZ GENAU wie ein trainiertes neuronales Netz seine Entscheidungen trifft, da gibt es überhaupt keine Unklarheiten. Die ganze Information (die „Intelligenz“ wenn man möchte) steckt in den Gewichten des Netzes. Sobald das Netz fertig trainiert ist, sind diese bekannt und bleiben fix. Wenn du möchtest, kannst du mit Papier und Bleistift nachvollziehen welches Ergebnis für vorgegebene Inputdaten herauskommt.
        Stell es dir so vor: Die Eingangsdaten werden als Vektor x dargestellt, sagen wir mit 3 Konponenten x1,x2,x3 (in Wirklichkeit natürlich viel mehr, bei einem Bild ist z.b. jeder Pixel eine Komponente, und ein 3 Megapixel Bild ist dann eben ein Vektor in einem 3 millionen-dimensionalen Raum x1,…,x3000000). Das Netz macht nichts anderes, als Funktionen auf diesen Vektor anzuwenden: y=f(x)=phi(a1*x1 + a2*x2 + a3*x3). Die Zahlen a1,a2,a3 sind die Parameter bzw Gewichte des Netzes, die Funktion phi() ist eine fixe Nichtlinearität (die Aktivierungsfunktion), z.b. ReLu oder tanh https://en.wikipedia.org/wiki/Rectifier_%28neural_networks%29.
        Der ganze Trick besteht darin, die Parameter a1,a2,a3 so zu wählen, dass am Schluss für y das „gewünschte“ Ergebnis herauskommt. Der Vorgang die Gewichte zu wählen ist das Training. Nach dem Training hat man (hoffentlich) die passenden Werte für a1,a2,a3 gefunden – das Netz ist fertig trainiert und kann angewendet werden. Du kannst dich hinsetzen, einen neuen Vektor x vorne reinstecken und Schritt für Schritt nachvollziehen was am Ende herauskommt – alle Werte a1,a2,a3 sind bekannt, die Funktion phi() ist fix.

        Was man NICHT weiß, ist WARUM das Netz während dem Training die Gewichte so wählt wie es das tut. Vielleicht meintest du das mit „wie die Entscheidungsgrundsätze funktionieren“. Mit „Entscheidung“ wird aber üblicherweise eben das Anwenden eines bereits trainierten Netzes bezeichnet: Man steckt vorne Daten rein, und das Netz „entscheidet“ aufgrund der gelernten Gewichte.
        D.h. die Entscheidung ist sehr leicht nachvollziehbar und gut verstanden. Was man nicht weiß, ist wie und warum das Netz während dem Training zu genau den Parametern kommt die schlußendlich gut funktionieren.

        @Alex:

        Wie praktisch, damit ist auch die Reproduzierbarkeit nicht notgedrungen verknüpft.

        Reproduzierbarkeit der Ergebnisse ist jederzeit gegeben. Wenn du ein Netz mehrmals auf die gleichen Eingangsdaten anwendest, kommt jedesmal GENAU dasselbe heraus. Ist ja auch klar, die Gewichte sind nach fix und alle Rechenschritte präzise definiert. S. Beispiel oben, wenn du mehrmals den gleichen Vektor x1,x2,x3 reinsteckst und die Parameter a1,a2,a3 sich nicht ändern kommt SELBSTVERSTÄNDLICH immer dasselbe heraus.

        Es ist ziemlich klar, dass es sich um meta-genderistische Pseudowissenschaft handelt.

        Auf den technischen Teil und die Ergebnisse bezogen: Unfug.

        • @pingpong
          Ja, die nicht wirklich nachvollziehbare Entscheidung beim „Dazulernen“, das ist das Ding. Dass jeder einzelne Schritt sonst protokolliert ist und insofern nachvollziehbar ist, war anzunehmen. Eine Reproduzierbarkeit kann ich mir nicht vorstellen, eben *weil* die Entscheidung ein Moment der Willkür enthalten *muss*. Bei totaler Reproduzierbarkeit hätten wir einen wieder ein unintelligentes Programm, welches stur nach vorgegebenen Kriterien abarbeitet, und das, was die „künstliche Intelligenz“ versprechen will zu überwinden ….
          Letztere halte ich ohnhin nur für einen marketing-Gag. „Künstliche Intelligenz“ — 😀

          • @Alex: Ich denke ein Grund für Missverständnisse liegt hier in der Terminologie. Du schreibst selber „dazulernen“ in Anführungszeichen, und du hast recht damit. In der wissenschaftlichen community (ich beziehe mich hier auf computer vision, da der Durchbruch der neuronalen Netze wesentlich von dort kommt) heißt das ganze etwas treffender „pattern recognition“. Und das beschreibt, worum es dabei im Kern geht: Mustererkennung.
            https://en.wikipedia.org/wiki/Pattern_recognition
            Das ist im Grunde nichts anderes als der Mensch macht: Wir nehmen Reize über unsere Sinne auf und erkennen Muster darin. Je nach Anwendungsfall ist es legitim da von „Intelligenz“ zu sprechen – allerdings vielleicht nicht unbedingt diese Art von Intelligenz die wir im Kopf haben wenn wir an Einstein oder Newton denken. Die Unterscheidung ist da etwas unscharf, aber ich denke man kann guten Gewissens sagen: Geschickte Mustererkennung IST Intelligenz.
            „Lernen“ ist auch beim Menschen über weite Strecken nichts anderes als Muster zu erkennen, insofern ist der Ausdruck eine neuronales Netz „lernt“ nicht falsch. Es tut genau das: Muster in den Daten zu erkennen. Ich denke die Schwierigkeit rührt daher, dass in der Umgangssprache „lernen“ wiederum mehrere Bedeutungen hat: In der Mathematik verstehen wir darunter, dass man das Konzept verstanden hat, also vernunftmäßig erfasst. Du hast den Satz des Pythagoras „gelernt“ (nicht: auswendig gelernt, es geht hier natürlich ums Verstehen!). Das ist etwas anderes, als wenn ein Musiker ein Musikstück „lernt“. Hier kommt es u.a. darauf an, dass man die Struktur des Stückes auswendig lernt, dass man sich innerhalb des Stückes bewegen kann, und nicht zuletzt dass die Bewegungsabläufe (Muster!) des jeweiligen Instruments ins Muskelgedächtnis übergehen.
            Machine learning hat NICHTS mit verstehen im Sinne des ersten Beispiels (Mathematik), und ALLES mit „lernen“ im Sinne des zweiten Beispiels (Musikstück) zu tun: Es geht darum, Muster und Korrelationen in Daten zu finden.

            Eine Reproduzierbarkeit kann ich mir nicht vorstellen, eben *weil* die Entscheidung ein Moment der Willkür enthalten *muss*.

            Nein. Die Entscheidung (Anwendung) eines neuronalen Netzes enthält ÜBERHAUPT KEINE Form von Zufall, Willkür oder sonst irgendetwas nicht kontrollierbares. Ich habe das oben erklärt.
            Beim Training ist ein gewisses Maß von Zufall im Spiel, da NN üblicherweise mittels stochastic gradient descent trainiert werden https://en.wikipedia.org/wiki/Stochastic_gradient_descent. Das bedeutet allerdings nicht, dass das Ergebnis des Trainings BELIEBIG wäre: Es ist gerade einer der Gründe warum NN einen solchen Durchbruch hatten, weil sie KONSISTENT gut funktionieren. D.h. wenn ich dasselbe Netz mit denselben Daten öfter hintereinander „von Null weg“ trainiere, dann erhalte ich zwar UNTERSCHIEDLICHE Ergebnisse, die aber alle GLEICH GUT funktionieren (bis auf ein epsilon – Erkennungsrate 90,5% vs. 90,4% vs. 90,6%). Die gelernten Parameter sind jeweils unterschiedlich, das Ergebnis ist aber immer gleich bzw, sehr ähnlich.
            Wir verstehen halt nicht genau, WARUM die Netze so gut funktionieren wie sie es tun.

            Bei totaler Reproduzierbarkeit hätten wir einen wieder ein unintelligentes Programm, welches stur nach vorgegebenen Kriterien abarbeitet, und das, was die „künstliche Intelligenz“ versprechen will zu überwinden ….

            S. oben, ich denke hier geht es um ein unterschiedliches Verständnis des Wortes „Intelligenz“. Auch NN funktionieren genau so wie du es beschreibst: Eine fixe Vorgabe von Schritten, welche stur nacheinander ausgeführt werden. Das ist das Wesen eines jeden Algorithmus, NN sind da keine Ausnahme. Aber wie gesagt, geschickte Mustererkennung IST eine Form von Intelligenz. Wir sehen das an uns Menschen jeden Tag.

      • „Es ist technisch nicht möglich aus einem trainierten neuronalem Netz zu extrahieren, wie seine Entscheidungsgrundsätze funktionieren.“

        Diese lassen sich mit humanoiden Verständnis nur als trainierte nichtlineare Systeme höherer Ordnung darstellen. Die innere Struktur der Trainingsvariablen bildet jedoch die Funktion zum Trainingsziel, in diesem Fall mit besseren Ergebnis als Humanoide. Der Wunsch des Verstehen ist der Einordnung in ein kulturell erlerntes semantisches Gefüge gleichzusetzen. Wenn technisch möglich könnte ebenso die Frage gestellt werden warum das Empfinden der Ästhetik eines Gleichungssystem zur Lösung eines physischen Problem bestimmte synaptische Variablen hervorbringt. Eher ist die kulturelle Gemeinsamkeit des Empfinden die die Fragestellung der inneren Struktur nachrangig erscheinen lässt.

        Ich gehe davon aus das diese Ergebnisse initiale biologische Ursachen herausstellen. Wenn diese biologischen Ursachen zu den hohen Quoten führen dann muss die Erkennung der biologischen Ursachen selbst gleich oder sogar höher als die der Quote sein. Wenn z.B. bestimmte Hirn-Mosaik-Prägungen bestimmte Präferenzen innerhalb der kulturell beeinflussten sexuellen Entwicklung unterstützen ist dann von einem starken Zusammenhang zwischen Gesichtsmerkmalen und Hirnstruktur auszugehen.

        Da es erhebliche Zusammenhänge zwischen prenatalen Hormonen, Gesichtszügen, und Fingerlängen gibt ist die Verwendung von trainierten Mustererkennungen nicht nur bei Gesichtern sondern auch bei anderen Merkmalen ein Hilfsmittel initial biologische Ursachen zu erkennen.

        Ich befürworte in keiner Hinsicht die missbräuchliche Verwendung die Kenntnisse der Zusammenhänge zur Diskriminierung von Individuen.

        Mein eigene Vermutung ist das es biologische Ursachen gibt die jedoch nicht in direkter Linie für sexuelle Präferenzen herangezogen werden können sondern das die biologischen Unterschiede in einer sozialen Umgebung und Prägung sich unterschiedlich entwickeln. Da die Entwicklung nicht zwingend bezüglich der biologischen Ursache sein kann ist bei der hohen Quote von einem einem relativ manifesten Faktor auszugehen.

        Für die sozio-kulturellen Einflüsse in der Prägung der Präferenz ist natürlich die direkte Beinflussung über Gesichtszüge nicht ausgeschlossen. Der methodische Ausschluss existiert hier nicht das es keine sozio-kulturelle Entwicklung ohne Angesicht gibt. Damit verbleibt der Zusammenhang zwischen bestimmten Gesichtsmerkmalen und dem sozio-kulturellen Verhalten in der Präferenz.

        Ich habe zunächst gehofft methodische Schwächen zu finden aber es scheint eine Pandora zu sein.

    • Vielleicht hättest du nicht beim ersten Wort, das dir Unwohlsein verursacht aufhören sollen, sondern noch ein bisschen weiterlesen. Ich habe gehört, in der Wissenschaft macht man das so: man versucht sich nicht all zu sehr von seinen Gefühlen leiten zu lassen.
      Dann hättest du nämlich eventuell ein paar Zeilen folgendes gelesen (Zeile 65ff):

      Physiognomy is now universally, and rightly, rejected as a mix of superstition and racism
      disguised as science (Jenkinson, 1997). Due to its legacy, studying or even discussing the links
      between facial features and character became taboo, leading to a widespread presumption that no
      such links exist.
      […]
      The existence of such links between facial appearance and character is supported by the
      fact that people can accurately judge others’ character, psychological states, and demographic
      traits from their faces (Zebrowitz, 1997). For example, we can easily and accurately identify
      others’ gender, age, race, or emotional state—even from a glimpse of their faces (Brown &
      Perrett, 1993; Macrae & Bodenhausen, 2000; Roberts & Bruce, 1988).

      Und das ist der Unterschied zwischen Wissenschaft und Pöbelei: Man kann auch kontroverse Themen auf eine vernünftige Art und Weise diskutieren. Ich gebe zu, ich habe mich beim ersten Überfliegen mehr auf die technischen Aspekte konzentriert, trotzdem hat es mich gerade mal 5s gekostet um herauszufinden dass dein Vorwurf von wegen „Mottenkiste der Eugenik, Rassismus etc.“ hier fehl am Platz ist. Die Autoren behandeln das Thema mit dem gebotenen Ernst, Vorsicht und Rücksicht. Emotionale Ausbrüche suchst du da vergebens.
      Hier noch ein weiterer interessanter Absatz:


      Second, the widely accepted prenatal hormone theory (PHT) of sexual orientation
      predicts the existence of links between facial appearance and sexual orientation. According to the
      PHT, same-gender sexual orientation stems from the underexposure of male fetuses or
      overexposure of female fetuses to androgens that are responsible for sexual differentiation (Allen
      & Gorski, 1992; Jannini, Blanchard, Camperio-Ciani, & Bancroft, 2010; Udry & Chantala,
      2006). As the same androgens are responsible for the sexual dimorphism of the face, the PHT
      predicts that gay people will tend to have gender-atypical facial morphology (Bulygina,
      Mitteroecker, & Aiello, 2006; Rhodes, 2006; Whitehouse et al., 2015). According to the PHT,
      gay men should tend to have more feminine facial features than heterosexual men, while lesbians
      should tend to have more masculine features than heterosexual women. Thus, gay men are
      predicted to have smaller jaws and chins, slimmer eyebrows, longer noses, and larger foreheads;
      the opposite should be true for lesbians. Furthermore, as prenatal androgen levels also drive the
      sexual differentiation of behaviors and preferences during adulthood (Meyer-Bahlburg, 1984;
      Udry, 2000), the PHT predicts that gay people may tend to adopt gender-atypical facial
      adornments, expressions, and grooming styles. Such gender-atypical behaviors and preferences

      Christians Lieblingskind, die Udry-Studie, wird hier direkt angeführt als GRUND, warum es durchaus aus der Biologie herleitbar ist dass schwule Männer im Schnitt andere Gesichtszüge haben. Falls du da anderer Meinung bist, hast du eine ganze Menge Studien gegen dich, und es wäre bestimmt interessant zu hören warum alle anderen falsch und du richtig liegst.

      • @pingpong, gut dass du mich auf Trab hälst! Das schien ja Spannung zu versprechen, dass die Gesichtserkennung im runden Bausch abgeschmettert wird. Doch leider baut der Artikel danach genau diese Vorstellung einer Erkennung von „Charakter“ (!) und anderen menschlichen Eigenschaften systematisch wieder auf! Als wäre Wissenschaft eine Art Entwicklungsroman.

        „man versucht sich nicht all zu sehr von seinen Gefühlen leiten zu lassen.“

        Nur der logische Gedankenverlauf ist wichtig. Wahrzunehmen, wie die Einleitung diesen Taschenspielertrick macht, die Erkennung von nicht-physischen Merkmalen in der Physis, in Gesicht und Kopf, zu re-legitimieren.

        Also, das ist ganz sicher keine wissenschaftliche Art, sondern eine geisteswissenschaftliche Spielerei mit Argumenten. Wenn es unabsichtlich geschah, um so schlimmer…. 😦

        Das mit der „künstlichen Intelligenz“ war immer schon eher eine literarische Vorstellung von der Kategorie „Frankenstein“ und science fiction als reale Wissenschaft.
        Es ist alles Politik. Man merkt es dem Artikel auch ganz deutlich an! Es werden dringende Aufrufe an die Politik gestellt und Zeitschriften/Zeitungen dienen als Quelle!

        „We hope that our findings will inform the public and policymakers, and inspire them to design technologies and write policies that reduce the risks faced by homosexual communities across the world.“ (655)

        Kann sich jeder selbst denken, was das politisch leisten soll.

        Ich behaupte immer wieder, dass der Genderismus auf knallharten Biologismus rauswill, im Stile des alten Rassismus. Diese Arbeit wäre ein weiterer Hinweis auf diese Entwicklung.

    • Alex,

      Wissenschaft ist ja erstmal völlig wertneutral und nicht weiter als eine Methodensammlung um Erkenntnisse zu gewinnen. Die mögliche Verbindung zwischen Physiognomie und psychischem Basis-Setting von Menschen ist in der Tat ein uraltes Forschungsthema und wurde auch mit wissenschaftlichen Methoden untersucht. Von daher ist doch die einleitende Aussage in dem Paper nicht falsch.

      Auch halte ich die Hypothese, die mit der im Paper beschriebenen Methodik höchstwahrscheinlich bestätigt wurde, dass sexuelle Orientierung sich auch im Gesicht wiederspiegelt, für plausibel.

      Geht man davon aus, dass sexuelle Orientierung im eigentlichen Sinne durch Exposition des Fötus mit Hormoncocktails der Mutter entsteht, dann liegt es eben sehr nahe, dass auch physiognomische Faktoren von diesen Hormonen beeinflusst werden, es also eine Korrelation gibt.

      Und diese eben derart fein differenziert ist, dass erst eine KI so etwas aus einem physiognomischen Datenberg extrahieren kann.

      Ob uns diese Erkenntnis gefällt oder nicht, ist letztlich irrelevant. Es ist eine Entdeckung von etwas, was „schon immer da war“.

      „die verdammte Gender-Ideologie hat dem den Weg geebnet.“

      ich sehe das eher als modische Pendelbewegung, wobei die „Gender-Ideologie“ die Du vermutlich meinst, im wesentlichen von Frauen angetrieben wurde und wird, deren Geist sich aus der Bindung an die Körperlichkeit (und den daraus resultierenden Beschränkungen) befreien wollen.

      Eine weibliche Hybris in all seinen schillernden, psychotischen Facetten, die nur in einer hochentwickelten Gesellschaft überhaupt gedeihen kann…

      • „dass sexuelle Orientierung sich auch im Gesicht wiederspiegelt, für plausibel.“

        da ist sicher etwas dran. Doch die Grundlage des Menschen ist trotzdem zu indiviuell, als dass hohe Korrelationen mit Vorhersagecharkter auftreten können. Weiss ich, welches Besonderheit dieser und jene konkrete Mensch hat, kommt es mir im Rückblick sinnvoll vor und ich bin bereit Regeln auszudenken. Doch wenn ein neuer Fall auftritt, kann es immer sein, dass man nichts vorhersagen kann und erst belehrt werden muss.

        „Geht man davon aus, dass sexuelle Orientierung im eigentlichen Sinne durch Exposition des Fötus mit Hormoncocktails der Mutter entsteht“

        Das ist unklar und die Hormone könnten dabei ein indirektere Rolle spielen als angenehm ist. Zwar werden auch Körpermerkmale und Proportionen durch Hormone gesteuert, reguliert und beeinflusst — aber dass sie mit einer ganz anderen Wirkung, der sexuellen Prägung oder Orientierung eng korrelieren müssten, erscheint als beliebige Spekulation und gar nicht zu erwarten.

        „weibliche Hybris in all seinen schillernden, psychotischen Facetten“

        das ist nur ein Ideengebäude und nicht „natürlich“. Wir sehen das interessanterweise völlig verschieden.

        • Doch die Grundlage des Menschen ist trotzdem zu indiviuell, als dass hohe Korrelationen mit Vorhersagecharkter auftreten können.

          Alex, bitte schau dir das paper wenigstens überblicksmäßig an, nicht auf der zweiten Seite das Handtuch werfen weil du etwas liest was dir nicht gefällt. Die Ergebnisse sind valide, und sie bestätigen offenbar dass es Korrelationen gibt die stark genug sind um mit über 90% Genauigkeit eine Vorhersage zu treffen. Ob es dir gefällt oder nicht. Wenn du das angreifen möchtest, solltest du das auf einer belastbaren Basis tun. Dazu müsstest du das paper zuerst lesen um zu verstehen was die Autoren gemacht haben. Dann kannst du es kritisieren. Deine Aussage läuft immer noch auf eine simples „ich glaube (!) es aber nicht“ hinaus.
          Peter hat oben sehr schön zusammengefasst was die wichtigen Punkte sind. Ich zitiere einmal den wesentlichen Teil:

          Geht man davon aus, dass sexuelle Orientierung im eigentlichen Sinne durch Exposition des Fötus mit Hormoncocktails der Mutter entsteht, dann liegt es eben sehr nahe, dass auch physiognomische Faktoren von diesen Hormonen beeinflusst werden, es also eine Korrelation gibt.

          Und diese eben derart fein differenziert ist, dass erst eine KI so etwas aus einem physiognomischen Datenberg extrahieren kann.

          Ob uns diese Erkenntnis gefällt oder nicht, ist letztlich irrelevant. Es ist eine Entdeckung von etwas, was „schon immer da war“.

          Du sagst:

          Doch wenn ein neuer Fall auftritt, kann es immer sein, dass man nichts vorhersagen kann und erst belehrt werden muss.

          Genau das haben die Autoren gemacht: Sie haben das Netz trainiert, und ihm dann neue Bilder gezeigt, die es vorher noch nicht gesehen hat. Und siehe da, auf diesen neuen Bildern war die Erkennungsrate 90%.

        • @pingpong
          „Die Ergebnisse sind valide“

          Die Darstellung könntest du „valide“ nennen. Und da ich nicht *glaube*, dass bei dieser Untersuchung überhaupt kein sinnvolles Ergebnis rauskommen *kann*, glaube ich, dass die Autoren ihre Ergebnisse einfach gefälscht haben. Das ist sogar das Übliche bei politisch motivierter Wissenschaftlichkeit, schon immer so gewesen.

          Eine Vorhersage der sexuellen Orientierung aus dem Aussehen von Menschen ist nicht zu machen und wer das behauptet, ist ein moderner Nachfahre der Wahrsager. Mit Wissenschaft kann das nichts zu tun haben.

          Ganz sicher entspricht der Stil der Arbeit nicht der wertfreien Wissenschaftlichkeit und das in mehrfacher Hinsicht, wie ausgeführt. Wenn das schon nicht stimmt, warum soll ich mir jetzt Gedanken drüber machen, was im Einzelnen bei den Ergebnissen nicht in Ordnung sein könnte?!

          „Und siehe da, auf diesen neuen Bildern war die Erkennungsrate 90%.“

          Wäre schön, wenn ausgemachte Skeptiker mit ihren Bildern und Daten mal kämen und die Wahrsagemaschine testen würden. Mal sehen, wie hoch die Trefferquote dann ist….

          Natürlich kann ich auch nicht ausschliessen, dass ich es bin, der hier falsch liegt. Ich will nur nicht nach Beweisen in den Daten und derer Auswertung nachsehen, weil ich davon ausgehe, dass die Autoren nicht so dumm sind offensichtliche Fehler in den Ergebnissen gemacht zu haben (ich gehe ja davon aus, dass ihre Ergebnisse Fake sind) und das ist dann völlig Zeitverschwendung.

          Allein dieses Manöver mit der angeblichen Wissenschaftlichkeit der Erkennung von Charaktermerkmalen zeigt mir doch, wie unredlich, unlogisch und betrügerisch-überredend diese Arbeit ist!

          • @Alex: Ok, deine Meinung sei dir unbenommen, es ist dein gutes Recht nicht zu glauben dass die Sache funktioniert. Auf dieser Grundlage (Glauben) kann man halt schwer diskutieren… Ich habe versucht aus dem Bereich in dem ich mich auskenne ein paar Fakten beizusteuern, die dabei helfen können das ganze zu bewerten.

            Eine Vorhersage der sexuellen Orientierung aus dem Aussehen von Menschen ist nicht zu machen und wer das behauptet, ist ein moderner Nachfahre der Wahrsager. Mit Wissenschaft kann das nichts zu tun haben.

            Das setzen einer unumstößlichen Prämisse (!) halte ich nicht für besonders erkenntnisfördernd…

            Ich habe den Eindruck du möchtest hauptsächlich über die formale Präsentation des papers anstatt über die präsentierten Fakten diskutieren. Ok, kann man machen. Ich sehe allerdings auch da nicht, wo die Arbeit „meta-genderistische Pseudowissenschaft“, „politischer Eifer“ oder „Eugenik, Rassismus“ wäre. Noch kann ich nachvollziehen wie du zu der Annahme kommst, die Autoren wären „bullshit-Artists“ die „wie wild politisieren“.

            Vielleicht magst du ein bisschen was zu folgenden Passage aus dem paper sagen und erklären was du daran ganz furchtbar findest:

            Physiognomy is now universally, and rightly, rejected as a mix of superstition and racism disguised as science (Jenkinson, 1997).
            […]
            For example, we can easily and accurately identify others’ gender, age, race, or emotional state—even from a glimpse of their faces. [..] Such judgments are not very accurate, but are common and spontaneous. Importantly, the low accuracy of humans when judging character from others’ faces does not necessarily mean that relevant cues are not prominently displayed. Instead, people may lack the ability to detect or interpret them.
            […]
            Second, the widely accepted prenatal hormone theory (PHT) of sexual orientation predicts the existence of links between facial appearance and sexual orientation.
            […]
            Such mixed findings might be attributed to the difficulty of precisely defining and measuring facial femininity. They might also be attributed to the fact that the difference between gay and heterosexual faces may be too subtle to be reliably detected in the small samples employed in these studies. This study aims to address those limitations by using a much larger sample size and data-driven methods, including an algorithm-based measure of facial femininity.
            […]
            The laws in many countries criminalize same-gender sexual behavior, and in eight countries—including Iran, Mauritania, Saudi Arabia, and Yemen—it is punishable by death (UN Human Rights Council, 2015). It is thus critical to inform policymakers, technology companies and, most importantly, the gay community, of how accurate face-based predictions might be.
            […]
            Importantly, we would like to warn our readers against misinterpreting or overinterpreting this study’s findings. First, the fact that the faces of gay men and lesbians are, on average gender atypical, does not imply that all gay men are more feminine than all heterosexual men, or that there are no gay men with extremely masculine facial features (and vice versa in the case of lesbians). The differences in femininity observed in this study were subtle, spread across many facial features, and apparent only when examining averaged images of many faces. Second, our results in no way indicate that sexual orientation can be determined from faces by humans. In fact, Study 4 confirms that humans are rather inaccurate when distinguishing between facial images of gay and homosexual individuals.
            […]
            Additionally, as the images were obtained from a dating website, they might have been especially revealing of sexual orientation.
            […]
            We used widely available off-the-shelf tools, publicly available data, and methods well known to computer vision practitioners. We did not create a privacy-invading tool, but rather showed that basic and widely used methods pose serious privacy threats.

            Das alles wirkt auf mich eher als wollten sie sagen: „Hey Leute, wir haben da etwas ausprobiert und es sieht so aus als könnte man aus öffentlich verfügbaren Gesichtsbildern einige heikle Daten privater Natur ableiten. Wir wissen, dass die Überwachung im öffentlichen Raum immer weiter voranschreitet. Vielleicht sollten wir uns da Gedanken über die Implikationen machen??!“

            Halte ich für eine durchaus vernünftige Einstellung.

          • @pingpong
            „Auf dieser Grundlage (Glauben) kann man halt schwer diskutieren… “

            Dieser Glaube ist aber eine Folge aus Erfahrung. Aus der Auseinandersetzung mit solcher Pseudowissenschaft und dann spielt man ja selbst gerne Ratmaschine und versucht ins Innere von Leuten zu schauen, ihr „Wesen“ zu sehen. Alles Humbug, wie ich meine, glaube, glaube zu wissen. Ebenso glaube ich, dass auf diesem Planeten noch nie ein UFO gelandet ist.

            „Ich habe versucht aus dem Bereich in dem ich mich auskenne ein paar Fakten beizusteuern“

            Super, das hat die Diskussion natürlich erheblich bereichert!

            „Ich habe den Eindruck du möchtest hauptsächlich über die formale Präsentation des papers anstatt über die präsentierten Fakten diskutieren.“

            Auf die Form des Dargebotenen zu achten, bietet dir einen erstaunlich guten Einblick in die Denkweise. Vom eigenen Anspruch her soll das paper hier Wissenschaft sein. Aber ganz eindeutig verwechselt der Autor (nur der letzte hat das Ding geschrieben) Meinung und Wissen, das geht aus so einigen Stellen hervor, ich habe ein paar zitiert. Und damit hat sich die Arbeit selbst disqualifiziert, schon in der Einleitung.

            Das Problem mit dieser Stelle, die du nochmal zitierst ist (ich wiederhole mich): erst wird „Physiognomie“ als erstzunehmende Wissenschaft hingestellt, die auf die alten Griechen zurückgeht (so etwa wie Mathematik) und dann wird dieser Kontrapunkt gesetzt, der das Ganze radikal ablehnt (der erste Satz deines Zitats):

            „Physiognomy is now universally, and rightly, rejected as a mix of superstition and racism disguised as science (Jenkinson, 1997).“

            Und dann wieder wird die Idee der „Physiognomie“ wieder neu aufgebaut und als wissenschaftlich und seriös hingestellt, man hat jetzt auch was dazu beizutragen!

            Das ist einfach nur hirnverbrannt oder meint der Autor, er könne den Leser wie am Nasenring durch diese Wandlungen hindurchführen?

            Als es darum geht, der möglichen Entrüstung bei den LGBTlern entgegenzutreten, verhaspelt er sich auch gewaltig, als er so ganz nebenbei seine eigenen Ergebnisse vollkommen leugnet:

            „Second, our results in no way indicate that sexual orientation can be determined from faces by humans.“

            *in no way*! Das ist ganz vergleichbar mit der Schikane oben. Wenn er seine Arbeit verteidigen muss, dann weist er darauf hin, dass sie nicht mal andeuten würde, dass sex. Orient. irgendwie aus dem Gesicht abgelesen werden kann…. unglaublich.

            Der Autor scheint seine Arbeit wie einen Setzkasten sehen zu wollen, aus dem man sich gerade das raussuchen soll und kann, was gerade opportun ist….

          • @Alex:

            Auf die Form des Dargebotenen zu achten, bietet dir einen erstaunlich guten Einblick in die Denkweise.

            Hm, ich glaube es gab da mal so eine wissenschaftliche Disziplin, die hat versucht aus der äußeren Form auf die inneren Werte und Charakter zu schließen, wie hieß das noch mal…?? Ist aber zum Glück in der Versenkung verschwunden! 😀

            Spaß beiseite, ich habe den Eindruck du versteifst dich hier zu sehr auf diesen einen Satz, in dem Physiognomie und Wissenschaft zusammen vorkommen (Blasphemie!). Bei Licht betrachtet ist dieser ganze Absatz eine historische Zusammenfassung, ein zeitlicher Abriss der Physiognomie. So macht man das in wissenschaftlichen papers. Die Information darin deckt sich mit dem was in Wikipedia (en und de) zu Physiognomie steht. Oder sind das auch alles verkappte Nazis, weil sie erwähnen dass Physiognomie im alten Griechenland eine Wissenschaft war?
            Dass Physiognomie „als erstzunehmende Wissenschaft hingestellt“ wird, kann man hineininterpretieren – muss man aber nicht. Da steht, dass die wissenschaftliche Disziplin der Physiognomie auf die alten Griechen zurückgeht. Da steht nicht, dass diese wissenschaftliche Disziplin heute gültig, ernstzunehmen oder sonst etwas wäre (das steht im nächsten Absatz, und zwar in aller Deutlichkeit!).

            Als es darum geht, der möglichen Entrüstung bei den LGBTlern entgegenzutreten, verhaspelt er sich auch gewaltig, als er so ganz nebenbei seine eigenen Ergebnisse vollkommen leugnet: „„Second, our results in no way indicate that sexual orientation can be determined from faces by humans.“

            Wie meinst du das? Das stimmt doch was er sagt. Die Ergebnisse bedeuten genau das: Sie implizieren NICHT, dass Menschen die sexuelle Orientierung aus Gesichtern ablesen können. Der Computer, das neuronale Netz, kann das. Menschen nicht. Was ist daran falsch? Inwiefern leugnet er damit seine Ergebnisse?

            Ich denke mit ein bisschen weniger Entrüstung und Unvoreingenommenheit kann man aus dem paper einiges interessante mitnehmen.

          • @pingpong
            „versucht aus der äußeren Form auf die inneren Werte und Charakter zu schließen, wie hieß das noch mal“

            Graphologie. Besonders heiss waren die auf die Unterstriche, denn hier würde sich das verdrängt Sexuelle drin ausdrücken oder so ähnlich. Wurde sogar in der Kiminologie eingesetzt, um Täterprofile zu machen usw.

            „Bei Licht betrachtet ist dieser ganze Absatz eine historische Zusammenfassung, ein zeitlicher Abriss der Physiognomie.“

            Nimm doch den Text so, wie er tatsächlich geschrieben ist. Zwar bemüht er sich um eine „historische Zusammenfassung“, aber er ist eben nicht sachlich, sondern irrational-sprunghaft.

            „Dass Physiognomie „als erstzunehmende Wissenschaft hingestellt“ wird, kann man hineininterpretieren – muss man aber nicht.“

            Lies einfach. Der erste Satz, an dem ich die Lektüre erstmals aufgab, behauptet genau das: dass dies eine Wissenschaft sei. Man kann natürlich behaupten, dass es ein Fehler wäre und ein Zusatz wie „damals hielt man das für Wissenschaft“ oder so ähnlich vergessen wurde. Aber der Fluss des Gesamttextes zeigt, dass im Text verschiedene Tatsachen gelten, je nachdem an welcher Stelle man ist ….

            „Das stimmt doch was er sagt. Die Ergebnisse bedeuten genau das: Sie implizieren NICHT, dass Menschen die sexuelle Orientierung aus Gesichtern ablesen können. Der Computer, das neuronale Netz, kann das. Menschen nicht. Was ist daran falsch? Inwiefern leugnet er damit seine Ergebnisse?“

            Wie kommst du auf die Idee? Der Autor leugnet an dieser Stelle prinzipiell die Erkennbarkeit der sex. Orient., ob durch Mensch oder Maschine! Ich schätze mal, du hast gar nicht realisiert, was der hier schreibt (denn es steht ja im ekatanten Widerspruch zur ganzen Arbeit) und deshalb legst du dir diese Erklärung zurecht es seien nur Menschen gemeint. Die Hypothese der Arbeit ist aber, dass die „KI“ den Job der Erkennung *besser* als der Mensch leisten kann.

            Diese unlogischen Unregelmässigkeiten scheint mir kein Versehen zu sein, sondern Absicht. Der Autor schreibt erst der Himmel ist blau, dann der Himmel ist rot und verlässt sich darauf, dass das Publikum sich das aussucht, was es gerade will.

          • @Alex:
            Der Autor leugnet an dieser Stelle prinzipiell die Erkennbarkeit der sex. Orient., ob durch Mensch oder Maschine!

            Ich denke hier liegt ein Missverständnis vor. In dem Absatz geht es erkennbar um den Gegensatz „Erkennung durch NN – Erkennung durch den Mensch“.
            „Second, our results in no way indicate that sexual orientation can be determined from faces by humans. In fact, Study 4 confirms that humans are rather inaccurate when distinguishing between facial images of gay and homosexual individuals.
            Study 4 ist ein Experiment, in dem überprüft wird ob die verwendeten Bilder aus irgendeinem Grund besonders auffällige Merkmale enthalten und das Netz nur deshalb so gute Ergebnisse hat. Um das zu überprüfen wird ein Klassifikator mit bekannter Genauigkeit verwendet: Der Mensch. Ergebnis: Der Mensch erreicht kaum bessere Erkennungsraten als zufällig raten. Auf DENSELBEN Bildern, auf denen das Netz >90% erreicht.
            Conclusion: Our results [that the network can determine sexual orientation at 90% accuracy] do not indicate that sexual orientation can be determined by humans (from looking at faces). Ich habe es umformuliert, damit die Aussage klarer wird. Eventuell hat dich der Teil „from faces by humans“ verwirrt. Das gehört nicht zusammen, also nicht „menschliche Gesichter“. „By humans“ bezieht sich darauf wer die Erkennung durchführt, „from faces“ bezieht sich darauf anhand welcher Daten die Erkennung passiert.

          • @pingpong
            Stimmt, ich habe das „by humans“ nicht wahrgenommen! Daher habe ich alles mal überflogen: die Erkennbarkeit von Homosex. seitens von wirklichen Menschen scheint zumindest sehr schwach zu sein und angeblich nur durch das KI-System halbwegs gut zu erreichen.
            Da für jeden einzelnen Menschen die Entscheidung ob er nun homo oder hetero ist, immer relativ fragwürdig bleibt, sähe ich den Impact auf die Privatspäre auch dann gelassen, auch wenn die Arbeit Recht behalten sollte, dass Homosexualität mit einer recht guten Quote per Maschine lesbar wäre…
            So gesehen finde ich die Arbeit jetzt weniger schlimm, aber ich würde ihr trotzdem nicht über den Weg trauen. Man darf wohl vermuten, dass weitere Arbeiten auf diesem Feld gemacht werden.

  14. Ich schätze mal, Christian verfolgt interessiert die Diskussion über die All-Female-Version vom „Herr der Fliegen“, die demnächst ins Kino kommen und für sinnlosen Outrage allenorts sorgen wird? Ich meine, es geht schließlich um Geschlechterkram und darwinistische Hierarchieenbildung was ja gleich zwei „seiner“ Themen sind.

    Nun, die gute Liana Kerzner hat ein Video dazu gemacht, in dem sie dem Film wenig Glück und seinen Machern schlechte Verliererqualitäten prophezeit:

    Ja, ihre Beelzeboob-Nummer, mit der sie Sachen, die sie besonders lächerlich findet entsprechend lächerlich präsentiert ist zuweilen etwas anstrengend, aber ihre Ausführungen, wie eine solche Situation wohl wirklich abliefe, sind sehr interessant.
    Persönlicher Bonus für mich ist der wiederholte Running Gag des wiederholten „a group of Jonathan McIntoshs… eh… I mean, rich entitled assholes“ zu sprechen. Denn wenn es gegen den geht, bin ich natürlich immer dabei. ^^

    • „Personally I can’t see a scenario in a female Lord of the Flies that doesn’t involve a very high body just from the sheer resentment that women have for female leaders.“

      Ihre Art zu sprechen ist wirklich anstrengend. Aber interessante Fragestellung wann das spielen soll. Der Autor der Story ist 1911 geboren und hat den 1. & 2. Weltkrieg mit erlebt und war dann Lehrer an eine Jungenschule. 1954 wurde das Buch geschrieben und 1964 sowie 1990 gab es die Film-Adaptionen. Würde der Film mit Menschen aus unserer Gegenwart neu verfilmt wäre die Handlung wohl nochmal anders

    • diskutieren wir schon längst 😉

      Ich haue das ja voll in die Pfanne. Und kann mir jetzt auch den gehässigen Kommentar nicht verkneifen, dass natürlich der unsägliche „Econon-mist“ ((c) Wolf-Dieter) diesen fake verbreitet (neben dem „Guardian“ natürlich).

        • Das zentrale Argument war eigentlich, dass solche Behauptungen aus dem Gesicht „Wesenheiten“ des Menschen lesen zu können, immer nur von Eugenikern, Nazis und ähnlichen Streitern für die hehre Wissenschaft kamen. Der zutiefst unehrliche Umgang der Einleitung mit dieser Geschichte (erst wird sie eingeräumt, dann einfach beiseite gekehrt) sollte genug sein, um der Angelegenheit abweisend gegenüber zu stehen.
          Und ja: auch ich mach mir einen Spass daraus, meinen Mitmenschen irgendwelche Eigenschaften wegen ihres Aussehens anzudichten. Leider klappt das nicht.

          • Das ist keine Frage von zufälligen Assoziationen. Die Eugenik war in den USA mal extrem stark und das ist nicht ausgestorben. Der Genderkram hat damit auch viel zu tun und daher ist es auch überhaupt nicht verwunderlich, dass sie sie nach ihrem Exkurs mit der „sozialen Konstruiertheit“ zum guten alten Biologismus zurückwollen. Übrigens ist das schon deshalb naheliegend, da in dieser „sozialen Konstruiertheit“ unausgesprochener Biologismus und Evolutionismus mitgedacht sind, also quasi schon angelegt sind.

          • @Alex
            Ich kann deine Bedenken verstehen. UND es gibt auch ein starkes Argument das ein bestimmter Erkenntnisgewinn in einem gesellschaftlichen Kontext hinterfragt werden muss bezüglich seiner Gefahr. Das ist sicher akut weil in in bestimmten Kulturen allein von Quote auf Individuum geschlossen würde mit Repression oder schlimmeren bei entsprechender Präferenz. Die Autoren formulieren auch dies.

      • Also von wegen „Frauenbewegung“.
        Wohl eher eine „Bewegung der hysterischen, frigiden, neurotischen, lesbischen Männerhasserinnen“ (BehyfraneuleM),
        oder eine „Bewegung der hysterischen, frigiden, neurotischen, Männerhassenden Lesben“ (BehyfraneumäL)!

        „(Weitergeleitet von „BehyfraneuleM“)

        BehyfraneumäL

        BehyfraneumäL) (Abkürzung für ‚Bewegung der hysterischen, frigiden, neurotischen, Männerhassenden Lesben‘)[1] bezeichnet sowohl eine psychopathische als auch eine asoziale Bewegung, die gegen Gleichberechtigung, Menschenwürde, die Selbstbestimmung von Frauen sowie für Sexismus eintritt.“ (Fempedia)

        • Das ist schon erschreckend: Wie stark der Radikalismus im Feminismus geprägt ist durch lesbische Frauen.

          Wenn man das jetzt noch in Beziehung setzt zu anderen Tatsachen, z. B. der hohen Gewaltrate in lesbischen Partner-Beziehungen, dann könnte man eine wenig schmeichelhafte Wahrheit über das Naturell lesbischer Frauen formulieren (das müßte natürlich stochastisch formuliert werden, aber selbst dann wäre es wenig schmeichelhaft).

    • Klar sind das Haspediger aber es würde im Geschlechterkrieg trotzdem nützlich sein wenn das „Produkt Mann“ nicht ganz so oft vorhanden wäre. Alles was in ausreichender Menge vorhanden ist, ist auch nicht viel Wert.
      Stellen wir uns einen kurzen Moment vor, 90% aller Männer würden sich in Luft auflösen, was würde passieren:
      – Frauen währen auch über den hässlichsten, dümmsten und faulsten Penner noch happy und selbt der würde ein Harem leiten.
      – Frauen müssten selbst arbeiten, da der Mann jederzeit sagen kann „verpiss dich“ da schon 9 andere Frauen Schlange stehen.
      – Einzahlen in die Sozialsysteme als Mann? In your deams Moth….cker. Die Männer müssen sich für den Sex frischhalten – die Frauen sollen zahlen.
      Usw…

      Diese Frage sollte auf jeden Fall beantwortet werden, denn möglicherweise werden wir genau das in einigen Jahren erleben, nämlich wenn Sexroboter möglich und erschwinglich werden. Dann werden sich nämlich sehr viele Männer aus dem Spiel zurückziehen und mit ihrem Bot eine treue und monogame Beziehung führen. Ob das Frauen auch können, darf bezweifelt werden.

      Deswegen, nicht immer gleich über die Feministen aufregen – der Feminismus ist nur die Übersteigerung dessen, was sowieso bereits in der weiblichen Kultur Konsens ist.

      • „Deswegen, nicht immer gleich über die Feministen aufregen – der Feminismus ist nur die Übersteigerung dessen, was sowieso bereits in der weiblichen Kultur Konsens ist.“

        Unter Frauen im westlichen Kulturkreis Konsens ist.

        Der Schlüssel ist in der Tat die gesellschaftliche Regulierung der männlichen Sexualität bzw. die Sexualisierung der öffentlichen Sphäre.

        „Ob das Frauen auch können, darf bezweifelt werden.“

        Ja, spannende Frage. Böse Zungen meinen ja, wenn diese Roboter den Müll runterbringen und Spinnen entfernen können, hat frau alles was sie braucht…für den Rest hat sie Freundinnen und Katzen… 😉

      • „Stellen wir uns einen kurzen Moment vor, 90% aller Männer würden sich in Luft auflösen, was würde passieren:“

        Als Ergänzung hierzu. Ich hab‘ mal eine Studie aus den 1990er Jahren gelesen. Da ging es um Gewalttätigkeit von Frauen in Afrika – über etlichen Länder und Regionen hinweg. Da waren auch Regionen dabei, in denen es auf Grund von vorherigem Bürgerkrieg oder einfach wirtschaftlicher Not nur relativ wenige Männer gab.

        Das Ergebnis der Studie (zusammengefaßt): Die Gewalttätigkeit der Frauen war um so höher, je weniger Männer für die Frauen zwischen 15 und 35 Jahren zur Verfügung standen (Familiengründung und so …).

  15. Listen and believe it or you get fired!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

    Diese Leute müssen da weg. Staat und Religion gehören getrennt, deswegen darf Feminismus kein Mitspracherecht in der Politik haben!

  16. Fake News? Oder glaubt Weidel krudeste Neonazi-Thesen? („Souveraenitat“ Deutschlands“ ….)

    Putins Trollarmee hält also zu Merkel und zur CDU und nicht zur AfD…. Ist ja auch logisch, Merkel selbst stellt ja die Nato infrage, was bräuchte man da noch eine AfD?! lol

    • Liest man den Strang runter, bemerkt ein @willygyn12 „Arabische Zuwanderung spielte in 2012 keine Rolle. Trotzdem soll @Alice_Weidel am 24.02.2013 „von Arabern überschwemmt“ geschrieben haben?“

      Nazis und Konsorten heben nicht auf „Araber“ ab, weil sie die irgendwie als „Arier ehrenhalber“ einschätzen. Bei „Türken“ haben sie dieses Problem nicht. Der Faker hätte also besser „Türken“ geschrieben, eine schlechte Fälschung.

      Insofern erinnert sie wirklich an die „Hitler-Tagebücher“, die mehrfach dem Petzold vorgehalten werden.
      Diese gefakten „Tagebücher“ vertraten ja einen kruden Geschichtsrevisionsimus, der pro-Nazi war, btw.

    • Der Idiot hat aber auch schon bemerkt das nicht nur Deutschland Flü++++++++ aufnimmt, oder? Oder sind die anderen Länder alles nur Opfer eines höheren Ziels?

  17. Man muss noch sagen, dass sie als einzige gegen das Gesetz debattiert haben (siehe Protokoll der Buta-Sitzung), ich meine den v. Notz.
    Aber ehrlich gesagt, das kann man eher nur als zynisches Feigenblatt begreifen. Man muss ja ein wenig gegenhalten, weil man will ja die Partei der „Bürgerrechte“ darstellen, haha.

    • „… the womens´ movement has exclusively glorified maculinity, the rational, the maculine ….“ Huffington , 4:40.
      Sagt eine der Hauptvertreterinnen und -förderin des regressiven Irrationalismus …. 😀

      Drollig, wie Paglia da unbeirrt gegenhält und ihre Feindin nichtmal als solche erkennt und die irrationalen Strömungen des Feminismus einfach unter den Teppich kehren möchte. Bei 5:12 spricht Paglia diesen Aspekt klar an (für den Huffington steht): „.. glorified the goddess, the irrational and the intuitive …“ (5:10). Trotzig hält sie aber daran fest „womens´ movement, an overwhelming success“ (9:20). Damit allerdings kann sie den Feminismus nicht für sich reklamieren. Und damit versagt Paglia leider bei der Auseinandersetzung mit dem den Feminismus dominierenden Irrationalismus, für den eine Arianna Huffington steht.

    • Wenn die westlichen Gesellschaften wieder die Bildungsressourcen ungleichgewichtig verteilen werden, wird allerdings weniger Hirnstruktur sondern eher die Rolle im Fortpflanzungsprozess (sowohl die biologische Rolle als auch die gesellschaftlich zugewiesene Rolle) die Begründung sein.

      Dass kulturell-gesellschaftlich Kinder nach ihrem Geburtsgeschlecht bereits weit vor der Geschlechtsreife zu ihren späteren Rollen hingeführt werden, ist allerdings offensichtlich. Vielleicht ist es hierzulande etwas maskierter, in anderen Kulturkreisen dafür umso augenfälliger…

      Der Tweet von TES ist insofern etwas verunglückt, weil er versucht komplexe Sachverhalte auf knackige Headlines zu verkürzen.

  18. „Kapitalismus … ist eine Wirtschaftsordnung, die darauf angelegt ist die Welt zu zerstören.“ Lafontaine zu all den Friedensbewegten… Und wie sie ihre Regenbogenfahnen dazu schwenken…. (um 4:00)

    http://www.youtube.com/watch?v=n0mUuMzvfh4

    KenFM am Set: Oskar Lafontaine spricht vor der US-Airbase Ramstein, hochgel 9.9.17

    „unsichtbare Regierung, die die Geschicke dieser Welt bestimmt“

    Oh, Mann! Ob der jetzt an das „Patriarchat“ denkt?

  19. Barley macht in Echokammern:

    Frau Barley auf dem Weg zum neuen Wir
    http://www.achgut.com/artikel/frau_barley_auf_dem_weg_zum_neuen_wir

    „Von den Leitmedien der Republik fahrlässig ignoriert oder vorsätzlich übersehen, hat Bundesfamilienministerin Katarina Barley am 6. September eine „Erklärung für mehr Teilhabe in der Einwanderungsgesellschaft“ vorgestellt. ….“

    „Die Bundesregierung tritt also in einen „strukturierten Dialog“ mit Gruppen ein, die zu dem Zweck ins Leben gerufen wurden, um mit der Bundesregierung in einen „strukturierten Dialog“ zu treten.“

    Wetten wir, dass es wieder mal um die Förderung einer gewissen, präferierten Religion geht?

  20. Jedes üble Unrechtsregime ist der Merkel recht:

    „…. verwies sie auf die Verhandlungen über das iranische Atomprogramm, an denen Deutschland neben den fünf Vetomächten im UN-Sicherheitsrat teilgenommen hatte. Es habe sich um „eine lange, aber wichtige Zeit der Diplomatie“ gehandelt, die im vergangenen Jahr zu einem „guten Ende“ gekommen sei. „Ein solches Format könnte ich mir auch für die Beilegung des Nordkorea-Konflikts vorstellen“, sagte Merkel. „Europa und speziell Deutschland sollten bereit sein, dazu einen sehr aktiven Teil beizutragen.““

    https://www.welt.de/politik/ausland/article168491837/Merkel-schlaegt-Iran-Modell-fuer-Nordkorea-Krise-vor.html

    Nordkorea ist der Beweis, dass das Appeasement, welches man gegenüber dem Iran aufgelegt hat, gar nicht funktioniert. Die haben jetzt Atombomben und die Träger dazu und demnächst noch viel mehr davon….

    „Die Kanzlerin will der Zeitung zufolge am Montag mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin telefonieren, der sich – anders als China – gegen weiteren Druck auf Nordkorea ausgesprochen hatte.“

    Sieh einer an, Putin mal wieder. Klar, dass der nichts gegen Nordkorea hat.

    • Interessanterweise steht Nordkora nicht gegen Südkorea auf der Matte, sondern gegen die USA, einem Land welches seit seiner Gründung hunderte Kriege begonnen hat, hunderte Despoten unterstützt hat wenn sie nützlich waren, bereits 2 Atombomben abgeworfen hat und das größte Nuklearwaffenarsenal der Erde besitzt, wobei es mehrfach bereits erklärt hat dieses auch gegen nicht atomar bewaffnete Staaten einzusetzen.
      Und da soll man ein Problem mit Nordkorea haben,

      Das Thema erinnert mich so sehr an die Feminismus ist gut, Maskulinismus ist schlecht Debatte, dass ich bezweifle, dass dies ein Zufall ist.

  21. Und „The Young Turks“ freuen sich. Sie freuen sich das eine bestimmte Ethnie weniger wird. Im Fernsehen.

    Das könnte glatt Kapitel 1 im Handbuch für „How to start a Race War“ sein. Haha, die sind mittlerweile ganz offen rassistisch. Sie könnten es so auch niemals sein, wenn sie den Hass nicht gegen Weiße schüren würden.

    „The Young Turks“ sind wohl Türken, aber die Türken habe vor ca. 100 Jahren Völkermord in Armenien begangen. Bitte, hier gibt es nichts zu sehen. Ihre Weste ist weiß.. äh braun… äh ihr wisst schon. Und außerdem: It is only wrong when white people do it!

    • „The Young Turks“ sind wohl Türken, aber die Türken habe vor ca. 100 Jahren natürlich keinen Völkermord in Armenien begangen.

      – Fail, die Ironie ist hin :-/

    • Ist doch im Prinzip die selbe Diagnose wie sie die „Identitären“ haben. „Der große Austausch“ („le grand remplacement“)*. Dennoch wird der „große Austausch“ als irre Wahntheorie gehandelt – im CDUSPDGrüneFDPLinke-Milieu – und Aussagen wie von den Jungtürken (oder Steffi von Berg) aber gleichzeitig abgefeiert.

      Verstehe ich nicht – die Analyse ist doch die gleiche, nur dass die eine Seite sie begrüßt, die andere ablehnt.

      In Frankreich hat der Philosoph Alain Finkielkraut (von der Académie francaise) übrigens mit Renaud Camus (le grand remplacement) auf France Culture debattiert. Solche Debatten fehlen in Deutschland.

      • Identitätspolitik ist eine einzige völkische Sosse, hier schön aufgepiesst:

        http://www.youtube.com/watch?v=lTo4PeSYlRU

        „Verstehe ich nicht – die Analyse ist doch die gleiche, nur dass die eine Seite sie begrüßt, die andere ablehnt.“

        Beide Seiten denken im Kollektivismus und in Kategorien wie „Ehre/Schande“. Sie empfinden sich jeweils als Gegensatz zur anderen Seite und definieren sich geradezu über den Feind.

        • @Alex:
          Das Thema ist viel komplexer als du es hier glauben machen willst.
          Wenn die eigene Kultur sich zurückziehen muss, man kein Schwein mehr essen darf (gab da einen Fall im Kindergarten), man kein Kreuz mehr an der Kette tragen darf, weil die anderen dadurch verunsichert sein könnten etc.
          Irgendwann muss man sich dann an die anderen anpassen, das wäre der sog. „Große Austausch“.

          Es geht dabei überhaupt nicht um „Ehre/Schande“ und es gibt kein Feindbild (höchstens evtl. Politiker, die das unterstützen), sondern ein System, welches Probleme in der Zukunft bring.

          • @miria

            Es ging doch hier nicht allgemein um alle Kulturen dieser Welt, sondern um die *Vorstellungen von Kultur*, die ein Teil unserer christlich-abendländischen Kultur, genauer gesagt, der tendenziell atheistisch, politisch „links“ und „liberal“ seiende Teil hat. Und charakteristischerweise besteht diese Kultur vor allem darin, „sich“, also das, was man als „eigene Kultur“ sieht, zu verabscheuen und sich dabei toll zu fühlen. Einmalig ist das überhaupt nicht. Genau so eine Haltung ist schon mehrfach in der christlichen, abendländischen Kultur aufgetreten, nämlich bei fanatischen, apokalyptischen Sekten. Und genau dahin kann man auch die progressiven Linken einsortieren, mit ihrem Glauben „das Fremde“ würde uns erlösen. Das ist der übliche messianische Wahn solcher Sekten.

          • „Und charakteristischerweise besteht diese Kultur vor allem darin, „sich“, also das, was man als „eigene Kultur“ sieht, zu verabscheuen und sich dabei toll zu fühlen.“

            Irgendwie bist Du genau so ein kleiner Wirrkopf, wie die Feministinnen, mit denen wir uns ansonsten beschäftigen. Dein Weltbild ist klar und sehr schlicht – und für den „Mainstream“ nicht nachvollziehbar.
            Hier ist es mal nicht die CIA, die unsere Kultur zu Fall bringen will, sondern linke antisemitische Illuminaten, die die Fäden bis in die CSU in der Hand halten und – allen Fakten zum Trotz – die abendländische Kultur sehr unsozialistisch zu Fall bringen will.

            Was ist eigentlich diese „Kultur“, die Du in Gefahr siehst?
            Völkische Gesinnung? Blood&Honor?
            Hackenknallende Morgenappelle auf dem Schulhof?
            Deutsche Popmusik?
            Oder doch lieber gleich nur Klassik – deren Grenze offiziell bei 1937 (die „Carmina Burana“ von Carl Orff darf noch gespielt werden) gezogen wird?
            Könnte es nicht sein, dass Humanismus, Liberalität und Weltoffenheit DIE kulturellen Werte des modernen Deutschlands sind, die überwiegend von den dumpfnationalen, in den 50ern steckengebliebenen Sauerkrautdeutschen der sog. „neuen“ Bundesländer infrage gestellt werden?

            ICH jedenfalls bekenne mich ganz offen zur Multikulti-Gesellschaft, liebe Döner (OK, schlechtes Beispiel, wurde angeblich in Berlin erfunden), Pizza und griechischen Bauernsalat.

            Wenn ich draußen im Dorf unterwegs bin, werde ich von quirligen kleinen syrischen und afghanischen Kindern mit einem HighFive begrüßt, die richtig Leben in die Straßen bringen.
            In Stuttgart, Köln oder Aachen fühle ich mich genau dort besonders wohl, wo Menschen aller Nationen und Hautfarben zusammensitzen und plaudern.
            Denn genau das zeigt, dass man in Deutschland friedlich und sicher zusammen leben kann, was weltweit eher die Ausnahme ist.
            DAS sind meine Werte, meine Kultur, und ich hoffe, dass sich die Zahl der Idioten, die das alles kaputt machen wollen, die nichts aus dem 1000jährigen Reich gelernt haben, am 24.9. als deutlich geringer erweist, als prognostiziert.
            😦

          • „Was ist eigentlich diese „Kultur“, die Du in Gefahr siehst?“

            Umschrieben mit Rationalismus, Liberalismus nebst „Kapitalismus“. Also genau das, wogegen Feministinnen und der ganze Schwarm der progressiven Linken vorgehen. Die ich übrigens für *die* neue Rechte halte. Ist eigentlich ganz einfach dargelegt….

            „Hier ist es mal nicht die CIA, die unsere Kultur zu Fall bringen will, sondern linke antisemitische Illuminaten, die die Fäden bis in die CSU in der Hand halten und“

            Lol

          • „… überwiegend von den dumpfnationalen, in den 50ern steckengebliebenen Sauerkrautdeutschen der sog. „neuen“ Bundesländer infrage gestellt werden?“

            Kleiner, vorurteilsbeladener Rassist, wie? Magst die Ostgoten wohl nicht?

            „Könnte es nicht sein, dass Humanismus, Liberalität und Weltoffenheit DIE kulturellen Werte des modernen Deutschlands sind, …“

            Nein, könnte es nicht. Solch ein Land würde sich diese zB meinungeinschränkende Zensurregierung nicht gefallen lassen. Humanismus im Land der gleichberechtigungsbekämpfenden Gleichstellungsbeauftragten, alles klar.

          • Was die multikulturelle Gesellschaft betrifft gibt es ein hervorragendes Buch:

            Eine Reportage über das London unserer Tage, in dem nur noch 45% ethnischer Briten leben, dessen Bürgermeister Sohn pakistanischer Einwanderer ist. Der Autor hat sich alles aus der Nähe angesehen, er hat mit bettelnden Romas in irgendwelchen Tunneln übernachtet, mit den Afrikanern gesprochen, die die Toiletten in der U-Bahn säubern, mit afrikanischen Zauber-Heilern, deren Geschäft blüht, mit polnischen Bauarbeitern, die mit 15 Personen umschichtig in einer Wohnung übernachten, mit einer Lehrerin, deren muslimische Schülerinnen einen zweiten Satz Kleindung mit zur Schule bringen und vor dem Unterricht den Niqab gegen einen Minirock umtauschen, deren 15jährige Schüler auf die Frage, was sie später mal machen wollen, antworten: Viele Ungläubige töten.

            Alle leben mehr oder weniger gut nebeneinander hin, aber ohne Sympathie oder Vertrauen. Die Romas sagen: Vorsicht mit den Schwarzen, die haben Messer dabei. Die Schwarzen sagen: Vorsicht mit den Romas, die klauen dir das Essen vom Teller weg. Alle ziehen sich auf die eigene Gruppe und die eigene Identität zurück und misstrauen den anderen. Manchmal verliebt sich jemand aus einer Gruppe in jemand aus der anderen, dann kann der Identitätspanzer aufbrechen, oder aber es bleibt ein Toter zurück, Beispiele für beides werden genannt.

            Solange die ökonomische Situation gut ist und alle irgendwie ihr Auskommen haben, klappt es einigermaßen. Aber man möchte sich nicht ausmalen, was bei einer Wirtschaftskrise mit steigender Arbeitslosigkeit passiert.

            In einer solchen Gesellschaft, deren vorherrschender Wert das Misstrauen ist, möchte ich jedenfalls nicht leben.

          • „ICH jedenfalls bekenne mich ganz offen zur Multikulti-Gesellschaft, liebe Döner (OK, schlechtes Beispiel, wurde angeblich in Berlin erfunden), Pizza und griechischen Bauernsalat.“

            Ich liebe ja diesen Multi-Kulti-Bekenntnisse, die sich auf´s Essen beschränken (Pizza liebe ich übrigens auch). „Ich bekenne mich zur Einwanderung von Millionen ungebildeter, konservativ-islamischer Menschen, die mit „Humanismus, Liberalität und Weltoffenheit“ so rein gar nichts anfangen können“ hört sich zugegebenermaßen auch nicht so überzeugend an. 🙂

          • „Ich liebe ja diesen Multi-Kulti-Bekenntnisse, die sich auf´s Essen beschränken (Pizza liebe ich übrigens auch).“

            Multi-Kulti beschränkt sich nicht aufs Essen. Ich habe auch kein Problem mit schwarzen Haaren, dunkler Hautfarbe und merkwürdiger Musik.

            „„Ich bekenne mich zur Einwanderung von Millionen ungebildeter, konservativ-islamischer Menschen, die mit „Humanismus, Liberalität und Weltoffenheit“ so rein gar nichts anfangen können“ hört sich zugegebenermaßen auch nicht so überzeugend an.“

            Das stimmt. Aber das ist ja auch letztlich ein billiges Horrorszenarium der „Deutschland den Deutschen!“ Fraktion und ebenso plumpe Unterstellung, Völkerwanderungen das Wort zu reden.
            Es soll mir die Angst machen, dass die Hunnen – sorry, die ungebildeten islamischen Menschen – unser geliebtes Deutschland der Kuckucksuhren und blumenbekränzten Heidis auf grünen Almen mit süßen Zicklein überschwemmen und „unsere“ Frauen in die Burka zwingen wollen.

            Ganz nüchtern betrachtet: es gibt seit spätestens den 70ern Millionen islamische Türken hier in (West-)Deutschland, die – bisher zumindest – noch nicht dadurch aufgefallen sind, dass sie „unsere“ Frauen verhüllen wollen.
            Und auf die angekündigten massenhaften Terroranschläge durch IS-Schläfer warten wir ja auch noch.
            Die sind so passiv, dass inzwischen unsere eigenen Rechten ihnen zeigen müssen, wie man Anschläge verübt – die Bostoner Tea-Party lässt grüßen.

            „Was die multikulturelle Gesellschaft betrifft gibt es ein hervorragendes Buch:“

            das die Situation in London beschreibt und damit nur begrenzt Gültigkeit für Deutschland hat.
            Im Gegensatz zu GB und F war D nur kurze Zeit Kolonialmacht und hat entsprechend weniger mit Migranten aus Kolonien zu tun.
            Im Gegensatz zu den genannten Ländern hat man es hier bisher noch verstanden, Gettobildungen zu verhindern. Und will ganz besonders aufgrund der Pariser Erfahrungen in Zukunft noch mehr Augenmerk darauf richten.

            Ich stehe hier im Dorf jeden Tag der von Euch herbeiphantasierten Gefahr gegenüber und sehe – Menschen.

            Ist Euch eigentlich noch nie in den Sinn gekommen, dass Ihr exakt so irrational argumentiert, wie die Feministinnen?
            Ersetzt die Phrase „progressive Linke“ durch „Patriarchat der WHM“ und Ihr würdet Euch im Feminismus komplett heimisch fühlen.

          • @ El_Mocho

            Hört sich interessant an, danke für den Hinweis.

            Es ist zum Glück möglich, eine Migrations- und Integrationspolitik zu betreiben, die zu einer besseren Integration von Migranten führt und durch die Parallelgesellschaften vermieden werden können. Der empirische Forschungsstand der Migrationssoziologie liefert durchaus fundierte Hinweise, was die Aspekte sind, durch die eine Integration von Migranten gelingt oder scheitert.

            Dass die Integration von Migranten umso relativ schwieriger wird, je mehr es der Fall ist, dass Mitglieder einer Migrantengruppe soziokulturell divergent sozialisiert sind, sollte ja eigentlich klar sein. (Merkwürdigerweise ist dies zeitgenössischen politisch korrekten postmodernen Linken oft nicht klar, diese glauben offenbar tatsächlich, bei diesem Thema hätten Erziehung und Sozialisation keine Auswirkungen.)

            Ebenso sollte eigentlich klar sein, dass die Integration von Migranten umso schwerer wird, je größer die Anzahl schlecht integrierter Migranten ist.

            Eine moderne Gesellschaft mit einem relativ hohen Anteil schlecht integrierter Migranten sollte m.E. realistischerweise keine unkontrollierten Masseneinwanderungen weiterer Migranten zulassen, denen es aufgrund einer stärker abweichenden soziokulturellen Sozialisation und Erziehung und entsprechenden prämodern-autoritären Werten und Normen schwer fällt sich zu integrieren. Zuerst sollte in einer solchen Situation m.E. darauf hingearbeitet werden eine gelungene Integration der bereits in dieser Gesellschaft lebenden Migranten zu erreichen.

            Es gibt in migrationssoziologischer Perspektive zwei Faktoren, durch die potentiell eine bessere Integration von Migranten erreicht werden kann.

            Das Problem damit aus linker politischer Perspektive ist allerdings, dass der erste Faktor für klassische Linke (wie mich) meist nicht annehmbar ist und dass der zweite Faktor von politisch korrekten postmodernen Linken abgelehnt wird.

            1. Eine bessere Integration von Migranten kann erreicht werden durch grundsätzlichen Verzicht auf oder drastische Reduzierung von sozialstaatlichen Leistungen für Migranten. (Diese Lösung lehne ich persönlich ab.)

            2. Eine bessere Integration von Migranten kann auch erreicht werden durch mehr Integrationsdruck, z.B. verpflichtende Sprachkurse; verpflichtende Rechtsbildungskurse; verpflichtende Integrationskurse; Vergabe von dauerhaftem Aufenthaltsrecht nur, wenn bestimmte Integrationsanforderungen nachweislich erfüllt wurden; Einbürgerung nur, wenn bestimmte Integrationsanforderungen nachweislich erfüllt wurden.

            Ich präferiere die zweitgenannte Lösung.

            Die Integration von Migranten verläuft empirisch nachweisbar in jenen Ländern am wenigsten erfolgreich, in denen relativ hohe sozialstaatliche Leistungen für Migranten mit einer kulturrelativistisch-multikulturalistischen Integrationspolitik, die keine oder nur sehr geringe Forderungen an Migranten stellt, kombiniert sind.

            Zumindest bezüglich solcher Migrantengruppen, denen es aufgrund prämodern-autoritärer Sozialisationsformen im Schnitt schwerer fällt sich in eine moderne Gesellschaft zu integrieren, ist eine solche Politik quasi eine Garantie dafür, dass die Integration nicht gelingt.

            Mindestens einen der beiden genannten Aspekte müsste man also, wenn man eine pragmatische und verantwortungsethische Perspektive zu diesem Thema einnehmen wollte, ändern.

            Ich persönlich lehne es ab Migranten grundsätzlich von sozialstaatlichen Leistungen auszuschließen und argumentiere daher für mehr Integrationsdruck.

          • @ Carnofis: Es ist nur eine Frage der Zeit, bis es bei uns genauso aussieht wie heute schon in London; die Zuwanderung geht ja immer weiter. Und es ist eine wissenschaftliche Erkenntnis, dass mit zunehmender Diversität einer Gesellschaft der soziale Zusammenhalt abnimmt und die Menschen sich immer mehr auf sich selber zurückziehen. S. etwa hier:

            https://en.wikipedia.org/wiki/Robert_D._Putnam#Diversity_and_trust_within_communities

            Multikutlurelles Zusammenleben funktioniert nur, wenn es einen von allen akzeptierten Grundbestand an gemeinsamen Werten gibt, Trennung von Religion und Politik, Gleichberechtigung (nicht Gleichstellung) von Männern und Frauen, Kompromissbereitschaft auf allen Seiten.

            Ein besonders Problem liegt aus meiner Sicht darin, dass der Großteil der Migranten Muslime sind, und der Islam solche geteilte Werte mit Nichtmuslimen nicht zulässt. Es gibt kein historisches Beispiel für ein gelungenes Zusammenleben von Muslimen und Nichtmuslimen, jedenfalls nicht auf der basis gleicher Rechte.

          • „Multi-Kulti beschränkt sich nicht aufs Essen. Ich habe auch kein Problem mit schwarzen Haaren, dunkler Hautfarbe und merkwürdiger Musik.“

            Multi-Kulti beschränkt sich in der Realität leider nicht auf Oberflächlichkeiten.

            „Das stimmt. Aber das ist ja auch letztlich ein billiges Horrorszenarium der „Deutschland den Deutschen!“ Fraktion und ebenso plumpe Unterstellung, Völkerwanderungen das Wort zu reden.“

            Hätte hier jemand Anfang 2015 geschrieben, dass Merkel einfach so die Grenzen für eine Million „F-linge“ öffnet und Kritik daran als „rechtsradikal“, „rassistisch“ usw. verunglimpft wird, dann wäre das wahrscheinlich auch als „billiges Horrorszenarium“ bezeichnet worden. Später wurde es dann Realität, und wenn dann die absehbare Völkerwanderung (man schaue sich etwa demografische Projektionen Afrikas an) vor der Tür steht, wird es dann von den selben Leuten heißen, „das hätte ja niemand kommen sehen“ und „wir können da jetzt leider nichts mehr dran ändern“.

            „Es soll mir die Angst machen, dass die Hunnen – sorry, die ungebildeten islamischen Menschen – unser geliebtes Deutschland der Kuckucksuhren und blumenbekränzten Heidis auf grünen Almen mit süßen Zicklein überschwemmen und „unsere“ Frauen in die Burka zwingen wollen.“

            Es soll ja auch Angst machen, dass durch den Klimawandel der Meeresspiegel um ein paar Centimeter steigt. 🙂

            „Ich stehe hier im Dorf jeden Tag der von Euch herbeiphantasierten Gefahr gegenüber und sehe – Menschen.“

            Es gibt halt noch Menschen, die über ihren persönlichen Tellerrand (in Form eines Dorfes) hinausschauen und wissen, dass auch Verbrecher, Islamisten, Neonazis etc. Menschen sind.

          • @ Leszek

            „Ich präferiere die zweitgenannte Lösung.“

            Ich auch. Die erste ist schon deshalb keine Option, weil das GG ein soziales Minimum erfordert und das BVerfG bereits klargemacht hat, dass es ein Überschreiten dieser roten Linie nicht mittragen würde.
            Wenn die CSU immer noch unverdrossen eine Verringerung der sozialen Leistungen verspricht, dann betreibt sie simpelsten Populismus, zugegebenermaßen die größte Stärke dieser Partei.

            Vielleicht sollte ich noch präzisieren, dass ich mit Multikulti keinen Staat mit vielen Parallelgesellschaften meine, sondern eine Weiterentwicklung des Gesamtgebildes „Deutschland“, mit dem sich Menschen verschiedenster Herkunft identifizieren können.
            Die Rechten ereifern sich über die Zuwanderung fremder Kulturen, ignorieren dabei geflissentlich, dass D in den letzten 2000 Jahren immer ein Einwanderungsland war.
            Millionen Italiener haben im 19. Jahrhundert Eisenbahnstrecken gebaut – und sind geblieben.
            Polen haben Kohle im Revier abgebaut – und sind geblieben.
            Türken kamen, um „uns“ beim Wiederaufbau zu helfen – und sind geblieben.
            Sie alle identifizieren sich mit D genauso, wie der blonde, blauäugige Niedersachse, der auf einen 800 jährigen „deutschen“ Stammbaum zurückblicken kann.

            @ El Mocho

            „Es gibt kein historisches Beispiel für ein gelungenes Zusammenleben von Muslimen und Nichtmuslimen, jedenfalls nicht auf der basis gleicher Rechte.“

            Interessant.
            Wie würdest Du denn das Verhältnis zwischen den Deutschen und den türkischen Einwanderern der ersten Stunde bezeichnen?
            Einige Mio. Moslems, in der zweiten – teils dritten – Generation in D
            und bei Kommunalwahlen eher konservativ stimmend.
            Worin unterscheiden sich die Rechte der beiden Gruppen?

          • @ Denton

            „Hätte hier jemand Anfang 2015 geschrieben, dass Merkel einfach so die Grenzen für eine Million „F-linge“ öffnet und Kritik daran als „rechtsradikal“, „rassistisch“ usw. verunglimpft wird, …“

            Gegen Kritik hat keiner was einzuwenden. Aber es war nun mal plumpe rassistisch motivierte Hetze rechtsgerichteter Gruppierungen (die auch nicht erst mit der angeblichen Grenzöffnung entstanden).
            Oder willst Du mir erzählen, dass die Brandanschläge auf Notunterkünfte nur ein Ausdruck konstruktiver Kritik waren?

            „Es gibt halt noch Menschen, die über ihren persönlichen Tellerrand (in Form eines Dorfes) hinausschauen und wissen, dass auch Verbrecher, Islamisten, Neonazis etc. Menschen sind.“

            Womit Du mir jetzt WAS sagen willst?
            Ich ruf nicht mal zum Lynchen von Familienrichtern auf, und denen wünsch ich nun wirklich jede Geißel der Menschheit an den Leib 😀 .

          • Die Gastarbeiter kamen mit fertigen Arbeitsverträgen nach Deutschland, wenn man das heute auch so machen würde, dass man nur diejenigen reinlässt, die bereits eine Stelle in Deutschland haben, hätten wir kaum Probleme. Ich wäre dafür, aber heute kommen die meisten Migranten nicht um zu arbeiten, sondern um Sozialleistungen zu beziehen. Aus einem Sozialsystem, in das sie nichts eingezahlt haben.

            Und natürlich streben Muslime nach Sonderrechten, wenn sie z.B. unter Berufung auf Religionsfreiheit fordern, dass ihren Kindern schweinefleischfreies Essen vorgesetzt wird, Schul- bzw. Arbeitsfrei zum Fastenbrechen, eigene Gebetsräume usw. Rechte, die sie Andersgläubigen in ihren Ländern nicht gewähren.

          • „Ich wäre dafür, aber heute kommen die meisten Migranten nicht um zu arbeiten, sondern um Sozialleistungen zu beziehen.“

            Erstmal eine Unterstellung. Zumindest bezogen auf die „Migranten“ des Nahen Ostens gibt es doch evidente Hinweise, dass sie auch andere – elementarere – Gründe haben könnten.

            „Aus einem Sozialsystem, in das sie nichts eingezahlt haben.“

            Das soll ja auch für einige Deutsche gelten. Oder wie war das noch mit dem Mann->Frau-Transfer?

            „Und natürlich streben Muslime nach Sonderrechten, wenn sie z.B. unter Berufung auf Religionsfreiheit fordern, dass ihren Kindern schweinefleischfreies Essen vorgesetzt wird, Schul- bzw. Arbeitsfrei zum Fastenbrechen, eigene Gebetsräume usw. Rechte, die sie Andersgläubigen in ihren Ländern nicht gewähren.“

            Fordern kann man viel. Entscheidend ist, was davon erhalten wird.
            Es gibt die länderweise geregelten Feiertage, für alle anderen müssen Arbeitnehmer Urlaub einreichen. Das gilt für alle Religionen, soweit ich weiß.
            Das mit dem schweinefleischfreien Essen, jo mei, wenn’s keine größeren Probleme gibt.
            Ich bin Agnostiker und steh solchen religionsbedingten Essensregeln bestenfalls kopfschüttelnd gegenüber. Andererseits ist mir eine solche Frage auch nicht wichtig genug, einen Kulturkampf zu starten.

          • @ Carnofis

            „Oder willst Du mir erzählen, dass die Brandanschläge auf Notunterkünfte nur ein Ausdruck konstruktiver Kritik waren?“

            Nein, ich will dir erzählen, dass auch sachliche Kritik als „rechtsradikal“ und „rassistisch“ bezeichnet wurde und wird. Von dir vielleicht nicht (Du beschränkst dich eher auf plumpe Unterstellungen wie etwa, jemand würde „Deutschland den Deutschen!“ vertreten, wenn derjenige Einwanderung kritisch sieht), aber von anderen schon.

            „Womit Du mir jetzt WAS sagen willst?“

            Dass man persönliche Erfahrungen nicht verallgemeinern darf und auch Menschen, die zu einem nett sind, eine Gefahr darstellen können. Vielleicht nicht heute, aber in zukunft.

        • „Umschrieben mit Rationalismus, Liberalismus nebst „Kapitalismus“.

          Wo ist dann das Problem nochmal?

          „Also genau das, wogegen Feministinnen und der ganze Schwarm der progressiven Linken vorgehen.“

          Die einzigen Linken, die noch gegen den Kapitalismus vorgehen, sind die „Linken“ selbst. Alle anderen haben sich doch längst dem Marktliberalismus mehr oder weniger angedient.
          Einem Schwarm kann ich nun wirklich nicht erkennen.

          „Die ich übrigens für *die* neue Rechte halte. Ist eigentlich ganz einfach dargelegt….“

          Damit das mit dem Antisemitismus passt?

          Mich deucht, Deine „progressiven Linken“ sind nichts weiter, als eine Überreaktion auf einen Rechtsruck in der Gesellschaft, bei dem eine Gruppe politisch indifferenter SJW bis hin zum Schwachsinn alle potentiellen Symbole eines Nationalchauvinismus bekämpfen.
          Eine Art soziale Allergie.
          Damit unterscheiden sie sich für den Außenstehenden kaum bis gar nicht von denen, die alle potentiellen Symbole des „Undeutschen“ bekämpfen.

          Ich jedenfalls werde mir meine Pizza so wenig verbieten lassen, wie meine Bratkartoffeln.
          Und dass ich Hammelfleisch nicht mag, ist kein politisches Statement.

          • „Wo ist dann das Problem nochmal?“

            Zum Beispiel mit einer repressiven, zutiefst reaktionären Religion, die alle nicht an sie Glaubenden nicht als gleichberechtigte bzw vollwertige Menschen anerkennt. Neuerdings ist das Problem mit dieser Religion noch grösser geworden, da sie eine neue Waffe erfunden haben, die „menschliche Bombe“. Vielleicht hast du ja schon mal davon gehört….

            „Alle anderen haben sich doch längst dem Marktliberalismus mehr oder weniger angedient.“

            Nenene, die geregelte Marktwirtschaft ist eher sozialistisch-kommunistisch als liberal. Der beste Beweis ist das bail-out von den zahllosen Pleitiers von GM über Commerzbank, Continental bis hin zur Solarbranche, nebst Verhätschelung derselben durch Kredite zum Nulltarif. Kapitalismus mit geregeltem Preis fürs Kapital, der gegen 0 % (natürlich nur für diejenigen, die gleicher sind, sonst wär ich auch reich) ausgegeben wird, das ist Kapitalismus aus dem Lehrbuch! 😀

            „Mich deucht, Deine „progressiven Linken“ sind nichts weiter, als eine Überreaktion auf einen Rechtsruck in der Gesellschaft“

            Würde ich auch sagen. Ich würde das allerdings als „Drift“ bezeichnen. Angefangen hat das gleich nach dem 2. WK mit der „neuen Spiritualität“, mit dem mystischen Gerede um Quantenmechanik, psychedelischen Drogen (Huxley, viele Literaten), New Age (hierher auch Feminismus), Ökologismus, Verherrlichung der Natur und des „natürlichen Lebens“ (alles eine Renaissance der „völkischen Bewegung“, der Romantik, des anti-westlichen „deutsch-nationalen“ Denkens in ganz unerwartet neuer Auflage.
            DAS beschreibt die Rechtsdrift von 1950 bis etwa 1990. Seitdem nimmt sie ersthafter Fahrt auf, anscheinend beschleunigt.

            „Und dass ich Hammelfleisch nicht mag, ist kein politisches Statement.“

            Mag ich am allerliebsten, so gesehen könnte mir Islamisierung in sogar gefallen 😉

            Auch die Toleranz gegenüber dem Islam ist übrigens ein klares Zeichen für eine rechtere Gesellschaft. Oder kannst du leugnen, dass Islam eine ultra-rechte Angelegenheit ist? Wenn die Gesellschaft nicht insgeheim weit rechts wäre (ihr Selbstverständnis ist ja „liberal“ und „im Zweifel links“), wie könnte sie damit so nonchalant und selbstverständlich umgehen?!

          • „Zum Beispiel mit einer repressiven, zutiefst reaktionären Religion, die alle nicht an sie Glaubenden nicht als gleichberechtigte bzw vollwertige Menschen anerkennt.“

            Womit sie sich von der „Deutschland den Deutschen“-Fraktion um nichts unterscheidet.
            Religiös vertretene Dogmen brauchen nicht unbedingt einen Gott.

            „Neuerdings ist das Problem mit dieser Religion noch grösser geworden, da sie eine neue Waffe erfunden haben, die „menschliche Bombe“. Vielleicht hast du ja schon mal davon gehört….“

            Ja, hab ich schon von gehört. Genau wie die Geschichten von Europäern, die in den Mittleren Osten zogen, um dort zu morden.
            Ich kann mit dieser neuen Form des Terrors leben, weil Terror an sich alle Gesellschaften seit jeher begleitet.
            Auch hier folge ich Deiner Suggestion von den Millionen lebender Bomben nicht, tut mir leid. Bezogen auf die Zahl der muslimischen Menschen in D nimmt sich die Zahl solcher Anschläge bisher sehr bescheiden aus. Für mich kein Grund zu Sippenhaft und Generalverdacht.

            „Nenene, die geregelte Marktwirtschaft ist eher sozialistisch-kommunistisch als liberal. Der beste Beweis ist das bail-out von den zahllosen Pleitiers von GM über Commerzbank, Continental bis hin zur Solarbranche, nebst Verhätschelung derselben durch Kredite zum Nulltarif.

            Ich kann nur annehmen, dass ich diesen Absatz komplett nicht verstanden habe.
            Ich lese, dass wir eine sozialistisch-kommunistische Marktwirtschaft haben, die sich dadurch beweist, dass sie Millionären und Milliardären das Volksvermögen zuschiebt.
            Das wäre eine interessante These, die Du mit crumar und Leszek diskutieren solltest.

            „Kapitalismus mit geregeltem Preis fürs Kapital, der gegen 0 % (natürlich nur für diejenigen, die gleicher sind, sonst wär ich auch reich) ausgegeben wird, das ist Kapitalismus aus dem Lehrbuch!“

            Also doch Kapitalismus.
            Und jetzt doch schlecht?

            „Angefangen hat das gleich nach dem 2. WK mit der „neuen Spiritualität“, mit dem mystischen Gerede um Quantenmechanik, psychedelischen Drogen …“

            Häh?
            Was willst Du mir da für eine Suppe anrühren?
            Läuft die Quantenmechanik bei Dir auch unter „Esoterik“?
            Immerhin verdanken wir ihr den CD-Player (und die Atombombe, ich weiß).

          • @carnofis
            „Womit sie sich von der „Deutschland den Deutschen“-Fraktion um nichts unterscheidet.“

            Dein grosses Schreckgespenst? Mir gehen sie sonstwo vorbei. Die einzige gefährliche Ideologie „mit Schwung“ ist der Islam. Und zwar vor allem deshalb, weil so viele Leute den völlig unbedenklich finden und diese Leute ausgerechnet die Chefs von der Katholischen Kirche bis zum SPD-Kleingärtnerverein hinab sind.

            „Religiös vertretene Dogmen brauchen nicht unbedingt einen Gott.“

            Gutes Stichwort: siehe die progressive Linke, das ist religiöser Fundamentalismus auf säkulare Art. Das eigentliche Problem unsere Zeit.

            „Bezogen auf die Zahl der muslimischen Menschen in D nimmt sich die Zahl solcher Anschläge bisher sehr bescheiden aus. Für mich kein Grund zu Sippenhaft und Generalverdacht.“

            Das ist ganz richtig. Deshalb würde man ja auch bei der Ideologie ansetzen, hier beim Islam und den verbannen. Unendlich viele „Moslems“ werden aufatmen, dass der Zwang ihrer Religion in Frage gestellt und beiseite geräumt werden würde.

            „Ich lese, dass wir eine sozialistisch-kommunistische Marktwirtschaft haben, die sich dadurch beweist, dass sie Millionären und Milliardären das Volksvermögen zuschiebt.“

            „Volksvermögen“? Ist das ein Begriff aus dem NS oder aus der DDR?
            Ne, unser real existierendes Finanzsystem schiebt denen alles in den A., die es ohnehin haben und begünstigt diese streng nach Hierarchie: erst die Banken, dann Grossunternehmen …. und nicht nach Kreditwürdigkeit und rein sachlichen Grössen. Das ist das Grund für das Auftun der „Schere zwischen Arm und Reich“, hier und anderswo. Eigentlich ganz simpel. Leider hassen alle Linke den Kapitalismus so sehr, dass sie damit gar nichts zu schaffen haben wollen und auch gar nichts verstehen wollen. Da geht nur die fundamentale ablehnende Kritik. So dass solche Leute sogar das Zinsverbot im Islam gut finden!

            „Häh?
            Was willst Du mir da für eine Suppe anrühren?
            Läuft die Quantenmechanik bei Dir auch unter „Esoterik“?“

            Die moderne Physik war damals *das* Vehikel für die Esoterik, ist aber schon längst nicht mehr aktuell.

  22. Offener Brief der Journalisten: Herr Erdogan, schützen Sie die Meinungsfreiheit!

    https://www.welt.de/debatte/kommentare/article168503639/Herr-Erdogan-schuetzen-Sie-die-Meinungsfreiheit.html

    Der Brief ist natürlich nicht für den Erdogan geschrieben, sondern für die deutsche Öffentlichkeit. Und an die schreiben die organisierten Journalisten (das sich konstituierende „Wahrheitsministerium“ ist prominent dabei): Leute keine Aufregung, der Herr Erdogan ist kein Schlechter. Er kann immer noch die Meinungsfreiheit „schützen“ und hat sie noch keineswegs abgeschafft. Es wird angedeutet die Türkei könne noch eine Demokratie sein (und ist nicht schon Diktatur) und einen „fairen Prozess“ könne es auch noch geben …..

    Damit wird das Handeln Erdogans schöngemacht, dieser Breif ist ein Steigbügelhalten für seine Diktatur.

    Wo sind die Aufrufe nach Boykott oder gar nach Intervention? Nach Asyl für die ganzen verfolgten Türken? Letztere werden durch den Fokus auf einzelne Symbolfiguren vergessen. Diese wird man am Ende dem Erdogan teuer abkaufen, läuft alles darauf hinaus und die Journallie wird ihren Feiheits-Fetisch hochhalten und sich für ihren heldenhaften Einsatz für Demokratie und Freiheit selbst rühmen … und noch unerbittlicher gegen die wahren Feinde von Demokratie, Freiheit und Gerechtigkeit vorgehen, gegen Donald Trump vor allem ….

  23. Wieder was dazu gelernt, auch wenn es nichts ist was mit freut:

    “Chinese privilege”, as Sangeetha Thanapal has named it, functions very similarly to white privilege in the United States and Europe. To use Peggy McClintock’s notion of white privilege and the invisible knapsack, Chinese privilege functions like an “invisible package of unearned assets which I can count on cashing in each day, but about which I was ‘meant’ to remain oblivious. [Chinese] privilege is like an invisible weightless backpack of special provisions, maps, passports, codebooks, visas, clothes, tools and blank checks.”

    • Alle konservativen Frauen sind Feministen, sie sind nur schlau genug das nicht so direkt raushängen zu lassen um eine direkte Gegenwehr zu provozieren. Die Vorstellung, dass die AfD für Männerrechte steht ist genauso absurd die die Vorstellung, dass eine Ebulainfektion vor ungewollten Schwangerschaften schützt.

        • Nein, die Konsequenz ist, dass Mann sich zurückziehen muss und den Laden vor die Hunde gehen lassen sollte. Egal welche Partei, letztlich ist es das gleiche auf die Bedürfnisse von Frauen ausgerichtete Scheißspiel mit kleinen Nuancen verändert.
          Es bringt nix auf einen besseren Master zu hoffen der die Plantage führt, das Verlassen der Plantage ist der einzige Weg wie man als Mann nicht mehr von Frauen ausgebeutet wird.

          • Der richtige Weg wäre es, dieser ekelhaften Männerfeindschaft entgegenzutreten — sie blosszustellen, anzuprangern und lächerlich zu machen.

            Dass das zu nichts Gutem führen kann, ist sowieso klar. Jede Kooperation wird sich am Ende sicher nicht auszahlen …. Also: get the Hell outta Dodge!

            http://www.youtube.com/watch?v=DQa-NMF4wvg

          • „Der richtige Weg wäre es, dieser ekelhaften Männerfeindschaft entgegenzutreten — sie blosszustellen, anzuprangern und lächerlich zu machen.“
            Das wird doch schon länger gemacht aber siehst du irgendwelche Erfolge. Jede kleine Errungenschaft wird so sehr aufgeblasen, dass die Verluste gar nicht mehr auffallen. Nein, das ganze muss dadurch enden, dass keine Männer mehr für die Bedürfnisse von Frauen zur Verfügung stehen, nur dann wird es was.

          • „Das wird doch schon länger gemacht aber siehst du irgendwelche Erfolge.“

            Nein, sonst würden Zeitschriften wie Spiegel, Zeit, SZ etc wesrntlcih mehr unter *organisiertem* Druck stehen. Das ist alles höchstens im Ansatz da, aber es sollte wachsen.

            „Nein, das ganze muss dadurch enden, dass keine Männer mehr für die Bedürfnisse von Frauen zur Verfügung stehen“

            Das ist der falsche Weg und das, was der Feminismus will: Zwietracht und Hass sähen, die Gesellschaft spalten und versuchen eine neuen Totalitarismus zu errichten. Da ist der Feminismus nur eines der Vehikel eines ganzen Schwarms von „intersektional“ verketteten, aber autonom agierenden, Einheiten.

            Man sieht doch ganz klar, dass die Sektion des Feminismus zu kuschen hat, wenn vielversprechendere Vehikel auftauchen, wie jetzt der Islam…. Das zeigt doch, dass es nicht richtig oder zielführend sein kann den Feminismus durch Angriff auf die Geschlechterbeziehung zu bekämpfen.

  24. Und da frage man sich warum so viel mehr Männer in Gefängnissen sitzen, währen Frauen ihre eigenen Kinder misshandeln oder gar töten können ohne wirklich bestraft zu werden.

  25. Das könnte auch aus dem Postillion sein:

    https://www.volksstimme.de/deutschland-welt/vermischtes/aufgespiesst-auch-maenner-koennen-buerofee-sein

    „In dem schriftlichen Urteil stellten die Richter fest, dass ein Teil der Gesellschaft Feen tatsächlich für weibliche Wesen halte. Auf dem Stellenmarkt gebe es allerdings auch zahlreiche Angebote, in denen „Bürofeen“ mit dem ausdrücklichen Zusatz „männlich/weiblich“ gesucht würden. Daraus lasse sich ableiten, dass der Begriff auch geschlechtsneutral gemeint sein könne.“

    Wenn es hier um weibliche Anliegen gegangen wäre – ob dann in der gleichen Weise gewitzelt worden wäre? Immerhin das traut man sich also 😉

  26. Das passt zum Jahrestag von 9/11:

    German Arrogance 2017

    http://www.theaugeanstables.com/2017/09/11/german-arrogance-2017/

    „My colleague and correspondent Doyle Quiggle, who has lived in Germany for many years, has written a lengthy response to my article …, which deserves its own post. …..“

    Der lange Leserbrief bezieht sich auf das auch schon von mir verlinkte hervorragende Essay über Schuld und Scham von Richard Landes:

    „Understanding German arrogance today as a rhetorical problem requires us to first understand that most Germans are devout, radical social constructivists who zealously believe that a human being is the sum total of the society in which he or she was socialized. If you are socialized in a more just society, so runs the enabling premise of their argument, then you are a more just person.

    German arrogance today is rooted in a profound sense of their belonging to a social state that is far more superior (in their eyes) than the USA and Israel, and to most other European nations. They sincerely, almost naively believe that Germany has achieved, by dint of its own efforts, an order of magnitude greater social and economic justice than other countries, especially Israel and the United States.“

    „In German, the terms for debt and guilt are cognate and are near homonyms, schuld/schulden. So wealth equates to today’s arrogant German, to moral superiority, or, at least, to lack of guilt. To be debt-free is to be guilt free. Money is the measure of all things, especially among today’s German social constructivists. (This attitude explains the schoolmarm tone that German chancellor Merkel assumes whenever she address Greeks about the continuing but forgotten Euro crisis.) But the mentality extends way beyond household economics.“

    „Germans today tend to respond with well-studied sardonic smiles to mention of the Shaoh, even outside of political discussions and typically reference the American Indians or Black Lives Matter adjacently to Palestinians whenever the Shoah and Israel are mentioned in the same conversation ….

    …. This is basically post-colonial theory applied to revise Holocaust history and, thereby, make Germans less guilty for the Shoah. Around 80 percent under age thirty believe that Soviet Russia liberated Jews from the NAZIS. They know almost nothing about Soviet anti-Semitism. ……“

    „…. Among Eastern Germans, I’ve never found guilt about the Holocaust. East Germany never accepted responsibility for the Holocaust; its Marxist ideology blamed western, imperial capitalism for the rise of the NAZI state. ….
    Only among a small minority of highly educated Western German elite — some journalists, some academics, and some politicians, some museum directors — have I ever witnessed personal guilt or shame in today’s under-sixty Germans about the Holocaust, and never among “culture makers,” theatricals, creative writers, musicians–universally, truculently leftist and knee-jerk hostile toward Israel.“

    Allgemeiner werdend und verstärkt Bezug auf den Essay „Schuld und Scham des Holocaust“ nehmend:

    „Given what Dr. Landes bravely recommends in his argument here — “Perhaps it could understand that the Jews and Israel are their best allies in the struggle for social justice, and, more to the point, in this battle with triumphalist Islam” — I ask, which demographic in Germany could openly and sincerely reach out to Israel (not Israelis who have childishly run away from their homeland to a purportedly utopian Berlin un-threatened until last winter by Islamic terrorism), but to Israel as a national project, to Israel itself as the best hope for democracy in the Middle East that has ever existed.“

    Nein, man hat „Mutti“ und die F-linge:

    „That’s Merkel’s greatest moral achievement for the German people, the not-so-secret reason she’s so deeply beloved by so many Germans: She found a way to get Germans off the Holocaust shame and guilt hook, for good.“

    „Trump, ‘ell, he’s even tastier ego food for Germans than was Bush. The stupider Trump’s tweets, the smarter and more superior Germans feel to all Americans, to the entire American system, which most Germans now view as an existential threat to world stability and peace. Same goes for negative coverage of Israel/IDF, as Dr. Landes correctly notes in his analysis.“

    Interessant auch diese Anekdote zu Konrad Adenauer:

    „As a former tutor to a grandchild of the first post-war chancellor of Germany (Konrad Adenauer), I learned of Adenauer’s honest, breakfast-table opinion of the formation of the State of Israel in 48/49. Recall, Adenauer’s Germany supported the young Israeli nation with reparation payments–Germany’s first attempt to buy its way out of guilt. My pupil told me that Konrad believed that the Jews would be universally hated within fifty years because of the formation of State of Israel. “They’ve been put into an impossible situation,” my pupil quoted him as saying, “in which the Jews will have to employ NAZI-like tactics simply to survive. That will make them universally hated.”

    My pupil never made it clear to me whether Konrad found his own political prophecy saddening or gladdening.“

    Alles sehr bedenkenswert. Genau diese Art von Diskussion fehlt in Deutschland (fast) völlig, zu unserem grossen Nachteil.

    • Richard Landes sollte den „Theodor-Adorno-Preis“ bekommen, wer könnte den überhaupt sonst bekommen?!

      Im gleichen Zuge sollte der Preis, den man an Judith Butler ausgab, anulliert werden, ganz unbedingt (und unabhängig von Allem).

    • Uns fehlt vieles, dafür haben wir anderes zuviel:
      http://ursula-haverbeck.info/der-paragraph-130-stgb-in-den-letzten-jahren/

      Ach, vielleicht interessiert dich das, ich stelle das mal ohne Bewertung ein, wahrscheinlich ist es ziemlich einseitig, aber interessant ist es trotzdem:
      https://www.counter-currents.com/2011/08/die-religiosen-ursprunge-des-globalismus/
      Es handelt sich um ein übersetztes Interview mit Hervé Ryssen, aus 2011, zweifelsohne ein „Rechter“ auf einer rechten Webseite. Aber alles ist mit Quellen belegt und fügt sich auch recht schlüssig und plausibel in meine Wahrnehmung und mein Weltbild.

      Meines Erachtens war Hitler nämlich nicht „irre“, weil er seinen Nationalismus auf einer (mehr oder weniger künstlich definierten „arischen“) Rasse aufzubauen versuchte, auch die unbeholfenen bis lächerlichen Versuche eine neuheidnische Religion zu schaffen, waren m.E. Kalkül. Er hatte vielmehr erkannt, was die Juden (seine großen Feinde) den Deutschen voraushatten, was sie über die Jahrhunderte im Exil zusammenschweißte, was sie problemlos kosmopolitisch sein lässt, ohne dass sie dabei ihre Identität verlieren. Nämlich genau das: Rasse und Religion. Nimmt man den Deutschen ihren Staat, nötigt sie englisch zu sprechen und macht ihnen ihre Geschichte madig, bleibt: nichts. Sie werden ausgewaschen wie Sandstein, während die jüdische Ethnie immer noch wie Granit steht und sich mit moralischen Belehrungen leicht tut…

      • @androsch
        „Uns fehlt vieles, dafür haben wir anderes zuviel:
        http://ursula-haverbeck.info/der-paragraph-130-stgb-in-den-letzten-jahren/

        Ja, ein Beispiel fürs relativ enthemmte Holocaust-Kleinreden. Keine Ahnung, ob das mit oder ohne §130 besser wäre. Zum Glück bestimmern solch extreme Ansichten wie von Haverbeck nicht die Szene, aber Vieles an „gemässigteren“ Ansichten ist bestimmt auch nicht besser, auch wenn es harmloser daherkommt.

        „Es handelt sich um ein übersetztes Interview mit Hervé Ryssen, aus 2011, zweifelsohne ein „Rechter“ auf einer rechten Webseite.“

        Ja, das ist der nackte Antisemitismus. Man kann an dem Artikel aber ganz gut erkennen, warum das Judentum so gehasst wird, weil es jeder individuell bedingten Machtausübung eine Absage erteilt, was die alten Römer genauso gehasst haben wie mittelalterliche Klerikale, Kommunisten, Nazis und heute vor allem progressive Linke.

        Ganz grauenvoll falsch ist zB „Das Denken von Marx ist letztendlich nichts als die säkularisierte Version traditioneller jüdischer Eschatologie.“
        Letztere ist originär deutsche Philosophie, genauer gesagt Hegel. Und der ist in der Tradition der christlichen Eschatologie zu sehen, die ja eine Auseinandersetzung mit der „Mutterreligion“, mit der des Judentums nämlich ist. Dabei haben sich immer die Christen mit Eschatologien hervorgetan und diese waren nicht zufällig antijüdaisch!

        Was ich dem Artikel besonders übel nehme ist die Denunziation der wohl edelsten Idee, die die Menschheit je hatte, als Waffe zur Unterjochung und Eroberung:

        „Die Doktrin der „Menschenrechte“ ist hier eine Kriegswaffe von fürchterlicher Schlagkraft.“

        Auch hier sind sich beide politischen Extreme einer Meinung. Wobei die Linke es geschickter macht, indem sie den Begriff einfach umdeuten will.

  27. Gerd Buurmann heult rum, weil Jens Riva (der bekannte Nachrichtensprecher) „einem Magazin, dass (sic) für die Menschenrechte für homosexuellen Männern und Frauen kämpft, in den Rücken“ fällt, weil dieses „Magzin“, das hier im Forum sicherlich bekannte queer.de, Anspielungen auf die angebliche Homosexualität Rivas machte (und dies nunmehr unterlassen muss).

    https://tapferimnirgendwo.com/2017/09/10/jens-riewa-ist-schwul/

    Ich weiss nicht, wie man behaupten kann, dass Queer.de sich für „Menschenrechte“ einsetzen kann, wenn die allergrössten Menschenrechtsverletzungen auf diesem Planeten, die derzeit verübt werden, seitens einer gewissen Religion, hier totgeschwiegen werden. Finde ich nicht gut, wie Buurmann hier sich für queer.de einsetzt und damit einer kollektivistisch-rassistischen Neudefinition von „Menschenrechten“, wie sie auch von queer.de und überhaupt von der Genderideologie transportiert wird, Vorschub leistet.

    Sehr unschön ist auch, wie Buurmann Rieva ironisch freilich, mit einer Schimpfkanonade eindeckt:

    „Jens Riewa ist kein Hinterlader. Er ist kein Analprinz, kein Arschäologe und kein Torfstecher. Er ist schwul! Schwul im Sinne von uncool!“

    Die meta-ironische Distanzierung kann darüber auch nicht hinweghelfen.

    Nun gut, jeder hat so seine menschlichen Schwächen, Jens Riva und Gerd Buurmann eben auch. Was nicht geht ist, queer.de als grossen Kämpfer für´s Menschenrecht hinzustellen, die kämpfen im Verband der Social Justice nämlich dagegen. Und damit auch gegen Israel, btw.

    Im Übrigen ist Riva der coolste Nachrichtensprecher von allen. Und er nimmt seinen Job sehr ernst und das ist gut so.

    • Den Social Justice Warriors von Queer geht es natürlich darum, das Persönliche zum Politischen zu machen und da gibt es dann einen „Bekenntnis“-Zwang, den man auf Leute, die sich widersetzten, ausüben muss, denn das ist ja das politische Leitbild, dem alle sich unterzuordnen haben.
      Herr Riewa hat mit seiner Klage also das Recht des Individdums auf seine Privatheit verteidigt und damit dem Menschenrecht einen echten Dienst erwiesen, Im Gegensatz zum Herrn Buurmann.

  28. Oh ja, das erste was diesen Spaltern und Hasskappen zu 9/11 einfällt ist, dass „eine Hand voll Arschlöcher eine ganze Religion in den Dreck gezogen“ haben, als seien Religionen das Edelste auf dieser Welt.
    Genau diese Typen sind es dann, die sich besonders stark für alles „Fremde“ verwenden wollen, was auch nur wieder von der moralischen Arroganz des 2017er Deutschtums zeugt und sonst von nichts.

    Ansonsten wunder ich mich nicht nur über den Don, was die inkonsequente Haltung zu dieser email von Weidel angeht. Ist ja keinewegs unbedeutend oder unwichtig, ob Weidel mit den „Reichsbürger“-Irren sympathisiert.
    Wo Rauch ist, da muss aber Feuer sein, es sollte ja ein Berg solcher Belege existieren, wenn Weidel so freizügig und unbefangen mit ihrer Meinung war, wie die email zu beweisen scheint.

    Dumm nur, dass sie so ein primitiv-schlechter Fake ist, „Araber“ LOL

  29. Immer diese fake-Zitate…. 😀

    Heiko Maas twitterte: „Frieden schaffen wir nicht durch Aufrüstung. Für Demokratie und Rechtsstaat müssen wir auf die Bildung unserer Kinder setzen. #Antikriegstag“

    @Tobias_B meint (wahrscheinlich hat er recht, ich kenne das Zitat gar nicht):
    „Dieses vermeintliche Zitat von Willy Brandt stammt aus Ludwig von Mises‘ „Die Gemeinwirtschaft“.“

    Das ist schon bemerkenswert. In einer Situation, in der man von einer erheblichen Bedrohungslage für Deutschland und für Europa ausgehen kann, gehen unsere Politiker daher und zweigen die Kohle, die eigentlich per Nato-Vertrag in die Verteidigung gesteckt werden müsste in den Sozialstaat (nicht zuletzt, um ihre eigene Macht auszubauen) … und behaupten noch damit würden sie die Sache des Friedens, ja der „Demokratie und des Rechtsstaats“ stärken.

    Damit schwächen sie die Sache der Demokratie und des Rechtsstaats, indem sie dem aggressiven Entfaltung feindlicher Mächte wie Russland, Iran und Türkei (um nur die offensichtlichsten zu nennen) begünstigen. Nun, jeder hat die Freunde, die ihm am meisten zusagen….

    • auch via TB, unglaublich, was Erzengel Gabriel hier wieder verzapft:

      „AM @sigmargabriel zum #Weltfriedenstreffen: Friedenspotenzial von Religionen in der Außenpolitik stärker nutzen! http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Aussenpolitik/Themen/KulturDialog/13_Friedensverantw_Religionen/Friedensverantwortung_Religionen.html …“

      Soso, das AA stellet jetzt bedingungslos christliche Werte in den Mittelpunkt. Interessant, interessant. Wie sind die denn bloss zur Religion gekommen?!?

      Ausserdem sind sie völlig ignorant dabei. Oder wissen sie wirklich nicht, dass ihre Ideen von „Schuld, Vergebung und Versöhnung“ („Sünde“ fehlt merkwürdigerweise) und dann auch noch von „Gerechtigkeit“ zB im Islam, der in einem Grossteil der Welt herrscht, keinerlei Entsprechung haben?! Das ist also christlich-fundamentalistischer kultureller Imperialismus vom Allerfeinsten! (vom ihrem eigenen Selbstverständnis aus betrachtet).

      • Die sollten lieber sämtliche Religionen aus der Politik raus halten. Religion ist allenfalls Privatsache.

        Die Penner halten doch glatt ein sogen. Weltfriedenstreffen in Erinnerung an den westfälischen Frieden ab, ohne zu sagen, daß der Vorwand und die Verschlimmerung des 30 jährigen Krieges, der durch diesen Frieden beendet wurde, eben genau diese verdammten Religionen waren.

        • Danke für den Hinweis. In diesem Kontext gesehen ist es zynischer Hohn, wie das AA sich hier aufspielt. Oder die sind völlig ignorant, der eigenen Geschichte gegenüber.
          Sicher ist nur, dass sie keine echte Vorstellung von „Frieden“ haben können. Und diese Laientruppe ist Aussenministerium….

  30. Antje Schrupp mischt sich in den Streit zwischen Butler und Schwarzer ein, ob die Gender Studies zuviel oder zuwenig feministisch sind, und stellt ein für alle mal klar, daß Feminismus für Frauen da ist und eigentlich gar nichts mit den Gender Studies zu tun hat:

    http://www.zeit.de/kultur/2017-09/gender-studies-vorwuerfe-feminismus-10nach8/komplettansicht
    Bist du gender oder was? Von Antje Schrupp
    11. September 2017

    Geflissentlich übersieht sie, daß die G.S. auf zentralen feministischen Dogmen basieren, insb. der hier noch vor ein paar Tagen diskutierten Blank-Slate-Hypothese.

    Schrupps Weltsicht:

    Es war in den 1990er Jahren eine Strategie vieler (nicht aller) Feministinnen, den Bezug auf „Frauen“ aufzugeben und stattdessen mehr und mehr von „Gender“ zu sprechen. Nicht mehr Frauenforschung zu betreiben, sondern „Gender-Forschung“. Nicht mehr weibliche Politik machen zu wollen, sondern „geschlechtergerechte“ Politik. … Nette Idee, aber der Versuch ist im Großen und Ganzen gescheitert. … Ein kleiner Erfolg mag also zu verbuchen sein, aber der Feminismus hat einen viel zu hohen Preis für die vermeintliche Einbeziehung aller Geschlechter in seine politische Agenda bezahlen müssen.

    „Frauenforschung“ hatte sich noch dafür interessiert, was Frauen taten und sagten. „Gender-Forschung“ hingegen erforscht, was über Geschlecht gesagt wird. „Frauenbeauftragte“ versuchten, der weiblichen Perspektive und den Wünschen von Frauen in traditionell männlich dominierten Institutionen Gehör zu verschaffen. „Gleichstellungsbeauftragte“ messen Frauen wieder am Maßstab von Männern oder zumindest an dem von Geschlechtlichkeit.

    Feministinsein heißt nicht, über Gender nachzudenken, sondern sich dafür zu engagieren, dass Frauen mit ihren eigenen Wünschen in der Welt und in der Politik präsent sind. Dafür zu sorgen, dass Frauen sich in die Gesellschaft nach ihren eigenen Maßstäben einbringen können, ohne sich an den Vorgaben von Männern (oder anderer Geschlechter) messen lassen zu müssen. Feminismus bedeutet, dass Frauen sich und ihren Anliegen Gehör verschaffen. … Für Feministinnen ist das Frausein nämlich keine Problemstellung, kein „Thema“, sondern eine Tatsache, ein Ausgangspunkt.

    Ansonsten gibt es nur die guten, rein wissenschaftlichen Gender-Studies, die rein aber auch gar nix mit Ideologie zu tun haben:

    Gender-Studies denken über die Bedeutung von Sex und Gender nach und erforschen alles, was damit zusammenhängt. Feministinnen tun das nicht,

    Wissenschaftlerinnen, die von Universitäten bezahlt werden, können ganz zu Recht keine vorab festgelegte politische Agenda verfolgen, auch keine „gute“.

    • Also ich finde die Stellungnahme von Antje S. durchaus nachvollziehbar. Sie ist für eine ausgewiesene Differenz-Feminista auch naheliegend.

      „Wer hier Selbstkritik üben müsste, das ist die Frauenbewegung. Es war in den 1990er Jahren eine Strategie vieler (nicht aller) Feministinnen, den Bezug auf „Frauen“ aufzugeben und stattdessen mehr und mehr von „Gender“ zu sprechen.“

      Ja. Es war ein klassisches Re-Branding nachdem das „Frauengedöns“ so ziemlich ausgelutscht war. Also zu dem Zeitpunkt, wo formale/juristische Hürden für Frauen beim Eindringen in die männliche Lebenssphäre beseitigt waren.

      „Im Zuge dieses Paradigmenwechsels wurden Frauen nämlich von Subjekten des Handelns zu Objekten des Erforschtwerdens. „Frauenforschung“ hatte sich noch dafür interessiert, was Frauen taten und sagten. „Gender-Forschung“ hingegen erforscht, was über Geschlecht gesagt wird. “

      Hihi, da stolpert Antje ein bisschen über die Logik, da nach ihrer Definition aber entgegen ihrer Aussage, „Frauenforschung“ die Frauen zu reinen Objekten des Erforschtwerdens macht, während Gender-Forschung das Handeln von Subjekten thematisiert. Naja, Frauen und Logik halt…

      „Frauen müssen niemandem erklären oder beweisen, dass es Frauen gibt oder was das sein soll, sie sind es einfach. Sie müssen das Frausein nicht definieren, sie können es einfach „machen“, und zwar immer wieder neu.“

      Aus einer männlichen Sicht wäre diese Aussage mit einem „Häähhh?“ zu kommentieren.

      Objektiv betrachtet beklagt sich Antje hier, dass sich Frauen für ihr Handeln oder Nichthandeln immer wieder rechtfertigen müssen. Und Antje erklärt, dass sie kein Bock hat, sich immer rechtfertigen zu müssen (tut dies aber wortreich dann doch immer wieder). Und unterschlägt mal wieder geflissentlich, dass diese Erklärungs- und Rechtfertigungszwänge denen sich Frauen ausgesetzt sehen, von anderen Frauen verursacht werden. Immerhin prügelt sie nicht auf Männer als Ersatz herum…also gerade nicht…

      „Feminismus bedeutet, dass Frauen sich und ihren Anliegen Gehör verschaffen.“

      Klassische Klientel-Politik halt. So wie ja auch z.B. der Verband der Wellpappen-Industrie versucht, den Anliegen seiner Mitglieder Gehör zu verschaffen. Naja, OK. Ein bisschen mehr will sie dann schon sein:

      „Es ist eine politische Bewegung.“

      PEGIDA auch. *schulterzuck*

      Ach, Antje…

      • Sie nimmt die Genderideologie aber als „Forschung“ ganz explizit in Schutz. Behauptet die wäre nicht rein politisch! Kaum zu glauben, dass sie das glaubt.

        • Alex,

          nicht ganz. Sie schreibt hierüber:

          „Wissenschaftlerinnen, die von Universitäten bezahlt werden, können ganz zu Recht keine vorab festgelegte politische Agenda verfolgen, auch keine „gute“. Sie müssen und sollen unvoreingenommen und ergebnisoffen forschen. Ob ihnen das immer gelingt, ist eine andere Frage, aber man kann ihnen auf keinen Fall vorwerfen, dass sie es tun.“

          argumentiert also aus einer (korrekten) Idealvorstellung heraus mit der klaren Einschränkung, dass dieses Ideal in der Praxis nicht wirklich erreicht wird.

          Der Extrakt ihres Textes ist ja auch eher „Mädels, dieses Gender ist als Tarnung für Frauen-Lobbyismus total diskreditiert. Jeder macht sich nur noch lustig über 512 Geschlechter bei Facebook oder Trans-Pissoirs, keine Sau interessiert sich mehr für uns Eierstock-Trägerinnen. Wir brauchen wieder ein Re-Branding um unsere Interessen politisch und medial wirksam zu vertreten.“

          • @peter
            Die behauptet wirklich Gender sei unpolitisch, auch im letzten Halbsatz, den du zitiert hast „aber man kann ihnen auf keinen Fall vorwerfen, dass sie es tun“.

            „Wir brauchen wieder ein Re-Branding um unsere Interessen politisch und medial wirksam zu vertreten.“

            Absolut klar, die Genderideologie ist die reinste Lachnummer. Die wird den Feminismus bestimmt noch lange vorführen 🙂

  31. „Höchst verschnupft war die Autorin solch bedeutender Werke wie „Klick mich. Bekenntnisse einer Internet-Exhibitionistin“, oder „Fifty Shades of Merkel“, als im August 2017 die linksextreme Internetplattform „Indymedia Linksunten“ in Deutschland verboten wurde und vom Netz gehen musste. Völlig aufgewühlt und wohl auch mit etwas Angst um die eigene Rothaut schrieb sie damals auf Twitter:

    „Als nächstes machen sie die Antifa zur terroristischen Vereinigung. Dann kann die Hälfte von uns hier als RädelsführerIn verknackt werden“

    Was wie die beste Idee klingt, die Julia Schramm je hatte, zeigt nicht nur die Doppelmoral, sondern auch die Naivität der Generation „Offended“. Julia Schramms beste Freundin, die Zensur, ist nunmal eine treulose Schlampe, die wie ein Bumerang zu all jenen, die ihn mit ach so großem Elan werfen, zurückkommen und sie den Hals kosten kann.“

    https://brainfuckerde.wordpress.com/2017/09/11/die-wunderbare-welt-der-julia-schramm/

    Die wunderbare Welt der Julia Schramm

    ja! die Zensur ist eine Schlampe, die sich jedem sich bietenden potentiellen Gewaltherrscher an den Hals schmeisst. Chapeau, das ist top, Karl Kraus würd neidisch, Günter Grass zornig und Heinrich Böll betroffen 😀 😀

    • „… Einst Mitglied der jungen Liberalen, inkl. Praktikum im Büro des Landesfraktionsvorsitzenden von NRW, wechselte sie später aus „Enttäuschung“, über wen oder was auch immer, zur Piratenpartei und ist heute bei der Linkspartei. Mit etwas bösem Willen könnte man das eine schleichende Radikalisierung nennen.“

      Ob das Zufall ist, dass sie bei den „jungen Liberalen“ war? Oder ist das bezeichnend für diese Nachwuchstruppe … Dieses gandenlos „fun“-mässige, was auch Schramm verkörpern möchte, war seinerzeit in der FDP heiss angesagt (sie wurden dafür auch gut durch den Kakao gezogen 🙂

  32. Mehr Religion geht nicht! Peak Climate Change!

    „Francis was asked about climate change and the spate of hurricanes that have pummeled the U.S., Mexico and the Caribbean recently as his charter plane left Colombia on Sunday and flew over some of the devastated areas.

    “Those who deny this must go to the scientists and ask them. They speak very clearly,” he said, referring to experts who blame global warming on man-made activities.“

    „For those who have denied climate change, or delayed actions to counter it, he responded with an Old Testament saying: “Man is stupid.”

    “When you don’t want to see, you don’t see,” he said.“

    Ja, und dann?

  33. Das ist interessant, auch wenn die Zahlen nicht gesichert sind: rund 40% der Vergewaltigungsvorwürfe an US Unis sind gegen schwarze Studenten gerichtet, die 6% aller Studenten ausmachen.

    http://www.thecollegefix.com/bulletin-board/campus-kangaroo-courts-target-nonwhite-men-nobody-wants-talk/

    Vermutete Begründung:

    He said students are pushing their boundaries and that many hook up with a partner of a different ethnicity for the first time. But then, “if there is any kind of perceived injury—emotional or physical—when you cross racial lines, there’s likely to be more animus. It needs to be talked about and hasn’t been

    Das Rape Racket hat ein fettes Rassismusproblem!
    Autsch.

    • Da sieht man mal wie Feminismus Menschen kaputt macht. Ich bin mit einer frarbigen Frau verheiratet und habe das immer als interessant bis aufregend empfunden. Und die haben eine „perceived injury—emotional or physical—when you cross racial lines. Gefangene ihrer Kopfgeburten.

      • Dir war klar, dass die Aufregung einer anderen Kultur auch Reibungspunkte und ungeahnte Probleme bedeutet.

        Amerikanische Mädchen leben aber scheints im LaLaLand, in dem Abenteuer bitteschön aufregend und aber vollkommen gefahrlos sein soll.

        „Gib mir NEUE Erfahrungen, aber nichts, was ich noch nicht kenne.“

    • @onlyme
      „Das Rape Racket hat ein fettes Rassismusproblem!
      Autsch.“

      Bei Genderama ist das auch aufgegriffen, zB aus dem „Atlantic“-Stück, welches den Anstoss gab:

      „Amy Ziering, the producer of The Hunting Ground, a 2015 campus-sexual-assault documentary (/feministischer Propagandamüll, „documentary“ not so much/), has said much the same thing. In a radio interview, she asserted that her movie exposed „privileged“ well-off white men and challenged „dominant white male power.“ But a close viewing of her film reveals a different reality. Her movie tells at length the stories of four allegations. In at least three of the cases, the accused is black.“

      Dieser „Fehler“ wird immer wieder gemacht: es wird auf das objektiv fassbare Geschlecht oder die Hautfarbe verwiesen. Damit ist man schon halb in die „Kafka“-Falle der SJW gelaufen, die sich mit der „sozialen Konstruiertheit“ rausreden, es ginge weniger um „Weisse“ als um „Weisse Kultur“. Und dann wird einfach behauptet, die drei Fälle oben von Schwarzen – well, die bewegen sich in den weissen priviligierten Kreisen und sind deshalb auch weiss „zu lesen“! Mit diesem Trick verstecken sie ihren Rassismus, indem sie ihn je nach Bedarf *kulturell* und *kollektivistisch* auslegen und eben nicht sich auf ein Individuum beziehen.

      Mit dem gleichen Schema behaupten die SJW, das ethnisch völlig gemischte Israel sei eine „white supremacist culture“ und ähnlich. Auch hier ist die Standardverteidigung, da gäbe es so überwiegend viele aus dem Orient und sonstwoher (jedenfalls nicht Europa), dass diese Behauptung lächerlich sei, was die SJW natürlich wenig beeindruckt und sie in ihrer Wahnwelt noch bestärkt.

      Diese Methode der Zuweisung „weiss“, „männlich“ und so weiter ist vollkommen willkürlich und wird nach Bedarf eingesetzt. Dass die „rape culture“-Moralpanik irgendwelche Schwarze getroffen hätte, das wird einfach verleugnet werden und Artikel wie der aus „Atlantic“ werden als „rassistisch“ und aus der „white supremacy“ kommend diffamiert werden.

  34. Starker Tobak vom Süddeutschen Beobachter: Die deutsche Staatsanwaltschaft würde „Beihilfe“ leisten bei der „Überschwemmung der Gesellschaft mit Beschimpfungen und Bedrohungen“. Das konstatiert Oberhoncho Prantl persönlich.

    „Sie tut so, als sei nicht nur Galle, sondern auch Gift legitimes Mittel der politischen Auseinandersetzung.“

    So läuft das mit der Unterstellung von der „Beihilfe“ (die ja übrigens eine Straftat sein kann): man dichtet der Staatsanwaltschaft Zustimmung an und macht dies zur obersten Glaubensfrage: „was soll dann bitte noch eine Beleidigung oder Volksverhetzung sein?“

    Die sich sicher auch die Staatsanwaltschaft gestellt hat mit dem mutmassliche Ergebnis, sich nicht länger als politischen Erfüllungsgehilfen missbrauchen zu lassen.

    Prantel steigert sich in den Wahn, die Staatsanwaltschaft würde die armen Politiker vogelfrei machen!

    „Eine Staatsanwaltschaft, die solche Tiraden zulässt, stellt nicht nur die Beleidiger straflos, sondern auch die Politiker rechtlos.“

    Dabei rutscht er genau in jene „starke Sprache“ ab, aus der dann gerne „Gift und Galle“ gespuckt werden:

    „Politiker sind nicht die Hausschweine der Demokratie, denen man jeden Dreck in den Kübel schütten kann.“

    Und leistet genau jene Beihilfe, wohl eher als Bärendienst (oder vorsätzlich?), die Prantl vermutlich zum Strafbestand machen möchte:

    „Beihilfe zur Primitivierung der gesellschaftlichen Auseinandersetzung“

    Und damit ist er doch schon bei der Renate Künast, um die es im Artikel (zufällig?) geht, an der allerbesten Adresse. Die ist Spezialistin nicht nur für allerlei „Schutzlücken“, sondern auch führend im gemeinsamen Kampf gegen die unsägliche Unschuldsvermutung, die Herr Prantl mal eingehend darauf hin untersuchen sollte, ob sie nicht auch nur „Beihilfe“ zu allen möglichen Untaten ist …

    • Dabei ziehen Prantl und seinesgleichen auch ganz gerne derb vom Leder. Was z.Z. gegen die AfD läuft, ist auch alles andere als zartfühlend. Aber die Guten dürfen das ja, wenn die jemand beleidigen, ist es Satire, wenn die anderen es tun, ist es Hatespeech.

      • „Hatespeech“ ist eben einschlägig vordefiniert, durch den „Intersektionalismus“ -> „Hate“ ist alles, was von Power und Privileg ausgeht, der Widerstand dagegen ist nie „hate“.
        Genauso soll herbeidefiniert werden, dass keine Frau sexistisch sein kann und kein „nicht-Weisser“ rassistisch.
        Genauso wie diese Schutzbehauptung den Sexismus und den Rassimus anfeuert, so wird der politische Hass gegenüber diesem Gesellschaftssystem mit dieser Idee von „hatespeech“ angefeuert. Dieser Hass äussert sich gerade in der immer inflationärer werdenen Beschimpfungen und Verunglimpfungen.

    • „Genetic Drift“ ist nicht so passend.
      Hmm. „Genetic Complementation“ wäre hier zu setzen, dann ist es auch witziger, weil es ja auf die Beziehung der beiden Bezug nimmt.

  35. When your side does it it is not hatespeech ….

    „BOLT: If a conservative suggested raping gay & lesbian activists to get some sense into them they’d be out of a job. http://bit.ly/2gWv02x

    MUST SEE, der Sprecher bringt das extrem coool rüber, klasse. Genauso sind sie diese SJW-„Helden“, die andauernd spielen als seien sie verletzt oder angegriffen worden und daher keine Gegenheit zu völlig creepigen, hinterältigen und abartigen Aggressionen.

    Ein klasse Portrait von Social Justice und all dem aus Australien!

    • Auch hier wieder: die abgrundtiefe Scheinheiligkeit von Social Justice. Hier Aboriginees vs Ehe für Alle, welche hier *explizit* ausgenommen wird. Unter Bezugnahme auf die „Heiligkeit“ der „Heirat zwischen Mann und Frau“. You couldn´t make this shit up! Damit sagen sie indirekt unumwunden, dass sie sich selbst als profan und schlecht sehen und dafür nur ihre „Weiterentwicklung“ entschulden ….

      „Should traditional aborigines be in breach of the Sex Discrimination Act if they refuse SSM on their land? It’s not just a religious issue.“ @DavidLeyonhjelm

      • Natürlich schreiben das die Aboriginees „selbst“, aber klar bedienen sie sich abgehobener Ideen aus Europa & USA. Wäre interessant, ob sie eine eigene Vorstellung von Ehe haben (die hier vorgestellte scheint auch anmissioniert vielleicht) – oder nicht. Vermutlich wäre das der springende Punkt, denn nur dann können sie auf Autonomie pochen und dann zurecht.
        Oder sind Aboriginees einfach nur homophobe Typen?

  36. „The whole ‘science denier’ canard is a weapon wielded by people who often harbor their own doubts about the scientific consensus“

    http://www.nationalreview.com/article/451279/science-belief-climate-change-sexual-orientation-identification-technology

    „We had a historic lull in hurricanes until the lull was over. Once the hurricanes started back up, so did the claim that climate change caused the hurricanes just as the scientists predicted — the same scientists who didn’t predict the lull.“

    „Anyway, what brought all this to mind was a story in the Washington Post this morning. Apparently, researchers claim they can tell whether you’re a homosexual or lesbian by using facial-recognition software. The results aren’t perfect, they claim, but the computers apparently do better than humans at guessing which team you play for — or secretly want to play for but don’t. Not surprisingly, gay-rights groups are angry! They don’t like it! And, to be honest, I can understand why. But that’s not the point.

    Both GLAAD and Human Rights Watch can’t seem to decide whether the science is bad because it’s fake and flawed or bad because it might work. A representative of GLAAD said something interesting: “Technology cannot identify someone’s sexual orientation.” ….

    “ …. The point is that opponents don’t like this science because of the political and social consequences of it. Maybe there’s a parallel here with some “deniers” of climate change. But only those deniers get accused of not “believing” in science.“

  37. Diese Person scheint Realsatire zu sein. „Progressive to the core“ @kathykattenburg bricht in freudiges Gelächter aus ….

    … über:

    Hurricane Irma Just Destroyed The Home Of Climate Denier Milo Yiannopoulous

    http://occupydemocrats.com/2017/09/11/hurricane-irma-just-destroyed-home-climate-denier-milo-yiannopoulous/

    Aber hey, das ist ja kein blinder Hass, dient ja alles einem höheren Ziel!

    „The devastation of Hurricane Irma is a tragic event, to be sure, but there’s always a few rays of sunshine in the clouds of a historic storm.

    Notorious alt-right poster boy, racist, and pedophile apologist Milo Yanniopoulos took to Facebook today to complain that his house has been washed away. ..“

    „It couldn’t have happened to a more deserving person.“

    Diese Progressiven wie diese Kattenburg und die „Occupy Democrats“ sind ja furchtbar sympathisch!

  38. „Die Gender-Studies haben nichts mit Feminismus zu tun. Sie erforschen lediglich das, was wir alle täglich tun & sind“ LooooooL

    Der „LSVD-Verband“ und die „Zeit“ weiss also nicht, dass die „Gender Studies“ aus den „Women´s Studies“ hervorgingen und Genderologie eine originär feministische „Philosophie“ (sagen wir lieber Gedankengebäude) ist?!?

    Nein, die wissen das sicherlich. Sie wollen sich nur von der Genderologie distanzieren, weil alles Hässliche des Feminismus hier dingfest gemacht werden kann. Ausserdem wird den Femi-Fundamentalisten nicht gefallen, wie hier Männer in den Feminismus eingesickert sind (die „Gays“).

    Wenn man die Femis irl ansieht, also das links-alternative Fussvolk, dann hört man dort derzeit besonders auffälligerweise sowas wie fremdenfeindliche Paranoia… (na, warum wohl?!) Ob das auch ein Grund für den backlash gegen Gender ist?

    Der Geist allerdings ist aus der Flasche und wird bestimmt nicht wieder eingefangen, da hilft auch kein deutscher Sonderweg im Feminsmus. Der Intersektionalismus. die eigentliche Kraft hinter Gender, hat den Feminismus und noch wichtifger – die progressive Linke – ja schon seit vielen Jahrzehnten geformt und geprägt. Wie billig, sich einfach so davon stehlen zu wollen.

  39. fasst 2 tweets des BKA zusammen:

    Na, Alliierte muss man hegen und pflegen….

  40. Die Revolutionäre von heute versuchen es diesmal so, Unfrieden und Spaltung in die Gesellschaft zu tragen, die sie beherrschen wollen.
    Die Sexualität bietet sich dabei deswegen an, eben weil sie so ein elementarer Trieb ist. Hat man Kontrolle über die Sexualität, hat man leicht auch Kontrolle über die Menschen.Genau das, was die neuen Totalitaristen anstreben.
    Dafür wird jetzt der menschliche Geschlechtsdimorphismus und gleich noch die Naturwissenschaft als solche geleugnet. Wenn etwas so Offensichtliches wie das geleugnet werden kann, kann man alles behaupten und auch eine neue Utopie aufziehen.

    Peinlich für diese Revolutionäre ist nur, dass sie ihre Revolution „von oben“ herab organisieren und dass das so furchtbar patriarchal, bevormundend und elitär und überhaupt faschistisch rüberkommt.

    • Niemand Geringeres als Hillary Clinton hat das auch nett beschrieben:

      „…. the goal is to make you question logic and reason and to sow mistrust ….“

      Die blöde Polemik von James Heartfield interessiert da nicht weiter. Ist wohl nicht besonders glaubwürdig, dass Clinton der progressiven Ideologie den Weg völlig frei gemacht hätte, so wie hier impliziert.

  41. Ah, so sieht feministische Aussenpolitik anno 2017 aus?

    Das ist ja das gemeinsame Merkmal *aller* deutschen Parteien: eine Putinophilie.

    Und Geheimdiplomatie mit Russland im September hat auch so einen ganz eigenartigen Geschmack.

    „Mit einer 100-köpfigen Delegation will Manuela Schwesig nach Russland reisen, um politische Kontakte zu pflegen und Wirtschaftsbeziehungen wieder aufzubauen – trotz Sanktionen.“

    Ah, deshalb müssen in „schwierigen Zeiten“ „regionale Kontakte“ „weiter gepflegt“ werden. Es geht um die Modernisierung der russischen Kriegsflotte:

    „Vor allem die Branche der Werft-Zulieferer setzt auf die Modernisierung der russischen Werften.“

    Gibt es eigentlich eine Partei, die den Verteidigungshaushalt auf 2% des BIP hochfahren will (allein um dem Nato-Vertrag Genüge zu tun) und die Wehrpflicht wieder einführen will (bitte auch ganz modern mit Gleichberechtigung!)?

    Die AfD wird das sicher nicht sein….

    „Beifall kam von der AfD. Sie nannte die Reise „begrüßenswert“, schickte aber gleich hinterher, dass Schwesig die Sanktionen damit nicht aufheben werde. Deshalb sei die Reise eher eine „PR-Tour“.“

  42. Gabriel ist ein noch viel üblerer Geschichtsrelativierer als Böhmermann:

    „In der letzten Sitzungswoche des Bundestages sei er wehmütig und traurig gewesen, sagte Gabriel. Nicht, weil die Legislaturperiode zu Ende sei. „Sondern weil ich wusste, dass es eine hohe Wahrscheinlichkeit gibt, dass, wenn ich wieder in den Bundestag komme, zum ersten Mal nach 1945 im Reichstag am Rednerpult echte Nazis stehen.““

    http://www.zeit.de/politik/deutschland/2017-09/afd-bjoern-hoecke-ralf-stegner-spd

    Am Rednerpult des Bundestages standen „echte Nazis“, also Leute, die das Regime bis 45 geprägt und gemacht haben und dafür auch wenig Bedauern hatten, dafür aber immer einen fragwürdigen „Persilschein“ und zwar zuhauf.

    „Nazis zu wählen, dafür gibt es keine Entschuldigung.“

    Das kann keine Entschuldigung sein SPD zu wählen, diese Freunde des Islamofaschismus, von „Palästina“ und Iran.

    • „Nachdem Alexander Gauland vor kurzem zur «Entsorgung» einer Ministerin in Anatolien geraten hatte, sagte SPD-Fraktionschef Thomas Oppermann: «Höcke ist ein Nazi. Gauland redet wie ein Nazi. Die AfD ist eine Schande für Deutschland.»“

      https://www.nzz.ch/international/die-ghetto-brueder-von-der-afd-ld.1315622

      An ihrer Wortwahl sollt ihr sie erkennen: „Schande für Deutschland“. Typischer „Nazi“-Sprech (also Rechtsextremen-Sprech). Hatte auch schon der eingangs erwähnte Böhmermann in den Vordergrund gestellt und damit seine *kollektivistischen* Grundüberzeugungen verraten.

      „Stolz“ und „Schande“: gehört zusammen wie Pech und Schwefel. Das ist kein demokratischer Jargon!

      (auch das englische „Pride“ macht den „Stolz“ nicht besser)

  43. „Für Gütersloh und unser Klima ….“

    „Wie viele Jahrhundert-Hurrikane muss es geben, bis die Bundesregierung ihre Klimaziele ernst nimmt und aus der Kohle aussteigt?“

    Und wieviele „Jahrhundert-Hochwässer“ und „Jahrhundert-Stürme“ wurden dafür nicht schon bemüht!

    Politik ist heute nicht nur übers Wetter reden, das Schicksal des Planeten hängt auf einmal davon ab! Moralpanic NOW.

  44. Das intellektuelle „Niveau“ der Immigrationsdebatte spiegelt sich genau in dieser Äusserung einer „Piratin“:

    Das kann man nur mit dem messianischen Glauben an das erlösende „Andere“ erklären, dass jede Logik zur Seite geschoben werden kann (beachte auch den Kontext im thread).

  45. So soll eine Morddrohung aussehen, jeder redet ja mittlerweile drüber und bekommt welche. Volker Beck veröffentlicht via twitter eine.

    Angeblich soll die Staatsanwaltschaft das Verfahren eingestelltt haben, was ich ehrlich gesagt nicht glauben kann. Solche Verfahren werden doch höchstens „auf die lange Bank geschoben“, oder?!

    Was nun merkwürdig ist, ist dass die Senderadresse @hoi-polloi nicht geschwärzt ist. Soll das ein etwa ein Versuch Becks sein, diese site anzuschwärzen, da käme der Täter her?! Der letzte Satz deutet das ja auch an, es gäbe noch eine weitere „Fährte“….

    „Wie manche sich das Entsorgen vorstellen. & Staatsanwaltschaft ermittelt nicht, wenn IP anonymisiert wurde. Als sei das die einzige Fährte.“

    Der twitterer @TONYDUS posted dann zum tweet Becks Namen und Anschrift der @hoi-polloi.org Domäne, was Volker Beck mit einem „?“ quittiert.

    Eigentlich schwer vorstellbar, dass er gar nicht kapiert, warum jemand das machte. Derjenige posted dann naiv zur Erklärung „Das hat mich 1 Minute meines Lebens gekostet“

    @nerdpatrol kommt hinzu: „Mail-Absender können auch gefälscht sein. Ein bekannter Bernd Fix ist CCC-Mitglied und vermutlich eher kein Rechtsextremer mit Mordfantasien“

    @TONYDUS: „Aber der ist dann sicher auch daran interessiert wer ihn für kriminelle Dinge vorschiebt“

    Leider klärte Herr Beck nicht, ob es genau das war, warum er die Domain nicht auch geschwärzt hat.

    • „Technisch gesehen ist es nicht möglich, den Absender einer EMail, die über das Mixmaster-Netzwerk versandt wurde, zu ermitteln oder zu kontaktieren – so wie auch die Post keine Person identifizieren kann, die Ihnen einen Brief ohne Absender-Adresse geschickt hat.“

      https://hoi-polloi.org/policies.html

      Na, ob man das glauben kann? Eigentlich *müssen* die Betreiber ja sowas behaupten, ihres Geschäftsmodells wegen.

  46. Mit dem Jargon des Sozialdarwinismus gegen das Männerprogramm der AfD (what could go wrong?)

    „Mädchen sind in der Schule besser, sind an der Uni besser, sind offensichtlich viel, viel lebensfähiger … aber das, was wir gerade sehen, ist … (stotternd) … alle Probleme, mit denen wir uns gerade rumschlagen in Wahrheit zusammenhängen mit Männern, die Angst haben vor Frauen ….“

    „Journalist“ Michalis Pantelouris

    (ca 1:30) „Michalis Pantelouris mit Frauen* gegen die AfD“

    „lebensfähiger“: Ein Begriff, der direkt aus der sozialdarwinistischen Eugenik kommt und seitdem meine ich nirgendwo mehr benutzt wurde, allein im allgemeinen, linken Milieu.
    Der non seqitur zur Erklärung mit der „Angst vor Frauen“ verrät, dass Pantelouris hier verinnerlichte feministische Dogmas abspult, ohne Rücksicht auf Logik und Verstand. Typisch sektenhaft.

    Nach der „Angst vor Frauen“ geht es übrigens so weiter:

    “ … Wir kämpfen gegen eine Ideologie, in der die Vorstellung vom Paradies ist, dass ein Mann 72 Jungfrauen an seiner Seite hat. Wir haben einen amerikanischen Präsidenten, der gewählt wurde und der im Wahlkampf schon drauf hingewiesen hat, dass sein Pimmel lang genug ist für diesen Job …. wie brauchen unbedingt Frauen, die uns retten vor sowas …“

    Pantelouris meint also, Trump wäre der Exponent der Ideologie mit den bekannten „72 Jungfrauen im Paradies“….

    Ansonsten schreibt er beim SZ Magazin „Liebe Lieblingsfrau: Die Singlekolumne“

    http://sz-magazin.sueddeutsche.de/texte/liste/l/227

    Kostprobe? Das letzte Stück fängt so an:

    „Ich kann’s nicht erwarten, mich in dich zu verlieben
    http://sz-magazin.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/46236/Ich-kanns-nicht-erwarten-mich-in-dich-zu-verlieben

    Liebe zukünftige Lieblingsfrau,

    du kannst nicht wissen, wie wichtig du bist. Der Gedanke, dass du irgendwo herumläufst und nicht weißt, dass ich an dich denke, lässt mich manchmal lächeln. Es gibt dich, das weiß ich, und deshalb gibt es auch uns. Ich weiß nicht, wann genau, aber es gibt uns. Und das heißt nicht, dass auf einen Schlag alles einfach wird, aber es ist richtig, und deshalb ist es auch gut: wild und intensiv und wahr, und das ist alles, was ich will. Die Wahl im Leben ist ja nicht die zwischen einfach und schwierig, sie ist die zwischen einfach und echt.

    Du hast mir geholfen, zukünftige Lieblingsfrau, ohne dass du es wissen konntest. …..“

    Ich muss zugeben, dass ich mir das Ganze – ich weiss nicht warum – nahe geht. Mann, Mann, ist das übel…..

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s