Männerrechtlicher „Nicht gut genug“ Aktivismus und Politiker überzeugen, dass Männerthemen ein für Wähler wichtiges Thema sind

Wenn es vorkommt,  dass ein Politiker oder ein Prominenter männerrechtliche Anliegen unterstützt oder man hofft, dass eine Organisation vielleicht etwas in diese Richtung bewegen will, dann ist bei einigen die erste Reaktion direkt eine Abwehr bzw die Angabe, dass dies ohnehin nicht klappen wird oder das sie es jedenfalls nicht richtig oder zu wenig energisch machen und damit eigentlich besser gar nichts machen würden

Ich glaube, dass ich hier ein positiver Ansatz besser wäre. Wer von vorneherein davon ausgeht, dass etwas nicht klappt, wer nach Gründen sucht, die gegen die jeweilige Person sprechen, wer davon ausgeht, dass doch alle letztendlich wieder gegen einen arbeiten, der bremst sich zu einem großen Teil selbst.

Gerade bei Politikern ist es wichtig, dass diese merken, dass ein Verhalten in eine bestimmte Richtung positiv aufgegriffen wird. Natürlich lassen Politiker auch aus taktischen Gründen Versuchsballons steigen, weil sie testen wollen, ob ein bestimmtes Anliegen positiv aufgegriffen wird. Beispielsweise kann es durchaus sein, dass zumindestens die Führungsriege der FDP die „Liberalen Männer“ nicht aus Überzeugung unterstützt (diejenigen, die dort tätig sind, scheinen mir aus Überzeugung zu handeln und weil ihnen das Thema wichtig ist), sondern weil gerade eine kleine Partei auch mit Randthemen Stimmen gut machen kann. Gerade aus diesem Gesichtspunkt scheint es mir aber wichtig, solche Aktionen zu unterstützen und Leuten positives Feedback zu geben, selbst wenn man davon ausgeht, dass diese mit einem gewissen politischen Kalkül vorgehen. Denn wenn Politiker merken, dass die Resonanz auf ein bestimmtes Thema groß ist und hier eventuell eine Lücke vorhanden ist, dann werden sie auch eher bereit sein, sich in dieser Hinsicht weiter zu äußern. Merken Sie jedoch, dass in dieser Richtung wenig Resonanz erfolgte, in einer anderen Richtung, beispielsweise bei den Liberalen Feministinnen, hingegen eine große Resonanz, dann werden sie sich auch eher in diese Richtung bewegen. Wer also will, dass eine männerrechtliche Position bei entsprechenden Parteien ausgebaut wird, der muss entsprechend die Politiker davon überzeugen, dass sie auf diese Weise Stimmen gewinnen können.

Wenn beispielsweise die Liberalen Männer auf ihrer Facebook-Seite dazu unbedeutende 100 Likes hätten, die feministischen Liberalen Frauen hingegen 5000 Likes (ich habe nicht nachgeschaut, rein ausgedachte Zahlen) dann wird das entsprechend als Anzeichen dafür gewertet werden, ob man mit dem Thema Interesse weckt und damit Stimmen gewinnen kann, ebenso, wenn Leute berichten, dass sie an Ständen oder auf Veranstaltungen darauf angesprochen werden.

Gerade aus diesem Grund scheint es mir aber wichtig , solche Aktionen zu unterstützen und Leuten positives Feedback geben , selbst wenn man davon ausgeht , dass dieses hier mit einem gewissen Kalkül vorgehen . Denn wenn Politiker merken , dass die Resonanz auf ein bestimmtes Thema groß ist und ich hier eventuell eine Lücke vorhanden ist , dann werden sie auch er bereits sein , sich in dieser Hinsicht weiter zu äußern . Merken sie jedoch , dass in dieser Richtung wenig Resonanz erfolgt , in einer anderen Richtung, beispielsweise bei den liberalen Feministinnen, hingegen eine große Resonanz , dann werden sie sich auch eher in diese Richtung bewegen .

Sie werden sich auch überlegen , ob das negative Presseecho insgesamt die geringe positive Resonanz wert ist. Hätten die Liberalen Männer hingegen 5000 likes, dann würde die FDP sicherlich eher davon ausgehen, dass sie diese Gruppe in die Politik einbinden muss und gegebenenfalls sich deren Forderungen noch genauer angucken muss um sie dann entsprechend höher zu gewichten.

Politiker wollen Stimmen erhalten. Wer ein Anliegen in der Politik vertreten haben möchte, der muss Politiker deutlich machen, dass auf diesem Wege Stimmen zu erhalten sind. Daher kann es sich lohnen, hier für diese Richtung zu werben und dadurch die Politik davon zu überzeugen, dass sich der entsprechende Weg lohnt.

Diese Aufmerksamkeit zu erzeugen und Politikern das Gefühl zu geben, dass sie in diese Richtung aktiv werden müssen, gelingt insoweit dem Feminismus wesentlich besser. Die Feministinnen sind in dieser Hinsicht gut vernetzt und werden lautstark tätig, wenn gegen ihre Richtung entschieden wird, ebenso sorgen Sie für Aufmerksamkeit für Richtungen, die ihre Ideologie entsprechen. Ein Politiker, der sich entgegen feministischer Dogmen äußert, wird mit hoher Wahrscheinlichkeit einen „Shit storm“ gegen sich haben. Ein Politiker, der sich gegen Männer rechtliche Themen positioniert wird hingegen wahrscheinlich eher positives feministisches Feedback erhalten und einen vergleichsweise kleinen männerrechtlichen Widerstand.

 Momentan scheint mir insbesondere in den Kommentarspalten unter Artikeln das Feedback gerade in männerrechtlicher Hinsicht sehr groß. Es kann kein feministischer Artikel mit offenen Kommentarbereich publiziert werden, ohne dass dort ein Geschlechterkrieg herrscht und auf die gängigen Fehler der feministischen Theorie hingewiesen wird. Ob dies von der Politik wahrgenommen wird wäre durchaus interessant. dennoch kann ein Verstoß gegen die feministischen Dogmen oder ein sich entsprechendes Äußern wie auch das Google Manifesto zeigt zu erheblichen Folgen für die jeweilige Person führen. Feministinnen ist es hier gelungen, die Dogmen nur sehr schwer kritisierbar zu machen machen, was ihnen gerade auch in der Politik entsprechende Vorteile bringt. Die feministische starke Resonanz ist insoweit in der Politik sicherlich günstig für deren Ziele und wirkt gegen sowohl männerrechtliche Vorstellung als auch gegen einen Wandel des Feminismus in eine wissenschaftliche und weniger von Ideologie geprägte Theorie.

Aus meiner Sicht muss gerade die Öffentlichkeitsarbeit des Maskulismus insoweit ausgebaut werden. Es ist außerordentlich zu begrüßen, dass es gelungen ist, zur Wahl entsprechende Beiträge, die auf die fehlende Vertretung von meiner rechtlichen Anliegen in der Politik wieder Parteien hinweisen, zu veröffentlichen. Es ist auch zu begrüßen, dass viele Äußerungen gerade in Hinblick auf beispielsweise den Gender Pay Gap von Politikern auf Twitter sehr schnell entsprechend, kommentiert werden.

Ich glaube, dass es vorteilhaft wäre, wenn Politiker diesen Protest nicht nur als kleine Anzahl von Einzelpersonen wahrnehmen , also wenige Personen , die sich dann immer zu Wort melden , sondern als größere Bewegung , die politisch zu beachten ist. Ich glaube, dass dazu auch gerade positives Feedback erforderlich ist, was nicht bedeutet, dass nicht auch Kritik verwendet werden soll. Die Kritik sollte jedoch darauf ausgerichtet sein, dass man entweder feministische Unwahrheiten verbreitet oder aber Männerthemen abtut.

Für das Aufgreifen von entsprechenden Themen, die in der Männerbewegung als wichtig erachtet werden, sollte aber gerade auch positive Unterstützung geleistet werden und damit deutlich gemacht werden, dass ich ein Engagement in diese Richtung lohnt.

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45 Gedanken zu “Männerrechtlicher „Nicht gut genug“ Aktivismus und Politiker überzeugen, dass Männerthemen ein für Wähler wichtiges Thema sind

    • Ich kann ja nur schwafeln. 😉
      Aber tatsächlich bin ich um der Hinsicht zB auf Twitter recht aktiv und mache gern dabei mit, Politiker oder Journalisten anzusprechen.
      Das ist aber auch kein Artikel bei dem ich Leute tadele, die nichts machen. Es geht mir eher um die, die stänkern. Und natürlich noch einmal zum die Darstellung der Wichtigkeit der Unterstützung von solchen Aktionen durch Verlinkung, Zuspruch, kommentieren, laut sein.
      Heute ist es ja einfach sich dafür zur Not eigene sozial Media Accounts zuzulegen, selbst wenn man anonym sein will/muss

    • selber machen statt schwafeln…

      Was tun Politiker denn anderes als schwafeln?

      Handeln kann man nur in den gesellschaftlich gesetzten Grenzen. Die sind zur Zeit sehr eng gezogen, Erst wenn ein Bewusstsein für die Schieflage des Geschlechterverhältnisses geschaffen wurde, können die politischen Veränderungen folgen. Dieses Bewusstsein ist zum Teil bereits vorhanden, wird aber durch die institutionalisierte feministische Lobby (noch) abgewehrt. Anstatt „schwafeln“ würde ich „kommunizieren“ als Bezeichnung vorziehen.

    • „selber machen statt schwafeln…“


      ist genau die Art an negativ-gebrabbel, die Christian da anspricht.
      Tristan, ich achte einerseits wirklich die Arbeit von Gleichmaß, bei dem du früher mal im Vorstand warst, aber dein destruktives stänkern gegen alles, was online stattfindet, finde ich alles andere als Hilfreich.
      (In dem Sinne vielleicht auch ein Gewinn für Gleichmaß, dass du dort im Vorstand Platz für andere gemacht hast. Mit negativem Denken kann man keinen Verein motivieren.)

      Und mit deinem einzeiler irgendwie zu suggerieren, Christian würde im Grunde „nichts tun“, weil ja alles „nur online“, empfinde ich nachgerade unverschämt.
      Anstatt synergien zu nutzen und mal positive Ansätze zu verfolgen, kommt von deiner Seite wieder mal bloß rumgemaule.

      Ich frage mich, welche persönliche Befriedigung es dir verschafft, immer wieder den Spaltpilz zwischen onlinern und „realer“ Mänerarbeit zu hegen. Möchtest du Leute aktiv abschrecken, in „reale“ Männerarbeit einzusteigen? Damit euresgleichen sich weiterhin selbstgefällig als die einzig wahren Kämpfer für Gerechtigkeit gerieren können? Dein Gequake ist jedenfalls dazu geeignet.

      Wen du nichts besseres beizutragen hast, dann halt doch einfach den Mund.

      • P.S. wenn du das als Angriff auffasst:
        Ja, das hast du richtig verstanden.
        ich empfinde dein online- Auftreten als permanent destruktiv. Wüsste man nicht zufällig, dass du mal tatsächlich bei Gleichmaß im Vorstand warst, wärst du online nichts weiter als ein Troll.

        Mit einer solchen Geisteshaltung ist es kein Wunder, wenn sich nichts bewegt.
        Mit einer solchen Geisteshaltung KANN man nicht bewegen.
        Ich kann mir durchaus vorstellen, dass diese Geisteshaltung etwas damit zu tun hat, warum ein Verein wie Gleichmaß in der Vergangenheit gegenüber Politikern so wenig bewirkt hat. Politiker spüren sowas – und nehmen spontan reißaus.
        Schon mal über den möglichen Zusammenhang nachgedacht?

  1. Gerade bei Politikern ist es wichtig, dass diese merken, dass ein Verhalten in eine bestimmte Richtung positiv aufgegriffen wird.

    Richtig. Die wenigsten Politiker haben Lust, ein Thema völlig gegen den Strom zu setzen. Andererseits sind sie heiß auf Themen, die noch nicht von anderen beackert werden und die offenbar viel Rückmeldung, Ansehen, positive Aufmerksamkeit bringen.

    Beispielsweise kann es durchaus sein, dass zumindestens die Führungsriege der FDP die „Liberalen Männer“ nicht aus Überzeugung unterstützt

    Meine Rede – und es ist mir auch völlig egal. Ich sage das ganz offen: Ich erwarte von Politikern nicht, dass sie Dinge tun, weil sie so nette und edle Menschen sind. Wenn sie etwas umsetzen, was ich für richtig halte, das aber vor allem tun, weil es gerade angesagt ist, bin ich vollkommen zufrieden.

    Die Überzeugungstäter, die von Fakten unbeeindruckt ihre Agenda durchziehen, findet man im Zweifelsfall auf der ideologischen Gegenseite. Das brauche ich nicht.

    Gerade aus diesem Gesichtspunkt scheint es mir aber wichtig, solche Aktionen zu unterstützen und Leuten positives Feedback zu geben

    Wie es hier schon öfter hieß:
    – Mit dem Thema kann die FDP Wählerstimmen gewinnen bei Leuten, die einen vor 20 Jahren für verrückt erklärt hätten, hätte man ihnen gesagt, sie würden die FDP unterstützen.
    – Die Liberalen können hier die Linksliberalen abgreifen, welche seit geraumer Zeit politisch heimatlos sind.

    Diese Aufmerksamkeit zu erzeugen und Politikern das Gefühl zu geben, dass sie in diese Richtung aktiv werden müssen, gelingt insoweit dem Feminismus wesentlich besser.

    Der institutionalisierte Feminismus kann das nur aus einer Position der Stärke hinaus. Das ist kein guter Vergleich.

    Gerade die angesprochenen Kommentarspalten unter den Artikeln zeigen: Sobald eine Diskussion ermöglicht wird, geht das ganze Gedankengebäude unter.

  2. Das Problem was ich sehe ist, dass sich Männer immer noch weniger beschweren als Frauen. Während diverse relative Lapalien, die feministisch-intersektionale Shitstorms und Diskussionen hervorrufen, sind die Mehrzahl der Männer weniger laut, wenn es um ihre Probleme geht.

    Viele Männer meinen, dass man Probleme eher durchsteht oder einfach damit umgehen lernt, während Frauen besonderen Schutz, Unterstützung und Hilfe benötigen würden. Ich hatte schon mehrmals die Vermutung geäußert, dass das Geschlechterbild vom „schwachen Geschlecht“, welches Feministen angeblich versuchen zu bekämpfen, eigentlich genau jenes ist, welches dem Feminismus Auftrieb und Anerkennung verschafft, besonders unter den sogenannten „male feminists“ unter dem Motto: „Wenn du ein echter (/anständiger /richtiger) Mann bist, unterstützt du Frauen und Mädchen wo du nur kannst und hast kein Problem damit, auch einmal zurück zu stecken und IHR den Vortritt zu lassen“ und von weiblicher Seite wird jede Gegenrede dann gerne mal mit „male tears“ und „cry me a river“ und „mansplaining“ garniert. Eine Frau, die um Hilfe ruft, erzeugt immer mehr Aufmerksamkeit, als wenn ein Mann dies tut.

    Dazu kommt, dass der Mann einfach als verwertbar gilt, die Frau als beschützungswürdig. Wenn Boko Haram Schülerinnen entführt und versklavt, erzeugt das einen wochenlangen weltweiten Aufriss und alle von der lokalen Zeitung bis zur UN bemühen sich darum, den Mädchen helfen, sie zu beschützen und auf „Gewalt gegen Frauen“ aufmerksam zu machen. Wenn Boko Haram gleichzeitig Jungenschulen überfällt, und die Schüler massakriert und verbrennt, gibt es ein-zwei bedauernde Artikel in den Zeitungen und das war es dann. Und wer weiß schon, dass dort wo viele Mädchen nicht zur Schule dürfen, weil sie als Haus- und Ehefrau zu funktionieren haben, viele Jungen das ebenfalls nicht dürfen, weil sie für den heiligen Krieg trainiert werden sollen oder aber in Bergbau und auf Plantagen Frohndienste für den lokalen Warlord verrichten müssen…

    So krass ist das bei uns glücklicherweise nicht, aber die Igoranz von Politik, Erziehungswissenschaft und Gesellschaft dem Problem gegenüber, dass Jungen in der Schule häufiger versagen als Mädchen und dass Jungen und junge Männer häufiger von Suizid betroffen sind zeigt, dass hier ähnliche Mechanismen wirken.

  3. Ich verweise auf folgende Sendung: „Wahl 2017: Die Wahl und das Netz“ https://tinyurl.com/yb866djg (auch in der Mediathek

    Da werden die verschiedenen Strategien genau erläutert:

    – die grüne Netzpolizei (die jegliche Kritik mit gemeinsamer Stärke „gleichgeschaltet“ abwehren) (kennt man ja schon vom linkem Mob)

    – die AFD mit bewusster Provokation um in die Medien zu kommen

    -die auf einzelne Personen zielgerichtete Facebookreklame wie bei Clinton und Trump aufgebaut auf Facebookprofile, angeboten als Facebookdienst.

    Die intelligenteste der drei Möglichkeiten für Europa (unter anderen, die in der Doku erwähnt werden) ist m.E. die der AFD. Facebook allein erreicht maximal 30.000 Leute. Facebookkommentare über ARD, ZDF, Spiegel, Süddeutsche usw. erreichen Millionen.

    Wie könnte man das nun für uns umsetzen? Eventuell indem man den bekannten Netzharpyen die Statistiken an den Kopf wirft, provokativ und mit Hilfe von Leuten, die eh schon aktiv sind, wie Richter Fischer, Maxeiner une Miersch und die Leute die ihr besser kennt. Es muss halt zuerst aussehen wie reine Provokation und frauenverachtend um sich dann als rein rational und wissenschaftlich zu entpuppen. Unangreifbar und verteidigt von den üblichen Verdächtigen, wie „The red pill“ „Hoff-Sommers“ „judgy bitch“ usw. Jedenfalls so, dass niemand die Provokationen ignorieren kann und den Menschen als richtige Kritik am Feminismus sogleich einleuchtet.

    Man könnte auch z.B. einen bösartigen Filmen drehen unter welchen Nichtprovokationen hässliche Frauen leiden.

    Ein Beispiel wäre uch der kürzlich erschienene Bericht über Kindersoldaten, selbstverständlich männlich, wo ein 6-8jähriger Junge die Gegner als Feiglinge bezeichnet (Cocain- und Meth-gedoped).

    Oder die Beispiele von Autounfällen wo man die verletzten Opfer zeigt, ohne Arme oder sonst wie verstümmelt und so ein Video zeigt mit Kindersoldaten zusammen mit den Zahlen: https://tinyurl.com/y8rwepcp
    https://en.wikipedia.org/wiki/Military_use_of_children
    https://www.child-soldiers.org/about-the-issue
    In 2007, Unicef estimated 250,000 children were active in armed forces across the world.

    Oder die Graphik vom Mittwoch zum Sebstmord mit dramatischem Mordvideo oder z.B. der Erläuterung einer Mutter die ihrer Tochter half zu sterben wegen unerträglicher Depressionen. Das Mädchen hatte sich einen Heliumsack gebastelt den man um den Kopf legt und lecksicher festklebt. Da die Tochter minutenlang mit allen Extremitäten strampelte drückte die Mutter ihr so lange ein Kissen aufs Gesicht bis das Zappeln aufhörte Thema Sterbehilfe im TV).

  4. Das Problem was ich sehe ist, dass sich Männer immer noch weniger beschweren als Frauen. Während diverse relative Lapalien, die feministisch-intersektionale Shitstorms und Diskussionen hervorrufen, sind die Mehrzahl der Männer weniger laut, wenn es um ihre Probleme geht.

    Das kommt aber nicht von ungefähr und ist zumindest zum Teil eine Folge der Beschämungs- und Diffamierungsstrategie der Feministen und ihrer Mitläufer. Niemand mag es, wenn er als Rechtsradikaler, Frauenhasser, Nazi und homophober Irgendwas oder alternativ als Waschlappen bezeichnet wird, nur weil er Feminismus kritisch sieht und politische Änderungen anstrebt.

    Viele Männer meinen, dass man Probleme eher durchsteht oder einfach damit umgehen lernt, während Frauen besonderen Schutz, Unterstützung und Hilfe benötigen würden.

    Es mag sein, dass gerade deswegen die Beschämungs- und Diffamierungsstrategie so gut funktioniert. Grundsätzlich heisst das, dass feministische Agitation ein Paradebeispiel für „doing gender“ ist. d.h es werden tradierte Vorstellungen von Männlichkeit und Weiblichkeit verstetigt (bei Butler „perpetuieren“, damit es nicht jeder auf Anhieb versteht). Zäh wie Leder, hart wie Kruppstahl oder so ähnlich. Auf alle Fälle verwert- und verfügbar.

    Statt der Prinzessin galant in den Mantel zu helfen wird ihr mittels einer Frauenquote ein begehrter Platz im Erwerbsleben angeboten.

    Ich hab schon gefühlte tausend mal gesagt, dass der Feminismus die Transformation des tradierten Geschlechterverhältnisses in die Postmoderne ist und durch und durch von bürgerlichen Moralvorstellungen durchdrungen ist. Es ist kein Zufall, dass unsere Bürgertussis in den MINT-Fächern so selten anzutreffen sind. Warum sollten sie. Die Versorgerpflicht ist die Pflicht des Mannes.

      • Christian, das ist Blödsinn, denn längst nicht alle Kulturen sind bürgerlich geprägt. Du scheinst nicht zu verstehen, dass sich Kulturen wesentlich unterscheiden können, obwohl die Biologie grundsätzlich die gleiche ist. Deine Aussage ist so sinnvoll wie „bürgerliche Vorstellungen des richtigen Geschlechterlebens sind ja wiederum Ausprägung der physikalischen Gesetze“, weil nie eine Verletzung dieser Gesetze beobachtet wurde. Das erklärt so gut wie gar nichts, denn völlig andere Ausprägungen lassen sich genau so in Einklang mit der Biologie bringen.

      • Mit „Bürgerlichkeit“ ist hier sicherlich das Klassenbewusstsein gemeint. Man muss kein Marxist sein, um die Wirksamkeit eines solchen „bürgerlichen Bewusstseins“ anzunehmen.

        Allerdings halte ich es für fraglich, ob dieses Bewusstsein wirklich ein Bürgerliches ist. Ich würde es als feudales, ja als feudalistisches beschreiben. Wenn es ein bürgerlichs Bewusstsein wäre, wären Kapitalismus, Liberalismus und Rationalismus im Feminismus anzutreffen — aber gegen all das ist der Feminismus grundsätzlich eingestellt und damit antibürgerlich!
        Viele sehen den Feminismus dann als marxistisch oder kommunistisch. Hieraus bzw in diesem Klima hat er sich ja zum guten Teil entwickelt. Sein Wesen ist allerdings noch etwas anderes, noch hinter die Moderne zurückgehendes, ein regelrechter Neofeudalismus. Warum das so ist und wie die Mechanismen aussehen, die diese erstaunliche Entwicklung ermöglicht haben, das muss erst noch alles beschrieben und durchgedacht werden…

  5. Mit Luftballons und Leserbriefen Politiker zu überzeugen, dass Männer auch Menschen mit Menschenrechten sind, damit kann man wohl bis zum Sanktnimmerleinstag warten.
    Vielleicht kommt ja eine Zeit, in der Männer in einer Parallelgesellschaft von gleichgesinnten solidarischen Männern, die sich ihre Rechte einfach nehmen, mehr Schutz bekommen, als von Politikern, die alle Jahre mal ein paar Rechte als Almosen von oben herabregnen lassen.
    http://www.focus.de/panorama/welt/grosseinsatz-in-duisburg-250-menschen-greifen-polizisten-an_id_7282239.html

      • Es würde nicht friedlich ablaufen.
        Aber schon heute nehmen sich einige Gruppen ihre Recht, wenn zB sie Steuern hinterziehen und die Steuerfahnder sich nicht trauen, sich das Geld zu holen, weil dann die ganze Großfamilie kommt.

        • Hmmm. In der Tat macht sich eine zunehmende Aushebelung des Rechtsstaates bemerkbar. Letztes Beispiel: votebuddy. Kaum ist es aufgeflogen, war es angeblich alles nur Satire und die Ermittlungen werden eingestellt:
          http://www.danisch.de/blog/2017/09/08/ueber-das-luegen/

          Die Kritiker werden verspottet und in die rechte Ecke gestellt. Die Bequemlichkeit und Dümmlichkeit (hier des Bundeswahlleiters (bei dem man übrigens direkt Feedback geben kann: https://www.bundeswahlleiter.de/
          ) verstärken diesen Trend. Auch die Polizei hat keinen Bock, immer den Kopf hinzuhalten und am Ende auch noch als Sündenbock dazustehen.

          Die Folge ist eine Drift hin zum Anarchismus, also (anders als manche dumme Linke glauben) eine Drift hin zur Macht des Stärkeren bzw. des gut organisierten Kollektivs.

          Mir missfällt das, aber ob man auf herkömmlichen Weg mittelfristig überhaupt noch vorankommt, ist eine interessante Frage. Zumindest ein (im wahrsten Sinne des Wortes) schlagkräftiges Kollektiv zur Verteidigung, kann sicher nicht schaden. Der AfD (als Hauptträger antigenderistischer Positionen) fehlt es offenbar noch, sonst wäre die antifa-SA nicht so ungestraft aktiv…

        • Es würde nicht friedlich ablaufen.

          Und bestätigt damit das Dummgelaber von der „männlichen Toxizität“.
          Es mag einen Punkt geben, an dem nur noch Gewalt als Lösung erscheint. Die sollte dann allerdings, wenn überhaupt, nur das letzte Mittel der Wahl sein.

          Aber schon heute nehmen sich einige Gruppen ihre Recht, wenn zB sie Steuern hinterziehen und die Steuerfahnder sich nicht trauen, sich das Geld zu holen, weil dann die ganze Großfamilie kommt.

          Wohl eher das Unrecht. Ich kann auf jeden Fall nichts Gutes und Rechtmäßiges daran sehen, keine Steuern zu zahlen. Nur weil andere das auch machen (manche auch im großen Stil), kann wohl kaum eine Rechtfertigung sein.

  6. Mit Verlaub, wenn ich das Gestümpere hier sehe, denke ich an professionelle Hilfe. Vielleicht sollte die Männerbewegung eine Kickstarter Kampagne starten und wie die Parteien eine Agentur beauftragen, die die Lobbyarbeit übernimmt. Wahrscheinlich wäre es nicht so schwer Gelder einzusammeln, da es ausreichend Männer gibt, die ein paar Euro lockermachen können. Außerdem wäre eine Kickstarter Kampagne schon eine großartige Werbeaktion, die sich leicht in der Presse lancieren ließe.

  7. Währenddessen Feminismus so: Alleinstehende Mütter können keine FDP wählen, weil dann Väter ein Recht bekommen würden, ihre Kinder regelmäßig zu sehen, was für die Kinder eine seelische Grausamkeit wäre.

    • Wie die Mütterlobby, die behaupten das der hauptsächliche Grund warum Väter ihre Kinder sehen wollen, eigentlich nur eine Ausrede damit der Vater wieder Macht über die Mutter auszuüben kann.

      Von Mütterlobbisten kann man als Mann nichts erwarten. Die sehen sich auch noch als Opfer wenn der Mann sein ganzes Geld abgeben muss und seine Kinder trotzdem nicht sehen darf.

      • Da Kinder auch durchaus als Waffe gegen den verdammten Ex missbraucht werden, ist da sicherlich durchaus was dran. Ich glaube zwar nicht, dass Mütter eine Lobby brauchen, da die sogar ein ganzes Ministerium für sich haben, aber das Gehetze gegen Väter unter manchen alleinerziehenden Müttern spricht durchaus Bände.

      • Die sehen sich auch noch als Opfer wenn der Mann sein ganzes Geld abgeben muss und seine Kinder trotzdem nicht sehen darf.

        Wären die nicht an Heim, Herd und Kinder gebunden, die wären alle Bundeskanzler geworden – mindestens!

  8. Politiker sind Opportunisten und das umso mehr, je weiter sie ihre Karriere gebracht haben.
    Das muss nicht heißen, dass sie ihre Ideale (so sie denn welche haben) aufgeben, aber es zeichnet sie im Gegensatz zum „normalen“ Bürger aus, dass sie gesellschaftliche Strömungen aufzunehmen und für ihre Ziele zu nutzen wissen.
    Ich war selbst in der Politik tätig und musste zu meinem Leidwesen feststellen, dass mir diese Fähigkeit abgeht, ich also keine Chance auf eine Karriere habe.

    Insofern kann es tatsächlich sein, dass die Liberalen Männer ein Versuchsballon sind, antifeministische Strömungen in der Gesellschaft zu prüfen und ggf. einzufangen.
    Das heißt also kurz, dass ein größerer Zuspruch der Ideen der – externen Gruppe der – Liberalen Männer direkten Einfluss auf die Bundespolitik der FDP hat. Fehlt dieser Zuspruch, wird man den Versuch einstellen und die Gruppe auflösen.
    So schlicht funktioniert Politik.

    Tristan hat natürlich recht mit seinem Einwurf, selber aktiv zu werden, statt zu schwafeln.
    Aber auch er als Väterrechtler weiß, wie wenig man Männer für ihre eigenen Interessen mobilisiert kriegt. Das Familienrecht hat über 1 Mio. Väter entsorgt und großes Unglück über die Familien von mehr als einer Generation gebracht. Dennoch sind im VAfK, dem größten Väterverein gerade mal 3.000 Mitglieder registriert, darunter vermutlich über 1.000 Karteileichen.
    Aktiv sind bundesweit allerhöchstens 100 Mitglieder und zu den Protestdemos in Berlin erschienen zwischen 150 und 250 Personen (Väter, Kinder, Zweitfrauen).

    Mir ist die FDP wegen ihrer kompromisslos wirtschaftsliberalen und ansonsten prinzipienlosen Vergangenheit („Ich geh mit Jedem ins Bett, der mich mit an den Futtertrog lässt“) ziemlich suspekt, aber vielleicht würde eine sichtbare Unterstützung der Liberalen Männer am ehesten wieder humanistische Werte in die Politik einbringen.

    Wer dagegen die AfD wählen will, um „den Laden mal so richtig ordentlich aufzumischen“, der vergibt eine Chance auf Gestaltung und benimmt sich nur wie ein pubertierender Siebtklässler, der aus einer der hinteren Reihen heraus ständig den Unterricht stört, dumme Sprüche bringt und die Arbeit sabotiert.
    Er wird als sozialer Querschläger wahrgenommen, der nichts verändert – also auch nichts verbessert – weil er keine Ziele erkennen lässt.

    Wer sagt, dass er gegen etwas sei, der muss auch sagen, wofür er ersatzweise steht.

    • Tja, die Entwicklung der FDP ist nicht vorherzusagen. Die machen die „liberalen Männer“ dann einfach sang- und klanglos zu, weil das geht ja nicht, man trägt ja Regierungsverantwortung (bei 15 % FDP + 35,1 % CDU!, das ist ja nicht undenkbar, im Gegenteil).
      Machst du die FDP zu stark. kommt es bestimmt so. Was spricht denn wirkjlich dagegen, dass der ungehemmte Opportunismus bei der FDP Geschichte ist? Nichts, sonst würde man ziemlich kämpferische Reden im Namen des Liberalismus hören und nicht diese Leisetreterei.

      Da ist es erst mal besser, wenn keine stabilen Mehrheiten mehr existieren. Dann kommen auch nicht mehr so antidemokrtische Missgeburten wie NetzDG und das Gehaltsauskunftgesetz oder Gesetze zur besseren legalen Konkursverschleppung mehr zu stande. Genau deshalb muss man diese AfD wählen, damit die Parteien alle sich mal mit sich selbst beschäftigen und sich verändern. Denn wenn sie nicht mehr richtig regieren, dh Gesetze machen können, werden sie genau das machen: mit sich selbst beschäftigen.

      Das Haupt-Problem ist ja die CDU, auch wenn die SPD noch so willfährig alle Kastanien aus dem Feuer holt. Das wird auch eine FDP erledigen können….

    • „Wer sagt, dass er gegen etwas sei, der muss auch sagen, wofür er ersatzweise steht.“

      Das tut die AfD nicht? Semikolon hatte gestern so eine schöne Vergleichstabelle von irgendsoeiner Feministinnensekte verlinkt, dort sind sämtliche Position der AfD im Vergleich zu den Liberalen auch zu finden.

      Mein Tipp: nicht soviel Mainstream schauen. Die Intellektuellen sammeln sich längst alle „rechts“, weil erstens jeder Kritiker mit der Nazikeule zum Schweigen gebracht wird und zweitens „links“ keinerlei Aufrichtigkeit, keinerlei verbindliche Werte und zunehmend mehr Irrsinn (Gleichstellung, Intersektionalismus, Weißenhass, Poststrukturalismus usw. usf.) erkennen lässt. Die AfD sind nicht die Bösen, als die man sie hinstellt, wenngleich mich ihr Wirtschaftsliberalismus auch ärgert (aber den bekommt man bei der FDP gleich doppelt und wertefrei).

        • Warum eigentlich nicht? Zumindest wäre es eine Überlegung wert, wenn die Wehrpflicht dann nicht nur für Männer gelten würde.
          Ich war so unfrei und habe mir an den Sack greifen lassen, gedient habe ich ebenfalls und zumindest Letzteres hat glücklicherweise nicht geschadet.
          Ich habe aber auch immer darauf geachtet, nach Dienstschluss beim Verlassen der Kaserne mein Hirn wieder mitzunehmen. 😉

          • „Ich war so unfrei und habe mir an den Sack greifen lassen, gedient habe ich ebenfalls und zumindest Letzteres hat glücklicherweise nicht geschadet.“

            Es war Freiheitsberaubung!
            Und es hat – mich – 15 Monate meines Lebens gekostet, die ich sinn- und wertvoller hätte verwenden können.
            Und bis heute vorenthält man Männern alle Grundrechte, belastet sie überdurchschnittlich und verlangt im Gegenzug, dass sie für ein Land, dass ihnen als Väter ins Gesicht spuckt, ihr Leben hingeben.

          • Es war Freiheitsberaubung!
            Und es hat – mich – 15 Monate meines Lebens gekostet, die ich sinn- und wertvoller hätte verwenden können.

            Das wäre mal ein männerrechtliches Engagement wert, nämlich materielle Kompensation zu fordern. 15 Monate Schwerstarbeit – 60 000 Euro sollten da schon drinliegen.
            Allein schon die ständige Wiederholung der Forderung hat seinen Nutzen, auch wenn die Schuldnie beglichen wird. Damit ist Mann nämlich kommunikativ in der Offensive. Was kann Mann vom Feminismus lernen? Fordern, fordern, fordern, fordern.

          • Die Wehrpflicht war ungerecht, weil junge Männer u.a. nach Tauglichkeit gestaffelt und im Zuge dessen nicht selten ausselektiert wurden. Nur die Zivildienstleistenden haben wirklich sinnvolle Arbeit für die Gemeinschaft erbracht (nur die fehlen jetzt auch), aber bezahlt wurden auch die Anderen…

            Zeig mal, wo die afD beschreibt, dass sie eine Änderung in Deinem Sinne vertritt.

  9. These: Es wird in Zukunft schwieriger, männerrechtliche Anliegen in der Politik durchzusetzen.
    Begründung: Die deutsche Bevölkerung wird immer älter, und das heißt, immer weiblicher (Gender Life Gap). Senioren sind zuverlässige Wähler und geistig nicht allzu flexibel. Maskulinistische Politik wird zwangsläufig die älteren Damen, welche von der bisherigen Politik profitiert haben, gewaltig anpissen. Vermischt sich hier der Geschlechterkonflikt mit einem Generationenkonflikt?

    • „Vermischt sich hier der Geschlechterkonflikt mit einem Generationenkonflikt?“

      Ja, vermutlich. Allerdings müsste man das auch erstmal belegen. Ich kenne einige Rentner, die von dem vollkommen irrationalen Gekreisch, von dem gender- und queer-Blödsinn schwer angewidert sind. Das Zeug neigt sich ja stark zur Geisteskrankheit. Bekennende Feministinnen sind heutzutage ja größtenteils Gleichstellungsfans, intersektionalistische Rassisten, Männerhasser und linksextrem.

      Eigentlich sollte es bei diesem Setting leicht fallen, die gesetzten Älteren den jungen Spinnerinnen abtrünnig zu machen, man muss nur nach möglichst widerlichen und widersprüchlichen Sachen suchen, die das Leben und die Erfahrung der Alten tangieren. Julia Schramm mit ihren nackttittigen Bomber-Harris-Sprüchen, dürfte z.B. kaum auf Gegenliebe stoßen, in einer Generation die selbst noch das Land aufbauen musste. Auch der kindisch-widerliche Trend Menstruations- und Stehpissbilder von sich zu veröffentlichen, dürfte die älteren Herrschaften an der Zurechnungsfähigkeit mancher Kampflesbe zweifeln lassen…

    • Naja, Omas sehen gerne ihre Enkel und wenn sie, weil die Schwiegertochter den Umgang für den Vater und Anhang verhindert, diese nicht sehen können, werden die wohl auch nicht auf die Idee kommen das Mütter noch mehr Macht brauchen.

      Genau deswegen sind in Spanien auch sehr viele (auch junge) Omas auf der Straße, da dort aufgrund der männerfeindlichen und durch Feministen angeregten Gesetze, nach denen ein Mann bei einer Beschuldigung der häuslichen Gewalt durch eine Frau sofort und ohne Recht auf Verteidigung schuldig ist und das Sorgerecht verliert, viele Omas ihre Enkel eben nicht mehr sehen dürfen.

    • Senioren sind zuverlässige Wähler und geistig nicht allzu flexibel. Maskulinistische Politik wird zwangsläufig die älteren Damen, welche von der bisherigen Politik profitiert haben, gewaltig anpissen. Vermischt sich hier der Geschlechterkonflikt mit einem Generationenkonflikt?

      Ältere neigen oft zu gesellschaftspolitisch konservativen oder zumindest gemässigten Ansichten. Meine Erfahrung ist, dass ältere Frauen ziemlich oft feminismuskritisch sind, anders als die jungen Heulbojen bei den Grünen. Ich vermute, diese Generation wird sich in erster Linie als Rentnergeneration identifizieren und die Privilegierung junger Heulbojen (die sollen erst mal was leisten, mussten wir doch auch!!) eher kritisch betrachten.

  10. Ich gebe Christian recht, auf jeden Fall sollten wir uns bei jeder Möglichkeit zu Wort melden. Nicht kreischend, meinetwegen schon provozierend aber immer sachlich und begründbar. Die Wahrheit setzt sich immer durch, auch wenn sie zehnmal so lang dafür braucht, wie die Lüge.

    Oder um es mit Bertrand Russell zu sagen:
    „Das ist der ganze Jammer: Die Dummen sind so sicher und die Gescheiten so voller Zweifel.“

    Der Postmodernismus ist eine furchtbare Zeit, der Niedergang der Zivilisation, weil jeder Dummkopf laut herumblöken kann, außer denjenigen, die sich auf Fakten berufen. Letztere sind strukturell halt immer im Nachteil, weil Fakten aufwendig ermittelt werden müssen, schwer vermittelbar sind und Rationalisten mit Rabulismen und Druck leicht zum Schweigen gebracht werden können.

  11. Vielleicht vergisst Du hier, dass auch bei maennerrechtlichen Angelegenheiten eine Hierarchiebildung stattfindet – so wie bei praktisch allem was Maenner machen. Nun hat sich dabei vor einigen Jahren Arne quasi an die Spitze der Pyramide gesetzt, und das Ministerium fuer alle ausser Maenner hat gleich reagiert und eine Pseudohierarchie dem entgegengesetzt, das politisch korrekte, harmlose Bundesforum Maenner. Das ist wie wenn in der Olympiade beim 100 Meter Lauf nur Leute ohne Beine mitmachen duerfen.

    Arnes Maennerpolitik mit linkem Anstrich ist also erfolgreich versandet. Nun muss eine neue Hierarchiebildung stattfinden und die gegenseitige Kritik unter den Anti-Feministen jeglicher couleur traegt zur Hierarchiebildung bei, ist sogar absolut notwendig. Ob das zarte Pflaenzchen bei der Randpartei FDP etwas beitragen kann ist noch abzuwarten; eine besonders starke parteiinterne Position haben sie allerdings nicht. Es stellt sich inzwischen die Frage ob die institutionellen maennerrechtlichen Probleme, der Extremfeminismus in den Parteien, und deren Ausrichtung auf linke Politik, sich nicht durch die niedrigste Reproduktionsrate der Welt in wenigen Generationen von selbst erledigt. Vielleicht braucht die Menschheit mal (wieder) ein klares Beispiel, dass wenn man Maenner entrechtet, Frauen in jeder Lebenslage vorzieht, und das Ganze mit utopischen Vorstellungen verbindet, diese Gesellschaft einfach ausstirbt. Wir spielen gerade Sodom und Gomorra Vxxx.0 durch.

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