„Für Männer nicht wählbar“

Der Interessengemeinschaft Jungen Männer Väter (IG-JMV) ist es gelungen, interessantes  in die Süddeutsche zu bringen:

Unter dem Motto „Es reicht!“ wollen Väter- und Männergruppen vor der Bundestagswahl auf die „Ignoranz“ etablierter Parteien aufmerksam machen. Bis heute seien die Verbände nie vor einen Ausschuss im Bundestag geladen worden. Mit Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig (SPD) sei keine Zusammenarbeit möglich gewesen, die Bilanz ihrer Familienpolitik sei „erschütternd“, so Riedmeier. Dabei träten die Verbände für zeitgemäße Lösungen und „überfällige Neuerungen“ ein, etwa im Familienrecht. Ein „Hoffnungsschimmer“ immerhin sei Schwesigs Nachfolgerin Katarina Barley (SPD). Diese habe sich offen gezeigt für eine Aufwertung des sogenannten Wechselmodells.

Gemeint ist damit eine Regelung für Scheidungsfamilien, bei der Kinder nach der Trennung ihrer Eltern den Alltag jeweils zur Hälfte bei Mutter und Vater verbringen. Die Unterhaltspflichten nach der Düsseldorfer Tabelle, die bisher üblicherweise gelten und oft für Väter gelten, entfallen bei einer solchen, genau hälftigen Aufteilung. Das Wechselmodell kann bisher von Gerichten nicht angeordnet werden, wenn ein Elternteil widerspricht. Die Väterlobby will das ändern. Es sei ungerecht, dass Väter, die Kinder viel betreuen, zusätzlich Kindesunterhalt zahlen müssten. Die Interessengemeinschaft IG-JMV fordert eine grundsätzliche Neuregelung des Kindesunterhalts. Demnach sollen für Väter wie für Mütter gleiche Rechte und Pflichten gelten. Statt davon auszugehen, dass Scheidungskinder in der Regel bei der Mutter besser aufgehoben seien und Väter für deren Unterhalt aufzukommen hätten, solle das „Rosenheimer Modell“ übernommen werden. Im Prinzip sieht es vor, dass beide Eltern nach der Trennung die Kindern betreuen und auch beide für sie bezahlen. Wer etwas mehr betreut, muss demnach etwas weniger bezahlen. Wer mehr erwirtschaftet, muss entsprechend mehr zahlen. Getrennt erziehende Väter fordern zudem eine Reform des Steuerrechts, das sie diskriminiere. Sie würden vom Finanzamt wie Alleinstehende behandelt, trügen aber die Hauptlast des Kindesunterhalts.

Das ist doch mal eine erstaunlich neutral-postive Berichterstattung.

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71 Gedanken zu “„Für Männer nicht wählbar“

  1. Ich glaube Herr Riedmeier ist seiner neuen Lieblingsministerin auf den Leim gegangen. Laut einem Spiegelinterview hat sie grundsätzliche Bedenken gegen das Wecheslmodell und befürwortet ein Beratungsangebot an Trennungseltern. Beratung heisst in diesem Bereich feministische Bevormundung. Die Beratungsstellen sind in der Regel stramm auf Gendermainstreaming gepolt und die Sozialpädagogen meist völlig unwillig und inkompetent zu irgendeiner Beratung. Stattdessen bevorzugen sie die Attitüde einer sozialen Hilfspolizei, die die Väter in die richtige Richtung stupsen muss. Dies geschieht unter dem Vorwand des Kindeswohl, um die Interessen der Mütter durchzusetzen, oder einfach um den Vätern zu schaden. Frau Barley weiss, dass „Beratung“ in der Praxis ein feministisches ‚Nudging -Tool‘ ist. Reines Lippenbekenntnis einer Politikerin.

  2. Ein „Hoffnungsschimmer“ immerhin sei Schwesigs Nachfolgerin Katarina Barley (SPD).

    Echt jetzt?

    Frau Barley ist überzeugt von einem GPG von 21 Prozent. Das soll ein „Hoffnungsschimmer“ sein?

    So weit ich es mitgekriegt habe, hatte Frau Schwesig zumindest zum Schluss kapiert, dass die mythischen 21% sich eben *nicht* auf den Stundenlohn beziehen, sondern auf unterschiedlichen Arbeitsdauern beruhen.

    • Es ist völlig unverständlich wie jemand, der sich auch nur mal kurz mit dem GPG beschäftigt haben will, leugnen kann, dass dieser sich natürlich auf den realen Stundenlohn bezieht. Wie passiert sowas?

      • Es ist völlig unverständlich wie jemand, der sich auch nur mal kurz mit dem GPG beschäftigt haben will, leugnen kann, dass dieser ein Wert ohne große Aussagekraft ist, der schon gar nichts mit Diskriminierung zu tun hat. Wie passiert sowas?

        • Mein Lieblingsbeispiel für staatlich gewollte ungleiche Bezahlung der (zumindest theoretisch) gleichen Tätigkeit bleibt ja das Elterngeld.

          Ohne große Aussagekraft, keine Diskriminierung? Lachhaft!

          • „Das Elterngeld ist keine Bezahlung. Es ist eine Entschädigung für entgangenen Lohn.“

            Und warum sollte es dann D.A.n. auch solchen Menschen, die im Jahr vor der Geburt keine Lohnempfänger waren, (zumindest im Prinzip, also der Mindestsatz) zustehen?

            Oder sollte es das besser gar nicht wenns nach Dir ginge?

          • „Frauen in gleicher Position erhalten auch da die gleiche Entschädigung“

            Um in den Genuss voller staatlicher Förderung zu gelangen, muss man vor der Geburt ein durchschnittliches Nettoeinkommen von 2770 Euro erzielt haben.

            Nenn Du mir nun den Anteil der Frauen, der D.M.n. diese Lohnstufe (vor Eintritt der Menopause) erreichen könnte.

          • Elterngeld bekommen Männer und Frauen in gleicher Höher. 2 drittel des letzten Nettolohnes, bis maximal 1800 €
            Da gibt es keine aber wirklich so gar keine Diskriminieruung. Meine Frau und ich werden für unsere Elternzeit Monatlich exact das gleiche Geld kassieren, Obwohl ich netto knapp 100€ mehr habe. Halt nein werden wir nicht, weil ich selbsständig bin und meiner UG jeden Monat 4 Stunden für Unterschriften etc zur Verfügung stehen muss und die daraus resultierenden 175 € werden auf MEIN Elterngeld angerechnet.
            Wie man sich hier eine diskriminierung herbeifabulieren kann ist wirklich faszinierend.
            wer vorher HartzIV kassiert hat bekommt mit Elterngeld natürlich auch nicht mehr. Im gegensatz zur arbeitenden Bevölkerung bekommt die alleinerziehende HartzIV-mutter aber wenigstens 100% Ihres vorherigen „Einkommens“, wenn sie ein neues Kind in die welt wirft. Nein se bekommt sogar noch mehr, weil das neue Kind natürlich auch seinen HartzIV Anspruch hat.

          • Und nebenbei bemerkt, wer vor dem Kind nicht gearbeitet hat und kein HartzIv kriegt (weil der Partner z.B. genug Geld verdient), der kriegt ebenso, wie jemand der Elterngeld Plus beantragt und mit seinen 32 Stunden Pro woche über 2.200 € netto verdient die 150€ Mindesteltergeld, die es dem Staat quasi von sich aus wert ist dann man Kinder bekommt. War bereits vor dem Elterngeld so. dass hat auch meine Ex-Frau schon 1999 bekommen ohne vorher geld verdient zu haben. wenn du darüber jammern willst, dass das zu wenig ist, beschwer dich bei Frau Barley oder mach es wie die Mütterlobby und forder eine BGE für Mütter, damit sie einfach den Vaternamen verschweigen können weil sie auf sein geld nicht angewiesen sind. Nebenbei bemerkt: Wenn sie Hartz IV bekommen, sind sie das auch so nicht wirklich. Der Unterschied in ihrem Familieneinkommen abhängig davon ob er 600€ Unterhalt zahlt oder nicht sind trotzdem nur 75€, den Rest kassiert Frau Nahles gleich wieder.

          • „Elterngeld bekommen Männer und Frauen in gleicher Höher. 2 drittel des letzten Nettolohnes, bis maximal 1800 €
            Da gibt es keine aber wirklich so gar keine Diskriminieruung.“

            Doch, natürlich.

            Wer vorgeburtlich ein höheres Erwerbseinkommen erwirtschaften kann, erhält eine höhere staatliche Unterstützungsleistung für die Phase der Familiengründung-/erweiterung. Wer hat, dem wird gegeben. Das war ein krasser Paradigmenwechsel der Politik, der damals sogar öffentlichkeitswirksam damit erklärt wurde, dass man nun Väter für die Familienarbeit gewinnen wollte (zulasten anderer Väter und sehr vieler Mütter).

            Diese neu-eingeführte Diskriminierung kann leider nicht geschlechtsneutral wirken, da:
            – 42 % der Männer, aber nur 10 % der Frauen (bzw. 6 % der verheirateten Frauen) ein Nettoeinkommen von zumindest 2000 Euro zuerkannt wird
            – weit über 90 % der Mütter auf eine bezahlte Babypause angewiesen sind, aber kaum ein Vater aussetzen _müsste_ (und selbst wenn er es tut meist nicht dieselbe Leistung am Kind bringt, weil er anders als sie i.d.R. nicht in Vollzeitstundenumfang allein zuständig ist während seines Sabbaticals)

            „wenn du darüber jammern willst, dass das zu wenig ist, beschwer dich bei Frau Barley oder mach es wie die Mütterlobby und forder eine BGE für Mütter, damit sie einfach den Vaternamen verschweigen können weil sie auf sein geld nicht angewiesen sind“

            Für Zukunftsfähig halte ich a. eine Einmalzahlung in Höhe des bundesdeutschen Vorjahresnettos aufs Konto der Mutter anstelle von Mutterschutz- und Elterngeldregelungen sowie b. mindestens zwei verpflichtende (unbezahlte) Vätermonate (Umwandlung des Mutterschutzes in einen Familienschutz) mit einer Opt-Out-Option, die nur dann gelten würde, wenn die Mutter dem schriftlich (beim Jugendamt) vorgeburtlich zustimmte (es müsste aber noch eine Härtefallklausel geben, falls die Geburt schwieriger verläuft als gedacht z.B.).

            Ich bin ganz bestimmt niemand, der Väter aus der Familie rausdrängen will, wenn man das bitte mal zur Kenntnis nehmen möchte. U.a. deshalb bin ich ja auch strikt gegen die „juristische Abtreibung“s(schnaps)idee.

      • Es gibt in Deutschland keine systematische Erfassung des realen Stundenlohns.

        Sämtliche flächendeckenden Lohnuntersuchungen, ob ausgehend von der integrierten Erwerbesbiogrpahie oder aus dem SOEP gezogen, betrachten Monatslöhne und rechnen auf Tarifbeschäftigung (38,5-Stunden-Woche) oder eben Anteile davon bei Teilbeschäftigungsverhältnissen herunter.

        Effekte wie Nacht-, Wochenends-, Feiertags und Schichtzuschläge, anderweitige Mehrarbeitszulagen, Überstunden etc. können damit nicht abgebildet werden.

        Man versucht zwar, dieser systematischen Verzerrung mit Einzelstichproben im Bereich der Zeitverwendung bzw. der persönlichen Zeitkonten Herr zu werden, diese Untersuchungen werden aber nicht regelmäßig (im SOEP jedes vierte Jahr iirc) oder nur in den Branchen durchgeführt, in denen man vermutet, dass solche Effekte eine gewisse Häufigkeit haben.Oft sind die Zeitverwendungen auch nicht direkt den Gehältern zuordenbar (beim SOEP leider auch nur mit Abstrichen).

        Jeder, der in Deutschland behauptet, er hätte belastbare Werte zu realen Arbeitszeiten bzw. echten Stundenlöhnen, lügt ihnen den Buckel voll oder hat sich nur oberflächlich mit dem Thema befasst.

    • Es ist halt die SPD – die war scheiße, die ist scheiße und die wird immer scheiße bleiben. ich gehe hier nicht mehr auf Beispiele ein, die kann sich jeder selbst raussuchen.
      Hoffentlich kommt diese Partei endlich dorthin wo sie hingehört – auf den Müllhaufen der Geschichte.
      Übrigens schreibe ich dies als Ex-SPD Mitglied.

      • Die SPD reitet dieses tote Pferd konsequent weiter.

        http://www.spiegel.de/karriere/martin-schulz-will-lohnluecke-zwischen-frauen-und-maennern-beenden-a-1166732.html

        Angeblich halten 73 Prozent der Wähler die ungleiche Bezahlung von Frauen und Männern für ungerecht. Kann ich verstehen. Ich würde es auch nicht fair finden, wenn Frauen für den gleichen Job weniger bekommen würden, bei gleicher Ausbildung und Erfahrung. Aber so ist es bekanntlich nicht. Die Fragestellung der Umfrage wäre interessant.

        Für mich sieht es so aus: Die SPD denkt, dass es mehr Leute gibt, denen sie mit dem Quatsch eine Stimme abluchsen kann als solche, die sie genau deshalb ganz bestimmt nicht wählen.

        • „Die Fragestellung der Umfrage wäre interessant.“#

          Ist wohl sicher, dass dabei vorausgesetzt wird, dass eine ungleiche Bezahlung Fakt *wäre*. Ein Viertel ist dann sogar noch so rebellisch der Frage die Gefolgschaft zu verweigern! Wie wäre so ein hoher Anteil sonst zu erklären?!

          Stell die Frage so: „Stellen Sie sich vor, Frauen würden (überall und per Gesetz) 20 % weniger Lohn bekommen. Fänden Sie das ungerecht?“ und mehr als 95 % würden mit „ja“ antworten…..

        • „Die SPD denkt, dass es mehr Leute gibt, denen sie mit dem Quatsch eine Stimme abluchsen kann als solche, die sie genau deshalb ganz bestimmt nicht wählen.“

          Kann es nicht einfach sein, dass sie furchtbar eingefahren und selbstbezüglich sind? Bei der SPD scheinen Selbstbild und das Bild derjenigen, die eigentlich dieser Partei nahestehen sollten, am megamässigtsen auseinander zu liegen.

          Die kapieren einfach nix mehr und ihre Politik ist mittlerweile eine von rechtsaussen, mit priviligierten Menschen, Versuch der Demontage des Rechtsstaats (an mehreren Fronten), der überschaubaren, demokratischen Staatlichkeit zugunsten eines undemokratischen Malochs (EU, deshalb ist auch der Schulz jetzt der Chef da), Hass auf Kapitalismus und Westeinbindung (Nato), sogar Einführung von Zensur (NetzDG!).
          Natürlich ist das linksaussen-Pendent damit zum Verwechseln ähnlich — aber man darf die SPD wohl eher der Rechten zuschlagen oder ist ihr Partner für all das, die CDU, jetzt auch plötzlich nach extrem links rübergerutscht?!

        • Die SPD arbeitet fleißig daran ihre 21% zu reduzieren. Ich bin da übrigens auch dafür, 4,9% sind mehr als genug für diese Dreckimitation einer Partei.

    • Sie basieren schon auf stundenlohn, aber es werden keine alle Berufe in einen Topf geworfen, und wenn Frauen schlecht bezahlte Sozialberufe wählen, weil sie sich keine Gedanken darüber machen müssen, ob sie beim ersten Kind, damit auch eine Familie finanzieren können, dann wirkt sich das halt auf die höhe der Stundenlöhne aus.
      Ebenso wie die Tatsache, dass Frauen länger in Elternzeit gehen, und ein größeres interesse eine einer gesunden Work-Life-Balance haben, was sie alles in allem weniger Karrieretauglich macht.
      Ich weiß wovon ich da rede, weil ich es als Mann genauso halte und damit leben muss das Projektleiter, die 60 Stunden die Woche für ihre Kunden durch die Welt reisen deutlich mehr als 21% höhere Stundenlöhne kassieren, als ich, der nur ortgebundene Projekte nimmt und sein jahren darauf achtet, genug zeit für meine Kinder zu haben.
      Frau Barley nennt solche freien und individuellen Entscheidungen strukturelle Diskriminierung. Und wenn sie meint, dass die Löhne für Pflegejobs angehoben werden müssen ist das verlogene Politikerscheiße, denn die sitzen jedes jahr in den Lohnverhandlungen mit Kindergärtnern und Grundschullehrern und könnte Problemlos sagen „klar bekommt ist 30% mehr, damit wie die GPG schließen.“ Tun sie aber selbst in SPD Ländern nicht. Keiner will das Geld wirklich ausgeben und von privaten Trägern wird dann erwartet, dass die in die Bresche springen?

  3. Die Berichterstattung des Spiegels neulich wollte ja Männern allen Ernstes die SPD empfehlen. Die SPD!

    Insofern sehe ich die positive Beurteilung von Katarina Barley auch als Wahlkampfmanöver: Kommt, gebt der SPD noch eine letzte Chance (anstatt FDP zu wählen oder – Oh Schreck – AfD, diese Partei von Männern).

    Die IG hingegen hat es richtig gemacht: Getrommelt zu einer Zeit, in der man sich Gehör verschaffen kann. Und man bedenke: Das kommt nur ca. eine Woche nach dem FAZ-Artikel über Arne Hoffmann. So schnell ein ganz anderer Ton.

    • „Frauenrat“ und „überprüft“ schließen sich gegenseitig aus. Die (be)raten, sie prüfen nicht.
      Aber immer wieder lustig, zu sehen, was Satzzeichen für Strohweiber auftürmt um einen x-beliebigen Kommentarthread zu trollen.

      • Das ist unfair, ich finde den Link tatsächlich interessant. Insbesondere potentielle FDP-Wähler sollten mal mit der AfD vergleichen.

    • „Der deutsche Frauenrat hat übrigens auch seinerseits die Wahlprogramme daraufhin überprüft, was für Frauen im Angebot sei, falls es jemanden interessiert:“
      Auf jeden Fall tut es das und aus den Überprüfungen zeigt sich, dass nur die AfD oder die FDP überhaupt in den wählbaren Bereich kommen. Leider ist die AfD mit ihren Goebbels-Imitatoren zu weit rechts für mich und die FDP wird eine Koalition mit Mutti eingehen – zwei Probleme die ich beide nicht gut finde. Daher wird es entweder die FDP oder die Partei (wobei ich letztere bevorzuge).

      • „Daher wird es entweder die FDP oder die Partei (wobei ich letztere bevorzuge).“
        Na gut, dann oute ich mich auch mal und schließe mich an.
        Wahrlich keine leichte Entscheidung.

        • „Wahrlich keine leichte Entscheidung.“
          Denkst du das ist es für mich? Ich hätte nie gedacht, dass ich mal darüber nachdenke die FDP zu wählen. Ich habe früher meist die Linke gewählt aber da sowieso überall das gleiche Wirtschaftsmodell propagiert wird, kann man auch mal auf andere Dinge achten und alles was die Feministen ärgert finde ich lustig. Was aber die traditionelle Politik ärgert (und damit die Taditionalisten) finde ich sogar noch viel besser, darum vermutlich die PARTEI.

  4. Bravo, Herr Riedmeier und die Leute von dieser IG! *klatsch*, *klatsch*
    Ein kleiner Schritt voran auf dem Wege der Gerechtigkeit.
    Besonders erfreulich auch ist der wohlwollend-neutral gehaltene Berichtstil hier.

  5. Frau Barleys Selbstbeschreibung auf Twitter lautet:
    „Feministin, Sozialdemokratin, Juristin, Trierer Bundestagsabgeordnete, Familienministerin.“
    In dieser Reihenfolge.

    Dort werden aktuell dann auch gerne Frauen angezählt, die ihrer Interpretation der GenderPayGap nicht folgen wollen.

    Die Befürwortung des Wechselmodells hat, meiner Meinung nach, einen Grund. Sie weiß als Juristin genau, dass dies vor allem eine Alltags- und finanzielle Entlastung der Mütter zur Folge hat. Das Kindergeld landet nämlich weiter auf den Konten der Mütter. Unterhalt muss, selbst bei hälftiger Betreuung, anteilig weiter gezahlt werden. Und zwar von dem Elternteil, der mehr verdient. Wer das in der Mehrheit der Fälle ist, wissen wir.
    Das Wechselmodell ist ein Fortschritt, hat aber seinen Preis.

    Wie bei den Ministerinnen davor haben auch bei ihr die Frauen das Opferabo.
    https://magazin.spiegel.de/SP/2017/36/152926059/index.html?utm_source=spon&utm_campaign=centerpage

    Wie wir wissen, wird der Kampf gegen die Benachteiligung der Frau nie enden, weil Frauen durch ihre freiwilligen Berufs-und Forpflanzungsentscheidungen immer „benachteiligt“ sein werden. Jedenfalls nach den Maßstäben der derzeit tonangebenden Leute.

    • Es war mir schon immer klar, durch diesen GPG-Mist degneriert das Verhältnis zur Arbeit.

      die paar Sätze gehört links und rechts was um die Ohren geklatscht. Allein schon warum Teilzeit weniger pro Stunde kostet wie Vollzeit:
      1. Jemand der 2 Jahre Vollzeit arbeitetet hat jemanden der 2 Jahre Teilzeit arbeitet 1 Jahr Berufserfahrung voraus.
      2. Arbeit ist kein Selbstzweck. Die meisten machen das nicht aus Jux und Dollerei. Wenn mich jemand gut 60h Lebenszeit pro Woche kostet muss ihm das pro Zeiteinheit mehr wert sein als wenn er mich nur 30h kostet. Und das sag ich als Schreibtischtäter. Jemand der körperlich arbeitet macht sich so ganz klar schneller kaputt.
      3. Gibt es sowas wie kalte Steuerprogression. Wenn ich den gleichen BRUTTO Stundenlohn habe wie jemand der Teilzeit arbeitet habe ich ein niedrigeres NETTO.
      4. Wenn ich für meine Vollzeitstelle nicht mehr bekomme wie für eine Teilzeitstelle BIN ICH WEG… Ein Arbeitnehmer!
      5. An Teilzeitlern und Vollzeitlern stellt man völlig unterschiedliche Anforderungen im Bereich Überstunden.

      Schade dass ich nicht auf Twitter bin. SPD Politikerin und Akademikerin. Kann man auch übersetzen mit „Noch-nie-gearbeitet“!

      • Sehe ich auch so. Hier noch eine Ergänzung:

        Der Job besteht nicht nur darin, bestimmte Aufgaben zu erledigen – sagen wir mal Schadensregulierung bei einer Haftpflichtversicherung -, sondern eben auch darin, für andere Mitarbeiter ansprechbar zu sein, weil die Arbeit heutzutage auf vielfältige Weise vernetzt ist und Abhängigkeiten zu den Arbeiten der Kollegen bestehen.

        Wer aber Teilzeit arbeitet, ist für Kollegen deutlich schlechter ansprechbar als wenn er Vollzeit arbeiten würde. Das bedeutet konkret häufig: Zeitverzug. Bestimmte Dinge können erst am nächsten Tag erledigt werden, weil der Teilzeit-arbeitende Kollege bereits die Arbeitsstätte verlassen hat, während seine Kollegen noch bis 17:00 Uhr weiterarbeiten, aber bis morgen auf seine Infos oder seine Unterstützung verzichten müssen.

        Ich persönlich bin bei meiner Arbeit in vielfältiger Weise auf die Zuarbeit anderer Kollegen angewiesen. Und meine Arbeit wird enorm behindert, wenn einige dieser Kollegen nur Teilzeit arbeiten.

        Diese Behinderung schlägt letztlich auf den Arbeitgeber durch. Und der wäre gut beraten, wenn er den Teilzeit-arbeiten Kollegen weniger Geld zahlen würde – auch wenn sie z. B. genau dieselbe Arbeit wie ich machen.

    • „Wie wir wissen, wird der Kampf gegen die Benachteiligung der Frau nie enden, …“

      Der Kampf darf nie enden, weil die Kämpferinnen von diesem Kampf leben. Aus diesem Kampf generieren sie Geld und Pöstchen, sie können ja nix anderes.

  6. Der SZ-Artiklel ist totaler Bullshit. Es wundert mich, daß Riedmeier sein Einverständnis zur Veröffentlichung gegeben hat.
    Daß er neuerdings auf SPD-Kurs umschwenkt und eine neue Lieblingsministerin hat, erscheint mir bestenfalls unglaubwürdig, ansonsten müßten wir uns intensive Gedanken machen, was der Menn so für übles Zeugs raucht.

    Tatsache ist, daß Barley, direkt nach ihrer Machtübernahme im Anti-Männermini deutlich erklärt hat, daß sie a Feministin ist, b alleinerziehend ( nix mit getrennt- o. so ), daß sie c Barbies Politik voll und ganz richtig findet und nix daran ändern will, daß sie d gespannt auf die manipulierten Ergebnisse der Manuela-Studie wartet und e der Meinung ist, ein sog. „Wechselmodell“ könne nur funktionieren, wenn die Eltern sowieso miteinander kooperieren. Und ganz nebenbei erklärte sie, daß sie sich SELBSTVERSTÄNDLICH NICHT mit „Männerrrechtlern“ an einen Tisch gesetzt hat und das auch nicht in Zukunft tun wolle. Sie wolle den Schwesig-Kurs unverändert fortsetzen.
    Nun hat der „nun-ruft-doch-alle-mal-Martin“ ‚chulz die Parole ausgegeben, mit ein paar Schwachsinnsfloskeln potentiellen Deppen unter den Vätern etwas Honig um’s Maul zu schmieren und plötzlich labert Barley auch ein paar solcher Dummsprüche.
    Soweit so typisch SPD-Lügereien.

    Desweiteren pusten die von der SPD geschmierten Medien plötzlich die Lüge in die Welt, in der PD würde sich der Barunterhalt gegenseitig aufheben ( taktisch sehr geschickt, aber eben gelogen ).
    Wer sich einmal mit dem sog. „Unterhaltsrecht“ ( tatsächlich geht es um die Barunterhaltsrechtsprechung! ) befasst hat, weiß, daß das Unfug ist und, daß der BGH in den letzten paar Jahren mehrfach deutlich erklärt hat, daß der Barunterhalt grundsätzlich von der Umgangsregelung unabhängig ist, w.h. er wird nach den Einkommen der Eltern und sonst erstmal garnix berechnet.

    Die SZ ist weder die erste, noch die letzte Zeitung, die derartigen Dreck in den nächsten Wochen verbreiten wird, um leichtgläubige Ignoranten von FDP und AfD wegzulocken. Das zeigt, wie verzweifelt die Genossen sind, da sie sich an die CDU als Stimmenlieferanten offenbar nicht mehr ‚rantrauen.

    Eigentlich wäre jetzt genau der richtige Zeitpunkt, im Internet gegenzuhalten und dem infowilligen Teil der Welt zu erklären, warum man sich nicht von einer radikalfeministischen Geschlechterkriegspartei mittels flachster Sabbeleien einlullen lassen sollte ( vgl.: „Feminismus ist auch gut für Männer“ ).

    Aber – wie Siggi auf seinem Blog letztens schon feststellte – ist schon das Unterscheiden von Recht und Deppenpopulismen ja nix weiter als Wortklauberei und somit „geschenkt“. W.h.: Der harte Kern der Realität wird natürlich sachlich und neutral in der Prantlausener Gazette dokumentiert, gell?
    ( Manchmal möchte ich kotzen, wenn ich lese, wie scheinbar engagierte Leute unter dermaßen flexiblen Realitätsverlusten stehen können )

      • @Chris: Wer hat denn behauptet, daß das Prinzip Hoffung nicht zuletzt stirbt?
        Es schadet erstmal grundsätzlich nicht. Aber es schafft – wie oben bereits erläutert – deutliche Realitätsverluste.
        Und warum sollte man in eine Person Hoffnung setzen, die einer grundsätzlich feindlich gesinnten Partei angehört und eben diese Feindlichkeitenb auch zu ihren Prämissen erhebt?
        Weil sie ein paar Wochen vor einer Wahl plötzlich ( gemeinsam mit ihrer ganzen Mischpoke ) wirres Zeug labert, daß irgendwelche emotionalen Trigger bei Halbintelligenzlern anfunken soll?
        Wo ist da jetzt das Argument?
        Und was gibt es an diesem reinen Schrott ( Artikel ) zu entwerten? Ich sehe das nichts von irgendeinem Wert.

        • Ich habe bei dir häufiger das Gefühl, dass du das nicht siehst. Aber allein das Leute von Männerrechten lesen und vielleicht darüber nachdenken ist aus meiner Sicht ein Wert an sich.
          Was müsste den aus deiner Sicht in einem Artikel stehen damit er Wert hat?

          • „Leute von Männerrechten lesen und vielleicht darüber nachdenken ist aus meiner Sicht ein Wert an sich“

            Da ist schon was dran, andererseits könnte das das letzte Mal in den nächsten 4 Jahren sein. So wie Schröder damals plötzlich auf Anti-Irak-Krieg machte, nur weil eine Wahl anstand. Gebessert hat sich letztlich (bis heute) nichts, nur die Spaltung zwischen Volk und Herrschern massiv vergrößert, auch weil die aus Angst, vor unbekannten Alternativen, immer wieder gewählt werden…

        • „Ich sehe das nichts von irgendeinem Wert.“

          Von eminentem Wert ist, dass Männer im allgemeinen und Väter im besonderen in den letzten Wochen erstmals lesen, dass sie mit ihrem Eindruck nicht allein sind, dass da draußen also wohl eine reale Ungerechtigkeit herrscht.
          Unsere Kritik verlässt die Filterbubble des Maskulismus und wird gesellschaftsfähig.

          Ich halte auch nicht viel von der Barley, hab aber trotzdem die Hoffnung, dass sie nicht ganz so ein dummes Plappermäulchen wie die Küstenbarbie ist,

          • @carnofis
            Dann schau dir mal diesen tweet von Barley an:

            auf die Vorhaltung „die 21 % sind Lüge, du brauchst nicht für mich kämpfen“ entblödet die sich nicht das als abtünniges, verräterisches Verhalten hinzustellen (was zeigt, wie sehr sexistische Feministin sie ist) — und dann noch auf die „sozialen Berufe“ hinzuweisen, in denen die „Lohnlücke“ ja am allerwenigsten existieren kann 😀
            Letzteres ist natürlich iA gut für das Schüren von Sozialneid, da wird Barley dann doch ganz SPDlerin.

          • „Von eminentem Wert ist, dass Männer im allgemeinen und Väter im besonderen in den letzten Wochen erstmals lesen, dass sie mit ihrem Eindruck nicht allein sind, dass da draußen also wohl eine reale Ungerechtigkeit herrscht.“
            Ach? Gar? Es ist also gut, daß die Kati und der Martin so tun, als ob jetzt ausgerechnet die größte Männerfeindliche Partei gleichzeitig ein selbsterdichtetes GPG und den Geschlechterkrieg beenden wollen, weil in ein paar Wochen mal wieder Wahlshow ist?
            Sehe ich genau andersherum.
            Es ist mies, daß diese Strohpuppenpropaganda offenbar sogar hier auf AE manche mit dem Radfemunfug liebäugeln lässt.
            Es schadet allen, die schon etwas länger im Geschäft sind und/oder sich für Demokratie und Gleichberechtigung einsetzen.
            Der Trick von Muddi ( vgl. Schwulenehe ) Themen anderer zu okkupieren und als eigene vorzuschieben ( was sich dann, nach der Wahl, als Blablaism herausstellt ) ist scheinbar immer noch von vielen – auch hier – nicht ganz als solcher erkannt worden.

          • „Dann schau dir mal diesen tweet von Barley an: …“

            Mal ehrlich, die letzte (und erste?) Familienministerin, die offensichtlich ihren hübschen Kopf auch zum Denken benutzt hat und nicht nur zum Zukorken des Halses, war Kristina Schröder.

            Gut, es scheint so, dass die Küsten-Barbie in der Barley eine würdige Nachfolgerin gefunden hat.
            Leider 😦 .

            „Es ist mies, daß diese Strohpuppenpropaganda offenbar sogar hier auf AE manche mit dem Radfemunfug liebäugeln lässt.“

            Tut es das? Ich glaube nicht, dass der Beitrag hier auch nur Einen fängt – oder zurückholt.
            Dafür sorgen die Barleys schon und das Credo der SPD „Wer die menschliche Gesellschaft will, muss die männliche überwinden“ ist auch noch nicht vergessen.

            Tatsache ist, dass männliche Probleme bisher in den Medien verschwiegen, verhöhnt oder bestritten wurden. In den letzten Wochen sind aber eine ganze Reihe von Beiträgen in der Printpresse (online/Papier) erschienen, die genau die Existenz dieser Probleme bestätigt haben.
            DAS (und nur das) begrüße ich.

          • @carnofis
            So genau habe ich mir das nicht angeschaut. Aber dort, während die Schwesig noch streckenweise Arroganz besass, da scheint bei Barley die pure Dummheit vorzuherrschen, die einer Gefolgsfrau aus der zweiten Reihe 😦

    • @Fiete
      Was hast du? Der Artikel ist denkbar gut für Männerrechtler und im heutigen Klima eine echte Ausnahme…. Ziemlich deutlich bringt er rüber, dass man FDP wählen sollte und nicht SPD. Dann ist auch die verknöcherte Ideologin Barley aus dem Ministerium gekegelt, wenn die SPD Opposition spielen muss (hoffen wir das!). Nicht dass das alles zum Erfolg führen muss, aber es *kann* so sein. Grund zur Freude ist das allemal. Und klar: „eine Schwalbe macht noch keinen Sommer“.

      • Dein Wort in wessen Gehörgang auch immer, Alex. Ich sehe in Formulierungen wie z.B. Riedmeier hätte jetzt eine neue Lieblingsministerin etc. einfach nur absoluten Hirnfick u8nd zwar für die Spezialdemokraten unter der Teppichfliese und sonst nix.

        • „Lieblingsministerin“

          Das war doch eindeutig ironisch/sarkastisch gemeint…. (s. allererster post von @jochen, erster Satz).

          Nein, das war in jedem Fall taktisch gut gemacht, das mit dem Wechselmodell als von Barley offeriert hinzustellen. Vor allem weil das bestimmt nicht ehrlich gemeint ist. So kann man später sagen: das mit dem Wechselmodell war doch Konsenz ….??!!

          Wer die SPD wählt muss ohnehin ein hoffnungsloser Fall sein. Kaum vorstellbar, dass immer noch 20 % dumm genug sind…. gegen 15 % wäre realistisch.

  7. „Ich habe bei dir häufiger das Gefühl, dass du das nicht siehst. “
    Was? Dein Gefühl? In der Tat, das sehe ich nicht.

    „Was müsste den aus deiner Sicht in einem Artikel stehen damit er Wert hat?“
    Rein theoretisch sachliche Infos, z.B. Aber das ist zuviel des Hoffnungsprinzips, denn es kann wohl kein Zweifel herrschen, daß Wert dem Zweck und Auftrag des Artikels kontraindiziert wäre.

    Daß Leute von sog. „Männerrechten“ lesen, macht sie zunächst mal einen Tick dümmer, sofern sie nicht sofort kritisch nachhaken. Und genau das versucht der Artikel ja mittels blödsinnigster Laberei weitestgehend zu verhindern, genauer gesagt scheint mir das die bevorzugte Nebenwirkung des Unfugs zu sein.
    Und, daß der Quatsch offenbar wirksam ist, kann man an mehreren Stellen dieses Threads bildhübsch nachlesen.

  8. Für Niemanden wählbar sollte die CDU/CSU sein.

    Merkel hat die Westbindung Deutschlands in Frage gestellt, als sie mit Schulz debattierte. Indem sie es zu einer „Wertefrage“ mit angeblichen Werten Trumps machte (vorher schon waren derartige Erwägungen weit verbreitet), mit denen man nicht übereinstimmen könne. Längst nicht die gleiche Schärfe ging gegen die Türkei, die der Anlass für den Ausflug mit Trump waren.

    Damit ist tatsächlich die strategische Aufstellung des Westens in der möglicherweise kommenden Gross-Konfrontation gefährdet, wenn Deutschland als Scharnier ausfällt und von Russland und dem Nahen/Mittleren Osten her dominiert werden würde.

    Vermutlich würden uns die progressiven US Amerikaner 2039 den Zutritt und Flucht in die USA verwehren, aus rassischen Gründen … (na gut, das war jetzt der Versuch von einem fiesen Witz)

    Das mag zwar bei Deutschen populär sein, zu entmilitarisieren und alles zu befrieden. Aber es wird nur die irregulären Kräfte des asymmetrisches Krieges ermutigen und zu immer grösseren kriminellen Aktionen führen.

    Ein richtig schlechter Scherz, dass die CDU das alles herbeigeführt hat. Merkel begeht Verrat am Westen, indem sie wegen Trump die Nato anzweifelt. Das ist vollkommen verantwortungslos und unstaatsmännisch. Und Letzteres sollte sie eigentlich sein. Was das betrifft ist also Trump längst nicht allein,lol
    Trump hatte ja nur angemahnt, dass Deutschland Nato-Vertragsbruch begeht, wenn es seit fast 20 Jahren viel weniger als 2% für die Verteidigung ausgibt. Nein, man hält sich „pazifistisch“ aus allem raus und zahlt dem Terrorismus jedes Lösegeld.

    Es ist ja auch noch ein anderer Skandal, dass Merkel mit dem Erdogan dieses „F-lingsabkommen“ hat. Was wäre ein solches mit einem *werdenden* Diktator wert? Der einen auch noch als der „Nazi“ beschimpft, der er eigentlich selbst ist, bzw einer, der sogar das selbst sagen würde, was er anderen vorwerfen kann?! Das ist alles so dreist und nichts geschieht. Deutschland verhält sich passiv und kann damit nicht umgehen.

    Merkel begünstigt die Türkei damit und lässt zu, dass Erdogan seine Macht ausbauen kann. Statt türkische Asylanten zu nehmen darf die Türkei Unerwüschte zurückbehalten. Dafür lässt man einen Millionenschwall nach Deutschland rein, um die Kulisse dafür zu liefern.

    Die türkischen Oppositionellen werden alle abgeführt, verurteilt eingesperrt und Schlimmeres. Hier lässt Deutschland eine Art Pinochet walten und sieht nicht genauer hin (bei einzelnen Journalisten dann umso mehr) und heuchelt was über Menschenrechte.

    Der demonstrative Armenien-Beschluss war im Nachherein gesehen auch so eine Art Freikaufen von dem diktatorischen Werdegang der Türkei, der völlig ignoriert und sogar strukturell noch begünstigt wurde.

    Der Fortgang der Geschichte wird sicher an Chamberlein mit Hitler erinnern.

    Eine Stimme für die Regierung Merkel ist eine für einen Chamberlein von heute. Der wohlgemerkt den guten Freund noch gleichzeitig verprellt!

  9. Pingback: Männerrechtlicher „Nicht gut genug“ Aktivismus und Politiker überzeugen, dass Männerthemen ein für Wähler wichtiges Thema sind | Alles Evolution

  10. „Ich glaube Herr Riedmeier ist seiner neuen Lieblingsministerin auf den Leim gegangen“
    Es wird wohl kaum einen heterosexuellen Mann geben, der den hinterhältigen Manipulationen einer Frau einigermaßen gewachsen ist.

    Diese ganzen Wahlen werden eh nix ändern, solange gefühlte 90 % der Wähler nicht begreifen, daß es ca. 40 wählbare Parteien gibt und nicht nur 4 oder 5. und weiterhin aus irgendwelchen rational nicht nachvollziehbaren Gründen annehmen, das diejenigen, die seit Jahrzehnten in wechselnden Konstellationen all die Probleme verursacht haben, die vor uns stehen, jetzt auf einmal die sein könnten, die diese Probleme lösen.

    Mit wählbar ist hier die rein theoretische Möglichkeit gemeint.

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