Gewalt in lesbischen Beziehungen

Aus einem Artikel zu Gewalt in lesbischen Beziehungen:

  • Women are 2 times or more likely to be physically assaulted, beaten, or abused by a lesbian domestic partner than by a heterosexual male partner.
  • Women are about 10 times more likely to be sexually abused or raped by a lesbian domestic partner than by a heterosexual male partner.
  • Research exposing the epidemic of lesbian rape, sex abuse, and physical abuse of intimate partners has been ignored by the mainstream media and buried in academia due to political correctness.
  • Domestic abuse and sexual assault campaigns almost always involve imagery of a male perpetrator and a female victim. Very few campaigns focus on same-sex partnerships, which are statistically more violent than heterosexual relationships.
  • Women are statistically much safer, both physically and sexually, marrying or cohabiting with a heterosexual male rather than with a lesbian partner.

und weiter:

According to a 2011 study produced in the Journal of General Internal Medicine, domestic physical abuse among lesbian cohabiting couples is 35.4%, almost two times the rate of abuse found among heterosexual couples. Other studies place the prevalence of domestic violence among lesbian couples even higher than that. A 2010 study by the National Center for Injury Prevention and Control found that the rate of intimate partner violence (IPV) among lesbians is a stunning 40.4%. Another study in the Journal of Consulting and Clinical Psychology found that the rate of lesbian IPV is 47.5%. This means that nearly half of all women in lesbian domestic lifestyles have been abused by their partners.

Further statistics have also shed light on the understudied epidemic ofsexual intimate partner violence (IPV) among women in same-sex partnerships. One study produced by the California Coalition Against Sexual Assault found that 33% of women have been sexually assaulted by another woman. This statistic prompted leftist publications Slate and Marie Claire to pen articles about the reality of lesbian rape and sexual abuse. Two more studies, one published in the Journal of Lesbian Studies (2008) and another in Violence and Victims (1997), suggest that rates of lesbian sexual abuse in domestic partnerships could be upwards of 55% and 42%, respectively.  This translates to about 1 in 2 women who have been victims of sex abuse in a lesbian relationship.

Comparatively, sexual abuse among heterosexual domestic relationships is estimated to be 4.4% according to the National Institutes of Health. Some epidemiologists may argue that high abuse prevalence among homosexual women includes “lifetime risk”, which incorporates abuse faced in childhood. Yet, when these variables are taken into consideration, we still see alarmingly high rates of lesbian IPV. Quite literally, lesbian relationships are dangerous to women and nobody is saying a word about it.

Wäre interessant wie radikale Feministinnen das wieder der toxischen Männlichkeit oder Männern anhängen.

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64 Gedanken zu “Gewalt in lesbischen Beziehungen

  1. Na dann:

    Teach leasbians not to rape!

    Und steckt sie in Kurse über toxic lesbianity.

    Ich habe mir den Link leider nicht gespeichert, aber auf irgendeinem Queer-Block war mal ein Artikel über eine Lesbe die Opfer von Gewalt durch ihre Partnerin wurde und der man auch nicht so gerne helfen wollte, weil man sich ja so sehr auf den Mann als ewigen Gewalttäter eingeschossen hat. Wirklich unglaublich was für einen wissentlichen Schaden durch diese ideologisieren Helferindustrie entsteht

  2. Da war doch was… ach ja, bei fefe, 2015:
    https://blog.fefe.de/?ts=ab06e1ca

    Zitat (war eine Leserzuschrift bei fefe):
    „Ich habe ein paar Jahre lang Türsteher in einer Disco gemacht, die einmal im Monat einen Lesben & Schwulen-Tag hatte. Bei Schwulen habe ich nie erlebt, daß sich Partner derart gezofft, oder sogar geprügelt hätten. Und das haben die dort anwesenden Kampflesben/Butches sogar quasi-öffentlich betrieben. Es gab nie einen Abend, an dem ich nicht – manchmal mit Hilfe anderer Gäste – dazwischen gehen musste. Gelegentlich wurde sogar der Notarzt gerufen, wegen Platzwunden, Schnittverletzungen durch Glasscherben, ausgerissenen Haarbüscheln, usw. So ein grobes Verhalten und beleidigendes Vokabular, wie bei den Butches, habe ich bei den normalen Discobesuchern am Wochenende nur selten erlebt – das war eine „Alternative Disco“ und da liefen durchaus öfter mal gewaltbereite/extremistische Gestalten und durchgeknallte Drug-Addicts rum.“

    Hat jemand eine Vorstellung, warum das so sein könnte?

      • biologisch würde man auf abnorme Testosteronspiegel (insb. auch während de Schwangerschaft) verweisen.
        Evolutionär korreliert vermutlich das Risiko, einen ungeborenen Fötus abnormen Hormonspiegeln auszusetzen mit irgendwas anderem sinnvollem – weshalb das eben hin- und wieder passiert.

        Die (auf den ersten Blick) These, dass es sich auf kulturelles Lernen zurückzuführen lässt, wird vermutlich sein, dass Lesben in erster Linie Frauen sind, daher (mindestens unbewusst) Frauen verstehen, und daher so handeln, als ob sie davon ausgehen, dass Gewalt gegen Frauen eine Lösung sei.

      • Evolutionär würde mann argumentieren, dass der Hang sich solcher Beziehungen auszusetzen bei den Nicht-alpha-partnerinnen besonders ausgeprägt ist. Was wiederum darauf hindeutet, dass viele Frauen aggressive Männer bevorzugen, was evolutionär früher einen grossen Vorteil hatte. Geprügelt aber Alphamännchen als Kinder (Kevin allein zuhaus) ist das nicht süß?

        Da geht das eine oder andere blaue Auge gern einmal als Kollateralschaden durch. Also Männer, werdet butches!!!!!!!!!!

      • Noch was zu Evolution: sexuelle Vorlieben sind sehr gestreut, also vielfältig, damit im Notfall die Sissie den Butch vögelt, auch wenn er aussieht wie das typische Malle-hängebauch-titten-monster.

        Deshalb gibt es ja auch bei den Eskimos soviel Inzest. Übrigens die Eskimos haben spezielle Gene um die Kälte besser zu überstehen:

        A new study, published on Wednesday in Molecular Biology and Evolution, identifies gene variants in Inuit who live in Greenland, which may help them adapt to the cold by promoting heat-generating body fat. These variants possibly originated in the Denisovans, a group of archaic humans who, along with Neanderthals, diverged from modern humans about half a million years ago.

    • „Hat jemand eine Vorstellung, warum das so sein könnte?“

      Hm. Vielleicht weil das uns antrainierte „Mädchen schlägt man nicht“ doch sehr gut funktioniert?
      Frauen haben dieses „Training“ eben nicht, im Gegenteil, eine Frau die sich „wehrt“ wird doch eher ein Stück weit bewundert.
      Nun gibt es Beziehungssituationen, die drohen zu eskalieren. Bei dem einen Teil wurde einem der Partner wieder und wieder eingebläut dass man den anderen nicht schlagen darf, im anderen nicht. Wo wird es wohl mehr ausgeübte Gewalt geben? Überrascht mich nun ehrlich gesagt nur wenig…

      • Gute These. Für Fauen untereinander gibt es kein Training, das Gewalt hemmen würde.
        Ich würde in die Erklärung allerdings auch soziale und gesellschaftliche Diskriminierungen mit einbeziehen – auch wenn das nach SJW klingt.

      • Hm. Vielleicht weil das uns antrainierte „Mädchen schlägt man nicht“ doch sehr gut funktioniert?

        Ja, das passt, auch von einem anderen Winkel her: Ich habe im familiären Umfeld eine eher Frau, die eher „butchy“ ist, und – wenn man mal männliche Maßstäbe anlegt – ziemlich schnell mit Aussagen ist, die man einem Mann als Gewaltdrohung auslegen würde (ggü. dritten, nicht gegenüber der Partnerin). Ein solches Verhalten bei einem Mann würde erfahrungsgemäß häufig in einer Schlägerei enden, sie kommt damit aber durch, weil eben kaum einer dicke Mädchen schlägt.

        Das sorgt für einen sehr fragwürdigen lerneffekt: wo bei Männern entweder eine Mäßigung auf die weiche Tour (Freunde, Beulen, Kündigung) oder die harte Tour (Krankenhaus, Vorstrafe, Knast) eintreten würde, kommt bei ihr eher eine positive Rückkopplung an, sowohl durch den Erfolg als auch durchs bestätigende Umfeld.

        „Mädchen schlägt man nicht“ sorgt nicht nur dafür, dass die sozialen Kosten für Gewalt bei Männern erhöht werden, sondern auch dafür, dass sie bei Frauen sinken.

      • Das ist tatsächlich eine erstaunlich simple, erstaunlich plausible Erklärung.

        Adrians Hinweis auf sozialen Druck sollte man nicht außer Acht lassen, aber damit stellt sich dann auch die Frage nach schwulen Beziehungen… Da gibt es noch mehr Druck (schließlich war die Gefahr durch die heterosexuelle Mehrheit für Schwule immer größer als für Lesben) und ein spezielles Gewalttabu gibt es nicht. Wo stehen die in der gesamten „Hit-Liste“ (pun intended)?

      • Vielleicht sollten Sie berücksichtigen, daß – irgendwo gelesen – häusliche Gewalt häufig von Frauen gegen ihre Männer ausgeübt wird. Das wprde Ihrer These noch mehr Gewicht geben.

      • Es liegt nicht am „Mädchen schlägt man nicht“, ganz im Gegenteil sogar. Die Frage ist ja hier, warum die von Frauen ausgehende Gewalt gegen Frauen noch höher ist als gegen Männer in heterosexuellen Beziehungen. Und ich behaupte die Antwort darauf ist schlicht und ergreifend, dass Männer sich gegen gewalttätige Frauen auch mit milder Gewalt recht leicht durchsetzen können und das so stoppen. Frauen brauchen Männer um ihnen solche Grenzen zu setzen.

    • >>> Hat jemand eine Vorstellung, warum das so sein könnte?

      Gab es da nicht mal Untersuchungen, dass Östrogen asozialer macht?

      Ich würde noch folgenden Erklärungsvorschlag anbieten. Frauen wird von Geburt an antrainiert, dass sie nichts leisten brauchen und nur plärren bzw. Terror veranstalten brauchen, damit andere zur Hilfe kommen. Das funktioniert so in der Gesellschaft mit Männern. Problematisch wird es aber, wenn kein Mann als Schlichter bzw. Helfer mehr anwesend ist, weil lesbische Beziehungen die Eigenart haben, mannfrei zu sein. Wenn also 2 Terroristen aufeinanderprallen, bei denen beide gewohnt sind, mit Terror zum Erfolg zu gelangen und nicht selber nachgeben zu brauchen, dann knallt es.

      • „Wenn also 2 Terroristen aufeinanderprallen, bei denen beide gewohnt sind, mit Terror zum Erfolg zu gelangen und nicht selber nachgeben zu brauchen, dann knallt es.“

        Hihi, ja, so in die Richtung, dachte ich auch, wenn auch in weniger drastischen Formulierungen.

        Frauen durchschauen halt die gegenseitigen Manipulationen eher, während die Übung, das friedlich und rational beizulegen, öfter mal fehlt. Zack, schon haben sich die Stuten ineinander verbissen.

    • „Hat jemand eine Vorstellung, warum das so sein könnte?“
      Frauen sind generell gewaltätiger als Männer aber sie lassen am lieben ihre Gewalt durch Männer erledigen. So bleiben sie in „normalen“ Beziehungen Schreibtischtäter. In lesbischen Beziehung funktioniert es aber nicht – da müssen die Frauen schon selbst ran. Kenne auch eine Lesbe – der Text bei Fefe hätte von ihr sein können. Sie hat mir von sexuellen Belästigungen erzählt, für die man einen Mann schon 5 Mal in den Knast gesteckt hätte, wie sie sich gegenüber anderen Frauen wehren musste die ihr an die Wäsche wollten und von Butches die sich schlimmer als der schlimmste männliche Proll benehmen. Sie ist übrigens die einzige weibliche Freundin die ich habe welche Männerprobleme versteht, weil sie selbst darunter leidet. Und sie sagt auch, dass die Frauen das Problem sind und nicht der Feminismus.

    • „Hat jemand eine Vorstellung, warum das so sein könnte?“

      Ganz einfach: Frauen sind nicht weniger gewalttätig als Männer. Sie üben ihre Gewalt und Aggression nur anders aus. Die absolut meisten Frauen sind in heterosexuellen Beziehungen körperlich unterlegen, also nutzen sie andere Methoden, Psychoterror, emotionalen Druck oder Gewalt gegen Dritte wie etwa die gemeinsamen Kinder.

      In lesbischen Beziehungen sind sie allerdings dann körperlich nicht mehr unterlegen sondern gleich oder sogar überlegen („Butches“), also müssen sie nicht auf diese anderen Gewaltformen ausweichen (welche in der Regel auch unsichtbarer sind, als blaue Flecken und Platzwunden), sondern schlagen halt zu.

      Das hier schon erwähnte „Frauen schlägt man nicht“ trägt sicherlich auch etwas dazu bei, dass ein Mann der körperlich teilweise viel stärker ist, erst nach einer ganzen Weile ausrastet und zuschlägt.

      • „Die absolut meisten Frauen sind in heterosexuellen Beziehungen körperlich unterlegen, also nutzen sie andere Methoden, Psychoterror, emotionalen Druck oder Gewalt gegen Dritte wie etwa die gemeinsamen Kinder.

        In lesbischen Beziehungen sind sie allerdings dann körperlich nicht mehr unterlegen sondern gleich oder sogar überlegen („Butches“), also müssen sie nicht auf diese anderen Gewaltformen ausweichen (welche in der Regel auch unsichtbarer sind, als blaue Flecken und Platzwunden), sondern schlagen halt zu.“

        Deswegen auch die hohe Gewalt gegen kleine Kinder. Ich glaube erst ab 12 Jahren liegt dann der Vater irgendwann wieder vorne, da dann schon viele Jungen größer sind wie die Mutter.

  3. Wäre interessant wie radikale Feministinnen das wieder der toxischen Männlichkeit oder Männern anhängen.

    Das ist doch mal eine interessante geistige Übung! Mein Vorschlag:

    1. Die Untersuchung wurde von der patriarchalen Wissenschaft betrieben, d.h. die Ergebnisse stützen tendenziell das Patriarchat. In Wahrheit soll damit also Lesen Angst vor ihrer eigenen Sexualität gemacht werden bzw. davor, mit einer Frau zusammenzuleben.
    2. Frauen sind dermaßen gehirngewachsen vom Patriarchat, dass diese die strukturelle Gewalt auch dann fortsetzen, wenn gar kein Mann in der Beziehung involviert ist. Die Gewalt der Partnerin imitiert dabei nur erlernte Grundmuster von Männern.
    3. Frauen wurden historisch so aus allen wichtigen Bereichen des Lebens herausgehalten, dass sie bestimmte Fähigkeiten (Konflikte!) nicht gelernt haben, gut auszutragen. Mit der Zeit wird das natürlich alles verschwinden und das Paradies auf Erden bricht an!

    • @ Graublau Erklärung 2 habe ich tatsächlich einmal gelesen, ist aber viele Jahre her – in der Emma, wenn ich mich recht erinnere. Gewalt in lesbischen Beziehungen war da gerade ein Beleg dafür, wie sehr die gewaltsamen heterosexuellen Normen alle Bereiche der Gesellschaft prägen – auch lesbische Beziehungen seien davon eben nicht frei. Die Frau, die gleichsam in der Männerposition lande, würde dann eben auch, typisch männlich, Gewalt ausüben.

      Anstatt Gewalt in lesbischen Beziehungen als Beleg dafür zu interpretieren, dass Gewalt eben nicht rundweg an Männlichkeit geknüpft ist, wurde sie so zum Beleg, dass die männliche Gewalt omnipräsent wäre, dass in der patriarchalen Gesellschaft kein Entkommen möglich sei.

      Mir selbst leuchtet hingegen die Erklärung von Tom sehr ein – da bei Männern, oder Jungen, sehr viel eher mit gewalttätigem Verhalten gerechnet wird, werden sie auch nachdrücklicher zum Verzicht auf Gewalt erzogen. Insbesondere Gewalt gegen Frauen und Mädchen ist für viele Jungen und Männer ein Tabu, auch wenn das Feministinnen das meist nicht glauben.

      Allerdings wird ja trotzdem der größte Teil der Gewalt im öffentlichen Raum von Männern ausgeübt, so dass das als Erklärung allein kaum reicht. Meistens sind Männer dabei allerdings auch die Opfer –
      Gewalt gegen andere Männer erscheint Männern allgemein wohl deutlich legitimer als Gewalt gegen Frauen. Adrians Hinweis auf besonderen Druck, unter dem lesbische Frauen und homosexuelle Männer stehen, könnte da eine weitere Erklärung sein (dann wäre es interessant, als Vergleichsgröße was über die Gewalt in homosexuell-männlichen Beziehungen zu erfahren).

      • „Mir selbst leuchtet hingegen die Erklärung von Tom sehr ein – da bei Männern, oder Jungen, sehr viel eher mit gewalttätigem Verhalten gerechnet wird, werden sie auch nachdrücklicher zum Verzicht auf Gewalt erzogen.

        Wie so oft gibt es bestimmt mehrere richtige Antworten, wobei die der kopierten omnipräsenten männlichen Gewalt wohl von allen Erklärungsversuchen die falscheste ist (wenn auch die schönste, weil sie die eigene Verantwortung feminismustypisch auf andere abschiebt).

        Zu glauben, dass Frauen mangels Erziehung keine Erfahrung im Umgang mit Gewalt haben, fällt mir schwer, sind sie es doch, die ganz maßgeblich die Jungs entsprechend erziehen.

        Mir erscheint eine andere Erklärung plausibel.
        In den allermeisten festen heterosexuellen Beziehungen ist die Frau die Königin, Chefin, Managerin der Familie, eine Rolle, die sie gleich zu Beginn unwidersprochen und ganz selbstverständlich BEANSPRUCHT und einnimmt.

        Lesben mögen vielleicht eine andere sexuelle Ausrichtung haben, aber sie sind trotzdem Frauen, haben also BEIDE in der Beziehung den Anspruch, Königin zu sein.
        Aber spätestens seit Elizabeth I und Maria Stuart wissen wir, dass das nur sehr selten gut geht.

        • Noch eine These: Mit einer Frau als Partnerin gibt es einen anderen Frustrationslevel.

          Wenn ein männlicher Partner unerwünschtes Verhalten zeigt, dann kann frau damit umgehen, indem sie Männer als solche verachtet (zumindest für den Moment).

          „Männer sind halt scheiße“.

          Aber „Frauen sind scheiße“ funktioniert nicht. Das wäre ja automatisch Selbstkritik in einem Moment, in dem das Gefühl unmissverständlich sagt, dass der ANDERE falsch davor ist.

          Das lässt nur ein Gefühl übrig: Die andere ist nicht generisch scheiße aufgrund von Geschlecht, sondern die Angelegenheit ist persönlich.

          Die macht das, um mich zu ärgern!!

      • War nicht bei Schwarzer selber mal der Vorwurf auch gewalttätig gewesen zu sein?

        „Was auf den ersten Blick romantisch aussieht, soll aber häufig schwierig gewesen sein. So sei Schwarzer schon mal wütend geworden, wenn Schade keinen Sex wollte. Sie beschreibt eine Szene, in der Schwarzer das Bett „demonstrativ“ verlassen habe: „Du rauschst aus dem Zimmer und knallst die Tür. … Plötzlich: ein Höllenlärm … In deiner Wut hast du alle gusseisernen Bratpfannen runtergerissen.“ Sogar mit Seife soll Alice Schwarzer einmal nach ihrer Freundin geworfen haben. „Deinen Wutausbruch rechtfertigst du mit deinem Temperament.““
        https://www.welt.de/vermischtes/article146355113/Ex-Geliebte-macht-Alice-Schwarzer-heftige-Vorwuerfe.html

      • Erklärung 2 habe ich tatsächlich einmal gelesen, ist aber viele Jahre her – in der Emma, wenn ich mich recht erinnere.

        Brüller des Tages! Ich habe mir auf die Schenkel gehauen vor Lachen!

        Übrigens finde ich solche Übungen à la „Wie würde das der ideologische Gegner erklären?“ neben dem Spaß sehr sinnvoll. Wer sich in den anderen hineinversetzen kann, hat mehr Möglichkeiten und kann besser reagieren. Wenn ich mit Schaum vor dem Mund und der Einstellung „Die anderen sind so doof, weil sie so böse sind!“ herumlaufe, werde ich nicht viel gewinnen können.

  4. Warum die toxische Männlichkeit schuld ist? Na, ganz einfach: Die Butches werden dazu genötigt, die hegemoniale Männlichkeit zu performen! Sonst kriegense keine Femme ab! Männer* sollen endlich aufhören, Männlichkeit zu performen!!

  5. Es ist einfacher diese Fakten zu ignorieren als sie zu verrationalisieren. Daher wird man von Feministen nie etwas dazu hören. Und wenn, dann gehts nach 5 Minuten wieder unter.

  6. Kurze Frage:
    „same-sex partnerships, which are statistically more violent than heterosexual relationship“

    Wie sehen das die Schwulen?

    Ist die Aussage zutreffend, weil
    a) Auch Schwule gewalttätiger sind (und man wattebauschenwerfen als Gewahlt definiert)?
    b) Die Lesben so viel gewalttätiger sind, dass sie die Schwule Nicht-Gewalttätigkeit kompensieren?
    c) Schwule statistisch nicht signifikant anders sind als heteros?

    • Bei der ersten Statistik, die ich dazu hörte, war zwischen Schwulen und Heteros der gleiche Abstand wie zwischen Heteros und Lesben.
      Schwule sind die friedlichsten Partner, die man kriegen kann.

      Seitdem habe ich aber auch ein oder zwei Studien gesehen, die Schwule in etwa bei den Heteros einordnen.

      • The National Violence Against Women survey found that 21.5 percent of men and 35.4 percent of women living with a same-sex partner experienced intimate-partner physical violence in their lifetimes, compared with 7.1 percent and 20.4 percent for men and women, respectively, with a history of only opposite-sex cohabitation. Transgender respondents had an incidence of 34.6 percent over a lifetime according to a Massachusetts survey.

        The CDC’s 2010 National Intimate Partner and Sexual Violence Survey, released again in 2013 with new analysis, reports in its first-ever study focusing on victimization by sexual orientation that the lifetime prevalence of rape, physical violence, or stalking by an intimate partner was 43.8 percent for lesbians, 61.1 percent for bisexual women, and 35 percent for heterosexual women, while it was 26 percent for gay men, 37.3 percent for bisexual men, and 29 percent for heterosexual men (this study did not include gender identity or expression).

        • Es gibt eine bedenkenswerte These zu den Bisexuellen: Ein gewisser Prozentsatz von Frauen, die irgendwann erst in Beziehungen mit einer Frau landen, kommen aus einer missbräuchlichen Beziehung mit einem Mann.

          Die bisexuelle Zahl von 61% hat also mit einiger Wahrscheinlichkeit eine satte Selektionskomponente.

    • Die Link-Kette verweißt auf diese Studie: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC1447360/
      Mit diesem Resultat: Prevalence estimates were 34% for psychological/symbolic battering, 22% for physical battering, and 5% for sexual battering. The strongest demographic correlate independently associated with all forms of battering was age 40 or younger, whereas education and HIV serostatus were associated with physical and psychological/symbolic violence.

      • Dein Auszug ist nicht besonders aussagekräftig . Faustregel: schwule Partnerschaften (Männer) sind die am wenigsten gewalttätigsten Beziehungen. Die Beziehungen werden mit zunehmenden Frauenanteil gewalttätiger:

        Gay male[edit]
        Further information: Domestic violence § Same-sex relationships
        26% of gay men report having experienced physical violence, stalking, or rape by their partners.[16] 29% of heterosexual men reported similar violence in the same study.
        Lesbian[edit]
        Main article: Domestic violence in lesbian relationships
        40% of lesbian women reported physical violence by their partners, and 44% reported experiencing physical violence, stalking, or rape by their partners.[16] In contrast, 35% of heterosexual women reported physical violence, stalking, or rape by their partners in the same study.

  7. Passt vielleicht nicht 100%, weil es um gewollte Gewalt geht, aber laut Wiki ist der Anteil der Lesben und Bisexuellen Frauen im BDSM auch höher als in allen anderen Gruppen. Zumindest laut dieser dort angegebenen Umfrage: https://de.wikipedia.org/wiki/BDSM#Vorkommen

    Der Frauenanteil liegt merklich höher als bei den meisten anderen ehemals als Paraphilie eingeordneten Verhaltensweisen. Die Schätzungen über den Anteil sexueller Vorlieben aus dem Bereich BDSM in der Bevölkerung reichen von fünf bis 25 Prozent, je nach der Art der Fragestellung. Eine 1997 veröffentlichte nicht-repräsentative Untersuchung auf Fragebogenbasis über die sexuellen Gewohnheiten US-amerikanischer Studierender kam bei einer Antwortquote von knapp 8,9 Prozent zu dem Ergebnis, dass 15 Prozent der bekennenden homosexuellen Studenten, 21 Prozent der bekennenden lesbischen und bekennenden bisexuellen Studentinnen, elf Prozent der heterosexuellen Studenten und neun Prozent der heterosexuellen Studentinnen BDSM-Phantasien angaben.[13] Praktische Erfahrungen mit BDSM gaben in allen Gruppen um die sechs Prozent der Befragten an. In der Gruppe der bekennenden bisexuellen und bekennenden lesbischen Frauen lag die Quote mit 21 Prozent erheblich höher.

    [13]Leland Elliott, Cynthia Brantley: Sex on Campus. Random House, New York 1997.

  8. Lesben sind sovielen Problemen in ihrem Leben ausgesetzt, sie werden überall benachteiligt und bekämpft, gewissermaßen befinden sich Lesben in einem ungewollten Dauerkrieg gegen die Gesellschaft und besonders gegen das Patriarchat, so dass eine erhöhte Gewalttätigkeit bei ihnen doch ganz einfach zu erklären ist. Ein Kriegstraumatisierter Mann neigt ja auch deutlich mehr zur Gewalt. Wenn man also seriös sein will, würde man Lesben bezüglich ihrer Gewalttätigkeit nur noch mit traumatisierten Soldaten vergleichen und dann würde man feststellen, dass auch Lesben deutlich friedlicher sind als Männer!!!

        • Tja, dann hast du das South Part Trump Problem. Die haben nämlich das Problem, dass Trump soviel Bullshit macht, dass sie es gar nicht mehr parodieren können. Bei den Feministen kann man es auch nicht mehr wirklich parodieren da die meisten Parodien ernst gemeint sein könnten…

          • Das „South Park Trump“ Problem sieht etwas anders aus:

            http://www.thedailybeast.com/why-is-south-park-really-laying-off-trump-in-season-21

            Sie legen Trump nicht deswegen beiseite weil sie nicht mehr hinterherkommen, sondern weil sie die Trump-only-Schiene als Sackgasse ansehen.
            Gemessen an seinen bisherigen Taten ist Trump eigentlich eher langweilig. Die anhaltende Hysterie hat wohl eher damit zu tun dass die Journaille immer noch mit der Bewältigung ihres totalen Versagens vor der Wahl beschäftigt ist.

            Dieses infantil kreischige Fußstampfen der Presse wird immer lächerlicher, das haben die South Park Macher erkannt.

  9. domestic physical abuse among lesbian cohabiting couples is 35.4%

    Das scheint mir doch etwas extrem. Ist das eine ähnlich Klassifizierung wie bei den College-Rape-Hysterie, á la „wurden sie vergewaltigt, oder hätten sie sich einmal ein Kompliment gewünscht, was sie nicht bekamen?“

  10. Ich habe diese Grafik hier schon öfter mal auf Twitter gepostet, wenn es mal wieder um den „bösen Mann“ ging, der ja angeblich so gewalttätig wäre, im Gegensatz zur „liebevollen Frau“

    Lesben vergewaltigen ihre Partnerinnen mehr als zwei mal so häufig wie heterosexuelle Männer und schlagen fast zweimal so häufig zu.

    Das wird dann allerdings regelmäßig mit einem Block gesühnt, weil angeblich frauen- UND lesbenfeindlich. Sprich: Weil nicht sein kann was nicht sein darf.

  11. Das Bild passt über zwei Ecken ins Thema

    60 years ago today on Sept. 4, 1957 the Little Rock Nine students were barred from attending school when governor Orval Faubus ordered the National Guard to prevent them from entering the high school. Pictured here is student Elizabeth Eckford walking away from the school after being turned away. This image ran in the Sept. 16, 1957 issue of LIFE with the following caption: “Jeers from a girl, Hazel Bryant (right), follow Elizabeth Eckford as she walks from Little Rock’s Central High. Guardsmen barred her from school.”

  12. Vielleicht sind Frauen einfach von Natur aus viel gewalttätiger, nur wagen sie es nicht, dass gegen Männer auszuleben, weil sie physisch fast immer schwächer sind. Gegen eine ähnliche starke Frau hingegen ist es viel einfacher.

  13. Pingback: Sexuelle Belästigung, häusliche Gewalt und Ungleichverteilung nach Geschlecht | Alles Evolution

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