„Frauen investieren mehr in eine Beziehung und geben ihr Leben eher zugunsten dieser auf“

Aus dem Gastartikel neulich fand ich eine Passage in Bezug auf Frauen besonders interessant:

Das sind meine bisherigen Erfahrungen in dieser Hinsicht. Sie lassen sich intensiver auf den Partner, auf die Beziehung ein. Sie investieren mehr – nicht nur, was den Abwasch und das Putzen betrifft. Sie denken intensiver und länger darüber nach, wie sie die persönlichen Bedürfnisse und Wünsche des Anderen erfüllen können.
Sie neigen eher dazu, ihr Leben zugunsten der Beziehung aufzugeben.

Ich glaube, dass das tatsächlich viele Frauen so sehen. Oder zumindest mehr Frauen als Männer. Männer können auch teilweise ganz gut einfach neben der Freundin herleben oder sich eher in ihre Arbeit vertiefen. Solange man sich gut versteht, wenn man zusammen ist und kein Stress entsteht sind viele Männer schon ganz glücklich. Frauen sagen im Zweifelsfall eher Sätze wie „ohne ihn gehe ich nirgendwo hin“ oder „Ich konnte nicht schlafen, weil er nicht da wahr“. Frauen brauchen vielleicht auch eher so etwas wie Liebesbestätigungen in Form von Blumen oder sagen so etwas wie „Du sagst mir gar nicht mehr, dass du mich liebst“ oder andere Liebesbeteuerungen. Sie finden dann Männer unromantisch und wollen in der Hinsicht ein mehr an Beziehung und Nähe, wollen, dass der andere auch diese Nähe erfährt und spiegeln da viele ihrer eigenen Wünsche.

Nicht, dass Männer ihrer Freundin/Frau etc nicht sehr verbunden sein können und nicht auch Liebe und Nähe brauchten, aber sie sind im Schnitt in der Hinsicht „sachlicher“.

Ich befürchte auch, dass die Frauen bei dem Denken, wie sie die persönlichen Bedürfnisse und Wünsche des anderen erfüllen, mitunter auch weit entfernt von den tatsächlichen Bedürfnissen und Wünschen sind. „Alles für ihn zu tun“ kann dann bedeuten, dass man einfach schöne Sachen für einen Selbst mit ihm zusammen machen möchte (während der Mann vielleicht eher bei dieser Phrase an einen gekonnten Blowjob denkt, das Öffnen des Hosenstalls nach diesem Satz wird aber eher als unromantisch angesehen) . Sich aufzugeben und wegen ihm eigene Pläne umzuwerfen muss auch nicht das sein, was er gerade will. Schon gar nicht dürfte das seinen „Bedürfnissen und Wünschen“ entsprechen, wenn sie dann, wie ihm Text als Beispiel genannt, schwanger wird, weil sie, da er nicht aus der Stadt will und sie dort keinen Job findet, schwanger wird.

 

90 Gedanken zu “„Frauen investieren mehr in eine Beziehung und geben ihr Leben eher zugunsten dieser auf“

  1. Müsste es nicht heißen:

    „Frauen investieren mehr Emotionen in eine Beziehung und geben ihr Leben eher zugunsten dieser auf“

    ?

    Und ihr Leben aufgeben? Dann brauche ich Mal Beispiele.

    • Hast du denn überhaupt nicht aufgepasst?
      Seit Jahren hämmern es uns Feministen dioch nun schon ein: Mit einer Beziehung (zu einem Mann) endet das Leben einer Frau – sie wird dann zu Sklavin*!

  2. „Sie neigen eher dazu, ihr Leben zugunsten der Beziehung aufzugeben.“

    Echt? Selbst die Allmendinger hat sich verraten:
    „Der Heiratsmarkt bezahlt Frauen besser als der Arbeitsmarkt!“
    https://allesevolution.wordpress.com/2017/08/29/der-heiratsmarkt-bezahlt-frauen-besser-als-der-arbeitsmarkt/

    Ist es wirklich so unverständlich, warum Frauen sich angeblich „aufgeben“?

    Insbesondere das Bild der Frauen in den 50er Jahren, die in Trauben vor den Werkstoren auf ihre Männer am Zahltag warteten, zeigt doch, dass die Männer es nicht verstanden haben, für ihre Rechte zu kämpfen:

    „Meine Lohntüte gehört mir! Geh selber arbeiten!“
    hätte es als männliche Antwort auf den weiblichen Anspruch
    „Mein Bauch gehört mir!“
    kommen müssen.

    Nichts kam!

    Angesichts der Tatsache, dass viele Männer die Sache mit dem Gender Pay Gap, der damit zusammenhängenden weiblichen Diskriminierung und dem bösen Patriarchat glauben, habe ich die Hoffnung verloren, dass ich ein Erwachen eines „männlichen Bewusstseins“ bei Lebzeiten noch erleben werde.

    Diese Lemminge lassen sich mit masochistischer Wollust in einem neuen, matriarchalen Mittelalter treiben.

    • „Diese Lemminge lassen sich mit masochistischer Wollust in einem neuen, matriarchalen Mittelalter treiben.“

      Ich verbiete mir kategorisch derartige Ansichten – doch manchmal werde ich schwach (der Lemming in mir macht schlapp), und dann sehe ich’s genau so.

  3. Eine Beziehung hält sich ja nicht von selbst am Leben.
    Da müssen schon beide etwas dazu beitragen. Ohne alles haarklein gegeneinander aufzurechnen, sollte langfristig die Bilanz ungefähr ausgeglichen sein, ohne dass einer den Eindruck hat, immer draufzahlen zu müssen.

    Ich habe allerdings schon den Eindruck, das Frauen oft mehr in eine Beziehung investieren. Ob deren Männer das überhaupt so wollen und würdigen, ist fraglich.
    Einige Male habe ich im Bekanntenkreis erlebt, dass einzelne Frauen so völlig in ihrer Beziehung aufgehen, dass sie gar keine eigene, individuelle Persönlichkeit mehr zu haben scheinen (so wirkt das zumindest nach Außen).
    Das muss doch auch langweilig für den betreffenden Mann sein, und geht mit Sicherheit auf Kosten der sexuellen Spannung.

    • Einspruch Euer Ehren:

      Wer seine Liebe bz. Vagina (Vilar) verkauft zahlt nicht drauf. Alle Knigges mach(t)en den Mann zum Sklaven der Frau.

      Sex geben um sich damit wasauchimmer zu erkaufen heißt gemeinhin Prostitution.

      Davon abgesehen veranlassen Verliebtheitshormone den Mann sich mehr zu investieren, meistens in Arbeit, Zuwendung, Liebkosungen, teure Geschenke usw… usf… Die Frau investiert lediglich mehr in die Aufzucht der Tiere (Breisäcke) auch Kinder genannt. Man kann das als Familie sehen. Der Clan ist aber der Hauptverband.

      Außerdem tendieren Männer mehr zu Starking, mehr Investition in eine Beziehung geht nicht.

      Geben und Nehmen, hah, und wer macht die Rechnung. 1 x Orgasmus = 110 x Mülltüte runter tragen????

      Oder 1 x Windelwechsel = 1 Tag keine Widerrede.

      Ist Investieren in die Unversehrtheit (bei Gefahr für Leib und Leben) der Familie keine Investition?

      • Ist Investieren in die Unversehrtheit (bei Gefahr für Leib und Leben) der Familie keine Investition?

        Doch. Genauso auch wie seine Arbeitskraft. Bloß inverstiert er das nicht ausschließlich in die Frau bzw. Beziehung, sondern es kommt ihm auch selbst direkt zugute.
        Das ist eine Frage der Prioritäten, und die ändern sich dann wieder, sobald es gemeinsame Projekte (z.B. Kinder) gibt.

        • „Bloß inverstiert er das nicht ausschließlich in die Frau bzw. Beziehung, sondern es kommt ihm auch selbst direkt zugute.“

          Ich wäre mir da nicht so sicher, dass die Investition so sehr darauf ausgerichtet ist, der Frau oder ihm selbst zugute zu kommen. Es geht doch zuallererst um die Kinder; all das, was ich leiste kommt ihnen zugute, wenn Frieden und Wohlstand herrscht.

          Ich selbst oder die Frau kann im Jenseits nichts mitnehmen. Also ist all das, was wir schaffen FÜR die Kinder. Ob wir das wollen oder nicht, die Evolution schreibt uns das vor.

    • Das muss doch auch langweilig für den betreffenden Mann sein, und geht mit Sicherheit auf Kosten der sexuellen Spannung.

      Wenn Männer so „investieren“ laufen Frauen in der Tat schreiend weg. Aber umgekehrt gilt das nicht. Frauen dürfen für Männer schwach und abhängig sein.

      • Eine zeitlang schmeichelt es sicher dem Ego, wenn eine Frau sich völlig auf den Mann fokussiert.
        Aber auf Dauer lässt sich IMHO kein Mann durch solche Selbstaufgabe binden, so dass er lieber nach neuen Herausforderungen suchen wird (Coolidge-Effekt).

        • Ganz Schwarz/Weiß wird man das nicht unterscheiden können. Aber genau diese Fokussierung der Frau ist es, die Männern die Sicherheit gibt, dass die Kinder dieser Frau die des Mannes sind. Der Mann mag sich daher in der Tat andere Herausforderungen suchen, wenn es ihm um die Eroberung geht. Aber wenn er eine Familie gründen will (oder wegen des sicheren Sex die Bindung schätzt), dann ist diese Unterwerfung der Frau geradezu notwendig und keineswegs schädlich.

        • „Eine zeitlang schmeichelt es sicher dem Ego, wenn eine Frau sich völlig auf den Mann fokussiert.
          Aber auf Dauer lässt sich IMHO kein Mann durch solche Selbstaufgabe binden, so dass er lieber nach neuen Herausforderungen suchen wird (Coolidge-Effekt).“

          Eine zeitlang schmeichelt es sicher dem Ego, wenn ein Mann sich völlig auf die Frau fokussiert.
          Aber auf Dauer lässt sich IMHO keine Frau durch solche Selbstaufgabe binden, so dass sie lieber nach neuen Herausforderungen suchen wird (Coolidge-Effekt).

          Ist das falscher?

          „Aber wenn er eine Familie gründen will (oder wegen des sicheren Sex die Bindung schätzt), dann ist diese Unterwerfung der Frau geradezu notwendig und keineswegs schädlich.“

          Irgendwie missfällt mir dieses Konzept. Es klingt zu sehr nach Krieg.
          Was mach ich falsch mit meiner Frau, dass wir seit fast 10 Jahren eine Beziehung auf Augenhöhe leben?

          • Was mach ich falsch mit meiner Frau, dass wir seit fast 10 Jahren eine Beziehung auf Augenhöhe leben?

            Kommt drauf an, was Du erreichen willst. In der Regel funktionieren solche Konstellationen, weil Dein SMW (sexueller Marktwert, ein hässliches Konzept für Romantiker) hinreichend höher als ihrer ist und ihrer altersbedingt zudem schneller fällt. Solange Du nicht maximieren willst, wie schön die Frau an Deiner Seite ist, funktioniert das wunderbar und entspricht genau meiner Empfehlung für sichere Beziehungen. Aber versuch mal dasselbe mit einer 22jährigen Stripperin und Du wirst sehen, was ich meine.

  4. Die pure Behauptung etwas investiert zu haben und etwas aufzugeben ist die perfekte Grundlage dafür ständig neue Forderungen zu stellen und Zins und Zinseszins zu verlangen. Aber wie sieht die Investition denn aus von seiten der Frauen? Welches Leben geben sie denn auf? Das Single-Leben, in dem sich niemand um sie kümmert, in dem sie von ihren Latte Macchiato Freundinnen verspottet wird?
    Aus der Perspektive des (schwachen) Mannes besteht die Investition in erster Linie im Zugang zu ihrer (überteuerten) Spieldose.

  5. „Leben aufgeben“ ist hart, aber viele Freundinnen von mir sind in ihren Beziehungen oft tatsächlich der kompromissbereitere Part. Auch von mir erkenne ich einige solcher Verhaltensweisen. Dennoch, auch wenn es vielleicht biologisch begünstigt ist bei Frauen, so ist es doch immer die eigene Entscheidung jeder Frau, sich zugunsten ihres Mannes zurückzunehmen oder eben nicht. Manchen ist Harmonie, Anerkennung und Fürsorge eben wichtiger als die eigene Entscheidung durchzuführen. Daher sollten beide Verhaltensweise akzeptiert sein, von wegen Handlungsfreiheit und so. Was ich natürlich schwierig finde, ist, wenn ein Partner den anderen zu etwas drängen will oder unter Druck setzt. Da bin ich mir aber sicher, dass Männer und Frauen das oft in gleichem Ausmass, wenn auch mit anderen Mitteln tun, das hat nichts mit dem Geschlecht zu tun. Menschen sind halt doof.

    • „Menschen sind halt doof“ ist aber hart 😉

      Zudem dürfte dieses „sich zurücknehmen“ auf Bereiche beschränkt sein, die der Frau einfach nicht wichtig sind. Wenn frau eine eigene Agenda hat, wird sie diese in den zentralen Elementen auch verfolgen und durchsetzen. Da kommen dann die PSYOP-Methoden der Frau zum Einsatz.

      Interessant dürfte die Frage sein, ob es angesichts moderner Kommunikationsmittel und der hohen Mobilität überhaupt noch nennenswert vorkommt, dass frau mit Beginn einer Beziehung ihr weibliches Netzwerk aufgibt. Echte Gender-Studies würden dies untersuchen, rein aus wissenschaftlicher Neugierde…

  6. Frauen investieren in Beziehungen und geben ihr Leben auf. Aber was investieren sie, und was geben sie auf?
    Hierzu Esther Vilar:

    „Und alle diese Frauen »geben aus Liebe eine Karriere auf«. Jedenfalls erzählen sie das dem Mann, und der glaubt es. Der Gedanke, daß er durch seinen Antrag die Frau im letzten Augenblick vor der Mühe eines Abiturs oder Staatsexamens gerettet hat, wäre nicht so schmeichelhaft für ihn, deshalb schiebt er ihn weit von sich und berauscht sich statt dessen an der »kompromißlosen« Liebe, die diese Frau nach ihren eigenen Angaben für ihn empfindet. Wer weiß, denkt er – immer seinen eigenen Wertmaßstäben folgend -, vielleicht wäre eines Tages aus ihr eine berühmte Chirurgin (gefeierte Primaballerina, brillante Journalistin) geworden – und das alles hat sie aufgegeben, für ihn! Die naheliegende Idee, daß sie lieber die Frau eines berühmten Chirurgen, mit dessen Einkommen, dessen Prestige und ohne dessen Arbeit und Verantwortung ist, kommt ihm nicht. Er nimmt sich vor, ihr das Leben an seiner Seite so angenehm wie möglich zu gestalten, damit sie ihr großes Opfer nie bereuen muß.“

    „Für die Frau bedeutet Liebe Macht, für den Mann Unterwerfung. Für die Frau ist Liebe ein Vorwand für
    kommerzielle Ausbeutung, für den Mann ein emotionsgetränktes Alibi für seine Sklavenexistenz. »Aus
    Liebe« tut die Frau Dinge, die ihr nützen, der Mann solche, die ihm schaden. Die Frau arbeitet »aus Liebe« nicht mehr, wenn sie heiratet; der Mann arbeitet, wenn er heiratet, »aus Liebe« für zwei. Die Liebe ist für beide Teile ein Kampf ums Überleben. Aber der eine überlebt nur durch Sieg, der andere nur durch Niederlage. Es ist eine Ironie, daß die Frauen auch ihre größten Gewinne im Augenblick ihrer größten Passivität ernten und daß ihnen das Wort »Liebe« auch bei ihrem erbarmungslosesten Betrug am Mann den Glorienschein der Selbstlosigkeit gibt.
    Der Mann vernebelt sich mit »Liebe« seinen feigen Selbstbetrug und macht sich glauben, seine sinnlose Sklaverei für die Frau und deren Geiseln sei ehrenhaft und habe einen höheren Sinn. Er ist zufrieden mit seiner Rolle, als Sklave ist er am Ziel seiner Wünsche. Und weil die Frau ohnehin nur Vorteile aus diesem System zieht, wird sich nichts ändern; das System zwingt sie zwar zur Korruption, aber niemand findet etwas dabei. Man darf von einer Frau nichts anderes erwarten als Liebe, solange
    sie damit alles andere eintauschen kann. Und den zum Sklaven dressierten Mann werden seine Anstrengungen immer nur im Sinn der Dressur weiterbringen, nie zu seinem Vorteil. Er wird immer noch mehr leisten, und je mehr er leistet, desto weiter wird die Frau sich von ihm entfernen. Je mehr er sich ihr anbiedert, desto anspruchsvoller wird sie werden. Je mehr er sie begehrt, desto weniger wird er selbst für sie begehrenswert sein. Je mehr er sie mit Komfort umgibt, desto bequemer, desto dümmer, desto unmenschlicher wird sie werden, und desto einsamer er selbst.
    Nur die Frauen könnten den Teufelskreis von Dressur und Ausbeutung brechen. Sie werden es nicht tun, es gibt dafür keinen rationalen Grund. Auf ihre Gefühle darf man schon gar nicht hoffen -, Frauen sind gefühlskalt und ohne jedes Mitleid. Die Welt wird also immer weiter in diesem Kitsch, in dieser Barbarei, in diesem Schwachsinn Weiblichkeit versinken, und die Männer, diese wunderbaren Träumer, werden niemals aus ihren Träumen erwachen.“

    • Es ist erstaunlich wie wir alle (mittlerweile mit wenigen Ausnahmen) dazu dressiert worden sind, Frauen zu bemitleiden, und wie gut sie es verstehen, sich als Opfer zu inszenieren. Frauen investieren also mehr in eine Beziehung. – Oh, das arme Hascherl, das sich um LIebe bemüht und sein Leben für ihn aufgibt, während der Mann eiskalt und egozentrisch sein Ding durchzieht. Dabei ist dieses ganze Konzept nicht schwer zu durchschauen. Denn niemand zwingt Frauen dazu, eine Beziehung einzugehen, und etwas darin zu investieren. Wenn sie es tut, hat sie Gründe dafür. Sie investiert, weil sie einen Nutzen erwartet.

    • Wie Ester Vilar als Frau zu seinem tiefen Verständnis von Liebe gekommen ist, ist mir bis heute schleierhaft. Dafür muss man tatsächlich zu einem multi-perspektivischen Verständnis in der Lage sein, was sich bei Frauen im Allgemeinen nicht beobachten lässt.

    • Die Esther hat ja viel Wahres geschrieben, und um Erkenntnis zu vermitteln muss man zwangsläufig auf die Spitze treiben.

      Die Realität ist aber in Wirklichkeit nicht so schwarz-weiß, sondern eher grau. Frauen arbeiten ja auch, oft sogar gern. Und viele der beschriebenen psychologischen Mechanismen sind typisch menschlich, ein Mann, der von einer Frau alles gemacht bekommt, der wird auch anspruchsvoll und dumm, kenne ich einige Exemplare aus der älteren Generation.

      Die Frage, wer in eine Beziehung „mehr investiert“, finde ich schon irgendwie komisch. Vielleicht führt mein Bekanntenkreis und ich vollkommen atypische Beziehungen, aber ich könnte nichtmal beantworten, woran man das festmachen soll. Am Job? Am Geld? Am Wohnort? Emotional? Den Freundeskreis betreffend? Männer in festen Beziehungen verlieren doch oft ihren alten Freundeskreis, weil der nicht selten aus Singlemännern besteht und meist nur in der Single-Freizeit zu Feierabend gepflegt wird, während Frauen meist sehr viel bewusster ihre sozialen Kontakte pflegen. Aber ist der Verlust des Singlefreundeskreises eine „Investition“? Ich habe das nie so empfunden.

      Irgendwie eine schräge Debatte, die ich nicht so richtig nachvollziehen kann.

      • Mit Freunden (ich mein jetzt die mit denen man eine Leiche verstecken könnte) nichts mehr zu unternehmen, weil die Holde die ganze Zeit belegt ist solange keine Investition wie man diese Quality Time durch eine andere Quality Time ersetzt (knickknack), wenn das aber mal vorbei ist, kann man nur hoffen dass der alte Freundeskreis verständnisvoll genug ist dass zu entschuldigen.
        Es kommt wohl auch darauf an wie beide Partner sich ihre Zeit aufteilen. Einer (Teilzeit)hausfrau fällt es sicher leichter, ihr soziales Netzwerk neben der Beziehung aufrechtzuerhalten, reduziert aber dafür fällt ja auch der ganze Partnersuchaufwand weg.
        Wenn man aber sonst seine sozialen Kontakt (die vielleicht nicht unerheblich zum Akkuaufladen sind) nur in der Freizeit aufladen kann, weil man so keine Zeit dafür hat, dann kann dass schon irgendwo zum vereinsamen führen. Der Socialmediascheiß ersetzt dass nur zum Teil.

        Gab es nicht schon Untersuchungen dazu wie Männer im Endeffekt ihre Sozialen Kontakte verlieren bzw. auf die der Frau verlagern wenn Sie eine Beziehung eingehen?

        • „Mit Freunden (ich mein jetzt die mit denen man eine Leiche verstecken könnte)“

          Hast du so einen Freund? Ich kenne keinen Mann, der über längere Zeit derart tiefe Freundschaften pflegt.

          Allerdings ist meine Lebenssituation vermutlich (hoffentlich noch) nicht repräsentativ, durch die innerdeutsche Migration, von mir und auch faktisch meines gesamten früheren Freundeskreises, sind sowieso so gut wie alle Kontakte abgebrochen. Ich habe das teilweise sogar forciert, Freundschaften über große Entfernungen zu erhalten, ist sehr aufwendig und blockiert die Zeit für Neues. Nur: das Neue kam nicht so richtig (was sicher auch an mir lag und daran, dass ich bald eine Beziehung hatte).

          „wie Männer im Endeffekt ihre Sozialen Kontakte verlieren bzw. auf die der Frau verlagern wenn Sie eine Beziehung eingehen?“

          Ich bin ehrlich gesagt auch ganz froh, dass sie sich um den Kram kümmert, mir ist er sehr lästig. Auch ein Grund, warum ich keine neuen festen Freunde habe. Ich scheue die damit verbundene soziale Arbeit. Dafür kann ich mir den Luxus erlauben, kein WhatsApp zu haben 🙂

          Da hast du schon recht, falls meine Ehe mal scheitert, muss ich mühsam alles wieder errichten (abgesehen vom Kontakt mit den eigenen Kindern), denn ohne Frau UND ohne Freunde führt geradewegs in die Depression…

          • Leiche verstecken weniger, Pferde stehlen ja, aber ich nehme mich schon lange nicht mehr als Maßstab aller Dinge.
            Das ist auch nicht mein Motivator für diese Themen. Beispiel: Ich hab keine Kinder, trotzdem bin ich der Meinung dass die Sorgerechtspraxis bei uns unter aller Kanone ist.
            Das geht eher nach dem Motto: „Man muss nicht Koch sein um zu merken dass eine Suppe versalzen ist.“

  7. Ich beobachte auch, dass viele Frauen viel ihres Lebens aufgeben, wenn sie in einer Beziehung sind. Das sind dann so Dinge wie, dass man nicht mehr alleine bzw mit Freundinnen ausgeht, sich allgemein weniger mit ihnen trifft und nur noch mit dem Partner herumhängt.
    Ob das der Beziehung allerdings für gut, wenn man ständig aufeinander hängt, da habe ich so meine Zweifel.

    Ich sehe das ähnlich wie Anne, dass eine Beziehung eben ein Geben und Nehmen sein sollte, bei dem es sich ungefähr ausgleicht. Und da braucht man auch keine Rechnungen aufmachen wie viel Sex jetzt gegen Hilfe im Haushalt oder ähnliches wert ist. Es ist dann richtig und ausgeglichen, wenn beide sich stuck fühlen und glücklich mit der Situation sind!

    „„Alles für ihn zu tun“ kann dann bedeuten, dass man einfach schöne Sachen für einen Selbst mit ihm zusammen machen möchte (während der Mann vielleicht eher bei dieser Phrase an einen gekonnten Blowjob denkt, das Öffnen des Hosenstalls nach diesem Satz wird aber eher als unromantisch angesehen)“

    Wobei das allerdings abhängig davon wie der Partner es rüberbringt tatsächlich ugh sehr romantisch sein kann! Zumindest nach meiner Auffassung von Romantik. Und mit zu viel Kitsch kann ich sowieso nichts anfangen.

    • „Ich beobachte auch, dass viele Frauen viel ihres Lebens aufgeben, wenn sie in einer Beziehung sind. Das sind dann so Dinge wie, dass man nicht mehr alleine bzw mit Freundinnen ausgeht, sich allgemein weniger mit ihnen trifft und nur noch mit dem Partner herumhängt.“

      Das ist bei Männern genauso. Einige meiner Freunde waren richtiggehend vom Erdboden verschwunden sobald sie eine Freundin hatten.

    • „Sex jetzt gegen Hilfe im Haushalt “ und das soll eine Gegenrechnung sein?
      Heißt das nun, dass Frauen Sex gar keinen Spaß macht? Dass Sex so etwas wie das Klo mit der Zahnbürste putzen ist?
      Falls dem nicht so ist, dann ist Sex einfach ein Geben und Nehmen ohne, dass jemand dabei mehr verliert oder gewinnt und eignet sich nicht für eine Aufrechnung.

      • Lustig – vorallem dann noch der Verweis auf den Blowjob; das ist ja nun wirklich eine SexPraktik, die primär die Mädels selber wollen (jaja, eigene Wahrnehmung)

          • Meine Behauptung (basierend auf eigener Wahrnehmung der (Nicht-Stich) Probe n=1) lautet:
            Frauen wohlen den BlowJob ‚verrichten‘.

      • @PfefferumdSalz:

        Hast du mich nicht richtig verstanden oder soll dein Kommentar als Ergänzung zu interpretieren sein?
        Ich sprach ja gerade davon, dass ich irgendwelche Arten von Aufrechnung komplett daneben finde. Außerdem habe ich bei dem Beispiel keine Geschlechter erwähnt, könnte also auch umgekehrt verstanden werden.

        • Ich sprach ja gerade davon, dass ich irgendwelche Arten von Aufrechnung komplett daneben finde.

          So hast du das nicht ausgedrückt. Du meintest, dass es „ein Geben und Nehmen sein sollte, bei dem es sich ungefähr ausgleicht“. Das ist schon eine Art von Aufrechnung.

          • @FS:
            „So hast du das nicht ausgedrückt. Du meintest, dass es „ein Geben und Nehmen sein sollte, bei dem es sich ungefähr ausgleicht“. Das ist schon eine Art von Aufrechnung.“

            Das hat doch überhaupt nichts mit Aufrechnung zu tun. Wenn du eine Beziehung nicht als ein Geben und Nehmen empfindest, hast du eine merkwürdige Auffassung von Beziehung! Ich schrieb außerdem :

            “ Es ist dann richtig und ausgeglichen, wenn beide sich gut fühlen und glücklich mit der Situation sind!“

            Und dabei spielt es überhaupt keine Rolle, wer jetzt was wie macht.
            Ich denke sogar, dass der Zustand realistisch betrachtet mit viel und gutem Sex am einfachsten zu erreichen ist!

    • Hier ist meine Beobachtung natürlich wieder sehr von meinem speziellen Umfeld geprägt, also nicht zwingend verallgemeinerbar, aber wie ich es mitkriege, haben Männer in Beziehungen für gewöhnlich kein Problem damit, wenn ihre Freundin sich mal einen „Mädelsabend“ nimmt – eher stört es die Frauen, wenn er sich einen „Jungsabend“ nimmt, so dass alles zusammen unternommen werden muss.
      Da kann man sich aber fragen, ob das wirklich ein Zugeständnis der Frau ist.

      Um noch weiter zu gehen, muss ich sogar sagen, dass es weniger Einfluss auf mich hat, wenn eine weibliche Bekannte in einer Beziehung ist, als wenn es um einen männlichen Bekannten geht. Er ist dann schwer zu erreichen und macht alles mit ihr aus, sie kriegt man trotzdem ganz gut zu fassen.

    • „Ich beobachte auch, dass viele Frauen viel ihres Lebens aufgeben, wenn sie in einer Beziehung sind. Das sind dann so Dinge wie, dass man nicht mehr alleine bzw mit Freundinnen ausgeht, sich allgemein weniger mit ihnen trifft und nur noch mit dem Partner herumhängt.“

      Das ist die Definition einer Beziehung, ja. Tun Männer genauso, vermutlich sogar noch konsequenter.

      Das hat aber nichts mit „viel ihres Lebens aufgeben“ zu tun, sondern sie tauschen eine weniger befriedigende Lebenssituation (Singleleben), gegen eine befriedigendere (Partnerschaft) ein. Die Erkenntnis mag für die Freunde, die zurückbleiben, hart sein, aber genauso ist es. Anders ist es auch nicht denkbar, da die (i.d.R. sehr knappe) Freizeit sich ja nicht mitvermehrt, nun aber anders priorisiert wird. Oft sind es die Singlefreunde selbst, die die Trennung beschleunigen, da sie ihre Aktivitäten und Planungen ja nicht auf die geänderten Lebensumstände des Verpartnerten ausrichten wollen.

      Man gibt ja auch nicht „viel seines Lebens“ auf, wenn man sich ein Auto kauft und plötzlich nur noch sporadisch Fahrrad fährt.

  8. Ich habe meine (eine) ernsthafte Beziehung zu einem Mann übrigens nie in Investitionen aufgerechnet. Au diese Idee wäre ich gar nicht gekommen. Ich denke aber das hat mit dem Luxus zu tun, den sich nur Homos erlauben können. Wer nicht versehentlich (oder absichtlich) schwanger bzw. Vater werden kann, muss sich um INvestitionen auch keine Gedanken machen.
    Ich möchte Frauen darum auch keinen Vorwurf machen. Sie darf sich irren, aber bei der Entscheidung, welche Samenzellen sie befruchten dürfen und wer in Zukunft für sie und das Kind arbeitet, sollte sie sich nicht allzu oft irren. Sie sollte investieren und selektieren.

      • @elmardiederichs:

        Ich habe eben genau das nicht geschrieben. Ich schrieb, es sei unnötig alles aufzurechnen und die Beziehung so dann gut, wenn beide mit der Situation glücklich sind!
        Bitte nicht meine Worte verdrehen!

        • Eine nicht bloß unvollständige (wie lange liefs denn jetzt?), sondern geradezu kryptische Antwort.
          Ich verstehe es spontan so, dass er fremdgegangen ist und Dich das so verletzt hat, dass Du Schluß gemacht hast, was Du aus heutiger Sicht (wie lang ists her?) für einen Fehler halten möchtest?

          • Hattet Ihr nicht darüber gesprochen vorher?
            Falls nicht lauteten die Anschlußfragen: Aber wie kann das denn sein, dass Du als schwuler Mann stillschweigend sexuelle Treue vorausgesetzt hast? Widerspricht das nicht ohnehin Deinem natürlichen Bedürfnis?

  9. Der Denkfehler, der hier auftaucht, lautet: „Das was ich will und für wichtig halte, ist auch für die Beziehung insgesamt wichtig.“

    Es ist im Grunde derselbe Irrtum wie beim Bemessen von Sex und Freundschaft: Beiden wird von Männern und Frauen (im Schnitt) ein unterschiedlicher Wert beigemessen, weil sie jeweils schwieriger oder leichter zu bekommen sind. D.h. was einem selbst wichtig ist, kann für den Partner ganz unwichtig sein.

    Das zu tun, was einem selbst wichtig wäre, und daraus dann abzuleiten, dass man doch soviel für den anderen getan hat, deutet nicht darauf hin, dass man sich mit den Wünschen und Bedürfnissen des Partners auskennt oder auseinandergesetzt hat. Man stelle sich den Klischee-Mann vor, der gegenüber seiner Partnerin meckert:

    „Och Mensch, ich gebe Dir Zeit für Hobby und Abende/Wochenenden mit Deinen Freundinnen – und wenn wir zusammen sind, bin ich für mehrmals täglich Sex bereit. Du siehst, ich investiere richtig viel in unsere Beziehung. Du bist so undankbar!“

    Eine gute Beziehung wäre doch, eigene Wünsche zu äußern, auf den Partner zu hören und dann einen Kompromiss auszuhandeln. Die klagenden Frauen aus dem Gastartikel aber waren entweder nicht bereit oder nicht fähig, Wünsche zu äußern und etwas auszuhandeln. D.h. alles wurde auf den Partner abgeladen, der doch bitte auch noch erkennen oder erforschen müsste, was sie wollen. Sieht so eine aktive „Beziehungsarbeit“ aus? Frau passiv, Mann aktiv – mit modernen Geschlechterrollen hat das jedenfalls wenig zu tun.

      • Das ist gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit (GMF). Das lehne ich ab.

        Es gibt keinen Kontext, in dem die Aussage „XY sehen sich als Mittelpunkt der Welt und sind unfähig zur Empathie.“ in Ordnung wäre. Auch als „Satire“ oder „Polemik“ nicht.

        Auf eines können wir uns aber verlassen: Solche Kommentare werden herumgereicht, um zu beweisen, was für böse Menschen sich hier in der Blogblase tummeln.

        • „Mir scheint, dass sich viele Frauen als Mittelpunkt der Welt sehen. Weiter scheinen mir häufig Frauen unfähig zur Empathie gegenüber (den Problemen von) Männern.
          Besonders unerfreulich ist die Kombination der beiden Eigenheiten, die meiner Wahrnehmung nach häufig bei Frauen anzutreffen ist“.

          So wäre das „mitigiert“:
          * Ich-Botschaften
          * Quantifiziert („Nicht alle“)

          Hilft aber nicht der Diskussion weiter, und ist eher ätzend zu lesen.

          • Hilft aber nicht der Diskussion weiter, und ist eher ätzend zu lesen.

            Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit (GMF) hilft noch weniger bei einer Diskussion weiter. Sie verhindert ja jede Diskussion.

            Das Argument „dann kann man’s nicht knackig formulieren“ gilt nicht. Sonst könnte man ja auch so Sachen wie „killallmen“ rechtfertigen mit dem Hinweis, man könnte ja Kritik an Männern nicht knackig formulieren… es ist eher umgekehrt: Wenn ich es nicht hinbekomme, Kritik zu formulieren, ohne eine Gruppe pauschal abzuwerten, sollte ich an meiner Ausdrucksweise arbeiten.

          • Deinen Punkt finde ich nachvollziehbar.
            Hängt natürlich vom Kontext (Gesprächspartner, Gepflogenheiten) ab.

            Die „Gefahr“, dass hier Aussagen von irgendwem herausgepickt werden gibt es natürlich – die Frage ist, ob die Adressaten der Posts und Kommentare eher die Stammleser und Kommentatoren sind, oder eben solche, die eher nur mal vorbeikommen und Samthandschuhe als Umgangston erwarten.
            Hat beides seine Vor- und Nachteile.

          • @Graublau

            „Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit (GMF) hilft noch weniger bei einer Diskussion weiter. Sie verhindert ja jede Diskussion.“

            Nein, das Gegenteil ist der Fall.

            Über Individuen zu diskutieren ist vollkommen zwecklos, da halt jedes Individuum individuell ist. Da landest du direkt im Schneeflockenuniversum, indem sich alles um den eigenen Bauchnabel und die eigenen Gefühle dreht, die Erkenntnis aber nahe Null bleibt.

            Du brauchst immer zuerst eine Gruppe, mit bestimmten (auch negativen!, nichts ist nur positiv!) Gruppeneigenschaften, sonst kann gar keine sinnvolle Diskussion stattfinden. Welche Eigenschaften, bei welcher Gruppe, wie stark ausgeprägt sind, bietet für sich allein schon reichlich Diskussionsstoff und Möglichkeit für Anektoden.

            Lass den GMF-Müll weg, das ist Sprachzensurschule der SJW und führt direkt in die geistige Sackgasse,

        • „Auf eines können wir uns aber verlassen: Solche Kommentare werden herumgereicht, um zu beweisen, was für böse Menschen sich hier in der Blogblase tummeln.“

          Das find ich ja immer kurios. Da wurdest du als Mann, evtl. auch als Maskulist und/oder auch noch als AfD-Symphatisant wieder und wieder und wieder auf jede erdenkliche Art durch Leitmedien und Politik wüst und unsachlich mit den schlimmsten Beschimpfungen eingedeckt. Und alles was dich besorgt ist dass Jemand schlecht von dir denken könnte, weil unser Blog-Homo vom Leder zieht.

          Hallo! Aufwachen! Sie beschimpfen dich auch dann, wenn du ihnen keinen Anlass dazu gibst. Sie werden erst dann sachlich und fair werden, wenn sie sich durch gesellschaftlichen Druck dazu gezwungen sehen. Auch dann werden einzelne Entgleisungen keine Rolle spielen.

          Außerdem: Ein wenig Bissigkeit und Zuspitzung kann eine Debatte auch anheizen, muss sie nicht automatisch ersticken.

  10. „Frauen sagen im Zweifelsfall eher Sätze wie „ohne ihn gehe ich nirgendwo hin“ oder „Ich konnte nicht schlafen, weil er nicht da wahr“.“

    In einem relativ neuen Buch zu Männern und Frauen hab‘ ich gelesen, Frauen seien „the worrying sex“. Und man müßte jetzt genau schauen, was mit „investieren“ gemeint ist. Hier zwei mögliche Interpretationen:

    a) sich ständig „einen Kopf machen“, wegen alles und nichts. In der Regel ohne Ergebnis, in der Regel ohne Konsequenz – dafür untermalt mit effektvollem Theater
    b) in irgendeiner Form arbeiten oder Aufwendungen tätigen – mit konkreten Ergebnissen, mit Konsequenzen (zu denen natürlich auch Mißerfolge gehören)

    Mein Verdacht: Frauen investieren eher im Sinne von a) als im Sinne von b). Das müßte man jetzt natürlich konkret untersuchen, ob so eine Verallgemeinerung wirklich haltbar ist. Anekdotische Evidenz reicht hierfür nicht aus.

    Um nur mal den Unterschied zwischen a) und b) zu veranschaulichen: Ich mußte mal kurzfristig ein Projekt in Basel antreten und hatte Probleme, dort eine geeignete Unterkunft zu finden. Meine Mutter hat eine Woche lang ein Riesen-Theater gemacht. Mein Vater hat gar kein Theater gemacht – er hat mir Adressen von zwei Zimmervermietungen an der Grenze genannt (er arbeitet dort unten, kennt sich also ganz gut aus), und dann hat er noch gesagt: „Viel Glück – falls es nicht klappt (z. B. wegen Messe), dann kannst Du auch ein paar Tage bei uns schlafen.“

    So, wer von den beiden hat jetzt *mehr* „investiert“?

  11. Also auch in meinem Umfeld investieren Frauen nichts. Viele Fraueb haben kein Interesse und glucken daher immer auf dem Mann. Der Mann soll hier Hobbys Freunde und alles aufgeben. Finanzielle Bespaßung wird vorausgesetzt.
    Wer kennt übrigens eine Frau, die sich für den Mann opfert.

  12. Mit meiner ersten festen Partnerschaft war für mich z.B. klar, dass die Idee „mal für ein Jahr wenigstens ins Ausland gehen“ gestorben war. Für unsere Töchter hoffe ich, dass sie anders ticken werden, aber da steckste halt letztlich nicht drin…

    „Frauen brauchen vielleicht auch eher so etwas wie Liebesbestätigungen in Form von Blumen oder sagen so etwas wie „Du sagst mir gar nicht mehr, dass du mich liebst“ oder andere Liebesbeteuerungen“

    Diesen Satz sollte man als starkes Warnzeichen empfinden.

    Ich habe es als großen Triumph empfunden, als mein Mann (wir lebten aus Gründen quasi sofort zusammen) erstmals vom Einkaufen Dinge mitbrachte, die speziell _ich_ mag. Für mich war es immer eine Selbstverständlichkeit mir zu merken, was er (wie) gern isst und trinkt und es bereitzustellen, für ihn war das einer von mehreren gemeisterten Entwicklungsschritten hin zur Beziehungsfähigkeit.

    Dass in ihm ein nicht zu verachtender Romantiker steckt, hab ich zwar früh geahnt, aber um ihn rauszulassen brauchte er neben Zeit auch Sicherheit. Was daran liegt, dass sein generelles Liebeskonzept darauf beruht, wo im Gegensatz dazu ich der impulsive Love at first sight-Typ bin.

    • „Ich habe es als großen Triumph empfunden, als mein Mann (wir lebten aus Gründen quasi sofort zusammen) erstmals vom Einkaufen Dinge mitbrachte, die speziell _ich_ mag. Für mich war es immer eine Selbstverständlichkeit mir zu merken, was er (wie) gern isst und trinkt und es bereitzustellen, für ihn war das einer von mehreren gemeisterten Entwicklungsschritten hin zur Beziehungsfähigkeit.“

      Eine sehr weibliche Sicht. Aus Sicht eines Mannes, macht man den Mund auf, wenn man was mitgebracht haben will. Und fertig.

      Praktizieren wir auch so, wenn meine Frau was Besonderes will, muss sie es auf den Einkaufszettel schreiben (sie selbst hasst einkaufen, außer Klamotten). Das ist in unserem Fall auch besser so, denn sie neigt sehr zu Nahrungsmüll aller Art, Chips und Cola und so Zeug, sowas würde ich im Leben nicht kaufen, wenn sie es nicht hin- und wieder explizit einfordern würde.

      Du empfindest es als Domestizierungsleistung, deinen Mann dazu gebracht zu haben, dass er sich wie du verhält. Du hast dich hingegen nicht an ihn angepasst, sondern fandest seine Abweichung, von deiner Erwartungshaltung, schon als Zumutung. Ich schätze das ist ziemlich typisch für heterosexuelle Beziehungen.

    • „Eine sehr weibliche Sicht. Aus Sicht eines Mannes, macht man den Mund auf, wenn man was mitgebracht haben will.“

      Der Wunsch war, dass (auch) er mich mitdenkt und mir – einfach so – etwas Gutes tun will.
      Und dass er von alleine damit anfängt, ohne entsprechende Hinweise.

      • „Der Wunsch war, dass (auch) er mich mitdenkt und mir – einfach so – etwas Gutes tun will.
        Und dass er von alleine damit anfängt, ohne entsprechende Hinweise.“

        Ja, natürlich. Genauso denken die meisten Frauen 🙂
        „Wenn er mich wirklich lieben würde, dann würde er…“

        Erfolgreich sind nur die Männer, die euch entweder von dieser Denkweise abbringen oder sich anpassen.

  13. Zitat: „Sie denken intensiver und länger darüber nach, wie sie die persönlichen Bedürfnisse und Wünsche des Anderen erfüllen können.“

    Solche zwanghafte und lächerliche Selbstbeweihräucherung von Frauen lässt mich mal wieder zu dem Schluss kommen, dass die Gabe der kritischen Selbstreflexion eine rein Männliche ist.
    Also nicht dass das alle Männer könnten, aber wenn man sowas sucht, braucht man sich bei den Frauen überhaupt gar nicht umzuschauen.

  14. Sie investieren mehr – nicht nur, was den Abwasch und das Putzen betrifft. Sie denken intensiver und länger darüber nach, wie sie die persönlichen Bedürfnisse und Wünsche des Anderen erfüllen können.
    Sie neigen eher dazu, ihr Leben zugunsten der Beziehung aufzugeben.

    Diese Sätze offenbaren schon eine enorme Egozentrik. Da ist von „Investition“ die Rede – und was kommt als konkretes Beispiel? Putzen! Das ist so lächerlich. Jeder Single schmeißt seinen Haushalt nebenbei. Vom Abwasch rede ich hier gar nicht, der wäre noch lächerlicher. (Wenn nun der männliche Partner den Staubsauger in die Hand nimmt, gilt das eigentlich auch als „Investition“?)

    Interessant auch die Verwendung der Konjunktion „nicht nur“ (im Sinne von „nicht nur … sondern auch“ oder „nicht bloß … vielmehr“). Das Putzen wird hier zu einer Art Referenz erhoben, etwas, das der Mann erstmal leisten müsste, um mit der Frau gleichzuziehen. Doch wir ahnen: das ist ja noch lange nicht alles!!!

    Und dann kommt – als Steigerung über diese Referenz hinaus – so seltsames Zeug wie
    – Nachdenken über die Wünsche des anderen
    – das eigene Leben aufgeben.

    Ich sehe schon, dass beides – Nachdenken über andere und Selbstaufgabe – eine Last sein kann. Aber ist es eine Investition?

    Müsste man da nicht eher die Handlungsebene betrachten?

  15. Theoretisch ja. Praktisch lebt das vom Rollen-Stereotyp wonach sich die Frau dem Mann hingibt. Und im Gegenzug dafür Zugriff auf seine Ressourcen bekommt (und idealerweise eine Monopolstellung in seinem Kopf).

    Unter Rückgriff auf diese Vorstellung ist die Hingabe eine Investition der Frau für die sie bitteschön auch ordentlich Rendite sehen möchte. Und damit ist nicht nur die Witwenrente gemeint 😉

    • Ja, das ist wohl ein wesentlicher Punkt: Die Liebe der Frau wird als Hingabe stilisiert, als Selbst-Aufgabe, als Opfer. Und so ein Opfer kann doch wohl nicht umsonst sein!

      Daher dann wohl auch die moralische Selbstgerechtigkeit bei Frauen und Feministen.

  16. Kann mir mal irgendwer erklären, was mit dieser extrem kryptischen Überschrift überhaupt gemeint sein soll?

    Finanziell wird wohl kaum einer ernsthaft bestreiten wollen, daß die Männer in riesigem Maße mehr in die Beziehung investieren. An körperlicher Arbeit auch, soweit mir bekannt.
    Bleiben also nur rein ideelle Formen des Investments.
    Moralisch betrachtet, vielleicht?
    Theoretisch ja durchaus möglich, wobei Männer wohl weniger dazu neigen sich als Helden des Beziehungsprinzips zu verkaufen, was die Meßbarkeit erschweren dürfte.
    Um was für Kriterien geht es also?
    Vermutlich um die geäußerte Darstellung, daß man sich um irgendetwas Sorgen machen / für etwas sorgen würde.
    Und auch da geht es wohl eher um das rhetorische Verkaufen.
    Es ist nunmal eher Art von Frauen, im Gespräch zu thematisieren wie viel „Care-Arbeit“ die alten Eltern machen. Während der Mann kaum je erwähnt, daß er noch eben schnell bei Opa&Oma reingeschaut hat, was weder er, noch die Kumpels als „Arbeit“ wahrnehmen, sondern als ganz normale, selbstverständliche Anständigkeit.
    Objektiv meßbares kann ich da bis jetzt nicht entdecken.

    Insgesamt frage ich mich immer noch, was da als Kriterien herangezogen wurde.
    Hat man vielleicht einfach die Freizeitstunden von erwerbstätigen Männern und Hausfrauen miteinander verglichen und den Schluss gezogen, daß wer mehr Freizeit hat auch mehr familiäre Aktivitäten entfalten kann? Und dann einfach jede Tätigkeit, selbst wenn sie unter sozialen Wesen einfach normal ist, zu Arbeit und im weiteren Schluss zu Investitionsmasse erklärt?

    Kaum überspitzt gefragt: Ist es eine hier rechnerisch relevante Investition in eine Beziehung, nach dem Kacken auch noch mal die Bürste im Klo kreisen zu lassen? Oder eine Stunde mit den Kindern draußen zu spielen? Oder für Partner und Kind entsprechend mitzukochen?

    Oder geht es um die Investition/Aufgabe der eigenen Persönlichkeit?
    Wird ja auch gern unterstellt.
    Nur, wie wollte man die denn messen?
    Oh, ich habe da eine Idee: An der Trennungsinitiative und Durchführung, das wäre doch schon mal ein naheliegender Hinweisfaktor.
    Tja, soweit mir bekannt, geht die Trennungsinitiative ( ebenso wie die – oft heimliche – Voraborganisation und konsequent einseitige Durchführung der Trennung ) in locker zwei Drittel der Fälle von der Frau aus.

    Hmm, das heißt natürlich nicht zwangsläufig, daß dieselbe auch weniger investiert haben muß, aber spricht schon für eine geringere Wertschätzung dieser Investition und derer „Rendite“ durch die Dame.
    Oder?

    • Ich denke, das ist gemeint:

      „Oder geht es um die Investition/Aufgabe der eigenen Persönlichkeit?“

      Messbarkeit gibt es hier nicht – aber es gibt ja doch Anzeichen. Wenn sie sich den meißten seiner Entscheidungen unterordnet, wenn sie praktisch keine Mitsprache hat, dann kann man schon von Aufgabe der eigenen Persönlichkeit sprechen.

      Aber man muß halt immer alle Faktoren berücksichtigen. Eine ehemalige Kollegin von mir ist wegen ihrem Partner von Berlin nach Hessen gezogen. Aufgabe der eigenen Persönlichkeit? Naja, ihr Partner hat dort eine Stelle als Abteilungsleiter angetreten (sie ist gerade mal Berufsanfängerin), sie leben natürlich zusammen, natürlich überwiegend von seinem Geld. Manchmal hat so eine Aufgabe der eigenen Persönlichkeit recht eigennützige Gründe …

      • Eben, es ist schlicht eine Investition. Wechsel des sozialen Nahfelds als Invest, ökonomische Sicherheit bzw. Entlastung von eigener Erwerbsobliegenheit und Statusgewinn als Ertrag.

        Ausserdem lieben frauen es, sich den Entscheidungen des Mannes unterzuordnen…solange es „die richtigen Entscheidungen“ sind 😉

        • Das ist was,worüber man reden kann ohne es zu tun. Wie du sagst; ist es nicht messbar. Wie bei meiner Ex: „Ich reiße mir hier den Arsch für dich auf.“ Ich frag, womit das sein soll(gebe selber mein ganzes Geld aus, helf ihr im Haushalt etc ohne gemeinsame Wohnung, fajr sie immer). Sie meinte das mit dem Arsch noch ein paar male. Als ich sie festnagelte, kam:“ Ich habe einmal mit deinen Eltern gesprochen.“

  17. Der Eindruck, Frauen würden mehr in eine Beziehung investieren als Männer, rührt möglicherweise einfach daher, daß Frauen viel mehr über ihre Beziehungen reden (mit anderen Leuten, versteht sich) – insbes. über die Wenns und Abers dieser Beziehungen, die Aufs und Abs.

    Neulich war ich zu Besuch bei einem Kollegen und seiner Frau. Die beiden haben eine Tochter – gerade 16 geworden -, die Abends gerne wegbleibt und ihre Eltern warten läßt. Was passiert also? Die Frau fängt immer wieder davon an, wo denn die Tochter bleibt, warum sie sich nicht meldet, wie unmöglich das ist, usw. Der Mann sagt praktisch nichts über die Tochter: Zum einen weil ja die Frau immer wieder darauf zurückkommt, zum anderen weil das Gerede über die fehlende Tochter nicht effektiv ist: es bringt die Tochter nicht nach Hause.

    Was schließen wir daraus? Die Mutter hängt ungemein an der eigenen Tochter – dem Vater ist’s ziemlich egal.

    So eine Schlußfolgerung ist natürlich falsch – beide Elternteile hängen etwa gleich an ihrem Kind. Aber de facto betreibt der Vater hier ein falsches „impression management“. Und dadurch kommt dieser Fehlschluß zustande.

    Und ein wesentlicher Teil des Problems besteht darin, daß der Vater gar nicht versteht, warum er überhaupt irgend ein „impression management“ vornehmen sollte – es geht doch darum, wo die Tochter bleibt, ob ihr etwas passiert ist, usw. Es geht doch nicht darum, bei irgendwelchen Leuten, einen passenden Eindruck zu hinterlassen!

    Ja, das ist wohl der Fehler. Heutzutage geht es eben nicht um die Tochter – es geht allein um den Eindruck gegenüber Dritten.

    • „impression management“ – schöner Ausdruck! Auch sonst hast du sicherlich einen Punkt. Ich kenne ebenfalls eine Frau, die gerne ihre Sorge nach außen trägt. Dabei trägt ihre Sorge nicht dazu bei das Problem zu lösen und ist meistens selbstzentriert: „ich habe es so schwer weil ich mir Sorgen machen muss.“ Um ehrlich zu sein erlebe ich manchen Mann allerdings als derart passiv und phlegmatisch, dass sich häufig gar nichts tuen würde, würde seine Alte keinen Stress machen. 😁

      Schätze allerdings das ist von Familie zu Familie anders und lässt sich nicht so ohne Weiteres verallgemeinern.

      Ich sehe noch einen ganz anderen Aspekt:

      Männer suchen sich tendenziell den „Hauptkampfplatz“ ihres Lebens im Beruf, oder irgendeinem Sachverhalt, jedenfalls außerhalb von Beziehung bzw. Familie. Die Beziehung soll der Hafen sein, nicht die hohe See. Er will keine Kämpfe austragen müssen, wenn er nach Hause kommt. Die ficht er andernorts aus.

      Sie indes legt den Schwerpunkt auf die Beziehung. An manchen Tagen, wenn er nach Hause kommt, sitzt sie schon seit Stunden wie auf glühenden Kohlen. Ihre großen Kämpfe sucht sie in der Beziehung. Von so viel Energie fühlt er sich erdrückt. „Was will die eigentlich von mir, ich gebe doch alles, indem ich mich im Beruf verausgabe.“

      Doch Frau hätte eben gerne beides. Einen Mann der zu 100% emotional anwesend ist während er beruflichen Erfolg realisiert. Das sie es unerbittlich bestraft, wenn er beruflich Schwäche zeigt, leugnen Frauen gerne. Ist aber leider der Fall.

      So entsteht dann jedenfalls der Eindruck, sie investiere mehr. Aus ihrer Sicht hat das Geld, das reinkommen muss damit die Beziehung funktioniert, einfach da zu sein.

      Auf der anderen Seite nimmt er ihr emotionales Engagement wohl auch häufig als gegeben hin. Und ich will mich nicht lächerlich machen. Ihr emotionales Engagement ist wichtig und trägt sehr viel bei.

      Also ausgleichende Ungerechtigkeit? Wohl kaum, denn: Gefahr & Stress & Körper zerschinden & früher Sterben & das Risiko seine Kinder nicht sehen dürfen aber für sie zahlen müssen

      vs.

      emotionales Engagement …

        • „Kafü du rationalisierst. “

          Ich biege mir nur zurecht dass er materiell mehr einbringen muss? Oder was genau meinste?

          Geldhahn zudrehen kann schon mal funktionieren, oder auch nach hinten los gehen. Ich kenne persönlich gleich drei Fälle die sich alle binnen einen Jahres abgespielt haben, da sie direkt nach dem ersten Kind die Beziehung beendete. In allen drei Fällen war sie zwischen 29-32 und er hatte wirtschaftlich nix zu bieten.

          Dieselbe Diskussion hatte ich mit lh kürzlich: klar kannst du härter verhandeln, wenn sie schon was älter ist und keine Kinder da sind, die sie gegen dich einsetzen kann. Es ist keine Heldentat, dann unnachgiebig zu sein.

  18. Wenn man mal zeitlich etwas vorher ansetzt und betrachtet, wie eine Beziehung erst zustande kommt, ist es wohl gemeinhin der Part des Mannes, der die meiste Arbeit übernimmt. Bei der „Beziehungsanbahnung“ leistet die Frau doch so gut wie gar nichts, ist auch hier wieder vollständig passiv – „Frauen wollen gerne erobert werden“ – Ist ein Satz den man meist von Frauen selbst hört.
    Selbst wenn es ihr absoluter Traummann ist, geht es ja soweit, dass sie lieber leer ausgeht, wenn er es nicht richtig anstellt und es schafft, sie zu erobern. Ich denke man(n) kennt das Thema und es ist ein ganz eigenes, über das schon viele Bücher/Blogs etc. geschrieben wurden.
    Dann aber innerhalb einer Beziehung vollführt die Frau eine 180 Grade Wende und ist dann plötzlich die, die am meisten investiert? -> urbane Mythen…

  19. „Bei der „Beziehungsanbahnung“ leistet die Frau doch so gut wie gar nichts, ist auch hier wieder vollständig passiv –

    Vollkommen passiv ist bestimmt falsch.

    In dem Vierteiler „Vorstadtweiber“ hat eine der Darstellerin das Verhalten einer anderen Frau mit dem Spruch „Sie weiß, wie man als Beute dem Jäger auflauert!“ wesentlich treffender umschrieben 😀 .

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