Junge von Mutter als Mädchen erzogen, beim Wechsle zum Vater zeigt er wieder klassisches Jungenverhalten

Der „Guardian“ berichtet von einem interessanten Fall:

A seven-year-old boy who was “living life entirely as a girl” has been removed from his mother’s care after a ruling by a high court judge.

Mr Justice Hayden said the woman had caused her son “significant emotional harm”, and he criticised local authority social services staff responsible for the youngster’s welfare.

The judge said the woman had been “absolutely convinced” the youngster “perceived himself as a girl” and was determined that he should be a girl. He said the boy was now living with his father, who is separated from the woman. The youngster still saw his mother.

Hayden said “flares of concern” had been sent from a “whole raft of multi-disciplinary agencies”, and he could not understand why so many concerns had been “disregarded so summarily” by social services staff.

The judge said social services staff had “moved into wholesale acceptance that [the boy] should be regarded as a girl”. He said he wanted the council to undertake a review of the “social work response” to the case. A council spokesperson said bosses had already begun a review.

(…)

The boy’s mother “told me that [he] was ‘living in stealth’ by which was meant, she explained, that he was living life entirely as a girl”, said Hayden. “He dressed, at all times, like a girl and, it transpired, had been registered at a new general practitioner’s as a girl.”

The judge added: “I was also left in no doubt that [the mother] was absolutely convinced that [the boy] perceived himself as a girl.” Hayden said his “overwhelming impression” was that the woman “believes herself to be to fighting for [her son’s] right to express himself as a girl”.

He said the woman had told him that the boy “expressed disdain for his penis”. He added: “I consider that [the mother] has caused significant emotional harm to [her son] in her active determination that he should be a girl.”

Hayden said the boy had settled well in the care of his father and his father’s partner. “I have been told that [the father] and his partner were shocked when they first saw [the boy] by the extent to which he appeared to be a girl, both in appearance and in mannerism,” said the judge. “However, what is striking is how well [the boy] has settled down.”

The judge added: “I have noted from reports that the boy] has become interested in Power Rangers, SpongeBob, superheroes and is constantly finding new interests … It is striking that most of [the boy’s] interests are male-oriented.

“I am entirely satisfied, both on the basis of the reports and [the father’s] evidence at this hearing, that he has brought no pressure on (the boy) to pursue masculine interests. [The boy’s] interests and energy are entirely self-motivated.”

Natürlich hat die Mutter genau das Selbe angeführt: Ihr Kind würde sich eben ganz von sich aus gerne wie ein Mädchen benehmen.

Insofern ist die nunmehrige Umstellung nicht sehr aussagekräftig. Wenn es aber tatsächlich so war, dass er sich schlicht den Erwartungen seiner Mutter anpassen musste, weil er ja nun einmal bei ihr lebte, dann wäre das tatsächlich bitter.

Bei der Eltern-Kind-Entfremdung  merken die Kinder, dass der Elternteil, bei dem sie wohnen, glücklich ist, wenn sie den anderen Elternteil ablehnen. Sie merken die negativen Gefühle des Elternteils gegenüber dem anderen Elternteil und die Traurigkeit, die der andere fühlt, wenn man den Elternteil nicht doch ablehnt. Vielleicht wird dazu noch mit Belohnung und Bestrafung gearbeitet – das Lieblingsessen wenn man erzählt wie schrecklich es beim Papi war, das Essen, was man nicht mag, lieblos auf den Teller geklatscht und mit Schweigen und ignorieren garniert, wenn man ein schönes Wochenende hatte.

Gleiche Effekte kann man natürlich auch einsetzen, wenn man sich wünscht, dass das Kind nicht etwa ein Junge ist, sondern zumindest transgender.

Es gilt der alte Spruch, dass man jeder radikalen Feministin einen Jungen wünscht, aber keinen Jungen eine radikale Feministin als Mutter.

36 Gedanken zu “Junge von Mutter als Mädchen erzogen, beim Wechsle zum Vater zeigt er wieder klassisches Jungenverhalten

      • Meiner Meinung nach, reichen Beispiele nicht aus, um die Gültigkeit allgemeiner Gesetze zu belegen – schon allein aus Gründen der Logik nicht.

        Man kann aber natürlich behaupten, daß es sich um ein Gegenbeispiel für etwas handelt. Dann wäre es nett zu wissen, welche These widerlegt werden soll.

        • „Meiner Meinung nach, reichen Beispiele nicht aus, um die Gültigkeit allgemeiner Gesetze zu belegen …“

          Das ist ein generelles Problem beim Streit zwischen den Eltern.
          Wir hatten im Väterverein Kinder, die sich Freitagabends mit Händen und Füßen gegen die Verfrachtung in Papas Auto wehrten, dabei schrien, weinten und um sich schlugen – und gleich hinter der nächsten Kurve gutgelaunt Pläne fürs Wochenende machten.

          Vor Gericht schwören beide alle heiligen Eide, dass das Kind beim jeweils Anderen leiden würde.

          Von einer selektiven Wahrnehmung des Kindeswillens will ich dabei gar nicht schreiben.

          Es gibt also keine allgemein gültigen Gesetze – es KANN sie nicht geben.

          Der beste Schutz gegen Manipulation ist die GLEICHBERECHTIGTE Einbindung BEIDER Eltern in die Erziehung. Eine Garantie ist aber auch das nicht – leider.

        • Ich denke es geht gar nicht darum zu beweisen, dass Geschlecht angeboren ist. Es geht darum, die ethischen Konsequenzen einer bestimmten Haltung ad absurdum zu führen. Ein ad absurdum ist durchaus ein gültiges Argument.

          Die ethische Absurdität besteht darin, dass man dann Kinder für Experimente missbraucht, und dabei billigend in Kauf nimmt, dass sie massiv in ihrer Entwicklung geschädigt werden.

          Kinder sind kein frei verfügbares Eigentum ihrer Eltern, sondern Menschen mit eigener Würde. Es wäre die Pflicht ihrer Eltern, die Interessen ihrer Kinder zu vertreten und Gefahren für ihre Entwicklung abzuwenden. Selbst wenn man davon überzeugt ist, dass Geschlecht eine bloße soziale Konstruktion ist, hat man nicht das Recht, Kinder für solche Experimente zu missbrauchen und damit schwere Schäden zu riskieren.

          • @Nick

            „Die ethische Absurdität besteht darin, dass man dann Kinder für Experimente missbraucht, und dabei billigend in Kauf nimmt, dass sie massiv in ihrer Entwicklung geschädigt werden.“

            Volle Zustimmung.

        • „Selbst wenn man davon überzeugt ist, dass Geschlecht eine bloße soziale Konstruktion ist, hat man nicht das Recht, Kinder für solche Experimente zu missbrauchen und damit schwere Schäden zu riskieren.“

          Vorab, ich bin uneingeschränkt Eurer Meinung.

          Auf der anderen Seite – woher WISSEN wir denn überhaupt, wer hier wen missbraucht?
          Es kann ja auch sein, dass der Junge tatsächlich lieber ein Mädchen wäre und – weil er um die Nöte des Vaters darob weiß – ihm zuliebe den „echten“ Jungen vorspielt.
          Wir haben nur die Aussagen der beiden Eltern.

        • „Weil ca. 99% der Jungen männlich orientiert sind?“

          Oha, Dich möchte ich nicht als Psychologen haben 😉
          Solche Konflikte mit Statistik angehen ist auch eine interessante Herangehensweise.

        • @Carnifis: Auf der anderen Seite – woher WISSEN wir denn überhaupt, wer hier wen missbraucht?
          Es kann ja auch sein, dass der Junge tatsächlich lieber ein Mädchen wäre und – weil er um die Nöte des Vaters darob weiß – ihm zuliebe den „echten“ Jungen vorspielt.

          Wissen kann man das natürlich nicht, zumal ja nichts darüber mitgeteilt wird, wie der Vater an die Sache herangegangen ist.

          Es gibt aber Indizien dafür, dass die Mutter ihren Sohn da hineinpresst. Ich denke nicht, dass ein 7-Jähriger Transjunge schon felsenfest davon überzeugt ist, dass er eigentlich ein Mädchen ist. Und ich denke schon gar nicht, dass ein Siebenjähriger seinen Penis verachtet.

    • @elmar

      Klar, mit einem Fall kann man nichts anfangen.
      es passt aber natürlich sehr gut zu einer Theorie biologischer UNterschiede, die durch entsprechend hohen sozialen Druck umgeformt werden können.
      David Reimer wäre ein weiterer Fall
      Die cloacal extrophy Fälle auch
      Oder CAH-Mädchen
      Oder der Sissy Boy Fall
      https://allesevolution.wordpress.com/2013/12/29/der-sissy-boy-fall-kirk-andrew-murphy/

      Auch die meisten Transsexuellen oder homosexuelle Kinder, die sich untypisch für ihr Geschlecht verhalten

      • mir sei noch eine Anekdote erlaubt:

        Hab mal einem Mädchen ein altes (kaum benutztes, weil zu langsam) geschenkt. Es hat dann ein Seil dran gebunden und es wie ein Hund rumgeführt.

        Ich sehe von 1000 Fällen 999 die sich „normal entwickeln“ wie das auch immer sozial bestimmt ist. Natürlich hat diese soziale Komponente einen Einfluss. Jungs werden aber männliche Attribute annehmen und Mädchen weibliche, einmal ganz abgesehen von den Veränderungen während den Prägungsphasen.

        Wieder so ein PC-nogo: Mädchen fangen immer früher an diese Merkmale (Prägungsphasen) auszubilden, weshalb auch immer PAK’s? sexualisierte Musikvideos? Liberalisierung der weiblichen Libido?????? gesellschaftliche Veränderungen????

        Dieses Thema ist noch tabuisierter als Männerrechtlertum oder männlicher Suizid inklusive dessen Urachen. Ach mir solls egal sein …. wissenschaftlich ist anders.

      • Naja der Sissy Boy Fall ist imo nicht vergleichbar, ich habe zuerst psychische und physische Gewalt-, und Hilflosigkeitserfahrungen gemacht und mir dann (selbst) aus sozialem Druck maskulines Verhalten antrainiert. Das erzwungen maskuline Verhalten ist ein Gefängnis das unfrei macht und einen zur Verzweifelung bringt. Die Hilflosigkeits-, und Gewaltserfahrung mache ich für den Selbsthass verantwortlich, der sich (auch) sexuell ausdrückt. Vielleicht ist aber auch alles Quatsch, denn ich war als Kind schon nie ein „typischer Junge“ – und vielleicht hab ich tatsächlich ein weiblich urgeprägtes Gehirn. Tatsache ist, man wird es nie wissen. Die Frage ist nur, wie betrachtet man es – und im Endeffekt ist es so, Leute mit transsexueller Symptomatik haben in dieser Gesellschaft – egal was sie tun – ein zehnfach erhöhtes Suizidrisiko. Vielleicht ist Shemale das Beste, ohne quälenden männlichen Sexualtrieb und ohne gefährliche und langfristig vermutlich unbefriedigende Genitalchirugie, aber hier ist die Einsamkeit (in Bezug auf Partnerschaft) halt das größte Problem.

      • Ich halte die Fälle (Andrew Murphy und dieser hier) für nicht vergleichbar. Ich habe Gewalt-, und Hilflosigkeitserfahrungen gemacht und mich unter dem sozialen Druck der Erwartung an Maskulinität verbogen. Das sind zwei verschiedene Baustellen. Beides extrem quälend und im Endeffekt gibt einem Beides das Gefühl „Ich bin nicht gut so wie ich bin“, aber es hat andere psychische Auswirkungen. Bei dem Einen versuchst du konform zu gehen um kompatibler zu werden und fühlst dich gefangen im sozialen Konstrukt, bei dem Anderen beginnst du dich selbst zu hassen.

        • Darf ich dich was Persönliches fragen?

          Du bist als Junge geboren, oder?

          Welcher Art waren deine Gewalterfahrungen und mit wem?

          Würdest du dich rückblickend als „sicher gebunden“:
          https://de.wikipedia.org/wiki/Bindungstheorie#Bindungstypen_des_Kindes
          bezeichnen oder als anderen Typus?

          Wie sind deine sexuellen Gefühle? Welchem Geschlecht gegenüber empfindest du sexuelles Verlangen?

          „für den Selbsthass verantwortlich, der sich (auch) sexuell ausdrückt“

          Masochismus?

          „ich war als Kind schon nie ein „typischer Junge“

          Ich auch nicht, in das Raster fallen nur wenige, aber woran machst du das fest?

          „Das erzwungen maskuline Verhalten ist ein Gefängnis das unfrei macht und einen zur Verzweifelung bringt“

          Das ist, glaube ich, mit jeder Rolle so, die man nur spielt. Normale Männlichkeit ist aber nicht gespielt, dafür deckt sie ein extrem weites Spektrum ab. Vom weichen Softie, bis zum knallharten Muskelprotz gibt es alles.

          Das deutet darauf hin, dass du glaubst etwas tun zu müssen, was du nicht willst?

  1. Scheint häufiger der Fall zu sein das man Jungen als Mädchen großziehen soll. Hat bestimmt nichts damit zu tun weil irgendwelche Leute andauern von toxischer Maskulinität sprechen…

  2. Der Junge hat noch Glück gehabt, dass ihn die Mutter nicht umoperieren liess. Die Feministen mit ihrer Genitalfixierung werden wohl das „Recht der operativen Korrektur des Geschlechts“ durchsetzen. Ein Junge weniger ist für diese Bagage ein Problem weniger.
    Die Feministen haben bekanntlich in ihrer grossen mehrheit die Beschneidung der Jungs befürwortet, mit Teils hanebüchener Begründung (Peniskrebs und solcher Scheiss). Es muss für den Feministen das höchste der Gefühle sein, ein Symbol der macht, wenn sie über das männliche Verfügen können. Doktor Freud kann es ausführlicher erklären.

  3. Als wir uns sexuell orientierten, waren die Rolling Stones, Doors, Bowie, The Sweet usw… unsere Vorbilder, love, peace and understanding, ein paar Jahr(zehnte) Drogenkarriere und E-gitarren. Dann kam der Bruch und die Zeit der kompletten Verwirrung, Ausweglosigkeit, Atomkrieg, Weltuntergang, Smog, Baumsterben usw….. Aber wir blieben unseren Vorbildern treu. Muss wohl so ne Prägungsphase sein ……..

  4. Das Schwäbisch in der Überschrift würde ich als ‚wäxla‘ schreiben, aber ‚wechsle‘ geht auch. Oder ist es der Imperativ? – in einer Zeit mit passiv-aggressiven Imperatoren? 😉

  5. „wohnen, glücklich ist, wenn sie den anderen Elternteil ablehnen“

    Es kommt m.E. noch eine, wenig beachtete, psychische Komponente dazu: als Junge fühlt er, dass sein Geschlecht abgelehnt wird, denn ein Sohn identifiziert sich normalerweise mit dem eigenen Vater.

    Und, ein hervorragender Artikel dazu:
    http://www.dijg.de/transsexualitaet-geschlechtsumwandlung/transgender-kinder-stoerungen-geschlechtsidentitaet/
    Zitat:
    „Experten für GIS in der Kindheit haben festgestellt, dass in der Lebensgeschichte dieser Kinder ein bestimmtes Szenario immer wiederkehrt: Da ist eine Mutter, die zu stark mit ihrem Kind verquickt ist. Es besteht eine intensive und gleichzeitig unsichere Bindung des Kindes an die Mutter. Mütter von Kindern mit GIS berichten sehr oft, dass sie während der ersten Lebensjahre des Kindes hohen Stressfaktoren ausgesetzt waren.“

    Solche Fälle gibt es übrigens öfter, ich habe in der weiteren Bekannt- oder sogar Verwandtschaft eine Familie, bei der ein Junge wie ein Mädchen aufgezogen wurde. Löckchen, Kleider usw. zu dem Zeitpunkt, wo ich das erfahren habe, war der schon erwachsen. Das ist aber bestimmt auch schon wieder 20 Jahre her. Ich könnte nicht mehr sagen, welche Familie das war, aber es hat sich mir eingeprägt, in meiner Erinnerung war da ein älteres Familienfoto mit zwei Jungs und einem Mädchen und jemand sagt: nein, das ist auch ein Junge, die Mutter war ein bisschen daneben, weil sie sich unbedingt ein Mädchen gewünscht hatte. Da zu der damaligen Zeit eher keine Rücksicht auf die Kinder genommen wurde, war relativ klar, dass da die Mutter dahinter steckten musste. Heute kann man es nicht mehr wissen…

    Dass es Fälle mit Identitätsstörung im Kinderalter gibt, weiß ich aber auch, ich bin nämlich im Ferienlager mal mit eine(r/m) befreundet gewesen, der sich wie ein Mädchen verhalten hat (Freundschaftsringe usw.) und mir auch verstörende Sachen sagte. Nachträglich vermute ich ein fehlerhafte geschlechtszuweisende Operation kurz nach der Geburt (muss in den 70igern gewesen sein und in der DDR).

    Das Gefährliche heutzutage: die „blank-slate“-Ideologie, zusammen mit grassierender Verblödung und medizinischem Fortschritt kann hier richtig gefährlich werden:
    http://www.faz.net/aktuell/politik/geschlechtsumwandlung-fuer-kinder-medizin-ohne-menschlichkeit-1667239.html

    Eine Geschlechtsumwandlung vor der Pubertät halte ich für Wahnsinn. Das kann man nie wieder reparieren…

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