„Wie ich als Frau im Technikbereich merkte, dass dort einfach nicht meine Art von Leuten arbeiten“

Eine interessante Schilderung macht aus meiner Sicht deutlich, wie fremd Nerds oder Menschen, die sehr stark im „Dinge“ statt im Personenbereich denken, auf Leute wirken, die eher im „Personen“ Bereich zu verorten sind:

No, the reason I left is that I came into work one Monday morning and joined the guys at our work table, and one of them said “What did you do this weekend?”

I was in the throes of a brief, doomed romance. I had attended a concert that Saturday night. I answered the question with an account of both. The guys stared blankly. Then silence. Then one of them said: “I built a fiber-channel network in my basement,” and our co-workers fell all over themselves asking him to describe every step in loving detail.

At that moment I realized that fundamentally, these are not my people. I liked the work. But I was never going to like it enough to blow a weekend doing more of it for free. Which meant that I was never going to be as good at that job as the guys around me.

Natürlich sind das schon recht extreme Sachen. Aber ich kenne den Typ auch, passenderweise durch eine Gruppe von Informatikern, zu denen ein Freund von mir gehörte.

Sie redeten auch gern über diverse Projekte, die sie hatten und das erstaunliche war aus meiner Sicht, dass sie keinerlei Gespür dafür hatten, ob der andere gelangweilt war oder das Thema merkwürdig fand. Sie erzählten die Einzelheiten ihrer letzten Warhammer Campagne und gingen dabei in alle technischen Details oder andere ähnliche Sachen, auch wenn man merkte, dass der Gesprächspartner nach einer Gelegenheit suchte, sich höflich aus dem Gespräch zu verabschieden oder es irgendwie zu wechseln.

Natürlich gibt es auch ganz normale, weltgewandte Informatiker. Aber eben auch die relativ großen Nerds, denen die Personenebene nicht so einfach fällt.

Ich kann mir vorstellen, dass eine solche Atmosphäre für Personen, die solche Themen langweilig finden, langweilig ist und sie sich eher einen anderen Kollegenkreis wünschen oder jedenfalls das Gefühl hat da nicht reinzupassen.

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113 Gedanken zu “„Wie ich als Frau im Technikbereich merkte, dass dort einfach nicht meine Art von Leuten arbeiten“

  1. Nicht wenige Nerds sind im autistischen Spektrum (Asperger Autismus). Da ist so ein Verhalten normal und stört nicht weiter – untereinander. Für Leute, die un-nerdig sind, ist so etwas seltsam bist unerträglich. Ist nicht so, daß Nerds soziales Verhalten nicht lernen könnten. Wir finden es nur (oft sehr anstrengende) Zeitverschwendung mit Oberflächlichkeiten und Nichtigkeiten zu „socializen“ (was uns eh nicht so liegt), wenn man mit technischen Themen sauber und konkret auf den Punkt kommen kann. Auf „neurotypische“ Personen wird da wenig bis keine Rücksicht genommen. „Nerds get things done“ – Socializer braucht’s möglicherweise auch. Aber ich weiß ehrlich gesagt nicht, wofür 😀

    https://de.wikipedia.org/wiki/Asperger-Syndrom
    Da wird die geringe soziale Kompetenz als typisch benannt.

    • man muss aber auch ehrlich sagen, das Sozialkompetenz nicht nur aus Verstehen besteht, sondern zu wesentlichen Teilen auch aus verarschen und täuschen und manipulieren Anderer.
      Fehlende Sozialkompetenz geht oft mit größerer Ehrlichkeit, Wahrhaftigkeit einher. Das kann auch sehr verletzend und verstörend sein.

    • @lawgunsandfreedom:
      „Ist nicht so, daß Nerds soziales Verhalten nicht lernen könnten. Wir finden es nur (oft sehr anstrengende) Zeitverschwendung mit Oberflächlichkeiten und Nichtigkeiten zu „socializen“ (was uns eh nicht so liegt), wenn man mit technischen Themen sauber und konkret auf den Punkt kommen kann.“

      Ich würde sagen, bis zu einem gewissen Punkt kann man so etwas lernen, aber diese Art“ Geheimsprache“, die neurotypische Personen bei ihrem Socializing häufig nutzen, werde ich vermutlich nie ganz verstehen. Es ist anstrengend und auch Zeitverschwendung wie du schon sagst.

      Und einen weiteren Punkt sagt auch Dr. Caligari, mich widert es an, dass die gewünschten Verhaltensweisen eben auch manipulieren, täuschen und lügen beinhalten, das will ich da auch gar nicht lernen!

    • Nicht wenige Nerds sind im autistischen Spektrum (Asperger Autismus).

      Nicht zwingend. Männer sind „explosiver“ als Frauen, was Leistungsfähigkeit anbetrifft. Entgegen der Annahme, es gehe dabei um Aktionen von Körperkraft, gilt das für alle Tätigkeit, auch geistige Konzentration.

      Der Fuzzi, der am WE ein Glasfasernetzwerk konzipierte, konnte damit einfach nicht aufhören.

      Ein „echter Aspi“ kann nicht empathisch kommunzieren. Er reagiert auf eindringliche soziale Signale mit Verunsicherung.

      Ein Nerd ist dazu durchaus imstande, nur lässt er sich leicht durch seine Spielleidenschaft ablenken. Großer Unterschied.

      • Die meisten Autisten sind keine Nerds. Das ist eine Urban Legend, weil es einige wenige Autisten gibt, die in der Informatik z.B. Codefehler sehr schnell erkennen, und wegen Rayman, der ja bekanntlkich ein Artist war (Hangover1)
        Wikipedia:
        Aufgrund ihrer Einschränkungen benötigen die meisten Autisten eine lebenslange Hilfe und Unterstützung. Autismus ist unabhängig von der Intelligenzentwicklung, jedoch gehört Intelligenzminderung zu den häufigen zusätzlichen Einschränkungen.

        • Ich finde, der Artikel paßt schon sehr gut zur E-Brain/S-Brain-Theorie von Simon Baron-Cohen. Und der forscht zum Thema Autismus.
          Kurzer Abriß: Baron-Cohen meint, daß menschliche Gehirne zwischen zwei Fähigkeiten liegen: analytische Fähigkeiten (S für system) und soziale (E für Empatie). Man kann sich das wie eine Skala vorstellen, und ein bestimmtes Gehirn liegt irgendwo auf der drauf. Es gibt außerdem Belege dafür, daß die Hormonausschüttung der Mutter während der Schwangerschaft entscheidet, wie das Gehirn sich entwickelt („verdrahtet“ wird). Schüttet die Mutter mehr Testosteron aus, tendiert das Gehirn in Richtung S-Brain, bei weniger in Richtung E-Brain. Daher liegen Männer eher in Richtung S und Frauen in Richtung E. (Das ist eine statistische Aussage, die keine Schlüsse auf Einzelindividuen zuläßt. Außerdem ist der Bereich überlappend.) Bei Autisten liegt die Testosteronausschüttung während der Schwangerschaft weit über dem normalen Wert, weshalb sich ein extremes S-Brain entwickelt: außerordentliche analytische Fähigkeiten und so gut wie keine sozialen. Was auch für diese Theorie spricht, ist der Umstand, daß Autismus bei Männern viel häufiger vorkommt als bei Frauen (obwohl es die auch gibt).
          Ich hoffe, daß ich das einigermaßen gut wiedergegeben habe.
          Harald Eia behandelt das Thema auch in seiner Doku „Brainwash“. Da gibt’s sogar ein Interview mit Simon Baron-Cohen – ist wirklich empfehlenswert.

        • @Yeph:
          „Die meisten Autisten sind keine Nerds.“

          Nicht unbedingt Nerds in dem Sinne, aber sehr viele haben eben ein (oder zwei) Spezialgebiet mit dem sie sich lange beschäftigen können und was sie fasziniert. (ich spreche in erster Linie von Asperger)

          verwechsel nicht Kanner-Autismus mit Asperger Autismus. Auch, wenn man heute meist nur von Autismus Spektrum Störungen spricht, ist s so, dass Kanner Autisten Entwicklungsverzögerungen etc. haben. Asperger Autisten hingegen entwickeln sich normal bis schnell (ein Merkmal ist zum Beispiel früh, bereits im Kleinkindalter, eine sehr gute für ein Kind ungewöhnliche Ausdrucksweise).
          Asperger sind üblicherweise normal- bis hochintelligent.

      • @Wolf-Dieter:
        „Ein „echter Aspi“ kann nicht empathisch kommunzieren. Er reagiert auf eindringliche soziale Signale mit Verunsicherung.“

        Das ist Quatsch! Wir spielen nur nicht euer Spiel von täuschen und lügen mit. Neueste Forschungen zeigen sogar, dass die Empathie größer ist als beim Durchschnitt, man deswegen aber diesen Bereich bewusst abschotten kann, um nicht von Gefühlen völlig vereinnahmt zu werden (Quelle dazu evtl. später, gerade keine Zeit, diese zu suchen)

        • Das mag daran liegen, dass vieles, was unter (insbesondere atypischer und/oder Asperger-) Autismus läuft, früher unter Persönlichkeit lief. Meiner Meinung nach.
          Und ich will durchaus kein Fass aufmachen wie: „OMG, jeder hat heutzutage eine Störung, früher war alles besser“, etc. pp. , aber diese Pathologisierung von Persönlichkeitsmerkmalen sehe ich schon kritisch. Ebenso wie die Pathologisierung von Emotionen.

          Nicht jeder der traurig ist, hat Depressionen, nicht jeder, der nicht gut mit Menschen kann ist Autist, nicht jeder, der Hummeln im Hintern hat, hat ADHS. Manche schon, aber eher die wenigsten.
          All das geht davon aus, dass es eine bestimmte und richtige Art gibt, mit der Welt zu interagieren, als gäbe es sowas wie einen Standardmenschen. Aber das ist einfach falsch.

        • @marenleinchen:
          „Das mag daran liegen, dass vieles, was unter (insbesondere atypischer und/oder Asperger-) Autismus läuft, früher unter Persönlichkeit lief.“

          Ja ,die Diagnostik ist noch nicht lange so gut entwickelt und s ist auch heute oft noch schwer. Insbesondere, weil man von außen schwer erkennen kann, war in einem anderen vorgeht. Und als Asperger weiß man eben auch nicht wie anders die anderen Menschen die Welt wahrnehmen solange das einen niemand erklärt.

          Es ist allerdings eine Tatsache, dass bei Autisten gewisse Dinge im Gehirn anders funktionieren, wodurch sich nach außen eine „andere Persönlichkeit ergibt“. Beispielsweise sind große Menschenmengen ein Problem, weil einem Autisten die Reizfilter fehlen und man Geräusche, Gerüche, bildliche Eindrücke etc. alle komplett wahrnimmt und so eine Reizüberflutung kommt. Das ist aber eine biologische Ursache und hat nichts mit Persönlichkeit zu tun sich wenn es von außen so aussieht.
          Wenn ich mich zum Beispiel einige Stunden in einer vollen Fußgängerzone aufhalte, bekomme ich sehr starke Kopfschmerzen. Deshalb meide ich Menschenmengen.

        • @Miria

          Neueste Forschungen zeigen sogar, dass die Empathie größer ist als beim Durchschnitt, man deswegen aber diesen Bereich bewusst abschotten kann, um nicht von Gefühlen völlig vereinnahmt zu werden.

          Höre ich von dir zum ersten Mal. Bitte Quellen.

          Wir spielen nur nicht euer Spiel von täuschen und lügen mit.

          Es kommt schon mal vor, dass ich irre; jedoch nicht, dass ich lüge (also in Kenntnis der Wahrheit die Unwahrheit spreche). Kostenloser Tipp zur Netiquette.

    • Das betrifft nicht nur „Nerds“, sondern bis zu einem gewissen Grad sehr viele intelligente Männer. Ich kenne sehr viele Männer die ihrer Leidenschaft für eine bestimmte Sache fröhnen – in meinem Fall ist es der Bau von Rüstungen, im Fall eines Freundes ist es das moderieren eine Forums mit mehreren Tausend Mitgliedern. Ein anderer Freund ist ein Hacker und ein weiterer beschäftigt sich in seiner Freizeit mit maschinellem Lernen. Uns eint, dass wir uns auf Sachen einlassen und diese verfolgen, während Frauen sich oft nur treiben lassen – passiv wie ein Blatt im Wind.

    • Das sind keine Aspies. Hab selbst mit einem gearbeitet. Die sind extrem speziell. Er war nicht so kreativ und initiativ wie man es eigentlich braucht, dafür aber extrem präzise, genau und ausdauernd. Und er hatte meist auch einen Begleiter. Wobei man sagen muß, daß diese Veranlagung sehr individuell ist – der Normalmensch ist viel homogener.

      • Aspergerstörungen sind, genau wie Autismus und andere neurologische Erkrankungen, in einem breiten Spektrum vorhanden. Dein Beispiel scheint eher im extremen Spektrum zu liegen.

      • @Dummerjan:
        „Das sind keine Aspies. Hab selbst mit einem gearbeitet.“

        Auch Aspies haben Persönlichkeiten und nur weil du einen kennst, heißt das noch lange nicht, dass alle so sind. Die meisten haben auch kein Schild auf der Stirn, auf dem steht „Ich bin Asperger“. Wenn es nicht unbedingt nötig ist, ist es nichts, was man im Alltag erwähnt, denn noch immer ist es nicht unbedingt ein Vorteil als „behinder“ gesehen zu werden!

        Androsch Kubi hat Recht damit, dass es sich eben um ein breites Spektrum handelt. Und in mind. 7 von 10 Fällen würdest du als Außenstehender vermutlich nicht schnell erkennen, dass dir ein Aspie gegenübersteht.

    • Da Asberger-Autisten dazu neigen, sich auf bestimmte Interessenfelder zu konzentrieren, sind sie in genau diesen Feldern logischerweise besser als neurotypische Menschen. Wenn sie es schaffen, ihr Hobby zu ihrem Beruf zu machen, ist das ziemlich gut für sie.

      Ich habe aber auch Verständnis für Leute, die sagen: „Dienst ist Dienst und Schnaps ist Schnaps.“ und in ihrer Freizeit völlig anderen Interessen nachgehen.

      Außerdem braucht man in jeder Firma auch jemanden, der den fachfremden Kunden was erklären kann, das könnte diese Frau ja besonders gut, wenn die sich auch mit Nicht-Fachleuten unterhalten kann.

    • Das ist der Grund warum nur Leute, die für ihre Arbeit „leben“ und diese lieben es weit bringen werden. Sie investieren auch Freizeit um ihre Fähigkeiten im Feld zu verbessern. Damit erarbeiten sie sich einen großen Vorteil auf jene, die es nicht tun.

      • Und das ist doch UNGERECHT!!!!11111einself

        Frauen müssen MINDESTENS genau so viel erreichen wie Männer.
        Da mag die Frau noch die faulste, dümmste Bratze sein und der Mann ein fleißiges Technikgenie.
        Schließlich muss man ja berücksichtigen, wie viel schwerer man als Frau es in dieser Gesellschaft hat…. schon echt schlimm.

        Ungleichheit ist Ungerechtigkeit!
        Freiheit ist Sklaverei!
        Krieg ist Frieden!
        Unwissenheit ist Stärke!
        Oder so ähnlich.

        • auf den Artikel hat auch jemand mit 1984 Zitaten reagiert… mir kommt das kalte Grausen, aber ich bin ein rechtes Arschloch weil ich dem Manifest zum. zustimme. Wobei Manifest wurde es ja erst als die SJWs und Journalistinnen ohne Qualifikation ihre Schnappatmung kriegten.

        • Es gibt ja auch durchaus Frauen, die für manche Sachen brennen. Der Punkt ist nur, Frauen profitieren von höheren Status nicht so viel. Viele wollen auch eine Familien, deshalb müssen sie hier Kompromisse eingehen.

        • „Es gibt ja auch durchaus Frauen, die für manche Sachen brennen.“
          Hab ich noch nicht kennen gelernt. Ich kenne sehr viele Frauen aber die Leidenschaft für irgendwelche Dinge, außerhalb der eigenen Kinder, ist etwas das ich noch nicht bei Frauen kennen gelernt habe.

        • @PfefferundSalz:
          „Hab ich noch nicht kennen gelernt. Ich kenne sehr viele Frauen aber die Leidenschaft für irgendwelche Dinge, außerhalb der eigenen Kinder, ist etwas das ich noch nicht bei Frauen kennen gelernt habe.“

          Weil ich bei sciencefiles drüber gestolpert bin:
          „Seit Ende 2011 schreibt sie nahezu 365 Tage im Jahr etwa zehn Stunden täglich bei Wikipedia, d. h. etwa 70 Stunden die Woche. Wie sie ihren Lebensinterhalt verdient, bleibt dabei unklar.“
          http://de.wikimannia.org/Fiona_Baine

          Die ziemlich sicher in der Realität eine „Gabriele Mirhoff“ ist. Man muss Frauen nur das richtige Thema geben…

        • @Kubi
          „Weil ich bei sciencefiles drüber gestolpert bin:
          „Seit Ende 2011 schreibt sie nahezu 365 Tage im Jahr etwa zehn Stunden täglich bei Wikipedia, d. h. etwa 70 Stunden die Woche. Wie sie ihren Lebensinterhalt verdient, bleibt dabei unklar.“
          http://de.wikimannia.org/Fiona_Baine

          Die ziemlich sicher in der Realität eine „Gabriele Mirhoff“ ist. Man muss Frauen nur das richtige Thema geben…“
          Das ist vermutlich ein Schreiberkollektiv.

        • @PfefferundSalz

          Vermutlich. Bestimmt nutzt der Kemper auch ihren Account. Unglaublich, was einige wenige gestörte Personen für einen Schaden anrichten können.

      • „Das ist der Grund warum nur Leute, die für ihre Arbeit „leben“ und diese lieben es weit bringen werden.“

        Weswegen der amtierende Präsident der USA ja ein totaler Politiknerd ist, dessen Kompetenz die von allen anderen übersteigt. ^^

        • Das ist ein Strohmann. Donald Trump ist ein workaholic (man muss nur mal schauen zu welchen Unzeiten der Typ Statements auf Twitter raushaut). Präsident der USA ist ein ziemlich breites Spektrum. Um gewählt zu werden braucht man die Mehrheit der Wahlmänner. Trump ist sehr charismatisch und weiß wie er Botschaften geschickt verpackt. Diese Kompetenz brachte ihn ins weiße Haus.

          Natürlich darf man auch nicht vergessen, dass er einen leichten Gegner hatte. Gegen eine halbwegs Skandalfreien Demokraten hätte er wohl verloren.

  2. Was mir vor allem auffällt ist, dass Vollblutinformatiker mich verstehen und ich mich oft bei „normalen“ Menschen fühle als würde niemand mich verstehen, bzw. dass ICH ein Kommunikationsproblem habe. Man sagte mir, ma würde mich sehr gut verstehen (in einer Therapie). Das ist wie der Witz mit den Spinnen (siehe Anhang)

    Ich hatte immer sehr viele und diverse Freunde und schloss sehr schnell Freundschaften, konnte aber, wenn die Diskussionen tiefgreifender wahren mich schlecht ausdrücken ausser bei meinen „Nerds“. Bei Infgormatikern besteht dieses Problemer erstaunlicherweise nicht. Ich bin weder Nerd noch Informatiker aber mittlerweille ziemlich MGTOW, wenn nicht sogar „einsamer Wolf ruft Wolfshöhle“.

    Aber das ist wahrscheinleich teilweise die Schuld meiner Gene. (Suizid ist die Regel)

    • Spinnenwitz:

      Patient kommt zum Psy und erklärt, dass er denkt dass er überall diese kleinen Spinnen an sich hat und wischt sie mit der Hand weg. Worauf der Psy antwortet. Ja, das ist alles ganz normal, aber behalten sie bitte die Spinnen bei sich.

      • @em-mocho:

        Ich glaube, das hat nicht nur mit gleichen Interessen zu tun, sondern auch mit der Art und Weise zu kommunizieren. Manche mögen es eben direkt und auf den Punkt. Andere verstecken ihre eigentliche Botschaft lieber zwischen den Zeilen.
        Wenn dann zwei Menschen mit so unterschiedlichen Arten zu kommunizieren aufeinander treffen, kommt es logischerweise zu Missverständnissen.

      • Musikern, Außenstehende verstehen davon fast nichts aber meinen etwas davon zu verstehen, des Kaysers neue Kleider ….. wie beim Wein oder beim Schnitzel…. denen kann man alles auftischen und als „genial“ verkaufen. Und der echte Kenner kann den Normalverbraucher nicht „verstehen“.

  3. Wer nicht mit Nerds klar kommt, soll halt einen anderen Beruf wählen.

    Durch diese ganzen Initiativen, die Mädchen für MINT-Berufe „begeistern“ wollen, kommt es dann eben verstärkt genau zu diesem Phänomen, dass manche Personen einfach nicht in das Umfeld passen, in dem man sachlich, direkt und ohne unnötige Nebensächlichkeiten kommuniziert, und in dem man auch mal seine Freizeit investiert, um fachliche Probleme zu lösen, weil man selbst wissen will, wie’s funktioniert.

    • „Wer nicht mit Nerds klar kommt, soll halt einen anderen Beruf wählen.“

      Oder man fordert das man diese Menschen gar nicht mehr einstellt, weil man ist ja für Chancengleichheit und Vielfalt.

    • @Breakpoint-anna

      Was ist denn für dich ein Nerd? Nur weil ich programmieren liebe und nebenbei als Hobby betreibe und mich Naturwissenschaften interessieren bin ich doch noch lange kein Nerd?

      Diese Frau scheint einfach kein Interesse an ihrem „Beruf“ zu haben. Wird wohl Webseiten verschönern……

      • Ein Nerd zeichnet sich aus durch gewisse Denkstrukturen, die durch exakte Wissenschaften und Technik geprägt sind

        https://breakpt.wordpress.com/2014/03/27/sechshundertneunundfuenfzig-18059774/

        Ergänzend: Nerds streben nach Erkenntnisgewinn und Weiterentwicklung.
        Kommunikation mit Nerd-inkompatiblen Personen, insbesondere irrelevanter, oberflächlicher Smalltalk (à la „I was in the throes of a brief, doomed romance. I had attended a concert that Saturday night.“), kann für sie zur Qual werden.

        • „Nerds streben nach Erkenntnisgewinn und Weiterentwicklung.
          Kommunikation mit Nerd-inkompatiblen Personen, insbesondere irrelevanter, oberflächlicher Smalltalk (à la „I was in the throes of a brief, doomed romance. I had attended a concert that Saturday night.“), kann für sie zur Qual werden.“

          Ich wusste es, ich bin ein Nerd!
          Ich bin ein Nerd! Ich bin ein Nerd!
          😀 😀
          😀

        • Ob das jetzt ein Grund zur Freude ist?

          Ich bewundere bei Sheldon in TBBT ja immer wieder, mit welcher Offenheit und Nonchalance er seine Interesselosigkeit an den persönlichen Befindlichkeiten anderer bekundet. 😈

        • „Ob das jetzt ein Grund zur Freude ist?“

          Mit Sicherheit so wenig, wie KEIN Nerd zu sein.

          Ich glaube nicht, dass mich irgendjemand aus meinem Bekanntenkreis als Nerd bezeichnen würde.
          So wenig, wie alles, was fliegt, ein Vogel ist, ist alles, was an oberflächlichem Smalltalk völlig desinteressiert ist, ein Nerd 😉

      • Ok, dann bin ich ein Nerd. Ich dachte immer Nerds sind „Bing Bang Theory“.

        Was mich villeicht ein klein wenig antinerdig macht sind gewisse Allmächstigkeitsansprüche von exakten Wissenschaften.

        Das begann schon mit 11-12 Jahren oder früher als wir nach Materie fragten die nicht strahlt, ging weiter mit Lebensformen die gedeihen wo keine Lebenform gedeiht und kulminiert jetzt mit der Theorie dass das Leben im All entstanden ist, was das auch immer bedeutet.

        Verabschieden mussten wir uns vom Big Crunch und willkommenten 90% der Energie des Universums. Und heute wissen wir, dass keine Atombombe keine Ressourcenverschwendung usw. usf. schlimmer ist als der Klimawandel.

        Also Nerd, Skeptiker oder Meganerd? Sogar Herr Von Storch liess sich überzeugen, dass der Klimawandel nicht das wichtigste Thema für das Fortleben der menschlichen Rasse ist. Gabs da nicht einmal Atombomben, Vulanausbrüche, Meteoriten, Kriege, Hungersnöte, Plagen, Pandemien und schlicht und einfach Überbevölkerung …. ich glaube mich kann wirklich niemand verstehen:

    • @anne
      „Wer nicht mit Nerds klar kommt, soll halt einen anderen Beruf wählen.“

      darum geht es nicht einmal. Es geht darum, Männer lächerlich zu machen und dazu diente seit langem der „Streber“, der eine ziemlich künstliche Figur ist, der allerhand und alles angehängt wird.
      Das Ganze ist eher ein Angriff auf Männer als ernstgemeinter Einwand. Als solcher wird er dann regelmässig verharmlost, denn wer würde gerne auch solch Feindseligkeit gewahr sein. Lieber verleugnen und ach ja: da gibt es ein Problem mit Frauen ….

      Das ist alles so künstlich aufgeblasen. Und so lächerlich. Leben diese Typen im vor 30-40 Jahren? Liegt wohl daran, mit welchen Ideologien die gefüttert werden. Zum Glück spricht es niemanden an und ist eher lästig. Wer will auch Computer löten?

      • @Alex

        Nein, in diesem Fall spricht sie sich klar gegen Menschen mit den genannten Verhaltensweisen „these are not my people“ aus – also gegen Nerds.
        Dass diese vornehmlich männlich sind, liegt rein an der statistischen Verteilung. Die meisten Männer sind keine Nerds, und noch deutlich weniger Frauen.

        Hätte ihre Ablehnung sich auf Männer bezogen, so hätte sie sich darüber beschwert, dass sie keiner zu trösten versucht hatte (falls es dennoch einer getan hätte, dass er sie angebaggert habe).

        Ihr scheint völlig unklar zu sein, dass man (zumindest im technischen Umfeld – wie es anderswo ist, kann ich nicht beurteilen) sich Kollegen gegenüber mit seinen privaten Befindlichkeiten zurückhält. Ihre Erzählungen wurden deshalb als unangemessen bis peinlich rezipiert.
        Ich hätte meinen Jungs auch nicht erzählt, dass ich am Sonntag Verwandte besucht habe, sondern höchstens, dass ich am Samstag eine neue VM aufgesetzt habe. Das wäre vermutlich in eine Diskussion über Vor- und Nachteile von VMware und Virtualbox hinausgelaufen, garniert mit Erfahrungsberichten über Parallels oder anderen Virtualisierungslösungen. Aber so sind Nerds halt – unabhängig vom Geschlecht.

        Wer will auch Computer löten?

        Mit diesen RoHS-Loten ist das wirklich kein Spaß mehr.

        • Ich finde Du bist hier untypisch (für die Branche) ziemlich spröde.

          In meiner Firma sind fast alle Nerds und trotzdem geht es neben den Gesprächen über die private NAS-Box mit ZFS (endlich auch mit native Encryption unter Linux), die neue Programmiersprache, die man ausprobiert hat oder den tollen Microcontroller, den man auf Amazon US für nur 4 Dollar das Stück gefunden hat; auch um Themen wie Grillparties, Ausflüge, Konzerte (eventuell der eigenen Band) oder wie man am Samstagabend unbeabsichtigt in eine Kneipenschlägerei geraten ist und dabei von einem Biker in die Hand gebissen (!!!) wurde.

          Und das ist auch völlig normal so, denn 90%+ aller Nerds sind eben gerade keine Autisten.

        • Das liegt alles noch in der beruflich akzeptablen Range.
          Den eigenen Herzschmerz jedoch gegenüber reinen Kollegen auszubreiten, ist höchst unprofessionell, und den Kollegen (sogar den Nicht-Nerds) bestimmt unangenehm.

        • Naja.

          „I was in the throes of a brief, doomed romance. I had attended a concert that Saturday night. I answered the question with an account of both.“

          Das *kann* natürlich bedeuten, daß die gute Frau stundenlang über ihre Gefühle geredet hat, es kann aber auch durchaus auch sein, daß sie nur kurz erzählt hat, wie sie mit ihrem neuen Freund auf einem Konzert war…

          Der Artikel und auch Deine Antwort erweckt aber den Eindruck, überhaupt irgendwas privates zu erzählen sei ein absolutes no go weil „unprofessionell“. Und das sehe ich eben überhaupt nicht so. Mit seinen Kollegen verbringt man nunmal mehr wache Zeit als selbst mit seiner Lebensgefährtin (soweit vorhanden), daß man da nicht auch mal über sein Privatleben reden könne, fände ich unmenschlich.

  4. Ich kann das sehr gut nachvollziehen. Vor zwei Wochen war ich mit zwei Studienfreunden eine Woche im Urlaub. Da wir zusammen Physik studiert haben, kann man durchaus davon ausgehen, dass wir alle ziemlich nerdig sind, aber selbst da ist noch ein Qualitätsunterschied zwischen mir als Experimentalphysiker und meinen beiden Kumpels, die beide theoretische Physiker sind. Die finde sogar ich als Physikerkollege nach einer Woche zusammen dann doch langsam anstrengend. Hey, ich unterhalte mich ja auch liebend gerne über Physik und Linux und die Vor- und Nachteile verschiedener Programiersprachen, aber ab und an würde ich auch gerne mal über was anderes reden.
    Das Klientel in diesen technischen Bereichen ist halt ziemlich eigen, da muss man reinpassen wenn man sich wirklich wohlfühlen will. Mit den Hardcorenerds kann man durchaus auch arbeiten wenn man kein Nerd ist, aber wenn man „dazugehören“ will wird das schwierig. Es ist ja nicht so, dass da „Fremde“ rausgebissen werden, aber viele dieser Nerds haben halt an vielen Dingen kein Interesse und auch keine Motivation, so ein Interesse zu heucheln. Da bekommt man als Außenstehender halt wenig Zugang.

    • Das ist nicht auf technische/ naturwissenschaftliche Bereiche beschränkt. Unter Juristen kann es ähnlich ausgehen, nur ist es hier, durch die Notwendigkeit mit Laien zu arbeiten wohl etwas gedämpft.

      • Ich hab da mal ein Skiwochende verbracht im Bus mit jungen Richtern und Anwälten. Würde ich nicht einnen von ihnen gut kennen und als sehr bodenständig und fachkundig ansehen, käme mir das Ganze wie ein Eliteshow vor. So war es einfach nur sehr nervig.

        Heute würde ich wenigetsens verstehen von was sie reden, aber damals …. 😦

        • Juristen haben ihre eigene Sprache. Für die Laie absolut unverständlich. Als ich mein Studium anfing habe ich auch erst einmal nur Bahnhof verstanden.
          Auch tummeln sich gerade im Anwaltsberuf sehr viele Leute, die lieber blenden als wirklich gute Arbeit abliefern.

      • Das stimmt wohl. Meine Freundin ist Juristin und da hält sich der Jargon und die berufsbezogenen Gespräche eher in Grenzen wenn sie mit anderen Juristen unterwegs ist. Obwohl ich so eine reine Juristenparty glücklicherweise auch noch nicht mitbekommen habe.
        Aber einen leicht versnobten Eindruck können die definitiv machen 😀

  5. Chris und andere scheinen hier nicht verstanden zu haben dass das Thema des Textes nicht Nerdgelaber und damit verbundene soziale Inkompetenz ist, sondern der aus Sicht einer Frau recht gut erfasste Grund warum Frauen als Gruppe in der IT-Branche nie eine grosse Rolle spielen werden.

    Es gibt dort schlicht massenhaft Männer die bereit sind ihre Freizeit ganz oder teilweise für ihre technische Leidenschaft zu opfern und dadurch Skills und Erfahrung so sehr zu erhöhen, dass Frauen nicht mehr mithalten können.

    „But I was never going to like it enough to blow a weekend doing more of it for free. Which meant that I was never going to be as good at that job as the guys around me.“

    Da kann die Frau genauso intelligent oder noch schlauer sein, sie wird im Konkurrenzkampf auf der Strecke bleiben solang sie nicht bereit ist ebenfalls solche Opfer zu bringen. Und dazu sind nur sehr wenige Frauen bereit.

    Aber hey, es gibt da für Frauen überhaupt keinen Grund rumzujammern!
    Der Großteil der Männer wird ja von Frauen von vorneherein ausselektiert, und unter den Ausselektierten finden sich genau jene, die am Wochenende lieber ihre Skills verbessern anstatt für sie sinnlos durch Bars und Clubs zu ziehen wo sie ja eh nur abblitzen würden.

    Ladies, ihr könnt eben nicht alles haben: „My Pussy my choice“ herumzutönen und gleichzeitig uber-nerd-skills haben zu wollen, das geht eben nicht!
    Also haltet Euch raus aus der IT-Domäne, es ist das Refugium der von Euch Verschmähten. Dort werden sie Euch immer unterbuttern, auch ohne Sexismus und Kumpanei, einfach nur durch ihren Skill, den ihr als Gruppe niemals erreichen könnt.
    Ausgleichende Gerechtigkeit.

    • Deine Einschätzung trifft ja größtenteils zu, nur verstehe ich nicht wieso du gleich wieder so passiv aggressiv sein musst.

      „Es gibt dort schlicht massenhaft Männer die bereit sind ihre Freizeit ganz oder teilweise für ihre technische Leidenschaft zu opfern und dadurch Skills und Erfahrung so sehr zu erhöhen, dass Frauen nicht mehr mithalten können.“
      Gibt auch Frauen, die das machen. Nur eben wenige in technischen Berufen.

      „Ladies, ihr könnt eben nicht alles haben: „My Pussy my choice“ herumzutönen und gleichzeitig uber-nerd-skills haben zu wollen, das geht eben nicht!“
      Wo ist hier der Zusammenhang?

      „Also haltet Euch raus aus der IT-Domäne, es ist das Refugium der von Euch Verschmähten.“
      Quasi ein Safe Space für Nerds. Sowas werde ich nicht gutheißen 🙂

      • Wenn man für IT bezahlt wird und sich mit Büropolitik und Sozialgelaber befassen mußt, dann macht nicht der Nerd etwas falsch, denn er macht wofür er bezahlt wird.

        • Das war aber nicht was kritisiert wurde. Ich stimme dir da ja zu. Meine Antwort bezog sich aber auf die Forderung, Frauen hier ganz draußen zu lassen, damit die „Nerds“ ihren Safe space haben.
          Dem stimme ich nicht zu.

    • „Also haltet Euch raus aus der IT-Domäne, es ist das Refugium der von Euch Verschmähten.“

      Das ist wirklich grober Unfug und einfach Mist, diese Botschaft sollte man auf keinen Fall vermitteln. Wenn eine Frau Talent und Interesse hat, dann sollte sie willkommen sein, wie jeder andere männliche Kollege auch. Und man(n) bricht sich auch keinen Zacken aus der Krone, der weiblichen Befindlichkeit etwas entgegenzukommen, im Rahmen der üblichen Höflichkeit, ohne sich gleich mental dauernd zu verrenken.

      Was man nicht ändern kann, ist der Minderheitenstatus vo Frauen und daraus resultierende „Einsamkeit“. Deswegen kann es auch keine Extrawürste für Frauen geben. Das gleiche Problem haben männliche Grundschullehrer oder Kindergärtner analog, das sollte einem bewußt sein, wenn man einen Beruf ergreift, der vom anderen Geschlecht dominiert ist.

      • “ Wenn eine Frau Talent und Interesse hat, dann sollte sie willkommen sein, wie jeder andere männliche Kollege auch. „. Kenne unzählige Hacker von deinen praktisch jeder ein Nerd ist. Die wenigen Frauen die mit denen verkehren tun das meist nur temporär da sie an der Szene selbst Interesse haben (dazu gehören wollen) ohne zu verstehen, dass diese Szene kein Selbstzweck ist. Erst kommt die Fähigkeit und dann die Szene – nicht umgekehrt.

        • „Kenne unzählige Hacker von deinen praktisch jeder ein Nerd ist.“

          Kann giut sein, aber es gibt auch genügend männliche ITler (und analog woanders Ingenieure), die um 16 Uhr den Griffel fallen lassen, und mit denen kommt man auch klar und die sind auch das Geld wert, was sie kosten. Es gibt einen großen Arbeitskräftmangel in der Branche und keinen Grund, Durchschnittsleister schief anzusehen, selbst wenn Hochleister mehr wert sind. Diese Unterschiede können ja über Beförderungen / Gehalt etc. honoriert werden.

        • „Kann giut sein, aber es gibt auch genügend männliche ITler (und analog woanders Ingenieure), die um 16 Uhr den Griffel fallen lassen, und mit denen kommt man auch klar und die sind auch das Geld wert, was sie kosten. “
          Ja, die gibt es auch. Nicht jeder Maler ist auch ein guter Maler aber wenn ich die Wahl habe, dann gehe ich liebe zu einem der irgendwann gemerkt hat, dass er mit seiner Leidenschaft auch Geld verdienen kann als zu einem der nur Geld verdienen will.

      • „“Also haltet Euch raus aus der IT-Domäne, es ist das Refugium der von Euch Verschmähten.““

        „Das ist wirklich grober Unfug und einfach Mist, diese Botschaft sollte man auf keinen Fall vermitteln.“

        Exakt so ist es, mitm! Dieser Gestus ist genau das, was wir nicht (sic!) wollen. Einen generalisierenden Appell an alle Frauen, sich aus einer kompletten Branche fernzuhalten.

        Damores Verdienst ist ja gerade, genau diesen Gestus vermieden zu haben.

      • „Das ist wirklich grober Unfug und einfach Mist, diese Botschaft sollte man auf keinen Fall vermitteln. “

        Das sehe ich nicht so; zumindest bin ich skeptischer ob da eine egalitaristische Pespektive eine sinnvolle Lösung ist. Ich habe noch eine Zeit erlebt, da galten beinahe alle Nerds bei Frauen grundsätzlich als Creeps, die sozial inkompetent sind und in jedem Fall gemieden werden müssen. Erst nach und nach, als klar wurde, dass diese Männer einiges an Geld verdienen und daher auch als Partner interessant sein könnten, hat sich diese Einschätzung etwas verändert.

        Als dann aber tatsächlich Frauen in die Techbranche kamen (weil man ja nicht grundsätzlich einfach so Frauen ausschliessen wollte) kam der altbekannte Vorwurf immer und immer wieder : „Ihr seid alles sexistische, frauenfeindliche Arschlöcher“ und das in X Variationen; zuerst allgemein, dann bei Gamergate und jetzt auch wieder bei Google, gleichzeitig wird in den Medien immer wieder der gleiche Text runtergespuhlt : Techfirmen sind misogynistische, rassistische Moloche, die Frauen am liebsten alle töten würden.

        Wenn nun Nerds bei Google berichten, dass sie durch Diversity gestört werden und teilweise an ihrem Arbeitsplatz vor sich hin dümpeln, weil sie Angst haben sich zu äussern, was genau ist dann der Vorteil, mehr Frauen in der Techbranche zu haben?

        Ich sage es ganz überspitzt: Ist ein höherer Frauenanteil überhaupt ein wünschenswertes Ziel? Oder beschädigt, verdrängt man damit eigentlich genau diejenigen, die zum Erfolg eben dieser Firmen beigetragen haben? Klar, im feministischen Universum müsste man all diese frauenfeindlichen Nerda einfach in ein Umertiehungslager stecken und dann wäre in der egalitären Utopie alles gut, aber das ist Bullshit.

        • „Ist ein höherer Frauenanteil überhaupt ein wünschenswertes Ziel?“

          Das hat niemand behauptet, es geht um die Frage, ob „Also haltet Euch raus aus der IT-Domäne“ eine vertretbare Meinung ist. Hier wird wieder mal ein falscher Gegensatz aufgebaut.

          Das Gegenteil von „Also haltet Euch raus aus der IT-Domäne“ ist: kommt rein, ihr seid willkommen, wenn ihr was leistet,
          Und nicht: wir wünschen uns mehr Frauen und nötigen auch untalentierte, hier mitzumachen.

          Mit vertauschten Rollen würde man das genauso sehen: „Männer haltet Euch raus aus den Kindergärten, ihr seid zu autistisch“ ist der analoge BS.

          Ob Diversity wünschenswert ist, weil irgendwelche Performance-Zahlen statistisch besser werden, ist eine andere Frage. Da bin ich skeptisch, wenn überhaupt müßte dieses Argument sehr gut begründet werden, und was ggf. statistisch irgendeine kleine Effektgröße hat, sagt im Einzelfall eines konkreten Teams nichts aus, das muß jeweils individuelll beurteilt werden,

        • „Das Gegenteil von „Also haltet Euch raus aus der IT-Domäne“ ist: kommt rein, ihr seid willkommen, wenn ihr was leistet,
          Und nicht: wir wünschen uns mehr Frauen und nötigen auch untalentierte, hier mitzumachen.“

          Das sehe ich anders; es ist vielmehr so, dass es den Zustand „ihr seid willkommen, wenn ihr etwas leistet“ gar nicht in der Realität gibt, da sofort nachdem eine gewisse Prozentzahl an Frauen in der Techbranche anwesend sind, die Rufe nach Diversity und Quoten laut wurden (Das trifft auf alle Wirtschaftszweige/Gebiete zu, die von Frauen neu besetzt werden; siehe Games, Comics und Journalismus). Zudem wird immer festgestellt, dass der gerade beackerte Wirtschaftszweig schwer frauenfeindlich ist, und weisse Männer generell verdrängt werden müssen – diese Argumentation findest du sofort, wenn die ersten Frauen sich in der Branche einnisten.

          „Mit vertauschten Rollen würde man das genauso sehen: „Männer haltet Euch raus aus den Kindergärten, ihr seid zu autistisch“ ist der analoge BS.“

          Ja, nur sind die meisten Männer nicht autistisch, was wissenschaftlich bewiesen werden kann. Genauso ist es evident, dass in jedem Bereich, den Frauen neu betreten sofort nach Quoten, Safe Spaces und Zusatzregelungen verlangt werden, was auch belegt werden kann. Das ist eben auch der Grund, warum James Damore eben gefeuert wurde – weil genau diese Strukturen bereits greifen.

          Kurzum, du hast eben genau eine einzige Möglichkeit, dies aufzuhalten; du fängst an diese Frauen und ihre verbündeten Männer zu feuern, bevor sie alle „Damores“ feuern. Wenn man meint, man kann das durch etwas egalitaristisches Virtue Signalling lösen und naiv behaupten, wir wollen doch nur die am besten für den Job geeigneten nehmen, dann überlässt man der Gegenseite das Feld, denn die scheren sich nicht um das, sondern benutzen das als Argument um mehr Männer mit abweichenden Meinungen zu entlassen. Wie das endet, wenn man das tut, sieht man in der Deutschen Presselandschaft, wo Political Correctness längstens gewonnen hat.

          Kurzum, Google wird jetzt die nächsten Jahre im Stillen die ca 40% abweichenden Stimmen noch zum verstummen zu bringen, indem sie die Leute feuern, oder ihnen dezent nahelegen sich eine andere Stelle zu finden – immer unter der Beteuerung des Egalitarismus, dass sie nur die für sie am besten geeigneten Kandidaten nehmen. Durch die steigende Frauenanzahl wird es immer mehr „Beweise“ für Seximus und patriarchalische Unterdrückung in der Techbranche geben, wodurch sich die Situation immer weiter verschlimmert. Diese Situation findet man jetzt schon an amerikanischen Universitäten; eine Mehrheit an Frauen und bessere Abschlüsse/Perspektive haben nicht etwa zur Folge, dass die Vorwürfe wegen Sexismus abnehmen, ganz im Gegenteil, je mehr „Selfmadewomen“, desto mehr Opfer von patriarchalem Seximus.

          Klar, ich fände es auch schön, wenn es einen mittleren Weg geben würde, aber den gibt es aus meiner Perspektive nicht mehr und wenn du so liest, was die männlichen Mitarbeiter von Google schreiben, dann haben sie bereits verloren. Klar, einige davon werden echte Nerds sein und eine niedrige Sozialkompetenz haben, aber die wissen, wie der Hase läuft, die können sich eben gerade am wenigsten wehren. Und eben genau diese Scheisse ist nur passiert, weil man den Zugang für Frauen möglichst angenehm machen wollte, weil man dachte, dass es ja nicht so schlimm sein kann, einige Frauen mehr in der Techbranche zu haben. Das scheint mir ein abnorm hoher Preis für etwas Diversity zu sein und vor allem bezahlen ihn diejenigen, die leider dumm genug waren, die Hand auszustrecken.

    • „Da kann die Frau genauso intelligent oder noch schlauer sein, sie wird im Konkurrenzkampf auf der Strecke bleiben solang sie nicht bereit ist ebenfalls solche Opfer zu bringen. Und dazu sind nur sehr wenige Frauen bereit.“
      Hier ein kleines Geheimnis: Es ist kein Opfer, es ist ein Privileg. Es macht einfach Spaß neue Dinge auszuprobieren und DAS ist es was uns Männer von Frauen unterscheidet.

    • Äh, sorry, natürlich habe ich verstanden um was es geht – Andere vermutlich auch. Das habe ich stillschweigend zur Kenntnis genommen und einfach einen anderen Aspekt benannt, der mir wesentlich und wichtig erschien – und der offensichtlich auch andere Leute etwas entgleisen ließ. Du hast als Neurotypischer grade ein Paradebeispiel des Nerd/Aspie-Denkens erlebt. 😀

  6. „recht extreme Sachen.“
    Nope. Sind sie nicht. Ich habe in meiner Freizeit ein Paket einer inzwieschen weit verbreiteten Statistiksoftware entwickelt, eine python-Bibliothek für bestimmte statistische Verfahren, meine Kollegen haben u.a. einen vereinfachten Trainer für FeedForward -NN entwickelt, eine Poker-Expertensystem in Prolog gebastelt, zum Testen ein LOP-Programm für optimale Fahrtzeiten mit dem Münchener Nahverkehr (ein lineares Stochastisches Optimierungsprogramm) etc.
    Nein, das ist kein extremer Fall, das ist der Normalfall. Wenn man älter wird, natürlich etwas weniger, aber immer noch.

    • Hmpf, ich mache in meiner Freizeit einfach noch was fürs Geschäft. 😦
      Da wird man ja richtig neidisch.

      Allerdings wenn ich mir wirklich Zeit nehmen würde, würd ich wohl eher wieder ein paar Marines bemalen 🙂

      • Geht mir ähnlich. In meiner Jugend habe ich fast nur vorm Computer gehockt, mir selbst programmieren beigebracht, viel darauf gespielt usw. mittlerweile treiben mich andere Sachen um, von den Kindern (die z.Z. alles dominieren), über den Garten (meine zweite große Leidenschaft) bis hin zu politischen Themen (eine echte LEIDENschaft, die dritte 🙂 während die Computerei auf „arbeiten um zu leben“ herabgesunken ist und ich dem Elan meiner Jugend nachtrauere. Der Kick etwas Besonderes geschaffen zu haben und in etwas wirklich gut zu sein, die Freude ganz in einem Thema versinken zu können und immer Neues zu entdecken…
        das war schon toll!

        Ich beneide die Durchschnittsfrauen nicht, die meisten erfahren nie, was das bedeutet. Meine Frau wusste z.B. nicht, was sie studieren soll, weil sie einfach für nichts so richtig brannte. Zum Glück ist sie dann durchs Abi gerasselt und hat stattdessen was Nützliches gelernt, statt Kunsthistorik zu studieren oder so Kram… 🙂

  7. Ich kann aus dem Zitat jetzt nicht rauslesen, dass sich die Typen unsozial verhalten hätten. “What did you do this weekend?” ist nicht die Erlaubnis jemanden mit seinen Beziehungsproblemen vollzulabern. Der Kollege hat das offenbar erkannt und den Fragestelle aus der Situation gerettet.

    • „“What did you do this weekend?” ist nicht die Erlaubnis jemanden mit seinen Beziehungsproblemen vollzulabern.“

      Hat sie ja auch nicht. Sie hat zwei (soziale) Themen vorgegeben: Beziehung und Konzertbesuch, wenn ich das richtig verstanden habe. An beide hätte der Frager anknüpfen können.

      Eine Frau hätte vermutlich gefühlvoll gefragt: „und wie fühlst du dich jetzt?“ und damit die Beziehung weiter thematisiert, ein 0815-Mann hätte bestimmt gefragt, welches Konzert und ob es gut war.

      Beide Fragen fallen dem Techie nicht ein oder interessieren ihn einfach so wenig, dass er eben nicht nachhakt. Gleichzeitig heuchelt er nichtmal Interesse. Das ist es eben, was einen Nerd ausmacht. Ähnlich wie ein Kind ist er zu sehr in sein Spiel und Thema vertieft, um für anderes Interesse aufzubringen. Das ist nicht negativ, es hat halt Vor- und Nachteile…

      • @Androsch Kubi:
        „Beide Fragen fallen dem Techie nicht ein oder interessieren ihn einfach so wenig, dass er eben nicht nachhakt. Gleichzeitig heuchelt er nichtmal Interesse. Das ist es eben, was einen Nerd ausmacht.“

        Das klingt aber schon wieder ein wenig autistisch 😉
        War bei dem Diagnosegespräch beim mir sogar so, dass die damals irgendwas von ihrer Katze erzählt hat und ich mir gedacht habe, was soll das jetzt, interessiert mich nicht, hat auch nichts mit dem Thema zu tun. Und das einfach ignoriert habe.
        Bei der Besprechung der Diagnose dann hat sie erwähnt, dass die meisten Menschen in einem solchen Fall auf Interaktion bedacht sind und Fragen bezüglich der Katze stellen (Name, Rasse o.ä.). Der normale Durchschnittsmensch ist immer bemüht eine emotionale Verbindung zu knüpfen und das funktioniert häufig über nerviges unnützes Zeug.
        Vielleicht ist es tatsächlich so, dass Nerds häufig Aspies sind bzw. zumindest ähnliches Verhalten zeigen.
        Wäre mal interessant zu untersuchen.

        • Darf man fragen, wie du auf die Idee gekommen bist, ein Diagnosegespräch zu führen? Gab es deinerseits einen Anfangsverdacht, oder war es im Kindesalter und deine Eltern haben dich dort hingeschleppt, weil du irgendwie „seltsam“ warst?

        • Ja, vermutlich ist „Asperger“ als Symptom nur deshalb so bekannt, weil es gut auf Nerds passt 🙂

          Meines Erachtens ist Nerdverhalten Teil eines „normalen“ Verhaltensspektrums, allerdings eben nicht in der Mitte der Glockenkurve, weswegen man halt immer wieder Probleme mit Glockenkurvenreitern hat, die einfach vielfach in der Überzahl sind und sämtliche sozialen Standards und Ansprüche setzen.

        • War bei mir ähnlich. Die haben mir so „social Stories“ erzählt und ich sollte die fortführen. Ging bei mir dann sofort in die analytisch-beschreibende Richtung, Mustererkennung bei Bilderbüchern, Details, die normalen Leuten kaum auffallen würden, usw. Bei der Schlußbesprechung haben sie mir u.a. 2 Glockenkurven gezeigt. Die eine stand für den durchschnittlichen Neurotypischen, die andere für die Auswertung der Fragebögen, die ich ausfüllen musste. Es gab keine Überschneidungen, was mich nicht besonders gewundert hat, da ich beim Aspie-Quiz alle Werte in der rechten Seite des Feldes hatte.

          http://www.rdos.net/eng/Aspie-quiz.php
          Der Test ist wirklich nicht schlecht, wenn man ihn ehrlich beantwortet.

        • @Moloch:
          „Darf man fragen, wie du auf die Idee gekommen bist, ein Diagnosegespräch zu führen?“

          In der Therapie wegen Depressionen kann der Verdacht und dann würde der überprüft. Ich war zu dem Zeitpunkt schon erwachsen.

      • Wir wissen nicht wie das gelaufen ist und kennen nur ihre Sichtweise. Sie sagt nur, dass sie beides erwähnt hat, nicht dass sie beide Themen gleichen Raum gegeben hat. Und da sie das Beziehungsthema mehr umtreiben dürften ist es naheliegend, dass sie eher da den Schwerpunkt gesetzt hat. Für mich liest sich, dass so als ob sie emotionalen Beistand erwarte hat, ihre Kollegen es aber als Grenzüberschreitung betrachtet haben, dass sie das Thema überhaupt auf das Tablet bringt.

        • Das ist auch etwas, das mich bei den Diskussionen hier stört. Persönliche Schilderungen werden meist so behandelt, als würden sie eins zu eins die Wirklichkeit abbilden.

  8. Hallo Christian, den schönsten Teil des Textes hast Du uns verschwiegen:
    „The mob reaction did prove that women indeed have some power in tech. But the power to fire people is not why most people get into engineering.“

    • LOL, bei Feministinnen bin ich mir nicht so sich ob diese, wenn sie einen technischen Beruf ergreifen, das nicht nur mach um dort Sexismus zu jagen.

  9. Habe letztes Jahr noch mit ein paar Nerds zusammen gelebt. War eine sehr schöne Zeit. Der eine von denen hatte schon mit 12 für andere Computer aufgesetzt und dann später selbst Server programmiert. Der hat sich wahrscheinlich selbst mehr sinnvolles beigebracht, wie er im Informatikstudium gelernt hatte. Der andere hat Tastaturen programmiert und sich Platinen selber gebaut. War auch ziemlich kreativ in solchen Dingen, aber im Studium weniger erfolgreich.

    • „War auch ziemlich kreativ in solchen Dingen, aber im Studium weniger erfolgreich.“
      Es gibt Menschen die passen nicht in ein Studium und sind trotzdem in ihrem Fach besser als jeder Studierte. Kenne selbst solche Menschen.

  10. In meiner Jugendzeit war ich recht nerdig, an vieles erinnere ich mich gern. Andererseits entwickelt man sich mit dem Alter weiter, auch sozial. Witzigerweise war es bei mir vermutlich das Studium, welches mir den Spaß verdorben hat. Zuviele unglaublich langweilige Sachen, die man machen muss und sich Leuten unterwerfen, die man selbst für unsymphatisch oder dumm hält, nur Zeit für die eigene Leidenschaft bleibt kaum noch. Hat schon seinen Grund, warum Unternehmen in den USA die Leute direkt aus dem Studium abwerben.

    Und sooo nerdig, auf eine Freundin zu verzichten, war ich dann doch nicht. Irgendwann habe ich zu sehr unter der Einsamkeit gelitten und bewusst versucht, meine sozialen Kompetenzen zu schulen. Die Kehrseite ist aber tatsächlich: ich bin als Informatiker höchstens noch Mittelmaß, es ändert sich alles zu schnell, um an der Spitze mithalten zu können. Spätestens mit den Kindern fehlt einem dazu auch die Zeit. Allerdings komme ich mit skurrilen Typen immer noch ganz gut aus und hätte mich in dem erwähnte Büro sicher sehr viel wohler gefühlt, als die Frau, wenn auch nicht wirklich zugehörig.

    Richtige Nerds gibt es aber m.E. ohnehin nicht so besonders viele, die meisten kommen irgendwann im Alltag an. Allerdings bleiben typische Techies meist ein Leben lang ein bisschen sonderbar…

  11. Naja was heißt schon weltgewandt? Ich habe es ehrlich gesagt auch nie verstanden, was an den „normalen“ Gesprächsthemen nun besser sein soll. Wie wenn jemand erzählt, er habe am Wochenende 27 Tequilas getrunken und sei Dann voll abgestürzt und der gleichen.
    Was soll an solchen Themen denn besonders toll sein? Dann doch lieber Warhammer. 🙂

  12. Zitat: „… es geht um die Frage, ob „Also haltet Euch raus aus der IT-Domäne“ eine vertretbare Meinung ist.“

    Ja aber natürlich!

    Wie sieht es denn aus mit der Domäne der Kindererziehung, den Kitas und Grundschulen?
    Vollkommen fest in Frauenhand! Jeder Mann der da nur anklopft steht automatisch unter Pädophilen-Verdacht!

    Da kämpft auch niemand dagegen an, dieses Feld wurde schon längst resignierend den Frauen überlassen. Es ist also ganz normal dass Domänen fest in der Hand eines Geschlechts sind. Das mag auf Utopia anders sein, wir sind hier aber auf der Erde.

    Männer haben also jedes Recht ihre Domänen zu verteidigen, gerne auch mit den gleichen plumpen Rechtfertigungen:
    Wir pädophil? Ihr zu emotional zum logisch denken!

    • Also ich muss zugeben, dass ich ein Mehr an Frauen, sowohl beim Studium, wie auch im Beruf, gut fände.

      Ich finde es ungerecht, dass der dümmste Soziologe immer noch der Hahn im Korb ist, während unsereiner schon Klimmzüge machen muss, um überhaupt mal in die Nähe einer Frau zu kommen.

      Allerdings alles unter der Prämisse, dass die gut arbeiten und nicht ihren gender- und diversity-Blödsinn durchboxen wollen. So eine würde ich eigenhändig rausmobben…

  13. Das kann doch jedem in jedem Bereich passieren. Nicht nur als Frau, die im Technik-Bereich arbeitet. Manchmal merkt man sogar schon an der Musik, die die Kollegen im Radio lauter stellen, dass man mit denen nichts anfangen kann. Obwohl mir persönlich Lästermäuler am wenigsten taugen. Da ziehe ich mich sofort zurück.

  14. Männer haben Leidenschaft, Interesse, Ehrgeiz, Neugier und den Drang sich zu beweisen. Dies kann, je nach gesellschaftlicher Konstellation, konstruktiv oder destruktiv wirken.

    Frauen interessiert nur das, was sie unmittelbar nutzbringend für sich verwerten können. Dadurch partizipieren sie gesellschaftlich weder besonders konstruktiv noch destruktiv.

    • „Frauen interessiert nur das …“

      Dann müsstest du aber optimistisch in Hinsicht auf den Feminismus sein. Dass der gar nichts auf die Reihe bekommt… Immerhin das, ja, Frauen sind da schon besser, mit Männern hätte das leider funktioniert 🙂

  15. „The end of one of my favorite films, in which the nerds band together against the oppressive hierarchy of their school and claim their place amongst the students as equals.“

    ROTN Ending and Moral
    Revenge of the Nerds

    😀

  16. Kenne das eher umgekehrt: Alle sind besessen von Menschen, von ihren häuslichen Dingen oder auch ihren Kindern, aber die Art von soziale Interaktion ist nur kräftezehrend und anstrengend, weil ab einem gewissen Punkt langweilig und – um es einmal böse auszudrücken – „primitiv“.
    Wirft dann hin und wieder die Frage auf: Menschheit, ist das alles, was du zu bieten hast? Das soll die Krone der Schöpfung sein?
    Klingt nicht besser als bei anderen Wildtieren.

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