Youtube, Twitter und die Einschränkung von unliebsamen Inhalten

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11 Gedanken zu “Youtube, Twitter und die Einschränkung von unliebsamen Inhalten

  1. Google und Co werden sich damit nur kaputtmachen. Die leiden unter Grössenwahn und meinen als Quasi-Monopolisten sie könnten sich alles erlauben. Wie zB auf die Erpressungen solcher Entitäten wie der EU einzugehen, ihre Inhalte sauber zu halten – wohl als Preis für ihren Monopolstatus.

    Dass der Unsinn hinten und vorne nicht funktionieren kann sollte jedem sofort klar sein. Hier ein kleines Experiment, bei dem natürlich nur Bullshit rauskam. Wird in Zukunft bestimmt nicht besser werden.

    Google’s „what is toxic“ algorithm doesn’t notice antisemitism

    http://elderofziyon.blogspot.com/2017/08/googles-what-is-toxic-algorithm-doesnt.html

    „I ran a few unquestionably antisemitic statements through the algorithm to see what Google thought. These are some that came out less likely to be considered „toxic.“ Many came from Arab media. ….“

  2. Das zeigt natürlich wieder einmal das eigentliche Problem mit privaten Anbietern. Alle nehmen immer an das Internet sei „frei“ aber es ist leider nur so frei wie ein Geschäft oder eine Firma „frei“ ist.
    Es wurde uns erzählt und wir haben den Bullshit geglaubt. Nun sitzen wir da wo wir sitzen. Google will selbstverständlich keine Probleme haben und die paar Männerrechtler machen viel weniger Probleme als die paar Femininisten oder SJW. Also ist Google schlau und wir doof.
    Das einzige was man machen kann, ist eine eigene Plattform für politische Themen. Youtube und Google darf man dann nur noch als Linksammlung nutzen. Natürlich wird das nicht passieren aber es wäre eine Möglichkeit. Allerdings ist man dann erneut der Willkür eines privaten Anbieters ausgeliefert.

    • Immerhin ist selbst hosten DER Vorteil des Internets schlechthin im Vergleich zu früheren Jahrzehnten, und das ist die Riesenchance die wir nutzen müssen damit die SJWs nicht die Meinungshoheit gewaltsam durchsetzen können.

      Irgendwo einen Root-Server anmieten, Webserver & Blogsoftware aufsetzen schafft inzwischen so ziemlich jeder der vom technischen Talent her bereits nur leicht über „Gender-Studies Absolventin“ angesiedelt ist. eMail System aufsetzen ist ein bisschen komplizierter, aber alles machbar.

      Danisch machts meines Wissens nach so, und ist nicht der einzige.

      Sollte der Anbieter Stress machen, wechseln. Wenn es sein muss ins Ausland. Dann gibts auch keine Impressumspflicht mehr und somit viel weniger Risiko daß irgendwann die Antifa mit Baseballschlägern vor der Haustür steht, oder die Polizei mit einem Hausdurchsuchungsbefehl einem die ganze Elektronik incl. Tablets & Handy beschlagnahmt.

      Und wenn sie das Netz automatisiert filtern, egal, wir werden Wege finden. Sogar in der Sowjetunion wo jede Schreibmaschine registriert werden musste gab es einen regen Untergrundaustausch von offiziell unerwünschter Information. Nannte sich „Samizdat“, übersetzt „Eigenverlag“

      • „Irgendwo einen Root-Server anmieten, Webserver & Blogsoftware aufsetzen schafft inzwischen so ziemlich jeder der vom technischen Talent her (…)“

        Das darf doch stark bezweifelt werden. Einen eigenen Server komplett zu managen ist keine Wochenendaufgabe. Dann eher noch einen managed Server. Aber auch das ist für einen eigenen Blog doch eher übertrieben.

    • „Das zeigt natürlich wieder einmal das eigentliche Problem mit privaten Anbietern. Alle nehmen immer an das Internet sei „frei“ aber es ist leider nur so frei wie ein Geschäft oder eine Firma „frei“ ist.“

      Das ist aber ein Scheinproblem, weil es immer einen Besitzer gibt. Es spielt keine Rolle ob der Anbieter privat ist oder öffentlich (staatlich), da beide gleichermaßen selektieren können.

      „Das einzige was man machen kann, ist eine eigene Plattform für politische Themen.“

      Eben. Und das geht nur, wenn private Anbieter erlaubt sind. Denn sobald Du selbst eine Plattform entwickelst bist Du der private Anbieter dieser Plattform. Jetzt kommt es auf Dich an, Deine hehren Ziele vom „freien Internet“ auf Deiner Plattform umzusetzen.

      • „Das ist aber ein Scheinproblem, weil es immer einen Besitzer gibt. Es spielt keine Rolle ob der Anbieter privat ist oder öffentlich (staatlich), da beide gleichermaßen selektieren können.“

        Das wiederum ist eine Scheinrelativierung, da öffentliche Anbieter natürlich anderen Gesetzen unterliegen, als private und nicht zwingend Gewinn erwirtschaften müssen. Beide Modelle haben ihre Vor- und Nachteile.

        Aber ich gebe zu: heutzutage ist der Unterschied nur mehr marginal. Parteien an der Macht, neigen halt zu Korruption und illegitimer Einflussnahme…

        • „Natürlich ist es eine Scheinrelativierung, weil ein freies Internet nur durch einen freien Markt garantiert werden kann.“
          Gerade im Bereich des Internets haben wir einen sehr freien Markt und das hat dazu geführt, dass es sehr wenige Quasi-Monopolisten gibt, dessen Monopole sich kaum mehr brechen lassen. Beispiel Facebook: Google hat es mit viel Geld probiert und ist gescheitert da nicht die notwendige Masse an Menschen zusammen kam. Gleiches gilt für Google als Suchmaschine – die ist immer noch zu 95% die vorherrschende Suchmaschine. Von Android brauchen wir gar nicht reden oder von MS im Bereich der Betriebssysteme. Das Problem ist, dass du nicht einfach mal so von Windows auf Linux oder IOS wechseln kannst da deine ganzen gekauften Programme dann nicht mehr funktionieren und du die heutzutage kaum noch verkaufen kannst da sie personalisiert werden (z.B. Steam).

          Der Markt hat hier also vollkommen versagt, jedenfalls wenn man der Definition der Wirtschaftsliberalen folgt.

  3. Wer sich auf ein Medium verlässt, dass auch nur versucht eine möglichst große Zielgruppe anzusprechen, um politisch inkorrekte Messages zu verbreiten ist auch selbst schuld und die alternativen Anbieter werden bestimmt auch irgendwann Probleme bekommen, denn Videohosting ist unglaublich teuer.

    Ich empfehle Webtorrents für die Videos und die Blogosphäre für die Publicity.

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