Selbermach Mittwoch 123 (26.07.2017)

Ein außergewöhnlich schöner Selbermach Mittwoch. Da solltest du einen besonders schönen Kommentar schreiben

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159 Gedanken zu “Selbermach Mittwoch 123 (26.07.2017)

  1. Heinrich Böll verbrennt jetzt Bücher?

    „Nein, natürlich nicht er, der linksintellektuelle Schriftsteller persönlich. Sondern dieses geschieht, seinen Namen missbrauchend, in der gleichnamigen Stiftung und einem angehängten Gunda-Werner-Institut. Eine(s) also, welche sich als „parteinahe Stiftung von Bündnis 90/Die Grünen“ definiert und stolz solche Veranstaltung inszeniert, die sich explizit mit dieser Thematik beschäftigt:“

    Ob das nun außergewöhnlich schön ist, vermag ich nicht zu beantworten. Außergewöhnlich bemerkenswert erscheint es mir schon. Daher die schamlose Eigenwerbung:

    https://emannzer.wordpress.com/2017/07/24/heinrich-boell-verbrennt-jetzt-buecher/

    • Bücher verbrennen? Die sind schon viel weiter. Die wollen schon die Kinder in der Schule derart indoktrinieren, so dass sie später mal gar nicht solche unangemessenen Gedanken haben und Bücher schreiben, die es wert wären, verbrannt zu werden. So macht man das beim Team Gina Lisa!

    • Zum Thema Bücherverbrennungen muss natürlich noch auf die Verbannung von „finis germania“ hingewiesen werden.
      https://www.welt.de/kultur/article167043384/Spiegel-verteidigt-Streichung-von-Finis-Germania.html

      Wieder das klassische vorgehen des zum-Schweigen-bringens.
      Und während das gesamte deutsche Feuilleton das Büchlein als Antisemitisch verdammt, kann die New York Times das nicht nachvollziehen

      Aus den empörten „kritiken“ ist ausgesprochen schwierig, irgend etwas inhaltlich herauszulesen, was in dem Buch eigentlich drinsteht – es ist hauptsächlich eigenrechtfertigung oder empörung.
      Am meisten weiß ich aus einer Amazon-rezension und diesem – auch sonst lesenswerten – Achse-Artikel
      http://www.achgut.com/artikel/darf_man_dieses_buch_besprechen

      Hat jemand das Buch schon gelesen?
      Für mich klingt das, was ich bislang weiß, absolut nicht antisemitisch. Es beschäftigt sich eben mit der deutschen selbst-dämonisierung, und schreibt einige interessante Thesen dazu – insbesondere dem mythologischen Character der deutschen Schuld (was, wohlgemerkt, in keinster Weise irgendetwas mit Holocaust-Leugnung zu tun hat)
      Und das ist schon interessant, wie allein darüber Leute so aus dem Häuschen geraten – das unterstreicht wieder mal genau seine These. Es hat religiöse Züge, und allein die kultische inszenierung in Frage zu stellen ist wieder mal blanke Häresie.

      An was erinnert mich das jetzt bloß?

      • „Bücherverbrennungen muss natürlich noch auf die Verbannung von „finis germania““

        Die Verbrennungen führten dann zu den berechtigten Verbannungen. Zb von „Finis Germania“, eine Schrift im traditionellen Rechtsaussen-Stil mit dick aufgetragener und penetranter Larmoyanz, die von Schuld und Einreden derselben, dann Selbsterlösung. Auch inmitten des Untergangs.

        Klassisch ultrarechts.

        Und der Spiegel hat es dort hingebracht, dann noch interessanter durch Weglassen gemacht. Geschicktes Marketing.

        Mit Zensur hat das auch nicht zu tun, denn hier werden die Leute um ihr Geld abgezogen, die diesen Schund zu lesen sich zulegen, wegen der Publicity.
        Auf der anderen Seite kann jeder das auch mal lesen, um zu verstehen, wie dieses rechte Gedankengut funktioniert und wie seine Formen immer ähnliche sind.
        Der Feminismus hingegen ist viel sprunghafter und nicht so sehr vom Wiederholen immer der gleichen Leier abhängig.
        Diese Rechten lassen immer alles anbrennen, lol

        • Hast du die zynismus-tags vergessen, oder meinst Du das grad ernst?
          Wenn Du das ernst meinst:
          Wo ist dieses Buch deiner Meinung nach Schund und „rechtes Gedankengut“?

        • ernst und zynisch zugleich. Der ganze Entwurf der Gedankenwelt von Sieferle ist doch pures Fabulieren. Und ganz klassisch rechtsextrem ist auch noch diese „Kollektivschuld“ (auf der auch die moderne SJW-Extremismus aufbaut), unter der die Deutschen leiden würden. Nein, er selbst war es der darunter litt, wie sehr ist ja bekannt. Traurig. Und antisemitisch ohne Ende. Eigentlich ein gutes Beispiel für die Zerstörungskraft des Antisemitismus. Eine wahrhaft toxische Ideologie.

        • Ah, jeder der von Kollektivschuld redet ist ein ultrarechter Antisemit oder was?
          Ja, „die Achse“ ist Rechts, aber nicht jeder Autor darauf, und nicht jeder Artikel ist es.
          Und schon gar nicht jedes Buch, das darauf positiv besprochen wird.
          In einer Amazon-rezension steht:
          „Findet sich nicht das ganze Sein des heutigen Deutschlands auf einem „Nie wieder“ begründet? Einem „Nie wieder“, das sich auf einer unabtragbaren Schuld begründet, die so groß ist, dass sie niemals getilgt oder auch nur eingeordnet werden kann, und deshalb auch in Zukunft als methaphysischer Bezugspunkt für das deutsche Volk dienen muss.“

          Die Kritik an der metaphysischen Überhöhung dieser Schuld ist v.a. eine am deutschen Umgang damit ( nicht am Jüdischen).
          Und anders als von oberflächlich ähnlichen Statements, die ich auch als klar antisemitisch sehe, geht es nicht darum, den Holocaust zu relativieren oder kleiner zu machen – auch nicht, wenn er sich mit dem Umgang mit Relativierungen befasst. Die mythologische Überhöhung kann man dennoch berechtigterweise kritisieren, und genau darum scheint es zu gehen. Das finde ich durchaus legitim, um nicht zu sagen durchaus notwendig, und liegt fernab von Antisemitismus. Kein Vergleich zu irgendwas, was z.B. in der berüchtigten Antisemitismus-Doku von ZDF und Arte kam, kein Vergleich zu den dortigen dumpfbackigen Kommentaren irgendwelcher NGO-Nasen, Politiker oder „israelkritischer Demonstranten“. Vielmehr geht es genau darum, im Klima dieser mythologischen Überhöhung eben gleich alles als blasphemisch im Sinne des Mythos, als „Antisemitisch“ zu betrachten, was den Mythos „beflecken“ könnte – den mythos, wohlgemerkt, die mythologische überhöhung, nicht den Umstand der Verbrechen des Holocaust selbst.

          Aus dem Wikipedia Artikel:
          https://de.wikipedia.org/wiki/Finis_Germania
          „Der Nationalsozialismus, genauer Auschwitz, ist zum letzten Mythos einer durch und durch rationalisierten Welt geworden. Ein Mythos ist eine Wahrheit, die jenseits der Diskussion steht. Er braucht sich nicht zu rechtfertigen, im Gegenteil: Bereits die Spur des Zweifels, die in der Relativierung liegt, bedeutet einen ernsten Verstoß gegen das ihn schützende Tabu. Hat man nicht gar die »Auschwitzlüge« als eine Art Gotteslästerung mit Strafe bedroht? Steht hinter dem Pochen auf die »Unvergleichlichkeit« nicht die alte Furcht jeder offenbarten Wahrheit, daß sie verloren ist, sobald sie sich auf das aufklärerische Geschäft des historischen Vergleichs und der Rechtfertigung einläßt? »Auschwitz« ist zum Inbegriff einer singulären und untilgbaren Schuld geworden.“
          – Rolf Peter Sieferle: Finis Germania, Seite 63 f.

        • „Ah, jeder der von Kollektivschuld redet ist ein ultrarechter Antisemit oder was?“

          Oder Progressiver. Die nennen das nur anders.

          „Kein Vergleich zu irgendwas, was z.B. in der berüchtigten Antisemitismus-Doku von ZDF und Arte“

          Natürich, es ist ja auch so versteckt und drumherum geredet, als ob es geradezu missverstanden sein wollte. Das andere Extrem ist die ganz ungeschminkte antsemitische Hassrede eines Farrakhan:

          https://www.adl.org/blog/louis-farrakhan-renews-his-anti-jewish-views-in-2017

          Der wohl extremste Antisemitismus im Westen. Redet niemand drüber. All die Antisemitismus-Versteher, selbstverständlich von links insbesondere, nicht.

          Nichts legt doch vom grassierenden Antisemitismus besser Zeugnis ab, als die vollkommen tolerierte Existenz von Leuten wie Farrakhan nebst der allergrössten Erregtheit mit der kleine Fische wie „Finis Germania“ diskutiert werden.

      • http://www.achgut.com/artikel/darf_man_dieses_buch_besprechen
        Fazit vom Autor Letsch
        „war Sieferle ein Antisemit und sein posthumes Werk damit ein antisemitisches? Ich denke, nicht.“

        Das ist vollkommen verrückt, als Art Schicksalsdämemrung von Sieferle inszeniert. Das wird an einer solchen Stelle vorher in der Beschreibung auch deutlich:

        „….beide sind nach seiner Meinung außerdem schicksalhaft miteinander verbunden: Die Deutschen und das jüdische Volk. Sein Fazit: da die Juden nicht von ihrer Auserwähltheit lassen können und die Deutschen nicht von ihrer Verbrechersingularität, werden beide im Anpassungsprozess notwendigerweise untergehen – finis Germania.“

        Unglaublich, welche rein imaginären Problem jemand geschichtsphilosophisch verbrämen kann….

        Genau das ist auch immer wieder Charakter des Antisemitismus, sein Stil. Endkampfstimmung.

        • „welche rein imaginären Problem jemand geschichtsphilosophisch verbrämen kann….
          Genau das ist auch immer wieder Charakter des Antisemitismus, sein Stil. “

          Mit Verlaub, nein.
          Der Stil des Antisemitismus ist es, (willkürliche) reale Probleme zu nehmen und sie einfach „den Juden“ oder halt Israel anzuhängen.
          Ich sehe nicht, dass er „den Juden“ oder Israel überhaupt etwas vorwirft.
          Sein Thema ist auch eher Deutschland.
          Aber ehrlich gesagt habe ich das Buch ja auch noch nicht gelesen.
          Trotzdem klingt es nach einigen interessanten Gedanken. Dass die vor allem ideologisierten Linken und Antuifanten vom linken Pol nicht gefallen, kann ich mir zwar vorstelen, aber das macht es noch nicht „rechts“ und schon gar nicht Antisemitisch.

        • „Ich sehe nicht, dass er „den Juden“ oder Israel überhaupt etwas vorwirft.“

          Ja, das ist nicht der Fall. Aber „das Volk der Juden“ bekommt da von ihm etwas angehängt, nämlich eine Schicksalsgeschichte. Wenn man sowas macht, dann müsste das auch wirklich ironisch distanziert geschehen. Das geschieht aber nicht und damit spielt der Autor hier eine Art Prophet und macht damit notgedrungen eben „das Volk der Juden“ aus dem geschichtlichen Klischee nach, als Art neuer Prophet.

          Spricht das nicht für Wahn? Was soll das? Der ist besessen, eben von diesen Juden – und das spricht extrem für Antisemitismus.

          „Sein Thema ist auch eher Deutschland.“

          Darum geht alles ultrarechte von früher auch immer, die „Ehre“ der Nation. Und wie diese Ehre befleckt wäre, zu unrecht.

        • „Aber „das Volk der Juden“ bekommt da von ihm etwas angehängt, nämlich eine Schicksalsgeschichte. Wenn man sowas macht, dann müsste das auch wirklich ironisch distanziert geschehen.“
          Aha, man darf dem „Volk der Juden“ also keine „Schicksalsgeschichte zuschreiben, oder wenn schon, dann nur in einer einzig zulässigen Weise, sonst wäre das Antisemitisch.

          Ich habe lange Jahre bei Karlsruhe gelebt, einmal quer über den Rhein geht es ins Elsass.
          Die Elsässer sind in den letzten paar Jahrhunderten öfter als Spielbäle der Grenzpolitik zwischen Deutschland und Frankreich hin und hergeschoben worden als die polnische Grenze.
          Darf man nun in Bezug auf die Elsässer über eine „Schicksalsgeschichte“ schreiben, oder wäre das Anti-elsässerisch?

          Solche Bücher gibt es, sie schlagen allerdings nicht solche Wellen.
          Das Problem ist doch tatsächlich, dass da (insbesondere von Dir) da in Bezug auf Juden ein Tabu errichtet (und verteidigt) wird, das es in Bezug auf andere durchaus nicht gibt.
          Gegenaussage: Genau durch die Errichtung solcher Tabus begünstigt man Antisemmitismus und schafft neuen Nährboden dafür. Du lieferst gerade ein Beispiel für die übersensibilitäten, die Antisemitismus in allem finden wollen, was nicht der streng orthodoxen antifaschistischen Denkweise gehorcht – und genau ein Beispiel für diese „mythologische überhöhung“ darstellen. Und damit mehr neuen Antisemitismus provozieren als die Aussagen, gegen die du wetterst.

        • @maddes
          „Aha, man darf dem „Volk der Juden“ also keine „Schicksalsgeschichte zuschreiben, oder wenn schon, dann nur in einer einzig zulässigen Weise, sonst wäre das Antisemitisch.“

          Die übliche „Schicksalsgeschichte“ ist in diesem Fall die jüdäische Theologie, mit all den „Propheten“ usw. Das hat keine Religion in dieser Weise. Wenn man also den Kern des Judentums selbst angreifen will, dann geschieht das üblicherweise über eine „alternative Schicksalsgeschichte“.
          Nicht zuletzt Christentum und Islam setzen hier ebenfalls an. Dem ersteren war ja die Vereinnahmung des Begriffes „Volk Gottes“ bzw „Volk Israel“ extrem wichtig. Diese „Ersatztheologie“ findest du sogar bei dem linken Antisemitismus, der ja vordergründig nicht-christlich ist und trotzdem diesem Muster folgt!

          „Darf man nun in Bezug auf die Elsässer über eine „Schicksalsgeschichte“ schreiben, oder wäre das Anti-elsässerisch?“

          In diesem Fall ist das völlig belanglos, „Schicksal“ ist einfach die dramatisierte Form einer Geschichtsdarsellung. Ansonsten haben die Elsässer bzw ihre Identität doch wohl rein gar nichts mit „Schicksal“ zu tun? Wenn du den Elsässern wirklich eine reindrücken willst, dann stellst du ihre Küche radikal in Frage! Das wird man das wohl als anti-elsässerisch ansehen können…

          „… dass da (insbesondere von Dir) da in Bezug auf Juden ein Tabu errichtet (und verteidigt) wird, das es in Bezug auf andere durchaus nicht gibt.“

          Nein, das ist Fakt: der Antisemitismus/Antijudaismus oder wie das auch sonst zu nennen ist, hat immer den Kern des Judentums, das mit der Prophetie, angegriffen, traditionell. Daraus leitet sich dann auch dieses drohende Übermenschliche und heimlich Verschwörerische ab, was in den verschiedensten Weisen vom Antisemitismus beschworen werden kann – „Jesusmörder“ und „Prototyp des westlichen Kolonialstaats“ sind zwei ganz verschiedene, aber dennoch ähnliche Produkte.

        • So ein wenig habe ich den Eindruck, dass die bloße Phrase „die Juden“ ausreicht, um sich bei Ihnen des Antisemitismus verdächtig zu machen. Kann das sein?

        • @m
          „So ein wenig habe ich den Eindruck, dass die bloße Phrase „die Juden“ ausreicht, um sich bei Ihnen des Antisemitismus verdächtig zu machen. Kann das sein?“

          Das wäre aber kein guter Ansatz, da fast jeder Antisemitismus heute diesen Begriff peinlichst vermeidet! Deshalb hat das antisemitische Fabulieren von Siefert auch eine Chance: das ist so überkommen, man kenn es gar nicht mehr, kein historisches Bewusstsein.

      • Danke, kann deinen Kommentar nur voll unterschreiben, Maddes8.

        „Hat jemand das Buch schon gelesen?“

        Ich habe es bestellt (gibts bei Thalia noch). Wenn ich es durchhabe werde ich eine Rezension dazu schreiben und speziell die Vorwürfe betrachten.

      • „Hat jemand das Buch schon gelesen?“

        Ja, ich. Schon bevor das ganze Theater losging (mittlerweile ist es Spiegel-Bestseller 🙂

        Es ist ein kleines dünnes Buch und liest sich schnell durch.

        Es enthält (nicht unbedingt logisch gereiht oder vollständig) verschiedene Gedanken zu Deutschland und zur aktuellen Entwicklung. Wenn du die Kritiken weglässt, bietet Wikipedia einen ganz guten Überblick:
        https://de.wikipedia.org/wiki/Finis_Germania

        Für jemanden der gern selbst denkt, steht da nicht viel Neues, schon gar nichts Skandalöses drin. Aber es legt halt direkt den Finger in die Wunde, was die verlogenen und dummen Gestalten des Mainstreams nicht ertragen können.

        Es ist nicht nennenswert tiefgründig, jemand mit komplett gegenteiliger Meinung wird sich von dem Buch nicht beeindrucken lassen. Arglose Schafe könnten aber ins Grübeln kommen. Sieferle-Fans sind wohl wesentlich gründlichere Arbeit gewohnt.

        Das andere Buch von Sieferle:

        ist angeblich besser, aber es leuchtet halt nur eine Nische des Niedergangs aus.

        Eine zentrale These von FG ist diese:
        „Wenn Deutschland zu den fortgeschrittensten, zivilisiertesten, kultiviertesten Ländern gehörte, so konnte »Auschwitz« bedeuten, daß der humane »Fortschritt« der Moderne jederzeit in sein Gegenteil umschlagen kann.“ (aus obiger Wiki-Quelle)

        Sieferle baut das dann logisch weiter aus: weil die „Moderne“ [synonym zu „Kapitalismus“, „Humanismus“ usw.], in ihrer Erzählung vom stetigen Fortschritt, einen solchen Ausrutscher nicht gebrauchen kann, wird Deutschland zum absolut Bösen aufgebaut (der ewige Nazi). Eine Entschuldung ist nicht geplant und darf nicht geschehen, wir sind als Diejenigen vorgesehen, auf die die ganze Welt mit dem Finger zeigt…

        Aber lies es selbst!

        • „Eine Entschuldung ist nicht geplant und darf nicht geschehen, wir sind als Diejenigen vorgesehen, auf die die ganze Welt mit dem Finger zeigt…“

          Das ist allerdings Blödsinn.
          Deutschland hat längst wieder einen international sehr guten Ruf.
          Es ist doch eher die „antifaschistische“ Linke, die diesem Muster folgt – und die, in Alex‘ Worten „besessen“ vom Thema der deutschen Schuld sind, mindestens so sehr wie die rechte von der „befleckung“.
          Im Ausland blickt man bisweilen eher mit befremden auf die deutschen Kapriolen der selbstbeweihräuchernden Selbstverurteilung.

        • Ja, maddes. Allerdings scheint die Opferqualität dieser Legende für den heutigen deutschen Nationalismus wesentlich zu sein.

        • Ja, die „Opferqualität“ des tradierten deutschen Nationalismus wird besonders betont, weil dieser Nationalismus auf dem absolut absteigendem Ast ist und vermutlich nur noch als Untergangsszenario begeistern kann.

        • @Androsch
          Die wickipedia-Übersicht ist ja ganz hilfreich. Wenn ich das alles so übersehe, vermute ich doch arg, dass diese Ansicht über das Buch den Vogel abschiesst:
          “ …. Der Sieg des Judenthums über das Germanenthum betitelte Wilhelm Marr 1879 seine Kampfschrift, mit der er »den weltgeschichtlichen Triumph der Juden« zu beklagen dachte. Sieferle hat Marrs Motto Finis Germaniae für seinen Titel verfremdet und schreibt diese Geschichte aus der Post-Holocaust-Perspektive fort.“
          http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/29006

          Die aktuellen Bezüge werden druntergemischt, um die Vorlage (oder Plagiat?) aktuell zu machen und um das für Leser überhaupt interessant zu machen.

          Das hier ist keinesfalls überraschend, da haben viele vor ihm drauf hingearbeitet, ist also die absolut folgerichtige Fortsetzung der Tradition:

          „Verwegen konstruiert er eine Opferumkehr, gewissermaßen vom »ewigen Juden« zum »ewigen Deutschen«: »Die Schuld der Juden an der Kreuzigung des Messias wurde von diesen selbst nicht anerkannt. Die Deutschen, die ihre gnadenlose Schuld anerkennen, müssen dagegen von der Bildfläche der realen Geschichte verschwinden, müssen zum immerwährenden Mythos werden, um ihre Schuld zu sühnen.«“

          Ganz nach analogem Muster funktioniert auch die progressive „Opferpyramide“, in der die Israelis und Juden (so ein Zufall aber auch!) den untersten Rang zugewiesen bekommen.

  2. Nachdem der Berliner Tagesspiegel die „Agent*in“ thematisiert hat (Arne Hoffmann hat mit seinem Eintrag vom 25.7. den Artikel verlinkt) ist der dortige Kommentarbereich förmlich „explodiert“:

    http://www.tagesspiegel.de/politik/feminismus-eine-art-verfassungsschutzbericht-der-gender-szene/20101430.html#kommentare

    Neues dazu gibt es auch von Herrn Kemper:

    „Die Antifeminist*innen fühlen sich getroffen, nicht nur eine aufgeregte Streitmacht von bislang ca. dreißig konservativen Blogs und Foren kritisierten das Wiki, sondern auch Journalisten. Soziologisch interessant ist, dass die Blogs, die zuerst reagierten, aus dem maskulistisch-antifeministischen Lager kamen. Vorneweg, wie zu erwarten war, berichtete der antifeminisistische Maskulist Arne Hoffmann in seinem Blog Genderama. Es folgten eine Reihe weiterer maskulinistischer Blogs und erst allmählich wurden auch deutlich rechtsextreme bzw. islamfeindliche Foren wie PI-News aufmerksam.

    Bei den Magazinen / Zeitungen verhielt sich die Bewegung anders. Hier schob sich die Welle von der Jungen Freiheit und Tichys Einblick über die WELT allmählich in den Tagesspiegel vor.“

    https://andreaskemper.org/2017/07/25/zur-agentin-1-ein-online-lexikon-ist-ein-online-lexikon/

    Daß der eher linke Tagesspiegel das Thema kritisch betrachtet (bzw. der Autor des Artikels) läßt ihn wohl nun auch unter die „nicht genehmen“ Medien fallen.

    • Ach ja, den Kemper gibts ja auch noch. Das ist doch derjenige, der sein Soziologiestudium nach geschätzten 92 Semestern letztendlich abgeschlossen hat. Hat hier wieder mal eine brillante Analyse, so wie wir es gewohnt sind, abgeliefert:

      Zuerst haben Maskulinininisten wo auch Antifeministen sind pöööhse geschrieben, dann haben auch Journalisten pöhse geschrieben und dann auch noch die pöhsen Nazis. Aaahm ja.

      Was ist eigentlich aus dem mutmasslichen Frauenschläger Rosenbrock geworden? Wurde er exkommuniziert und aus der Gendersekte ausgeschlossen?
      Es gibt immer wieder Superfeministen, die plötzlich von der Bildfläche verschwinden oder zumindest kaum mehr sichtbar sind, nachdem sie eine Weile omnipräsent waren. Wie beispielsweise – wie hiess er doch gleich, dieser Luftheuler – ah ja, Stefanowitsch. Der ist auch nicht mehr allzu präsent, nachdem ihm die Universitätsleitung ermahnte, er solle zu wissenschaftlicher Arbeit zurückkehren. Oder dieser Seemann. Der war wohl ein Strohfeuerchen. Das Surfen auf der dritten Feminismuswelle hat wohl nicht so ganz geklappt.

      Ich fände eine Artikelserie „Gescheiterte feministische Existenzen“ unterhaltsam.

      • Oi, magst mal mehr zum Stefanowitsch erzählen? Wann wurde er ermahnt? Würd ich kenn mal einer besonders penetranten Bekannten unter die Nase reiben.

    • Hab mich bei Kemper in den Kommentaren verewigt … schauʼmerma, ob es freigeschaltet wird.

      (Meine Frage bezog sich auf die Illegalität von WikiMANNia. Nach abschicken habe ich gesehen, dass er das weiter oben begründet hat … festhalten: kein Impressum, Anonymisierungsdienst; außerdem seien Verleumdungen und Urheberrechtsverletzungen (???) „offensichtlich“. Meine Schluss? Beeindruckende Persönlichkeit.)

      • Wo soll das stehen?
        Finde grade bei kemper nur diesen Artikel zu wikimannia
        https://andreaskemper.org/2013/07/22/wikimannia-maskulinisten-und-die-afd/
        und der ist zienlich alt (2013)
        Meinst du den Abschnitt hier:
        „Wikimannia entzieht sich bewusst der deutschen Rechtsprechung, es gibt keine Person, die sich mit Klarnamen verantwortlich zeichnet. Sollte eine solche Person ausfindig gemacht werden, würde es für sie sehr teuer werden, da auf verschiedenen Ebenen gegen die deutsche Rechtsprechung verstoßen wurde.“
        da von 2013, kann man nicht mal vorwerfen, dass das falsch ist, aber im Impressum von Wikimannia steht mitlerweile
        http://de.wikimannia.org/WikiMANNia:Impressum
        Rainer Luka als Betreiber, der auch wgvdl betreibt.

        • Kemper braucht doch die Adressen! Sonst wissen die Kumpels von der „interventionistischen Linken“ doch gar nicht was sie brandschatzen und wen sie zusammenschlagen sollen!

  3. Ein paar haben ja vielleicht mitgekriegt das ein paar der Youtube Feminismus-Kritiker auf der Vidcon Franchesca Ramsey getroffen und das toll fand…

    … who could have seen this coming. Die Frau ist nicht nur vor der Kamera ein Arschloch.

    Sie wollte Armoured Skeptic z.B. (auch mit Geld) dazu bringen das er in seiner Community eine Tone Police durchsetzt, damit die Feminismus nicht mehr kritisieren und vorweg sollte er natürlich noch ein Entschuldigungsvideo machen.

    Sie selber, die sagt das nur Weiße rassistisch sein können, weil Weiße ja die Macht(TM) haben, was dadurch begründet wird das Weiße die Mehrheit der Bevölkerung in der USA sind, steht natürlich über jeder Kritik, denn sie ist (der Überzeugung sie ist) besser als alle anderen.

    So viele diese SJWs sind wirklich widerliche Menschen, falsch und verlogen, Heuchler. Sie doxxen, drohen einem das Leben zu zerstören, wünschen das man vergewaltigt wird, usw.

    • Das ist doch die übliche Sichtweise im Feminismus. Kaum eine Feministin hat ernsthaft etwas dagegen, dass nur Männer in Krisenzeiten zwangshaft eingezogen werden können und somit die Rollenbilder (Beschützer Beschütze) wie selbstverständlich aufrecht zu erhalten sind, wenn es der Frau nutzt. Die Frau möchte nur selber keinen Rollen mehr entsprechen müssen (wenn es für sie positiv ist), aber selbstverständlich soll der Mann alle alten Rollenbilder (Beschützer, Versorger, Gentlemen, …) weiter erfüllen müssen, quasi vollkommen gegenleistungslos.

  4. Juhu, die Geburtenrate „explodiert“:

    „Trend zur Kinderlosigkeit gestoppt“

    http://www.tagesspiegel.de/politik/statistisches-bundesamt-trend-zur-kinderlosigkeit-gestoppt/20108132.html

    Und auch:

    „Jahrelang bekamen immer weniger Frauen in Deutschland Kinder – jetzt ist dieser Trend gestoppt. Vor allem bei Akademikerinnen nimmt die Zahl der Kinderlosen dem Mikrozensus 2016 zufolge sogar ab.“

    http://www.spiegel.de/gesundheit/schwangerschaft/geburten-in-deutschland-statistisches-bundesamt-jede-fuenfte-frau-bleibt-kinderlos-a-1159787.html

    Hintergrund:
    Die Geburtenziffer ist von 1,4 Kindern/Frau auf 1,5 gestiegen…..

    • Das ist vermutlich ganz einfach. Man schleust möglichst viele Frauen durch Sinnlosstudiengänge, die kein Mensch benötigt. Man kann sie dann Akademikerin nennen, sie fühlt sich ganz toll und braucht erst recht eine Überlebensstrategie bzw. einen Versorger. Ein paar Frauen kann man noch auf sinnlos neu auf Kosten anderer geschaffenen Frauenjobs (Gleichstellungsbeauftragte, Frauenquote, …) unterbringen. Und dem Rest der „Akademikerinnen“ fällt dann irgendwann die Strategie ein, die auch schon die Generationen vor ihr verfolgt haben. Und so hat die Gesellschaft dann schön „Akademikerinnen“ produziert, die Kinder bekommen.

      • Ein Kumpel von mir meinte erst gestern, von den Kunsthistorikerinnen, die er je kennen gelernt hat und die einigermaßen hübsch waren, hatte keine einen normalen Mann, sondern alle einen vom Typ Sugar Daddy.

    • Mag sein, dass sich das bei Akademikerinnen ändert, aber dass die wesentlich für den Anstieg verantwortlich sind, bezweifle ich.

      Ich will die Statistik mal nach Migrationshintergrund aufgeschlüsselt sehen! SPON schreibt ja heuchlerisch von „Frauen in Deutschland“, nicht von „deutschen Frauen“.

      Im unserem Kindergarten sind z.B. auch die Kinder einer afghanischen Familie. Mann und Frau, beide sehr jung. Bereits zwei kleine Kinder (geschätzt 4 und 2 Jahre) und die Frau ist schon wieder hochschwanger. Der Mann (der die Kinder in den Kindergarten bringt) kann übrigens kein Wort deutsch (im Ggs. zu seiner Frau, die sich redlich bemüht). Natürlich hat er keine Arbeit.

      Eine mittlerweile verzogene Familie kam aus Pakistan. Die Frau war auch dauerschwanger. Das vierte Kind (das Größte gerade mal 4-5 Jahre alt) war gerade unterwegs, als die wegzogen. Der Mann konnte kaum deutsch, sie nur radebrechend englisch. Selbstverständlich konnte sie nicht arbeiten, er hatte angeblich gekündigt und konnte seine Frau während der Problemschwangerschaft (4 Schwangerschaften in 5 Jahren!) dann nicht mit drei kleinen Kindern (und ohne Deutschkenntnisse) allein lassen. Also auch arbeitslos.

      Bei meinem Sohn in der Klasse: Albanerfamilie, mindestens 5 Kinder, immerhin arbeitet der Vater wohl. Alle Beispiele selbstverständlich muslimisch.

      Es wird auch gemunkelt, dass sie mit kleinen Kindern nicht abgeschoben werden und schon deshalb ein valides Interesse an Reproduktion haben. Dazu Kindergeld und H4…

      Selbst SPON gibt es ja in einem Nebensatz zu:
      „Migrantinnen bekommen im Durchschnitt mehr Kinder, allerdings nur wenn sie einen niedrigen Bildungsstand haben.“

      Na zum Glück kommen nur Fachkräfte! Wie war das z.B. mit Frauen in Afghanistan? Ich erinnere an 90% Analphabeten, oder so…

  5. „A New York State Police investigator says a woman accused of fatally sabotaging her fiancé’s kayak on the Hudson River told an investigator she removed a plug on his kayak and manipulated his paddle.“

    http://nypost.com/2016/06/07/kayak-killer-confesses-to-pulling-plug-on-fiances-canoe/

    -> Geplanter Mord

    „“I wanted him dead and now he’s gone,” she told cops during a lengthy 2015 interrogation.

    “And I’m OK with it,” she added.

    Orange Country prosecutors had charged her with second-degree murder and manslaughter, claiming she wanted to cash in on Viafore’s $250,000 life-insurance policy. He would have been her third husband.

    The DA’s office said she cruelly “moved the paddle away from him as he was struggling to stay afloat with water temperatures in the 40-degree range, and failed to render him assistance, including timely calls for help.”

    Asked during the 11-hour interrogation why she wanted Viafore to die, the Latvian immigrant bizarrely performed yoga poses and said, “I wanted to be free.”

    She said their relationship had been strained ​when he pressed her for “sexual stuff,” saying, “He wanted threesomes, porn, everything.”“

    http://nypost.com/2017/07/24/kayak-killer-pleads-guilty-to-homicide-in-fiances-death/

    So einen muss man natürlich töten, weil Verlassen ist… äh, ohne seine Lebensversicherung… geht nicht.

    Und was erhält so eine Frau für eine Strafe in unserem frauenhassenden Patriarchat, in dem Männer immer den besseren Deal bekommen?

    „Angelika Graswald, 37, who had faced 25 years to life in prison if convicted at trial now faces as little as 16 months ​to four ​years behind bars.

    And with time served since her imprisonment in 2015, the slap -on-the-wrist sentence could see her released on parole as soon as December, her lawyer said.“

    Dann kann sie sich ja den nächsten Ehemann suchen…

    • Asemann zu einem ähnliche Thema:

      „Fast wundert man sich, dass die Süddeutsche nicht auch für Beate Zschäpe Strandurlaub statt Gefängnis fordert, denn das müsste die logische Konsequenz sein, wenn es denn so wäre, dass Freiheitsstrafen komplett sinnlos und verzichtbar wären, wie der Artikel zu suggerieren scheint. Zumindest für Frauen, die ja nichts gemacht haben. Außer einer Terrororganisation beigetreten zu sein.“

      http://asemann.de/index.php/2017/07/25/dschihad-braeute-female-hypoagency-und-gender-prison-gap/

      Eben… Frauen sind doch so süß, die kann man doch nicht für Verbrechen bestrafen!

    • „Vor allem sein Vizepräsident Mike Pence hat sich immer wieder gegen die Gleichstellung von queeren Menschen eingesetzt.“

      Über Mike Pence habe ich hier ja schon geschrieben. Der will auch das Kreationismus als gleichwertige Lehre zur Evolution an Schulen unterrichtet wird. Get them when they are young.

    • Ist das jetzt eine Diskriminierung oder eine Privilegierung? Wenn die US-amerikanischen Kriegstreiber irgendwann mehr Personal aka. Kanonenfutter brauchen und die Wehrpflicht wieder einführen, dann ist das eher ein Privileg.

      • Ob Transgender in der IDF ein Problem darstellen, lässt sich dem Artikel nicht entnehmen, sondern lediglich, dass in Israel bisher keine Notwendigkeit gesehen wurde, Transgender von der Wehrpflicht auszunehmen.
        Interessanterweise sind in den USA Transgender offenbar überdurchschnittlich häufig in der Armee – http://www.thetaskforce.org/new-study-finds-transgender-people-twice-as-likely-to-serve-in-military/ . Ich finde das etwas überraschend, weil ich eigentlich davon ausgegangen wäre, dass genderqueere Menschen im Schnitt nicht unbedingt zum Soldatenberuf neigen. Könnte das evtl. etwas damit zu tun haben, dass die Army ihnen die hohen Kosten für die Geschlechtsumwandlung finanziert? Sollte dem so sein, finde ich Trumps Entscheidung durchaus nachvollziehbar.

        • Genau das ist der Fall: der US Armee ist ohnehin eine Art soziales Netz. Da am Transgenderismus politisch aber der giftigste Antiamerikanismus hängt, will man sich von davon demonstrativ distanzieren. Ist ja auch lustig mitzuerleben, wie die Typen, für die die USA der Teufel des weissen, heteronom.-blah-Kapitalismus sind, für ihr vorgeschobenes neues Topklientel Gleichberechtigung ausgerechnet beim *Militär* fordern müssen, einer Institution, die sie nur rundum hassen und ablehnen 😀

      • „in der israelischer Armee – der zweifellos besten und effizientesten Armee der Welt“

        Laut Eigenaussagen 😉
        Der 6-Tage-Krieg ist ja schon eine Weile her und wurde vermutlich auch nur Dank USA gewonnen.

        Es sollte aber vermutlich bewusst die Illusion eines unbesiegbaren Heeres geschaffen werden, denn die Details dringen nur langsam an die Oberfläche:
        http://www.luebeck-kunterbunt.de/Judentum/Sechs-Tage-Krieg.htm
        Im gesamten Wiki-Artikel zum Thema, findet man dazu übrigens kein Wort. Na ja, nur etwas verwundert:
        „Die USA hatten wenige Tage vor dem Zwischenfall mitgeteilt, dass sie innerhalb einer 100-Meilen-Zone um die Kampfhandlungen keine Seestreitkräfte stationiert hätten. Dennoch kreuzte die USS Liberty, angeblich „aufgrund eines Fehlers in der Befehlskette“, nur 14 Meilen vor der Sinaiküste.“
        https://de.wikipedia.org/wiki/Sechstagekrieg#Der_Angriff_auf_die_USS_Liberty

        Hihi. Diese Befehlsketten immer.

        Aber wer weiß, vielleicht ist das auch nur Kriegspropaganda der Gegner, ihr wisst ja wie das mit dem Krieg und der Wahrheit ist. Wie das mit den geostrategischen USA und der Wahrheit ist, wissen wir allerdings alle, spätestens seit dem Irakkrieg…

  6. Mich beschäftigt seid einiger Zeit eine zugegebener Maßen radikale und radikal vereinfachende Theorie über das Verhältnis der Geschlechter zueinander:

    Was, wenn hinter dem ganzen Alpha/Beta, Game, Shit-Tests, dem Verhalten von Frauen überhaupt eine ganz einfache Formel steckt? Ich meine damit ausdrücklich nicht, was Frauen sagen, denken oder fühlen, dafür braucht man wesentlich aufwendigere Modelle. Aber bekanntlich soll man darauf schauen, was Frauen tun, wie sich verhalten und nicht auf das, was sie sagen.

    Spieltheoretisch betrachtet ist das Basismodell menschlicher Kooperation „Tit for Tat“. Das bedeutet, dass man etwas gibt, was ähnlich ist wie das, was man zurück erwartet. Ich denke, dass Frauen, vor allem wenn sie mit der Pussy denken, es also um „Gefühle“ und Sex geht, konsequent foul spielen. Sie geben also genau nicht zurück, was sie bekommen, sondern recht konsequent das, was der Mann nicht zurück bekommen will.

    Wenn man sich als Mann von dieser Art Symmetrie mal ein abstraktes Bild gemacht hat und die Gleichung auf das gewünschte Ergebnis bringt, dann bekommt man von Frauen, was man will, wenn man ihnen nicht gibt, was sie wollen.

    Dieses Muster lässt sich in vielen kleinen und großen Merkwürdigkeiten weiblichen Verhaltens beobachten. Ein Klassiker ist der Spruch „Schenke Frauen den Himmel und sie beschweren sich über die Aussicht, aber bereite ihnen die Hölle, und sie betteln Miete zahlen zu dürfen“. Wenn man will, dass Frauen kommen, muss man sie wegschubsen. Frauen wollen unbedingt eine Beziehung, wenn man das auf keinen Fall will.
    Das Prinzip steckt auch im Neg als „backhanded compliment“. Man macht ihnen gerade nicht das Kompliment, dass so gut runtergehen würde. „Sema good lookin'“

    Das Modell ist zugegeben stark vereinfachend und es lässt sicher viele Details offen. Aber es ist erschreckend, für wie viele richtige Verhaltensvorhersagen ein derart simples Modell ausreicht. Probiert es einfach mal aus.

      • Tja, das ist die große Kunst. Only_me hatte heute morgen eins vom Meister Roissy als Antwort auf einen Facebook-Selfie:

        Me: I like your left eye better.

      • Find ich toll, dass Du Dich sowas zu tragen traust.

        @lh
        Ja, die Tit-for-Tat Strategie (kooperative Grundhaltung, und Fouls (einmal) bestrafen) ist in vielen Spielen, bei denen Kooperation vorteilhaft ist, eine gute Strategie.

        Man könnte jetzt bös sein, und unterstellen, dass Tit-for-tat bei menschlicher Interaktion gerne funktioniert.
        Vielleicht ist das besondere bei Frauen, dass man ab und an einfach so ein Tit einstreuen muss 🙂

        • Ich rede nicht nur von Tests, sondern einer generellen Strategie. Frauen sind einfach verdammt gut darin, Männern das Hirn zu vernebeln. Und solange die nicht merken, dass Frauen konsequent foul spielen, maximieren Frauen so ihren Ertrag.

    • Das ist die pavlovian strategy

      Die Spielregeln sind ja:
      a) Wenn du betrügst, kriegst du 2 Punkte
      b) Wenn keiner betrügt, kriegt jeder 1 Punkt
      c) Wenn beide betrügen, verlieren beide 1 Punkt
      d) Wenn nur du betrogen wirst, verlierst du 2 Punkte

      Die pavlovian strategy ist, dass du solange entweder a) oder b) machst, bis der andere betrügt und dann zum anderen wechselst, wieder bis der andere betrügt.

        • Tit for Tat

          Wenn die Frau mit Cheat anfängt, kriegt sie sofort vor den Bug und wechselt auf Fair und bleibt da erst mal.
          Beim nächsten Cheat kriegt sie gleich wieder vorn Bug und wechselt wieder zu Fair.

          Das Problem ist, dass so viele Männer Frauen gegenüber kein Tit for Tat spielen.

        • Nach nochmaligem Nachdenken sind mir Zweifel gekommen, dass Frauen Pavlov spielen. Denn es ist meinem Eindruck nach nicht so, dass Frauen nur durch männliches Foulspielen aus einer Serie von nicht-foul rausgebracht werden können. Einen Pavlov-Spieler kann man enorm leicht „zurechterziehen“ indem nur jedes Foul mit einem eben solchen beantwortet wird. Bei Frauen ist es eher so, dass je länger eine Kette von Nicht-Foul Interaktionen wird, die Wahrscheinlichkeit eines Foul-Versuchs dramatisch steigt.

          Ich glaube, wir brauchen ein anderes Modell.

    • „eine zugegebener Maßen radikale und radikal vereinfachende Theorie über das Verhältnis der Geschlechter zueinander“

      Leider formulierst du diese Theorie nicht so einfach, wie man erwarten würde. Diese Theorie scheint auf diesem Spruch „Schenke Frauen den Himmel und sie beschweren sich über die Aussicht, aber bereite ihnen die Hölle, und sie betteln Miete zahlen zu dürfen“ zu beruhen…

      Hört sich ja relativ einfach an. Aber kann es nicht sein, dass das, was dahinter steht sehr komplex ist und der Spruch oben eben nur unter ganz speziellen Bedingungen wahr wird? Also alles andere als universell ist — worauf du ja hinauswillst mit der „vereinfachenden Theorie“?

      Kann ich versuchen das allgemeiner zu machen? –> Wenn du von einem Menschen Dankbarkeit willst, schenke ihm nichts „einfach so“, sondern gib ihm das Gefühl, dass er es verdient hätte.

      Wohlgemerkt, das betrifft jetzt jede menschliche Beziehung, nicht nur die zwischen den Geschlechtern.

  7. Im Irak haben sie diese 16jähre IS-Schlampe aus Sachsen erwischt. Laut einer englischen Zeitung war sie dort Scharfschützin und „Polizistin“, was bedeutet, dass sie ziemlich sicher Menschen ermordet hat. Im Irak steht auf so etwas die Todesstrafe aber nun lest euch mal die Kommentare dort durch:
    http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2017-07/linda-w-sachsen-plusnitz-mossul-islamischer-staat-interview
    Die Mehrzahl ist gegen eine Verurteilung im Irak, weil sie da die Todesstrafe zu erwarten hat. Ich bezweifle sehr stark, dass sich diese Kommentatoren auch bei einem Mann so dagegen ausgesprochen hätten, vor allem da ja bereits hundere IS-Soldaten festgenommen wurden. Gab es da einen Aufschrei nach Begnadigung???

  8. Ich möchte einfach nur mal einwerfen, diese Woche mit einer Frau etwas trinken gewesen zu sein und als der Kellner die Rechnung brachte, erklärte sie: „Im Rahmen der Emanzepation bezahle ich!“

    Das hat jetzt keine Moral oder verallgemeinerbare Aussage, aber ich wollte es einfach mal erzählt haben. 😉

  9. Bild im Kopf
    DER Mann im Dunkeln, tastet sich an einer Litfaßsäule entlang, darauf steht, wahlweise: „Frauen, Porno, Feminismus“, nach der dritten Runde bricht er heulend zusammen und schluchzt. „Ich bin eingemauert!“

  10. Gerade bei der Zeit gelesen:

    http://www.zeit.de/kultur/2017-07/menschenrechte-sex-frauen-50-portugal

    „Das Recht auf genitale Unversehrtheit
    Sogar Frauen über 50 dürfen Lust beim Sex empfinden. Unfassbar, dass der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte das portugiesischen Juristen erklären musste.“

    Es geht um einen Fall, in dem wohl eine Frau in Portugal bei einer Operation im Genitalbereich verletzt wurde. Ein Gericht schränkte die Schadensersatzforderungen ein, weil sie schon über 50 ist und da Sex wohl nicht mehr so wichtig ist. Dieses Urteil ist natürlich eine Frechheit. Die Autorin entblödet sich in dem Artikel aber nicht, die Falschheit des Urteils durch einen Tausch der Geschlechter deutlich machen zu wollen. Klar – in unserer patriachalen Gesellschaft hat man ja auch grundsätzlich mehr Mitleid mit Männern als mit Frauen, darum wird das Unrecht erst offensichtlich, wenn ein Mann das Opfer ist.

    In den Kommentaren wird zu Recht sofort darauf hingewiesen, dass die genitale Unversehrtheit in unserer Gesellschaft eben gerade nicht für Männer gilt (männliche Genitalverstümmelungen sind ausdrücklich erlaubt).

  11. Fanatiker denken immer im Rahmen eines harten Nullsummenspiels. *Immer*. Und daher kann Reichtum nur weggenommen sein. Als letzte Zuflucht wird dann die „Ausbeutung der Natur“ bemüht, um auf einem Nullsummenspiel zu beharren und auf der Gültigkeit des zugrundeliegenden fanatischen, manichäischen Weltbilds….

  12. Unter „den Grösseren“ scheint mir ja die FDP die noch vernünftigste der Parteien zu sein. Bei solchen Sprüchen wird mir aber schlecht. Selbst die „radikalste“ politische Parole gegen die neofaschistische Türkei ist feigstes Appeasement:

    -> *vielleicht* stellen wir ja unsere Zahlungen ein ….

  13. hier geht es um Kindestötungen im Tierreich und evolutionsbiologische Erklärungen.
    14:54
    „You start to look closely, and there’s patterns to it.
    The first one beeing that it tends to be adult males who kill infants.
    The next being , you look closely, and its not random who kils who.
    It’s males killing infants who are most likely to be the offspring of, you guessed it, [..] other males.“

    Nun hat das mit dem gegenwärtigen Zustand beim Menschen, zumindest in unserer westlichen Gesellschaft, herzlich wenig zu tun:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Kindst%C3%B6tung
    „Zwischen zwei Drittel und drei Viertel der Kindstötungen werden durch die leiblichen Mütter verübt.[2][3][5][6][7] Laut einer Studie von Raič war in 18 % der Fälle der Vater der Täter.[8]“
    (und das ist in anderen Ländern der westlichen Welt ähnlich)
    Wie bewerte ich diese informationen?
    Was schließe ich daraus?

    Sind offenbar die Kindesmorde von Frauen tatsächlich die „pathologischen Fälle“?
    Warum besonders Frauen?
    Wir haben es offenbar wirklich mit einem sozialisierten Verhalten zu tun, einem, das eben nicht biologische vorgegeben ist – also einem klassischen Fall von toxic femininty.

    Erklärt die biologische Erklärung vielleicht immerhin eines:
    Die besondere Angst vor dem kindsmordenden Mann?

    Fragen über fragen….

    • Ich meine zu erinnern, dass die Wahrscheinlichkeit, dass ein Kind vom Stiefvater misshandelt wird, x mal höher als beim leiblichen Vater ist.

      Dass Mütter morden: bedenke, dass eine von hundert Personen schizophren sind. Es gibt viel mehr Menschen, die seelisch nicht austariert sind, als wir uns vorstellen können.Misshandelnde Stiefväter sind in dem Moment auch nicht grad zivilisiert.

      • „dass die Wahrscheinlichkeit, dass ein Kind vom Stiefvater misshandelt wird, x mal höher als beim leiblichen Vater ist.“
        Hast du eine entsprechende relation auch für mütter und stiefmütter?
        Welchen Hintergrund hat es, dass gerade die „böde Stiefmutter“ ein klassisches (Märchen-)Erzählungsmotiv ist?

        „Dass Mütter morden: bedenke, dass eine von hundert Personen schizophren sind. Es gibt viel mehr Menschen, die seelisch nicht austariert sind, als wir uns vorstellen können.“
        Ja. Aber es sind nicht die schizophrenen Männer, die Kinder morden.

        Mir gehts darum, dass eshier einen unterschied gibt zwischen einer Biologischen Begründung für einen infantizid durch Männer und einer realen beobachtung eines infantizids v.a. durch Frauen.
        Und gleichzeitzig eine besondere Angst vor einem infantizid durch Männer.
        Und vieleicht ein bisschen vom schönreden des infantizids durch Frauen. Oder eines besonderen Verständnisses dafür.

        • „Und gleichzeitzig eine besondere Angst vor einem infantizid durch Männer.“

          Ja. Das ist ja das übliche. Wenn nicht alle Bösen männlich wären, müsste man ja eingestehen, dass manche Bösen weiblich sind.
          Und da Frauen anscheinend denken „Eine Frau ist böse“ würde implizieren, dass alle Frauen böse sind, darf das nicht sein.

    • Nicht.Gut.Genug.

      „Doch leider sind jene, denen damit Gutes getan werden sollte, gar nicht begeistert. Sie empfinden den halben Rock sogar als erneute Diskriminierung, so als seien sie nur etwas Halbes. Der FDP-Innenpolitiker Marcel Luthe kann das verstehen: „Wenn Sie eine Mann-zu-Frau-Transsexuelle sind, dann wollen Sie als Frau behandelt und angesprochen werden, und dann gibt es nichts Diskriminierenderes als dieses Schild mit dem halben Rock“, meint er.“

      Diese ominösen Kritiker werden nur durch ein „Sie“ charakterisiert. Also ist es die Meinung der Zeitung selbst, die sich hier äussert.

      Wenn dieses Klo für alle ist: warum nicht einfach auf alle Symbole verzichten? Ein Loch im Boden tut es übrigens auch, soll ohnehin wartungsfreundlicher sein…..

      „Nach dem Anruf des Tagesspiegels beim Landesarbeitsgericht wurde am Mittwoch beschlossen, das Schild durch ein neutrales zu ersetzen. In den USA gibt es ähnliche Schilder.“

      Keine Sorge, das Problem bleibt immer das Gleiche. Weil es nämlich gar nicht um eine irgendwie praktische und vernünftige Lösung geht, sondern um einen permanenten Kleinkrieg fanatischer Extremisten, denen nichts zu beschissen ist, nicht mal öffentliche Klos.

    • Da ja Männer und Frauen auf dem Zeichen ausdrücklich unterschieden werden und bei Behinderten nur der Mann abgebildet ist, dürfen behinderte Frauen auf der Toilette offensichtlich keine Notdurft entrichten.

      Oder ist das vielleicht sogar umgekehrt diskriminierend, dass man nur Männer als behindert betrachtet, während behinderte Frauen als ganz normale Frauen betrachtet werden?

    • „Wenn Sie eine Mann-zu-Frau-Transsexuelle sind, dann wollen Sie als Frau behandelt und angesprochen werden, und dann gibt es nichts Diskriminierenderes als dieses Schild mit dem halben Rock“

      Genau.
      Man lasse sich dieses Zitat noch drei mal langsam auf der Zunge zergehen.
      Eine Mann-zu-Frau-Transsexuelle möchte als Frau gesehen werden. Nicht als irgendwas anderes, nicht als drittes oder siebenundzwanzigstes Geschlecht.
      Es geht da um die Einordnung zu einem von exakt zwei Geschlechtern.Alles trans-die-Waldfee läuft immer genau darauf hinaus.

      • „Nicht als irgendwas anderes, nicht als drittes oder siebenundzwanzigstes Geschlecht.“

        … gut bemerkt: hier ist mal wieder die völlige Unlogik anzutreffen, die verrät, dass den Genderisten das Objekt ihrer Begierden schnurzegal ist. Hauptsache man hat hier einen Hebel gegen die verhasste „Gesellschaft“.

  14. „When the BBC reported on its list of highest-paid broadcasters on its News at Ten last night, it said there was no one from an ethnic background in the top 20.

    Which was wrong (well, wrong depending on your definition of ethnic minority). For the top 20 included two Jewish women – Claudia Winkleman and Vanessa Feltz.

    In its defence, the BBC might point to the Institute of Race Relations, which defines BAME – Black, Asian, Minority Ethnic – as the “the terminology normally used in the UK to describe people of non-white descent”.“

    https://www.thejc.com/comment/comment/are-jews-an-ethnic-minority-the-bbc-doesn-t-think-so-1.441775

    Was Kommentatoren wie dieser einfach (noch) nicht kapieren: Die ganze Chose mit „BAME“ und all dem anderen rassistischen Quatsch ist nicht zuletzt dazu da, „die Juden“ anzugreifen, die quasi als die „weissesten aller Weissen“ gelten. Daher gehen versuchte Rechtfertigungen wie sie auch in diesem Artikel vorgebracht werden, total am Thema vorbei. Und spielt nur den progressiven „antiweissen“ Rassisten in die Hände.

    „…. In the 2015 election campaign, Labour and the Liberal Democrats, for instance, both issued “BAME” manifestos which included issues of Jewish interest such as preserving modern Hebrew exams, protection of shechitah or countering antisemitism.

    So should we come under a BAME umbrella or not? I guess it depends on the context.“

    Der Kontext spielt keine Rolle, da sind die „Intersektionalisten“ unerbittlich, wenn auch alles andere als klar.

  15. Auch die taz findet die Anti-Anti-Liste der HBS nicht so toll:

    „Denn die Böll-Stiftung ist in eine Falle getappt und hat einfache Muster ihrer Gegner übernommen. Rechtspopulisten und Antifeministinnen haben es mit ihrer Kritik einfacher, denn sie hauen wilde Thesen raus. Um von progressiver Seite darauf etwas zu entgegnen, braucht es Zahlen, Fakten und transparente Arbeitsweisen. Die fehlen bei der „Agent*in“.“

    http://www.taz.de/Antifeminismus-Liste-der-Boell-Stiftung/!5437374/

    • „…. die Böll-Stiftung ist in eine Falle getappt und hat einfache Muster ihrer Gegner übernommen.“

      LOL, die kognitiven Dissonanzen verlangen nach der üblichen Schuldzuweisungen. Es war eine Falle! Nicht gleich eine „false flag operation“, zB von familiaristischen Ultrakatholizisten?

      „Um von progressiver Seite darauf etwas zu entgegnen, braucht es Zahlen, Fakten und transparente Arbeitsweisen. Die fehlen bei der „Agent*in“.“

      Das ist auch urkomisch. Als hätten die sich darum je geschert und als stünde nicht allein ihre Ideologie über allem 😀
      Und daher folgt man bei den Agentinnen dem progressiven mainstream, ja man *ist* dieser. Es geht immerhin um die „Heinrich-Böll-Stiftung“, der gesellschaftpolitische Arm *der* bedeutensten progressiven Partei von der ganzen westlichen Welt (und die „TAZ“ ist die Zeitung dazu)!

      Atemberaubend. Bitte so weitermachen.

    • The Projektion ist String in This one!

      Es sind Feministinnen, die wild unbelegte Behauptungen raushauen, bei denen fast zuverlässig das Gegenteil näher an der Wahrheit liegt.

      Z.B. behaupten Feministinnen das heterosexualität abnormal ist und das diese den Menschen nur beigebracht wird, z.B durch Erzieherinnen.

      Es sind Feministinnen die Definitionen ändern damit mehr Frauen als Opfer und mehr Männer als Täter dargestellt werden können, die Zahlen ohne Bezug präsentieren und dann so tun als ob nur Frauen betroffen sind, obwohl in der Realität Männer genauso häufig oder öfter dieses Problem haben.

      Es ist als ob diese Leute nicht nicht lügen können.

  16. Aus der Omma:
    Vojin Saša Vukadinović: Die Sargnägel des Feminismus?
    Vojin Saša Vukadinović war einer der ersten in den Freiburger Gender-Studies. Er sagt: Die Probleme beginnen schon bei den Vordenkerinnen wie Judith Butler.

    Man kann den Artikel vollständig lesen, wenn man den Atikel als html-Datei speichert und mit Textverarbeitungsprogramm (z.B. LibreOffice) öffnet.

    Das Studium der Gender Studies macht Studierende oftmals nicht schlauer, sondern in vielen Fragen dümmer. Sie lernen nicht, globale Probleme objektiv zu erfassen, sondern sie durch eine hochgradig „antiimperialistische“ Agenda zu filtern.

    […]

    Über ein universitäres Milieu, in dem Christina von Braun, Gabriele Dietze, Sabine Hark, Lann Hornscheidt oder Bettina Mathes als herausragende Denkerinnen gelten, ist schon viel gesagt. Diese Akademikerinnen stehen exemplarisch dafür, dass Gender Studies heute über weite Strecken eine Mischung aus Ressentiment, Gruppentherapie und antiimperialistischer Ideologie sind. Phrasen, Vorbehalte und Schuldbewusstsein tummeln sich, wo es um Erkenntnis gehen sollte.

    […]

    Die sich mittlerweile häufenden Einsprüche gegen die Geschlechterforschung werden derweil zu einem Popanz namens „Anti-Genderismus“ aufgebauscht, um sich selbst als bloße Opfer einer gesellschaftspolitischen Regression zu stilisieren. Dass ein Gutteil der Zweifel an den Gender Studies nicht von Hass, Menschenverachtung oder Vorbehalten rechtslastiger Reaktionäre motiviert ist, sondern schlichtweg durch Skepsis angesichts des Zustands der Gender Studies, wird verschwiegen.

    […]

    Einen Einblick in das Ausmaß der gegenwärtigen Verblödung gewährten kürzlich der Philosoph Peter Boghossian und der Mathematiker James Lindsay. Sie verfassten einen von vorne bis hinten fiktiven Artikel, der einen Kausalzusammenhang zwischen dem männlichen Genital und dem globalen Klimawandel behauptete.

    […]

    Solch eklatanten Desastern zum Trotz sehen Sabine Hark und Paula-Irene Villa, Herausgeberinnen des ersten Sammelbands zum Thema „Anti-Genderismus“, in der Zurückweisung der Geschlechterforschung vor allem den Ausdruck „einer staatskritischen Haltung“. Den beiden Soziologinnen ist offenbar unbekannt, dass die Neue Frauenbewegung in den 1970er Jahren eine besonders vehemente Distanz zum Staat wahrte, was u.a. die Selbstbezeichnung autonome Frauenbewegung ausdrückte. An all dem wird der tiefe historisch-politische Graben deutlich, der zwischen Feminismus und Genderforschung liegt.

    Deren Zustand gibt Anlass zu der Annahme, dass die Gender Studies keineswegs eine kritische Weiterentwicklung feministischen Gedankenguts sind, sondern der Sargnagel der Frauenemanzipation.

    • Die Schwarzer ist eben nicht so gut auf ihre „Enkelinnen“ zu sprechen. Ich denke, daß die Schwarzer-Feministen die gute alte Zeit vermissen, in der sie im feministischen Lager noch die Deutungs- und Diskurshoheit hatten.
      Eine feministische Krähe wird aber im Endeffekt keiner anderen feministischen Krähe ein Auge aushacken.

  17. „Bigot Trump is much greater threat to LGBT people worldwide than ISIS.“

    Das tut schon weh, diese Art der Islamapologetik. Ausgerechnet das an dieser Stelle.

      • Ich finde, Transmenschen können genau so gut Zivilisten massakrieren, aus B52 Flächenbombardements bewerkstelligen und ganze Länder wie den irak in Schutt und Asche legen! Ist schon eine Ungeheuerlichkeit, dass Transmenschen das Recht auf ein anständiges Massaker verwehrt wird! MASSAKRIEREN UND BOMBARDIERENIST EIN MENSCHENRECHT VERDAMMT NOCH MAL!!!!

      • Oh – sie FÜHLEN sich verletzt
        Und das betrifft VIEL MEHR LGBTs

        Du kannst nicht bestreiten wollen, dass dieses FÜHLEN nicht mindestens genauso „violent“ ist, wie bloß jemanden kurz vom Dach zu schmeißen? Ernsthaft ?

  18. Andreas Kemper ist wirklich ein Vollidiot. Er versucht seine Pranger damit zu rechtfertigen das es ja auch andere Pranger gibt.

  19. Israel supporters are the enemy within Germany, Social Democrat says

    http://www.jpost.com/International/Israel-supporters-are-the-enemy-within-Germany-Social-Democrat-says-500862

    Einer aus der NRW-SPD: „Stefan Grönebaum – division head covering work and social policies, demography and integration – labeled pro-Israel members of the Social Democratic Party (SPD) and other supporters of the Jewish state , an “organized, good networked ‘fifth column’ in the interests of Israel’s policies.”“

    Kennt man zur Genüge aus den USA, „The Israel Lobby“ Mearsheimer …., „Neocons“, usw, besonders unter den Politikern der Demokraten verbreitet.

    „Grönebaum’s written assaults on Israel were triggered by a comment from Sercan Aydilek, an activist who campaigns against modern antisemitism in Germany and who described himself as a Zionist.“

    Dieser Sercan Aydilek, @AydilekSercan, scheint irgendwo ein typischer SJW (Feminismus!), aber insofern völlig untypisch als dass er mal kein Antisemit ist, sondern angeblich „gegen jeden Antisemitismus“. Die deutschen SJW gehen da einen deutschen Sonderweg? Ob glaubwürdig oder ein Missverständnis?
    Auf die Frage, ob Judith Butler antisemitisch sei, kommt dann als Antwort „Judith Was? Kenn ich nicht. Ach so eine von vielen, vielen Gender-Theoretikerinenn, nicht weiter der Rede wert“ 😉
    Wäre dann vergleichbar wie hier:

  20. Bret Weinstein prepares to sue Evergreen State for $3.8 million

    https://whyevolutionistrue.wordpress.com/2017/07/26/bret-weinstein-prepares-to-sue-evergreen-state-for-3-8-million/

    „The form asserts that Evergreen State College created “a racially hostile and retaliatory work environment,” and adds that “Through a series of decisions made at the highest levels, including to officially support a day of racial segregation, the College has refused to protect its employees from repeated provocative and corrosive verbal and written hostility based on race, as well as threats of physical violence.”“

    Ja, genauso war´s: Androhungen von Gewalt, um rassistische Ziele durchzusetzen wurden vom College gutgeheissen.

    „I absolutely support this lawsuit, and wish it had been for even more money. I hope, in fact, that it bankrupts that intellectually flawed college (it won’t), or at least leads to the firing of Bridges and substantial reforms. This will send a message to all colleges who let Authoritarian Leftism get out of control to the extent that it creates a hostile workplace—something that, of course, violates the law.“

    • Dabei ist Bret Weinstein so „leftist“ wie man sonst nur sein kann.
      und wäre er nicht zufälig (ich meine „zufälig“ – wie leicht man auch als linker durch eine unbedachte Aussage in den Focus des linken Mobs kommen kann, wissen wir doch inzwischen) derjenige gewesen wäre, der da angegriffen wurde, säße er heute noch auf der anderen Seite.
      Ein einziger aus seinem Kollegium hat sich öffentlich für ihn ausgesprochen.
      Ob Bret wirklich ein weiterer gewesen wäre, der dazu das Rückgrat gehabt hätte?
      Es ist müßig darüber zu spekulieren, und vielleicht, vielleicht ja.

      Jedenfalls bin ich noch weit davon entfernt, Bret Weinstein auch nur annähernd den Respekt zukommen zu lassen, den ich z.B. für Jordan Peterson empfinde – der kam nicht „zufälig“ wegen einer kleinigkeit in den Fokus, der hat sich ganz definitiv gegen ein Gesetz eingesetzt und von Anfang an eine Menge Riskiert.

      • „derjenige gewesen wäre, der da angegriffen wurde, säße er heute noch auf der anderen Seite.“

        Jupp, er erntet was auch er gesät hat.

      • So gibt es halt viele wie Weinstein, die erst mal blind sind und da hineingeraten. Wie es den Anschein hat, war Weinstein immer sehr kritisch und daher automatisch „links“. Es hat ihn ein wenig kalt aus dem Hinterhalt erwischt, aber mit Bravour hat er Widerstand geleistet und denen, die auf ihn Zwang ausüben wollten, die Stirn geboten.
        Bravo Bret.
        Ob ich jetzt Peterson „mehr Respekt“ zollen würde? Ich weiss nicht, wie schwer es Peterson hatte.
        Humor hat der Peterson aber nicht. Ungeheuer lustig fand ich mal einen tweet von Peterson, in dem er etwas hysterisch nach dem Sinn einer Sendung von irgendeiner Froschplastik fragte und voll von den Heerschaaren Kekistans getrollt wurde.
        Da hat der Weinstein den Feind aber reeller im Schach gehalten 😀
        Übrigens stehen sich Peterson und Weinstein wesentlich näher als dem gemeinsamen Gegner.

  21. Why the Left Protects Islam

    „Why does the left seek to support radical Islam so ardently? Because the left believes that the quickest way to destroy Western civilization is no longer class warfare but multicultural warfare: Simply ally with groups that hate the prevailing system and work with them to take it down.“

    https://townhall.com/columnists/benshapiro/2017/07/26/why-the-left-protects-islam-n2359935

    und warum tun das die Rechten, Bürgerlichen? Um die letzten 200 Jahre zurückzurollen.

  22. Ich fand das wirklich sehr lustig:

    Bachelorette fail bei RTL

    https://mgtowdeutsch.wordpress.com/2017/07/27/kein-bock-auf-frau-bachelorette-fail-bei-rtl/

    Die Männer werden alle Kumpels und haben Spaß und sind sogar trauriger wenn einer der anderen Männer die Sendung verlässt, als wenn sie den Korb von der Frau kriegen.

    Wie können die Produzenten nur denken dass das Partnerwahlverhalten von Frauen und Männer gleich ist.

    Selbst sehr gut verdienende Frauen wollen i.d.R. immer noch einen Mann der viel Geld verdient, während das Gehalt der Frauen für Männer keine große Rolle spielt.

    Die Sendung wäre wahrscheinlich erfolgreicher, wenn sie, wie vorgeschlagen, das mit Schwulen machen oder anstatt einer Unternehmerin eine Pornodarstellerin nehmen würden.

    Welches Interesse sollte ein Mann denn auch an einer Frau haben die mehr verdient.

    So in 2013, the University of Chicago Booth School of Business published a paper that looked at 4,000 married couples in America. It found that once a woman started to earn more than her husband, divorce rates increased. Surprisingly, though, this data showed that whether the wife earns a little bit more or a lot more doesn’t actually make much of a difference. So the researchers concluded from that that what really matters is the mere fact of a woman earning more.

    Solche Beziehungen scheinen einfach instabil zu sein.

  23. http://ze.tt/so-kaempft-eine-berlinerin-mit-einer-biermarke-gegen-sexistische-werbung/

    Männer trinken lieber und mehr Bier wie Frauen.

    „Die Frauen servieren – die Männer trinken und genießen.“

    Das geht natürlich gar nicht.

    „Auch Studien geben Lisa und der Kampagne recht: Sie zeigen, dass Geschlechterdiskriminierung in der Werbung eindeutig negative Auswirkungen auf Betroffene hat. Der Verein Pinkstinks erklärt das Problem wie folgt: „Geschlechtsdiskriminierende Werbung ist problematisch, weil Werbung nicht nur ein Spiegel der Gesellschaft ist, der bereits existierende Verhaltensmuster reflektiert, sondern eine aktive Rolle im Rahmen der Konstruktion und Verfestigung von Geschlechtsrollenstereotypen spielt.““

    Wenn man Männer in Werbungen als Idioten darstellt die zur Belustigung mal eins in die Eier odet eine Ohrfeige von einer Frau bekommen, dann sehen diese Leute da kein Problem.

      • Na die, wo eine Genderstudiesstudentin ihre Kommilitonen gefragt hat, ob diese glauben, ihnen würde es besser gehen, wenn es keine sexistische Werbung mehr gäbe.

    • „Wenn man Männer in Werbungen als Idioten darstellt die zur Belustigung mal eins in die Eier odet eine Ohrfeige von einer Frau bekommen, dann sehen diese Leute da kein Problem.“

      Das ist ja auch der richtige Umgang mit toxischer Männlichkeit!

    • Der viel größere Skandal sind ja fast 9 Millionen Zuschauer und über 2 Millionen Preisgelder für Spiele auf Kreisliga-Niveau. Das lässt wieder einmal extreme Rückschlüsse auf die Verblödung unserer Gesellschaft zu.

    • Ich schauen so einen Mist nicht, aber das klingt nach einer lehrreichen Geschichte. So was passiert halt, wenn man wegen Gleichberechtigung ein Setting konstruiert, bei dem dann aus der Konstellation quasi ausgeschlossen ist, dass eine Seite irgendwelches sexuelles Interesse an der anderen entwickelt.

      • Ich habe es jetzt auch nicht gesehen und den Link bzw. Video nur überflogen, aber offenbar ist halt der Unterschied zwischen der Bachelorsendung und der Bachelorette, dass sich Frauen halt untereinander mehr anzicken und damit um den Bachelor kämpfen (> somit Show für RTL), während die Männer sich untereinander einfach zu gut verstehen und ihnen die Frau nicht wichtig genug ist (> somit kein Drama und kein Drehbuch für RTL).

        Aber, dass ist ja altbekannt, dass man für Drama und Terror Frauen in der Gruppe haben muss.

        • Einerseits das. Ich meinte aber eher, dass die Umkehrung der Geschlechterrollen nicht funktioniert. Setzte 20 Mädels auf irgendeinen Typen an und der gewinnt schon massiv Attraktivität indem 19 andere auch hinter ihm her sind und er außerdem im Mittelpunkt einer Fernsehsendung ist. Und wie sie sich dann hübsch zurecht gemacht um ihn bemühen, wird ihn auch nicht stören. So albern diese Sendungen sind, da ist immerhin Potential für ein bisschen „Chemie“.
          Aber drehe das ganze um und nimm 20 Typen, die sich zum Affen machen um sich für sie zu „qualifizieren“ und es ist sichergestellt, dass sie (bzw. ihre Pussy) die alle völlig unattraktiv findet so dass sie nur als kalte Zicke dastehen kann. Und wozu sollten die Jungs sich da Mühe geben, wenn da offensichtlich nichts zu gewinnen ist und alles exakt so ist, wie man nie Mädels aufreißt?

  24. Die Süddeutsche findet zu Agent*In:
    http://www.sueddeutsche.de/kultur/aktivisten-wiki-die-gruene-liste-1.3605661

    „Dass die Öffentlichkeit eine gewisse Art von Sanktionierungsmacht hat, lässt sich andererseits nicht bestreiten. Die Liste zielt durchaus darauf, dass Vertreter antifeministischer Positionen nicht mehr zufällig in den Medien zu Wort kommen.

    Das ist ein durchaus legitimes Anliegen. Dennoch bleibt ein Unbehagen.“

    Nein, liebe Süddeutsche, genau das ist alles andere als ein „legitimes Anliegen“, sondern steht im Widerspruch zu unserer Verfassung.
    Es betrifft das Kernanliegen der Meinungsfreiheit.
    Niemand kann verlangen, dass eine Partei wie die Böll-Stiftung selbst die Anliegen einer als Gegner betrachteten Seite zu transportieren hat. Und, wie als Argument in der „Zensur-debatte“ immer wieder betont wird: Es gibt auch keinen Anspruch einer Seite, in irgendwelchen konkreten Medien veröffentlicht zu werden.
    Alles noch richtig.
    Was die Meinungsfreiheit aber durchaus absichert, das ist exakt der Punkt, dass niemand dabei sabotiert werden darf dabei, seine Meinung zu Gehör zu bringen. Wer Argumentieren möchte, etwas derartiges sei „legitim“, der ist offen ein Gegner der Meinungsfreiheit. Denn der glaubt, in irgend einer Weise bestimmen zu dürfen, welche Meinungen nun legitim Gehör finden und welche legitim unterdrückt werden dürfen.

    Wenn die Meinungsfreiheit das nicht mehr schützen würde – wofür sonst sollte man einen solchen Papiertiger noch brauchen?

    • @maddes

      „dass niemand dabei sabotiert werden darf dabei, seine Meinung zu Gehör zu bringen“

      Damit argumentierst du wie die Feinde der Meinungsfreiheit, wie Maas und die regressive Linke auch. Wolltest du bestimmt nicht.

      Meinungsfreiheit in Bezug auf den Staat bedeutet *nur*, dass der Staat selbst und zwar durch die Gesetze, die er erlässt, diese nicht einschränkt.
      Es bedeutet nicht, dass der Staat „Meinungsfreiheit für jedermann“ im Sinn von Unterstützung von allen möglichen Meinungen garantieren müsste — gegenüber Dritten.

      Das letztere behaupten heute diejenigen, die die Meinungsfreiheit einschränken und abschaffen wollen. Diese argumentieren völlig falsch, der Staat sei verpflichtet die Meinung der vermeintlich Schwachen gegenüber der Meinung der „Starken“ zu schützen, um eine Art Ausgleich zu schaffen. Dass dabei die Meinungsfreiheit der vermeintlich Starken negiert wird, wird dann mit dem Verweis auf irgendeine Gerechtigkeit, besonders einer „sozialen“ .

      Genau das gleiche lief schon mit der Gleichberechtigung ab: auch hier wurde dem Staat ein Handlungsbedarf angedichtet, um „Diskriminierung“ allenthalben zu bekämpfen.

    • Nein, die Heinrich-Böll-Stiftung gefährdet nicht die Meinungsfreiheit mit dieser Schwarzen Liste.

      Aber es ist ein nicht hinnehmbarer Zustand, dass diese Art von Parteipolitik von der Öffentlichkeit gesponsort wird. DAS HAT AUFZUHÖREN. Und nicht nur für diese „Stiftung“. Sollen die Parteimitglieder diesen politischen Aktionismus doch bezahlen!

      • Der Vorwurf an Heinrich-Böll wäre: statt „politischer Bildungs- und Aufklärungsarbeit“ (SZ: „Für die ist die Heinrich-Böll-Stiftung laut selbstgegebenem Auftrag zuständig.“) für die es vermutlich die öffentlichen Gelder gibt, wird eine demokratiefeindliche Ideologie, die linkextremistische „Genderideologie“ beworben. Der „Stiftung“ sollten daher alle öffentlichen Mittel entzogen werden.

        Weiterhin sollte eine Untersuchung erfolgen, inwieweit Heinrich-Böll antisemitische Organisationen in Israel und „Palästina“ fördert und unterstützt. Auch dies allein sollte schon Grund genug sein, alle Mittel zu streichen.

        • Volle Zustimmung.
          Ich möchte allerdings nochmal darauf verweisen, dass mein Thema gerade die haarsträubende Aussage der Süddeutschen war und nicht die HBS.

      • „Nein, die Heinrich-Böll-Stiftung gefährdet nicht die Meinungsfreiheit mit dieser Schwarzen Liste.“

        Das kann ich so durchaus gelten lassen – habe ich aber auch nichts gegenteiliges behauptet. Jedenfalls nicht unmittelbar.
        Ein Angriff ist es dennoch, und zwar genau nach der Argumentation der Süddeutschen:
        „Die Liste zielt durchaus darauf, dass Vertreter antifeministischer Positionen nicht mehr zufällig in den Medien zu Wort kommen.
        Das ist ein durchaus legitimes Anliegen. “
        Da kannst du dich auf den Kopf stellen und mit den Füßen wackeln und schräge Vergleiche mit herbeigeredetem „handlungsbedarf (wie beim Gleichberechtigungs-Paragrafen) zitieren:
        Das ist ein schiefer Vergleich, in vieler Hinsicht.
        Als erstes natürlich dadurch, dass sich hier die HBS als Parteinahe, von öffentlichen Geldern, also von staatlicher Seite finanzierte Insttution äußert, und schon deshalb exakt das tut, was Du oben als kriterium angibst. Nein, beim Nachlesen falsch wiedergibst, denn du meinst >>Meinungsfreiheit in Bezug auf den Staat bedeutet *nur*, dass der Staat selbst und zwar durch die Gesetze, die er erlässt, diese nicht einschränkt.<<
        Nein, es gilt nicht nur durch Gesetze, sondern durch Staatliches handeln.
        So ist auch das Zensurverbot (durch den Staat, ich weiß, und behaupte hier grade nichts anderes) eben vor allem eine Maßnahme zum Schutz der Meinungsfreiheit, und schränkt staatliches Handeln auf anderer Ebene ein als nur in seiner Gesetzgebungskompetenz.
        Der Staat darf deshalb bei einer Meinungskundgebung nicht einfach mit einem Polizeiaufmarsch ankommen und die Meinungsäußerung verhindern. Dafür müssen dann schon eine menge Vorraussetzungen erfüllt sein, bevor er das darf, und die Meinungsäußerung selbst ist dabei natürlich kein legitimer Grund, den die Polizei haben kann. Genau das impliziert aber der Satz der Süddeutschen als "legitimes Anliegen" der HBS, nämlich zu erreichen, "dass Vertreter antifeministischer Positionen nicht mehr zufällig in den Medien zu Wort kommen".

        Ich bin ganz auf deiner Seite, dass der Staat keinen "handlungsbedarf" zum eigenständig aktiven "Schutz" von Grundrechten in Anspruch nehmen darf, und sehe darin auch den Sündenfall von art 3 abs 2 GG.
        Die Grundrechte sind in erster Linie Abwehrrechte des Bürgers gegen den Staat, nicht umgekehrt des Staates gegen irgendwelche Aktionen seiner Bürger.
        Der Staat hat also keine Grundrechte im namen seiner Bürger im Zweifelsfall gegen bestimmte Bürger durchzusetzen.
        Etwas VÖLLIG ANDERES dagegen ist es, wenn Bürger ihre Grundrechte in Anspruch zu nehmen suchen und von dritter Seite daran gehindert werden.
        In einem solchen Fall nehmen angemeldete und genehmigte Demonstrationen durchaus zurecht den Schutz der Polizei gegen Störer in Anspruch.
        Ein Redner bei einer Veranstaltung darf dann gegen Störer verteidigt werden.

        Genau das unterscheidet Deine Beispiele von dem, was das Zitat der Süddeutschen impliziert.
        Und deshalb ist ein Anliegen, die Vertreter irgendwelcher Positionen (im Beispiel antifeministischer) nicht mehr zu Wort kommen zu lassen, also zum Schweigen zu bringen, eben nicht legitim, auch für eine nicht staatliche Institution – und ein Einschreiten bzw. eine Klage wäre gerechtfertigt, wenn sich eine solche Wirkung nachweisen ließe.

        Es ist ein sehr großer Unterschied, ob eine Organisation, Zeitung oder sonstwas für sich beschließt, solchen Meinungen keine Plattform zu bieten – niemand darf eine Organisation dazu zwingen. (Mithin sollte auch niemand gezwungen werden dürfen, feministische Positionen zu vertreten. Da sind wir aber an manchen Stelen nah dran) Etwas ganz anderes ist es aber, Einfluss auf ANDERE institutionen, Organisationen oder Zeitungen zu nehmen, damit bestimmte Meinungen keine Plattform mehr erhalten.
        DAS ist NICHT legitim.
        Agentin.org ist weit davon entfernt, eine solche Wirkung zu haben, da gebe ich dir recht – im Moment dürfte sie eher das Gegenteil erreichen.
        Insofern sehe ich da auch nicht, dass da die meinungsfreiheit real bedroht wäre.
        Im Sinne der Argumentation der Süddeutschen ist es aber ein Versuch, genau das zu erreichen.
        Und deshalb finde ich die Formulierung der Süddeutschen weit mehr als nur fragwürdig (dann könnte man immerhin noch danach fragen, ob das okay ist), sondern absolut falsch.
        So falsch wie im übrigen Deine schrägen Vergleiche mit herbeigeredetem "Handlungsbedarf" seitens des Staates. Das ist absolut nicht das selbe.

        • @maddes

          „Ein Angriff (auf die Meinungsfreiheit) ist es dennoch, und zwar genau nach der Argumentation der Süddeutschen:
          „Die Liste zielt durchaus darauf, dass Vertreter antifeministischer Positionen nicht mehr zufällig in den Medien zu Wort kommen.
          Das ist ein durchaus legitimes Anliegen.““

          Die Medien dürfen meinen was sie wollen, das ist hier alles noch kein Angriff auf die Meinungsfreiheit. Auch dann, wenn diese „Listen“ im Rahmen des (imo) anti-demokratischen und verfassungswidrigen „Netzdurchsetzungsgesetz“ genutzt würden, dafür trägt alleine die derzeitige Regierung die Schuld (Hallo, Frau Merkel!) und weniger deren willfährige Handlanger.

          Dein Fall mit den Demos scheint mir anders gelagert
          („genehmigte Demonstrationen durchaus zurecht den Schutz der Polizei gegen Störer in Anspruch“)
          denn hier wird typischerweise Zwang und Gewalt ausgeübt. Durch lügnerische, irreführende, falsche oder einfach nur wahnwitzige Darstellungen eines „Internet-Prangers“ wird kein solcher Zwang ausgeübt. Die Benutzer solcher Listen sollten doch noch ein Resthirn haben? (mal Zeitungen wie die „SZ“ ausgenommen).

          Und das ist es, was jedenfalls mich bei bei diesem Süddeutsche-„Artikel“ nervt: dieses schleimige Anbiedern in Verbindung mit der penetranten Ausbreitung der Vorfreude auf eine vorherrschende Moralposition. Das Zitat oben tut ja so, als wäre es schon jetzt selbstverständlich, dass die Medien in ihrer Weisheit die falschen Meinungen unter Kontrolle haben (bei der SZ mag das natürlich angehen), so dass die Liste eigentlich gar nicht gebraucht wird und nur noch die allerletzten abfängt, die halt so durch die Maschen gehen.
          In dieser Abwiegelung der Bedeutung der „Liste“ kommt unangenehm viel Arroganz raus. Der höhnende Unterton erinnert mich dabei an den Rechtsextremismus, da ist der allenthalben vorhanden. Was mich dann wiederum an Broders „Süddeutschen Beobachter“ erinnert, eine treffende Charakterisierung 😀

          „Nein, es gilt nicht nur durch Gesetze, sondern durch Staatliches handeln.“

          Ich weiss nicht, ob man dem Staat hier vorhalten kann, der Heinrich-Böll-Stiftung weiterhin Geld zu geben. Gut möglich, dass das so ist. Insofern könnte hier schon auch eine Pflichtverletzung vorliegen, die Meinungsfreiheit zu schützen. Ist mir jetzt aber zu weit gedacht, das finde ich die Forderung nach Stop der Zahlungen naheliegender.

        • „Die Medien dürfen meinen was sie wollen, das ist hier alles noch kein Angriff auf die Meinungsfreiheit. “

          Lass es mich mal im zusammenhang meiner obigen Ausführung so ausdrücken:
          Ein Einschreiten des Staates im Sinne des von mir benannten Schutzes ist erst statthaft, wenn ein Angriff auch erfolgversprechend ist, oder erst recht, wenn er nachweisbare Erfolge hat.
          Der Satz der Süddeutschen (nicht ich – ich rede an der Stele NICHT von der HBS, sondern der Süddeutschen) charakterisiert Agentin.org jedenfals als solchen Angriff und findet ihn legitim.
          DAS ist mein Problem.
          Ja, eine Zeitung darf meinen was sie will, sie setzt sich aber damit in besonderer Weise der Kritik aus und muss diese dann auch ertragen.
          Und wenn eine Zeitung in solcher Weise einen Angriff auf die Meinungsfreiheit (nach ihrer eigenen Bewertung) als „legitim“ bewertet, dann möchte ich das eben lautstark kritisieren.

          „Auch dann, wenn diese „Listen“ im Rahmen des .. anti-demokratischen und verfassungswidrigen „Netzdurchsetzungsgesetz“ genutzt würden, dafür trägt alleine die derzeitige Regierung die Schuld … und weniger deren willfährige Handlanger.“

          Und jetzt argmentierst Du wie die ganzen Nazi-Mitläufer nach Kriegsende, die alle nur auf Befehl gehandelt haben, und der einzige Nazi war im Grunde Adolf.
          Nein, wer mitmacht trägt auch Mitverantwortung. Man kann nicht heute als Profiteur mitlaufen wollen und sich morgen aus der Verantwortung stehlen. Pfui deibel (würg).

        • „Dein Fall mit den Demos scheint mir anders gelagert
          („genehmigte Demonstrationen durchaus zurecht den Schutz der Polizei gegen Störer in Anspruch“)
          denn hier wird typischerweise Zwang und Gewalt ausgeübt. Durch lügnerische, irreführende, falsche oder einfach nur wahnwitzige Darstellungen eines „Internet-Prangers“ wird kein solcher Zwang ausgeübt.“

          Ah, du siehst meinungsfreiheit nur gefährdet, wenn jemand mit körperlicher Gewalt gehindert wird? Ist das dein Ernst?

          Da bin ich mir aber sehr sehr sicher, dass das BVG da eine deutlcih andere meinung dazu hätte, wenn es „lügnerische, irreführende, falsche oder einfach nur wahnwitzige Darstellungen“ jemandem gelänge, andere Herausgeber, zeitungen oder verlage dazu zu bringen, auf bestimmte Veröffentlichungen zu verzichten und in großer Breite eine Berichterstatung darüber zu unterbinden. Das, was Du unter Meinungsfreiheit zu verstehen scheinst, ist dermaßen wachsweich und wischiwaschi, dass es praktisch keinerlei wirkungsmöglichkeit mehr hat.

          Ach ja, und wenn sich jemand vor einem Laden postiert mit Schildern „deutsche, wehrt euch, kauft nicht bei Juden“

          dann übt der natürlich auch keine Gewalt aus, der ist ja ganz friedlich.
          „deplatforming“ ist dann auch nicht gegen die Meinungsfreiheit, jemandem, mit dem man bereits einen Auftritt abgemacht hat, auf „Hinweise“ von SJWs die Veranstaltung wieder abzusagen. Hat alles nichts mit Meinungsfreiheit zu tun, weil die haben ja das Recht dazu, so eine Veranstaltung wieder abzusagen.
          Dass es erst auf „Hinweis“ einer Lobby geschieht, die ein „politisch korrektes“ Klima einfordert, ist doch völlig egal. Hat alles nix mit nix zu tun. Nix mit Meinungsfreiheit, nix mit Gewalt. Und das in Evergreen, das hat auch nix mit Gewalt zu tun, dass der Herr Weinstein nicht mehr aufs Campus gegangen ist – ihm ist ja schließlich nix passiert, oder?
          So schwadronieren und relativieren sie die Meinungsfreiheit weg, bis zur Substanzlosigkeit.

        • Nochmal zu
          „Ein Einschreiten des Staates im Sinne des von mir benannten Schutzes ist erst statthaft, wenn ein Angriff auch erfolgversprechend ist, oder erst recht, wenn er nachweisbare Erfolge hat.“

          Davor steht es mir als Bürger bzw. Betroffener aber durchaus zu, das als „Angriff“ auf meine Meinungsfreiheit zu benenen, nicht zuletzt, um den Angriff erfolgreich abwehren zu können, sodass er eine Wirkung nicht erreichen kann.

          Nochmal:
          Was die HBS macht, ist zum Glück bislang nicht erfolgversprechend. Nichts desto trotz ist es, nach charakteisierung der Süddeutschenv selbst, ein „Angriff“ auf die Meinungsfreiheit, den die Süddeutsche als solchen „legitim“findet, auch wenn er strunzdumm ist und nicht funktioniert.
          Was seinerseits die Süddeutsche schreiben darf, sie allerdings auch mit dem Makel einer antidemokratischen grundrechtswiedrigen Haltung belegt.

          Damit es so bleibt, dass sowas nicht erfolgreich werden kann, ist es wichtig und notwendig, solche Angriffe auf die meinungsfreiheit als solche zu benennen, damit es anderen auch bewusst werden kann und es bemerken, und damit ein einschreiten des Staates gar nicht erst notwendig wird.
          Das macht man nicht erst dann, wenn solche Angriffe tatsächlich erfolgreich werden, denn dann könnte es zu spät sein, und dann KANNST du es auch nicht mehr so äußern, dass es jemand mitbekommt (per definition nicht)

        • @maddes
          Du vermischst hier „Meinungsfreiheit“ mit „Toleranz gegenüber anderen Meinungen“ oder mit ganz anderen Dingen.
          Bei dem Beispiel mit dem Demonstrieren bzw um dessen Verhinderung durch „Störer“ geht es gar nicht um Meinungsfreiheit, sondern um das Recht ungestört zu demonstieren. … sonst müsste ja schon das Dazwischenrufen bei einer Demo als „Unterdrückung der Meinungsfreiheit“ strafbar sein. Absurd, oder?
          Bei diesen BDS-Demonstranten ist ganz vordergründig natürlich auch nur der Ausdruck einer Meinung festzustellen, beim näheren Hinsehen aber geht es um Straftaten, Terrorismus und kiminelle, terroristische Vereinigungen, die vermeintlich harmlose Meinungsäusserungen zu Hetze machen.
          Beim „Deplatforming“ geht es um das Verhindern von Auftritten an Institutionen, die zwar nicht rechtlich, aber geschichtlich für „Redefreiheit“ stehen, wie nichts anderes – Hochschulen. Und daher verstösst „Deplatforming“ gegen die „guten Sitten“ der Freien Rede. Vom Legalen her könnte man gegenargumentieren, dass US-Colleges privat seien und daher das Programm dort beliebig frei zu wählen ist!

          „Das, was Du unter Meinungsfreiheit zu verstehen scheinst, ist dermaßen wachsweich und wischiwaschi, dass es praktisch keinerlei wirkungsmöglichkeit mehr hat.“

          Ich betone hier die rechtliche Seite, insbesondere die von staatlicher Seite. Weil das die entscheidene Betrachtungsebene ist. Wenn du den Begriff über einen Kamm scherst und überall gleich anwendest, dann bist du es, der den Begriff aufweicht. Schlecht, weil: Ist er aufgeweicht, kommen dann solche Typen wie Masse aus dem Hinterhalt und geben vor, die Meinungsfreiheit armer unbeholfener Medienkonsumenten schützen zu müssen.

        • „Du vermischst hier „Meinungsfreiheit“ mit „Toleranz gegenüber anderen Meinungen“ oder mit ganz anderen Dingen.“

          Sehe ich nicht so. Was hast Du vorzubringen? Schaun mer mal.

          „Bei dem Beispiel mit dem Demonstrieren bzw um dessen Verhinderung durch „Störer“ geht es gar nicht um Meinungsfreiheit, sondern um das Recht ungestört zu demonstieren.“

          Grundsätzlich haben die genannten Beispiele eine Nähe zum Thema Meinungsfreiheit, sind aber nicht das selbe.
          Du musst aber schon auch schauen, in welchem Zusammenhang ich sie jeweils gebracht habe:
          „wenn Bürger ihre Grundrechte in Anspruch zu nehmen suchen und von dritter Seite daran gehindert werden.
          In einem solchen Fall nehmen angemeldete und genehmigte Demonstrationen durchaus zurecht den Schutz der Polizei gegen Störer in Anspruch.“
          Das war ein Beispiel, dass Grundrechte (nicht nur die Meinungsfreiheit) durchaus grundsätzlich in einer solchen Weise geschützt sein müssen, und dass diese Auffassung durchaus schon länger gelten als die -sagen wir mal „modernen editionen“ des GG. Sprich: Dass Grundrechte auch verteidigt werden müssen, wenn man durch DRITTE an der Inanspruchnahme eigener Grundrechte gehindert wird.
          Das ist – bitte – ein GANZ ANDERER Punkt als ein Anspruch auf Durchsetzung eines Grundrechtes gegenüber einer beliebigen anderen Person:
          Es ist nicht das selbe, von einer Zeitung oder einem Verlag fordern zu können, etwas von mir veröffentlichen zu müssen wegen Meinungsfreiheit (sie können das müssen wg. Verletzung meiner rechte und eine Richtigstellung abdrucken müssen – dazu gleich noch ein Wort)
          ODER von jemandem behindert zu werden, mein Werk in überhaupt jeglichen Medien veröffentlichen zu können. Ersteres beschränkt mich NICHT in meinen Grundrechten. Ich kann zu einem anderen Verlag gehen und es dort versuchen, oder mich notfalls selbst verlegen, und es kann sein, dass mich kein Verlag und keine Zeitung drucken will, z.B. weil es einfach schlecht ist. Wer aber mittels manipulativer Methoden versucht, mich an allen diesen Wegen zu behindern, im Zweifel gar beim Versuch des Selbstverlags meine Druckerei anschreibt, um die noch unter druck zu setzen, der untergrabt mein Recht auf freie Meinungsäußerung durchaus, und da kann ich dann schon dagegen klagen.
          Und das ist analog zur Beschädigung eines Grundrechtes durch eine falsche Berichterstattung – deshalb erhalte ich an der Stelle ein recht, dass der Staat in Form der Gerichte mein Recht gegenüber dem Verlag oder der Zeitung durchsetzt, denn von alleine würde der Verlag keine Richtigstellung abdrucken.
          Und ja, die Durchsetzung solcher Rechte vor Gericht sind Grundrechte: Solche Falschdarstellungen in der Presse sind regelmäßig Verletzungen des Persönlichkeitsrechtes, das ein Grundrecht ist.

          Beim Beispiel mit dem Demonstrieren geht es, wie du (noch) richtig erkannt hast, um das Recht, ungestört zu demonstrieren (was seine Begründung letztlich in der Meinungsfreiheit hat). Wichtig an dem Beispiel ist auch hier, dass der Staat an der Stelle Polizeischutz bereitzustellen hat, um eine solche Demonstration notfalls zu schützen GEGEN DRITTE, die die Demonstranten an der Ausübung ihres Grundrechtes zu behindern versuchen.

          „Bei diesen BDS-Demonstranten ist ganz vordergründig natürlich auch nur der Ausdruck einer Meinung festzustellen, beim näheren Hinsehen aber geht es um Straftaten, Terrorismus und kiminelle, terroristische Vereinigungen, die vermeintlich harmlose Meinungsäusserungen zu Hetze machen.“

          Richtig – deshalb sind DAS Gründe, das eine Demonstration dann nicht mehr als schützenswerte Demonstration gelten und von der Polizei nicht mehr geschützt, sondern aufgelöst werden müssen.

        • „Beim „Deplatforming“ geht es um das Verhindern von Auftritten an Institutionen, die zwar nicht rechtlich, aber geschichtlich für „Redefreiheit“ stehen, wie nichts anderes – Hochschulen. Und daher verstösst „Deplatforming“ gegen die „guten Sitten“ der Freien Rede. Vom Legalen her könnte man gegenargumentieren, dass US-Colleges privat seien und daher das Programm dort beliebig frei zu wählen ist!“

          Auch da hast Du wieder recht – das ist im engen Sinne nicht durch die Meinungsfreiheit geschützt.
          Was allerdings durchaus wieder gültige Rechtsauffassung ist, das ist der Umstand, dass insbes. die Meinungsfreiheit ein Klima der Freiheit braucht, und auch ein Klima die Meinungsfreiheit beschädigt, das die berühmte „Schere im Kopf“ hervorruft, also einen daran hindert bestimmte Dinge zu äußern aus Angst vor Konsequenzen,

          Derartiges wird durchaus in Urteilsbegründungen verwendet, die deshalb das Recht auf Meinungsäußerung sehr weit fassen – und eben vieles, was Maas gerne einschränken möchte, insbesondere stark emotionale Äußerungen („Hass“) als von der Meinungsfreiheit ausdrücklich geschützt sehen.
          Und schließlich wirst du anerkennen, dass auch (oder gerade) an solchen Unis natürlich ein Empörungsmob kein Recht hat, eine Veranstaltung zu stören und andere Menschen an der Ausübung ihres Rechtes auf freie Meinungsäußerung zu behindern. Was genau ein solches Druckmitel ist, um entsprechende Absagen von Veranstaltungen zu erreichen, die der Mob verhindern will, nach dem Moto: „Wir möchten, dass ihr diese Verabstaltung gleich absagt. Ihr wisst, was sonst passiert.“
          Somit sind die Veranstalter eben nicht mehr als „frei“ in ihrer Entscheidung zu betrachten, sondern werden ganz offensichtlich unter Druck gesetzt. Abhilfe kann man da durchaus schaffen, indem man das Recht eines Vortragenden nach Abschluss eines Vertrags über eine solche Veranstaltung schützt, dass diese Veranstaltung auch statt zu finden hat – muss sich der Veranstalter vorher überlegen, ob etwas dagegen spricht, nachträglich absagen gilt nicht, bzw. nur unter konkreten, rechtlich geregelten Bedingungen, und „seine Meinung passt mir jetzt nicht mehr“ ist keine solche Bedingung. Vergleichbare rechtliche Regelungen gibt es auch in anderen bereichen, sowas lässt sich regeln. Bei sowas geht es nämlich auch um Rechtssicherheit für einen Vortragenden und diejenigen, die solche Veranstaltungen besuchen wollen (Beim gerade abgesagten Vortrag von Richard Dawkins gabs verkaufte Eintrittskarten, die erstattet werden mussten. Wenn weder der Vortragende noch die Besucher eine solche stornierung wollten, sollte das dem Veranstalter nicht all zu leicht gemacht werden. Ist mir zu billig, da zu sagen, dass der doch machen kann, was er will, weil es seine Veranstaltung sei. Der Veranstalter hat das Event angeboten gehabt und ist gegenüber zwei Parteien Vertragsbrüchig geworden – gg dem Vortragenden und dem Publikum.)

          Mit „Toleranz gegenüber anderen Meinungen“ hat das, was ich geschrieben habe, nun absolut gar nix mehr zu tun.
          Ich erwarte von der HBS nicht, dass sie meine Meinung „tolerieren“ sollen. Aber sie haben es zu unterlassen, etwas zu betreiben mit dem Ziel, andere Meinungen aus einem öffentlichen Diskurs zu entfernen, auf andere Medien einzuwirken, dass dort bestimmte Meinungen nicht veröffentlicht werden, oder allgemein: andere Menschen an der Ausübung ihres Grundrechtes auf freie Meinungsäußerung zu hindern in Medien, die die HBS nicht selbst zu verantworten hat.

          DAS ist eine Grundrechtsverletzung, analog einer Persönlichkeitsrechtsverletzung in Form einer Presseveröffentlichung durch dritte, oder der Behinderung einer Demonstration durch dritte, und da muss ich den Schutz des Staates in Anspruch nehmen können, weil ich sonst meine Grundrechte nicht wahrnehmen kann.

          Und auch wenn die HBS von der Erreichung eines solchen Ziels weit entfernt sind:
          Mein Thema heute war nicht die HBS, sondern das merkwürdige (Grund-)Rechtsverständnis der Süddeutschen.
          Nochmal zum Mitschreiben, die Süddeutsche findet:
          1.) das Vorgehen der HBS beschreiben sie zuerst selbst als Angriff auf die Meinungsfreiheit („zielt darauf ab, dass … positionen nicht mehr … in den Medien zu Wort kommen“ = Angriff durch dritte auf die Meinungsfreiheit, gezielte Behinderung der Meinungsfreiheit in Medien außerhalb deren Verantwortungsbereichs)
          2.) sie finden das ein „legitimes Anliegen“

          Und das finde ich unglaublich.

      • Kurzfassung:
        Der Staat hat keine Grundrechte präventiv durchzusetzen im Namen von Bürgern, die dies sonst nicht tun würden, egal warum, z.B. weil sie keinen Anlass dazu sehen oder die Notwendigkeit noch nicht selbst erkannt haben, weil sie zu doof dazu sind und erst der weise Staat sie darauf aufmerksam macht.
        Aber er hat durchaus Bürger in der Wahrnehmung ihrer Grundrechte zu schützen gegenüber dritten, die diese Grundrechte beschneiden wollen. Dabei bleiben die Grundrechte insbesondere Abwehrrechte und keine Leistungsrechte.

  25. http://www.br.de/nachrichten/oberbayern/inhalt/obdachlos-ingolstadt-urteil-100.html

    Die Anklage auf mehrfache Vergewaltigung war bereits im Laufe des Verfahrens fallen gelassen worden. Die Allgäuerin hatte ausgesagt, dass der 47-Jährige gedroht habe, ihrer Familie etwas anzutun. Aus Angst habe sie den Angeklagten nie ernsthaft abgewiesen und sexuelle Übergriffe über sich ergehen lassen.
    Dennoch ließen sich die Taten rechtlich nicht als Geiselnahme und Vergewaltigung werten, so das Gericht. Aus Angst um ihr Leben habe die Frau zum Schein in die sexuellen Akte eingewilligt.

    Mal sehen, wann Forderungen kommen, dass in solchen Fällen die Fähigkeit zum Gedankenlesen erwartet werden kann, um straffrei zu bleiben.

  26. http://www.stadtmensch-chronicles.de/menue-links/monologe/detailansicht/article/sex-gap/

    Über den Sex-Gap:

    „Manche Frauen sagen, der regelmäßige Wunsch nach Sex sei nur das Problem der Männer, nicht ihres. Andere Frauen haben zwar ebenfalls viel weniger Lust als ihr Mann, doch sie möchten ihren Partner auch nicht verletzen und erkennen zumindest grundsätzlich eine Problemlage in der Partnerschaft.“

    Soll wohl heißen: sie fühlen sich schlecht deswegen/wenn sie ihn abweisen, sie wollen einer Erwartungshaltung entsprechen, die konkret ihren eigenen Emotionen widerspricht, befinden sich also in der Zwickmühle.

    „Manche Männer dürfen noch nicht einmal mehr ihre Frauen ansehen, geschweige denn anfassen.“

    Liegt u.a. daran, dass diese Frauen ein sehr schlechtes Selbstwertgefühl bzw. eine große Unzufriedenheit mit ihrem Körper verspüren (weshalb Komplimente innerhalb einer Partnerschaft key sind – und jedes Anheizen „intrasexueller Konkurrenzgefühle“ mindestens langfristig toxic, vielleicht von seltenen Ausnahmen abgesehen).

    „Ein weiterer Punkt, den sie ansprach, war, dass Frauen sich in Bezug auf Sex extrem leicht ablenken lassen. Oft rattern ihre Gedanken über Wichtigkeiten und Nichtigkeiten des Alltags in ihren intimen Situationen mit ihren Partnern weiter und übernehmen letztendlich das Regiment über die Libido. Sie sind dann »nicht bei der Sache«, betrachten sich und ihren Partner beim Sex auf eine merkwürdig distanzierte Weise wie von außen und sind nicht wirklich in die konkrete intime Situation involviert.“

    Das ist – z.T. – auch der „männliche Blick“, den sie gesellschaftlich forciert übernehmen mussten. Allerdings ungetrübt vom Sexualtrieb und damit gnadenloser als für Männer vorstellbar.

    Frauen sind große Meisterinnen der Selbstkritik in Bezug auf insbesondere ihr Aussehen.

    „Männer können auch nicht verstehen, wie sich die anfängliche überbordende Lust ihrer Frau nach einer gewissen Zeit scheinbar in nichts auflöst und sie überhaupt keine Intimität mehr zulässt. Dieses Missverhältnis von anfänglicher, unbändiger Geilheit hin zur sexuellen Ödnis über Jahre und Jahrzehnte stellt sich für die Männer als persönliche Ablehnung (oder sogar Abneigung) seitens ihrer Frauen dar – und das in einem ganz zentralen Punkt ihrer Partnerschaft.“

    Wichtige Stelle: erstmal muss man verstehen, dass die Anfangsgeilheit auf einer Illusion beruht. Jede Frau träumte von ihrem Märchenprinzen, diese Hoffnung wird auf das Bild des um ihre Gunst werbenden, noch fremden Mannes projiziiert (und selbst, wenn er dies bereits in der Anfangszeit nur eingeschränkt getan haben sollte: die rosarote Brille, der Suchtcharakter von Verliebtheit ist echt hammerhart. Gibt es eine stärkere Droge, die so lange ihre Wirkung entfalten kann?). Viele werden aber nachlässig, was jede SIE verunsichern kann. Dann kann es zu der paradox-scheinenden Lage kommen, dass er sich über die Zeit hinweg entlang ihrer geäußerten Ansprüche entwickelt hat, verwundert wäre, so das auf sexueller Ebene nix gebracht hätte, und sich dann schlimmstenfalls zu guter letzt noch anhören muss, die Frau wolle eigentlich nur genau den Mann vom Anfang zurückhaben (also den, der real noch so viel mehr Fehler machte, die sie ihm aber zu dieser Zeit nicht ankreidete, weil noch verblendet und auch ob seiner Bemühtheit optimistisch gestimmt).

    „Dass die Frauen anfangs enorme Gelüste offenbaren, aber nach ein paar Jahren das sexuelle Interesse fast komplett verlieren, geschieht nach Arndts Auffassung nicht absichtlich (meistens jedenfalls, möchte man einschränkend hinzufügen).“

    Orrr. Die Ausnahmen von der Regel hätt ich gern erläutert…

    „Die anfängliche Lust der Frauen ist nicht gespielt, dennoch ist das Abflauen jedes sexuellen Interesses bei den Frauen die Norm und nicht die Ausnahme.“

    Seid Ihr auch schon neugierig, in welcher Richtung die Lösungen vermutet werden könnten?

    „Arndt führt weiterhin aus, dass Männer bis zu zwanzigmal mehr Testosteron produzieren und dass ihr Verlangen nach Sex nie aufhört. Die unterschiedliche Libido bei Männern und Frauen ist also ein Fakt und kein urbanes Märchen.“

    Die Testosteronsenkende Wirkung hormoneller Verhütungsmittel sind auch Fakt. Deshalb wäre es halt am einfachsten und zielführendsten, wenn man den Trieb des männlichen Partners medikamentös drosselte… aber nein, das will mann – aber mal wirklich ums verrecken! – nich.

    „Auch auf das Thema Viagra kommt sie kurz zu sprechen. Viagra wirkt sich in erster Linie auf die Durchblutung der Genitalien aus. Doch viele Frauen bemerken diese Wirkung nicht einmal. Also ging man dazu über, Mittel zu entwickeln, die sich eher auf die psychische Disposition der Frauen auswirkt. Interessant ist, dass einige Frauen so ein Mittel sehnlichst erwarten, um sich wieder sexy fühlen zu können, aber viele andere sehen darin die übliche patriarchalische Verschwörung, um Frauen gefügig zu machen und sexuell auszubeuten. Sie behaupten, dass die These von der geringeren Libido bei Frauen nur eine Täuschung der Pharmaindustrie, aber kein echtes Problem darstellt. Sie lehnen solche medizinischen Forschungen rundweg ab. »That drives me crazy«, meint Bettina Arndt dazu.“

    Mich auch, aber völlig anders.

    Jeder Paartherapeut muss bei dieser Problemlage immer erst fragen, wie die Frau zu ihren Orgasmen gelangt. So die Antwort lautet: „nicht mit Partner, nur alleine“, weiß man immerhin schonmal, wo man mit der Arbeit zu beginnen hat.

    „den Frauen wird nun schon seit Jahrzehnten eingeredet, dass ihre sexuelle Abstinenz völlig in Ordnung ist, sofern sie eben keine unmittelbare Lust dazu verspüren.“

    M.M.n. gilt regelmäßiger Sex auch trotz Lust- sowie Orgasmuslosigkeit für liierte Frauen als Mindestanforderung – wobei sie sich auch noch zu schämen hätten, so sie körperlich weder Lust auf noch Befriedigung durch ihren Partner erlebten.

    „Arndt meint nun, Frauen sollten zumindest darüber nachdenken, auch dann mal Sex zu haben, wenn sie nicht vor Verlangen platzen.“

    Was für ein Hohn angesichts der Realität!
    Mit dieser Ansicht müsst sie doch logischerweise noch Jungfrau sein, diese Arndt?

    „Sie betont (natürlich), dass Frauen keinesfalls ständig auf »gefügig« machen sollten, aber in ihrem eigenen Interesse und im Interesse einer angenehmen, liebevollen Partnerschaft wäre es sicher nicht verkehrt, sich den sexuellen Wünschen ihres Partner häufiger zu öffnen und sich im Konfliktfall auch ab und an in dessen Situation zu versetzen.“

    Meint eine Frau, die sich nichtmal in die Situation von Frauen versetzen kann…

    Und wenn das Frauen schon unfallartig passiert – wie schwer muss das dann erst den Männern fallen?

  27. Es gibt eine ganz einfache Gleichung für das Phänomen: Je mehr eine Frau bekommt, was sie will, umso weniger Lust auf Sex hat sie. Und jetzt sage mir, große Frauenerklärerin: woran liegt das?

    • Du wirst keine Frau finden, die umso weniger Lust auf Sex hätte, je mehr Orgasmen sie währenddessen erlebt. Nur kommen etwa drei von vier Frauen nicht vom gefickt werden (as in: never).

      Willst Du darüber nachdenken woran das liegt?

      • Das ist nur eine andere Facette desselben Problems. Ich habe nach Deiner Antwort gefragt. Und nein, mit der Pille hat es nichts zu tun.

        • Du willst von mir wissen, warum Frauen (weit überwiegend) beim Sex nicht bekommen, was sie wollen (und Männer daher letztlich auch immer weniger)?

        • Man möchte meinen, die Betroffene könnte am ehesten sagen, was das Problem ist? Und damit meine ich so, dass wenn man das ändert, das Problem gelöst wird und nicht schlimmer wird. Also?

      • „Nur kommen etwa drei von vier Frauen nicht vom gefickt werden “

        Woher weißt Du das? Sind Frauen dir und deinesgleichen gegenüber etwa ehrlicher, oder glaubst Du das wirklich?

        „Willst Du darüber nachdenken woran das liegt?“

        Wenn das stimmt, sind sie wohl einfach zu blöde?

        • Ja, ich glaub das wirklich. Frauen, die zuverlässig bei PIV kommen, haben absoluten Seltenheitswert (beste Chancen hat da womöglich die Reiterposition).

          Und ich denke, Männer wissen das auch und vermeiden daher (meist) überwiegend sogar die Frage danach… die auch Frauen als lästig empfinden.

          Da biste gerad eben erst aus der Zwickmühle (Dich zum Sex überwinden), entlassen (denkste!), und schon musst Du wieder entscheiden, ob Du jetzt entweder lügst oder „Deinen Partner verletzten musst“ mit der Wahrheit.

          Spaß ist schon was anderes.

        • „Spaß ist schon was anderes.“

          Sind dann eben nicht die Schlauesten. Etwa notorische Lügnerinnen?

          Was denn nun? Kommen sie nicht oder nicht zuverlässig? Also kommen sie eben doch, nur nicht immer?

        • Wer hier fragt denn seine Partnerinnen danach (und wie häufig), Du?

          Nehmen wir als Kompromisslösung: sie kommen zuverlässig überwiegend nicht.
          Vielen ist das noch nie geglückt, noch mehr erleben es in (verschiedengroßen) Abständen ab und an mal. Wobei die Prognose für die Beziehungsanfangszeit – biochemisch bedingt – im Allgemeinen noch besonders groß sein dürfte. Aber später dann müsste man halt auf jeden Fall aktiv etwas tun für eine günstige Entwicklung.

          Als pauschale Frage vielleicht ungeeignet, aber trotzdem interessant zu diskutieren: finden Männer es _im Schnitt_ eher gut oder schlecht, wenn sich ihre Partnerin während des Verkehrs ihren Kitzler reibt?

        • “ …wenn sich ihre Partnerin während des Verkehrs ihren Kitzler reibt?“

          Weiß nicht was andere Männer finden, mir ist es völlig wurst.

          „Nehmen wir als Kompromisslösung: sie kommen zuverlässig überwiegend nicht.“

          Nein! Richtige Frauen kommen überwiegend. Frauen die Spaß am Sex haben sind so, was du nicht verstehen kannst, weil du dich nicht, wie schon festgestellt, in andere Frauen rein versetzen kannst, so wie bei Feministinnen allgemein üblich.

        • „Weiß nicht was andere Männer finden, mir ist es völlig wurst.“

          Das klingt eher nach Ablehnung, ist Dir das bewusst?

          „Richtige Frauen kommen überwiegend.“

          Bei richtigen Männern vielleicht. Und dann definieren wir einen richtigen Mann als einen mit prachtvollem 16 bis 18 cm Schwanz, der auch nach Jahren/Jahrzehnten noch ebenso gern wie häufig leckt wie er auch umgekehrt oral verwöhnt werden wollte. Damit ist uns bestimmt geholfen…

        • „Das klingt eher nach Ablehnung, ist Dir das bewusst?“

          Nein, ist mir nicht bewußt, weil es eben keine Ablehnung ist. Ich mache der Frau da keine Vorschriften … fiele mir nie ein.

          „Bei richtigen Männern vielleicht“

          Was denn sonst?

          “ Und dann definieren wir einen richtigen Mann als einen mit prachtvollem 16 bis 18 cm Schwanz, …“

          Wenn du meinst.

          Zumindest kommen auch die kürzeren richtigen Männer nicht auf die Idee, der Frau was vorzumachen und ihr dann noch frech die Schuld zu geben. Das wären aus meiner Sicht nämlich auch keine richtigen Männer, ob lang oder kurz. Ich halte es nämlich für falsch nicht zu sagen was man will und dann die beleidigte Leberwurst zu geben.

        • „Nein, ist mir nicht bewußt, weil es eben keine Ablehnung ist. Ich mache der Frau da keine Vorschriften … fiele mir nie ein.“

          In dem Zusammenhang gilt: jede Antwort auf die Frage, die nicht völlig begeistert klingt, macht den Anschein von Ablehnung. Und da Sex häufig bzw. zum Großteil eine Dienstleistung am Mann ist (er ist ja derjenige, der mit der Initiierung Nichts Anderes als seinen Orgasmus einfordert, mit dem – außerhalb der anfänglichen Honeymoonphase – tendenziell die intime Situation auch abrupt endet), werden tendenziell die Dinge vermieden, die vermutlich sein Erlebnis trüben würden oder ihn schlecht über seine Partnerin denken lassen könnten.

          „Wenn du meinst.“

          14/15 cm gehen wohl auch noch (wenn der Umfang und Winkel bzw. die Prallheit stimmt), aber mit jedem weiteren Zentimeter weniger dürfte es nur umso schwieriger sein, einer Frau regelmäßigen Geschlechtsverkehr traditioneller Bauart schmackhaft zu machen (womit wir potentiell annähernd die Hälfte aller weiblichen Lustlosigkeitsprobleme auch schon abschließend aufgeklärt hätten).

          „Zumindest kommen auch die kürzeren richtigen Männer nicht auf die Idee, der Frau was vorzumachen und ihr dann noch frech die Schuld zu geben.“

          Frauen äußern sich nur nicht in der Art, dass sie den Männern die Schuld an ihrem unbefriedigenden Equipment z.B. gäben, normalerweise.

          Sie nutzen die Bettflaute wie oben beschrieben wohl um andere, für sie dringendere Partnerschaftsprobleme (z.B. Hausarbeitsaufteilung etc) anzugehen, was nicht unclever ist (da Sex aus ihrer gewachsenen Sicht dann ohnehin nur mehr völlig überbewertet ist). Als Mann (oder als Paartherapeut) sollte man die verschiedenen Bereiche aber getrennt voneinander betrachten.

          Und: doch, manche Männer kommen auf die Idee, der Frau was vorzumachen. Die Mehrheit der (Minderheit der) Viagra-Nutzer insbesondere. Entweder dürften die ihrer Herzensdame nicht beichten, dass sie chemische Erektionshilfen anwenden, oder sie riskieren, dass die Frau das (meinetwegen unausgesprochen) als Abwertung ihrer Attraktivität erlebt (es gibt verständliche Ausnahmen von dieser Regel). Würd ich wetten.

  28. LOL, das ist wieder mal der Guardian, wie er leibt und lebt, bitte mal auf die Schlagwortdichte achten

    From suburban housewife to porn star at 52: the emancipation of Morgana

    https://www.theguardian.com/film/2017/jul/27/from-suburban-housewife-to-porn-star-at-52-the-emancipation-of-morgana

    „Suffering from depression at the end of an unhappy marriage, Morgana Muses found a new lease on life by making body-positive, anti-ageist BDSM films“

    „In Having My Cake, she devours sweet treats off the body of cross-dressing performance artist Bishop Black.“

    „Muses had been trapped in an unhappy marriage, suffering depression and psychotic breaks after both her pregnancies, and “dealing with being a mother while having a mental illness that no one will acknowledge”. Upon getting divorced, she realised society expected her to discreetly fade to black.“

  29. News aus Trumpistan:

    Sicher Fake News, warum sollte ausgerechnet >Stahl< nachgefragt sein auf dem lokalen Markt 😉

  30. Völlig abgedreht, diese Schähschrift. Nach Art einer dehumanisierenden Propaganda. Sam Kriss „Trump is the king of the turd-people“ ist so vorausschaubar und billig. Auch grosse Inszenierungen können gandenlos hinfallen, wie dieser Anti-Trump Text. Wäre auch ein Lehrbuchbeispiel für „hate speech“.

  31. „Justin Trudeau, the wokest world leader, has officially achieved rock-star status. This week he appears on the cover of Rolling Stone magazine. His pale blue tie is slightly askew — cos he ain’t a stiff like the rest of them, okay? — and his smoky eyes are peering into the camera, but really into readers’ souls, and loins. The headline? ‘Why Can’t He Be Our President?’ Say it in the style of a 12-year-old girl wondering out loud why the boys’ hot PE teacher can’t also be her French tutor and you’ll have the measure of this cover, and of the whole infantile cult that is Trudeauphilia.“

    https://blogs.spectator.co.uk/2017/07/justin-trudeau-wants-the-west-to-worship-at-his-feet/

    „The irony here is that the people who gush over Trudeau are the same kind of people who think Trump voters are brain-dead deplorables who were hoodwinked by empty promises. The Trump phenomenon is the pinnacle of rationalism in comparison with the mass liberal falling at Trudeau’s feet. And now the gushing over Emmanuel Macron too, Macron being liberals’ latest pretty poster boy to help them forget that they’ve lost the argument. (The Economist showed Macron walking on water and called him ‘Europe’s Saviour’. Get an actual grip, guys.)“

  32. Netanjahu hat vollkommen recht, Anwendung der Todesstrafe wäre in diesem Fall vollkommen ok. Dafür brauch man die *prinzipielle* Ablehnung dagegen auch gar nicht aufgeben.

    Dass Beck hier dann noch Netanjahu als „dessen Merkel“, nämlich Israels, bezeichnet ist voll neben der Spur. Am Ende trennt sich halt immer die Spreu vom Weizen. Auch wenn es nur um Israelkritik geht.

  33. Die Generalsekretärin der FDP, Beer

    auf die Frage „warum NetzDG stoppen“: „Weil das Gesetz Ausdruck eines generellen Kontrollwahns im Medienbereich ist, der sich da breitmacht.“

    Zum Einstieg verharmlost Beer das NetzDG. Ein offensichtlich grundgesetzwidriges Gesetz muss zuallererst so angegriffen werden. Aus der Antwort von Beer darf man also schliessen, dass die FDP einen Trouble um das Gesetz zwar gebrauchen kann, aber die Auseinandersetzung liebend gerne verlieren täte. Dass es um Grundreche gehen sollte ist ihr bewusst, wie dieser Satz, kurz danach geäussert, zeigt:

    „Solche Beurteilungen über Eingriffe in Grundrechte kann man doch nicht an Private auslagern!“

    Statt dessen müsste sie zB sagen: der Staat kann nicht per Gesetz eine Beschränkung der Meinungsfreiheit seitens Dritter anordnen. So kann der Staat seine verfassungsbestimmtes Unterlassen einer Zensur nicht umgehen. Das ist ein heimtückischer Versuch der Aushebelung des Grundgesetztes, der mit allen Mittel bekämpft gehört.

    Irgendwas in der Art. Sonst ist es nicht ernst gemeint.

    „Ich bin mir sicher, dass das Bundesverfassungsgericht das im Ansatz falsche und im Detail schlampig formulierte Gesetz von Herrn Maas stoppen wird.“

    Ich leider nicht. Und das liegt nicht zuletzt an diesem Interview.

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