Body Positivity statt Fatshaming | Jäger & Sammler

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76 Gedanken zu “Body Positivity statt Fatshaming | Jäger & Sammler

  1. Ist die Welt wirklich besser, wenn Menschen krank und hässlich sein wollen?

    Ständig wird bemängelt, man sollte schön und gesund sein, aber ist man nicht in erster Linie selbst derjenige, der davon profitiert, insbesondere davon, gesund zu sein?

    • Mich irrtierte das Argument „du musst Sport machen um anderen zu gefallen“ schon immer. Seit ich angefangen hab Muskeln aufzubauen und mein Gewicht zu kontrollieren, ging meine Leistungsfähigkeit und damit auch Lebensqualität nach oben.

      • @Henrik:
        Aber warum ist es denn wichtig, leistungsfähig zu sein?

        Ich mache ja auch gerne Sport, aber in erster Linie, weil es mir Spaß macht. Und ich glaube, ich wäre viel zu faul, Sport oder irgendwas sonst zu machen, um anderen zu gefallen 😀

        Meiner Meinung nach haben diejenigen, die ein Problem mit schönen Menschen haben in erster Linie ein Problem mit sich selbst: sie finden sich selbst nicht schön!
        Und da gibt es nun mehrere Möglichkeiten mit umzugehen:
        1. Am Selbstbewußtsein arbeiten
        2. Am eigenen Äußeren arbeiten
        3. Versuchen sollten anderen weiß zu machen, dass Schönheit nicht erstrebenswert ist sogar etwas schlechtes sei.

        Leider leider ist die 3. Option bei dem, was ich aktuell so beobachte die am meisten favorisierte von vielen dieser Menschen…

  2. Ihr Beispiel für Dicken-Diskriminierung: sie war auf einem Diät-Camp und dort wurde immer darauf geachtet was und wieviel sie isst.

    Sie will den BMI abschaffen. Warum nicht Ärzte abschaffen, dann gibt es auch keine Kranken mehr.

    Ich lese gerade Fettlogik. Darin steht etwas über eine Studie über den Zusammenhang von Übergewicht und IQ und das bei Leuten die abgenommen haben anschliessend ein höherer IQ gemessen wurde.

  3. Zu Körpervielfalt: Ja es gibt verschiedene Körper, aber fett sein ist nicht vielfältig, sondern einfach nur krank und wir sind doch tatsächlich darauf ausgerichtet, gesunde Menschen attraktiv zu finden, böse böse Natur.

    • @vanillacaramelita:

      Was ist denn genau fett? Wo fängt das an und woran orientiert man sich da? Am BMI, am Körperfettanteil oder am eigenen ästhetischen Empfinden?
      Natürlich gehören zur Körpervielfalt auch dickere Körper.

      Ich bin laut BMI übrigens im Bereich Adipositas, trotzdem gesund und fit.
      Außerdem auch attraktiv. (Bekomme zumindest nicht selten Kompliment für mein Äußeres)

      Also dieses Vorurteil, dass jeder, der dicker ist automatisch krank und unattraktiv ist, ist genauso dumm wie die Aussage, dass es nicht erstrebenswert sei, gesund zu sein!

        • @ddbz:
          „Warum? Wer bestimmt das?“

          Die Bedeutung des Wortes Vielfalt 😉

          „Was wäre schlimm oder schlechter, wenn es keine dicken Körper gäbe?“

          Habe ich irgendwo geschrieben, dass es schlechter wäre? Es wäre aber doch langweiliger, wenn alle Menschen nahezu gleich aussehen würden. 😉

          Deine Argumentation ist ungefähr so: ich sage, zur Vielfalt von Landschaften gehören Berge, du fragst warum und was schlechter wäre, wenn es keine Berge geben würde… Merkste selbst, dass bei dir da bisschen Logik fehlt? 😉

        • „Merkste selbst, dass bei dir da bisschen Logik fehlt?“

          Nein, denn ein Flachland allein kann sehr vielfältig sein.

          Wer bestimmt also, daß gerade Berge dazugehören und wie hoch, welcher Art müssen die Berge der Vielfalt sein? Vulkane ab 9000 Meter oder reicht die Zugspitze?

          Vielfalt ist doch nach Deiner Dev., alles was geht und was es gibt.

          Ich habe nix bei dicken Menschen, wundere mich nur über diesen Vielfaltkult.

          Was soll denn der Vorteil an allgegenwärtiger Vielfalt sein?

          Müsstest Du dann nicht auch Menschenmeinungen willkommen heißen, die dicke Menschen ablehnen, im Rahmen der natürlichen Vielfalt, hier dann der gesunden Meinungsvielfalt?

        • @ddbz:
          „Vielfalt ist doch nach Deiner Dev., alles was geht und was es gibt.“

          Genau.

          „Was soll denn der Vorteil an allgegenwärtiger Vielfalt sein?“

          Hier ist denke ich der Knackpunkt, wo du mich anscheinend trotz des Landschaftsbeispiels nicht verstanden hast…
          Vielfalt an sich ist natürlich gut, da es Auswahl gibt und jeder seine Vorlieben findet – egal ob man eben nun Berg- oder Strandurlaub bevorzugt. Das heißt aber doch lange nicht, dass ich als Einzelperson jeden Bestandteil der Vielfalt gut finden muss!

          „Müsstest Du dann nicht auch Menschenmeinungen willkommen heißen, die dicke Menschen ablehnen, im Rahmen der natürlichen Vielfalt, hier dann der gesunden Meinungsvielfalt?“

          Natürlich gehören auch solche Meinungen dazu (wäre echt ziemlich langweilig, wenn in Diskussionen alle die selbe Meinung hätten), dass heißt aber doch noch lange nicht, dass mir die Meinung anderer gefallen muss oder ich nicht eine gegenteilige vertrete.

        • „Vielfalt an sich ist natürlich gut, da es Auswahl gibt und jeder seine Vorlieben findet –“

          Kinderschänder, Judenhasser, Sklavenhändler, Gewalttäter, Bankräuber, … alles supie im Namen der Vielfalt? Welche Einfalt.

        • @ddbz:
          „Kinderschänder, Judenhasser, Sklavenhändler, Gewalttäter, Bankräuber, … alles supie im Namen der Vielfalt? Welche Einfalt.“

          Klingt nicht als wärst du an einer weiteren sachlichen Diskussion interessiert…

        • „Klingt nicht als wärst du an einer weiteren sachlichen Diskussion interessiert…“

          War nie sachlich, aus meiner Sicht. Du hast auf mehrfaches Nachfragen nicht beantwortet, warum gerade die von Dir geliebte Vielfalt „natürlich“ sein soll, eine abweichende aber eben nicht.

      • Ich denke nicht, dass die medizinische Forschung sich die Korrelation zwischen BMI und Krankheiten einfach aus den Fingern gesogen hat. Sie hat das natürlich wissenschaftlich untersucht und ist aufgrund der Ergebnisse zu dieser Erkenntnis gelangt. Daß es gesunde Dicke und kranke Dünne gibt ändert mMn nichts an der Gültigkeit der Aussage.

      • „Ich bin laut BMI übrigens im Bereich Adipositas, trotzdem gesund und fit.“

        Nein, bist Du nicht.

        „Außerdem auch attraktiv.“

        Nein, bist Du nicht.

        „(Bekomme zumindest nicht selten Kompliment für mein Äußeres)“

        Nein, bekommst Du nicht.

        • @Adrian
          Es gibt auch Dicke (nicht Fette) die gut aussehen können. Ein hübsches Gesicht macht da schon viel aus aber sind wir ehrlich: Das ist die Ausnahme. Betrachte mal die ganzen Puls-Size Models, da gibt es schon einige hübsche – allerdings entsprechen die tatsächlich nicht dem „normalen“ dicken, sondern haben ein ganz besonders hübsches Gesicht ohne zweites oder drittes Kinn. Außerdem sähen die mit weniger Gewicht noch deutlich hübscher aus.

    • aber fett sein ist nicht vielfältig, sondern einfach nur krank und wir sind doch tatsächlich darauf ausgerichtet, gesunde Menschen attraktiv zu finden, böse böse Natur

      Ich würde vermuten, dass mindestens ein Drittel aller Männer etwas fülligere Frauen bevorzugt. (Natürlich nicht so üppige wie die im Video.) Der Schlankheitswahn geht schon eher von Frauen aus.

      • Ich habe derzeit einem BMI von 30. Bin somit an der Grenze zu Adipositas. Ein Aussenstehender würde mich allerdings als normalgewichtig einschätzen, ausser, ich würde hautenge Kleidung tragen. Mein Körper signalisiert mir aber bereits jetzt(!), dass ich etwas tun sollte. Ich bin nicht sonderlich körperlich belastbar, bekomme schnell ne schlechte Stimmung, wenn ich längere Zeit nichts Essbares zu mir genommen habe, und an einigen Stellen meines Körper zeigen sich seit Monaten Entzündungsherde (trockene Haut).

        Ich weiß, dass ich die Symptome durch eine besonders gesunde Ernährung (Anti-Entzündliche Ernährung) wegblenden könnte, aber das ändert an der Ursache nichts. Nämlich mein Hüftgold. Da hilft nur Sport und ein wenig Disziplin.

        Die Dicke in dem Video ist BMI-technisch aller Wahrscheinlichkeit nach weit jenseits eines BMI von 30 und wird es mit zunehmendem Alter schwerer haben, ihre Gesundheit zu halten. Bis zu einem Punkt, wo auch die beste Ernährung die Symptome nicht mehr verhindern kann.

        • „Da hilft nur Sport und ein wenig Disziplin.“

          Sport hilft i.d.R. nicht!

          Dröselt „Fettlogik“ auch schön auf. Warum ist das so?:

          1) Sport verbraucht weniger Kalorien, als man denkt (und Muskelaufbau geht sehr langsam), das Entscheidende beim Abnehmen ist der Grundverbrauch (über den Daumen: ca. 1kcal pro Minute!).

          2) Viele belohnen sich nach dem Sport mit Extrakalorien und nehmen deshalb sogar zu.

          3) Gerade Übergewichtige kostet Sport i.d.R. übermäßig viel Motivation, was sie die Abnehmphase leichter abbrechen lässt.

          4) Sport bei starkem Übergewicht bzw. sogar starker Adipositas ist oft besonders schädlich für Gelenke usw. da bleiben nur wenige Sportarten übrig (z.B. schwimmen) die entweder nicht viel bringen oder besonders demütigend sind (Dicke gehen meist nicht gern ins Schwimmbad).

          Kurz: die Kalorienbilanz ist das was zählt! Ist die im Durchschnitt negativ, nimmt man automatisch ab, ist sie positiv, nimmt man automatisch zu. Sport ist was zum „Gewicht halten“ und „Muskeln aufbauen“ und kann durchaus auch erst nach der Abnehmphase einsetzen oder auch ganz ausbleiben, wobei Muskeln das Körpergefühl erheblich verbessern (z.B. sorgt ein schlaffer Arsch, bei einem Bürojob, schnell für Gesäßschmerzen).

      • @FS:
        „Ich würde vermuten, dass mindestens ein Drittel aller Männer etwas fülligere Frauen bevorzugt. (Natürlich nicht so üppige wie die im Video.) Der Schlankheitswahn geht schon eher von Frauen aus.“

        Dem würde ich aufgrund persönlicher Erfahrungen auch zustimmen.

        • @Miria
          Also ich bin sehr, sehr enttäuscht von dir. Entweder du kommentierst hier nur und liest die Artikel nicht oder du trollst.
          Hast du immer noch nicht gelernt, dass FRAUEN die eigentliche AUSWAHL treffen?!!! Viele Männer die keine Player sind, sind schon froh überhaupt eine Frau abzubekommen – wenn die ETWAS Übergewicht hat, dann können die meisten Männer damit leben aber es bedeutet nicht, dass diese Männer nun auf dicke oder gar fette Frauen stehen wenn sie die Wahl haben. Das ist ein klassischer Trugschluss und den müsstest du inzwischen gelernt haben.
          Die paar wenigen Dickenliebhaber kannst du an einer Hand abzählen. Warum glaubst du wohl gibt es kaum fette Prostituierte? Nach deiner 1/3 Theorie müsste jede dritte Nutte fett sein….aber das ist sie nicht. Woran glaubst du liegt das?

        • @PfefferumdSalz:
          „Viele Männer die keine Player sind, sind schon froh überhaupt eine Frau abzubekommen – wenn die ETWAS Übergewicht hat, dann können die meisten Männer damit leben aber es bedeutet nicht, dass diese Männer nun auf dicke oder gar fette Frauen stehen wenn sie die Wahl haben.“

          Der Punkt ist ein anderer: das, wo die Leute von der Optik her glauben, es handelt sich um dicke/fette Menschen ist meist nicht BMI 27 oder 30, sondern bereits Nahe 40 oder 50. Die Frau hier in dem Video hat sicher einen BMI von über 40.

          Das heißt, in den meisten Fällen siehst du Frauen mit etwas Übergewicht (BMI 25-30) das hat nicht an bzw. nimmst diese nicht als übergewichtig war.

          „Warum glaubst du wohl gibt es kaum fette Prostituierte?“

          Hast du dazu eine Statistik? Der Großteil der Prostituierten ist sicher übergewichtig, vergiss nicht, das fängt bei einem BMI über 25 an.

  4. Naja … also einige Punkte im Video-Clip fand ich gar nicht so verkehrt: Daß nicht alle Dicken automatisch krank sind / werden, daß nicht alle Schlanken automatisch gesund sind / bleiben – daß man medizinisch immer den individuellen Menschen berücksichtigen muß und der Befund der Fettleibigkeit eine differenzierte medizinische Diagnose nicht ersetzen kann – ja, so ein paar Punkte waren richtig.

    • Übergewicht ist schädlich.
      Auf der anderen Seite können natürlich auch dünne Menschen Krankheiten haben. Aber Übergewicht ist immer schlecht für die Gesundheit.

      • @Henrik:
        „Aber Übergewicht ist immer schlecht für die Gesundheit.“

        Nein, es kommt viel mehr auf andere Dinge wie beispielsweise den Körperfett Teil an – und der ist häufig bei untrainierten dünnen Menschen ungesund hoch. (erzählmirnix hatte dazu auch mal einen Artikel)
        Jemand, der gut trainierte Muskeln hat, sich aber im Bereich Übergewicht befindet ist da sicher gesünder!

        • @Henrik:

          Wenn man für Übergewicht die Definition laut BMI nimmt, ist es ein Leichtes als gut trainierter Mensch im Bereich Übergewicht zu liegen. Muskeln wiegen auch etwas 😉

        • Der BMI ist als Metrik sicher eher mit eine Säge zu vergleichen, als mit einem Skalpel. Daher ist seine Aussagekraft begrenzt. Z.B. bei Bodybuildern, Menschen mit amputierten Gliedmaßen etc … Er ersetzt auch nicht die Diagnose eines Arztes. Wer aber – wie ich – schon bei einem BMI von 30 merkt, dass der Körper anfängt rumzumucken, dem hilft diese Metrik, für sich selbst einen Zielkorridor zu definieren. Mein Ziel ist es, 5 BMI-Punkt zu verlieren. Das sind ca. 15 Kilo.

      • Das ist falsch und mittlerweile auch wissenschaftlich erwiesen.
        Ein gewisses Maß an Übergewicht ist bspw. im Krankheitsfall durchaus vorteilhaft, weil Menschen mit leicht erhöhtem Gewicht über Reserven verfügen, die ein gertenschlanker Mensch nicht hat.
        Im Übrigen ist es vermutlich so wie immer im Leben. Jedes Extrem ist negativ, sei es nun die Fettsäckin oder der Sportfreak.

    • Das war doch eh ein Strohmannargument. Niemand auf der Welt behauptet, dass Dünne nicht krank werden können. Dagegen lässt sich aber super diskutieren und deshalb macht sie es auch.

      Und das mit dem „automatisch krank werden“ ist eine ähnliche Wortverdrehung und Entstellung von Tatsachen wie das Uhrmacherargument der Religioten. Es geht um Statistik! Und die Statistik sagt, dass Fat-Figters erm… Fat-Accaptence-Fighters sterben. Nicht alle, aber sie sterben.

  5. Bitte, bitte – ich finde es RICHTIG gut wenn Leute fett werden, ich bin bei euch meine Body Positivity Freunde. Fresst, werdet fett denn je fetter ihr werdet, desto weniger Konkurrenz haben Leute wie ich die auf sich selbst Acht geben. Also, haut ordentlich rein, meine Stimme habt ihr.

    Ach so, ich bin übrigens für die Abschaffung der allgemeinen Krankenversicherung, denn natürlich finde ich es richtig, wenn fette Menschen für ihre Überzeugung auch finanziell gerade stehen. Nur so kann ich merken, dass sie das Ernst meinen. Können ja die SJW fragen ob sie sie mit ihrem HARZ 4 Geld mit unterstützen.

    • @PfefferumdSalz:
      Vergisst du mit deiner Aufforderung zum Fressen dann nicht, dass du dann auch nur noch fette Frauen als Auswahl hast? 😉

      Gilt das mit der Krankenversicherung dann auch für Menschen, die Rauchen, Alkohol trinken und risikoreiche Sportarten betreiben?

      • Wieso nur fette Frauen?
        Es wird doch niemand gezwungen, dem Aufruf zu folgen.
        Konsequent wäre es aber natürlich, die Kosten in der KV auch auf Sportler umzulegen. Muss ja noch nicht mal eine Risikosportart sein.
        Es reicht ja schon, wenn der geneigte Schlankeitsfanatiker sich eine Hantel auf die Gehwarze fallen lässt oder aber auf dem Laufband stolpert. Von Schädigungen durch Fehlbelastung/falsches Training ganz zu schweigen.

        • @Mario
          Gerne, da ich die Statistiken kenne, stört mich das gar nicht. Ich hatte übrigens in 20 Jahren Sport nicht einen schweren Unfall und ich mache die Risikosportarten schlechthin. Kampfsport, Freeclimbing, extrem Crosslauf u. Ä.

        • „Konsequent wäre es aber natürlich, die Kosten in der KV auch auf Sportler umzulegen. Muss ja noch nicht mal eine Risikosportart sein.“

          Dass sowas in die Irre geht, merkst du leicht, wenn du die Entwicklung extrapolierst. Versicherungen haben prinzipiell gar kein Problem damit, jeden Faktor in deinem Leben zu kontrollieren und dir vermeintliche Optimas aufzunötigen. Das kann kaum eine befriedigende Entwicklung sein, zumal die Optimas immer nur den aktuellen Wissensstand widerspiegeln, vor kurzem war der z.B. noch ganz auf „low fat“ ausgelegt, mittlerweile ist er auf „low carb“ (also quasi ins Gegenteil) gekippt (nachdem diverse Korruption ans Licht kam). Nach solchen Vorgaben mag ich nicht leben.

          Wenn wir ein Problem mit einer immer fetter werdenden Gesellschaft haben (was der Fall ist), dann müssen wir den Dicken helfen, das Problem in den Griff zu bekommen, denn die Wenigsten sind es freiwillig. Die meisten schaffen es schlicht nicht, abzunehmen. Das liegt an mangelnder Bildung ebenso, wie an den verschiedensten medialen Irreführungen.

      • „Vergisst du mit deiner Aufforderung zum Fressen dann nicht, dass du dann auch nur noch fette Frauen als Auswahl hast?“

        Nein! So fett gewordene Frauen sind erstens dumm und zweitens wahrscheinlich Feministinnen, weil leicht von außen beeinflussbar, daher sicher keine Auswahl! Vielmehr leicht zu erkennender Ausschuß … wahrscheinlich noch mit Blau oder Buntschimmel überzogen und einem Knarrenkasten im weniger lieblichem Gesichtchen … 🙂

      • @Miria
        Kein Problem, da die Frauen sich sowieso nur die 10% der attraktivsten Männer aussuchen, wenn sie die Wahl haben, reicht die verbliebene Anzahl an schlanken Frauen durchaus aus. Zu den 10% würde ich mich nämlich zählen – jedenfalls in meiner Altersgruppe.

        • @Miria
          „Bist ja sehr von dir überzeugt“
          Bin ja auch ein Mann. Selbstbewusstsein ist praktisch Grundvoraussetzung für diesen Job.

    • Welches? Das eher „gesellschaftskonforme“ oder die Dicke?
      Uuuih – Hate speech entdeckt. 😉
      Irgendie erinnert mich die Gestik und Mimik an Maxine. http://www.danisch.de/blog/2017/05/01/hate-speech-massstaebe/
      Muss echt schwer sein, die Rübe mal fünf Minuten still zu halten und den Gegenüber anzusehen.

      (Das von Danish verlinkte Video ist für DE nicht mehr verfügbar, lässt sich aber mit diversen Download-Tools runterladen. Oder man benutzt einen Proxy, der eine ausländische IP vorgibt.
      Wenn da das Netzdurchfallgesetz mit seiner feministischen Zensurbestrebung nicht mal zugeschlagen hat.)

      • Irgendie erinnert mich die Gestik und Mimik an Maxine.

        Ich finde, das ist echt mal ein eigenes Thema wert: Die Mimik von unseren armen Opfa-Frauen, insbesondere wenn sie uns ihr furchtbares Leid klagen.

        Hier noch ein paar Beispiele:

        Die Mimik passt nicht zum Inhalt. Ständig dieses verstohlende Grinsen. Was ist denn da so lustig an dem, was sie erzählen?

        Man kann das im Grunde bei allen feministischen Youtuberinnen beobachten, insbesondere wenn sie jung sind.

        Würde man den Ton abstellen und andere Leute raten lassen, was diese Frauen gerade erzählen bzw. in welchem emotionalen Zustand sie sich befinden – was würde dabei herauskommen?

  6. Wirklich kein Vorwand ist zu blöd, um der Vernunft nicht den Marsch zu blasen!

    Auch das läuft nach Art der „Race to the Bottom“, schon bald wird einem das „Body Positivity“ Gerede womöglich schon moderat und harmlos vorkommen….

  7. Ich finde die Dicke im Video kaum erträglich, wenn sie mit diesem philosophischen Gestus zu argumentieren anfängt und in den Raum hineinfragt, was denn „normal sei“.

    Tatsächlich ist der medizinische Bezugspunkt des „Normalgewichts“ äußerst sinnvoll und verhältnismäßig klar definiert. Jedenfalls ist er nicht beliebig und sinnlos.

    • Ich „fresse einen Besen“, sobald ich eine attraktive Frau einen fetten und armen Mann heiraten sehe. Einen zweiten Besen würde ich fressen, wenn ich eine attraktive Frau sehen würde, die einen fetten Mann aus eigenem Antrieb aktiv in der Disko aufreisst und mit ihm ins Bett steigt, obwohl sie weiß, dass er arm ist.

      Ehrlich!

    • Die Argumentation der Fetten ist in etwa: Es gibt kein Idealgewicht, das für alle tatsächlich ideal ist und ebenso wenig gibt es eine scharfe Grenze, die Normalgewicht von Unter- oder Übergewicht trennt oder eine Bandbreite im BMI, ausserhalb dieser alles gesundheitsschädliches Über- oder Untergewicht ist.

      Das ist alles richtig, nur belegt das nicht, dass es gesundheitsschädliches Über- oder Untergewicht nicht gibt. In dieser Argumentation zeigt sich eine grundsätzliche Fehlwahrnehmung der Realität. Der als ideal angesehene BMI kann als Punkt auf einer Gerade grafisch dargestellt werden. Je weiter man sich links oder rechts mit seinem BMI befindet, umso wahrscheinlicher sind gesundheitliche Beeinträchtigungen wegen des Gewichts. Das lässt sich statistisch belegen und es lassen sich auch medizinisch ganz konkret die grösseren Risiken benennen. Da ist nichts absolut, so wie ein starker Raucher 95 Jahre alt werden kann und kein Beweis ist, dass Rauchen unschädlich ist.

      • @Piotr:
        „Der als ideal angesehene BMI kann als Punkt auf einer Gerade grafisch dargestellt werden. Je weiter man sich links oder rechts mit seinem BMI befindet, umso wahrscheinlicher sind gesundheitliche Beeinträchtigungen wegen des Gewichts.“

        Warum sind Ärzte bei übergewichtigen Menschen schnell mal der Meinung, gesundheitliche Probleme lägen am Gewicht, aber bei üntergewichtigen kaum?

        Zu niedriger Blutdruck, Kreislaufprobleme, Schwächeanfälle… Aber kein Arzt kommt mal auf die Idee, das zu geringe Gewicht dafür verantwortlich zu machen.
        Einem Übergewichtigem mit hohem Blutdruck wird aber hingegen geraten, anzunehmen.

        • „Zu niedriger Blutdruck, Kreislaufprobleme, Schwächeanfälle… Aber kein Arzt kommt mal auf die Idee, das zu geringe Gewicht dafür verantwortlich zu machen.

          Citation needed. Auf die Ärzte die ich kenne trifft das jedenfalls nicht zu, im Gegenteil.

        • „Zu niedriger Blutdruck, Kreislaufprobleme, Schwächeanfälle… Aber kein Arzt kommt mal auf die Idee, das zu geringe Gewicht dafür verantwortlich zu machen. Einem Übergewichtigem mit hohem Blutdruck wird aber hingegen geraten, anzunehmen.“

          Liegt vermutlich an der statistischen Evidenz? Wieviele Normalgewichtige haben wohl zu niedrigen Blutdruck und Kreislaufprobleme, verglichen mit hohem Blutdruck bei Dicken? Und wenn, dann wird der Arzt trotzdem eher zu Sport und Muskelaufbau raten, weil das den Blutdruck auf gesunde Weise stabilisiert…

        • @Androsch Kubi:
          „Liegt vermutlich an der statistischen Evidenz? Wieviele Normalgewichtige haben wohl zu niedrigen Blutdruck und Kreislaufprobleme, verglichen mit hohem Blutdruck bei Dicken?“

          Ich sprach von Untergewicht, nicht Normalgewicht.

          Mit Muskelaufbau wäre ja auch eine Gewichtsabnahme verbunden 😉

      • @pingpong:
        „Citation needed. Auf die Ärzte die ich kenne trifft das jedenfalls nicht zu, im Gegenteil.“

        Auf meinen Hausarzt und einen weiteren damals in Deutschland aber schon. Es hieß immer nur, es gäbe halt Menschen mit von Natur aus niedrigem Blutdruck und der Rest (Kreislaufzusammenbruch etc.) wären eben Folgen des geringen Blutdrucks. Kein Wort über zu geringes Gewicht. Natürlich weiß man selbst, dass man ungewöhnlich wenig wiegt, aber der Zusammenhang war mit so nicht klar.

        (ich war die meiste Zeit meines Lebens untergewichtig, BMI 15-18, bis ich krank geworden bin, worüber ich aber nicht im Detail reden möchte)

        • „Initial exploration of the STEM syllabi in this study did not reveal overt references to gender, such as through the use of gendered pronouns. However, upon deeper review, language used in the syllabi reflects institutionalized STEM teaching practices and views about knowledge that are inherently discriminatory to women and minorities by promoting a view of knowledge as static and unchanging, a view of teaching that promotes the idea of a passive student, and by promoting a chilly climate that marginalizes women.“

          http://nsuworks.nova.edu/cgi/viewcontent.cgi?article=2467&context=tqr

          Aber wenn es diese Petition von Feministen geben würde, wären nur wenige überrascht.

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