Selbermach Mittwoch 122 (19.07.2017)

Ja, schreib ruhig mal was

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80 Gedanken zu “Selbermach Mittwoch 122 (19.07.2017)

  1. Das Thema Agent*in ist ja schon allgemein bekannt.

    Hier ein Einblick in deren Arbeitsweise:
    https://www.facebook.com/Agentin.org/
    „Agent*in ist work-in-progress. Viele Artikel fehlen, viele sind unvollständig. Wir freuen uns über konstruktive Kritik und Ergänzungen. Viel Kritik gab es am Artikel zu Harald Martenstein. Dieser Artikel wurde nun ausgebaut“
    „Bitte nehmt ihr euch auch die fünf Sekunden Zeit und bewertet diese Seite.“

    Nun ratet mal, welche Version des Artikel da verlinkt wird?

    Diese hier jedenfalls nicht:
    http://archive.is/Ofgkb

    • Oh man, wie kann man denn diese Seite als „Gut recherchiertes und wichtiges Informationsportal!“ bewerten. Ich checke das nicht.

      Das ist als ob man hierzu sagt:

      „Schöne Hütte, sieht echt gemütlich aus. Glückwunsch! Möchte ich glatt sofort einziehen“

      Sind das die gleichen Leute die ein Buch nicht lesen, es aber mit „sehr gut und informativ“ bewerten, weil es von Anne Wizorek ist?

  2. Nehmt das!

    „Vielen Dank für dieses wiki! Ein wertvolles Nachschlagewerk, …..aber auch ein Gruselkabinett aus hasserfüllten Gestalten, von denen ich zuvor nichts gewusst habe. “

    So kommen sie in die feministische Filterblase, die bösen Kritiker … 🙂

  3. Es gab da kürzlich einen kleinen „shitstorm“ gegen John Mc Enroe, ehemalige Nummer eins im Herrentennis, weil er sagte, dass Serena Williams bei den Herren so etwa die Nummer 700 der Welt wäre. Bekanntlich haben Genderisten mit der Wahrnehmung der Realität so einige Probleme, aber vielleicht überzeugt sie das:

    • Pjotr

      „Es gab da kürzlich einen kleinen „shitstorm“ gegen John Mc Enroe, ehemalige Nummer eins im Herrentennis, weil er sagte, dass Serena Williams bei den Herren so etwa die Nummer 700 der Welt wäre. ..“

      Echt? Wundert mich. Schon vor zig Jahren hat mal eine der Williamsschwestern zwei Spaßsätze gegen den Weltranglisten-199. der Männer gespielt und hat beide Sätze zu Null verloren.

      • Das war Karsten Braasch und, der war seinerzeit auf Platz 203 der Weltrangliste. Er sagte, dass er sich nicht wirklich angestrengt hatte, in der Pause rauchte er und gewann dennoch 6:1 und 6:2.
        Serena Williams sagte daraufhin, dass sie sich wohl einen aus den Top 350 suchen müsste. Da Karsten Braasch in der Zeit gerade sehr viele Punkte in der Weltrangliste verloren hatte, sagte er, dass Serena Williams nur eine Woche warten müsse, dann würde er auf hinter 350 fallen und sie könnten dann gerne noch einmal gegeneinander spielen.

        http://www.spox.com/at/tennisnet/1401/Artikel/australian-open-als-karsten-braasch-die-williams-schwestern-vernaschte-38836.html

        • Wow, danke XYZ 🙂 Kannte diese Story tatsächlich nur vom Hörensagen. War mir nie sicher, ob es sich vielleicht einfach um einen urban myth handelt.

          Habe auch komplett vergessen, dass er in den Pausen auch noch geraucht hat 😀

    • Sollte niemanden überraschen. Sportliche Wettkämpfe Männer gegen Frauen sind nie fair. Ich glaube die einzige Ausnahme ist Langstreckenschwimmen, wo Frauen einen leichten Vorteil haben, kenne mich da aber zu wenig aus.

      • Das ist tatsächlich so. Die weibliche Körperform ist – wie nennt man das – aquadynamischer (?). Beim Schwimmen auf den Langstrecken ist der Leistungsunterschied von Mann und Frau meines Wissens von allen Sportarten der geringste. Wie es sich mit den anderen 4000 Geschlechtern verhält weiss ich nicht.

      • Sieht man gerade auch wieder bei der Frauen-EM. Da läuft Freitag zur Prime-Time ein Kreisliga-Match… Wobei das nicht nur eine Frage der Athletik ist. Das Gelaber vom großen Spielverständnis und der tollen Technik ist auch politisch korrekter Unsinn.

        • Ich kenne mich mit Fußball zu wenig aus, um darüber zu reden. Ich weiß nur, dass Frauenfußballnationalmannschaften regelmäßig Probleme mit 3. oder 4. Ligavereinen haben.

        • Männer-Kreisliga ist eine durchaus realistische Einschätzung. Wenn Frauen-Bundesligisten gegen Männer-Kreisligisten spielt sind das einigermaßen ausgeglichene Spiele. Nationafrauschaften spielen gelegentlich gegen männliche Jugendteams und sind da 15 Jahre alten Jungen teils deutlich unterlegen. Wie gesagt, wenn man sich die Spiele neutral ansieht, dann ist das auch offensichtlich. Wobei es mir nicht darum geht Frauen zu verunglimpfen (habe selbst ja auch nur Kreisliga gespielt und per se nichts gegen Frauenfußball) sondern den Hype in Frage zu stellen.

  4. Aus dem Fakt, dass Frauen nun 60% der Abschlüsse aus Universitäten an machen ergibt sich ein neues Unterdrückungsfeld, dass erfolgreiche, intelligente und emanzipierte Frauen unterdrückt; sie finden keinen Partner mehr zum heiraten (Ich weiss jetzt leider nicht mehr, warum die Ehe diesmal nicht als patriarchale Heteronormative Hölle bezeichnet wird, in der die Frau am Laufband vergewaltigt wird…). Die Lösung der Soziologin : Die Gesellschaft solle sich gefälligst anstrengen, dass mehr Männer auf universitärem Level Abschlüsse machen sollen, damit die Frauen genug Männer zur Auswahl haben. Natürlich nicht, weil 60 oder 65% Frauen ein Ungleichgewicht darstellen, sondern weil Frauen darunter leiden. Gynozentrismus in Reinform. Gleichzeitig ist es aber wunderbar, dass so viele Frauen einen Abschluss machen und die affirmative Gesetzgebung, die dann zu den 60% führen weiterhin eine eiserne Pflicht. Ich glaube da würden selbst beinharte Shizos ins Schwitzen kommen, diesen Dualismus auszuhalten.

    Und der Knaller natürlich : „Some Women were paying a high Price for feminism“ she suggested. „Many have been left in sadness und isolation“. Und das darf natürlich nicht sein…

    • „…sondern weil Frauen darunter leiden. “

      Das Recht auf einen den Ansprüchen genügenden Partner? Habe Männer auch dieses Recht? ^^

    • „Die Gesellschaft solle sich gefälligst anstrengen, dass mehr Männer auf universitärem Level Abschlüsse machen sollen, damit die Frauen genug Männer zur Auswahl haben.“

      Wobei der 60% Anteil der Frauen natürlich nicht angetastet werden darf. Immerhin haben sie sich diesen gegen das Patriarchat erkämpft 😀

    • Es ist z.Z. ein großes bildungspolitisches Problem in Deutschland, dass immer mehr Schüler (und vor allem deren Eltern) Abitur machen und studieren wollen. Wir brauchen aber vor allem gute Facharbeiter, und auf der anderen Seite kommen Schulen und Politik dem Wunsch entgegen und senken die Anforderungen, was wiederum dazu führt, dass Abiturienten am Anfang des Studiums nachgeschult werden müssen.

      Irgdenwann wird das dazu führen, dass ein Universitätsabschluss nicht mehr den höheren sozialen Status garantiert (wie es z.Z. immer noch ist), und die Frauen es noch schwiereiger haben, einen angemessenen Partner zu finden.

      • Man darf aber nicht vergessen dass es zum Teil auch die Arbeitgeber sind die das verursachen und verstärken. Ich bin jetzt seit 18 Jahren berufstätig, als ich mich für meine erste Ausbildung bei der Telekom beworben hatte (mit 17) wurde mir von der dortigen „Fachkraft“ gesagt dass für die Ausbildung zum Industriekaufmann nichts unterhalb Fachabitur angenommen wird… und das wird von der Generation Chef angesetzt, in der man mit dem Qualifizierten HS-Abschluss Bankkaufmann werden konnte.

        Wenn man selbst von einer Reallschule mit kaufmännischer Ausrichtung kommt fühlt man sich da leicht verarscht.

        All das was in dem Artikel stand ist ja bekannt. Und fragt man Wissenschaftler die sich mit tatsächlichen menschlichen Verhalten beschäftigen, kommt als Antwort nur „Ja, und?“.

        Mich widert aber an welche Worte hier benutzt werden. „eligibe“ kann man übersetzten mit „berechtigt“ als ob jede Frau ein Anrecht hätte auf einen Traumprinzen… weg das Ideal vom selbstbestimmten Wesen, dass wohl nur Frauen mit zu hohem Testosteron Spiegel umtrieb.
        Nein der Märchenprinz muss her der einen aus dem drögen Alltag errettet. Bei Elitepartner hieß das immer „adequater Partner“.

        Was im übrigen NICHT für die männlichen Nutzer solcher Dienste spricht. WER mit Hirn und Verstand will sich denn freiwillig mit so jemanden evtl. mit einem ewigen Schwur binden… Bis dass der Tod uns scheidet… von wegen. Bis was besseres um die Ecke kommt…. und ggf. muss du mich auch noch finanzieren.

        • Michael

          „…als ich mich für meine erste Ausbildung bei der Telekom beworben hatte (mit 17) wurde mir von der dortigen „Fachkraft“ gesagt dass für die Ausbildung zum Industriekaufmann nichts unterhalb Fachabitur angenommen wird… “

          In welchem Bundesland lebst Du denn Michael?

          Ich habe Bürokauffrau gelernt und habe mit Mittlerer Reife (zugegeben mit Schnitt 2,0) keine Probleme gehabt eine Lehrstelle zu bekommen. Anders war es dann mit Sachen wie Bankkauffrau, oder Steuerfachangestellte. Die wollten wirklich alle dann Fachabi. Oder auch bei Technischer Zeichner (bzw, wie das heute heißt, Technischer Produktdesigner), das hat mein Freund gelernt, ist es genauso. Da braucht man auch Fachabi.

        • @Michael
          „Bei Elitepartner hieß das immer „adequater Partner“.“

          Genau das bedeutet „eligible“ (geeignet/adäquat etc). Ist natürlich eine Anspruchshaltung mit verbunden.

        • Ich komme aus Bayern. Das war die Aussage vom Großkonzern dt. Telekom.

          Es wird von Firma zu Firma unterschiedlich sein. Aber der Trend zur Inflation von Abschlüssen ist nicht allein Schuld der Eltern/Leherer sondern auch der Firmen.

          Die Techn. Zeichner in meinem Umfeld hatten eigentlich durchweg mittlere Reife (ein paar davon hatte ich z.B. in meinem Fachabi später dabeisitzen) und auch Banker und Co. kamen von der Realschule (bei uns heißt die kaufm. Realschule, Wirtschaftsschule).

      • El_Mocho
        „Es ist z.Z. ein großes bildungspolitisches Problem in Deutschland, dass immer mehr Schüler (und vor allem deren Eltern) Abitur machen und studieren wollen…“

        Glaube mir El_Mocho, dieses Problem ist in Deutschland harmlos im Vergleich zu Polen.

        Das Problem der Jugendarbeitslosigkeit wurde in Polen so gelöst:

        Man hat einfach die akademische Bildung massiv ausgeweitet. Besonders dank EU-Mitteln sind in ganz Polen neue Universitäten entstanden. Nach der Wende Anfang der 1990er Jahre hat nur ein kleiner Bruchteil der Polen studiert. Heute liegt die Studienanfängerquote bei einem Wert von über 80%, wobei sie eine der höchsten weltweit ist. Weil praktisch jeder junge Pole unter 25 studiert, gibt es praktisch auch keine Jugendarbeitslosigkeit mehr.
        Dafür ist die Akademikerarbeitslosigkeit in Polen jetzt massiv, sodass viele junge Akademiker arbeitslos sind oder im Rahmen von „Müll-Verträgen“ prekär für wenig Geld arbeiten. Viele Akademiker haben Polen auch verlassen, um im Ausland (vor allem im UK) in völlig unqualifizierten Jobs zu arbeiten, um „Auslandserfahrungen“ zu sammeln. Polnische Akademikerinnen arbeiten dann dort als Zimmermädchen oder Kellnerin.
        Das ist Teil des polnischen „Jobwunders“.

        In Polen sagt man, um als Schuhverkäufer in Warschau zu arbeiten, muss man studiert haben. Mittlerweile fehlt es in Polen an Facharbeitern in technischen Berufen und auf dem Bau. Fachleute sind ausgewandert. Ganz dramatisch sieht es im Gesundheitsbereich aus. Es fehlt an Krankenschwestern und Ärzten. Um als Krankenschwester in Polen zu arbeiten muss man ein Studium absolvieren um dann 400 EUR zu verdienen. Das machen immer weniger mit, wenn Deutschland oder das UK mit besseren Angeboten locken.

        Eine weitere negative Auswirkung der Überakademisierung in Polen ist das Betrügen bei Klausuren an den Schulen und Unis. Das ist ein offenes Geheimnis. Mit Spikzetteln, oder Smartphone. Jeder weiß es niemand sagt was.

  5. Ich frage mich ob es nicht möglich wäre ein eigenes Wiki zu eröffnen, mit Feministen und SJWs drinnen. Vielleicht sogar mit welchen die gar nicht aktiv publizieren sondern auch nur als Mitläufer in Aktion getreten sind. Würde vielen Arbeitgebern viel Ärger ersparen und hätte somit sogar einen reellen Nutzen. Welcher AG will schon solche Problembären in der eigenen Firma haben.
    Müsste man aber vermutlich auf Tongo oder den Cayman-Inseln hosten. In Deutschland darf nur feministische Hetze ungehindert verbreitet werden.

  6. Bei Danish grade gesehen womit sich promovierte Sozialwissenschaftler so beschäftigen (von einem der im TV rumjammert dass er nix verdient):
    http://www.ssoar.info/ssoar/bitstream/handle/document/48336/ssoar-ketg-2016-Voelcker-Das_ist_einfach_so_ein_teil_von_mir.pdf?sequence=3
    „Star Wars Fan-Sein und Fan-Identität als resonanter Interaktions-und Erfahrungsraum“
    Meine Fresse, ich hab da jetzt echt mal hochkonzentriert ein paar Seiten von gelesen … Buzzword-Posing ohne Ende.
    Da fahr ich lieber in Gunnar Heinsohns Geisterbahn.

  7. Trump scheint eine ideale Vorlage fürs Rumspinnen. Die beste story ist der Dauerbrenner Trump als grössten Freund der Russen bzw Putins hinzustellen. Dabei haben sich die vorurteiligen Vorwürfe gegenüber Republikanern als oberflächlich, falsch und bigott gar seit langem gar nicht geändert. Insofern spinnt auch diese sehr weitschweifige story die alten Muster nach.

    Wie die Republikaner die Partei Putins wurden:

    http://www.politico.com/magazine/story/2017/07/18/how-the-gop-became-the-party-of-putin-215387

  8. Intersektionalität in Action:

    „Nina Queer war im Abgeordnetenhauswahlkampf das Aushängeschild der SPD für Toleranz. Nach einem Facebook-Post wird der Dragqueen nun Rassismus vorgeworfen. Sie kommentierte eine Meldung, wonach ein schwules Paar am Montag von fünf Jugendlichen, die offenbar einen Migrationshintergund haben, beleidigt und geschlagen wurde, so: „Sofort abschieben. Ob in Deutschland geboren oder nicht. Wer Stress haben will, für den lässt sich doch bestimmt ein tolles Kriegsgebiet finden.“

    Es folgten ein Shitstorm und Kritik aus der homosexuellen Community. „Ich finde diese Aussagen inakzeptabel“, sagt Markus Pauzenberger, Vorstand der „SPDqueer Berlin“. „Allerdings geht die Diskussion in eine falsche Richtung.“ Über den homophoben Angriff werde nicht mehr geredet. “

    http://www.tagesspiegel.de/berlin/wut-nach-dem-wut-post-rassismus-debatte-um-szenegroesse-nina-queer/20082430.html

    In your face……

    • Ist das die Opferrangfolge? Migranten sind opferiger als Schwule? Wie ist es mit Lesben? Wenn ein schwules Migrantenpaar betroffenen gewesen wäre, hätte sich die Rangfolge geändert?

      • Naja, Schwule sind ja tendenziell Männer, das ist schonmal ein massiver Malus auf der Opferkarte. Dann noch Cis und Weiß am Besten, da reißt auch das bisschen Queer nichts mehr raus. In der „Potentieller Gefährder“-Strichliste sind da die drei wichtigsten dann schon angekreuzt.

        • – Ein Mann der sich selbst für einen Mann hält, Frauen sexuell anziehend findet und auf Blümchensex steht.
          – Ein Mann der sich selbst für einen Mann hält, Männer sexuell anziehend findet und gern in Frauenkleidern rumläuft.
          usw.
          Ich brauch langsam ein Excelsheet dafür. Und das kommt von der selben Fraktion die das Bewerten von Sexualpartnern in Kategorien (PUA und ihre Frauennoten) zutiefst sexistisch findet.

    • „… wird der Dragqueen nun Rassismus vorgeworfen.“

      Ich frage mich immer fassungslos, ob diese Queeren überhaupt noch klar denken können. Dieser Herr oder diese Dame (als was zählt man als Dragqueen überhaupt?) hat eine drastische Bestrafung von 5 konkreten Tätern verlangt, was prinzipiell begrifflich kein Rassismus ist.

      Die Bestrafung durch Abschiebung ist bei deutschen Staatsangehörigen nicht möglich, bei Migranten ist sie aber möglich und kann diskutiert werden. Daß eine bestimmte Bestrafung nur bei einer bestimmten Gruppe möglich ist, ist kein Grund, diese Bestrafung prinzipiell auszuschließen.

      • Klang so als würde es sich um in Deutschland geborene Deutsche mit Migrationshintergrund (vielleicht Eltern oder Großeltern aus dem Ausland) handeln. Und wer in dem Fall irgendwas von Abschiebung fordert, ist rassistisch!
        Völlig egal, ob Mann Frau oder Dragqueen!

  9. Ich finde, dass der Begriff „Geschlechtergerechtigkeit“ nur in einer Hinsicht wirklich mal Sinn machen würde: wenn man das natürliche 1:1 Geschlechterverhältnis beim Menschen zur Begründung der Gerechtigkeit des Gesetzes heranzöge, dass hetero-Beziehungen nur zwischen 2 Personen anerkannt werden können.

    Würde denjenigen, die den Begriff „Geschlechtergerechtigkeit“ verwenden natürlich niemals in den Sinn kommen. Schon deshalb, weil sie überhaupt und gar keine Idee davon haben, was „Gerechtigkeit“ überhaupt ist.

    • Geschlechtergerechtigkeit ist ein besonders tückischer feministischer Kampfbegriff (s. Kampfbegriff „Geschlechtergerechtigkeit“, den ich auf keinen Fall wegen der darin versteckten Aussagen übernehmen würde.

      Die Frage, warum so viele Männer unter den Migranten sind, kann man gerne diskutieren, die meisten Antworten werden spekulativ sein. Erst wenn man diese Ursachen halbwegs durchschaut, kann man eventuell darüber nachdenken, ob und in welchem Sinne dabei Gruppen benachteiligt werden und das irgendwie ungerecht ist,

      • Ich finde es immer wieder reizvoll mit diesen sprachlichen Reflexionen die völlig verschiedenen Denkweisen klarzumachen, die hinter scheinbar unverfänglichen Begriffen stehen können.
        Besonders bei den Progressiven ist das wichtig: die glauben ja schliesslich an die Magie der Sprache, sie würde die Realität schlechthin formen. Muss dann ja ein besonderer Tiefschlag für die sein, wenn man die Ideen hinter ihrer Begrifflichkeit entlarvt 🙂

        Die Frage nach den Männern finde ich aber höchst banal. Das sind zuerst einmal einfach diejenigen, die für die Familie sich krumlegen und die Kohle ranschaffen. Das mit der Polygamie spielt sicher auch eine Rolle, aber wie wichtig das ist, wird schwer rauszubekommen sein. Wichtiger (und leicht zugänglich) fand ich jetzt eine ganz allgemeine Betrachtung darüber, mit dem Begriff „Geschlechtergerechtigkeit“ als Querschläger. Nix weiter.

      • @mitm:
        „Die Frage, warum so viele Männer unter den Migranten sind, kann man gerne diskutieren, die meisten Antworten werden spekulativ sein.“

        Da braucht man nicht viel spekulieren. Die eindeutige Antwort ist die, dass eine ganze Familie häufig gemeinsam entscheidet, wer auf die Reise geht und auch das ganze Geld für die Fahrt investiert. Es geht darum, dass der stärkste kräftigste Mann ausgewählt wird, weil bewusst ist, dass es sich um eine schwierige gefährliche Reise handelt. Anschließend wird dann auf Familiennachzug spekuliert.

    • Auf die Idee könnte man kommen, wenn man zB den Autokraten von Swaziland kennt. Komischerweise kennen den die ganzen Progressiven, die mal gegen Apartheit waren, den gar nicht. Ist wohl für die das klammheimliche Idealbild eines afrikanischen Potentaten…

      Auf jeden Fall stabilisiert man die ganzen Unrechtsregime, wenn man deren unerwünschte Menschen en gros aufnimmt.

      Warum nicht per Asyl alle wirklich verfolgten aufnehmen? Jeder Islam-Apostat ist durch die Todesstrafe bedroht und dadurch potentiell Asylberechtigt. Da brauch man doch wirklich keine Anhänger dieser ohnehin nur als rechtsextrem anzusehenden Religion hier! NUR die mit dem Tode bedrohten Apostaten aufzunehmen, wäre die angemessene, menschliche Antwort.

      • @ Alex

        „Warum nicht per Asyl alle wirklich verfolgten aufnehmen? Jeder Islam-Apostat ist durch die Todesstrafe bedroht und dadurch potentiell Asylberechtigt. Da brauch man doch wirklich keine Anhänger dieser ohnehin nur als rechtsextrem anzusehenden Religion hier! NUR die mit dem Tode bedrohten Apostaten aufzunehmen, wäre die angemessene, menschliche Antwort.“

        Zu diesem Thema hatte ich kürzlich in einem Kommentar bei Man-Tau etwas geschrieben und wiederhole es an dieser Stelle.
        Die entscheidende Frage hierbei ist ja, wie die Verantwortung zur Unterstützung von islamischen Flüchtlingen mit der Verantwortung zum dauerhaften Erhalt moderner Gesellschaften so verbunden werden kann, dass man beiden Seiten gerecht wird.
        Anlass, war die Frage, ob es Obergrenzen für Flüchtlinge geben dürfe. Die postmodern-linke Auffassung, es dürfe keine Obergrenzen geben, klingt oberflächlich betrachtet humanistisch, in ihren realen Auswirkungen nutzt diese Auffassung aber niemandem, weder den Flüchtlingen, noch den Herkunftsgesellschaften, noch modernen westlichen Gesellschaften.

        Ich schrieb:

        Ich denke, wenn wir bei dieser Sache mal versuchen ernsthaft zwei spezifische Perspektiven einzunehmen, 1. eine sozialwissenschaftliche und 2. eine verantwortungsethische, dann wird es schwer vermeidbar zu erkennen, dass es faktische Obergrenzen gibt, die in der gesellschaftlichen Realität verwurzelt sind und die nicht ignoriert werden können, ohne dass dies gravierende negative Konsequenzen hat.

        Wenn eine moderne westliche Gesellschaft dauerhaft unkontrollierte Masseneinwanderungen von Menschen zulässt, die aufgrund ihrer Sozialisationsbedingungen – für die sie nichts können – prämoderne Einstellungen und Mentalitäten haben, dann passieren ab einem gewissem Punkt drei Dinge:

        1. die Sozialsysteme brechen zusammen,
        2. die Unterbringungsmöglichkeiten erschöpfen sich,
        3. die entsprechende Gesellschaft wird in soziokultureller Hinsicht zerstört.

        Es kommt dann zu eine „Prämodernisierung“ einer ehemals modernen Gesellschaft, anstatt dessen, was wir m.E. eigentlich anstreben sollten – eine Modernisierung und Humanisierung prämoderner Gesellschaften.

        Jener Peter Scholl-Latour zugeschriebene Satz, den politisch korrekte postmoderne Linke nicht gerne hören, ist nämlich aus soziologischer und psychologischer Perspektive zutreffend: „Wer halb Kalkutta aufnimmt, rettet nicht Kalkutta, sondern wird selbst Kalkutta.“

        Die faktischen Obergrenzen einer modernen Gesellschaft nicht wahrhaben zu wollen, sie zu ignorieren anstatt sie von vornherein in eine wissenschaftliche, moralische und pragmatische Reflektion miteinzubeziehen, nützt nämlich am Ende niemandem, sondern schadet allen.

        Dies bedeutet in meiner Perspektive aber keineswegs, dass moderne westliche Gesellschaften Flüchtlinge im Stich lassen dürften, es bedeutet nicht, dass moderne westliche Gesellschaften den weltweiten Flüchtlingsströmen bzw. den Grundrechten der Flüchtlinge gegenüber keine moralische Verpflichtung hätten, die konsequent zu erfüllen ist.

        Es gibt Möglichkeiten den aktuellen Flüchtlingen sehr viel wirksamer zu helfen als durch unkontrollierte Masseneinwanderungen in moderne Gesellschaften. Die beiden linksliberalen Migrationsforscher Alexander Betts und Paul Collier haben hierzu z.B. ein gutes Buch geschrieben:

        Alexander Betts und Paul Collier – Gestrandet. Warum unsere Flüchtlingspolitik allen schadet und was jetzt zu tun ist, Siedler Verlag, 2017:

        https://www.bol.de/shop/home/suchartikel/gestrandet/paul_collier/EAN9783827500908/ID47878320.html

        Eine Rezension zu dem Buch findet sich hier:

        http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buecher/rezensionen/sachbuch/alexander-betts-und-paul-colliers-gestrandet-14962168.html

        Paul Collier war ein Kritiker der deutschen Flüchtlingspolitik, m.E. zu Recht. In seinem Buch geht es u.a. darum, wie Flüchtlingen tatsächlich wirkungsvoll geholfen werden kann.

        Das bedeutet also: Wenn wir versuchen aus einer sozialwissenschaftlichen und verantwortungsethischen Perspektive an die Sache heranzugehen, dann ermöglicht uns dies unserer Verantwortung den Flüchtlingen zu helfen und unserer Verantwortung zum Erhalt moderner westlicher Gesellschaften gleichermaßen nachzukommen.

        Ich persönlich bin z.B. der Ansicht, dass bezüglich islamischer Flüchtlinge folgender Lösungsansatz am besten wäre:

        Konservativ-islamischen Flüchtlingen sollte m.E. geholfen werden, indem moderne westliche Gesellschaften Flüchtlingslager in islamischen Ländern so lange wie nötig mitfinanzieren – und zwar großzügig finanzieren – so dass dort ein sicheres und erträgliches Leben für alle möglich ist, solange die Konflikte in ihren Herkunftsländern andauern. Dies wäre durch Menschenrechtsorganisationen dauerhaft zu überwachen.

        Wenn aus irgendwelchen Gründen keine Fluchtalternativen für sie vorhanden sind, müssten konservativ-islamische Flüchtlinge in modernen westlichen Gesellschaften aufgenommen werden. Dies wäre, wenn die Dinge, wie hier kurz skizziert, umgesetzt würden, aber sehr wahrscheinlich nur sehr selten der Fall, würde sich also auf sehr kleine Gruppen von konservativen Muslimen beschränken.

        Konservative Muslime, die als Flüchtlinge aufgenommen werden, weil für sie aus irgendwelchen Gründen keine Fluchtalternativen bestehen, sollten m.E. dann das Bleiberecht verlieren, wenn 1. die Bedrohung, vor der sie geflohen sind, in ihrem Herkunftsland nachweislich nicht mehr existiert oder wenn 2. eine reale Fluchtalternative in einem islamischen Land für sie gefunden wurde. In diesen Fällen sollten sie ausgewiesen werden. Dies müsste durch Menschenrechtsorganisationen überwacht werden, um sicherzustellen, dass nicht versucht wird, Personen einfach loszuwerden, indem man sie doch in Gebiete abschiebt, wo sie Bedrohungen ausgesetzt sind.

        Und ansonsten könnten moderne westliche Gesellschaften im Rahmen des beschriebenen Konzepts dann eine auswählende Flüchtlingspolitik bezüglich islamischer Flüchtlinge praktizieren, bei der die Integrationsbereitschaft geprüft und berücksichtigt werden kann.

        Hierbei ist allerdings mitzubedenken, dass es für die Herkunftsländer u.U. von Nachteil sein kann, wenn moderne westliche Gesellschaften viele gebildete und liberale Muslime aufnehmen, die dann in den Herkunftsländern später fehlen. Andererseits besteht natürlich eine moralische Verpflichtung liberale/aufgeklärte Muslime aufzunehmen, falls diese Bedrohungen ausgesetzt sind.

        Soweit mal ein paar Überlegungen dazu.

        Statt also abstrakt zu fordern, dass es keine Obergrenzen geben dürfe – und dabei die faktisch in der Realität der Dinge liegenden Obergrenzen zu ignorieren – wäre es m.E. besser das Denken und Handeln bei diesem Thema darauf auszurichten, jene beiden moralischen Verpflichtungen, welche Menschen in modernen westlichen Gesellschaften m.E. haben, so miteinander zu verbinden, dass sie möglichst wenig in Konflikt miteinander geraten – also zu versuchen der Verpflichtung den Flüchtlingen wirksam zu helfen und der Verpflichtung moderne Gesellschaften dauerhaft zu erhalten gleichermaßen gerecht zu werden.

        Und das wäre m.E. auch möglich: Es ist nur leider zur Zeit in politischer Hinsicht von links bis rechts nicht gewollt.

        • Pfui bist du mittlerweile rechtsextrem geworden 😉

          Ich stimme dir zu, außer bei:
          „Dies bedeutet in meiner Perspektive aber keineswegs, dass moderne westliche Gesellschaften Flüchtlinge im Stich lassen dürften, es bedeutet nicht, dass moderne westliche Gesellschaften den weltweiten Flüchtlingsströmen bzw. den Grundrechten der Flüchtlinge gegenüber keine moralische Verpflichtung hätten, die konsequent zu erfüllen ist.“

          Du erfasst die Größenordnungen schon ganz gut, aber immer noch nicht richtig. Afrika wächst pro Woche um eine Million Einwohner. Pro Woche, eine Million! Und Nordafrika ist komplett sunnitisch. Pakistan und Bangladesh: muslimisch. Bangladesh z.B. mit 160Mio Einwohnern und einer der höchsten Bevölkerungsdichten der Welt 1100 pro qkm und wächst immer noch! Pakistan fast 190Mio, stark wachsend. Indonesien 255 Mio (davon 200 Mio Muslime), wachsend.

          Niedriges Bildungsniveau, niedriger Wohlstand, Probleme durch das Wachstum, durch Tradition und Religion. Lass dort mal einen Krieg ausbrechen! Wir könnten nichtmal einen Bruchteil der Kriegsflüchtlinge versorgen, ohne an unsere Grenzen zu gelangen, geschweige denn nennenswerte Mengen von denen aufnehmen.

          Nur mehr jeder 20igste Mensch auf der Welt ist Europäer, nur mehr jeder hundertste ein Deutscher (und die sind auch noch massiv überaltert). Beides weiter auseinandergehend, immer weniger Geburten im gesamten europäischen Raum, immer noch Wachstum außerhalb. Jetzt verstehst du vielleicht, warum „Neurechte“ hinter den Migrationsplänen eine bewusste Umvolkung vermuten. Genau darauf steuern wir nämlich direkt zu! Europa, Deutschland sowieso, wird schlicht implodieren, wenn es auch nur weiterhin nachlässig ist.

          Ich leite daraus vor allem eines ab: wir haben eine Verantwortung uns aus den Angelegenheiten anderer Staaten rauszuhalten und UNS zu schützen. Dieses Jahrhundert wird das zwanzigste an Brutalität weit überragen, einfach weil viel, VIEL mehr Menschen um die Reste der Ressourcen kämpfen. Wir sind da gerade erst am Anfang. Anderen zu helfen, ist aber jetzt schon nur noch ein Tropfen auf einem heißen Stein. Auf die meisten Entwicklungen haben wir realistischerweise kaum Einfluss, wir müssten manipulieren und intervenieren wie die Angelsachsen, um überhaupt was steuern zu können. Das lehne ich aber aus verschiedenen Gründen ab.

          Wenn wir Menschen herholen, dann sollten wir das nur mit welchen machen, die uns nützen und auch das möglichst nur dann, wenn sie in ihren Ländern keine Lücke hinterlassen. Denn gebildete Menschen sind auch eine Ressource die im Globalismus gerne geplündert wird…

          Die Aufnahme muslimischer Hardliner, würde zudem die entsprechenden Islamisierungsapologeten motivieren. Menschen in die Flucht zu treiben, ist nämlich sehr einfach!

          Alle sonstige Hilfe sollte und muss sich daher auf Carepakete beschränken, vielleicht hier und da ein Schutzlager im Ausland, mit abnehmender Tendenz, denn Europa hat kaum Rohstoffe, außer gebildeten Menschen, und die sterben zunehmend weg. Es wird besser sein, man macht die Augen zu und schaut nicht hin, wenn es immer blutiger um uns herum wird. Alle unbedachten altruistischen Hilfsreflexe beschleunigen in einer überbevölkerten Welt letztlich nur den eigenen Tod…

        • @ Androsch Kubi

          „Pfui bist du mittlerweile rechtsextrem geworden“

          Nicht ganz. 🙂
          Es geht mir nur darum „linksextreme“ Ziele – die weitestgehende Durchsetzung von Aufklärung, Menschenrechten und Demokratie weltweit – möglichst auch tatsächlich irgendwann erreichen zu können (wobei ich persönlich ihre bestmögliche Verwirklichung im libertären Sozialismus sehe).

          Und diesbezüglich fahren die politisch korrekten postmodernen Linken m.E. eine dysfunktionale Strategie, in dem sie – m.E. im Einklang mit den Interessen neoliberaler ökonomischer Herrschaftseliten – eine verfehlte Migrations-, Flüchtlings- und Integrationspolitik unterstützen, durch die eine Prämodernisierung moderner Gesellschaften gefördert wird anstatt eine Modernisierung und Humanisierung prämoderner Gesellschaften und die außerdem auch den weltweiten Flüchtlingen nicht wirklich hilft. (Eine unkontrollierte Masseneinwanderung von Flüchtlingen in moderne Gesellschaften führt u.a. zur Kürzung der Hilfsgelder für die anderen Flüchtlinge.)

          Zu einer Prämodernisierung moderner westlicher Gesellschaften kommt es außerdem nicht erst ab dem Punkt, ab dem der Anteil schlecht integrierter muslimischer Migranten eine bestimmte Größe überschritten hat, sondern auch, wenn als Reaktion auf zunehmende Integrationsprobleme im Zusammenhang mit muslimischen Migranten und damit einhergehenden Folgeproblemen etablierte Parteien diese Situation nutzen um einen autoritären Staatsumbau im Dienste des Großkapitals voranzutreiben oder wenn rechte Parteien an die Macht gelangen, die dies tun.
          So oder so, in letzter Instanz werden es stets Großkapitalisten und Superreiche sein, die die größte Macht besitzen und die die Parteispitzen der jeweiligen Parteien durch Kauf oder Erpressung in ihren Dienst zu nehmen versuchen.

          Ob nun zunehmende Islamisierung, Machtübernahme rechter Parteien, eine in letzter Instanz neoliberal gelenkter Diktatur – aus „linksextremistischer“ Perspektive sind das keine wünschenswerten Zukunftsaussichten.
          Ich mache mir daher Gedanken darüber, wie man jene drei Aspekte, die aus einer humanistischen und universalistisch-moralischen Perspektive wesentlich sind, möglichst so miteinander verbinden kann, dass sie nicht in Widerspruch zueinander geraten:

          – der Erhalt und Ausbau der kulturellen Moderne (Aufklärung, Menschenrechte, Demokratie) in modernen Gesellschaften
          – die humanitäre Verantwortung gegenüber den weltweiten Flüchtlingen
          – und die kulturelle Modernisierung und Humanisierung prämoderner Gesellschaften.

          Diese drei Aspekte sind freilich den Vertretern/Anhängern der alten und neuen Rechten völlig egal – und das eben ist der zentrale Unterschied zu meiner „linksextremistischen“ Sichtweise.

          „Ich stimme dir zu,“

          Offenbar nur der einen Hälfte, aber vielleicht gelingt es mir ja noch ein Interesse auch an dem zweiten Teil zu vermitteln.

          „Du erfasst die Größenordnungen schon ganz gut,“

          Gegenwärtig gibt es ca. 65 Millionen Flüchtlinge – die Tendenz ist allerdings steigend.
          Jeder – außer politisch korrekten postmoderne Linken – kann eigentlich leicht erkennen, dass dieses Problem nicht auf europäischem Boden gelöst werden kann, also braucht es neue Konzepte für die Flüchtlingshilfe.

          „aber immer noch nicht richtig. Afrika wächst pro Woche um eine Million Einwohner. Pro Woche, eine Million!“

          Könntest du dazu kurz eine Belegquelle nennen oder verlinken?

          „Und Nordafrika ist komplett sunnitisch. Pakistan und Bangladesh: muslimisch. Bangladesh z.B. mit 160Mio Einwohnern und einer der höchsten Bevölkerungsdichten der Welt 1100 pro qkm und wächst immer noch! Pakistan fast 190Mio, stark wachsend. Indonesien 255 Mio (davon 200 Mio Muslime), wachsend.“

          Also, es gibt wirksame Mittel, wie sich hohen Geburtenraten in prämodernen Gesellschaften senken lassen – sie heißen Alphabetisierung und Bildung.
          Überall, wo die Alphabetisierung bei Männern und Frauen ein gewisses Ausmaß überschritten hat, kommt es automatisch bzw. freiwillig zu einem Sinken der Geburtenraten.

          Falls du dich mit dem Forschungsstand zum Zusammenhang von Geburtenraten, Alphabetisierung, Bildung und Modernisierung irgendwann etwas beschäftigen möchtest, dazu gibt es ein lesenswertes Buch:

          https://www.amazon.de/Die-unaufhaltsame-Revolution-islamische-ver%C3%A4ndern/dp/3492051316/ref=sr_1_3?s=books&ie=UTF8&qid=1500654962&sr=1-3&keywords=emmanuel+todd

          Die Förderung von Alphabetisierung und Bildung – und nicht etwa militärische Interventionen – ist der zentrale Schlüssel zur Unterstützung von kulturellen Modernisierungsprozessen.

          „Niedriges Bildungsniveau, niedriger Wohlstand, Probleme durch das Wachstum, durch Tradition und Religion. Lass dort mal einen Krieg ausbrechen! Wir könnten nichtmal einen Bruchteil der Kriegsflüchtlinge versorgen, ohne an unsere Grenzen zu gelangen, geschweige denn nennenswerte Mengen von denen aufnehmen.“

          1. Es geht ja nicht darum, dass Deutschland alleine Flüchtlingslager finanzieren soll, sondern einerseits sollten m.E. moderne westliche Gesellschaften allgemein dies tun und andererseits sollten natürlich auch reiche islamische Länder dafür in die Pflicht genommen werden.

          2. Eine solche Finanzierung ist dann dauerhaft möglich – auch bei relativ hohen Flüchtlingszahlen – wenn man solche Konzepte kontextspezifisch angemessen umsetzt, wie sie die beiden linksliberalen Migrationsforscher Alexander Betts und Paul Collier in ihren oben genannten Buch, zu dem ich einen Artikel verlinkt hatte, darstellen.

          Ihnen geht es u.a. darum, dass Flüchtlingslager in der Nähe der Krisenländer zu „Entwicklungsgebieten“ transformiert werden sollten, in denen die Flüchtlinge die Möglichkeit haben zu arbeiten und sich dadurch zu großen Teilen selbst versorgen können.

          Ich zitiere mal kurz aus ihrem Buch:

          „Das Wesentliche ist, dass wir von einem rein humanitären Ansatz zu einem entwicklungsorientierten Ansatz übergehen, in dessen Zentrum Arbeitsplätze und Bildung stehen. Die große Herausforderung liegt darin, sich für die Schaffung von Entwicklungszonen in jenen Rand- und Grenzgebieten einzusetzen, die immer wieder Flüchtlinge aufnehmen.“

          (aus: Alexander Betts & Paul Collier – Gestrandet. Warum unsere Flüchtlingspolitik allen schadet und was jetzt zu tun ist, Siedler, 2017, S. 240)

          „Ein vertretbares Flüchtlingsregime muss die Autonomie der geflohenen Menschen wiederherstellen. Deshalb ist unsere (…) Anforderung die Bereitstellung von Entwicklungsgebieten. Flüchtlinge sollten in einer Umgebung untergebracht werden, die sie dazu ermuntert, unmittelbar nach ihrer Ankunft eigenständig zu werden. Für verschiedene Länder werden unterschiedliche Ansätze geeignet sein. Einige werden das ugandische Modell der vollen ökonomischen Partizipation übernehmen können; in anderen wird das Modell näher am jordanischen Ansatz der Entwicklungszone liegen. Beide Modelle haben jedoch gemein, dass Entwicklungsgebiete in abgelegenen Gebieten des Gastlandes geschaffen werden, wodurch sowohl die Flüchtlinge als auch der Gaststaat und seine Bevölkerung von der Schaffung neuer Arbeitsplätze, neuer Märkte und besserer öffentlicher Dienstleistungen profitieren. (…) Welches Modell genau passt, wird davon abhängen, ob man es mit einer vorwiegend agrarischen, einer industriellen oder einer Dienstleistungsgesellschaft zu tun hat. Unabhängig davon kommt es jedoch darauf an, in den wichtigen Gastländern, die wiederholt Flüchtlingsströme aufnehmen, grenznahe Standorte zu bestimmen und dauerhafte Entwicklungszonen dort zu schaffen, wo die Anwesenheit von Flüchtlingen Chancen für die Gastgesellschaft eröffnet.“

          (aus: Alexander Betts & Paul Collier – Gestrandet. Warum unsere Flüchtlingspolitik allen schadet und was jetzt zu tun ist, Siedler, 2017, S. 272)

          In dem Buch beschreiben sie u.a. konkrete Beispiele für solche Konzepte, die sich bewährt haben.

        • @ Androsch Kubi

          „Jetzt verstehst du vielleicht, warum „Neurechte“ hinter den Migrationsplänen eine bewusste Umvolkung vermuten.“

          Das scheint mir keine besonders rationale Hypothese zu sein. Von einer „bewussten Umvolkung“ hätten die politischen und ökonomischen Herrschaftseliten ja nichts.

          Ich denke, der neomarxistische Sozialwissenschaftler Hartmut Krauss hat Recht, wenn er die Motive politischer und ökonomischer Herrschaftseliten für die Förderung von Islamisierungsprozessen in modernen westlichen Gesellschaften folgendermaßen analysiert:

          „Die letztendlich ausschlaggebende Ursache für diese proislamische Grundeinstellung ist der Interessenwandel der spätkapitalistischen Herrschaftsträger. Indem das Kapital sich zunehmend globalisiert hat, ist es „postmodern“ geworden. Das bedeutet zum einen, dass es sich gegenüber nichtwestlichen Herrschaftskulturen öffnet und mit diesen Handelspartnerschaften sowie strategische Allianzen auf ökonomischem, politischem, militärischem etc. Gebiet eingeht. Dazu gehört natürlich auch ein ausgeprägter Verharmlosungs- und Duldungsdiskurs bzgl. des antiemanzipatorischen Charakters dieser neuen Bündnispartner. Zum anderen verhält es sich damit praktisch zunehmend nihilistisch gegenüber den Grundinhalten der eigenen, europäisch „gewachsenen“, säkular-demokratischen Leitkultur und bürdet den einheimischen Bevölkerungen die sozialen Folgekosten dieser neuen globalen Herrschaftsstrategie in Gestalt von Zuwanderungsghettos, muslimischer „Parallelgesellschaften“, Sozialdemontage, höheren Abgabelasten etc. auf.

          Dabei fungieren der Kulturrelativismus und der postmoderne Fetisch der Andersheit/Diversität als neue Leitideologien des globalen Kapitalismus. Ihre Ausrichtung ist die Erzeugung einer kapitalfunktionalen Mischkultur, die qualitative (kulturell-normative und lebensweltliche) Gegensätze zwischen aufgeklärten (modern sozialisierten) und unaufgeklärten (vormodern sozialisierten) Lohnarbeitern, Konsumenten und Staatsbürgern leugnet bzw. deren Einebnung und regressive „Gleichmacherei“ zu einer Pseudo-Buntheit „von oben“ zwanghaft verordnet und als „multikulturelle Gesellschaft“ stilisiert. Aus der Sicht der Kapitalinteressen betrachtet ist es zum Beispiel egal, ob die Frauen ganzköperverschleiert in Riad, nabelfrei in Saint-Tropez, mit Kopftuch in Istanbul oder mit Jeans bekleidet in Hongkong einkaufen oder ob in den europäischen Migrationsgesellschaften auf engem Raum interkulturelle Konflikte zwischen Einheimischen, nichtislamischen Zuwanderern und muslimischen Migranten eskalieren – Hauptsache Lohndumping, der Absatz und die Profitrate stimmen.

          Den Agenten der Kapitalverwertung und ihren politisch-ideologischen Lakaien ging es entgegen phraseologischer Sonntagsreden noch nie um das ganzheitlich-konkrete Individuum als „freies Subjekt“, sondern stets um den Menschen in zwei widersprüchlichen Rollen: a) als möglichst kostengünstiger und flexibler Lohnarbeiter einerseits und b) als zahlungskräftiger Käufer/Konsument andererseits. Im Rahmen dieses instrumentalistischen Horizonts sind nun die westlichen global players bestrebt, europäische Identitäten zu zerstören, weil sie der globalen Profitlogik widersprechen. D.h.: Wer sich der aufgenötigten Herstellung regressiv-multikultureller Mischgesellschaften mit ihren gegensätzlichen Lebenswelten und normativen Orientierungen, also der Islamisierung europäischer Gesellschaften, nicht beugt, auf den Erhalt einer nichtislamischen (aufgeklärten) Lebenskultur und Alltagswelt besteht und (Religions-)Freiheit für eine aggressiv-vormoderne Herrschaftsideologie aus guten säkular-demokratischen (Selbsterhaltungs-)Gründen ablehnt, wird von den herrschenden Kräften systematisch stigmatisiert und diffamiert.

          (…)

          In diesem Kontext nutzt die postmoderne „Elite“ das klassische Rechts-Links-Schema, um Verwirrung zu stiften und praktisch-kritische Widerstandsimpulse zu ersticken. Wer sich der neuen kapitalistischen Verbündungsstrategie mit nichtwestlich-despotischen Herrschaftsträgern und deren religiösen „Leitkulturen“ widersetzt und den wachsenden Migrationsimport zusätzlicher reaktionärer Denk- und Verhaltensweisen kritisiert, wird als „rassistisch“, „fremdenfeindlich“, „rechtslastig“, „islamophob“ etc. gebrandmarkt. Wer demgegenüber als willfähriger Unterstützer und Schönredner eingewanderter Repressionskulturen fungiert und deren totalitäre Ideologien verharmlost, gilt – in moralischer Ausbeutung einer naiv-unkritischen Multikulturalismusideologie – als „fortschrittlich“, „aufgeschlossen“ bzw. als „toleranter Gutmensch“.

          Mit Hilfe dieser medial gestützten Verwirrung wird dann folgender Grundsachverhalt verschleiert:

          Angesichts der übersättigten westeuropäischen und nordamerikanischen Märkte sind die Geschäftsinteressen westlicher Großkonzerne nicht zuletzt auch auf den arabischen bzw. generell islamisch geprägten Wirtschaftsraum gerichtet. Für die Herstellung und Beibehaltung eines günstigen Geschäftsklimas ist eine möglichst störungsfreie Kommunikation mit den islamischen Machthabern geboten. Eine Auseinandersetzung mit den dortigen Herrschaftsstrukturen, Menschenrechtsverletzungen, Repressionsverhältnissen etc. würde nur die anvisierten bzw. bereits hergestellten Geschäftsbeziehungen stören. Und das betrifft nicht nur den Export von Konsumartikeln. Längst ist z.B. Saudi-Arabien nicht nur herausragender Ölexporteur und ein Hauptsponsor des islamistischen Terrorismus, sondern auch ein äußerst potenter Importeur westlicher Rüstungsgüter und Sicherheitstechnologie . Zudem ist Deutschland der Haupthandelspartner des iranischen Gottesstaates. Zentraler Bestandteil dieser wirtschaftlichen Interessenverflechtung ist natürlich auch in diesem Fall ein ausgeprägter Verharmlosungsdiskurs bzgl. des totalitären Charakters des betreffenden Partnerlandes.

          (…)

          Zunehmend werden aber auch andersherum die Geldmengen in den Händen der islamischen Herrschaftselite als Anlagekapital für umfangreiche Unternehmenskäufe und -beteiligungen im Westen genutzt. Damit wird eine unmittelbare Machtposition außerhalb der islamischen Herrschaftskultur aufgebaut, die sich nicht nur wirtschaftlich, sondern auch im Interesse politischer Druckausübung, Erpressung und ideologischer Einflussnahme instrumentalisieren lässt.“

          http://www.gam-online.de/text-fur%20europa.html

          „Die politische Klasse und ihre Parteien folgen zum Teil den großkapitalistischen Geschäftsinteressen und schielen zudem nach Wählerstimmen aus dem Lager der größer werdenden muslimischen Zuwanderergemeinschaft. Wer sich als Verteidiger und ideologischer Beschützer der islamischen Herrschaftskultur aufspielt, hofft deshalb, in diesem Umfeld zu punkten und angesichts der demographischen Verschiebungen einflusspolitische Vorsorge zu treffen. Unabdingbare Voraussetzungen hierfür sind die systematische Verunglimpfung von Islamkritik einerseits sowie eine krude Islamapologetik andererseits.

          Große Teile der christlichen Kirchen in Deutschland erhoffen sich von der Ausbreitung des Islam eine Umkehrung des gesamtgesellschaftlichen Einflussrückganges des Religiösen und damit eine indirekte Stärkung ihrer eigenen angeschlagenen Machtpositionen. D.h. sie spekulieren auf eine positive Teilhabe an der schleichenden Islamisierung. Deshalb der (…) Einsatz für islamischen Religionsunterricht an öffentlichen Schulen, für expansiven Moscheebau, für Beschneidungen, für islamische Speisevorschriften in Kindergärten, für die Einrichtung von islamischen Gebetsräumen in Krankenhäusern, für die Einrichtung separater islamischer Gräberfelder, für die Befolgung islamischer Bestattungsriten etc. Zudem ist zu berücksichtigen, dass die Kumpanei zwischen konservativem Christentum und orthodoxem Islam in der gleichgerichteten Feindseligkeit gegenüber einer säkular-humanistischen Lebenskultur und Werteordnung eine „natürliche Basis“ besitzt. So wird immer wieder das „umfassende Verständnis von Religionsfreiheit“ hervorgekehrt, während gleichzeitig die Unvereinbarkeit von zahlreichen Religionsinhalten, Menschenrechten und liberalen Verfassungsgrundsätzen verdunkelt wird.“

          (aus: Hartmut Krauss – Der Islam als grund- und menschenrechtswidrige Weltanschauung, 2013, S. 195)

          Neben den erwähnten Interessen politischer und ökonomischer Herrschaftseliten an Islamisierungsprozessen in westlichen Gesellschaften gäbe es noch weitere:
          Dadurch wird – worauf El_Mocho schon mehrfach hingewiesen hatte – eine zerrissene Bevölkerung geschaffen, der es schwer fällt sich gemeinsam gegen die herrschende Klasse zu organisieren.
          Durch eine Zunahme von Konflikten zwischen verschiedenen Bevölkerungsgruppen wird die Gesellschaft im Sinne des Teile-und Herrsche-Prinzips gespalten.
          Die sozialen Sicherungssysteme können leichter demontiert werden.
          Und längerfristig bestünde für politische und ökonomische Herrschaftseliten, die am Machtausbau interessiert sind, die Möglichkeit negative soziale Folgeerscheinungen dieser Politik als Anlass zu nehmen um zu versuchen einen zunehmend autoritäreren Staat aufzubauen.

        • @Leszek: Diese Analyse ist allenfalls in der Einkleidung in die richtungsspezifischen Werte (hier der Linken) anders als die der Identitären Bewegung und anderer Neurechter zum selben Sachverhalt. Das ist kein Vorwurf, aber vielleicht sollte man sich mal anhören was die andere Seite sonst noch so zu sagen hat.

        • Und noch was: Ist Dir eigentlich klar, dass der größte Prophet eines post-industriellen Anarcho-Syndikalismus Jack Donovan ist?

        • „Aus der Sicht der Kapitalinteressen betrachtet ist es zum Beispiel egal, ob die Frauen ganzköperverschleiert in Riad, nabelfrei in Saint-Tropez, mit Kopftuch in Istanbul oder mit Jeans bekleidet in Hongkong einkaufen oder ob in den europäischen Migrationsgesellschaften auf engem Raum interkulturelle Konflikte zwischen Einheimischen, nichtislamischen Zuwanderern und muslimischen Migranten eskalieren – Hauptsache Lohndumping, der Absatz und die Profitrate stimmen.“

          Das ist eine Lüge, es gibt keine muslimischen Staaten, die ohne natürliche Rohstoffe in einem spätkapitalistischen Markt, der gerade einer neuen Automatisierungswelle unterworfen ist, bestehen können. Lohndumping in diesem Zusammenhang zu nennen ist ebenfalls ein absoluter Blödsinn, der Wert von ungelernter Arbeitskraft aus einem fremden Kulturkreis ist gerade z.B. für Deutschland praktisch gar nicht vorhanden, das erkennt man unter anderem daran, dass fast alle Migranten aus diesen Ländern in der UK und Deutschland sehr lange Sozialhilfe beziehen (meistens lebenslang) und damit maximal zu höheren Steuern für die sogenannte „neoliberale“ Eliten führen. An unseren Fliessbändern sitzen schon lange keine Menschen mehr, die man austauschen könnte.

          Die Idee, man kann billige, ungelernte Arbeitskraft importieren und daraus einen nennenswerten Gewinn schöpfen ist bestenfalls ein ideologisches Konstrukt der 1960/70er und hält einer näheren Überprüfung schon lange nicht mehr stand. Das können nur Autoren schreiben, die das Internet, Automatisierung, machine Learning (i.e. https://www.youtube.com/watch?v=t4kyRyKyOpo) nicht mehr kennen oder verstehen. Gerade für die neoliberalen Eliten wäre es einfacher für eine homogene, nicht gespaltene, effiziente Bevölkerung zu sorgen, denn genau sind sie auch zu Reichtum gekommen. Nach dieser Logik müsste z.B. gerade Frankreich besonders gut dastehen und man müsste dort als Neoliberaler fast gar keine Steuern zahlen, aber das Gegenteil ist der Fall.

          „Dadurch wird – worauf El_Mocho schon mehrfach hingewiesen hatte – eine zerrissene Bevölkerung geschaffen, der es schwer fällt sich gemeinsam gegen die herrschende Klasse zu organisieren.“

          Seien wir ehrlich, wir erleben genau das Gegenteil, einfach nicht von Links. Trump wurde auch nicht in einem Vakuum gewählt. Sollten identitäre/ rechtsradikale Bewegungen durch zunehmende Islamisierung und das gezielte Ignorieren von Problemen durch die politische Klasse relevante Minderheiten bilden (~25%), dann wird es wieder zur Eskalation kommen. Diejenigen, die dabei offen für Multikulturalismus einstanden (z.B. Soros etc.) werden dabei mit grosser Wahrscheinlichkeit alles verlieren. Wenn das ein funktionierender, neoliberaler Geheimplan zur Zerstörung der Klassensolidarität sein soll, dann scheint sich hier jemand so massiv verschätzt zu haben, dass er das genaue Gegenteil dessen erreicht, was er wollte.

        • Die neoliberalen Eliten sorgen deshalb nicht für das Funktionieren der Gesellschaften, weil der heutige Kapitalismus die meisten Lohnabhängigen gar nicht mehr für die Produktion oder gar Fortschritt, sondern nur noch für den Konsum braucht. Deshalb wird auch keine ordentliche Bildung mehr gebraucht. Es reicht, wenn die Leute keinen Unfug machen.

    • Da die fanatisierten Studenten hierzulande sehr rar gesäht sind, muss der Spiegel das nach bekanntem Muster aus den USA nachsimulieren: „Studenten fordern: Er soll nicht mehr unterrichten.“

      Natürlich ist es der Spiegel, der das durch seine „Berichterstattung“ fordert.

      Davon mal abgesehen, ist Kutschera nicht unbedingt der beste Vertreter einer Aufklärung über die Gender-Weltanschauung. Dass das irgendwie mit seiner Befähigung als Biologe und Lehrer zu tun hätte, ist sicher an den Haaren herbeigezogen.

    • Interessant.

      Dass Ulrich Kutscheras homophobe Äußerungen auf Kritik treffen, finde ich gut und richtig.

      Für falsch hingegen halte ich es, Kritik an seinen außerhalb der Universität getätigten Äußerungen mit einer Forderung nach irgendwelchen beruflichen Konsequenzen zu verbinden.

      Kutschera hat offenbar bislang keine Homosexuellen während einer seiner Vorlesungen abgewertet oder homosexuelle Studenten anders behandelt als heterosexuelle.
      Er hat stattdessen eine m.E. bescheuerte Privatmeinung in der Öffentlichkeit geäußert. Das ist Teil seiner Meinungsfreiheit.
      Seine homophoben Äußerungen zu kritisieren ist ebenso Teil der Meinungsfreiheit.

      Ein bekannter schwuler, politisch links stehender Philosoph schrieb einmal:

      „Ich will keine Kritik vorbringen, welche die anderen daran
      hindert zu sprechen, ich will nicht in meinem Namen einen Terrorismus
      der Reinheit und der Wahrheit ausüben. Ich will auch
      nicht im Namen der anderen sprechen und mir anmaßen, das,
      was sie zu sagen haben, besser zu sagen. Meine Kritik hat das
      Ziel, es anderen zu ermöglichen zu sprechen, ohne dem Recht zu
      sprechen, das sie haben, Grenzen zu setzen.“

      Michel Foucault, 1975

      • Andererseits gerät Kutschera immer mehr zum Klotz am Bein. Exzellenter Wissenschaftler, keine Frage, aber als Gesicht einer wie auch immer gearteten wissenschaftlichen Replik auf die postmoderne Soziologie (oder wie man das immer bezeichnen will) taugt er immer weniger.

        • „sterile Erotikduos ohne Reproduktionspotenzial“

          ist mehr eine Wertung als nüchterne biologische Betrachtung. Erotik ist auch nichts Biologisches, sondern rein Menschliches. Man könnte allenthalben noch vermuten, es ist einfach schräger und schlechter Humor, Homosexualität so zu sehen.

          Auf einer noch ganz anderen Seite: who cares?

    • „Erlebende sexualisierter Gewalt“

      Wenn mich meine rudimentären Deutschkenntnisse nicht täuschen, müßte es – wenn überhaupt – „sexualisierte Gewalt Erlebende“ heißen. „erleben“ steht mit dem Akkusativ: „ich erlebe den Sonnenuntergang“, und nicht etwa
      „ich erlebe des Sonnenuntergangs“.

      „Erlebende“ ist außerdem Partizip präsens und damit ein Zeitfehler. Richtig wäre „sexualisierte Gewalt erlebt Habende“.

    • das war ihr Taz-Aufsatz:
      https://www.taz.de/Beschreibung-sexualisierter-Gewalt/!5379541/

      „Du Opfer!
      Der Begriff stellt Menschen als wehrlos dar, gilt sogar als Beleidigung. „Erlebende“ dagegen ist aktiv und ändert die Perspektive.“

      Diese Fanatiker bekommen die Realität einfach nicht auf die Kette: daher wird der unter den Jungen grassierende verspottende Spruch „Du Opfer“ als „Beleidigung“ aufgefasst, bzw man tut so als wenn andere, eine Mehrheit oder eine respektable Instanz dies so auffassen würde und man würde dem nur folgen. Ein feiges Versteckspiel, man will nicht auf das Gesagte festgenagelt werden können.

      Was man bei den Linksprogessiven allerdings realistisch erkannt hat, ist, dass es bei der Jugend von heute keinen Sinn macht, denen noch irgendwie mit ihrer üblichen Opferolympiade zu kommen. Es müssen einfach andere Konzepte her, man will ja in der Schule nicht auf Grundeis auflaufen. Daher kommt Sanyal jetzt mit dem Ausweichbegriff „Erlebenden“, um das irgendwie in den Griff zu bekommen. Leider gibt es Mitleid nur für Erleidendes-Passives, so dass der „die Perspektive ändernde“ Ansatz des „Aktiven“ die ganze ursprüngliche Strategie konterkariert und zunichte macht….. Was uns wieder zeigt: diese Fanatiker haben keine Rest-Empathie mehr, der muss der Garaus gemacht worden sein, durch ihre Ideologie….

      Es ist auch immer wieder lustig, wie sie sich über die Dinge mokieren, für die sie selbst am allermeisten verantwortlich sind und versuchen die „den anderen“ in die Schuhe zu schieben:

      „Indem wir Menschen als Opfer bezeichnen, stecken wir sie in eine Schublade und werfen den Schlüssel weg.“ und auch diese extreme Sichtweise („komplett“) hier: „dass Opfer wehrlos, passiv und ausgeliefert sind – und zwar komplett.“

      Das weitere Herumtheoretiseren, warum „Opfer“ angeblich kein guter Begriff ist, greift die hier eigentlich abseite Bedeutung als „sakrales Opfer“ auf (Strukturalisten dürfen das, da Sprache ja die höchste und primäre Realität ist, die sich nie rechtfertigen muss), um zu herbeizufabulieren, dass die Bemühung im Begriff hineingesteckt wurde, „die Opfer von der Schuld an den an ihnen begangenen Verbrechen freizusprechen.“

      Das ist natürlich vollkommen lächerlich, dass der Begriff „Opfer“ irgendeine „Schuld“ des Opfers selbst völlig ausschliessen würde. Denn der Begriff „Opfer“ bezeichnet nur jemanden, der einseitig oder unverhältnismässig Gewalt oder Ungerechtigkeit erleiden musste. Dass der Begriff eine sakrale Reinheit implizieren würde, ist bestenfalls eine selbstbezügliche Erkenntnis über die Verwendung des Begriffs in der eigenen Szene.

      Als wären das alles nicht schon genug intellektuelle Zumutungen (man hat immer den Eindruck, die werden gebracht, um die Lesenden absichtlich zu schickanieren und damit zu verdummen), wird das Thema „Opfer“ jäh und unsanft damit rumgerissen, es hätte eine „Umdeutung des Opferbegriffs“ gegeben, die Opfer als „selbst schuld“ erklärt hätten.

      Deshalb bliebe ja nur übrig, einen aktiveren Begriff zu wählen:

      “ … wurde in den 1990er Jahren der Begriff „Überlebende“ geprägt. Das hörte sich toll an, weil Überlebende aktiv überleben und nicht passiv zum Opfer gemacht werden.“

      Auch nicht gut genug, auch „Überlebende“ hätte eine unerwünschte „Wertung“:

      „So wie vorher der Begriff „Überlebende“, nimmt „Erlebende“ eine Verschiebung vom Passiven zum Aktiven vor, allerdings ohne die damit einhergehende Wertung.“

      Dass die „Wertung“ erst durch die feministische ideologische Verwendung entstand: geschenkt.

      Wie kann „Erleben“ denn besser sein? Auch hier soll jetzt eine wertende Subjektivität in den Begriff getragen werden. Denn das „Erleben“ ist – wie man schon aus dem Feminismus wissen sollte – immer Wertmassstab allerhöchster Ordnung. Nur das „Erlebte“ ist real. Und hängt von der Person ab, die dieses Erleben hat. Nur das Erleben der „Unterdrückten“, der „Opfer“ zählt (damit schliesst sich der Kreis), aber *das* muss man ja nicht extra erwähnen ….

      „Aus diesem Grund setzen wir uns dafür ein, „Erlebende“ in den Duden aufzunehmen.“

      Auf den Müllhaufen der ideologischen Vergewaltigungen von Sprache gehört das alles… 😀

      Zusammengefasst: es geht mal wieder um die alte feministische Esoterik der „Standpunkttheorie“, die auch von der Genderesoterik übernommen wurde. Es ist das gute, alte faschistische: „Ich habe Recht, weil ich ein wertvollerer Mensch bin als du“.

  10. „Yesterday, the ADL issued a guide to help us errant Jews understand who are our true haters. It is titled “From Alt Right to Alt Lite: Naming the Hate,” and it profiles 36 (double chai!) prominent individuals who are either known for their anti-Semitism or known for cozying up to people known for their anti-Semitism. As long, of course, as they’re on the right.

    Looking for social justice warriors who kick Jews out of their marches? Prominent progressive activists who think you can’t be both a Zionist and a feminist? Professors who believe Jews were behind the 9/11 attacks? Don’t bother the ADL by arguing that Jew hatred is as rampant on the left as it is on the right, if not more.

    Why the double standard? ….“

    Steht schon in der link-Adresse: denen einen „Pass“ zu geben:

    http://www.tabletmag.com/scroll/241213/new-adl-guide-blasts-right-wing-anti-semites-gives-left-leaning-bigots-a-pass

    „Is Andrew Anglin, who runs the neo-Nazi site The Daily Stormer, more mainstream than Linda Sarsour? Are KKK rallies in Virginia better attended or more prominent than leftist anti-Jewish marches in Chicago? Of course they’re not. Why, then, the systemic focus on the alt-right? I pressed Gutnick for an answer; I never heard back.“

    Logisch, mit Progressiven gibt es keine Diskussion, für die ist das eine strikte Einbahnstrasse. Die ihrer Verkündigungen.

    • Elfwick – Spartakus. Der ultimative social warrior 🙂

      Er hat vollkommen recht, die Männer sind zu anspruchsvoll. Die müssen auch Bärte tolerieren.

  11. Weil es kürzlich am Rande mal Thema war, das Frauenwahlrecht. Eigentlich was für den Selbermachsamstag, aber am Ende vergesse ich es nur wieder.

    Caroline Sommerfeld schreibt einen Kommentar zu „Roosh V“ und dessen Aussage: „Frauen nutzen ihre Stimme grundsätzlich zu Selbstzerstörung und Nationalmasochismus, dazu, Invasoren breitbeinig zu empfangen, ihre eigenen Männer zu verfolgen und ihr Land mit allen möglichen Spielarten von Sozialismus zu korrumpieren.“

    Wenn ich das richtig interpretiere, provoziert „Roosh V“ gerne mit solchen extremen Aussagen (die so pauschal auch kaum stimmen), das Interessante ist aber: Frau Sommerfeld stimmt ihm weitgehend zu:
    https://sezession.de/57327/zivilisationsrettung?-phylomasochismus?

    Auch die Kommentare sind lesenswert (wie die ganze Seite übrigens, sofern die Texte frei sind).

    Etwa:
    „Wenn die Ressoucen schwinden, wird der vorrübergehende Einfluß der Frauen in der Politik wieder schwinden, die zu erwartende Renaissance der Gewalt wird sie dahin zurückwerfen, wo ihr natürlicher Platz ist. Dann werden die Männer wieder in der ersten Reihe stehen, nicht nur um sie zu schützen.“

    So ähnlich sehe ich das auch, ich bin ziemlich sicher, dass wir da mittelfristig reinlaufen, denn offene Grenzen und Sozialstaat vertragen sich nicht. Eines von beiden wird ein Ende finden.

    • Diese site ist eine gute Illustration, warum die „Hufeisentheorie“ Sinn macht. … um dem Fiebersumpf gerecht zu werden, aus dem Parteien wie die „Grünen“, der Feminismus oder – ganz neu – dieser Pepe-Frosch entstiegen ist.

        • Das ist nicht eindeutig. Ein ganz guter Hinweis ist immer eine gewollte Mehrdeutigkeit und Bezug auf alles, hauptsache irgendwie extrem.
          Das Interesse an Roosh hier bleibt ziemlich räselhaft – ob der Artikel ihn verdammen oder für irgendwas loben will, bleibt auf merkwürdige Weise in der Waage. Kann sein, dass die Autorin einfach nur was gegen das allgemeine Wahrecht hat, insgeheim eine Monarchie oder Platons Philosophenstaat will, und das mit diesem seltsamen Artikel möglichst ungesagt ausdrücken will.
          So sind sie halt, die lechts-rinken Fiebersümpfe!

        • @Alex

          „Das ist nicht eindeutig. Ein ganz guter Hinweis ist immer eine gewollte Mehrdeutigkeit und Bezug auf alles, hauptsache irgendwie extrem.“

          Hä? Wo siehst du eine „gewollte Mehrdeutigkeit“? Sie nutzt Roosh um zu folgender Aussage zu kommen:

          „Was bleibt Roosh zu hoffen? Daß sich in irgendeinem Land der Welt endlich ein einzelner „barbarous and ferocious strongman“ erhebt und das durchzieht. Er hätte seine volle Unterstützung. Meine Unterstützung hätte er auch.“

          Es entspräche einer Selbstentmachtung (von ihr als Frau, denn es geht nur ums Frauenwahlrecht), vorausgesetzt man glaubt, dass Wahlen überhaupt irgendwas bewirken und der „strongman“, nicht wie üblich, ein Psychopath wäre.

          Ist das eine extreme Ansicht? Vermutlich ja, aber was sagt das heutzutage noch, wo man schon als „extrem“ eingestuft wird, wenn man das eigene Land erhalten will…

          Im Übrigen wird ihr im Forum auch heftig widersprochen. Ich persönlich bin überzeugter Direktdemokrat und halte von Wahlen generell nichts, ich bin auch nicht für die Aufhebung des Frauenwahl- oder stimmrechtes. Na gut, gelegentlich, wenn ich z.B. gerade mit meiner Frau über Politik zu reden versucht habe oder gar mit meiner Mutter. Oder wenn gerade eine dieser superhippen, superklugen jungen Moderatorinnen im ÖR einen Kummerbeitrag darüber bringt, dass wir nicht schnell genug Geld rüberreichen und im Nahverkehr zu weit die Beine spreizen.

          Ich fand aber vor allem interessant, dass sowas tatsächlich diskutiert wird (und eine Frau dem zustimmt). Die Wahrnehmung, dass da im Westen was fatal in Richtung (naive) Frauenansichten gekippt ist, vor allem durch den Frauenanteil in den Medien und in der Politik, habe ich durchaus auch, auch wenn ich zu ganz anderen Schlüssen neige

          „Das Interesse an Roosh hier bleibt ziemlich räselhaft – ob der Artikel ihn verdammen oder für irgendwas loben will, bleibt auf merkwürdige Weise in der Waage.“

          Sie benutzt ihn als Aufhänger, so wie Christian hier auch alle möglichen Äußerungen als Aufhänger benutzt. Es dient der Initiierung einer Diskussion und einer Darstellung des (nicht Mainstream-) Meinungssprektrums.

          „So sind sie halt, die lechts-rinken Fiebersümpfe!“

          Wenn du meinst…

        • @androsch
          Das gemeinsame Bekenntnis zum „starken Mann“ hatte ich doch glatt übersehen! Sehr guter Punkt von Dir. Am Ende des Texts allerdings relativiert die Autorin dann wieder …. Alles:

          „Rooshs einfache Lösung für komplexe Probleme ist eine Männerphantasie, aber eine verführerische, mit der er mich fast rumgekriegt hat.“

          Diese Leute aus dem extrem rechten Lager bzw aus den „Fiebersümpfen“ geben sich in der Regel alle Mühe der Welt sich NIE irgendwo festzulegen. Die Eingeweihten wissen ohnehin, was gemeint ist und irgendwie muss man ja auch für ein aussenstehendes Publikum interessant sein.

          „Ist das eine extreme Ansicht?“

          Die Autorin argumentiert in keiner Weise klar, sondern zeichnet mit einem ganz groben Pinsel, man weiss nicht genau was – schemenhaft kommt rüber, dass sie einen autoritären Staat ohne allgemeines Wahlrecht bevorzugen würde. Und das ist allemal „extrem“. Dass sie diesen Roosh und seine verqueeren Ansichten überhaupt ernsthaft diskutiert, ist überhaupt schon extrem.
          Und dass „man das eigene Land erhalten will…“ ist nur das rechte Pendent zum linken „wir haben nix mit Gewalt zu tun“.

      • Ich lese dort übrigens sehr gern, die Artikel sind hochwertig, analytisch und von teilweise enormen Wissen getragen. Und man darf auch Widerworte geben und diskutieren. Außerdem scheint mir das „neurechte“ Menschenbild sehr viel näher an der Realität zu liegen, als (zumindest aktuell) das linke.

        Was nicht bedeutet, dass ich alle Meinungen dort uneingeschränkt teile. Man muss diesen Leuten einfach zugestehen, dass sie ein Gratwanderung machen, die zwar dringend geboten, aber auch unangenehm und gefährlich ist. Aber das ist mir immer noch lieber als Salonlinke wie Augstein.

  12. Why women are leading the death positive movement
    Through discussions, salons, and art, feminists are redefining culture’s broken relationship with mortality

    http://www.dazeddigital.com/artsandculture/article/33617/1/why-women-are-leading-the-death-positive-movement

    „death positivity“

  13. „Wie man über das verlinkte Youtube-Video erfährt, kann man bei „Call of Duty“ hingegen jetzt auch schwarze Frauen als Soldatinnen der nationalsozialistischen Armee spielen. Wegen „Diversity“ und so.

    „Scheiß auf den Realismus, wir fügen Soldatinnen hinzu, weil das längst überfällig ist“, hatte die Spieleentwicklerin Amandine Coget schon vor einem Jahr dazu erklärt.“

    http://genderama.blogspot.de/2017/07/gehen-schwarze-nazi-soldatinnen-nicht.html

    Schwarze Frauen wollen eben auch mal Nazi sein dürfen und das als Schwarze Frauen!

    Keine Ahnung, ob es ein solches Intresse wirklich gibt, aber wenn, könnte es aus der SJW-Ecke kommen 😀

    „Muss man die Leute, die heute in der Schule ohnehin weniger Bildung als jemals zuvor abbekommen, noch zusätzlich dumm halten? Und gleichzeitig die Leute, die das Wissen haben, unnötig verwirren durch die derzeitige Propaganda?“

    Ja und Ja.

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