Selbermach Samstag 246 (15.07.2017)

Welche Themen interessieren euch, welche Studien fandet ihr besonders interessant in der Woche, welche Neuigkeiten gibt es, die interessant für eine Diskussion wären und was beschäftigt euch gerade?

Welche interessanten Artikel gibt es auf euren Blogs? (Schamlose Eigenwerbung ist gerne gesehen!)

Welche Artikel fandet ihr in anderen Blogs besonders lesenswert?

Welches Thema sollte noch im Blog diskutiert werden?

Für das Flüchtlingsthema gibt es andere Blogs

Ich erinnere auch noch mal an Alles Evolution auf Twitter und auf Facebook.

Es wäre nett, wenn ihr Artikel auf den sozialen Netzwerken verbreiten würdet.

Wer mal einen Gastartikel schreiben möchte, der ist dazu herzlich eingeladen.

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210 Gedanken zu “Selbermach Samstag 246 (15.07.2017)

  1. Heute mal schamlose Eigenwerbung im Stile einer Zeitung namens“Bild“

    „Wenn eine Frau vergewaltigt wird und dadurch schwanger geworden ist, was denkt dann wohl die Bevölkerung über eine Abtreibung bzw. die Option einer Babyklappe oder anonymen Geburt? Sie wird es vermutlich gutheißen und verstehen, sowohl ethisch, als auch moralisch. Eben, weil es ihr nicht zuzumuten ist, Trauma-bedingt nun auch noch etwas auszutragen, was ihr jemand zwanghaft aufgepfropft hat: Ein Baby von einem Vergewaltiger! Und ja, auch dieses Blog kann solch eine Entscheidung nachvollziehen.

    Was aber passiert einem Mann, der vergewaltig wurde und dessen Sperma anschließend noch in der ‚Weiterverwertung‘ landet, spricht: die Täterin wird schwanger und trägt das Kind aus? Kann er dann all die oben genannten Optionen nutzen, die einem Missbrauchsopfer zur Verfügung stehen?“

    Christian hatte das Thema ja neulich schon mal angesprochen, in seinem Artikel über eine „Juristische Abtreibung“. Die Meinungen dazu waren zwiespältig, das Thema bleibt dennoch in Summe bestehen. Letztendlich ist es ja auch (nur?) eine Frage der Nomenklatur. Die Fakten bleiben so oder so im Raum stehen, oder nicht?

    „Zwangsvaterschaft“ ist ein vielfältiges und komplexes Thema, eben wie so vieles, was in diesem Land überbordend ist. Um das mal aufzuzeigen, habe ich mich an einen Artikel im Rahmen einer (Blog-)Reihe gemacht, um u.a. die ganze Widersprüchlichkeit des Ganzen aufzuzeigen. Mag es eventuell auch fiktiv oder konstruiert klingen, die zugrunde liegenden Tatsachen sind es aber eben nicht:

    Vergewaltige Zangsväter

    • Mal eine generelle rechtliche Frage hierzu:

      Wie sicher ist man mit einer Vasektomie als Mann allgemein und Ehemann im speziellen eigentlich hierzulande davor daß eine Frau einem ein Kind gegen seinen Willen anhängen kann? Als unverheirateter dürfte man aus dem Schneider sein, aber als Ehemann gilt man rechtlich wohl erstmal automatisch als Vater wenn die Ehefrau schwanger wird. Anfechtungsgrund aber zumindest laut Wikipedia immer bei „Unfruchtbarkeit des Mannes im Empfängniszeitraum“.

      Gibt es Erfahrungsberichte, konkrete Gerichtsentscheidungen?

      • „Anfechtungsgrund aber zumindest laut Wikipedia immer bei „Unfruchtbarkeit des Mannes im Empfängniszeitraum“.“

        Du kannst ja (solltest Du zumindest) die Rechnung der Vasektomie gut aufbewahren und im Bedarfsfall vorlegen. Damit dürfte der notwendige Nachweis erbringbar sein.
        Ich hab mich naturgemäß mehr für die Gerichtsentscheidungen interessiert, wo der Mann zur Vaterschaft verknackt wurde, weil er an irgend einer Stelle einen Formfehler begangen hatte, oder die Justiz eine äußerst merkwürdige Rechtsansicht hegt (Frau durfte an der gemeinsamen Familienplanung festhalten, obwohl die Ehepartner sich längst getrennt hatten).

      • Sehe ich das richtig, dass die Frauen in diesen Zahlen sich viel mehr auf das Thema Einkommen festlegen beim Partner als Männer auf das Thema „Gutes Aussehen“?

        Und selbst diese Präferenz nimmt bei Männern mit zunehmenden Alter ab. Mich würden ja interessieren was sonst noch besonders wichtig ist. Wenn ich nicht schon Frauenfeind wär, würde solche Informationen und Statistiken dass wohl aus mir machen..

        • Deine Frage würde ich aus meiner persönlichen Erfahrung bejahen.

          Wenn ich mir all die Ehefrauen oder Lebensabschnittsgefährtinnen von meinen Kollegen anschaue – die Mehrzahl dieser Kollegen sind irgendsowas wie Ingenieur und verdienen entsprechend gut -, wenn ich also mal einen verstohlenen Blick auf diese Damen werfe, so bin ich immer wieder aufs Neue entsetzt, wie wenig ansehnlich und wie wenig charmant sie sind – von ihrem versteinerten Witz und ihrem verstorbenen esprit ganz zu schweigen.

          Wie können bloß so erfolgreiche Männer sich mit so unattraktiven Frauen abgeben? Das muß wohl echte Liebe sein …

        • „Wie können bloß so erfolgreiche Männer sich mit so unattraktiven Frauen abgeben?“
          Zwischen 12 und 25 haben sie so gut wie keine abgekriegt, so dass sie von der ersten, die sie ernsthaft ranlässt, so begeistert sind, dass das Blut nicht mehr das Gehirn versorgen kann.

          Das Subversivste, was Männerrechtler machen könnten, wäre junge Männer darüber aufzuklären, dass sich das Blatt mit 30 komplett wendet.

        • @only_me

          „Das Subversivste, was Männerrechtler machen könnten, wäre junge Männer darüber aufzuklären, dass sich das Blatt mit 30 komplett wendet.“

          Nicht unbedingt für Ingenieure:
          1) Mangel an Erfahrung mit Frauen (da müsste das Einkommen wirklich überdurchschnittlich sein)
          2) mangelnder Kontakt zu Frauen im Alltag (fehlende Möglichkeiten)
          3) oft erstaunlich wenig Neigung, sich herauszuputzen oder in den Mittelpunkt zu drängen
          4) nicht selten ein bisschen kautzig (vergleiche BigBang-Theorie, die Serie trifft das ganz gut), zuweilen auch soziophob

          Außerdem:
          „When you’re in love with a beautiful woman
          You know it’s hard

          Everybody wants her
          Everybody loves her
          Everybody wants to take your baby home“

          Ein guter Schnitt, die Mischung aus verträglichem Charakter und Aussehen, macht i.d.R. glücklicher und ist weit weniger anstrengend, weil dann auch die Frau zu schätzen weiß, was sie hat…

    • Über die Marmorstatue – die Aphrodite von Knidos – ganz links gibt es eine richtig spannende historische Geschichte.
      Vom Bildhauer Praxiteles geschaffen, war sie der erste weibliche Akt in Marmor – und erst recht der einer Göttin – überhaupt. Zuvor wurden nur Männer nackt dargestellt, Frauen immer züchtig in Kleidung.

      Neben einer bekleideten Göttin als Option für die Stadt Kos geschaffen, wurde sie nach ihrer entrüsteten Zurückweisung von den wohl wirtschaftlich klammeren Einwohnern von Knidos erworben, die extra einen Tempel bauten, der einen „Rundumblick“ erlaubte.

      Vom Verbleib der bekleideten Göttin in Kos weiß man nichts, während die Aphrodite von Knidos damals im gesamten Mittelmeerraum einschlug wie eine Bombe. Die Statue war wohl eine der ersten Touristenattraktionen der Menschheitsgeschichte und brachte der Stadt stetig sprudelnde Einnahmen von Besuchern.

      Meiner Meinung nach bis heute in ihrer Vollkommenheit unerreicht, und es dauerte über 1.000 Jahre, bis die europäische Kultur überhaupt dem Niveau des Praxiteles wieder nahe kam.

      • @carnofis: weisst du, ob die Aphrodite von Knidos ein Original ist oder nur eine römische Kopie existiert? Hört sich verrückt an, aber da muss man vorsichtig sein, die Römer erfanden sich an den Griechen als ihren grossen Vorbildern und daher könnte die Statue rein römisch sein….
        Im Vatikan kann man all dies überreichlich sehen.

        Ansonsten stimmt natürlich schon, dass …. „es dauerte über 1.000 Jahre, bis die europäische Kultur überhaupt dem Niveau des Praxiteles wieder nahe kam.“ Genauer gesagt: Italien nach dem Mittelalter in die Moderne, die Kunst zeichnet sehr gut die geistige Entwicklung wieder. Auf jeden Fall ist die Venus von Bottichelli dann ebenbürtig.

        • Das Original ist verschollen. Man vermutet, dass es nach Byzanz verschleppt wurde und dort in irgendwelchen Wirren verschütt ging.
          Das Bild oben zeigt eine römische Kopie.
          Aber die Statue wurde zig Mal kopiert, so dass man eine ziemlich genaue Vorstellung vom Original hat.

          Boticellis „Geburt der Venus“ ist auch außerordentlich, aber dennoch das Ergebnis einer kontinuierlichen Entwicklung der Kunst der Malerei in der Renaissance.
          Praxiteles dagegen hatte kein Vorbild und schuf ein vollkommen neues Genre, den weiblichen Akt.

          Mal davon abgesehen, dass ich nur widerwillig ein Gemälde mit einer Statue vergleichen will. Beide Kunstrichtungen haben ihre völlig eigenen Stilelemente, so dass ein Vergleich sich verbietet, wie der Vergleich zwischen einem Fisch und einem Vogel.

        • @carnofis
          „Das Bild oben zeigt eine römische Kopie.“

          Wie immer also ….

          „Aber die Statue wurde zig Mal kopiert, so dass man eine ziemlich genaue Vorstellung vom Original hat.“

          Ich bin also weiter auf der Suche nach einem griechischen Original.

          „Boticellis „Geburt der Venus“ ist auch außerordentlich, aber dennoch das Ergebnis einer kontinuierlichen Entwicklung der Kunst der Malerei in der Renaissance.“

          Die Fähigkeit kommt sehr abrupt, mit einzelnen Künstlern, fast wie eine Revolution. Lief vielleicht so ab: nachdem der erste es geschafft hat, Natürlichkeit und Räumlichkeit in die Bilder zu bekommen, will das Publikum den „alten Mist“ nicht mehr sehen.

          Ich kann deine Abneigung gegen den Vergleich Malerei/Bildhauerei schon verstehen, letztere hat einen besseren Ruf. Was natürlich an der absoluten Legendärheit von so einem wie Praxiteles liegt! Der ist ja sowas wie „Bauhaus der Antike“ 😉

        • „Ich kann deine Abneigung gegen den Vergleich Malerei/Bildhauerei schon verstehen, letztere hat einen besseren Ruf.“

          Hat die Bildhauerei nen besseren Ruf? Beide Kunstrichtungen haben doch heute einen Grad an Abstraktion erreicht, bei dem man die Kunst nicht mehr erkennen kann. Sie spricht allenfalls noch Kunstsammler an, denen weit weniger am Werk, als am Namen des Künstlers gelegen ist.
          Ich hab mich viel mit Kunstgeschichte beschäftigt, daher meine leichte Relativierung der malerischen Leistung Boticellis. Er konnte auf das Können und das Wissen einiger Meister vor ihm zurückgreifen oder bei ihnen lernen.
          In der Renaissance (so genannt, weil man sich in der Wiedergeburt der antiken Kunst und Wissenschaft wähnte) knüpfte Michelangelo an das Können der antiken Bildhauer an und erreichte auch deren Niveau, die Maler entdeckten die Zentralperspektive und lernten, den Schatten zu beherrschen. Spätestens im Barock war man in der Lage, photorealistisch zu malen.
          Danach wurde es interessanter, mit Gemälden Stimmungen, Bewegungen und Eindrücke darzustellen.
          Den „alten Mist“ konnte man ja nun.

          Das wird schwierig. Religiöse Fanatiker und diverse Kriege haben nahezu alles vernichtet. Mir fällt so ad hoc auch kein Werk ein, wenn man von den Monumentalbauten absieht.
          Der Parthenon als Teil der Akropolis in Athen wäre vielleicht noch unversehrt zu bewundern gewesen, wenn er nicht im Krieg der Osmanen gegen Venedig als Munitionslager missbraucht und nach einem Treffer in die Luft geflogen wäre.
          Und den Rest haben die Kunstsammler der Großmächte von den Reliefs abgepinkert und mitgenommen.

      • In dem Video sagt Coltaine das man früher auf Bildern im Grunde größtenteils nur nackte Männer sieht und wenn es eine Frau sein sollte, hat man ihr Titten und ein weibliches Gesicht verpasst.

  2. Laut den aktuellsten Daten für 2015 bezieht eine Frau im Schnitt nur 47 Prozent der Altersbezüge eines Mannes. Die Rentenkluft zwischen den Geschlechtern beträgt also 53 Prozent.

    Gründe laut Artikel http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/a-1157893.html :

    – niedrige Erwerbsbeteiligung
    – hohe Teilzeitquote
    – häufige und längere Erwerbsunterbrechungen
    – Frauen haben häufiger als Männer Minijobs ohne Rentenversicherung
    – niedrigere Entgelte

    Gerechtigkeit ist schon eine verdammte patriarchale sexistische Kackscheisse…

    • Deine Konklusion „Gerechtigkeit ist schon eine verdammte …“ folgt nicht aus Deinen Prämissen (Rentenkluft beträgt 53 %, und zwar aus den-und-den Gründen).

      Selbst wenn man Deine Konklusion ironisch interpretiert, folgt sie nicht aus Deinen Prämissen.

  3. Jammern verboten!</b

    …ließ ein Schild mit der Aufschrift „Kein Jammern“ anbringen, wie die italienische Zeitung „La Stampa“ am Freitag berichtete. Das Schild gleicht einem Rauchverbotsschild, wie auf Bildern zu sehen ist.
    Auf der Plakette steht des weiteren, Jammerer sollten sich nicht in eine Opferrolle begeben, diese mindere die Laune und die Fähigkeit, Probleme zu lösen. Um das beste aus sich herauszuholen, solle man sich auf das eigene Potenzial und nicht seine Unzulänglichkeiten konzentrieren. „Also hör auf dich zu beschweren und handle, um dein Leben zu verbessern“, ist dort zu lesen.

  4. Hier ein besonders bescheuerter Artikel der Feministin Meredith Haaf zum islamischen Kopftuch:

    http://www.sueddeutsche.de/kultur/debatte-tuch-oder-tussi-1.3585227

    „In einflussreichen feministischen Kreisen setzt sich eine Perspektive durch, aus der der Islam als angeblich übermächtiger Hauptträger patriarchaler Verhältnisse in diesem Land interpretiert wird. Die dazugehörige Argumentation ist bestenfalls antiliberal und teilweise nahe am Rechtspopulismus. Es drängt sich die Frage auf, wie eng die Verbindung von Feminismus und progressiver Politik überhaupt (noch) ist.“

  5. „Im Justemilieu aber reagiert man auf Provokationen genau so, wie die Provokateure es erwarten: Man lacht über ihren Habitus und ihre Sprache, ohne zu begreifen, dass diese Akzidenzien Garanten ihres Erfolges sind; man diskreditiert sie als dumpfe Einfaltspinsel, ohne zu verstehen, dass diese Diskreditierung für viele der eigentliche Grund ist, eine Protestpartei zu wählen. Wer sich zum schlechten Geschmack bekennt, in anstössiger Sprache spricht, verwandelt das Stigma in eine Auszeichnung.“

    https://www.nzz.ch/feuilleton/elite-und-politik-die-buergergesellschaft-ist-am-ende-ld.1306099

    Ist das wirklich neu?

    • Ja, wirklich gut.

      Schönes Zitat:
      „Ohne den Nationalstaat aber wird der Bürgerwille nicht mehr vermittelt, gibt es kein Terrain mehr, auf dem Rechte durchsetzbar wären, sondern nur noch den Egoismus der Globalisierungsgewinner und Gebildeten, die sich nehmen, was sie zu ihrem Glück brauchen. Ihre Strategie geht auf, weil die sozialen und ethnischen Gruppen nur noch wenig miteinander verbindet.“

      Das ist geradezu mit Händen greifbar, wird mit europäischer Freizügigkeit von Kapital und Arbeitnehmern ebenso verstärkt, wie mit ungebremsten Wanderbewegungen aus Afrika. Der Artikel kommt, vollkommen zu recht, zu dem Schluss:
      „Die politische Elite hat sich von den sozialen Strukturen befreit, deren Teil sie einmal gewesen war, sie schwebt ohne Bodenhaftung in einer Welt von Gesinnungsfreunden, in der es kein anderes Ziel mehr zu geben scheint als jenes, die Nation als Organisationsprinzip des Politischen zu zerstören.“

      Das Zitat von Tocqueville, am Ende, passt aber nicht so recht. Klingt reichlich antidemokratisch und steht eher im Gegensatz zum antiglobalistischen Artikel. Aber vielleicht ist es auch aus dem Zusammenhang gerissen.

      • Toquevilles Text ist als Warnung von einem hirnlosen Demokratismus zu verstehen, den man als „Tyrannei der Mehrheit“ auffassen könnte. Toqueville und auch die Gründer hatten ein aristokratisches Verständnis von Demokratie, kein plebiszitäres.

        Eine interessante Frage ist, ob der anti-nationalistische gute Ton von heute vergleichbar und der zeitgemässe Ausdruck des nationalistischen Tons von einst sind. Früher brauchte der „Grossindustrialist“ Kriegsgefahr und nationales Bewusstsein, um möglichst viel aus seiner monopolistischen Stahlindustrie zu ziehen, der „Grossindustrialist“ von heute brauch grenzenlos billige Arbeit irgendwo auf dieser Welt, um mit möglichst viel Gewinnspanne den Kram in den paar teuren Wohlstandsgesellschaften zu verkloppen, auch dabei sind quasi-monopolartige Struturen von ganz besonderem Vorteil….

  6. Als Thema (nicht diese oberflächliche Kurzmeldung aus dem Vorjahr an sich) höchst-interessant:
    von wem erben Kinder eher/stärker wahrscheinlich ihre Intelligenz?

    „wie es nun ausschaut, werden die Gene für die kognitiven Funktionen, wenn sie vom Vater kommen, sogar gleich komplett deaktiviert. Davon gehen mehrere Forscher aus.

    Am signifikantesten war dabei ein Test mit Mäusen. Ob sich die Ergebnisse eins zu eins übertragen lassen, ist aber nicht klar. Versuchsreihen mit Jugendlichen blasen jedoch ins selbe Horn. Die entsprechenden Studienerkenntnisse hat die Psychologin Jennifer Delgado Suárez hat in ihrem Blog „Psychology Spot“ zusammengetragen.

    Die wissenschaftliche Erklärung: Für unsere Intelligenz sind sogenannte „konditionierte Gene“ verantwortlich. Diese werden grundsätzlich ausschließlich vom Vater oder der Mutter vererbt – und in diesem Falle bleiben fast ausschließlich die Gene der Mutter übrig. Der Einfluss der männlichen Gene spielt nach Ansicht der Forscher kaum eine Rolle.

    Aber, liebe Väter, wir haben auch eine gute Nachricht: Die Wissenschaftler schätzen, dass nur etwa 40 bis 60 Prozent der Intelligenz eines Kindes vererbt wird. Wie klug wir einmal werden, hängt ergänzend auch von der Erziehung und dem Umfeld ab, in dem wir groß werden. …

    Und außerdem gibt es ja auch noch andere tolle Dinge, die ihr an eure Sprösslinge weitergeben könnt: Gene für Emotionen und Intuition beispielsweise. Die sollen nämlich hauptsächlich von der männlichen Seite kommen.“

    https://www.welt.de/kmpkt/article158625113/Von-diesem-Elternteil-erben-Kinder-ihre-Intelligenz.html

    Zu Weiterlesen: http://www.psychology-spot.com/2016/03/did-you-know-that-intelligence-is.html

    Wenn das nun (grob wenigstens) so stimmte.. würde das nicht ein ganz neues Licht auf gerade auch Vater-Sohn-Konflikte werfen?

    • „Zusammengefasst: Es gibt keine plausiblen Hinweise darauf, dass die Intelligenz größtenteils oder gar ausschließlich von Müttern vererbt wird. Es stimmt weder, dass alle Gene, die mutmaßlich den IQ beeinflussen, auf dem X-Chromosom sitzen, noch dass alle von Vätern stammenden Gene mit IQ-Einfluss abgeschaltet werden.“

      http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/intelligenz-wird-nicht-ausschliesslich-von-muettern-vererbt-a-1116420.html

    • @Semikolon

      Du meinst die hier, oder?

      „Of course, scientists have continued to investigate this theory. Robert Lehrke, for example, revealed that most of a child’s intelligence depends on the X chromosome. He also showed that since women have two X chromosomes, they are twice as likely to transmit characteristics related to intelligence.“

      Das ist so blöd, da erspare ich mir die Kommentierung – wie war das noch einmal mit den Chromosomen?
      Semikolon, du müsstest doch langsam merken, dass du dazu neigst auf offensichtliche Scharlatane hereinzufallen, nur weil die sagen, was du gerne hören willst!

      Hier weiter:

      „But perhaps one of the most interesting results in this sense comes from a longitudinal analysis conducted by the Medical Research Council Social and Public Health Sciences Unit in Glasgow, Scotland. In this study, 12,686 young people aged between 14 and 22 years were interviewed every year since 1994. The researchers took into account several factors, from skin-color and education to socio-economic status. They found that the best predictor of intelligence was the IQ of the mother. In fact, the young people’s IQ varied only an average of 15 points from that of their mothers.“

      Ach ja.
      Wenn die Mutter einen IQ von 100 hat, dann befindet sie sich im Spektrum von IQ 85-115, in dem sich 68,2% der Bevölkerung tummeln – sagt die Gaussche Normalverteilung der Intelligenz.
      Und jetzt noch einmal: „In fact, the young people’s IQ varied only an average of 15 points from that of their mothers.“
      „Neiiin!“
      „Doch!“
      „Ohhhhh!“

      Ich bin generell dafür, jede Form der Wissenschaft aus GB mit „Wissenschaft“ zu beschreiben, eine jährliche Feier des Brexit und außerdem sollen sie jeden Cent der Gelder zurückzahlen, die sie als „Research“ von der EU erhalten haben.

      Gruß crumar

  7. Die Zeit übernimmt einen Artikel von Edition f, in dem über eine Studie berichtet wird, nach der eine Frauenquote auch die Qualifikation der Männer steigern kann, die trotz Quote zum Zuge kommen. Die mittelmäßigen Männer müssten dagegen um ihre Position bangen.

    http://www.zeit.de/karriere/2017-07/frauenquote-unternehmen-erfolg-maenner?page=1#comments

    Gleich im Teaser steht schon die erste Lüge. Dass nämlich Unternehmen mit mehr weiblichen Führungskräften erfolgreicher wären. Darum geht es in der Studie gar nicht. Die beschäftigt sich mit schwedischen Kommunalpolitikern. Der feministische Tunnelblick ist in der Redaktion sehr ausgeprägt.

    • „… nach der eine Frauenquote auch die Qualifikation der Männer steigern kann, die trotz Quote zum Zuge kommen.“

      Mit derselben Argumentation könnte man die patriarchale Diskriminierung von Frauen legitimieren: Sie nützt jenen Frauen, die trotz Diskriminierung zum Zuge kommen. Die mittelmäßigen Frauen müssen dagegen um ihre Position bangen.

    • Gleich im Teaser steht schon die erste Lüge. Dass nämlich Unternehmen mit mehr weiblichen Führungskräften erfolgreicher wären. Darum geht es in der Studie gar nicht.

      Nach der tausendsten Wiederholung dieser Lüge wird sie allgemein als Tatsache geglaubt. So funktioniert Feminismus: Auch wenn eine Lüge schon hundert mal als solche nachgewiesen wurde – einfach unbeirrt die Lüge wiederholen und wiederholen und wiederholen …

      • So funktionieren die ganzen Mainstreammedien. Blöd für die, wenn man sie angewidert meidet, weil zufällig die Gegendarstellung weit plausibler ist.

        Die ZEIT fasse ich mit der Kneifzange nicht mehr an!

    • „Die Zeit übernimmt einen Artikel von Edition f“

      Das scheint inzwischen ein Standardvorgehen zu sein. So etwas macht man normalerweise nur, wenn die beiden Verlage wirtschaftlich irgendwie verkuppelt sind – weiß jemand genaueres?

      So oder so peinlich genug, wenn eine Publikumszeitschrift (OK, ist nur Zeit online…) wiederholt Artikel von einer feministischen Kampfpostille übernimmt. Aus Gleichstellungsgründen fordere ich jetzt, daß mindestens ein Artikel aus der Emma übernommen wird 😉

    • „Darum geht es in der Studie gar nicht. Die beschäftigt sich mit schwedischen Kommunalpolitikern.“

      Neben diesem Denkfehler fallen noch zwei weitere auf:

      1. wenn die Männer in etwa nach der Qualifikation (die relativ dubios über das Einkommen geschätzt wird) sortiert auf den Wahllisten stehen, dann führt der Herauswurf der Männer auf den unteren Plätzen automatisch zu einem höheren Durchschnitt des Einkommens bei den verbleibenden. Das ist ein trivialer statistischer Effekt.

      2. Die These „Unternehmen, die mehr Frauen in Führungspositionen einstellen, sind erfolgreicher“ würde selbst in der kuriosen Logik des Artikels nur dann unterstützt werden, wenn die Frauen, die die herausgeworfenen Männer ersetzen, „kompetenter“ als diese waren. Dazu erfährt man aber nichts, zumindest nicht in dem Text von Helen Hahne.

      Hat jemand die Studie im Original gelesen, und stehen dort auch diese Denkfehler?

    • Die Verlogenheit von „Eine Gefahr für den mittelmäßigen Mann“ ist bemerkenswert.

      Nach der eigenen Logik müssten die schreiben: „Eine Gefahr für den schlechten Mann“, denn dieser müsste logischerweise noch viel benachteiligter sein, als der „mittelmässige“.

      Warum schreibt man dann aber „mittelmässig“? Weil das so schön abwertend ist.

      „Ökonomen der renommierten London School of Economics fanden nämlich heraus, dass Unternehmen mit einer Mindestquote nicht etwa ihre Leistungsfähigkeit mindern, sondern, im Gegenteil, inkompetente Männer gegen fähigere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter austauschen – und damit erfolgreicher werden. “

      Der „London School of Economics“ kann man pauschal sicherlich nicht unterstellen „renommiert“ zu sein, allzusehr haben sich die letzte Zeit an ihr politische Extremisten breitgemacht, die ihren ideologischen Sondermüll als „Wissenschaft“ feilbieten….

      Ohne sich das näher anzusehen, ist auch die „Logik“ in diesem Fall bestechend parteiisch. Wie kann man nur annehmen, dass wegen Quotierungen die „inkompetenten“ Mitarbeiter „ausgetauscht“ werden würden? Wären diese Mitarbeiter als „inkompetent“ angesehen, wären sie nie eingetellt worden, noch würde ihrer Entlassung – wenn als inkompetent angesehen – irgendwas im Wege stehen, was durch Quoten gemildert oder überkommen würde….
      Man brauch also kaum nachdenken, um diese „Logik“ hier als reines Wunschdenken zu entlarven.

      Wenn die Studie aus Schweden irgendwas zeigt, dann nur, wie mit der wachsenden politischen Korrektheit auch die Korruption stieg, was natürlich in diesem Fall wegen Ideologie ganz anders zu werten ist: „Ein kompetenter Kommunalpolitiker verdient mehr als das Mittel der Politiker mit ähnlichen Eigenschaften“.

      „Insofern ist die Studie auch für die Vorstände der börsennotierten Unternehmen hierzulande spannend.“

      Sicherlich für die verlogensten und korruptesten Unternehmen, die sich auf diese Weise ein positives Image verschaffen wollen oder öffentliche Gelder abgreifen. Die Unternehmen, die von der „Zeit“ dann als leuchtende Beispiele für „Kompetenz“ angesehen werden würden.

      Das kommt dabei raus, wenn man antikapitalistische Vollidioten-Ideologen wie die Feministinnen über Wirtschaft schwadronieren lässt….

  8. „Mit dem Sexismus im literarischen Feld ist es eine Crux: „Mir fällt nachträglich keine einzige Situationen ein, in der ich am Institut übervorteilt oder benachteiligt wurde, weil ich eine Frau und nicht weiß bin. Keine einzige“, schreibt die aus Iran stammende Schreibschulabsolventin Shida Bazyar. Der Satz bündelt die ganze Problematik des heutigen westlichen Feminismus. Denn nur weil etwas nicht greifbar ist, ist seine Nichtexistenz noch nicht bewiesen.“

    Das ist aus einem Artikel in der FAZ, der sich mit Sexismus beschäftigt.

    http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/sexismus-am-literaturinstitut-in-hildesheim-15106515.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2

    „Homosoziale Männergemeinschaften“ grenzen Frauen sexistisch aus und verhindern, dass sie beruflich erfolgreicher sind, in diesem Fall auf dem Feld der Literatur. Lässt sich nicht nachweisen, muss man auch gar nicht erst versuchen, ist aber so.

    Infam ist die Bebilderung des Textes mit den leeren Schuhen entführter Frauen in Mexiko. Hat auch mit dem Inhalt nix zu tun.

    • „Infam ist die Bebilderung des Textes mit den leeren Schuhen entführter Frauen in Mexiko.“

      Das ist wirklich im höchsten Masse widerwärtig.

    • Der Artikel ist ja wirklich der Hammer.

      „nur weil etwas nicht greifbar ist, ist seine Nichtexistenz noch nicht bewiesen“

      Demnach kann also jeder sich beliebige Behauptungen aus den Fingern saugen, und von deren Richtigkeit ausgehen, solange man ihm nicht das Gegenteil nachweist, auch wenn er keinerlei belege für ihre Richtigkeit hat. Das exakte Gegenteil von Wissenschaft.

      „Jede Frau, die heute im denkenden Gewerbe reüssieren möchte, kann den ungreifbaren Hildesheimer Sexismus mit greifbaren Folgen erleben.“

      Genauso. Der Sexismus ist nicht greifbar, seine Folgen aber schon. Womit irgendeine Kausalität zwischen den Folgen und ihrer angeblichen Ursache im Bereich reiner Spekulation verbleibt.

      “ Das Gefühl, sein Bestes zu geben, um den öffentlichen Diskurs seriös mitzugestalten, und dann an etwas zu scheitern, was sich jeder konkreten Beschreibung entzieht, ist demütigend.“

      Ja es ist unangenehm, wenn man versagt und niemand anderem die Schuld zuschieben kann.

      „Männliche Kollegen sollten, bevor sie sich in Verteidigungsstellung bringen, die eigenen Machtrituale einmal probeweise einer Kritik unterziehen. Die Akkumulation von ökonomischem und symbolischem Kapital ist, frei nach Bourdieu, nichts anderes als die gezielte Herstellung eines Machtfeldes. Werden Frauen aus diesem Feld herausgehalten, dann liegt Diskriminierung vor.“

      Natürlich müssen das nur Männer, Frauen haben es nicht nötig, ihre Bauchgefühle zu hinterfragen. Wenn Frauen im Feld nicht vorkommen, hat das auch nichts mit ihnen selber zu tun, sondern es kann nur an Diskriminierung liegen, auch wenn sie sich nicht konkretisieren lässt. Und sie beruft sich natürlich auf einen dieser französischen Intellektuellendarsteller, wie auch nicht.

      Wer ist Katharina Teutsch? Hat die FAZ es nötig, auf solche Dünnbrettbohrer zurück zu greifen?

      • “Das Gefühl, sein Bestes zu geben, um den öffentlichen Diskurs seriös mitzugestalten, und dann an etwas zu scheitern, was sich jeder konkreten Beschreibung entzieht, ist demütigend.“

        Wenn Frauen ihr Bestes geben, dann können sie gar nicht scheitern, wenn nur diesen blöden Sexismus nur gegenüber Frauen geben würde.

      • Ich habe es gegoogelt:

        Katharina Teutsch, geboren 1977, ist Kulturwissenschaftlerin und lebt in Berlin. Sie ist seit 2007 Mitarbeiterin des FAZ-Feuilletons, schreibt auch u. a. für die ZEIT, den Freitag und das Philosophiemagazin. Darüber hinaus produziert sie Radio-Features in den Bereichen Geisteswissenschaften und Literatur.

  9. This is you Brain on intersectionality:

    Merke: Wer als Weißer Ausgrenzung aufgrund der Hautfarbe kritisiert, die Ausgrenzung von Weißen, der ist ein Rassist.

    • „Hopefully we can weed out people like Brett“ – said a blonde blue eyed woman about a jewish man.

      weed out = ausmerzen

    • „Weibliche Bezirksverordnete werden bei einer Wortmeldung dazu gezwungen, als erste überhaupt sprechen zu müssen“

      Das ist Diskriminierung!!! Dieser Druck! Frauenfeindlich!

      Männer müssen immer erst warten bis sie sprechen dürfen. -> Völlig okay

      Because Equality!

    • Schade, daß nur der Anfang des Artikels frei zugänglich ist.

      „Die moderne Frau plagt ein Leiden. Sie denkt zu viel darüber nach, ob ihr Busen zu klein oder der Hintern zu dick ist. Deswegen fühlt sie sich schlecht und wertlos. Das ist kein frauenfeindliches Vorurteil, das ich hier aufwärme. Das habe ich bei meiner Kollegin Margarete Stokowski gelesen, die sich als Feministin in Frauenfragen auskennt.“

      Eine selten gute Sottise gegen Stokowski :-)))

      „Jedes dicke Mädchen in Leggings sei eine Demo für mehr Vielfalt, schrieb sie. 918.000 Menschen haben diesen Appell gelesen, …“

      Das war dieser Text: http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/koerperbild-bei-frauen-fuer-mehr-dicke-maedchen-in-leggins-kolumne-a-1148907.html
      Unglaublich, welche mediale Reichweite unsere etablierten Feministinnen heute haben.

    • „The gender pay gap widens with age“

      Nichts neues, das weiß man schon lange, und das habe ich auch dem postfaktischen Martin Schulz vorgehalten: in seiner Altersklasse beträgt das unbereinigte GPG 30%, bei seinen armen bejammerten Töchtern unter 10%.
      Auch die detaillierten Ergebnisse dieser Studie sehen nicht besonders überraschend aus.

    • Das muss doch eigentlich für eine Verfassungsklage gegen die Ehe reichen.
      Die Benachteiligung von verheirateten Frauen ist so evident, dass als Ergebnis eigentlich nur die Abschaffung der Ehe herauskommen kann, ja darf.

      Jetzt eine Wette von mir: die Kurve sieht nahezu identisch aus, wenn man Frauen betrachtet, die nachehelichen Unterhalt bekommen, im Gegensatz zu denen, die sich selbst ernähren müssen.

    • Wie absurd, die sinnlose Zerstörung von Naturdenkmälern. Man kann sich kaum vorstellen, dass das Feministinnen waren, sowas abzuhacken, ist doch richtig brutale Arbeit…

    • Und Dutzende folgender grotesker Opferinszenierungen. Sie hält sich wohl für’n amerikanischen Flow of Consciousness-Rapper. Oder so.

    • In den letzten 10 Tagen wurde ich von Männern on- wie offline, mir mehr oder minder bekannt, teilweise komplett unbekannt: Beschimpft, belästigt, begrapscht, belogen, bedroht, versucht bloßgestellt und emotional unter Druck gesetzt.
      (…)
      Und ich rieche, dass es Unsicherheit ist, Angst, Feigheit und ich sage euch: es zerstört diese Welt.
      Männer fangen lieber einen Weltkrieg an, als sich mit ihren Gefühlen zu beschäftigen oder zuzugeben, dass sie verletzt sind. Es ist grotesk.
      (…)
      Aber weil ich nett bin, erkläre ich es gerne kurz: Seid ehrlich, lasst Gefühle zu, lasst Schmerz zu, hört auf mit Verdrängen und redet!
      Reden statt verdrängen, weinen statt saufen, zugeben statt aggressiv austeilen.
      Und hört endlich auf so verdammt feige zu sein.

      Feministische Kreise verwenden gern das Wort „selbsternannt“ auf beliebig hirntote Weise.

      Wie passend, dass wir hier eine tatsächlich selbsternannte Messiah erleben können.

      Gehet und tut Buße!
      Ändert euch und euch wird aufgetan!
      Bittet und ihr werdet nur noch belächelt!
      Kriecht zu Vagina und ihr sollt leben!!

      • @only-me Zitat Schramm:
        „ich sage euch: es zerstört diese Welt.“

        Wieder mal die übliche Apokalyptik der Linken, typischerweise bergpredigtmässig vorgetragen.

        Das Problem damit ist nur, dass diese dem ganz eigenen Hass und Vernichtswillen entspringt und nichts mit dem Stil biblischer „Prophezeiungen“ zu tun hat (davon mal abgesehen, dass manche zynische Zeitgenossen auch letzteres so interpretieren könnten 😉

        „Männer fangen lieber einen Weltkrieg an, als sich mit ihren Gefühlen zu beschäftigen …… “

        Das ist natürlich heute politisch vollkommen „korrekt“ zu sagen, obwohl es einfach nur die leider „normal“ gewordene Misandrogynie ist. Zeigt mal wieder, dass die „anti hate speech“-Kampagne in Wirklichkeit eine *pro*-hate speech Kampagne ist, denn solche misanthropen „Hassreden“ wie von der Schramm soll nicht mehr widersprochen werden dürfen.

        Klar, dass die bei den „Linken“ ist, dieser antidemokratisch-kommunistischen Partei und Nachfolgeorg der SED. Wieder mal ein ganz hervorragendes Kapitel deutscher Vergangenheitsbewältigung, für die so jemand wie Schramm ja auch nebenbei „Expertin“ ist. LOL

    • Trolle nicht füttern! So lange sie sich nicht in einen öffentlichen „Diskurs“ einmischt, völlig ignorieren! Entliken, nicht mehr folgen etc…. Die BADET sich in Aufmerksamkeit. Zehn Hassbotschaften sind ihr lieber als ein neutraler Kommentar.

  10. via Genderama:

    Feminismus hat rein gar nichts gegen Männer:

    „I know I’m not supposed to cast an entire sex with a single paint brush — not all men, I’m sure some readers are thinking and preparing to type or tweet,“ Allard wrote. „But if it’s impossible for a white person to grow up without adopting racist ideas, simply because of the environment in which they live, how can I expect men not to subconsciously absorb at least some degree of sexism? White people aren’t safe, and men aren’t safe, no matter how much I’d like to assure myself that these things aren’t true.“

    (…) „I love my sons, and I love some individual men. It pains me to say that I don’t feel emotionally safe with them, and perhaps never have with a man, but it needs to be said because far too often we are afraid to say it,“ Allard wrote. „This is not a reflection of something broken or damaged in me; it is a reflection of the systems we build and our boys absorb.“

    http://dailycaller.com/2017/07/13/mother-my-sons-arent-safe-to-be-around-because-of-sexism/

    Aber wenn du das eine Feministin erzählt, dann sagt sie die das du Feminismus nicht richtig verstehst. Woher kommt es dann das soviel Frauen die sich selbst als Feministinnen bezeichnen derart schlecht über Männer denken?

      • All women are whores, even my own daughters.
        My daughter got offended and became emotionally distant.
        Even if my daughter isn’t thinking about being a whore, she’s being a whore.
        All women need to be obedient and monogamous. That’s a good woman.

        Imagine if these points were made by a father.

        „Society just hates woman.. just hates them.“

  11. ist ja nicht auszuhalten:

    Aber wenn du das einer Feministin erzählt, dann sagt sie dir das du Feminismus nicht richtig verstehst. Woher kommt es dann das soviele Frauen, die sich selbst als Feministin bezeichnen, derart schlecht über Männer denken?

    • Das Relevante ist ja nicht, dass Allard einen an der Klatsche hhat.

      Das Relevante ist, dass es keinen feministischen Artikel geben wird mit dem Titel „Alleard hat einen an der Klatsche. Wir distanzieren uns aufs Schärfste davon, dass das ein feministisches Männerbild ist“

      • Nee, die kritisieren andere Feministen höchsten wenn ein Text zusätzlich zur Männerfeindlichkeit auch noch Frauenfeindlichkeit enthält, z.B. das Frauen totale Opfer ihrer Umgebung sind, die alles tun was man ihnen durch Werbung sagt (und gleichzeitig stark und unabhängig sind).

  12. „Am Ende haben die Sympathisanten, die Planer und die Täter des Linksterrors gewonnen: Sie sitzen nach wie vor behaglich in den Häusern, die sie sich, als „autonome Projekte“ verquast, zum Eigentum gemacht haben, von wo sie Hetze und Gewalt gegen den Staat planten und weiter planen.

    Hamburg markiert nicht das Ende der Kuschelpolitik gegenüber den Linksradikalen, sondern eine Verkuschelung des Begriffs. Hamburg war nicht die schwärzeste Stunde der Linksterroristen. Es war ihr größter Triumph. Man kann es nicht fassen.“

    https://www.welt.de/debatte/kommentare/article166683647/Triumph-der-Linksterroristen.html

    War doch klar, dass das so ausgeht und das Bürgertum „seine“ liebe Antifa und Cie in Schutz nehmen wird. Denn „wir“ sind ja die Guten, nich?

    Vielleicht würden die Hamburger verschnupft sein, wenn ihr Schmuddelkind mal ihre Elbphilharmonie zerlegen würde, ansonsten passiert natürlich nichts.

  13. „…. The answer might seem obvious: Physical violence is physically damaging; verbal statements aren’t. “Sticks and stones can break my bones, but words will never hurt me.”

    But scientifically speaking, it’s not that simple. ….“

    Was einfach, klar und objektiv ist (Gewalt, physische) wird ausrechnet im Namen von „Wissenschaft“ zerredet, um den Gewaltbegriff auszudehnen…. Natürlich wird dazu die „Hirnwissenschaft“ bemüht, die ist allemal auch für diesen Unsinn zu gebrauchen, herauskommt dann dieses pseudowissenschaftliche Jonglieren mit halbwissenschaftlichen Begrifflichkeiten:

    „… Your body’s immune system includes little proteins called proinflammatory cytokines that cause inflammation when you’re physically injured. Under certain conditions, however, these cytokines themselves can cause physical illness. What are those conditions? One of them is chronic stress. ….“

    Natürlich will der Artikel darauf hinaus, dass „Reden“ auch irgendwie „Gewalt“ ist. Da wir bei der New York Times sind, wird das natürlich nicht so plump und direkt gleichgesetzt, sondern man ist richtig „intellektuell“ und „differenziert“ feinstens, denn das ist schliesslich das Kennzeichen von „Wissenschaftlichkeit“ und „Ehrlichkeit“! Wie könnte jemand denken, das Ganze sei rein ideologisch motiviert und zudem noch im aller besten Sinne „antiamerikanisch“?!

    Wir sollen also „unterscheiden“, ob Sprache nur „offensive“ („beleidigend“) sei, was harmlos sei, oder aber „abusive“ („missbrauchend“). Eine künstliche Unterscheidung, beides ist völlig subjektiv.

    Dafür verzichtet man aber sehr gerne auf die Verdammung der Rede, die unmittelbar zur Gewalt aufruft — was auch im Land der freien Rede schon immer als Einschränkung der Redefreiheit azeptiert war. Warum verliert die progressive Linke wohl kein Wort über „Gewaltaufrufe“ etc und versucht mit ihrem „hate speech“-Konzept gerade diese Differenzierung wegzuwischen? Vielleicht, damit man die Aufrufe zur Gewalt aus den eigenen Reihen damit akzeptabel macht?!

    „Lisa Feldman Barrett, a professor of psychology at Northeastern University, is the author of “How Emotions Are Made: The Secret Life of the Brain.”“

  14. Ich weiß, ich weiß, anekdotisch und so.

    Aber wäre es nicht mal ein feine Studieninhalt für Genderstudie*8(rende, wie die Geschlechtsverteilung bei solchen Kunden ist?

    I work in a print & design shop which can also order engraved signs from a 3rd party vendor. One day, a customer comes up to my counter.

    Client: Hello! I need a sign for my door. But it has to be in full color.

    Me: No problem! We have several options for that. What size did you need the sign to be?

    Client: It’s for my door. And it has to be full color.

    Me: Sure. We have several different options for full color door signs. How big did you want it to be?

    Client: It’s for my door! And it has to be full color!

    Me: I understand that, ma’am, but I need a measurement for the sign, in inches.

    I show her some samples. We have a binder with physical sign samples in it, and also a computer kiosk where folks can view design templates. She doesn’t even glance at them.

    Me: We have small signs that are 2×10, or we have premade ones that say “No Smoking,” or you can put custom text on them…

    Client: IT’S FOR MY DOOR! I already have a holder mounted to the door for it and everything. If I show you this picture I took with my cell phone, will that help?

    Me: Unfortunately no. I could make a guess, but I could guess wrong and then you’d have to pay for a new sign. Did you happen to have the old sign with you, or do any of these look like they’re the right size?

    Client: OH MY GOD. I don’t see how it’s this hard! I just need a sign for my door in full color!

    She stormed off and grabbed her husband, who was browsing some other items nearby. He came over and was able to immediately answer my questions and apologized for his wife’s behavior. Oh, and the ‘full color’ she wanted? A blue sign with white lettering.

    • „Aber wäre es nicht mal ein feine Studieninhalt für Genderstudie*8(rende, wie die Geschlechtsverteilung bei solchen Kunden ist?“

      Du hast da was missverstanden – Genderstudierende untersuchen nur etwas, bei dem sie das Ergebnis schon vorher kennen, nicht dagegen Sachverhalte, bei denen jeder normale Mensch das Ergebnis vorhersagen könnte. 😉

      Ich kenne das Problem auch persönlich. In meinem Berufszweig habe ich schon oft genug mit Männern zu tun gehabt, die sich damit schwertaten zu erkennen, welche Fakten relevant sind und welche nicht. Aber die Kunden, die Probleme hatten zu verstehen, dass überhaupt präzise Informationen nötig sind und eine gefühlsmäßige Bewertung des lediglich allgemein beschriebenen Sachverhalts nicht genügt, waren praktisch ausnahmslos weiblich.

    • In Hong Kong sind mehr Jungen zufrieden und nicht zufrieden oder wie soll man das deuten?

      Und in Japan sind die Jungen unzufriedenen wie die Mädchen.

      • Ich verstehe das Diagramm so:

        15% der Jungs sind mit ihrem Leben unzufrieden
        20% der Mädls sind mit ihrem Leben unzufrieden
        10% der Jungs sind mit ihrem Leben zufrieden
        2% der Mädls sind mit ihrem Leben zufrieden

        Dann ist der rote Punkt bei -5 und der blaue bei +8

        • Selten dämliche Statistik, wenn 1% der Leser die kapiert, würde ich es für viel halten.

          Roter Punkt = unzufrieden
          Grün-blauer Punkt = zufrieden

          Dargestellt wird angeblich der Prozentpunkte-Unterschied zwischen Mädchen und Jungen, also Jungenprozente minus Mädchenprozente. Aber wie zur Hölle kann dann rechts und links der Skala was stehen?

          Ich dachte ich habe es verstanden, aber offenbar doch nicht. Mindestens ist die Legende Schrott.

        • Ja, deine Interpretation macht Sinn.

          Das heißt, vollkommen kontra-intuitiv, dass mehr Frauen als Männer unzufrieden sind, wenn der rote Punkte links ist.

          Es heißt auch, dass weniger Frauen zufrieden sind, wenn der blau-grüne Punkt rechts ist.

          Was für eine Müll-Darstellung! Aber tatsächlich interessante Aussage, wenn auch (bewusst?) so verkompliziert, dass man sie nur mit dreimal-um-die-Ecke denken, versteht.

          Was auch verschwindet: steigt der Anteil der zufriedenen Männer oder sinkt der Anteil der zufriedenen Frauen, mit zunehmender Gleichheit?

        • „Was auch verschwindet: steigt der Anteil der zufriedenen Männer oder sinkt der Anteil der zufriedenen Frauen, mit zunehmender Gleichheit?“

          a) würd mich wundern. b) nicht.

        • Was mir noch so als Gedanke kam: man darf nicht automatisch auf Kausalitäten schließen (auch wenn sie nahe liegen).

          Es scheint: je gleicher, desto unzufriedener.

          Möglich ist aber auch: je unzufriedener (Gene, Dunkelheit, schlechtes Wetter) desto gleicher. Zumindest ist ein entsprechendes Nord-Süd-Gefälle nicht zu leugnen (auch wenn Österreich ein bisschen ausreißt). Immerhin hatten die noch Nachtarbeitsverbot für Frauen und Frauentarife, als ich in den 90igern dort war…

    • „Je gleichberechtigter, desto unzufriedener sind Mädchen mit ihrem Leben im Vergleich zu Jungs.“

      Ja, offenkundig ist der Feminismus noch lange nicht am Ziel – wir brauchen ersichtlich noch viel mehr Maßnahmen (und vor allem natürlich deren finanzielle Förderung) zur Durchsetzung der Gleichberechtigung, damit es endlich allen gut geht!

      • Je mehr Feminismus wir haben, desto schlechter empfinden Mädchen ihr Leben, also brauchen wir – logisch – noch viel mehr Feminismus, damit es Mädchen besser geht.

        Jupp, auch nicht sinnloser als das meiste, was aus der Ecke kommt.

        Mich würden übrigens die absoluten Zahlen interessieren.

      • „Man kann immer denken, hätte ich mich doch anders entscheiden.“

        Besser: „frau wird immer denken, hätte ich mich doch anders entschieden,“

        Welches war noch mal das Geschlecht, dass dem Tragen von riskanter Verantwortung nach Kräften ausweicht?

  15. „“Es gibt ja sogar feministische Blogs, die schreiben, dass das beste, was ein Mann dem Feminismus tun kann, sei den Abwasch zu machen.“ Das finde er einen plakativen und lustigen Ansatz.“

    sagt im feministisch-linksextremen DLF ein männlicher Feminist, ein Robert Franken (h/t genderama heute):

    http://www.deutschlandfunkkultur.de/male-feminists-europe-wir-brauchen-mehr-maennlichen-diskurs.2147.de.html?dram:article_id=391172

    Dieser Typ tut den feministischen Männerhass einfach mal als „lustig“ ab und akzeptiert den als „Ansatz“, also als gemeinsame Basis. „Wir brauchen mehr männlichen Diskurs über Feminismus“ behauptet der Internet-Geschäftsmann („ehemaliger CEO von chefkoch.de und urbia.de“).

      • „Hat niemand Lust, mit denen zu diskutieren?“

        Eine Diskussion findet nicht statt. Die progressive Sache ist alternativlos (sie startete aber mal als „alternativ“) und jeder Versuch der Diskussion ist automatisch schon Gegnerschaft. Und wenn die Leute nicht gleich völlig bösartig sind, so sind sie Zombie, die alles „internalisiert“ haben, als seien das traumatisierte Untote.
        Für diesen Scharrn wie von DF Kultur gibt es ohnehin kein Publikum mehr, das ist der Müllhaufen der Gechichte, schon heute 😀
        Man muss sich gar nicht selbstzensieren, völligen Unsinn zu reden ist viel selbstbestimmter.

    • Gar nicht so schlecht, der Artikel, wie ich erst dachte. Allerdings sehe ich den Mann nicht in der Krise, der Selektionsdruck führte bisher immer zu einer Anpassung an jede noch so unselige Entwicklung.

  16. Go feminism!

    Go feminism!

    Gooo feminism!

    • „“Animals and Women: Feminist Theoretical Explorations”, edited by Carol J. Adams and Josephine Donovan. The authors say, in their introduction:

      “We believe that feminism is transformative philosophy that embraces the amelioration of life on earth for all life-forms, for all natural entities. We believe that all oppressions are interconnected: no one creature will be free until all are free – from abuse, degradation, exploitation, pollution, and commercialization. Women and animals have shared these oppressions historically, and until the mentality of domination is ended in all its forms, these afflictions will continue.”“

      https://westhunt.wordpress.com/2017/07/15/animals-and-women-feminist-theoretical-explorations/

      All hail GODDESS GAIA!

    • lol… vergessen ich immer wieder das Frauen alle genau die gleichen Interessen haben und nur Feministinnen wissen, welche das sind.

  17. Kennt jemand von Euch dieses Buch einer Feministin?

    „Linke Feministinnen leugnen die Geschlechterdifferenz, weil Weiblichkeit und deren biologische Basis lange Nährboden waren für die Frauendiskriminierung. Das Leugnen der biologischen Wirklichkeit führt aber heute zu einer Selbstentfremdung der Frau, zumal die biologische Forschung beweist, dass das Weibliche von der Natur bevorzugt wird und die Frau lebenstüchtiger – aber auch sozialverträglicher – ist als der Mann. Psychologische Untersuchungen bestätigen die biologischen Fakten. Die Begriffe Gleichberechtigung, Gleichwertigkeit und Gleichstellung müssen daher neu diskutiert werden.“

    http://www.christa-mulack.de/natuerlich_weiblich.htm

  18. Wenn „lebenstüchtig“ die Bedeutung „kann alle gefährlichen Situationen an jemand andern (i.d.R. einen Mann) delegieren“ hat und „sozialverträglicher“ mit „schafft es, jede Konfrontation durch einen anderen (i.d.R. einen Mann) austragen zu lassen“ übersetzt wird, dann ist das weitgehend korrekt.

  19. Mal völlig unpolitisch und damit ot, aber an den 50. Todestags des grössten Musikers des letzten Jahrhunderts, John Coltrane. Zufällig heute bei der „Achse“ nebenbei miterwähnt, und das sehr ausführlich:

    http://www.achgut.com/artikel/das_antidepressivum_zum_sonntag_radfahren_mit_musik

    „“Man muss dafür nicht mit den kurz vor seinem Tod erschienenen, alle musikalischen Grenzen sprengenden Grenzen Alben beginnen.“

    „Ich habe für Sie einige Links gesammelt, die John Coltranes Meisterschaft auch Hörern erschließen dürfte ….“

    sehr ausführlich!
    Das ist sehr nachzuvollziehen:

    „Eins der Stücke, Wise One vom Album Crescent (1964) ist für mich so überirdisch schön, dass es mich jedes Mal – ich gebe das gerne zu – zu Tränen rührt. Und bei aller Melancholie im Spiel des größten Saxophonisten aller Zeiten – es sind keine traurigen Tränen. Danke, John.“

    Und das ist das letzte Album, ist schon streng und abstrakt.

    • Ist nicht meine Welt.
      Ich hab nur sehr wenig Zugang zu Jazz.
      Aber ausgerechnet ne Scheibe vom Free-Jazzer und Saxophonisten John Surman „Road to St Ives“ gehört zu meinen eifersüchtig bewachten Top-CDs.
      Zu Tränen rührt sie mich nun nicht, aber die Scheibe lädt mich auch nach 20 Jahren immer noch zu einer wunderbaren Reise durchs sommerliche Südengland ein.

      „Tintagel“ ist aus der Reise – zurücklehnen und träumen.

      • hab ich woanders gefunden, der link war unterdessen ausgefallen.

        Diese Musik von Surman ist auch klar auf das Wirken der Coltrane-Gruppe zurückzuführen!

        Problem ist, diese Musik kann man meist nicht „einfach so“ hören, man muss ihr bedingungslos zuhören, auch wenn es nicht so leicht fällt. Auch der erste Kaffee schmeckt ja nicht so gut….

        Vom Coltrane-Kreis übrig ist noch der Ausnahmemusiker Pharoah Sanders, dessen Cotrane-Interpretationen die des Meisters an Virtuosität sogar noch übertreffen, besonders schön ist auch seine „Crescent“-Interpretation, wobei das oben erwähnte Lied „Wise One“ auch dabei ist:

        Leider ist die ganze Scheibe nicht auf U-tube, nur 3 Lieder.

        • Rock ist auch geil, von Pink Floyd denk ich an One of the Days:
          http://www.youtube.com/watch?v=48PJGVf4xqk
          ideal zum Wändewackeln

          Synthisound von 1969: Your Hidden Dreams:
          http://www.youtube.com/watch?v=xtyyc6Hr4Lk
          Delia Derbyshire.

          1983 …. Hendrix:

          Besonders langsam, im Gegensatz zur Studio LP.

          Santana w Alice Coltrane – 1974 Illuminations LP:
          http://www.youtube.com/watch?v=2Hs2SjSqJjw
          Rock und Jazz: Santana mit Alice Coltrane, der Frau des John Cotrane, der heute vor 50 Jahren starb.

          Wem es gefällt!

        • Erinnert mich sehr stark an „Stonehenge“ von Chris Evans und David Hanselmann, besonders die Stimme.
          http://www.laut.de/Chris-Evans-Und-David-Hanselmann/Songs/Salisbury-Plain-612002

          Hab ich damals viel gehört.

          Überhaupt hab ich schon immer den Progressive Rock geliebt.
          Musikalisch waren die späten 60er bis Mitte der 70er unheimlich kreativ. Die Konzeptalben suchen ihresgleichen.
          Hier noch n Vorschlag: „Snow Goose“ von Camel.

          Damit konnte ich immer meinen Vater auskontern, der meinte, unsere Musik würde nur wie Todesschreie klingen.
          An die Klasse unserer Rockbands kamen seine Rumba-Bands nie heran 😉

          Jedes Jahr im Oktober spielt SWR I BW nach Abstimmung durch die Hörer die Top 1.000 der Music-Charts. Seit über 10 Jahren(?) streiten sich nur „Stairway to Heaven“ von Led Zeppelin und „Bohemian Rhapsody“ von Queen um den 1. Platz. Auch ansonsten wirklich eine Ohrenweide. Musikgeschmack haben die im Ländle, das muss man ihnen lassen 😀

  20. Unterdessen investiert man in Kanada en gros in das Weltgewissen …

    „Then there’s us, the Canadians, last on the scale. So people are wondering, of this trinity of causes, why is the Canadian government, the least responsible of the three, the one making the huge cash settlement and public apologies? They are further enflamed when they ask, very legitimately: was release from Guantanamo, repatriation, full return of citizenship and escape from all penalty, and a cleansing apology, not “reparation” enough?“

    http://nationalpost.com/opinion/rex-murphy-trudeau-must-explain-how-khadr-payout-was-ever-the-honourable-option/wcm/4b10bfa6-0e42-407e-9fa8-edff40b9e073

    …. worüber diese Zeitung hier sauer ist, über die abgehobene Politshow.

    • Du bist doch Jude, oder? Mal eine Frage: wie siehst du das Verhältnis von Soros (mind. jüdische Wurzeln) zu Israel oder sagt dir das nichts? Mich würde ein Insiderblick, sozusagen aus der jüdischen Community heraus, interessieren, falls du da Kontakte hast. Was redet, denkt und spekuliert man da?

      Von außen betrachtet sieht es so aus, als ob Soros die Exiljuden nach Israel nötigen möchte. Oder was für Gründe kann der Mann sonst haben, Europa zu islamisieren? Er sorgt somit für das Aufleben, längst tot geglaubter, Verschwörungstheorien (ich gehe nicht ins Detail, du kennst sie sicher).

      Israel wehrt sich dagegen, zumindest die Hasbara-Fraktion (Broder und Co., PI usw.), auch die angeblich rechtsextremistische Pegida war von Anfang an projüdisch ausgerichtet. Aus deutscher Sicht eine spannende Entwicklung, denn gerade Broder kenne ich noch als üblen antideutschen Hetzer, während er jetzt zum Verteidiger Deutschlands avanciert ist

      Welche Kräfte wirken da gegeneinander? Ist das ein innerjüdischer Konflikt? Zwischen irgendwelchen Stämmen? Zwischen reich und arm? Zwischen verschiedenen religiösen Auslegungen? Trump und Kushner gegen AIPAC ist ja auch noch so eine interessante und von außen unverständliche Bruchlinie.

      • @Kubi
        Wie kommst du darauf, ich sei Jude? Weil ich Antisemitismus nicht leiden kann? Hm.

        „wie siehst du das Verhältnis von Soros (mind. jüdische Wurzeln) zu Israel oder sagt dir das nichts? “

        Soros ist einer der wichtigsten privaten Sponsoren der „progressiven Weltanschauung“ zu der der Antisemitismus gehört wie Pech zu Schwefel. Ob Soros jetzt irgendwie „jüdisch“ ist, ist im Grunde völlig belanglos.

        „Mich würde ein Insiderblick, sozusagen aus der jüdischen Community heraus, interessieren, falls du da Kontakte hast. Was redet, denkt und spekuliert man da?“

        Lies deren Zeitungen (algemeiner ist überhaupt iO), dann bekommst du das automatisch mit. Es gibt sehr viele hochinteressante und kontroverse Auseinandersetzungen, die von allgemeinen Interesse sind.

        Was den Soros betrifft, so machst du dir viel zu viele Gedanken. Der hatte irgendwann man seinen genialen Moment mit der Bank von England, einen ganz netten Begriff geformt („Reflexivität“) und seitdem läuft er als selbstverliebt als „master of the universe“ umher, meist ziemlich losgelöst von jeder Realität. Würde mich gar nicht wundern, wenn mal rauskommt, dass Soros ein Totalfake und einfach nur Russlands oberste Zahlstelle ist, lol

        • „Wie kommst du darauf, ich sei Jude? Weil ich Antisemitismus nicht leiden kann? Hm.“

          Nein, weil du bei jeder Gelegenheit Israel verteidigst (das warst doch du, oder verwechsle ich den Nutzernamen?). Das kenne ich nur von Juden (warum sollte auch sonst irgendjemand das tun?) die meisten Deutschen stehen Israel eher, na ja, ambivalent gegenüber. Wer sich ein bisschen mit dem dortigen Konflikt befasst hat, vermeidet eine Aussage eher ganz, zu unübersichtlich, zu komplex und meinungsmäßig viel zu vermint, gerade für Deutsche.

          „Soros ist einer der wichtigsten privaten Sponsoren der „progressiven Weltanschauung“ zu der der Antisemitismus gehört wie Pech zu Schwefel. Ob Soros jetzt irgendwie „jüdisch“ ist, ist im Grunde völlig belanglos.“

          Da schlummert ein Widerspruch. Warum sollte ein Jude Antisemitismus befördern? Immerhin, denkbar ist es schon, gibt ja auch antideutsche Deutsche. Bin aber offenbar nicht der einzige der sich Gedanken macht, gerade gefunden:
          https://lebeninjerusalem.wordpress.com/2016/11/20/wie-george-soros-versucht-israel-zu-zerstoeren/
          Interessant, ich wusste die Frage lohnt sich, wieder was gelernt. Soros marodiert dort also auch.

          „Lies deren Zeitungen (algemeiner ist überhaupt iO), dann bekommst du das automatisch mit. Es gibt sehr viele hochinteressante und kontroverse Auseinandersetzungen, die von allgemeinen Interesse sind.“

          Kannst du eine empfehlen? Oder Blogs? Ich weiß gar nicht, was es alles gibt.

          „Was den Soros betrifft, so machst du dir viel zu viele Gedanken. Der hatte irgendwann man seinen genialen Moment mit der Bank von England, einen ganz netten Begriff geformt („Reflexivität“) und seitdem läuft er als selbstverliebt als „master of the universe“ umher, meist ziemlich losgelöst von jeder Realität.“

          Dummerweise richtet er dabei jede Menge Schaden an. Reiche marodierende Exiljuden sind zudem DER Brennstoff für jede Form von Antisemitismus. Die teilweise extrem unsachliche Opposition „progressiver“ Juden (bzw. als jüdisch dominiert empfundener Medien) gegen Trump, dürfte ihrem Ansehen auch sehr geschadet haben. Ich bin froh, dass Israel das erkannt zu haben scheint (auch wenn Opposition sich leicht in moderne VTs integrieren lässt 😉

        • „Das kenne ich nur von Juden (warum sollte auch sonst irgendjemand das tun?) “

          Vielleicht, weil der Antisemitismus viel zu wichtig ist, als dass man ihn den Juden überlassen könnte? 😀

          „die meisten Deutschen stehen Israel eher, na ja, ambivalent gegenüber.“

          Was vor allem an der medialen Berichterstattung liegt. Wenn man die aber mal kapiert hat …..

          „Warum sollte ein Jude Antisemitismus befördern?“

          Weil das eine nichts mit dem anderen zu tun hat. Es gibt eine sehr etablierte Diskussion um „jüdischen Antisemitismus“ und wie dieser zu erklären wäre. Ein sehr interessantes Thema.
          Übrigens scheint auch dieser feministische Kampfbegriff des „internalisierten Sexismus“ aus dieser Diskussion geklaut worden zu sein. Das mit den „antideutschen Deutschen“ ist genausowenig Pendent dazu.

          „Reiche marodierende Exiljuden sind zudem DER Brennstoff für jede Form von Antisemitismus.“

          Genauer gesagt: solche Figuren (real oder eingebildet, was keinen Unterschied zu machen scheint) sind immer die Protagonisten, die der Antisemitismus immer gerne in den Mittelpunkt stellt. Und Soros ist so ein Typ, der sich natürlich gut dafür eignet, antisemitische Klischees zu bedienen.

          Ganz sicher zu empfehlen, da immer interessant, sind zB
          http://www.tabletmag.com/
          https://mosaicmagazine.com/
          https://www.algemeiner.com/

        • @Alex

          Vielleicht, weil der Antisemitismus viel zu wichtig ist, als dass man ihn den Juden überlassen könnte? 😀

          Da setzt du Kritik an Israel mit Antisemitismus gleich, das tun auch nur Juden 😉

          „Was vor allem an der medialen Berichterstattung liegt. Wenn man die aber mal kapiert hat …..“

          Da machst du es dir ein bisschen einfach. Ich bin durchaus in der Lage, die Rolle Israels zu erkennen. Als bekennender Anhänger des Nationalstaates gönne ich den Juden ihren. Aber es ist nicht zu leugnen, dass die Region nicht zur Ruhe kommt und über die USA (als großen Protektor) den ganzen Westen in den Konflikt mit reinzieht.

          Über die Gründe dieses „nicht-zur-Ruhe-kommens“ kann man sich dann wieder stundenlang streiten. Es sieht aus meiner Perspektive z.B. durchaus so aus, als ob das kleine Land Israel, umzingelt von Feinden, gezwungen ist, seine Anrainer klein zu halten, ebenso scheint es nach wie vor eine expansionistische Fraktion in Israel zu geben (Siedlungsbau etc.) ich sehe aber auch die andere Seite: etwa das Bevölkerungswachstum in den palästinensischen Gebieten, mit welchem die Leute sich selbst immer wieder in Not bringen und jede Menge Druck erzeugen (wird erstaunlich selten kommuniziert, wohl weil jüdisch-Orthodoxe es ähnlich handhaben?). Wie gesagt: ich lehne eine eindeutige Positionierung in dieser Frage ab, auch weil mir die Vor-Ort-Kenntnisse fehlen und ich auch keinen Ausweg sehe, zumindest keinen offensichtlichen und letztlich: weil es mich nur sehr indirekt betrifft.

          „Warum sollte ein Jude Antisemitismus befördern?“

          „Weil das eine nichts mit dem anderen zu tun hat. Es gibt eine sehr etablierte Diskussion um „jüdischen Antisemitismus“ und wie dieser zu erklären wäre. Ein sehr interessantes Thema.“

          Guter Hinweis.

          „Genauer gesagt: solche Figuren (real oder eingebildet, was keinen Unterschied zu machen scheint)“

          Welche sind denn eingebildet? Von Soros gibt es Fotos und er pflegt sehr intensiv ein großes Netzwerk an NGOs. Aus Russland wurde er übrigens rausgeworfen, dort marodierte er auch und wird als amerikanische Marionette empfunden.

          „sind immer die Protagonisten, die der Antisemitismus immer gerne in den Mittelpunkt stellt. Und Soros ist so ein Typ, der sich natürlich gut dafür eignet, antisemitische Klischees zu bedienen.“

          Es wäre kein Problem, wenn er der einzige wäre.

          Der Ursprung des „Antisemitismus“ ist im Übrigen der simplen Tatsache geschuldet, dass Juden überall leben, oft sehr erfolgreich sind und eben eine eigene, sehr spezielle, und von außen schwer einzusehende, religiös-rassische Ethnie bilden, die sich zudem (zumindest religiös) als „auserwähltes Volk“ definiert. Du kannst sicher verstehen, dass das zwangsweise zu Vorbehalten und letztlich Problemen führen muss und wohl auch weiterhin wird. Selbstbewusste Ethnien lassen sich nicht einfach durchmischen, auch wenn Soros genau das ja propagiert, im Prinzip ist er nur, entsprechend der jüdischen Exillebensweise, konsequent…

          >Ganz sicher zu empfehlen, da immer interessant, sind zB
          >http://www.tabletmag.com/
          >https://mosaicmagazine.com/
          >https://www.algemeiner.com/

          Danke!

    • Sieht aus, wie aus der religiösen Ecke. Gibt es in Deutschland, in abgeschwächter Form, auch.

      Der Hintergrund ist, dass die von dem ganzen Regenbogenstuss angewidert sind und eine Verschwulungsverschwörung sehen, während gleichzeitig versucht wird, Familien zu zersetzen. Ich kann ihre Wut verstehen. Wobei ich es albern finde, gegen Zeitschriften vorzugehen. Man muss die ja nicht kaufen, die erledigen sich ohnehin von selbst.

        • Was seht ihr da, was ich nicht sehe? Was hat das mit Feminismus zu tun? Es ist ein Mutter (activist mommy), die sich darüber aufregt, dass ein Teeni-Magazin eine Anleitung für Analsex publiziert. Anti-progressiv sozusagen.

        • @Androsch:
          Ich hab meinen Kommentar „feministische Bücheverbrennung“ ehrlicherweeise geschrieben, ohne das Video gesehen zu haben. SO rein vom Bild und verbrennung der vogue war das der erste spontane Gedanke.
          Von dem her, was sie aussagen möchte:muss das wirklich sein, eine super ausführliche anleitung zur analpenetration in einem Magazin für 11 bis 17jährige? Kan n ich sie eigentlich gut verstehen. Wobei ich dann dennoch diese theatralische Bücherverbrennungs-Symbolik vermeiden würde.
          Aber was solls – der deutsche Youtuber“die vulgäre analyse“ verbrennt in seinen Videos regelmäßig den Koran, brät sich Schweinefleisch darauf löscht den restbrand danach, indem er drauf pisst – dagegen ist das hier geradezu zahm.

  21. „Die Grünen wollen den Tierschutz reformieren. Ein Fraktionsbeschluss sieht vor, dass Verbände die Interessen von Tieren vor Gericht vertreten können.“

    http://www.zeit.de/politik/deutschland/2017-07/tierschutz-gruene-verbaende-klagerecht

    Ne, klar: in den Zeiten, wo mit Feminismus und Steuerrecht die *Unschuldsvermutung* angegriffen wird und alles getan wird, die Justiz und den Rechtsstaat für alle zu schleifen, abzuschaffen und zu drangsalieren, kommt jetzt dieser Vorschlag: Tiere möglichst auf die gleiche Stufe stellen wie Menschen.

    Das sind alles zusammenhängende Massnahmen, die darauf rauslaufen Menschen zu entrechten und zur Verfügungsmasse zu machen. Ein zutiefst reaktionäre Politik versteckt sich hier unter der scheinbaren „Menschlichkeit“ (auch gegenüber Tieren), die die juristischen Fortschritte der letzten Jahrhunderte wegwischen will.

    • Feministinnen kümmern sich lieber um die Problem von Tieren, wie um die Probleme von Männern… aber irgendwann ist Feminismus dann auch gut für Männer! Erstmal kommen wahrscheinlich noch Zeichentrickfiguren, Waldpilze und Haushaltsgeräte, aber dann, vielleicht, kann man auch mal etwas für Männer tun und zeigen das die Männerrechtsbewegung völlig unnötig ist und Feminismus, wie immer behauptet, sich um alle geschlechterspezifischen Probleme kümmert.

  22. dankend, via @yeyoza

    „Feminist scientists say citing research by straight, white men promotes „a system of oppression““

    Ihr seid Fake-News, ihr antiwissenschaftlichen Deppen.

  23. „ich wegen Auschwitz Politiker geworden“ Heiko Maas

    genauer: „Die Empörung über die unfassbare Barbarei, die Deutsche damals begangen haben, ist bis heute mein Antrieb, mich gegen Antisemitismus, Rassismus und Angriffe auf die Menschenwürde zu engagieren.“

    https://www.faces-of-democracy.org/heiko-maas/

    Muss man den Mist noch kommentieren? All das wirkt so merkwürdig gestanzt, merkbefreit und vorgekaut. Man kann es schlicht nicht ernstnehmen, Herr Broder, übernehmen Sie….

  24. Obergewalttheoretiker SPD-Stegner entgegnet auf den tweet der Abgeordneten Kristina Schröder …

    „100 Mio Tote im 20. Jahrhundert Soviel zum Stegner-Theorem, Gewalt könne niemals links sein.“

    … das hier:

    „Selbst für Sie ein bisschen schlicht: Wer Gewalt verübt, kann sich nicht auf linke Grundwerte Freiheit, Gerechtigkeit, Solidarität berufen!“

    Tja, Frau Schröder: die 100 Mio haben eben als erste „Gewalt verübt“ und daher können sie sich nicht mehr auf die gewaltlosen „Grundwerte“ sich berufen….

    • Die Parallelen zum Feminismus sind so offensichtlich. Wenn eine Feministin, Professorin in feministischen Wissenschaften, an einem Womens Institute, Autorin von vielen feministischen Büchern, ihre feministischen Theorien niederschreibt, nach der weiße Männer das übel der Welt sind… dann kann das gar keine Feministin sein, denn Feminismus ist ja gegen Geschlechterstereotype und Hass. Und bei der nächsten feministischen Professorin ist das dann genauso. Und so verhält es sich dann auch bei der über-nächsten und über-über-nächsten und bei allen feministischen Professorinen zwischen 2003 und 2017, usw.

      Feminismus ist gut und wer etwas anderes glaubt, der hat es nicht richtig verstanden… naff

      • „Study finds, surprisingly, that women are favored for jobs in STEM“

        Feminists: „Gender barriers in science don’t always take an obvious form,…“

        There has to be something that discriminates against women! Feminist told me!

    • von der Heinrich-Böll-Stiftung e.V.
      „Die Agent*In (Abkürzung von Anti-Gender-Networks Information) ist ein Antifeminismus-kritisches Online-Lexikon, das als sogenanntes Wiki (analog zum Online-Lexikon Wikipedia) konzipiert wurde. Hier werden Wissen, Daten, Fakten und Zusammenhänge über die Einflussnahme von antifeministischen Akteur*innen auf Politik und Öffentlichkeit gesammelt und organisiert. Alle Informationen sind aus öffentlich zugänglichen Quellen zusammengetragen, neu ist die Verknüpfung und Zusammenstellung der Daten sowie die Einordnung der Akteur*innen.“

      Natürlich ist die Site wie alles aus dem Genderismus antiwissenschaftlich, wird die Biologie als „Biologismus“ verdammt und die Erkenntnisse der Biologie geleugnet:

      „Der Charakter von Frauen wie Männern wird dabei auf die jeweils als geschlechtsspezifisch angenommenen, als natürlich ausgegebenen Gegebenheiten (wie z.B. Hormone, Gene, biologische Entwicklung, Fortpflanzung) zurückgeführt.“

      http://www.agentin.org/index.php/Biologismus

      „Häufig wird im biologistischen Antigenderismus argumentiert, die „Gender-Forschung“ sei eine Irrlehre, weil biologische Tatsachen ignoriert würden“

      An anderer Stelle behaupten sie, Klartext redend, Wissenschaft sei insgesamt ein „patriarchales Konstrukt“ zum Machterhalt. Wenn es um die Verteidigung ihrer antiwissenschaftlich-esoterischen Gender-Lehre geht, wie hier, lügen sie dreist und streiten ihre grundsätzliche Wissenschaftsfeindlichkeit einfach ab.

      An dieser Stelle sind sie ganz verwundbar und sie wissen es auch. Leute, keinen Fehler machen: die sind noch viel übler, lügnerischer und verbohrter als Kreationisten. Diese kennen die Wissenschaften prinzipiell an und wollen sich „nur“ da einschmuggeln, Genderisten sind grundsätzliche Feinde der Wissenschaft!

    • witzig:

      Arne Hoffmann betreibt den Blog Genderama.[1] In seinem Blog verweist er regelmäßig auf Artikel der neurechten Zeitschrift Junge Freiheit.[2]

      Die Quelle [2]:

      Johanna Kutsche: Die Rhetorik der rechten Männer. Zeit Online, 12. Mai 2010.

      Und dann:

      Buchpublikationen
      Plädoyer für eine linke Männerpolitik. CreateSpace Independent Publishing Platform, 2014

      Der Unterschied zwischen agentin.org und allesevolution? Nur hier fliegen einem schlampige Zitate oder Zusammenfassungen sofort um die Ohren.

    • Die Seite ist ja allerliebst.

      Ist „Agentin“ etwa die weibliche Form von Agens e.V.???
      Aufschrei!!!
      So eine entsetzliche kulturelle Aneignung hat man selten erlebt!!

      Inhaltlich scheint man eher eine feministische Variante von Wikimannia anzustreben. Was ich nicht so ganz verstehe, denn man hat doch die Wikipedia schon unter Kontrolle.

  25. Gradually though, I began to notice something about my male classmates: they talked constantly. This was particularly obvious in my First Year Seminar, a small, discussion-based course where it felt like the seven male students—despite making up less than half the class—managed to dominate every single discussion. At first, I wondered if I was imagining things—if coming from an all-girls high school had made me particularly sensitive to the presence of men—but when I talked to my friends about it they all nodded knowingly.

    “Of course the boys talk more,” was the near-universal response. “That’s what boys do.”

    This experience is not unique to me, nor to Wesleyan. People (and by “people,” I mean “men”) who believe that institutional sexism is no longer a pressing issue love to point out that women make up around 57 percent of college students, and thus cannot possibly face obstacles in seeking an education. The real story of gender and education is a bit more complicated, as around the world, from elementary to grad school, study after study after study has found that men speak more in class.

    http://wesleyanargus.com/2017/04/20/male-privilege-in-the-classroom-from-an-all-girls-grad/

    Und dann führen Feministinnen Redequoten ein und dann fühlen sich Feministinnen wieder diskriminiert, weil sie dann ja aufgefordert werden zu reden.

    Da ist nichts.. nichts in dieser Klasse das diskriminiert, das einen Zwang ausübt, aber Feministinnen blasen das ganze zu einer strukturellen Überdrückungsmaschinerie auf, gesteuert von Männern.

  26. Das hier ist auch lustig:

    „Die Broschüre „Gender raus!“ Zwölf Richtigstellungen zu Antifeminismus und Gender-Kritik“ bietet verständliche Argumente und Anregungen, wie antifeministische Behauptungen und Parolen entlarvt und richtiggestellt werden können.“

    http://www.gwi-boell.de/de/2017/07/17/neu-agentin-ein-kritisches-online-lexikon-zu-anti-feminismus

    „12 Richtigstellungen zu Antifeminismus und Gender-Kritik“:

    http://www.gwi-boell.de/de/2017/07/04/gender-raus-12-richtigstellungen-zu-antifeminismus-und-gender-kritik

    Hier ist der Volltext der Broschüre:

    http://www.gwi-boell.de/sites/default/files/boell_rsl_endfassung_bro_gender_raus_online6mb_2.pdf

    Es ist m.E. durchaus interessant die Diskursstrategien gender-feministischer Ideologen zu analysieren.
    Wie üblich wird die linke und liberale Gender-Kritik von ihnen übergangen.

    Ich hatte ja mal einen Text dazu geschrieben, wie gender-feministische Ideologen in der Regel so mit Kritik umgehen, Graublau hatte auf Geschlechterallerlei einen Artikel daraus gemacht.
    Zwar ging es da schwerpunktmäßig um die Gender Studies als pseudowissenschaftlicher Disziplin, aber vieles ist m.E. auf den postmodernen Gender-Feminismus insgesamt übertragbar:

    https://geschlechterallerlei.wordpress.com/2016/08/07/gastartikel-leszek-darueber-wie-vertreter-der-gender-studies-mit-kritik-umgehen/

  27. Wenn man korrekter wäre, müsste man Engels mit jemanden wie Nietzsche gegenüberstellen. Toxische Ideen, ja, aber auch viel fehlgeleiteter, irrer Idealismus.

    Jon Wokieleaks ist hier ein wenig platt in seinen Argumenten in Bezug auf die moralische Verantwortung von Gedanken, immerhin gut um Fairness bemüht. Es ist schon ein erheblicher Unterschied, ob eine moralische Verantwortung fürs Denken oder fürs Handeln vorliegt. Das Denken hat aber auch seine besondere Verantwortung und von dieser ist auch Engels oder Nietzsche nicht so einfach zu entlassen, was aus ihren Gedanken gemacht wurde. Denn Denksysteme sind nicht für jeden Zweck gleichermassen benutzbar. Ein Denkmal für Engels ist natürlich ein Denkmal für den „Klassenkampf“, den die Schüler Engels als bedingungslosen Krieg zu führen bereit waren und ist doch in Zeiten des Vormarschs eines neuen linksextremen Totalitarismus keinesfalls als historisch und zurückblickend zu werten.

  28. Wiedervorlage: was machen eigentlich die ausnahmslosen Aktivistinnen? Auf

    http://ausnahmslos.org/archive

    ist seit ziemlich genau einem Jahr nichts mehr passiert.

    Am 27. Juni 2016 war noch was los: „Als #ausnahmslos-Bündnis stehen wir solidarisch mit allen Betroffenen sexualisierter Gewalt und deshalb auch mit Gina-Lisa Lohfink.“ Da konnte man sich noch mit Straftäterinnen verbünden.

    Anscheinend gab es seitdem keine neuen Straftäterinnen, für die man eine „inklusive Solidaritätsaktion“ hätte veranstalten können.

    • „Ja was soll ich den machen?
      Ich sehe nun mal scheiße aus, habe dafür aber ein sehr stattliches Gemächt!
      Einige Frauen sind damit zwar überfordert, anderen gefällt es dagegen umso mehr.
      Wenn ich damit nicht mehr prahlen kann, muss ich ganz oft alleine ins Bett :-(.“

  29. Es ist so ermüdend, Empfehlungen von Romanen als geoffenbarte Handels-Anweisungen lesen zu müssen:

    https://www.welt.de/kultur/literarischewelt/article166735141/Lann-Hornscheidt-erklaert-Gender-bei-Jane-Austen.html

    Lann Hornscheid erklärt uns bei der „Welt“ in der dritten Person, warum Romane von Jane Austen eine Offenbarung wären, da sie „die Grenzen und Möglichkeiten von Lebensentscheidungen in Bezug auf private Nahkontakte untersucht“ hätte.

    Phantastisch, dass auch die romanesken Vorläufer der modernen heutigen Flut der Selbsthilfe-Bücher mal angemessen gewürdigt werden:

    „Welche Entscheidungen treffe ich, wenn ich eine Beziehung eingehe, auf welchen Prämissen beruht meine Wahl, und welche Grenzen gibt mir die gesellschaftliche Kontrolle über Beziehungsmodelle und soziale Notwendigkeiten dabei vor?“

    Hornscheid backt sich auf dem Neuen Rassismus noch schnell ein Eis, wobei „weiss“ immer fett und kursiv erscheint. Der ganze Text selbst macht einen sehr unzusammenhängenden, unausgegorenen und irrationalen Eindruck, der nur um die sattsam bekannten Doktrinen vom Genderismus kreist, in exzentrischen Bahnen natürlich. Die übliche Klage des Intersektionalismus:

    „Je diskriminierter die Personen positioniert sind – schwarz, trans, behindert –, umso stärker werden sie über ihre Diskriminierungen eingelesen und umso weniger schlichtweg als Menschen – im Feuilleton wie auch im sonstigen Leben.“

    Man kann getrost davon ausgehen, dass jemand wie Hornscheidt das „sonstige Leben“ überhaupt gar nicht kennt. Nur so kann man zu so misanthropen Ansichten über die „weisse“ Menschheit überhaupt kommen.

  30. „Der kanadische Premier Justin Trudeau hat auf die Frage, warum er so großen Wert auf die paritätische Besetzung seines Kabinetts lege, einmal geantwortet: „Weil es 2015 ist.“ Grütters hat, um für ihr Geschlechtergleichheitsprojekt in Kultur und Medien zu werben, den Hashtag #weiles2017ist gewählt.

    Man kann das doof und betulich finden, man kann es aber auch einfach genau so sehen: Es gibt einfach schlicht keinen Grund dafür, dass Frauen in der Kreativbranche, vor allem in Führungspositionen, weiterhin auf nahezu lächerliche Weise unterrepräsentiert sind.“

    https://www.welt.de/kultur/article166780503/So-war-die-feministische-Party-im-Kanzleramt.html

    Und vor allem: Es gibt einfach keinen Grund dafür, dass sich staatliche Stellen um „Probleme“ wie die angebliche Unterrepräsentation von „Frauen in der Kreativbranche“ einsetzen.
    Aber diese Rhetorik brauchen sie ja, um mal wieder Diskriminierung salonfähig zu machen und um die vermutlich zutiefst verhasste Gleichheit vor dem Gesetz, vor dem man heute noch den Kotau machen muss, zu schleifen.

    Es ist das alles „linksextrem“?

    „Sie ist Katholikin, kommt aus Münster“ ….

  31. Wie peinlich: pseudo-„neoliberale“ Argumente müssen für das „Elektroauto“ hinhalten:

    Ist doch super, wenn der Mist anderswo gebaut wird. Vor allem wenn das volkswirtschaftlich ruinös sein sollte (nicht unwahrscheinlich). Das macht China doch gerne! lol

    Aber die Grünen müssen ja wenigstens ein wenig so tun als ginge es ihnen um „Arbeitsplätze“. Wie sie ja auch so tun als ginge es ihnen um „die Umwelt“.

  32. Rapmusik ist ja ganz toll, weil man hier ganz ungehindert und sogar noch mit Segen der „Progressiven“ jeden irren Hass auf Frauen und den Rest der Welt ausleben kann. Da wundert das dann auch nicht:

  33. „Mütter lassen ihre Töchter beschneiden, weil sie das Beste für sie wollen“

    http://www.sueddeutsche.de/panorama/genitalverstuemmelung-muetter-lassen-ihre-toechter-beschneiden-weil-sie-das-beste-fuer-sie-wollen-1.3593937

    Na, dann muss man ja irgendwie Verständnis dafür haben, wenn selbst die Mütter das so wollen …..

    „Die Zahl der von Genitalverstümmelungen bedrohten Mädchen in Deutschland ist gestiegen.“

    Diese Formulierung im ersten Satz macht klar, dass man hier verharmlosen will, denn die „bedrohten“ sind aller Voraussicht nach schon längst betroffen. Denn diese „Beschneidungen“ finden im möglichst geringen Alter statt.

    Dazu bietet man auch extra eine „Wissenschaftlerin“ auf: „Eine Wissenschaftlerin erklärt: Die Eltern handelten oft im Glauben, das Richtige zu tun.“ – eine Charlotte Weil, die zudem noch bei der „Menschenrechtsorganisation“ Terre des Femmes ist.

    Tja, die SZ und Weil wählen diese Formulierung von der „Bedrohung“ durch die Beschneidung wohl, da sie niemandem eine Straftat unterstellen wollen, denn „seit 2015 ist sie auch ein Auslandsstraftatbestand. Wenn also Eltern ihre Tochter in den Ferien im Senegal beschneiden lassen, kann das in Deutschland geahndet werden.“

    Ich wette mal, dass niemand das wirklich überprüfen dürfte, wegen Eingriff in die Persönlichkeitssphaere oder so….

    Oder wie kann es sein, dass Weil sagen kann: „aus Deutschland ist uns kein bewiesener Fall bekannt.“?

    Weiterhin überlässt man die „bedrohten Mädchen“ ohnehin ihren potentiellen Peinigern, denn „wir (sind) auch dagegen, bedrohte Mädchen direkt von ihrer Familie zu trennen“. Vermutlich wegen „Kindswohl“ darf man mal raten…

    Was tut die „Menschenrechtsorganisation“ Terres de Femmes überhaupt? Sie tut … „Einzelne Mitglieder der Communities so ausführlich schulen, dass sie ihre eigenen Leute aufklären können.“ Das „Projekt heißt „Change Plus“ und wird von der EU gefördert.“

    Mit anderen Worten: Terre de Femme stellt sich schützend vor die „Beschneidung“, so dass man sagen kann: eigentlich gar kein Problem hier, weitergehen ….

    Noch eine Kleinigkeit: Der kranke feministische Männerhass bricht an einer Stelle ganz überraschend aus dieser „Menschenrechtlerin“ Weil heraus, denn der „absolute Ursprung (der Beschneidung) ist ein patriarchalischer Mechanismus, um die Sexualität der Frau zu unterdrücken, das kann man ganz klar so sagen.“

    Dabei haben sie die die weibliche Beschneidung verharmlosenden Feministinnen schon längst darauf geeinigt, dass diese ein Akt der weiblichen Selbstbestimmung sei, schon da die Angelegenheit reine Frauensache ist, und „weisse, priviligierte Rassistinnen“ unter den Feministinnen darüber ohnehin überhaupt nichts zu vermelden hätten….

    Weiss die Weil das etwa nicht? Wohl kaum, aber das mit dem Hass auf die Männer und das Patriarchat muss wohl eine besondere Herzensangelegenheit sein, dass sie hier so „out of her way“ geht.

  34. Gender raus!“ Eine Broschüre zu Antifeminismus und Gender-Kritik

    Die Heinrich-Böll-Stiftung und die Rosa-Luxemburg-Stiftung haben vor zwei, drei Tagen eine Broschüre unter dem Titel „‘Gender raus!‘ Zwölf Richtigstellungen zu Antifeminismus und Gender‑Kritik“ herausgegeben. Verfasserin ist die Geschlechterforscherin und Polit-Aktivistin Franziska Schutzbach, mit der ich mich hier auf man tau bereits mehrfach auseinandergesetzt habe. Nachfolgend eine Auseinandersetzung mit den mir wichtigsten Inhalten der Broschüre.

    https://man-tau.com/2017/07/20/gender-raus-broschuere-antifeminismus-gender-kritik/

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