„Wenn Frauen die Welt regieren würden“

The Guardian fragte, was sich verändern würde, wenn Frauen die Welt regieren. Aus den Antworten:

Die britische Tageszeitung „The Guardian“ hat diese Frage in Anlehnung an Bartanas Projekt nun auch weiteren Frauen aus verschiedensten Bereichen gestellt. „Nichts“, lautet die Antwort mehrerer Frauen. Überlegenheit aufgrund von Geschlecht sei nie eine besonders gute Idee, sagt etwa Rachel Holmes, Biografin der Suffragette Sylvia Pankhurst. Innerhalb eines Systems, das nur aufgrund von Ungleichheit funktioniere, so Holmes, sei es völlig bedeutungslos, wer die Macht habe. „Die Ziele des Feminismus sind innerhalb eines kapitalistischen Systems nicht umsetzbar“, ist sie überzeugt.

Insbesondere Britinnen wollen diese Frage auch nicht beantworten, ohne auf Margaret Thatcher zu verweisen. In ihrer Regierungszeit hatte Gleichberechtigung keine Bedeutung. Die Autorin Louise Doughty will an diesem Beispielen erkennen, dass Frauen in Machtpositionen offenbar dazu verführt werden, Männer in Machtpositionen zu imitieren.

Einen Schritt weiter geht June Eric-Udorie, Herausgeberin einer intersektionellen Feminismus-Anthologie. Auf die Frage, ob die Welt besser wäre, würden Frauen regieren, fielen ihr erstmal Gegenfragen ein: „Welche Frauen? Schwarze Frauen? Behinderte Frauen? Transfrauen?“ Auch wenn „Frauen“ die Welt beherrschen würden, bliebe für Frauen am Rand der feministischen Bewegung keine Macht, ist Eric-Udorie überzeugt. Die Welt würde demnach noch immer von weißen, heterosexuellen Menschen beherrscht werden. „Wir müssen aufhören, Macht und Überlegenheit von Frauen zu romantisieren“ sagt sie.

Gesetzliches Limit für Mansplaining

Marjane Satrapi, Autorin von „Persepolis“, ist überzeugt, dass die Frage nach einer anderen Welt in Frauenhand von einer Vorstellung einer grundsätzlichen Differenz zwischen den Geschlechtern herrühre. Letztendlich seien es die Erfahrungen, die Menschen prägen und unterscheiden – und so auch ihre Handlungen beeinflussen. Genau deshalb hätten aber Frauen eher die Fähigkeit, etwa die Arbeitswelt zu verändern, hält die Physikerin Athene Donald dem entgegen – wenn die Menschen realisierten, dass es für arbeitende Menschen in der westlichen Welt offenbar nötig ist, dass sich zu Hause jemand um sämtliche Probleme kümmere.

Die Komödiantin Sofie Hagen kann der Idee einer frauendominierten Welt einiges abgewinnen und hätte da schon ein paar Ideen: „Gratistampons, legale Abtreibung weltweit, eine Gefängnisstrafen-Rate für Vergewaltiger von 100 anstatt fünf Prozent“. Außerdem würde ihr ein gesetzliches Limit fürs männliche Ins-Wort-Fallen und für Mansplaining gefallen. Das entsprechende Gesetz könnte dann das „Schhhh-Gesetz“ heißen. (red, 11.7.2017)

Was sagt ihr zu den Ideen? Was würde sich aus eurer Sicht verändern?

vgl auch:

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126 Gedanken zu “„Wenn Frauen die Welt regieren würden“

    • Und wenn man den Feministinnen glauben würde, wäre es, seit Frauen wählen dürfen, für Frauen immer schlechter geworden.
      Womit Frauen also das wählen würden, was schlecht für sie ist.
      Was ja dann bedeuten würde, daß es für Frauen besser wäre, wenn Männer regieren.

        • Eines führt zum anderen. Daher gibt es auch MGTOW-Fraktionen, die das Wahlrecht für Frauen abgeschafft sehen wollen. Da das nicht geht warten sie auf den Kollaps.

          Allein schon die oben angegebenen „Änderungen“ zeigen recht deutlich, dass Frauen zur Führung nicht taugen. (#notall) 100% Gefängnisrate für Vergewaltigung? Heißt dass jede Anschuldigung gleich ein Schuldspruch ist. Keine Gesellschaft kann solch ein kaputtes Rechtssystem überleben.

          Kostenlose Tampons? Pff, genau, die großen Weltprobleme. (Warum ist die Frau, die das sagte, „Komödiantin“? Soll das lustig sein?) Ins-Wort-Fallen-Limit? Schätzchen, dann hör auf so viel Mist zu erzählen.

          Die Autorin von Perspolis ist schlichtweg faul, will nicht mal im Haushalt arbeiten, obwohl der Mann die Ressourcen reinbringt. Und das obwohl die Hausarbeit so einfach war wie nie.

          „Männer in Machtpositionen immitieren“ Nein Schätzchen, dass ist es was es benötigt um eine Machtposition zu besetzen. Arbeit. Und Durchsetzungsvermögen. Und das böse V-Wort (Verantwortung). Ist halt nicht möglich im Zweifelsfall die Verantwortung auf den nächsten greifbaren Mann zu schieben. Entweder Machtposition oder versorgt, beides geht nicht.

          „Nichts“ sagt die erste. Was falsch ist. Die Frage war nicht ob die Unterschiede gut sind, sondern ob sie existieren würden.

          Wie wir sehen, ein reiner Puppenhaustraum. Die Dominanz der Frauen funktioniert gerade nur weil sie in einem System agieren, dass für tausende von Jahren von Männern dominiert wurde, und daher auch funktionierende Strukturen aufweist.

  1. Und Frauen stehen dann auch nicht mehr auf Männer mit Status oder wie stellen die sich das vor? Oder soll Männern die Machtausübung verboten werden… ganz im Sinne der Frauengleichberechtigung und E-q-u-a-l-i-t-y?

    • Wahrscheinlich stellen sie sich eine Bonobo-Gesellschaft vor. Nur blöd, dass Bonobos erstens saudumm sind, und zweitens keine Jäger haben. Wenn da eine feindliche Spezies einfällt ists vorbei mit den Bonobos.

  2. Ich bin mir bis heute nicht sicher, ob das Frauenwahlrecht eine gute Idee war. Die Verweiblichung der Politik hat den Westen auf der globalen Bühne geschwächt.

        • Nein, „wählen“ ist Unsinn. Wer würde schon von sich behaupten, es unbesonnen zu tun?

          Jeder hält sich für gut informiert und wurde im Endeffekt doch nur getäuscht. Es gibt nur eine Form von Demokratie… und die ist direkt und sachbezogen. Alles andere ist eine Lüge.

      • „Alles andere wäre ungerecht“
        Finden Sie es ungerecht, dass Männer zum Dienst im Militär eingezogen werden können und Frauen nicht? In Deutschland ist diese Frage nicht so sehr relevant, wegen dem Angriffskriegsverbot. In den USA ist es theoretisch möglich, dass von Frauen gewählte Politiker einen Krieg starten in den dann die Männer geschickt werden. Der Draft ist in den USA nur ausgesetzt.
        Warum höre ich darüber keine Beschwerden?

      • @Christian,

        „Natürlich war es [Einführung des Frauenwahlrecht] das [eine gute Idee].“

        Jetzt bin ich neugierig: Auf welcher Skala misst Du hier „gut“ und hast Du quantitative Belege für den Zusammenhang? Oder bleibt das ein philosophisches bzw. emotionales Argument?

        • Was würdest du denn als Nachweis akzeptieren? Wir haben schlicht keine Referenzgruppe und können es uns nicht wegdenken.
          Alle Staaten, die bis heute kein Frauenwahlrecht haben aber eine Demokratie (gibt es die?) dürften sicherlich schlechter dastehen.
          Man darf aber vermuten, dass Frauen erheblich unzufriedener wären, wenn man ihnen heute das Wahlrecht nimmt. Mir würde auch kein Grund dafür einfallen. Die Gruppe Männer hat genug Idioten, die Gruppe Frauen genug schlaue Leute um es schlicht zu einem diktatorischen willkürakt zu machen, der sich im sonstigen staatsaufbau spiegeln und damit wohl kaum noch für ein freies Land stehen könnte.

        • „Was würdest du denn als Nachweis akzeptieren?“

          Das kommt auf Deinen Messwert für „gut“ an. Wenn „gut“ für Dich bspw ein höheres BIP wäre, dann einen empirischen Beleg der Kausalität von Einführung-Frauenwahlrecht und höherem-BIP.
          Was ist denn jetzt Deine Skala für „gut“ in diesem Kontext?

    • Die „globale Bühne“ ist mir wurscht. Lange Zeit WAR der Westen die „globale Bühne“, jetzt kommen andere dazu, was solls? Und woran machst du eine „Schwächung“ fest? Daran, dass die unipolare Weltordnung schwankt? Ich halte das für einen Fortschritt.

      Nein, ich mache mir viel mehr Sorgen über die inneren Zersetzungsprozesse des Westens, die uns direkt schaden werden oder schon schaden. Auch wenn Gleichberechtigung (mittlerweile Gleichstellungsgebrüll) und Co die verschärft haben, sind sie doch nicht alleinige Ursache. Eigentlich liefert Christian eine gute Antwort: es muss alles „gerecht“ sein (ohne dass wir das definieren könnten) und jeder muss daran teilhaben können (ohne jemals zu überprüfen, ob das Sinn macht oder insgesamt sogar nachteilig ist).

      Das ist unsere Mentalität und Sozialisation. Ich ticke selbst so (wie du am ersten Satz dieses Kommentars erkennen kannst). Treibt man sie ins Extrem, kann sie sich aber in ein tödliches Agens verwandeln, weil das Streben nach Gerechtigkeit und Teilhabe unendlich fortgesetzt werden kann, dabei immer seltsamere Blüten annimmt und letztlich den Wirtskörper von innen heraus zerstört. Und das (da treffen sich unsere Ansichten) wurde und wird von Frauen sehr viel vehementer betrieben. Die Gesinnungsethik dürfte Frauen im Durchschnitt sehr viel näher liegen, als die unangenehme harte Verantwortungsethik. Die Gründe dürften in der Evolution liegen…

      • „Und woran machst du eine „Schwächung“ fest? Daran, dass die unipolare Weltordnung schwankt?“
        Das wir uns seit den 1950er Jahren im Krieg noch nicht einmal gegen Entwicklungsländer behaupten können. Wenn das keine extreme Schwächung ist, weiß ich auch nicht.

        “ Eigentlich liefert Christian eine gute Antwort: es muss alles „gerecht“ sein (ohne dass wir das definieren könnten) und jeder muss daran teilhaben können (ohne jemals zu überprüfen, ob das Sinn macht oder insgesamt sogar nachteilig ist).“
        Das halte ich für Blödsinn. Echte Gerechtigkeit will nur eine kleine Gruppe. In der Realität geht es vor allem darum, sich selbst einen Vorteil zu verschaffen. Warum protestieren keine Frauen dafür auch in Kriegen verheizt zu werden? Ging es um „Gerechtigkeit“ müsste dies ja passieren.
        „Das ist unsere Mentalität und Sozialisation.“
        Und hier liegt das Problem. Die westliche Gesellschaften selektieren gegen sich selbst. Deshalb werden wir in dieser Form nicht überleben, was noch nicht einmal eine sonderlich schlechte Sache ist.
        Schwäche gehört im zivilatorischen Kontext ausgerottet.

        • „Das wir uns seit den 1950er Jahren im Krieg noch nicht einmal gegen Entwicklungsländer behaupten können. Wenn das keine extreme Schwächung ist, weiß ich auch nicht.“

          Mal davon abgesehen, dass die Fähigkeit, sich militärisch durchzusetzen nicht unbedingt ein Zeichen von hoher Kultur ist, gegen welches Entwicklungsland haben „wir“ uns denn seit den 1950er Jahren überhaupt im Krieg behaupten müssen?

          • Die Fähigkeit sich militärisch durchzusetzen ist eine Überlebensvoraussetzung des Staates. Ihre hohe Kultur hilft nichts, wenn der Feind vor der Tür steht.
            Bisher haben wir gegen Vietnam, Irakische Aufständische und Afghanistan verloren.

        • „Die Fähigkeit sich militärisch durchzusetzen ist eine Überlebensvoraussetzung des Staates.“

          Aha. Na, dann sind die Benelux-Staaten, Andorra, Liechtenstein und San Marino – um ein paar europäische Länder zu nennen – wohl nur reine Fiktion.

          „Ihre hohe Kultur hilft nichts, wenn der Feind vor der Tür steht.“

          Wenn „der Feind“ vor der Tür steht, dann hab ich zuvor wohl diplomatisch was falsch gemacht. Staatskunst ist, gar keine Feinde erst zu entwickeln. Deutschland ist es nach dem 2. Weltkrieg recht erfolgreich gelungen. In meinen Augen zeugt es eher vom Gegenteil, als von Kultur, wenn ein Staat seine Wirtschaftskraft ins Anhäufen von Waffen vergeudet.

          „Bisher haben wir gegen Vietnam, Irakische Aufständische und Afghanistan verloren.“

          Hilf mir mal eben, ich bin zwar fast 60, aber ich kann mich gerade nicht daran erinnern, wann „wir“ gegen Vietnam oder Afghanistan Krieg geführt haben.
          Und wenn „wir“ gar verloren haben, was waren die Kapitulationsbedingungen?
          Ich mein, offensichtlich geht es sowohl Vietnam, als auch Afghanistan wirtschaftlich weit schlechter, als Deutschland. Da hat dann wohl jemand in Bonn(?) gute Bedingungen ausgehandelt.
          Die „Irakischen Aufständischen“ lass ich mal außen vor, weil ein Kampf gegen Aufständische üblicherweise nicht als Krieg bezeichnet wird.

          • „Aha. Na, dann sind die Benelux-Staaten, Andorra, Liechtenstein und San Marino – um ein paar europäische Länder zu nennen – wohl nur reine Fiktion.“
            Belgien existierte für lange Zeit nicht. Niederland war bis Mitte des 19 Jhn. eine Großmacht. Liechtenstein und San Marino sind schlicht zu unbedeutend.

          • „Staatskunst ist, gar keine Feinde erst zu entwickeln. Deutschland ist es nach dem 2. Weltkrieg recht erfolgreich gelungen.“
            Wer keine Feinde hat, hat nie Stellung bezogen. Diese feige Einstellung ist Teil des Problems. Aber diese Generation stirbt glücklicherweise langsam aus.
            „Hilf mir mal eben, ich bin zwar fast 60, aber ich kann mich gerade nicht daran erinnern, wann „wir“ gegen Vietnam oder Afghanistan Krieg geführt haben.
            Und wenn „wir“ gar verloren haben, was waren die Kapitulationsbedingungen?“
            Wir haben unsere gesteckten Ziele nicht erreicht. Das ist ein Fehlschlag. Da können sie so viel schönreden wie sie wollen.
            „Die „Irakischen Aufständischen“ lass ich mal außen vor, weil ein Kampf gegen Aufständische üblicherweise nicht als Krieg bezeichnet wird.“
            Was ist es dann? Quizshow? Fußballspiel?

      • „Und woran machst du eine „Schwächung“ fest?“

        Ein Beispiel: Truppen-Ursel hat unserem Militär nicht gerade gut getan. Ein weiteres: Männer-Diskriminierung am Arbeitsplatz hat mittlerweile eine ernstzunehmende Demoralisierung verursacht: „If I can not win, why should i play?“

  3. Im mächtigsten Land der EU regiert bereits eine Frau. In England des 18 Jhds. hat auch schon eine Frau das britische Weltreich regiert aber was wurde besser? Nix.

  4. Die Antworten laufen auf zwei Aussagen hinaus:

    1. Wenn Frauen regieren und trotzdem nichts besser wird, dann sind Männer daran schuld.
    2. Es bringt nichts, einer unterdrückten Gruppe Macht zu geben, um Benachteiligung zu beseitigen, weil es immer eine noch unterdrücktere Gruppe gibt, die weiterhin benachteiligt wird.

  5. Zitat: „Die Ziele des Feminismus sind innerhalb eines kapitalistischen Systems nicht umsetzbar“

    Was für ein verlogenes Gewäsch!
    Kapitalismus ist die kulturelle Erweiterung des animalischen Sozial-Darwinismus, und der wird von keiner anderen Gruppe so sehr gestützt und vorangetrieben wie von Frauen.
    Frauen sind von Natur aus die geborenen Erz-Kapitalisten, und hier von Zielen des Feminismus zu labern die angeblich gegen das kapitalistische System gerichtet wären, ist die lächerlichste Selbstverleugnung überhaupt!

    • @Peter
      „Was für ein verlogenes Gewäsch!“

      Aber nein, das zeigt nur, dass Feminismus lediglich eine Unterabteilung des Kommunismus ist (nur der Kommunismus spricht vom „kapitalistischen System“) und nur da seine Berechtigung hat. Das dürften die meisten Feministinnen so glauben, obwohl es natürlich nicht so sein muss. Aber da war stillschweigend und jahrzentelang Konsenz. In ganz ähnlicher Weise scheinen viele zu glauben, dass man als „Linker“ auch irgendwie Kommunist zu sein hat. Und dass alles andere „rechts“ ist.

      „Kapitalismus ist die kulturelle Erweiterung des animalischen Sozial-Darwinismus, und der wird von keiner anderen Gruppe so sehr gestützt und vorangetrieben wie von Frauen.“

      Du könntest auch Kommunist sein 😉
      Mit „Kapitalismus“ gleich den „Sozial-Darwinismus“ in Verbindung zu bringen, das schaffen nur die!

  6. Also rein aus Beobachtung:
    Es gibt ein paar Frauen, die können organisieren und Betriebe führen.
    Das klappt ganz gut, meistens recht straffe Führung.
    Es gibt aber auch Frauen, die ricten Firmen , Nationen und alles um sich herum zugrunde. Yahoo ist ein Beispiel, Merkeldeutschland ein anderes.
    Frauen neigen zu rigiden Hierarchien und setzen diese durch, besonders, wenn keine männliche Konkurenz da ist.
    Eine rein weiblich geführte Welt wäre getelit in die, die von ihr abgehauen sind und ebenjener Gesellschaft, in der Männer wahrscheinlich nach ein paar Generationenn entweder Sklave sind, oder nicht da.

    • „Merkeldeutschland ein anderes.“
      An sich ist Merkel nicht schlecht, kann mir im Augenblick auch keinen Anderen da vorstellen der den Job übernehmen könnte. Aber DIE Offenbarung ist sie halt auch nicht.

      Ist übrigens Lustig, Bei der CDU, den Grünen, der LINKEN und der AfD sind alles Frauen die Führer. Nur bei der SPD und der FDP sind es Männer. Prozentual haben wir da ein Problem – wie war das mit Gleichheit in Vorständen?

        • „If you stand for nothing, you’ll fall for anything.“
          Genau das mag ich an ihr. Sie ist wie ein Roboter der macht was man ihr sagt. Wenn die Wähler den Atomaustieg wollen, dann steigt sie aus, wenn die Wähler den Mindestlohn wollen, dann führt sie den ein und wenn die Wähler die Homo-Ehe wollen, dann gewährt sie die.
          Allerdings hat der Merkelbot noch ab und zu einige eigene Ideen. Wenn man ihr diese austreiben würde, dann wäre sie perfekt. Letztlich ist das ein weiterer Schritt zu einer Cyberdemokratie – der Wähler entscheidet am Rechner und der Manager…ähh Politiker setzt um was gewünscht wird. Würde ich perfekt finden.

          • Leider stimmt das ja nicht.

            Denn das führt dazu, dass der Wähler entscheidet (ganz wichtig), dass er die Ehe für Alle will und bekommt still und heimlich noch zusätzlich das Abhör- und Zensurgesetz dazu.

            Mir wären Politiker lieber, die für bestimmte Werte und Prinzipien stehen, so dass der Wähler ein Mindestvertrauen haben kann, dass auch bei Entscheidungen, die er gar nicht mitbekommt, etwas in seinem Sinne entschieden wird.

            Von dem Prinzip hat sich Merkels CDU zu 100% verabschiedet.

        • Woher weißt Du denn, dass „der Wähler“ das wirklich will? Und dass Merkel das nicht nur behauptet, wo es nicht einfach widerlegt werden kann?

        • @only

          „Von dem Prinzip hat sich Merkels CDU zu 100% verabschiedet.“

          Ob die CDU je „für bestimmte Werte und Prinzipien“ stand ist eine sehr gewagte Behauptung, die der „früher war alles besser“-Logik (auch sehr CDU-haft?) verdächtig nahe steht.
          Wegen „Werten“ hat man früher die SPD gewählt!

  7. Bei Youtube war ich mal auf eine britische Komödie gestolpert, in der Frauen das Land regieren und Männer die Hausarbeit machen – also ein Rollentausch. Von der Qualität war es irgendwo 1960-1980 – bunt, leicht kriselliges Bild.

    Leider kann ich mich nicht mehr an den Titel erinnern, noch fallen mir sinnvolle Suchbegriffe ein. 😦

    • Ich will auch Frauen als Kämpfer – Wehrpflicht nur für Frauen. Ich werd mich derweil mit der Postbotin oder der Handwerkerin vergnügen (nur wenn die gut aussehen) und den Fernsehr/PC hüten.
      Die Alte soll aber nicht vergessen mir ihren Gehaltscheck zu schicken.

      • Oder der Schornsteinfegerin. Unser Bereichsschornsteinfeger hatte mehrere junge und attraktive Frauen eingestellt. Allerdings gestaltet sich ein Techtelmechtel da reichlich rußig 🙂

        Unsere Postbotin gibt dafür allerdings wenig her, die schnauft schon bei den drei Stufen hoch zum Briefkasten, wie ein Walross (und sieht auch wie eines aus).

        • „Allerdings gestaltet sich ein Techtelmechtel da reichlich rußig 🙂“
          Wieso? Sex ist doch nur gut wenn er schmutzig ist. 😀

  8. Kommt drauf an, welche.

    Dass Frauen oft als Chef unbeliebter sind:
    http://www.rp-online.de/panorama/wissen/bildung/weibliche-chefs-bei-frauen-unbeliebt-aid-1.2523162
    ist nicht so neu.

    Ich hatte noch keine Frau als Chef, dafür mein Ehegespons. Mit durchwachsenen Erfahrungen.

    Männer als Chef gelten durchschnittlich als neutraler und weniger manipulativ. Ehrlicher sind Frauen auch nicht automatisch, die Chefin meiner Frau wurde nämlich rausgeworfen, weil ihre (weiblichen) Angestellten ihr nachweisen konnten, über die Jahre mehrere zig-tausend Euro hinterzogen zu haben (zu ihrem fürstlichen Gehalt und ihrer laxen Arbeitsweise). Außerdem hatte sie eine (ebenfalls sehr gut entlohnte) Freundin als Assistentin eingestellt, die dann auch ging. Belangt wurde sie nicht, weil sie vor dem Eigentümer (einem alten Mann) einen Heulkrampf vortäuschen konnte (ich frage mich, was einem Mann passiert wäre). Seitdem ist ein junger Mann dort Chef (Verwandschaft vom Eigentümer) und der Laden brummt plötzlich auch wieder (vorher immer knapp an der Insolvenz).

    Davor hatte meine Frau auch eine Chefin, die ganz gut war, super verdiente (Anwältin), wo sich der persönliche Umgang aber oft schwierig gestaltete (sehr starke Stimmungsschwankungen). Wenngleich sie nicht mobbte. Mitleid hatte sie aber auch keines, denn meine Frau wurde dann gekündigt, weil sie mit einem Kind, als „Risikofaktor“ gehandelt wurde (in einer gut laufenden Anwaltskanzlei, wo sie mit mehreren Frauen Teilzeit arbeitete).

    Männer sind leider auch nur im Durchschnitt besser (ich habe reichlich Chef-A*schlöcher kennengelernt).

    Abgesehen von solchen subjektiven Erfahrungen, darf man die Statistik nicht außer acht lassen.
    Beides zusammen lässt mich vermuten, dass sich insgesamt nicht viel ändern würde, außer dass für manche Angestellte der Arbeitsalltag schwieriger würde.

    Frauen in der Politik sind nochmal ein eigenes Thema. Dort halte ich sie teilweise sogar für gefährlich, weil die Tendenz zu Bauchentscheidungen oder Subjektivität dort schlicht nicht hingehört und weil Frauen unzweifelhaft besser rabulisieren und intrigieren können, als Männer. Bei Merkel sticht diese vorgespielte mütterliche Hilflosigkeit (Manipulation), bei gleichzeitig zufällig erscheinender Politik (teure aktionistische Bauchentscheidungen, wie der Ausstieg aus dem Atomausstieg), ja geradezu heraus. In Wirklichkeit weiß sie vermutlich schon, was sie will, nur ehrlich kommunizieren würde sie es nie. Was wir wollen, ist ihr vollkommen egal.

    So war Politik schon immer, nur spielen Frauen dieses Spiel eben oft „besser“ als Männer, d.h. mit noch mehr Nachteilen für das belogene Volk und noch weniger Konsequenzen für die Täter(innen). Und wenn ich mir vorstelle, eine gestörte militante Version von Frauenrechtlerin käme ans Ruder, dann gnade uns Gott. Tröstlich ist nur, dass die am Ende immer auf Männer zurückgreifen müssen, weil das eigene Geschlecht sich nach wie vor eher unpolitisch verhält, lieber Kinder großzieht und Katzenvideos im Netz anschaut.

  9. Wow, echt krasse Kommentare. Und das im Jahr 2017. Zweitausendsiebzehn Jahre n.C. einfach nur schräg. Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen….

    Wie kommt man dazu zu sagen, dass es falsch war das Frauenwahlrecht durchkam?
    Wie kann jemand behaupten, dass Feminismus falsch ist.
    Feminismus entsteht, wenn Frauen weniger Freiheiten haben als Männer. Das sollte doch jedem hier klar sein, oder etwa nicht? Auch der Feminismus, den die Schwarzer betreibt kam ursprünglich daraus, dass Frauen nichts zu sagen hatten. Gut, heute muss man ihre Ansichten nicht mehr teilen, weil es einfach nur Unsinnig geworden ist. Feminismus hat viele Gesichter, man kann überhaupt nicht von einem einzigen Feminismus sprechen.

    Es gibt in der Tat Gesellschaften mit einem Matriarchat, in dem es den Männern wesentlich besser geht, als in einem Patriarchal, indem Männer regieren. Dazu gibt es mehrere Artikel –> Google Search: Matriarchat.
    In den Matriarchaten in afrikanischen Ländern etwa geht es den Männern besser. Die Frauen kümmern sich um alles. Jede Frau lebt unabhängig vom Mann und trifft ihre eigenen Entscheidungen (wie kann das falsch sein?)

    Trotzdem muss ich sagen, dass ich gegen Patrarichal und gegen Matriarchal bin! Denn, auch wenn es den Männern vergleichsweise im Matriachal besser geht, als den Frauen im Patriarchal, ist es keine Gleichberechigung. Europa ist Vorreiter von Gleichberechtigung in unserer heutigen Zeit. Keiner kann das so gut, wie die Menschen in Europa es vorleben, dank der Gesetzesgebung!

    Es sollte uns doch darum gehen, dass alle Menschen gleichberechtigt leben, Männer als auch Frauen (und alles was sich dazwischen tummelt: Bisexuelle, A-sexuelle, Homosexuelle etc.pp.) Denn letztendlich darf kein Mensch über den anderen stehen.

    • Und übrigens, wenn Frauen davon sprechen, dass Feminismus dumm/scheiße/etc.ist oder macht, dann ist das sogar eine Art Feminismus, denn, würden wir von vor, sagen wir mal 40 Jahren – (70iger Jahre in Deutschland), zurück blicken, dürfte keine Frau irgendwas sagen. Ergo kann Frau heute nur behaupten der Feminismus sei schlecht, weil vor ihr die Frauen aufstanden und sich das Recht erkämpft haben laut auszusprechen, was sie denken.

    • „Wie kommt man dazu zu sagen, dass es falsch war das Frauenwahlrecht durchkam?“

      Anti-Demokratismus ist zur Zeit „in“. In wieviel Zeitungen konnte man nicht lesen, dass „alte weisse Männer“ besser vom Wählen auszuschliessen wären?

      „Feminismus entsteht, wenn Frauen weniger Freiheiten haben als Männer.“

      Ein schöner Mythos. Vor allem wenn man bedenkt, dass Feminismus eine Überlegenheitsideologie ist wie Nationalismus und Rassismus. Aber auch schon damals haben sich Nationalismus und Rassismus ja damit gerechtfertigt, es müsse Schluss mit der angeblich erlittenen Unterdrückung sein, folgt also dem Schema X.

      „Wie kann jemand behaupten, dass Feminismus falsch ist.“

      Ja, wie kann man nur behaupten, dass extremer Nationalismus oder Rassismus „falsch“ seien?

      „Feminismus hat viele Gesichter, man kann überhaupt nicht von einem einzigen Feminismus sprechen.“

      Natürlich gibt es nur einen einzigen Feminismus. Damit seine krasse Vorurteilsbeladenheit und Bigotterie nicht so auffällt, muss sich der beständig neu erfinden. Jedes Jahrzehnt hat seine eigene Variante.

      „Denn letztendlich darf kein Mensch über den anderen stehen.“

      Diese Ansicht ist, nebenbei gesagt, krass anti-feministisch.

      • @Alex
        „Anti-Demokratismus ist zur Zeit „in“. In wieviel Zeitungen konnte man nicht lesen, dass „alte weisse Männer“ besser vom Wählen auszuschliessen wären?“
        Und trotz alle dem, wird es den „alten weissen Männern“ das Wahlrecht nicht genommen: Was richtig ist. Wäre fatal, wenn man Menschen ausschließen würde, oder etwa nicht?

        „Ein schöner Mythos. Vor allem wenn man bedenkt, dass Feminismus eine Überlegenheitsideologie ist wie Nationalismus und Rassismus. Aber auch schon damals haben sich Nationalismus und Rassismus ja damit gerechtfertigt, es müsse Schluss mit der angeblich erlittenen Unterdrückung sein, folgt also dem Schema X.“
        Kein Mythos ;). Wer Feminismus als Überlegenheitsideologie sieht, hat einfach nichts verstanden. In einer Welt, in der Fraun weniger oder nichts zu melden haben, wird es immer „aufstänige Frauen“ geben, die sich ihre Recht erkämpfen werden.
        Warum soll der Mann Rechte besitzen, die Frauen nicht besitztne? Aus welchem Grund wird dies gerechtfertigt?

        „Natürlich gibt es nur einen einzigen Feminismus. Damit seine krasse Vorurteilsbeladenheit und Bigotterie nicht so auffällt, muss sich der beständig neu erfinden. Jedes Jahrzehnt hat seine eigene Variante.“
        Ich wette mit ihnen, dass jede Frau ihren Feminismus anders sieht. So wie jeder Mensch verschieden ist, müsste man all diese Feminismen zusammen bringen.
        Gott sei Dank, sind ja auch nicht alle Männer so wie sie ;). Und Gott sei Dank gibt es auch Männer die Feministinnen sind. So wird jedes Jahrzehnt seine eigene Variante haben. So ist der Lauf der Dinge ;).

        „Diese Ansicht ist, nebenbei gesagt, krass anti-feministisch.“
        Siehen Sie das so? Denken Sie Feminismus ist nur was für Frauen?
        Ich kann mir vorstellen, welchem Feminismus sie begegnet sind, wenn sie genau diese Meinung vertreten, aber nichts desto trotz, bilden Sie sich weiter. Weder Frauen noch Männer sollten übereinander stehen, beide sollten gleichberechtigt sein, wenn das für Sie „krass anti-feministisch“ ist, sollten Sie sich weiterbilden, denn der Feminismus laut Schwarzer ist längst nicht mehr allein. Und das kann ich Ihnen garantieren, sind die meisten Frauen (zumindest die ich kenne, haha) nicht dem Feminismus verfallen ;).

        • @rayasen:

          In einer Welt, in der Fraun weniger oder nichts zu melden haben[…]

          Flawed premise is flawed.

          Warum soll der Mann Rechte besitzen, die Frauen nicht besitztne? Aus welchem Grund wird dies gerechtfertigt?

          Hier brauche ich nur only_me zu zitieren: „Oh, vielleicht haben wir hier eine(n), der die quälende Frage beantworten kann: Welche Freiheiten haben Frauen weniger als Männer?“ 😀

      • @rayasen
        „Und trotz alle dem, wird es den „alten weissen Männern“ das Wahlrecht nicht genommen: Was richtig ist. Wäre fatal, wenn man Menschen ausschließen würde, oder etwa nicht?“

        Natürlich, aber man kann unserer Zeit alles zutrauen, ein grundlegender antidemokratischer Impuls gehört zweifelsohne zum „guten Ton“ der „Rechtschaffenden“ bzw „Recht-Denkenden“ dazu. Kann übrigens jeden treffen, obwohl die „Alten“ ein besonders guter Vorwand wären.

        „Wer Feminismus als Überlegenheitsideologie sieht, hat einfach nichts verstanden.“

        Nun, das denke ich über diejenigen, die mit dieser Ideologie Gleichheit verbinden.

        „In einer Welt, in der Fraun weniger oder nichts zu melden haben, wird es immer „aufstänige Frauen“ geben, die sich ihre Recht erkämpfen werden.“

        Sowas kann man in der „östlichen Welt“ (die noch vom Islam beherrscht wird) heute beobachten, ja. Lustig nebenbei, dass die angeblichen Kämpferinnen für die Gleichheit das zum grösseren Teil nicht mal anerkennen wollen, sondern periderweise sogar noch als „Rassismus“ verleugnen.

        „Ich wette mit ihnen, dass jede Frau ihren Feminismus anders sieht.“

        Das trifft für jeden Anhänger jeder noch so rigiden Ideologie oder noch so strengen Glaubens zu …. Und bedeutet überhaupt gar nichts.

        „Denken Sie Feminismus ist nur was für Frauen?“

        Feminismus brauch keine Frauen. Er muss sich nur einbilden, er wüsste genau, was „Frauen“ sind und was sie auszeichnet, ihre „Weiblichkeit“. So ist das vielen -ismen, sie kreisen um eine fixe Idee und als politische Veranstaltung sind sie ein Überlegenheitskult.

        „…. sind die meisten Frauen (zumindest die ich kenne, haha) nicht dem Feminismus verfallen ;)“

        Natürlich. Die meisten dürften glauben, es ging um Gleichberechtigung. Das ist für den Feminismus auf der einen Seite zwar eine klasse Tarnkappe, aber auf der anderen Seite ein sehr unbequemes Prokrustesbett 🙂

    • „Wie kommt man dazu zu sagen, dass es falsch war das Frauenwahlrecht durchkam?“

      Man muss sich dazu nur ansehen, wie Merkel regiert. Und welchen selbstmörderischen Schwachsinnspfad der Westen gerade geht. Unisextoiletten statt Bankenregulierung. Menspreadingverbote, statt größeren ÖPNV, nekische orientalische Jungmänner, statt Familienförderung. Gekreische statt Argumente. Auschluß statt Diskussion. Ich war immer für Frauenwahlrecht, mittlerweile zweifel auch ich des Öfteren, ob das eine gute Idee war. Auch wenn ich eher das politische System umgestaltet sehen würde, als dieses Recht abgeschafft.

      „Wie kann jemand behaupten, dass Feminismus falsch ist. Feminismus entsteht, wenn Frauen weniger Freiheiten haben als Männer.“

      Haben sie aber nicht. Er war teilweise und eine zeitlang vielleicht sinnvoll, um die legislative Trägheit zu überwinden. Mittlerweile ist er ein destruktiver und dominanter Lügenapparat, der keine Widerrede duldet. Er hat alle wichtigen Medien und die Politik durchdrungen, nötigt sie zu politcal correctness und Einseitigkeit.

      „dass Frauen nichts zu sagen hatten“

      Haben die meisten auch heute noch nicht, zumindest nichts sinnvolles 😉

      „Feminismus hat viele Gesichter, man kann überhaupt nicht von einem einzigen Feminismus sprechen.“

      Wohl wahr. Dummerweise sind die meisten medial wahrnehmbaren Gesichter ziemlich hässliche und einseitige Fratzen. Was angesichts von Gleichstellungsforderungen auch nicht verwundert. Männer und Frauen sind nicht gleich, weder kann man sie dahin erziehen, noch den einen alles wegnehmen und einfach den anderen geben. Beides funktioniert nicht, was nicht etwa zum nachdenken anregt, sondern lediglich das Gekreische und die Forderungen verstärkt.

      „Es gibt in der Tat Gesellschaften mit einem Matriarchat, in dem es den Männern wesentlich besser geht, als in einem Patriarchal, indem Männer regieren.“

      Bitte konkrete Beispiele. Und wenn wir schon Gleichheit leugnen, leugnen wir sie doch auch noch für die unterschiedlichen Ethnien. Ja, es gibt Regionen in Afrika, in denen z.B. nur Frauen Geld ausgehändigt wird, Männern nicht. Aber das liegt schlicht daran, dass die Männer dort sonst alles durchbringen würden, weil sie kein Verantwortungsgefühl haben oder nicht planen können. Das war hier nie so, zumindest nie so extrem, schon weil man das in nordeuropäischen Wintern nicht lange überlebt hätte. Ein harter Selektionsprozess.

      Und nein, wir haben hier kein Patriarchat. Uns regiert z.Z. eine Frau. Nicht besonders gut, möchte ich meinen.

      „ist es keine Gleichberechigung“

      GleichbeRECHTigung ist ungleich moderner Feminismus. Moderner Feminismus fordert „ausgleichende Gerechtigkeit“, oder anders ausgedrückt: eine aktive Benachteiligung von Männern.

      „Europa ist Vorreiter von Gleichberechtigung in unserer heutigen Zeit. Keiner kann das so gut, wie die Menschen in Europa es vorleben, dank der Gesetzesgebung!“

      Gesetzgebung zieht in einer Demokratie immer nur nach. Entweder wir haben keine Demokratie oder deine Aussage ist logisch falsch, weil die Menschen es schon ohne Gesetzgebung so vorleben und wollen und per Demokratie lediglich noch juristisch verankern.

      Dass Europa irgendwas ist, wäre mir neu. Vielleicht die EU. Aber das würde ich nur nach einer gründlichen Gegenüberstellung glauben, dass die in Sachen GleichbeRECHTigung Vorreiter ist. Evtl. kann man den europäischen Gerichten eine wichtige Rolle zuschreiben.

      „Denn letztendlich darf kein Mensch über den anderen stehen.“

      Deshalb werden wir ja auch regiert und regieren nicht selbst, deshalb sind ja einige Multimilliardäre und andere wühlen in Mülltonnen…

      Und was soll das heißen „über den anderen stehen“? Das ist atmet doch Gleichstellungsirrsinn.

      Klingt als hättest du bisher nur Mainstreampropaganda gelesen, kannst Gleichstellung nicht von Gleichberechtigung und beides nicht von Feminismus unterscheiden und bist über unsere Kommentare verwundert bis empört. Aber das gibt sich… 🙂

      • „Man muss sich dazu nur ansehen, wie Merkel regiert. Und welchen selbstmörderischen Schwachsinnspfad der Westen gerade geht. Unisextoiletten statt Bankenregulierung. Menspreadingverbote, statt größeren ÖPNV, nekische orientalische Jungmänner, statt Familienförderung. Gekreische statt Argumente. Auschluß statt Diskussion. Ich war immer für Frauenwahlrecht, mittlerweile zweifel auch ich des Öfteren, ob das eine gute Idee war. Auch wenn ich eher das politische System umgestaltet sehen würde, als dieses Recht abgeschafft.“

        Man muss ja nicht für Merkel sein, aber gleich das Frauenwahlrecht in Frage zu stellen? Oder geben Sie doch einfach mal als Beispiel, welche deutschen männlichen Präsidenten haben denn 100% gute Arbeit geleistet?
        Wenn Sie daran zweifeln, ob das Frauenwahlrecht richtig oder falsch war, dann muss ich Sie jetzt auch mal fragen, warum es so viele dumme männliche Politiker gibt? Und warum die Männer, die ja so intelligent und schlau sind, nichts gegen diese dummen Männer machen? Das politische System ist umgestaltungswürdig, aber nicht auf dem Rücken der Frauen.

        „„Wie kann jemand behaupten, dass Feminismus falsch ist. Feminismus entsteht, wenn Frauen weniger Freiheiten haben als Männer.“
        Haben sie aber nicht. Er war teilweise und eine zeitlang vielleicht sinnvoll, um die legislative Trägheit zu überwinden. Mittlerweile ist er ein destruktiver und dominanter Lügenapparat, der keine Widerrede duldet. Er hat alle wichtigen Medien und die Politik durchdrungen, nötigt sie zu politcal correctness und Einseitigkeit.“
        Haben sie sehr wohl – immer noch. Schauen Sie sich um. Machen Sie einmal die Augen auf.

        „„dass Frauen nichts zu sagen hatten“
        Haben die meisten auch heute noch nicht, zumindest nichts sinnvolles 😉“
        Sehen Sie, genau wegen Männern wie Sie brauchen Frauen immer noch den Feminismus. Solange sich der Mann der Frau überlegen fühlt, braucht es den Feminismus.

        „„Feminismus hat viele Gesichter, man kann überhaupt nicht von einem einzigen Feminismus sprechen.“
        Wohl wahr. Dummerweise sind die meisten medial wahrnehmbaren Gesichter ziemlich hässliche und einseitige Fratzen.“
        Man muss sich auch aktiv um eine gegendarstellung kümmern, wenn man tatsächlich interessiert ist. Natürlich ist es schade, dass Mainstream nur einseitig reportiert. Aber wenn Sie zu faul sind, sich die Gegenseite anzuschauen, dann kann ich Ihnen auch nicht helfen.

        „Was angesichts von Gleichstellungsforderungen auch nicht verwundert. Männer und Frauen sind nicht gleich, weder kann man sie dahin erziehen, noch den einen alles wegnehmen und einfach den anderen geben. Beides funktioniert nicht, was nicht etwa zum nachdenken anregt, sondern lediglich das Gekreische und die Forderungen verstärkt.“
        Biologisch sind Männer und Frauen nicht gleich, gut erkannt, stimmt genau. Aber was sie da einfach nicht verstehen, ist die Erziehung! Die ist änderbar! Ihre Großeltern haben Ihre Eltern wahrscheinlich anders erzogen, als Ihre Eltern Sie und falls Sie schon Kinder haben, werden Sie Ihre Kinder vllt auch anders erziehen.
        Das Problem der Erziehung war sehr sehr lange Zeit, dass man den Frauen einfach keine Chance gab sich mit Männern zu messen. In Deutschland ist es sogar heutzutage noch so, dass man Mädchen in rosa Kategorien packt und Jungs in blaue. Jungs spielen mit Autos, spielen Fussball und Mädchen halten sich von naturwissenschaftlichen Fächern fern, spielen zu Hause Puppen und Mami. Aber wussten Sie, dass die Frauennationallmannschaft ihren letzten Sieg hatten und der Fussball-Verband Ihnen verbot zu feiern, weil die Männer es nicht geschafft haben zu gewinnen? Gleichberechtigung sieht anders aus.
        Das menchliche Gehirn kann sich weiterentwickeln, wenn man es zulässt. Aber einfacher ist es zu sagen, nein Danke.

        „„Es gibt in der Tat Gesellschaften mit einem Matriarchat, in dem es den Männern wesentlich besser geht, als in einem Patriarchal, indem Männer regieren.“
        Bitte konkrete Beispiele. Und wenn wir schon Gleichheit leugnen, leugnen wir sie doch auch noch für die unterschiedlichen Ethnien. Ja, es gibt Regionen in Afrika, in denen z.B. nur Frauen Geld ausgehändigt wird, Männern nicht. Aber das liegt schlicht daran, dass die Männer dort sonst alles durchbringen würden, weil sie kein Verantwortungsgefühl haben oder nicht planen können. Das war hier nie so, zumindest nie so extrem, schon weil man das in nordeuropäischen Wintern nicht lange überlebt hätte. Ein harter Selektionsprozess.“
        Lol, wirklich? Wie schom in meinem Kommi vorher erwähnt: Konkrete Beispiele: Googlen Sie bitte nach Matriarchat!
        Sie leugnen die Gleichheit ;).
        Ich sehe viele Gemeinsamkeiten von vielen Männern rund um den Globus im Patriarchal. Sie denken nämlich so wie Sie :D. Ich wette mit Ihnen, dass auch Menschen aus nordeuropäische Ländern den Sommer und die Hitze im südlichen Teil der Welt nicht gut vertragen und wahrscheinlich ebenfalls verreckt wären. Das ist eine Pauschalisierung die Sie oben schreiben und hat leider nichts mit wirklichen Fakten zu tun.

        „Und nein, wir haben hier kein Patriarchat. Uns regiert z.Z. eine Frau. Nicht besonders gut, möchte ich meinen.“
        Diese Frau ist umgeben von Männern, die den Ton angeben. Frau Merkel ist trotz des Amtes als Bundeskanzlerin nicht berechtigt die Entscheidungen selbst zu treffen!

        „„ist es keine Gleichberechigung“
        GleichbeRECHTigung ist ungleich moderner Feminismus. Moderner Feminismus fordert „ausgleichende Gerechtigkeit“, oder anders ausgedrückt: eine aktive Benachteiligung von Männern.“
        Es tut mir irgendwie total leid, dass Sie dieser Auffassung sind. Aber ich wiederhole mich gerne für Sie: Feminismus IST KEINE BENACHTEILIGUNG der Männer! Frauen sind Menschen, Männer sind Menschen. Warum soll der weibliche Teil der Gesellschaft keine Stimme, aber der männliche Teil der Gesellschaft eine Stimme haben dürfen? „GleichbeRECHTigung“ wie Sie so schön das „Recht“ in diesem Wort hervorheben, will ich auch haben! So wie Sie es auch haben!

        „„Europa ist Vorreiter von Gleichberechtigung in unserer heutigen Zeit. Keiner kann das so gut, wie die Menschen in Europa es vorleben, dank der Gesetzesgebung!“
        Gesetzgebung zieht in einer Demokratie immer nur nach. Entweder wir haben keine Demokratie oder deine Aussage ist logisch falsch, weil die Menschen es schon ohne Gesetzgebung so vorleben und wollen und per Demokratie lediglich noch juristisch verankern.“
        Und doch gibt es genug deutsche Männer (ohne Migrationshintergrund!), die trotz Gesetzesgebung Frauen für ein Stück Scheiße halten.

        „Dass Europa irgendwas ist, wäre mir neu. Vielleicht die EU. Aber das würde ich nur nach einer gründlichen Gegenüberstellung glauben, dass die in Sachen GleichbeRECHTigung Vorreiter ist. Evtl. kann man den europäischen Gerichten eine wichtige Rolle zuschreiben.“
        Korinnthenkackerei, wenn einem die Argumente ausgehen.

        „„Denn letztendlich darf kein Mensch über den anderen stehen.“
        Deshalb werden wir ja auch regiert und regieren nicht selbst, deshalb sind ja einige Multimilliardäre und andere wühlen in Mülltonnen…“
        Noch schlimmer! Und was tun Sie? Es hinnehmen und beschweren sich dann darüber, dass es einige „Multimilliardäre“ gibt und „andere wühlen in Mülltonnen“.

        „Und was soll das heißen „über den anderen stehen“? Das ist atmet doch Gleichstellungsirrsinn.“
        Es heißt, dass weder Sie überlegen sind als ich, noch ich überlegener bin als Sie. Über Dummheit kann man natürlich reden und man kann sich ja auch weiterbilden! Aber hat der Mensch einmal eine Richtung eingeschalgen, in der er sich nicht weiterbilden WILL, dann … naja… Prost! Mahlzeit!

        „Klingt als hättest du bisher nur Mainstreampropaganda gelesen, kannst Gleichstellung nicht von Gleichberechtigung und beides nicht von Feminismus unterscheiden und bist über unsere Kommentare verwundert bis empört. Aber das gibt sich… 🙂“
        Ich kann wenigstens von mir behaupten, dass ich sowohl „Mainstreampropaganda“ ALS AUCH andere Channels zur Verfügung habe. Es heißt Think out of the Box, nicht inside the Box. Das Gehirn ist ein Nervensystem, welches noch sehr ausgeschöpft werden kann.
        Gleichstellung, Gleichberechtigung und Feminismus darüber müssen Sie auf jeden Fall noch viel lernen. Und auch ich kann Sie beruhigen: Das alles KANN sich noch ergeben ;).
        Aber nochmal, gerne nur für Sie: Wikipedia/Google/Ecosia/DuckDuckGo/MetaGer und Co, hilft Ihnen gerne weiter ;).

        • „Jungs spielen mit Autos, spielen Fussball und Mädchen halten sich von naturwissenschaftlichen Fächern fern, spielen zu Hause Puppen und Mami.“

          „Die Geschichte des Spielens hat eine lang zurückreichende evolutionäre Vergangenheit.“ (O. Güntürkün). Wußten Sie, dass auch bei Grünen Meerkatzen männliche Junge gern mit mechanischen Sachen (Autos, Pistolen…) und weibliche Junge lieber mit Puppen und Plüschtieren spielen? (Alexander&Hines, 2002[1]) Könnte es sein, dass biologische Unterschiede (chromosomale, hormonelle, neurologische) zwischen den Geschlechtern im Mittel auch zu Verhaltensunterschieden führen könnten [2][3]? Die werden dann sicher durch Erziehung und Sozialisation beeinflußt, es gibt aber sehr viele Beobachtungen von Eltern (nicht nur im Netz) die ihren Mädchen Autos schenken und wo die Mädchen dann die Autos ins ‚Bett‘ bringen und zudecken. Und Jungs, die Puppen geschenkt bekommen haben, lassen die links liegen und benutzen Lineale als Schwerter und Einmachgummis als Zwillen. Haben Sie selbst Kinder?

          Diese Idee, die Gender-Identitäten von Mädchen oder Jungs seien ausschließlich sozial bedingt und man könne sie demnach durch Erziehung beliebig ändern oder ineinander überführen, ist lange empirisch widerlegt und im wesentlichen eine Machtphantasie gewesen.

          Further reading: insbesonder [3] und [2] möchte ich Ihnen ans Herz legen. Und nein, daraus folgt völlig überraschenderweise nicht, dass man einem Mädchen keine Flitzebogen schenken sollte, wenn es sich einen wünscht oder dass das Wahlrecht für weibliche Staatsbürger abgeschafft werden sollte ;-). Sie müssen also keine Angst haben vor den Büchern.

          [1] Alexander, G.M., Hines, M.:Sex differences in Response to children’s toys in nonhuman primates (Cercopithecus aethiops sabaeus), Evolution and Human Behaviour 23(2002) 467-479
          [2] Baron-Cohen, S.: The Essential Difference. Men, Women and the Extreme Male Brain. Penguin, 2012
          [3] Geary, D.: Male, Female. The Evolution of Human Sex Differences. Am. Psych. Ass., Nov. 2009

        • Aber wenn Sie zu faul sind, sich die Gegenseite anzuschauen, dann kann ich Ihnen auch nicht helfen.

          Jetzt werde ich aber neugierig. Wie viel antifeministische oder maskulistische Texte, Theorien und Analysen kennst du denn? Deine bisherigen Einlassungen erwecken jedenfalls bei mir den starken Eindruck, dass du diesbezüglich völlig unbeleckt bist?

        • @rayasen
          „schlau sind, nichts gegen diese dummen Männer machen? Das politische System ist umgestaltungswürdig, aber nicht auf dem Rücken der Frauen.“

          Das sehe ich durchaus auch so. Ich hatte aber gehofft, erklären zu können, wie die andere Position zustande kommt. Ich will es nochmal deutlicher ausdrücken: es entsteht der Eindruck, dass Politik und Medien zunehmend irrationaler, emotionaler, intriganter und moralinsaurer werden, während gleichzeitig die perspektivische d.h. verantwortungsethische Sichtweise schrumpft. Alles Eigenschaften, die man im Durchschnitt eher bei Frauen verortet, so dass auch bei mir der Eindruck entsteht, dass das zu einem Großteil von Frauen ausgeht und mindestens teilweise in einem Anstieg des Anteils weiblicher Journalisten und Politiker begründet ist. Ich würde aber lieber das System gegen Minderleister aller Art (also auch Männer) immunisieren, anstatt Frauen generell auszuschließen…

          „Haben sie sehr wohl – immer noch. Schauen Sie sich um. Machen Sie einmal die Augen auf.“

          Als Mann werde ich da vermutlich nichts sehen können. Werde doch mal konkret.

          „Sehen Sie, genau wegen Männern wie Sie brauchen Frauen immer noch den Feminismus. Solange sich der Mann der Frau überlegen fühlt, braucht es den Feminismus.“

          Damit sich dann die Frau dem Mann überlegen fühlt …

          Außerdem bin ich arrogant und fühle mich allen überlegen, wüsste nicht, was du daran ändern könntest.

          Nein, mit Gefühlen argumentieren, bringt überhaupt nichts, da diese sich ständig ändern und vollkommen irrational sein können. Das Argumentationsschema ist erfahrungsgemäß übrigens typisch weiblich. Bist du eine Frau?

          „Natürlich ist es schade, dass Mainstream nur einseitig reportiert. Aber wenn Sie zu faul sind, sich die Gegenseite anzuschauen, dann kann ich Ihnen auch nicht helfen.“

          Oh, die wird hier doch ausreichend oft und deutlich beleuchtet. Oder nicht? Und du als offenbar nicht-militante(r) Feminismusanhänger könntest doch mal eine moderate Version propagieren. Vielleicht schließen sich Emma und diverse radikale Feministinnenblogs ja deiner vernünftigeren Darstellung an und packen ihre Hetze ein.

          „Biologisch sind Männer und Frauen nicht gleich, gut erkannt, stimmt genau. Aber was sie da einfach nicht verstehen, ist die Erziehung! Die ist änderbar! Ihre Großeltern haben Ihre Eltern wahrscheinlich anders erzogen, als Ihre Eltern Sie und falls Sie schon Kinder haben, werden Sie Ihre Kinder vllt auch anders erziehen.“

          Hast du Kinder? Ich habe zwei, ein Mädchen und einen Jungen. Und ich sage dir eines: der Spielraum ein Kind zu „erziehen“ ist sehr klein. Normalerweise unterstützt man lediglich die Stärken des Kindes und bringt hin- und wieder neue Ideen ein, versucht Interessen zu wecken (oder vermeintlich schädliche auszureden). Geschätzt 90% der Zeit ist man mit Versorgung der Kinder beschäftigt und damit, ihnen grundlegende Regeln des Zusammenlebens schmackhaft zu machen. Gute Eltern sind immer offen dafür, wie ein Kind sich entwickelt, denn selbst innerhalb eines Geschlechtes gibt es durchaus große Abweichungen.

          Was ich aber niemals tun werde, NIEMALS! Ist meinen Kindern einzureden, dass sie „gleich“ wären, dass es , außer den biologischen, keine oder kaum Unterschiede zwischen Männern und Frauen gäbe. Ich habe das selbst zu lange geglaubt und für einen Mann ist das fast eine Garantie für ein frustrierendes Singledasein, während Frauen u.U. ihre kurze fruchtbare Zeit mit „Selbstverwirklichung“ verschwenden und am Ende doch nicht glücklich sind. Außerdem ich will gerne Enkel haben, da bin ich ganz egoistisch.

          „Das Problem der Erziehung war sehr sehr lange Zeit, dass man den Frauen einfach keine Chance gab sich mit Männern zu messen.“

          Nun könnten sie es und tun es trotzdem nicht.

          „In Deutschland ist es sogar heutzutage noch so, dass man Mädchen in rosa Kategorien packt“

          Du hast keine Kinder, sonst wüsstest du, dass

          1) Mädchen schon sehr früh, sehr viel mehr Augenmerk auf ihr Aussehen legen, ganz von selbst übrigens, ich verzweifle fast an dem Buben, weil der auch mit einem von Zahnpasta versifften T-Shirt in die Schule rennen würde, wenn ich ihn nicht hindern würde

          2) Mädchen sich gegenseitig konditionieren

          3) Jungen und Mädchen ein Bedürfnis haben, sich voneinander zu unterscheiden, denn das ist identitätsstiftend und sinnvoll

          „Jungs spielen mit Autos, spielen Fussball und Mädchen halten sich von naturwissenschaftlichen Fächern fern, spielen zu Hause Puppen und Mami.“

          Und du willst ihnen vorschreiben was sie tun und lassen sollen? Viel Glück und Standhaftigkeit dabei! Und komm dann nicht und beschwere dich, dass dich deine Kinder hassen…

          „Aber wussten Sie, dass die Frauennationallmannschaft ihren letzten Sieg hatten und der Fussball-Verband Ihnen verbot zu feiern, weil die Männer es nicht geschafft haben zu gewinnen? Gleichberechtigung sieht anders aus.“

          Fußball interessiert mich nicht, schon gar nicht welche Mannschaft da warum feiert. Das müssen die schon in ihrem Verband klären.

          „Lol, wirklich? Wie schom in meinem Kommi vorher erwähnt: Konkrete Beispiele: Googlen Sie bitte nach Matriarchat!“

          Das habe ich getan, aber nur massenweise Artikel über alles möglich zum Thema gefunden. Offenbar hast du kein konkretes Beispiel, sonst würdest du nicht derart ausweichen.

          „so wie Sie :D. Ich wette mit Ihnen, dass auch Menschen aus nordeuropäische Ländern den Sommer und die Hitze im südlichen Teil der Welt nicht gut vertragen und wahrscheinlich ebenfalls verreckt wären.“

          Du hast gar nicht verstanden was ich sagen wollte, nicht? In Nordeuropa NICHT zu planen und Verantwortung zu übernehmen, senkte erheblich die Überlebenswahrscheinlichkeit für den Nachwuchs herumlungernder Männer, denn hier mussten alle zusammenarbeiten um durchzukommen. In Afrika war das eher nicht der Fall, auch heute noch ist Feldarbeit dort Frauenarbeit:
          http://www.you4africa.org/ernahrungssicherung/509
          ich zitiere mal:
          „Ihr Arbeitstag hat im Durchschnitt 14 – 16 Stunden.“
          In Nordeuropa hatte der von beiden Geschlechtern jeweils 14-16 Stunden, zumindest im Sommer.

          „Diese Frau ist umgeben von Männern, die den Ton angeben. Frau Merkel ist trotz des Amtes als Bundeskanzlerin nicht berechtigt die Entscheidungen selbst zu treffen!“

          Muhahahahaha. Ja, den Eindruck will sie erwecken, obwohl die ganzen Herrschaften kuschen, während sie die Grenzen aufmacht, den Wieder-Atomausstieg ankündigt und… versaut, die Banken und den Euro mit unserem Geld rettet usw. Sie herrscht und ist doch nur ein armes Opfer.

          Dann soll sie doch ihre Frau stehen und mit einem lauten vorwurfsvollen Rücktritt die Männer beschämen, wenn sie ohnehin nichts zu sagen hat. Also entweder deine Sichtweise ist Unsinn und sie hat Macht oder sie hat keine, dann fehlt ihr zumindest massenweise Rückgrat und Aufrichtigkeit, auch nicht gerade schmeichelhaft…

          „Warum soll der weibliche Teil der Gesellschaft keine Stimme, aber der männliche Teil der Gesellschaft eine Stimme haben dürfen? „GleichbeRECHTigung“ wie Sie so schön das „Recht“ in diesem Wort hervorheben, will ich auch haben! So wie Sie es auch haben!“

          Wo habe ich denn mehr „Stimme“ als du? Mit solchen Allgemeinplätzen kann man nicht diskutieren.

          „Und doch gibt es genug deutsche Männer (ohne Migrationshintergrund!), die trotz Gesetzesgebung Frauen für ein Stück Scheiße halten.“

          Persönliche Freiheit, trifft ungekehrt genauso zu und lässt sich auch nicht unterbinden.

          „Es heißt, dass weder Sie überlegen sind als ich, noch ich überlegener bin als Sie.“

          Aber vielleicht bist du es doch? Ich wäre durchaus bereit das zu akzeptieren, wenn es sachlich begründet ist, denn ich bin ein Mann. Ich ordne mich gern in funktionale Hierarchien ein, weil, nun, weil sie funktional sind eben und das Ziel mehr zählt, als Gefühle…

          „Gleichstellung, Gleichberechtigung und Feminismus darüber müssen Sie auf jeden Fall noch viel lernen.“

          Das gebe ich gerne zurück.

    • „Feminismus entsteht, wenn Frauen weniger Freiheiten haben als Männer. “

      Oh, vielleicht haben wir hier eine(n), der die quälende Frage beantworten kann: Welche Freiheiten haben Frauen weniger als Männer?

      • @only

        Darauf kann schon deshalb niemand von den Gemeinten eine Antwort geben, da sie überhaupt gar nicht wissen was „Feiheit“ überhaupt bedeuten soll, bzw diesen Begriff vollständig negieren.

        „Freiheit“ ist praktisch gleichbedeutend mit „Privileg“ für die Kollektivisten. Daher können sie auch nichts anderes als „Privilegien“ auf der „anderen Seite“, die entmachtet gehörte, erkennen.

        • @Alex
          Mhmm… wenn Sie darauf keine Antwort haben, was Freiheit bedeutet oder was Freiheit für Sie bedeutet, dann kann ich Ihnen da leider auch nicht (wieder nicht! Damnit!) weiterhelfen.

          Freiheit liegt in der Natur der Menschen. Kein Mensch wird sich für Ewigkeit eingesperrt sehen wollen. Sich unter Zwang sehen wollen. Das was der Wille nicht will, ist keine Freiheit.

          Alex, keine Ahnung was Sie für ein Problem haben :D,
          Wenn Freiheit für Sie ein Privileg ist, dann ist das wirklich bedauernswert. Denn Freiheit ist das höchste Gut der Menschheit.

          Auf Ihren Kommentar zu Marxismus für Arme:
          Ich gehöre nicht der Linken an. Und weder vertrete ich deren Meinung.
          Sie schrieben oben selbst, dass Ihnen die Politik nicht gefällt. Ich gehe davon aus, dass auch der Feminismus für Sie einfach unerträglich ist.
          Vielleicht gehören Sie zu den Männern, die einfach nur wollen, dass die Frauen ihre Fressen halten und gut ist? Sorry da muss ich Sie mal wieder enttäuschen.

          Haben Sie ein gutes Leben!
          Ich hoffe sehr, dass Sie ihrendwann aus Ihrer Luftblase erwachen und sehen können, dass Männer eben nicht immer Recht haben und auch Fehler machen. Genau wie Frauen auch.

          Machen Sie’s gut!

        • @rayasen
          „Wenn Freiheit für Sie ein Privileg ist, dann ist das wirklich bedauernswert. Denn Freiheit ist das höchste Gut der Menschheit.“

          Auf das erstere kann man nur kommen, wenn man grundsätzlich missverstehen *will*. Hoffentlich sehen Sie dieses Missverstehen-Wollen nicht noch als Ihre eigene „Freiheit“ an.

      • Weiterhin folgt „Feminismus entsteht, wenn Frauen weniger Freiheiten haben als Männer.“ nur der Logik der linken Progandalüge von der Existenz des Terrorismus als Reaktion auf angeblich unerträgliche gesellschaftliche Umstände. Das ist Marxismus für Arme, sozusagen.

      • @only_me
        Mhmmm mal sehen, was fällt mir da spontan ein:
        – Männer, die sich jede Woche ne andere Frau ins Bett holen, werden gefeiert. Frauen sind dagegen Schlampen.
        – Es gibt kein männliches Wort für Schlampe oder Hure
        – Frauen in „Männerberufen“ werden eher belächelt
        – Frauen in hohen Positionen haben sich natürlich hochgefickt
        – Männer sind dagegen in Frauenberufen (z.B Berufe mit Kindern) Pädophil (ist genauso beschissen!)
        – Männer in Mode sind IMMER schwul
        – Nobelpreise werden seit 1901 vergeben, von insgesamt bis einschl. 2011 wurden diese an 784 Männer, 43 Frauen und 20 Organisationen verliehen. Der Wirtschaftspreis an 69 Männer und eine Frau. Hinter den meisten Männern, die einen Nobelpreis erhielten, war eine Frau, die den Durchblick hatte. Aber dieser Fackt wird gerne einfach mal unterschlagen

        das ist NATÜRLICH noch nicht alles, nicht ansatzweise.

        Obwohl im Grundgesetz im Art3 folgendes steht:

        (2) Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin.

        heißt das noch lange nicht, dass es in den Köpfen der Menschen vollständig angekommen ist.
        Sehen Sie sich die Kommentare an :(. Die schreiben Bände.
        Es ist einfach nur schade, dass Ihnen das jemand erklären muss, obwohl Sie die Freiheit hätten, selbst danach zu recherchieren.

        • „Hinter den meisten Männern, die einen Nobelpreis erhielten, war eine Frau, die den Durchblick hatte. Aber dieser Fackt wird gerne einfach mal unterschlagen“

          Belege? Du müsstest also nach Deinen Zahlen 784 männlicher Preisträger / 2 + mindestens 1 = 393 Durchblickerfrauen vorzeigen! Dann mal los … 🙂

        • @rayasen

          vielen Dank für die erste Antwortsskizze.

          Sie haben leider nicht eine einzige Freiheit genannt, die Männer haben, die Frauen aber nicht haben. Sie haben nicht einmal ein Recht genannt, das Männer haben, Frauen aber nicht.

          Trotdem würde ich gern Bezug auf Ihre Punkte nehmen:

          1. Männer, die sich jede Woche ne andere Frau ins Bett holen, werden gefeiert. Frauen sind dagegen Schlampen.

          a) Von wem werden die gefeiert? Oder meinen Sie „respektiert“?
          b) Ein Mann, der es schafft, jede Woche eine Frau ins Bett zu holen, hat außergewöhnliche Fähigkeiten. Normale Männer können das nicht. Eine Frau, die jede Woche mit einem anderen Mann im Bett landet, muss nichts anderes leisten als anwesend sein und die Beine breit machen.
          Oder mit der alten Metapher gesagt: Ein Schlüssel, der jedes Schloss öffnet, ist etwas wertvolles. Ein Schloss, das sich von jedem Schlüssel öffnen lässt, nicht.
          c) Slutshaming wird weit überwiegend von Frauen begangen.
          d) Niemand hindert Frauen daran, trotzdem so viel Sex zu haben, wie sie wollen. Es ist nicht verboten. Will Feminismus die Freiheit anderer beschränken, sich ihren Teil zu denken?

          Es gibt kein männliches Wort für Schlampe oder Hure

          Es gibt kein weibliches Wort für „Loser“ oder „Schlappschwanz“. Ebenso keines für „Sündenbock“, „Weichei“ oder „Muttersöhnchen“.
          5 zu 2 … Frauen sind sehr privilegiert, in Bezug auf Schimpfwörter.

          Frauen in “Männerberufen” werden eher belächelt

          Keine kompetente Frau wird in einer Männerdomäne belächelt. Jedenfalls nicht von Männern.
          Inkompetente Frauen in Männerdomänen werden belächelt. Im Gegensatz zu inkompetenten Männern, die werden verachtet
          Dass Frauen, die aus der Reihe tanzen, von anderen Frauen fertig gemacht werden, ist allerdings wahr. Googeln Sie mal „Krabbenkorbeffekt“.

          Frauen in hohen Positionen haben sich natürlich hochgefickt

          Hat das jemand jemals über Angela Merkel gesagt? Haben Sie dafür eine Quelle?
          Der Vorwurf scheint mir allerdings sehr 60er Jahre. Heutzutage wäre „Quotentussi“ der entsprechende Vorwurf. Das ist der Nachteil grundgesetzwidriger Regelungen.

          Männer sind dagegen in Frauenberufen (z.B Berufe mit Kindern) Pädophil (ist genauso beschissen!)

          Ich sehe den Zusammenhang zu fehlenden Frauenfreiheiten nicht.

          Männer in Mode sind IMMER schwul

          Ein deutlich höherer Anteil als in der Gesamtbevölkerung ist es. Aber ich sehe den Zusammenhang zu fehlenden Frauenfreiheiten nicht.

          Nobelpreise werden seit 1901 vergeben, von insgesamt bis einschl. 2011 wurden diese an 784 Männer, 43 Frauen und 20 Organisationen verliehen. Der Wirtschaftspreis an 69 Männer und eine Frau. Hinter den meisten Männern, die einen Nobelpreis erhielten, war eine Frau, die den Durchblick hatte. Aber dieser Fackt wird gerne einfach mal unterschlagen

          Wollen Sie damit sagen, dass die 784 Nobelpreise eigentlich hätten an eine Frau vergeben werden müssen, wenn ihr Mann sie nicht in die Unterdrückung geprügelt hätte? Haben Sie dafür irgendwelche Belege?
          Oder steckt nur die sehr, sehr fragwürdige Geschichte um Einsteins Frau dahinter, die Sie mal eben auf 100% der Nobelpreise hochrechnen?

          Männer und Frauen sind gleichberechtigt.

          Können Sie in knappen Worten den Unterschied zwischen „Gleichberechtigung“ und „Gleichstellung“ erklären?
          Das wäre sehr wichtig an dieser Stelle.

          Es ist einfach nur schade, dass Ihnen das jemand erklären muss, obwohl Sie die Freiheit hätten, selbst danach zu recherchieren.

          Ja es ist einfach nur schade, dass Ihre Erklärung bisher keine ist.

          Da Sie aber sagten, die Liste sei noch nicht ansatzweise alles, habe ich Hoffnung, dass Sie sie vielleicht ergänzen können um ein paar Freiheiten oder Rechte, die Männer haben, Frauen aber nicht.

          Danke im voraus.

        • “ Männer, die sich jede Woche ne andere Frau ins Bett holen, werden gefeiert. Frauen sind dagegen Schlampen.“

          Da gibt es eine interessante Studie zu:
          https://allesevolution.wordpress.com/2016/11/16/auswirkung-der-anzahl-der-geschlechterpartner-auf-die-attraktivitaet/

          „– Es gibt kein männliches Wort für Schlampe oder Hure“

          Stricher?
          Und zur männlichen Schlmape:
          https://allesevolution.wordpress.com/2013/03/19/die-mannliche-schlampe/
          A man who gives away emotions and commitment readily and easily is like the woman who does the same with sex.
          The male slut.

          und dazu an sich:
          https://allesevolution.wordpress.com/2010/06/16/slut-blaming-manner-die-viel-sex-haben-sind-helden-frauen-die-viel-sex-haben-sind-schlampen/

          „– Frauen in „Männerberufen“ werden eher belächelt“

          Männer in bestimmten Frauenberufen wie Kindergärtner werden verdächtigt Pädophil zu sein.
          Tatsächlich werden aber die Frauen meiner Erfahrung nach gar nicht belächelt.

          „– Frauen in hohen Positionen haben sich natürlich hochgefickt“

          Aber nur die hübschen. 😉
          Im übrigen kommt der Vorwurf natürlich auch gerade sehr gerne von Frauen:
          https://allesevolution.wordpress.com/2013/06/16/frauen-bewerten-schlampen-schlechter-und-wollen-nicht-mit-ihnen-befreundet-sein/

          – Männer sind dagegen in Frauenberufen (z.B Berufe mit Kindern) Pädophil (ist genauso beschissen!)“

          Ah, da schreibst du es selbst

          „– Männer in Mode sind IMMER schwul“

          Das ist ein Vorurteil, trifft aber auch nicht selten zu.
          Genau wie friseure. Mein neuer hat es mir auch gerade erzählt.

          „– Nobelpreise werden seit 1901 vergeben, von insgesamt bis einschl. 2011 wurden diese an 784 Männer, 43 Frauen und 20 Organisationen verliehen. Der Wirtschaftspreis an 69 Männer und eine Frau. Hinter den meisten Männern, die einen Nobelpreis erhielten, war eine Frau, die den Durchblick hatte. Aber dieser Fackt wird gerne einfach mal unterschlagen“

          Das würde mich interessieren. Hast du zu diesen Frauen hinter den meisten (!) Männer eine Fundstelle?
          Ansonsten sind diese drei Artikel dazu interessant:
          https://allesevolution.wordpress.com/2015/12/23/intelligenzverteilung-mehr-dumme-aber-auch-mehr-sehr-intelligente-maenner-als-frauen/
          https://allesevolution.wordpress.com/2014/12/03/mathematisch-hochbegabte-mannern-und-frauen-und-ihre-leben/
          https://allesevolution.wordpress.com/2015/04/15/nobelpreistragerin-nusslein-vollhardt-uber-frauen-in-der-wissenschaft/

          gerade der letzte ist interessant, da von einer weiblichen Nobelpreisträgerin:
          Sie sagt zu dem Problem aus ihrer Erfahrung im Umgang mit Frauen in der Wissenschaft:

          Auf die Frage, warum es so wenige weibliche Nobelpreisträger gibt:

          Nüsslein-Volhard: Es gibt einige! Aber es stimmt, die meisten Entdeckungen werden von Männern gemacht. Viele Frauen betreiben die Wissenschaft nicht mit dieser Besessenheit und dem Ehrgeiz. Wenn man das halbtags macht oder nicht wirklich mit Leidenschaft, dann wird man nicht so erfolgreich. Und schauen Sie sich doch mal die männlichen Nobelpreisträger an: Da gibt es kaum einen, der eine Frau hat, die auch berufstätig ist. Die sind alle ganz fokussiert auf die Arbeit, oft völlig abgeschottet, denn die Frau kümmert sich ja um Haus, Kinder und Hund.

          Das wird auch sehr deutlich, wenn man sich den zweiten Artikel und die wesentlich höhere Bereitschaft der Männer sehr viele Wochenarbeitsstunden in die Karriere zu investieren sieht

    • @ rayasen

      „Wie kann jemand behaupten, dass Feminismus falsch ist.“

      „Feminismus hat viele Gesichter, man kann überhaupt nicht von einem einzigen Feminismus sprechen.“

      Falls dich eine Antwort darauf aus links-maskulistischer Perspektive interessiert (die selbstverständlich das Frauenwahlrecht bejaht) lies vielleicht mal folgenden älteren Kommentar, in dem ich versucht hatte, die Essenz maskulistischer Feminismuskritik – wie ich sie verstehe – zusammenzufassen:

      https://geschlechterallerlei.wordpress.com/2015/10/29/gamergate-und-feminismus/comment-page-1/#comment-7400

      Und falls dich interessiert, was der zentrale Unterschied in den weltanschaulichen Grundlagen zwischen Maskulismus und Mainstream-Feminismus ist, siehe hier:

      https://allesevolution.wordpress.com/2015/04/19/die-ablehnung-der-theorie-von-mannern-als-privilegierte-klasse-als-zentraler-ausgangspunkt-maskulistischen-denkens/

      Gerne kannst du natürlich auch eine Rückmeldung dazu geben, falls du möchtest.

    • „Wie kann jemand behaupten, dass Feminismus falsch ist.“

      Wenn man sich mit dem heutigen Feminismus beschäftigt hat, ist das ganz einfach.

      „Es sollte uns doch darum gehen, dass alle Menschen gleichberechtigt leben, Männer als auch Frauen“

      Fakt ist Frauen haben in DE und anderen westlichen Ländern mehr Rechte wie Männer, aber das ist kein Problem für Feministinnen.

  10. „If women ruled the world, there wouldn’t be any wars… Just a bunch of jealous countries not talking to each other.“

  11. „… dass Frauen in Machtpositionen offenbar dazu verführt werden, Männer in Machtpositionen zu imitieren.“

    Ja klar, es ist völlig undenkbar, dass Frauen für irgendetwas verantwortlich sind, das sie entscheiden: sie mußten schließlich so handeln, weil es von ihnen so und nicht anders verlangt wird. Irgendwer ist es immer schuld, wenn Frauen Mist bauen. Nur nicht Frau selber, die kann selbstverständlich überhaupt nichts für irgendwas. Sie ist nur verführt worden. Bei Männern ist das selbstverständlich ganz anders: die haben immer eine Wahl und können nicht verführt werden – und wenn doch, dann hätten sie sich nicht verführen lassen dürfen. So einfach ist das.

    Manchmal denke ich, dass unsere Gesellschaft in genau zwei Rollen einteilbar sind: Männer, die voll verantwortlich sind, und Pubertierende, die für nichts was können, weil sie charakterlich nicht zu eigenständigen Entscheidungen fähig sind. Das spiegelt auch der Artikel wider – und leider viele Gerichtsurteile ebenso.

    Aber man sollte das genauer fassen: der größte Anteil der Frauenpopulation ist erwachsen genug, den egozentrierten Schwachsinn der #Schreifrauen zu durchschauen: mit deren Unterstützung für die #Schreifrauen ist es nicht weit her. Und eigentlich sähen sie es sogar gerne, wenn irgendwer (also: Männer) denen mal das Handwerk legten. Da sich dieser größte Teil der Frauen aber nicht gerne öffentlich aus dem Fenster lehnt, sieht es so aus, als sei die Meinung der #Schreifrauen das vorherrschende Abbild weiblicher Lebenserfahrung. Das ist bei Weitem nicht so.

    Ich würde es sehr begrüßen, wenn mehr Frauen mal den Mut entwickelten, öffentlich den Mund aufzumachen und sich das degoutante Geschwätz der #Schreifrauen nicht bieten ließen.

    • „Die Schweden sind uns noch einen Schritt voraus. Es wurde hierzulande praktisch nicht darüber berichtet, dass der schwedische Polizeichef Dan Tore Eliasson sich Anfang Juli hilfesuchend an die Öffentlichkeit wandte: Die „Polizei kann die Einhaltung der Gesetze nicht mehr sicherstellen“, sagte er. …“ … Das Rechtssystem, das eine Säule jeder demokratischen Gesellschaft ist, bricht in Schweden zusammen“. Auch in Deutschland müsste nach Hamburg solch ein Offenbarungseid geleistet werden.“

      http://www.achgut.com/artikel/das_grosse_schein-erwachen_nach_hamburg

      Nicht zuletzt eine Folge naiven Utopiedenkens wie „wenn nur Frauen die Welt regieren würden“ (oder Kinder etc)

  12. Frauen regieren doch „schon immer“ die Welt. Haben sie doch genau die männlichen Eigenschaften bei der Fortpflanzung präferiert, von denen sie „schon immer“ und bis heute netto profitieren.

  13. Frauen und Macht:

    „Hillary Clinton und Boeing: Korruption as usual“
    http://www.washingtonpost.com/politics/for-hillary-clinton-and-boeing-a-beneficial-relationship/2014/04/13/21fe84ec-bc09-11e3-96ae-f2c36d2b1245_story.html

    „Im Zentrum stehen Argentiniens Präsidentin Cristina Fernández de Kirchner…“
    http://www.handelszeitung.ch/sport/argentiniens-korruptionsaffaere-und-der-schweizer-fussball-655415

    „Imelda Marcos allein nutzte ihre Position als Gouverneurin von Groß-Manila und Ministerin für Human Settlements, um bei 30 % der Regierungaufträge einen persönlichen Anteil zu erpressen.“
    http://de.wikipedia.org/wiki/Imelda_Marcos#Korruption

    „Margaret Thatcher nutzte ihren erheblichen politischen Einfluss zur Verhinderung einer Auslieferung sowie für eine Aufhebung der Haft in einer politischen Kampagne, in der sie Pinochet als „politischen Gefangenen“ darstellte „dessen Rechte verletzt würden.““
    http://de.wikipedia.org/wiki/Margaret_Thatcher#Beziehungen_zu_Chile_und_Augusto_Pinochet

    „Alice Schwarzer hinterzog seit den 1980er Jahren Steuern, die sie auf die Kapitalerträge aus einem Konto in der Schweiz hätte zahlen müssen“
    http://de.wikipedia.org/wiki/Alice_Schwarzer#Steuerhinterziehung

    „Mutter Teresa: Spenden soll sie auf geheimen Konten gehortet haben – dafür verwehrte sie Bedürftigen Medikamente und finanzielle Hilfe.“
    http://www.20min.ch/ausland/news/story/Mutter-Teresa-betete–statt-zu-helfen-19891834

    „Auch Eva Perón stand so in engen Beziehungen zu einigen offen auftretenden Nationalsozialisten, weshalb ihr amerikanische und englische Geheimdienste und auch Regierungsmitglieder unterstellten, bei der Flucht gesuchter Nationalsozialisten nach Südamerika entscheidend mitgewirkt zu haben.“
    http://de.wikipedia.org/wiki/Eva_Perón

    „Geheimes Luxusgehalt für Chefin – Rotes-Kreuz-Oberin kassierte halbe Million Euro“
    http://www.focus.de/gesundheit/news/soziales-drk-schwesternschaft-berlin-fuerstliches-gehalt-fuer-mutter-oberin_id_4647629.html

    „Spanien: Top-Bankerin der EU unter Korruptions-Verdacht; / In March 2014 the judge imposed Ms Alvarez a civil bail of 29 million Euros and proceeded to seize several properties and 6 bank accounts when she was unable to provide the guarantee.“
    http://en.wikipedia.org/wiki/Magdalena_Álvarez

    „Edith Cresson hat in ihrer früheren Funktion als EU-Forschungskommissarin Bekannte bevorteilt, die fachlich nicht immer auf der Höhe waren. Der Vorwurf der Vetternwirtschaft wurde nun vom europäischen Gerichtshof bestätigt. “
    http://www.nzz.ch/newzzEPI6FH35-12-1.45653

    „Elena Udrea: Wegen weiterer Vorwürfe über „drei Fälle von Einflussnahme“ und „ein Fall von Geldwäsche“ in der sogenannten „Microsoft-Affäre“, bei der sie als amtierende Ministerin unter anderem Schmiergeld in Höhe von einer halben Million Euro verlangt, erhalten und zu waschen versucht habe, kam sie am 10. Februar 2015 erst in Polizeiarrest, dann unter Hausarrest, und am 25. Februar 2015 in Untersuchungshaft.“
    http://de.wikipedia.org/wiki/Elena_Udrea

    (diese Zusammenstellung darf gern weiterverbreitet werden…)

      • Die Frage nach dem Zustand einer von Frauen regierten Welt kommt aus der Vorstellung, Frauen seien die besseren, empathischeren, sozialeren Menschen.

        Diese Vorstellung ist in jeder Hinsicht falsch.

      • „Mit hoher Sicherheit wird die Liste der Männer die Liste der Frauen hauchhoch überragen.“

        Das ist so ein „Argument“ wie das in einem Land mit weißer Mehrheit quantitativ Weiße die meisten Verbrechen begehen, zeigt das Weißer die größte Bedrohung für dieses Land sind.

      • @ rayasan:

        Thema heute ist. „…was sich verändern würde, wenn Frauen die Welt regieren“

        Ist einfach nur eine Liste, wie heute schon von Frauen „regiert“ wird.

        Aber schön, dass du selbst schon zur Einsicht kamst, dass die Liste der Männer die der Frauen nur um einen

        Hauch

        überragt.

        😀

      • So, wie ich das sehe, ist der kursive Text im missy-magazine der Text aus der Emma:

        „Diese Satz-für Satz-Kritik findet ihr hier in voller Länge.“

        • „Diese Satz-für Satz-Kritik findet ihr hier in voller Länge.“

          Ein unerträglichges, antiintellektuelles Geschwurbel sondersgleichen ist das.

          Witzig ist immerhin wie im Portrait Frau Professor abgehoben-arrogant mit stechendem Blick daherkommt. So stellt man sich immer jemanden vor, der voll von der eigenen Höherwertigkeit beseelt ist.

        • @ only_me:

          Frau Professor eifert der Butlerin nach:

          The move from a structuralist account in which capital is understood to structure social relations in relatively homologous ways to a view of hegemony in which power relations are subject to repetition, convergence, and rearticulation brought the question of temporality into the thinking of structure, and marked a shift from a form of Althusserian theory that takes structural totalities as theoretical objects to one in which the insights into the contingent possibility of structure inaugurate a renewed conception of hegemony as bound up with the contingent sites and strategies of the rearticulation of power.

          http://goo.gl/SSSwQ7

  14. „Gratistampons, legale Abtreibung weltweit, eine Gefängnisstrafen-Rate für Vergewaltiger von 100 anstatt fünf Prozent“. Außerdem würde ihr ein gesetzliches Limit fürs männliche Ins-Wort-Fallen und für Mansplaining gefallen.

    Eine bessere Gesellschaft mit haufenweise Ungeborenenmord, Schuldig bei Anklage genau wie bei den Hexenverbrennungen früher und Entzug des freien Rederechts für eine bestimmte, stigmatisierte Bevölkerungsgruppe. Kurz: Eine autoritäre Gesellschaft. Aber solange es den Ariern Frauen nützt…

  15. Was passiert, wenn Frauen die Welt regieren, hat die Hamburger GAL 1987 in einem eindrucksvollen Experiment den Wählern demonstriert.
    Der SPIEGEL zog nach einigen Wochen der lupenreinen Weiblichkeit 1987 über das neue feministische Paradies eine ernüchternde 1. Bilanz:
    „Katzenjammer plagt die grüne Frauenfraktion im Hamburger Rathaus, die letztes Jahr noch als Weltneuheit bestaunt wurde, nun aber von Ex-GAL-Vorstandsmitglied Bernd Vetter schnöde der „Hausfrauisierung“ des Parlaments beschuldigt wird. Mit ihrer „Politik der reinen Lehre“ und der „Verbibelung“ ihrer Tolerierungsbedingungen, räumt die Abgeordnete Adrienne Goehler ein, habe es die GAL „in ihrer gnadenlosen Dummheit“ der SPD „zu leicht gemacht“, die Grünen zu isolieren. Interner Streit droht, nach respektablen Anfangserfolgen, die parlamentarische Arbeit der GAL-Frauen zu lähmen. Adrienne Goehler, die Initiatorin der Frauenfraktion, will das Experiment zwar erst „nach Ablauf der ganzen Legislaturperiode für gescheitert erklären“; doch schon jetzt steht fest, so die Fundi-Abgeordnete Anja Kuhr, „daß es illusorisch war, anzunehmen, Frauen würden sich bei Kontroversen solidarischer untereinander verhalten“.
    Kaum eine Woche vergeht, ohne daß die GAL Negativ-Meldungen produziert. Mal beklagt sich eine Geschäftsführerin öffentlich über „menschliche Schweinereien“, die „nicht mehr zu ertragen“ seien, mal schmeißt die GAL-Fraktionsvorsitzende im Bezirksparlament Hamburg-Mitte nach nur drei Monaten ihr Amt hin, weil „da so wenig stattfand“, mal wirft ein GAL-Mitgründer in einem Zeitschriftenaufsatz den Ideologen in seiner Partei zynische „Massenverachtung“ und „Arroganz“ vor“.

    Dass die Frauenfraktion auch in den folgenden 4 Jahren nichts – aber auch gar nichts – gebacken kriegte, weil sich die 6 Friedensgöttinnen spinnefeind waren und ständig mehr oder weniger öffentlich bekämpften, erfährt man heute nicht mehr.
    Die GAL selbst schweigt über das doch so erstrebenswerte und dann krachend gescheiterte Modell reiner Frauenpolitik in ihrer eigenen Vita und auch die anderen Medien äußerten sich rückblickend sparsam bis matt lobend.
    Da waren selbst die Protagonistinnen (u. a. Krista Sager, Adrienne Göhler) des staatlich finanzierten Dauerschmierentheaters selbstkritischer.
    2011 blickte das Hamburger Abendblatt zurück und schrieb:
    „Thea Bock fand die Zeit der grünen Frauenfraktion „lehrreich und anstrengend“. „Aber Spaß gemacht hat es auch.“ Bis der Spaß irgendwann vorbei war. Die Nachrückerin Eva Brandes warf 1988 die Brocken hin, weil sie in der GAL ein „hasserfülltes“ und „Angst machendes Klima“ spürte. Innerhalb der einzelnen Gruppierungen gelte es zu gehorchen, sonst sei „der Teufel los in der kirchlich-dogmatischen Vereinigung“. Überall herrschten „Klüngelei, Kungelei, Kader, Parteidisziplin“.“

    • „Innerhalb der einzelnen Gruppierungen gelte es zu gehorchen, sonst sei „der Teufel los in der kirchlich-dogmatischen Vereinigung“. Überall herrschten „Klüngelei, Kungelei, Kader, Parteidisziplin“.“

      Irgend wo her kenne ich das doch…

      Haha und ähnlich wie die Leute die denken das Kommunismus funktioniert, werden sie nicht aufgeben und es dieses mal nur richtig machen! Dieses mal klappt es! ^^

    • Die Idee für eine Frauenfraktion war der Diplom-Psychologin Goehler, heute 56, in Paris gekommen, an der Pilgerstätte von Jean-Paul Sartre und Simone de Beauvoir auf dem Friedhof Montparnasse. Die französische Schriftstellerin, Philosophin und Feministin war im April 1986 gestorben, und Goehler dachte an diesem symbolischen Ort zum ersten Mal konkret darüber nach, wie es wohl wäre, wenn einmal Frauen allein die Geschicke der grünen Politik in die Hände nähmen. „Wenn die Männer ans Mikrofon traten, haben sie jedes Mal das Rad neu erfunden. Und wenn danach eine Frau das Wort ergriff, sagte sie mit viel leiserer Stimme: ‚Ich kann’s kurz machen, denn es ist ja im Wesentlichen schon alles gesagt worden'“, erinnert sich Goehler. „Furchtbar war das!“

      Also schrieb sie ihre Gedanken in einem Brief an die Grünen nieder. Begeisterte Resonanz blieb, vorsichtig formuliert, aus. Es gab heftigen Widerstand gegen die „Frechen Frauen“ um Goehler, auch von Frauen aus den eigenen Reihen. Die grüne Regula Bott warf Goehler „unkritische Mystifikation von Weiblichkeit und unreflektierten Biologismus“ vor. „Weiblichkeit ist noch keine Gewähr für richtige Politik.“

      [..]

      Ist das Frauen-Experiment geglückt? „Es hat deshalb nicht geklappt, weil sich darin eigentlich nur die Zerstrittenheit der Partei gespiegelt hat“, sagt Thea Bock. Zu viele Männer im Hintergrund hätten die Frauen gesteuert. „Man muss das nicht noch einmal machen – aber es war auch kein Fehler.“

      http://www.abendblatt.de/hamburg/article108183405/GAL-Frauenliste-Als-die-Frauen-frech-wurden.html

      Na klar, wenn irgendwas bei Frauen nicht klappt, etwas von dem Männer ausgeschlossen sind, weil „Schon ein einziger männlicher Kandidat, so die Begründung, hätte die Idee zerstört.“, dann haben natürlich Männer die Schuld! Was auch sonst!!!!!!!

  16. Die Frage ist absoluter Unsinn, weil Frauen ja die Welt bereits seit Urzeiten regieren. Die Welt ist genau so wie sie ist, weil Frauen so sind wie sie sind und Männer sich den weiblichen Wünschen anpassen. Das führt zwar unter extremen Bedingungen immer wieder zu Chaos, das dann auch den Frauen selbst schadet, aber sie sind nun mal so programmiert. Die eigentlich spannende Frage wäre doch, wie wäre die Welt, wenn Männer sich nicht mehr durch Hypergamie dressieren lassen würden ?
    Eine Art mönchische Bruderschaften, die die verzweifelt um Beachtung Sex und Zuwendung bettelenden Frauen ab und zu mal gnädig ranlassen, brüderlich geteilt selbstverständlich ?
    Man sieht die Frage ist absurd. Und Männer kommen zwar etwas besser aber auch nicht sooo wesentlich mehr als Frauen aus ihrem Programm raus, so bleibt also eine alternative Lebensweise den wenigen dazu fähigen Menschen vorbehalten und somit ein kulturelles Rand- oder Nischenprodukt.

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