Selbermach Mittwoch 118 (21.06.2017)

Wem vor Hitze noch was einfällt: Der Selbermach-Mittwoch ist da!

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73 Gedanken zu “Selbermach Mittwoch 118 (21.06.2017)

    • Es hat keinen Wert, sich inhaltlich damit auseinanderzusetzen.

      In diesem Gutachten wird inzwischen sogar die Bereinigung des Gender Pay Gaps attackiert als statistische Trickserei, die Diskriminierungen verschleiert. Dass Frauen nur Unsinn studieren ist also nicht eine freie Entscheidung, sondern handfeste Diskriminierung oder so.

      Die sogenannte Bereinigung der Entgeltlücke ist ein Versuch einer rein statistischen Erklärung von Entgeltunterschieden.
      Die bereinigte Entgeltlücke misst den Abstand der durchschnittlichen Bruttostundenlöhne von Frauen und Männern, der verbleibt, wenn man den Einfluss persönlicher Merkmale herausrechnet, die das Niveau der Bruttostundenlöhne systematisch beeinflussen. Das Statistische Bundesamt verwendet für diese Bereinigung 15 lohnrelevante Merkmale, darunter das Ausbildungsniveau, die Berufserfahrung, das Dienstalter, die Berufsgruppe, den Beschäftigungsumfang, die Tarifbindung des Arbeitgebers, die Unternehmensgröße, den Einfluss der öffentlichen Hand auf die Unternehmensführung, den Wirtschaftszweig und die Art des Wohnorts (Ballungsraum oder nicht). Bezöge man Erwerbsunterbrechungen und andere erwerbsbiografische Merkmale ein, ließe sich ein noch größerer Anteil des Entgeltabstands zwischen Frauen und Männern „erklären“ (vgl. Boll 2015: 1089f.). Wenn allerdings behauptet wird, Diskriminierung könne allenfalls für die unerklärte „bereinigte“ Entgeltdifferenz verantwortlich sein, werden Statistik und Recht unzulässig miteinander vermengt. Denn ein statistischer Unterschied zwischen den Durchschnittsverdiensten der Geschlechter sagt nichts über das Ausmaß geschlechtsbezogener Diskriminierung im Einzelfall aus (siehe A.3.a). Außerdem und viel wichtiger: Die für die Bereinigung herangezogenen Merkmale reflektieren strukturelle Ungleichbehandlungen auf den Arbeitsmärkten und können sie deshalb weder rechtfertigen noch legitimieren (ebd.: 1090). Zum Teil weisen die zur Bereinigung verwendeten Merkmale sogar direkt auf Entgeltdiskriminierung hin. So wird ein geringeres Stundenentgelt von Teilzeitbeschäftigten oder von Personen mit Erwerbsunterbrechungen in der Regel gegen das Verbot der mittelbaren Diskriminierung verstoßen (§ 4 Abs. 1 Satz 2 TzBfG).

      Die Erklärungen des Gender Pay Gap durch strukturelle Merkmale machen also deutlich: Ungleiche Zugangs- und Realisierungschancen von Erwerbseinkommen für Frauen und Männer sind hartnäckig, widerständig, dauerhaft – und haben langfristige Konsequenzen. Daher sind Politik und Gesetzgeber gefordert, institutionalisierte Rahmenbedingungen und Anreize, die zur Entgeltungleichheit zwischen Frauen und Männern beitragen, zu verändern und Anreize anders zu setzen.

      • „Die für die Bereinigung herangezogenen Merkmale reflektieren strukturelle Ungleichbehandlungen auf den Arbeitsmärkten und können sie deshalb weder rechtfertigen noch legitimieren“

        Wie immer, wo du kein Argument hast, verweist du auf „Strukturen“, deren Existenz einfach mal so unterstellt wird.

    • Haha, das glaube ich sofort…

    • Diverse Unterlagen findet man hier:
      http://www.gleichstellungsbericht.de/

      Wenn ich nichts übersehe, dann gibt es kein Dokument, das „Gleichstellungsbericht“ heißt, sonder nur ein 196 Seiten dickes „Gutachten für den Zweiten Gleichstellungsbericht“. Dies hier:

      Erwerbs- und Sorgearbeit gemeinsam neu gestalten – Gutachten für den Zweiten Gleichstellungsbericht der Bundesregierung
      Sachverständigenkommission zum Zweiten Gleichstellungsbericht der Bundesregierung
      http://www.gleichstellungsbericht.de/gutachten2gleichstellungsbericht.pdf

      Ferner gibt es eine 96 Seiten dicke Stellungnahme der Bundesregierung zum Gutachten:

      Stellungnahme der Bundesregierung zum Gutachten der Sachver­ständigenkommission für den Zweiten Gleichstellungsbericht
      BMFSFJ
      Juni 2017
      https://www.bmfsfj.de/blob/116924/9b25bd1ea8079998274eadb97cc0e69d/zweiter-gleichstellungsbericht-stellungnahme-data.pdf

      • Nachdem ich etwas in der Stellungnahme der Bundesregierung geblättert habe, macht sich bei mir Fassungslosigkeit breit:

        S.4: Artikel 3 Absatz 2 und Absatz 3 Satz 1 des Grundgesetzes garantieren das Grundrecht der Gleichberechtigung von Männern und Frauen. Diese Gewährleistung enthält nicht nur eine objektive Wertentscheidung, sondern vermittelt auch ein subjektives Recht, soweit es um den Auftrag des Staates zur Angleichung der Lebensverhältnisse geht. ….

        Was bitte ist ein „subjektives Recht“? Daß Frauen, die sich subjektiv diskriminiert fühlen, daraus Rechte generieren können?

        … stellt Artikel 3 Absatz 2 des Grundgesetzes ein Gleichberechtigungsgebot auf und erstreckt dieses auch auf die gesellschaftliche Wirklichkeit. Die Sätze „Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin.“ wollen nicht nur Rechtsnormen beseitigen, die Vor- oder Nachteile an Geschlechtsmerkmale anknüpfen, sondern für die Zukunft Gleichberechtigung der Geschlechter durchsetzen. Sie zielen auf Angleichung der Lebensverhältnisse.

        An wen richtet sich denn dieses „Gleichberechtigungsgebot“ wohl? An den Staat, es verbietet ihm, Gesetze zu erlassen, die Frauen privilegieren.

        „… Gleichberechtigung der Geschlechter durchsetzen. Sie zielen auf Angleichung der Lebensverhältnisse.“

        Man beachte das Herumgeeiere um den Begriff Gleichberechtigung, der klammheimlich zu einer sozialen Gleichstellung transformiert wird. Die basiert wiederum auf willkürlich gebildeten statistischen Merkmalen von willkürlich gebildeten Kollektiven.

        „Bundesregierung ist der Auffassung, dass die Beseitigung struktureller Benachteiligungen eine wichtige Voraussetzung für die Erreichung des Ziels der Gleichstellung der Geschlechter ist. Gleichstellungspolitik sollte daher die Beseitigung struktureller Benachteiligungen zum Ziel haben.“

        Und zack, da haben wir wieder den guten alten Kampfbegriff „Strukturelle Benachteiligung vin Frauen“, ein Klassiker feministischer Desinformation. Diesmal von der Bundesregierung, dann muß das ja stimmen.

        • @mitm: wow, das ist schlicht unfassbar man darf, nein muss hier mittlerweile von großangelegter korruption sprechen … wahnsinn

    • @Mark
      Leider habe ich zur Zeit keine Zeit, aber ich habe mal kurz überflogen und seit der Diskussion um „Care“-Arbeit kann man sagen, es geht darum, den Sozialversicherungssystemen die Kosten für die „unbezahlte Sorgearbeit“ der Frauen aufzudrücken – ganz wichtig ist dazu festzustellen, es gäbe gender time gap usw. (dazu habe ich in den Kommentaren hier eigentlich eine Menge geschrieben, er existiert nicht).
      Die Kunst der feministischen Stapellüge eben.

      Das vor dem Hintergrund bspw. WEST-Frauen arbeiten Pi mal Daumen 13 Jahre weniger als als Ost-Frauen bis zum Bezug einer Rente, die dann natürlich geringer ausfällt (s. S. 137). Staun!
      Damit der Zusammenhang zwischen Jahren Erwerbsarbeit und Rentenbezug nicht gar so auffällig ist, gibt es feministisches Dschingderassabooom.
      Also irgendwie darüber hinwegzutäuschen, es müsse in Deutschland wenigstens zwei Patriarchate gegeben haben, wenn sich die gleiche Frau sehr unähnlich verhält, je nachdem, in welcher Region sie geboren worden ist.
      Aber beide *gleichermaßen* benachteiligt worden sind, z.B. eine Erwerbsarbeit aufzunehmen.
      Gehen Sie bitte weiter! Hier gibt es nichts zu sehen!

      Mit den Unisex-Tarifen für die Riester-Rente haben sie Männern schon das Fell über die Ohren gezogen, indem die Tarife (Unisex) gleich sind, die Lebenserwartung und damit Rentenbezugsdauer natürlich nicht.
      Kinderzuschläge für die Kindererziehung gibt es selbstverständlich nur für Frauen – wo kämen wir hin, wenn hier auf einmal die Gleichberechtigung ausbrechen würde?!

      Usw. usf. sie sind so erfolgreich, weil sie dem Staat Kosten vom Halse halten wollen, die bisher der Mann in einer Ehe getragen hat, bzw. dieses Modell der Ehe wiederum ist bis zum Abkotzen subventioniert worden. Wobei das „Ehegattensplitting“ nur Erdnüsse war gegenüber der Plünderung der Sozialkassen. Bsp: In einem umlagenfinanzierten Rentensystem gibt es natürlich keine Ansparung von Beiträgen, die zu vererben wären.
      Woher kommt dann die „Witwenrente“?
      Eine Frau, die in Sachen Krankenversicherung beim Mann „mitversichert“ ist, ist in Wahrheit bei allen anderen Krankenversicherten mitversichert.

      Der *Staatsfeminismus* macht sich ernsthafte Sorgen für und um diesen Staat. Dafür wird er bezahlt. Selbstverständlich auch dafür zu leugnen und zu verschleiern, wer den ganzen Laden bisher finanziert hat und weiterhin finanzieren wird. Schwer zu übersehen ist jedoch, dass das Modell „Ehe“, welches als Hebel gedient hat den Laden im Betrieb zu halten, seine hegemoniale Funktion schon lange verloren hat.

      Jetzt gilt es also, die Finanzierung anders zu gewährleisten, bzw. eine andere Begründung/Rechtfertigung für diese Finanzierung zu liefern.
      Und nun wird es ausgesprochen kreativ (s. Lüge).

      Gruß crumar

      • Mit den Unisex-Tarifen für die Riester-Rente haben sie Männern schon das Fell über die Ohren gezogen, indem die Tarife (Unisex) gleich sind, die Lebenserwartung und damit Rentenbezugsdauer natürlich nicht.
        Kinderzuschläge für die Kindererziehung gibt es selbstverständlich nur für Frauen – wo kämen wir hin, wenn hier auf einmal die Gleichberechtigung ausbrechen würde?!

        Das ist doch aus dem Buch „Themen über die Feministinnen niemals reden wollen“, oder?

        • @Matze

          Na logo.
          Die Formulierungen, wie „unabhängiger Zugang zu“ sollen das Problem verschleiern. Der Fokus wird sprachlich verschoben auf die „Abhängigkeit“ der Ehefrau von Mann.
          Der Witz aber ist, dieser Mann hat mit dem Problem nichts zu tun, weil er zu dessen Lösung nichts beiträgt. Im wahrsten Sinne des Wortes.
          Dass die Frau beim Mann „mitversichert“ ist, ist der Euphemismus dafür, sie ist bei *allen anderen* mitversichert, die ihre Beiträge subventionieren.
          Diese Tatsache würde auch bestehen bleiben, tauschten wir die Geschlechter.
          Die wahre Abhängigkeit besteht gegenüber allen anderen Zahlern von Krankenversicherungsbeiträgen.

          Also praktische Beispiele dafür, dass eine Gruppe objektiv privilegiert wird, indem sie Kosten externalisieren, dem Kollektiv aufbürden kann und ein feministisches Narrativ macht aus diesem objektiven Bonus eines Geschlechts eine Benachteiligung.
          Clever, diese Propaganda. Bis die Lügerei irgendwann auffliegt.

          Aus den Zuschlägen für Kindererziehung und zur Gestaltung der Riester-Rente kann man eine Sache politisch ableiten: Der dies eingefordert habende Feminismus geht gar nicht davon aus, dass Frauen sich ändern oder ändern wollen.
          Was politisch/feministisch betrieben wird ist eine finanzielle Kompensation für traditionell mit Frauen verbundene Tätigkeiten, die jedoch nur legitim ist, wenn Frauen sie *weiterhin* verrichten.

          Das kann man als „pragmatisch“ auffassen, nur steht das konträr zur empirischen Wirklichkeit, in der immer mehr Männer solche „Sorgearbeit“ verrichten und völlig diametral zu den erklärten „emanzipatorischen“ Zielen, Männer sollten sich daran *gleichberechtigt* beteiligen.
          Aus den genannten Beispielen ist abzuleiten, dieser Feminismus versteht sich als Sicherungsmechanismus für traditionell weibliche Pfründe – nicht weil er nicht glaubt, dass sich Männer nicht ändern könnten, sondern weil Frauen das nicht *wollen*.
          Das ist kein politischer „Spagat“ des Staatsfeminismus, sondern die offene Preisgabe emanzipatorischer Ziele.

          Das zweite – recht offen formulierte – Ziel ist, dem Staat die Kosten vom Leib zu halten, die vorher (vor allem über die Institution der Ehe) dem Mann, bzw. dem *Kollektiv aller Männer* aufgedrückt worden ist.
          „Altersarmut der Frau“ interessiert den Staats/feminismus bspw. nur insofern, als die materielle Sicherung der Frau nicht mehr zuverlässig einem Mann übertragen werden kann. Hier hätte dann der Staat einzuspringen und der hat mit dem Geld nun echt was besseres (!) vor.
          D.h. dafür wird der Staatsfeminismus gebraucht und dafür wird er bezahlt.

          Gruß crumar

      • Also irgendwie darüber hinwegzutäuschen, es müsse in Deutschland wenigstens zwei Patriarchate gegeben haben, wenn sich die gleiche Frau sehr unähnlich verhält, je nachdem, in welcher Region sie geboren worden ist.

        DAS wäre mal eine genauere Betrachtung wert.

    • Der neue Gleichstellungsbericht zeigt: Frauen sind nach wie vor stark benachteiligt.

      Also das haut mich jetzt echt aus den Socken! Frauen immer noch benachteiligt

  1. Der Lobbyreport 2017 ist da. Telepolis:

    „Das Herzstück des „Lobbyreport 2017″ ist die Erkenntnis, dass die sich die Lobbyarbeit enorm ausdifferenziert und weiterentwickelt hat und die Politik dem nicht Schritt hält. Oder, um dem eingespielten Räderwerk noch einen Zacken hinzufügen: Dass den politischen Vertretern der Wille dazu fehlt, der Lobby-Offensive etwas Entscheidendes entgegenzusetzen. Das mag abstrakt als weitere Phrase klingen, der Lobbyreport unterfüttert seine Diagnose und seine Kritikpunkte allerdings mit einer derartigen Fülle an konkreten Beispielen und Baustellen, dass es einem schwindlig werden könnte.“

    https://www.heise.de/tp/features/LobbyControl-Versagen-der-Grossen-Koalition-3751002.html

  2. Wenn ihr die schon hattet, einfach löschen:
    Vor einigen Tagen noch war Lucas Schoppe vom Männerblog „Man Tau“ restempört. Dass ich ihn und seines gleichen als „Pussies“ verhöhnt hatte.
    (Hier: https://man-tau.com/2017/05/25/nachgereichte-impressionen-vom-genderkongress-2017/ )
    Jetzt kommt Unterstützung, ausgerechnet von einer Frau, die die Einschätzung der Männer unter den Muslimen zusammenfasst zu: „Deutsche sind keine Männer!“
    http://www.achgut.com/artikel/zana_ramadani_3_die_weicheier_sind_keine_maenner
    Kulturschock?! Nicht für mich. Mir machten vor 1o Jahren schon meine mehrheitlich muslimischen Schüler klar, warum sie Deutsche Kollegen verachten: „Ihr habt keinen Stolz, keine Ehre!“
    Warum sollten Frauen, die genau das von einem Mann erwarten, anders agieren?
    Aber diese Pussies riskieren lieber Mobbing bis zu körperlicher Gewalt und Burn-out, anstatt ihre Haltung mal zu hinterfragen.
    Kein Mitleid.

    • Andererseits ist es gut, dass der rückgewandete, alte deutsche Macho-Mann ausstirbt und Frauen nun als gleichberechtigt und gleichgestellt gelten. Die Kerle hätten ja nicht gleich alle Höflichkeitsformen und jegliche Galanterie ablegen müssen, etwa einer Frau die Tür aufzuhalten oder schwere Kisten für sie zu schleppen, und gegen das eine oder andere Kompliment wäre auch nichts einzuwenden, nicht jedes schmeichelnde Wort ist gleich sexistisch.

      Der übliche Scheiß.

    • Da passt das jüngste Video einer Youtuberin namens Jassina, welches schon alleine wegen der Stimme hörenswert ist.
      Siehe auch meinen Beitrag zum Selbermachsamstag.
      Und einfach mal wieder das Sams lesen. 😉

    • @goldwaescher

      Nur mal interessehalber: Wo hast du gehöhnt?
      Deinen Link folgend ist da kein Kommentar von dir und demzufolge auch keine Empörung.
      Übrigens ist der (Mini-)Artikel von Zana Ramadani wirklich grottenschlecht und von daher auf achgut bestens aufgehoben.

      Gruß crumar

    • „Keine echten Männer“ ist lediglich die klassische Version der weiblichen Klage, dass Mann nicht 100 Prozent weibliche Launen und Bedürfnisse befriedigt.

    • Jetzt kommt Unterstützung, ausgerechnet von einer Frau, die die Einschätzung der Männer unter den Muslimen zusammenfasst zu: „Deutsche sind keine Männer!“

      Also ich markiere mein Revier regelmässig, sobald ich das Haus verlasse. Ich pisse an markante Stellen wie Hausecken, Bordsteine oder Baumstämme.

  3. Ich habe mir mal so meine Gedanken über die ewig einen Flunsch ziehende Frau und das Verhalten der devoten Männer gemacht:

    „Von flunschigen Frauen und devoten Männern

    Was ist los mit Männern und Frauen? Zickig, unzufrieden und klagend die eine Seite, devot, hilflos, schweigend dagegen der männliche Part. Gesellschaftliche Macht liegt – in der Tat – meist in den Händen von Männern. Sagen wir bei rund fünf Prozent. Die anderen 95 Prozent der Männer sind ebenso abhängig wie wir Frauen von dieser Macht.

    https://emannzer.wordpress.com/2017/06/20/flunsch-frauen-devot-maenner/

    • „Ich liebe dein Haar.“
      Ist das nicht kurz für: „Du musst Dich nicht fertig machen, es reicht wenn du deinen Hintern herhälst“?

  4. Sicher, Schwesta Ewa habe sie öfters geschlagen, aber nur, wenn ihr in Alltagssituationen mal wieder die Hutschnur geplatzt sei. Aber Gewalt, sagten die Zeuginnen, sei in dem Milieu nun mal an der Tagesordnung. Und auch den Opfern nicht fremd.

    Ach so, na dann ist es ja nicht so wild… sie ist ja auch eine Frau und alle wissen das Gewalt ein Männerproblem ist. Deswegen brauch auch niemand über die Gewalt unter Lesben reden, die nach bisexuellen Frauen gleich die nächst höchste Quote hat..

    Eine der Zeuginnen ist bereits wegen eines Gewaltdeliktes vorbestraft: Sie hatte einem Komplizen die Tür zur Wohnung eines Freiers geöffnet, den dieser dann mit einer Eisenstange windelweich geschlagen hatte. „Aber ich habe nicht mitgeschlagen, ich bin nur danebengestanden“, sagte die Frau vor Gericht.

    http://genderama.blogspot.de/2017/06/darum-werden-feministinnen-nervos-news.html

    „Aber ich habe nicht mitgeschlagen, ich bin nur danebengestanden.“ Hab ihn angeheizt, ein bißchen übertrieben um Zweifel und Hemmungen zu verringern. Hab ihm gezeigt wo der wohnt und dafür gesorgt das er überhaupt an ihn ran kommt… aber mich, die Frau, trifft doch keine Schuld!!! Das haben die Männer unter sich geregelt. Typisch Männer halt!

  5. Das gestrige Thema war Verhalten gegen „abtrünnige“ Feministinnen. Es wurde des längeren und breiteren durchgekaut, und zwar ziemlich verkopft. Warum eigentlich?

    Gibt es irgend eine Frau aus dem normalen Alltag, die sich vom Feminismus ernstlich vertreten fühlt? Ich glaube nicht.

    (Disclaimer, ich bin gegen den Feminismus nicht, weil ich mich als Mann „überfahren“ fühlen würde, sondern weil dieser ratzeputz bekloppt ist. Ich liebe die Frauen!)

    Also. Die Frauen haben geringes Einkommen (Friseusen, Erzieherinnen, Krankenschwestern, Kassiererinnen). Hier gäbe es durchaus etwas zu tun, etwa Zeitarbeit abschaffen oder Gewerkschaftsarbeit. Stattdessen kümmert sich der Feminismus um das andere Ende der Einkommensskala. Da wird der Hund in der Pfanne verrückt. Wer hat was davon?

    Generell werden die Frauen durchaus benachteiligt, allerdings nicht von den Männern, sondern von den Verhältnissen … und den Männern geht es keinen Deut besser.

    Aber versuch mal einer, den Emanzen eine konkrete Aussage zu entlocken: viel Spaß. Stattdessen weichen die aus ins Wolkige, diese hauptberuflichen Freiheitskämpferinnen.

  6. Gerade auf Genderama gelesen. Leserbrief: „Sehr geehrte Damen und Herren, ich darf Sie als Mitglied der SPD auffordern, den Vorwärts nicht länger als Vehikel eines postfaktischen Feminismus zu missbrauchen!“

    Der Briefschreiber sollte besser aif die „Autor*in“ (bzw. „Autor*innen“ auf anderen Seiten) achten: wer so prominent plaziert Gendersterne, a.k.a. Nationalflagge des Gender-Feminismus, plaziert, IST selber Teil desselben und kann nicht „als Vehikel eines postfaktischen Feminismus missbraucht werden“. Frau Korbiks Beitrag dürfte exakt die Meinung der Vorwärts-Redaktion wiedergeben.

    • Im Grunde ein dummer Test. Die Frauen dort würden auch ohne mit der Wimper zu zucken daneben stehen, während man ihre künstlichen, flauschigen Eier an die Wand nagelt. Die meisten Männer hätten wohl was dagegen wenn man das mit ihren Eiern macht.

      Aber es hilft ja anscheinend. Die Frauen sehen ein das es unkomfortable ist.

  7. Eine Genderforscherin der FES haut im SpOn Folgendes raus:

    „Cappuccino-Mütter sind eine Gefahr für die Gleichstellung“

    http://www.spiegel.de/lebenundlernen/job/barbara-stiegler-zum-gleichstellungsbericht-cappuccino-muetter-als-gefahr-a-1153435.html

    Sie meint:

    „Bestimmte Rollenkonstellationen wie die berühmten Cappuccino-Mütter sind schon eine Gefahr für die Gleichstellung. Sie machen dieselbe klassische Arbeitsteilung wie ihre Mütter, sagen aber, sie hätten sich das selbst ausgesucht. Das würde ich als Rollback bezeichnen, wenn Frauen dies als Selbstbestimmung definieren, anstatt auf die Strukturen zu gucken, die dazu führen.“

    Frauen sind die größten Feinde anderer Frauen…..

  8. A traditional Disney princess lies within every girls psyche.
    The Princess is Pure, young and beautiful.
    The Antagonist is Old, time ravaged witch

    In all of the older movies the villain was obsessed with becoming young again or hanging on to the most desired mantle. Who was no longer the fairest in the land? Who wanted to steal Ariel’s feminine voice? Maleficent wanted the pretty girl to die at 16 (when she was coming of age).

    All of these movies are telling young women how to stop becoming the decrepit wall ravaged hag; marry the prince. But not only that, the prince must save her. In essence, the witch is really what the princess could become and the prince must save her from herself.

    Today, movies like frozen, brave and the others you have listed get the princess save herself. The young women are told, „the prince will never come“. This will only seal her fate as the witch, angry at the young princesses as they get older, less desired and eventually die with their cats.

    Gerade auf RoK über den Kommentar gestolpert und dachte mir, schön beobachtet. Den Teil ich mal.
    http://disq.us/p/1jvz1ad
    Auch wenn ich ‚ i’ll make a man out of you ‚ immer lautstark mitsinge.

    • Diese Leute sind unmöglich…

  9. Wer schon immer wissen wollte was Gender ist:

    „Top Beitrag! Gut, dass jemand mal ein wissenschaftliches Video zu dem Thema macht -so ein komplexes Thema lässt sich nämlich nicht in 3 Minuten abhandeln 😉
    Die Anti-Feministen und Maskulisten ist das aber wohl zu kompliziert.“

  10. „Was hinter diesen Bildern aus einem tschechischen Kernkraftwerk steckt, ist absolut widerlich“
    http://www.huffingtonpost.de/2017/06/22/akw-temelin-tschechien-frauenfeindlich_n_17256154.html
    „Die Europäer rühmen sich gerne damit, bei der Gleichberechtigung von Männern und Frauen ja schon ach so weit zu sein. Immer mehr Unternehmen haben ein Gleichstellungsgesetz, in Österreich wurde die Bundeshymne geändert und manchmal schaffen es auch Frauen inzwischen in Führungspositionen.
    Auch der tschechische Atomkraftwerk-Betreiber ČEZ hat sich das Thema Gleichberechtigung zu Herzen genommen und einen Aufruf gestartet. Er möchte mehr Frauen in technische Berufe bringen und lässt Abiturientinnen um einen Praktikumsplatz im AKW Temelín wetteifern.
    Das Problem ist nur: Die Art und Weise, wie die jungen Mädchen zu dem Job kommen, könnte sexistischer, frauenfeindlicher und widerlicher nicht sein.“
    🙂

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