Selbermach Samstag 243 (17.06.2017)

Welche Themen interessieren euch, welche Studien fandet ihr besonders interessant in der Woche, welche Neuigkeiten gibt es, die interessant für eine Diskussion wären und was beschäftigt euch gerade?

Welche interessanten Artikel gibt es auf euren Blogs? (Schamlose Eigenwerbung ist gerne gesehen!)

Welche Artikel fandet ihr in anderen Blogs besonders lesenswert?

Welches Thema sollte noch im Blog diskutiert werden?

Für das Flüchtlingsthema gibt es andere Blogs

Ich erinnere auch noch mal an Alles Evolution auf Twitter und auf Facebook.

Es wäre nett, wenn ihr Artikel auf den sozialen Netzwerken verbreiten würdet.

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203 Gedanken zu “Selbermach Samstag 243 (17.06.2017)

  1. Der wichtigste Blogbeitrag der vergangenen Woche m.M.n., ich zitiere großzügig (und auch der Rest ist lesenswert) von https://huschkemau.de/2017/06/15/warum-ist-der-ausstieg-aus-der-prostitution-so-schwer/

    „Wer wie ich erlebt hat, wie leicht es ist, durch das soziale Netz in Deutschland zu fallen, der weiss, an wen er sich bzgl. Hilfe nicht mehr wenden muss. Bei mir war es so, dass das Jugendamt, als ich von Zuhause abgehauen bin, mir unterstellte, ich sei gar nicht wegen der Gewalt weggegangen, sondern weil ich „zu wenig Taschengeld“ bekommen hätte. Die Hilfe, die ich nur auf Grund der engagierten Mitarbeiterinnen einer Mädchenzuflucht bekam, endete viel zu früh: Mit der Volljährigkeit ist hier Ende Gelände. Dass das für eine massiv traumatisierte Erwachsene, die keinerlei Kontakt mehr zu ihrem Elternhaus hat und null Unterstützung erfährt und die zudem mittellos ist, eine schwerwiegende Situation ist, wurde nicht beachtet. Bei uns in der Mädchenzuflucht hatten wir ein Mädchen, das zu uns kam, weil sein Vater es immer und immer wieder vergewaltigte. Das Jugendamt setzte beide zu einem „Konfrontationsgespräch“ zusammen, um „darüber zu reden“. Der Vater gab alles zu, entschuldigte sich, und das Jugendamt meinte: „Siehste, er hat sich doch entschuldigt, er wird es nicht wieder tun, kannste doch wieder nach Hause gehen.“ Ich bin mir ziemlich sicher, dieses Mädchen wird sich nie wieder an eine offizielle Stelle wenden, wenn es Hilfe braucht. …

    Ich kenne Prostituierte, die wollen aus der Prostitution aussteigen, aber das Arbeitsamt verweigert ihnen die finanzielle Unterstützung und droht ihnen, wenn sie im Bordell kündigten, eine dreimonatige Sperre an, denn sie hätten doch einen Job. Andere versuchen auszusteigen, bekommen aber nicht den vollen Satz ALG2, weil ihnen das Amt unterstellt, sie arbeiteten heimlich weiter und hätten sicher Einkünfte – die sie, obwohl herbeiimaginiert, knallhart anrechnen. …

    Die Beratungsstellen, die in Deutschland Ausstiegshilfe offerieren, sind meist nicht auf Seiten der Prostituierten. Mimikry in München feiern ihren Geburtstag mit der Escortagenturbesitzerin Stephanie Klee und sind also betreiberfreundlich. Der Leiter des Gesundheitsamtes mitsamt Beratungsstelle in Dresden tritt auf Pro-Prostitutionsveranstaltungen als Redner auf und verherrlicht auf seiner Homepage Prostitution als tolle Chance für behinderte und andere Freier. Kassandra in Nürnberg behaupten, Gewalt in der Prostitution sei selten und man dürfe nicht von einer „Risikogruppe“ reden, da man die Prostituierten ansonsten stigmatisiere und sie Gewalt aussetze. Das, obwohl seit dem Prostitutionsgesetz 2002 allein in Deutschland über 70 Prostituierte ermordet worden sind. Die meisten Beratungsstellen sprechen von „Sexarbeit“, machen Einstiegs- statt Ausstiegsarbeit (wie Hydra in Berlin) und behaupten, das größte Problem der Prostituierten sei „das Stigma“, aber nicht die „Arbeit“. Ich kenne Frauen, die sich an solche Beratungsstellen gewendet haben mit der Bitte um Ausstiegshilfe, und denen gesagt wurde, der Job sei nicht das Problem, sondern sie, und sie sollten sich doch einfach innerhalb der Prostitution umorientieren: wäre Escort was für sie, oder SM? Oder andere Praktiken vielleicht? Wendet man sich an solche Beratungsstellen, bekommt man nicht nur keine Hilfe, sondern wird auch noch beschämt. …

    Überhaupt: das Trauma. Die meisten Prostituierten leiden an Posttraumatischer Belastungsstörung in der Qualität derer von Folteropfern. Sie leiden an Angststörungen, an fehlendem Selbstbewusstsein, an Zwängen – z.B. an Waschzwängen oder an der zwanghaften Wiederholung sinnloser Rituale, die vermeintlich Sicherheit schaffen sollen. …

    Therapiemöglichkeiten für ehemalige Prostituierte sind schwer zu finden. Einen Therapieplatz zu ergattern kostet sowieso Zeit und Nerven, hinzu kommt, dass viele TherapeutInnen nicht anerkennen, dass Prostitution Gewalt ist. …

    Keine, auch keine deutsche Prostituierte, die ich kenne, hätte zudem beim Versuch den Club zu wechseln oder ein Bordell zu verlassen KEINEN Stress bekommen. Ablösegeld ist usus, Einschüchterungen und Drohungen folgen. Eine deutsche Kollegin, die aus dem Bordell verschwinden wollte, hatte noch ein Jahr danach den Bordellbetreiber, der sie immer vergewaltigt hatte, an den Hacken. Er schlitzte ihre Autoreifen auf, stand plötzlich in ihrer Wohnung, bedrohte ihren Freund, klärte ihre Eltern darüber auf, als was sie ihr Geld verdient hatte. Er gab erst Ruhe, als er die Ablösesumme von 3.000 Euro bekommen hatte. (Diese Summe wird gern verklärt als „Schulden, die die Prostituierte gemacht hat“. Gemeint sind: Strafgelder fürs Zuspätkommen, für Zimmer, die nicht aufgeräumt sind, für abgelehnte Freier, „Ausfallgelder“, Mieten für das Zimmer das sie angemietet hatte und das sie zahlen musste auch wenn sie keine Freier gehabt hatte oder krank gewesen war usw.). Von den „Partnern“ der Prostituierten, die auch was davon haben, dass diese anschaffen gehen, fang ich jetzt gar nicht erst an. …

    Da habe ich jetzt immer noch nicht die ausländischen Prostituierten in die Betrachtung mit einbezogen, die kein deutsch sprechen, die aus ihren Herkunftsländern nur eine korrupte Polizei kennen (von der ich unsere hier aber auch nicht ganz freispreche…), die nicht einmal theoretisch Zugang zu den Sozialleistungen hier haben, die keine Krankenversicherung haben oder die Woche für Woche in eine andere Stadt und in ein anderes Bordell verschoben werden und nicht einmal wissen, wo sie überhaupt sind. …

    Der deutsche Staat stellt keine Hilfen. Er überlässt den Kommunen die komplette Finanzierung der Umsetzung des Prostituiertenschutzgesetzes und sorgt damit dafür, dass diese dafür sorgen dass Freier weiter reibungslos ihrem mehr oder weniger lustigen Treiben nachgehen können. Aus diesem lustigen Treiben schöpft er die Steuern ab und verdient sich damit dumm und dusslig.

    Da lässt sich halt schonmal die Frage stellen, ob der Staat überhaupt ein Interesse daran hat, zu verhindern, dass Frauen und junge Mädchen in der Prostitution landen oder Prostituierten beim Ausstieg zu helfen. Er KANN es ja gar nicht haben!“

    So schreibt jemand, der wirklich Ahnung hat.

    • Zum Putzen braucht’s doch keine Qualifikation?

      Ausbildungs-Bafög kann man auch beantragen – da muss man allerdings die kognitiven Leistung erbringen, Formulare auszufüllen.

    • So unglaublich das klingen mag, ich fand den Beitrag von Dir gut, und der ließ mich an ein oder zwei Dokumentation des ZDF zu dem Thema denken, die ein in meinen Augen durchaus differenziertes Bild zeichneten (und vermutlich daher nicht mehr in der Mediathek auftauchen).
      „Herr Eppert sucht den Pornostar“ konnte ich auf YT ausmachen, bin mir aber ziemlich sicher, es gab auch eine, die ich aber nicht finde, in der das Pascha unter die Lupe genommen wurde.
      Im Fokus war, wen wundert’s, eine ‚Dame‘ aus dem siebten Stock.

        • Der Beitrag hat genau einen guten Satz:

          „The main flaw in their strategy is that they don’t do the research beforehand: most girls who enter porn wash out within a year after spending all their earnings, thanks in part to unexpected expenses like medical care where infected cysts and boils grow on their labia.“

          Sowie einen – naja – interessanten Link, den ich aber kurz studieren muss noch (auch wenn ich echt skeptisch bin, was sagt Leszek dazu?) http://www.jewishquarterly.org/issuearchive/articled325.html?articleid=38

        • @Semikolon

          Ein guter Satz ist ja gar nicht so schlecht. 😉
          Interessant, in Bezug auf die amerikanische und wohl oft jüdische Pornoindustrie, ist was da weltweit gegenüber steht.
          Spanien war mal stark vertreten mit hochwertigen Pornos. (Private als ein bekanntes Label)
          Deutschland war und ist eine Größe, bestach aber schon immer mit ‚greifbareren‘ Darstellerinnen.
          Was der Trendwende im US Porn heute entspricht, mit dem Girl next door, welches früher gespielt wurde, und heute gecastet wird.
          Dazu kommt dann der Osteuropäische Porno.
          Und die deutsche und japanische Spezialität – SM und Fetisch Pornos – an die niemand auch nur im Ansatz heran kommt.
          Ob man sich bei dem Thema nun besser vorher die Antisemitismus Handschuhe anziehen muss? Keine Ahnung, das müsste man dann eben auch bei Comics oder Hollywood.
          In dem Kontext imho spannend, neben Leaks von Partnerbörsen, Pornhubs jährliche Statistiken.
          TL;DR – Examining 2016’s „Me Time“
          Das sind sehenswerte 11 Minuten dazu und weil unser Deer ja kein Feminist ist, natürlich auch mit Quellenangaben.
          Die Statistiken entkräften die Vermutungen, die auf ROK angeschnitten, werden nicht.
          Erhärtet wird aber ebenso wenig.
          Denn in Japan oder Deutschland, da gibt’s ja Ballbusting ganz ohne eine jüdische Pornoindustrie.
          Zumindest wäre mir nichts in der Richtung bekannt.
          Wobei, der Broder, war der nicht Sankt Pauli Nachrichten früher?^^
          Naja, daran kann man sich vermutlich selber paranoid machen.
          Ich persönlich fand den Film mit Julianne Moore und Mark Wahlberg toll.
          Boogie Nights.

        • Wen haben wir denn da so Alles in D., lasst uns mal zusammentragen…

          Ich eröffne mit:
          John Thompson, bürgerlich laut wikipedia Bacharach und das ist m.W.n. ein jüdischer Familienname.

        • @ Semikolon

          „(auch wenn ich echt skeptisch bin, was sagt Leszek dazu?)“

          Der Film „Hot Girls Wanted“ ist m.E. sehr gut.
          Falls du ihn noch nicht kennst, würde ich dir empfehlen ihn bei Gelegenheit mal zu gucken.

          Aber bitte nicht vergessen:

          The Porn Industry Exploits Men Too

          https://archives.sfweekly.com/exhibitionist/2012/02/01/consider-this-the-porn-industry-exploits-men-too

          Zeitgemäße Pornographiekritik sollte integral-antisexistisch, kapitalismuskritisch und klassenkämpferisch sein und darum bemüht sein die Ausbeutung weiblicher, männlicher und transsexueller Darsteller zu bekämpfen.

          Klassisch-radikalfeministische Pornographiekritik ist für ein solches Anliegen unzureichend, konservative Pornographiekritik auch (auch wenn ich Teilwahrheiten bei beiden natürlich berücksichtige).

          Und was den verlinkten Text angeht: Macht auf mich den Eindruck eines antisemitischen Artikels.

        • „Zeitgemäße Pornographiekritik sollte integral-antisexistisch, kapitalismuskritisch und klassenkämpferisch sein und darum bemüht sein die Ausbeutung weiblicher, männlicher und transsexueller Darsteller zu bekämpfen“

          Der Kapitalismus ist alternativlos. Gibt kein funktionierendes andres System, welches ihn ersetzen kann. Insofern ist dein Vorschlag dass nicht sehr praktikabel.
          Eher interessant fand ich die Naivität der Frauen/Mädchen.

        • „Zeitgemäße Pornographiekritik sollte integral-antisexistisch, …“

          Da hat einer den Sinn von Pornos nicht verstanden. 🙂

          “ kapitalismuskritisch und klassenkämpferisch sein“

          Pornomarxismus, quasi?

          “ … die Ausbeutung weiblicher, männlicher und transsexueller Darsteller zu bekämpfen.“

          Die dann zur Ausbeutung der Zuschauer wird. Nämlich zur politischen Lehrstunde und Erziehung zu was immer die Linken Pornowächter für richtig halten .

        • @Semikolon Damn – Treffer versenkt …
          @Leszek Ja, den Eindruck kann man teilen. Muss man aber nicht, stattdessen besser genau das machen was Dir da auch aufgefallen ist, die verlinkte Doku schauen.

          Schade, dass ich die Pascha Doku nicht mehr finden konnte. Etage 7 ist die mit den Trannies.
          Da ich selber schon die 5 € Eintritt zum durchlaufen unverschämt fand, kann ich nur sagen der Elendspuff gegenüber ist schon nicht schön. Dafür kann man da umsonst durchlaufen und ist die Latte schnell los.

        • „Der Film „Hot Girls Wanted“ ist m.E. sehr gut.
          Falls du ihn noch nicht kennst, würde ich dir empfehlen ihn bei Gelegenheit mal zu gucken.“

          Brauch ich nicht sehen (genausowenig wie Boogie Nights).

          „Aber bitte nicht vergessen:

          The Porn Industry Exploits Men Too“

          Weil sie einen großen Schwanz bräuchten um ein „Star“ werden zu können und sich zudem nicht „gesellschaftlich-akzeptiert“ (wer sagt das?) mit Männern auch vor der Kamera vergnügen könnten wie sie lustig sind, sondern besser (wenn dann) nur privat? Ja, das sind doch mal echte Probleme…

          „Zeitgemäße Pornographiekritik sollte integral-antisexistisch, kapitalismuskritisch und klassenkämpferisch sein und darum bemüht sein die Ausbeutung weiblicher, männlicher und transsexueller Darsteller zu bekämpfen.“

          Alle Bemühungen müssen darauf abzielen, Verbreitung und Konsum einzudämmen.
          So die PUA/MGTOW/Masku-Szene einen Beitrag dazu leisten will und kann: wunderbar.

          Welche verschiedenen Ansätze siehst Du da?

          „Klassisch-radikalfeministische Pornographiekritik ist für ein solches Anliegen unzureichend, konservative Pornographiekritik auch (auch wenn ich Teilwahrheiten bei beiden natürlich berücksichtige).“

          Ich verweise an der Stelle nochens auf manndat:

          „in der Regel werden Frauen nicht dazu gezwungen, sich als Objekte sexueller Begierde herzugeben, sondern wählen diese Form, ihren Lebensunterhalt zu verdienen, freiwillig. Einen Aspekt, den die „Spinbusters“ aus den USA auf ihrer Internetseite ansprechen: „Mädchen und Frauen werden dafür belohnt, ihren Körper (sowie die Sexualität im Allgemeinen) zu verwerten, zu verkaufen und damit in der gesamten westlichen Zivilisation eine erhebliche Kontrolle über Männer zu erlangen. Erstaunlicherweise sehen die Feministinnen in diesem unmoralischen Transfer von Geld und Macht eine Ausbeutung von Frauen durch Männer. Wenn Männer Frauen bezahlen, um sie zu berühren, Sex mit ihnen zu haben oder ihnen beim Ausziehen zuzusehen, wird ihnen eingeredet, sie unterdrückten die Frauen, derweil sich ‚Sex-Arbeiterinnen‘ bereits mit 23 zur Ruhe setzen könnten.““

          https://manndat.de/fakten-und-faltblaetter/sexualitaet/feminismus-und-sexualitaet.html

          Was könntest Du zu diesem Verein bezüglich der Thematik noch ergänzen? Oder möchtest Du vielleicht die Gelegenheit jetzt nutzen Dich von ihnen zu distanzieren?

        • Semikolon, wer Fürsprecher wie dich hat, der braucht echt kein Patriarchat zum bekämpfen …

        • Man sieht von Männern in Pornofilmen – ausser bei einer Handvoll von auserwählten Super-Alphas – selten die Fresse. Nicht, weil sie nicht vorzeigbar wäre, sondern weil das, was am Schwanz dranhängt, total egal ist.

        • Aus Sicht der „Darsteller“ ist das eine der möglichen Schutzmaßnahmen, aus Sicht der männlichen Pornokonsumenten erhöht das die Identifikationsmöglichkeit.

          Und Du möchtest das jetzt als Diskriminierung verstanden wissen?
          Nichts ist unmöglich^^

        • Brauchbarer Kommentar von Roosh
          http://www.returnofkings.com/123111/the-documentary-hot-girls-wanted-shows-the-destructiveness-of-porn

          „With no constraints on female behavior and choice, it’s not hard to see why there is an endless line of cute girls choosing the “magic bullet” of porn instead of working on their wife skills to satisfy a man who doesn’t look like Ryan Gosling. The main flaw in their strategy is that they don’t do the research beforehand: most girls who enter porn wash out within a year after spending all their earnings, thanks in part to unexpected expenses like medical care where infected cysts and boils grow on their labia. Let’s just say that they don’t go into the endeavor with a business plan, and the documentary shows how idealistic they are with yells of “Whooo… I’m so glad I’m here to party away from my parents!!”“

        • Warum das victim blaming? Kann mir das mal einer erklären?

          Der amerikanische Gesetzgeber hält doch a) Alkoholkonsum erst ab dem 21. Geburtstag für akzeptabel und b) Prostitution für überhaupt gar nicht. Hat aber gleichzeitig kein Problem damit, wenn „Frauen“, die jünger sind als 21, an Sets, wo sie meist nicht bloß mit Alkohol, sondern noch zusätzlich mit illegalen Drogen abgefüllt werden (die legalen, die sie darüber hinaus noch benötigen nach einiger Zeit „im business“ – Psychopharmaka und Schmerzmittel i.A. – müssen sie sich selbst beschaffen) gegen Bezahlung Sex vor der Kamera haben.

          In Deutschland durftest Du bis vor 9 Jahren übrigens als Jugendliche (14-18) noch legal Pornos drehen (aber so ich mich nicht täusche nicht auch legal welche konsumieren). Und in Japan war selbst Kinderpornographie (mit bis-14jährigen) noch völlig legal bis zum Jahre 1999.

          Den Mentalitätswandel wage ich da dem „sexfeindlichen“ (Radikal-)Feminismus zuzuschreiben.
          Ich mein: wem denn auch sonst?

        • „The Porn Industry Exploits Men Too“

          Yo, aber nur gemäß der linken Prämisse, dass jegliche Tätigkeit außerhalb des durch Bafög finanzierten Studiums von Foucault oder Adorno, Ausbeutung sei.
          Und Überraschung: Niemand muss bei Pornos mitmachen.

        • „Der Kapitalismus ist alternativlos.“

          Prostitution und Pornografie sorgen in einem freien Markt dafür, dass Männer nicht Wucherpreise für Sex bezahlen müssen.
          Deshalb auch der beständige Druck diverser Frauen (meist älter, meist nicht sonderlich attraktiv) den freien Markt der Sexualität zu regulieren.

        • „Deshalb auch der beständige Druck diverser Frauen (meist älter, meist nicht sonderlich attraktiv) den freien Markt der Sexualität zu regulieren.“

          ;: „Alle Bemühungen müssen darauf abzielen, Verbreitung und Konsum einzudämmen.“

        • Da fehlte die Herstellung? Ja gut, hast Recht.
          Aber selbst, wenn überhaupt kein Material mehr hergestellt würde, wäre immernoch zuviel davon im Umlauf. Wenn die Gesetzgeber ihre bestehenden Urheber- und Persönlichkeitsrechte geltend machen würden, bliebe wohl wenig übrig, und das wär ja schonmal was.

          Im Nebeneffekt würd das auch Jungs aus ihrer Bildungsmisere helfen, bin ich überzeugt.
          Gleiches gilt für die Beschränkung anderer Medien (Ballerspiele) m.A.n. auch.

        • @ Semikolon

          „Brauch ich nicht sehen (genausowenig wie Boogie Nights).“

          Der Vorteil ist m.E. u.a., dass eine Dokumentation wie „Hot Girls Wanted“ fundiertes Insiderwissen zum Thema anhand konkreter Beispiele vermittelt. Es ist m.E. manchmal sinnvoll nicht nur allgemeine (abstrakte) Informationen über ein Thema zu haben – wiewohl auch dies sehr wichtig ist – sondern auch ein Thema mittels konkreter Beispiele zu verstehen.

          Und „Hot Girls Wanted“ ist des Weiteren sicherlich eine verlässlichere Quelle zum Thema als z.B. irgendwelche Artikel in der Emma, deren journalistische Sorgfalt und Qualität ja bekanntlich nicht immer allzu groß ausfallen und deren tendenziöse Perspektive oft wenig objektiv ist.

          „Weil sie einen großen Schwanz bräuchten um ein „Star“ werden zu können und sich zudem nicht „gesellschaftlich-akzeptiert“ (wer sagt das?) mit Männern auch vor der Kamera vergnügen könnten wie sie lustig sind, sondern besser (wenn dann) nur privat?“

          Weil sie meistens schlecht bezahlt werden; weil sie sich oft, wie die weiblichen Darsteller auch, dehumanisierenden Darstellungsweisen aussetzen müssen; weil es unter ihnen, ähnlich wie bei den weiblichen Darstellern, sehr wahrscheinlich einen erhöhten Anteil von Personen gibt, die aufgrund von Naivität, Uninformiertheit, zu geringen intellektuellen Fähigkeiten, entwicklungspsychologischen Defiziten oder seelischen Störungen in die Branche geraten, ohne die potentiellen Risiken und negativen Konsequenzen vorher realistisch abzuschätzen und weil ihr Ruf im normalen Leben, ähnlich wie bei den weiblichen Darstellern, dadurch in einer Weise beeinträchtigt werden kann, die sich im normalen und späteren Leben nachteilig auswirken kann.

          „(wer sagt das?)“

          Jenna Jameson hatte sich z.B. (meiner Erinnerung nach) in ihrer Autobiographie an einer Stelle sehr deutlich auch zu den Nachteilen männlicher Darsteller geäußert. Habe das Buch aber gerade nicht vorliegen, müsste die Stelle bei Gelegenheit suchen. (Falls es nicht Jenna Jameson gewesen war, war es eine andere bekannte Darstellerin gewesen.)

          „Welche verschiedenen Ansätze siehst Du da?“

          Hatte ich dir in der Vergangenheit ja schon erklärt. Werde ich jetzt an dieser Stelle aber nicht wiederholen, (zumal meine Ansichten dazu unseren Blog-Liberalen ja meist wenig gefallen).
          Klar ist aber – trotz aller Unterschiede meiner libertär-sozialistischen und integral-antisexistischen Form von Pornographiekritik zu radikalfeministischen oder konservativen Formen von Pornographiekritik: ohne Zwangsmaßnahmen und verbindliche rechtliche Regelungen können weder die Ausbeutungsverhältnisse in der Pornographiebrache wirksam bekämpft werden, noch sonstige potentiell schädliche gesellschaftliche Wirkungen dehumanisierender Formen von Pornographie eingedämmt werden.

          Ich bin dann „sex-positiver“ Maskulist, wenn es um die sexuelle Freiheit in persönlicher Hinsicht geht, aber was berufliche Kontexte, also Sexarbeit angeht, bin ich nicht zwangsläufig „sex-positiv“ – das sind andere Kontexte als der persönliche und dort hat für mich die Bekämpfung von Ausbeutung Vorrang, in geschlechtsübergreifender Perspektive natürlich.

          „Was könntest Du zu diesem Verein bezüglich der Thematik noch ergänzen?“

          Ich lehne die klassisch-radikalfeministische Perspektive der Frauenunterdrückung ebenfalls ab, vertrete bei diesem Thema aber ansonsten eine andere Sichtweise als in der zitierten Textpassage: die Verbesserung der Arbeitsbedingungen von Sexarbeitern jederlei Geschlechts (Frauen, Männer, Transsexuelle) steht bei mir im Vordergrund.

          „Oder möchtest Du vielleicht die Gelegenheit jetzt nutzen Dich von ihnen zu distanzieren?“

          Nein, wenn ich mich wegen jeglichen Meinungsunterschieden bei einem Thema stets von einer Organisation distanzieren müsste, müsste ich mich von jeder Organisation distanzieren, denn 100 %-ige Zustimmung zu allem und bei jedem Thema bzw. zu jedem Text, den irgendein Autor, der bei einer Organisation Mitglied ist, verfasst hat und der dann auf einer Homepage erscheint, ist natürlich niemals und nirgendwo möglich.

        • „Weil sie meistens schlecht bezahlt werden;“

          Bei den deutschen John Thompson-Produktionen z.B. kriegt jeder (anonym-bleibende!) Spritzer und/oder Pisser – mmh, wieviel wars genau? ich glaube: – 20 Euro pro einzelnem „shoot“, jede Frau dagegen min. 1000 Euro pro Drehtag.

          Klar könnte ein Masku nun versucht sein zu sagen „oh wie unfair für die Männer“, aber diese gehen mit ihrer Teilnahme nicht bloß keinerlei Risiken ein, sondern sie machen es halt schlicht deshalb, weil es ihnen Spaß macht und sie auf diese Art womöglich sogar ein paar Hunderter sparen können, die sie anderenfalls für so ein „Erlebnis“ auf den Tisch legen müssten.

          „weil sie sich oft, wie die weiblichen Darsteller auch, dehumanisierenden Darstellungsweisen aussetzen müssen“

          Gib mal ein Beispiel für das was Du meinst.

          Das Einzige was mir da einfiele (aus der Ami-Szene), was auch nur entfernt in diese Richtung interpretierbar wäre, wären Potenzmittel direkt in den Schwanz gespritzt. Das ist wo es passiert sicher unangenehm und verabscheuenswert, allerdings ist m.E.n. die Verbreitung dessen als völlig unklar anzusehen.

    • Das Arbeitsamt droht mit Sperre, wenn die Frauen im Bordell „kündigen“? Welches Bordell beschäftigt Prostituierte? Soweit ich weiß sind die doch alle „selbstständig“, damit die Behörden keinen Zugriff haben…

        • Findest Du es jetzt gut oder schlecht, dass Prostituierte schon mit deutscher Staatsangehörigkeit derlei Ausstiegshürden vorfinden?

          Falls Dich das empört und Du das als fortgesetztes Verbrechen gegen die Menschlichkeit anprangern wolltest, ist das jedenfalls nur schwerlichst rauszulesen aus diesem Statement.

        • Welche Ausstiegshürden denn?
          Natürlich können sie wie jeder selbständige hartzIV beantragen und müssen sich dann für einen neuen Beruf qualifizieren.
          Bei Bedrohungen müssen sie sich wie jeder andere an die Polizei wenden. Ob da das Verhalten der Zuhälter typisch ist oder ein Einzelfall wäre natürlich interessant. Dazu kann ich wenig sagen.
          Das wäre aber schlicht ein Fall von Kriminalität und ist mit Gesetzen nicht einzufangen

        • Ämter, Beratungsstellen wie auch unkritische Therapeuten wurden als Hindernisse zum Ausstieg benannt. Wir sind zu einer Gesellschaft geworden, die sich die Förderung der Prostitution auf die Fahnen geschrieben hat, wäre das anders, würde es so laufen, dass die Beratungsstellen tatsächliche Ausstiegshilfen anbieten könnten sowie auf spezialisierte Therapeutinnen verwiesen, die rasch die (häufigen) PTBS diagnostizierten, was wiederum den Betroffenen dabei helfen müsste von der Arbeitsagentur zwar als Leistungsempfängerinnen voll anerkannt zu werden, darüber hinaus aber erstmal in Ruhe gelassen zu werden, bis sie dann wieder halbwegs auskuriert wären (was m.M.n. über den Daumen gepeilt min. doppelt so lange dauern dürfte wie die Zeitspanne, die sie im System Prostitution verbrachten).

        • „Dann organisiere das doch. Rede mal mit tatsächlichen prostituierten und verschaffe ihnen Möglichkeiten zum Ausstieg. Tue dich mit anderen Frauen zusammen.“

          Nach ;s Meinung ist das etwas das Männerrechtler tun sollten, um bloß nicht irgendwelche der Probleme zu lösen die sie selber haben. Wahrscheinlich kommentiert sie genau deswegen als radikale, sexfeindliche, männerhassende Feministin auf einem Masku-PU-Evo-Blog und nicht auf einem Blog von irgendeiner Nur-Frauenhilfsorganisation. Man hat es ja vor kurzem hier gleich mehrmals gesehen wo sie bei Postings zu Problemen die hauptsächlich Männer betreffen ellenlange Kommentare geschrieben hat warum diese Männer keine Hilfe verdient haben.
          Auch wenn sie eine Schieflage zwischen Männern und Frauen zu ungunsten von Frauen zu sehen denkt, sehen ihre Lösungen so aus das man die Situation von Männer verschlechtert, um sich der von Frauen anzugleichen, anstatt die Situation der Frauen zu verbessern.

        • „„Dann organisiere das doch. Rede mal mit tatsächlichen prostituierten und verschaffe ihnen Möglichkeiten zum Ausstieg. Tue dich mit anderen Frauen zusammen.“

          Nach ;s Meinung ist das etwas das Männerrechtler tun sollten, um bloß nicht irgendwelche der Probleme zu lösen die sie selber haben.“

          Jemand wie Hoffmanns Arne, der waaahnsinnig gern Prostitution von Jungen und Männern problematisiert, darf das ja tun, anscheinend auch ohne das irgendjemand von ihm persönliches Engagement und konkrete Lösungen erwartete.

          (Lobend erwähnen möchte ich aber noch, dass er in der Vergangenheit m.E.n. mal Solwodi finanziell unterstützte aus den Erlösen einer seiner SM-Buchveröffentlichungen (?). Das war aber wohl ne einmalige Sache, die sich wahrscheinlich nicht nochmal wiederholen würde)

        • Es gibt schon i.d.R. viele Hilfsangebote für Frauen?
          Gibt es vergleichbare Hilfsangebote für Männer? Deswegen macht Hoffmann darauf aufmerksam.

          Du bist hier auf einen Masku-Block und erwartest das man sich erstmal um Frauen kümmert, während du oben wie eine vorblidliche Feministin jedem Mann in dem Gewerbe seine Probleme wegredest.

          Du merkst es nicht, oder?

        • Was auch unter „Hilfsangebot“ firmiert sind ja bspw. Streetworker, die am Straßenstrich kostenlos Kondome verteilen und sich als Gesprächspartner anbieten.

          Davon „profitieren“ nicht allein weibliche Prostituierte, das müsste den Schwulenstrich (unter dem Label der staatlich-geförderten HIV-Prävention) eigentlich genauso erreichen.

          Ist das aber nun wirkliche Hilfe? Ich würde das Bezweifeln.
          Die haben für mein Empfinden mehr so eine Position inne wie ein Militärpfarrer.

      • Als Beamter reagiere ich allergisch auf verallgemeinernde Aussagen a la „die Behörden tun nichts“.
        Wenn eine Frau erzählt, wie schlimm das Leben als Prostituierte ist, geht mein Herz auf. Wenn darin aber eine Geschichte vorkommt, die so nicht geschehen sein kann und einen Angriff auf „meine Leute“ darstellt, dann geht es sofort wieder zu…

        • „Wenn darin aber eine Geschichte vorkommt, die so nicht geschehen sein kann“

          Auch Du beziehst Dich hierbei auf die Geschichte mit dem vergewaltigenden Vater, nehme ich an?

          Ich hab Mehreres in diese Richtung erzählt bekommen/gelesen, es sind eben bei Weitem nicht nur die Mütter groß im Verdrängen (aktuellste Meldung: http://www.fr.de/latestnews/bericht-viele-muetter-duldeten-kindesmissbrauch-in-familien-a-1296303) – auch wenn ihnen das ganz besonders angelastet wird, natürlich.

          Vor ein paar Jahren verwies mich jemand hier mal auf irgendein Schriftstück in dem es hieß, dass bei im Rahmen einer Scheidung geäußerten Missbrauchsvorwürfen i.d.R. von der Richterbank gleich abgewunken würde. Sollte man auch nicht für möglich halten – scheint aber (nicht selten) zu passieren.

        • Nein.
          Ich beziehe mich auf die Geschichte, dass die Prostituierten im Bordell nicht kündigen konnten, da das Arbeitsamt dann mit einer dreimonatigen Zahlungssperre gedroht hat. Ich habe weiter oben schon angeführt, dass es wohl kaum einen Bordellbetreiber gibt, der Prostituierte als Angestellte einstellt. Denn dann hätten die Behörden (Zoll, Arbeitsschutz, u.a.) einfachen Zugriff auf Unterlagen, Geschäftsräume, usw.
          Einen Vater, der immer wieder seine Tochter vergewaltigt, ja, dass glaube ich sofort, dass es das gibt; nicht nur in Österreich.

        • Also Du glaubst schon, dass das Jugendamt über ihm zu Ohren gekommene mehrfache Inzest-Vergewaltigungen salopp hinweggehen würde – ebenso wie die Familienrichter über Missbrauchsvorwürfe -, doch die Beschäftigten des Arbeitsamtes sind bei Dir über jeden Zweifel erhaben, sprich bei ihnen kannst Du Dir aber mal so gar nicht vorstellen, dass sie kreative Ansätze erproben würden um Leute aus ihren Arbeitslosenstatistiken raushalten zu können? Ist da denn das Personalauswahlverfahren strenger, wird die persönliche Eignung eines Kandidaten stärker geprüft, etc.? Unwahrscheinlich.

        • Nein. Nein. Nein.
          Ich glaube, dass es vorkommt, dass junge Frauen/ Mädchen von ihren (Stief-)Vätern wiederholt vergewaltigt (im Sinne des StGB) werden.
          Die in deinem Link vorkommende Geschichte ist in dieser Form (für mich) unplausibel. Natürlich kommen auch auf Seiten der Behörden mitunter schreckliche Fehler vor.
          Weiter unten wird zu Recht erwähnt, dass eine Vergewaltigung eine Straftat ist. Dafür ist die Staatsanwaltschaft zuständig. Es kann natürlich sein, dass das Jugendamt da grob gepatzt hat.
          Ich persönlich kann mir das übrigens nicht vorstellen.

        • Zum Thema Arbeitsamt (bzw. Agentur für Arbeit oder Jobcenter):
          Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass die auch gerne Fehler machen und einen schikanieren können, denn ich war selbst ein paar Jahre arbeitslos und habe mal Hartz IV beantragt (bevor ich Beamter wurde). Ja, auch ich fiel damals nicht in die Statistik, weil ich in sinnlose Maßnahmen gesteckt wurde…
          Die erste Frage, die eigentlich jedem dort gestellt wird ist: bist du abhängig beschäftigt und wenn ja, wie lange schon?
          Da es immer um Geld geht, ist es doch die einfachste Aufgabe, zu wissen dass Selbstständige kein ALG I bekommen. Punkt.

        • „Es kann natürlich sein, dass das Jugendamt da grob gepatzt hat.
          Ich persönlich kann mir das übrigens nicht vorstellen.“

          Ich kannte (privat) mal ein Mädchen, das sich nicht mehr in ihre (Haupt-)Schule traute (und also keinerlei Schulabschluss vorweisen kann m.W.n. – blöd ist sie aber nicht!) nachdem ihr (ihren Angaben zufolge sie „missbraucht“-habender) Vater ihr auf dem Schulgelände aufgelauert hatte und ihr unter Beschimpfungen und Drohungen eine Knarre an den Kopf hielt (ihr Klassenlehrer sah es und rief die Polizei).

          Auch so ein geschundenes Mädchen, von klein an wurde sie rumgeschubst: von der Mutter zum Vater und wieder zurück, dann zur Tante, dann zur Oma und wieder zurück. Bei der Oma wär sie gern geblieben, da gings ihr richtig gut, äußerte die damals schon Teenagerin ihrem sie „eng betreuendem“ Jugendamtsmitarbeiter gegenüber. Hat nicht interessiert. Und das hat sie denen wirklich auch übel genommen!

          Mit 15 oder 16 ist sie dann – eher illegal – zu ihrem damaligen Freund ins Obdachlosenheim gezogen, mit 18 bekam sie ihr 1. Kind (der Kindsvater konnte zur Geburt nicht anwesend sein, da eingeknastet), kurz vorm 2. verlor sich unser Kontakt völlig, da schien sie aber gut untergekommen in nem spezialisierten Mutter-Kind-Wohnblock…

          Wenn Du aktenkundig einer „Problemfamilie“ angehörst (ihr Bruder ist schwerbehindert und lebte eh immer im Heim), behandelt Dich der Staatsapparat wahrscheinlich schon noch irgendwie anders als wenn nicht, glaub mal.

    • “ Das Jugendamt setzte beide zu einem „Konfrontationsgespräch“ zusammen, um „darüber zu reden“. “
      Das halte ich für sehr unwahrscheinlich. Auch Leute beim Jugendamt sollten wissen, dass Vergewaltigung in Deutschland eine Straftat ist. Wenn es die Tochter ist kommt sogar noch ein weiteres Delikt in Tateinheit hinzu, allerdings weiß ich nicht wie es da mit den Konkurrenzen ist. Lange Rede, kurzer Sinn. Mit einer Entschuldigung, ist es hier nicht getan. Könnte sogar Strafvereitelung im Amt sein.

    • Warum ist der Ausstieg aus der Prostitution so schwer?

      Weil die Frauen nichts anderes können, möglicherweise?
      Immerhin haben Frauen die Möglichkeit, durch Sex, oder die Aussicht auf Sex, Geld zu machen. Bei Männern ist das weitaus schwieriger.

    • Bye the way: Wir wissen doch alle, was die weibliche Intention beim Kampf gegen Prostitution und Pornografie ist.

      Da jede Frau sich bereits einmal prostituiert hat (sie nennt das dann „Date“ oder „Valentinstag“ oder „eine Lady sein“) dient dieser Furor nur dazu, den Marktpreis der eigenen Sexualität zu erhöhen. Anders gesagt: Die Schlampen geben sich zu billig weg, während der Höchstpreis für eine „anständige Frau“ in der Ehe liegt.

    • Hochinteressanter Text, tieftraurige Thematik. Einzelne Aspekte sind aus weiblicher Perspektive etwas verzerrt (z.B. gehen die wenigsten Männer locker mit ihren Puff-Besuchen um, obwohl fast jeder Mann Pay-Sex Erfahrung hat leugnen die meisten das sogar virtuell und haben panische Angst, dass das jemand herauskriegt).
      In einer idealen Welt würde es keinen Pay-Sex geben, in einer realen ist es das älteste Gewerbe der Welt und selbst Affen zeigen ähnliches Verhalten.

      Mann ist hier ziemlich hilflos, wenn einem kein kostenloses Angebot zur Verfügung steht und man trotzdem gewisse Restmoral in Anspruch nimmt. Mann kann versuchen offensichtlich menschenunwürdige Bordelle zu meiden. Mann kann versuchen (vermeintlich?) hochpreisige/“offizielle“ Angebote zu nutzen – wo mann dann von deutlich unattraktiveren (oder teils auch wirklich unattraktiven) Damen hochnäsig behandelt wird. Die einzig moralische Alternative ist die rechte Hand. Aus männlicher Perspektive verständlich, dass da mancher lieber den Ahnungslosen spielt. Nicht verhehlen möchte ich aber, dass es vielen Männern wohl scheißegal ist.

      • „obwohl fast jeder Mann Pay-Sex Erfahrung hat“

        Seriöse Forschung spricht von 16 % der Männer, maximalst jeder Fünfte (im Schnitt).
        Zum Glück sind Freier-Personen also eine Minderheit, die meinetwegen gern in nur einer Generation aussterben dürfte.

        „selbst Affen zeigen ähnliches Verhalten“

        Nein. Ein Obstgeschenk ist nicht vergleichbar mit gewerbsmäßiger Prostitution.

        Aber wo Du die Affen bemühst um für die (mit auch) kränksten Exemplare Deines Geschlecht eine Lanze zu brechen möchte ich noch hinweisen auf:

        • Was Professor Prum dabei tunlichts nicht beanwortet ist die Frage,

          1.) warum die Weibchen von Schimpansen und Gorillas das ihren Männchen nicht auch einfach austreiben

          2.) warum andere Primatenspezies, die nicht Infantizid begehen (z. B. Gibbons) sich nicht zur dominierenden Spezies a la Mensch entwickelt haben

          3.) warum die Evolution das Verhalten zur Domestizierung des Mannes nur bei Menschenweibchen begünstigt hat

          4.) inwiefern der Infantizid von Gorillas und Schimpansen für Ihr Aussterben verantwortlich sein soll.

        • Ach ja Frage 5 habe ich vergessen:

          5.) Wie kommt Professor Prum darauf, dass das Menschenmännchen vor der Selektion durch Menschenweibchen aggressive, hochgerüstete Kontrollfreaks waren?
          Gibt es dafür irgendeinen Beleg in der evolutionären Geschichte des Menschen?

        • Mir sind Umfragen im Hinterkopf, in denen zwischen 70-90% von zumindest einmaliger Erfahrung ausgehen…
          Bei angeblich ca. 1 Million Besuchern in D am Tag halte ich das auch für plausibel. Schon rein finanziell kann das nicht immer die selbe Gruppe sein, die sieben Mal die Woche da aufschlägt. Nur so kann sich auch die doch ziemlich hohe Anzahl an entsprechenden Damen selbst in Städten überschaubarer Größe erklären.

          Die Lebensgeschichte und die anderen Posts dort sind brutal, schockierend. Mir ist richtiggehend übel.

        • Frage 6 ist auch gut:

          6.) Wenn Menschenmännchen so sind wie sie sind, weil Weibchen das so wollen, folgt daraus nicht zwingend, dass die Männchen von Gorillas und Schimpansen ebenfalls so sind wie sie sind, weil die Weibchen das so wollen? Immerhin werden diese Weibchen nach dem Mord ihrer Kinder wieder paarungsbereit und paaren sich mit eben jenen Mördern ihrer Kinder.

        • Sehr gute Nachfragen von Adrian!

          Herr Dr. Richard Prum ist nichts weiter als ein Sexist, der seine Misandrie mit evolutionärer Biologie zu rationalisieren versucht.

      • „Seriöse Forschung spricht von 16 % der Männer, maximalst jeder Fünfte (im Schnitt).“

        Faktisch sind es nahezu 100 Prozent aller heterosexuellen Männern.
        Nicht all die Sexualpartnerinnen gehen dabei allerdings der gewerbsmäßigen Prostitution nach, sondern integrieren das hobbymäßig in ihr Leben als Frau.

      • Zum Thema „das älteste Gewerbe“ der Welt: ich denke, es ist eher Söldner und Auftragsmörder. „Mach dies und das für mich bzw. leg den da hinten um und du kannst dir eine aus meinem Stall (Harem) aussuchen…“
        So gesehen sind Prostituierte wohl die älteste Währung der Welt.

        • Prostitution gibt es – gelegentlich – bei Pinguinen. Gegenleistung: Steine.

          Hört sich verrückt an, macht aber unter den unwirtlichen Bedingungen der Antarktis Sinn.

    • @Semikolon:

      „So schreibt jemand, der wirklich Ahnung hat.“

      Behauptet sie, prüfen kann man es nicht. Und nein, Prostitution ist nicht per se Gewalt, spätestens da bin ich stutzig geworden. Eine klassisch unlogische Emma-Position.

      • „Behauptet sie, prüfen kann man es nicht.“

        Das ist das Eine. Zum anderen hat sie es ja geschafft. Dass das Leben kein Zuckerschlecken ist, wenn man von zu Hause abhaut und dann im Rotlichtmilieu anheuert – was für eine Überraschung.

        • Was war denn Dein Preis nochmal, Adrian (fürs Arsch hinhalten oder nur blasen oder was genau)?
          Warum nur hast Du nicht darin Deine wahre Passion gefunden?
          Angeblich siehst Du doch gut aus und Du willst (Dich) doch auch immer ficken (lassen), scheiß-egal von wem, so wie Du rüberkommst hier.

          Du bist ein riesiger Heuchler, wenn Du nicht weiterhin anschaffst – und dafür auch schön Deine Steuern abdrückst!

        • „Was war denn Dein Preis nochmal, Adrian (fürs Arsch hinhalten oder nur blasen oder was genau)?“

          Siehe anderen Kommentar.
          Geblasen habe ich schon mal für 50 Euro.

          „Warum nur hast Du nicht darin Deine wahre Passion gefunden?“

          Weil ich vorzugsweise mit Leuten ficke, die mir gefallen. Abgesehen davon ist Sex für mich eher ein Hobby und keine berufliche Passion.

          „Angeblich siehst Du doch gut aus“

          Wann habe ich das denn behauptet?

          „und Du willst (Dich) doch auch immer ficken (lassen), scheiß-egal von wem, so wie Du rüberkommst hier.“

          Wann habe ich das denn behauptet. Ich glaube ich habe meinen Männergeschmack bereits recht gut deutlich gemacht.

          „Du bist ein riesiger Heuchler, wenn Du nicht weiterhin anschaffst – und dafür auch schön Deine Steuern abdrückst!“

          Jeder der Prostitution nicht per se schlecht findet, wil sie also eigentlich am liebsten selbst ausüben?
          Ja, das klingt nach Logik a la Semikolon :)))

        • „Geblasen habe ich schon mal für 50 Euro.“

          Brutto oder Netto?^^
          So oder so: guter Tarif. Als durchschnittliche Großbordellnutte wär wahrscheinlich schon auch noch ne Penetration im Preis mitinbegriffen – abzüglich Vergnügungssteuer etc. sowie natürlich anteiliger täglicher Raummiete usw.

          „Weil ich vorzugsweise mit Leuten ficke, die mir gefallen. “

          Warum aber hälst Du das nicht für eine menschliche Universalie?

          „„Angeblich siehst Du doch gut aus“

          Wann habe ich das denn behauptet?“

          https://allesevolution.wordpress.com/2012/07/31/manner-die-einen-gekonnt-an-die-wand-drucken-konnen/

          Fünf Jahre später ist der Zug schon abgefahren für Dich, hättest Du keine Chance mehr, Dein Hobby zur beruflichen Passion auszubauen. Die Zeit ist gnadenlos^^

          „Jeder der Prostitution nicht per se schlecht findet, wil sie also eigentlich am liebsten selbst ausüben?“

          Jeder, der meint verbal Pro-Prostitution agitieren zu müssen, sollte sich mal der Konkurrenz und den Bedingungen eines Mega-Laufhauses ausgesetzt haben – wenigstens im Geiste – bevor er es wagt sich entsprechend zu äußern.

          „„Und wie häufig am Tag würdest Du das über welchen Zeitraum gesehen bringen können bestenfalls, bevor Deine Psyche das nicht mehr aushalten wollte?“

          Da ich nicht in der Lage bin, diese Frage für mich zu beantworten, habe ich mich dazu entschieden, nicht in die gewerbsmäßige Prostitution einzusteigen.“

          Nochmal:
          Wir gehen von min. 5 Freiern aus (inklusive Penetration) bevor Du in die Gewinnzone rutschst, hast Du nur 4 abgefertigt zahlst Du also meistens drauf für diesen Tag. Wenns „spitze“ läuft hast Du 20 und mehr.
          Also: das würdest Du bestenfalls nun wieviele Tage (Wochen/Monate/Jahre) ohne einen psychischen Knacks davonzutragen überstehen können? Überhaupt auch nur einen?

        • Eine andere Schätzung sieht so aus:

          Im Streitfall war die Klägerin als Prostituierte tätig und mietete sich hierfür in einem sog. Laufhaus ein Zimmer. Steuern zahlte sie nicht und gab auch keine Steuererklärungen ab. Als sich im Zuge strafrechtlicher Ermittlungen wegen Betrugstaten Preislisten und Quittungen bei ihr fanden, schätzte das Finanzamt Umsätze zwischen 170.000 EUR bis 320.000 EUR pro Jahr und erließ Steuerbescheide für Einkommen-, Umsatz- und Gewerbesteuer mehrerer Jahre.

          Oder das hier:
          http://m.faz.net/aktuell/rhein-main/frankfurt/prostitution-das-kaelteste-gewerbe-der-welt-14428541.html

          An einem guten Tag verdient Cindy 400 Euro in ihrem Zimmer im „Taunus 26“, wie sie sagt. Das Bordell vermietet die Zimmer für 140 Euro am Tag, alles, was über die Miete hinausgeht, gehört angeblich den Frauen. Doch wenn Cindy einen guten Tag hatte, heißt das, dass sie etwa 16 Freier hintereinander empfangen hat. Denn zwanzig Minuten kosten 25 Euro. „Aber es ist halt Arbeit“, sagt Cindy. Sie ist vor sechs Monaten aus Rumänien nach Deutschland gekommen, um Geld zu verdienen. In einem Laufhaus geht das immer noch besser als auf der Straße, wo Geschlechtsverkehr für fünf Euro zu haben ist. Deutsch spricht Cindy nicht. Aber das ist auch nicht so wichtig – die wenigsten Kunden wollten lange mit ihr reden, sagt sie.

          Mal gerechnet:
          400-140 macht 260 mal 20 Tage macht 5200 Euro im Monat. Bei 30 Tagen 7800 Euro. Natürlich auch eine Menge Kunden. Aber dennoch eine enorme Verdienstmöglichkeit.

        • @Semikolon:
          „Jeder, der meint verbal Pro-Prostitution agitieren zu müssen, sollte sich mal der Konkurrenz und den Bedingungen eines Mega-Laufhauses ausgesetzt haben – wenigstens im Geiste – bevor er es wagt sich entsprechend zu äußern.“

          Was soll das für eine Logik sein? Prostitution deckt einen riesigen Bereich ab, vom Luxus-Escort-Service bis zur Straßenprostitution. Vom „ich fi*ke hin- und wieder gegen Taschengeld“ bis zum „sugar daddy“.

          Es mag durchaus in manchen Bereichen Probleme mit Gewalt geben, insbesondere da ja alle Grenzen offen sind und Deutschland ein guter Markt ist, somit viele Halblegale bis Kriminelle hierherkommen.

          Aber wenn du diese Zustände verallgemeinerst, widerspreche ich dir genauso vehement, wie wenn du die Kölner Silvestervorfälle „allen Männern“ anlastest. Grenzen dicht, gescheite Gesetze und das Problem löst sich von selbst. Ich bin entschieden dagegen, Menschen vorzuschreiben, mit wem sie unter welchen Bedingungen Sex haben. Noch mehr bin ich dagegen, Männer pauschal zu kriminalisieren, wenn sie auf angebotene Sex-Dienstleistungen eingehen (und darauf läuft es ja wieder hinaus, gelle? die Frauen sind ja immer nur „Opfer“, egal was für einen Mist sie anstellen).

          Davon abgesehen traue ich Huschke Mau nicht. Mag ja alles stimmen, aber dass eine Mitarbeiterin des Jugendamtes einen vergewaltigenden Vater nicht anzeigt, kann ich mir, bei der seit mittlerweile Jahrzehnten anhaltenden Hysterie zum Thema, einfach nicht vorstellen und glaube ich nicht ungeprüft und nicht, ohne auch den Vater gehört zu haben. Dass Feministinnen es nicht so mit der Wahrheit haben oder gelegentlich ein bisschen ausschmücken, ist ja nicht neu…

        • Ich problematisiere was problematisierbar ist in dem Zusammenhang.

          So ist es bspw. wenig bis kaum problematisierbar, wenn eine (deutsche) Studentin oder Angestellte (was natürlich auch nur ne Behauptung sein kann…) sich auf einem Internetportal für ein „erotisches Date“ o.ä. anbietet und sich ihre Zeit (und was dabei passieren könnte – aber nicht muss!) mit mehreren hundert oder tausend Euro vergüten lässt (sie kassiert wohl ungefähr die halbe gezahlte Summe) – erst Recht nicht, wenn sie dabei die Funktion nutzt, die diese Plattformen wenigstens z.T. bieten, dass sie sich von potentiellen Bietern zunächst Fotos schicken lässt, bevor diese überhaupt mitsteigern können.

          ABER – Gottverdammt! – das ist nicht der Normalfall der Prostitution hierzulande!

          Normal hat jede deutsche Großstadt eins oder mehrere Großbordelle (mit bis zu 100 „Selbstständigen“ Mitarbeiterinnen täglich, die aufgrund ihres Status überwiegend nichtmal eine Arbeitserlaubnis für andere „Gewerbe“ besitzen). Normal hat auch jede deutsche Großstadt einen oder mehrere Straßenstrich(s), wo „sexuelle Dienstleistungen“ so viel kosten können wie ne Currywurst mit Pommes vielleicht.

          Bist Du Freier, Androsch?
          Du hast ja mehrfach gesagt, dass Deine Frau kaum Sex mit Dir will… womöglich liegt es ja daran. Womöglich ahnt ihr Körper was…

        • Dass Du auf das was das Finanzamt für solche Zwecke schätzt scheißen kannst versteht sich von selbst eigentlich.

          „400-140 macht 260 mal 20 Tage macht 5200 Euro im Monat. Bei 30 Tagen 7800 Euro. Natürlich auch eine Menge Kunden. Aber dennoch eine enorme Verdienstmöglichkeit.“

          30 Tage (oder in dieser Rechnung 480fache Fick-Kundschaft) pro Monat packt selbstredend niemand, schon 20 (gleich 320 Sexpartner) werden schwierig zu erreichen sein in dieser Zeitspanne.
          Einfach schon rein körperlich, dude.

          Außerdem ist ja bei Weitem nicht jeder Tag auch „ein guter Tag“ mit 16 und mehr Freiern, interessant ist halt der Leerlauf bzw. wie häufig sie bei ihrem (völlig risikolos selbstständigen) Betreiber anschreiben lassen muss, weil sie weniger als sechs halbe Stunden „gebucht“ und abgerechnet wurde trotz ewiger Anwesenheit.

          Plus: wie hoch ist die tägliche Vergnügungssteuer/ist die schon in der Zimmermiete mit drin, oder wird die den Frauen seperat noch berechnet als durchgereichter Posten? Was ist mit (zumindest) ihrer Krankenversicherung? Hat sie keine, weil „sie keine braucht“ (de facto aber meist keine kriegt), da z.B. Frauenärzte ins Bordell kommen um sie durchzuchecken und wieviel kostet sie das dann Extra jeweils? Welche tatsächlichen „Betriebskosten“ hat sie allgemein denn noch (Verhütung, evtl. Abtreibungen, Dessous, Frisör, Schuhe, Kosmetik bliblablub)?

          Eine Frau, die ohne Schulden (und damit sind auch angebliche „beim Finanzamt“ gemeint) ein Bordell verlassen kann, hätte jedenfalls schon Glück gehabt. Wer rechnen kann z.B., lässt sich wohl eher nicht auf dieses Spielchen ein. Oder würdest Du persönlich Dich denn derartigen Bedingungen unterwerfen? Könntest Du nüchtern (D)einer Freundin zu diesem „Arbeitsplatz“ raten, sag mal, oder Deiner Schwester? Oder irgendeiner Person halt, an der Dir was liegt? Nein, ganz bestimmt nicht. Du bist ja nicht völlig gewissenlos, ne? Da solln se lieber Lotto spielen, die Chance auf daraus resultierenden Wohlstand ist sicher größer.

        • „Dass Du auf das was das Finanzamt für solche Zwecke schätzt scheißen kannst versteht sich von selbst eigentlich“

          Sie haben die Schätzung nach ihren Aufzeichnungen vorgenommen

          Ansonsten ist es natürlich ein scheiss Job, den die wenigsten machen wollen. Aber wie jeder Job wird man sich daran gewöhnen können. Und es wird Leute geben, die das für entsprechendes Geld eher mit sich vereinbaren können.
          Ich glaube schon, dass man da erhebliches Geld machen kann. Mehr als sonst irgendwo als ungelernte Kraft ohne Ausbildung.

        • @Semikolon:
          „Ich problematisiere was problematisierbar ist in dem Zusammenhang.“

          Nein, du schüttest das Kind mit dem Bade aus, würdest du zumindest gern.

          „So ist es bspw. wenig bis kaum problematisierbar, wenn eine (deutsche) Studentin oder Angestellte (was natürlich auch nur ne Behauptung sein kann…) sich auf einem Internetportal für ein „erotisches Date“ o.ä. anbietet und sich ihre Zeit (und was dabei passieren könnte – aber nicht muss!) mit mehreren hundert oder tausend Euro vergüten lässt (sie kassiert wohl ungefähr die halbe gezahlte Summe) – erst Recht nicht, wenn sie dabei die Funktion nutzt, die diese Plattformen wenigstens z.T. bieten, dass sie sich von potentiellen Bietern zunächst Fotos schicken lässt, bevor diese überhaupt mitsteigern können.“

          Das ist aber Prostitution. Wenn du gegen was Konkretes bist, formuliere es konkret! Die DDR bespitzelte übrigens junge Frauen mit „ungewöhnlichem Sexualverhalten“, weil Prostitution offiziell verboten war.

          Aber ich bin nicht naiv, bei der aktuellen Hetzjagd gegen Männer und der aktuellen Machtverteilung entsprechend, kommt wohl nur der schwedische Schwachsinn in Frage: die Kriminalisierung der Freier.

          „ABER – Gottverdammt! – das ist nicht der Normalfall der Prostitution hierzulande!“

          Na, wenn DU das behauptest!

          „Normal hat jede deutsche Großstadt eins oder mehrere Großbordelle (mit bis zu 100 „Selbstständigen“ Mitarbeiterinnen täglich, die aufgrund ihres Status überwiegend nichtmal eine Arbeitserlaubnis für andere „Gewerbe“ besitzen).“

          Tja, offene Grenzen. Fandest DU ja immer toll, oder nicht? Den Frauen dürfte es trotz Großbordell immer noch besser gehen, als in ihren schei** Heimatländern. Aber die Deutschen sollen den Wahn mit Verboten wieder ausbaden. GEH MIR WEG! SO NICHT! Schick die nach Hause und diskutiere über deutsche Verhältnisse und Gesetze.

          „Normal hat auch jede deutsche Großstadt einen oder mehrere Straßenstrich(s), wo „sexuelle Dienstleistungen“ so viel kosten können wie ne Currywurst mit Pommes vielleicht.“

          Und genügend ausländische Frauen sich trotzdem anbieten, nicht? Aber richtig, wir können die ja auch alle so durchfüttern! So wie all die anderen Milliarden weltweit. Am besten jeden, der nicht „so privilegiert“ ist. Nein. Schluss! Ende Gelände! Deine linken Phantastereien scheitern an der Realität!

          „Bist Du Freier, Androsch?“

          Nein. Noch NIE habe ich eine Frau für Sex bezahlt! Das seid ihr schlicht nicht wert, dass ich meinen Stolz derart verschleudere! Ich habe Frauen noch nichtmal Drinks spendiert. Es funktioniert sowieso nicht. Männer dürfen sich nicht derart selbst erniedrigen.

          „Du hast ja mehrfach gesagt, dass Deine Frau kaum Sex mit Dir will… womöglich liegt es ja daran. Womöglich ahnt ihr Körper was…“

          *lol* guter Witz.

          Eher ist es so:
          http://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2013-02/25903114-hausmaenner-haben-laut-studie-weniger-sex-003.htm

          Ich komme ihr zu weit entgegen.

          Die Muslime machen es richtig:
          „Sure 2, Vers 223: Eure Frauen sind euch ein Acker; so naht eurem Acker, wann und wie ihr wollt “

          Wir haben euch zu sehr verwöhnt, ihr dankt es mit Arroganz und Unverschämtheit! Aber ihr schaufelt euren Privilegien selbst das Grab, indem ihr die Machos aus dem nahen Osten und Afrika hofiert. Wir lernen, was euch wirklich wichtig ist! Wir sind nicht so dumm, wie du vielleicht glaubst!

        • „Das ist aber Prostitution.“

          In diesem Beispiel keine gewerbsmäßige.
          Und ich finde, in einem freien Land sollte es – auch über andere, nicht spezialisierte Online-Plattformen – möglich sein, sporadisch evtl. Sex mit bewußt gewählten Partnern zu verabreden, ohne dass der Staat auf die Idee kommt die Hand aufzuhalten, selbst wenn ein kleines (Geld-)Geschenk (im Rahmen des gesetzlich-legalen Schenkungs-Rahmens) fließt.

          „Wenn du gegen was Konkretes bist, formuliere es konkret! Die DDR bespitzelte übrigens junge Frauen mit „ungewöhnlichem Sexualverhalten“, weil Prostitution offiziell verboten war.“

          Die BRD bereitet sich gerad mit Hochdruck darauf vor dasselbe zu tun – also junge Frauen und ihre etwaigen Sexualkontakte zu bespitzeln (während sie über technische Mittel verfügt, bei denen die ehemaligen Stasi-Mitarbeiter grün werden dürften vor Neid!), weil sonst doch womöglich „Steuern hinterzogen“ würden! Und das wird Anzeigen hageln… ab nächstem Monat dann!

          „Aber ich bin nicht naiv, bei der aktuellen Hetzjagd gegen Männer und der aktuellen Machtverteilung entsprechend, kommt wohl nur der schwedische Schwachsinn in Frage: die Kriminalisierung der Freier.“

          Auch der „schwedische Schwachsinn“ ist in erster Linie misogyn, da m.W.n. (vermeintlich oder tatsächlich) anschaffenden Frauen – im Gegensatz zu polizeibekannten Freiern – 1. die Privatwohnung fristlos gekündigt werden kann (bzw. muss sobald ihrem Vermieter Entsprechendes zu Ohren kommt, damit er sich nicht strafbar machen kann), sowie 2. ihnen – erneut im Gegensatz zu Freiern, die im Nebenjob wohl meist schlechte Vater-Vorbilder abgeben – das Sorgerecht an ihren Kindern entzogen werden kann und wird. Ich konnte bislang nicht ausmachen, inwiefern Freier tatsächlich bestraft würden.

          „Schick die nach Hause und diskutiere über deutsche Verhältnisse und Gesetze.“

          Ich diskutiere ja gerade über die deutschen Verhältnisse und „Gesetze“, die sowohl rassistisch wie auch sexistisch zugunsten des deutschen Michels (Freier+Bordellbetreiber) und/oder Steuerzahlers sind.

          „Die Muslime machen es richtig:“

          Ich wart doch aber schon so lange darauf, dass die Maske fällt. Es gibt auch andere Punkte (Sorgerecht, Unterhalt, Erbrecht etc.), wo Maskus prinzipiell große Zufriedenheit mit der Einführung der Sharia bekunden müssten (nach dem was man hier mehrheitlich so liest).

          P.S. Zu jeder Studie gibts natürlich auch die Gegenstudie http://www.fitforfun.de/sex-soul/sex-coach/fleissige-liebhaber_aid_5400.html

          P.P.S. Wenn Du kein Freier bist, warum genau bist Du dann Pro- Verharmlosung der gewerblichen Prostitution? Ergibt für mich keinen Sinn.

      • Wieviel genau müsste man Dir denn zahlen, damit Du
        a) eine Frau, die Du unattraktiv bis abstoßend findest, penetrierst?
        b) Dich von einem Mann, den Du unattraktiv bis abstoßend findest, penetrieren lässt?
        Und wie häufig am Tag würdest Du das über welchen Zeitraum gesehen bringen können bestenfalls, bevor Deine Psyche das nicht mehr aushalten wollte?

        • „Wieviel genau müsste man Dir denn zahlen, damit Du
          a) eine Frau, die Du unattraktiv bis abstoßend findest, penetrierst?“

          Von welchem Grad unattraktiv bis abstoßend reden wir genau? Beispiele?

          „b) Dich von einem Mann, den Du unattraktiv bis abstoßend findest, penetrieren lässt?“

          Hmmm, keine Ahnung. 500 bis 1000 Euro könnte ich mir vorstellen, je nach konkreter Art des Aktes und Grad der Unattraktivität.

          „Und wie häufig am Tag würdest Du das über welchen Zeitraum gesehen bringen können bestenfalls, bevor Deine Psyche das nicht mehr aushalten wollte?“

          Da ich nicht in der Lage bin, diese Frage für mich zu beantworten, habe ich mich dazu entschieden, nicht in die gewerbsmäßige Prostitution einzusteigen.

        • „Faktisch bist Du zu nahezu 100 Prozent verblödet.“
          „Was war denn Dein Preis nochmal, Adrian (fürs Arsch hinhalten oder nur blasen oder was genau)? Warum nur hast Du nicht darin Deine wahre Passion gefunden?“

          Schäm Dich!

          Du hast kein Recht, hier überhaupt mitzudiskutieren.

      • „wie jeder Job wird man sich daran gewöhnen können“

        Ich glaube, dass es leichter wäre sich ans Töten zu gewöhnen. Die meisten Bordellnutten dürften rein vom Killerinstinkt her und der inneren Bereitschaft leicht zu Soldatinnen umschulbar sein.
        Weil nicht vergessen: das ist das Material, aus dem eine Dworkin oder eine Solanas geschnitzt wurde!

        • „Ich glaube, dass es leichter wäre sich ans Töten zu gewöhnen“

          Das glaube ich nicht. Im Endeffekt ist es ja wesentlich harmloser als Tätigkeit. Es ist eben die Frage, wie man zu Sexualität und seinen Körper steht

        • Du stehst also auf die Vorstellung 16-20 zufällig ausgewählte Männer am Tag sexuell zu bedienen, Du Sissy?

          Ich wählte da i.d.T. die Option Auftragskiller, oder noch besser: so ne Art Henker, aber bitte im Erschießungskommando! Einmal kurz den Finger krumm machen… und zack: Endorphinrausch. Und dann Feierabend. Wo genau klingt das schwierig(er) für Dich?

        • @semikolon

          Das Leben von Auftragskillern dürfte auch weit weniger glamourös sein als du glaubst. Zumal die Strafbarkeit dazu kommt, die bei der Prostitution nicht vorhanden ist.

          Ob ich einen Beruf aufüben möchte ist auch nicht wichtig für die Frage, ob andere ihn ausüben können oder man sich an die Tätigkeit gewöhnen kann.
          Deine Gewaltphantasien machen mir da weitaus eher Angst als der Umstand, dass Leute Sex mit fremden gegen Geld haben.
          Wäre es für dich so eine Art Macht, die du dringend brauchst, weil du sonst dieses Gefühl nicht hast?

        • Naja, das würde wahrscheinlich nur funktionieren solange ich mir auch vorstellen könnte da einen Sexualstraftäter, also z.B. einen klassischen, ordinären Freier vor mir zu haben. Dann aber würde es funktionieren! (Mit ein Grund, weshalb ich nicht für die Todesstrafe bin. Viel zu verführerisch…)

        • „Du stehst also auf die Vorstellung 16-20 zufällig ausgewählte Männer am Tag sexuell zu bedienen, Du Sissy?“
          Du müsstest die Frage dann schon umgekehrt stellen. So macht das keinen Sinn.
          „Du stehst also auf die Vorstellung 16-20 zufällig ausgewählte Frauen am Tag sexuell zu bedienen, Du Sissy?“

        • „Du müsstest die Frage dann schon umgekehrt stellen. So macht das keinen Sinn.“

          Ach…
          Viele, wenn nicht gar die meisten Männer scheinen ja schon damit überfordert auch nur eine – ihnen zudem gut bekannte – Frau täglich zuverlässig zum Orgasmus zu bringen. Die Befriedigung dutzender Männer würde hingegen theoretisch jede&jeder packen.

          „Das Leben von Auftragskillern dürfte auch weit weniger glamourös sein als du glaubst.“

          Pffft. Wer redet denn von glamourös? Die Sissy, die sich Sex mit vielen Männern genau so – nämlich glamourös – vorstellt vielleicht?

          „Zumal die Strafbarkeit dazu kommt, die bei der Prostitution nicht vorhanden ist.“

          Natürlich meinte ich primär legalisiertes Töten… aber:

          Bis auf Berlin hats beinah überall in der Republik Sperrgebietsverordnungen, heißt wer Geld annimmt für Sex in Privaträumen oder normalen Hotels, kann dafür dreifach abkassiert werden: einmal regulär vom Finanzamt, aber außerdem auch noch von der Stadt (bei erstmaligem Vergehen wird das Bußgeld wahrscheinlich so um die 500 Euro liegen) und seperat auch noch von der Justiz (die verlangt eher das drei- bis vierfache der gerad genannten Summe). Unhaltbare Zustände sind auch das!

          Meine Gewaltphantasien sind nebenbei bemerkt sehr gering ausgeprägt und werden von meinem Geist auch bei Weitem nicht so detailliert ausgeschmückt wie bei anderen Frauen, mit denen ich mich bereits darüber unterhalten habe. Ich guck aber auch keine Splatter-Movies, vielleicht fehlt ja sowas…

        • Ich frag mal ganz neutral: welche Gesetzesänderungen etc. würdest Du bezüglich des gesamten Komplexes denn befürworten bzw. was am status quo findest Du gerad noch so akzeptabel?

  2. Von männlicher Sehnsucht nach weiblicher Stärke – Patty Jenkins‘ „Wonder Woman“

    Es gehört zu einem beliebten Klischee des heutigen Feuilletons, dass Männer Angst vor starken Frauenfiguren hätten. Der Erfolg des Superheldenfilms Wonder Woman, der am Donnerstag in den deutschen Kinos angelaufen ist, zeigt eher das Gegenteil: Starke Frauenfiguren sind für Männer sehr reizvoll und bedienen womöglich sogar eine Sehnsucht nach der starken Frau.

    https://man-tau.com/2017/06/16/wonder-woman-starke-frau/

  3. MGTOW bei Mäuserichen?

    „Their male counterparts withdrew completely, never engaging in courtship or fighting. They ate, drank, slept, and groomed themselves – all solitary pursuits. Sleek, healthy coats and an absence of scars characterized these males. They were dubbed „the beautiful ones.“ Breeding never resumed and behavior patterns were permanently changed.“
    https://en.m.wikipedia.org/wiki/John_B._Calhoun#Mouse_experiments

    Gibt es Parallelen oder sieht man einen Nagel, weil man sich so an den Hammer gewöhnte?
    (Auch einige der anderen Beobachtungen bei der Population in dem Experiment wirken parallel einer (herbeibeschworenen/ möglichen/ realen) „Feminisierung“* der Population.

    * „expulsion of young before weaning was complete, wounding of young, increase in homosexual behavior, inability of dominant males to maintain the defense of their territory and females, aggressive behavior of females“

    (Gefunden als Verlinkung in einem anderen Kommentar, ich weiß aber gerade nicht mehr wo)

  4. Was kommt dabei heraus, wenn CDU, FDP und Grüne sich auf Maßnahmen zur Gleichstellung verständigen? Im Koalitionsvertrag der Kieler Jamaika-Koalition ziemlich viel Grün. Opfer von sexueller Gewalt sind vor allem Frauen, nur ihnen muss geholfen werden. Männer kommen praktisch nicht vor. In NRW ist die FDP irgendwie schon weiter…

    Gleichstellung
    Wir arbeiten an dem gemeinsamen Ziel, dass Frauen gleichberechtigt in allen gesellschaftlichen Bereichen, zum Beispiel im Arbeitsleben, in der Politik, in Forschung, Wissenschaft und Kultur, ihre Rechte und Chancen wahrnehmen können.

    Frauenhäuser
    Frauenhäuser und Frauenberatungsstellen leisten eine unverzichtbare Arbeit für unser Land. Wir wollen die bestehenden Strukturen weiterentwickeln und die Anzahl der Frauenhausplätze bedarfsgerecht ausbauen. Bis zu einer Neuordnung des kommunalen Finanzausgleichs werden wir ein Förderprogramm in Höhe von insgesamt drei Millionen Euro für die Haushalte 2018 und 2019 auflegen, um die dringlichsten Ausbau- und Sanierungsmaßnahmen zu unterstützen. Wir werden die Förderrichtlinie überprüfen und anpassen. Die Koordinierung und Vernetzung der Frauenhäuser wollen wir verbessern. Wir unterstützen die beratende, psychosoziale und nachsorgende Arbeit für von Gewalt betroffene Frauen ebenso wie die Unterstützung bei konkreten Gewaltschutzmaßnahmen und der Vermittlung von Rechtsbeiständen.

    Gewaltprävention
    Vor allem Frauen werden leider noch immer häufig Opfer von sexualisierter Gewalt. Wir wollen deshalb durch geeignete Maßnahmen die Gewaltprävention u.a. an den Schulen verbessern, den Opferschutz stärken und die Sexualmedizin am Universitätsklinikum (Standort Kiel) langfristig sichern. Die Maßnahmen gegen sexuelle und häusliche Gewalt wollen wir unter Beteiligung aller Akteurinnen und Akteure zielgerichtet weiterentwickeln.

    „Equal Pay“
    Wir setzen uns für Geschlechter- und Lohngerechtigkeit („Equal Pay“) ein, für gleiche Bezahlung, für gleichwertige Arbeit und für gleiche Chancen auf dem Arbeitsmarkt. So soll die Vereinbarkeit von Familie und Beruf deutlich verbessert werden, um Frauen und insbesondere Alleinerziehenden die gleichen beruflichen Chancen zu ermöglichen. Hierzu wollen wir uns gemeinsam mit den Sozialpartnern für flexible Arbeitszeitmodelle einsetzen und Beratungsangebote, wie z.B. „Frau & Beruf“, stärken.
    Die Berufs- und Studienfachwahl von jungen Frauen und Männern ist auch heute häufig noch von traditionellen Rollenbildern geprägt. Gerade vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels bei MINT-Fächern (Mathe, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) sowie in Sozial-, Bildungs- und Gesundheitsberufen wollen wir die geschlechtergerechte Berufsberatung ausbauen.

    Queer
    Wir haben großen Respekt vor jeglichen Formen des Zusammenlebens, die füreinander Verantwortung übernehmen. Die Koalition steht für die Akzeptanz der Vielfalt von Lebensentwürfen. Jeder soll nach seinen Vorstellungen leben können, ohne diskriminiert zu werden. Wir stellen uns gegen die gesellschaftliche Diskriminierung von Menschen aufgrund ihrer sexuellen Orientierung und Identität.
    Daher setzt sich die Koalition auf Bundesebene konsequent dafür ein, dass die zivile Ehe auch für gleichgeschlechtliche Paare geöffnet wird, was selbstverständlich auch eine volle adoptionsrechtliche Gleichstellung bedeutet.
    Wir werden uns für die Abschaffung des überholten und diskriminierenden Blutspendeverbots für homo- und bisexuelle Männer einsetzen.
    Auch wollen wir in der Jugendarbeit Diskriminierung gegenüber Lesben, Schwulen, bi- sowie trans- und intersexuellen Menschen entgegenwirken. Den Landesaktionsplan für Akzeptanz vielfältiger sexueller Identitäten in Schleswig-Holstein unterstützen wir und werden ihn fortführen und weiterentwickeln. Neben der nanziellen Förderung von queeren Projekten im ganzen Land aus dem Aktionsplan wollen wir queere Einrichtungen, wie Haki e.V. oder das „Schlau Projekt“, durch fünfjährige institutionelle Förderung nanziell stärken und absichern. Maßnahmen im bildungspolitischen Bereich müssen dabei zwischen den zuständigen Ressorts abgestimmt werden.
    Auch werden wir die Stärkung der Rechte von trans- und intersexuellen Menschen auf Bundes- und Landesebene weiter vorantreiben. Wir wollen Initiativen ergreifen, um das Transsexuellengesetz und das Personenstands- recht auf Bundesebene zu reformieren. Unser Ziel ist es, dass trans- und intersexuelle Menschen selbstbestimmt und diskriminierungsfrei leben können. Gemeinsam mit bestehenden Initiativen werden wir die Erinnerungsarbeit im Hinblick auf die Verfolgung von Homosexuellen in der Zeit des Nationalsozialismus intensivieren.

    Diversity
    Wir werden auf verschiedenen Ebenen die Stärkung des sog. Diversity-Managements anmahnen. Die Aufgaben der verschiedenen Beauftragten sollen dabei nach Möglichkeit gebündelt bzw. abgestimmt werden.

    Gender-Budgeting
    Wir werden in ausgewählten Fällen Gender Budgeting fortführen.

    • Das ist sogar dunkelgrün, noch grüner geht es kaum:

      „:. gemeinsamen Ziel, dass Frauen gleichberechtigt in allen …“

      Klassische Begriffsverdrehung von Gleichberechtigung zu Gleichstellung. Kollektive als Rechtsträger, die über Individuen stehen.

      „Wir setzen uns für Geschlechter- und Lohngerechtigkeit („Equal Pay“) ein, für gleiche Bezahlung, für gleichwertige Arbeit und für gleiche Chancen auf dem Arbeitsmarkt.“

      [da scheint ein Komma bei „Bezahlung,“ zuviel zu sein] Implizite Behauptung, es gäbe ein relevantes bereinigtes GPG, also wieder mal die gute alte GPG-Lüge … die Grünen haben sich auf ganzer Linie durchgesetzt.

      • Ja , das ist mir auch aufgefallen. Das sinnlose Komma. Aber davon abgesehen ist es schon bemerkenswert, wie mit CDU und FDP gleich zwei angeblich bürgerliche Parteien allerlei Quatsch akzeptieren.

    • “ Dass die Quote nervt ist ein Zeichen dafür, dass sie dringen gebraucht wird.“

      Kopfschmerzen werden also dringend gebraucht, sofern sie nerven und man einen Kopf hat. 🙂

      PS: Nerven diese Dame etwa Quotengegner, die AFD, … ?

    • „Dass die Quote nervt ist ein Zeichen dafür, dass sie dringen gebraucht wird.“

      Sie können es nicht lassen.

      „Dass der Klassenkasper nervt ist ein Zeichen dafür, dass er dringen gebraucht wird.“

      „Männer und Frauen sollen nun abwechselnd reden. Wenn keine Frau sich mehr zu Wort meldet, dürfen die auf der Redeliste verbleibenden Männer noch weiter sprechen. Eigentlich keine große Sache, würde man denken, es ist 2017“

      Grünen Frauenstatut wird auch den anderen Parteien aufgezwungen. Because it’s 2017!!!!

      • @Matze

        „Grünen Frauenstatut wird auch den anderen Parteien aufgezwungen. Because it’s 2017!!!!“

        Nur halb. Laut Frauenstatut dürfen Männer eben nicht weiterreden, wenn die Frageliste der Frauen erschöpft ist bzw. die Deligierten sind zu befragen, ob Männer noch was sagen dürfen. In der Lichtenberger BVV soll wohl eine Art Reihenfolge durchgesetzt werden: Erst Frau, dann Mann und dann wieder Frau usw…Wenn aber keine Frau was sagen will, dann dürfen wohl auch auch zehn Männer hintereinander reden.
        Interessant dabei ist (wobei es nichts Neues ist), daß im konkreten Fall die SPD und die LINKE dem Vorhaben vorbehaltlos zustimmen.

        • „Laut Frauenstatut dürfen Männer eben nicht weiterreden….“

          Ja, der Grünen haben eben das größere Voodoo…

    • „Und auch an mir selbst habe ich in den vergangenen Monaten gemerkt, was für einen Unterschied die Quote macht und wie sehr ich selbst sie brauche. Ohne die Quote wäre ich nicht auf die Idee gekommen, Vorsitzende unseres Kreisverbands zu werden. Wäre unsere Landesliste nicht quotiert, ich hätte mich nie getraut, mich zu bewerben. Genug Männer, die sich berufen fühlen, gibt es immer, also warum sollte ich?

      Frauen sollen völlig anstrengungslos nach oben kommen und alle sollen dann so tun als ob die sich das verdient hat.

      Irgendwie kann ich mir auch nicht vorstellen das jemand diese Frau als selbstbewusst bezeichnen würde.

      • „Ohne die Quote wäre ich nicht auf die Idee gekommen, Vorsitzende unseres Kreisverbands zu werden. Wäre unsere Landesliste nicht quotiert, ich hätte mich nie getraut, mich zu bewerben. Genug Männer, die sich berufen fühlen, gibt es immer, also warum sollte ich? “

        Pures Gold!

        Ohne die Möglichkeit, dass ich auf jedenfall eine Mehrheit für mich bekomme, wäre ich nie darauf gekommen mich zu bewerben.

        Wobei bewerben das falsche Wort ist: Denn es ist ja dem Grunde nach keine Werbung mehr. Sie ist ja schon gewählt.

        Wie geil: Wenn ich nicht scheitern kann, dann traue ich mich was. Äh..
        Das ist keine Leistung!

    • Das Interessante sind ja eigentlich die Annahmen, die man als Begründung für diese Quotendenkweise bzw. das Frauenstatut braucht und die die Leute unterbewußt automatisch lernen:

      1. Männer und Frauen sind grundsätzlich verschieden und haben grundsätzlich verschiedene Wahrnehmungen und darauf basierende Standpunkte.

      2. Wegen dieser grundsätzlichen Verschiedenheit können Männer nicht die Interessen der Frauen vertreten und umgekehrt, d.h. Frauen können nur Interessen von Frauen vertreten, analog Männer nur die Interessen von Männern.

      3. Männer und Frauen befinden sich in einem Klassenkampf gegeneinander.

      4. Männer sollten Frauen als ihre Gegner betrachten. Redebeiträge von Frauen sind grundsätzlich darufhin zu untersuchen (besser hört man gar nicht hin). Analog umgekehrt.

      5. In diesem Klassenkampf sind die Frauen von Natur aus unterlegen und müssen durch Quotenregelungen vor den Männern geschützt werden.

      Punkt 1 gilt auch für Grün*innen, obwohl bei denen das Geschlecht eigentlich sozial konstruiert und eher diffus und austauschbar ist!!

  5. Genderama verlinkte vor kurzem auf eine Studie aus Australien, mit der mal wieder Männer beschämt werden sollten. Interessant dabei ist was die Studie noch herausgefunden hat und was die Medien aber nicht präsentieren wollen, weil damit Männer nicht als faulen Trottel dargestellt werden können.

    Janice schlägt als alternative Headline vor:

    Study:
    Men Continue To Do Most Of The World’s Work
    – and we all benefit from it…

    ^^

  6. Meine Freundin hat mich verlassen.
    Problem ist dass sich unser Freundeskreis sehr überschneidet und ich sie daher immer noch regelmäßig sehen werde.
    Gibt’s Strategien wie ich schnell meine Gefühle für sie abstellen kann? Mich nervt das momentan sehr.

    • Ja, gibt es. Aber „schnell“ geht sowas nicht. Die Strategien schlagen individuell unterschiedlich gut an – Menschen haben sehr verschiedene Mentalitäten und Temperamente.

      Es gibt zu dieser Problematik professionelle Ratgeber – die mußt Du Dir aber selber suchen, ich kenn‘ mich da nicht so aus.

      Allgemein würde ich empfehlen: In Bezug auf Deine Gefühle – kein Ausweichen, kein Abwehren, kein Unterdrücken, kein Verharmlosen. Das wäre alles Schwäche.

      Deine Gefühle mußt Du zulassen, Du mußt Dich ihnen aussetzen. Das hört sich blöd an, weil Du sie ja „abstellen“ willst. Aber man kann sowas nicht direkt abstellen, man kann ja auch nicht direkt / aktiv einschlafen.

      Deine Gefühle mußt Du einfach (einfach?!) hinnehmen. Akzeptiere sie als einen Teil Deines Selbst. Sind sind das, was Dich zu dem macht, der Du bist. Wenn Du die Kraft dazu hast: Beobachte Deine Gefühle, schau sie Dir näher an. Wundere Dich ein bißchen. Denk dabei immer noch vorne: in die Zukunft – kein Grübeln über die Vergangenheit, kein „hätte“, „wäre“.

      So, das hört sich jetzt wohl alles wenig erfolgversprechend an, aber mein Vorschlag wäre: Probier‘ das mal eine Woche und schau einfach, was passiert. Wenn es nicht funktioniert, probier‘ halt was anderes. Aber denk‘ nicht, sondern schau.

  7. Moin
    ich mach mal noch ein bisschen Eigenwerbung, weil ich nur so das Leid mindern kann, das mir die Auseinandersetzung mit dem SZ Artikel bereitet hat ;-p

  8. Die man tau-Wochenshow vom 18. Juni 2017

    Nachfolgend findet Ihr eine Presseschau der letzten Woche unter anderem mit folgenden Themen:

    Arte-Dokfilm: Auserwählt und ausgegrenzt;
    Arte-Dokufilm: eine klare propagandistische Linie;
    Arte-Dokfilm: Politologe kritisiert linken Antisemitismus;
    Zum Tod von Helmuth Kohl;
    Herfried Münkler zur „Finis Germania“-Debatte;
    Missbrauch der Deutungshoheit;
    Heiner Flassbeck zur Politik von Macron;
    Trump als Merkels Buhmann;
    Kongress 50 Jahre israelische Besatzung in Palästina;
    Neoliberalismus und Demokratie;
    Kinofilm Wonder Woman;
    Der Hipster aus philosophischer Sicht;
    Faschismus – eine Wiederkehr?
    Keine Chance den Bürgerkrieg zu vermeiden;
    Wertkritik und Fermi-Paradoxon;
    und als Extra ein Güldener Luftballon für den dämlichsten Artikel der Woche.

    https://man-tau.com/2017/06/18/die-man-tau-wochenshow-vom-18-juni-2017/

  9. via Genderama:

    https://spectator.com.au/2017/06/mens-rights-movement/

    spectatorau.imgix.net/content/uploads/2017/06/gagged.jpeg

    The men’s rights brigade break the media gag

    Misogynistic, racist, homophobic. The men’s rights movement is often dismissed by the mainstream media as nothing more than a hate group- an assortment of angry chauvinists intent on forcing women into a life of servitude at the hands of men. I attended the annual International Conference on Men’s Issues, which was held on the Gold Coast over the long weekend, and tellingly, the mainstream narrative couldn’t be further from the truth.

    Hier drüber war auch schon mal etwas be Nicht-Feminist zu lesen:

    This was followed by a screening of Martyrs of Marriage– a film directed by Indian MRA Deepika Bhardwaj, which explores controversial anti-dowry harassment law 498A. The law, which was originally introduced with the intention of protecting married women and their families, is widely exploited, with millions of cases emerging of women using the law to blackmail not only their former spouses, but also in many cases the man’s extended family as well. Provisions attached to the statute entitle women to also pursue legal action against the man’s family members, with cases emerging of elderly grandparents and even new born babies being accused of having engaged in dowry harassment.

    Indien ist für Männer mittlerweile ziemlich abgefucked. Stirbt z.B. die Ehefrau bei einem Autounfall am anderen Ende des Landes wird zuerst ein Mal der Ehemann wegen Mord angeklagt. Man fragt sich echt wie man solche Gesetze überhaupt zulassen kann. Da müssen doch bei allen, außer den Männerhasser, die Alarmglocken anfangen zu läuten.

    The highlight of the final day however was former ALP leader Mark Latham’s speech, which focussed on the proliferation of identity politics within the mainstream, and how the media and major parties’ obsession with this narrative ultimately serves as a betrayal of the Australian people.

    Ich glaube das ist diese Rede, passt zu mindestens vom Datum her:

    Overall, the weekend spent at the conference was an enlightening experience. We met a middle-aged man who had spent four years sleeping rough on the streets of Brisbane following his divorce. We chatted with a woman in her twenties who had grown up deprived of a relationship with her father following her parents’ divorce. We were introduced to a female domestic violence researcher who was intent on dispelling the myth that domestic violence is a gendered issue. Ultimately, the conference concluded with a final rallying cry from British MRA Mike Buchanan. Frustrated with the ongoing misrepresentation of his movement as one of hatred and misogyny, Buchanan urged his fellow activists to “stop apologising for being for men’s rights…Stop apologising for being men!”

    In der Tat.

  10. https://www.theguardian.com/world/2017/jun/11/the-weaker-sex-science-that-shows-women-are-stronger-than-men

    „“Pretty much at every age, women seem to survive better than men,” says Steven Austad, an international expert on ageing, and chair of the biology department at the University of Alabama. For almost two decades, he has been studying one of the best-known yet under-researched facts of human biology: that women live longer than men. His longevity database shows that all over the world and as far back as records have been kept, women outlive men by around five or six years. He describes them as being more “robust”.“

    Wenn man alles darauf begrenzt… ^^

    • „He is among a small cadre of researchers who believe that women may hold the key to prolonging life“

      Kein Stress, keine Risiken eingehen, Auseinandersetzungen an andere delegieren.
      Wo soll das Geheimnis sein?

  11. Weil hier auch Feministinnen mitlesen, noch eine schöne Themenüberlagerung zur gescheiterten „Nicht mit uns“-Demo:
    http://www.journalistenwatch.com/2017/06/18/antifa-kueken-geht-mit-muslimischen-loverboy-in-die-tuerkei-wird-vergewaltigt-und-geschlagen/

    Ist nicht wirklich neu, siehe z.B. auch:
    http://www.1001geschichte.de/
    löst aber eine gewisse Häme bei mir aus. Ich wünschte die würden sich öfter für Frauenrechte in Ländern einsetzen, wo das Mut erfordert. Dann wären wir sie los.

    • Für Feministinnen ist klar das der muslimische Loverboy das Frauen schlagen und vergewaltigen erst hier von den weißen Männern gelernt hat.

    • Ein paar Sätze zur Differenzierung erscheinen hier sinnvoll:

      1. Es entspricht zwar dem wissenschaftlichen Forschungsstand, dass zeitgenössische Muslime im Schnitt häufiger reaktionäre Einstellungen haben als Gruppen, welche nicht-muslimischen westlichen Sozialisationskontexten entstammen, es entspricht aber natürlich nicht dem Forschungsstand, dass reaktionäre Einstellungen nur bei muslimischen Männern zu finden wären.

      Es gibt z.B. Forschungsergebnisse aus der kulturvergleichenden Moralpsychologie, die zu dem Ergebnis kamen, dass muslimische Frauen im Schnitt etwas seltener höhere Moralstufen erreichten als muslimische Männer. Muslimische Frauen sind in ihren Einstellungen im Schnitt nicht weniger reaktionär als muslimische Männer.

      Innerfamiliäres Gewaltverhalten tritt bei Muslimen im Schnitt ebenfalls häufiger auf, so kam z.B. eine Studie zu dem Ergebnis, dass türkische Kinder im Schnitt dreimal so häufig geschlagen werden, wie Kinder, die in nicht-muslimischen westlichen sozialen Kontexten aufwuchsen. Auch hier haben muslimische Frauen aber natürlich ihren Anteil am Gewaltverhalten.
      Wie unter muslimischen Gruppen im Schnitt die Partnergewalt verteilt ist, dazu ist mir leider bislang keine Studie bekannt.

      2. Trotz der relativ hohen Verbreitung reaktionärer Eistellungen unter zeitgenössischen Muslimen sollte man m.E. drei Dinge in diesem Zusammenhang im Hinterkopf behalten:

      – Unsere eigenen Einstellungen wären ebenso reaktionär, wenn wir das Pech gehabt hätten in sozialen Kontexten geboren und sozialisiert worden zu sein, die von den Werten, Normen und Verhaltensweisen des orthodox-konservativen Scharia-Islams geprägt sind. Für Muslime, die in solchen sozialen Kontexten sozialisiert wurden und leben, gibt es leider viele Hindernisse, die es ihnen schwer machen, sich davon zu befreien.

      – Es ist m.E. plausibel anzunehmen, dass es nicht wenige Menschen in konservativ-islamischen sozialen Kontexten gibt (Frauen UND Männer), die sich unterdrückt fühlen und die unter den repressiv-orthodox-islamischen Werten, Normen und Glaubenssätzen bewusst leiden.
      Diese Menschen verdienen m.E. Solidarität und, wo immer dies möglich ist, Unterstützung.

      – Auch wenn Muslime mit liberalen/modernen Einstellungen heute leider noch eine Minderheit sind, es gibt sie natürlich. Dass Muslime im Schnitt häufiger reaktionäre Einstellungen haben, sagt über das einzelne Individuum natürlich nichts aus.

      3. Antifa-Aktivisten müssen nicht zwangsläufig eine naive Einstellung zum Islam haben. Die Antifa-Szene besteht aus fünf verschiedenen Unterströmungen (mindestens eine davon ist islamkritisch) sowie einer Vielzahl verschiedener Gruppen und erst Recht vielen verschiedenen Individuen.
      Natürlich gibt es auch Antifa-Aktivisten, denen klar ist, dass der orthodox-konservative Scharia-Islam eine rechts-autoritäre Ideologie ist.

      4. Eine Antifa-Aktivistin, die schlimme Erfahrungen gemacht hat, verdient genauso Mitgefühl wie jede andere Person, die Vergleichbares erlebt hat – unabhängig vom Geschlecht selbstverständlich.

      5. Die Antifa-Szene ist, wie schon häufiger erwähnt (schwerpunktmäßig, nicht ausschließlich) eine linke Jugendsubkultur. Der Konformismus, den es in Antifa-Gruppen zum Teil gibt, ist auch entwicklungspsychologisch bedingt. Viele wachsen aber in späteren Jahren zum Glück darüber hinaus.
      Dass eine Person in der Antifa-Szene aktiv ist, bedeutet nicht zwangsläufig, dass diese Person gewaltbereit wäre. Auch diesbezüglich können sich Gruppen und Individuen deutlich unterscheiden.

        • @ only_me

          „NAAALT!!“

          Dass Gewalt in der Antifa-Szene von einer Minderheit ausgeht, entspricht nicht nur meiner Erfahrung, sondern auch dem bisherigen Forschungsstand zum Thema „Gewalt in der Antifa“ – siehe hierzu den folgenden Artikel (S. 11 – 13), der versucht den bisherigen Forschungsstand zum Thema zusammenzufassen:

          http://www.dji.de/fileadmin/user_upload/bulletin/d_bull_d/bull109_d/DJI_1_15_Web.pdf

          Der insgesamt durchaus lesenswerte Artikel geht allerdings bei der Altersangabe in die Irre, die genannte Schätzung in dem Artikel ist zu hoch gegriffen, das Durchschnittsalter in der Antifa-Szene ist meiner Erfahrung nach als deutlich jünger einzuschätzen.
          In dem Buch „Antifa. Geschichte und Organisierung“ von Keller/Kögler/Krawinkel/Schlemermeyer findet sich die Angabe, dass die meisten Antifa-Aktivisten zwischen sechzehn und dreißig Jahre alt sind, was auch meiner persönlichen Erfahrung entspricht (vgl. Keller/Kögler/Krawinkel/Schlemermeyer – Antifa. Geschichte und Organisierung, Schmetterling Verlag, 2013, S. 156).

        • @ Leszek

          Bei dem von Dir genanntem Antifabuch kann es sich nur um ein Soziologenwerk handeln. Diese Wissenschaftler sind schon in ihrer feministischen Unterstrichsprache als politische Aktivisten klar zu erkennen. 🙂

        • @leszek

          Hast du auch einen Forschungsbericht darüber, was die alte Antifamehrheit unternimmt, um die Kinder davon zu überzeugen, keine faschistischen Methoden anzuwenden?

      • „Ein paar Sätze zur Differenzierung erscheinen hier sinnvoll:“

        Ich mag dich 🙂
        Nein ernsthaft, du erinnerst mich an mich, als ich jung war, nur war ich nicht halb so gebildet.

        „1. Es entspricht zwar dem wissenschaftlichen Forschungsstand, dass zeitgenössische Muslime im Schnitt häufiger reaktionäre Einstellungen haben als Gruppen, welche nicht-muslimischen westlichen Sozialisationskontexten entstammen, es entspricht aber natürlich nicht dem Forschungsstand, dass reaktionäre Einstellungen nur bei muslimischen Männern zu finden wären.“

        Das ist gut und wissenschaftlich, spielt nur eben keine Rolle. Nur weil jemand muslimisch ist, sozialisiert wurde oder nicht, ist er kein schlechter Mensch. Selbiges trifft auch auf Scientologen zu *g*

        Oder lass es mich mit Hatune Dogan (der Gründerin von „helfende Hände“) ausdrücken:

        1. Aufgeklärte und gebildete Muslime, die den Koran ablehnen: auf sie darf man keine Hoffnung setzen, sie haben zu viel (berechtigte) Angst. Hamed Abdel Samad, den sie gut kennt, steht z.B. unter permanentem Polizeischutz, weil er sonst sofort umgebracht werden würde.

        2. „Religiöse Analphabeten“, die eigentlich nur ihre Ruhe haben wollen, die aber auch glauben und machen, was man ihnen sagt – ein großer Teil der muslimischen Bevölkerung, die aber nichts gegen den IS tun, sondern alles schicksalsergeben hinnehmen werden.

        3. Aleviten und ein Teil der Schiiten – diese sind vollkommen okay, sie integrieren sich unproblematisch, man kann mit ihnen gute Nachbarschaft führen.

        4. Die sunnitischen Dschihadisten, die durch eine Art „permanente, systemimmanente Reform“ in jeder Generation neu auferstehen und den Kampf weiterführen.

        Sie ist Türkin und sie sagt übrigens auch:
        „Steht auf und wehrt euch. Es ist ganz egal, ob man euch deswegen Nazis nennt. Das, was auf euch zukommt, ist viel schlimmer!“

        Quelle:
        https://sezession.de/57287/hatune-dogans-%22helfende-haende%22

        Es ist alles nur eine Frage der Alterskohorten, dass unsere Regierungen zu jedem faulen Kompromiss bereit sind (siehe Jungenbeschneidung), dürfte offensichtlich sein.

        „– Unsere eigenen Einstellungen wären ebenso reaktionär, wenn wir das Pech gehabt hätten in sozialen Kontexten geboren und sozialisiert worden zu sein, die von den Werten, Normen und Verhaltensweisen des orthodox-konservativen Scharia-Islams geprägt sind. Für Muslime, die in solchen sozialen Kontexten sozialisiert wurden und leben, gibt es leider viele Hindernisse, die es ihnen schwer machen, sich davon zu befreien.“

        Nein! Doch! Ohhh!
        Deshalb sollte man möglichst wenige herholen? Da man einen gewissen gewaltbereiten Anteil immer mitbekommt?

        „Diese Menschen verdienen m.E. Solidarität und, wo immer dies möglich ist, Unterstützung.“

        Alle Menschen verdienen ein gescheites Leben. Können wir nur nicht allen geben, ohne selbst abzurutschen. Müssen die schon selbst dafür kämpfen.

        „3. Antifa-Aktivisten müssen nicht zwangsläufig eine naive Einstellung zum Islam haben.“

        Richtig, Antifa bedeutet für mich ein allgemein etwas naives, unterkomplexes Weltbild.

        „Die Antifa-Szene besteht aus fünf verschiedenen Unterströmungen (mindestens eine davon ist islamkritisch) sowie einer Vielzahl verschiedener Gruppen und erst Recht vielen verschiedenen Individuen.“

        Ich mag dich. Nur du schaffst es, die heterogene und weitgehend anonyme „Antifa“ (die selbst faschistisch ist) in Gruppen zu teilen.

        „4. Eine Antifa-Aktivistin, die schlimme Erfahrungen gemacht hat, verdient genauso Mitgefühl wie jede andere Person, die Vergleichbares erlebt hat – unabhängig vom Geschlecht selbstverständlich.“

        Nein. Häme ist das Gefühl, welches man hat, wenn man sich ungerecht behandelt fühlt und der Täter seine eigene Medizin zu schlucken bekommt. Ich wünsche mir die Antifa nach Saudi-Arabien, dazu alle „intersektionalen Feministinnen“. Ganz ehrlich: gäbe es einen besseren „Privilegiencheck? Ich glaube nicht. So spätestens zwischen dem 50 und 100 Peitschenhieb (überlebt man das eigentlich oder wird das dosiert verabreicht?), würden die sich nach dem gemeinen, patriarchalem, kapitalistischen Westen zurücksehnen.

        Leute wie diese Frau wissen nicht was sie haben, haben keinerlei Wertschätzung für das, was wir ihnen bieten und entsprechend hart muss ihre Erziehung ausfallen. Da kenne ich keinerlei Mitleid, sollen sie sich ruhig, wie der gute antideutsche Deniz, mal eine Portion ausländische Realität abholen. Früher sind die Weltverbesserer ohnehin in die dritte Welt gegangen, heute belästigen und ruinieren sie uns.

        „5. Die Antifa-Szene ist, wie schon häufiger erwähnt (schwerpunktmäßig, nicht ausschließlich) eine linke Jugendsubkultur. Der Konformismus, den es in Antifa-Gruppen zum Teil gibt, ist auch entwicklungspsychologisch bedingt. Viele wachsen aber in späteren Jahren zum Glück darüber hinaus.
        Dass eine Person in der Antifa-Szene aktiv ist, bedeutet nicht zwangsläufig, dass diese Person gewaltbereit wäre. Auch diesbezüglich können sich Gruppen und Individuen deutlich unterscheiden.“

        Ja, da stimme ich dir sogar zu. Verirrte Kinder. Wäre alles halb so schlimm, wenn sie nicht politisch hofiert würden, jede Demo der AfD und Identitären stören, Autos abfackeln, Häuser besetzen, Politiker angreifen, Gaststätten ruinieren, Scheinen einwerfen usw. eine SA der linken Szene.

  12. Was mir fehlt – wirklich fehlt! – in dieser Bubble um sie als männerrechtlich-engagiert wahrzunehmen, wäre Kritik an Hartz IV, Kritik an Leiharbeit/Befristungen.
    Habt Ihr kollektiv gesehen m.W.n. einfach nicht drauf.

    Ihr beschwert Euch über hohe Unterhaltsforderungen – und blendet aus, dass wer sich wirklich mit hohen Unterhaltsforderungen konfrontiert sieht meist ein sehr hohes Einkommen besitzt, und also priviligiert ist.

    Ihr beschwert Euch über die hohe Anzahl von „Arbeitsunfällen“ – und blendet aus, dass Arbeitsunfälle glücklicherweise ein eher vernachlässibares Problem geworden sind und zudem die staatlich garantierte Absicherung gerade für diese Betroffenengruppe einen positiven Ausnahmefall, die Abweichung (nach oben) von der Regel darstellt. usw.

    Es ist wie verhext.

    • Hey, mal wieder ein „Könnt ihr nicht mal aufhören, was dagegen zu haben, dass euch Feministinnen ständig Knüppel zwischen die Beine werfen und euch stattdessen um irgendwas anderes kümmern?“ Aufruf.

      Rührend, irgendwie.

    • Es ist wie verhext – irgendwie wirst Du diesen Strohmann einfach nicht los. Wo Du gehst und stehst, was Du sagst und klagst – immer stellt Dein Strohmann Dich in den Schatten. Ist echt verhext.

      Du schreibst: „Ihr beschwert Euch über hohe Unterhaltsforderungen“ – aber Dein Strohmann widerspricht: Wir beschweren uns lediglich über ein sexistisches Unterhaltsrecht (viertes Buch des Bürgerlichen Gesetzbuches).

      Du schreibst: „Ihr beschwert Euch über die hohe Anzahl von „Arbeitsunfällen““ – aber Dein Strohmann weiß es besser: Wir beschweren und lediglich darüber, daß Männer – im Gegensatz zu Frauen – „disposable“ sind.

      Dir fehlt eine „Kritik an Hartz IV“ – doch Dein Strohmann findet Sie in einem Buch von Arne Hoffmann.

      Kurzum: Mit diesem Strohmann wirst Du im Leben nicht mehr glücklich. Wir aber werden im Leben nicht mehr glücklich mit Deiner anmaßenden Beschäftigungstherapie.

      So sieht es aus – es ist wie verhext.

    • Nicht jeder der ein hohes Einkommen hat, ist privilegiert. U.U. arbeitet er auch nur mehr als andere oder ist geschickter/talentierter. Meine Eltern hatten ein Blumengeschäft; sie haben mehr verdient, als ein durchschnittlicher Arbeitnehmer, aber sie haben auch wesentlich mehr gearbeitet (mindestens 60 Stunden pro Woche würde ich sagen) und größere Risiken getragen.

      Ich verstehe auch nicht, wo eigentlich diese Idee herkommt, jedes Bedürfnis das irgend jemand hat, hätte automatisch einen Anspruch, von irgend jemand anderem befriedigt zu werden.

    • @Semikolon: ich wette, die meisten hier könnten sehr viel über Zeitarbeit, Hartz IV oder auch altbabylonische Astrologie erzählen. Ist nur nicht Thema des Blogs.

      • Mich würde mal interessieren, ob hier in D auch Goldröcke wie in Norwegen entstanden sind und ob das Beispiel von Ferdinand Piëch, sehr ehemalige Kinderfrau und spätere Gattin Ursula Piëch in den Aufsichtsrat zu setzen (s. http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/audi-ursula-piech-zieht-in-den-aufsichtsrat-ein-a-893149.html), Schule gemacht hat, zumindest bei den Arbeitgebervertretern im AR.

        Die meisten DAX-Konzerne fallen ja unter die paritätische Mitbestimung, die Hälfte der AR-Sitze gehört den Arbeitnehmervertretern, und nach meiner Erinnerung hatten die viel größere Probleme, halbwegs akzeptable Frauen zu finden. Nicht zu reden davon, daß im Metall-Bereich die Belegschaften nur ca. 20% Frauenanteil haben und Frauen im AR daher deutlich überrepräsentiert sind.

    • Zur Erinnerung: Dieses Gesetz ist in meinem Augen eklatant verfassungswidrig und ein Sargnagel für unser Rechtsbewußtsein.
      Erstens privilegiert es einseitig Frauen.
      Zweitens macht es Kollektive zu Rechtssubjekten, deren Rechte über denen von Individuen stehen.
      Drittens greift es massiv in Eigentumsrechte ein.

      • @Christian:

        „Das Gesetz wird ja neutral formuliert werden.“

        Da bin ich mir noch nicht so sicher. Im Artikel heißt es:
        „In einem langen Kriterienkatalog listen die Linken auf, wann Werbung unzulässig sein soll – zum Beispiel, wenn Frauen zwar als schön dargestellt werden, aber zugleich als „(willens)schwach, hysterisch, dumm, unzurechnungsfähig, naiv, ausschließlich emotionsgesteuert etc.“.“

        […]

        „Außerdem geht es unter anderem um Plakate, die Frauen auf ein „käufliches, sexuell verfügbares Lustobjekt“ reduzieren. Tabu sein sollen auch Bilder, auf denen „die Frau kaum oder sehr körperbetont bekleidet und ohne Anlass lächelnd inszeniert wird, während der Mann vollständig und bequem bekleidet (z.B. in einem Anzug) ist“. Denn dies vermittele den Eindruck, dass sich die Geschlechter „nicht auf Augenhöhe begegnen““

        Ich wäre interessiert, wer denn da unter welchen Bedingungen diesem Wächterrat (Jury) angehören wird.

      • @Christian:

        Der Artikel drückt es am Ende eigentlich ganz deutlich aus:

        „Künftig wird es vor allem darauf ankommen, wie das in der Koalitionsvereinbarung angestrebte Verbot frauenfeindlicher Werbung umgesetzt wird.“

        Frauenfeindlich steht da. Nix männerfeindlich.

  13. Zum neuen Design: ich habe jetzt einen Trick gefunden, wie man die Seiten halbwegs lesbar macht, zumindest in einer neuen firefox-Version. Also:

    – man braucht die „Werkzeuge für Web-Entwickler“ (das war bei mir von vorneherein dabei)
    – nach dem Laden der Seite Maus irgendwo über der Seite, dann Rechtsklick, dann Menüeintrag „Element untersuchen“, das startet die Werkzeuge
    – dort den Reiter „Inspektor“ wählen
    – dort auf der rechten Seite (bei mir) Unterreiter „Regeln“ wählen
    – darin unten nach Regeln für „body ….“ suchen
    – dort den Eintrag
    line-height: 1.7;
    deaktivieren oder einen anderen Faktor einstellen

    und schwupps verschwinden die fürchtlerlich großen Zeilenabstände, man hat wieder einen normalen Zeilenabstand auf der ganzen Seite und es paßt viel mehr Text in das Fenster.

      • Das geht mit „Greasemonkey“ oder ein Äquivalent für andere Browser:

        Firefox: Greasemonkey
        https://addons.mozilla.org/de/firefox/addon/greasemonkey/

        Opera: Violent monkey
        https://addons.opera.com/de/extensions/details/violent-monkey

        Chrome: Tampermonkey
        https://chrome.google.com/webstore/detail/dhdgffkkebhmkfjojejmpbldmpobfkfo

        Sofern eines dieser Addons installiert ist:

        1. neue Textdatei erstellen (z.B. mit dem Windows „Editor“ oder „notepad++“)

        2. Folgendes Skript in die Datei einfügen:


        // ==UserScript==
        // @name allesevolution line-height
        // @description Ändert Zeilenhöhe bei allesevolution
        // @author Unbekannt
        // @version 1.0
        // @include https://allesevolution.wordpress.com/*
        // ==/UserScript==

        document.body.style.lineHeight = "1.4";

        Der Wert „1.4“ kann nach belieben verändert werden.
        Dabei ist darauf zu achten, daß ein Punkt („.“) anstelle eines Kommata („,“) verwendet wird!

        3. Datei abspeichern.

        Dateiendung muß .user.js sein!
        Ansonsten spielt der Name keine Rolle.
        Also z.B. allesevolution_line-height.user.js

        Die Datei muß UTF-8 kodiert sein!
        (z.B. beim Windows „Editor“ im Dialogfenster „Datei“ → „Speichern unter“ bei „Codierung“,
        oder bei „notepad++“ unter dem Menüpunkt „Kodierung“ („UTF-8 ohne BOM“).

        4. Die Datei per „drag and drop“ aus dem Dateimanager (Windows-Exolorer) in ein Fenster (Tab) des Browsers ziehen.

        5. Im sich öffnenden Dialogfenster (bzw. Browserleiste) „installieren“ (bzw. „OK“) wählen.

        6. Seite neu laden.

        Fertig!

        • Danke!
          Hat geklappt.

          Gibt es eine ähnlich einfache Methode, in blockquote-Elementen
          style.lineHeight = „1.1“;
          style.padding = „0.7em“;
          zu setzen?

        • @FS und mitm

          Gern geschehen! :o)

          Gibt es eine ähnlich einfache Methode, in blockquote-Elementen
          style.lineHeight = „1.1“;
          style.padding = „0.7em“;
          zu setzen?

          Das oben beschriebene Script einfach durch folgende Zeilen ergänzen:


          var bqTags = document.getElementsByTagName("blockquote");

          for(i=0; i<=bqTags.length; i++){
          bqTags[i].style.backgroundColor = "#E7EFFF";
          bqTags[i].style.border = "1px dotted grey";
          bqTags[i].style.lineHeight = "1.3";
          bqTags[i].style.padding = "0.7em";
          }

          Die Zeilen mit „backgroundColor“ und „border“ sind nicht notwendig.
          Ich habe sie hinzugefügt, da ich damit Zitate besser erkenne.

          („lineHeight“ 1.1 fand ich etwas zu gering.)

        • @Herr Unbekannt : Danke! Wird immer besser!

          Ich habe jetzt analog versucht, den viel zu großen Abstand zwischen Paragraphen zu reduzieren, der ist eingestellt auf
          margin-bottom: 1.7em;

          Der erfolglose Versuch war:
          var parTags = document.getElementsByTagName(„p“);
          for(i=0; i<=parTags.length; i++){
          parTags[i].style.margin = "0.3em";
          }

          Was ist hier falsch?

        • Mein Fehler, `tschuldigung!


            for(i=0; i<=bqTags.length; i++)

          Das „kleiner/gleich“ ist hier völlig unsinnig, und führt zum Abbruch des Skriptes, sobald „i=bqTags“!

          Richtig:

            for(i=0; i<bqTags.length; i++)

          Also hier das Skript komplett:


          // ==UserScript==
          // @name allesevolution line-height
          // @description Ändert Zeilenhöhe bei allesevolution
          // @author Unbekannt
          // @version 1.1
          // @include https://allesevolution.wordpress.com/*
          // ==/UserScript==

          document.body.style.lineHeight = "1.4";

          var bqTags = document.getElementsByTagName('blockquote');
          for(i=0; i<bqTags.length; i++){
            bqTags[i].style.backgroundColor = "#E7EFFF";
            bqTags[i].style.border = "1px dotted grey";
            bqTags[i].style.lineHeight = "1.3";
            bqTags[i].style.padding = "0.7em";
          }

          var pTags = document.getElementsByTagName('p');
          for(i=0; i<pTags.length; i++){
          pTags[i].style.marginBottom = "0.1em";
          }

        • // ==UserScript==
          // @name allesevolution line-height
          // @description Ändert Zeilenhöhe bei allesevolution
          // @author Unbekannt
          // @version 1.2
          // @include https://allesevolution.wordpress.com/*
          // ==/UserScript==
           
          document.body.style.lineHeight = „1.4“;
           
          var bqTags = document.getElementsByTagName(‚blockquote‘);
          for(i=0; i<bqTags.length; i++){
            bqTags[i].style.backgroundColor = "#E7EFFF";
            bqTags[i].style.border = "1px dotted grey";
            bqTags[i].style.lineHeight = "1.3";
            bqTags[i].style.padding = "0.7em";
            bqTags[i].style.paddingBottom = "0em";
          }
           
          var pTags = document.getElementsByTagName('p');
          for(i=0; i<pTags.length; i++){
            pTags[i].style.marginBottom = "0.7em";
          }


        • // ==UserScript==
          // @name allesevolution line-height
          // @description Ändert Zeilenhöhe bei allesevolution
          // @author Unbekannt
          // @version 1.2
          // @include https://allesevolution.wordpress.com/*
          // ==/UserScript==
           
          document.body.style.lineHeight = "1.4";
           
          var bqTags = document.getElementsByTagName('blockquote');
          for(i=0; i<bqTags.length; i++){
            bqTags[i].style.backgroundColor = "#E7EFFF";
            bqTags[i].style.border = "1px dotted grey";
            bqTags[i].style.lineHeight = "1.3";
            bqTags[i].style.padding = "0.7em";
            bqTags[i].style.paddingBottom = "0em";
          }
           
          var pTags = document.getElementsByTagName('p');
          for(i=0; i<pTags.length; i++){
            pTags[i].style.marginBottom = "0.7em";
          }

        • Herzlichen Dank!
          Das mit dem Schleifenüberlauf hätte ich auch sehen sollen ….
          Ich habe jetzt einen Weg gefunden, den (auf meinem relativ kleinen Bildschirm äußerst ärgerlichen) breiten linken Rand zu entfernen und die Textbreite zu erhöhen:


          var divElemente = document.getElementsByTagName("div");

          for(i=0; i<divElemente.length; i++){
          if (divElemente[i].className=="site-content") {
          divElemente[i].style.margin = "10px";
          divElemente[i].style.width = "1280px";
          }
          }

          Der Text hat jetzt bei meinen Browser-Einstellungen ca. 60 – 70 Zeichen pro Zeile, eine ganz enorme Verbesserung der Lesbarkeit!

        • Elemente lassen sich auch direkt über className aufrufen. Dadurch erspart man sich dann die if-Abfrage:
            getElementsByClassName(’site-content‘)
           
          In diesem Fall kann man aber auch direkt auf die ID zugreifen:
            contDiv = document.getElementById(‚content‘);
           
          Damit das Skript auch bei unterschiedlichen Bildschirmgrößen/-auflösungen funktioniert, kann man die Breite auch an die zur Verfügung stehende Breite anpassen:
            pageWidth = document.body.offsetWidth;
           
          Und davon dann den Seitenabstand abziehen (mal 2, links + rechts)
            intMargin = 25;
            contDiv.style.width = pageWidth – (intMargin * 2) + „px“;
           
          also:

            var intMargin = 25;
            var pageWidth = document.body.offsetWidth;
            var contDiv = document.getElementById('content');
            contDiv.style.marginLeft = intMargin + "px";
            contDiv.style.marginRight = intMargin + "px";
            contDiv.style.width = pageWidth - (intMargin * 2) + "px";

        • // ==UserScript==
          // @name allesevolution line-height
          // @description Layoutanpassung allesevolution
          // @author Unbekannt
          // @version 1.3
          // @include https://allesevolution.wordpress.com/*
          // ==/UserScript==
           
          document.body.style.lineHeight = „1.4em“;
           
          var bqTags = document.getElementsByTagName(‚blockquote‘);
          for(i=0; i<bqTags.length; i++){
            eS = bqTags[i].style;
            eS.backgroundColor = "#E7EFFF";
            eS.border = "1px dotted grey";
            eS.lineHeight = "1.3em";
            eS.padding = "0.7em";
            eS.paddingBottom = "0em";
          }
           
          var pTags = document.getElementsByTagName('p');
          for(i=0; i<pTags.length; i++){
            pTags[i].style.marginBottom = "0.7em";
          }
           
          var intMargin = 25;
          var pageWidth = document.body.offsetWidth;
          var contDiv = document.getElementById('content');
          contDiv.style.marginLeft = intMargin + "px";
          contDiv.style.marginRight = intMargin + "px";
          contDiv.style.width = pageWidth – (intMargin * 2) + "px";


        • // ==UserScript==
          // @name allesevolution line-height
          // @description Layoutanpassung allesevolution
          // @author Unbekannt
          // @version 1.3
          // @include https://allesevolution.wordpress.com/*
          // ==/UserScript==
           
          document.body.style.lineHeight = "1.4em";
           
          var bqTags = document.getElementsByTagName('blockquote');
          for(i=0; i<bqTags.length; i++){
            eS = bqTags[i].style;
            eS.backgroundColor = "#E7EFFF";
            eS.border = "1px dotted grey";
            eS.lineHeight = "1.3em";
            eS.padding = "0.7em";
            eS.paddingBottom = "0em";
          }
           
          var pTags = document.getElementsByTagName('p');
          for(i=0; i<pTags.length; i++){
            pTags[i].style.marginBottom = "0.7em";
          }
           
          var intMargin = 25;
          var pageWidth = document.body.offsetWidth;
          var contDiv = document.getElementById('content');
          contDiv.style.marginLeft = intMargin + "px";
          contDiv.style.marginRight = intMargin + "px";
          contDiv.style.width = pageWidth - (intMargin * 2) + "px";

  14. Man kann sich das echt nicht ausdenken:

    http://www.bbc.com/news/education-40259449

    http://www.dailymail.co.uk/news/article-4598036/Saying-genius-brilliant-alienate-female-students.html

    ‚Brilliant‘ darf man auch nicht mehr sagen – wegen der strong independent women, der Zukunft, der besseren Chefs – wer so wie die über Frauen denkt kann das doch nicht wirklich glauben.

    Will das vielleicht Mal eine Feministin kritisieren? Oder ist es wieder ein Mal nur falsch wenn Männer sowas sagen, because equality..?

  15. Die Welt berichtet unter anderem über eine PARSHIP-Studie von 2015, nach der heute Männer familienorientierter als Frauen sind: https://www.welt.de/vermischtes/article165717390/Maenner-sind-viel-romantischer-als-Frauen-denken.html

    In dieser Umfrage, bei der sich 10.000 Frauen und Männer zu ihrem Liebesleben geäußert haben, kam heraus, dass die Sehnsucht nach dem Beziehungsmodell Mama-Papa-Kind bei Männern ausgeprägter war als bei den Frauen. So stand für 47 Prozent der männlichen und nur für 38 Prozent der weiblichen Singles die Gründung einer Familie ganz oben auf der Liebeswunschliste.

    Dieser Umstand sollte meiner Ansicht nach in der maskulistischen Bewegung deutlich offensiver kommuniziert werden. Traditionell wird Familie eher als ein Frauending gesehen, wodurch es Frauen ermöglicht wird, viel von dem eigentlich für die Familie vorgesehenen Schutz auf Frauen „umzuleiten“. Unter anderem werden in der öffentlichen Wahrnehmung meinem Eindruck nach alleinerziehende Frauen unterschwellig als so etwas wie „(schuldlos) gescheiterte Familienmenschen“ gesehen und als entsprechend schutzbedürftig angesehen. Mit der Realität dürfte das in den meisten Fällen wenig zu tun haben. Die Alleinerziehende und ihre weißen Ritter dürften in Wirklichkeit die heutigen Hauptfeinde der Familie (und ihrer segensreichen Wirkung für Kinder) sein.

    Aus der persönlichen Situation von maskulistischen Trennungsvätern macht es natürlich Sinn, die Beziehung aufzugeben und stattdessen für Väterrechte zu kämpfen. Aber aus einer gesellschaftlichen Perspektive ist das Kind noch nicht in den Brunnen gefallen.

    • Ohne die Altersverteilung der Befragten macht die Aussage m.E. wenig Sinn.
      Im heutigen Zeitgeist traut sich doch kaum ein Mädchen unter 28 zuzugeben (oder überhaupt zu denken?), dass ihr Familie wichtiger als Job oder sich-selbst-finden™ ist.

      • Ich glaube es ist nicht einmal das. Eigentlich kommt diese Haltung aus dem intuitiv-machiavellistischen Denken von Frauen in Beziehungen. Zugeben zu müssen, dass man den Mann für Familie bräuchte, schafft Abhängigkeiten, konstituiert eine Schwäche. Heutige Frauen meinen das vermeiden zu müssen um ihre Freiheit zu wahren und die Männer zum Bittsteller zu machen.

  16. „Yet another thing that had nothing to do with race… now has to have everything to do with race.“

    „Better question is who are the blue, green, and purple people?“

    • Devon Tracy vermutet da irgend einen Minderwertigkeitskomplex hinter. Weiße sind in den USA im Schnitt schlauer wie Schwarze. Aber die Asiaten sind im Schnitt auch schlauer wie die Weißen. Und regen die Weißen sich darüber auf? Nö, die sagen sich: „Schön für euch. Dafür sind unsere Penisse größer.“ Und das ist genau die Einstellung die die Schwarzen dort sich auch zu nutzen machen könnten… ^^

  17. Die Serie von „Es gibt Frauen, die können, was auch Männer können, aber rückwärts und auf Stöckelschuhen“ Filmen geht in die nächste Runde: Marie Curie bekommt ihr Biopic

    In 1903 the scientist Marie Curie (Karolina Gruszka) was the first woman to receive the Nobel Prize for Physics together with her husband Pierre (Charles Berling). But only a short time later in her, mid-thirties, as a young mother of two children, she loses Pierre by accident. In a world dominated by men, she makes her way steadfastly, continues her research alone, and is the first woman to receive a chair at the Sorbonne in Paris. When she falls in love with the married scientist Paul Langevin (Arieh Worthalter) and engages in an affair with him, she becomes embroiled in a violent scandal. Right as she is set to receive her second Nobel Prize The Paris press publishes correspondence between Marie and Paul. In the full glow of her professional fame, the brilliant scientist becomes the target of defamation. She must learn the bitter lesson, that reason and passion are not compatible.

  18. Der heutige TL;DR ist sehr sehenswert.
    Da thematisch hier explizit ausgegrenzt, kein Link von mir.
    Aber auf YT ja schnell zur Hand.
    Also, toller Mittwochs TL;DR heute.
    Die jüngste ‚Jassina‘ war auch ziemlich klasse.
    Und auch DVA war nicht von schlechten Eltern, ein Themenkomplex, sozusagen.
    Und wer den ‚über’sieht, dem würde ich auch vor keinem Gericht der Welt auch nur einen Funken Teilhabe an der Erziehung von irgendwas zusprechen.
    Weshalb es eben auch ein Männer/Frauen Thema ist.


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