Selbermach Samstag 242 (10.06.2017)

Welche Themen interessieren euch, welche Studien fandet ihr besonders interessant in der Woche, welche Neuigkeiten gibt es, die interessant für eine Diskussion wären und was beschäftigt euch gerade?

Welche interessanten Artikel gibt es auf euren Blogs? (Schamlose Eigenwerbung ist gerne gesehen!)

Welche Artikel fandet ihr in anderen Blogs besonders lesenswert?

Welches Thema sollte noch im Blog diskutiert werden?

Für das Flüchtlingsthema gibt es andere Blogs

Ich erinnere auch noch mal an Alles Evolution auf Twitter und auf Facebook.

Es wäre nett, wenn ihr Artikel auf den sozialen Netzwerken verbreiten würdet.

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170 Gedanken zu “Selbermach Samstag 242 (10.06.2017)

  1. „Dieses Jahr wurden im Bundesgebiet sogar Pfannkuchen verteilt, um potentielle Kandidaten mit Hinweis auf die verbesserten Einstellungsbedingungen nach Berlin zu locken: Ab Sommer bekommen frisch ausgebildete Grundschullehrer 5100 Euro – so viel wie andernorts nur Oberschullehrer.

    Dass Berlin dringend Zuzug aus anderen Bundesländern braucht, liegt auch daran, dass viele Lehramtsabsolventen Berlin nach dem Studium den Rücken kehren: Zuletzt verzichtete fast die Hälfte von ihnen darauf, hier ein Referendariat zu beginnen. Jahr für Jahr ersinnt die Senatsverwaltung für Bildung neue Auswege, um die offenen Stellen zu besetzen: Zunächst wurden Studienräte aus Bayern an Grundschulen geholt, obwohl sie für Gymnasien ausgebildet sind, dann ging es mehr und mehr um Quereinsteiger, parallel wurden auch ehemalige „Lehrer unterer Klassen“ aus der DDR-Schule eingestellt, die 25 Jahre lang überwiegend im Hort gearbeitet hatten und dann gab es noch eine Werbekampagne in Österreich. All das reicht in diesem Jahr aber nicht mehr, um die Stellen zu besetzen.“

    „Es ist sogar von Bewerbern aus der Europäischen Union zu hören, die ein Angebot bekommen, obwohl sie fehlerhaft Deutsch sprechen: „Die formale sprachliche Qualifikation können sie vorweisen, aber das reicht nicht, um in der Grundschule Deutsch und Mathematik zu unterrichten“, gibt ein Personalrat zu bedenken.“

    http://www.tagesspiegel.de/berlin/schule/berliner-schuljahr-2017-18-genug-lehrer-aber-nicht-die-richtigen/19893716.html

    • „Frigga Wendt ist Mutter eines Kindes, hat an der Humboldt-Uni Physik studiert und arbeitet als Freiberuflerin in Vereinen, Lernwerkstätten und Schulen. Doch wenn es nach dem Willen des Jobcenters Pankow geht, steht die 36-Jährige künftig im Sex-Shop. Und verkauft Pornoheftchen, SM-Fesseln und Dildos. Denn das Jobcenter hat der Frau jetzt ein Stellenangebot inklusive Aufforderung zum Vorstellungsgespräch in einem Erotik-Laden geschickt. Frechheit, findet Frigga Wendt, und hat Strafanzeige wegen Nötigung erstattet.“

      http://www.berliner-kurier.de/27031154 ©2017

        • Schmarrn: Eine Arbeit in einem Sexshop muss man nicht anbtreten, das Jobcebter sollte keinerlei Sanktionen verhängen. Hat wohl die Sachbearbeiterin nicht aufgepasst und den Standardbrief rausgehauen.
          Zitat:
          „Dementsprechend empfiehlt die Bundesagentur für Arbeit, derartige Vermittlungsvorschläge ohne Rechtsfolgenbelehrung zu versehen, so dass eine Arbeitsablehnung in diesem Bereich sanktionsfrei bleibt.“

          Man kann also, aber man muss nicht.
          (Anscheinend haben die Jobcebter diesen Stunt schon öfter versucht)

      • Ich frage mal dumm zurück: warum meinst Du, dass es 1 Grund dafür geben müsse?

        Ich bin versucht zu sagen, so ein Fall wie der von Frigga Wendt ist typisch Berlin, aber das wäre Polemik. Es ist ja auch nicht so, als sähe es im Rest der Republik zwangsläufig besser aus (auch wenn man festhalten muss, dass Berlin bestimmte besondere Parameter aufweist, so z.B. eine hohe Arbeitslosigkeit, gerade was Langzeitarbeitslosigkeit angeht, sowie ein doppelt so hoher Anteil an Privatschülern als im Bundesschnitt – die Lehrer an Privatschulen verdienen übrigens deutlich weniger als sie an staatlichen würden, sprich hier hat man es wohl i.d.R. mit „Idealisten“ zu tun):

        „Wie es nicht funktioniert, zeigt sich exemplarisch in Hessen. Dort leiden aktuell vor allem die Grund- und Förderschulen unter massivem Personalmangel. Damit der Betrieb nicht zusammenbricht, zaubert Kultusminister Alexander Lorz (CDU) immer wieder neue Maßnahmen aus dem Hut. So sollen etwa Quereinsteiger in großem Stil für den Schuldienst gewonnen werden oder ausgebildete Gymnasial-, Haupt und Realschullehrer mit der Aussicht auf eine rasche Verbeamtung zu einer Umschulung animiert werden. Ferner will die Landesregierung Ruheständler zurück in den Beruf locken oder Pädagogen, die kurz vor der Rente stehen, ein längeres Engagement schmackhaft machen. …

        Hessen ist nicht nur in punkto Lehrermangel „spitze“. Nach Baden-Württemberg belegt es bundesweit auch den zweiten Platz bei der sogenannten saisonalen Arbeitslosigkeit von Lehrkräften. Inzwischen ist es praktisch in allen Bundesländern schlechte Gewohnheit, Nachwuchspädagogen zum Schuljahrsende vor die Tür zu setzen, um sie nach Ablauf der Sommerferien an gleicher Stelle wieder einzustellen – mit Befristung für ein Jahr, versteht sich. Die Zwangspause überbrücken die Betroffenen auf Kosten des Arbeitsamtes bzw. der Beitragszahler, während die Landeskasse geschont wird. 2015 dürften so nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit (BA) republikweit rund 7.000 Lehrer in die Ferienerwerbslosigkeit genötigt worden sein. …

        „Beste Lehrer“ zu „besten Arbeitsbedingungen“ gibt es indes kaum noch irgendwo. Heute müssen Eltern schon froh sein, wenn man ihren Kindern überhaupt noch einen echten Lehrer vorsetzt. Tatsächlich kann heute so ziemlich jeder unterrichten, der nur irgendetwas studiert hat. Mit dem nötigen Wechselwillen und ein bisschen didaktischem Rüstzeug stehen einem praktisch alle Türen offen. Die Bundesvereinigung der Oberstudiendirektoren an Gymnasien (BDK) hat jüngst in einer Pressemitteilung darauf hingewiesen, wie verbreitet mittlerweile das Phänomen des Quer- und Seiteneinstiegs im deutschen Schulwesen ist. Demnach verfügten von 29.000 neu eingestellten Lehrkräften im Sommer 2016 nahezu zehn Prozent über keine pädagogische Ausbildung.

        „Dramatische“ Zustände verzeichnet der Verband Insbesondere an den Grundschulen. So seien in Berlin 40 Prozent, in Brandenburg 36 Prozent und Sachsen sogar 52 Prozent der neuen Kräfte keine examinierten Lehrer. …

        Dass gleich vielerorts der Notstand ausgebrochen ist – in Bayern, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Berlin, dazu in allen neuen Bundesländern – kommt nicht von ungefähr. Die Kultusministerkonferenz (KMK) hatte schon vor mehr als einem Jahrzehnt vor einem mittel- und langfristigen Schwund an Pädagogen infolge einer gewaltigen Pensionierungswelle in der Größenordnung von mehreren Hunderttausend gewarnt. Statt aber quantitativ und qualitativ in die Lehrerausbildung zu investieren und den Beruf attraktiver zu machen, geschah vielerorts das genaue Gegenteil …

        Dazu kam noch ein aberwitziger Abwerbungswettkampf: Die Länder versuchen sich seit Jahren, gegenseitig die Pädagogen abzujagen, sei es mittels Gehaltsaufbesserung oder Sofortverbeamtung auf Lebenszeit. Damit mag sich die Versorgung lokal und regional verbessert oder wenigstens stabilisiert haben, dafür rissen dann andernorts neue oder noch größere Löcher auf. …

        Die BDK geht im Übrigen schon jetzt davon aus, „dass die Lehrerlücke in wenigen Jahren die Gymnasien aller Bundesländer treffen wird“.“

        https://www.studis-online.de/Studieren/art-2018-lehrerarbeitsmarkt-2017.php

        Joa, also: ich hoffe Du erwartest jetzt nicht von mir, dass ich mal eben DIE Lösung aus dem Hut zaubere? 😉

        • Hmm. Also Studien scheint es nicht dazu zu geben, du fischst anscheinend auch eher im Trüben, wobei deine Vermutungen ja nicht unplausibel sind.

          „verdienen übrigens deutlich weniger als sie an staatlichen würden, sprich hier hat man es wohl i.d.R. mit „Idealisten“ zu tun“

          Idealisten? Und warum sind die dann an Privatschulen? Was hat das mit Idealismus zu tun?

          „und den Beruf attraktiver zu machen, geschah vielerorts das genaue Gegenteil “

          Ahhh. Und warum? Regiert in Berlin nicht sogar die Linke mit? Seit Jahren?

          „Dazu kam noch ein aberwitziger Abwerbungswettkampf: Die Länder versuchen sich seit Jahren, gegenseitig die Pädagogen abzujagen, sei es mittels Gehaltsaufbesserung oder Sofortverbeamtung auf Lebenszeit. Damit mag sich die Versorgung lokal und regional verbessert oder wenigstens stabilisiert haben, dafür rissen dann andernorts neue oder noch größere Löcher auf. “

          Na sowas. Warum erinnert mich das so an die EU? Zum Glück müssen Lehrer wenigstens fließend deutsch sprechen, sonst hätte Deutschland die gleich auch noch aus dem Rest der Eurozone abgeworben.

          Aber die Zahlen zu den Quereinsteigern sind interessant. Ich wollte immer gerne Lehrer werden. In BaWü gab es sogar mal so eine Quereinsteigerinitiative, letztendlich habe ich mich dann aber zu sehr darüber geärgert, dass das Gehalt einzig am letzten Studienabschluss hängt und ich mit Berufsakademieabschluss irgendwo in der zweiten oder dritten Liga gestartet wäre. Also gleiche Arbeit, aber sehr viel niedrigerer Lohn. Sowas stinkt mir.

        • „Idealisten? Und warum sind die dann an Privatschulen? Was hat das mit Idealismus zu tun?“

          Idealisten was den Kern ihres Berufes angeht. Privatschulen haben einen höheren Grad an Selbstbestimmung und mitunter auch nur halb so große Klassen (im Schnitt soll der Unterschied aber fast verschwinden, k.A.). 28 oder mehr jugendliche „Individualisten“ empfindet kaum jemand als sinnvolle Gruppenstärke, vielleicht ginge das aufm Gymnasium, überall sonst aber wird das gelinde gesagt leicht schwierig (Förderschulen haben den im Grundsatz akzeptabelsten Schlüssel, was natürlich nicht bedeutet, dass die erzielten Lernergebnisse auch zufriedenstellend sein müssen, da viele dieser Kinder nunmal ihre ausgeprägten – an manchen Schulen rein-intellektuellen – Hemmnisse mitbringen). In den Niederlanden liegt der Anteil der Privaten an der Schullandschaft übrigens bei gerundeten 80 %. Neben der Hebammenbetreuten Hausgeburt (als Normalfall) ein weiterer Punkt, wo wir uns womöglich an diesem Nachbarstaat orientieren sollten – wenngleich zu Bezweifeln ist, dass wir jemals von unserem vierjährigen Grundschulkonzept abzubringen sein werden, das würde nämlich Alle Bereiche unseres Erziehungs-Systems betreffen und uns somit riesige Umorganisationsleistungen abverlangen.

          „„und den Beruf attraktiver zu machen, geschah vielerorts das genaue Gegenteil “

          Ahhh. Und warum? Regiert in Berlin nicht sogar die Linke mit? Seit Jahren?“

          Die Attraktivitätsbewertung eines Berufs ist nicht politisch steuerbar.

          M.A.n. sollten wir politisch aber z.B. die Schulpflicht abschaffen und durch eine Bildungspflicht ersetzten (siehe europäische Nachbarländer wie Österreich, Frankreich oder Spanien etc.).

    • Ich hab ne Idee: Lass uns noch viel mehr Frauenförderung und Jungenignorierung machen. Dass führt mit Sicherheit dazu, dass mehr Leute einen produktiven Sinn für ihr Leben finden, statt in Drogen zu fliehen.

    • Die amerikanische Gier nach Drogen (und natürlich auch die in Europa) hat Mexiko und Kolumbien in ein Schlachthaus verwandelt.

      • …. und ist auch noch nebenbei die Ursache für die von Trump gewünschte „Mauer“.

        (So ein Gedanke käme „alternet“ aber sicher nicht).

      • Echt? Ich dachte immer unser Heroin käme über Frankfurt rein ebenso wie das Cannabis (was von da nach Holland geht).
        Wozu bewacht man denn die Mohnfelder in Afghanistan?
        Oder ist das im Grunde irrelevant, solange man sich treu bleibt?

    • Nur, weil’s im Text nicht erklärt ist, und weil die Antworten auf diesen Beitrag so wirken, als wäre das entsprechende Wissen nicht vorhanden:

      Euch allen ist schon klar, daß die amerikanische Opioid Crisis zu einem guten Teil mit ärztlich verschriebenen Betäubungsmitteln zusammen hängt:

      https://www.drugabuse.gov/about-nida/legislative-activities/testimony-to-congress/2016/americas-addiction-to-opioids-heroin-prescription-drug-abuse

      Auszüge:

      „Several factors are likely to have contributed to the severity of the current prescription drug abuse problem. They include drastic increases in the number of prescriptions written and dispensed, greater social acceptability for using medications for different purposes, and aggressive marketing by pharmaceutical companies. “

      „[…] some people taking them for their intended purpose risk dangerous adverse reactions by not taking them exactly as prescribed (e.g., taking more pills at once, or taking them more frequently or combining them with medications for which they are not being properly controlled); and it is possible for a small number of people to become addicted even when they take them as prescribed, but the extent to which this happens currently is not known. “

      „The bulk of American patients who need relief from persistent, moderate-to-severe non-cancer pain have back pain conditions (approximately 38 million) or osteoarthritis (approximately 17 million).[12] Even if a small percentage of this group develops substance use disorders (a subset of those already vulnerable to developing tolerance and/or clinically manageable physical dependence[13]), a large number of people could be affected.“

      „With repeated administration of opioid drugs (prescription or heroin), the production of endogenous opioids is inhibited, which accounts in part for the discomfort that ensues when the drugs are discontinued (i.e., withdrawal). Adaptations of the opioid receptors’ signaling mechanism have also been shown to contribute to withdrawal symptoms.“

      „The emergence of chemical tolerance toward prescribed opioids, perhaps combined in a smaller number of cases with an increasing difficulty in obtaining these medications illegally[28], may in some instances explain the transition to abuse of heroin, which is cheaper and in some communities easier to obtain than prescription opioids.“

      „Although opioid medications effectively treat acute pain and help relieve chronic pain for some patients,[32] their addiction risk presents a dilemma for healthcare providers who seek to relieve suffering while preventing drug abuse and addiction. Little is yet known about the risk for addiction among those being treated for chronic pain or about how basic pain mechanisms interact with prescription opioids to influence addiction potential.“

      Damit das klar ist: Ich habe schon in der Palliativen Pflege gearbeitet und werde deshalb den Teufel tun und Opioide verdammen, ich halte sie im Gegenteil für essentiell in der Behandlung chronischer Schmerzen, wie es von den NIDA-Leuten ja auch gesagt wird.

      Fakt ist aber, daß sie in den USA teilweise ziemlich unsachgemäß oder auch ohne ausreichende Aufklärung der Patienten verschrieben wurden, daß man darüber hinaus auch zu einem guten Teil überhaupt gar nicht weiß, was sie – besonders über einen längeren Zeitraum hinweg eingenommen – mit den Menschen machen und wie groß die Wahrscheinlichkeit ist, selbst bei gewissenhafter Einnahme abhängig davon zu werden.

      Darüber hinaus werden diese Medikamente an *Menschen* verschrieben, womit es als entschieden gelten darf, daß sie von manchen trotz vernünftiger Aufklärung entweder nicht entsprechend der ärztlichen Verordnung eigenommen oder von anderen sogar gleich gezielt mißbraucht werden.

      Und da wir von einer potentiell wirklich großen Menschengruppe reden (im Text steht etwas von 100.000.000 von Schmerzen Betroffenen in den USA allein (!!!)) wächst sich so ein Problem durch einen Fehler hier und einen Idioten da ganz schnell zu einer gigantischen Krise aus.

      Was ich eingentlich sagen will ist, daß das Problem der Opioid Crisis garantiert etwas komplexer ist als „Der Zugang zu Entgiftungen und Ersatzstoffen muß erleichtert werden“, wobei das insich bestimmt eine sinnvolle Forderung ist, daß es aber auch nicht zwangsläufig ein Indikator für eine moralische Krise der USA oder gar des Westens ist, obwohl ich mich schon frage, wieviele der 100.000.000 letztlich psychosomatische – damit aber sehr wohl reale -Schmerzen haben.

    • Nur, weil’s im Text nicht erklärt ist, und weil die Antworten auf diesen Beitrag so wirken, als wäre das entsprechende Wissen nicht vorhanden:

      Euch allen ist schon klar, daß die amerikanische Opioid Crisis zu einem guten Teil mit ärztlich verschriebenen Betäubungsmitteln zusammen hängt:

      https://www.drugabuse.gov/about-nida/legislative-activities/testimony-to-congress/2016/americas-addiction-to-opioids-heroin-prescription-drug-abuse

      Auszüge:

      „Several factors are likely to have contributed to the severity of the current prescription drug abuse problem. They include drastic increases in the number of prescriptions written and dispensed, greater social acceptability for using medications for different purposes, and aggressive marketing by pharmaceutical companies. “

      „[…] some people taking them for their intended purpose risk dangerous adverse reactions by not taking them exactly as prescribed (e.g., taking more pills at once, or taking them more frequently or combining them with medications for which they are not being properly controlled); and it is possible for a small number of people to become addicted even when they take them as prescribed, but the extent to which this happens currently is not known. “

      „The bulk of American patients who need relief from persistent, moderate-to-severe non-cancer pain have back pain conditions (approximately 38 million) or osteoarthritis (approximately 17 million).[12] Even if a small percentage of this group develops substance use disorders (a subset of those already vulnerable to developing tolerance and/or clinically manageable physical dependence[13]), a large number of people could be affected.“

      „With repeated administration of opioid drugs (prescription or heroin), the production of endogenous opioids is inhibited, which accounts in part for the discomfort that ensues when the drugs are discontinued (i.e., withdrawal). Adaptations of the opioid receptors’ signaling mechanism have also been shown to contribute to withdrawal symptoms.“

      „The emergence of chemical tolerance toward prescribed opioids, perhaps combined in a smaller number of cases with an increasing difficulty in obtaining these medications illegally[28], may in some instances explain the transition to abuse of heroin, which is cheaper and in some communities easier to obtain than prescription opioids.“

      „Although opioid medications effectively treat acute pain and help relieve chronic pain for some patients,[32] their addiction risk presents a dilemma for healthcare providers who seek to relieve suffering while preventing drug abuse and addiction. Little is yet known about the risk for addiction among those being treated for chronic pain or about how basic pain mechanisms interact with prescription opioids to influence addiction potential.“

      Damit das klar ist: Ich habe schon in der Palliativen Pflege gearbeitet und werde deshalb den Teufel tun und Opioide verdammen, ich halte sie im Gegenteil für essentiell in der Behandlung chronischer Schmerzen, wie es von den NIDA-Leuten ja auch gesagt wird.

      Fakt ist aber, daß sie in den USA teilweise ziemlich unsachgemäß oder auch ohne ausreichende Aufklärung der Patienten verschrieben wurden, daß man darüber hinaus auch zu einem guten Teil überhaupt gar nicht weiß, was sie – besonders über einen längeren Zeitraum hinweg eingenommen – mit den Menschen machen und wie groß die Wahrscheinlichkeit ist, selbst bei gewissenhafter Einnahme abhängig davon zu werden.

      Darüber hinaus werden diese Medikamente an *Menschen* verschrieben, womit es als entschieden gelten darf, daß sie von manchen trotz vernünftiger Aufklärung entweder nicht entsprechend der ärztlichen Verordnung eigenommen oder von anderen sogar gleich gezielt mißbraucht werden.

      Und da wir von einer potentiell wirklich großen Menschengruppe reden (im Text steht etwas von 100.000.000 von Schmerzen Betroffenen in den USA allein (!!!)) wächst sich so ein Problem durch einen Fehler hier und einen Idioten da ganz schnell zu einer gigantischen Krise aus.

      Was ich eingentlich sagen will ist, daß das Problem der Opioid Crisis garantiert etwas komplexer ist als „Der Zugang zu Entgiftungen und Ersatzstoffen muß erleichtert werden“, wobei das insich bestimmt eine sinnvolle Forderung ist, daß es aber auch nicht zwangsläufig ein Indikator für eine moralische Krise der USA oder gar des Westens ist, obwohl ich mich schon frage, wieviele der 100.000.000 letztlich psychosomatische – damit aber sehr wohl reale -Schmerzen haben.

      • Meiner Oma wurden die letzten 5 Jahre ihres Lebens etwa Morphium verschrieben, ich hab ihren Verfall erlebt.

        Ihre Hintergrunderkrankungen: Osteoporose, Athrose, Rheuma, Gicht, ein nicht-heilender „Bruch im Rücken“, Bluthochdruck und Übergewicht.

        Dement wurde sie erst unter der Gabe dieses Medikaments.

        Plus es war so aggressiv, dass sie zwei Magenblutungen erlitt, wobei sie beide Male fast starb (wir ließen ihr mehrmals die letzte Ölung zukommen).

        Dann konnte sie nicht mehr sprechen, nicht mehr Essen (Magensonde) und sich nicht mehr bewegen (offene Wunden – die beantragte Wechseldruckmatraze erreichte uns leider erst nach ihrem Tod, Ursache: Wasser in der Lunge).

        • Vorhin ist mir der Spruch eingefallen, den ihre Hausärztin äußerte als wir – anlässlich der ersten Magenblutung – ihr mitteilten, dass unserer Ansicht nach „irgendwas nicht in Ordnung“ sei mit ihr.
          Auf unsere Schilderungen ihres Zustands entgegnete sie doch tatsächlich:
          „Die Frau ist fast 80, was erwarten Sie da?“

          Ein paar Häuser neben uns wohnt eine Frau ähnliches Jahrgangs, mit der ich mich gern unterhalte so ich sie sehe. Diese Frau ist nicht bloß geistig topfit, sie macht neben ihrem Haushalt sogar noch ihren (Vor-)Garten ganz alleine (inklusive perfekter Rasenkante)!

        • Noch was ist mir eingefallen: beide Male als meine Oma mit Magenblutung ins Krankenhaus kam, haben die dortigen Ärzte das Morphium sofort&komplett abgesetzt und uns ziemlich unverholen angeranzt dafür, dass ihre Dosierung ja eh viel zu hoch sei.

          Aber: die haben ja kaum was davon mitgekriegt wie es ihr dabei dann ging!

          Als sie wieder zuhause war hat die Hausärztin ihr dieses Medikament wieder neu-verschrieben (ob geringer oder gleich-dosiert weiß ich nicht mehr) – und wir haben es, wie das halbe Dutzend „benötigter“ anderer Pillen auch, ihr erneut gemäß der Anweisung verabreicht.

          Gute 15 Jahre später ahne ich allmählich wo genau man (rechtzeitig) anders hätte abbiegen müssen um ihr ein erheblich längeres, zufriedeneres Leben zu ermöglichen. Ganz sicher hätte sie (20-30 kg) abnehmen und sich wirklich mal sportlich betätigen müssen.

          An Bewegungen kannte sie – und zwar über ihr gesamtes Leben betrachtet! – Wandern, Fahrradfahren (sie besaß auch keinen Führerschein), als sie jung war Paartanz sowie im fortgeschrittenen Alter wöchentliche „Wassergymnastik“.

          Jemand, der wie sie nie Schwimmen lernte (weils in ihrer Kindheit als „nicht nötig“ galt, später aus Angst nicht mehr versucht), hätte sich gar nicht ausmalen können im Bett liegend zu Ertrinken. Das war kein schöner Tod, wenn auch erlösend nach dieser langen Leidenszeit. Und zwar für uns Alle.

        • Ich hab noch was zu Ergänzen, die m.A.n. Ursache für ihre Osteoporose nämlich:
          Sie war die Generation geboren nach dem ersten Weltkrieg und bekam insgesamt 5 Kinder, das erste (das nach wenigen Tagen an Lungenentzündung verstarb) Ende des zweiten Weltkriegs, das letzte (meine Mutter) Mitte der 50er, also war sie mehrheitlich während Mangel- bzw. Notzeiten schwanger und stillend. Wenn der Körper einer (werdenden) Mutter nicht Alles das bekommt was er benötigt zur Erfüllung seiner Aufgaben macht er nun was genau? Er priorisiert den Fötus gegenüber seinem „Wirts-„Körper, sprich er löst die Bausteine aus seinen eigenen Knochen und Zähnen heraus.
          There you have it.

        • Ok, ja gut, ich frag mich jetzt auch, warum er nicht bei späterem Über-Angebot auf die Idee kommen sollte das auch wieder zu reparieren? Also gerade Calcium/Milchprodukte hat meine Oma später im Leben (durchaus in der Absicht sich Gesundheitlich was Gutes zu tun) regelrecht verschlungen. Aber womöglich hätte es ergänzend auch neue Impulse (durch Bewegung) gebraucht… mmh.
          Weiß jemand mehr über dieses Thema, zufällig?

  2. „95 Prozent der kanadischen Entwicklungshilfe sollen zukünftig an Frauen und Mädchen gehen. Auch die kanadische National Post berichtet über diese „feministische Entwicklungshilfe“:

    „The new plan, unveiled Friday by International Development Minister Marie-Claude Bibeau, does reallocate $150 million of the existing aid budget to women’s organizations in 30 countries over the next five years.““

    Ist das wirklich so zu verstehen, wie es hier steht? Will Bibeau die Gelder wirklich ausschliesslich „Frauen und Mädchen“ zukommenlassen? Sind Männer und Jungen wirklich von diesen Geldern dieser Entwicklungshilfe abgeschnitten?

    • Es gibt kein wirksameres Verhütungsmittel als Feminismus.

      Wenn die Wahl ist:
      a) Afrika vervierfacht in den nächsten 80 Jahren seine Population
      oder
      b) Afrika wird feministisch
      dann bin ich schneller pro-feministisch als du „Huch!“ sagen kannst.

      Ich finde, der Meldung fehlt ein Riesenbatzen Hintergrundinfo.

      • Der Feminismus ist doch nur das Denken für die Oberschicht dort, für das zeitgemässige Drapieren des neuen Herrenmenschentums dort. Wird als „Antikolonialismus“ begriffen, dieser Neokolonialismus. Das Alles ist einfach nur grotesk.
        Wenn jetzt die „Entwicklungshilfe“ auch ganz explizit solchen Zwecken zugeführt wird – ändern dürfte sich im Wesentlichen ohnehin nix. Politisch kommt aber der Wille zum Diskriminieren deutlich zum Ausdruck und hierin liegt der eigentliche „Wert“. Kein Wunder, dass die überaus arrogante Regierung Canadas mit sowas voranschreitet – mit der Demontage westlich-demokratischer Kernwerte wie der Gleichheit.

        • Das ist Worst Case.

          Good Case wäre, wenn flächendeckend Afrikanerinnen die Idee vorgekaut bekommen, dass man mit seinem Leben auch anderes machen kann, als eine zweistellige Zahl Kinder zu bekommen.

        • Welchen Vorteil sollte es für eine Afrikanerin Sein, möglichst keine Kinder zu bekommen? Kinder sind dort geradezu ein Vermögenswert (-> Altervorsorge, etc). Wenn du Ersatz oder Alternative für diese Art des Wohlstands schaffst, dann brauch man die Kinder nicht mehr, die Bevölkerung wäre stagnierend.

        • Ganz sicher, Kinder ersetzen die Rentenversicherung. Aber solche auf Kooperation beruhenden Systeme funktionieren in Gesellschaften, die durch Clans oder Stämme organisiert sind, nicht. Niemand käme auf die Idee, Beiträge für die Rente wildfremder Menschen zu bezahlen, da verlässt man sich lieber auf die eigene Familie.

        • Deshalb wäre es nur keine gute Idee in solchen Ländern mit einer Rentenversicherung, oder Sozialversicherung etc anzufangen (würde ohnehin gleich unterschlagen oder zweckenfremdet). Dass diese Leute aber für sich sparen und investieren würden, darauf kann man sich sicher verlassen. Übrigens verlässt man sich auf sich selbst am Ende immer noch lieber als auf Kinder oder die Verwandtschaft! 😉
          Diese Clan- und Familienstrukturen sind wohl kein grundsätzliches Hindernis für einen Fortschritt, die Gesellschaft könnte da sicher mühelos rauswachsen.

        • Ja, das ist ein extrem interessantes Thema & Buch. Wenn Soziologie nur ein Thema wär, dies wär´s!
          Dass man einen allmählichen Bewusstseinswandel „nur“ erhoffen könne, spiegelt wohl die Ahnung wieder, dass eine grosse kriegerische Auseinandersetzung diesen Prozess wesentlich schneller und kompletter umsetzen könnte. Der Organisationsgrad der modernen Gesellschaften und ihre Effizienz in der Durchsetzung ihrer Ziele liesse als potentiellen Gewinner erscheinen.

          Übrigens bringt mich das auf die Idee, dass die neue, progressive Welterklärung vielleicht weniger die gewesene Geschichte meint als die potentielle Zukunft, die ja immer deutlicher von einem Clash der beiden menschlichen Gesellschaftsmodelle geprägt sein mag. Die Progressiven waren ja von Anfang an antimodern, gegen die moderne, westliche Gesellschaft, für Tribalismus, Multikulturalismus uä. Je näher diese Konfrontation zu rücken scheint, desdo lauter schreien sie.

          Dieses regressive Verhalten ist schon seltsam, denn dies wäre ein klarer Verstoss gegen die Weisheit, das Bewusstsein würde durch das Sein bestimmt. Vielmehr scheint die Freiheit der Gedanken doch absolut und keinesfalls vom Sein, sondern vom Wollen bestimmt.

        • Das mit mit Kinder = Gibt es irgendwelche validen Studien die das so Nachweisen?

          Kinder müssen versorgt werden, ggf. ist eine Mitgift oder ein brautgeld zu bezahlen. Wenn nur der älteste Sohn „erbt“ können die anderen Kinder die Eltern nicht versorgen weil sie irgendwo als Tagelöhner arbeiten, wenn jeder gleichberechtigt erbt, dann ist irgendwann das geerbte Stück Land zu klein um die eigene Familie zu versorgen.

          Von daher halte ich Altersvorsorge als einziges Argument für zweifelhaft und sage das die vielen Kinder durch fehlende Verhütungsmöglichkeiten entstehen. Wenn da Verhütung einfach möglich wäre, hatten die auch nur 2-4 Kinder.

        • Dieser verrückte Klamauk soll also „eine Absage an eine verrückt gewordene Welt“ sein? Der setzt doch nur noch eins oben drauf 😉

        • Die transportierten Ideen können im Moment nur auf eine solche klamaukhafte Weise ausgedrückt werden (siehe auch meinen Kommentar zum Artikel). Ich finde das Video ist durchaus subersiv.

        • Alex hat schon recht, dass Grillen als (letztes) Refugium der Männlichkeit aufzufassen ein perfektes Beispiel für das ist, was Jack Donovan „Bonobo Masturbation Society“ nennt. Weil uns echte Bewährungsproben unserer Männlichkeit fehlen, müssen wir uns an seichte Abbilder und „kindgerechte“ Simulationen davon halten. Ich mag den Spot, weil ihm das bewusst ist, weil er das recht ausdrücklich thematisiert.

        • So kann man es natürlich auch sehen. Aber ich weiß nicht, selbst wenn ich mir diese Sichtweise zueigen mache, sehe ich in dem Spot noch viel Verachtung und Resentiment gegenüber der Postmoderne.

  3. Erst Mal vorweg stellt Anita Sarkessian (Undefeated World Champion of Mental Gymnastics since 2011) fest, das Männer in Disney Filmen, die im Orient spielen, mehr oder weniger orientalisch aussehen, und das ist irgendwie Rassismus.

    Dann weiter…Anschlag in London: The Young Turk machten dazu eine Sendung. Sie reden über Tony Blair, George W. Bush, die British Government Privacy and Surveillance Politics, das US-Militär, die Polizei, das FBI, die IRA, White Supremacists, sie kritisieren westliche Regierungen dafür unschuldige Menschen im mittleren Osten zu töten, sie verurteilen Regierungssprecher für die Rhetorik die sie verwenden, sie reden die US-Flüchtlingspolitik schlecht…

    … und wisst ihr was sie nicht erwähnen?

    Islam

    … in einem 13 min Video mit dem Namen „London Bridge Attack explained“

    Devon Tracy hat sich das TYT-Video auch angesehen. Die Frau von TYT fordert sogar Mitgefühl für die Terroristen (37:50). „Wie soll man denn auch anders reagieren, wenn westliche Regierungen Bomben auf ihre Länder abwerfen.“ oder so. Okay dann erklär man das:

    http://www.zeit.de/politik/ausland/2017-06/philippinen-marawi-islamisten-gefechte-regierung

    • Dieser Iman ist gut:

      „Moses kam vor Jesus
      Jesus kam vor Mohammed
      Mohammed kam also nach allen anderen

      Wer behauptet das Palästina oder das Land um Jerusalem von Anfang an islamisches Land war, redet Bullshit. Das sind Grundlagen der Geschichte…“

      ^^

    • „… und wisst ihr was sie nicht erwähnen?

      Islam“

      CNN & deren Young Turks (nach einer Gruppe, die beim Genozid an den Armeniern mithalf benannt, was wohl vielen gar nicht auffällt) stehen mit Aljazeerah („AJ+“) in näherer Verbindung und befinden sich damit auf einer höchst slippery slope:

      • Und der Saudi-Arabische wahabismus hat natürlich mit dem Islamistischen Terror absolut überhaupt gar nichts zu tun…

        Das ist doch alles ein komplettes Tollhaus in der Gegend…

        • In erster Linie scheint es mir ein klarer 2-Parteien-Konflikt zu sein: Iran gegen Saudi-Arabien. Nicht nur die Gegend ringsum, sondern auch der Westen scheint fundamental gespalten: Europa & die „alternativen USA“ (Demokraten) für Iran, die Repub. der USA für Saudi-Arabien.
          Kann also längst nicht nur religiös sein, vermutlich einfach das Öl und die damit versponnenen Wirtschaftsinteressen.

          Das bündet sich alles in perfekter Weise auf Katar, welches vielleicht einfach nur zu sehr zwischen allen Stühlen ist.

  4. Wir dürfen Feuerwehrmänner nicht mehr Feuerwehrmänner nennen, sondern müssen sie als Feuerwehrleute bezeichnen, weil ansonsten das für kleine Mädchen impliziert das Frauen nicht bei der Feuerwehr mitmachen können.

    Wir nennen die Ursache für alle Probleme der Welt „Patriarchat“, Väterherrschaft, etwas das mit Männern zu tun hat…

    … und wie nennen die Lösung für alle die Porbleme „Feminismus“, etwas das mit Frauen zu tun hat.

    Und wir sollen annehmen das kleine Mädchen (und Jungen) DAMIT überhaupt keine Implikation verbinden.

    Ich habe endlich „The Red Pill“ gesehen und er lohnt sich immer noch.

    Ich wusste z.B. auch noch nicht das eine Mutter in den USA ihr eigenes Kind ohne die Zustimmung des Vaters, der mit beiden als Familie zusammen lebt, einfach zur Adoption freigeben kann und der Vater dann richtig kämpfen muss um sein Kind behalten zu dürfen.

    • Aus Feuerwehrmännern wurden Feuerwehrleute, aus Bergmännern wurden Bergleute. Nur die Müllmänner durften Müllmänner bleiben, weil es Feministen gefällt, Männer in die Nähe von Müll zu rücken – nur das Müllmänner einen unersetzlichen Dienst für die Gesellschaft leisten, während es kein größeres Problem wäre, wenn alle Feministinnen plötzliche tot umfallen würden.

      • http://deutsche-rechtschreibung.org/grammatik/pluraliatantum.php

        Der Hammer ist, wenn man das in eine Suchmaschine eingibt, früher lernte man das in den Schulen (Hilfsschule vielleicht nicht), dann rotzen die als Ergebnis Variationen von Wörter die es nur im Plural gibt hin.

        Da frage ich mich schon, wer diesen Affen eingeredet hat, sie hätten auch nur einen Hauch von Kompetenz, der es ihnen erlaube jemandem Deutsch zu erklären, denn wenn diese Sprache eines ausmacht, dann das sie Worte und keine Wörter hat.
        Wörter kommen nur in Form von Fremdworten herein, und auch dort war man sich mal bewusst diese nur in ihren jeweiligen Fachgebieten zu nutzen und warum man das so hält.

        Die Verblödung muss also schon vor entblödenden und entblößenden Entgleisungen wie Elter eingesetzt haben.
        Also Abi 01&02 durften das noch lernen.

    • @Matze

      Dann gönn Dir noch den Nachschlag (18 min).

      Da beschreibt Cassey genau die emotionale Arbeit
      die damit verbunden war das Label hinter sich zu lassen.
      Und hier meine ich es nicht spöttisch.
      Das ist wirklich eine Leistung.

    • Hier ein Kommentar dazu:

      I absolutely agree with most of what you’ve said. However, ALMOST ALL of the criticism I’ve gotten throughout my life (regarding manning up, emotions, all of the things you mentioned) has come form women! The men I’ve known? Most are quite supportive and understanding while women have tried to force me into a specific gender role! You cannot place all of the blame on men! Sure they do it A LOT, but women have been intensely forceful when it comes to gender roles! You can’t just discount that completely! The term ‚man up‘ DID NOT come from a man!

      Die Youtuberin:

      The idea of manliness meaning strength certainly did come from men. We see this in history years and years back. Look at the Tudor era for example! I’m not saying that women don’t reinforce these gender roles. I think everyone does. It’s not a case of men enforcing gender roles and women simply being forced to obey. It’s far more subtle and sinister than that. The female equivalent is internalised misogyny. We are all in our different ways taught to adhere to gender roles, and we can all pressure others into it too. That is not a gender specific problem. But in terms of gender roles the male gender role is harmful not only to men themselves, but to everyone else, hence why it is called ‚toxic masculinity‘. Again, that doesn’t mean all men are bad in the slightest, simply that this specific constricting male gender role is dangerous and unhealthy and made to enforce the unfair system we already have. xxx

      Jemand anders antwortet dann der Youtuberin:

      „The female equivalent is internalised misogyny.“

      If so, then you should start talking about „internalized misandry“. Hell, you talked about suicide, but you still haven’t talked about internalized misandry. This sounds suspiciously like a double standard.

      „But in terms of gender roles the male gender role is harmful not only to men themselves, but to everyone else, hence why it is called ‚toxic masculinity‘. “

      And is the feminine gender role not harmful to anyone else?

      Und wieder. Ich frage mich ob die das bewusst machen oder ob denen das gar nicht auffällt. Für die Probleme der Männer ist der Mann schuld, für die Probleme der Frauen die Gesellschaft. Das Schlechte bei Männern wird nach Männern benannt, Patriarchat, toxic masculinity. Das Schlechte bei Frauen ist etwas das ihnen die Männerwelt aufzwingt, sie können da überhaupt nichts für.

      Arschgeigen

      • Ebenfalls ein Kommentare:

        „Why is there a growing trend of these feminist social justice types dictating what masculinity is and what it is to be men? If genders were reversed men would be accused of “Mansplaining.“

        When a man doesn’t show emotion it’s toxic masculinity and when they do it’s LOL Male Tears.“

        As the Honey Badgers have said, this video makes WAY more sense if you replace the words ‚toxic masculinity‘ with ‚female expectations‘

        • Ich glaub wir haben ein paar Geistes-Wissenschaftler aus dem Land gejagt, die kamen überm Teich an, denen wurde klar ihre Wörter haben ein Geschlecht, ebenso wie unsere Worte, dann tauschte man sich darüber aus, das die da Gender und Sex haben, wir aber nur ein Geschlecht, das fanden die dann erstmal klasse, bis zu dem Moment, wo auffiel, die bringen drei Artikel mit, statt nur einem ‚the‘ was nicht sein durfte, denn man hatte ja im Deutschen gerade ein Feindbild, welches so klasse war, das noch heute die Nazifarbe ständig ausverkauft ist, was man nun in typisch angelsächsicher weise kompensieren musste, weshalb man schnell auf das hohle Wörtchen ‚gender roles‘ kam, und dieses, wie jedes inhaltsfreie Wort seitdem mit jedem dahergelaufenen Unfug füllt.
          Das wird sich auch nie entblöden immer weiter zu gehen.

  5. Oh ja,

    völlig idiotischer Sexismus bei der „New York Times“ (-> „Enjoy journalism worthy of 122 Pulitzers. More than any other news organization.“):

    https://mobile.nytimes.com/2017/06/08/opinion/james-comey-and-the-predator-in-chief.html

    Der ganze dürre Comey-Kram wird in das Korsett „traditionell“ imaginierter Geschlechterbeziehungen gepresst, vom ersten Satz an:

    „As I listened to James B. Comey, the former F.B.I. director, tell the Senate Intelligence Committee about his personal meetings and phone calls with President Trump, I was reminded of something: the experience of a woman being harassed by her powerful, predatory boss.“

    Das hat mit Journalismus natürlich nix mehr zu tun und auch nicht mit politischem Kommentar und ist reine Märchenerzählerei, mit fake „Narrativen“. Nein, schlimmer: es ist Hetzpropaganda, gegen Männer. Um Trump/Comey und um eine Berichterstattung darüber geht es dabei jedenfalls nicht mehr, 2. Satz:

    „There was precisely that sinister air of coercion, of an employee helpless to avoid unsavory contact with an employer who is trying to grab what he wants.“

    „Sinister Air of Persuasion“ träfe den Stil der „New York Times“ perfekt! (Nicht ganz so subtil, aber noch nicht so offen, gehen die hiesigen Epigonen von „Zeit“, „Spiegel“ uä vor).

    Die vollverbitterte Autorin über ihren twitter-outlet (@midlybitter):

    Auch den Artikel oben könnte man überwiegend als „Theater“ ansehen. Fragt sich nur, warum man die NYT noch als seriöse Zeitung ansehen sollte, wenn das doch schon längst Vergangenheit ist.

      • Ich hab das natürlich gleich kontrolliert.

        Der erste Film, den ich bei Pornhub angeklickt hatte, lief unter der Überschrift „Petite Redhead Fidget Spinner Rubs Hard bAss [Click Here] “

        Ich riskiere mal, den hier zu verlinken:

        Ich sollte vielleicht mal auf einen von den anderen klicken.

  6. „AI researchers predict when AI will beat humans“
    https://www.nextbigfuture.com/2017/06/ai-researchers-predict-when-ai-will-beat-humans.html
    „According to a survey of more than 350 artificial intelligence researchers there is a 50 per cent chance that machines will outperform humans in all tasks within 45 years.
    AI will master many activities a lot sooner, though. Machines are predicted to be better than us at translating languages by 2024, writing high-school essays by 2026, driving a truck by 2027, working in retail by 2031, writing a bestselling book by 2049 and surgery by 2053. In fact, all human jobs will be automated within the next 120 years, say respondents.“

  7. Gibt es einen Krieg gegen die Jungen?

    Spezifische Schwierigkeiten, mit denen Jungen in der Schule konfrontiert sind, werden von Erwachsenen noch immer umdefiniert – Jungen hätten keine Probleme, sondern wären ein Problem. Ein aktuelles Beispiel dafür liefert der Spiegel. Angesichts solcher Umdeutungen werden wir als Erwachsene unserer Verantwortung gegenüber Kindern schon lange nicht mehr gerecht.

    https://man-tau.com/2017/06/08/jungen-schule-krieg/

    • „In Förder- und Hauptschulen sind Jungen weit überrepräsentiert, auf Gymnasien und beim Abitur weit unterrepräsentiert.“

      Zahlen, Leute. Nennt Zahlen.

      „Sie müssen nachweislich für gleiche Noten oder für Gymnasialempfehlungen bessere Leistungen bringen als Mädchen.“

      „nachweislich“ – aber da der Link auf den Nachweis fehlt.

      Tz. So geht das doch nicht!

  8. An die Feinde der Meinungsfreiheit, also Minister Maas & Cie:

    Ken White in the LA Times: Hate speech is protected speech

    https://www.thefire.org/ken-white-in-the-la-times-hate-speech-is-protected-speech/

    „In a Los Angeles Times op-ed yesterday, Ken White breaks down some common arguments put forth in favor of censorship that, while touching on the moral sympathies of many Americans, are incompatible with longstanding judicial interpretations and the practical application of the First Amendment.

    A California-based attorney by day, White is known for his astute and often comical commentary on free speech issues for the popular blog, Popehat. …..“

  9. Natürlich ist die Ursache „men“…

    Aus ihrer Twitterbeschreibung:

    „The SJW cult harms xx females and lesbians.“

    Eine Person die ihre Prioritäten gewählt hat.

  10. Das kann doch kein Mensch einem anderen antun“, findet er. Und dass mit dieser Wahrheit niemandem geholfen ist. Patrick (Name geändert) sieht ihm so ähnlich, Brune hatte nie auch nur den Hauch eines Zweifels daran, dass er sein Sohn sei. Gekämpft hat er um ihn nach der Trennung, als der Junge gerade mal ein Jahr alt war. Und als die Mutter fünf Jahre darauf nach Köln zog und den nun Sechsjährigen mitnahm, fuhr Brune jedes zweite Wochenende hin, um ihn abzuholen. Oft genug stand er vor verschlossener Tür: Krank oder verhindert sei das Kind, er könne es nicht sehen, beschied ihm die Mutter, die inzwischen seinen besten Freund geheiratet hatte.

    „Sie hat mich 18 Jahre lang schikaniert, ich musste darum betteln, Patrick sehen zu dürfen, und war so machtlos“, erinnert sich Brune. Das alles hätte er nicht gemacht, wenn er sich nicht für den Vater gehalten hätte. Da ist er sich sicher.

    Was er auch nicht gemacht hätte: Unterhalt für den Jungen gezahlt.

    http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/menschen/neues-gesetz-zu-kuckuckskindern-hallo-ich-bin-dein-sohn-15034602.html

    Wieder ein Mal wird die Idee das der betrogene Kuckucksvater das Geld von der lügenden Mutter zurückerhält, also derjenigen die alle belogen und damit den ganzen Schlamassel verursacht hat, nicht einmal in Betracht gezogen.

    Durchschnittlich 277 Euro pro Monat überwies Brune, Mitarbeiter des Blutspendedienstes, der Mutter achtzehn Jahre lang. Insgesamt etwa 60.000 Euro. Nun will er wenigstens einen Teil des Geldes zurückbekommen – von Patricks leiblichem Vater, seinem „Erzeuger“, wie Brune ihn nennt. Doch ob ihm das gelingen wird, ist fraglich: Noch vor der Sommerpause will der Bundestag das Abstammungsrecht reformieren und darin festschreiben, dass sogenannte Kuckucksväter nur noch jenen Unterhalt vom leiblichen Vater zurückfordern können, den sie in den letzten zwei Jahren vor dem Bekanntwerden ihrer Kuckucksvaterschaft gezahlt haben. Für Brune würde das bedeuten, dass er keinen Cent bekommen würde, weil er in den letzten zwei Jahren, seit Patrick 20 ist, keinen Unterhalt mehr gezahlt hat.

    Das Gesetz ist so gestaltet, als ob es gerade darauf zugeschnitten ist Kuckucksväter völlig zu verarschen. Und die Mutter wird behandelt als ob sie mit dem ganzen nichts zu tun hat.

  11. Das ist lustig, da es sehr an eine Photoshop-Montage erinnert.

    Vor allem der „Russel Gletscher in Grönland“ verträgt sich überhaupt nicht mit der Heidelandschaft im Bild, in die auch Anton Hofreiter wie reingesetzt wirkt!

    OK, es geht um wirksamen Klimaschutz und dann ist auch ein photoshop-Bild gerechtfertigt, umso mehr, dass zahllose twitter-Dumpfbacken die Antworten gähnend langweilig machen. Man kann sich aber auch darüber amüsieren, wie sie so gezielt danebengreifen.

    Im Internet kann man eben keine sinnvolle Kommunikation mit platten Parolen wie dem vom „wirksamen Klimaschutz“ erwarten.

    Ist das nicht übrigens super, wie verschwindene Gletscher sofort eine Heide hinterlassen und kein kahles, totes Trümmerfeld!? Gar nicht schlimm, der Klimawandel?

    Der Gletscher muss noch sehr weit weg gewesen sein. Oder es handelt sich nur um ein grosses Schneebrett. Die schwarzen Verunreinigungen auf den Wellenkämmen des „Eises“ oder Schnees lassen in Verbindung mit der Heide nur diesen Schluss zu: ein Schneebrett. Kein Gletscher in Sicht. Aber so stellt man sich das als Künstler so vor 🙂

    Diese männliche Entdeckerpose a la Christoph Kolumbus, die Anton hier einnimmt, ist auch zu herrlich 🙂

    Manspreading & ´splaining vor dem Gletscher, dass Benzinpreise teuer.

    • „Das ist lustig, da es sehr an eine Photoshop-Montage erinnert.

      OK, es geht um wirksamen Klimaschutz und dann ist auch ein photoshop-Bild gerechtfertigt, (…)
      Ist das nicht übrigens super, wie verschwindene Gletscher sofort eine Heide hinterlassen und kein kahles, totes Trümmerfeld!? Gar nicht schlimm, der Klimawandel?

      Der Gletscher muss noch sehr weit weg gewesen sein. Oder es handelt sich nur um ein grosses Schneebrett. Die schwarzen Verunreinigungen auf den Wellenkämmen des „Eises“ oder Schnees lassen in Verbindung mit der Heide nur diesen Schluss zu: ein Schneebrett. Kein Gletscher in Sicht. Aber so stellt man sich das als Künstler so vor“

      Sorry, da muß ich Dir widersprechen. In Grönland gibt es tatsächlich eine Vegetation, die an Heide erinnern könnte. Gerade in den Küstengebieten ist die gar nicht so selten.
      Die Gletscher werden tatsächlich weniger, aber sie verschwinden nicht über Nacht.
      Insofern ist es nicht verwunderlich, daß eine Heide-artige Landschaft sich in den ehemaligen Gletschergebieten sehr schnell ausbreitet. Die Vegetation kommt mit sehr wenig Boden aus – tatsächlich ist Grönland ein Felsen mit einer Torfschicht drauf (jedenfalls die Gegend in der ich war. Es gibt keine Stelle, in die man ein paar Heringe in den Boden kloppen kann.
      Zudem gibt es in den nordischen Breitengraden irre Wachstumsphasen – die Vegetation „explodiert“ regelrecht.
      Als ich in Grönland war, habe ich in der Hauptstadt Nuuk (Gothåb) auch das Nationalmuseum besucht. Dort wurde eine Geschichte erzählt (die die Mentalität der Inuit beschreiben sollte), wie eine Gruppe Gras suchen gegangen ist. Diese Inuit blieben länger weg, als gewöhnlich – witterungsbedingt. Das Gras war noch nicht hoch genug, und die haben eben gewartet, bis das Gras die richtige Höhe hatte/ genug da war (ich weiß die genaue Formulierung leider nicht mehr). Dies kann ein paar Wochen dauern, aber es geht.

      Zu den Verunreinigungen: in diesen Breitengraden ist die Witterung abartig. Das Wetter kann mehrmals am Tag komplett umschlagen: Von strahlendem Sonnenschein zu heftigsten Stürmen. Das ist dort vollkommen normal, insofern sind die Verunreinigungen ebenfalls nicht verwunderlich.

      Dein Denkfehler ist wohl, daß Du an die Gletscher in den Alpen gedacht hast. Das funktioniert in Grönland jedoch nicht. Einfach schon wegen der Witterung und der sehr kurzen aber heftigen Wachstumsperioden in diesen Breitengraden.

      Fotografisch ist das Foto auch mit einem guten Weitwinkel möglich (höhere Tiefenschärfe). Ist dann aber wahrscheinlich etwas entzerrt worden (was jetzt zugegebenermaßen eine Photoshop oder Lightroom – Bearbeitung wäre. Aber das ist keine verfälschende Darstellung der Wirklichkeit sondern eine Korrektur von unerwünschten physikalischen Effekten.

      Streiten kann man sich allerdings der Zusatz von AH, daß der Klimawandel lokal gestoppt werden „muß“: Die Grönländer freuen sich beispielsweise darauf, daß durch den Rückgang des Eises Bodenschätze zugänglich werden.
      Hier gibt es tatsächlich wirtschaftliche Interessen, an Gold, Kupfer und diverse Metallerze leichter heranzukommen. Dies ist u.a. darin begründet, daß Grönland mittlerweile von Dänemark weitgehend unabhängig ist (politisch ein eigener Staat, aber noch mit Unterstützung von DK – da bin ich während meiner paar Tage in der grönländischen Zivilisation nicht ganz durchgestiegen (Outdoor-Urlaub), wie das aktuell genau funktioniert. Ich war immerhin auf dem „Unabhängigkeitsfest“ in Nuuk, der dürfte demnächst wieder sein: fällt ziemlich genau mit Midsommar zusammen. Das nur nebenbei. Trotzdem alles nachfolgende mit gewissen Unsicherheiten!) Natürlich ist die Wirtschaft in Grönland bisher eher auf Import orientiert gewesen, der in erster Linie wohl von Dänemark „subventioniert“ wurde. Bodenschätze sind hier für ein „westliches Entwicklungsland“ (ich nenne es mal so, da dies meinen Eindruck am besten beschreibt) enorm wichtig. Der Klimawandel hat für die Grönländer wohl tatsächlich wirtschaftliche Vorteile.

      Nicht verschwiegen werden dürfen hier aber auch nicht die negativen Auswirkungen des Klimawandels (da bewege ich mich auf etwas sicheren Terrain, da mich das mehr interessiert hat):
      Für die Eisbären ist die Erwärmung tatsächlich ein Problem: Die Eisbären sind mittlerweile 50 kg leichter geworden (Durchschnittsgewicht) und es gibt die ersten Fälle von dokumentierten Kannibalismus unter Eisbären.
      Ein weiterer Effekt wurde beobachtet: die Eisbären haben ihre Freßgewohnheiten geändert und plündern nun auch Vogelnester. Eier gehörten bis vor einigen Jahren noch nicht auf den Eisbären-Speiseplan. Laut der grönländischen Zeitung sei dies der erste dokumentierte Fall einer „indirekten Auswirkung“ des Klimawandels. Also Vögel, die davon eigentlich nicht betroffen sind (Lebensraum etc.) haben nun einen neuen Freßfeind. Da ändert sich wohl die Nahrungskette. Biologen und Naturschützer sind deswegen derzeit (!) noch nicht besorgt – bisher gab es keine meßbaren Auswirkungen. Sie werden aber wahrscheinlich kommen – sofern die Eisbären sich nicht selber dezimieren.

      Bevor hier jemand wegen der Zeitung fragt: die Zeitungen werden zweisprachig veröffentlicht – grönländisch und dänisch. Grönländisch kann ich nicht, aber mein dänisch ist ganz passabel. Für Alltagskonversation reicht es.

      Übrigens (um einen Bezug zu diesem Blog hier herzustellen, falls ich das überhaupt muß… ich weiß es nicht, ist mein erster Kommentar hier 😉 ): In Grönland ist Feminismus noch(?) eine Randerscheinung. Die Inuit sind derzeit in erster Linie damit beschäftigt, ihre eigene Identität zu finden. Das habe ich an den paar Tagen in Nuuk immer wieder an unterschiedlichsten Orten/ Begebenheiten feststellen können. Das scheint für die Inuit sehr wichtig zu sein und findet sich in Songtexten (auf Youtube die Band „Toorlut“ – ich habe mich mit einem der Musiker unterhalten und mal gefragt, worum es in den Texten geht), auch in den Zeitungsartikeln, die ich gelesen habe, Ausstellungen im Nationalarchiv und auch in einigen Gesprächen… die grönländische Ausgabe der Heilsarmee hat mir Rucksacktouristen da einiges ermöglicht – u.a. mal ne ordentliche Mahlzeit anstelle von Tütensuppe 🙂

      Wie auch immer, die Identitätsfindung scheint bei den Inuit derzeit tatsächlich das größere Problem zu sein. In Grönland gibt es beispielsweise drei Sprachen oder Dialekte – darüber wird gestritten. Ist das eine Sprache oder ein Dialekt? Ich fand die Argumentation recht interessant: Diejenigen, die behaupten, es seien drei Dialekte, sagen, daß Sprachen durch Grenzen erzeugt werden. Als Beispiel werden die skandinavischen Sprachen Schwedisch, Norwegisch und Dänisch erwähnt. Das seien nach dieser Theorie Dialekte. Dem würde ich persönlich sogar zustimmen, ich habe nur Schwedisch gelernt, komme aber auch mit Norwegisch und Dänisch sehr gut klar.
      Die drei grönländischen Sprachen unterscheiden sich angeblich (ich kann es nicht beurteilen, ich kann kein grönländisch) nicht mehr als die drei erwähnten skandinavischen Sprachen. Für die Grönländer ist nun die Frage (so erschien es mir, ich habe das wirklich nur in kurzer Zeit „aufgesaugt“) unter anderem, ob sie nun drei Völker oder ein Volk sind. Das ganze wird – soweit ich das mitbekommen habe – sehr sachlich und unaufgeregt diskutiert. Paßt zu der Geschichte oben: wer dem Gras beim Wachsen zugucken kann, nimmt sich auch für solche Diskussionen die nötige Zeit. Da habe ich sogar tatsächlich gedacht (es gibt ja so einige Diskussionen, die quasi über das Knie gebrochen werden und unqualifizierte Schnellschüsse generieren), daß wir uns hier auch mal ne Scheibe von abschneiden könnten…

      Uff… das wurde länger als gedacht. Grönland ist aber auch wirklich faszinierend. 🙂

  12. (Before watching, please note that I spoiled the entire film without fail. DO NOT WATCH if you haven’t seen the movie yet!)

    http://www.youtube.com/watch?v=xQt5V2tjQ_M

    Ein weiteres Beispiel wie Feministen bei Frauen das Maximum an Opferstatus herbeizuschwafel. Hier geht es jetzt darum was ein männliches Alien zu einem weiblichen Alien sagt. Währenddessen ist Suizid die Todesursache Nr.1 für Männer in GB.

  13. Sargon zieht May als gescheiterten Vampir durch den Kakao. Es ist aber auch gnadenlos bitter für sie. Richtig lustig ist die angebliche Verschwörungstheorie, nach der May absichtlich eine Schwächung ihrer Partei herbeigeführt hat durch diese Wahl. Schon Cameron hat sich verschätzt, beim Brexit.

    Great Job, Theresa (#hungparliament #DUPcoalition)

    http://www.youtube.com/watch?v=JymtGcDAg-M

    Was sagt man zu „Fall Guy“ eigentlich, wenn es weiblich sein soll? „Fail Doll“?

    Und dann diese Klobürste von einem sich weggestohlen habenden Johnson. Und May wird für den verheizt… Ist das keine feministische Sache?!

  14. Der Schluss eines ultralangen (!) Stücks über die neueste Campus-Revolution, bei dem sehr tiefgründig die wahren tieferen Bewegkräfte der fortgesetzten Revolution offenbar werden, die (ökonomischen) „Strukturen“ (hier Regulationsbehörden):

    „The best perspective on Evergreen State might come from Jason Brennan, a philosophy professor at Georgetown University’s business school who previously taught at Brown, the „hippie school“ of the Ivy League. In an email Brennan observed that „administrators have a financial incentive to impose ideological requirements and the like on faculty. Consider: Faculty and administrators have to compete with one another for power, prestige, status, and money. $20 million spent on faculty is $20 million not spent on administrators. Administrators can help win the battle for money and power by A) inviting external regulation and accreditation of faculty, B) imposing strict and overly broad speech, harassment, and ideological codes, and C) requiring faculty syllabi to fit administrators‘ commitments. Thanks to these sorts of things, what we’re seeing now is an inversion. In the past, administrators were there to serve the faculty and students. But now administrators have far more power, and more and more faculty are there to serve the administration.““

    http://www.weeklystandard.com/the-appalling-protests-at-evergreen-state-college/article/2008407

    Charlotte Allen, The Appalling Protests at Evergreen State College

    „At Evergreen State College, the revolution will be televised. And it already has been, thanks to the smartphone. …..“

    Es geht um diesen Biologie-Prof, der sich wehrt und sich die Gängelei nicht gefallen lässt.

    • „administrators have a financial incentive to impose ideological requirements and the like on faculty [and students]. …“

      Sehr guter Punkt!

      An anderer Stelle habe ich gelesen, es hätte auch etwas mit Prozeßkosten zu tun. Die Kosten für einen Prozeß wegen einem Prof, dem von randalierenden Studenten der Arm gebrochen wurde, wären deutlich geringer als die Kosten für einen Prozeß wegen einem Studenten, der vorgibt, traumatisiert zu sein, weil ein Prof ihn mit dem „verkehrten“ Personalpronomen angesprochen habe:

      http://www.nationalreview.com/article/446999/free-speech-campus-censorship-congress-must-punish-universities-give-student-mob

      „The courts are failing not because the underlying legal doctrines are flawed but because the remedies for censorship are completely inadequate. As of right now, there is a far greater financial incentive for a university to keep its sidewalks shoveled in the winter than to protect one of our nation’s founding liberties. If a student slips and breaks an arm, they stand to win much larger damages in court than a professor denied a promotion because of his speech or a student group thrown off campus merely because it’s Christian.

      As it is, students and professors can launch exhausting legal cases, fight the university tooth-and-nail through years of depositions, motions, trials, and appeals, and at the end of the ordeal win an injunction and attorneys’ fees. In one memorable case, I fought a university for more than seven years and won a week-long jury trial, only for my client to be awarded a total (including attorneys’ fees) of far, far less than $1 million. Universities are some of the richest institutions in American life. These dollar amounts are utterly meaningless to their bottom lines.“

  15. Das ist wieder die klare Handschrift des mysteriösen Patriarchats:

    „Spanish skateboarder Ignacio Echeverría, who died from Saturday’s terror attacks in London, has been posthumously awarded one of Spain’s highest honours.

    The country’s government has deemed him worthy of the Grand Cross of the Order of Civil Merit for his bravery.

    Echeverría reportedly tried to fight off the terrorists with his skateboard to save a stabbed woman.

    He became one of eight victims of the assault on the London Bridge area.“

    http://www.bbc.com/news/world-europe-40226731

  16. Diese Erniedrigung, die ein Professorenpaar in Yale vor einiger Zeit erdulden mussten, ist ein grausames modernes Pogrom gewesen. Kürzlich sind die Täter auch noch von der Yale-Hochschule geehrt worden, für das Verbessern von „Rassenbeziehungen“.

    Aus „Tablet“, einer der wenigen kritischen und unabhängigen Zeitschriften (via Chris Sommers – link):

    „Of Yale’s graduating class, it was these two students whom the Nakanishi Prize selection committee deemed most deserving of a prize for “enhancing race and/or ethnic relations” on campus. Hectoring bullies quick to throw baseless accusations of racism or worse; cosseted brats unscrupulous in their determination to smear the reputations of good people, these individuals in actuality represent the antithesis of everything this award is intended to honor.“

    http://www.tabletmag.com/scroll/235844/yale-cements-its-line-in-the-academic-sand-by-awarding-the-student-truthtellers-who-bullied-faculty

    Yale Cements Its Line in the Academic Sand by Awarding the Student ‘Truthtellers’ Who Bullied Faculty

    „The Orwellian veneration of racial agitators as racial conciliators is the logical conclusion of Yale’s craven capitulation to the hard left forces of identitarian groupthink.“

    Und vor allem dieser ökonomisch orientierte und vernichtende Blick auf das Hochschulsystem, auf die Funktion der Lehrer:

    “ … the relationship is better defined as employee-client, with the main function of a place like Yale no longer being the provision of a liberal education but rather a comfortable, indeed, luxurious four-year “experience” that prepares paying customers for admission into the professional upper-middle-class managerial elite. „

    • „these individuals in actuality represent the antithesis of everything this award is intended to honor.“

      Das ist doch wirklich, ich weiß auch nicht, pervers?

      • Zynismus? Feigheit?

        Wenn sie diese blasierten Typen aus ihrer Schule schmeissen würden, dann gingen diese dicken Brieftaschen gar noch zur Konkurrenz, nach Harvard oder so…..! Also lieber die Klappe halten und die Verrücktheiten der lieben Kundschaft, das Abfeiern einer Pseudorevolution, mitmachen.

        Der feige, bis zur Selbstverleunung gehende Opportunismus – das scheint der Grund für die Geschehnisse zu sein, warum man dem nicht Einhalt gebietet.

        • Und natürlich werden diese Studenten das nicht einfach noch mal machen oder andere Studenten sich ein Vorbild an ihnen nehmen. Sowas wird niemals passieren!

  17. Nachfolgend findet Ihr eine Presseschau der letzten Woche unter anderem mit folgenden Themen:

    Laurie Penny
    Terrorverharmlosung mit Statistik und Filterblase
    Frank Lloyd Wright – Der erste „Starchitect“
    Homo sapiens lebte schon vor 300.000 Jahren
    Die politisch Korrekte
    Letzte Bastion Meinungsfreiheit
    EU-Kommission erklärt Zensur im Internet zur Norm
    „Situation in Nahost gerät außer Kontrolle“
    Glaube an allmächtige russische Hacker als Religion anerkannt
    Klima: Leugner, Phobiker und Heuchler
    Trumps törichte Außenpolitik
    Katar-Krise
    und als Extra ein Güldener Luftballon für den dämlichsten Artikel der Woche

    https://man-tau.com/2017/06/11/die-man-tau-wochenshow-vom-11-juni-2017/

  18. Peter Novak über die Umbenennung von Straßennamen in Berlin:

    https://www.heise.de/tp/features/Eine-afrikanische-Sklavenhaendlerin-als-Namensgeberin-einer-Berliner-Strasse-3740267.html

    Durch Straßennamen wird anscheinend der Kolonialismus verherrlicht. Aber da hat man ja jetzt eine Lösung gefunden (mit der man auch von den Problemen aus Semikolons Kommentar ablenken kann).

    Ein Kommentar:
    Neurotischer Fremdfetisch hauptsache nicht weiss, abendländisch oder sonstwie der eigenen Kultur nahestehend.

    Für mich sind das nur dekadente Hampelmänner, die Revolution oder Befreiung spielen wollen und dann als Kompensationshandlung Strassennamen umbenennen. Völlig armselig.

    Solche Leute sind besessen von Rassismus. Hautfarben zu ignorieren ist denen unmöglich, weil ihnen dann ja ihr moralisches Profilierungsvehikel abhanden kommt.

    Es wäre echt hilfreich wenn man bestimmen könnte, womit sich Politiker befassen. Die machen eine Liste mit Vorschlägen und Kosten und die Bevölkerung wählt dann aus, bis der Etat aufgebraucht ist. Ich kann mir nicht vorgestellen das dann für so einen Unsinn Geld verschwendet wird.

    Die Darstellung die Peter Novak hier von Gustav Nachtigal gibt, entsprich nicht unbedingt der Wahrheit. Novak schreibt:

    Doch der hier verteidigte Gustav Nachtigal war keineswegs nur der unpolitische Forscher, der immer und überall nicht existiert. Er war vielmehr der wissenschaftliche Begleiter der Sklavenjagden. Allerdings hat er sich auch kritisch über die Grausamkeiten geäußert, die von den Sklavenjägern verübt wurden.

    und hier steht:

    6000 entbehrungsreiche Kilometer durch Afrika hatte Gustav Nachtigal im Frühjahr 1872 schon zurückgelegt, als er südlich des Tschadsees in große Gefahr geriet. Der Abenteurer und Forschungsreisende aus dem beschaulichen Eichstedt bei Stendal traf auf Sklavenjäger: Krieger des islamischen Sultanats Bagirmi, die kein Pardon kannten bei ihren Feinden.

    Doch Nachtigal hatte Glück. Er überlebte. Den Fremden aus Europa behandelten die Krieger halb wie einen Gast, halb wie ihren Gefangenen. Wohl oder übel musste der Deutsche mit ihnen weiterziehen – und wurde so Augenzeuge einer brutalen Menschenjagd.

    [..]

    Denn Gustav Nachtigal, so schreibt etwa „die tageszeitung“, sei ein Kolonialherr „der übleren Sorte“ gewesen. Doch stimmt das überhaupt?

    Kaum jemand in seiner Zeit verurteilte die Praxis des Sklavenhandels so konsequent und leidenschaftlich wie der Pfarrersohn in seinen Tagebüchern. Die erzwungene Reise mit den Bagirmi-Kriegern kam Nachtigal wie eine Reise in die Hölle vor. Er musste mit ansehen, wie die Bagirmi im Gebiet des heutigen Tschad ein Dorf nach dem anderen überfielen, um neue Sklaven zu erbeuten – nicht zuletzt im Namen ihrer Religion.

    [..]

    Zurück im deutschen Kaiserreich widmete sich Nachtigal der Niederschrift seiner Reiseberichte und appellierte leidenschaftlich, den Sklavenhandel zu beenden.

    [..]

    Zwar deutete Nachtigal in seinen Briefen an, er könne in seiner neuen Funktion den Sklavenhandel aktiv bekämpfen. Dennoch stellte er damals Togo und Kamerun unter „deutschen Schutz“ und beglaubigte Adolf Lüderitz seine auf zweifelhafte Weise erworbenen Ländereien im heutigen Namibia.

    Gerade ein Jahr amtierte Nachtigal als Reichskommissar. Dann raffte ihn die Tuberkulose dahin.

    http://www.spiegel.de/einestages/gustav-nachtigal-afrikaforscher-bei-den-sklavenjaegern-a-1082581.html

    Nachtigal hat einen Großteil seines Erwachsenenlebens Skalverei kritisiert, aber er war ein Jahr am Ende seines Lebens im Kolonialdienst. Die Linke ignoriert in ihrem anti-westlichen Wahn sowas natürlich vorhersehbar.

    Ich wette wenn einer von diesen Linke zu Nachtgal’s Zeiten gelebt hätte, hätte dieser diesen Posten mit Sabber im Mund angenommen.

      • In der echten Welt hat der menschliche Körper ein Schmerzgedächtnis, welches sich auch das Militär in ‚weichen‘ Waffen zu Nutze macht.
        Dieses sorgt dafür, dass Menschen bestimmte Erfahrungen nicht zweimal im Leben machen (um’s Verrecken nicht sozusagen).

  19. Auf „achgut“ schreibt gerade die Zana Ramadani über ihre Bio als Feme, CDU-Abgeordnete, etc pp. Der erste Teil war gerstern, der zweite heute:

    http://www.achgut.com/artikel/zana_ramadani_2_weisse_maedchen_kapern_femen

    Ist ja alles sehr sympathisch, was Ramadani so schreibt, man kann sich da auch leicht reinfühlen. Nur als es um die Show „Gemanys Next Topmodel“ geht, wundert man sich. Natürlich nicht darüber, dass ihre Femen in dieser Show protestiert haben, sondern um die hier erfolgte Gleichsetzung:

    „Den Sexismus von »GNTM« haben alle Feministinnen verstanden. Dass sich das dort vermittelte Frauenbild im Grundsatz nicht vom islami(sti)schen unterscheidet, überschreitet dagegen den Horizont der meisten Gender- und Kopftuchfeministinnen.“

    Das westliche Frauenbild des „rausgeputzten Weibchens“ unterscheidet sich „im Grundsatz“ also angeblich nicht von dem Frauenbild des Islam, auch nicht in seinen radikal-berüchtigten Varianten….

    Da muss man sich schon fragen, ob bei Zana Ramadani das westliche moderne Menschenbild überhaupt angekommen ist….

    Zur Nachhilfe: Bei dem Rausputzen geht es immer um den Wert des Individuums, eben DIESER EINEN FRAU. Diese ist im Idealfall deshalb auch das sogenannte „Topmodel“. Hier wird INDIVIDUALISMUS gefeiert, mögen die von Heidi Klum dahingeführten Mädels auch erst mal als vollkommen bevormundet erscheinen – sie müssen eben durch eine harte Schule.

    Ramadani, wenn sie das westliche Wertesystem verstanden hätte, hätte zum Schluss kommen müssen, dass es „alle Feministinnen“ sind, die „im Grundsatz“ sich in ihrem Frauenbild nicht grundsätzlich von dem des Islam(ismus) unterscheiden: nämlich ein bevormundendes, kollektivistisches Menschenbild, welches Individualismus vollkommen ablehnt!

    Ramadani nutzt hier also das Ressentiment gegen die „Topmodel“-Show, um den Islam aufzuwerten. Ihre Frage ….

    „Aber wo bleibt der Aufschrei darüber, dass Frauen in der islamischen Community mit genau denselben Attributen, ja sogar als dämonisch vorgeführt werden?“

    … ist scheinheilig, denn sie teilt ja selbst immer noch den Anti-Individualismus, der die Ursache für diese Dämonisierungen sind, die sich bei Feministinnen zB in der Dämonisierung vom „Topmodel“ äussert.

    Lachhaft ist ebenfalls die von Ramadani dann geäusserte Gleichsetzung von Islam und westlicher Welt:

    „In der islamischen Welt ist der Körperkult nicht weniger extrem als in der westlichen.“

    Wenn es einen „Kult des Körpers“ gäbe, den man hier idealtypisch gegenüberstellen müsste, dann ist es im Islam die vollkommene Negierung des Körpers, der Schönheit, Reize: reiner Puritanismus, der dann soweit geht, den Körper so negieren, dass er bedenkenlos als Waffe, als Bombe, gebraucht werden kann… Kann es eine grössere Verachtung des Körpers geben?
    Wenn man damit zB den Kult um den Körper in California (bodybuilding, etc pp) vergleicht (ein erztypisch und rein westliches Bild), dann haben wir praktisch das Gegenteil: Schönheit für die Ewigkeit, alles andere spielt keine Rolle, keine Ideologie, nicht mal Geld.

    Dass Ramadani diesen völlig krassen Gegensatz mit ihrer Gleichsetzung zuschüttet, ist bemerkenswert! Das zeigt wohl nur, dass sie im Grunde ihres Herzens eine lebensfeindliche Puristin ist….

    Im gleichen puristischen Furor setzt sie den „Jungfrauwahn“ und den „Pornowahn“ gleich: „Es sind die beiden Seiten derselben Medaille. Die Frau wird in beiden Kulturen als Sexualobjekt gesehen.“

    Hier wird der moralische Schulterschluss der Feminstin und CDUlerin Ramadani mit dem Islam jetzt ganz deutlich: Es geht ja um die böse „Objektifizierung“.

    Wie eine Taliban-Sittenwächterin konstatiert Ramadani eine „Pornofizierung der ganzen Gesellschaft“ und eine „Hyper-Sexualisierung in allen Bereichen“, die natürlich völlig unnatürlich wäre („deren Muster mit natürlicher Sexualität nichts zu tun haben“). Die Gleichsetzung der westlichen Welt mit dem Islam sieht dann so aus, immerhin einen Unterschied anerkennend: „… auch in der islamischen Welt dreht sich alles um Sex. Hier jedoch zeigt sich die Hypersexualisierung darin, dass Jungs und Mädchen, Männer und Frauen ihre Sexualität unterdrücken müssen.“

    Dabei „vergisst“ Ramadani, dass dieser Triebverzicht integraler IMPERATIV des Islam ist und Vergehen leicht mit der Todesstrafe zu ahnden sind, während der westliche „Pornowahn“ demgegenüber völlig unverbindlich (und überdies im gesellschaftlichen Abseits!) ist….

    Das kommt dann dabei raus, wenn man „das Patriachat“ als oberste Macht annimmt und die kulturellen Unterschiede des Westens und des islamischen Kulturkreises einfach wegwischt.

    • Noch ein Kommentar: dass Ramadani für den Islam ausgerechnet bei der „Achse“ zu Kreuze kriecht, ist schon ziemlich komisch 😀

      Und das zu Kreuzekriechen für den Islam war angekündigt, denn diese Affäre von Berendts und Tauber zielte mE genau darauf hin ab (hatte ich seinerzeit ja so geschrieben, wenn sich jemand erinnert).

      Und nochwas sollte Frau Ramadani und ihre politischen Weggenossinnen, verhüllt oder unverhüllt, noch überdenken: wie das mit der Gottesgleichsetzung eigentlich war (ganz am Ende des verlinkten Artikels)….
      Der Feminismus erlaubt doch tatsächlich die Selbstvergötterung des einzelnen Individuums? – genauer gesagt: der Feminismus ist die Hinführung auf die Vergötterung der Frau, als Kollektiv gedacht. Ist das nicht ein wenig …. faschistisch?!

  20. Fast so gut wie das legendäre „under all cirumstances, Mickey Mouse has to be killed“:

    Man fragt sich sowieso, was diese ganzen Islamisten und vor allem die „Palästinenser“ alleine und ohne die Hilfe ihrer westlichen Hilfstruppen hinbekommen…..

  21. Die Londoner Polizei ist verachtenswert, sie betont, dass die „verschiedene Nationalitäten“ der 8 „Opfer der Londoner Brücke“ „stolzes“ (!) Zeugnis von der Londons „Diversität“ ablegen würden…. Guter Kommentar hier:

  22. Evergreen College wurde von den Studenten übernommen und diese geben Weißen für alles die Schuld, halten sie für die gewalttätigst Rasse (?), schikanieren weiße Professoren und brüllen die ganze Zeit rum…

    Seit Montag ist dieses College geschlossen…

    Da sieht man was bei dieser „progressiven“ Politik heraus kommt. Ich denke ein Großteil der Studenten dort ist nicht bereit und fähig zu studieren, wahrscheinlich auch weil die Zugangsanforderungen dort wohl sehr niedrig sind, und die Gehirnwäsche die die Porfessoren ihnen verpasst haben scheint zudem immer schneller zu wirken, so dass sie jetzt ihre eigene Scheiße fressen dürfen. Da habe ich nur wenig Mitleid mit diesen weißen linken Professoren die die Anti-Weißen-Propaganda mitgetragen haben.

    Meine Empfehlung wäre das alle weißen Studenten, die lernen wollen, von dieser Universität exmatrikulieren und es woanders versuchen. Dann können die rassistischen PoC sich dort selbst und die übrig gebliebenen von Selbsthass geleiteten Weißen anbrüllen.

  23. Das hier ist von allgemeinem Interesse, da an der Schnittstelle von Evolution, Soziologie, Geisteswissenschaft: die Frage nach dem evolutionären Sinn von Religion:

    http://www.salonkolumnisten.com/wie-haeltst-dus-mit-der-religion/

    Ich meine, das ist ein schlechtes Gemengelage, warum?

    Weil „Religion“ im Grunde nichts anderes ist als Gruppenzugehörigkeit, ein Tribalismus. Man muss und darf Religionsgemeinschaften nicht extra zum Problem machen, wenn man alle Gemeinschaften über einen allgemeinen Kamm scheren kann. Denn bei der Frage speziell nach der Religion schwingt ja schnell die Idee einer regulären materiellen Basis für Spirituelle Welten mit, die auf diese Weise „naturalisiert“ werden. Doch ist Religion und Metaphysisches so zu einer menschlich-evolutionären Konstante zu machen?

    So behauptet der Artikel: „Die Neigung zum Religiösen ist im menschlichen Gehirn angelegt.“
    Früher hätte man gesagt, dass „der Mensch“ allgemein „zum Religiösen“ neigen würde, was ein banales Resultat eines Blicks auf die Menschheitsgeschichte ist. Heute ist man natürlich präziser und dann muss die Neigung zur Religion schon im Kopf angelegt sein, dort durfte man schon auch die „Seele“, den „Geist“ und die „Intelligenz“ vermuten.

    Das Dumme ist nur, dass einfach alles im Steuerzentrum Hirn zusammenfliesst, so dass bei näherer Betrachtung der Satz „Die Neigung zum Religiösen ist im menschlichen Gehirn angelegt“ als nichtssagend-hohle Phrase dasteht. Weiter werden andere „Selbstverständlichkeiten“ behauptet, wie „Sie (ie die Neigung) ist angeboren, ein Produkt der Evolutionsbiologie.“ Weil das immer so ist oder sein müsste. Die Frage bleibt aber, ob das Religiöse nicht einfach etwas von der Evolution Ungewolltes ist, sozusagen ein Betriebsunfall, ein Nebenaspekt. Ein wenig Neurotransmitter zuviel und schon sind sie da, übertriebene Gefühle mit keiner Möglichkeit der produktiven Rückkopplung …. Wer sagt mir denn, dass so etwas nicht die biochemische Grundlage allen religiösen Glaubens ist ….? Kann doch genauso gut sein…

    „So etwas Ähnliches wie Religion scheinen übrigens schon Primaten zu haben: Affenforscher berichten, dass etwa Schimpansen, wenn sie sich plötzlich einem Wasserfall gegenübersehen, in eine Art mystische Verzückung geraten. Sie verharren stundenlang und führen eine Art Tanz auf. (Ich finde diese Berichte berührend.)“

    Ein Flash von zuviel Neurotransmitter und schon flippen die Tiere aus, wie wir eben auch …. Und ansteckend ist das Ganze auch!

    Dann geht es aber ab: „Wenn die Religion evolutionsbiologisch in uns angelegt ist, dann folgt daraus aber allerhand.“

    Als erstes:
    “ … dass die Geschichte vom Priestertrug, die uns die Aufklärer des 18. Jahrhunderts erzählt haben, ein unfrommes Märchen ist: Nein, Herr Voltaire, die Religion wurde nicht von bösen Menschen erfunden, um andere Menschen damit zu knechten.“

    Wenn nicht gleich erfunden, dann doch wenigstens „miss-“ oder „ge-braucht“? Das wäre sicher der viel vorsichtigere Schluss, als gleich alle Priesterschaften, die die Menschheit je hatte, kollektiv frei zu sprechen…

    „Zweitens folgt daraus, dass man die Religion nicht abschaffen oder verbieten kann.“

    Das stimmt. Aber Gesetze sind nicht dazu da, natürlichen Neigungen den Weg zu ebnen oder damit zu harmonieren. Natürlich kann man Religion verbieten. Dass sie dadurch nicht aus der Welt geschafft wäre, ist kein Argument gegen das Verbot. Sonst müsste könnte man auch Mord und Totschlag nicht verbieten, weil der auch immer noch vorkommt, trotz lange best. Verbots. Die Kommunisten als gescheiterte Verbieter von Religionen zu nennen, ist auch nicht sehr überzeugend – da die gar nichts hinbekommen haben.

    „Die Religion ist aber auch nichts Primitives, das auf einer höheren Kulturstufe von selber verschwindet.“

    Mag sein, aber was können wir schon grossartig von „höheren Kulturstufen“ sagen? Es gibt ja erst seit Neuestem eine rational-wissenschaftliche Weltanschauung und die steckt noch geradezu in den Kinderschuhen.

    Bei einer „höheren Kulturstufe“ scheint der Autor aber vor allem an höherem Wohlstand zu denken, die angeblich die Religion in ihrem Charakter ändern würde, hin zum Kultischen und zur Vielgötterei. Man kann sich nicht des Eindrucks erwehren, dass hier das Bild (bzw Trope) vom „dekadenten Rom“ im Hinterkopf die Strippen zieht und vorgibt, wie Religion sich mit „höherer Kulturstufe“ ändern würde 😉

    Und dann die „Gretchenfrage“:

    “ … auch Atheisten müssen sich die folgende Frage gefallen lassen: Warum hat sich die Empfänglichkeit für das Göttliche (in all seinen Erscheinungsformen) in der Evolution durchgesetzt?“

    Weil das kein so grosser evolutionärer Nachteil war, dass diese „Empfänglichkeit für das Göttliche“ aus dem Programm fliegen musste….

    Diese Empfänglichkeit hat sich nicht „duchgesetzt“, sie hat sich vielleicht einfach nur gehalten…. Wer könnte bestimmen, ob diese These oder die dazu passende Antithese überhaupt zutreffend ist?!

    Dann sucht der Autor nach dem Vorteil, den es ja bei Selektion auf Religion geben sollte:

    „Sie muss jenen unserer Vorfahren, aus denen sich homo sapiens sapiens entwickelt hat, offenbar irgendeinen evolutionsbiologischen Vorteil verschafft haben. Aber welchen nur?“

    Natürlich den der festen Gemeinschaftsbildung. Dummerweise hat dieser Vorteil aber mit Religion als solcher nichts mehr zu tun und Religion erscheint als beliebiger Inhalt.

    „Worin besteht – ganz naturwissenschaftlich und darwinistisch und ohne alles metaphysische Brimborium – der Sinn dieser evolutionären Entwicklung?“

    Dafür kann man wohl keinen Sinn angeben. Jedenfalls nicht ohne „metaphysische Brimborium“ 😉

  24. Not to alarm you, but I probably want you to quit your job, or at least take a demotion. Statistically speaking, you are probably taking up room that should go to someone else. If you are a white cis man (meaning you identify as male and you were assigned male at birth) you almost certainly should resign from your position of power. That’s right, please quit. Too difficult? Well, as a first step, at least get off your hiring committee, your curriculum committee, and make sure you’re replaced by a woman of color or trans person. Don’t have any in your department? HOW SHOCKING.

    http://blogs.ams.org/inclusionexclusion/2017/05/11/get-out-the-way/

    Es ist wie bei häuslicher Gewalt: Die Weißen werden gereizt, ungerechtfertigt angegriffen, ungerechtfertigt beschuldig, sie können im Grunde nichts richtig machen, während bei PoC alles erlaubt ist… aber sobald Weiße anfangen sich zu wehren, sind sie die bösen.

  25. Um einen Fall von Columbusing handelt es sich immer dann, wenn weiße Menschen den Anspruch erheben, etwas entdeckt zu haben, was in Wahrheit vor ihnen bereits entdeckt worden ist, wie eben Amerika. Der politisch korrekte Weiße behauptet also nicht mehr, er habe da eine entzückende kleine Trattoria entdeckt, sondern er habe sie „columbused“. … Ungeklärt ist jedoch, wie man im umgekehrten Fall verfahren soll, wenn zum Beispiel Schwarze etwas entdeckt haben, das für Nicht-Schwarze ein alter Hut ist.

    Wird diese Sache dann othelloed oder gar malcolmxed? Oder wäre das auch schon wieder rassistisch? Schließlich ist es bereits schwierig genug, sich zu einigen, wie eigentlich diejenigen genannt werden, die das neue Wort Columbusing erfunden haben. Schwarze? Afroamerikaner? Menschen mit afrikanischem Migrationshintergrund? Sagen wir doch einfach Einheimische. Das ist ungefähr so eindeutig wie Kolumbus’ Indianer, die er für Inder hielt, obwohl sie Amerikaner waren.

    Womit könnte man das bezeichnen, was an Verhaltens-, Benennungs- und Denk-Vorschriften von den selbsternannten Sozialpädagogen unserer Gesellschaft, von Vätern am Wochenende und Müttern auf dem Kinderspielplatz, von Grünen-Politikern, Ökologie- und Ernährungs-Fundis, Religionsverstehern, Nachhaltigkeitsfetischisten und „kritischen Studierenden“ aller Fächer, von der semantischen Polizei des „Syndikats für gerechte Sprache“ und den Anti-Pragmatisten der „Gesellschaft für gutes Handeln“ in den letzten drei Jahrzehnten in die Welt gesetzt wurde? Kokette Fladen, die in den Rändern der Gesellschaft vor sich hin dampfen.

    [..]

    Was ist gemeint? Drei vollkommen unzusammenhängende Beispiele: In der SZ vom 19.01.2017 fällt Michael Stallknecht in seiner Rezension von Jan Assmanns Buch „Totale Religion“ auf, dass dieser den latent totalitären Zug von Religion in einem Rückgriff auf die Totalitarismustheorie des Staatsrechtlers Carl Schmitt analysiert. Er nennt die „Parallele zwischen einer jüdischen Quelle und einem Theoretiker des Nationalsozialismus zu ziehen“, „geschmacklich fragwürdig“.

    Im hessischen Limburg gelang es einer einzelnen Veganerin durch ihre Klage die Stadtverwaltung dazu zu bringen, das traditionelle Glockenspiel abzusetzen, das die Melodie des Kinderliedes „Fuchs Du hast die Gans gestohlen“ intonierte. Erst nach massivem öffentlichem Widerspruch wiederum gegen diese Entscheidung wurde sie rückgängig gemacht.

    In der Berliner Bar Haliflor, gelegen mitten im Berlin direkt an der Grenze zwischen hipper Mitte und Prenzlauer Berg, und eigentlich ein Ruhepol zwischen all den Hipster-und Touristen-Lokalen, gibt es jetzt seit ein paar Wochen ab 20 Uhr Computerverbot (draußen wie drinnen). Smartphones, Lesen und Schreiben auf Papier sind weiter erlaubt. Weil das wahrscheinlich irgendwie Jean-Paul-Sartre-mäßiger aussieht, wobei der heute bestimmt ein Notebook hätte.

    Es ist aber vor allem ein Beispiel für das neue puritanische Reinheitswahn-Berlin und „very-Mitte“: Hauptsache irgendwas verbieten und fasten. In jedem Wiener Caféhaus könnten die Betreiber zuschauen und lernen, wie man seinen Gästen das Beste tut.

    In allen drei Fällen geht es um das Gleiche: Das Prinzip Freiheitseinschränkung. Nicht einfach Meinungsäußerung, sondern Einschüchterung. Mögliche oder tatsächliche Empfindlichkeiten Einzelner sollen zum Maßstab eines allgemeinen Verhaltens gemacht werden, und die Freiheit vieler anderer Einzelner wird eingeschränkt.

    Richtig wäre es nicht den Befindlichkeiten Einzelner entgegenzukommen, sondern zu argumentieren: Ein Einzelner muss alles Mögliche, das ihn stört, in einer offenen Gesellschaft einfach aushalten.“

    Ich merke gerade das man den Rest auch zitieren könnte, also hier:

    https://www.heise.de/tp/features/Die-offene-Gesellschaft-und-ihre-Waerter-3740417.html

    • „Political Correctness“ ist daher auch „Kampf um Anerkennung“ (Hegel) und um einen Platz in der ersten Reihe der Betroffenenlobbys. Beauftragte, Beraterstellen und Sozialarbeiterposten winken dem, der öffentlich gefördert wird. So ist heute die Moral des politisch Korrekten die schlagende Waffe zur Durchsetzung wirtschaftlicher, politischer und gesellschaftlicher Ziele. Was auf der Strecke bleibt, ist die Freiheit

  26. Seltsamer Artikel
    http://www.tagesanzeiger.ch/leben/gesellschaft/die-politisch-korrekte/story/26442355
    <i>Lara: Es reicht! Ich bin so sauer. Es geht mir auf die Nerven, dass ich nicht einmal jemanden als Rassisten bezeichnen kann, ohne gleich als «politisch Korrekte» zu gelten. Nur weil man etwas ausspricht, das niemand hören möchte, wird man sofort in die Gutmenschen-Ecke gestellt. Ich bin wirklich überhaupt nicht politisch korrekt, aber man wird ja wohl noch sagen dürfen, dass einer ein schwulenfeindliches Arschloch ist. Diese Gesinnungspolizei geht mir so auf die Nerven.</i>

    Klingt so, als wollte die Autorin rechte Argumentationsmuster persiflieren (<i>wird man sofort in die [rechte] Ecke gestellt … man wird ja wohl noch sagen dürfen … Gesinnungspolizei</i>). Geht aber nach hinten los, denn wenn diese Art der Argumentation lächerlich ist, was ist dann überhaupt die Aussage des Artikels? Will sie sagen: So würde ich klingen, wenn ich lamentieren würde wie die Rechten?

    • Ein Kommentar:

      „Irgendwie war mir nach dem Lesen ihrer Kolumne ‚Männer die morden‘ vom 26.7.2106, als gehöre die Autorin selbst zu diesen politisch Korrekten: Das Problem der muslimischen Terroristen nicht zu nennen (wäre politisch nicht korrekt), aber den (Schweizer) Mann per se als Problem darzustellen, wie das in linksfeministischen Kreisen gern getan wird (ist scheinbar politisch korrekt).“

      http://www.tagesanzeiger.ch/kultur/diverses/Maenner-die-morden/story/20830146

      Typische selbstgerechte Wasser predigen und Wein trinken

  27. Leicht Kritik an Feminismus auf Buzzfeed -> Banned!

    Meanwhile on Buzzfeed:

    Warum wird Feminismus immer wieder mit Männerhass in Verbindung gebracht?

    Und um das nur noch Mal zu verdeutlichen:

    Feminismus ist eine Ideologie. Niemand muss Feminist sein. Kritik am Feminismus ist keine Kritik an Frauen. Männerhass ist Männerhass.

    • Oh Gottogott, die andere Beziehung:

      Der Cuck: da waren ein paar Dreier, aber ich war nicht dabei. Irgendwann einmal *dauendrück*
      Die Frau *täschelt ihm die Schulter*: Sorry

      Oh man, den Frauen sind die Männer doch völlig egal…

      Würde man gerne ein Video mit vertauschen Geschlechtern sehen ^^

  28. Vergesst Brexit, Trump, Corbyn oder Trudeau! Die wahre populistische Revolution hat sich jetzt in Frankreich ereignet. Die politische Nomenklatura hat der Wähler in den Ruhestand verschoben, die ganz frische Partei des Premier Macron kann einen ungeheuren Erdrutsch-Sieg einfahren.

    Macron erhält damit eine „carte blance“, er sollte machen können, was er will! Reicht das jetzt aus, um der demokratischen Erneuerung den Weg zu bereiten? Oder fährt Macron die Karre jetzt erst so richtig in den Dreck?

    Macron erinnert an das Phänomen Berlusconi. Auch der kam auf einem Totalerneuerungsticket zur grossen Macht.

    Viel spannender als die britische Wahl, um ehrlich zu sein.

  29. Da Verschwörungsthorien („Patriachat“, etc) längst zum Lebenselixier der Progressiven und erleuchteten Linken geworden sind, muss man diese oder deren Symbole mal aufwerten. Hier wird der „Aluhut“ von der „Zeit“ rehabilitiert:

    Zur Ehrenrettung des Aluhuts
    http://www.zeit.de/kultur/2017-06/verschwoerungstheorien-aluhut-kulturgeschichte/komplettansicht

    Der Aluhut sei nicht nur als Schutz gegen Strahlung aufzufassen, sondern auch als „Allegorie für das kritische Denken“, soweit angeblich eine Bedeutung „vor 90 Jahren“. Den „schmalen Grat zwischen Wahnsinn und Genialität“ reflektierend, „auf dem die Wissenschaft seit jeher wandelt“.

    Natürlich darf auch der postmoderne Kronzeuge Foucault nicht fehlen, wenn es um die Weisheit und Wirksamkeit der reinen Macht geht, die damit konsequneterweise auch im puren Irrsinn vermittelt werden kann:

    „Der Philosoph Michel Foucault ging sogar so weit, in seinem Hauptwerk Wahnsinn und Gesellschaft den Irren als entscheidende kritische Instanz zu begreifen, dem die Aufgabe zukommt, die Vernünftigen in ihrer Selbstüberschätzung zu geißeln.“

    Dann brauchen wir nur auf die Irren zu hören, wie in der Antike. Damals schon galten gewisse Formen des „Wahnsinns“ als göttliche Inspiration und zur Befähigung zur Wahrsagerei.

    Leider gibt es keine soliden Irren mehr, den man hingebungsvoll trauen könnte. Der Aluhut wurde von „polternden Verschwörungstheoretikern, die sich in die Tradition des Querdenkertums stellen, nur um Lügen und Halbwahrheiten zu verbreiten“ zweckentfremdet und angeeignet! Scharlatane der Moderne! Einen auf irre machen, ohne es wirklich zu sein…. Kulturelle Aneignung ist das! Und problematisch, da „die Wahrheit .. (sich) … immer auch als Produkt von starken Sprechakten und überzeugenden Argumenten erweist“. Was natürlich kein Problem oder gar Unsinn an sich ist, sondern nur zur praktischen Konsequenz hat, dass die Unterscheidung zwischen dem guten, heiligem Wahn und der bösen Pseudovariante schwierig geworden ist.

    Daher muss die „(post)moderne“ (als wäre das das Gleiche!) Priesterschaft von heute den Aluhut „dort hinzusetzen, wo er hingehört: auf das Haupt der Kulturkritik, die dafür erfunden wurde, um Wahrheitsbegriffe einer seriösen Analyse zu unterziehen.“ Später erfährt man, dass er sogar „Symbol für die Notwendigkeit seriöser Wissenschaftskritik“ sei!

    Den Aluhut führt die „Zeit“ konkret auf einen utopischen SciFi Roman von Julian Huxley (1927) zurück, hier schützt er den Helden vor „telepathischer Strahlung“.

    Der moderne, progressive „Aluhut“ soll natürlich der Idee des progressiven „Intersektionalismus“ und der dieser zugrundleigenden nochmals verabsoluterten Machttheorie locker nach Foucault Vorschub leisten. Die von der „Zeit“ setzten sich die echte und einzige und emanzipatorische Version des Aluhuts auf und können dann wahrsagen, über unsere Kultur und Wissenschaft!

  30. Eine deftige Portion Selbstmitleid und Selbstbewusstsein bitte! Ganz vorn im thread jetzt:

    „Eine Frau ohne Mann ist wie ein Mann ohne Penis“

    http://www.zeit.de/zeit-magazin/leben/2017-06/single-frau-dating-leben-gesellschaft
    http://www.zeit.de/zeit-magazin/leben/2017-06/single-frau-dating-leben-gesellschaft/seite-2

    „Es gibt in dieser Gesellschaft kaum etwas Schlimmeres als eine Frau, die Single ist. Sie muss sich bedauern, bedrängen und pathologisieren lassen. WTF! Von Marlene Teschner“

    Der Autorinnen-Name ist btw ein Alias, der Autor möchte nicht „unter Beobachtung stehen“. Die ganze gefühlige Belanglosigkeit und das Klischeepanoptikum, die der Artikel ist, lassen es nicht unwahrscheinlich erscheinen, dass jemand um die 20 rum das Ganze verzapft hat. Jemand, der bar jeder Erfahrung das übliche Feminismus-Narrativ abspult, wonach „Frauen“ es ja so unglaublich schwer hätten, in dieser völlig üblen Gesellschaft von heute…..

    Die männerfeindliche Überschrift wird übrigens so erklärt:

    „Die Autorinnen Eva Gerberding und Evelyn Holst verraten im Vorwort von Wer sagt, dass Männer glücklich machen? immerhin, dass es eigentlich „Frau ohne Mann“ heißen sollte, der Verlag das aber ablehnte mit den Worten, das klinge wie „Mann ohne Penis“. Also auf tragische Art unvollständig, irgendwie. Was ja bedeuten würde, eine Frau ohne Mann ist wie ein Mann ohne Penis?“

    Angeblich würden Single-Männer „von der Gesellschaft“ mit ganz anderen Massstäben gemessen (deshalb kann man die Phrase „Mann ohne Frau“ wohl nicht neben „Frau ohne Mann“ setzen:

    „Für sie gibt es nichts als tolle Assoziationen, die das Ungebundensein lobpreisen.“

    Damit beweist die Autorin (oder Autor, man weiss es ja nicht) jeglichen Kontakt mit realen (älteren) Menschen entweder strikt gemieden oder schlicht nicht gemacht zu haben (daher die vernünftige und ehrerbietende Vermutung, der Autor sei 20, eine sie behauptet im Text, „Ende 40“ zu sein).

    • Das ist ja nichts Neues. Der im Hinblick auf Intelligenz optimale Testosteronspiegel liegt etwas unterhalb üblicher männlicher Werte – und sehr weit über üblichen weiblichen Werten.

      • Nearly a quarter of both sexes achieved firsts in 2015-16 across all universities. Also, girls do better than boys at UK school exams and tend to outnumber their male peers in higher education.

        Aber hier wird natürlich nichts getan um den Jungen zu helfen, weil alle Menschen gleich viel Werte sind…

      • The University of Oxford is planning to introduce a so-called „takeout“ exam as part of its history course to help women get better grades.

        One of Oxford University’s five final-year history exams will be replaced by a paper that can be done at home to try to improve results for female students, ‚The Sunday Times‘ reported.

        Clearly, The Patriarchy is at work here, seeking to help women do better at the expense of men.

        Statistics reveal that 32 per cent of women achieved a first in history at Oxford, compared with 37 per cent of men. Cambridge University where the average gender gap is nearly nine percentage points across all subjects is also reviewing its exam system „in order to understand fully any variations and how we can mitigate them effectively“.

        When men do better than women: „The System MUST be changed!“

        When women do better than men: „Everything’s fine. Nothing to see here.“

        According to research in schools, boys prefer the cut and thrust of unseen exams, whereas girls thrive where consistent work and diligence are rewarded.

        Girls thrive doing busywork and groupwork. Hence the proliferation of „homework“ and „projects“ and other time-sinks that reward compliance rather than mastery of the subject.

        Oxford University said: „Timed exams remain an important part of the course, testing skills to complement the other assessed elements The gender gap was a consideration in this change.“

        It just reinforces what some have known for some time: Western educational bureaucrats and politicians have moved heaven and earth for the last 60 years to bring women, at least on paper, into equal intellectual standing with men to the detriment of men.

        It’s shocking that they can’t take even a 5 percent difference. But there is a 20% difference in enrollment between men and women. That’s just fine!

        equality of outcome. makes me sick

        Da können die Frauen sich dann richtig etwas drauf einbilden!

  31. Supermerkwürdig: sowjetische Kinderbücher

    “ … One of the ex­hib­i­tion’s her­oes is the artist Vera Er­molaeva, a Rus­si­an pi­on­eer of non-ob­ject­ive art, su­pre­mat­ism, and con­struct­iv­ism. … her story is tra­gic. In 1934, she was ar­res­ted for “anti-So­viet activ­it­ies” and sent to a work camp in Kaza­kh­stan, where she was shot in 1937. Re­cently, she was honored by Rus­si­an wo­men, in­clud­ing mem­bers of Pussy Ri­ot, who foun­ded the Vera Er­molaeva Found­a­tion to sup­port fe­male artists. …“

    https://thecharnelhouse.org/2016/11/16/early-soviet-childrens-books-1924-1932/amp/

    Das ist eine umfangreiche Sammlung seltener Sowjetkunst mit vielen Kommentaren. Keine Ahnung, welche politische Orientiertheit die Trägerseite hat, sieht aber sehr wissenschaftlich akribisch aus.

  32. Ich hab grad den Trailer zur nächsten Marvel-Verfilmung gesehen: Black Panther

    https://trailers.apple.com/trailers/marvel/black-panther/

    Schwarzer Held, viele viele PoCs anscheinend auf der Seite der Guten (womöglich auch des Edlen und des Wahren), viele Schauplätze in Afrika…

    Es werden Wetten angenommen, was an diesem Film nicht politisch korrekt bzw nicht gut genug sein wird.

    Meine Vermutung: Der Held hat un Oxford studiert oder so, was bedeutet, dass ein Schwarzer nichts erreichen kann, ohne dass ihm Weiße den Steigbügel halten.

    Was meint ihr?

      • Das ist nicht der Punkt. Der Punkt ist: Was an dem Film wird für SJWs nicht gut genug sein?
        Oder meinst du, es wird keinerlei Kritik wegen Appropriation oder sonstigem Quatsch geben?

        • „Der Punkt ist: Was an dem Film wird für SJWs nicht gut genug sein?
          Oder meinst du, es wird keinerlei Kritik wegen Appropriation oder sonstigem Quatsch geben?“

          Ah, so meinst du das. Nein, natürlich werden sie etwas kritisieren. Man darf in der Tat gespannt sein, warum der Film nicht „gut genug“ ist.
          Die andere Möglichkeit ist natürlich, dass sie es gleichzeitig rassistisch finden, dass Leute den Film nicht gut genug finden oder das sie sich scharmützel mit den Leuten liefern, denen er zu schwarz ist oder zu sehr in Richtung SJW geht.
          Anfänge von Letzteren gibt es auch hier:
          https://www.themarysue.com/black-panther-militant/

        • „denen er zu schwarz ist oder zu sehr in Richtung SJW geht.“

          Ehrlich: Es kostet mich bewusste Anstrengung, den Trailer zu sehen und nicht „Ach, SJW, BLM, will ich nich“ zu denken.

          Es wäre interessant rauszufinden, wie viel Wohlwollen durch SJW Aktionen im Laufe der letzten 10 Jahre zerstört wurde.

        • Ehrlich: Es kostet mich bewusste Anstrengung, den Trailer zu sehen und nicht „Ach, SJW, BLM, will ich nich“ zu denken.

          Warum den Gedanken vermeiden? Ich habe keine Lust auf jedwede Formen von gutmenschlicher „Erziehung“ und sehe es geradezu als meine Pflicht an, mich gegen so was zu wehren.

        • „Warum den Gedanken vermeiden? “

          Weil es da leicht zu ungerechtfertigten Übertragungen kommen kann.
          Kann ja sein, dass Black Panther einfach nur Popcorn Kino ist, das (nebensächlich) in Afrika spielt. (Ist sogar wahrscheinlich. „Casablanca“ spielte auch in Afrika.)

          Es kann auch sein, dass es eine Geschichte erzählt vom Edlen Wilden, der unbemerkt in den letzten 10000 Jahren eine weit überlegene Kultur hochgezogen hat.
          Dann kann man immer noch zum Brecheimer greifen.

        • @only me

          So weit ich weiß ist Blacl Panther der König eines Reiches, welches er als sein Eigentum versteht, in dem es das seltenste Metall der Welt, Vibranium, gibt, das Material, aus dem Captain Amerikas Schild besteht.
          Er ist damit theoretisch einer der reichsten Männer der Welt.
          So gesehen ist es die geschichte eines privilegierten schwarzen Mannes.

        • Womöglich gar ein Weißer Mann h.c.

          Wusste gar nicht, dass du auch was comic-nerdiges hast…

          In meiner Sammlung ist kaum was neueres als Tim & Struppi (dafür aber Originalausgaben vieler der ersten 20 Asterix Bände 😀 )

    • Das könnte passieren.
      Vermute ich aber nicht, auch Blödheit kennt ihre Grenzen, bei Marvel nennt die sich wohl Buchhaltung, und der ist aufgefallen (wenn auch in einer Geschwindigkeit, die Lernbehinderungen vermuten lässt) die Ideologie verkauft sich nicht, selbst auf dem Heimatmarkt.
      An den Kinokassen noch weniger, denn dort entscheidet mittlerweile China mit.

  33. Zu heiss!

    Matt Binder war der Typ, der sich in einer bekannten CNN-Sendung völlig ohne Grund in das berühmte „Im vorigen Jahrhundert wurden Frauen wie VIEH (CHATTLE!) reingesteigert hat! Wohl einer der verrücktesten Momente der Fernsehgeschichte, Matt Binder ist einfach Legende. No1 *hot take*

  34. „Bild“ ist ja schlimmer als Wikileaks!

    „Heute zeigt BILD 24 Stunden lang online – von null Uhr bis Mitternacht – die Dokumentation über Antisemitismus, die ARTE nicht ausstrahlen will und die der WDR immer noch prüft.“

    http://www.bild.de/politik/inland/bild/zeigt-die-doku-die-arte-nicht-zeigen-will-52155394.bild.html

    Den Film kann man dort abrufen (um 90 min).

    Kommtare dazu bei
    https://tapferimnirgendwo.com/2017/06/13/die-meinungen-der-gebuehrenzahlerinnen-und-gebuehrenzahler/

    Gleich der erste, Heiko Schomberg: „Jetzt ist das Land endgültig im Arsch: Die BILD-Zeitung jetzt als Speerspitze der Aufklärung! …..“

    Jetzt aber lieber den Film sehen, als weiteres Lachmuskeltraining 🙂

  35. Das ist soooo peinlich…

    Feminists: „feminism is about equality!“
    somebody talks about women’s rights
    Feminists: yes!
    somebody talks about men’s rights
    Feminists: MYSOGINISTS ANTI-WOMAN SEXIST IM SHUTTING YOU DOWN

    Bearing auch dazu:

    Echt, wie kann man nur denken, dass man in einen Live-Interview über den Film mit der Film-Direktorin diesen Film auseinander nehmen kann, wenn so offentsichtlich ist das man den Film gar nicht gesehen hat???

    … Oh, ich weiß: man sagt ganz häufig MYSOGINISTS ANTI-WOMAN SEXIST MYSOGINISTS ANTI-WOMAN SEXIST MYSOGINISTS ANTI-WOMAN SEXIST MYSOGINISTS ANTI-WOMAN SEXIST MYSOGINISTS ANTI-WOMAN SEXIST MYSOGINISTS ANTI-WOMAN SEXIST

    Und weil es so peinlich war und wie bei pro-feministische Leute üblich keine Argumentation geschissen kriegen, haben sie das Interview und die Kommentare gelöscht. Die werden dafür bezahlt.

  36. Die Sexistische Partei Deutschlands berichtet stolz, was ihr Martin Schulz via „Brigitte“ zu verkünden hat:

    Der vollendete Geschmack von Dummheit kommt auf, lässt man sich den Spruch mal länger auf der Zunge zergehen.

    Noch besser der Spruch hier:
    „Ich bin ein radikaler Gegner alles Antisemitischen und Rassistischen.“

    Da musste man nur den Anfang der „Arte“-Doku gesehen zu haben, wie Schultz dem führenden Antisemiten Abbas in den Arsch kroch….

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