Selbermach Mittwoch 115 (31.05.2017)

Was hat der Mai noch gebracht? Und was erwartet ihr für den Juni?

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90 Gedanken zu “Selbermach Mittwoch 115 (31.05.2017)

  1. Till Eckert: „wie Männer Feminismus unterstützen können“

    Der Journalist Till Eckert hat im Online-Magazin ze.tt einen langen Artikel darüber geschrieben, wie Männer den Feminismus unterstützen können. Nix Neues auf der Welt, sondern wieder einmal „alter Wein in neuen Schläuchen“, aber da die Leitmedien zwar Vielfalt bzw. Diversity postulieren, aber sich nicht daran halten, muss immer wieder, quasi als Gegenöffentlichkeit, die Thematik ins richtige Licht gerückt werden.

    https://man-tau.com/2017/05/28/till-eckert-maenner-feminismus-unterstuetzen/

  2. Aus Christians Twitter, weil es zu schön ist:

    https://diestoerenfriedas.de/mein-freund-meine-vagina-und-ich/

    Frauen im Unklaren darüber zu lassen, wie ihr Körper eigentlich funktioniert, ist einer der Grundpfeiler des Patriarchats und wir wissen erschreckend wenig über Vaginas.

    Die Feministin beschwert sich über die „Unterdrückung“, dass nie ein Mann für sie herausgefunden und ihr erklärt hat, wie eigentlich ihr eigenes Geschlechtsteil, was kein Mann selber hat, funktioniert. Das muss der Gipfel des Feminismus sein?

    • Man stelle sich vor allem das Gegenteil vor: Männer würden Frauen erklären, wie ihre Vagina funktioniert. Mansplaining galore!

      Es ist aber auch schwierig, an Wissen zu kommen, wenn man davon ausgeht,
      – dass die große Anzahl an Frauen in der Biologie nichts bewirkt ( = die Frauen werden entweder zum Schweigen gebracht oder sind gehirngewaschen)
      – dass Naturwissenschaften an sich schon männerzentriert sind oder zugunsten von Männern verzerrt werden
      – dass überhaupt empirische Wissenschaft eine „männliche“ Herangehensweise ist, die nicht universal gültig ist

      (Fairerweise sei erwähnt, dass die Störenfriedas laut meiner Erinnerung eher Schwarzer-Radikalfeministinnen sind und nicht poststrukturalistische Gender-Feministinnen.)

      • Wenn ich praktisch relevantes Wissen über meinen Penis erwerben will oder dies in der Vergangenheit getan habe, dann war oder wäre wissenschaftliche Forschung dabei keine Quelle von nennenswerter Bedeutung. Was ist so schwer an der Kombination aus selber ausprobieren und eventuell andere zu fragen, die damit vielleicht schon mehr Erfahrung haben?

        Ich finde das Beispiel so schön, weil darin eine sehr weibliche Haltung zum Ausdruck kommt: es nicht einfach selbst herausfinden zu wollen (oder zu können?). Nichtmal, wenn es um die eigene Pussy geht. Für mich als Mann ist das nur sehr schwer begreiflich.

        • Angesehen davon dass man etwas leichter untersuchen kann, wenn’s drausen dranhängt, anstatt innendrin zu sein (was aber echt nicht unsere Schuld ist), scheint es bei Frauen noch so eine Art Entsetzen über das eigene Geschlechtsteil zu geben.
          Die wollen das daher gar nicht so genau wissen.
          Diese Unzufriedenheit mit dem Aussehen der Vulva drückt sich ja auch in gewünschten Schönheitsoperationen an Schamlippen aus.

        • @Peter

          „Angesehen davon dass man etwas leichter untersuchen kann, wenn’s drausen dranhängt, anstatt innendrin zu sein (was aber echt nicht unsere Schuld ist),[…]“

          Ich würde wetten, dass es Leute gibt, die die Schuld dafür eben doch bei den Männern sehen.
          Wie soll denn etwas natürlich herauswachsen, wenn es von „uns“ ständig wieder hinein geschoben wird?

        • „Diese Unzufriedenheit mit dem Aussehen der Vulva drückt sich ja auch in gewünschten Schönheitsoperationen an Schamlippen aus.“

          Letzt las ich, dass in D. jährlich ca. 7000 Frauen diese „Schönheits-„OP nachfragen. Sexualtherapeutin Bettina Kirchmann erklärt das so:

          „Es ist natürlich langweilig, immer den Medien die Schuld zu geben, aber in diesem Fall ist es belegbar. Selbst in Schulbüchern wird die Vagina kaum gezeigt, sondern meist nur als Strich dargestellt. Und wenn doch, dann beschreibt diese Literatur die Klitoris als kleine Knospe oberhalb der Schamlippen. Dass sie aber ein penisgroßer Schwellkörper ist, von dem eben nur die Spitze herausragt, wissen viele gar nicht. …

          Nun sind aber über 90 Prozent der Pornodarstellerinnen in den USA beschnitten. Die kriegen überhaupt keinen Job, wenn nicht die Schamlippen gestrafft oder verkleinert sind. Und mit diesen Bildern gilt es dann zu konkurrieren. Ich habe neulich den Vortrag eines holländischen Chirurgen gehört, der sagte, dass die Zahl der Vaginalverschönerungen in den USA mittlerweile größer ist als die der Brust-OPs.“

          http://mobil.stern.de/neon/magazin/liebe/schoenheits-ops–ist-die-vagina-eine-neue-problemzone–7459348.html

          Das wär – wenns denn stimmte – schon ein Hammer.

          • @semikolon

            Aber auch ein Problem, was dann eher hausgemacht ist. Das Aussehen der Vagina interessiert die meisten Männer überhaupt nicht.
            Brüste sind da deutlich interessanter.

            insofern würde ich die Zahlen da auch eher bestreiten.

        • Ich persönlich denke allerdings, dass Brust-OPs deutlich mehr Risiken und Nebenwirkungen mit sich bringen als eine Schamlippen-Korrektur. Insofern stünde ich diesem „Trend“ zwar mit großen Unverständnis gegenüber, würde ihn aber nicht zum riesen-Problem aufbauschen.

        • Die FGM-Betroffenen-Anzahl in D wird übrigens auf 50.000 geschätzt (weltweit mehr als 200 Millionen).

          Und jetzt wollt ich gerad nochmal Zahlen zur Analbleaching-Nachfrage raussuchen für ein vollständiges Bild der Gegenwart, aber ehrlich gesagt hat mich der erste geklickte Artikel bereits stark angewidert, liest frau hier doch:

          „Neben der dunkler gefärbten Haut gibt es allerdings noch einen überraschenden Grund, warum sich immer mehr Menschen für ein Anal-Bleaching entscheiden – den Anti-Aging-Effekt. Durch die Laser-Behandlung wird die Bildung von neuem Kollagen in der Haut angeregt. Dieses Strukturprotein sorgt für ein festes Bindegewebe und strafft so den behandelten Bereich optimal. „Kleine Narben vom Rasieren, schlaffe Haut und Pickelchen verschwinden zusätzlich“, erklärt Dr. med. Rehbein. Eine Verjüngungskur für den Anal-Bereich mit Sofort-Effekt, sozusagen. Wer noch weiter gehen will, kann übrigens die gesamte Intimzone aufhellen und straffen lassen.“

          http://www.elle.de/anal-bleaching

          Rund 400 Euro kostet das pro Sitzung.
          Schande, ey.

        • Warum ich das echt fies finde?
          Weil nicht-gebleachte Rosetten in (HD&Mainstream-Heten-)Pornos sicherlich kaum mehr gezeigt werden, was dann bedeuten könnte, dass (unerfahrene) Jungs&Mädchen mit einem natürlichen Aussehen zunehmend ihre Schwierigkeiten haben dürften. Diese Stelle ist ja nun mal wirklich prädestiniert dafür als schmutzig wahrgenommen zu werden. Und dann wird die aufhellende Laser-Prozedur eben auch noch als so ne Art Allheilmittel angepriesen. Das wird ein Kassenhit, um das zu ahnen muss man kein Prophet sein.

        • Darüber ließe ich ja mit mir reden, Semi. Aber erst, nachdem 50 Shades umgeschrieben wurde und Mr. Gray nicht mehr ein selbstbewusster Milliardär, sondern ein unsicherer Bauklempner ist. Du kannst ja an einigen der Kommentatoren hier sehen, wie verheerend es auf junge Männer wirkt, wenn ihnen gezeigt wird, dass nur reiche Männer Chancen bei Frauen haben.

        • Du meinst, das wäre der verborgene Grund für die Ablehnung der Frauenquote?^^

          Ganz ehrlich: was ist an der typischen Pornotussi denn noch echt bzw. wurde nicht gemacht?

          Leider habe ich das genaue Jahr der ersten M2F-Mainstream-Darstellerin (keine Shemale!) vergessen, weiß aber, dass ich mich darüber wunderte, dass das so früh war (Anfang der 1980er?).

          Fragt sich der männliche Pornokonsument eigentlich inzwischen schon regelmäßig, ob die Darstellerin, auf die er sich gerad einen runterholt, nicht vielleicht ursprünglich mal männlichen Geschlechts war?

        • On the internet wird allgemein natürlich vielfach darüber spekuliert, dass bestimmte Schauspielerinnen oder (Top-)Models „eigentlich“ gebürtige Männer wären, kaum eine bleibt davon verschont meinem Eindruck nach. Aber bei Pornodarstellerinnen scheint dieses Misstrauen schon noch weniger verbreitet?

        • Dass jegliche Frauenförderung in Bildung und Beruf die Menge der für diese Frauen attraktiven Beziehungspartner reduziert, ist ja eine bekannte und geläufige Kritik.

          Und ich gebe Dir sogar recht, dass es in der Porno-Branche viel zu viele Narben und andere Operationsunfälle gibt. Aber eine M to F Umwandlung, wo hinterher etwas Fickbares rauskommt, halte ich für ziemlich ausgeschlossen. Deshalb ist das ja so eine dumme Idee.

        • Dann such Dir mal was ähnliches für die heißesten echt-weiblichen Pornstars und vergleiche mal Bild für Bild. Das müsste sogar Dir auffallen.

        • Ich seh schon, Dir fehlt der Blick dafür diese Art Bilder von Inszenierung, Pose, Bearbeitung und Make-Up „freizurechnen“.

          Aber es stimmt schon, je verfremdeter Darstellungen von echten Frauen werden, umso leichter kann man „falsche“ darunter schieben. Nur: Das heißt noch nicht, dass dann die nötigen Reize für erfolgreiche Boner-Tests da sind. Und das gilt für die echten Frauen genauso.

        • Ohne Schminke kannste die meisten „echt-weiblichen“ Pornodarstellerinnen aber doch auch vergessen…

          Die häufigste Annahme lautet übrigens, dass es gerade die Männer sind, die Schwierigkeiten mit korrekten Geschlechtszuweisungen haben. Mit ein Grund womöglich, weshalb es sekundärer kultureller Elemente (Frisur, Kleidung, Make-Up, Nägel) bedarf für die als korrekt empfundene Weiblichkeitsinszenierung.

        • Ob die Frau nun „schön“ ist, ist eine andere Frage. Und ich denke es sind auch recht unterschiedliche Reize, die zu Geilheit oder „Verlieben“ führen und entsprechend unterschiedliche „Inszenierungen von Weiblichkeit“ bedienen das.

        • „Aber eine M to F Umwandlung, wo hinterher etwas Fickbares rauskommt, halte ich für ziemlich ausgeschlossen.“

          Mein Bruder arbeitet in einer deutschen Großstadt bei der Sitte.
          Beim Sonttagskaffee erzählte er mal grinsend, dass sie ein Bordell hochgenommen hatten, wegen des Verdachts der Beschäftigung illegaler Prostituierter.
          Sie nahmen die Personalien von einem Dutzend der asiatischen Damen auf – und stellten augenreibend fest – keine einzige Frau darunter!

        • „Sie nahmen die Personalien von einem Dutzend der asiatischen Damen auf – und stellten augenreibend fest – keine einzige Frau darunter!“
          Tja, wer bereit ist für Qualität zu zahlen 🙂

        • „Tja, wer bereit ist für Qualität zu zahlen“

          Wahrscheinlich schwärmen noch heute die Kunden, dass sie nie zuvor und danach von einer Frau so gut verstanden wurden, wie damals von denen im Puff 😀 😀 😀

        • @Semikolon
          „Nun sind aber über 90 Prozent der Pornodarstellerinnen in den USA beschnitten.“

          Bezeichnenderweise liefern die keine Quelle mit. Typische Fake-News?

          Die Pornos im Netz spiegeln das nicht wieder.

        • semi-k:
          Mit ein Grund womöglich, weshalb es sekundärer kultureller Elemente (Frisur, Kleidung, Make-Up, Nägel) bedarf für die als korrekt empfundene Weiblichkeitsinszenierung.

          Ich lach mich schlapp. Genau das hat Danisch auch mal geschrieben.

      • Oh, das klingt interessant. Könnte mann vielleicht ein paar Beispiele anführen für eine Weiblichkeits-Inszenierung zum Verlieben?

        • Ich sollte dem Kind übrigens bereits erklären was genau „sexy“ bedeutet und hörte mich sagen: „Damit ist sowas Ähnliches wie „schön“ gemeint“ (nur halt anders. grmpf!)

          Als sie diese Woche an der Supermarktkasse vom Tabak-Regal animiert wurde zu fragen: „Was ist eigentlich Potenz?“ antwortete ich: „Erklär ich Dir ein ander Mal… aber apropos: habt ihr denn inzwischen mit der Potenzrechnung angefangen?“ 🙂

        • So ganz unrecht hast Du da auch nicht. „Sexy“ ist auch schon wieder zu sehr Inszenierung, um noch geil zu sein. Das Victoria’s Secrets Problem.

          Reize „zum Verlieben“ werden in der Regel durch die distanzierte Inszenierung von Schönheit erzeugt. Darin steckt ein aufs Podest stellen der „schönen Frau“. Dem entsprechend sind Männer, die dazu neigen, für solche Reize empfänglicher. Und diese Reize sind interessanter, wenn man nicht nur eine zum Ficken sucht, sondern etwas besonderes, in das man vielleicht investieren will (und wenn man das nicht mit dem Verstand tut).

          Funktionieren tut das aber so oder so nur, wenn die Inszenierung von Schönheit tatsächlich gelingt. Sonst geht Frau besser andere Wege.

      • Semikolon

        „Ohne Schminke kannste die meisten „echt-weiblichen“ Pornodarstellerinnen aber doch auch vergessen…“

        Man muss allerdings auch sagen, dass die amerikanische Pornoindustrie in einer tiefen Krise steckt, eben weil die Darstellerinnen so künstlich sind.

        In Osteuropa gibt es Pornodarstellerinnen, die ganz normale Mädels sind, die wahnsinnig gute (und natürliche Körper hab

        • In Osteuropa gibt es vor allem allgemein genügend junge Frauen, die ganz normale Mädels sind, die wahnsinnig gute und natürliche Körper haben und Gesichter wie Models. Die sind für die intrasexuelle Konkurrenz viel gefährlicher als irgendwelche Schauspielerinnen, weil man ersteren als Normalsterblicher tatsächlich begegnen kann.

          Die Osteuropäerin ist für den deutschen Mann das, was der Latin Lover für die deutsche Frau ist: Die nicht-weichgespülte, traditionellere Version des anderen Geschlechts.

        • „Man muss allerdings auch sagen, dass die amerikanische Pornoindustrie in einer tiefen Krise steckt, eben weil die Darstellerinnen so künstlich sind.“

          Und welche Belege hast Du für diese Aussage?

        • Aber Du musst doch fairerweise zugeben, dass sie sich sehr positiv von den ganzen Plastikdarstelleirinnen unterscheidet. Bei diesem Foto geht doch mal definitiv das Kopfkino von jedem Mann los:

        • „… welche Belege hast Du für diese Aussage?“

          Es gibt in England eine Zeitung, die heißt Guardian und da stand das mal.

        • Diese Inszenierung wird auch nur für eine recht kurze Altersspanne funktionieren. Umso kürzer, je mehr sie produziert. Jung und unverbraucht ist immer gut. Danach wird sie sich was einfallen lassen müssen.

        • lh

          „Diese Inszenierung wird auch nur für eine recht kurze Altersspanne funktionieren. Umso kürzer, je mehr sie produziert. Jung und unverbraucht ist immer gut. Danach wird sie sich was einfallen lassen müssen.“

          Ich weiß, dass Ihr deutschen Jungs oft ziemlich verkopft seid (was ich im übrigen auch richtig süß finde 🙂 ) und es ist auch lieb von Dir, mein lieber lh, dass Du Dir, Gedanken um ihre Zukunft machst, aber , soweit ich weiß, hat sie studiert und auch eine Zeitlang in ihrem Beruf gearbeitet. Du kannst also ihren Anblick voll genießen 😉

        • „gibt in England eine Zeitung, die heißt Guardian und da stand das mal.“

          Quelle bitte.

          „Darf ich Dich an dieser Stelle vielleicht daran erinnern Adrian, dass Du homosexuell bist.“

          Ach, und deshalb bin ich kein Mann?

        • Erklärt mir mal jemand warum überstreckte Füße so omni-präsent scheinen? Find ich furchtbar.

          Die erste Pornodarstellerin, die mir sympathisch war (plus ich steh auf ihre Haare), war eine der ersten Drehpartnerinnen des italian stallion (Rocco)
          https://www.facebook.com/laetitia.wagner

          Mir gefiel sie besser als die Frau, die er ungefähr zu der Zeit (als Laetitia aufhörte?) ehelichte und die zwei Söhne von ihm bekam – die übrigens auch ihre Eltern in jugendlicher Blüte und kostümiert (zumindest in der Szene, die mir bekannt ist) in vollster Paar-Action bewundern können, wir Alle Anderen eben auch.

          Muss doch irgendwie ätzend sein, DAMIT aufzuwachsen?

          Bestimmt auch ätzend: Laetitia hat eine eineiige Zwillingsschwester, soweit ich erinnere, die (natürlich) keinen einzigen Porno gedreht hat, aber wahrscheinlich über eine lange Zeit häufiger so angeguckt bzw. angesprochen wurde als ob.

          Wer will schon sowas?

        • Ihr werdet mir wohl sagen, dass ich einfach zu prüde für unsere kulturelle Moderne und Sexualmoral sei. So gab es ja auch bspw. ein amerikanisches Elternpaar, das Tochters Pornokarriere managte/kamerawirksam unterstützte; es gab ein Mutter-/Tochter-Gespann, das gemeinsam „Filme“ drehte, und ein paar der angeblichen Schwestern waren womöglich auch schon in echt welche. Ja, ne, keine Ahnung. Komm ich echt nicht klar mit.
          Eher noch kann ich da Schwangeren-Pornos etwas abgewinnen.
          Und ihr so?

        • „Eher noch kann ich da Schwangeren-Pornos etwas abgewinnen.
          Und ihr so?“

          Ich kann da nicht so mitreden. Das bisschen, was ich bis jetzt gesehen hab, erinnerte mich zu sehr an das Hin und Her des Kolbens einer Dampfmaschine.
          Selber machen ist immer noch topp 😉

        • @ Adrian

          Sorry, ich habe jetzt noch mal intensiv geguckt, aber ich finde den Artikel nicht mehr.

          Selbstverständlich bist Du ein Mann. So war das nicht gemeint. Ich wollte Dir nicht Deine Männlichkeit absprechen und schon gar nicht war es homophob gemeint. Ich wollte nur ganz banal, dass Du als Homosexueller kein Interesse an Frauen hast.

          P.S.
          Ich sehe bei Google, dass heute ein gewisser Gilbert Baker Geburtstag hat. Das ist der Mann, der die regenbogenfarbene Homosexuellenfahne erfunden hat, von der Du bestimmt auch ein Exemplar, oder vielleicht einen Autoaufkleber, oder einen kleinen Schlüsselanhänger besitzt.

        • „Ich wollte nur ganz banal, dass Du als Homosexueller kein Interesse an Frauen hast.“

          Hey Malgorzata, nur zur Info: es gibt durchaus Frauen, die Adrian begehrenswert findet, und auch in den Pornos, die er bevorzugt, spielen sie eine Rolle.

          Und sonst hättste nix zu sagen?
          Meinste denn nicht, dass es eher schwierige Bedingungen für ein Kind sind, wenns „Pornostars“ als Eltern hat?

        • „von der Du bestimmt auch ein Exemplar, oder vielleicht einen Autoaufkleber, oder einen kleinen Schlüsselanhänger besitzt.“

          Nein, habe ich nicht. Ich habe allerdings eine Kette mit diesem Anhänger :

        • @ Semikolon

          Welche Frauen findet er denn begehrenswert? Und welche Pornos bevorzugt er?

          Bezüglich der Pornodarsteller-Eltern: ich gehe was das angeht von mir aus. Ich habe mit meiner Mama ein total offenes Verhältnis. Bei meiner Schwester ist das genauso. Wir drei können zusammensitzen und uns über intimste sexuelle Dinge unterhalten. Ich kann mir meine Mama auch problemlos vorstellen, wie sie Sex hat, ohne, dass es mich schüttelt.

          Aber Du hast natürlich schon recht Semikolon, ist schon eine doofe Situation, wenn Eltern so was machen. Wobei ich mir beim Lesen von diesem Satz…

          „I was shocked… mainly because my mother was the strictest woman growing up.“

          …ein Lachen nicht verkneifen konnte 😀

        • Semikolon
          „In welchem Alter fing das denn an, dass sie Dir von ihrem Intimleben erzählt hat und was dann so z.B.?“

          Das fing an Semikolon, als wir nach Deutschland gekommen sind, bzw etwa ein Jahr später, als wir schon (halbwegs) deutsch könnten und uns eingelebt hatten. Meine Mama hat sich zu diesem Zeitpunkt in ein paar sexuelle Abenteuer gestürzt und ich war 15, also ziemlich pubertär und hatte dann auch bald einen Freund. Und so kam es dann eben, dass wir uns bald über intime Dinge unterhalten haben. Beispielsweise wie und wo sie der Mann berührt hat und wie sie, oder auch ich es mochten, oder eben auch nicht usw. Oder auch wie der Mann „gebaut“ ist etc.

          Wir hätten wahrscheinlich nie über solche Dinge geredet, aber der Umzug nach Deutschland, und somit schönere Männer und grössere sexuelle und soziale Freiheit in Verbindung mit meiner Pubertärt haben dann wohl zu so einem offenen Verhältnis geführt. Dazu kommt allerdings auch, dass meine Mama sehr jung ist.

      • Oh ja. Andererseits: Dann würden wir doch bei den Feministinnen darüber reden und nicht hier in Christians Fängen. Ich denke die feministische Kommentarpolitik hatte beträchtlichen Anteil daran, das hier groß zu machen.

  3. Gibt es eigentlich schon Meinungen oder auch Beobachtungen aus / in der manosphere zu der Personalrochade der SPD? Im Speziellen natürlich zum Abgang Schwesigs und Frau Barley als neue (übergangsweise) Familienministerin.

  4. „The New Class War“
    https://americanaffairsjournal.org/2017/05/new-class-war/
    „The Cold War has been followed by the class war. A transatlantic class war has broken out simultaneously in many countries between elites based in the corporate, financial, and professional sectors and working-class populists. Already this transnational class conflict has produced Brexit and the election of Donald Trump to the American presidency. Other shocks are likely in store.“

  5. Andere Länder, andere Sitten?

    Ich war gerade in London. Neben der Tatsache, das ich noch nie in einer Stadt mit so vielen Geschäften für Männerbekleidung war, erschien mir ein Werbeplakat besonders bemerkenswert. Es zeigte den Rücken eines Mannes, bekleidet mit einem weißen Businesshemd. Die Werbebotschaft war wie folgt formuliert:

    Are You too sexy for your shirt

    If you’ve got the body of a god, don’t wear a baggy shirt.

    Wear the new super fitted stretch shirt of T.M.Lewin.

    Made with 5% Lycra, it hugs your body, and shows off your assets.
    Uniquely comfortable, it stretches and flexes as you do.

    …“

    Was meint ihr, ist der Anreiz der Männer zu passiver Attraktivität (und ihrer relativ aggressiven Zurschaustellung) nur in dem speziellen Londoner Kontext gültig oder spricht er Männer generell an. Warum spricht er Männer an?

    • Die Werbung spricht zumindest eine Wahrheit aus: Businesshemd drückt Status aus, Status macht attraktiv, Businesshemd ist also gut, um sich attraktiver zu machen.

      Dazu die Aussage „Gute Figur? Dann trage ein eng ansitzendes Hemd!“… ich habe schon mehrfach von Frauen gehört, dass es doch schade ist, wie wenig Männer von ihrem Körper zeigen und wie schön es doch ist, wenn ein schlanker Mann ein eng anliegendes Hemd trägt.

      Kann ich übrigens beides aus eigener Erfahrung bestätigen. 🙂

  6. Neues aus der Regenbogenhauptstadt:

    „Der Versuch, eine Redequote im Bezirksparlament einzuführen, wurde in Lichtenberg nach kurzer Zeit wieder abgebrochen. Auch die Senatsverwaltung ist dagegen.“

    http://www.tagesspiegel.de/berlin/frauen-im-bezirksparlament-lichtenberg-fuehrt-redequote-fuer-frauen-und-maenner-ein/19877416.html

    Selbst dem Sitzungsleiter der LINKEn wird das irgendwie zu viel:

    „Bei der letzten Sitzung wurde das Experiment erst einmal abgebrochen. Sitzungsleiter Bosse erachtet es als nicht sonderlich förderlich für die Diskussion. Und auch die Senatsverwaltung ist dagegen. Sie sagt, es beeinflusse den Ablauf der Sitzungen und sei somit rechtswidrig. “

    Be Berlin!

    • Frauen vor! Doch was, wenn die nicht wollen? So geschehen in der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) von Lichtenberg. „Meldet sich noch eine Frau?“, fragte Sitzungsleiter Rainer Bosse (Linke). Stille. Ein sichtlich genervter Bosse. „Nein? Dann können wir ja weitermachen.“

      und

      Derzeit diskutieren hier 28 Politikerinnen und 32 Politiker.

      Was muss man denn noch machen?

    • Aber keine Angst. Feministinnen schaffen es immer noch gleichzeitig dafür zu kämpfen das es keine Hilfe für Männer gibt.

  7. Family says school discipline meeting scared son into committing suicide

    Corey Walgren, 16, was found dead in January less than three hours after meeting with school officials and police at Naperville North High School, according to the Chicago Tribune.

    Walgren had been called to the dean’s office about an alleged recording of a sexual encounter with a female classmate on his phone. His parents claim a school resource officer questioned him about “child pornography” and threatened to have him registered as a sex offender.

    [..]

    “I think they wanted to scare him straight,” his mom Maureen Walgren told the Chicago Tribune. “Instead, they scared him to death.”

    After the meeting, school officials contacted her after the meeting to come to the school, but her son had left school grounds before she arrived. He walked to a nearby parking garage, where he jumped to his death.

    http://nypost.com/2017/05/23/family-says-school-discipline-meeting-scared-son-into-committing-suicide/

    Was da bloß in den Köpfen dieser Erwachsenen vorgeht?

  8. Mal wieder: Das Problem sind nicht die Terroranschläge, sondern das Rechte dadurch Zusprung erhalten.

    Interessant auch was er hier zu sagen ha:

    (habe nur das erste Video gesehen)

    Seine Eltern sind vor 30 Jahren vor Saddam Hussein geflohen. Warum sind sie nicht in ein anders muslimisches Land geflohen, in dem Frieden herrscht. Warum kamen sie nach Australien, wo doch der Vater sogar ein Iman war. Weil Australien kein muslimsches Land ist.
    Hätten sie vor 30 Jahren gewusst, dass in Zukunft auch in Australien Frauen in Burkas rumlaufen, Moscheen überall errichtet werden und Menschen das Sharia Gesetz gegen Demokratie aufstellen, wären sie nicht nach Australien ausgewandert.

  9. Lustig

    Gender & Diversity Zertifikat
    Die Arbeitsfähigkeit von Gruppen und Teams wird wesentlich dadurch beeinflusst, wie das Verhältnis von Männern und Frauen konstruiert ist.

    Das Team:
    Ansprechpartner*innen
    Dr. ‚in Karin Siebertz-Reckzeh
    PD Dr. ‚in Monika Albrecht
    Prof. ‚in Dr. Margit Stein
    Prof. ‚in Dr. Nina Oelkers
    Dr. ‚in Daniela Steenkamp
    Prof. Dr. Martin Schweer
    Prof. Dr. Kim Patrick Sabla

    Verantwortlich
    Prof. ‚in Dr. Corinna Onnen
    Prof. ‚in Dr. Ulrike Knobloch
    PD Dr. ‚in Rita Stein-Redent

    Mitarbeiterin im Zertifikat
    Dr. Anna Orlikowski

    Assistenz
    Christine Kaiser

    Das optimale Verhältnis ist 2:10, also rund 85% Frauenanteil.

    Alles klar?

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