Vatertag

Aus der Wikipedia:

der Vatertag, regional auch Herrentag oder Männertag genannt, ist ein in verschiedenen Teilen der Welt begangenes Brauchtum zu Ehren der Väter.

Deutschland
Der volkstümliche Vatertag wird in Deutschland an Christi Himmelfahrt begangen, dem 40. Tag des Osterfestkreises. Er wird vor allem in Ostdeutschland[1] auch als Herrentag bezeichnet, wobei im Brauchtum oft die „Herrentagspartie“ im Vordergrund steht. In Thüringen wird auch die Bezeichnung „Männertag“ verwendet.[2]

Die heutige Form des „Vatertagfeierns“ kam Ende des 19. Jahrhunderts in Berlin und Umgebung auf und erfreut sich seitdem bei Männern großer Beliebtheit. Seit 1934 ist Christi Himmelfahrt in Deutschland gesetzlicher Feiertag (in der DDR war der Tag nur bis 1966 und im Jahr 1990 ein gesetzlicher Feiertag). In der DDR wurden so Möglichkeiten genutzt, an diesem Tag dennoch eine „Herrentagspartie“ machen zu können. So bestand das Recht für Angehörige von Religionsgemeinschaften, ihre Festtage zu feiern, sofern das vom Arbeitgeber eingeräumt wurde oder werden konnte.
Kutschfahrt am Vatertag 2008 im Naturpark Nuthe-Nieplitz bei Beelitz, Brandenburg

Die traditionell männlichen Teilnehmer machen dabei meist eine Wanderung oder eine gemeinsame Ausfahrt, bei der oftmals viel Alkohol konsumiert wird. Ziel sind häufig traditionelle Ausflugspunkte bzw. Gaststätten. Bei Wanderungen werden häufig Bollerwagen oder Schubkarren mitgeführt, um die Getränke besser transportieren zu können. Für die Ausfahrten werden meist Fahrräder (zum Teil mit Anhänger), geschmückte Kremserwagen (Kutschen) oder ältere Traktoren mit Anhänger genutzt. Die Fahrzeuge oder Wagen werden dabei teilweise nur an diesem Tag genutzt und dafür speziell umgebaut, z. B. besondere Fahrradtandems oder Fahrräder mit mehr als einem Dutzend Sitzplätzen. Häufig werden die Gefährte mit Flieder und Birkenzweigen geschmückt.

Aufgrund des erhöhten Alkoholkonsums und der häufig durchgeführten Massenveranstaltungen (dazu zählen gemeinschaftliche Ausflüge wie Grillausflüge, Ausflüge an den Angelsee, Kutschfahrten) gibt es am Vatertag erheblich mehr Schlägereien als an anderen Tagen. Laut dem Statistischen Bundesamt steigt die Zahl der durch Alkohol bedingten Verkehrsunfälle an Christi Himmelfahrt auf das Dreifache des Durchschnitts der sonstigen Tage an und erreicht einen Jahreshöhepunkt.

Interessant ist ja, dass Muttertag ganz anders gefeiert wird als der Vatertag. Am Muttertag stehen Geschenke an die Mutter etc im Vordergrund, der Vatertag wird auch von Männern gefeiert, die keine Väter sind und hat insofern auch wenig mit dem Vatersein zu tun. Es ist eher ein Tag, an dem Männer unter sich feiern.

Wie kommt es nach eurer Meinung zu diesen Unterschieden?

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53 Gedanken zu “Vatertag

  1. Ist es nicht ein Bonmot der Maskusphäre, daß eine Frau ein human being ist, der Mann ein human doing? Hier sieht man es. Der Muttertag ist nach allgemeinen Konsens ein (weiterer) Tag für Mütter. Den Vatertag nimmt sich der Mann selbst. Er wartet nicht darauf, daß er gefeiert werde, er feiert sich selbst. Er gestaltet ihn sich selbst und ob er Vater ist oder auch nicht, ist ihm egal. Kaltes Bier und tote Tiere auf dem Grill!

    Anläßlich des Muttertags hat sich irgendein beknackter SpOn-Artikel über den Muttertag beschwert, irgendwie war die Mutterverehrung nicht gut genug und genügte feministischen Ansprüchen (natürlich) nicht. Nebenbei bemerkte die Autorin, daß Mütter nicht saufend durch die Straßen ziehen würden. Und ich dachte mir nur, warum macht Ihr es nicht einfach? Wer hindert Euch?

    Andererseits gibt es genug Väter, die die Zuwendung ihrer Kinder heute bewußt genießen und den Vatertag ähnlich wie Mütter den Muttertag begehen. Euch sei gesagt: Viel Spaß dabei.

    Wir brauchen keine bento/zett/jetzt-Artikel, in denen irgendwas zum Problem erklärt wird, wir darüber reden müssen und mal wieder ein gesellschaftliches Pseudotabu gebrochen wird. Wir tun was uns gefällt. Der Neid der Mütter ist uns sicher. Die Nichtbeachtung (jenseits von Exzessen) der Medien auch. Jedenfalls habe ich heute morgen in unseren „Qualitätsmedien“ noch keine würdigende Erwähnung des Vatertags gefunden. Auch keine andere.

    • „Und ich dachte mir nur, warum macht Ihr es nicht einfach? Wer hindert Euch?“

      Es ist mein Eindruck, dass Junggesellinnenabschiede häufiger, lauter und aufdringlicher sind?

      • Es ist mein Eindruck, dass Junggesellinnenabschiede häufiger, lauter und aufdringlicher sind?

        ja, das ist aber generell bei Feiern von Frauen unter sich so, das es, wie soll man sagen in gewisser Weise meist peinlicher wird als bei Männern.

    • Altweiberfastnacht ist ausreichend peinlich für’s komplette Jahr.
      Väter haben ja im Vergleich den Anstand meist in der Natur trinken.

  2. Ein „echter“ Feiertag ist der Vatertag nie gewesen, weshalb er auch bisher noch nicht von der Werbewirtschaft entdeckt wurde.
    Früher – also bis vielleicht in die frühen 70er des letzten Jahrhunderts zogen bevorzugt Junggesellen, ausgestattet mit Bollerwagen, auf dem ein Fass Bier und ein Schinken transportiert wurden, Kreissäge (Strohhut) und Stock mit Klingel dran, durch die Prärie.
    „Traditionsbewusste“ Väter – also die, die sich auch sonst täglich die Kante gaben – zogen in die Kneipen ein, um sich bis vor Walhallas Pforte zuzuziehen.

    Aber schon in den 80ern mutierte der Vatertag zum Familientag, wo Eltern mit Kindern zusammen Ausflüge machten. Deshalb sieht man heute auch auffällig viele Radwanderer in größeren Gruppen.
    Mein Sohn würde sich auch zu gern heute mit seinem Vater mit Bier und Whisky abfüllen, um seinen Alten mal richtig besoffen zu sehen.
    Kann er aber lange warten, ich bin zwar kein Antialkoholiker, mag aber überhaupt nicht das Gefühl, nicht mehr klar denken und mich koordiniert bewegen zu können.

      • „Schenk dem Jungen doch den Vertrauensbeweis unter Männern.“

        Er hat mich vorhin damit überrumpelt, dass er mich in den Arm nahm und mir ein „Herzlichen Glückwunsch zum Vatertag!“ zurief.
        Er ist 20.

        Ich denk, wir vertrauen uns schon beide, auch wenn ich seinen Fähigkeiten im Haushalt noch etwas skeptisch gegenüber stehe 🙂

  3. Könnte vielleicht daran liegen, dass die Mutterrolle als wichtiger empfunden wird als die Vaterrolle und das Bild einer selbstlosen und stets liebevollen Mutter, sowie das eines eher passiven und leicht genervten Vaters leider noch sehr present sind. Dementsprechend kriegt die Mutter mihre Auszeit, indem sie beschenkt und bekocht wird und der Vater wiederum, darf endlich mit den Freunden raus.

      • Ich denke schon, dass der Vater wichtig ist. An den Kindern und Jugendlich kann man beibachten, was die Unterschätzung der Vaterrolle anrichtet.

      • hmmm, sicher ironisch gemeint. Im Gegenteil Väter Männer allgemein sind für Kinder unheimlich wichtig, um wirklich was fürs leben zu lernen. Ich glaube Viele Probleme unserer Gesellschaft kommen durch die vielen vaterlos oder ohne wirkliches männliches Vorbild aufgewachsene Menschen seit Jahrzehnten.
        Medien und Film bekommen, von löblichen Ausnahmen abgesehen ja oft auch nur Karikaturen von Vaterrollen hin.

        • @graublau

          Onyx zieht sich da ganz schön an einem einzelnen Kommentar hoch und sieht anscheinend eine Pflicht zum Antworten. Woher soll die stammen?

          Und wie viele müssen das sein? Immerhin finden sich ja zwei kommentare dazu, die das kritisieren

          Zumal sie die auch nur für den Maskulismus fordert, bei den unsäglichen Theorien die im Feminismus vertreten werden schweigt sie selbst und widerspricht auch nicht.
          Natürlich hätte sie auch schlicht hier mit Adrian in einen Dialog über seine Aussage treten können, im Gegensatz zu ihrem Blog, in dem ich nicht kommentieren darf, darf sie dies natürlich hier.

          Kurzum: Onyx sucht nur nach einem Grund über Männerrechtler herzuziehen, und das auch noch mit einem Übertreiben und einem „einer hat etwas gesagt, also rechne ich das der Bewegung an sich zu „(„den Brunnen vergiften“ müsste das sein). Insoweit nichts neues. Ich glaube Onyx braucht das, weil sie selbst weiß, dass der Feminismus in seiner gegenwärtigen Form verdorben bis in den Kern ist und das kaum zu retten ist. Jetzt muss sie das irgendwie schön reden und da muss sie verzweifelt anführen, dass die andere Seite auch nicht besser ist.
          Das ist eigentlich der Kern der meisten ihrer Artikel, die sich damit beschäftigen.

          Es ist schon erstaunlich feige von ihr oder eben Ausdruck ihres Hasses, dass sie keine Links setzt. vielleicht kennt sie auch schlicht den „nofollow“-Befehl nicht?

        • Ich wollte den Artikel vor allem erwähnen, weil er nicht hierhin verlinkt. So ist zumindest die Verbindung hergestellt.

          Aus meiner Sicht ist der Vorwurf ein Fall von „guilt by association“, geht aber deswegen ins Leere, weil ja hier ganz unterschiedliche Weltbilder vertreten werden. Noch beim Bloggeburtstag hatten mehrere Leute gelobt, dass hier ganz verschiedene Ansichten vertreten werden können aufgrund der liberalen Kommentarpolitik.

          Es kann also keine Rede davon sein, dass immer, wenn man sich nicht distanziert, automatisch Zustimmung angenommen werden kann. Eine solche Abgrenzungspflicht würde ansonsten hier im Blog dazu führen, dass der Betrieb komplett lahmgelegt wird, weil ständig 99 Kommentatoren zum Ausdruck bringen müssen, dass das, was der 100. geschrieben hat, ausdrücklich nicht ihrer Meinung entspricht.

          Natürlich hätte sie auch schlicht hier mit Adrian in einen Dialog über seine Aussage treten können,

          Ja, natürlich, das wäre der naheliegende Schritt gewesen.

          Alternativ: Bei Kommentaren, die ich hoffnungslos falsch oder blöd finde, habe ich inzwischen eine Taktik in mehreren Stufen:

          1. Geflissentlich ignorieren – es ist ja nichts daran zu retten
          2. In wiederholtem Falle den Kommentator immer seltener lesen
          3. Auf den Kommentator grundsätzlich nicht mehr reagieren

          Das heißt, schrittweise leise ausblenden und im Gegensatz dazu die guten Sachen hervorheben.

          im Gegensatz zu ihrem Blog, in dem ich nicht kommentieren darf, darf sie dies natürlich hier.

          Das ist ein wichtiges Zeichen dafür, dass die Situation nicht symmetrisch ist.

          In stark moderierten Blogs kommentiere ich inzwischen nicht mehr, selbst wenn ich persönlich es dürfte. Ich ertappte mich zuletzt dabei, dass ich alles noch einmal dreimal im Kopf durchging und anfing, mich selbst zu zensieren. So verkrampft kann aber keine Diskussion stattfinden – zumindest nicht auf gleicher Ebene.

          • „Aus meiner Sicht ist der Vorwurf ein Fall von „guilt by association“, geht aber deswegen ins Leere, weil ja hier ganz unterschiedliche Weltbilder vertreten werden. Noch beim Bloggeburtstag hatten mehrere Leute gelobt, dass hier ganz verschiedene Ansichten vertreten werden können aufgrund der liberalen Kommentarpolitik.“

            In der Tat wird nicht zu allen kommentiert und nicht alle lesen auch immer alles mit. Das auch gerade an einem Vatertag.

            „Es kann also keine Rede davon sein, dass immer, wenn man sich nicht distanziert, automatisch Zustimmung angenommen werden kann. Eine solche Abgrenzungspflicht würde ansonsten hier im Blog dazu führen, dass der Betrieb komplett lahmgelegt wird, weil ständig 99 Kommentatoren zum Ausdruck bringen müssen, dass das, was der 100. geschrieben hat, ausdrücklich nicht ihrer Meinung entspricht.“

            Ihr Vorwurf ist auch deswegen ohne substanz, weil es hier eine vielzahl von Kommentatoren und Artikeln gibt, die immer wieder auch auf die Wichtigkeit von Vätern Bezug nehmen.

            Ich verstehe allerdings Adrians Kommentar auch evolutionär. Und da würde ich sogar zustimmen, dass üblicherweise die Mutter wichtiger ist, denn sie bringt das Kind zur Welt, sie stillt es und sie kann den Vater weitaus eher ersetzen als dieser die Mutter. Etwa durch eigene Arbeit oder durch verwandete oder zur not eben auch durch einen neuen Partner. Der Vater erhöht insofern die Chancen, dass das Kind überlebt und kann auch wesentlichen Einfluss darauf haben, wie gut es überlebt. Diese versorgerrolle kommt bei Adrian zu kurz.
            Evolutionäre Überlebungen bedeuten aber natürlich nicht, dass Vater und Kind nicht eine ganz erhebliche Bindung entwickeln können und er erheblich dazu beitragen kann, wie sich das Kind insbesondere qualitativ entwickelt.

            Nur mal ein paar Artikel, die Onyx ausblendet:
            https://allesevolution.wordpress.com/2016/05/06/vaeterrechte/
            https://allesevolution.wordpress.com/page/1/?s=vater&x=0&y=0
            https://allesevolution.wordpress.com/2011/09/16/vater-und-ihre-auswirkungen/
            https://allesevolution.wordpress.com/2011/09/19/vaterschaft-und-evolution/

          • „In stark moderierten Blogs kommentiere ich inzwischen nicht mehr, selbst wenn ich persönlich es dürfte. Ich ertappte mich zuletzt dabei, dass ich alles noch einmal dreimal im Kopf durchging und anfing, mich selbst zu zensieren. So verkrampft kann aber keine Diskussion stattfinden – zumindest nicht auf gleicher Ebene.“

            Ja, es verdirbt einem den Spass, gerade weil es meist irgendwann zu dem Punkt kommt, wo ein Kommentar nicht mehr freigeschaltet wird (trotz sachlichkeit) und man ihn dann umsonst geschrieben hat.

        • Es ist schon erstaunlich feige von ihr oder eben Ausdruck ihres Hasses, dass sie keine Links setzt. vielleicht kennt sie auch schlicht den „nofollow“-Befehl nicht?

          Es ist vor allem ziemlich sinnlos. Auch Quellen, die man für falsch hält, sollte man verlinken (Screenshot zur Sicherung ist ja nicht verkehrt: so verhindert man, dass nichts mehr zu lesen ist, wenn das Original irgendwann weg ist).

          Von den paar Extra-Klicks werden die Besucherzahlen hier im Blog nicht unter die Decke gehen. Verhindern, dass der Autor des Original-Artikels oder Kommentar davon erfährt, dass es einen Kritikartikel gibt, kann man auch mit „nofollow“ nicht. Es lesen ja genügend Leute von der Gegenseite die Blogs.

          Aber dem interessierten Leser wird eine zusätzliche Hürde auf den Weg gegeben. Bestraft mit Extra-Aufwand wird also ausgerechnet derjenige, der sich tatsächlich beide Seite in einer Debatte antun möchte, und das finde ich schade. Gerade dann, wenn ich der Meinung bin, dass ich recht habe, sollte ich kein Problem damit haben, die Konfrontation mit den Quellen der falschen Seite zu suchen.

          • „Von den paar Extra-Klicks werden die Besucherzahlen hier im Blog nicht unter die Decke gehen. Verhindern, dass der Autor des Original-Artikels oder Kommentar davon erfährt, dass es einen Kritikartikel gibt, kann man auch mit „nofollow“ nicht. Es lesen ja genügend Leute von der Gegenseite die Blogs.“

            In der Tat. Zumal die Leserkreise sich ja eh stark überschneiden. Selbst wenn Onyx hier 20 doer 30 Zugriffe produziert wäre das vollkommen unbedeutend.
            „Nofollow“ wäre nur dafür gut, dass Google den Link nicht verwertet. Links werden ja ganz entscheidend ausgewertet bei der Frage, wo der Blog so in den Suchbegriffen steht.

        • Es geht doch nicht um Besucherzahlen. Sie will Christian „und die Maskus“ mit Missachtung bestrafen. Wie war der Witz? Frauen glauben uns Männer mit Schweigen bestrafen zu können und wir lassen sie gerne in dem Glauben.

        • Wenn Du mal kurz in Dich gehst und über das Verhältnis von Frauen, namentlich Feministinnen, zur Logik meditierst: Willst Du an dem Einwand wirklich festhalten?

          Aber auch der von Dir angesprochene Aspekt wird bei ihrer Handlungsmotivation eine Rolle spielen. Sie hat eben ein Problem, wenn sie einerseits die Maskus ganz schrecklich finden und sich darüber aufregen will, sie dabei aber zugeben muss, hier selbst die unbeachtlichsten Kommentare zu lesen.

        • Zumal sie die auch nur für den Maskulismus fordert, bei den unsäglichen Theorien die im Feminismus vertreten werden schweigt sie selbst und widerspricht auch nicht.

          und

          Es kann also keine Rede davon sein, dass immer, wenn man sich nicht distanziert, automatisch Zustimmung angenommen werden kann.

          Sie müsste sich dann ja auch ständig von feministischen Theorie distanzieren. Macht sie das? Oder gelten da für Männer wieder andere Regeln? Because equality!

          Ich kann mich auch noch an die Zeit erinnern als die hier noch kommentiert hatten. Da sollte Christian sich auch ständig von dem distanzieren, was irgendwer hier geschrieben hat.

          War damals schon lächerlich 😉

          Ihren Feminismus könnte man übrigens Anti-Anti-Feminismus-Feminismus nennen…

        • „Nofollow“ wäre nur dafür gut, dass Google den Link nicht verwertet. Links werden ja ganz entscheidend ausgewertet bei der Frage, wo der Blog so in den Suchbegriffen steht.

          Auch da stellt sich die Frage, wie stark das „Alles Evolution“ schadet. Klar, da mag jeder Klick ein wenig zählen. Aber guck mal, wie hoch das Blog inzwischen bei Google steht. Bei so etwas wie „Privilegientheorie“ bekomme ich:

          1. Erzählmirnix
          2. Alles Evolution
          3. man in the middle

          Es ist ja schon ein gewisses Zeichen, wenn die Kritiker einer Theorie höher stehen als deren Vertreter.

          • „Auch da stellt sich die Frage, wie stark das „Alles Evolution“ schadet. Klar, da mag jeder Klick ein wenig zählen. Aber guck mal, wie hoch das Blog inzwischen bei Google steht. Bei so etwas wie „Privilegientheorie“ bekomme ich:“

            Schadet gar nicht, gibt nur nichts zusätzlich.
            Wäre interessant, ob „Privilegientheorie“ so der gebräuchliche Begriff ist, so viele schlagen darüber leider hier nicht auf

            Auch „intersektionaler feminismus“ ist gar nicht mal so schlecht von der Platzierung her.

        • „Es ist ja schon ein gewisses Zeichen, wenn die Kritiker einer Theorie höher stehen als deren Vertreter.“

          Ich halte es für relevant, zwischen Vertretern einer Theorie und Leuten, die Vokabeln nachbrabbeln, zu unterscheiden.
          Oder meinst du, Onyx könnte eine kohärente Theorie zum Thema Privilegien aufsagen?

        • Ja, es verdirbt einem den Spass, gerade weil es meist irgendwann zu dem Punkt kommt, wo ein Kommentar nicht mehr freigeschaltet wird (trotz sachlichkeit) und man ihn dann umsonst geschrieben hat.

          Genau das befürchte ich auch immer. Inzwischen haben sich einige Leute angewöhnt, ihre eigenen Kommentare abzuspeichern, um sie gegebenenfalls woanders zu veröffentlichen mit dem Hinweis, dass dieser Kommentar nicht / noch nicht / seit XY Tagen nicht freigeschaltet wurde.

        • „Natürlich hätte sie auch schlicht hier mit Adrian in einen Dialog über seine Aussage treten können“

          Madame verachtet mich und hat mich bereits seit langem bei sich gesperrt. Ihre Dialogfähigkeit ist im übrigen weit unterentwickelt, was daran zu erkennen ist, dass selbst der besonnene und stets sachliche Blogmaster bei ihr gesperrt ist.

          • „Ihre Dialogfähigkeit ist im übrigen weit unterentwickelt, was daran zu erkennen ist, dass selbst der besonnene und stets sachliche Blogmaster bei ihr gesperrt ist.“

            ist ja auch schwer als Feministin, wenn man kaum eigene Argumente für seine Position hat aber gleichzeitig über andere hetzen will

        • Auch interessant. Bei onyx werde ich von einem Kommentator ohne Widerspruch als „bekennender Fortpflanzungsverweigerer“ bezeichnet.
          Würde ich jetzt onyx‘ Maßstäbe anlegen, wäre sie wohl homophob…

        • Auch interessant. Bei onyx werde ich von einem Kommentator ohne Widerspruch als „bekennender Fortpflanzungsverweigerer“ bezeichnet.
          Würde ich jetzt onyx‘ Maßstäbe anlegen, wäre sie wohl homophob…

          Interessant, ich hatte das darauf bezogen, Du habest irgendwann explizit gesagt, Du wolltest keine Kinder. Aber vielleicht läßt sich das hier aufklären (hier kann man ja noch kommentieren…).

        • *schuldig*
          Von mir kommt der „bekennende Fortpflanzungsverweigerer“, da meiner Erinnerung nach Adrian wiederholt eigene Kinder abgelehnt hat. Ich habe bewusst nicht seine Homosexualität thematisiert, da ich verhindern wollte, dass ich als homophob hingestellt werde.
          Eigentlich war es sehr dumm von mir, bei onyx was zu Posten, da ich wissen sollte, dass solche Diskussionen eigentlich keine sind.

        • @Adrian: natürlich darf sich jeder zum Thema Wichtigkeit von Vätern äußern. Die Frage ist nur, welche Meinung eher als diskussionswürdig erachtet wird. Zumal du gerne mal recht provokante Sprüche ablässt.
          Zum Thema Wichtigkeit von Vätern unterhalte ich mich persönlich lieber mit Betroffenen oder Fachleuten. Naja, vielleicht besitzt du ja auch eine Expertise, die ich nicht kenne.

        • Unabhängig davon ist es schon bizarr, warum man (potentieller) Vater sein muss, um sich über die Rolle von Vätern äußern zu dürfen.

          Ich habe auch das genau umgekehrt gedeutet: Wenn man sich über Deine Aussage aufregt, ist man selbst Schuld. Schließlich hast Du angegeben, keine Kinder zu wollen. Es liegt also ganz im eigenen Ermessen, ob man vor diesem Hintergrund dem Kommentar soviel Bedeutung schenken möchte, dass man sich ärgert.

          Ich meine, es wäre Epiktet gewesen, der darauf hingewiesen hatte, dass Ärger im Auge des Betrachters liegt.

          Man sieht aber auch schon, dass hier, wo so einfach kommentiert werden kann, Missverständnisse mal eben aufgeklärt werden können. Scheint irgendwie die bessere Wahl zu sein. 🙂

        • Wäre interessant, ob „Privilegientheorie“ so der gebräuchliche Begriff ist, so viele schlagen darüber leider hier nicht auf

          Na sowas. Dabei soll das doch ein ganz fundamentales Konzept sein, dessen Auswirkung unsere ganze Welt und unseren Alltag durchdringt. Stattdessen suchen die Leute nach einem Entkommen aus der Friendzone, die es angeblich gar nicht geben soll. Abstimmung darüber, was relevant ist, per Google-Suche?

  4. Da wo ich weg komme gibt es keine Vatertagstradition. An Christi Himmelfahrt ist Erstkommunion (katholische Gegend); und das ist ein Familienfest. Da wird im Garten gegrillt bzw. Kaffee und Kuchen verzehrt. Irgendwo in der Nachbarschaft bzw. der Sippe war immer Erstkommunion…
    Ach ja, mit geschmückten Bollerwagen durch die Gegend ziehen und sich besaufen gibt’s bei „uns“ auch: nennt sich Mai-Gang.

  5. Na ja, der Vollständigkeit halber sei erwähnt, dass es nicht nur einen „Muttertag“, sondern auch einen Frauentag gibt, den 08.März:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Internationaler_Frauentag

    In der DDR wurde eigentlich nur dieser gefeiert. Meine (stolze und oppositionelle) Mutter feierte demonstrativ immer den Muttertag 🙂

    Zum Frauen- oder Muttertag wird die Mutter verwöhnt, zum Männer- oder Vatertag halt die Väter (ich habe auch gebastelte Geschenke von den Kindern bekommen).

    Warum feiern (viele) Männer selbst ihren Tag anders, exzessiver und auffälliger?

    Das läuft vermutlich auf die Frage hinaus, warum Männer anders sind und wie. Warum saufen Männer mehr? Warum reicht ihnen die Familie nicht? Usw.? Das mancherorts übliche vagabundierende Saufgelage, erschien mir immer ähnlich wie Karneval: endlich mal man(n) selbst sein. Denn Männer kämpfen irgendwie ihr Leben lang gegen das innere Tier, immer die (Selbst)Kontrolle behalten, immer funktionieren müssen, obwohl die eigenen Triebe lieber den Schädel des Vorgesetzten spalten wollen und über die nächstbeste Frau herfallen. Zivilisation ist m.E. in erster Linie die permanente Selbstdisziplinierung von Männern… im Alkohol suchen Männer Entlastung und begrenzten Kontrollverlust, den sie sich im normalen Leben nicht leisten dürfen.

    Man sieht das exemplarisch beim Sex, er ist nur dann gut, wenn die Frau sich total gehen lässt und der Mann sich total kontrolliert…

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