Selbermach Mittwoch 114 (23.05.2017)

Mittwoch und die Woche ist dank Feiertag schon fast rum. Da könnt ihr gleich noch mehr kommentieren.

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68 Gedanken zu “Selbermach Mittwoch 114 (23.05.2017)

    • In short:

      Ein Mann wird nicht als Opfer gesehen, wenn – aus welchem Grund auch immer – eine Schwangerschaft ohne seine Zustimmung eintritt.

      Suggeriert wird, das sei unfair, weil eine Frau im Falle auch einer aufgrund absichtlicher manipulierter Kondome bspw. eingetretenen Schwangerschaft abtreiben könne, ohne das dem Erzeuger offiziell ein Vetorecht hierzu eingeräumt würde.

      Außerdem wird behauptet, die Aufforderung zur Abtreibung seitens eines unwillentlichen werdenden Vaters würde als „gross cultural crime“ betrachtet, was völlig absurd erscheint, jedenfalls m.W.n. überall auf der Welt konsequenzenlos möglich ist solange er nicht soweit geht selbst handgreiflich gegenüber der schwangeren Frau zu werden (das Unterschieben von Medikamenten, die einen Abort auslösen könnten, also i.A. der Pille danach in Ermangelung der Freiverkäuflichkeit der „richtigen“ Abtreibungspille, wäre allerdings nur dann nachweisbar, wenn er sich sehr sehr blöd anstellte dabei, gar nicht so verschieden vom Einsatz sogenannter KO-Tropfen btw).

      Im Nebensatz deutet sie noch an, Frauen erhielten irgendeine Art von Kompensation für die ihnen durch „sexual assault“ entstehenden „Unannehmlichkeiten“. Was mag sie dabei wohl im Sinn gehabt haben?

      Oh, und dann der Punkt mit dem (potentiell) Fötus-schädigenden Verhalten seitens einer Schwangeren. Sie tut so, als wäre noch nie nie nie eine Frau dafür angeklagt worden, ne? Folgende Angaben datieren auf das Jahr 2000 zurück (und beziehen sich auf die USA):

      „Estimates based on court documents, news accounts, and data collected by attorneys representing pregnant and parenting women indicate that at least 200 women in more than thirty states have been arrested and criminally charged for their alleged drug use or other actions during pregnancy …

      Nevertheless, hundreds, if not thousands, of women across the country have had their children taken away from them because of a single positive drug test. …

      Three states, Minnesota, Wisconsin and South Dakota, have specifically amended their laws to authorize civil commitment or detention of a woman who has used a controlled substance during pregnancy. The Wisconsin and South Dakota statutes also authorize civil commitment or detention for women who “lack self-control” in the use of alcohol.“

      https://www.reproductiverights.org/sites/default/files/documents/pub_bp_punishingwomen.pdf

      Desweiteren behauptet sie, es gäbe ein Recht (!), Männern Kuckuckskinder unterzuschieben, dessen sich ihrer Ansicht nach 15% der Mütter auch bedient hätten…

      Tell me: does this get any better? I doubt it.

      • „Außerdem wird behauptet, die Aufforderung zur Abtreibung seitens eines unwillentlichen werdenden Vaters würde als „gross cultural crime“ betrachtet, was völlig absurd erscheint, jedenfalls m.W.n. überall auf der Welt konsequenzenlos möglich ist.“

        Nein, es gibt auch hierzulande Milieus wo dies sozial geächtet ist. In anderen Kulturen hängt es von den Umständen ab, ob der Mann bei einer solchen Aufforderung als gefährlicher Irrer eingestuft wird oder ob es als seine selbstverständliche Pflicht gesehen wird dies zu fordern.

        „(das Unterschieben von Medikamenten, die einen Abort auslösen könnten, also i.A. der Pille danach in Ermangelung der Freiverkäuflichkeit der „richtigen“ Abtreibungspille, wäre allerdings nur dann nachweisbar, wenn er sich sehr sehr blöd anstellte dabei, gar nicht so verschieden vom Einsatz sogenannter KO-Tropfen btw).“

        Definitiv hierzulande strafbar.

        Zudem muss diese möglichst kurz nach dem Geschlechtsverkehr eingenommen werden, idealerweise innerhalb von 24 Stunden danach. Da stellt sich die Frage nach der Relevanz in der Praxis.

        • „Nein, es gibt auch hierzulande Milieus wo dies sozial geächtet ist.“

          Kennst Du denn Fälle?
          Wie äußert sich diese soziale Ächtung D.M.n.?

          „In anderen Kulturen hängt es von den Umständen ab, ob der Mann bei einer solchen Aufforderung als gefährlicher Irrer eingestuft wird oder ob es als seine selbstverständliche Pflicht gesehen wird dies zu fordern.“

          Auch hier: Beispiele (für beide Möglichkeiten)?

          „Definitiv hierzulande strafbar.

          Zudem muss diese möglichst kurz nach dem Geschlechtsverkehr eingenommen werden, idealerweise innerhalb von 24 Stunden danach. Da stellt sich die Frage nach der Relevanz in der Praxis.“

          Für Männer, die eine angehängte Schwangerschaft befürchten, also z.B. bezweifeln, dass die jeweilige sie ihre „normale“ Pille zuverlässig geschluckt hat o.a., könnt durchaus ein Anreiz bestehen diese Form von (kaum je aufklärbarer) Körperverletzung zu begehen. Und es gibt womöglich auch Männer, die nach dem Motto vorgehen „mann kanns ja wenigstens mal versuchen“… ich mein: wo es doch auch sogar Männer gibt, die nicht davor zurückschrecken Schlägertrupps zu entlohnen damit die die Schwangere zu Brei zu hauen (natürlich verboten, wenn zweifelsfrei nachzuweisen), darf man so doch vergleichsweise harmlose Methoden für die Realität nicht völlig ausschließen.

      • Wo fängt es an, wo hört es auf?

        Warum ist die (vermeintlich privat getroffene) „Abmachung“ zwischen Geschlechtspartnern, nach der allein in unserem Land Millionen von Frauen über Jahrzehnte (an sich nicht notwendige, unter unglücklichen Umständen aber leider gar für sie tödliche) Medikamente einnehmen, damit sie nicht schwanger werden können, keine „gross cultural crime“?

        Ja ich weiß: ihr werdet die Schuld daran „dem Feminismus“ geben. So wie Feministinnen Eurer Meinung nach ja auch seit Jahrzehnten verhindern würden und könnten, dass ihr nicht unerwünscht zeugt.

        Aber sorry: das ist für mich die falsche Stoßrichtung. Jede feministische Welle ist jeweils die Opposition zu den gegebenen, bestehenden Verhältnissen. Notgedrungen.

      • Frauen erinnern mich in Sachen Kindern und den böööööösen Nachteilen einer Schwangerschaft an einen Arbeitnehmer der tagaus tagein über seinen Job jammert bis er irgendwann entlassen wird, weil ein Computer seinen Job besser und schneller macht. Am Ende sitzt er bei HARTZ IV auf der Straße.

        Bei Frauen ist das genauso – sie jammern und jammern und jammern. Irgendwann in den nächsten 10-20 Jahren wird es künstliche Gebärmütter geben und Feministinnen die fordern werden, dass diese verwendet werden sollen. Bin gespannt, was das dann für ein Wehklagen gibt, wenn der Masse der Frauen aufgeht, dass das einzige was sie den Männern überlegen macht und was letztlich auch ihre bevorzugte Behandlung in vielen Dingen des Lebens begründet, von einer Maschine besser und problemloser gemacht werden kann.

        Wie der Spruch von Galeria Kaufhof „Ich freu mich drauf“. 🙂

        • „Irgendwann in den nächsten 10-20 Jahren wird es künstliche Gebärmütter geben und Feministinnen die fordern werden, dass diese verwendet werden sollen.“

          Shulamith Firestone hat das schon in den frühen 1970ern getan. Ich halte ihre Ansicht da für naiv, m.E.n. stünde für diesen Fall zu befürchten, dass sich die gegenwärtig ohnehin unaufhaltsam scheinende „alarmierende Maskulinisierung der Welt“ (Christopher Guilmoto) nochmal erheblich steigerte. Warum sollte mann das zweite Geschlecht auch leben lassen, so weder für Sex noch für Fortpflanzung benötigt?

          Glücklicherweise glaube ich persönlich aber gleichzeitig auch nicht an den Dammbruch – sprich komplett von Maschinen ausgebrütete Kinder – innerhalb dieses Jahrhunderts wenigstens.

          Wer wirklich auf der Straße sitzt (ohne Meldeadresse), kriegt soweit mir bekannt ist übrigens nur schwerlichst Hartz IV btw, eher hantiert man da mit (z.B. Lebensmittel-)Gutscheinen herum.

        • Ich denke sobald du diesen Kurs absloviert hast,

          goo.gl/IDaQaL

          wird es dir deutlich leichter fallen es zu verstehen. Rede doch einfach mal einige Minuten mit denen, ich vermute du kriegst dann sogar eine Einzelvorlesung.

          😉

        • ?

          Ich wollt wissen (ob Du weißt), wie diese Werbung von der spanischen Öffentlichkeit allgemein so aufgenommen wurde.
          Weil ich nicht voreilige Schlüsse ziehen wollte hinsichtlich der Frage, was genau Du mit ihrer Verlinkung nun aussagen wolltest.
          Gab es einen shitstorm ähnlich dem der vaterlose-Weihnachten-Niveau-Werbung z.B.? Oder bewegte sich die Diskussion mehr noch auf BILD-Niveau (jede Wahrheit blabla…)?

        • „Niveau gleich Nivea
          ^^“

          Du schmierst dir beide ins Gesicht und fühlst dich damit doppelt besser?

          Das „No consequence“ ein Video weiter oben, bezieht sich zusätzlich darauf Quellen zu Behauptungen zu liefern.
          Bringt einfach in einigen Fällen nichts.
          Man muss sich ja schon viel Niveau aus versehen auf die Brille geschmiert haben, um einerseits am Thema interessiert zu sein und es andererseits zu schaffen, all die geforderten Beispiele zu übersehen.
          Ist das zufällig eine Kristie Winters Ehrendoktorwürde der Humboldt Universität, das passte nämlich als Erklärung so gut wie die Nivea zum Zäpfchen.

        • Ich habe keine Ahnung was in Spanien deswegen abging, aber der Zusammenhand mit dem Initial-Video sollte eigentlich klar sein. In beiden Fällen wird davon ausgegangen mit Kondom Sex zu haben, bloß dem ist nicht so. Und diese Werbung stellt es so da, als ob das kein Problem ist.

      • Danke, Androsch. Das macht wenigstens ein bisschen Hoffnung, wenn auch keine große.

        Aber hier in ’schland haben wir, im Gegensatz zu Morrisey, ja solche Leute wie Campino, irgendeinen nuschelnden Til Schweiger oder solche Figuren, wie Böhmermann, welcher gegen „Marionetten“ wettert.

        Fehlt nur noch, das Uns-Udo(?) in sich hinein murmelnd „Keine Panik“ im Hotel absondert.

        Und Helene Fischer ganz atemlos wird …

      • Ach, wenn die noch so unterindoktriniert wären, das die ne Subvention bräuchten um ins Horn zu tröten, und wir so entindoktriniert, um einzusehen, wenn ein Künstler mal die Wahrheit trifft, dann war’s wohl eher wie mit dem blinden Huhn, das ja auch zweimal am Tag das richtige Korn anzeigt.

        Vergleich das mal, was Erkenntnis, Wahrheit oder poetische Ehrlichkeit angeht, mit dem durchschnittlichen Stammtisch, da sehen Künstler aber im Vergleich echt scheiße aus.

        Bestenfalls Blickwinkel, abgestimmt mit der vermuteten Einstellung derer, dessen Brot der Künstler frisst, wenn mehr raus kommt, dann war’s schlampige Arbeit.

        Wenn Künstlern übrigens irgendwas an ihren Eiern läge, vielleicht fielen ihnen die Ei(n)sichtgigen Geschichten aus tausend und einer Nacht ja wieder ein … also ich vermute da wenig echte Eier.

  1. „Das höchste indische Gericht urteilt, dass Männer nur in seltenen Ausnahmefällen von ihren Ex-Frauen Unterhalt verlangen dürfen. Andernfalls würde damit die Faulheit von Ehemännern gefördert, und sie würden in Versuchung gebracht, nicht arbeiten zu gehen, sondern sich von ihrer Ex-Frau ernähren zu lassen.“

    Punkt 8:
    http://genderama.blogspot.de/2017/05/einbrecherinnen-terror-feminismus.html

    Das ist die ideale Vorlage für eine weitere Hoax. Irgendein Journalist könnte mal einen Text schreiben über einen angeblichen Richter, der diese Urteil über Frauen fällt. „Frauen die Unterhalt von Männern erhalten, würden nur faul werden.“ Bei dem Artikel dann keine Kommentare zulassen und drei Tage.

    Schleswig übernehmen sie! ^^

      • Gut das nichts kaputt ist, wenn man Liebe mit einem guten Setup für ein Instagramfoto verwechselt. Sogar die Highheels sind schon fest eingeplant!

        Sonst müssten ja vielleicht Frauen (Nicht Feministinnen) langsam beginnen ein Problem zu sehen.

        Aber das Geschichtsbuch gibt ja gute Hinweise, wahrscheinlicher ist das sie es nicht tun werden.

        Auch zu cool, die plant sich ein Basketball Team und einer wird’s schon schaffen von ihren 5 Söhnen. ,-)
        Vorbilder sind wichtig und wirken.
        Bei manchen Gruppen stärker als bei anderen.

        Macht in dem Kontext auch immer mal Spaß sich anzuhören, was so eine Obama eigentlich für Reden vor schwarzen Absolventen hält.
        Um da keine Racebaiter und Spalter zu sehen braucht es auch ne guter Portion Hoffnung und keine Englischkenntnisse.

        Ich erwarte ja immer noch, dass er in Berlin den Angriffsbefehl gibt. Siegessäule, schön symbolisch. 🙂

  2. „AK Vorrat kritisiert, dass Verschärfung auch gegen Personen eingesetzt werden könnte, die sich nur mit dem Bürgermeister anlegen

    In Österreich wird am 15. Oktober ein neues Parlament gewählt. Im Wahlkampf spielt die innere Sicherheit eine große Rolle, wie nicht nur die Tweets des möglichen neuen Kanzlers Sebastian Kurz zeigen. Bereits vor der Neuwahl hatten sich die Koalitionspartner SPÖ und ÖVP auf ein Sicherheitspaket geeinigt, aus dem bislang nur eine Einschränkung des Demonstrationsrechts umgesetzt wurde. Eine Ausweispflicht beim Kauf von SIM-Karten, ein zweiter Vorratsdatenspeicherungsversuch, eine Rechtsgrundlage für Polizeitrojaner und eine Novellierung des Strafgesetzbuchs stehen noch aus…“

    https://www.heise.de/tp/features/Oesterreich-Neues-Gesetz-gegen-Staatsverweigerer-3723739.html

    Das gefällt mir alles gar nicht…

    • Der gefällt mir richtig gut.
      Ich glaube auch, dann würden genau die mit Investitionstalent endlich an den richtigen Positionen landen.
      Wie war das nochmal genau mit den Affen und dem Geld Versuch.
      Bewerten, Buchführen und Entlohnen scheinen da endlich wieder in Einklang mit der natürlichen Ordnung zu kommen.
      Würde mich mal interessieren, wie die Partei es sich erklärt, zu so einer schlüssigen politischen Forderung zu kommen.

      Vielleicht lag Charles Einstein ja doch richtig.
      „Der Alte würfelt nicht, der lacht einfach nur“

  3. Vielleicht bin ich mal wieder zu spät dran, aber: Auf Nerdcore, wo vor einiger Zeit dieser nicht vollkommen blöde Text irgendwie über GamerGate veröffentlicht wurde, bin ich diese Woche über diesen nicht vollkommen blöden Text irgendwie über ein Interview mit Jordan Peterson (mit dessen Verschriftlichung und einem Camille-Paglia-Video!) gestolpert.

    Er ist zwar zu großen Teilen in einem derart gewollt-coolen Pseudo-Soziolekt geschrieben, daß er nicht nur unglaublich schwer zu lesen ist, sondern ich auch nicht sicher bin, was der Autor uns eigentlich sagen will (wenn überhaupt), aber diese Passage ist zitierenswert:

    Die Mädchenmannschaft und Kleiner Drei, angeblich die feministischen Netzinstitutionen, veröffentlichen unter der Auferbietung all ihrer Kraft und dem Einsatz ihrer Autorenkollektive von bis zu 15 Aktivistinnen so ungefähr 1 Text pro Woche. BÄM! Dann nehmen sie an, mit einem Engagement diesen gewaltigen Ausmaßes könnten sie hier etwas bewegen.

    Aber, selbstverständlich, der lange Marsch durch die Institutionen, nur der zählt. Leider stimmt das nicht. Denn der Marsch ist nichts wert, wenn die Kultur der eigenen Bewegung auf dem Weg erstickt. Dass das eigene Lager sich erst neulich hörbar räusperte, bestätigt nur den Zerfall. Es ist ein Trauerspiel. Der ehemals von gerechtem Zorn motivierte Marsch durch die Institutionen wird so zur trivialen Akkumulation von Macht, denn es fehlt das Fleisch ihrer Rechtfertigung.

    Das führende deutsche MRA-Blog postet derweil jeden Tag eben nicht nur Links zu Antifeminismus-Outrage aus dem meist libertären Lager und (immer noch zu eindimensionalen) Bullshit über Comics, sondern eben auch aufrichtig vorgetragene und wichtige Anliegen und nicht nur das: Vor ein paar Monaten verlinkte man auf eine riesige Langzeit-Studie dutzender, wenn nicht hunderter Wissenschaftler, die alle möglichen Argumente des Gender-Aktivismus widerlegten. Aber statt sich damit öffentlich zu beschäftigen, alleine schon aus Selbsterhaltungsgründen, wenn schon nicht aus Interesse, wird alles ignoriert. Alles Nazis, alles Trolle. Und wenn man sich dann mal vom hohen Roß herunterbegibt, dann nur um zu verlautbaren: „Der Diskurs ist schon viel weiter, Du Null.“

    Wenn ich eine der bekanntesten Feministinnen Deutschlands in meiner Timeline dabei beobachte, wie sie auf die berechtigte Frage eines Männerrechtlers nach dem Rechtsstaat mit einem herablassenden „troll woanders“ antwortet, dann trübt das nicht nur meine Einschätzung ihrer Kompetenz, es trübt in Konsequenz auch mein Vertrauen in die Bewegung selbst.

    Warum sollte ich einer solchen Person vertrauen? Ich sehe keinen Anlass dafür, denn nur in der Auseinandersetzung zeigt sich, was die fein zusammengezimmerten Argumente wert sind. Wenn der Konflikt dann unter fadenscheinigen und faulen Begründungen vermieden wird, kann ich nur drei Dinge annehmen: Die Argumente halten einer Untersuchung nicht stand oder die Nicht-Debattierende ist ein Feigling oder beides. Ein Zeit-Argument lasse ich nicht gelten, ich erwarte von den Leadern einer Bewegung die Auseinandersetzung, grade und vor allem mit bekannteren Vertretern des anderen Lagers, grade und vor allem von einer Führungskraft.

    Daß Rene Walter vom Roosh-für-einen-MRA-Halter inzwischen offenbar zu einem regelmäßigen Genderama-Leser geworden ist, halte ich schon für einen Fortschritt. Manchen muß man die roten Pillen halt in ganz kleinen Dosen fein gemahlen unter’s Essen mischen. Vielleicht schafft er es irgendwann sogar noch, „MRA-Blogs“ beim Namen zu nennen und „Maskulismus“ zu scheiben…

    Aber von welcher Langzeit-Studie hunderter Wissenschaftler ist da die Rede? Was habe ich verpaßt?

    B20

    • „Der ehemals von gerechtem Zorn motivierte Marsch durch die Institutionen“

      Ach ja der Rene, da kann man sehen was Bullying anrichten kann.

      Zum Glück hab ich da Blogverbot, vom Walther persönlich ausgesprochen, und er musste nicht mal lange auf disqus suchen, bis er auf quote gold stieß.

      „Women above 35 are a crime against nature“

      Guter Kerl, tolle Leserschaft und echt alle ziemlich klug und voll abwechslungsreich.
      Und richtig gegen Religion.
      Nur halt die Schutzheilige des Antigamergate durfte man nicht ‚angreifen‘.

      Nachdem ich vor 8 Jahren dem Femwahnsinn konsequent ausgewichen bin, die waren ja auch da schon offensichtlich geistig verloren aber institutionalisiert einbetoniert, konnte ich mich bis zu dem Zeitpunkt wirklich noch zurücknehmen.

      Aber als auf NC dann, wegen der Feststellung, das könnte aber besser gemacht sein, da wird ja bei fast jedem Beispiel eine Horde Jungs auftauchen die zu Recht anmerken wird, es gibt Nutten beiderlei Geschlechts in Fallout oder ähnliche Fakten, erstmal genötigt zu werden mich dafür zu Rechtfertigen warum ich denn ein GG Schwein sei, womit ich genau Null anfangen konnte zu dem Zeitpunkt und fragte ob man denn nun ohne für oder gegen GG zu sein einfach das video beurteilen darf und ne Meinung dazu haben, das hatte ich nicht erwartet. Und nicht in der Masse. Und auch einfache Fragen, wie, naja würden Mädels nicht ähnlich reagieren, wenn man ne Kampagne gegen Reitsport führte oder ne Boyband auf dem Niveau.
      Dachte mit nem Vergleich mit der Berichterstattung über die Böhsen Onkelz würde irgendwas klick machen und zumindest einer von Betonkopf zu ich verstehe zumindest deinen Punkt aufleveln … Pustekuchen.
      Intellektuelle Redlichkeit scheint denen jedenfalls ein Unwort oder ein nicht denkbares Konzept zu sein.

      Jedenfalls war meine Neugierde wieder geweckt. Youtube aufgerufen, schweren Herzens die Comments entblockt und mir von nem Koolaid mit Totenkopf drin die andere Seite von Gamergate erklären lassen.

      Kurz auf ne rothaarige nafalt reingefallen, ne gute rote zu der Dame geschluckt, enttäuscht von Frauen (als sozialem Konstrukt!), nix neues (;-)) und von den Honey Badgern mit genug Kraft beschenkt worden, um weiter davon auszugehen, das ist nicht das Wesen des Menschlichen Weibchens sondern das Unding Namens Frau, das schlimme Propaganda erzeugen kann.

      In sieben Monaten ist jedenfalls wieder Zeit einmal crackajack aufzurufen, drei Artikel zu lesen, und vermutlich wieder bestätigt zu werden.

      Gut das es ihn gibt!

  4. Vor allem bei Mädchen erlebt der Hamburger Jugendpsychiater Michael Schulte-Markwort eine perfide Form der elterlichen Manipulation: „Einen Loyalitätskonflikt haben alle Kinder zerstrittener Eltern. Aber meistens haben Mädchen eine symbiotische Verbindung mit ihren Müttern. Sie fühlen die Enttäuschung der Mutter, fühlen sich stellvertretend für sie verlassen. Da fallen häufig Zitate wie: Ich hasse meinen Vater, weil er uns verlassen hat.“

    [..]

    Die Kinder wollen dich nicht sehen. Egal, wie sehr ich sie auch bitte.“ Das sagte ihm seine Ex-Frau, immer wieder. Laut Boch-Galhau werden in PA-Familien die Kinder häufig explizit dazu aufgefordert, die Wahrheit zu sagen. Allerdings folgt meist die vom programmierenden Elternteil erwartete Meinung, und zwar sehr zuverlässig. Kein Kind will den Elternteil, bei dem es zu Hause ist, enttäuschen.

    Das bleibt nicht ohne Folgen. Kinder verlernen, ihrer eigenen Wahrnehmung zu trauen. Das schadet der Entfaltung ihres Selbstwertgefühls. Sie können die doppeldeutigen Aussagen des manipulierenden Elternteils nur schwer einordnen: „Nun geh doch schon zu deinem Vater.“ (Aber wehe, du gehst wirklich!)

    http://www.zeit.de/zeit-magazin/leben/2017-05/eltern-kind-entfremdung-psychologie-vaeter#comments

    • Kommentare:

      „Die Theorie stützt sich auf die Annahme, dass Kinder durch Manipulation und Indoktrinierung dazu gebracht werden, sich von dem anderen Elternteil zu entfremden und diesen schließlich ganz zurückzuweisen“

      Das gibt es.

      Als selber Scheidungskind kann ich allerdings berichten,
      das es bereits vor der Elternscheidung Entfremdung zu dem einen oder andren Elternteil als Kind gibt, und es besonders belastendend ist wenn Jugendamt, Caritas, Gerichtsbeisteller
      in einem Block als Kind gegen über stehen, und erklären, dass man als Kind doch gefälligst seiner Mutter zu gesprochen werden will, selbst wenn dem nicht so ist.

      Für mich persönlich damals als Kind ein Horror und Kampf

      Kann ich absolut bestätigen. Ich wurde mit 13 in ANWESENHEIT der „Mutter“ gefragt zu wem ich will. Unglaublich und erbärmlich.

      Ich war 10 und erinner mich selbst inzwischen fast 30 Jahre später
      kristallklar an 6 unterschiedlichste „Gesprächstermine“,
      alle mit der Intention mich zu überreden meine Aussage zu revidieren,
      dass ich bei meinem Vater leben möchte.

      Und ich erinner mich bis heute udn wohl an mein Lebensende an meine Angst,
      das diese vielen Erwachsenen mit denen ich geredet habe, nicht auf mich hören und ich zu meiner Mutter muss.

      • @ Matze

        Kenn ich alles – und noch mehr.
        Besonders der Kommentar „…und es besonders belastendend ist wenn Jugendamt, Caritas, Gerichtsbeisteller
        in einem Block als Kind gegen über stehen, und erklären, dass man als Kind doch gefälligst seiner Mutter zu gesprochen werden will, selbst wenn dem nicht so ist.“
        wurde bei uns im VAfK höhnisch in folgendem Dialog vor dem Familiengericht zusammengefasst:
        Richter zum Kind: „Wo möchtest du denn in Zukunft leben? Bei Mama, oder bei Papa?
        Kind: „Bei Papa!“
        Richter: „Das war die falsche Antwort! Ich wiederhole nochmal meine Frage: Bei wem möchtest du in Zukunft leben?“
        Kind: „Bei Mama?“
        Richter: „So ist’s brav. Es wird also beschlossen …“

  5. Warum Männer Feministen werden sollten:

    Damit sie, wenn sie von ihrer Frau geschlagen werden, auch ja keine Hilfe erhalten.

    Before I get too „Debbie Downer,“ I want to first acknowledge that male survivors of domestic violence are a real and important thing, and male survivors face stigma and other gendered issues that women don’t. Men that have survived domestic violence should have resources, and in a perfect world, there would be shelters for men everywhere they are needed. But the problem is we don’t live in a perfect world of unlimited resources, and money going towards this shelter means that money did not go towards other services for women, who make up about 80% of DV victims and survivors, according to the National Domestic Violence Hotline.

    http://www.xojane.com/issues/domestic-violence-shelters-for-men

    Ah-ha, es ist also kein Geld für Männer da und deshalb soll man nur der Gruppe helfen die dem Hellfeld zur Folge öfter Opfer wird. Wo kommt das Geld noch Mal her?

    Und wenn man immer nur der Gruppe helfen soll, in der sie die meisten Opfer befinden und den anderen Gruppen gleichzeitig keine Hilfe anbieten, dann…

    können wir ja die Hilfe für obdachlose Frauen einstellen…?

    • Was weißt Du denn über die bestehenden Hilfen für obdachlose Frauen?

      FYI:

      „Almost three-fourths of all murder-suicides in this country involve an intimate partner. More than 90 percent of the victims are women. …

      In 1993, a Pennsylvania woman was denied life, health and mortgage disability coverage by insurance giant State Farm, and life insurance by First Colony Life Insurance Company because her medical records revealed a single instance of domestic abuse. Around the same time, another Pennsylvania woman, covered under an employee health plan, was refused reimbursement for any emergency room costs related to a severe beating by her partner. In 1995, a Santa Cruz, California woman was repeatedly turned down for health insurance because she had earlier been treated for injuries from a beating — a fact gleaned from medical records. And in 1997, an insurer told a Georgia shelter that it would not cover an employee under the group health plan because the woman had earlier had been shot by an abusive partner. In 2006, Blue Cross Blue Shield of New Mexico refused a woman health insurance because her ex-husband had assaulted her four years earlier. (She successfully appealed to state authorities and got that decision reversed.) …

      And in one example from 2009, an agent from New-Hampshire based MMG Insurance wrote to tell a Maine woman the company was cancelling both her homeowner and auto insurance policies after learning that she had taken out a restraining order against her abusive husband. Surveys by state regulators, commissioned after such events, found that in some parts of the country, such as the Midwest, more than 50 percent of the insurance companies considered domestic violence history in deciding whether to issue a policy. …

      In essence, the pre-Obamacare rules encouraged survivors of domestic abuse to keep their situation a secret, lest they be punished by the health insurance system. …

      Under the GOP bill — which the Trump administration has already endorsed, and whose presumed passage is baked into the president’s current budget — states would once again have the option to allow insurers to charge higher prices to people with an existing condition, possibly making coverage altogether out of reach.“

      https://undark.org/article/domestic-violence-pre-existing-condition/

      • „Almost three-fourths of all murder-suicides in this country involve an intimate partner. More than 90 percent of the victims are women. …“

        Mit anderen Worten: Frauen bleiben überwiegend am Leben, nachdem sie ihren Partner umgebracht haben, diese kaltherzigen Biester.

        Du zitierst dir einen Scheiß zusammen…

        • Ja, nee, das mußt Du verstehen: Es ist hier wie in jedem anderen Board, wo Semikolon unterwegs ist: Sie betreibt mal wieder Beschäftigungs-Therapie für die anderen Teilnehmer. So nach der Devise: „Ablenkung ist alles.“

  6. Wer sich nicht zwischen Macron und Le Pen entscheiden wollte, wurde angegriffen

    Wer sich weder hinter Le Pen noch hinter Macron stellen wollte, wurde sogar von Medien, die sich links bzw. linksliberal nennen, verbal angegriffen. Der Vorwurf, Steigbügelhalter des Nationalismus zu sein, war häufig zu hören. Das Recht, sich der Stimmabgabe zu verweigern, nicht zur Wahl zu gehen bzw. ungültig zu wählen, wurde im Falle Frankreichs auch in linksliberalen Medien vehement infrage gestellt.

    https://www.heise.de/tp/features/Die-Falle-der-Identitaetspolitik-3723514.html

    Die drehen doch alle am Rad!

    Weder rechts noch links noch universalistisch

    Damit kommen wir zum zweiten Teil der Konferenz „Riots. Violence as Politics“. Dort haben Aktivistinnen und Aktivisten aus französischen Banlieues ihre Arbeit vorgestellt und sollten sich zur Frage äußern, ob sie sich vorstellen können, bei Initiativen außerhalb der Banlieues zu kooperieren. Vor allem Alamy Kanoute, der mit einer Bürgerliste in die Kommunalpolitik eingestiegen ist und sich dabei gleichermaßen von der Linken und Rechten abgrenzt, repräsentiert einen Kommunalismus, der die Banlieues zu widerspruchsfreien Orten verklärt.

    Noch vehementer wandte sich Fatima Ouassak gegen eine Kooperation mit unterschiedlichen sozialen Gruppen. Dabei hätte diese Position eine gewisse Rationalität, wenn Ouassak behauptet, es gebe keine andere relevante Gruppe, mit der man zusammenarbeiten könne. Wenn sie aber gleichzeitig den Universalismus als überholtes, rassistisches Projekt der Weißen ablehnt, wird der ideologische Hintergrund deutlich.

    Es geht um die Festschreibung neuer Identitäten, aber keineswegs um eine politische Emanzipation aller Menschen. Versucht wird, eine Banlieue-Identität zu konstruieren. Die diffusen Gegner sind die Weißen und der Universalismus der Linken. Wie problematisch das Konzept ist, zeigt sich schon bei der Frage, die auf der Veranstaltung gestellt wurde. Warum wird beim von allen Referentinnen und Referenten beschworenen Kampf gegen die Islamfeindlichkeit und den Rassismus kein einziges Mal der Kampf gegen den Antisemitismus genannt?

    Hätte die Linke nicht die eigene Bevölkerung im Land, wüsste die gar nicht gegen wenn sie kämpfen sollen.

  7. „Schwarzer Patient hat jetzt weissen Penis

    Für einen 40-Jährigen aus Südafrika ist ein Traum in Erfüllung gegangen: 17 Jahre nach einer misslungenen Beschneidung hat er wieder einen Penis.

    [..]

    In Südafrika werden wegen verpfuschter Beschneidungen mehr Penisse amputiert also sonst irgendwo auf der Welt – etwa 250 jährlich. Laut Van der Merwe würden mehr entsprechende Transplantationen durchgeführt, doch es fehle an Spender-Penissen.“

    http://www.20min.ch/panorama/news/story/Schwarzer-Patient-hat-jetzt-weissen-Penis-24534760

    Wie und warum wird man denn Penis-Spender? Kommen die von Transfrauen oder männlichen Feministen?

    • Fartgender ist das Gender vor dem Klobesuch, Smellgender das danach.
      Noisygender währenddessen.
      Unfartgender bei Verstopfung.

      Die Menschheit wird übrigens immer intelligenter und weiser. Sagt Leszek. Muss also stimmen.

  8. Women’s Equality: It is only bad when men do it.

  9. Ich hatte grad den Text in einem Tumblr gelesen:

    There’s a scene in the movie Rat Race where Cuba Gooding Jr is trying to change a tyre on a bus filled with a bunch of Lucille Ball impersonators. The Lucys insisting on being involved roll the spare tyre along, lose it as it rolls down the road, then stand around crying while Cuba Gooding Jr needs to figure out how to fix the problem now. I see that as an adequate representation of feminism other than the whole „wanting to help“ part but hey it’s just a movie.

    In der Tat:

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