Fairness gegenüber der „anderen Seite“ im „Geschlechterkampf“

Ich hatte neulich diesen Absatz zitiert:

Wenn Frauen beigebracht wird, Männer nicht als gleichwertig anzusehen, sondern als Unterdrücker und Vergewaltiger, dann verdammt man diese dazu, nicht erwachsen zu werden

Gerhard kommentierte:

OK, und wie verhindert die Manosphere, dass sie in dieses Problem reinrutscht? Sind wir vielleicht schon mittendrin?

Ich hatte im Folgenden ein paar Artikel gemacht, in denen auch die Probleme von Frauen eine Rolle spielten:

Mir ging es dabei darum, mal zu schauen, inwieweit diese zugestanden und als Probleme besprochen oder eher abgetan werden und man in ein „Feinddenken“ umschaltet. Wie nicht anders zu erwarten, waren die Positionen sehr verschieden und es war von allem etwas dabei.

Aus meiner Sicht muss man, wenn man sich fair in Geschlechterthemen aufstellen will, eine pauschale Abwertung des anderen Geschlechts vermeiden und bereit sein, auch dessen Probleme nicht einfach abzutun, sondern als solche zu hinterfragen.

Es ist aus meiner Sicht verständlich, wenn Frauen zb ungern blöd oder zu sexuell angemacht werden wollen oder wenn sie ebenfalls Probleme damit haben, wie man Beruf und Familie unter einen Hut bringt ohne das man ihnen gleich Vorwürfe macht. Ich finde es immer wichtig, zumindest zu versuchen, warum andere Leute bestimmte Positionen vertreten und sich deren Sorgen und deren Ärger verständlich zu machen.

Das ist in allen Bereichen wichtig und man sollte sich davor hüten, die „andere Seite“ zu entmenschlichen und abzuwerten. Es gilt also zB für Richter, Sachverständige oder Verfahrensbeistände oder Rechtsanwälte, aber auch für das „Andere Geschlecht“

Schließlich erwartet man das auch von der anderen Seite und sollte es daher auch selbst beherzigen

Advertisements

57 Gedanken zu “Fairness gegenüber der „anderen Seite“ im „Geschlechterkampf“

  1. Wenn die doch nur biologisch zumindest ähnlich wären.
    Sind sie aber nicht.
    Mit den Beispielen ist so eine supersituative Sache.
    Das eine ist nicht verlieren zu können und die anderen doch auch mehr vage als alles andere.
    Aber man bespricht doch nicht im Rahmen des Geschlechterkampfs sein Privatleben mit der anderen Fraktion.
    Das ist doch, wenn ich es so halbwegs richtig verstanden habe, schon ein 1A SetUp um natürlich jedes Gespräch zu versauen.

    Einfach nicht infantilisieren.

    Gilt übrigens auch für die Beispiele.
    Lern verlieren.
    Lern über einem entglückten Kompliment zu stehen und entspann dich, waren eh schon alle im Playboy außer mir.
    Und einmal der saure Apfel, lern keinen Arsch zu heiraten oder zu kommunizieren. Und erwarte keinen Scheidungsratschlag über 140 Zeichen.
    Meiner wäre nämlich ganz unironisch treib ab.

    Wer glaubt Männer würden viel anderes tun, als den Boden zu küssen auf dem Frauen laufen, der ist doch schon die andere Seite, leicht überspitzt gesprochen.

    Und der Rest, das scheinen mir mehr Standards des Zusammenlebens unter Erwachsenen zu sein.
    Wenn du fair und emanzipierend wirken möchtest, behandel Frauen wie Erwachsene weibliche Menschen. NICHT wie Frauen. Wir kennen ja den Sentencing Gap Mann-Frau wer wird wohl den Jugendlicher Mann – Frau gewinnen?
    Daran kann mann vielleicht halbwegs objektiv und ‚fair‘ sich orientieren.

    Halt alles Evolution und eine Seite spielt mit chemischen Kampfstoffen, eigenartigen Moraldefinitionen und tarnt sich hinter dem Kindchenschema.
    Und die andere Seite hat so ne leichte White Knighting Tendenz.

  2. Tja, die Badgirl Generation geht auf die 40 zu und völlig überzogene Aggression, Arroganz und Überheblichkeit gegenüber dem anderen Geschlecht sind längst an die nächste Generation weiter gegeben worden.

    Wenn ich daran denke, was ich als Reaktion auf völlig normale Interaktion schon erlebet habe, wie viele Frauen sich im Streitfall gehen lassen auch gegenüber Nichtpartnern, was mir auf Datingseiten an Texten unterkommt, insbesonders von Lesben, das alles schreit nach Umgangsformen, Rücksicht lernen, Benimmschule und Knigges ‚Vom Umgang mit Menschen‘.

    Das Ganze wird noch fürchterlich nach Hinten losgehen.
    Und es gibt schon eine Gegenbewegung.

    • Dieses widerspenstige Verhalten wurde auch an die nächste Generation Männer weitergegeben, daher gleicht sich das wieder aus.

      • Humbug.
        Noch nicht.
        Aber gute Prognose.
        Bei den Dindus ist die volle Pracht der emanzipierten Bevölkerung ja anschaulichst zu bewundern.
        Wobei es allerdings noch 28% ‚Familien‘? Sippen? gibt, die wohl noch zu emanzipieren sind.
        Ist erstaunlich spektakulär sich die Auswirkungen mal anzuschauen, die Bewohner der Chocolate Cities haben Gott sei Dank ein großes Bedürfnis, das sich dank Smartphone auch bedienen lässt, ihre Errungenschaften und spontanen Ausbrüche von Gemeinschaftserlebnis digital zu dokumentieren. Die Motivation quasi digital im flow zu belassen. Und da nennen manche Cracker die dann zurückgeblieben …

        Aber, und hier kommt das Wunder!
        Der edle Schwarze in gelungener Symbiose mit den Segnungen der feministischen Befreiungstheologie nimmt sogar echte Rücksicht auf die Anpassungsschwierigkeiten der leicht einfältigen und ‚bösen (kann man aussüden, kein Problem) Weißen und bringen diese niemals in Verlegenheit, indem sie deren virulenten und allzeit das Bild des US Gunnuts bestätigenden, Gewaltexzesse nicht dokumentieren.
        Man will, aufgrund schlechter historischer Erfahrungen, keinesfalls provozieren.
        Sich selbst jedoch erspart die schwarze Community keine Härte.
        Ein edles, beeindruckendes und so erstrebenswertes Beispiel eines Matriarchats. Gewürzt mit guten Spitze Community & Wokeness, da hätte selbst Karl Marx geschwärmt, hier wolle er Marxist sein.

  3. Anne hatte folgenden Blogpost : https://auschfrei.wordpress.com/2017/05/10/ist-die-aussage-maenner-denken-oft-an-sex-maennerfeindlich/

    Die Diskussion ging dann schnell um Pauschalisierungen. Da gefiel mir sehr gut dieser Artikel aus dem Spektrum Newsletter:

    17.05.17 | Nur Frauen und einige Hundehalter erkennen halbwegs, was bellende Hunde uns sagen wollen, sagen Forscher nach ausgeklügelter Wufflautforschung.

    Man merkt wie leicht das publiziert wird wenn es sich gegen Männer richtet. Eine ähnliche Nachricht mit umgekehrten Geschlechterrollen wäre absolut undenkbar.

    Was wäre also in unserem Kontext eine pauschale Abwertung des anderen Geschlechts ?

    Statistiken? Die Wahrheit? Zum Beispiel dass auch Frauen ….?

    Wenn ich zum Beispiel sage,dass Männer öfter körperlich aggressiv sind als Frauen. Ist das eine pauschale Abwertung? Wenn nicht, wieso ist es dann eine pauschale Abwertung wenn ich etwas anspreche das öfter bei Frauen auftritt?

    Ist das nicht das Paradebeispiel einer Doppelmoral?

  4. Verstehe ich das richtig? Christian und Gerhards Hoffnung ist, dass wenn Ihr Frauen nur als „gleichwertige“ und „fair“ behandelt, Ihr auf ihre Probleme eingeht, Frauen sich „wie Erwachsene“ verhalten werden und Männer dasselbe entgegen bringen?

    lol

    Ich dachte das hatten wir die letzten 50 Jahre ausprobiert? Genau das hat den Feminismus erst gemacht.

    • Ich glaub, das verstehst du nicht richtig.
      Ich verstehe das eher so, dass du mit einer „Alles Schlampen, außer Mutti“-Einstellung keiner hilfreichen Erkenntnis näher kommst.

      • Richtig, jetzt wäre es sinnvoll zu verstehen, das Hypergamie ein Instinkt aller Frauen ist, auf den sie reagieren können oder eben nicht.

        Das ist kein „Geschlechterkampf“, sondern das schlichte anerkennen von Tatsachen. So, und nun sehen wir uns an wie das Umfeld diesen Instinkt reglementiert, gerade im Vergleich im männlichen Instinkt zur Dominanz.

        Und da sehen wir dann schon sehr üble Probleme. Hypergamie wird garnicht reglementiert. Es gibt nur sehr selten Fälle in denen das „Wechseln zu etwas besserem“ negative Konsequenzen für die Frau hätte. Falls das jemand anders sieht soll er mir bitte relevante Daten zeigen. Und zwar in ausreichendem Maße. Nicht „da hat eine Frau xyz Euro zahlen müssen weil sie die Scheidung eingereicht hat“, das sind Anekdoten.

        Dominanz dagegen ist extremst reglementiert, Feminismus ist quasi die politische Bewegung zum quasi-Zerstören dieses Instinktes.

        Wir stehen damit nicht auf einer Ebene, sondern im Gegenteil auf sehr unterschiedlichen. Auch wenn ich Christian verstehe mit seinem Verweis auf die zwei Beispiele, so wird man mir nicht erzählen können dass diese kongruent sind.

        Nochmal das Beispiel mit der 50/50 Erziehung, bei dem der Mann zurückgetreten ist: In seiner Situation (man bedenke Hypergamie ist garnicht reglementiert!) ist es eine dumme Idee sich auf 50/50 einzulassen. Durch das zurückweisen hat er evtl. seine Beziehung gerettet, auch wenn das kurzfristig nicht so aussieht. Sie WIRD sich 5 Jahre später nicht an diesen Deal erinnern und ihren Anteil daran. Sie wird aber sehen dass seine Karriere einen Knick hat.
        Das garantiere ich.

        Fairness im sog. „Geschlechterkampf“ (den es so nicht gibt) kann es nur geben wenn man auf die unterschiedlichen Situation berücksichtigt.

        • „Hypergamie wird garnicht reglementiert. Es gibt nur sehr selten Fälle in denen das „Wechseln zu etwas besserem“ negative Konsequenzen für die Frau hätte.“

          Hmm, vielleicht hat ja jemand Statistiken dazu, aber m.W. steigen Frauen allermeistens vom Gaul ab, ohne ein konkretes Ersatzpferd parat zu haben.

          Hypergamie wäre da höchstens als „vage Spekulation der Frau auf was besseres“ ein Motiv.

          Öfters scheint es so zu sein, dass der aktuelle Mann einfach die geänderten Anforderungen der Frau nicht erfüllt und daher seine Präsenz in ihrem Leben nicht mehr notwendig oder sogar hinderlich erscheint.

          Was sicherlich richtig ist: Die Trennung von einem Mann wird hier und heute nicht mehr gesellschaftlich pönalisiert. Es ist zumeist mit wenig bis gar keinem Statusverlust für die Frau verbunden. In manchen Milieus ist es sogar ein Statusgewinn.

          „Fairness im sog. „Geschlechterkampf“ (den es so nicht gibt) …“

          Stimmt, der Geschlechterkampf ist im wesentlichen ein mediales Unterhaltungsthema und setzt auf den natürlichen Penisneid der Frau und ihre Minderwertigkeitsgefühle in Verbindung mit Missgunst auf.

          Eine sichere Bank für mediale Aufmerksamkeit wenn es keine existentiellen Probleme gibt.

    • Ach komm schon, es ist keine Lösung, sich NICHT so zu verhalten. Oder soll der Scheiß völig eskalieren? 😀
      Nein, im Ernst. Ich glaube, Pauschalisierung ist hier nur bis zu einem gewissen Grad angebracht, wenn überhaupt. Frauen werden unter Umständen nicht auf die Art und Weise auf eure Probleme eingehen, wie ihr es euch wünscht, aber die meisten Frauen machen sich Sorgen und versuchen so zu helfen, wie sie es sich selber wünschen. Sollten da die Erwartungen nicht deckungsgleich sein zwischen den Geschlechtern, spricht da vieles für eine unterschiedliche Herangehensweise, aber nicht grundsätzlich für gemeinte Abneigung, Gleichgültigkeit oder Feindschaft.
      Bitte vergesst nicht, dass die meisten Menschen, egal welchen Geschlechts, Interesse an einem vernünftigen und harmonischen Zusammenleben haben. Trotz aller Unterschiede finde ich es daher etwas verfehlt, von der „anderen“ Seite zu sprechen, weil das eben eine gewisse Gegnerhaftigkeit unterstellt. Und die sehe ich als Frau absolut nicht bei euch Männern, sondern bei Extremismus jeglicher Art, d.h. bei Nazis, Terror, Feminismus und extremer Überhöhung des Mannes über Frauen. Und diese Menschen will ich tatsächlich nicht verstehen, denn das würde bedeuten, so denken zu können wie ein Verrückter.

      • „Der Scheiss“ ist schon völlig eskaliert. Und zwar genau weil sich Männer wie von Christian gefordert verhalten haben. Ich kann nichts dafür, dass das, was unter Männern „vertrauensbildende Maßnahmen zur Anbahnung von Kooperation“ sind, von Frauen als ausnutzbare Schwäche betrachtet wird.

        • Ich glaube nicht, dass Frauen das so sehen. Ich glaube auch nicht, dass sie mich als eine Einladung sehen die Oberhand in der Beziehung zu erhalten.
          Du scheinst mir da schlicht ein recht simples Weltbild zu haben.
          Zwischen das andere Geschlecht nicht als Gegenseite anzusehen ist kein Zeichen für Schwäche und lässt sich problemlos damit vereinbaren seine Position zu vertreten.

        • Ich bin nicht dafür, Frauen als „den Feind“ zu sehen, mache ich auch nicht. Aber es gibt nunmal beträchtliche Geschlechterunterschiede aus denen erheblich unterschiedliche Interessen betreffend den Umgang der Geschlechter miteinander zwangsläufig folgen. Ich plädiere nur dafür, sich dessen bewusst zu sein und entsprechend zu handeln.

          Und gerade den obigen Punkt meine ich sehr ernst: Die Anbahnung von Kooperation unter Männern funktioniert ganz anders als die Anbahnung von Kooperation mit Frauen. Von Frauen bekommt man nicht das zurück, was man hineinsteckt. Frauen behandeln einen nicht so, wie man sie behandelt. Und die Lektion ist eigentlich ziemlich leicht zu lernen, wenn man die Augen ein wenig offen hat.

        • Gleiches gilt auch anders rum. Männer behandeln Frauen auch anders, als Frauen das erwarten. Die durchschnittlichen unterschiedlichen Verhaltensweisen und Wünsche sind natürlich klar auf Unterschiede zwischen Männern und Frauen zurückzuführen. Da müssen sich alle bemühen, das andere Geschlecht besser zu verstehen. Aber nicht im Sinne des Manipulierens. Z.B. erwarte ich nicht von meinem Freund, dass er mich total emotional umsorgt, wenns mir scheiße geht. Er ist eher der Mann, der dann pragmatische, gute Ratschläge gibt. Deswegen heule ich mich meist erst bei meiner besten Freundin aus. Umgekehrt bespricht mein Freund aber auch nicht die strategischen Fragen mit mir, weil ich ihm da nichts Neues zu erzählen kann. Meinen Rat nimmt er eher in emotionalen oder konfliktbeladenen Problemem an. Insgesamt sollte man nichts vom Gegenüber erwarten, was es nicht leisten kann. Deshalb klar kommunizieren, auch wenn etwas für einen selbst selbstverständlich sein mag. Von daher bin ich da teilweise schon mit dir einer Meinung.

        • Insgesamt sollte man nichts vom Gegenüber erwarten, was es nicht leisten kann.

          Ein schöner Satz, der wesentliche Aspekte gut auf den Punkt bringt. Danke.

        • „Insgesamt sollte man nichts vom Gegenüber erwarten, was es nicht leisten kann.“

          Und was können Frauen/Männer nicht leisten?

        • Und es ist mir wichtig, zu betonen, dass es für Männer und Frauen gleichermaßen gilt 🙂 aus Eigenschaften, die in einer Situation eine Unzulänglichkeit darstellen, werden in anderen Situationen Stärken. Bei beiden Geschlechtern. Und insgesamt ergänzen sich Männer und Frauen da doch (durchschnittlich) sehr gut!

        • Frauen und Männer ergänzen sich nicht. Hauptsache der Topf passt auf den Deckel oder so …. 😉

          Ich glaube weiter unten hat Anne das sehr gut zusammengefasst „Vive la difference“. Die Welt wäre ziemlich einseitig ohne Frauen.

      • Prinzessin ‚Wünsch Dir Was‘ xD
        Danke, jetzt wo ich weiß das es von Martel was mit Barbie und Männerrechten geben wird zu Weihnachten, jetzt ist mein Red Rage verschwunden und ich freu mich richtig dolle auf Weihnachten.

        Vielleicht zwei Sets. Eines indem Abenteuer Barbie Männern hilft ihre Wünsche erfüllen können und gleichzeitig ihren wilden Zauber zu bewahren.
        Und ein anderes, mehr edgy und urban slut ironic meta girly, da gibt es Psychology Barbie mit Harley Make Up – You knew it, I knew it! – und gleiche eine ganze Gang von echt ‚problematic‘ masculinty denen wunschgemäß geholfen wird.

  5. „Es ist aus meiner Sicht verständlich, wenn Frauen zb ungern blöd oder zu sexuell angemacht werden wollen oder wenn sie ebenfalls Probleme damit haben, wie man Beruf und Familie unter einen Hut bringt“

    Und inwiefern sind das jetzt Probleme, die ein gesellschaftlicher Diskurs lösen kann oder sollte?
    Blöd angemacht werde ich in Berlin jeden zweiten Tag.
    Und wenn man Schwierigkeiten hat, Familien und Beruf unter einen Hut zu bringen – könnte man dann nicht zuvor überlegen, auf eines von Beiden zu verzichten?

    • Du musst denen das ganz unironisch in wesentlich kleineren Häppchen servieren.
      Die sind wie Kinder, denen man eingeredet hat ihr Fläßchen wäre schon ‚Essen für Große‘.

      „Und wenn man Schwierigkeiten hat, Familien und Beruf unter einen Hut zu bringen – könnte man dann nicht zuvor überlegen, auf eines von Beiden zu verzichten?“

      Nutzen wir mal unseren Geschlechtsspezifischen superskill, den man nach alten Femimythen erhält, wenn man die Patriarchy card mit preorder Bonus bestellt (in cis und gay (und secret bi)), nämlich:

      Empathie!

      Dann siehst du die gedankliche Hürde, die erst mal überwunden werden muss. „Ich? Verzichtbar? Wo? Wie? Wie kann das sein? Unmöglich! Ich bin die Schöpferin! Die Puppenspielerin wird doch den Teufel tun, freiwillig auf eine Bühne zu verzichten, wohl möglich noch während den wenigen Jahren in voller Pracht.“

      Critical Hit!

      Und zuvor überlegen, mag dir und mir angemessen sein.

      Wir haben halt mit Empathie die Arschkarte gezogen, skillmäßig.

      Die haben per SMS code den day one

      „Mystical Motherhood Mastery“

      DLC aktiviert.

      Und ich hab mir sagen lassen, wenn du den hast, und dann mit *Vorrausplanung* heran gehst, du das Spielerlebnis verdirbst. Die EntwicklerInnen haben das anders orchestriert, mehr crazy mit überraschenden Wendungen und nach Entscheidungen tauchen immer dynamische Plotelemente auf, die interaktive – also wie in echt, ein instagram kompliment echt level! so like .. real! – Erklärungen liefern, warum gerade mal wieder deine Intuition so richtig war und da sind hilfreiche tooltips drinnen die dir das Patriarchale Layout der Level mit all ihren Fallen und Fiesheiten erklären! Wie mein Feminism!
      Also echt ein top skill, aber nicht so ein lahmer, wie der Lift zum Erfolg, den weiße Männer in echt haben, aber effektiver und voll spaß!

    • Richtig.

      Allerdings entsteht u.U. ein Problem aus der Macht, die die feministische Erzählung bereits gewonnen hat, evtl auch irgendwann aus einer entsprechend radikalisierten Gegenwehr.

      Ich stimme Christian aber zu, dass eine Eskalation nicht im Sinne von uns „Normalen“ sein kann, weder von Männern, noch von Frauen. So lange noch diskutiert wird, gebe ich die Hoffnung auch nicht auf, dass die quasi-religösen Fem-Extremistinnen wieder von ihren Lehrstühlen und Gleichstellungsposten vertrieben werden…

      • jetzt zieht so ein Psychologe durch das Land und hält Vorträge
        „Wir behandeln die Falschen, die ‚Normalen‘ sind das Problem“

        Sehe ich als „Unnormaler“ genau so, die meisten Probleme entstehen doch durch Frauen und Männer die sich normgerecht Verhalten. Zum Glück aber nicht alle, sonst wäre sicher auch Glotzi weg.
        Kann ja jede Frau mal selber in sich gehen, ob sie am Tag nach einem Streit in dem sie hirnloses Vieh genannt wird und eine gescheuert bekommt noch da wäre.
        Nun eine reicht mir, die war noch da, und es war ein sehr schöner Tag.
        Abgesehen vom anekdotischen, ich habe wirklich ein echtes Problem mit der Mainstream-Kultur diese gespreizte aufgesetzte Show-Gesellschaft wo sich alle selber und gegenseitig was vormachen.

    • Richtig.
      Das Problem ist nur, dass man Frauen massive Waffen gegen Männer in die Hand gibt. Besonders schlimm ist es in den USA (das Family-Court-System kann man schon als protofaschistisch ansehen, und zwar mit feministischem Antlitz. Deluth-Model, VAWA, alles menschenverachtender Müll), aber auch hier in Deutschland hat sich der bekloppte „Nein heißt Nein“ Grundsatz eingeschlichen.
      Hört sich nett an, wie immer, heißt aber im Prinzip, dass Frauen IMMER „Vergewaltigung“ schreien können. Kein Nachweis nötig.
      Und auch keine Verteidigung gegen möglich. Ich hab zumindest hier noch die Hoffnung, dass jemand der nach dem neuen Strafrecht verurteilt wird in eine Art Quasi-Nuklearkrieg zieht und diesen Blödsinn in Schutt und Asche legt. Und das meine ich im juristischen Sinne, falls das irgendwer nicht verstehen sollte.

      Aber bis dahin: Diese durchaus mächtige Waffe wird garantiert nicht von jeder Frau eingesetzt werden. Aber niemand weiß welche sie einsetzen wird.

      Im Prinzip die „Hier eine Schale M&Ms, sind nur 5% von vergiftet. Nimm eine Hand voll. Sonst bist du ein M&M-Feind“

      Und bevor mir jetzt wer kommt mit „Das könnte man auch über Männer sagen“… korrekt. Allerdings geht man gegen diese Männer auch vor. Man versucht den Mist zu unterbinden. Das gilt hier nicht. Das wird eher noch ausgebaut. Falsche Vergewaltigungsvorwürfe? Passiert häufig nix, obwohl klar strafbar. Neues Sexualstrafrecht hatte ich ja schon, ganz klar von feministischen Protofaschisten (soll mir bitte wer sagen warum diese Bezeichnung nicht korrekt ist, Godwins-Law ist hier nicht anwendungsfähig, da korrekte Bezeichnung) durchgepeitscht.

    • Naja, war halt ein Geschenk ans Volk. So kurz nachdem die Familienoberhäupter, also die die den Kopf immer hinhielten, echte politische Teilhabe in Aussicht hatten, da musste ein Gegengewicht her.
      Und da Kinder nur zu Hälfte weiblich sind, viel die Wahl auf Frauen, die sind mit genug Macht – und die hat man ja dann doch an der Spitze, genauso wie ein einendes Interesse – von jedem Scheiß zu überzeugen.

      Dazu legt man noch ein paar Hebelchen um, die dass dann im Laufe der Zeit schön zementieren und am Ende glauben selbst die Männer was für ein pfiffiger Move das war. (Zeigt sich immer schön in der romantischen Idee der ewig Frauen hassenden Vergangenheit)
      Damit ist dann die Maximaloppositionsmenge garantiert gering.
      Also sinnige Opposition, den weiblichen Spieltrieb der sich im Aktivismus und Gut sein äussert, denn muss man dann schon befriedigen.

  6. Ich finde schon den Begriff „Geschlechterkampf“ so blödsinnig. Er wirkt auf mich, als hätten manche Menschen nicht gemerkt, daß sie inzwischen erwachsen geworden und nicht mehr in der Schule sind, wo bei Abstimmungen, welches Buch als nächstes im Englischunterricht gelesen werden soll, die Mädchen für Romeo and Juliet gestimmt haben und die Jungs für King Lear, und bei der Frage, was für einen Stand die Klasse auf dem nächsten Schulfest betreiben soll, die Jungs für ein Playboy-Cafe waren und die Mädchen für eine Manstrip-Show (und am Ende wurde dann lila Apfelwein in Tüten verkauft).

    Wo gibt es denn in der Erwachsenenwelt einen Geschlechterkampf?

    Auf individueller Ebene? Daß Paarkonflikte primär ein Geschlechterthema wären, halte ich (ohne statistische Häufungen leugnen zu wollen) für genauso einen Irrtum, wie die Ansicht, daß häusliche Gewalt eins sei. Die meisten Beziehungen sind nun mal heterosexuell, aber solche Probleme haben Homosexuelle doch genauso. Das entscheidende Kriterium ist, daß die Beteiligten eine Beziehung führen, und nicht, daß sie unterschiedliche Geschlechter haben.

    Und auch, daß gesamtgesellschaftlich ein Bürgerkrieg zwischen Männern und Frauen stattfinden würde, ist mir noch nicht aufgefallen. Jedenfalls gehe ich in der Bäckerei nicht sicherheitshalber zu einem männlichen Verkäufer, weil die Verkäuferin mir ja heimlich die Brezel vergiften könnte.

    Die veröffentlichte Meinung ist ein anderes Thema. Aber da bin ich fast versucht, einen Dalek zu zitieren: „This is not war, this is pest control“. Ein unerklärter Krieg, in dem nur auf eine Seite geschossen wird, ist kein Krieg, sondern ein Massaker. Daß da ein paar Maskulisten sich in Gorillataktiken üben und ein paar MGTOW sich im Bunker eingraben, bis das ganze vorbei ist, zählt da kaum — und vor allem sind die Seiten ja keineswegs homogen. Das ist kein Geschlechterkampf, das ist ein Kampf um Geschlechterpolitik.

    Bleibt noch die (klischeehafte?) Ebene, auf der einerseits weibliche Freundeskreise zusammenglucken und andererseits Kumpels einen saufen gehen und dann jeweils mit neuer Überzeugung, im gerade aktuellen Beziehungskonflikt im Recht zu sein, nach Hause zurückkommen.
    Aber wieder: Läuft das bei Homosexuellen anders? Ich weiß es nicht, aber meine (limitierte) Erfahrung spricht dagegen.

    B20

    • Ich finde schon den Begriff „Geschlechterkampf“ so blödsinnig. Meines Erachtens halten die Medien und die ewig-unzufriedenen Feministix die Mühle am Laufen. Das ist aus Privilegien erwachsen und beweist nur, dass diese Leute keine echten Probleme haben.

      • Yeph,

        Meines Erachtens halten die Medien und die ewig-unzufriedenen Feministix die Mühle am Laufen.

        es gibt keine griffige deutsche Übersetzung für „to weaponize“, aber die Beschreibung von Feminismus als „weaponized gynocentrism“ finde ich schon sehr treffend. Und sobald dann auch noch das Einkommen davon abhängt, ist es mit der Selbstreflexion eh vorbei.

        Das ist aus Privilegien erwachsen und beweist nur, dass diese Leute keine echten Probleme haben.

        „Diese Leute“ halte ich für entscheidend:
        Ich glaube schon, daß Frauen (nicht „die Frauen“ oder „alle Frauen“!) auch in unserer Gesellschaft Probleme haben, die speziell aus ihrem Frausein erwachsen. Welche das sind, weiß ich nicht, und eigentlich wäre es die Aufgabe des Feminismus, uns genau das zu sagen.

        Aber statt diesen, ihren Job ordentlich zu machen, erfinden Feministinnen (aus –oft mimimi-kleinlichem– Eigennutz) Blödsinn wie „Manspreading“ oder „Mansplaining“ oder klammern sich an längst widerlegte Lügen wie die, der Gender Pay Gap sei das Ergebnis irgendwelcher Diskriminierung*. Und damit lassen Feministinnen Frauen nicht nur im Stich, sie machen auch noch ihre tatsächlichen Probleme lächerlich.
        So gesehen gibt es gar keinen großen Unterschied zwischen dem Verhältnis des real existierenden Feminismus zu Frauen und dem von Veranstaltungen wie dem BuFoMä oder „männer.ch“ zu Männern. (Mal abgesehen davon, daß der Feminismus nicht jede seiner Veröffentlichungen oder Forderungen vorher gründlichst darauf abklopfen muß, ob sie auch ja an keiner Stelle irgendwelche negativen Implikationen oder Folgen für Männer haben könnten. Eher im Gegenteil, könnte man den Eindruck gewinnen.)

        Die Schlußfolgerung daraus ist für keinen von uns neu: Der real existierende Feminismus benutzt die große Mehrheit der Frauen als Werkzeug zur Durchsetzung seiner ideologischen Forderungen, die den Frauen insgesamt betrachtet oft mehr schaden als nützen. Es ist längst Zeit, daß die Frauen aufstehen und tatsächlich einen Geschlechterkampf führen. Aber nicht gegen Männer, sondern gegen die ideologisch-populistisch an ihnen parasitierenden Feministinnen: „We are women. We live with men. We are #NotYourShield.“

        Nur schließt sich da der Kreis: Der Feminismus kann sich ja gerade deshalb so erfolgreich als Interessenvertretung der Frauen verkaufen, weil Frauen im Schnitt eher unpolitisch sind. (Oder, um auch ja nicht sexistisch zu sein: im Schnitt noch unpolitischer als Männer im Schnitt.)

        Bombe 20

        * Nebenbei, das ist mir letztens aufgefallen: Der Gehaltsunterschied zwischen Erzieherinnen und Fachinformatikern läßt sich (vermutlich sogar über-)vollständig darauf zurückführen, daß Erzieherstellen praktisch nur auf TVÖD-Basis zu finden sind (auch bei freien Trägern), Fachinformatiker aber auch auf dem freien Arbeitsmarkt gesucht sind. Daß das Arbeiten im Öffentlichen Dienst schlecht bezahlt ist, dafür aber andere Vorteile bietet, sollte eigentlich jedem klar sein.
        Wer das ignorieren kann, ist halt so privilegiert, bei seiner Berufswahl nicht auf’s Geld schauen zu müssen.

        • Du denkst immernoch dass Feminismus eine Frauenvertretung ist. War es nie, ist es nicht, wird es nie sein. Es war und ist ein Hammer von mächtigen Frauen zum Privilegienausbau. der „For the womens“ Kampfschrei dient ausschließlich zur Mobilisierung von Anhängern und dem triggern des menschlichen Gynozentrismus. Sonst nichts.

          Nochmal, Feminismus war nie gut. Es gibt gute Feministen TROTZ ihres Feminismus, genauso wie es gute Pastoren trotz ihres Glaubens gibt. Es besteht aber kein Zusammenhang zwischen beiden.

        • Schön ware es wenn wir die „Probleme“ gemeinsam lösen würden.

          Ich glaube auch nicht, dass der Feminismus jemals anderen helfen wollte, es ging immer nur um reinen Egoismus.

          Bei den Männerrechtlern sehe ich zumindest den Versuch reale Probleme so anzugehen, dass sie nicht nur den Aktivisten helfen, und den anderen Männern ihre eigenen Entscheidungen zu lassen, ohne dauernd den moralischen Zeigefinger auf jemanden zu richten.

          Das gefällt mir auch so sehr an dieser Bewegung, rechts, links, Mitte, egal ……

        • Benjy. R,

          Du denkst immernoch dass Feminismus eine Frauenvertretung ist.

          nein. Ich denke, daß er eine sein sollte (wie er es eben behauptet), wenn er eine Existenzberechtigung haben will.

          (Das Schwarze sind die Buchstaben: „Der Feminismus kann sich […] erfolgreich als Interessenvertretung der Frauen verkaufen“ ist so ziemlich das Gegenteil von „Der Feminismus ist die Interessenvertretung der Frauen“.)

          Und ja, ich leiste mir den Luxus der Träumerei, daß er eine sein könnte, wenn die richtigen Leute an seine Spitze kämen. Daß das aus diversen Gründen beliebig unwahrscheinlich ist, muß mich ja nicht davon abhalten, diesen Zustand wenigstens anzustreben. (Ich spiele auch Lotto.)

          Ich glaube schon, daß die meisten Menschen, die sich Feministinnen nennen, tatsächlich Gleichberechtigung wollen. Aber während die halt nur rumsitzen, sich Feministinnen nennen und Gleichberechtigung wollen, haben die, die sich Feministinnen nennen und auch tatsächlich in Politik und Medien etwas tun, ganz andere Ziele, deren Umsetzung primär Männern und Jungen, aber auch Frauen und Mädchen, großen Schaden zufügt.

          Ich habe den gegenwärtigen Zustand des Feminismus kürzlich mit dem von Deutschland im Jahr 1940 verglichen: Ich denke, spätestens wenn man sie für zehn Minuten von der Nazi-Propaganda befreit hätte, wäre die überragend große Mehrheit der Deutschen dagegen gewesen, Rußland anzugreifen oder in industriellem Maßstab Juden zu ermorden.
          Aber man mußte erst das Land zu Klump bomben, seine faschistische Führungsschicht absetzen und durch neue (oder alte) Demokraten ersetzen, um aus ihm zumindest eine der besseren Demokratien dieses Planeten zu machen.

          Aber jetzt ist mir der Gedanke gekommen, er könnte ja auch mit der DDR 1988 zu vergleichen sein. Aber was noch nicht in Sicht ist, ist ein Gorbatschov. Manche hatten Hoffnungen für die Rolle in Trump gesetzt, aber daran glaube ich nicht.

          B20

    • „Jedenfalls gehe ich in der Bäckerei nicht sicherheitshalber zu einem männlichen Verkäufer, weil die Verkäuferin mir ja heimlich die Brezel vergiften könnte.“
      Ich schon, weil ich nämlich lieber Männer als Frauen unterstütze. Ich stelle auch lieber Männer als Frauen ein und ein weiblicher Penner hat bei mir von vorneherein verschissen, während ein männlicher unter Umständen noch etwas Geld bekommt.
      Bei einer unfreundlichen Verkäuferin beschwere ich mich auch eher beim Chef, bei einem unfreundlichen Verkäufer tue ich das u.U. nicht weil der einen härteren Job hat.

      Etwas abgewandelt nach Alice Schwarzer: „Wenn wir wollen, dass es unseren Jungen besser geht, müssen wir dafür sorgen, dass es unseren Mädchen schlechter geht“. oder nach Simone de Beauvoir: „Als männliches Opfer wirst du nicht geboren, du wirst zu einem männlichen Opfer gemacht.“

      • „Ich stelle auch lieber Männer als Frauen ein und ein weiblicher Penner hat bei mir von vorneherein verschissen, …“

        Auch hier Belege, dass der Feminismus in der Summe Frauen weit mehr Nachteile, als Vorteile verschafft hat.
        Die öffentlich sichtbaren Radikalfeministas haben irgendein Laberfach studiert, leben (nahezu) von Staatsknete und wollen einen Vorstands- oder Aufsichtsratsposten bei Bosch oder Daimler, mit Verweis auf ihr Geschlecht als Qualifikation.

        Die Pennerin in der Shopping-Mall hat mit großer Wahrscheinlichkeit mit dem Feminismus genauso wenig am Hut, wie Du, aber sie hat das Pech, mit dem gleichen Geschlecht geboren worden zu sein, wie die professionellen Sozialparasitinnen und wird jetzt stellvertretend abgewatscht, weil man der anderen nicht habhaft wird.

    • „Die meisten Beziehungen sind nun mal heterosexuell, aber solche Probleme haben Homosexuelle doch genauso.“

      Einspruch.

      No.1 Lesben zweimal abtrainierte emotionale Reife
      No.2 Heteros einmal antrainierte einmal abtrainierte emotionale Reife
      No.3 Schwule zweimal antrainierte emotionale Reife

      So in etwa verteilt sich das. (Heteros als 100% Lesben 270% Schwule 60% in relativen Zahlen der DV)
      Was nicht bedeutet Schwule stritten sich weniger oder Lesben mehr, aber die Entgleisung artet anders aus, was vermutlich ohne Feminismus, bzw wenn man Frauen als Menschen ernst und in Verantwortung nähme, reduzierbar ist.

      Guter Kommentar. Gefällt mir, wobei mir auffällt, warum der Glaube Frauen sollten einen Textbuchfeminismus haben, also eine Frauenvertretung?

      Die setzten doch schon ohne Vertretung im politischen Städte in Flammen. Oder Prohibition durch.

      Also ich würde sofort mein blödes Stimmrecht eintauschen gegen die Möglichkeit meinen Willen erfüllt zu bekommen. Selbst wenn ich was Empörungsarbeit leisten müsste.

      Und das was die bisher ‚erreicht‘ haben sieht doch nur ‚gut‘ aus, wegen mauer Reinterpretation der Vergangenheit.
      Die meisten Erfolge sind den Dummchen doch in Wahrheit nach hinten losgegangen.

      Gestern die Nagelbombe und heute die Pussyhead Demonstration in Belgien, gegen einen Mann, der zumindest 31 mal Islamischen Terrorismus gesagt hat.

      Wohingegen der anscheinend magisches Muschikitzeln erzeugende Vorzeigefeminist Obama die Frauen daran erinnert, es gibt einen bombensicheren Weg sich noch überlegener zu fühlen, man muss mehr lady gaga sein und darf sich nicht beirren lassen, Islam ist einfach besser und feministischer.

      Femininer auf jeden Fall, jemanden auf einem Pimmelmützen Marsch als Sprecher aufzustellen, der verurteilt wurde einen Menschen über Tage hinweg zu Tode gefoltert zu haben, den Trick bekäme kein Mann hin. Zumindest nicht mit solch Leichtigkeit.

      Das wir dann die Trottel spielen müssen und die Rechnung begleichen oder hilflos am Rand sitzen und fassungslos versuchen den Scherbenhaufen zu begreifen, das nahmen ja beide Seiten in Kauf.

  7. Also nochmal zu dem Beispiel mit der sexuellen belästigung: Es geht nicht darum, nicht anzuerkennen, dass sie das nicht toll findet, wenn ihr SEO so einen soofen spruch bringt, aber Männer reden untereinander nicht besser. Vera Birkenbiehl hat da immer das Beispeil des Stammtisches. Da geht es dann darum in einigermaßen sicherer Umgebung schlagfertigkeit zu üben mit dem Sprücheklopfen.
    Sie bringt das Beispiel Mit Kohl und Fischer (aus einer Zeit wo Kohl noch Kanzler, und Fischer noch ein dürrer Sponti war) und Kohl sagt zu Fischer: „Wenn man sie sieht könnte man meinen es gäbe eine Hungersnot.“
    Wenn Fischer nun eine Frau und typische Feministin wäre, würde sie auf Twitter seinen Shitstorm starten „Buäääääh, der Kohl hat mich geslimshamed #alltagssexismus (heulender Smiley)“
    Fischer sagt statt dessen „Und wenn man sie sieht wüsste man den Grund dafür.“
    Es ist nicht so, dass Männer untereinander nicht sprüche klopfen und genau genommen tun sie das auch selten (es sei denn sie haben ein wirklich mikriges Selbstbewustsein) mit Untergebenen die ganz weit unter ihnen sind.
    Bei einem projekt hatte ich mal einen anderen externen der auch gerne solche Sprüche klopfte, und letztendlich kann man da seine souveränität beweisen, welche man in gewissen Geschäftsbereichen braucht. Wenn meine Frau nicht diese Souveränität behabt hätte, hätte ihre Chef sie nicht zu Vertragsverhandlungen oder nach China geschickt wo es auch nicht immer Zimperlich zugeht.
    Insofern hat es nichts damit zu tun, ob man nicht anerkennen mag, dass Frauen solche Sprüche nicht unbedingt toll finden, sondern darum dass man in einer Welt in der die Menschheit nicht durchs feministische PC-Umerziehungslager geschickt hat, leider immer mal auf Menschen mit schlechter Kinderstube trifft, und lernen muss damit erwachsen umzugehen, denn leider gibt es solche Menschen gerade im niederen Managemment und wie man sieht offensichtlich auch mal im gehobenen Management öfter.
    In der neuen Firma meiner Frau meinte der CEO auch, als er erfuhr, dass ein Termin verschoben werden müsste, weil der Teilnehmer aus dem Sales (bzw sein Frau in der Wochen ein Kind erwarteten und er deshalb Urlaub genommen hat auch einen blöden Spruch über geld verdienen und windeln wechseln anhören. Soll der jetzt deshalb heulen? Da kann man auch nur gelassen umgehen und so etwas wie „Wie heisst es in der Visa Werbung Einiges kann man nicht bezahlen, für alles andere gibts die Arbeit, oder so:“

    • Den Spruch des CEOs würde ich schon als Anmache klassifizieren, was insofern anders ist als Sprüche zwischen Männern. Aber auch eine Anmache ist nichts Schlimmes, sondern Kommunikation, mit der man umgehen muss.

      • Ich würd ihn als Sondierung klassifizieren:
        – Fällt die Frau in Ohnmacht, kannst du sie gleich komplett abhaken.
        – Kuckt sie nur gequält, bleibt es offen, ob sie wenigstens für etwas anderes in Frage kommt.
        – Reagiert sie negativ schlagfertig, kann man sie wenigstens respektieren.
        – Reagiert sie positiv schlagfertig, ist Game On.

        Und so viel Wissen für den Preis eines dummen Spruchs. Das ist sehr effizient.

        • Kann man so sehen, aber nicht jede Sondierung ist eine Anmache.
          Und nicht jede Anmache ist daraufhin optimiert, mehr Information zu bekommen als „Ich bin raus“ oder „k.A.“

      • Also gerade wenn man in Bereichen mit beeindruckenden Worten wie CEO ist, dann sollten die doch schon ne Ahnung haben – probieren geht über studieren – wie die Kollegen vielleicht auf Grenzwertigkeiten von Kunden reagieren.

        Das man das natürlich ad absurdum führen kann, klar.
        Das es aber auch absurd naiv wäre es nicht zu tun, auch klar?

        Und es ist auch ein Zeichen von Respekt, einen maßgeschneiderten Tiefschlag als Spruch zu bekommen.

        Daher maximal ungeeignetes Beispiel um einen Ismus zu zeigen.
        Tolles um Menschen zu erklären.

  8. Die pädagogische Absicht der beiden erwähnten Einträge war ziemlich offensichtlich.

    Zu klären bliebe noch die Frage, ob der Anmachspruch „Wann dürfen wir Sie im Playboy bewundern?“ als pick up Kunst zu werten ist.

    • Nein, das war ziemlich offensichtlich die übliche Corporate Culture. Ich kenne solche Sprüche auch aus gerade traditionelleren Sektoren wie beispielsweise dem Bankensektor. Ja, und das obwohl gerade die Banken den Genderismus pushen. Und nein das stört die Angestellten nicht.

  9. Nein mich interessieren die Problemchen der „anderen Seite“ definitiv nicht mehr. Nicht im mindesten. Genausowenig wie umgekehrt.

  10. Diese Gleichberechtigung empfinde ich mittlerweile eher belästigend.
    Meist ist es doch leider so, dass die, die eine Gleichberechtigung fordern, erst dann aufhören wenn sie selbst im Vorteil sind(bevorteilt werden).
    Eine Gleichberechtigung fordern, ohne die gleichen Leistungen zu bringen.

  11. [quote]Es ist aus meiner Sicht verständlich, wenn Frauen zb ungern blöd oder zu sexuell angemacht werden wollen[/quote]
    Wer hätte dafür kein Verständnis?
    Mein Verständnis bleibt aber aus, wenn man jede dämliche Anmache gleich zu einem Weltereignis aufbauscht. Ähnlich wie die „sexuelle Gewalt“, von der Frau sich allein durch eine (mehr oder weniger) zufällige Berührung durch einen Unbekannten bedroht fühlt. Völlig zusammenhanglos natürlich.

    Bei einer dämlichen Anmache lacht man sich eins, dreht sich um und lässt den oder die einfach stehen.

  12. Das fundamentale Problem ist die Täter/Opfer Dichotomie. Diese immer und üerall in Frage zu stellen ist glaube ich wichtiger als die eigentliche Darstellung von Männern als benachteiligt oder Probleme habend.

    Man sollte nicht Fairness gegenüber einer anderen Seite einfordern sondern fairness in Bezug auf ein Problem. Häusliche Gewalt z.B ist ein vielschichtiges Problem, und diese Vielschichtigkeit ist wesentlich wichtiger als der Geschlechtsaspekt – Zumindest wenn man Problemlösungen haben will und nicht puren Populismus.

    • Solange die die werberelevanteste Gruppe sind, mit Abstand, und ein so nützlicher Wählerblock gegen’s Volk sehe ich da komplett schwarz.
      Sonst hätten die ja nicht so schnell und fast als Re-aktion auf alle bis dato erkämpften Wahlrechte von oben ihre Wahlrechte+ aufgenötigt bekommen.
      Das muss man den Arbeiterinnen lassen, die waren zumindest damals geistig noch so fit den faulen Braten zu riechen.

      Aktuell wäre Spott angesagt, der wirkt.
      Muss halt plump sein.
      Wobei, da verwechsel ich was.
      Spott ist ja hoch entwickelt, Humor war’s was technisch ganz selten funktioniert.
      Spott könnte also ideal sein.

      Also, nicht ISIS verspotten, das ist Hoffnungslos und spielt denen in die Hände.
      Da hätte man nach Charlie Korane bepieseln und die Karikaturen omnipräsent sein lassen müssen.
      Jetzt ist der Spott ein Symbol verzweifelter Angst.
      Andere Kulturen zumindest soweit Respektieren, das man sie ernsthaft verstehen kann.

      Aber gut, was will man erwarten, wenn man ne Claudi Roth zum offiziellen möglichen Vorbild macht.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s