Verfasst von: Christian - Alles Evolution | 14. Mai 2017

NRW Wahl

Was sagt ihr?

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Responses

  1. wenn die jetzt untergegangene SPD und ihr Kanzler-Kandidat noch punkten will, muss sie einige der Themen aus der LINKEN aufnehmen -welche Themen muss ab morgen beraten werden. „Gerechtrigkeit“ ist Murks-Thema.

  2. Mich freut der Erfolg der FDP. Herr Witzel und Frau Schneider haben sich wie keine andere Partei auch für die Interessen von Männern eingesetzt. Insbesondere die Plenarprotokolle zur Frauenförderung haben mir aufgezeigt, welche Partei ideologisch getrieben und welche im besonderen Maße Sachkritikresistenzen ausgebildet hatte.

  3. Im wesentlichen das:
    https://geschlechterallerlei.wordpress.com/2017/05/14/fundstuecke-zur-landtagswahl-in-nordrhein-westfalen-2017/

  4. Kraft tritt zurück.

    • Sie kann ja bei selbst bei schlechterer Eignung innerhalb der SPD den nächsten Posten bekommen. Das wäre ja im Stile ihrer Politik (Beförderung der Frau, auch wenn der Mann besser ist).

      • „Sigmar Gabriel hatte als Ministerpräsident bei seiner ersten Landtagswahl fast 15 Prozent verloren und qualifizierte sich dadurch kurze Zeit später für die Funktion des Bundesumweltministers. Als Außenminister hat er in Israel gerade ohne alle Not einen Eklat provoziert, der die Beziehungen zwischen den Ländern noch lange belasten wird.

        Bundesjustizminister Heiko Maas hat 2009 als Spitzenkandidat im Saarland, wo die SPD noch 1990 fast 55% der Stimmen erhalten hatte, mit 24,5 % in ihr schlechtestes Ergebnis der saarländischen Landtagswahlgeschichte geführt. Das hinderte die SPD nicht daran, ihn wenige Jahre später zum Justizminister zu machen. In dieser Funktion legt er dann beispielsweise einen Gesetzesentwurf gegen „Hate Speech“ vor, der von Juristen für verfassungs- und europarechtswidrig gehalten wird.

        Die Familienministerin Manuela Schwesig wiederum hätte eigentlich längst von ihrem Amt zurücktreten müssen – sie hatte öffentlichen Druck auf ein Gerichtsverfahren ausgeübt und sich mit politischen Gruppen solidarisiert, die offen und ungehemmt Hass auf den Rechtsstaat verkündeten.“

        https://man-tau.com/2017/05/09/spd-schulzzug-landtagswahlen/

        Jo, scheiße zu bauen scheint bei der SPD ein Mittel zur Beförderung zu sein.

        • Im Grunde ist die Analyse schnell gemacht. Es braucht mehr Politik von Frauen und Frauenfrauen für Frauen und Frauenfrauen und Frauenfrauenfrauenfrauen. Ausserdem braucht es Gendertoiletten für mehr Scheissgerechtigekit. Dafür steht die SPD und das wurde zu wenig klar kommuniziert!

      • Es ist eine dramatische Wahlniederlage: Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD) liegt bei der Landtagswahl deutlich hinter der CDU. Sie tritt zurück von ihren SPD-Spitzenämtern.

        Nach der Niederlage der Sozialdemokraten bei der NRW-Landtagswahl hat Hannelore Kraft ihren Rücktritt vom Landesvorsitz erklärt. Auch als SPD-Bundesvize hört sie auf. Das Ergebnis der Landtagswahl vom Sonntag (14.05.2017) ist für die 55-jährige SPD-Politikerin der Tiefpunkt einer ungewöhnlichen und steilen politischen Laufbahn. Die Landesmutter musste ausgerechnet am Muttertag eine bittere Abfuhr in der traditionellen Hochburg der Genossen einstecken.

        http://www1.wdr.de/nachrichten/landespolitik/landtagswahl/kraft-spd-100.html

        Vielleicht bereitet sie sich ja darauf vor, Schulz als Spitzenkanditat zu ersetzen.

        • Moment mal…

          „- Spiele dieses Spiel nicht mit jemandem, der kein Mann oder Frau ist.“ 😀

        • Die gute alte MAD:-)

          Ich schätze mit „Spiele dieses Spiel nicht mit jemandem, der kein Mann oder Frau ist.“ war damals gleichbedeutend mit „kannst du mit jedem spielen“. In 1979 waren die ganzen queeren Schneeflöckchen schließlich noch kein Thema. Oder die von der MAD-Redaktion konnten in die Zukunft schauen *g*

          Ich habe noch MAD Sammelbände aus den 90igern bei mir rumliegen und später in den 00ern nochmal einen Packen billig nachgekauft. Mein 9-Jähriger verschlingt die, obwohl manche reichlich anstößig sind. Jedenfalls sind sie nicht oder kaum political correct und damit ziemlich witzig. Zumindest waren sie das damals, angesichts des umkippenden Kabaretts, entsteht wohl auch hier ein hässlicher Spagat, prügelt man auf die ungeliebte Opposition ein oder doch lieber auf die Machthaber.

          Es gibt sie auf jeden Fall noch:
          http://www.madmagazine.com/issues

  5. Kraft und Löhrmann …

    Powerfrauen….

    • Wieso, Kraft hat doch jetzt als gescheiterte SPD-Ministerpräsidentin die entscheidende Qualifikation, um in einer großen Koalition Ministerin zu werden?

      Und Löhrmann kann immer noch das kleinste Licht in einer Jamaika-Koalition werden (Schwarzgelb hat derzeit keine Mehrheit).

      Also, für die ist gesorgt!

  6. Dass die CDU soviel gewinnt, trotz Merkel, desillusioniert.

    Noch dazu, wo Merkel vor der Wahl über den Schuldenstand von NRW herumgemotzt hat, den sie, Stichwort 2015, wesentlich mit nach oben getrieben haben dürfte. Das ist derart unverschämt und verlogen, dass einem die Spucke wegbleibt. Oder wenn die CDU einen auf innere Sicherheit macht…

    Aber was solls, Hauptsache die AfD ist mit drin und der Ärger konzentriert sich bei den Rheinischen, dann haben wir ihn hier nicht (St. Florian-Prinzip).

    Von daher: DANKE liebe Frau Kraft!

  7. Ein wenig Zahlenpr0n von Jörg Schönenborn:
    http://blog.tagesschau.de/2017/05/14/machtwechsel-in-nrw/

    1. CDU stärkste Partei mit einem der schlechtesten Ergebnis in NRW (bisher nur zweimal unter 35%)
    2. SPD mit schlechtestem Ergebnis seit 1947
    3. FDP mit stärksten Ergebnis seit 1947

    NRW ist irgendwie ein verrücktes Land: In der Provinz wird immer CDU gewählt, egal, wen die aufstellen, und in den Ruhrgebietsstädten gibt es eine Treue zur SPD. So eine Nibelungentreue kostet natürlich viel Möglichkeiten zur Veränderung, denn wenn die starke Partei weiß, dass sie eh gewinnen wird, hat sie auch wenig Bereitschaft für gutes Programm und gutes Personal.

    • @graublau
      Das ist auch der Grund, warum sich im Bund die große Koalition eingependelt hat.
      Die Stammwähler machen das Ergebnis aus. Also diejenigen, die unabhängig von der Politik wählen, denen ihre eigenen Interessen und wie diese vertreten werden, egal sind.
      Das ist ein statischer Block, ein stabiler Zustand.

      • Das ist auch der Grund, warum sich im Bund die große Koalition eingependelt hat.
        Die Stammwähler machen das Ergebnis aus. Also diejenigen, die unabhängig von der Politik wählen, denen ihre eigenen Interessen und wie diese vertreten werden, egal sind.
        Das ist ein statischer Block, ein stabiler Zustand.

        Dagegen spricht:
        – Parteien verlieren seit Jahren Mitglieder
        – immer mehr Menschen bis kurz vor der Wahl unentschlossen

        Michael Spreng hat sogar von der asymmetrischen Mobilisierung gesprochen: Man hofft durch einen einschläfernden Wahlkampf beim politischen Gegner noch mehr Leute vom Wählen abzuhalten als bei sich selbst. Die Wahlbeteiligung läßt sich natürlich auf ein beachtliches Niveau herunterfahren, aber nur solange keine Konkurrenz droht.

        Eine alternative Hypothese: Mit dem Aufkommen der Linken reicht es manchmal weder für Schwarz-Gelb noch für Rot-Grün. Solange die Linke auf Bundesebene für die SPD nicht in Frage kommt, wird es immer häufiger „nur“ für eine große Koalition reichen. Mit der AfD am Horizont wird’s nicht leichter werden.

        • @Graublau

          Dagegen spricht:
          – Parteien verlieren seit Jahren Mitglieder
          – immer mehr Menschen bis kurz vor der Wahl unentschlossen

          Es würde trotzdem Jahrzehnte dauern bis sich die Koalitionsparteien soweit nach unten erodiert haben, dass eine neue Dynamik reinkommt.
          Zumal, wenn zugleich ein Großteil der Wähler weg bleibt, sich die Mehrheitsverhältnisse auch nicht ändern.
          Die SPD verliert schneller als die CDU, was aber auch nicht wirklich relevant ist, solange es für eine GroKo noch reicht.
          Und dank der Stammwähler reicht das noch eine Weile.

  8. Bin zufrieden. FDP freut mich natürlich sehr 😃

    • Man muss der NRW-FDP jedenfalls anrechnen, dass sie männerrechtliche Themen überhaupt mal in den Landtag gebracht hat. Ansonsten: Für den einen Teil von NRW hat die SPD ein Dauer-Abo, für den anderen die CDU. Jeder Versuch, als dritte Partei da überhaupt noch vernünftige Akzente zu setzen, ist höchst begrüßenswert!

    • Glaubst du, sie kann das lügen lassen?

      Ich kann mich noch an den Guido erinnern, mit seinem: „Ich werde keinen Koalitionsvertrag unterschreiben, in dem nicht ein neues, faires Steuersystem verankert ist.“

      War nach der Wahl irgendwie unter den Tisch gefallen, weshalb viele FDP-Anhänger dann auch die FDP unter den… na den Rest kennen wir.

      Dass es Leute gibt, die den rausgeputzten Schwiegermutterliebling und SmartGuy Lindner vertrauen, finde ich, na ja, faszinierend.

      Mal ganz davon abgesehen, dass der klassische Liberalismus m.E. längst tot ist und der neue mir gestohlen bleiben kann. Ein anderes Thema.

      • „Mal ganz davon abgesehen, dass der klassische Liberalismus m.E. längst tot ist und der neue mir gestohlen bleiben kann. “

        Die letzten echten Liberalen waren Burkhard Hirsch und Gerhart Baum.

        Seit den 90ern ist die FDP eine rein wirtschaftsliberale Partei – der Besserverdienenden, wie sie mal selber zugab.

        • Sehe ich auch so. Ich bin nicht mehr bereit der FDP einen Vertrauensvorschuss in Form einer Wahlstimme zu geben, bis ich gesehen habe, dass sie nicht sofort alles außer Wirtschaftsthemen auf dem Koalitionsaltar opfern.

        • Und dafür ist sie zuletzt achtkantig aus dem Bundestag geflogen. Also, wer den Schuss nicht gehört hat…

        • Der alte Liberalismus wendete sich gegen den Obrigkeitsstaat und wollte die Nation davon befreien. Die alten Obrigkeiten sind aber längst weg, selbst moralisch-organisatorische Übrigbleibsel sind weitgehend verschwunden oder marginalisiert (selbst die sinnvolleren, wie die Ehe).

          Ob ein „gegen den Obrigkeitsstaat“ in einer Demokratie überhaupt noch Sinn macht, sei mal dahingestellt.

          Die neuen Herren sind international, sitzen in Übersee oder sonstwo, haben dicke Konten und finden Wirtschaftsliberalismus toll (und damit die Nationen lästig), weil damit ihre Konten noch dicker werden.

          Fazit: die aktuellen Liberalen sind eher das Gegenteil der alten Liberalen, denn ihre wirkungslose Fortsetzung. Sie dienen den neuen Herren, die nicht mehr über Anweisungen, sondern über wirtschaftliche Zwänge und Erpressung regieren.

          Dass die FDP aus dem Stand so hohe Zustimmung bekommt, gruselt mich. Ich hoffe, das ist ein regionales Symptom. Ich habe mich mit der Partei nicht mehr beschäftigt, weil ich frohen Mutes war, dass die endlich Geschichte ist.

        • „Dass die FDP aus dem Stand so hohe Zustimmung bekommt, gruselt mich.“

          Der Mensch vergisst gern und schnell.

          Die FDP ist damals aus allen Parlamenten geflogen, weil sie (Jürgen Möllemann in einem TV-Interview) – ähnlich befreit von der Realität, wie die heutigen Feministinnen bei den Grünen – fröhlich zugab, eine Partei der Besserverdienenden zu sein, bei der nächsten Bundestagswahl 18% „plus x“ anvisierte und zu Unterstreichung ihrer Ideologie die Umsatzsteuer ihrer Klientel der Hoteliers auf 7% senkte.
          Da war der Ofen so aus, als hätte man ihn mit einem See von Wasser gelöscht.

          „Ich habe mich mit der Partei nicht mehr beschäftigt, weil ich frohen Mutes war, dass die endlich Geschichte ist.“

          Mein Eindruck ist nicht, dass die seit Möllemann was dazugelernt haben. Daher bin ich frohen Mutes, dass die Partei wieder aus der politischen Landschaft verschwinden wird, sobald die anderen sich mal ransetzen und ihre Hausaufgaben machen.

        • @Carnofis

          „Die FDP ist damals aus allen Parlamenten geflogen, weil sie (Jürgen Möllemann in einem TV-Interview) – ähnlich befreit von der Realität, wie die heutigen Feministinnen bei den Grünen – fröhlich zugab, eine Partei der Besserverdienenden zu sein“

          Meine Wahrnehmung diesbezüglich, war subtil anders. Ich arbeitete in einer kleinen Familienklitsche und dort wurde immer FDP oder CDU gewählt. Die waren stolz darauf „Besserverdiener“ zu sein (bildeten sie sich ein, waren es eher nicht, arbeiteten aber sehr hart dafür) und die hofften seit jeher, weniger Steuern bezahlen zu müssen und von nervtötender und arroganter staatlicher Bürokratie befreit zu werden. DIE Klientel der FDP. Andere wählten die m.E. sowieso kaum noch.

          Das 18%+ wurde als Wahltheater abgehakt, ein schwuler Guido sozusagen indifferent hingenommen (so wie die Weidel bei der AfD), das mit der Hotelsteuer: was solls?. Was man aber niemals, NIEMALS verziehen hat, war diese allzu dreiste Lüge von der „großen Steuerreform“, verbunden mit einer Koalitionsaussage. Auf eine solche Reform hatte man schon mit Paul Kirchhof vergeblich gewartet, aber Guidos Lüge schlug dem Fass endgültig den Boden aus. Irgendwann ist das Vertrauen einfach weg und diese Leute sind ja keine Dummköpfe.

          Das ist ähnlich wie H4 und die SPD, wie die Mehrwertsteuerlüge der GroKo, wie das Kriegsgedonner unter den Grünen. Die Parteien VERACHTEN und verarsc*en ihre Wähler, deshalb werden sie gehasst. Aber man ist trotzdem an sie gekettet und zu feige, andere zu wählen. Dass die FDP jetzt wieder auflebt, ist für mich ein Zeichen, dass man sich nicht traut AfD zu wählen.

          Ach so: das mit der Hotelsteuer hatten übrigens alle größeren Parteien im Programm, ich meine sogar die Linke und die Grünen. Wir hatten das im TP-Forum seinerzeit verifiziert. Ich konnte es nicht glauben, aber so war es… da hatte jemand richtig gute Lobbyarbeit gemacht, bzw. entsprechende Millionen unter den „Volksvertretern“ verteilt. Von daher kein gutes Argument gegen die FDP, eher gegen den Parteienstaat.

        • @Androsch
          Kannst du den Link ins TP-Forum dazu bringen? Klingt interessant.

        • @Laber

          Den zu finden, wäre eine Aufgabe von Stunden, ist einfach schon zu lange her. Ich befürchte auch, dass die damals verlinkten Programme nicht mehr online sind.

          Hatte sich mir eingeprägt, weil es für mich ein Aha-Effekt war, dass die Medien sich derartig einseitig einschießen… ob Schludrigkeit oder Intrige, vermag ich nicht zu sagen.

          Allerdings hat die FDP selbst damals eine Zusammenfassung gemacht:
          http://fdp-bottrop.org.liberale.de/sitefiles/downloads/1676/Fakten-zur-Hotelsteuer_100410.pdf

          Sie listet SPD, Linke, Grüne und CSU, allerdings aus dem bayrischen Umfeld. Falls es dich interessiert, kannst du mit ein bisschen Recherche sicher noch mehr dazu finden.

        • Kann denn jemand etwas genaueres über die pro-Männerrechte-Position der FDP sagen?

          Selbst wenn es was gibt werden sie es umgehend aufgeben gegen eine Steuersenkung für Ärzte, Rechtsanwälte usw.

        • @Laber

          Ganz einfach in das BTW-Programm der LINKE schauen. Dort steht auf S. 32:

          „den ermäßigten Umsatzsteuersatz von sieben Prozent ausweiten auf Produkte und Dienstleistungen für Kinder, apothekenp ichtige Arznei- mittel und arbeitsintensive Dienst- leistungen des Handwerks sowie Hotellerie und Gastronomie; “

          https://www.die-linke.de/fileadmin/download/wahlen/pdf/485516_LinkePV_LWP_BTW09.pdf

          Wenn man sich durch das ganze feministische Geschwurbel dieser Partei hindurchgewühlt hat, findet man diesen Punkt unter „2.9. Für eine sozial gerechte Steuerreform“.

  9. Bezug nehmen auf den oben verlinkten Text. Zitat:

    „Es waren SPD und Grüne, die in NRW ein männerdiskriminierendes Beförderungsgesetz im Öffentlichen Dienst beschlossen haben, welches eine Klagewelle nach sich zog und inzwischen als verfassungswidrig abgelehnt wurde.

    Es war die FDP, die männerrechtliche Themen überhaupt in den Landtag einbrachte.“

    Es mag eine reine Projektion meinerseits sein, aber mir scheint, dass jene schlicht Parteien gewinnen, die Männer nicht komplett als potentielle Wähler ignorieren.

    • Es mag eine reine Projektion meinerseits sein, aber mir scheint, dass jene schlicht Parteien gewinnen, die Männer nicht komplett als potentielle Wähler ignorieren.

      Es wäre zumindest eine Marktlücke und wer als erstes ausschert, kann zumindest zeitweise einen Bonus haben. Voraussetzung ist natürlich auch, dass geäußert wird, dass sich die Politik auch um Männer/Väter/Jungen-Anliegen kümmern soll. Am ehesten ist da noch von Männern selbst etwas zu erwarten: Sobald sie nicht mehr den Packesel spielen, sind noch ganz andere Dinge möglich.

  10. …hab bei Anne Will (ARD) reingezappt.

    Unter anderem sitzt dort Manuela Schwesig…

    Mir fällt auf – im Vergleich zur Anne Will – was für einen breiten Arsch die Schwesig hat….

    is nich schön, wirklich nich…

    • Schwesig sollte nicht wegen der Optik dort sitzen, sondern als gewählte Bundespolitikerin Antworten geben.

      Altmeier ist nun auch nicht gerade ein Dressman.

      • Ich ziehe die Version aus „Durchs Wilde Kopistan“ vor:

  11. Also der Schulzzug geht ja ab wie eine Rakete!!

  12. Mit Femtrash fängt man halt keine Mäuschen.


  13. Das feministische Gejammer nach der Wahl?

    Das Patriachat schlägt zurück

    ♂ +18,1%
    Marcus Pretzell +7,4%
    Armin Laschet +6,7%
    Christian Lindner +4,0%
    ø +6,03%

    ♀ -12,8%
    Hannelore Kraft -7,9%
    Sylvia Löhrmann -4,9%
    ø -6,4%

  14. Der Schulzzug setzt sich in Bewegung…
    26.03.2017 Saarland 29,6% (-1%)

    nimmt langsam Geschwindigkeit auf…
    07.05.2017 Schleswig-Holstein 27,2% (-3,2%)

    beschleunigt…
    14.05.2017 Nordrhein-Westfalen 31,2% (-7,9%)

    und fährt mit Höchstgeschwindigkeit Richtung Ziel.
    24.09.2017 Bundestagswahl ?% (?%)

  15. Warum wird die SPD heute noch gewählt?

    – Sucht. Wie bei einem Glücksspieler. Irgendwann müssen die doch mal wieder etwas auf die Reihe kriegen, irgendwann muß es doch mal wieder klappen, alles auf Rot – diesmal klappt´s bestimmt.

    – Tradition. Eltern und Großeltern wählten schon die SPD.

    – Nostalgie. Man denkt gerne an die alten Zeiten zurück, als die SPD noch eine ernstzunehmende Partei war.

    – Mitleid. Man kann die einstige Volkspartei doch nicht einfach so in die Bedeutungslosigkeit verschwinden lassen.

    • Ja, Parteisysteme sind träge.

      Man kann es so wunderbar vermeiden, sich mit Sachthemen auseinanderzusetzen, deshalb prügelt man ja auch alle zur Wahl (am besten noch Minderjährige und „Flüchtlinge“), damit die rationaleren, die politisch Interessierten nicht zuviel Gewicht bekommen und die mühsam aufgebauten Pfründe gefährden…

  16. Gibt es eigentlich eine Übersicht über die Aufteilung nach Geschlechtern? Sonst hatte der SpOn immer eine ganz gute Übersicht, aber diesmal halten die sich mit Zahlen und Grafiken etwas zurück. Man kann dort nur lesen:

    „Männer und Frauen haben in Nordrhein-Westfalen weitgehend ähnlich abgestimmt. Der Blick ins Detail verrät jedoch eine Besonderheit bei den Liberalen. Am stärksten legt die FDP in der Gruppe der jungen Männer bis 24 Jahre zu – dort gewinnt die Lindner-Partei laut infratest dimap zehn Prozentpunkte und kommt auf 18 Prozent.“

    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/nrw-wahl-daten-analyse-cdu-mobilisiert-nichtwaehler-spd-sackt-bei-alten-ab-a-1147653.html

    Mich würden ja mal die Zahlen für Grüne und SPD interessieren, vor allem nachdem man nach der S-H-Wahl darüber gejammert hat, daß weniger Frauen als erwartet das Kreuz bei der SPD gemacht haben.

    Ansonsten finde ich 30% für die SPD und knapp 6% für die Grünen immer noch erschreckend viel für solche Minderleister.

    • Hab schon was gefunden:

      https://www.welt.de/politik/deutschland/article164565033/SPD-Anhaenger-stroemen-zu-Hundertausenden-zur-CDU.html

      Außer auf AfD und FDP wurde recht homogen gewählt.

      • Bei Frauen schneidet die SPD ein wenig besser ab, was an der bisherigen Ministerpräsidentin Hannelore Kraft liegen könnte.

        Wohl eher:
        Bei Männern schneidet die SPD schlechter ab, was an der männer- und jungenfeindlichen Ausrichtung der SPD liegen könnte.

        • „Bei Frauen schneidet die SPD ein wenig besser ab, was an der bisherigen Ministerpräsidentin Hannelore Kraft liegen könnte.“

          Und bei den Grünen Löhrmann?
          Das wäre dann aber ein wirklich trostloser Grund.

          Ich sehe meine Heimat immer noch bei den Grünen Fundis der ersten Stunde, auch Ökopaxe genannt. Wir waren damals in den 80ern stolz, dass wir kompromisslos für die Menschenrechte eintraten.
          Heute sind die Grünen eine feministische Klüngelbude, nicht einmal mehr ein Schatten ihrer Selbst.

  17. Ich bin traurig, denn 1. konnte ich meine Eltern wieder nicht davon überzeugen ihre Stimme abzugeben (ich meine, sie hätten aber schon auch in diesem Jahrtausend ihr Recht exerziert mal irgendwann…) und 2. habe ich nun doch die Linke gewählt (da ich mit ihnen konstant über lange Zeiträume und auf unterschiedlichen Ebenen die meisten Übereinstimmungen finde) und hoffte im Grunde bis heut, dass sie den Einzug in den Landtag knapp schaffen.

    Laschet statt Kraft stört mich wirklich null, die AFD- und FDP-Werte zusammengenommen erschrecken mich ziemlich.

    Leider soll die AFD auch bei Frauen 5 % der abgegebenen Stimmen erreicht haben (bei Männern 9 %), nur der Gruppe der Rentner/-innen kann man hier wirklich keinen Vorwurf machen (es heißt, es gab einen 4 % Stimmenanteil aus diesen Reihen für die blau-getarnten).

    Was die vermutete Wählerwanderung angeht verstehe ich am Wenigsten, wie ehemalige Piratenanhänger zur AFD finden können, so rein inhaltlich, das ist doch völlig unlogisch… aber Wähler entscheiden nicht zwangsläufig anhand rationaler Kriterien, ihre demokratische Macht nutzen Viele bloß um ihre aktuelle Gefühlslage irgendwie auszudrücken. Dumm für Alle.

    • „verstehe ich am Wenigsten, wie ehemalige Piratenanhänger zur AFD finden können“

      So lange hat die Piratenpartei noch kein Vollprogramm. Die meisten Leute sind ja erst mit dessen Entstehung abgesprungen. Je konkreter ein Programm, desto mehr Leute verschreckt es. Deshalb bleiben die „Volksparteien“ ja auch meist schön vage und man kann ihnen sowieso nicht glauben (Münte: „Es ist unfair, Politiker an ihren Wahlversprechen zu messen.“)

      Ich habe auch mal links gewählt (sogar schonmal grün, meine ich, vor langer Zeit, noch vor Schröder) und jetzt wähle ich AfD, wo ist da die Schnittmenge?

      Es gibt kaum eine. Trotzdem ist es rational, weil man erstmal das (gefühlt) drängendste Problem angehen muss und das ist aktuell für mich die weiterhin gefährlich hohe Zuwanderung, der Familiennachzug und die offenen Grenzen. Da hat die Linke wirklich gar nichts zu bieten. Im Gegenteil, wenn die Zuwanderung so weiter geht, wird von unserem Sozialstaat nichts übrig bleiben.

      Dass man sich mit einem solchen Vorgehen einen riesigen Sack Unannehmlichkeiten einhandelt: sei es drum, so ist das System leider…

      • „die weiterhin gefährlich hohe Zuwanderung, der Familiennachzug und die offenen Grenzen“

        Beleg das doch mal.

        „wird von unserem Sozialstaat nichts übrig bleiben“

        Und wo einen die Sorge um die Reste unseres Sozialstaats umtreibt, wählt mann dann die aFD… facepalm.

        • https://www.welt.de/politik/deutschland/article164238932/Dieser-Vergleich-zeigt-die-Dimension-der-Asylzuwanderung.html

          Jeden Monat eine Kleinstadt von ca. 15k hört man nur nichts mehr, so kurz vor der Wahl. Kommt einen ja auch fast wenig vor, nach dem Desaster in 2015.

          Die rufen kurz vor Afrikas Küste an und lassen sich dann rüberfahren:

          http://www.epochtimes.de/politik/europa/italienischer-staatsanwalt-sieht-beweise-fuer-zusammenarbeit-zwischen-ngos-und-schleppern-a2102361.html

          https://www.altermannblog.de/pick-up-point-libyen/

          Ersaufen trotzdem noch viele, aber warum nicht riskieren? Wenn sie einmal in Europa sind, kommen die schon irgendwie durch und der Norden gibt sich großzügig.

          Scheint auch zu stimmen, bei uns in der Gegend sind fast nur noch Schwarze untergebracht.

          Dann die hunderttausenden Syrer, die neuerdings nachzugsberechtigt sein sollen, angeblich um die 265tausend dürfen ihre FAMILIEN nachholen. Man kann nur ahnen, wen die alles unter welchen Bedingungen nachholen. Man kann ja lügen was das Zeug hält, wenn sogar deutsche Bundeswehrangehörige als Flüchtlinge durchgehen…

          Und selbst die Abgelehnten wird man nicht wieder los oder nur unter immensen Kosten. Siehe:
          http://www.epochtimes.de/politik/deutschland/massenabschiebung-von-92-afghanen-300-polizisten-vier-flugzeuge-13-mio-euro-a2111727.html

          92 Afghanen für 1,3 Mio Euro, dazu noch „Reintegrationsgelder“ wenn die dort ankommen. Das wird die anderen sicher abhalten, es auch zu versuchen… wir sind ja sooo gute Menschen!

          Terroristen dürfen angeblich gar nicht abgeschoben werden:
          https://www.contra-magazin.com/2016/12/neue-masche-afghanischer-fluechtlinge-verhindert-abschiebung/

          Und dass die Integration in den Arbeitsmarkt nicht funktioniert, gibt man jetzt kleinlaut ja auch zu. Ist halt nicht so einfach, sprechen nicht unsere Sprache, können oft nicht lesen und schreiben, haben keine Ausbildung und eine vollkommen fremde Sozialisierung. Aber ich weiß schon wer wieder schuld ist: wir!

          Und diese Liste wissenschaftlicher Studien, zu ethnischer Vielfalt, sollte auch jeder Linke kennen:
          http://1nselpresse.blogspot.de/2017/02/vielfalt-nahe-krieg-hier-die-beweisliste.html

          Ich könnte noch stundenlang so weitermachen. Aber ich warte erstmal, ob von dir noch eine Reaktion kommt und ob Christian das überhaupt duldet…

        • Und spare dir bitte die albernen unzutreffenden Comics und das *facegepalme*. Das wirkt auf mich nur kindisch-twitterhaft.

          Wie ich schon mehrmals geschrieben habe, stimme ich mit keiner Partei überein und die Linke hat ein ebenso widersprüchliches Programm (offene Grenzen vs. Sozialstaat) wie die AfD (geschützte Grenzen vs. Wirtschaftsliberalismus) aber die AfD hat zudem noch „Demokratie nach Schweizer Vorbild“ im Programm und ist familienorientiert und anti-gender, während die Linke den ganzen Blödsinn mitmacht.

          Und das gibt für mich den Ausschlag, die AfD als das geringere Übel zu sehen.

        • Mein eigentlicher Kommentar muss noch freigeschalten werden, da Christian einen Filter drin hat, der bei Begriffen zu den „noch nicht so lange hier lebenden“ offenbar greift.

        • In der Tat; wenn es nicht gelingt, die Massenzuwanderung bald zu stoppen, brauchen wir uns über andere Probleme garnicht mehr unterhalten.

        • „Jeden Monat eine Kleinstadt von ca. 15k“

          Was wäre denn an dieser Größenordnung für Dich immernoch problematisch, erklär mal. Dass wir angeblich jetzt bereits überbevölkert wären kann ja nur ein Scherz Deinerseits gewesen sein.

          Monatlich sterben (im Schnitt) mehr als 77k, geboren werden nur 61k, der von Dir beklagte Zustand wäre also unterm Strich beinah fast schon der Umfang an Zuwanderung, der uns auf Bestandserhaltskurs hielte – wenn sie denn auch allsamt bleiben dürften solang sie wollen, wenigstens den hier neu-geborenen problemlos unsere Staatsbürgerschaft zuerkannt werden würde (aber weit mehr als 90 % der Antragsteller erhalten ja bekanntermaßen einen negativen Bescheid und werden für teuer Geld gegangen).

          „Dann die hunderttausenden Syrer, die neuerdings nachzugsberechtigt sein sollen“

          Syrern wird derzeit nur subsidiärer Schutz gewährt, was u.a. bedeutet, dass sie frühestens und vielleicht ab März 2018 einen Antrag auf Familiennachzug stellen dürfen (oder hab ich was verpasst)?

          „Man kann ja lügen was das Zeug hält, wenn sogar deutsche Bundeswehrangehörige als Flü* durchgehen“

          Eine ganz eigenartige Art das zu drehen hast Du da…

          Im Übrigen: der vorläufigen, offiziellen Darstellung des Ablebens der Freiburger Studentin (Tochter eines EU-Beamten) bspw. ist zu misstrauen. Den Fall Amri kauf ich auch nicht. Schon die Kölner Silvesternacht ist mir suspekt, wie natürlich auch sowas wie das NSU-Zeugensterben.

          „Und selbst die Abgelehnten wird man nicht wieder los oder nur unter immensen Kosten.“

          Die in diesem Fall von Frontex getragen wurden – zugunsten von wem letztlich, was meinste?

          „Und dass die Integration in den Arbeitsmarkt nicht funktioniert, gibt man jetzt kleinlaut ja auch zu.“

          Man schiebt allerdings wie mehrfach und aus verschiedenen Bundesländern gemeldet wurde selbst Asylbewerber, die einen Ausbildungsplatz ergattern konnten, ab (bevor sie ihn antreten können natürlich, danach gehts ja erstmal nicht mehr laut Gesetz). Und das wo wir im letzten Jahr einen Höchststand von 43.500 gemeldeten, unbesetzten Lehrstellen bestaunen konnten.

          „Und spare dir bitte die albernen unzutreffenden Comics und das *facegepalme*.“

          Was will die afD denn fürn Sozialstaat tun D.M.n., welche Punkte ihres Programms würdest Du da lobend hervorheben wollen?

          „Und das gibt für mich den Ausschlag, die AfD als das geringere Übel zu sehen.“

          Man wählt doch im Normalfall – bei uns – nicht „das geringere Übel“, sondern entscheidet sich für diejenige Partei, die der eigenen Sichtweise möglichst nah kommt.

          Warst Du eigentlich auchn gebürtiger Ossi, oder verwechsel ich Dich jetzt?

        • @Semikolon:

          „Dass wir angeblich jetzt bereits überbevölkert wären kann ja nur ein Scherz Deinerseits gewesen sein.“

          Bevölkerungsdichte Deutschland: 230 Einwohner pro qkm (zum Vergleich USA: 33, Afrika 30), siehe Wikipedia.

          Wir könnten uns kaum selbst ernähren, ohne Außenhandel. Geschweige denn uns energetisch versorgen, Heizung, Elektro, Mobilität usw. Aber bitte: wo wäre denn bei dir Schluß?

          Deutschland ist nur „reich“, dank seiner Produktivität. Kaum Rohstoffe, kaum Fläche, schei** Klima.

          „Monatlich sterben (im Schnitt) mehr als 77k, geboren werden nur 61k, der von Dir beklagte Zustand wäre also unterm Strich beinah fast schon der Umfang an Zuwanderung, der uns auf Bestandserhaltskurs hielte“

          Es geht NICHT, darum, die Bevölkerung aufrecht zu erhalten. Wie zur Hölle kommst du darauf? Was haben WIR gewonnen, wenn weder unsere Kultur erhalten bleibt, noch unser Sozialsystem, noch unsere Wirtschaft? Klar sind die Zuwanderer fruchtbar, sehr sogar. So sehr, dass unser Sozialsystem dabei draufgehen wird. Umso mehr gleichzeitig herkommen, desto mehr Parallelkultur und Probleme bekommen wir. Eine Minderheit kann man leicht integrieren, zig-tausende NIEMALS! Schau nach GB! Schau nach Frankreich! Schau nach Schweden, Schau nach Finnland! Schau nach Australien!

          „90 % der Antragsteller erhalten ja bekanntermaßen einen negativen Bescheid und werden für teuer Geld gegangen).“

          Die einzigen die in nennenswerter Menge „gegangen wurden“ waren Innereuropäer und die wurden ordentlich bestochen:
          https://www.welt.de/politik/deutschland/article147939473/So-viel-Geld-bekommen-Asylbewerber-wenn-sie-gehen.html

          Auf UNSERE Kosten. Wir können keine Schulen renovieren, keine Brücken sanieren, die Leistungen werden gekürzt, wir können keine Familienförderung machen, keine Grenzen sichern, aber Ausländern Kindergeld zahlen, türkischen Angehörigen die Gesundheitsversorgung garantieren, den Euro retten usw., DAS können wir:
          http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=431276

          Und reichlich Geld zahlen, damit wir Einwanderer wieder loswerden. Erklär das mal EINEN von denen, die das finanzieren und erarbeiten müssen. Da ist NICHTS dran gerecht. NICHTS! Umso mehr hier sinnlos herkommen und durchgefüttert werden müssen, desto ungerechter ist es für uns. Umso mehr bleiben, desto fataler!

          „Syrern wird derzeit nur subsidiärer Schutz gewährt, was u.a. bedeutet, dass sie frühestens und vielleicht ab März 2018 einen Antrag auf Familiennachzug stellen dürfen (oder hab ich was verpasst)?“

          http://www.zeit.de/politik/deutschland/2017-04/fluechtlinge-syrien-familiennachzug-bundesregierung

          „Eine ganz eigenartige Art das zu drehen hast Du da…“

          Pffff, du lebst in einer Filterblase und ich war mild zu dir:
          http://www.n-tv.de/politik/Fluechtling-erschlich-fast-22-000-Euro-article19690312.html
          mit sieben Identitäten.

          Oder hier, mit zwölf:
          https://meta.tagesschau.de/id/119225/sozialbetrug-ein-asylbewerber-zwoelf-identitaeten

          Du hast keine Ahnung, wie andere Länder funktionieren und dir fehlen offenbar die logischen Fähigkeiten, die aktuelle Situation zu beurteilen! Hierher kommen IRGENDWELCHE, die ihren Ausweis rechtzeitig entsorgen und die sich darüber austauschen, wie sie sich hier bequem aushalten lassen können. Normalerweise würde man „Verbrecher“ dazu sagen. Die Behörden sind überfordert, sie können weder Vorstrafenregister, noch wahre Identität sicher herausfinden und sie müssen (Dank linker Presse) Negativschlagzeilen politisch vermeiden. Und das kommt noch zu der Tatsache hinzu, dass man in manchen Ländern Ausweise für ein Taschengeld fälschen lassen kann (diese Aussage habe ich von einer Beninerin,mit der ich studierte).

          „Im Übrigen: der vorläufigen, offiziellen Darstellung des Ablebens der Freiburger Studentin (Tochter eines EU-Beamten) bspw. ist zu misstrauen. Den Fall Amri kauf ich auch nicht. Schon die Kölner Silvesternacht ist mir suspekt, wie natürlich auch sowas wie das NSU-Zeugensterben.“

          Pfffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffffff.
          Leider hat man xy-Einzelfall bei Twitter gelöscht. So wie Euresgleichen jede Meldung unterdrücken, die der eigenen Sichtweise gefährlich werden könnte. Aber als Blog gibt es das noch: https://xyeinzelfall.wordpress.com/
          Besteht überwiegend aus Polizeimeldungen. Selbst bei uns auf dem Dorf wurden mittlerweile zwei Banken überfallen, durch „südländisch aussehende Personen“ mehr darf man natürlich nicht wissen, selbst das wird nur unter der Hand weiterverbreitet.

          „Die in diesem Fall von Frontex getragen wurden – zugunsten von wem letztlich, was meinste?“

          Wer bezahlt wohl Frontex, was meinste?

          „Man schiebt allerdings wie mehrfach und aus verschiedenen Bundesländern gemeldet wurde selbst Asylbewerber, die einen Ausbildungsplatz ergattern konnten, ab (bevor sie ihn antreten können natürlich, danach gehts ja erstmal nicht mehr laut Gesetz). “

          Unverständlich und vermutlich reine Propagandameldungen der Lügenpresse. Wenn das Vertrauen weg ist, ist es weg. Ist ja auch verständlich, wenn dauernd Flüchtlinge Geld in alten Schränken finden, man macht sich schon lustig darüber:
          http://www.morgengagazin.de/gesellschaft/fluechtling-in-berlin-findet-bernsteinzimmer-und-gibt-es-bei-der-polizei-ab/

          „Was will die afD denn fürn Sozialstaat tun D.M.n., welche Punkte ihres Programms würdest Du da lobend hervorheben wollen?“

          NICHTS! Aber Sozialpolitik kann man nachträglich korrigieren, erst recht, wenn man dazu mehr demokratische Werkzeuge zur Verfügung hat. Versuche das mal mit Migration, das geht nicht ohne menschliche Härten ab. Im schlechtesten Fall bekommen wir einen Staat wie die USA, die es seit Jahrhunderten nicht schaffen, die rassischen Probleme zu überwinden und wo einer dem anderen die Butter auf dem Brot nicht gönnt“

          „Man wählt doch im Normalfall – bei uns – nicht „das geringere Übel“

          Ich komme immer wieder in die Versuchung dich für eine 16-Jährige zu halten, nicht für eine erwachsene Mutter…

          „Warst Du eigentlich auchn gebürtiger Ossi, oder verwechsel ich Dich jetzt?“

          Nein, vollkommen korrekt. Ein dämlicher Sachse noch dazu. Mein Gott, ich werde nie begreifen, was euch Westdeutschen diesen Todestrieb einimpft.

          Euch ging es viel zu lange, viel zu gut. Ihr wisst nicht, was ihr habt und ihr seid unfähig es zu schützen. Ihr glaubt euer System würde ewig währen, während wir den Untergang unseres Eigenen erlebt haben…

          Ihr glaubt, ihr kommt mit massenhaft muslimischen Einwanderern zurecht und scheitert schon an UNS!

          Sorry, für den Tonfall, ich bin gerade in Weltuntergangsstimmung und wie üblich abends: betrunken.

          Ich kann dich eh nicht überzeugen. Es wird passieren, was passieren muss und ich kann nur zuschauen und heulen…

        • Semikolon

          „Was will die afD denn fürn Sozialstaat tun D.M.n., welche Punkte ihres Programms würdest Du da lobend hervorheben wollen?“

          Ich denke, dass sich die AfD in Zukunft sozial nach links bewegen wird, mit Neoliberalismus kann sie bei den Hauptbetroffenen der open borders (Arbeitern) nichts reißen.

          Da wird eine Entwicklung analog zum Front National eintreten. Deutschland hinkt der gesamteuropäischen Entwicklung halt immer ein Jahrzehnt hinterher, das ist nichts Neues.

        • Zwischenbemerkung: mir ist gestern erst aufgefallen, dass ich hier zumindest so wirken muss, als wäret ihr Ossis für mich ungefähr das was für euch Türken/Moslems/Schwarze sind.

          Klar könnt ich mich vor mir selbst diesbezüglich rausreden, aber ich wollt mal kurz versuchen zu ergründen woran genau das u.a. liegen könnte.

          Meine Heimat – das Bild, das sich davon in meiner Kindheit formte – lag in West-Deutschland mit Bonn als Hauptstadt. Schon allein die Kleinigkeit eine neue, fünfstellige Postleitzahl verpasst zu kriegen, hat mir gestunken (mehr als dann später der Euro, denn der brachte wie die offenen EU-Binnengrenzen wenigstens auch handfeste Vorteile mit sich).

          Ich hatte lange überhaupt keine Beziehungen zum deutschen Osten, den ich in all der Zeit seither auch nur zweimal ein wenig erkundete. In der 8. oder 9. Klasse kam dann der erste Nahkontakt mit einem ehemaligen Ost-Zonenbewohner in Form einer Mitschülerin, und ich könnt Nichts wirklich Schlechtes über sie berichten, nur genügte sie meinen damaligen modischen Ansprüchen aber mal überhaupt nicht. Für mindestens ein Jahrzehnt – so mein Vorurteil – galt das prinzipiell für Alle Ossis: man sah ihnen ihre Herkunft einfach irgendwie an.

          Bei Schlesiern, mit denen ich familienbedingt mehr zu tun hatte, fand ich das nicht ganz so deutlich, oder sagen wir: mein Fokus war hier anders gelagert. Aus polnischer Sicht waren DDRler klar die Priviligierten unter den realsozialistischen Landesbewohnern, und das hat wohl auch ein Schäufelchen zu meiner (ungerechtfertigten, bloß tendenziellen sowie konsequenzenlosen, gefühlten) Ablehnung beigetragen.

          Dazu kommt dann noch, dass mir außer dem Sandmännchen nix einfiele, womit ihr uns kulturell (und sei es auch nur kulinarisch) irgendwie bereichern konntet.

          Die Sprösslinge der deutschen demokratischen Republik als (noch größere) Nazis abzutun ist bestimmt als Pauschalurteil nicht korrekt – vorallem wäre es für mich aber auch nicht unerklärlich selbst wenn es stimmte.

          Welche Punkte kannst Du bei Dir denn spontan ausmachen, die Deine Fremdenfeindlichkeit gegenüber gerade auch notleidenden Menschen begründet haben könnten?

        • @ Semikolon

          „Welche Punkte kannst Du bei Dir denn spontan ausmachen, die Deine Fremdenfeindlichkeit gegenüber gerade auch notleidenden Menschen begründet haben könnten?“

          Dass man Flüchtlingen auch anders – und zwar wirksamer – helfen könnte als durch eine unkontrollierte Masseneinwanderung in moderne westliche Gesellschaften, dazu hatte ich dir bei unseren letzten Diskussion ja einen Buchrezension verlinkt. Vielleicht hast du sie ja übersehen, hier nochmal:

          Selbstbestimmung anstelle humanitärer Silos. Für wirksame Hilfe reichten bestehende Konzepte nicht aus: Alexander Betts und Paul Collier plädieren in „Gestrandet“ überzeugend für eine Neuausrichtung der internationalen Flüchtlingspolitik.

          http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buecher/rezensionen/sachbuch/alexander-betts-und-paul-colliers-gestrandet-14962168.html

          An dieser Stelle vielen Dank an El_Mocho für seinen Hinweis auf die Bücher von Paul Collier vor einigen Monaten.

          Und was pauschale Vorwürfe der Fremdenfeindlichkeit bezüglich kritischer Einstellungen zu einer unkontrollierten Masseneinwanderung von Muslimen angeht, verweise ich an dieser Stelle noch einmal auf die m.E. treffende und differenzierte Analyse des „Kulturmarxisten“ Hartmut Krauss:

          „Grundsätzlich gilt es hier Folgendes festzuhalten: Tatsächlich gibt es in Deutschland eine überschaubare Minderheit von rassistisch-fremdenfeindlich bzw. „ausländerfeindlich“ eingestellten Menschen. Kennzeichnend für diesen völlig zu Recht scharf kritisierten Einstellungstyp ist die pauschal-negative Bewertung und Ausgrenzung von Nichtdeutschen nur aufgrund ihres körperlich sichtbaren und sprachlich wahrnehmbaren Andersseins, das zugleich als abstammungsbiologisch minderwertig und nicht mit der deutschen Volksgemeinschaft vereinbar diskriminiert wird. D. h.: Nichtdeutsche werden vermittels dieses stereotyp-reflexhaft wirksamen Wahrnehmungs- und Bewertungsrasters von vornherein und unabhängig von ihren konkreten weltanschaulich-politischen, geistig-moralischen und kulturell-normativen Überzeugungen, Handlungsdispositionen, Praktiken und Absichten negativ etikettiert. Dabei ist dieses rassistisch-fremdenfeindliche Wahrnehmungs- und Bewertungsraster das Produkt der spontan-sozialisatorischen und/oder indoktrinär vermittelten Aneignung einer entsprechenden rassistisch-fremdenfeindlichen Ideologie.

          Von diesem rassistisch-fremdenfeindlichen Einstellungstyp gilt es nun aber die erfahrungs-, informations- und wissensbasierte, also inhaltlich begründete bzw. begründbare Kritik an muslimischen Zuwanderern begrifflich klar abzugrenzen und zu unterscheiden. Denn Menschen werden hier nicht a priori aufgrund rein äußerlicher Körpermerkmale oder bloßen „Nichtdazugehörens“ diskriminiert, sondern im Hinblick auf ihre konkreten weltanschaulich-politischen und kulturell-normativen Überzeugungen, Orientierungen und Praktiken etc. kritisiert. Nicht das irreversible (natürliche) Anderssein „an sich“ wird hier fokussiert, sondern die spezifische (kontingente) Form dieses Andersseins anhand eines begründeten, d. h. argumentativ reflektierbaren „Leitfadens“. Betrachtet man nun die objektiven Glaubensgrundlagen und Inhalte des Islam sowie die repressiv-antiemanzipatorische Praxis quantitativ und qualitativ bedeutender muslimischer Akteure, dann kann nicht ernsthaft bestritten werden, dass es „gute Gründe“ für eine kritische Einstellung gibt.“

          http://www.glasnost.de/autoren/krauss/studie.html

          „Diese intensivierte Erfahrung kultureller Differenz (infolge der Globalisierung) hat nun bei zahlreichen Menschen eine (politisierungsfähige) kognitive Dissonanz hervorgerufen, für deren Verarbeitung gemeinhin zwei unmittelbarkeitsfixierte Deutungs- und Handlungsmuster bereitgehalten werden:

          1) eine abstrakt-pauschale Fremdenfeindlichkeit, oftmals gepaart mit rassistischer und nationalistischer Ideologie (rechte Variante), und

          2) eine abstrakt-pauschale Fremdenfreundlichkeit, oftmals gepaart mit multikulturalistischer und kulturrelativistischer Ideologie. („linke“ Variante).

          Angesichts dieser sich wechselseitig negierenden und emotional hochschaukelnden Bipolarität der (…) Einstellungsmuster hat es ein drittes, m. E. adäquates Verarbeitungsmuster der beschriebenen Dissonanz schwer, sich zureichend Gehör zu verschaffen, nämlich die (herrschafts-)kritische Analyse und Bewertung des Fremden auf der Basis universell gültiger emanzipatorischer Maßstäbe, die man auch an sich selbst bzw. die eigene Kultur/Gesellschaft anlegt. Charakteristisch für diese dritte Position sind folgende Merkmale: Sie ist nicht vorausurteilend, korrekturoffen und basiert auf transparenten Begründungen. Ausschlaggebend für die Analyse und Bewertung ist hier nicht die – entweder verteufelte oder romantisierte – Fremdheit des Anderen, sondern die konkrete Beschaffenheit seiner praktizierten Gesinnung, seiner Intentionen, handlungsrelevanten Überzeugungen und sozialen Verhaltensweisen (in Abhebung von sekundären Aspekten wie Äußerlichkeiten, Körpermerkmale, Essgewohnheiten etc.).“

          http://www.glasnost.de/autoren/krauss/kpst.html

        • Semikolon, es wäre ja alles nicht so schlimm, wenn die Massenzuwanderung denn wenigstens etwas nutzen würde, aber sie nutzt nur der Mafia, die die Leute nach Europa schleust (und deutschen Gutmenschen, die sich dadurch heiliger fühlen).

          Sie verschlechtert die Situation in den Herkunftsländern, weil große Teile besonders der jungen Männer im besten Arbeitsalter abwandern und dem Land nicht mehr zur Verfügung stehen. Sie nehmen Druck auf politische Veränderungen weg, weil die Unzufriedenen nicht mehr da sind, nicht protestieren und nichts verändern können. Ja sie schicken Geld in die Heimat, aber des entspricht etwa dem, was sie dort durch Arbeit erwirtschaften würden (das Leben in Deutschland ist ja auch nicht billig). Was wird aus einem Land, das von der Hälfte der Bevölkerung verlassen wird? Wie sieht es in Syrien in 10 Jahren aus? Das ist doch keine Perspektive!

          Und sie nutzt letzten Endes auch den Migranten weniger, als diese denken. Zunächst sind sie natürlich euphorisch, im reichen Europa zu leben, aber mit der Zeit sehen sie, dass sie ohne vernünftige Arbeit sich die ganze schönen Glitzersachen nicht leisten können und sind frustriert. Collier zitiert Untersuchungen, nach denen Migranten nach mehreren jahren nicht zufriedener sind als vor ihrer Auswanderung. Von den kulturellen Konflikten mit Muslimen ganz zu schweigen, die durch ihre Erziehung und Sozialisation unfähig sind, in westlichen Gesellschaften ohne ständige Konflikte zu leben.

          In Hannover gab es kürzlich diesen Fall eines jungen Syrers:

          http://www.haz.de/Hannover/Aus-der-Stadt/Uebersicht/Suedstadt-Mord-vor-Aufklaerung-Messerstecher-soll-auch-Melissa-S.-getoetet-haben

          Der hatte die allerbesten Voraussetzungen, einen Studienplatz, ein Jahr nach seiner Einreise, Wohnung im Studentenwohnheim usw. Und trotzdem dreht er durch und sticht eine wildfremde Frau auf der Straße ab.

          Was kann man daran positiv finden?

        • Lieber Leszek… was für schlaue Bücher oder Artikel hast Du denn parat, die detailreich illustrierten, was es für unsere Volkswirtschaft bedeuten würde, wenn allmonatlich (schaubildlich) jeweils eine deutsche Kleinstadt (bevorzugt im dünn-besiedelten Osten) zur wahren Geisterstadt würde?

          El_Mocho

          „Was wird aus einem Land, das von der Hälfte der Bevölkerung verlassen wird? Wie sieht es in Syrien in 10 Jahren aus?“

          Wer könnte das jetzt schon wissen? Absolut niemand natürlich. Vielleicht werden einige Gebiete (nahezu) unbewohnbar sein Dank überall verstreuter Uranmunition (die die USA zugegebermaßen einsetzt)?

          Möglich auch, dass es bis dahin gar Nichts mehr gibt was Syrien genannt wird – was dann wohl bedeuten würde, dass wir es (eine flotte Einbürgerung in z.B. europäische Länder mal für den Großteil ausgeschlossen) bei den jetzt Asyl-begehrenden dann mit Staatenlosen zu tun hätten. Weit mehr als 10 Millionen gibt es davon jetzt bereits, etwa alle 10 Minuten soll ein neues Leben mit diesem ungünstigsten aller denkbaren Geburtslose beginnen.

          Allerdings möchte die UN just dieser Problematik innerhalb des nächsten Jahrzehnt Herr werden, also möglich wäre da Vieles…

  18. […] bereits einige Fundstücke zur Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen 2017 gebracht habe und das Thema bei Alles Evolution diskutiert wurde, heute ein wenig Analyse, um einer Dolchstoßlegende entgegenzuwirken. Ich hatte […]

  19. Ich habe gerade auf Facebook ein paar Genossinnen gelesen. Interessante Wahrnehmung. Im Angesicht des Desasters ist denen dann gleich aufgefallen, dass sie nur 35% der Sitze bekommen haben wo sie doch 31% der Parteimitglieder stellen. Mein Hinweis, dass ich das jetzt nicht so arg ungerecht fände, wurde niedergemacht. Dabei ist es noch schlimmer, man hatte etwa 38% der Direktwahlkandidaten an Frauen vergeben und im Reißverschluss 50% der Listenplätze. Mithin haben die Direktkandidatinnen ziemlich wenige ihrer Wahlkreise gewonnen. Daraufhin wurde ganz raffiniert eine höhere Quote gefordert. Also manchmal….


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