Selbermach Samstag 238 (13.05.2017)

Welche Themen interessieren euch, welche Studien fandet ihr besonders interessant in der Woche, welche Neuigkeiten gibt es, die interessant für eine Diskussion wären und was beschäftigt euch gerade?

Welche interessanten Artikel gibt es auf euren Blogs? (Schamlose Eigenwerbung ist gerne gesehen!)

Welche Artikel fandet ihr in anderen Blogs besonders lesenswert?

Welches Thema sollte noch im Blog diskutiert werden?

Für das Flüchtlingsthema gibt es andere Blogs

Ich erinnere auch noch mal an Alles Evolution auf Twitter und auf Facebook.

Es wäre nett, wenn ihr Artikel auf den sozialen Netzwerken verbreiten würdet.

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151 Gedanken zu “Selbermach Samstag 238 (13.05.2017)

  1. Hallo!
    Ich suche nach einem Text, der überzeugend darlegt, dass Frauen in früheren Zeiten eben NICHT Sklaven der (Ehe)Männer waren.
    Könnt ihr mir dabei weiterhelfen?
    Danke!

      • Vielen Dank!
        Es geht mir aber mehr um die Behauptung, dass Männer ihren Frauen beliebig Befehle erteilen konnten, und sie auch nach Belieben misshandeln durften.

        • @Egal:

          Müsste man mal zusammentragen. Um was genau geht es? Etwa darum, dass Ehemänner ihren Frauen angeblich die Berufstätigkeit untersagen konnten?

          Gemäß §1358 BGB von 1900 konnte der Ehemann bei Gericht beantragen, dass er den Arbeitsvertrag kündigen dürfe. Das hat man schon 1900 bewusst so gestaltet, damit die Ehefrau nicht der Willkür des Ehemannes ausgeliefert sei. 1953 wurde dieser Paragraph wirkungslos, weil er im Widerspruch zum GG stand.

          „Frauen durften kein Konto eröffnen“? Da würde ich gerne mal die Rechtsgrundlage wissen. Außerdem waren Konten bis in die 1970er hinein relativ bedeutungslos.

          Das angebliche Züchtigungsrecht des Ehemannes? Das (mäßige) Züchtigungrecht des Ehemannes wurde in Preußen 1812 abgeschafft. Bei schweren Misshandlungen konnte sich die Ehefrau schon in der frühen Neuzeit scheiden lassen. Das Züchtigungsrecht des Lehrherren wurde erst 1951 abgeschafft.

        • „Bei schweren Misshandlungen konnte sich die Ehefrau schon in der frühen Neuzeit scheiden lassen.“

          Als Haushaltsvorstand durfte ein Mann die Ehefrau, Kinder und das Gesinde züchtigen.
          Aber schon im Mittelalter konnte die Frau ihn gerichtlich belangen – und sich sogar scheiden lassen -, wenn die Züchtigung unverhältnismäßig war.
          Siehe Nolte aaO.

          Im Übrigen scheinen auch die Frauen im Mittelalter keine scheuen Rehe gewesen zu sein und ebenfalls in der Lage, ordentlich auszuteilen.

    • https://alternativlos-aquarium.blogspot.de/2016/08/was-nicht-im-geschichtsbuch-steht.html

      Was nicht im Geschichtsbuch steht, steht zum Glück NOCH an anderer offizieller Stelle.

      Oh, sehe gerade beim Tippen der unbekannte Herr war schneller.

      Gut, dann eine andere Quelle.

      Ich will dir eine Warnung mit auf den Weg geben, die ersten die dir in den Rücken fallen werden sind moderate Männerrechtler und PUAs.

      Es ist leider in der menschlichen Natur die eigene Gruppe zu erhöhen, und das geht immer gut indem man andere Männer in ein schlechtes Licht rückt, vorzugsweise welche, die sich nicht wehren können.
      Das mag der Ausländer sein (Indien zB.) kann aber auch immer wieder gerne die eigene Großvätergeneration sein (Alle Opas böse außer meinem, was ja zum Beispiel Teil von Schwarzers Biografie ist).
      Oder wie von einem unbekannten Herren hier letztens demonstriert das eigene historische Sozialwesen.

      Sollte im Grunde ‚Aufgeklärten‘ klar sein, leider verteilen wir die sich ‚klug fühlen dürfen‘ an jeden.
      https://www.heise.de/tp/features/Geleaktes-CIA-Dokument-belegt-Kriegspropaganda-3373777.html
      Hashtag Mädchenbrunnenkriege, wie von Reether gewitzelt, der dann genau das gleiche Muster benutzt um in seiner kleingeistigen Show damit dann fröhlich weiter zu machen.

      • Oder wie von einem unbekannten Herren hier letztens demonstriert das eigene historische Sozialwesen

        Wie bereits geschrieben, erinnert mich dein Verhalten bei diesem Thema sehr stark an das von Feministinnen!

        Die Verteidigung der katholischen Kirche scheint dir sehr wichtig zu sein!
        Wehe jemand sagt etwas dagegen. Der wird dann bei jeder sich gebenden Möglichkeit schlecht gemacht!

        Fakten deinerseits, die meine Punkte wiederlegen? Fehlanzeige.

        Du fragst etwas, ich antworte – du bist beleidigt.

        Du unterstellst mir, ich würde ständig gegen deine Kirche wettern.
        Wo habe ich das denn getan?
        Ich habe zu einem Thema die kath. Kirche als Beispiel gebracht, und du rastet aus – nach bester Feministeinnenmanier. Und kriegst dich weiterhin einfach nicht mehr ein.

        „Herr Unbekannt hat etwas gegen meine Kirche gesagt – mich also persönlich angegriffen – daher ist er jetzt der Feind!“

        Christen und Feministen…

        • Erhoffst du dir mit deinem Verhalten, daß in Zukunft niemand mehr etwas gegen deine Kirche sagt, damit er dich nicht an der Backe hat?

          Ich glaube, das funktioniert nicht!

          Die kath. Kirche ist nahezu das Gegenteil einer christl. Kirche. Daran ändert auch dein Jammern nichts.

          Die wenigsten Menschen wissen das.
          Daran könnte dein Jammern allerdings etwas ändern!

        • Guck mal Mister Lesekompetenz.

          „Mich braucht übrigens niemand über die Missetaten der RKK aufzuklären, ähnlich wie beim Patriarchat (Feministen checken das auch anscheinend nie, wir wurden im selben Bildungswesen groß wie sie, haben uns aber danach weiter entwickelt …) wurden mir diese schon ausgiebigst und einseitigst eingetrichtert.“

          Das ist der entscheidende Punkt, den du meinst geflissentlich ignorieren zu können.

          „Und die Leute sind wirklich auffällig emotional bei dem Thema.“

          „Und die Kritik an der ist ja nun wirklich repetitiv und meistens sehr flach inhaltlich. Wer aber sowas auch nur anmerkt, der darf sich dem Spott und Gebelle seiner Mitmenschen sicher sein.“

          Wie mich nun die Beobachtung in deinen Augen zu einem Verfechter der RKK macht möchte ich ehrlich gesagt gar nicht wissen.

          Zusammengefasst war mein Punkt, der gut zu dem Thema Hexenverfolgung passt, das Geschichte falsch erzählt wird um heute politische Narrative zu bedienen.
          Nämlich das genauso wie Feministen daraus ein einseitiges Thema zu Gunsten des einen und zu ungunsten des anderen Geschlechts machen, dies analog zwischen den Kirchen genauso passiert.
          Das habe ich dann angemerkt, das dieser Mechanismus ebenso zu beobachten ist zwischen EKD und RKK.

          Und dann kommst Du Witzfigur in schimmernder weißer Rüstung, und machst sozusagen den Male-Feminist, der ganz repetitiv die altbekannten und langweiligen Talkingpoints wiederholt.

    • Ist aber ehrlich gesagt auch verschwendete Lebenszeit, ausser man kann damit seinen Zynismus etwas befeuern, schon unsere Eltern werden nicht mehr den Lebensabend im Altenheim erfahren, mal davon ausgehend wir sind so 20-35 Jahre alt.

      • Yupp, kann ich nur empfehlen.
        Schon wegen der zahlreichen Quellenverweise.
        Fürs Mittelalter kann ich auch Cordula Nolte „Frauen und Männer in der Gesellschaft des Mittelalters“ empfehlen.
        Männer durften in der Zeit viel mehr, als Frauen – vieles aber auch nur mit deren schriftlichem Einverständnis.

      • Zwei Ausschnitte aus dem Ehekapitel von Privileged Sex:

        Among other things, the family is an economic institution. As such, its purpose is to guarantee that the woman or women will be provided for. Cases in which the situation is reversed are rare. Where and when they do exist they are expected to be temporary, as when wives see their husbands through school or so-called cougars spend part of their lives with younger men.
        The ways society makes men look after their female relatives vary. Many societies have long had, and some still have, the levirate, an arrangement that permits and often obliges a dead man’s brother to marry his widow. If the Koran allows a man to take several wives, it does so not in order that he may have fun, but as a way of providing for widows. In a society without clear territorial borders or any kind of police force, women were very vulnerable. Not accidentally, the Arabic term qawwamun, which describes the position of men vis-à-vis women, can mean either “defenders” or “maintainers.”[450]
        In Reformation Europe, the first thing the authorities did when confronted with nuns who had left the convent was to find men to look after them. One of those who was helped in this way was the wife of Martin Luther. Very often, before a man can marry he must work and pay, and after joining hands in matrimony he must continue to work and pay.
        For example, Germanic men in Tacitus’ day had to pay a dos as a condition for marriage.[451] During the late Roman Empire, men betrothed their wives by means of gifts. An entire body of literature developed around the question of whether or not the would-be groom was entitled, if the woman did not take the man’s hand in marriage, to receive his gifts back.[452] For a Muslim youth to earn the brides-wealth or mahr often means having to put in several years of hard work while living away from his native village. No wonder that, when Ibn Battuta visited the Maldives, one of the things he liked best was that the mahr demanded of him was small.[453]

        (…)

        The duty of husbands to provide for their wives according to their means is universal.
        It is can be enforced either by way of public opinion or by that of the courts. Very often it was incorporated into sacred wisdom, as in both the Vedic writings and Islam.[467]
        In England, the formula “with all my worldly goods I endow thee” has persisted for almost a millennium, in spite of all the changes in the laws that governed its application. To help husbands support their wives, the latter were often given a dowry. Returning to Philiscus and his sweetheart Apollonia, it is possible that she herself provided the money. Normally, though, doing so was the duty of a woman’s father; should he die, then it devolved on her brother or brothers. In return for being allowed to administer the dowry, Philiscus had to agree to several conditions. He was, according to the marriage contract:

        “[T]o take no other wife but Apollonia, and no concubine, and let him have no boyfriends or beget any children from any woman as long as Apollonia is living, nor inhabit any other household but the one over which Apollonia rules. Nor let him repudiate her or do violence to her or treat her badly or alienate any of their property in a way which is unfair to Apollonia. If he is caught doing any of those things… then let him pay back immediately to Apollonia her dowry…
        By the same token, let Apollonia not be permitted to spend the day or the night away from the house of Philiscus without his knowledge. Nor may she sleep with another man, nor may she squander their common household property, nor may she disgrace Philiscus in the ways in which men get disgraced. But if Apollonia willingly does any of these things, let her be sent away from Philiscus, and let him repay to her the dowry simply within ten days of her departure.”

        The terms of divorce were striking. If a dissolution of the marriage came about through some transgression of Philiscus, the dowry had to be returned. If Apollonia was the party guilty of bringing about divorce, the dowry also had to be returned. In ancient Athens, as in all other societies, few fathers or other male guardians would give their female wards to a man who could not support her properly.[468]
        As in many other societies, the prospective husband expected to receive a dowry to help him in his legal duty of supporting his wife. But the dowry did not become his property. All he could do was administer it on her behalf. If the couple divorced, the dowry had to be returned. Men who failed to return their ex-wives’ dowries were penalized a monstrous interest of 18 percent.[469]
        The relevant lawsuits were handled by a special procedure, known as eisangelia, that was similar to the one used for the most serious crimes, such as attempts to overthrow the constitution. From the point of view of the woman and her male guardians, eisangeliahad the advantage that a failed suit did not expose to penalties those who had brought the case. Since Greek justice was agonistic – meaning that anybody seeking to impose a penalty on another would have the same penalty visited on him in case he lost his suit - this was a great privilege indeed.

    • @ Egal

      „Karen is an advocate for the equal treatment of men in a culture that erroneously believes they are privileged. She has devoted the last 6 years to developing an understanding of the social, cultural, psychological and biological dynamics behind gender role enforcement and sexual politics. Her YouTube channel, girlwriteswhat, has over 130,000 subscribers, and more than 12 million video views, and her work has been presented in high school and university classrooms in the US, Canada and Ireland.“

      Und hier ihr Skript.

      http://owningyourshit.blogspot.de/2016/09/my-talk-at-first-canadian-national.html

      Gerade für den wichtigen Punkt „understanding“ besser als ein PUA Blog, der mehr anwendet, als erklärt. 😉

  2. Wie zu erwarten:

    Gesetz für mehr Lohngerechtigkeit passiert den Bundesrat

    Beim bumsfdj darf dabei die 21% Mär natürlch nicht fehlen:

    In Deutschland liegt die Lohnlücke zwischen Männern und Frauen bei 21 Prozent.
    […]
    Frauen verdienen 21 Prozent weniger als Männer

    https://www.bmfsfj.de/bmfsfj/aktuelles/alle-meldungen/gesetz-fuer-mehr-lohngerechtigkeit-passiert-den-bundesrat-/113440

    Bei Bundes-Feministerin Schwesig liegt die Gedächtnislücke wohl bei ca. 100%. Als Grund dafür wird eine extreme Form der Faktenphobie vermutet.

    Aber vielleicht meint sie ja auch, daß Frauen zu viel bekommen – obwohl sie weniger verdient hätten.
    „Frauen verdienen 21 Prozent weniger als Männer!“

    • Schwesig ist ein Bilderbuchbeispiel für den Zusammenhang zwischen Haarfarbe und Intelligenz einer Frau.

      Wobei – viele ihrer Zuhörerinnen haben das Pulver wohl auch nicht erfunden.

  3. https://img.evbuc.com/https%3A%2F%2Fcdn.evbuc.com%2Fimages%2F31077115%2F212206475492%2F1%2Foriginal.jpg?h=200&w=450&rect=0%2C23%2C558%2C279&s=cd8409d2b223a02310aaaa348c4af1ab

    Catholic schools pull gender identity play aimed at elementary students

    […]

    The school argues that the content and storyline of the play was not fully disclosed in the advertising, and that it was marketed as a fairytale play rather than as a play about an eight year old boy who questions his gender identity.

    Eine Feministin mogelt eine Gender-Propaganda, getarnt als Märchen, auf den Spielplan katholischer Grundschulen – und wundert sich, daß das Stück nach der ersten Aufführung abgesetzt wird!

    Realitätsphobie?

    Vielleicht hätte sie so eine Nummer besser an Koranschulen abgezogen, die wären bestimmt begeistert gewesen.

    Carousel Players artistic director Jessica Carmichael published an open letter on the theater’s website last week, stating that she feared the cancellations were “based on misinformation, grown out of fear, intolerance, transphobia, homophobia, and misogyny[sic!].”

    Anstatt sich bei den Schulen und den Eltern zu entschuldigen, diffamiert sie sie öffentlich u.a. als Frauenfeindlich!

    Das positive daran könnte sein, daß zumindest einige Eltern vom Feminismus kuriert wurden.

    Once Upon a Time – Far Far Away from Reality!

  4. Wußtet Ihr, daß Anne Wizorek und das feministische Sturmgeschütz des SPIEGEL, Stokowski, offenbar Freundinnen sind?
    Sind sich auch recht ähnlich: Sehr mädchenhaft, und sehr naiv-radikal.

    Hier sitzen sie bei der Luxemburg-Stiftung und versuchen, die Kölner Silvesterkatastrophe schönzureden. Hihi, giggel, prust…

    • Dass die einen besonderen Blickwinkel haben, find ich nachvollziehbar und normal. Dass sie so gehypet werden? Hm. Daher…

      Suche: Titel eines empfehlenswerten, erotischen feministischen Pornos. Außer „blau ist eine warme farbe“

    • „Letztens habe ich zum Beispiel einen Film gedreht „Coming of age“. Der basiert auf der Beschwerde einer 16-Jährigen, die es schrecklich findet, wie ihre Altersgruppe im Mainstream Porno fetischisiert wird. Und die mal einen Film sehen wollte, in dem eine junge Frau eine ehrliche und natürliche Beziehung hat mit einem Mann ihres Alters.“

      Hmm, vielleicht bin ich ja altmodisch, aber aus prinzipiellen Erwägungen heraus sollten m.E. Minderjährige nicht aktiv im Kontext mit Geschlechtsverkehr dargestellt werden.

      Also den Film hätte sie sich echt sparen können…

      • „Und die mal einen Film sehen wollte, in dem eine junge Frau eine ehrliche und natürliche Beziehung hat mit einem Mann ihres Alters.“

        Und sowas sucht sie bei Pornos…

    • Soweit ich das sehe, hat Stefan Niggemeier in seinem nützlichen Kommentar einen wesentlichen Punkt übersehen:

      http://uebermedien.de/15530/hexen-verbrennen-fuers-klima-journalisten-entstellen-afd-rede/

      Wenn ich es richtig verstanden habe, hat der AfD-Abgeordnete mit seinem überspitzten Vergleich das Narrativ der drohenden Klimakatastrophe insgesamt in Frage gestellt.

      Wenn nun der deutsche Qualitäts-Journalismus dem Abgeordneten bescheinigt, er habe das Verbrennen von Frauen (genannt „Hexen“) als Mittel gegen die drohende Klima-Katastrophe empfohlen, dann wird genau diese kritische Spitze des Abgeordneten in ihr Gegenteil verkehrt: Der Mann akzeptiert nun (angeblich) die „Tatsache“ des drohenden Klima-Kollapses, will diese Drohung aber mit einer Frauen-feindlichen („menschenverachtend“) Maßnahme abwenden.

      D.h., selbst wenn man den Kerl zum Abschuß freigibt, so ist man sich doch nicht zu schade dafür, sogar ihn noch zum Kronzeugen der drohenden Klima-Katastrophe zu erklären, also das eigene Narrativ zu bestätigen.

      Einfach nur genial …

    • Marionetten sind jetzt auch Autobahn.

      https://www.heise.de/tp/features/Medienhetze-gegen-Systemkritik-3708737.html

      „Wer einem Künstler wie Naidoo, der sich immer wieder gegen Rassismus und Fremdenhass eingesetzt hat, auf die Schnelle mal nach rechts schiebt, verhält sich wie ein Arzt, der, ohne eine Anamnese durchgeführt zu haben, zu einem Patienten mit Kopf- und Gliederschmerzen sagt, bei den Symptomen könnte es sich um eine schwere Erkrankung handeln, die innerhalb weniger Stunden zum Tod führt.“

      So frei nach dem Motto hat sich mal Kritikrechtpunkte erarbeitet …

      Unter der Überschrift „Aufklärung“

      Da fällt einem kaum noch was zu ein.

      Freiwild dürften dann keine Systemkritik äussern?

  5. Ich zitiere mal die Kommentare, die sind sowieso lustiger:

    „Interesting article. I was especially impressed with the way you managed to absolve women of all blame for their relationship problems.“

    „Long story short, if a man is unappealing to women, it is the man’s fault and he should change. If a woman is unappealing to men, it is the man’s fault and he should change. Nice gymnastics.“

    „Or maybe stop making excuses, put in more effort, and don’t expect a guy to cater to your „imaginary“ needs. Your posts are toxic to our generation and fuel an unecessary battle between traditional roles in our society. Btw someone sent me this and I almost vommited: I’ll leave on that note…“

    Ladies if your past 25 and agree with this article..invest in cats

    ^^

    Hier der Artikel:

    http://www.bolde.com/incredible-women-often-have-worst-dating-lives-heres-why/

    Es gibt da auch ein Meme, das dazu passt. Ein Paar (M/W) sitzt auf der Couch. Die Frau gibt den Mann eine Liste mit Dingen die er an sich ändern muss. Darauf denkt sich der Mann ‚das kann ich auch‘ und gibt ihr eine Liste mit Dingen die sie an sich ändern muss. Ihre Antwort: ‚Wenn du mich nicht so lieben kannst wie ich bin, sollte wir das ganze vielleicht beenden.‘

    Ich finde das Ding bloß nicht wieder!

    • Hier noch eine Artikel der in die gleiche Kerbe schlägt:

      Childish men are to blame for women having kids late in life

      http://nypost.com/2017/05/13/childish-men-are-to-blame-for-women-having-kids-late-in-life/

      Youtube-Kommentare dazu:

      „Men are lazy! Men are adult children! Men aren’t as good as us strong women! …Why don’t they want a child with me? What is driving them away?“

      —-

      Feminists: „A woman needs a man like a fish needs a bicycle. You don’t need a man. Women can have it all – family, career and happiness without no man“.
      Bachelors: „Fine. We’ll focus on our own lives, play video games, work up the career ladder and be happy“.
      Feminists and tradcons: „Misogynistic MGTOW’s! Women shouldn’t have to give up their desire for Mr Perfect. You single men should man up, sacrifice yourselves, compromise, give up your preferences and get back on the dating market!“.
      Bachelors: ¯\(ツ)/¯

      —-

      What idiot freezes their eggs – I put mine in the fridge

  6. „Mehr Vater wagen“ – Ein Gruß zum Gender-Kongress

    Ein halbes Jahrhundert nach Willy Brandts legendärer Aufforderung an uns alle, ‚mehr Demokratie zu wagen’, würde er uns heute vermutlich dazu auffordern, ‚mehr Vater’ zu wagen.“
    Das ist vielleicht ein wenig optimistisch – mit Schröder hatte die SPD „Mehr Demokratie wagen“ bekanntlich ohnehin schon zu „Mehr Volkswagen“ geändert.

    https://man-tau.com/2017/05/12/gender-kongress-mehr-vater-wagen/

  7. „Intrasexual Competition Shapes Men’s Anti-Utilitarian Moral Decisions“
    http://link.springer.com/article/10.1007/s40806-014-0003-3/fulltext.html
    „Killing someone in order to save several lives seems more morally acceptable to men than to women. We suggest that this greater approbation of utilitarian killings may reflect gender differences in the tolerance to inflicting physical harm, which are partly the product of sexual selection. Based on this account, we predicted that men may be less utilitarian than women in other conditions. In four studies, we show that men are more likely than women to make the anti-utilitarian (hypothetical) choice of causing three same sex deaths to save one opposite sex life; and that this choice is more likely when there are fewer potential sexual partners, more likely for heterosexual men and less likely if the female character to be saved no longer has reproductive value.“

  8. In ze.tt ein längerer Artikel eines Mannes wie er zum Feminismus bekehrte. Inklusive einer redaktionellen Checkliste mit „Sechs praktische Tipps von Mann zu Mann, den Feminismus voranzubringen“

    Der Artikel ist eigentlich interessant zu lesen, er findet aber irgendwie nicht den richtigen Dreh um zu erläutern, warum mann nicht einfach MGTOW werden soll (was alle beschriebenen Probleme ebenfalls beseitigen würde) anstatt Feminist.

    Und das Bekenntnis des Autors, er habe jetzt wieder angefangen, Destiny’s Child zu hören, klingt auch eher nach post-pubertärer Trotzphase…

    http://ze.tt/wie-maenner-den-feminismus-unterstuetzen-koennen/

    • Ich bin ein Mann und hatte keine Ahnung vom modernen Feminismus. Erst als ich verstanden habe, dass er alternativlos ist, stellte ich die richtigen Fragen.

      • Ja, witzige Formulierung. Oder dies:

        „In meinem Fall war das mein Umzug aus dem schwäbischen Dorf nach Berlin, der neue Job, die neuen Kolleg*innen. Hier wurde ich erstmals ziemlich frontal mit politischem Feminismus konfrontiert.“

        Auch witzig. Es wird ein Bild des naiven unwissenden Land-Eis aufgebaut der durch ganz neue Eindrücke aus seinem Dornröschenschlaf geweckt wurde. Sowas wie „Boah, fließendes Wasser! Und elektrischen Strom aus der Steckdose! Ich fasse es nicht!“

        Nicht neu, nicht originell aber solide Erweckungsliteratur.

        • Der wurde bestimmt dazu genötigt um die Leute davon zu überzeugen das Feminismus nicht männerfeindlich ist, weil ja auch Männer da mitmachen

  9. „On the Pathology of Low Birthrates“
    http://shylockholmes.blogspot.de/2017/05/on-pathology-of-low-birthrates.html
    „One of the important axioms of organisational development is that if you want an organisation to be successful and sustainable, you should make sure it’s profitable. […]
    To wit: if you want a culture or idea to survive, the people who practice it must have high birth rates.
    Because while organisations propagate themselves by resources, ideas and cultures are carried by people. It doesn’t matter how much you love your particular idea – feminism, classical music, the constitution, whatever. If the people who support that idea have below replacement birth rates, and the people who are opposed to that idea have above replacement birth rates, then the prevalence of that idea is being whittled away, slowly but surely. Ideas don’t breed directly, but they can still be bred out.
    Because ideas, like most things in this world, are heritable. Both genetics and culture mean that parents in general pass their values on to their children. Take away the children, and you take away the people likely to hold the idea tomorrow. […]
    It is an unassailable fact that the ideas, beliefs and circumstances of the modern west are extraordinarily pathological in terms of birth rates. […]
    The biggest question isn’t whether the current situation can go on forever. It’s only what will replace it. The replacement will be made up of individuals holding ideas that are resistant to whatever set of pressures create low birth rates. In this sense, we are like a population in the midst of a great plague, knowing that eventually society will only be made up of people with an immune system able to defend against it.
    If you want to know who that might be, just look at who is currently having children. The sincerely religious, such as Mormons and Muslims, for one. And those with a very high time preference and few outside options.“

  10. „Homo Deus: Gehirn-Upload, Unsterblichkeit, Künstliche Intelligenz“
    https://www.heise.de/tp/features/Homo-Deus-Gehirn-Upload-Unsterblichkeit-Kuenstliche-Intelligenz-3710864.html
    „Was ist dran an den Versprechen – oder Horrorszenarien – des Transhumanismus? […]
    Die Frage, wie so eine Zukunft aussehen wird, entscheidet sich für mich weniger an den technologischen Möglichkeiten als an der Gesellschaftsordnung – und dabei vor allem den Herrschafts- und Besitzverhältnissen. Dafür brauchen wir kritische Geistes- und Sozialwissenschaften, einschließlich Rechtswissenschaft und Ökonomik beziehungsweise Volkswirtschaftslehre, die manche Technophilen ja am liebsten als nutzlos abschaffen wollen (schlagkräfte Gegenargumente finden sich in Nuccio Ordines „Von der Nützlichkeit des Unnützen“).
    Anders formuliert: Schauen wir uns die heutige Gesellschaftsordnung an und die Rolle der Technologie in ihr – und extrapolieren wir dieses Bild in die Zukunft. Gehen wir also nach dem Induktionsverfahren vor, mit allen seinen Fallstricken (man denke an Karl Popper). Ja, wer sagt mir, dass nach einer Million Sonnenaufgängen auch beim Ein-Million-und-ersten-Mal die Sonne aufgehen wird? Niemand. Und doch wird die Sonne höchstwahrscheinlich morgen wieder aufgehen. […]
    Vielleicht wird es Übermenschen geben; höchstwahrscheinlich wird der Großteil der Menschheit dann aber Untermensch sein, ob man sie so nennt oder (politisch korrekt) nicht. Wenn es also eines Tages Gottmenschen geben wird, die Harari in seinem „Homo Deus“ andenkt, werden fast alle anderen Menschen… wie sollen wir sie nennen? Vielleicht Sklavenmenschen sein. […]
    Gesetze sind von Menschen gemacht. Geld, geistiges Eigentum, auch Eigentum überhaupt, sind keine natürlichen Kategorien, sondern soziale Konstrukte. Sie beruhen auf menschlichen Entscheidungen und kulturell eingebettet, so zu unserer zweiten Natur geworden.
    Vielen fällt das nur nicht auf, weil sie keine andere Welt kennen; und sie sich auch nicht vorstellen können.
    Ich bestreite nicht, dass soziale Konstrukte großen Nutzen haben können. Ich bin auch dankbar für den Schutz meiner Person, meiner Wohnung und so weiter. Dass sie Menschen auf ganz unterschiedliche Weise nutzen können, wird mitunter aber zum Problem. In diese Gesellschaftsordnung werden die Technologien geboren – und fügen sich in mögliche Strukturen von Über-, Herren- und Gottmenschen auf der einen und Unter- und Sklavenmenschen auf der anderen Seite ein.
    Daher werden nicht die Technologien, sondern die sozialen Strukturen entscheiden, ob die transhumanistische Vision als eine Utopie, ein Paradies auf Erden, oder eine Dystopie, eine Hölle für die Meisten, wirklich wird.“

    • Und wenn irgendwer vorschlägt das man vielleicht Mal etwas mehr für die Bildung von Jungen tun sollte, kommen Antworten wie „das ist jetzt das falsche Zeichen für Mädchen. Bildung soll Mädchen motivieren und nicht behindern usw. blabla.

      Manchmal wirkt Ponndorf etwas desillusioniert. Das Thema ist wohl heikler als er anfänglich dachte und er fühlte sich in den vergangenen Monaten häufiger mal falsch verstanden. Das lag unter anderem daran, dass man ihm, dem CSU-Mann unterstellte, sein Vorstoß zur Förderung von Buben sei nur ein schlecht verpackter, also verkappter Kampf gegen die Emanzipation der Frau.

      http://www.sueddeutsche.de/karriere/foerderung-von-jungen-geschlechterkampf-naechste-runde-1.8218

      Es darf einfach keine Hilfe für männliche Menschen geben, das ist frauenfeindlich.

      Das wird echt noch interessant…

      Solche Artikel gibt es ja immer wieder:

      http://genderama.blogspot.de/2015/05/neuseeland-zu-wenig-kluge-manner-zum.html

      http://genderama.blogspot.de/2015/01/warum-jamaikas-premierministerin-jungen.html

      Würden Mädchen alle lesbisch werden, wäre die Bildung von Jungen diesen Leute schnurz egal. Ein weiterer Gap, der Gender Emapthie Gap.

      • Dem Fass die Krone aufsetzen tut dem ganzen dass diese bewusste Vernachlissigung bei Jungen auch noch als Gleichberechtigung verkauft wird. Man fragt sich wie lange die das noch treiben wollen? Wenn überall 2 von 3 Studenten Frauen sind oder vielleicht lieber 3 von 4?

        • Nein, wenn es nur noch Frauen im Studium gibt. Denn die oben von Dir genannte Logik zieht ja immer: Förderung von Männern beeinträchtigt die Emanzipation von Frauen. Wenn man sich einmal auf diese Linie begeben hat, gibt es kein Zurück mehr. Dann wird jedes „Aufholen“ von Männern als Rückschritt für Frauen gewertet, als ein Zurückfallen hinter die bereits einmal etablierte „Gleichheit“ von Frauen.

          Soweit ich mich erinnere, hat das Adrian hier mal vor ein paar Monaten geschrieben: Diese Art der Frauen-Förderung kommt erst dann zu ihrem Ende, wenn es keine Männer mehr gibt.

    • „Moreover, today’s young, childless female city-dwellers with college degrees are out-earning their male counterparts by 8 cents on the dollar.“

      Mag jemand ausrechnen, wann für die Jungs in dem Segment bei 8% less dann der Equal Pay Day ist?

      „Birger also advises college-educated women to consider a different cohort of men altogether. “If there are too many women in the white-collar dating world,” Birger contends, “that means there are too many men in the blue-collar one. I think it’s inevitable that we’ll see more and more of what I call ‘mixed-collar’ marriages in the future.”

      “ ‘mixed-collar’ marriages“ – Das wäre ja ein echter evolutionärer Fortschritt, wenn Frauen ihre Partnerwahlstrategie statistisch signifikant adjustieren könnten und würden.

      Können sie wohl eher nicht, also bliebe nur der gesellschaftliche Druck auf Frauen, auch unter Stand zu heiraten. Womit frau dann wieder Unterdrückung und Zwänge beklagen könnte…

      Also das böse Patriarchat mal wieder…

      Aber mal ehrlich, was will ein ehrlicher craftsmen aus Buffalo mit einer aufgebrezelten Zicke aus New York City? Sollen wir ihm das antun? Hat er das verdient?

      😉

  11. Farbbomben gegen den Genderkongress

    https://linksunten.indymedia.org/de/node/212451

    Entgegen des Versprechens keine antifeministischen Veranstaltungen in städtischen Räumlichkeiten zuzulassen, entzieht sich die Stadt Nürnberg jeglicher Verantwortung und erlaubt dieses Jahr erneut das Stattfinden des Deutschen Genderkongresses in der Meistersingerhalle (www.genderkongress.org).
    Dies soll und darf nicht ungesehen bleiben!

    • Aber wenn man „ManTau“ von einer seriösen, linksliberalen Publikation hin zu einem linken verschwörungstheoretischen Blog umbauen will, bist Du auf einem guten Weg. Nur weiter so 🙂

  12. Manuela Schwesig eröffnet Starterkonferenz für neue „Sprach-Kitas“

    Gerechte Bildungschancen für alle Kinder: Die Mittel für die „Sprach-Kitas“ werden mit der zweiten Förderphase deutlich aufgestockt.

    „Bildung ist der Schlüssel für gerechte Bildungschancen und gesellschaftliche Integration. Wenn Kinder diesen Schlüssel nicht bekommen, dann bleiben sie vor einer verschlossenen Tür stehen – ihr Leben lang. Ich bin davon überzeugt, dass Kinder, die in benachteiligen Lebenslagen aufwachsen, nicht weniger Kompetenzen und Begabungen haben. Wenn wir sie entsprechend fördern, können wir die Potenziale dieser Kinder wecken und ihnen die Tür zur Welt öffnen.“

    […]
    Der Bund stellt für das Programm „Sprach-Kitas“ im Zeitraum zwischen 2016 und 2020 Mittel im Umfang von bis zu 800 Millionen Euro zur Verfügung.

    https://www.bmfsfj.de/bmfsfj/aktuelles/alle-meldungen/manuela-schwesig-eroeffnet-starterkonferenz-fuer-neue–sprach-kitas-/116160

    Was für eine heuchlerische, verlogene Zicke!

    • Immerhin redet sie nicht explizit von Mädchen, auch wenn sie die meint.

      „Bildung ist der Schlüssel für gerechte Bildungschancen “

      Wäre ich Deutschlehrer, würde ich allein für diesen Satz ne 6 geben.

  13. Die Geschlechterpräferenzen der Presse bei IT-Experten

    Ist Euch an den Medien mal was aufgefallen? 😀

    Wenn es darum geht, dass in den Social Media Hate Speech und Sexismus grassieren und Frauen in den IT-Firmen nicht gleich entlohnt würden, und alles rund um Gender, wenn es also darum geht, sich über das Internet und die IT zu beschweren, dann bringen sie uns immer nur Frauen als „Internet-Experten“.

    Gibt es aber irgendein akutes IT-Sicherheitsproblem, wie jetzt WannaCry, in dem es um technisches Wissen geht, dann bringen sie uns nur Männer als „Internet-Experten“.

    Noch Fragen?

    http://www.danisch.de/blog/2017/05/13/die-geschlechterpraeferenzen-der-presse-bei-it-experten/

  14. Sexisten sind auch nur Terroristen

    http://bazonline.ch/schweiz/standard/sexisten-sind-auch-nur-terroristen/story/14151752

    Frau Andrea Sommer schreibt u.a.:

    Möglicherweise weil Männer im Jahr 2017 nach Christus endlich ihre weibliche Seite ausleben dürfen, reagiert Männer.ch ähnlich hysterisch

    Bei dem fast schon heiligen Krieg gegen den Sexismus kann man von Glück reden, dass ­niemand filmte, als unlängst eine Kollegin beim Apéro nach zwei Gläsern Wein meinte, sie würde ihrem Mann die Hoden abschneiden, falls er fremd ginge.

    • Männer.ch war das schweizerische, feministische Bundesforum, oder?

      Keine Frage: Das Beispiel, das der Ausbildner für das Schiesstraining gewählt hat, ist primitiv und geschmacklos. Wer daraus wie Alliance F einen Aufruf zu häuslicher Gewalt ableitet, schiesst allerdings mit Kanonen auf Spatzen.

      ^^ Frauenorganisationen denken wahrscheinlich das Männer sobald sie sehen wie eine Frau geschlagen wird, das unbedingt gleich selbst ausprobieren wollen… wenn Frauen hingegen sehen wie reinenweise Männer in Filmen von Frauen geschlagen werden, wegen irgendwelchen Nichtigkeiten oder sie ihnen in die Eier treten, wei eine Gruppe Frauen im TV rumkackert vor lachen, weil eine Frau einem Mann im Schlaf die Eier abgeschnitten hat… dann passiert natürlich gar nichts.

      … passenderweise sind auch viele Frauenorganisationen empört wenn man männliche Opfer von häuslicher Gewalt sichtbar macht. Ihre Argumentation ist, das man dadurch weibliche Opfer unsichtbar macht. Doch die einzigen die irgendwelche Opfer unsichtbar machen, sind diese Frauenorganisationen.

  15. Hallo alle zusammen, also ich bin/war ja stolze Feministin und war auch stolze Vertreterin des Intersektionalismus. Bzw bin. Wenn man in Syrien wegen mir eine weibliche Koptin ist, dann hat man mehr Probleme als wenn man syrischer Muslim in der Leitung des IS ist, um einmal sehr salopp zu sein. Oder es ist ein kleiner Unterschied, ob man Transgender in den Staaten oder in Thailand ist.

    Besonders bei der Entwicklungsarbeit ist Intersektionalismus sehr, sehr wichtig, um verschiedene kulturelle Einflüsse zu charakterisieren. Mit seinem Projekt kann man zwar Frauen helfen zu wollen – aber am Enden Männern so auf die Füße tritt, dass die das komplette Projekt boykottieren.

    Deshalb meine Frage: Kennt jemand irgendeine Quelle, die mal den Anfang des komischen amerikanischen Feminismus, wo jede Transfrau fünf Gender hat und getriggered ist und eine halbe Depression erlebt, wenn Aristoteles gegen Damen wettert, beschreibt?

    Ich habe viele Artikel über die Unterdrückung von Frauen gelesen, bei denen dies eine Rolle gespielt hat.
    Highway of lost tears (aboriginal women):
    https://en.wikipedia.org/wiki/Highway_of_Tears_murders

    Frauenrechte woanders
    https://www.amnesty.org.uk/blogs/womens-action-network/women’s-and-girl’s-rights-afghanistan-overview
    http://www.reuters.com/article/us-mexico-indigenous-idUSKBN1610AA

    • @ netzchaos

      „Deshalb meine Frage: Kennt jemand irgendeine Quelle, die mal den Anfang des komischen amerikanischen Feminismus, wo jede Transfrau fünf Gender hat und getriggered ist und eine halbe Depression erlebt, wenn Aristoteles gegen Damen wettert, beschreibt?“

      Vielleicht könnte das folgende Buch in dieser Hinsicht interessant sein, auch wenn Feminismus nicht das Schwerpunktthema ist. Das wissenschaftliche Standwerk zur Entstehung von Political Correctness und Multikulturalismus in den USA ist das m.E. ausgezeichnete Buch des Politikwissenschaftlers Mathias Hildebrandt – Multikulturalismus und Political Correctness in den USA, VS Verlag für Sozialwissenschaften, 2005:

      https://www.bol.de/shop/home/suchartikel/ID10352038.html?sq=multikulturalismus%20political%20correctness

      Zwar steht in dem Buch der politisch korrekte kulturrelativistische Multikulturalismus mehr im Vordergrund als der politisch korrekte intersektionale Gender/Queer-Feminismus, aber es wird auf alle Aspekte der Political Correctness (also auch auf den politisch korrekten Feminismus eingegangen).

      Das Buch beschreibt ausführlich und mit Belegquellen, die ideengeschichtlichen und sozialgeschichtlichen Hintergründe der Entstehung der postmodernen Political Correctness und stellt dar wie die postmoderne Political Correctness aus einer (einseitigen, selektiven und dogmatischen) US-amerikanischen Rezeption des französischen Strukturalismus und Poststrukturalismus im Zusammenhang mit einigen US-amerikanischen Quellen hervorging.

      Das Buch ist pc-kritisch, aber sachlich. Es hat außerdem nichts zu tun mit unwissenschaftlicher antisemitischer Scheiße wie der rechten Anti-Kulturmarxismus-Ideologie, sondern ist wissenschaftlich fundiert und aus einer humanistischen Perspektive heraus verfasst.

      Zwei Kommentare von mir zum Thema Intersektionalität, aus denen Graublau Artikel gemacht hat, finden sich außerdem hier:

      https://geschlechterallerlei.wordpress.com/2016/12/19/gastartikel-leszek-ueber-intersektionalitaet/

      https://geschlechterallerlei.wordpress.com/2016/12/23/gastartikel-leszek-darueber-wie-eine-echte-ungleichheits-und-diskriminierungsforschung-aussehen-kann/

      Du kannst ja mal reinlesen, ob es dich vielleicht interessiert.

      • Aus der humanistischen Perspektive eine Kritik an der PC Kultur 😍
        Danke! Ich muss sagen, ich verstehe den Ansatz der PC Kultur. Wenn ich mit (männlichen) Freunden ausgehe und die ganze Zeit Geh-in-die-Küche-und-Sandwich-Toast-Witze fallen, finde ich das auch mies. Und ich meine, ich bin „nur“ weiblich (Ich habe dadurch keine Identitätskonflikte oder stelle mich selbst in Frage); wenn dann ein Schwuler die ganze Zeit Schwuchtelwitze anhören muss – nja.

      • Aus der humanistischen Perspektive eine Kritik an der PC Kultur 😍
        Danke! Ich muss sagen, ich verstehe den Ansatz der PC Kultur. Wenn ich mit (männlichen) Freunden ausgehe und die ganze Zeit Geh-in-die-Küche-und-Sandwich-Toast-Witze fallen, finde ich das auch mies. Und ich meine, ich bin „nur“ weiblich (Ich habe dadurch keine Identitätskonflikte oder stelle mich selbst in Frage); wenn dann ein Schwuler die ganze Zeit Schwuchtelwitze anhören muss – nja.
        Aber wegen sowas die Meinungsfreiheit in Frage stellen! Comedians einschränken! Uff.
        Dann würde ich mich jetzt mal auf die Artikel stürzen 😀

      • Uff, das ist ja fast anstrengend zu lesen. Aber sehr informativ, vielen, vielen Dank! Es hat den Anschein, dass du in diesen Bereichen professionell tätig bist (Schreibsstil, Einordnung der Fakten und Umfang der Informationen), deshalb habe ich noch eine weitere Frage: du hast in deinem zitierten Kommentar geschrieben:
        Ich gebe mal ein Beispiel, das männerrechtlich relevant ist:
        Es liegen mehrere wissenschaftliche Untersuchungen vor, die belegen, dass Jungen in heutigen deutschen Schulen bei gleichen Leistungen im Schnitt schlechtere Noten erhalten als Mädchen. Hierbei haben wir es also gemäß der Befunde mit Diskriminierung zu tun.

        Hast du dazu Statistiken bzw die Originalquellen oder Sekundärliteratur? Das wäre mal Mega interessant. Man hört ja gern von Benachteiligung der Jungs im Schulsystem, ich habe das aber noch nie solide untermauert gesehen.

        • @ Netzchaos

          „Hast du dazu Statistiken bzw die Originalquellen oder Sekundärliteratur? Das wäre mal Mega interessant. Man hört ja gern von Benachteiligung der Jungs im Schulsystem, ich habe das aber noch nie solide untermauert gesehen.“

          Das Kapitel „Die Folgen der Jungenkrise“ (Kapitel 5) aus dem Buch „Plädoyer für eine linke Männerpolitik“ von Arne Hoffmann

          enthält eine Zusammenfassung des Forschungsstandes dazu, einschließlich der Nennung aller dazu vorliegenden wissenschaftlichen Studien.

          Eine Rezension zu dem Buch findet sich übrigens hier:

          https://allesevolution.wordpress.com/2016/04/07/arne-hoffmann-plaedoyer-fuer-eine-linke-maennerpolitik/

          Es gibt von Arne außerdem auch noch ein Buch, das sich speziell mit dem Thema der Diskriminierungen und sozialen Problemlagen, von denen Jungen betroffen sind, befasst (natürlich ebenfalls mit Belegquellen).

          Arne Hoffmann – Rettet unsere Söhne

    • Auch da bieten sich die HoneyBadger als Quelle an.
      Was bringt eine Mädchenschule, wenn dann nachher doch der Taliban wieder kommt?
      Gut gemeint ist da anscheinend oft wirklich der Weg in die Hölle.

      Die hatten sich eine Menge Beef eingefangen, mit der Beobachtung, das bei genauerem Hinsehen man auch auf die Idee kommen kann, dass eben dort auch Männer in einer kulturell spezifischen Weise das kürzere Ende des Stockes bekommen.

      Ich wäre gerade by Amnestie vorsichtig, Stichwort Vermarktbarkeit von Entwicklungshilfe.

      Feministische Ansätze dort unterstellen ja erstmal immer, das Männer ihren Frauen nur böses wollen.
      Und dementsprechend schaut ja auch die Hilfe dann aus.

      Und zumindest Allison ist eine Frau, deren Familie vor Muslimen nach Kanada geflüchtet ist.

      • Hallo, danke für deine Antwort! Ich werde den Blogger gleich mal googeln.
        Natürlich, Amnesty hat einen starken Narrativ. Aber unter diesem Narrativ sind harte Fakten. Die Recherchieren gut; immerhin berufen sich immer wieder große Medienhäuser auf sie.
        Ich war selbst mal für Amnesty tätig, deshalb habe ich da ja auch meine eher positiviertere Meinung gegenüber dem Verein 😀
        Das in patriarchalen Gesellschaften auch Männer zu leiden haben – ja, das wird oft und gerne übersehen. Das Problem Ist oft, dass man halt einen Feind braucht.

        • „Das Problem Ist oft, dass man halt einen Feind braucht.“

          Hast du das auch mal kritisiert, als du bei Amnesty unterwegs warst oder dir gedacht das der Zweck die Mittel heiligt?

          • Als ich bei Amnesty unterwegs war, waren halt oft die Polizei, welche Leute geprügelt und gefoltert haben, oder Staatschefs, die die Verantwortung dafür trugen „die Bösen“. Mir persönlich kam während meines Praktikums immer vieles sehr differenziert vor. Wir hatten Workshops zur Intersektionalität, eben weil Projekte schief gegangen waren.

        • Du wirst vor Ort immer Leute finden – die sind nämlich nicht doof – die versuchen euren guten (naiven) Willen als Einkommensquelle zu nutzen und erstmal ein Schauspiel vorführen um dann das erwartete Narrativ zu bestätigen.

          Dann gehen ein Projekte schief wo ihr das mitbekommt, was ist mit denen wo ihr es nicht mitbekommt?

          Da gibt’s ja bestimmt eine Betriebsblindheit.

          Klassischer einfacher Fehler zum Beispiel, da Feminismus aufdrücken zu wollen, bevorzugt kleine Mädchen fördern.

          Statt einzusehen, das die Grundeinheit dort wie hier, für eine funktionierende Gesellschaft eben doch die Familie ist.

          Es nutzt einfach null, wenn man sich nicht darauf konzentriert das Väter und Mütter eine valide Perspektive auf einen Lebensabend in Würde haben.

          Solange das übersehen wird werden immer und immer wieder Kinder auf gut Glück ins Elend geboren und Helfer spazieren vorbei, gießen unwillentlich Öl ins Feuer propagieren ihre westlichen Theorien (die ja auch hier nicht wirklich gut funktionieren, gelle, das Patriarchat wird angeblich von Tag zu Tag schlimmer) und fühlen sich dann halt vielleicht gut, vielleicht auch verzweifelt ob der immer schlimmer werdenden Lage.

        • Wie gesagt, ich glaube das ist nicht die richtige Quelle für dich.

          „Die Recherchieren gut; immerhin berufen sich immer wieder große Medienhäuser auf sie.“

          Immerhin die selben, die Weapons off Mass Destruction, den drohenden Holocaust in Jugoslawien und die Brutkästengeschichte im Irak so gut recherchiert hatten.
          Die perfekte zusammenarbeit mit AI sehe ich da auch.
          Da greift ein Rädchen schön ins andere.

          Und unterstelle mir gerne ein Traditionalist zu sein.
          Bring dem Neger ruhig deine Version einer schönen neuen Welt.

  16. War es eigentlich schon immer so, daß Frauen aktiv grössere Männer bevorzugen? Oder ist das eher ein zwangsläufiges Ergebnis aus den jeweiligen Durchschnittsgrössen?

    Hab grad bei Danisch was drüber gelesen (der Giftzwerg ;))

    • „Oder ist das eher ein zwangsläufiges Ergebnis aus den jeweiligen Durchschnittsgrössen?“

      Wenn es das wäre, würdest du in Kontaktanzeigen von Männern ebenso häufig lesen „sie muss unter 1.70m sein“, wie du in Kontaktanzeigen von Frauen lesen kannst „er muss über 1.80m sein“.

      Das ist nicht der Fall.

  17. Via jungsundmädchen
    http://vaeter-netzwerk.de/vater-und-doch-nicht

    „Während Mutterschaft auch rechtlich rein über die biologische Abstammung definiert ist, spielt die biologische Abstammung für die rechtliche Vaterschaft zunächst einmal keine Rolle.“

    Wir haben es hier mit einer ökonomischen Regelung zu tun, die Sonderfälle – namentlich Adoption – werden wenn dann seperat abgehandelt. Eine rechtliche Mutter muss also auch nicht in jedem Fall biologische Verwandschaft nachweisen können. Das größte ungelöste Problem für unsere Norm (und unser Denken) ist Leihmutterschaft.

    „Wer leiblicher Vater eines Kindes ist und auch gesetzlicher Vater werden will, muss zunächst die Vaterschaft anerkennen, was der Zustimmung der Mutter bedarf. Möglich ist das beim Notar, beim Standesamt oder beim Amtsgericht. Stimmt die Mutter der Anerkennung nicht zu, kann der Vater seine Vaterschaft nur gerichtlich klären lassen. Zunächst stellt sich die Frage ob er tatsächlich der leibliche Vater des Kindes ist. Ein Gentest könnte Klarheit bringen, ist jedoch ohne Zustimmung der Mutter illegal und damit nicht gerichtsverwertbar. Nach § 1598a „hat Anspruch auf Einwilligung in eine genetische Untersuchung zur Klärung der leiblichen Abstammung, der Vater jeweils von Mutter und Kind“. Gemeint ist hier jedoch der rechtliche Vater. Ein biologischer Vater hat diesen Anspruch nicht!“

    Da hat jemand das diesjährige Valentinstagsurteil nicht mitbekommen, schätz ich?

    „Eine verheiratete Mutter muss die von dem möglichen biologischen Vater gewünschte Abstammungsuntersuchung grundsätzlich dulden. Sie kann das Vaterschaftsfeststellungsverfahren nicht einfach mit dem Argument verweigern, dass dadurch die bestehende Familie und deshalb auch das Wohl des Kindes gefährdet seien. Dies entschied das Oberlandesgericht (OLG) Oldenburg in seinem Beschluss vom 14. Februar 2017 (Az.: 13 WF 14/17).“

    http://www.anwaltskanzlei-tietz.de/recht-interessant/duldung-eines-vaterschaftstests/11/

    „Es ist völlig unverständlich, warum die Vaterschaft nicht genauso wie die Mutterschaft über die biologische Abstammung definiert ist. Wie wäre es mit „Vater eines Kindes ist der Mann, der es gezeugt hat“ – einfach und verständlich.“

    Ich bin (nachdem ich meine anfängliche Naivität in der Sache bereits vor Jahren ablegen konnte) gegen diesen Vorschlag, weil er impliziert, dass zu jedem Neugeborenenfall ein Abstammungsgutachten angefertigt werden müsste.

    • „… gegen diesen Vorschlag, weil er impliziert, dass zu jedem Neugeborenenfall ein Abstammungsgutachten angefertigt werden müsste.“

      Nein, das impliziert dieser Vorschlag mitnichten. Im Falle der biologischen Mutter muß ja im Normalfall auch kein Abstammungsgutachten angefertigt werden.

      Soweit ich sehe, sind derartige Gutachten nur in zwei Fällen erforderlich:
      – der angebliche Vater leugnet die biologische Vaterschaft
      – zwei Personen beanspruchen die biologische Vaterschaft für ein und dasselbe Kind.

      Und was machen wir, wenn einen Tag nach der Entbindung im Krankenhaus die angebliche Mutter sagt: „Das ist nicht mein Kind – behalten Sie’s“?
      Und was machen wir, wenn einen Tag nach der Entbindung im Krankenhaus zwei verschiedene Mütter über ein und denselben Säugling sagen: „Das ist MEIN Kind – ich will jetzt mein Kind!“?

      Mir scheint also, daß die Probleme für biologische Mütter und für biologische Väter analog sind. Man kann bestenfalls sagen: Im Falle der Mütter sind die Probleme etwas kleiner, denn es macht einen Unterschied in der Beweisführung, wenn ein Kind *gestern* geboren wurde – oder aber vor *neun Monaten* gezeugt worden ist.

      • „Mir scheint also, daß die Probleme für biologische Mütter und für biologische Väter analog sind. Man kann bestenfalls sagen: Im Falle der Mütter sind die Probleme etwas kleiner, denn es macht einen Unterschied in der Beweisführung, wenn ein Kind *gestern* geboren wurde – oder aber vor *neun Monaten* gezeugt worden ist.“

        Ich bin ja nicht oft einer Meinung mit ;, aber hier bin ich es eindeutig.

        Genau deshalb sind die Probleme für Mütter und Väter nicht analog.

        Als – entsorgter nichtehelicher – Vater zweier Jungs ist meine Erfahrung, dass der Staat über seine Institutionen regelmäßig weit mehr Schaden als Nutzen anrichtet, wenn er sich in innerfamiliale Angelegenheiten einmischt.
        MMn darf – und muss – er erst aktiv werden, wenn es gerichtshängige Streitereien ums Kind gibt. Ansonsten hat auch hier uneingeschränkt die Devise „Wo kein Kläger, da kein Richter“ zu gelten.

        Es gibt nicht nur Fälle, wo eine Frau einem Mann ein Kuckuckskind unterjubeln will. Oft weiß der rechtliche Vater, dass er nicht der biologische Vater ist, akzeptiert aber das Kind als sein eigenes. Und wenn der biologische Vater ebenfalls damit einverstanden ist, dann hat der Staat seine gichtigten Flossen aus dem Verbund zu lassen.

  18. ?ref_src=twsrc%5Etfw&ref_url=https%3A%2F%2Fweb.de%2Fmagazine%2Funterhaltung%2Fhot%2Fnackter-hai-zeigt-moderatorin-anneka-svenska-32319556

    Schon komisch … einmal motherless besuchen und sie könnte hunderte von Frauen finden, in weitaus unironischeren Bildern, wo sie ihren Tierschutz exerzieren könnte.

  19. Und wieder eine Wahl die nicht völlig daneben ging.

    Gut, die Grünen sind wohl leider noch immer nicht auf der politischen Müllhalde (stimmenmäßig betrachtet) – aber das wird schon noch!

  20. Köhlers Vortrag stößt vielfach auf begeisterte Reaktionen, denn Köhler ist in diesem Bereich so stark wie Cassie Jaye im Bereich der filmischen Dokumentation. Bei all den vielen Punkten, die Köhler anspricht, nennt er immer wieder genau das zentrale Argument, verwendet Belege aus den seriösesten Quellen und setzt Graphiken ein, die eine groteske Einseitigkeit der Geschlechterpolitik auf einen Blick erkennbar machen. Statt sich in der Vielschichtigkeit des Themas Männerdiskriminierung zu verzetteln, führt Köhler souverän von einem Punkt zum anderen.

    http://genderama.blogspot.de/2017/05/der-zweite-deutsche-genderkongress-und.html

    hmmmm…
    Ob die Vorträge wohl gefilmt wurden?
    Ob die Slides wohl online gestellt werden?

    Die Literaturliste auf der zugehörigen Webseite ist ja recht umfangreich.
    https://www.genderkongress.org/publikationen/

    Ich bin gespannt

    • Das Olympic Team Austia stellt die Kandiaten zur Wahl zum Sportler des Monats vor.

      Dabei

      – bekommt die Frau 6 mal soviel Platz wie ein Mann

      – doppelt so viel Platz wie alle anderen Kanditaten zussammen

      – wählt man für sie ein Photo, auf dem sie besonders ansprechend dargestellt ist.

      Kurzum, man versucht der Kanditatin Vorteile gegenüber den Männern zu verschaffen.

      Und bei Feministinnen wird diese Bevorteilung von Frauen auch noch als Sexismusvorwurf gegen Männer genutzt!

      http://www.bento.de/politik/anna-gasser-dieses-foto-ist-eine-unverschaemtheit-1064771/

      Wie kommt man nur auf die Idee, Feministinnen würden Männer hassen?

      • Sollte nur der Link zu Facebookseite werden.
        (Warum hier nur das Bild der Frau angezeigt wird, ist mir auch ein Rätsel)

        Der Link:
        https://www.facebook.com/OlympicTeamAustria/photos/pcb.942754339190212/942745542524425/?type=3

        (Ich hoffe, als „code“ wird`s nicht eingebunden!)

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