Laci Green und die „Red Pill“

Laci Green hat ein bemerkenswertes Video veröffentlicht, in dem sie anführt, dass sie viele Positionen auch von Antifeministen interessant und durchaus nachvollziehbar findet und meint, dass man mehr miteinander reden sollte. Sie führt an, dass sie sich in einer skeptischen Tradition sieht, in der man immer alles hinterfragen kann und will. Sie wolle daher nunmehr auch Gespräche mit Feministen und Antifeministen führen und sich sachlich mit diesen Positionen auseinandersetzen.

Am Ende des Videos lässt sie offen, ob sie nicht doch vielleicht die „rote Pille“ nehmen will. Das Echo ist durchaus interessant:

 

 

Der Wandel kündigte sich an als sie ein Interview mit Blaire White machte. Ob sie da einfach mal vorgefühlt hat, wie die Reaktionen sind, weil eine Transsexuelle da ja noch vergleichsweise unverdächtig ist, wäre interessant.

Hier noch ein paar Videos mit Reaktionen:

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25 Gedanken zu “Laci Green und die „Red Pill“

  1. * älter geworden
    * Schadensbegrenzung
    * Erkenntnis alte Ausgrenztaktik funktioniert nicht
    * …

    Es wirkt so, als ob sie von ihrer Extremposition auf Dialog schalten möchte.

      • Vielleicht ist der Stress aus dem eigenen Lager nicht so schlimm als der Strom an Debunking Videos und Kommentaren unter der Gürtellinie.

        Laci ist dazu nur Sprachrohr und keine Vordenkerin. Es ist schwer die Marke Feminismus zu verkaufen – so macht es Sinn sich etwas zurückzuziehen. In 10 Jahren wird es dann wieder Mode, denn die Professoren sitzen an der Quelle für eine neue Generation.

  2. Ich lasse erst mal einer Dame den Vortritt

    Hoffentlich geht alles gut, es wäre den HoneyBadgern wohl wie kaum jemand sonst zu wünschen, dass Lacis Plattform mit immerhin 1.4 mio subs den Badgern zu mehr Reichweite verhilft.

    Trauen würde ich ihr per se nicht weiter als man TrigglyPuff werfen kann.

    Und da ich im weiteren Bekanntenkreis dann auch schon mitbekommen durfte, was es Anstellen kann, wenn Laci auf Youtube ihre Pfannensexualität bewirbt, nämlich sich von der Familie isolierende Pubertierende die mit Suizid Gedanken enden, bin ich erstmal froh, wenn die hohle Nuss vielleicht ja wirklich was weniger toxisches um den Erdball sendet.

  3. macht sie in meinen Augen nicht symphytischer, wenn man bedenkt welche Berge an Bullshit sie in ihren früheren Videos so abgelassen hat.

    „Schadensbegrenzung“ ist wohl tatsächlich hier das Stichwort …

    Aber ja man kann es wohlwollend aufnehmen und ihr ein imaginäres Tätscheln zukommen lassen.

    • Oh man Christian, wer will sich denn hier ein 4 Stunden Video ansehen?? Hast du das überhaupt realisiert? ^^

      Mal abgesehen vom Inhalt (denke ich mir jetzt), gibt es noch einen Unterschied zu zumindestens ihren 9 Videos davor. Sie hat die Like/Dislike-Ratio aktiviert.. und die ist sehr positiv.

  4. Das ist mal eine überraschende Wende!
    Ich bin ja eigentlich dafür, an das Gute im Menschen zu glauben, aber… ich bin einfach misstrauisch. Wäre schön, wenn ich mich irre, aber ich mag mich nicht zu früh freuen.

    • Das Gute im Menschen ist AUCH wichtig. Das sagt etwas über den einzelnen Menschen aus, seine Lauterkeit, seine Integrität etc.

      Aber wenn jemand aus EGOISTISCHEN Gründen überläuft, oder offener wird – zum Beispiel, weil er oder sie das Gefühl hat, der Betonfeminismus habe auf Dauer keine Zukunft – dann sagt das etwas über die Situation aus, nicht nur über den Einzelnen. Das wäre also tatsächlich sehr ermutigend.

      • So wie der Wechsel vom Nationalsozialisten zum Sozialisten zum Vertreter der alternativlosen Mitte?

        Sehr ermutigend.

  5. Es ist erstaunlich, wie toll es alle finden, dass Laci jetzt nicht mehr bekloppten Unsinn redet. Als wäre das eine lobenswerte Leistung. Fein, Laci, kackst du endlich ins Katzenklo.

  6. Habe das Video eben gerade erst gesehen und irgendwie scheint man sich in der Manosphrere schon ein bißchen was anderes unter „Taking the Red Pill“ zu verstehen.

  7. nur gut, dass ich Frauen niemals nie nicht als Sexobjekt betrachte.
    Sonst könnte ich fast glauben, dass Laci Green ihren tiefen Cleavage zum eigenen Vorteil ausnutzt…

  8. SJWs haben sogar ein Video gemacht in dem sie ihre Existenz rechtfertigen, in dem sie argumentieren das wenn sie nicht mehr da sind, es ja nichts mehr gibt über das man sich aufregen kann. Sozusagen sind sie das notwendige Böse…

  9. Anit-Feminism pays the bills…

    und Feministinnen wollen da mitreden. Da Feminismus nur noch mir First-World-Problem kommen kann, weil Frauen hier schon in allen Bereichen der durchschnittsbürger besser darstehen, sind Männerrechte nun populärer und Feministinnen sagen ja auch immer öfter „Men have problems, too“ aber dann kommt das „but women have it worse“ und natürlich haben sie das „because reasons“.

  10. Pingback: Laci Green: Zwischen den Extremen: SJWs und Antis [Red Pill 2] | Alles Evolution

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