Verfasst von: Christian - Alles Evolution | 10. Mai 2017

Was macht intersektionale Identitätstheorien so attraktiv?

Die Theorien sind eben durchaus attraktiv, weil sie Gruppenbildung und Gemeinschaftsgefühl mit einem Sündenbock erlauben, dazu ermöglichen sie starkes Virtue Signalling. Ich würde eher vermuten, dass gerade das Aufbrechen klarer Rollen ein Bedürfnis nach neuen Identitäten geschaffen hat, mit denen man seinen Wert darstellen kann.

Für das geschätzt werden was man ist, nicht für das, was man leistet, kann sehr angenehm sein

Zudem fehlt vielen Frauen vielleicht auch eine passende Rolle.

Wo früher die Hausfrau und Mutter war ist heute die Karrierefrau, die aber auch Kinder hat. Die Welt dort ist kompliziert und stressig, es gibt kein richtig, auf der einen Seite lauert die Rabenmutter auf der anderen Seite die Frau, die beruflich nichts erreicht hat.

Identitätstheorie ist perfekt für alle Aussteiger, Aussenseiter  und Sonderlinge, weil genau dieser Umstand sie plötzlich zu etwas besonderen macht.

Sie ist perfekt für alle, die ihren Wert darstellen wollen und zu den Guten gehören wollen. Weil sie Virtue Signalling einfach macht, indem es die Welt ganz klar einteilt.

Im Kapitalismus klappt VirtueSignalling sonst nur über Status, Geld, harte Arbeit. Hier gelingt es durch den Einsatz für andere und den Einsatz gegen das imaginäre Böse. Dieses Böse ist hier ganz  klar den Gruppen zu entnehmen und gleichzeitig bietet es auch eine Sühnefunktion: Auch wenn man weiß ist, ist es relativ einfach dennoch zu den Guten zu gehören, indem man sich lossagt und gegen die Bösen kämpft.

Für diesen Zweck ist es also sogar günstig, wenn die Einteilung in Gut und Böse möglichst klar ist.

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Responses

  1. „Für das geschätzt werden was man ist, nicht für das, was man leistet, kann sehr angenehm sein.“ Dann fallen auch Nationalismus und Religionen darunter, insbesondere dann, wenn sie Sündenböcke ausmachen.

    • Ja, da würde ich einen gleichen Mechanismus sehen. Es ist ja auch eine Identitätspolitik

      • Ich finde es sehr interessant wie solche Geisteskonstruktionen ein Eigenleben entwickeln können und Menschen sich benehmen wie Marionetten.

        In manchen Gesellschaften gab oder gibt es ja die Strafe wo Leute aus der Gruppe ausgeschlossen werden, als wären sie inexistent. Das wurde als die schlimmst mögliche Strafe beschrieben.

        Wahrscheinlich funktionieren solche Gruppen auf eine ähnliche Art und Weise, wie eine Sekte. Das scheint ein sehr menschlicher Charakterzug zu sein.

        • So wie Väter nach der Scheidung aus ihren Familien? 😉

        • Scheint mir ein sehr menschinnenlicher Charakterzug zu sein.

        • Ausschluss ist die schlimmste Strafe.

    • Ja, zumindest teilweise.

      Der Protestantismus gilt jetzt z.B. nicht als sehr gemütlich und leistungsfeindlich, sondern gerade als das Gegenteil. Also nach dem Motto „Gott liebt alle“ aber „hilft denen, die sich selbst helfen“.

      Auf den Nationalismus trifft ähnliches zu, betrachten wir etwa das dritte Reich, dann wurde dort ja sogar ein Leistungskult betrieben.

      Oder anders: alle Gruppenbildungsprozesse (von der Familie bis zur Nation, von der Subkultur bis zur Behörde) zielen darauf:

      Leute mit Ähnlichkeiten (Ort, Ideologie, Sprache, gegenseitige Zuneigung, gleicher Arbeitgeber etc.) zusammenzubringen (bzw. Unähnliche auszusperren), sie also erstmal „so anzunehmen, wie sie sind“, um sie dann entsprechend der Gruppennorm zu optimieren und entsprechend für die Gruppenziele instrumentalisierbar zu machen.

      Die Gruppenziele in intersektionalen Gruppen liegen dabei durchaus nicht im „angenommen sein“ und sich „moralisch überlegen fühlen“, denn diese Gruppen eifern und missionieren ja nach außen.

      Es gibt also sehr wohl Leistungsforderungen in diesen Gruppen, nur sind sie, ähnlich wie bei Religionen (beten, fasten, büßen etc.), nicht identisch mit denen der „weltlichen“ Gesellschaft, was sie für Versager in derselben, attraktiv macht.

      • nicht identisch mit denen der „weltlichen“ Gesellschaft, was sie für Versager in derselben, attraktiv macht.

        Das klingt ja fast so, als wären die protestantischen Werte die einer weltlichen Gesellschaft, und der Versager derjenige der damit nicht klar kommt.

        Mir kommt es heute eher so vor als ob 90% der Gesellschaft mit den „weltlichen“ Werten nicht mehr klar kommen, d.h. sie können die Entwicklung unserer Gesellschaft nicht mehr verstehen und/oder wollen das nicht so geschehen lassen.

        Das sind sehr gefährliche Zeiten. Menschen benehmen sich zusehends irrational und werden immer aufnahmefähiger für Populismus jedweder Art. Nur noch gut oder böse.

        Da werden Weiber zu Hyänen. 🙂

        • „Das klingt ja fast so, als wären die protestantischen Werte die einer weltlichen Gesellschaft“

          UNSERER Gesellschaft, also grob: der kapitalistischen, westlichen Welt. Ja.

          Das ist, muss man fairerweise dazu sagen, nur eine Theorie, allerdings eine weitgehend akzeptierte, von Max Weber:
          https://de.wikipedia.org/wiki/Die_protestantische_Ethik_und_der_Geist_des_Kapitalismus

          „und der Versager derjenige der damit nicht klar kommt.“

          „Versager“ klingt so absolut, ist es aber nicht. Man kann immer nur hinsichtlich einer bestimmten Sache versagen. Jemand der mit den Normen der existierenden Gesellschaft nicht klar kommt, ist, von ihr aus gesehen, ein Versager. Von anderer Warte aus mag es ein Visionär oder Revolutionär oder sonstwas sein. Wir sehen einen Robin Hood oder einen Karl Stülpner ja heutzutage auch romantischer, als er von der herrschenden Meinung damals gesehen wurde…

          „Mir kommt es heute eher so vor als ob 90% der Gesellschaft mit den „weltlichen“ Werten nicht mehr klar kommen“

          Ich schätze eher zwischen 20-50% aber du liegst da m.E. durchaus richtig, darüber machen sich aktuell viele Leute Gedanken.

          „sie können die Entwicklung unserer Gesellschaft nicht mehr verstehen und/oder wollen das nicht so geschehen lassen“

          Das hängt zusammen. Man erklärt ihnen ja auch ständig, sie könnten es nicht mehr verstehen (mit der totalen Entgrenzung treibt man diesen Zustand ja auch aktiv voran), gleichzeitig missfällt den Leuten nicht nur der Zustand des Ausgeliefertseins und Nicht-mitbestimmen-könnens, sondern oft auch die Entwicklungsrichtung.

          „Menschen benehmen sich zusehends irrational“

          Ja, da ihnen die Maßstäbe verloren gehen. Ich drücke es mal mit einem schönen Zitat aus einem themenfremden Forum aus:

          „Man bedenke, daß hier Bevölkerungsmassen zu den Urnen treten, die in der Nachkultur in widernatürlichem Umfelde von der Maschinenwelt herangezüchtet wurden. Vermutlich aufgrund dessen treibt diese vermassten, degenerierten Objekte ein instinktiver Todeswunsch. Dies wird so lange währen, bis aus der Masse Viel-zu-Vieler eine Bevölkerung geworden ist, die auf ihrem Lande in Eigenständigkeit leben kann, ohne auf den „Vater Staat“ angewiesen zu sein. Auf ihn angewiesen sind sie indes nicht, weil sie es so wollten, sondern weil es in der Natur des Entwurzelten liegt.“
          http://www.schauungen.de/forum/index.php?id=35776

          So ähnlich (wenn auch nicht so extrem) sehe ich das auch. Wir sind Produkte der Industriealisierung, ihrer eigentlich überdrüssig, aber unfähig und ohne Chance, uns von ihr loszusagen oder sie uns anzupassen.

          Das funktionierte alles, so lange die Not einen vorantrieb und das System einigermaßen rundlief, aber die (moralischen) Zerfallserscheinungen sind mittlerweile ebenso unübersehbar wie der Überdruss vieler… ich bin gespannt, ob das nur ein klassischer kapitalistischer Krisenzyklus ist, oder das Ende unserer Hochkultur.

          Könnte gut sein, dass eine Notphase uns wieder ausreichend erdet. Man kann nicht gut Veganer sein, wenn man seit drei Wochen nichts gegessen hat und der einzige Nahrungsvorrat in der Katze des Nachbarn besteht 🙂

        • Vermutlich aufgrund dessen treibt diese vermassten, degenerierten Objekte ein instinktiver Todeswunsch.

          Naja, wenn sie denn noch vorher an die Urnen treten 😉

          Das erinnert mich an die Bücher meiner Jugend als gerade der Cyber-punk entdeckt wurde, eine Art von Büchern, die sich an dem Film Bladerunner inspiriert haben. Und doch hat weder die Verschmutzung, noch die Atombombe uns bisher dahin gebracht.

          Die wahren Wunder bemerkt der Mensch gar nicht. Hey, wir leben noch! 😉

        • @Androsch Kubi

          Mist, der Weber hätte mir gestern einfallen sollen, bei einer Diskussion über einen übersteigerten Antikatholischen Grundkonsens in der Gesellschaft im Beitrag zur Hexenverfolgung. 😉

  2. Attraktiv für wen? Für durchgeknallte Randgruppen?
    Nehmen wir doch mal Margarete Stokowski, den feministischen Pitbull. Die hat grade diesen Teaser: „Alle Rechten sind herzlich eingeladen, dabei (intersektionales Gedöns) mitzumachen – nur müssen sie dann eben mit Rechtssein aufhören.“
    Ist die vollkomen gaga???
    Auch als (Alt-)Linker würde ich mir bescheuert vorkommen so was ernsthaft vorzuschlagen! Das ist nicht attraktiv, das ist nur abstoßend. Dass Rechts jetzt das neue Links ist, haben solche Wahnsinnigen wie die Stokowski zu verantworten!

    • Völlig d‘ accord. Wenn alle wären wie Stokowski wäre die Welt besser und es gäbe nur Liebe, keinen Hass.

      Da macht man es sich einfach; anstatt die Welt so zu verändern, wie man es will, fordert man die Welt auf, sich selber so zu veränden, wie man es will.

      • „Da macht man es sich einfach; anstatt die Welt so zu verändern, wie man es will, fordert man die Welt auf, sich selber so zu veränden, wie man es will.“

        Das ist eben das Problem der zeitgenössischen intersek-feministischen Linken: Da sie intellektuell nichts mehr leisten kann (Argumentation, Diskurs, Meinungskonzeption, Erkenntnis) konzentriert sich nur noch auf das Sein. Das ist nämlich herrlich einfach: Wir sind die Guten. Sei auch gut!

        Deshalb auch dieser Schmonz von Hass und Liebe. Rudimentäre Gefühle lösen anstrengenden Intellekt ab.

    • @Peter

      Diese Frau ist völlig durchgeschallert und unfähig, Kritik zu verarbeiten.

      Allein ihr Sprachstil ist zum fremdschämen: Die Rechten, die „labern“ und „Leute verarschen“, die wiederum mit „Scheißefinden“ beschäftigt sind.
      Ok, SPON ist Boulevard, aber das nähert sich eher dem Niveau einer (schlechten!) Schülerzeitung an.

      Auch hier wieder: Stokowski ist über 30 und hat sich vom „Mädchen“-Dasein in „Mädchenmannschaften“ als „Alpha-Mädchen“ nicht verabschiedet, sondern plädiert immer noch auf Welpenschutz.
      Für Stokowski, Wizorek oder Penny trifft in meinen Augen zu, ihr mit und als Grandezza präsentierter Gedankensalat klingt wie eine Mischung „under the influence“ von Prozac, Rotwein und Kokain.
      Falls es für ihre Veröffentlichungen jemals ein Lektorat gegeben hat, dann war das ebenfalls „heftig druff“.

      Wenn man sich vergegenwärtigt, dass Penny im vormals linken „Nautilus“-Verlag veröffentlicht, dann kann ich mir nur vorstellen, inzwischen regiert dort ein „linkes“ Verständnis, dem es nur noch um Absatzzahlen geht.
      Was zwischen den Buchdeckeln steht, ist völlig egal.
      Nur mit blankem Zynismus kann man einen Text von Laurie Penny veröffentlichen, in dem sie es bspw. schafft, sich auf 20 Seiten vier Mal fundamental selbst zu widersprechen.

      Logischerweise verbessern sich diese Frauen auch nicht, wenn selbst die gröbsten Fehler nicht kritisiert werden. Die andere Seite des „Nicht-gut-genug-Feminismus“ ist die Anmaßung des „für-euch-gut-genug“-Feminismus, in dem „Dummdeutsch-shaming“ verboten ist.

      Inhaltlich sieht sie sich als Linke (fremdschämen Teil 2) und äußert sich zum Versagen der Linken und dem Durchmarsch der Rechten wie folgt:

      „Dieser absurde Mythos, Linke hätten sich in den letzten Jahren nur über Unisex-Toiletten Gedanken gemacht und damit die Sorgen der großen Mehrheit vergessen, ist nichts, was sich belegen ließe.“

      Um den Gedanken gar nicht erst aufkommen zu lassen bzw. um über ihn ein Denkverbot zu verhängen, gibt es gleich einen dreifachen Bannfluch:

      1. Absurd.
      2. Mythos.
      3. Ohne Beleg.

      Was hier exerziert (bzw. exorziert) wird – natürlich ohne es OFFEN zu thematisieren, denn sie ist feige – ist faktisch eine Reaktion auf einen Artikel von Jens Berger vom November 2016 auf den „Nachdenkseiten“.

      Er schrieb:

      „In der linksliberalen Lila-Launebär-Welt der Passivhäuser im Freiburger Stadtteil Vauban oder des hermetisch gentrifizierten Kiez auf dem Prenzlauer Berg in Berlin sind die Probleme und Sorgen des Volkes natürlich weit weit weg.

      Sollen sie doch veganen Dinkel-Kuchen essen! Uns geht´s doch gut – zumindest hier im Viertel. Klar, diesem selbstgerechten Bürgertum, dem offenbar die Deutungshoheit im rot-grünen Lager zugefallen ist, geht es in der Tat gut. Hier muss man sich keine Gedanken darüber machen, warum man trotz formal guter Ausbildung keinen Job bekommt.

      Hier sind Hartz IV und Grundsicherung sehr abstrakte Themen. Hier denkt man fortschrittlich, postmaterialistisch; und da es uns ja materiell ohnehin (zu) gut geht, stehen nun die weichen Themen auf der Agenda – genderneutrale Toiletten sind dann wichtiger als Chancengleichheit, die Frage, ob schwule Paare Kinder adoptieren können, ist wichtiger als die Frage, wie man Jobs in strukturschwache Regionen bringt.

      Das bedingungslose Grundeinkommen ist dabei die Antwort auf alle sozialpolitischen Fragen und Politik hat dann eine Politik für Minderheiten zu sein. Wer als weißer christlicher Mann gleich drei Mehrheiten angehört, hat da schon mal schlechte Karten.“

      http://www.nachdenkseiten.de/?p=35828 – lege ich allen ans Herz.

      Berger befindet über das gesamte soziale Klientel, zu dem Stokowski, Wizorek, Penny gehören und ihren sozialen Dünkel völlig berechtigt:

      „Ist es wirklich so schwer, sich in einen ehemaligen Facharbeiter aus Flint, Michigan hineinzuversetzen, der früher ein stolzes und geachtetes Mitglied seiner Gemeinde war, der seine Familie durch die harte Arbeit ernähren konnte und es am Ende sogar geschafft hat, eines seiner Kinder an eine dieser teuren privaten Hochschulen zu bringen? Was mag in diesem Mann vorgehen, der heute von Glück reden kann, dass er noch einen Job im Supermarkt hat, wo er jungen Schnöseln ihre Einkäufe in Tüten verpacken darf und ansonsten nur sieht, wie „sein Amerika“ vor die Hunde geht? Der mitbekommen muss, wie seine Straße, sein Viertel, seine Stadt, sein ganzes County erst deindustrialisiert und dann desillusioniert wurde? Der mitbekommt, wie Hillary Clinton und Co. sich an die Konzerne verkaufen, die Flint den Rücken gekehrt haben?

      Haben wir Linksliberalen mit unserer tollen Bildung und Ausbildung wirklich nie auch nur den Hauch Empathie gelernt?
      Die Fähigkeit, zu erahnen, was in anderen Menschen vorgeht, scheint vor allem dem linken Lager tatsächlich verloren gegangen zu sein.“

      Wenn Stokowski in ihrer SPON-Kolume stammelt, „wir“ könnten die Zeil: „ruhig mal (! sic) nutzen, um über die Liebe und Solidarität als gesellschaftliche Konzepte nachzudenken.“, dann gilt IHRE Liebe und IHRE Solidarität selbstverständlich mit beschränkter Haftung.

      In ihrer „linken, queeren Bubble mit Biokaffee“ ist nämlich ausgemacht, der „weiße mittelalte heterosexuelle Mann gilt, wenn man allem Bösen glaubt, das über ihn gesagt wird, als rückständig und abgehängt, als Täter, Verlierer und Sündenbock, als Evolutionshemmnis und Auslaufmodell, als einer, der seine Privilegien nicht checkt und denkt, er könne dem Lauf der Welt entkommen, wenn er Faschisten wählt.“
      http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/gleichstellung-von-maennern-mittelalter-weisser-mann-kolumne-a-1122496.html

      Womit genau dieser Typus den Liebesentzug der linken, queeren Bubble nachgerade *verdient* hat und per *Geschlecht*, *Hautfarbe*, *Alter* und *sexueller Orientierung* zum HASSEN freigegeben wird.
      Stokowski und ihrer Klientel ist vermutlich nicht beizubringen, dass eine Sortierung und Hierarchisierung von Menschen nach biologisch invarianten Merkmalen nicht weniger widerlich ist, wenn man diese biologischen Merkmale austauscht.
      Sie RETTEN den Mechanismus, per *Geschlecht*, *Hautfarbe*, *Alter* und *sexueller Orientierung* zu sortieren und zu hierarchisieren.

      Es versteht sich weiterhin von selbst, dass man mit einem „Verlierer und Sündenbock, Evolutionshemmnis und Auslaufmodell“ auch nicht solidarisch sein kann oder muss, denn wie Nietzsche sagte:

      „O meine Brüder, bin ich denn grausam?
      Aber ich sage: was fällt, das soll man auch noch stoßen!
      Das Alles von heute – das fällt, das verfällt: wer wollte es halten!
      Aber ich – ich will es noch stoßen!“

      Das wirklich abartige an Stokowski, Wizorek, Penny und ihrem Klientel ist, die Denkfigur, es gäbe eine Naturnotwendigkeit, einen unaufhaltsamen Gang der Geschichte, der ein Geschlecht zum „Verlierer“ und zum „Auslaufmodell“ macht, mit dem es demzufolge keine Erbarmen geben kann, das einfach nur ausgemerzt gehört wie Unkraut, *ist eine faschistische*.

      Ich bin zutiefst davon überzeugt, ich könnte ihnen das 1000 Mal erklären und sie würden es nicht begreifen wollen.
      In ihrer religiösen Selbstwahrnehmung wollen sie das Gute (TM) und sind daher selber GUT.
      Dass der „Kollateralschaden“ ihrer Ideologie darin besteht, faschistische und faschistoide *Mechanismen* der Selektion, des Ausschlusses und der Hierarchisierung von Menschen zu produzieren und zu reproduzieren, werden sie empört von sich weisen.

      Es ist aber das, was sie objektiv tun.
      Es soll eine „Säuberung“ in der Bundeswehr geben, in der Linken ist sie schon längst überfällig.

      Gruß crumar

      • Sollte man nicht mal die Entwicklung der „neoliberalen Linken“ vom Klassenkampf bzw. Verteilungsgerechtigkeit zur Identitätspolitik nachvollziehen und (vor allem in Bezug auf Feminismus) analysieren?

        Zwei amerikanische Autoren haben da bereits wichtiges geleistet.

        Der Literaturwissenschaftler Walter Benn Michaels, der bereits 2005 ein Buch darüber geschrieben hat:

        https://en.wikipedia.org/wiki/Walter_Benn_Michaels

        Und der (schwarze) Politologe Adolph Reed:

        https://en.wikipedia.org/wiki/Adolph_L._Reed_Jr.

        Besonders in diesem brillanten Aufsatz:

        https://harpers.org/archive/2014/03/nothing-left-2/

        Ich habe selber im Augenblick wenig Zeit, dazu was zu schreiben, möchte aber mal die Anregung geben.

        • „Zwei amerikanische Autoren haben da bereits wichtiges geleistet.
          Der Literaturwissenschaftler Walter Benn Michaels, (…)“

          Siehe dazu auch den folgenden Artikel:

          Walter Benn Micheals – Gegen Diversity

          https://allesevolution.wordpress.com/2015/04/18/11989/

        • @El Mocho @Leszek

          Ich möchte mich bedanken für eure Empfehlungen.
          Und Leszek für die Veranlassung der Übersetzung.
          Den Artikel auf „Allesevo“ habe ich damals nicht mitbekommen, weil ich nicht in Deutschland war.

          @Leszek
          Ich sehe diesen Artikel *nicht* als marxistisch an, er ist auf eine gute Art und Weise in bester Tradition der *linken Sozialdemokratie* geschrieben worden.

          Aber das hat mit Marxismus und einer fundierten politisch-ökonomischen Analyse der Verhältnisse in den USA nichts zu tun und auch nicht damit, warum und wie sich deutsche oder europäische Verhältnisse unterscheiden.

          Das am Gini-Index festzumachen ist zwar lobenswert, führt aber in die Irre.

          @all
          Das Problem dieses Forums und der gesamten (angelsächsisch geprägten) „menosphere“ ist die naive Verwendung des Begriffs der „western civilization“.
          Wenn ich mich an dieser Stelle sehr weit aus dem Fenster lehnen darf: Diese existiert nicht, sie ist eine reine Erfindung.

          Schaut euch doch einmal um.
          Wo gibt es die Ansammlung von Pseudo-wissenschaftlichen Artikeln a la „feministischer Gletscherforschung“ in Deutschland?!
          Wir regen uns über Stokowski und Wizorek auf, die Edition F – also das gesamte copy&paste Geschwader der SJW.
          Welchen intellektuellen Einfluss aber haben diese Dummbratzinnnen und Dampfplaudererinnen über ihre Filterblase hinaus?

          Prägen sie ein intellektuelles Klima, das die Beiträge eines Fischer oder Mertenstein in der „Zeit“ unmöglich gemacht hätten?
          Hat Ulrich Kutschera seinen Job verloren?

          All den Irrsinn, über den wir uns hier berechtigt aufregen – wo ist der deutsche Jordan Peterson?
          Wir brauchen ihn nicht.

          Solidarisch mit diesen Menschen zu sein sollte uns nicht der Frage entheben, warum diese Entwicklung HIER nicht stattgefunden hat und m.E. auch nicht stattfinden kann.
          Bzw. wer auch immer versucht, dieses copy&paste zu betreiben, letztlich auf das Imitat einer „modernen“ Gesellschaft setzt, die nicht zu imitieren ist.

          Guß crumar

        • Die Annahme einer „westlichen Zivilisation“ setzt nicht voraus, dass sie überall gleichförmig ist. Außerdem würde ich zwischen „westlicher Zivilisation“ und dem US-Imperium noch unterscheiden wollen.

        • @lh

          „Außerdem würde ich zwischen „westlicher Zivilisation“ und dem US-Imperium noch unterscheiden wollen.“

          Sehe ich auch so.
          Deutschland hat keinerlei Möglichkeit, diesen zu Entwicklungsweg zu imitieren, demzufolge ist es Irrsinn, diesen beschreiten zu wollen.

          Die Idee, es gäbe einen globalen Entwicklungsweg in eine „moderne Gesellschaft“, deren Vorreiter die USA seien ist (endlich) gestorben.

          Ich verkünde das Ende dieser Illusion hiermit als ERSTER! 🙂

          Der nächste Punkt ist, es gibt auch keine politische Entsprechung der angelsächsischen Entwicklung der Einengung eines wählbaren politischen Spektrums auf zwei Parteien.

          Die gesamte „the winner takes it all“ Mentalität ist überhaupt nicht übertragbar.
          Es gibt keine Volksparteien mehr in Deutschland, die die 50% Hürde zur Erzielung einer absoluten Mehrheit aus eigener Kraft überspringen könnten.
          Ergo gibt es Koalitionen und damit Kompromisse.

          Das prägt eine politische Kultur.
          Ebenso wie die Abwesenheit einer Präsidialdemokratie.

          Es gibt wesentlich mehr Unterschiede, als faktische Gemeinsamkeiten.

          Gruß crumar

      • Gute Zusammenfassung.

        Die produktive Gesellschaft ist recht träge, wenn es darum geht, den faschistoiden Ergüssen unreifer Journalisten, Blogger und Politiker zu widersprechen.

        Aber es kommt zunehmend Schwung in die Sache, weil es einfach immer unerträglicher wird.

      • Das wirklich abartige an Stokowski, Wizorek, Penny und ihrem Klientel ist, die Denkfigur, es gäbe eine Naturnotwendigkeit, einen unaufhaltsamen Gang der Geschichte ….

        Ich war froh letzte oder vorletzte Woche hier zu lesen, dass auch andere Mitleser diese Leute einfach für durchgeknallt halten. Es ist so als würde man sich auf die Vorstellungen und Ideen einer Wahnsinnigen einlassen. Je mehr man von ihnen liest je geisteskranker es rüber kommt.

        Ich habe mich zu diesen Leuten mehrmals hier so geäussert. Umso mehr hat es mich gefreut, dass ich nicht der einzige bin.

        Wenn man alte Philosophen liest muss man sich auch auf ihre Gedankengänge einlassen, die manchmal recht wundersam erscheinen, aber niemals durchgeknallt.

        • Wenn man mal das Bild eines Bergsteigers bemüht, um einen Gedankengang zu beschreiben, dann haben wir es – mittlerweile durch die Bank – mit Denkern zu tun die auf diversen Wohlfühlplateaus sich niederlassen, und es von dort aus hinbekommen auf diejenigen mit erstaunlicher Verachtung herabzuschauen, die weiter gehn Gipfel unterwegs sind.
          Die Verachtung wird umso größer, wenn die Gruppe am Gipfel feststellt es gibt noch mehr Berge und den Abstieg beginnt und die nächste Tour plant.

          Besonders schön wird dies von so ‚Geistesgrößen‘ wie David Precht durchexerziert.

      • Die NDS sind aber leider sowas von „Teil des Problems“ 😦

        Denen ist kaum zu helfen.
        Die erkennen – neuerdings, was nicht darauf schließen lässt wir hätten es mit den schnellsten Denkern oder genauesten Beobachtern zu tun – das eine Penny das Problem ist.
        Aha, das ist in etwa so als ob dir die angezogene Handbremse erklärt, dass an der Anhängerkupplung eine Kette hängt.
        Ich gehe schon davon aus jemand wie du Crumar kann aus den NDS die 3 wertvollen Gedanken in der Woche extrahieren und sich aufgrund des Wiedererkennugswertes freuen.
        Aber weiterempfehlen?
        Wer Strukturen aufzeigen möchte und zum Nachdenken anregen, der darf nicht auf dem Geschlechtspolitischen Auge so blind und blöd zugleich sein, wie es die NDS leider sind.

        • @Vagina > Logic

          Ich gehe nicht davon aus, dass alle porentief meiner Meinung sein müssten.

          Und ich schätze an den NDS, sie halten relevante Fragen gesellschaftlicher Entwicklung weiterhin im Zentrum ihres Blogs.

          Ich kann nicht von allen verlangen, sie mögen in Sachen Geschlechterpolitik auf der Höhe unserer Diskussion sein und demnach unserer Meinung.

          Ob und wie wir sie fordern, zu diesen Themen Stellung zu beziehen liegt an uns.

          Gruß crumar

      • @ crumar „Das wirklich abartige an Stokowski, Wizorek, Penny und ihrem Klientel ist, die Denkfigur, es gäbe eine Naturnotwendigkeit, einen unaufhaltsamen Gang der Geschichte, der ein Geschlecht zum „Verlierer“ und zum „Auslaufmodell“ macht, mit dem es demzufolge keine Erbarmen geben kann, das einfach nur ausgemerzt gehört wie Unkraut, *ist eine faschistische*.“

        „Die Meisterdenker“ von André Glucksmann stellt Marx in eine Reihe mit Fichte und Hegel und kritisiert ihn so scharf. Leszek schreibt oft über „Teilwahrheiten“, und diese Teilwahrheit bei Glucksmann ist in meinen Augen völlig richtig: Zu den totalitären politischen Groß-Ideologien gehört erstens die Überzeugung, dass es einen bestimmten Gang der Geschichte gäbe, zweitens die Überzeugung, diesen Gang der Geschichte zu kennen, und drittens die Überzeugung, dabei auf der richtigen Seite zu stehen, gewissermaßen die Zukunft zu repräsentieren.

        Unterschwellig wird Geschichte dabei natürlich auch als Groß-Konflikt zwischen zwei gigantischen Parteien angesehen, von denen die eine die schlechte, obsolete, die andere die gute, zukunftsträchtige repräsentiert.

        Glucksmanns Marx-Interpretation ist natürlich von politischer Absicht geprägt, er war bei Erscheinen des Buches ein Ex-Maoist, den die Frage umtrieb, wie der Kommunismus ins Totalitäre umschlagen konnte. Seine Totalitarismus-Darstellung finde ich aber nach wie vor lohnend.

        Wichtig ist, dass das Ausrupfen des Unkrauts, die radikale Empathie-Verweigerung oder auch die Gewalt gegenüber denen, die auf der schlechten Seite der Geschichte stehen, niemals mit einem schlechten Gewissen oder mit einem Gefühl der Verantwortung verbunden ist. Es sind ja nicht „wir“, die da anderen etwas antun, es ist der unausweichliche Gang der Geschichte – und die andere sind selbst Schuld, wenn sie den nicht mitgehen wollen.

        Ich glaube übrigens, dass es daher auch nicht nur Feigheit ist, wenn Stokowski Berger – oder andere Autoren, auf die sie sich bezieht – nicht nennt, sondern auch Verachtung. Auch die noch so kritische Nennung würde ihn unweigerlich als Person, als Autor, als politischen Akteur akzeptieren, als jemandem, mit dem auch Stokowski sich auseinandersetzen muss. Durch das Ausbleiben des Benennens wird er aber zu einem Teil einer diffusen Feindesgruppe, die ohnehin obsolet ist.

        Dass damit ihre Vorwürfe auch gar nicht überprüft werden können, ist nur logisch – warum sollte der Text des anderen auch so ernst genommen werden, dass Stokowskis eigener Text damit abgeglichen wird?

  3. > weil sie Gruppenbildung und Gemeinschaftsgefühl mit
    >einem Sündenbock erlauben, dazu ermöglichen
    >sie starkes Virtue Signalling

    Das beschreibt doch ganz klassisch Religionen.

    • In der Tat. Es ist ja auch eine Art von Religion

    • Wobei der Sündenbock da wenigstens nur virtuell ist (der Teufel).

  4. Irgendwie kennt man diese Muster von Gruppenzugehörigkeit aus der Zeit, als man noch keine 18 war. Bist du Goth, bist du Punk, bist du einer der Beliebten, ein Streber, von der Partytruppe, die jeden Samstag in der Disco zu finden ist?
    Alle geben sich redlich Mühe, diesen Klischees zu entsprechen, und dazu gehört auch, dass die eine über die andere Gruppe ablästert bzw. die Nase rümpft oder sie sogar hasst. Evtl. das sogar offen ausagiert (u. a. mit Mobbing).
    Ebenso ähnlich erscheint einem diese Kiste mit der Identitätspolitik.
    Jede Gruppe denkt am Ende davon, dass nur sie wirklich Menschen sind, die wervoll genug sind, erhalten zu werden.
    Ja, genau solch ein Kindergarten ist das…

    • Wie nannte man eigentlich den ewig dagegenstimmenden Misanthropen dem nichts mehr Spass machte als der Welt im Allgemeinen und den Beliebten/Sportlern/Punks/Goths und er Partytruppe den Finger zu zeigen. Weil zu der Gruppe gehör ich immer noch.

      • Würde eine Gruppe kennen, die mal diese Rolle ausgefüllt hat.
        Aber, wenn ich recht überlege, hat die auch ihre eigenen Feindbilder gehabt und ihre eigenen Mechanismen, sich selbst zu erhöhen über alle anderen.
        Zum anderen… Ist eine der Gruppen, über die man heute besser nicht mehr offen redet im Spionagezeitalter.

  5. Über harte Arbeit xD

    • Lest ruhig mal Constanze Kurz Buch „Arbeitsfrei“.
      Macht euch ruhig mal Gedanken über die harte Arbeit, eure Berufswahl und was ihr vielleicht in einigen Jahren über die denken werdet, die von harter Arbeit heute sprechen.
      Und ob das nicht eine äußerst perfide Floskel ist.

  6. Zur Eingangsfrage: ich hätte jetzt „Titten“ gesagt, aber damit disqualifizierte ich mich vermutlich als oberflächliches Männerschwein. 😦

    • Die meisten intersektionalen Titten sinds wohl auch nicht.

      • Eigentlich würden mir zwei reichen…

  7. Ich habe keine genaue Ahnung wie sich ein Moshpit von Pogen unterscheidet, aber zu meiner Zeit hieß das ganze eben Pogen… naja, egal!

    „Diese maskuline Form der Aggression wird dort nicht geduldet, damit sich Minderheiten – Frauen, Trans-Männer und Frauen, Menschen mit anderen Hautfarben etc. – frei fühlen können.““

    http://www.impericon-mag.com/de/verabschiedet-euch-von-mosh-pits-safe-spaces-sollen-das-nachste-grose-ding-sein-12422/

    Frauen könnte ich ja verstehen. Wenn da ein 110 kg-Mann auf eine fällt, kann die sich schon verletzen, Impulssatz jetzt auch mal außer Acht gelassen, aber was hat bitteschön die Hautfarbe damit zu tun?

    Das ist der intersektionale Feminismus wie er leibt und lebt: Immer schön die Menschen in Gruppe einteilen und ihnen Angst und Diskriminierung einreden!

    Widerlich!

    Alles was normalen Leuten Spass macht, wollen Feministen zerstören.

    Und alle sollen sich natürlich immer am schwächsten Glied ausrichten, den Snowflakes, die nicht richtig schlafen können wenn sie sich nicht mindestens einmal am Tag diskriminiert fühlen. (geklaut ^^)

    Hier, da hinten kriege (nur) ich Angst, also halte ich mich nicht davon fern sondern fordere das die Gefahr dort verschwindet – Im Namen der Toleranz!

    • Das Schöne ist ja, dass es üblicherweise um den Mosh-Pit herum ca. 98-99% Flächen gibt, wo lebensuntaugliche Schneeflöckchen sich bewegen können, wie sie wollen.

      Aber, es ist halt wie überall im Leben.Die Männer brauen sich etwas auf, bei dem sie Spaß haben, bei dem sie erst völlig abfällig belächelt werden (z.B. Computer, Videospiele, Metal, Internet, …). Dann wächst die Sache heran und hat zunehmend Erfolg. „Erfolg“ ist dann das Stichwort und zieht nun vermehrt auch Frauen an wie Scheiße Fliegen, um dann mit ihren komplizierten Befindlichkeiten und Geplärre andere bevormunden zu wollen und deren Spaß kaputt zu machen, weil sie nicht der Mittelpunkt ist.

      Wenn die Frau den Mosh-Pit nicht mag, dann könnte sie ja theoretisch auch wie die ca. 95% Männer, die den Mosh-Pit ebenfalls nicht mögen, die ca. 98% Fläche rumherum benutzen und einfach anderen ihren Spaß gönnen. Aber dann wäre sie ja nicht der Mittelpunkt der Galaxis und sie will natürlich genau da stehen, wo der Mosh-Pit sich befindet, da es ja nicht sein darf, dass andere Menschen den Platz nutzen, den sie ja vielleicht auch gerne benutzen möchte. Und, wenn man ihr dann den Platz dort verschafft, in der irrtümlichen Hoffnung, dass das Geplärre dann ein Ende haben könnte, dann wird sie wieder etwas Neues finden, wie sie anderen das Leben vermiest.

      Wer Frauen nicht gleich in ihre Schranken weist, dass sie für ihren komplizierten Scheiß alleine verantwortlich sind und andere damit nicht belästigen soll, der ist selber schuld, wenn die Partnerin wie eine 3 Jährige völlig verzogen wird und immer absurderen Scheiß verlangt.

      Feminismus ist dafür ein schön anschauliches Beispiel, wie das im Großen abläuft, wenn man so dumm ist, dem Dauergeplärre von Frauen nachgeben zu wollen.

      Dazu folgender Witz, der es ganz gut veranschaulicht:

      Er: „Ich bestell Pizza. Willst du auch was?“
      Sie: “ Nein.“
      Er: “ Okay.“
      Sie: „…oder doch?!“
      Er: „Was denn nun?“
      Sie: „Ich weiß nicht.“
      Er: „Du weißt nicht, ob du was willst?“
      Sie: „Nein.“
      Er: „Hast du Hunger?“
      Sie: „Keine Ahnung, irgendwie schon.“
      Er: „Was heißt ‚irgendwie’…?“
      Sie: „Das heißt, dass ich mir nicht sicher bin.“
      Er: „Wenn ich Hunger hab, dann merk ich das.“
      Sie: „Vielleicht hab ich ja nachher Hunger.“
      Er: „Also bestell ich dir was.“
      Sie: „Und wenn ich später doch nichts mehr will…?“
      Er: „Dann isst du es halt nicht.“
      Sie: „Das ist doch Verschwendung.“
      Er: „Dann hebs dir eben für morgen auf.“
      Sie: „Und wenn ich morgen gar keinen Appetit auf Pizza habe?“
      Er: „Pizza kann man immer essen.“
      Sie: „Ich nicht.“
      Er: „Dann such dir was anderes aus.“
      Sie: „Ich will aber gar nichts anderes.“
      Er: „Also doch Pizza.“
      Sie: „Nein.“
      Er: „Also gar nichts.“
      Sie: „Doch.“
      Er: „Du machst mich verrückt.“
      Sie: „Warum bestellst du dir nicht schon mal was … ?“
      Er: „Wie du meinst…“
      Sie: „Aber nimm die Pizza mit Schinken.“
      Er: „Ich mag aber gar keinen Schinken.“
      Sie: „Ich schon.“
      Er: „Ich dachte ich sollte MIR was bestellen…?!“
      Sie: „Sollst du ja auch.“
      Er: „Und warum dann Schinken…?“
      Sie: „Falls ich Hunger kriege, wenn dein Essen da ist.“
      Er: „Und‘?“
      Sie: „Glaubst du, ich will was essen, was mir nicht schmeckt?“
      Er: „Wieso du?“
      Sie: „Wieso nicht?“
      Er: „Moment… ich soll also MIR was bestellen, das DU dann essen kannst, falls du eventuell doch Hunger bekommen solltest … ?!“
      Sie: „Genau.“
      Er: “ Und was bitte soll ICH dann essen?“
      Sie: „Na, vielleicht hab ich ja nachher gar keinen Hunger…“

      Anmerkung: Das Landgericht Frankfurt sprach IHN vom Vorwurf des Todschlages im Affekt frei und erkannte auf Notwehr.

      • Der Screenshot ging vor einiger Zeit durchs Netz, unter dem Titel „Jetzt neu: Microsoft Word für Frauen“

        Ich hab den dann einigen Freundinnen gezeigt und ALLE fanden die Idee toll.

        • Tja, so sind sie halt. Kein Grund sich aufzuregen?

        • Weiß nicht?

      • ^^

        „Die Männer brauen sich etwas auf, bei dem sie Spaß haben, bei dem sie erst völlig abfällig belächelt werden (z.B. Computer, Videospiele, Metal, Internet, …). Dann wächst die Sache heran und hat zunehmend Erfolg. „Erfolg“ ist dann das Stichwort und zieht nun vermehrt auch Frauen an wie Scheiße Fliegen“

        Bei Computerspielen konnte man das sehr gut sehen. Früher haben Mädchen diese Jungs als Loser angesehen, dann haben die coolen Jungs auch angefangen zu zocken und dann wurde das auch für die Mädchen interessant. Und da waren dann einige dabei die das eigentlich doch nicht interessiert *Sarkessian* und die dann alles umändern wollten… und dann macht der Spaß i.d.R. die Sause weil diese passiv-aggressiven Mismacherin eine Sexist-Tourette-Anfall bekommen, sobald sie für ihre dummen Ideen Kritik einfahren.

        oder Comics:

        For years feminists clamored about the lack of female characters in comic books. They demanded more titles featuring superheroines. The comic book industry needed these super women, feminists claimed, in order to break up the “boys’ club.”

        Feminists demanded strong female leads. They wanted women who were unafraid of anything. They wanted women who did not rely on archetypes or tropes. They wanted women who did not need a man. They wanted books that not only focused on women, but featured all-female casts.

        So the industry gave feminists what they asked for.

        [..]

        I will allow ComicsAlliance’s Juliet Khan explain:

        And I am bored.

        Which isn’t to say I don’t enjoy many of these books, or that I think they have no redeeming qualities. But these brave new heroines can, by and large, be summed up as “smart, nice, vaguely sassy.” There is individual conflict, sure — Barbara’s academic work, Gwen’s band, Kate Bishop’s desire for independence — but it’s rarely defining, and never truly risky. Certainly none of these books approach the kind of comedy, pathos, or danger that define the greatest male characters. They’re all a little safe, a little tame, a little quiet.

        https://toysoldier.wordpress.com/2015/05/09/be-careful-what-you-ask-for/

        Handbook to start your own feminist projekt:

        1. Find something to suck the fun out of

        Das müsst ich eigentlich mal zu einer Meme umwandeln…

  8. https://african.wisc.edu/content/problem-whiteness

    Den Studenten wird der Mist leider auch noch beigebracht…

  9. Muss muss den Leuten zeigen das die hohe Gefahr besteht das man mit Intersektionalismus so endet:

    • oder so:


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