„Everyday Feminism“ braucht dringend Unterstütztung

Everyday Feminism ist wohl eine der abgedrehtesten feministischen Seiten überhaupt, man fragt sich bei vielen Artikeln, ob sie einen nicht doch verarschen. Hier ein paar besprochene Artikel:

Leser Matze weißt darauf hin, dass diese feministische Seite gegenwärtig in finanziellen Schwierigkeiten steckt und Spenden sammelt:

We’re facing scary financial trouble that’s threatening to put a halt to our work – maybe even as soon as the end of May.

We’ve realized that we’re just not going to be able to continue without some support from our community.

We’re not the only site struggling like this, and there’s a reason for that. It’s quite a challenge, to say the least, to create independent, intersectional feminist media in a financially sustainable way, especially in a world that doesn’t value what we do.

(…)

Dear readers, this moment is just plain tough for us at Everyday Feminism. We’re from the same beautifully resilient, unjustly marginalized communities that we create our content for – and we need this work to exist just as much as you do.

Facing the possibility of shutting down this work at a time like this is not easy.

Shutting down now?

Not at a time when unapologetic white supremacists are in power.

Not at a time when so many people are waking up to what it means to protest for the first time.

Not at a time when millions of readers visit our website, seeking strategies for healing from systemic oppression and for inclusive, effective activism.

Nope – we’re not giving up now. Not without one hell of a fight.

Help us resist.

Man sieht also, wer nicht unterstützt, der ist für die Unterdrückung. Ob sie allerdings Gelder von WHMs überhaupt annehmen schreiben sie leider nicht.

 

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9 Gedanken zu “„Everyday Feminism“ braucht dringend Unterstütztung

  1. Hmmm… hört man in feministischen Kreisen nicht des öfteren daß Frauen besser mit Geld umgehen können, daß sie viel nachhaltiger wirtschaften, und viel weniger finanzielle Risiken eingehen als Männer die sofort in Gier und kurzfristige Bedürfnisbefriedigung fallen, ohne einen Gedanken an die Zukunft zu verschwenden? Daß deshalb Investmentfondsmanagerinnen angeblich auf Dauer viel bessere Ergebnisse erzielen?
    Wie kann dann Everyday Feminism nur in so eine Lage geraten sein? Unerklärlich…

  2. Ich werde gleich einen Spendenaccount bei betterplace für die armen Mädchen einrichten. Ich werde sogar nur 77% der Spenden an sie weiterleiten, um ihr Narrativ nicht zu stören.

    • „Ich werde sogar nur 77% der Spenden an sie weiterleiten, um ihr Narrativ nicht zu stören.“

      Das Spagettimonster segne dich!

  3. Es scheint viele zu geben, die da spenden. Von der verlinkten Seite:

    „•With hundreds of donations coming in, we raised over $15,000 in the first week! “

    15k $ in einer Woche. Not bad.

    • Pecunia non olet.

      Jeder Cent, dem man der Patriarchie entreißt, dient dem Guten in der Welt.

      Erst recht, wenn die Empfängerinnen sich dafür nicht in der bösen Welt durch Erwerbsarbeit prostituieren müssen.

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