„Warum Rechtsparteien oft Frauen nach vorne stellen“

Ein interessanter Bericht in der Welt (via) dazu, warum viele rechtere Parteien wie die AfD oder in Frankreich die Front National Frauen in Führungspositionen haben:

Der Papa findet, sein Töchterchen solle lieber einen „sehr aggressiven Ton“ à la Trump anschlagen, statt immer so zu strahlen. Dann seien ihre Chancen besser.

Pardon, Monsieur, umgekehrt wird ein Schuh draus: Nur weil die blonde Frontfrau ihre radikalen Botschaften mit Schleifchen verpackt und bei der Übergabe ein Liedchen singt, ist sie so weit gekommen.

Ich kann mir auch gut vorstellen, dass dies ein wesentlicher Teil des Erfolges ist: Eine Frau ist eben harmloser, netter, unverdächtiger und darf auch nicht so hart angegriffen werden, wie ein Mann. Deswegen darf sie weitaus eher auch problematischere Sachen sagen. Zudem versperrt sie kraft Geschlecht Vorwürfe, dass sie Frauen unterdrücken und zurück in die 50er wolle, weil sie eben nicht mit starken Frauen umgehen könne etc.

Radikales kommt gesellschaftsfähiger daher, wenn es nicht von Männern geäußert wird, so zeigt die Erfahrung. Und daher schicken immer mehr Rechte, die bisher vor allem bei männlichen Wählern punkten, Frauen an die Front, aus Marketinggründen. Jüngstes Beispiel: die AfD mit Alice Weidel.

Wäre die 38-jährige Unternehmensberaterin ein Mann, wäre sie nie im Leben Spitzenkandidat der AfD geworden. Nach dem Rückzug von Frauke Petry wollte Alexander Gauland unbedingt eine Frau an seiner Seite, die herzeigbar ist. Beatrix von Storch, der schon mal die Maus ausrutscht, fiel aus.

Die promovierte Volkswirtin Weidel dagegen passt perfekt: Sie wirkt stark und selbstbewusst, ohne Gauland die Stellung streitig zu machen, sie tritt als verpartnerte lesbische Mutter modern, machtbewusst und beruflich erfolgreich auf, schimpft aber dennoch, wie es sich gehört, über „Genderwahn“ und Feminismus. Ihre AfD-kompatiblen Werte: Familie, Volk, Vaterland. Ihre Feinde: die Fremden und die Fremdbestimmung durch die EU.

All das wird aber mit derart angenehmer Stimme und kluger Rhetorik geäußert, dass sich nicht nur Jean-Marie Le Pen nach einer klaren An- und Aussage sehnt. Das Schleifchen sollte nicht verdecken, was wirklich in der Verpackung steckt.

Es dürfte der gleiche Grund sein, den auch der Feminismus indirekt nutzt: Männerhass, Hass auf bestimmte Gruppen, all das ist salonfähiger, wenn man es als Frau sagt.

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127 Gedanken zu “„Warum Rechtsparteien oft Frauen nach vorne stellen“

    • Ja, auf den ersten Blick sieht es tatsächlich so aus: Die Arbeitswelt, zu der ja auch die Politik gehört, wird immer durchmischter und man könnte die Behauptung aufstellen, dass man dieser Tatsache Rechnung tragen kann, indem man Doppelspitzen aus Mann und Frau (oder wie bei den Grünen Frau + X) ins Rennen schickt. Aber ich habe meine Zweifel, dass man damit die Wirklichkeit beschreibt. Wenn man Firmen und Institute oberflächlich betrachtet, dann sieht es zunächst so aus, als würden sich Männer- und Frauenanteile immer mehr angleichen; wenn man sich die Feinstruktur ansieht und auf Abteilungsebene geht, fallen zwei Dinge auf. Erstens ist größere Teil der Männer 40 Jahre oder älter und der größere Teil der Frauen 40 Jahre oder jünger, wenn man in Betriebe sieht. Wenn wir bei Betrieben bleiben sehen wir auch Geschlechterselbstsegregation auf verschiedene Bereiche derselben Branche, z.B. sind in der Betriebswirtschaft noch mehr Frauen in Marketing und Personalwesen und im Controling noch mehr Männer, in der Lebensmittel –und chemischen Industrie sind mehr Frauen im Qualitätsmanagement und bis jetzt mehr Männer in Produktion und Forschung und Entwicklung. Ich schränke deshalb ein, weil auch diese Stellen mit Frauen besetzt werden (müssen), wenn einfach keine jungen Männer nachrücken. Im öffentlichen Dienst ist das ja bereits jetzt der Fall: Staatsanwaltschaften und Richterstühle sind bereits mehrheitlich weiblich besetzt, ebenso behördliche Verwaltung, Bildung und Erziehung und die Medizin. Ein Großteil der Ärzte sind Ärztinnen. Die damit verbundenen Konsequenzen, die bereits Gegenstand von Artikeln vor allem in der Sueddeutschen waren, sind Ausfälle wegen Schwangerschaft und damit verbundene Verzögerungen und Personalngpässe. Das ist den jungen Frauen nicht vorzuwerfen. Das war abzusehen und es ist nun einmal zu Recht so, dass im akademischen Bereich die Abiturnote den Zugang zu bestimmten Studiengängen ermöglicht. Und so kam es, dass wie das deutsche Institut für Wirtschaftforschung 2016 berichtete 64% aller zu besetzenden neu geschaffenen Stellen, für die man ein Studium braucht,, in Europa an Frauen gingen.
      Für die meisten Menschen ist die Geschichte hier zu Ende und sie sind zufrieden. Die Frage, warum etwas so ist und ob das gut ist, stellen sie gar nicht.
      Und deshalb möchte ich eine kurze Anekdote erzählen, die ein Freund, der eine Weile in China lebte, mir erzählt hat. Die Chinesen sind untereinander dafür bekannt und gefürchtet, dass sie einander „übers Ohr hauen“. Viele der damit einhergehenden Probleme haben sie aber erkannt und sind dagegen vorgegangen. Im Zuge dieser Aufarbeitung ist folgende Geschichte zu Tage getreten – ich muss an dieser Stelle erwähnen, dass ich sie bisher nicht bestätigen konnte, es geht mir um das Bild das die Anekdote transportiert: Die Stadtverwaltung von Peking wollte größere Grünflächen in Peking und das sollte schnell und billig gehen. Die Landschaftsplaner, die sich auf die Ausschreibung meldeten, erklärten, dass es so schnell und billig, wie Peking das wolle, nicht gehe. Nur einer sagte, er könne das Ziel innerhalb von weniger als sechs Monaten erreichen und erklärte sich bereit, seine Methode gegen einen Vorschuss in einem Bezirk zu demonstrieren. Als Vertreter der Stadtverwaltung zur Kontrolle den Bezirk überflogen, staunten sie nicht schlecht als sie tatsächlich die versprochenen Grünflächen sahen. Als man eine Weile später die Grünflächen am Boden beging, stellte man fest, dass der Betrüger die Flächen mit grüner Farbe besprüht hatte.
      Und das ist das Bild, auf das ich hinauswollte. Du siehst auf die Arbeitswelt, und du siehst sie in dem Grünton, den du schön findest. Weshalb diese Wiese grün ist, fragst Du nicht. Du denkst einfach, dass das schon seine Richtigkeit haben wird.
      Hat es aber nicht. Es gibt zwar nicht wenige Firmen, die für bestimmte Stellen explizit eine Frau suchen; das macht meines Erachtens aber nicht das Gros der Diskriminierung junger Männer aus. Die beginnt in der Schule. Wir wissen aus PISA und TIMSS, dass Jungen gegenüber Mädchen bei gleicher Leistung schlechter benotet werden und wir wissen auch, dass es mit Leuten wie Marcel Helbig Bildungsforscher gibt, die sich weigern nach Erklärungen dafür zu suchen. Aus meiner Erfahrung und der anderer Jungen, muss ich dafür die Abneigung eines Teils des weiblichen (und in geringerem Umfang auch des männlichen) Lehrkörpers gegenüber Jungen für die Schlechterbenotung verantwortlich machen. Darüber jinaus habe ich hier im Blog auch schon meine eigenen Erfahrungen berichtet du die ändern sich auch nicht mehr dadurch, dass jemand sagt, dass das alles ja nicht wahr sein kann. Wir haben eine hohe Selbstmordrate, die noch steigt, bei Jungen, aber nicht bei Mädchen und eine sehr hohe männliche Jugendarbeitslosigkeit. Von einer gleichberechtigten Teilhabe in Bildung und Arbeitsmarkt kann nicht die Rede sein.

      Liebe Claudia, schau nach, weshalb die Wiese grün ist, und du wirst feststellen, dass ein Teil davon auf Jungendiskriminierung zurückzuführen ist und dass es nicht allein die Schuld der Jungs ist, was mit Ihnen passiert.

      • „Wir haben eine hohe Selbstmordrate, die noch steigt“

        Und zur Problematisierung dieses Themas ist gerade ein Film auf dem Markt, der den Selbstmord eines pubertären Mädchens (natürlich knackig schön) zum Thema hat, das, natürlich, von mobbenden Jungs in den Selbstmord getrieben wird.

        Nur ein Beispiel, aber es macht die verzerrte Realitätswahrnehmung deutlich, die Probleme von Jungen ignoriert, und Probleme (Problemchen) von Mädchen zelebriert.

        Leider haben Jungs und Männer zum großen Teil immer noch zu wenig Selbstbewusstsein sich diesem fiesen Spiel auf ihre Kosten zu entziehen, ja sind tlw. noch stolz mitspielen zu dürfen.

        In dem Sinne ist MGTOW wirklich bitter nötig.
        Man muss es ja nicht gleich übertreiben 😉

        http://weiberplage.de/index.php?mode=indexg.

    • Rufen wir doch einmal mehr Claudia Roth in den Zeugenstand:

      „Es gehört sich nicht, dass man eine Frau vor versammelter Mannschaft derart vorführt. Das zeugt von einer schlechten Kinderstube.“ Mit seinem Verhalten habe sich Seehofer vom „demokratischen Grundkonsens“ verabschiedet.

      Man denkt bei der AfD sicher nicht wirklich, grünrote Doppelmoral würde vor Petry oder Weidel Halt machen. Denn klar ist auch: wenn sie keine Frau vorweisen, sind sie Männerpartei und also erst recht das Allerallerletzte. Mit der Frauennummer wurden die Piraten für alle Zeit auf Grund gesetzt.

      • „wenn sie keine Frau vorweisen, sind sie Männerpartei und also erst recht das Allerallerletzte.“

        Ja, muss man sich mal genau vor Augen führen. Eine Männerpartei ist irgendwie etwas schlechtes, während eine Frauenpartei gut, Frieden und modern ist. Das hat sogar mal irgendein Politiker so deutlich ausgesprochen. Der meinte etwas davon das sobald man ein Bild von eine Gruppe männlicher Politiker macht, wird immer versucht dem einen negativen Beigeschmack zu versetzen, Boyclub oder so, während bei reinen Frauengruppen alles supi-dupi ist und die Journalisten gar nicht aufhören können vor lauter Stolz die Brust zu schwellen.

    • Das ist nicht richtig. Nur Frauen können etwas behaupten, dass ausserhalb des Mainstreams beheimatet ist, und dann auch erwarten, dass ihnen zugehört wird.

      Das sieht man ganz eindeutig bei den Männerrechtlern, die sehr gut verstanden haben, dass sie Frontfrauen benötigen, um ernstgenommen zu werden.

      Oh, und das System nennt sich Gynozentrismus 😉 Menschen sind gynozentrisch, das ist nicht schlimm, allerdings ufert es seit einigen Jahrzehnten fürchterlich aus.

      • Wieso, der bieten sich doch in kürzester Zeit neue junge und kräftige Beschützer an.
        Frei ausgesucht ist frei ausgesucht.
        Und unsere Väter und Großväter haben frei ausgesucht zu glauben ihre Töchter seien in der Lage genau solche Entscheidungen zu treffen.

        • „Wieso, der bieten sich doch in kürzester Zeit neue junge und kräftige Beschützer an.“
          Sie spielen hier auf die Migranten an oder? Auf Biodeutsche sollte man dort nämlich nicht setzen.

  1. Mir passt nicht das Bild, dass mit solchen Vermutungen transportiert wird: Nicht die Frau, die selbstbewusst ihre eigene Meinung vertritt (egal, ob jetzt rechts, links oder sonstwas), sondern wieder mal die Frau, die eigentlich schwach ist und keine eigene starke Meinung hat und sich nur benutzen lässt.
    Vielleicht haben Frauen wie Le Pen oder Weidel eben ganz selbst eigene politische Ambitionen. Warum wird es in der öffentlichen Wahrnehmung anders gewertet, wenn die AfD eine Spitze aus Mann und Frau bevorzugt als wenn die Grünen das machen?

    • Die Grünen bevorzugen keine Spitze aus Mann und Frau. Sie haben eine Spitze aus Frau und einer weiteren Person vorgeschrieben.
      Der Unterschied ist also, dass die Le Pens und Weidels dieser Welt nach vorne kommen ohne Quote, ohne Frauen-Statut…

  2. Sehe ich nicht so. „Rechte“ Frauen werden vom Mainstream ebenso attackiert, bloß in jenen den Frauen zugedachten Kategorien wie der „Nazi-Schlampen“-Sager gegen Alice Weidel gezeigt hat.

      • @Matze:
        Beleidigungen fallen aber nicht unter die Meinungsfreiheit!

        Außerdem ging es nicht um die Meinungsfreiheit, sondern darum, dass Frau Weidel sich gegen politische Korrektheit ausgesprochen hat. Was das im Detail ist wäre evtl. noch zu definieren, aber niemals geht es bei politischer Korrektheit um Beleidigungen von Einzelpersonen!

        Auch unter dem Deckmantel vermeintlicher Satire sollte nicht alles erlaubt sein und ich hoffe, dass der ach so witzige Moderator dafür bestraft wird.

  3. Die Linkspartei hat auch eine Frau vorne, die CDU auch (noch).

    Der Frauenstatus hat weder Weidel bisher, noch Petry sonderlich geschützt oder gar der AfD insgesamt genützt.

    Mag durchaus sein, dass er einkalkuliert war und subtil trotzdem wirkt, aber die Journallie passt ihre Doppelstandards stets schnell genug an. Man muss nur schnell „Nazi-Schlam*e“ (Zitat von „Satiriker“ Ehring) in die Runde werfen, dann ist die entsprechende Person vogelfrei und darf verleumdet, verspottet, in ihrer Karriere ruiniert und ihr Auto angezündet werden…

    Das sind so Opfer-Prioritätenlisten, die man da abarbeitet. Frauen sind halt immer Opfer, es sei denn sie sind „Nazi“ (= alle die den Intersektionalismus ablehnen oder kritisieren). Und wie im Intersektionalismus üblich, muss man noch all die anderen Eigenschaften heranziehen. Ein Frau die nicht behindert, dafür weiß und aus dem gebildeten Mittelstand ist, ist schonmal weit eher auf der Täterseite, als eine behinderte Schwarze. Der Lesbenstatus von Weidel bringt zwar wieder Bonuspunkte, aber niemals genug, um den Malus der falschen Parteimitgliedschaft auch nur annähernd auszugleichen… (das war ein Schuss ins Knie für die AfD, denn sie verliert mit Weidel vermutlich Teile der religiösen „Demo für alle“-Kreise).

    Danisch hat schon recht:
    http://www.danisch.de/blog/2017/05/03/sind-feminismus-genderismus-und-linksradikalitaet-evolutionaer-bedingte-fehlfunktionen-des-gehirns/

    http://www.danisch.de/blog/2017/05/06/genderismus-durch-denkprozesse-ueberwinden/

    • Das ist richtig, allerdings haben Frauen in konservativen Parteien größere Erfolge, auch FÜR die Partei. Thatcher, May, Le Pen, Merkel…. gibt bestimmt noch ein paar mehr.

      Währenddessen fressen die Frauen in den linken Parteien eher die Partei von innen auf. (Hängt wohl mit der Nähe zum Feminismus zusammen)

      • „Frauen Frauen wählen weil sie Frauen sind.“

        Hillaries bestätigen die Regel.

        Gibt es irgendwo Zahlen, wieveil Rückhalt Merkel jetzt noch bei Männern vs bei Frauen hat?

        • Persönlich finde ich die Kanzlerin erst so richtig gut seit sie diese zwei – in den Augen ihrer Partei – „Fehler“ gemacht hat (2011 und 2015).

          Gäbe es um das Kanzleramt so eine personenbezogene Stichwahl wie um das französische Präsidialamt bspw., würde ich ihr wohl (abhängig von der Konkurrenz freilich) meine Stimme geben, aber unter den Gegebenheiten unseres Systems bei der CDU mein Kreuzchen zu machen, könnt ich schon nur schwer mit meinem Gewissen vereinbaren. Trotz Merkel.

        • „(2011 und 2015)“

          Was war 2011? Und wieso fandest du die Öffnung der Grenzen 2015 gut? Siehst du, als vermutlich eher linke Frau, keine Probleme mit unbegrenzter Zuwanderung?

        • „Was war 2011?“

          http://www.spiegel.de/video/merkel-zur-atompolitik-die-bilder-lassen-uns-verstummen-video-1115324.html

          „Und wieso fandest du die Öffnung der Grenzen 2015 gut?“

          Aus humanistischer Perspektive hat sie hier – erneut – situativ richtig gehandelt. Hat das System nicht verändert, aber immerhin kurz an ihm gerüttelt. Nice.

          „Siehst du, als vermutlich eher linke Frau, keine Probleme mit unbegrenzter Zuwanderung?“

          Ganz grundsätzlich und in dem Wissen, dass Du mit meiner Antwort unzufrieden sein wirst: Politik kann Migration nicht verhindern ohne barbarisch zu werden, siehe bspw. die jährlich sechsstellige Anzahl deutscher (EU-)Auswanderer, von denen im Schnitt mindestens 25.000 auch niemals zurückkehren wollen und werden.

          Hauptproblem für jedes Herkunftsland ist der daraus resultierende (partielle) Braindrain, denn es sind ja gar nicht so selten Hochqualifizierte und anderweitig als Leistungsträger Beschriebene, die ihrer Heimat – sogar ohne Not wie in unserem Fall – dauerhaft den Rücken kehren.

          Aus demographischer Sicht brauchen wir Zuwanderung für einen „annähernden Bestandserhalt“, begrüßten wir jährlich nur 100.000 Neu-Bürger (nach jetztigem Stand zählte praktisch bloß, wer gebürtig von außerhalb der EU stammte), reduzierte sich unsere Einwohnerzahl auf etwa 77 Mio. bis 2030. Als überaltertes und schrumpfendes AUSwanderungsland sind wir (derzeit noch) beschreibbar.

          Der Türkei mit ihren fast 80 Millionen Einwohnern und einem Durchschnittsalter knapp unter 30 Jahren (beinah 15 Jahre niedriger als bei uns) wird bekanntermaßen die (Langzeit-)Beherbergung von min. zweieinhalb Millionen Asylsuchenden nachgesagt (und wir können nur hoffen, dass denen der Laden irgendwie noch hält, ich will nicht unken, aber langfristig sieht das m.M.n. eher nicht so gut aus…), wir hingegen hatten in der Spitze kurzfristig nichtmal ein Drittel davon zu bewältigen – bei einem 45 mal so hohen BIP!

          Öffentliches Wehklagen erscheint mir z.B. angesichts dessen blamabel.

          Zudem haben wir selbst in unserer Lebenszeit bereits einmal miterlebt, wie unser Volk über Nacht um stolze 17 Millionen, i.d.R. völlig demokratieunerfahrene Neu-Bürger anwuchs (bei denen sich zugegebenermaßen die Wohnraumproblematik wenigstens akut nicht so arg auftat), und das bleibt auch mein liebster Referenzfall für das, was wir schaffen könn(t)en.

        • @ Semikolon

          Falls du zu diesem Thema eine andere Sichtweise aus linker Perspektive kennenlernen möchtest, würde ich empfehlen mal folgenden Text aufmerksam zu lesen und auf seine Teilwahrheiten hin zu befragen:

          http://www.glasnost.de/autoren/krauss/studie.html

          Die Studie, um die es geht, kann hier vollständig gelesen werden (was ich jedem Interessierten auch empfehlen würde, ist zwar lang, aber interessant):

          – Muslime in Deutschland – Integration, Integrationsbarrieren, Religion sowie Einstellungen zu Demokratie, Rechtsstaat und
          politisch-religiös motivierter Gewalt. Ergebnisse von Befragungen im Rahmen einer multizentrischen Studie in städtischen Lebensräumen

          https://www.deutsche-islam-konferenz.de/SharedDocs/Anlagen/DIK/DE/Downloads/WissenschaftPublikationen/muslime-in-deutschland-lang-dik.pdf?__blob=publicationFile

          Zwei weitere Studien, die tendenziell zu ähnlichen Ergebnissen kamen, finden sich hier:

          – Integration und Religion aus der Sicht von Türkeistämmigen in Deutschland

          (Siehe insbesondere ab S. 14)

          https://www.uni-muenster.de/imperia/md/content/religion_und_politik/aktuelles/2016/06_2016/studie_integration_und_religion_aus_sicht_t__rkeist__mmiger.pdf

          und

          – Fundamentalismus und Fremdenfeindlichkeit. Muslime und Christen im europäischen Vergleich

          https://www.wzb.eu/sites/default/files/u252/s21-25_koopmans.pdf

          Könnte da nicht eventuell die Überlegung sinnvoll sein, erstmal ernsthaft zu versuchen eine gute Integration der bereits hier lebenden Muslime zu erreichen anstatt eine unkontrollierte Masseneinwanderung weiterer Muslime zuzulassen?

          Insbesondere, da die Sache mit den im Schnitt höheren Geburtenraten der Streng-Religiösen leider auch zu stimmen scheint:

          http://www.berlin-institut.org/fileadmin/user_upload/Veroeffentlichungen/Glaube_Macht_und_Kinder.pdf

          (Ich weiß, ich weiß, auf empirischer Grundlage zu argumentieren ist bei diesem Thema „fremdenfeindlich“, „afd-nah“ usw.
          Aber wer wie ich in seinem wissenschaftlich Denken noch nicht pc-postmodernistisch, sondern stattdessen „kultur-marxistisch“ und „kultur-anarchistisch“ geprägt ist, dem fällt es manchmal schwer die empirisch-wissenschaftliche Perspektive völlig in den Wind zu schießen, sind doch (Kultur-)Marxismus und Anarchismus traditionell u.a. empirisch-wissenschaftliche orientierte politische Philosophien.)

        • @ semikolon:
          Danke für deine Antwort!
          2011: ja, für einen Atomausstieg bin ich auch, wobei Merkel ja vorher (das sollte man nicht ausblenden) den Ausstieg der Grünen/SPD ihrerzeit, erst rückgängig gemacht hatte (Stichwort: „Ausstieg aus dem Ausstieg aus dem Ausstieg“). Den Schwenk gab es eigentlich nur wegen Fukushima…
          http://www.zeit.de/2011/13/Regierungsvertrauen
          „Aus humanistischer Perspektive hat sie hier – erneut – situativ richtig gehandelt.“
          Ja! Genau das ist der Grund, warum ich „Humanismus“ für eine Art trojanisches Pferd halte. Er vernichtet sich letztlich selbst.
          „Ganz grundsätzlich und in dem Wissen, dass Du mit meiner Antwort unzufrieden sein wirst: Politik kann Migration nicht verhindern ohne barbarisch zu werden“
          Auch wieder: ja! Wenn Politik diese nicht verhindert, wird sie allerdings selbst obsolet.
          Das ist so ähnlich wie ein Deich. Wenn du ihn durchlöcherst, gleichst du den Meeresspiegel um einige mm an, aber du selbst überlebst es nicht, wenn du das Meer und die Fische nicht ausgrenzt…
          Du musst nicht glauben, dass ich keine moralischen Probleme damit habe, Menschen NICHT zu helfen, im Gegenteil, es bereitet mir Alpträume! JEDER Mensch, absolut JEDER, hat ein Recht auf ein gerechtes und gutes Leben. Meine eigene Tochter hatte ausgerechnet eine „beste Freundin“ aus Pakistan.
          Es gehört eine gute Portion Skrupellosigkeit und durchaus brutale Rationalität dazu, zu erkennen, dass man einfach nicht allen helfen KANN! Man MUSS sich auf seinen Nahbereich beschränken. Man MUSS garantieren, dass die Menschen, die hierherkommen, sich auch integrieren, oder besser: assimilieren und unsere Möglichkeiten nicht überfordern.
          Nehmen wir ein Beispiel: in unserer (eigentlich insolventen) Gemeinde wurde ein Asylantenheim gebaut, die voraussichtlich dort Untergebrachten, umfassten KEINEN einzigen Kriegsflüchtling. Keinen! An meiner Arbeitsstrecke befinden sich mittlerweile 5-6 Asylantenheime. Ein großer (hässlicher) Zweckbau beherbergt NUR Afrikaner.
          Nicht dass ich denen kein gutes Leben gönne, aber man muss doch gleichzeitig auch die Quantitäten im Blick behalten! Mein Gott! Afrika wächst angeblich jedes Jahr um 20 (!) Mio Einwohner. Und den meisten Nachwuchs gibt es wo? Richtig! Dort wo es die wenigste Bildung und die meiste Armut gibt! Angeblich sind 230 Mio Afrikaner schon jetzt auswanderungswillig (es locken kostenlose Gesundheitsversorgung, Sozialhilfe und Kindergekld). Wir können nichtmal einen kleinen Bruchteil davon jährlich aufnehmen und versorgen (es gibt gerade noch 60 Mio Autochtone)! Deutschland hat schon zuviele Einwohner und kaum Rohstoffe. Wir überleben nur Dank unserer Produktivität, sinkt sie, ist es aus mit Wohlstand und Sozialstaat (ohne dass weltweit irgendwas gewonnen wäre, ganz im Gengenteil, ein Technikstandort und Problemlöser weniger).
          Es will mir einfach nicht in den Kopf, dass diese einfachen logischen Tatsachen ausgerechnet von Linken (zu denen ich mich selbst mal zählte) ignoriert werden! Ich will und kann es nicht verstehen! Und ja, ich vermute die Schuld bei Frauen. Diese scheinen einfach nicht genug abstrahieren zu können.
          Nun ja, sie werden die ersten Opfer sein, immerhin ist das irgendwie gerecht…

        • @Leszek

          Wir haben es in über 25 Jahren doch auch nicht geschafft viel mehr als etwa jeden zweiten Ossi davon zu überzeugen, dass seine Heimat die DDR ein Unrechtsstaat war. Wieviel diese Menschen (note: es geht da von der Größenordnung her also um gute 8 Millionen) von unserem Grundgesetz halten – insbesondere auch von dem Wert Religionsfreiheit – ließe sich da ableiten. Aber diese Gruppe wurde damals ohne Ansehen der Person sofort eingebürgert, weil es keine andere Möglichkeit zu geben schien.

          Jetzt könnt man meinen, heuer gäbe es hingegen Alternativen zur Gewährleistung von Asyl (und langfristig auch Einbürgerung ganz ganz Weniger…), man müsste dann nur sagen, welche genau bzw. mit welchen Elendsausmaßen (namentlich in Hotspots wie z.B. Moria) wir uns „noch wohl fühlen können“.

          Stichwort Todesstrafe vielleicht noch: der Zustimmungswert seitens unserer Bevölkerung schwankt abhängig von den Umständen, in der RAF-Hochphase lag er bspw. bei 45 % – und damit deutlich höher als unter den (unter Link 1) befragten Muslimen – derzeit gibt diese Einstellung „nur noch“ gut jeder 4. Bundesbürger zu Protokoll.

          @Androsch Kubi

          „in unserer (eigentlich insolventen) Gemeinde wurde ein Asylantenheim gebaut, die voraussichtlich dort Untergebrachten, umfassten KEINEN einzigen Kriegsflüchtling. Keinen! An meiner Arbeitsstrecke befinden sich mittlerweile 5-6 Asylantenheime. Ein großer (hässlicher) Zweckbau beherbergt NUR Afrikaner.“

          Aus welchen Ländern stammen die denn ursprünglich D.M.n.?
          Aus Somalia, Libyen, dem (Süd)Sudan oder dem Kongo, Mali, Niger etc. – oder doch tatsächlich aus Kriegsfreien, stabilen Gebieten?

          Darüber hinaus gibts ja auch noch ein paar mehr Millionen wegen ihres christlichen Glaubens Verfolgte, gar nicht mal so selten auch aus Afrika (dass hunderte „Asylforderer“ hierzulande zum Christentum übergetreten sind – was das Bamf ihnen nicht so ohne Weiteres abkauft – ist ein eigenes Kapitel).

          Bist Du Dir überhaupt darüber bewusst, dass nicht einmal Afghanen und Syrern problemlos von offizieller Seite der Status „Kriegsflü*“ zuerkannt wird?

          „JEDER Mensch, absolut JEDER, hat ein Recht auf ein gerechtes und gutes Leben.“

          Die Basis ist also da. Schön.

          „Mein Gott! Afrika wächst angeblich jedes Jahr um 20 (!) Mio Einwohner. Und den meisten Nachwuchs gibt es wo? Richtig! Dort wo es die wenigste Bildung und die meiste Armut gibt!“

          oder auch besonders hohe Säuglings- und Kindersterblichkeit…

          „Angeblich sind 230 Mio Afrikaner schon jetzt auswanderungswillig (es locken kostenlose Gesundheitsversorgung, Sozialhilfe und Kindergekld).“

          Um so dringlicher muss das BGE/UBI-Projekt verfolgt werden. Auf das die Menschheit endlich geschlossen in der Moderne ankommen kann.

          „Wir können nichtmal einen kleinen Bruchteil davon jährlich aufnehmen und versorgen“

          Sprechen wir doch mal über die Untergrenze, die wir uns vorschreiben sollten. Ich meine, diese läge zwischen 700 und 800k jährlich, also um eine gute halbe Millionen höher als derzeit (wobei die Meisten wohl außerdem nicht in den Genuss gelangen einen Folgeantrag auf Asyl stellen zu dürfen – schrecklich finde ich das, DAS ist ein weiteres Stückchen Vorarbeit für terroristische Vereinigungen, die wir da leisten).

          „(es gibt gerade noch 60 Mio Autochtone)!“

          Ach schau doch mal:

          Nicht, dass ich glaubte, Du wüsstest das nicht, aber vielleicht rückt es die Dinge wieder ein bißchen zurecht…

          Plus meine obligatorische Frage: ab der wievielten hier lebenden Generation darf man sich denn überhaupt korrekterweise als autochton bezeichnen? Ich wüsst nicht, ob ich oder meine Kinder schon dazuzählten, ganz ehrlich nicht.

          „Deutschland hat schon zuviele Einwohner“

          Ist das ein Scherz jetzt?
          Ich mein, ich wohn ja in NRW (mehr als doppelt so hohe Bevölkerungsdichte als bspw. in Sachsen sowie das siebeneinhalbfache von Schlusslicht Mecklenburg-Vorpommern) ich könnte diese Ansicht aber dennoch nicht bestätigen (obwohl mich die menschenleere Weite im Osten durchaus auch beeindruckte… als irgendwie in der Nähe von „normal“ konnt ich sie nicht empfinden).

        • Ups, das war S. 2, hier fängt der Artikel eigentlich an:

          Reform der Flüchtlingshilfe Selbstbestimmung anstelle humanitärer Silos

          Für wirksame Hilfe reichten bestehende Konzepte nicht aus: Alexander Betts und Paul Collier plädieren in „Gestrandet“ überzeugend für eine Neuausrichtung der internationalen Flüchtlingspolitik.
          14.04.2017, von Friedemann Bieber

          http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buecher/rezensionen/sachbuch/alexander-betts-und-paul-colliers-gestrandet-14962168.html

    • Beeindruckend ist die Betriebsblindheit im ganzen Land.
      Die wirkliche Meinungsmacht sind die Bunte und Co. Bild und Welt sind Elfriedes Spielbein.

  4. “ Radikales kommt gesellschaftsfähiger daher, wenn es nicht von Männern geäußert wird “

    Lustig, wenn man sich mal überlegt, inwieweit dieser Satz auf Angela Merkel oder Ursula von der Leyen zutrifft, zwei Damen, die wie HanniundNanni durch die politische Landschaft streifen, viele lustige Abenteuer erleben und trotz gravierender politischer Fehler immer unbeschadet aus der Chose herauskommen.

    • „Damen, die wie HanniundNanni durch die politische Landschaft streifen, viele lustige Abenteuer erleben und trotz gravierender politischer Fehler immer unbeschadet aus der Chose herauskommen“

      köstlich. Genau das denke ich immer, wenn ich sehe, wie Frauen in Männerdomänen eindringen um zu zeigen, das sie es auch können.
      Sie es Wehrdienst oder sonst was.

      Nicht zu verwechseln mit Frauen, die es wirklich drauf haben.

  5. Eine bekannte Methode zur Maximierung des Wählerpotentials in einer Demokratie ist es, den/die Spitzenkandidaten einer Partei ein Stück weiter als die Gesamtpartei in Richtung des politischen Gegners auszurichten. Wahrscheinlich funktioniert das, weil Stammwähler eher an die Partei und Wechselwähler eher an Kandidaten gebunden oder interessiert sind.

    Allerdings fördert die Methode auch den post-demokratischen Frust, weil das Wahlangebot dadurch natürlich verwässert wird. Indem der demokratische Kompromiss so schon vor die Entscheidung des Wählers gezogen wird, wird das politische Angebot verwässert und die Polarisierung vermieden, wodurch das Gefühl der Machtlosigkeit beim Wähler verstärkt wird.

    Wenn in der Situation auch die „Extremen“ zu solchen Mitteln greifen, sie es vermeiden, eine radikale Alternative zu sein, kann das am Ende nur die Demokratieverdrossenheit der Wähler fördern. Wozu wählen gehen, wenn man ohnehin keine Wahl hat?

    • Und wenn die Spitzenkandidaten bei Erfolg ihre Partei „nachjustieren“, so wie Merkel es getan hat, bleibt am Ende nichts als ein Einheitsbrei.

      Nicht dass es vor Merkel nennenswert besser gewesen wäre, aber sie hat das noch zu steigern vermocht, was ich kaum für möglich hielt…

      • „Und wenn die Spitzenkandidaten bei Erfolg ihre Partei „nachjustieren“, so wie Merkel es getan hat, bleibt am Ende nichts als ein Einheitsbrei.“

        Also ich persönlich meine auch, dass Merkel im Alleingang die Grünen relativ überflüssig gemacht hat.

        Allerdings nehm ich ihr noch so ein bißchen übel, dass sie sich anfangs als Klima-Kanzlerin inszenierte. Treppenwitz der Geschichte: sie hatte damals in der DDR ja Physik studiert, weil man ihrer Auffassung nach im Na-Wi-Bereich nicht so ideologisch-verdrehtes lehren könne…

        • Ja, ich muss gestehen, dass ich die Frau nicht verstehe.

          Dumm kann sie nicht sein, sonst hätte sie einen solchen Abschluss nicht geschafft und wäre auch nie so weit nach oben gekommen.

          Aber stringentes (vor allem inhaltliches) Verhalten ist nicht erkennbar. Warum wird man so mächtig, wenn man gar keine Ideen hat, wie etwas zu verbessern wäre?

          Und warum wird so jemand gewählt?

          Egal welche Position man von ihr aufzeigt, sie hat irgendwann kurz davor oder kurz danach gegenteiliges angeblich ebenso vertreten und wenn nicht, hat sie zumindest widersprüchlich gehandelt.

  6. Nur zur Info:

    „Gegenüber der Deutschen Presseagentur (dpa) betonte die Unternehmensberaterin, sie habe niemals vorgehabt, ihr Privatleben politisch zu instrumentalisieren, etwa um der AfD einen moderneren, liberalen Anstrich zu geben. Und ihre Beziehung zu einer Frau sei – „für sie selbst überraschend“ – erstmals im Fernsehen thematisiert worden, so Weidel zu dpa: „Ich bin damit bestimmt nicht hausieren gegangen, das wurde dank einer Talkshow öffentlich.“ … Knapp eine Woche vor Weidels Talkshow-Auftritt erschien in der „Zeit“ eine lange Reportage über die AfD. Der Autor des Dossiers, Malte Henk, hatte sich dafür auch mit Alice Weidel getroffen… Henk war offenbar der erste, der über Weidels Homosexualität, das Kind, die Partnerschaft geschrieben hat – und er hatte alles aus erster Hand. Alice Weidel hat ihm davon erzählt, einem Zeitungsreporter, der über sie schreiben will. Henk bestätigt das auf Anfrage.“

    http://uebermedien.de/15192/alice-weidels-problem-mit-ihrer-homosexualitaet/

    „“Ich bin nicht die einzige homosexuelle Politikerin in der AfD“, sagte Weidel jüngst der niederländischen Tageszeitung Volkskrant. Womit sie mit hoher Wahrscheinlichkeit Recht hat. Statistisch gesehen müsste von den 25.000 Mitgliedern der Partei etwa ein Zehntel, also 2.500, homosexuell sein. Mirko Welsch, der ehemalige Bundessprecher der „Homosexuellen in der AfD“, hat übrigens im März die Partei verlassen, weil sie ihm zu rechts geworden war. In einem Interview zweifelte er den gesunden Menschenverstand Homosexueller an, die sich noch immer zur Partei bekennen. Über homosexuelle Spitzenkandidatinnen sagte er nichts.“

    http://www.zeit.de/zeit-magazin/leben/2017-04/alice-weidel-afd-spitzenkandidatin-homonationalismus

    • Ja, die AfD macht eine Gratwanderung, dass Welsch gegangen ist, ist schade.

      Das Problem ist ähnlich wie bei den Piraten, man kann eine Partei nicht aufbauen, ohne sämtliche Oppositionelle einzusammeln. Einige muss man dann wieder rauswerfen, andere gehen von selbst, dritte bleiben zu lange und schaden dem Ansehen der Partei, manche absichtlich (U-Boote), manche unabsichtlich.

      Nur mit viel Glück und Geschick geht die Partei bei dem Prozess nicht kaputt (oder verliert ihre Ideale, wie die Grünen). Die Piraten hatten kein Glück und noch weniger Geschick…

      Ich wünschte es wäre in Deutschland möglich, Ein-Personen-Parteien zu gründen, wie es in den Niederlanden Geert Wilders getan hat. Andererseits erhöht das auch den Lügenfaktor, eine Person kann zwar eine konsistente Meinung verbreiten aber diese kann auch komplett erlogen sein… blöder dysfunktionaler Parteienstaat!

      • Wahrscheinlich werde ich bei der NRW-Landtagswahl übrigens erstmals die Piraten wählen.

        Den Wahl-o-mat müsst ich nichtmal bemühen für meine Entscheidungsfindung, spaßeshalber mach ich es jetzt doch kurz…

        Ergebnis: sie teilen sich den zweiten Platz mit die PARTEI, hinter den Linken und vor den Grünen. Die Liberalen kommen bei mir dieses Mal (glücklicherweise – immer wenns anders ausging war ich innerlich leicht entsetzt) kaum besser weg als das Schlusslicht AFD.

        Mmh, na toll. Jetzt bin ich doch wieder am Zweifeln…

        • gut das dem Wahl-O-mat ja nicht der Ruf anhängt eines der miesesten Mittel der Meinungsmanipulation zu sein.

        • Semikolon

          „werde ich bei der NRW-Landtagswahl übrigens erstmals die Piraten wählen.“

          Die freuen sich sicher über jede Stimme – sie werden aber trotzdem aus dem Landtag rausfliegen.

        • Irgendwie halte ich den Wahl-O-Mat nie bis zum Ende durch, zu blödsinnig und flach die Vorgaben.

          Komplexe Problemstellungen auf einen Satz heruntergebrochen und i.d.R. noch nachträglich interpretierbar.

          Zum Beispiel „Die Hochschulen sollen enger mit privaten Firmen zusammenarbeiten“.

          Was soll das heißen? Produktentwicklungsunterstützung? Bessere Praktikavermittlung? Mehr Drittmitteleinwerbung? Werbung an Unis? Praktiker aus der Wirtschaft in die Lehre?

          Die Frage sagt praktisch überhaupt nichts. Als Ex-Student einer „dualen Hochschule“ finde ich Kooperationen mit der Wirtschaft nicht pauschal schlecht. Mir hat sie damals ein festes Gehalt beschert und sehr wertvolle Einsichten in die Privatwirtschaft.

          Je nach politischer Sozialisation greifen an der Stelle nur billigste antrainierte Reflexe. Kein Pro- und Contra, keine Graubereiche. Nur medial trainierte Pawlow-Reflexe.

          Der Wahl-O-Mat ist für mich die Entlarvung von Parteienpolitik und nimmt mir auch noch die letzte Lust, wählen zu gehen…

        • @ Androsch Kubi

          Genau das.
          Vor Menschen die dieses Propagandatool allen Ernstes empfehlen sollte man die Jugend und die in ihrer Entwicklung langsamen definitiv warnen.

          Die Piraten sind daran gescheitert, dass es vornehmlich wirklich gutmeinende ‚Nerds‘ waren. Damit kommen gewisse Betriebsblindheiten.
          Lässt sich ja auch seit geraumer Zeit beobachten, das die Frauenrechtsmarionetten von ihren zehntausend Puppenspielern ziemlich zielgerichtet genau jene Industrie ins Ziel nehmen.

          Falls die Prognose irgendwie Hand und Fuß hat, das die Zukunft im Biosektor liegt, dann wird da wohl bald die nächste Welle Feminismus aufbranden.

          Und da sich das Valley ja nun in ein politisches Werkzeug verwandelt hat und von dort auch kaum noch echter Fortschritt zu erwarten ist (sprich es wirklich obsolet ist) sollte der Wechsel gar nicht mehr so lange auf sich warten lassen.

      • Ich, meine Lieben, habe bevor es den Wahl-o-mat gab tatsächlich noch die verschiedenen Wahlprogramme durchgelesen.
        DAS waren Schmerzen!

        • Ernsthaft? Ich fand die immer toll, so konkretes Heile-Welt-Geschwafele, WAS die alles erreichen wollen, so unkonkret (wie der Wahl-O-Mat) in der Umschreibung, WIE sie das erreichen wollen.

          Fassen wir zusammen: die verarschen uns!

          Witzigerweise liefert ausgerechnet Gysi mit den Nato-Austrittsforderungen dazu den Beweis:

          Die sind nämlich durch und durch verlogen und er ist sich dessen bewusst!

  7. und genau gestern Nacht (heute Früh) waren wieder drei alte Männer auf ZDF (Peter Hahne)am rumdiskutieren, was „Frauenrechte“ sind und inwiefern die in unserer „deutschen Leitkultur“ vertreten sind/sein sollen auch bzgl. die „armen Frauen mit Kopftuch“ blabla. Männer lieben es über Frauen zu reden ohne eine da mit reinzusetzen. Das kommt dann auch immer so Vormund-mäßig rüber. Find ich. Dann soll die Frau doch besser selber reden, oder?

      • ja genau, deswegen wird wenn dann überhaupt eine Sophia Thomalla oder so ähnlich eingeladen. Frauen müssen schön sein und dumm fickt gut – Ende Gelände. Mannometer. Immer dasselbe Gelaber hier.

        • Wo wird Sophia Thomalla „deswegen“ eingeladen? Sophia Thomalla dürfte den Großteil ihrer Fans bei den Frauen selber haben, weil es die Frauen primär selber sind, auf Optik besonderen wert zu legen. Wenn Sophia Thomalla daher eingeladen wird, dann, weil insbesondere Frauen ihre Formate bzw. Medien nachfragen.

          Wenn es bei Ihrer Aussage um die Hart aber Fair Sendung gehen sollte, dann waren da dann noch Sybille Mattfeldt-Kloth, Anne Wizorek und Birgit Kelle. Es wäre dann wenig überzeugend, wenn Sie selber diejenige sind, die alle Frauen auf Sophia Thomalla reduzieren, um darüber herumplärren zu können, dass man als Frau angeblich schön sein müsse, um eingeladen zu werden.

        • Ich verrate Dir mal ein Geheimnis, nonabona: Solange Du nur motzt anstatt Deine Zeit damit zu verbringen, Dich (erfolgreich!) um mehr Verstehen zu bemühen, wird sich auch nie etwas daran ändern, dass still, schön und gut zu ficken sein erfolgversprechender ist.

          • Ich motze doch gar nicht, ich stelle nur fest. „Verstehen“ werdet ihr es sowieso nie, dass ihr alle pornoverblendet first world problems habt. Alles Kokolores hier.

        • Das ist halt der Nachteil am Privileg der Frauen, nahezu gar nichts im Leben leisten zu brauchen und selbst den allergrößten Schrott brabbeln zu dürfen, ohne sozial bzw. auf dem Partnermarkt völlig disqualifiziert zu sein. Man mag dann zwar vielleicht bei den erwünschten oberen 20% nicht mehr mit der Konkurrenz mithalten können, aber bei den unteren 80% werden noch reichlich Menschen zu finden sein, die praktisch über nahezu alles großzügig hinwegsehen können.

          Wenn man nichts zu leisten braucht und sogar noch daran arbeitet, dass immer weniger von Frauen erwünscht werden darf, dann wird man auf dem Markt halt auch nicht mehr nach Leistungen bewertet und kann auch nicht über Leistungen seinen Marktwert erhöhen. Wieso sollte eine Frau auch nach Leistungen selektiert werden, wenn diese ohnehin nie bereit sein wird, den Partner mitzufinanzieren. Wenn von einem nichts mehr erwünscht oder erwartet werden darf, dann bleibt ja quasi nur noch die Optik, um überhaupt noch irgendwelche Auswahlentscheidungen treffen zu können. Und dabei sind viele Männer selbst bei der Optik von Frauen noch vergleichsweise anspruchslos und haben eine ziemlich weite Schmerzgrenze, mit der man nicht mehr in die Kiste steigen würde, weil diese einen anekelt.

          Und dauerhaftes Geplärre und Verweigerung der Übernahme von Eigenverantwortung ziehen halt ganz allgemein üblicherweise fast nur noch Gleichgesinnte an und wirkt darüber hinaus auf fast keinen anderen ansprechend, so dass man dann denklogischerweise halt auch nur noch für die interessant ist, die entweder im gleichen Heulsusenchor trällern oder aber aufgrund der Optik über das Geplärre großzügig hinwegsehen. Das nennt sich dann wohl soziale Resteverwertung, dass dumm wenigstens gut fickt.

          Wären Merkel, Schwesig, Nahles, von der Leyen, Kraft, … Männer, würde man diese ganz anders für ihre Nichtleistungen kritisieren und aus den Ämtern jagen. Und außer vielleicht Schwesig glänzt auch keine der benannten Frauen durch besondere Optik, aber Frauen gegenüber ist man halt ganz allgemein wie bei 3 Jährigen erheblich nachsichtiger, so dass diese ungehindert das Grundvertrauen der Menschen in die staatlichen Institutionen zertrümmern können, ohne dafür abgestraft zu werden. Kaum einer traut sich, Frauen wirklich nach Leistungen zu bewerten bzw. zu selektieren, weil diese ohnehin gleich wieder ihren feministischen „Behindertenausweis“ zücken würden. Und dafür müssen Frauen nicht einmal gut aussehen, um nichts leisten zu brauchen.

        • „Frauen müssen schön sein und dumm fickt gut – Ende Gelände.“

          Au contraire. Es gibt massig hässliche Frauen und ficken können auch die Dummen nicht.

        • Bist du nicht die Antiporno Tierschützerin, die einen blockt, wenn man auf Animal Snuff Porn aufmerksam macht?

        • Sollte in nächster Zeit mal hier das Thema „Ponyhof“ diskutiert werden, wird thenonabona es auch irgendwie mit Pornos in Verbindung bringen…aj-ja-jai

        • @Matze,

          Dass ist doch einfach: Während Mädchen auf dem Ponyhof an der frischen Luft sind und nicht nur den Umgang mit anderen Menschen sondern auch mit anderer Spezies üben, sitzen Jungs im Keller am Computer und saugen Filme oder spielen Games mit halbnackten Frauenfiguren. Geht an die Luft, Jungs! Lernt reiten!!

        • @Matze,

          auch das ist ganz einfach: Während Mädchen jede für sich an der frischen Luft Wahrheiten in ihr jeweiliges Handy tippen, sitzen Jungs zusammen auf einer Lan-Party und spielen kooperativ verlogene Computerspiele.

          • nope: Weiber hocken daheim mitm Vibrator oder draußen mit ihren Tussi-Freundinnen beim Cocktailschlürfen. Männer hocken vorm Rechner und wichsen oder stehen besoffen in der Disco rum. Wie sollen die jemals zusammenfinden? Ach ja, die wollen ja gar nicht. Singel-Leben is ja so geil, weil „porn is better than sex“ die kriegen beim menschlichen Kontakt keinen mehr hoch. und die 9-jährigen denken, sie müssen jetzt Arschficken und Blowjobben. Geile deutsche Wertegesellschaft hier!

          • „Geile deutsche Wertegesellschaft hier!“

            Du hast HIER 9-jährige Arschficker gesehen?
            Gleich neben dem Rosa Elefanten?

            Weißt du, was das Problem ist? Es sind so viele Frauen wie du. Da ist Porno und Lan-Party wirklich die bessere Wahl.
            Never stick your dick in crazy.

          • Alles klar, Herr Kommissar. Klaro sind die Weiber wieder Schuld am Verfall der Wertegesellschaft. P.S.: Dein dick liegt eh dauernd in Deiner Hand. wie bei Photoshop Philipp.

          • Nein, nicht „Weiber“, sondern „Du“… Du bist allem Anschein nach irre. Nicht alle Weiber.

            Aber wieso glaubst du, Richard sei in meiner Hand? Der ist ausgesprochen selbständig.

          • ich bin „irre“ weil ich feststelle, dass die meisten deutschen Männer nicht mehr checken, dass sie keinen Kontakt zu Frauen finden (können), weil sie offenbar verblendet sind vom zu vielen Porno Gucken? Ich empfehle „in the porn trap“, „resist porn culture“, „beyond porn addiction“ etc. die erklären, was da abgeht. Alles irre Leute, v.a. Männer selbst, die da mitmachen.

          • Nicht doch. Nicht das, was du hinter „weil“ schreibst.
            Sondern wie du im monokausal motivierten Furor mit verbalen Wattebäuschchen und Furzkissen wild um dich wirfst , das erinnert an die Geschichten von Daniil Charms über Puschkin:

            Puschkin hatte vier Söhne, und alle waren Idioten. Einer konnte nicht einmal richtig auf einem Stuhl sitzen und fiel dauernd herunter. Dabei hatte Puschkin selber Schwierigkeiten, auf dem Stuhl zu sitzen. Manchmal war es der reine Schwachsinn: sie sitzen bei Tisch; am einen Ende des Tisches fällt dauernd Puschkin vom Stuhl, am anderen Ende sein Sohn. Nicht auszuhalten!

            Oder, noch passender:

            Puschkin warf gern mit Steinen. Sobald er einen Stein sah, begann er auch schon, damit zu werfen. Manchmal geriet er dermaßen außer Rand und Band, dass er ganz rot dastand, mit den Armen ruderte und mit Steinen warf – einfach fürchterlich!

        • Ist halt schon etwas traurig, Animal Crush Fetish Porn ist ja keine Fiktion, wird in Berlin produziert, man sollte meinen wer so gegen Pornos ist und auch für (oder doch gegen?) Tiere eintritt, würde auf die Information dankbar reagieren. Statt mit nicht Veröffentlichung des entsprechenden Kommentares.
          Und hätte ja dann im Zweifel auch hier noch nachfragen können.
          Ich will mich ja offensichtlich von meiner witzlosen Wichssucht lösen.

          Aber da scheint das Leid der Tiere dem Bedürfnis zu beleidigen zu unterliegen.
          Naja, dann macht die Chantalle halt weiter gut Geld mit den Filmen.

        • Oder müsste man vielleicht eher das Ordnungsamt schicken um den Wauzi auf dem Avatar vor sexuellem Missbrauch ohne vorherige verbale Einstimmung retten?

          • Der Rocky ist leider verstorben an Malignem Lymphom. Das Ordnungsamt müsstest Du Dir und Deinen amigos an den Hals schicken, wenn Du Dich schon so gut auskennst. Ich kann Deinen scheiß Fetisch nicht stoppen – wie denn auch? Du willst auch nicht. Wenn Du ehrlich bist mit Dir selbst geh zum Psychotherapeuten, Du Wichser. Was willst Du von mir?!

        • „Na, dass ihr die „Morgenlatte“ real ausnutzt und nicht vorm Rechner. “

          Was geht Dich das eigentlich an, wie die Männer hier ihr Sexleben gestalten?

          • naja, was kümmert Dich wie und was Frauen denken? Du palaberst ja auch dauernd dazwischen. Ich seh einfach nur zu viele hetero Männlein, die unglücklich sind und möchte denen mitteilen, warum das wohl so ein mag. Ist nicht Dein Problem.

          • oooh der arme arme schwule Mann, wird jetzt auch von den bösen miesen Weibern kaputt gemacht?! Wie hats denn Deine Mutter geschafft? Ignorier doch einfachdie bösen Frauenstimmen, Du musst Dich ja nicht mit denen abgeben. Genauso wie Du zu mir sagst, ich muss keine Pornos gucken. Tu ich auch nicht. Viele hetero Männer sind können aber gar nicht mehr richtig Sex machen, weil sie – trotz der offenen, aufklärerischen Pornos mhm – am Ende noch verklemmter sind. Das ist doch ein Dilemma.

          • Du fürchtest die Konkurrenz der Pornos. Das ist verständlich. Je günstiger der Sex umso höher der Wettbewerb, den Frauen wie Du nur allzuleicht verlieren.

          • Porno ist ja keine Konkurrenz, wie alle Männer versichern. „Richtige Männer“ wissen das und einsame/schüchterne/selbstlose oder einfach nur verblendete hocken vorm Rechner und wichsen. Keine Ahnung, wie das abläuft im Kopf von poronosüchtigen wie Dir, aber mein Sexleben braucht Dich nicht zu interessieren. Mein „Wettbewerb“ (gegen wen oder was auch immer) verläuft gut und real.

          • „Richtige Männer“. Uuuuh, jetzt bin ich tief getroffen. Madame spielt ihre Karte sexuelle Selektion durch Infragestellen von Männlichkeit aus 😂

          • Im übrigen. Mehr Männer schauen regelmäßig Pornos, als das sie regelmäßig Sex haben. Das sagt einiges über Kosten- und Nutzenaufwand von modernen Frauen aus.

          • „Moderne Frauen“? Was ist das?
            „Porn is better than sex“ ja nur, weil die Idioten an keinen Sex rankommen.
            Am Ende: es tangiert weder Dich noch mich: Du bist eh schwul und hast Deiner Meinung nach kein Problem mit zu kurz gekommenem Sexleben und ich bin auch zufrieden – ob es Dir passt oder nicht.

          • Im übrigen bestreite ich gar nicht, dass echter Sex gut ist. Das Problem ist bloß, wie Hetero
            A) die Frau dir er will bekommt.
            B) sie anschließend wieder los wird.

          • So ein Bockmist, das vermagst gerade Du zu beurteilen?! Haha, und wenn ich Dir sag, dass ich selber in vielen vielen gut laufenden Pornos mitspiele?

        • „Du Wichser“

          Zur Info: Seitdem für viele Männer die Alternative ist, sich den Arsch aufzureißen für Sex mit Frauen wie dir, ist das keine Beleidigung mehr.

          „Masturbation? Don’t knock it. It’s sex with someone I love“
          Woody Allen

        • „oder findest Du etwa nicht?“

          Dass du den Gedanken, jemand könnte anderer Meinung sein als du, mit einer rhetorischen Frage versuchst unschädlich zu machen, ist Antwort genug.

          Es gibt in diesem Forum nur einen, der dich an Blindheit übertrifft, und das ist Semikolon. Darauf solltest du dir nichts einbilden.

        • „Haha, und wenn ich Dir sag, dass ich selber in vielen vielen gut laufenden Pornos mitspiele?“

          ROFL

          „Ich versteh Menschen nicht! Wieso lesen Menschen Bücher? Die sollen an die frische Luft gehen und mit Menschen reden, statt mit einem staubigen Haufen Papier vor der Nase in der Stube zu hocken!!“
          Rosamunde Pilcher

          • „when men prefer porn to real women it’s a problem with neither men or porn“?! Was denn dann?! Es ist erwiesen, dass es Männern ohne Porno(sucht) besser geht im Leben mit und ohne Frauen. Deutschland ist das Land Nr.1 mit Pronomännern. Alles kaputte Charaktere. Sorry.

          • Nein, nein, es ist erwiesen, dass es Männern, die ihre Oneitis-Neigungen überwinden, egal ob mit oder ohne Porn, wesentlich besser geht als vorher.
            Da hast du die Quelle, die du vergessen hast anzugeben, schlichtweg falsch verstanden.

    • Heißt es nicht „Männer reden über die Welt, Frauen reden über Männer“.

      Will sagen Männer reden über alles und ich bin mir ziemlich sicher das sie auch Frauen für die Sendung gefragt haben, aber wie schon öfters berichtet wurde ist es gar nicht so einfach von denen eine Zusage zu bekommen.

      Btw. wieviele Texte blendest du gerade aus bei denen ein Frau Männer erklärt was es bedeutet ein Mann zu sein oder was Männer denken und fühlen oder warum Männer da jetzt nicht die gleichen Rechte haben können wie Frauen?

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