Bibi H – How it is ( wap bap … )

Siehe auch:

Hält die Marke es aus und wird nach kurzer Zeit eher noch bekannter oder ist es ein kritischer Punkt an dem sie zuviel Status unter Jugendlichen verliert um noch cool zu sein?

Kann man mit „ironischen Käufen“ genug verdienen?

 

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31 Gedanken zu “Bibi H – How it is ( wap bap … )

  1. Natürlich das Video ist trashig. Aber die Leute haten zu viel komplett harmlose Dinge wie das. Ich denke man will damit signalisieren dass man intellektuell überlegen ist.

  2. Als ich das erste mal von Bibi gehört habe, hatte ich durch ein paar ihrer Videos geklickt. Die Mädchen im Bekanntenkreis stehen immerhin voll auf die. Mit ihrer rosa Glitzerwelt und den ganzen Beauty-Tipps bedient sie meinem Eindruck nach so ziemlich alle gängigen Stereotypen. Und anstatt zu versuchen, unterschwellig irgendeine Ideologie an die Frau zu bringen, setzt sie vor allem auf Schleichwerbung – Kommerz pur. Feministen werden doch bestimmt getriggert von der, oder? Hat jemand mal einen Link parat, was die von der halten? Wie sie ihre Videos analysieren? Oder was jemand anderes dazu sagt, der ihre Videos über eine längere Zeit verfolgt und analysiert hat; ich kenne sie ja nur flüchtig (die Videos sind aus der Perspektive eines Älteren unerträglich belanglos, stinklangweilig; sich das länger anzuschauen, kostet Überwindung).

    Pink Stinks hat versucht ein Alternativ-Format zu etablieren („Lu Likes“), aufwendig produziert, mit professioneller Schauspielerin, und und und. Lu Likes bekam Schützenhilfe durch die öffentlichen Medien, die das Format bekannt machten, und natürlich die Genderista. Aber die Klick- und Abonenntenzahlen blieben eher bescheiden. Lu Likes bleibt ein Ladenhüter, während Bibi von ihren Fans geliebt wird. Bibi hat ein Vermögen mit der reichlichen Schleichwerbung gemacht, für Pink Stinks ist Lu Likes wohl ein Verlustgeschäft.

    Ich gönne Bibi den Erfolg aus ganzem Herzen (im professionellen TV hätte sie sich nie durchsetzen können, dafür fehlt ihr das Modell-Gesicht). Die Häme über ihren Song kann ich nicht nachvollziehen. Pop war schon immer belanglos und wenn ich das Radio einschalte, schallt mir häufig unerträglicheres entgegen.

    • Um das ganze irre Ausmass zu begreifen musst Du Dich zuerst über den epischen Battle zwischen Dagi Bee und Bibi informieren.
      Dagi Bee war ja die Erste die mit der Masche richtig aufgedreht hat, aber dann kam Bibi, hat sie plagiiert und überrundet. Bei Dagi und ihren Bees knallen jetzt bestimmt die Sektkorken.

      • Interessant wird zu sehen, ob diese Marktsegmente auf lange Zeit bestehen bleiben. Der Let’s play Bereich war ja schnell übersättigt und ist im Moment dabei massiv an Bedeutung zu verlieren.

    • „die Videos sind aus der Perspektive eines Älteren unerträglich belanglos, stinklangweilig; sich das länger anzuschauen, kostet Überwindung“

      Ich schaff das auch nicht bei dem Song hier, als sie anfing zu singen musst ich wegklicken.

      Aber ich hab die Kölnerin auch schon – notgedrungen – finanziell unterstützt, die Große verlangte nämlich nach ihrem (überteuertem) Duschschaum
      https://www.dm.de/pflege-und-duft/bilou-duschschaeume/
      fürs showing-off nachm Schwimmunterricht.
      In ihrer (5.) Klasse wäre man sich einig, dass das Lied schrecklich sei. Und sie sagt, sie will sich das gar nicht erst anhören…

      Ihr größtes, musikalisches Idol z.Zt. ist übrigens:

      • Peppiger instrumentaler irish folk, klingt gar nicht schlecht, auch wenn das Video altersgemäß ordentlich albern und unpassend ist.

        • @John

          Hihi.

          Auch geil. Mein Musikgeschmack ist extrem breit, ich höre alles von folk über Punk und metal bis hin zu Opern. Leider fehlt mir ein bisschen die Zeit.

          Allerdings halte ich Stirling nicht für „pop“, das ist astreiner irischer folk, Pub-Musik zu der man normalerweise ein Guinness reinschüttet, nur ein bisschen modernistisch aufgefrischt, damit junge Fräuleins das auch toll finden…

          Damit kann ich kann ich leben. Hauptsache die Kultur lebt weiter und nicht alle hören diese ungepflegten Jammergittaristen, die gerade Trend zu sein scheinen.

        • Vielleicht hätt ich dazuschreiben können: unsere Große spielt aus eigenem Antrieb Violine – eher Sachen von Beethoven und sowas – und sie tanzt natürlich gern. (sie spielt außerdem noch Gitarre, klimpert am Piano und will unbedingt, unbedingt auch noch Schlagzeug lernen. Heissa…)

          Die frühe youtuberin Lindsey Stirling komponiert ihre Musik selbst und vereint, was Töchterchen nunmal liebt und hochschätzt.
          Es gibt schlechtere Vorbilder, mein ich.

      • @Semikolon:

        „Vielleicht hätt ich dazuscreiben können: unsere Große spielt aus eigenem Antrieb Violine – eher Sachen von Beethoven und sowas – und sie tanzt natürlich gern. (sie spielt außerdem noch Gitarre, klimpert am Piano und will unbedingt, unbedingt auch noch Schlagzeug lernen.“

        Beneidenswert. Mein Sohn ist komplett unmusikalisch, meine Tochter mag Musik, mal sehen was daraus wird. Ich habe immerhin mal in mehreren Chören gesungen und klassische Gitarre spielen gelernt. Irgendwie kann ich das aber nicht gut weitergeben.

        „Es gibt schlechtere Vorbilder, mein ich.“

        In der Tat! Möge sie sich lange daran orientieren…

    • „Feministen werden doch bestimmt getriggert von der, oder? Hat jemand mal einen Link parat, was die von der halten? “

      Ob es da jemals was dazu gab würde mich auch interessieren. Vermutlich sind Feministas paralysiert. Zum einen ist sie genau das was Feministas vordergründig fordern: Eine gewiefte Geschäftsfrau die versucht jeden Scheiss zu vergolden und es bisher auch schafft.

      Andererseits bedient sie dabei und dafür gnadenlos die krassesten Mädchen-Klischees die es gibt und nutzt pragmatisch jede sich bietende Möglichkeit dafür.

      Ein echtes Dilemma

      http://www.manager-magazin.de/koepfe/bibi-so-verdient-deutschlands-youtube-star-rund-110-000-euro-monatlich-a-1141648.html

      Aber wird interessant, ob sie sich angesichts ihres fortgeschrittenen Alters bereits zu weit von ihrer Zielgruppe entfernt hat und der Shitstorm nur der Beginn einer Zerfleischungswelle ist.

      Immerhin, als Jahrgang 93 kann sie nicht mehr lange glaubwürdig Schmink- und Lifestylecontent an Girlies bringen. Sobald sie vom Gesicht her rüberkommt wie die Mütter der Girlies haben die eh keine Lust mehr auf sie zu hören…

      XD

      • Naja, die Lebensmitte lässt sich bestimmt mit einer 180 Grad Wende bestreiten, kurzes versenken und 1-2 Jahre öffentlichkeitsscheu, dann kommt die Bibi wieder mit Content für ihre alten Zuschauerinnen, die dann irgendwas studieren und bestimmt weiterhin anfällig sind für die ganz besondere Art von Schminkprodukten, nach denen akademisierte Frauen so ein starkes Bedürfnis haben, halt weiterentwickelt, mehr eine Art Seelenschminke und für den Geist. =)

      • „Vermutlich sind Feministas paralysiert.“

        Meinerseits bin ich fas-zi-niert von den Karrieren, die youtube und instagram insbesondere ermöglichen, wenngleich ich mich praktisch nur für den englischsprachigen Bereich interessiere.

        Hier mein jüngstes Studienobjekt:
        https://www.instagram.com/k.els.e.y/
        https://www.youtube.com/user/BenefitBarbie14/videos
        …müsste Jahrgang 2000 gar schon sein, unbestreitbar niedlich und erstaunlich professionell – wenn man nicht weiß, dass ihre Mutter Fotografin und ihre Managerin ist jedenfalls…

        Ich bin mir natürlich nicht sicher wieviel sie mit ihrer Selbstdarstellung ungefähr verdient, unsereiner hätt aber sicher bereits Anlass zum Neid.

        In einem Video wird bspw. die Produktmanagerin der Kosmetikmarke „Covergirl“ eingeblendet, die nach dem pflichtgemäßen: „thanks for having me on your channel…“ ihr die Aufgabe überträgt, aus deren neuesten Produkten ein Make-Up zu zaubern.

        Normalerweise benutzt Kelsey freilich nur high-end-Produkte, und das ist auch schon Teil dessen, was mich irgendwo ziemlich nervt… da ist keine Entwicklung drin, sie war erkennbar bereits recht weit oben gestartet (auch wenn ihr letztes Video – ich nehme an aus image-Gründen – suggerieren wollte, der Großteil ihrer Designer-Kollektion bestünde aus dupes. Aber klar doch^^). Das führt dann zu ganz merkwürdigen Verhaltensweisen, Beispiel: sie sagt zu einem Bekannten an Strand, er solle sein iPhone mal so weit er kann wegwerfen, just for the fun of it, nur um zu sehen obs kaputt geht – und sowohl er wie auch es tun das dann auch.
        Hihi, wie lustig^^

        Ihr eigentlicher Antrieb ist m.E.n. denn auch nicht das Geld an sich, sondern ich nehme an, sie wollte sich ursprünglich womöglich nur Justin Bieber krallen (bzw. erreichen, dass er auf sie aufmerksam wird). In sehr vielen Videos fällt sein Name (oder seine Musik wird eingespielt), an seinem Geburtstag sang sie einem Pappaufsteller von ihm ein Ständchen und sie findet auch erstaunlich häufig eine Gelegenheit, um zu erwähnen, dass sie konservativ/gläubig/jungfräulich ist.

        Ich bin jetzt recht gespannt, ob die ihr unterstellte Strategie aufgehen wird… (glaube gleichzeitig aber nicht daran^^).

    • @ cis scum
      „Lu Likes bleibt ein Ladenhüter, während Bibi von ihren Fans geliebt wird. Bibi hat ein Vermögen mit der reichlichen Schleichwerbung gemacht, für Pink Stinks ist Lu Likes wohl ein Verlustgeschäft.“
      wobei sich das in diesem konkreten fall kaum als „gegensätzliche beispiele“ benutzen lassen dürfte.
      denn es dürfte wortwörtliche hunderte (wenn nicht gar tausende) weitere kanäle auf youtube geben, die versuchen, die machart der „großen“ zu kopieren… dabei aber gnadenlos scheitern.

    • „Bibi hat ein Vermögen mit der reichlichen Schleichwerbung gemacht, für Pink Stinks ist Lu Likes wohl ein Verlustgeschäft.“

      Wieso? Sie kriegen das doch finanziert?

      Ansonsten der Doktorant sehr schön zum Format:

    • Falls die überhaupt kindisch sind und nicht eher bestellt werden können.

      Also wenn ich eine Agentur für virales Marketing in einer Aufmerksamkeitsökonomie wäre dann … aber zum Glück bin ich nur ein kleiner Troll, der gerne mal das Wort ‚denkbefreit‘ in Kommentarspalten unterbringt um was zu kompensieren.

      Aber wenn ich so ne Agentur wäre, dann würde ich auf jeden Fall, das hat aktuell gut traction, also noch, aber bewegt sich langsam ans Ende des Spektrums. 😉

    • Der Song ist wie Currywurst.

      Auf Currywurst zu reagieren, als würde man von allem, was so weit von Paul Bocuse entfernt ist, Mundbluten bekommen, ist Snobbismus ohne Unterbau.

  3. Die bibi hat also hater benutzt um love zu bekommen?
    Nicht meine Art content, aber schon alleine das sie Ziel von Böhmies Spot war macht sie direkt eine Nummer sympathischer.

    Die haben nämlich echt Sacksausen, dass da die wertvolle Aufmerksamkeit der Jugend verschwendet wird, weil einfach nur so Konsum ohne vom ÖR abgesegnete Propaganda mag der Jan gar nicht.
    Und man ist ja super real, wenn man die Rebellenbude im eigenen Haus ist und dazu noch absolut offiziell einer der Despoten die Stirn bietet, und sei es nur um nachher glaubwürdiger die platt machen zu können, die vor der Babywaffe des selben Despoten warnen.

    Naja, deshalb mein ich die Bibi kaum kennen zu müssen, der MC Boehm reicht mir für ne Meinung, halt nur nicht die, die Neo gerne verbreitet wüsste.

    Red Ice TV ist besser, kein Rap und mehr edgy.

  4. Ich habe mir das nur angesehen, weil sich der IS beim Postillon zu „How it IS“ bekannt hat.
    Als Gegenmaßnahme empfehle ich das bekannte Kirchenlied: „Großer Klotz, wir hobeln Dich!“

  5. Das Video war heute wegen urheberrechtlichen Gründe für kurze Zeit gesperrt. Sie sollte wieder ihre Schmink Videos machen und Beauty Tipps geben.

  6. Da ist sogar Erzählmirnix einmal hereingefallen, wenn sie glaubt, dass Bibi einfach nur eine „Beauty-Youtuberin“ ist. Das ist ein Kanal mit Schleichwerbung, der sich das Vertrauern junger Zuschauer erschleicht und denen Produkte andrehen will. Schön von Kalkofe zusammengefasst:

    Zu dem Lied selbst: Belanglose Popmusik hat’s immer gegeben, das macht das Kraut nicht fett. Der Refrain hätte ein wenig mehr Text haben können, aber gut, es gibt auch genug Lieder, die mit Dada- und Gaga-Texten megaerfolgreich gewesen sind. Ich stoße mit vor allem an dem deutschen Akzent im Englischen.

    Man sieht hier schön, was passiert, wenn die Sängerin nicht wegen ihres Aussehens gehypt wird und nicht mit wenig Kleidung an im Video auftrumpft: Es fällt einem auf, dass das alles völlig belanglos und egal ist. Das sagt einem aber weniger über dieses Lied als über einen großen Teil der Popmusik an sich.

    Was ich den Machern aber nicht verzeihe: Sie haben für so einen Schund eine Ukulele missbraucht!

  7. Pingback: Fundstücke: Oliver Kalkofe zu Themen aus der Blogblase – Geschlechterallerlei

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