Präsidentenwahl in Frankreich – Macron oder Le Pen?

Nach den Umfragen liegt wohl Macron vorne. Erste Hochrechnungen soll es heute gegen 20:00 Uhr geben

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47 Gedanken zu “Präsidentenwahl in Frankreich – Macron oder Le Pen?

      • „Deshalb hat Le Pen auch mehr % als in der 1en Runde.“

        Wenn die Wahlbeteiligung geringer ist als in der ersten Runde, dann ist das durchaus möglich.

        • Da für zahlreiche Départements bereits die absoluten Zahlen für 1e und 2e Runde vorliegen, lässt sich leicht überprüfen, dass Le Pen tw. 50 % Wählerzuwachs in absoluten Zahlen hat.

    • Mit dem Endergebnis wird deutlich:

      Le Pen 2e Runde: 10,64 Mio. Stimmen ggü. 7,68 Mio. Stimmen in der 1en Runde.

      Ein absoluter Stimmenzuwachs von fast 40 % national.

  1. Ich finde es echt erstaunlich, wieviele Leute diese Wahl als Wahl zwischen Pest und Cholera bezeichnen, als wären irgendwelche Positionen von Macron in irgendeiner Form skandalös oder radikal.
    Die Droge des Etatismus und Antikapitalismus wirkt offenbar wieder recht stark.

    • „irgendwelche Positionen von Macron in irgendeiner Form skandalös oder radikal“

      Sie verbleiben ganz auf globalistischer Linie, was nichts anderes bedeutet als: eine weitere Zuspitzung zwischen oben und unten, weitere globalistische Kriege, weiterer schei** Freihandel und Steuerhinterziehung, weitere Abschaffung der Nationalstaaten und Zersetzung der autochtonen Bevölkerungen, weitere Schaffung von *Sachzwängen* unter dem Primat der Wirtschaft, statt der Politik. Und das weitere vier Jahre (oder sind es in F mehr?).

      Ob LePen da wirklich was dran hätte ändern können? Wer weiß… die Hoffnung stirbt halt zuletzt.

      Der Zug in Frankreich ist abgefahren. Wahrscheinlich gibts bald nicht mehr genug Franzosen, die sich erinnern, wie Frankreich früher mal war…

      Egal, überall das gleiche. Die entwurzelte und kulturlose Stadtbevölkerung will es offenbar so, dann soll sie es halt bekommen…

      • „Sie verbleiben ganz auf globalistischer Linie“

        Gut.

        „was nichts anderes bedeutet als: eine weitere Zuspitzung zwischen oben und unten“

        Blödsinn. Den meisten Leuten geht es zu gut. Wenn überhaupt ist das das Problem. Und kein Etatismus oder nationalismus wird dafür sorgen, dass wieder französischer Stahl o. ä. gekauft wird.

        „weitere globalistische Kriege“

        Blödsinn.

        „weiterer schei** Freihandel“

        Freihandel ist gut.

        „und Steuerhinterziehung“

        Ein Symptom eines ungerechten Steuersytems.

        „weitere Abschaffung der Nationalstaaten“

        Gut.

        „und Zersetzung der autochtonen Bevölkerungen“

        Wenn es nicht durch ISlam ersetzt wird – gut.

        „weitere Schaffung von *Sachzwängen* unter dem Primat der Wirtschaft, statt der Politik.“

        Kein Politik kann verhindern, dass man nur das ausgeben kann, was man einnimmt. Der „Sachzwang“ heißt Realität und Fakten.

        • „Blödsinn. Den meisten Leuten geht es zu gut. Wenn überhaupt ist das das Problem.“

          Sprich besser nur von dir. Nicht von gesetzlich Versicherten, Leuten die Kinder großziehen etc. davon hast du nämlich zwangsweise keine Ahnung.

          „Und kein Etatismus oder nationalismus wird dafür sorgen, dass wieder französischer Stahl o. ä. gekauft wird.“

          *lol* dafür reichen einfache Kapitalverkehrskontrollen

          Ja,ja, die Globalisierung ist ein Naturgesetz etc. das höre ich mir seit mindestens zehn Jahren an und es wird nicht wahrer dadurch. China ist erst Konkurrent, seit es in der WTO ist. Osteuropa erst ein Problem, seit der EU-Osterweiterung.

          Früher konnte man national Gesetze machen, heute bekommt man eine popelige Bankenkrise nichtmal mehr über Jahre international in den Griff und die Konzerne tun und lassen was sie wollen.

          Aber häng der Propaganda ruhig weiter an. Der eine-Welt-Staat wartet! Alles überall gleich (schlecht) und wir das wertlose Menschenmaterial, welches man ganz nach Bedarf herumschiebt.

          „weitere globalistische Kriege“

          Blödsinn. Frankreich ist noch nicht so lange wieder in der Nato…

          „Freihandel ist gut.“

          Ja, nur nicht für uns.

          „Ein Symptom eines ungerechten Steuersytems.“

          Bestimmt!

          „Abschaffung Nationalstaaten. Gut.“

          Ist dir vielleicht noch nicht aufgefallen, aber oberhalb der Nationalstaaten gibt es keine funktionierenden Regulationsmechanismen, schon gar keine demokratischen. Vielleicht lässt du dir das nochmal durch den Kopf gehen und denkst diese blödsinnige modernistische Idee mal bis zum Ende…

          „Wenn es nicht durch ISlam ersetzt wird – gut.“

          Tja, nur wirst du das eben dann nicht mehr entscheiden können. Mein GOTT! Versuch einmal hinter die Kulissen zu schauen, was hier gespielt wird! Was glaubst du, warum die die Muslime hierherholen? Teile und herrsche!

          Als Schwuppe darfst du dich daran gewöhnen, dich wieder verstecken zu müssen, so wie wir uns an Weihnachtsmärkte mir Maschinenpistolenbewachung gewöhnen sollen.

          DAS ist Macron!

          „Kein Politik kann verhindern, dass man nur das ausgeben kann, was man einnimmt. Der „Sachzwang“ heißt Realität und Fakten. “

          Ich beschäftige mich seit Jahren mit Geldpolitik und diese Aussage ist in mehrfacher Hinsicht unsinnig.

          Ich lege dir auch gerne dar, warum. Aber nicht in dieser Antwort, die ist schon wieder ausgeufert, weil mich das Thema auf die Palme bringt.

          • „Nicht von gesetzlich Versicherten, Leuten die Kinder großziehen etc. davon hast du nämlich zwangsweise keine Ahnung.“

            Ich bin gesetzlich versichert.
            Und je ärmer umso mehr Kinder bekommt jemand. Auch im reichen Westen. Trotz Verhütungsmittel.

            „*lol* dafür reichen einfache Kapitalverkehrskontrollen“

            LOL, wie in Kuba, Nordkorea und Venezuela.

            „Ja,ja, die Globalisierung ist ein Naturgesetz etc. das höre ich mir seit mindestens zehn Jahren an und es wird nicht wahrer dadurch.“

            Globalisierung ist kein Naturgesetz. Aber die Alternative heißt zurück in die Steinzeit.

            „Früher konnte man national Gesetze machen, heute bekommt man eine popelige Bankenkrise nichtmal mehr über Jahre international in den Griff und die Konzerne tun und lassen was sie wollen.“

            Auch Konzerne sind an Gesetzte und Vorschriften gebunden. Man merkt dass Du in keinem arbeitest.

            „Ist dir vielleicht noch nicht aufgefallen, aber oberhalb der Nationalstaaten gibt es keine funktionierenden Regulationsmechanismen, schon gar keine demokratischen.“

            Subsidiarität. Staatenbund. Oder Region.
            Aber mit Auflösung von Nationalstaaten assoziiere ich eher freier Waren- und Reiseverkehr sowie internationale Kooperation und Austausch statt Schmoren im eigenen Saft.

            „Ja, nur nicht für uns.“

            Doch. Du schreibst bestimmt gerade von nem Handy oder PC aus Nicht-Deutschland.

            „Was glaubst du, warum die die Muslime hierherholen?“

            Fehlgeleitete Empathie und kurzfristiges Denken plus ein naives Weltbild über andere Kulturen und Religionen.

            „Als Schwuppe darfst du dich daran gewöhnen, dich wieder verstecken zu müssen“

            Das musste ich in Zeiten des Nationalismus auch.

            „Ich beschäftige mich seit Jahren mit Geldpolitik und diese Aussage ist in mehrfacher Hinsicht unsinnig.“

            Ja klar.
            Uns in Europa geht es so gut wie nie zuvor in der Geschichte. Selbst Hartzies bekommen ärztliche Betreuung, Bildung, Essen, Fernsehen, Handys und Berufsförderung.
            Deine Jammerei ist peinlich.

        • „Und kein Etatismus oder nationalismus wird dafür sorgen, dass wieder französischer Stahl o. ä. gekauft wird.“

          Das ist ziemlich einfach: Der französische Staat muss nur die Produktion subventionieren. Kostet natürlich den Steuerzahler, aber das tut Arbeitslosigkeit auch.

          „Freihandel ist gut.“

          Stimmt.

          „„weitere Abschaffung der Nationalstaaten“

          Gut.“

          Kommt drauf an. Abschaffung zugunsten einer zentralistischen EU: Nicht gut.

          „Wenn es nicht durch ISlam ersetzt wird – gut.“

          Als ob der Islam das einzige Problem wäre…

          „Kein Politik kann verhindern, dass man nur das ausgeben kann, was man einnimmt. Der „Sachzwang“ heißt Realität und Fakten.“

          Staaten geben ständig mehr aus, als sie einnehmen. Mit eigener Währung geht das sogar besonders leicht.

          • „Der französische Staat muss nur die Produktion subventionieren.“

            Klar kann er das. Fragt sich bloß, ob den jemadn kauft und welche Qualität der Stahl hat.
            Wenn es so leicht wäre, könnte man in jedem Land Autarkie einführen.

            „Kommt drauf an. Abschaffung zugunsten einer zentralistischen EU: Nicht gut.“

            Richtig.

            „Als ob der Islam das einzige Problem wäre…“

            Migrationsmäßi ist er momentan das Hauptproblem.

            „Staaten geben ständig mehr aus, als sie einnehmen. Mit eigener Währung geht das sogar besonders leicht.“

            Okay. Ohne Folgen?

        • „Globalisierung ist kein Naturgesetz.“

          Stimmt.

          „Aber die Alternative heißt zurück in die Steinzeit.“

          Quatsch.

          „Klar kann er das. Fragt sich bloß, ob den jemadn kauft und welche Qualität der Stahl hat.“

          Das ist eine Preisfrage.

          „Wenn es so leicht wäre, könnte man in jedem Land Autarkie einführen.“

          Kann man auch, allerdings ist das mit (je nach Land z. T. enormen) Wohlstandsverlusten verbunden.

          „Migrationsmäßi ist er momentan das Hauptproblem.“

          Auch ohne Islam wäre Massenmigration aus Afrika und dem Nahen Osten ein Problem.

          „Okay. Ohne Folgen?“

          Ohne Folgen natürlich nicht.

        • @ JC Denton

          „Quatsch.“

          Dann erklär es mir.

          „Auch ohne Islam wäre Massenmigration aus Afrika und dem Nahen Osten ein Problem.“

          Okay. Stimm ich zu.

        • „Dann erklär es mir.“

          Wenn unter „Globalisierung“ weltweit unbeschränkter Güter- und Kapitalverkehr sowie unbeschränkte Migration verstanden wird, dann ist die Alternative eben beschränkter Güter- und Kapitalverkehr sowie beschränkte Migration. Warum das ein zurück in die Steinzeit bedeuten soll, erschließt sich mir nicht.

          • Als Alternative würde ich gar keinen Güter- und Kapitalverkehr sowie keine Migration verstehen.
            Beschränkt ist der Güter- und Kapitalverkehr, sowie die Migration ja bereits jetzt.

        • @adrian

          „Und je ärmer umso mehr Kinder bekommt jemand. Auch im reichen Westen. Trotz Verhütungsmittel.“

          Bleibt die Frage der Kausalität, nicht? Und Deutschland hat ja viel zu viel Nachwuchs. Deshalb holen wir ja auch fruchtbare Muslime und Afrikaner her…

          Als ich angefangen habe, zu arbeiten, gab es übrigens noch die 35h-Woche, ich hatte Kollegen, die solche Verträge hatten. Mittlerweile breitflächig wieder abgeschafft, heutzutage bekommt man oft nichtmal mehr die Überstunden vergütet. Und die Tarifbindung sinkt, in den kleinen Klitschen ist es noch viel arger…

          „LOL, wie in Kuba, Nordkorea und Venezuela.“

          Sicher, sicher, Deutschland geht es erst so richtig guuuuuut, seit es mit China Freihandel macht. Vom Rest Europas gar nicht zu reden, denen geht es erst so richtig guuuut, seit sie mit Deutschland Freihandel machen.

          Vielleicht solltest du nicht ausgerechnet südamerikanische Bananenstaaten als Vergleich anführen (nein, afrikanische sind nicht besser), denn die funktionieren so oder so nicht.

          Und mir ist z.B. auch nicht bekannt, dass es Mexiko seit dem Nafta-Freihandelsabkommen sehr viel besser geht. Trump hat gerade eine Wahl gewonnen, weil er zu denen eine Mauer bauen will… aber das ignorieren wir ruhig.

          „Globalisierung ist kein Naturgesetz. Aber die Alternative heißt zurück in die Steinzeit.“

          Kein Freihandel bedeutet weder Steinzeit noch keinen Außenhandel.

          „Auch Konzerne sind an Gesetzte und Vorschriften gebunden. Man merkt dass Du in keinem arbeitest.“

          Guter Witz, deshalb drohen sie ja auch alle naselang mit Auslagerungen und erpressen Subventionen gegen Jobs, deshalb zahlen die keine IHK-Beiträge, bestimmen aber die Ausbildungsthemen, deshalb gehen die im Kanzleramt aus- und ein, haben Holdings in Steueroasen und beschäftigen abgehalfterte Politiker usw.

          Deshalb macht man Projekte wie die EU, damit man die Konzerne wieder regulieren kann.

          Aber glaube was du willst…

          „Subsidiarität. Staatenbund. Oder Region.“

          Ja, schön wäre es. Und, wo siehst du das?

          „Aber mit Auflösung von Nationalstaaten assoziiere ich eher freier Waren- und Reiseverkehr sowie internationale Kooperation und Austausch statt Schmoren im eigenen Saft.“

          Das gab es auch ohne EU und Freihandel. Glaub nicht der dämlichen Propaganda. Der Unterschied: damals konnte man noch anders, wenn man wollte, jetzt darf es keine „nationalen Alleingänge“ mehr geben. Nichtmal bei der Bankenregulierung. Wir dürfen nur noch zahlen, zahlen, zahlen und gehorchen. Alles nur noch Sachzwänge.

          Und wenn wir das abwählen wollen, sind wir rückwärtsgewandte Nazis.

          „Doch. Du schreibst bestimmt gerade von nem Handy oder PC aus Nicht-Deutschland.“

          Gerade deshalb, als ob die Chinesen das besser könnten, als wir. Aber 14h-Arbeitstage und kein Urlaub lassen sich hier einfach schlechter durchsetzen, nicht?

          „Fehlgeleitete Empathie und kurzfristiges Denken plus ein naives Weltbild über andere Kulturen und Religionen.“

          Wie meinen?

          „Das musste ich in Zeiten des Nationalismus auch.“

          Pfff, also ob du „Zeiten des Nationalismus“ erlebt hättest. Niemand will die Nazis zurück. Diese immer als Vergleichsmasse zu nehmen, ist nicht mehr als ein Trick. Die AfD fordert z.B. mehr Demokratie, bezeichnet wird sie aber als „undemokratisch“. Das ist nichts weiter als Verleumdung.

          Nur weil ein Extrem schlecht ist, ist nicht das Gegenteil die Rettung. Die Lösung liegt immer irgendwo in der Mitte…

          „Uns in Europa geht es so gut wie nie zuvor in der Geschichte.“

          Deshalb haben Einverdienerhaushalte in den 70igern auch ein Haus abfinanzieren können und zweimal im Jahr Urlaub gemacht. Heutzutage bekommt man zwar den Flachbildfernseher für einen hunderter, aber dafür höchstens als akademischer Doppelverdienerhaushalt noch ein Haus.

          Deshalb leben die Leute in Legehennenbatterien in der Großstadt (Jobs!) statt im Grünen.

          Deshalb kämpfte man in den 80igern für die 35h woche, während man heute um „Jobgarantien“ verhandelt.

          Der einzige Grund, warum es vielen heute besser geht, als damals, ist der technische Fortschritt…

          „Selbst Hartzies bekommen ärztliche Betreuung, Bildung, Essen, Fernsehen, Handys und Berufsförderung.“

          Nur keinen Job und gescheite Zukunftsperspektive, dabei wäre das ein leichtes. Und wie lange sie bei der Zuwanderung ins Sozialsystem noch H4 bekommen, lasse ich mal dahingestellt…

          • „Und mir ist z.B. auch nicht bekannt, dass es Mexiko seit dem Nafta-Freihandelsabkommen sehr viel besser geht“

            Aber mir.

            „Deshalb leben die Leute in Legehennenbatterien in der Großstadt (Jobs!) statt im Grünen.“

            Gut so. Suburbanisierung und Zersiedlung finde ich nicht gut.

        • Selbst in der Steinzeit gab es Handel und Migration. „Globalisierung“ bedeutet dann einfach die Ausweitung der weltweiten Handelsbeziehungen und Migrationsströme.

          • „Globalisierung“ bedeutet dann einfach die Ausweitung der weltweiten Handelsbeziehungen und Migrationsströme“

            In einer Ausweitung der Handelsbeziehungen kann ich nichts schlechtes sehen. Bei Migrationsströmen ist das was anderes. Die sollten relativ scharf reguliert sein.

          • Vielleicht lässt mich meine Erfahrung aus dem abgeschotteten Ostblock ja die Globalisierung grundsätzlich rosig sehen.
            Global kann ich keine negativen Folgen erkennen, die sich auf die Globalisierung zurückführen lassen. Und ich persönlich profitiere davon.

        • @ Adrian

          „In einer Ausweitung der Handelsbeziehungen kann ich nichts schlechtes sehen.“

          Ich prinzipiell auch nicht. Die Alternative lautet aber nicht „Steinzeit“.

          „Vielleicht lässt mich meine Erfahrung aus dem abgeschotteten Ostblock ja die Globalisierung grundsätzlich rosig sehen.“

          Gut möglich.

          „Global kann ich keine negativen Folgen erkennen, die sich auf die Globalisierung zurückführen lassen.“

          Oh, da gibt es aber schon welche. Du forderst ja nicht umsonst die Regulierung der Migrationsströme, und der Güterverkehr trägt zum CO2-Ausstoß bei. Problematisch ist natürlich auch die Verlagerung von Arbeitsplätzen, wenn kein adäquater Ersatz entsteht.

        • „Du forderst ja nicht umsonst die Regulierung der Migrationsströme“

          Aber nicht wegen der Globalisierung. In einer Welt, in der jede Region wie Westeuropa wäre. wäre das überhaupt kein Problem.

          „und der Güterverkehr trägt zum CO2-Ausstoß bei“

          Ach herrjeh, das ist nun wirklich das Letzte worum ich mir Sorgen mache 🙂

          „Problematisch ist natürlich auch die Verlagerung von Arbeitsplätzen, wenn kein adäquater Ersatz entsteht.“

          Der entsteht aber. Zumindest in Ländern, die sich darauf einstellen.

        • „Aber nicht wegen der Globalisierung.“

          Erweiterte Migrationsmöglichkeiten sind Teil der Globalisierung.

          „In einer Welt, in der jede Region wie Westeuropa wäre. wäre das überhaupt kein Problem.“

          In so einer Welt leben wir aber nicht.

          „Der entsteht aber. Zumindest in Ländern, die sich darauf einstellen.“

          Darauf kann man sich nicht verlassen. Für manche Leute und Regionen entstehen mehr Nach- als Vorteile.

          • „Erweiterte Migrationsmöglichkeiten sind Teil der Globalisierung.“

            Aber hier sollte man m. E. regulieren.

            Dass für manche Leute Nachteile entstehen, lässt sich niemals vermeiden Es gibt immer Verlierer.
            Im Großen und Ganzen aber hatte Globalisierung bislang deutlich positive Auswirkungen.

        • „Dass für manche Leute Nachteile entstehen, lässt sich niemals vermeiden Es gibt immer Verlierer.“

          Selbstverständlich. Problematisch wird es aber, wenn es zuviele davon gibt und keine Aussicht auf Besserung besteht.

          „Im Großen und Ganzen aber hatte Globalisierung bislang deutlich positive Auswirkungen.“

          Würde ich auch sagen, gerade für die Menschen in ärmeren Ländern.

      • Ist schon spitze, dass Adrian Macron empfiehlt, weil es den Franzosen „viel zu gut geht“. Und das soll trotzdem nicht als Wahl zwischen Pest und Cholera empfunden werden. Wie kann man nur so einen Hass auf die größte Kulturnation Europas haben. 😦

        PS: Macron ist pro „open borders“, er hat Merkel explizit gelobt.

        • „Ist schon spitze, dass Adrian Macron empfiehlt, weil es den Franzosen „viel zu gut geht“.“

          Ich empfehle ihn nicht, ich verstehe nur nicht, dass er solche Antipathien weckt. Reicht dazu aus, dass er Banker ist?
          Ist Europa und die liberale Demokratie mittlerweile so am Boden, dass ein leidlich liberaler Politiker auf eine Stufe mit einer Rechtspopulistin gestellt wird?
          Oder resultiert meine Antipathie gegenüber Islam und Feminismus lediglich in einer sozialen Nachbarschaft mit etatistischen Rechten?

          „Wie kann man nur so einen Hass auf die größte Kulturnation Europas haben.“

          Hab ich das? Worin äußert sich das?

          „Macron ist pro „open borders““

          Ein großer Schwachpunkt.

        • „Hab ich das? Worin äußert sich das?“

          Bei mir kommt der Vibe immer so rüber.

          Ich fand unsere Debatte in der 1. Runde aber eher frustrierend und habe jetzt erstmal keine Lust mehr, nochmal zu debattieren. Sorry dafür.

          Ich persönlich bin eigtl. weniger interessiert an einer abschließenden Bewertung, was jetzt „gut“ oder „schlecht“ oder „gut“ oder „böse“ ist, sondern an Mechanismen wenn…dann… .

          Ich werfe nur mal in den Raum, dass die politischen Verhältnisse in F mE weniger simpel sind als in der Tagesschau dargestellt.

        • „Bei mir kommt der Vibe immer so rüber.“

          Frankreich gehört zu den Eckpfeilern der westlichen Zivilisation. Nie würde ich ein solches Land hassen.

        • @adrian:
          „dass er solche Antipathien weckt“

          Das glaube ich sogar.

          Die Welt dreht durch und ich nehme mich davon nicht aus.

          Da kollidieren ganz grundlegende Weltsichten und VTs sind dick mit im Spiel.

          Macron und „En Marche“ gilt als astreiner Soros-Kandidat und Soros ist ein rotes Tuch. Siehe:
          http://www.croa.fr/article/les-liaisons-dangereuses-entre-emmanuel-macron-et-georges-soros

          Der Antichrist für die Verschwörerszene. Er steht für die NWO, für die Banken, für die Hochgradfreimauerer, für die Zersetzung der Nationalstaaten und übrigens auch für gender mainstreaming und Co.

          Man kann die ganze Situation nicht mehr erfassen, wenn man diesen Teil nicht erfasst. Man mag das glauben oder nicht, wenn man sich eine Weile mit den Hintergründen befasst (Stichwort: Gioele Magaldi oder auch die „Protokolle der Weisen“ usw., die viele nach wie vor für wahr halten, einfach weil sie alles vorherzusagen scheinen, was gerade eintritt) erscheinen die abstrusesten Sachen möglich.

          Ganz ehrlich? Das ist die Folge davon, dass wir keine direkte Demokratie haben und ständig von allen angelogen und manipuliert werden. DAS glaube ich wirklich.

          Der Westen ist am Ende.

          Es wird sich noch einige schmerzhafte Jahre hinziehen (hoffentlich das, als einen Atomkrieg!) aber unser System ist grundlegend korrumpiert.

          Und es gibt keinen friedlichen Ausweg, weil es so gut passt:
          https://sezession.de/57232/

          Und wer wissen will, zu welchen obskuren Strohalmen selbst logische Denker mittlerweile greifen:
          http://vineyardsaker.de/2017/05/05/dies-und-das-gift-wahrheit-und-atomkrieg/
          („Russophilus“ der Name ist übrigens Programm, aber seine anderen, geostrategischen, Analysen sind überaus lesenswert und faszinieren in ihrer Logik).

    • Marcon ist sicher das kleinere Übel. Für uns wird das aber Eurobonds bedeuten (noch schneller, wenn der Schulzzug tatsächlich bis ins Kanzleramt fährt). Dass heißt, mehr Steuern und deutlich höhere Staatsverschuldung.

    • Die Droge des Etatismus und Antikapitalismus wirkt offenbar wieder recht stark.

      In der Tagesschau kein einziges kritisches Wort zum dem Neoliberalen, der eine Politik für Reiche und gegen Arme forcieren wird, eine Politik der Ausbeutung, eine, die Reicher reicher und Arme ärmer und zahlreicher macht.

  2. Guter Ausgang.
    Immerhin die Frau erspart geblieben.

    Ein Glück, dass das Patriarchat der (!!!) Grande Nation dann doch funktioniert.

  3. Es kommen harte Zeiten auf Europa zu, ich glaub für die Aussage muss man kein Prophet sein…

    Man sollte meinen jeder will einfach nur eine Familie gründen und in Frieden in einem sicheren Land mit sicheren Grenzen leben. Dann machen wir noch ein wenig Europa und gut ist.

    Aber nein, man muss irre Sozialexperimente durchführen und die Zukunft Europas aufs Spiel setzen.

  4. Ich kann mich noch erinnern, keine 20 Jahre her, da musste ich mich nicht dafür interessieren, was die Leute in anderen Ländern wählten. Man kannte die Kandidaten nicht und es hatte faktisch keine Auswirkung auf das eigene Leben… gute alte Zeit!

    Arme junge Leute, die den Wahnsinn nicht anders kennen…

    Aber die Globalisierung ist unser aller Heil, der Freihandel und die EU sind unsere Rettung, immerwährendes Wirtschaftswachstum ist unser einziges Glück, Nation, Identität, Kultur, gibt es ebensowenig wie Geschlecht!

    Gute Nacht!

    • „Keine 200 Jahre her, da mußte man sich nicht dafür interessieren, was die Leute in 100km Entfernung machten. Man kannte sie nicht und es hatte faktisch keine Auswirkungen auf das eigene Leben … gute alte Zeit!“

      Also ehrlich, Dein Beitrag zeugt von einer für mich absolut unbegreiflichen Kleingeistigkeit und Provinzialität, da bleibt mir glatt die Spucke weg.

  5. Le Pen wurde (leicht) mehr von Frauen als von Männern gewählt,

    18-24jährige haben zu 44 % Le Pen gewählt, 65-jährige und älter zu 80 % Macron.

    Die weißen alten Männer waren diesmal nicht die Hauptschuldigen. 😉

  6. Interessant an der ganzen Vorwahl-und Wahlberichterstattung war aus meiner Sicht der Umstand, dass man wieder wenig über die weiteren Kandidaten neben Macron, Fillon und Le Pen gehört und gelesen hat. Schaut man sich das Wahlergebnis der ersten Runde an, liegen ja Le Pen, Fillon und ein Mélanchon sehr dicht beieinander. Und das trotz des (angeblichen) Skandals um Fillon.
    Auffällig ist der hohe Anteil derjenigen, die ungültige Stimmen abgegeben haben, dieser ist absolut und prozentual deutlich gestiegen, rund vier Millionen Wähler haben sich so entschieden. Haben in Deutschland mal 11% derjenigen, die tatsächlich zur Wahl gegangen sind, ungültig gewählt? Das ist beachtlich.

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