Ehemaliger MGTOW: „Frauen sind meine Inspiration, ich gebe sie nicht auf“

Nachdem neulich hier ein Beitrag über MGTOW zu einiger Diskussion führte hier noch etwas aus einem Facebookbeitrag, was kurz danach bei mir durch die Timeline ging (ich verlinke ihn mal nicht, da ich nicht sicher bin, ob er ihn verlinkt haben möchte):

I ve been gone for awhile, and I don’t know if any of you guys remember me, but I’m just stone cold DONE with MGTOW.

Fuck that shit, man!

I was just pissed off at some chick, and yeah, we live in a gynocentric society, but who cares?

Women are awesome. Women are fun.

I attract women by the dozen, and I love it.

What am I supposed to do?

Tell them all to get fucked?

Are you crazy? I love spending time with women.

I like talking shit with women.

….and let’s face it, who doesn’t LOVE fucking women?

Life is fucking boring without women, guys.

Come on! Drop this MGTOW shit, and go out there and get laid!

Don’t even start with „Oh, what if she makes a false rape accusation?“

You’d have to be a pretty dud fuck to end up in a situation like that!

From now on, I renounce MGTOW!!!!!

I’ll still watch MGTOW videos, yes, because its important to keep up to date on the war we are helplessly losing to women out there, but even that being said, I love women.

I fucking love them, and I’m not giving up on them.

I’m just never going to give up on women.

I’ve taken all of my original music down off my youtube page, but every song I ever wrote, was written for a woman.

Every. Single. Song.

I could never be a MGTOW.

Women are my inspiration.

Ich könnte mir vorstellen, dass das nicht ganz untypisch die Gedanken wiedergibt, mit denen viele Männer auf MGTOW reagieren: Sie wollen Frauen nicht aufgeben, weil sie gerne Zeit mit Frauen verbringen und weil sie sie als Bereicherung empfinden und das nicht aufgeben wollen. Sie kommen zu MGTOW, weil sie eine gewisse Frustation hatten, gehen dann wieder, wenn diese vorbei ist. Das hätte natürlich auch zur Folge, dass sich gerade stark frustrierte in der Szene anreichern, weil diese eben gerade nicht gehen.

Insofern  würde mich interessieren, inwiefern in der Szene eine gewisse Fluktuation zu beobachten ist.

 

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117 Gedanken zu “Ehemaliger MGTOW: „Frauen sind meine Inspiration, ich gebe sie nicht auf“

  1. Tja, ist ein Glücksspiel.
    Aber man kann gemachte Fehler vermeiden.

    Man kann darauf achten, das man aus Verliebtheit nichts äussert, was eggen einen verwendet werden kann, wenns hässlich wird.

    Man ann darauf achten, daß Vermöen und Einkünfte geschützt sind und sicher vor dem Zugriff der Dame, wenns hässlich wird

    Man kann verhüten, damit es keine gemeinsamen Kinder gibt, mit denen man erpresst weden kann, wenns hässlich wird.

    Man kann sich dominant geben oder sein und ein entsprechendes Gegenstück an sich heranzulassen , um die Zügel und die Fairness in der Hand zu haben und den Schaden gering zu halten,, wenns hässlich wird.

    Man sollte aber immer damit rechnen, das es hässlich wird.
    Die Wahrscheinlichkeit ist hoch. Vielleicht sollten wir mal eine Erhebung machen, um den Wahrscheinlichkeitsgrad ausdrücken zu können.

  2. Das ist der Grund für die Schräglage: Männer lieben vielleicht bestimmte Frauen nicht, aber sie lieben Frauen. Frauen lieben vielleicht bestimmte Männer, aber sie lieben Männer nicht.

      • Auch wenn es spät ist, noch ein paar Gedanken zu dem von Christian zitierten Beitrag:

        Dieser Mann hat sich vom gesellschaftlich dominanten und internalisierten Gynozentrismus NICHT verabschiedet.
        Demnach war er in meinen Augen niemals MGTOW.

        In seinen – wirr formulierten – Gedanken ist der Abschied vom Gynozentrismus *deckungsgleich* mit dem „Abschied von Frauen“. Was er demnach *bewusst* falsch verstanden hat ist, dass *Separatismus* und *Ablehnung des Gynozentrismus* identisch sind.
        Das ist blanker Unsinn.

        Dass er das „Abschied vom Gynozentrismus“ nicht begriffen hat, sieht man an seiner Pseudo-heroischen Selbstverzwergung:

        „I’ll still watch MGTOW videos, yes, because its important to keep up to date on the war we are helplessly losing to women out there, but even that being said, I love women.“

        Es gibt keinen „Krieg der Geschlechter“, den „wir“ als Männer verlieren, sondern es ist ein ordinärer POLITISCHER Kampf um Geschlechterrollen, daraus resultierende (rechtlich bindende) Verpflichtungen und materielle Ressourcen.
        Deshalb bin ich MGTOW und Maskulist.

        Der Staat steht dabei auf der Seite der Frauen, weil a. Frauen auf der *Ausgabenseite* stehen und Männer auf der Seite der *Einnahmen*. Diese männlich erwirtschafteten *Einnahmen* b. werden zu einem gewissen Prozentsatz von den Staatsapparaten selber aufgefressen.

        Das heißt: Selbstverständlich hat dieser Staat kein Interesse an unserer Emanzipation und unserer SELBSTBEFREIUNG.

        Schon mal kalkuliert, was es bedeutet, wenn jeder Mann nur noch *für sich selbst* arbeitet? Rechnet doch einfach entfallende Lohnsteuer, wenn ihr nur noch 30 Stunden arbeitet und für jede Ausgabe, die ihr *nicht tätigt*, fallen auch keine 19% MwSt. an.
        Da fangen die Staatsapparate an zu schwitzen…

        Zum PERSÖNLICHEN Kampf: Die männliche *Unbeholfenheit* – nicht „Hilflosigkeit“ – gegenüber Frauen ist Teil einer gynozentrischen Erziehung.

        Wie sehr er Frauen auf ein Podest stellt und partout nicht davon lassen kann, sieht man hier:

        „I’ve taken all of my original music down off my youtube page, but every song I ever wrote, was written for a woman.“

        Und schließlich:

        „Women are my inspiration.“

        Dass Shakespeare Sonnette für EINEN MANN geschrieben hat – genauer: Ein Mann schreibt Gedichte für einen Mann, die von einem Mann handeln, seiner inspirierenden Schönheit und Jugend, war zu Zeiten Shakespeares kein Anzeichen für Homosexualität, sondern völlig normale Männlichkeit.

        Der gesamte Kult der „weiblichen Muse“, der Frau als einziger Quelle der Inspiration ist eine Erfindung der Neuzeit, eine der bürgerlichen Gesellschaft.
        Es ist die Ideologie, es könne ein Mann künstlerisch nicht aus sich heraus, also autonom, produzieren, sondern er bedarf auch dazu einer Frau, bzw. einer „Beziehung“ ZU einer Frau.
        Damit wird ideologisch männliche Kreativität der weiblichen Inspiration quasi nachgeordnet, indem sie als „Muse“, als „zündender Funken“ externalisiert wird.

        Das ist das Märchen, das Jungen und Männern immer wieder erzählt wird.

        Und wir kehren gerade – ganz praktisch – dieser Zeit wieder den Rücken, indem wir uns inspirieren lassen durch blogs von *Männern*, die sich *unseren* Themen, Interessen, Bedürfnissen widmen.

        Er fragt sich jedoch nicht, welche Inspiration ihm andere Männer bieten, weil das m.E. sein Selbstbild als Mann berührt.
        Sein „abschwören von MGTOW“ (renounce) ist nichts anderes, als die Angst, auf sich selbst – als Mann – zurück geworfen zu werden.

        Denn nun müsste er Ziele seines Lebens für sich selbst definieren, an deren Umsetzung arbeiten, sich selbst als Quelle der Inspiration genug sein, herausfinden, was seine Bedürfnisse und Interessen sind und diese bewusst artikulieren.
        Davor hat er Angst.
        Und er glaubt nicht, dass er das *für sich selbst* schafft.

        Ebenso wie die „Muse“ die externalisierte Kreativität des Mannes ist, ist „Frau“ die Externalisierung der Frage:
        Was ist ein gutes, ein gelungenes, ein sinnvolles Leben?
        Für *mich als Mann*.
        Mann kann und möchte diese Frage nicht selber für sich beantworten, sondern Frau und Mutti soll es einem sagen.
        „Mutti, darf ich ein Leben haben?“

        Das ist die erlernte Hilflosigkeit, die Männern nicht nützt, sondern schadet.

        Der „Abschwörer“ möchte erkennbar seinen alten Glauben wieder, sein Göttinnen und seine männliche, sich selbst verzwergende Demut.
        Daher muss er abschwören, abschwören, abschwören und immer und immer und immer und immer wieder betonen, wie wichtig Frauen im Leben eines Mannes sind.
        Gähn.

        Gruß crumar

        PS: Faszinierende Parallelen zur historischen Frage, ob sich die Sonne um die Erde dreht oder ob es sich anders herum verhält, oder? 😉

    • @only_me:
      „Männer lieben vielleicht bestimmte Frauen nicht, aber sie lieben Frauen. Frauen lieben vielleicht bestimmte Männer, aber sie lieben Männer nicht.“

      Warum so ein Gegeneinander?
      Menschen lieben manche Menschen und andere nicht – fertig!

      • @Miria,

        es ist klar, dass du das nicht verstehst.

        Dass du darin allerdings ein „Gegeneinander“ siehst, ist erstaunlich. Muss die selbe Art der Interpretation sein, die aus „Ich mag dich nicht auf Händen tragen“ ein „Du Frauenfeind!!1!“ macht.

  3. Also erst einmal, MGTOW heißt nicht, keinen Sex mit Frauen mehr zu haben oder auch nur nicht mehr mit Frauen komunizieren oder gar befreundet zu sein. MGTOW heißt, keine feste Beziehung einzugehen oder geschweige denn zu heiraten und möglichst auch, keine Kinder zu zeugen, weil die Anhänger von MGTOW der Meinung sind, dass Frauen in festen Beziehungen und insbesondere mit Kindern im Vorteil sind und den Mann manipulieren zu können. MGTOW heißt, seinen eigenen Weg zu gehen, sein Leben allein zu bestreiten und nicht auf gesellschaftliche Konventionen wie „du sollst eine Frau finden und eine Familie gründen“ zu hören.

    Dass das auf Frustration beruht, stimmt sicherlich auch, ist aber auch nicht unverständlich.

    Allerdings gibt es zweitens, auch eine reihe ausgesprochener Frauenfeinde in der MGTOW-Bewegung und die Rhetorik von vielen MGTOWs zieht sicherlich etliche Chauvinisten und Misogynisten an.

    Ich kann einige der Aussagen und Motivationen von MGTOWs durchaus verstehen. Die Frauenfeindlichkeit in der Szene kann ich allerdings auch nicht unterstützen.

    Jedoch ist MGTOW auch keine politische Bewegung wie MRA oder Feminismus, sondern eine Lebenseinstellung. Dass einige MGTOWs mit ihrer Abneigung gegenüber Frauen politisch werden ist eigentlich auch nicht Sinn der Sache gewesen.

    • Ich lebe übrigens auch wie ein MGTOW, also in dem Sinne, wie ich es im ersten Absatz beschrieben habe. Ich bin mit Frauen befreundet und ich habe auch Sex. Aber wenn sich eine feste Beziehung anbahnt, bin ich verschwunden.

      Allerdings bezeichne ich mit nicht als MGTOW, wegen der Frauenfeindlichkeit, die in der Szene existiert.

    • Dass einige MGTOWs mit ihrer Abneigung gegenüber Frauen politisch werden ist eigentlich auch nicht Sinn der Sache gewesen.

      „Politisch geworden sind“ finde ich relativ übertrieben in dem Kontext. Feministinnen und Medien picken sich wie bei Männerrechtlern extreme Beispiele aus anonymen Foren raus (deren Existenz niemand leugnen wird) und versuchen das dann als Totschlagargument zu gebrauchen. Das interessiert nun wirklich niemanden und das als politisch einzustufen, wäre doch arg übertrieben ;).

      • MGTOW sind aber keine Männerrechtler. Es ist eine Lifestyle-Bewegung. MGTOW entwickelte sich aus dem Frust heraus „macht doch was ihr wollt, mir egal ich mache jetzt mein eigenes Ding“.

        • Um das ging es ja nicht, sondern darum, dass von Seiten der Medien versucht wird daraus eine einheitliche Bewegung mit politischen Zielen zu machen. Das natürlich auch nur mit dem Hintergrund : „X hat sich in dem und dem MGToW-Forum schlecht über Frauen geäussert“ ergo ist das eine politische Bewegung, die gegen Frauen ist und das Rad der Zeit zurückdrehen will.

          Zugegeben, das passiert eher im englischen Raum, aber auch dort sind keine MGToWs zur Presse geganfen und haben gesagt, wir wollen die und die Punkte durchsetzen, eben weil das bei einer so dezentralen Bewegung, bei der jeder nur für sich selber sprechen kann, völlig nutzlos ist.

        • Natürlich versuchen Feministen und Medien, extreme MGTOW Beispiele zu exploiten, um sie gegen MRAs im Allgemeinen zu Felde zu ziehen. Und nicht nur MGTOW, auch PUA-Szene ist ein gefundenes Ratatouille für feministische Aktionsgruppen, um Protagonisten wie Roosh V gegen MRAs in’s Felde zu führen, wobei ignoriert wird, dass Roosh sich selber mehrfach gegen MRAs ausgesprochen und sie sogar heruntergemacht und beleidigt hat.
          Das ist klassische Desinfo-Strategie, die da verfolgt wird.

        • Kurzer Kommentar von colttaine (auch zu Peterson):

          „Natürlich versuchen Feministen und Medien, extreme MGTOW Beispiele zu exploiten, um sie gegen MRAs im Allgemeinen zu Felde zu ziehen.“

          Korrekt.

          Gruß crumar

        • Ist dir bekannt woher der Frust kommt? Und damit meine ich nicht den Frust der <30 MGTOWs, sondern die älteren.

          Es ist wohl kaum abzustreiten, dass es unter MGTOWs viel Gebitche über Frauen gibt. Daher wird auch häufig empfohlen sich kein Gruppenlabel aufdrücken zu lassen, damit verliert man nur (siehe deine eigene Ablehnung gegenüber dem Label), und an sich geht es gegen die Philosophie (weil..nun, du sollst deinen eigenen Weg gehen. Macht wenig Sinn wenn dann Gruppendenken vorherrscht)

    • Ja wie, neulich hieß es hier doch, dass MGToW auch problemlos Beziehungen mit Frauen eingehen können und Familien gründen können, solange sie nur selbstzentriert genug bleiben.

      • „Ja wie, neulich hieß es hier doch,“

        Dieses Argumentationsmuster „Jemand bei allesevolution hat A geschrieben, also sind doch wohl ALLE bei allesevolution der Meinung, dass A“ ist gleichzeitig grotesk, niedlich und naiv.

      • „Ja wie, neulich hieß es hier doch,“

        citation needed

        „dass MGToW auch problemlos Beziehungen mit Frauen eingehen können und Familien gründen können, solange sie nur selbstzentriert genug bleiben.“

        Aber nicht als MGTOW, da es zur Grundüberzeugung und -Motivation von MGTOW gehört der Ansicht zu sein, im Ernstfall immer den Kürzeren zu ziehen weil die Gesellschaft feindlich gegenüber Männern eingestellt sei. Darum versucht MGTOW so wenig Angriffsfläche wie möglich zu bieten. Manche weiten das halt bis auf Geschlechtsverkehr aus (Sprichwort: Falschverdächtigung).

        • „Wie beim MeinFeminismus stellt sich da jeder was anderes drunter vor.“

          Das ist so wie bei Punks die Diskussion, was echter Punk ist, oder bei Metallern oder bei Goths oder bei Otakus oder jedem anderen Lifestyle.

          Aber wie gesagt, der Feminismus ist eben eine politische Bewegung mit konkretem politischen Einfluss und es sollen (oder werden) konkrete politische Vorhaben mit Feminismus begründet.

      • Was verstehst du an „… going their OWN way“ nicht? Männer wie huMAN aktzeptieren sogar verheiratete MGTOWs, allerdings mit dem Einwand, dass es so sehr schwierig wird seinen eigenen Weg zu gehen.

    • „Dass das auf Frustration beruht, stimmt sicherlich auch, ist aber auch nicht unverständlich.“

      Nein, es ist ein gewisser modischer gesellschaftlichere Trend, Fehler im System nicht dem System, sondern dem Verlierer anzulasten.

      So sind abgehängte Hartzer selber Schuld, genauso wie frustrierte enttäuschte Männer.
      natürlich sind da viele auch selbst Schuld aber bei Weitem nicht immer und ausschließlich, es gibt da Vieles was man unter Tragik des Schicksals verbuchen könnte.
      Es ist bezeichnend, das man auf dem „Frustrierten“ herabsieht und nicht auf die Idee kommt zu fragen, was falsch läuft, hier im konkreten Falle an der soziokulturellen Konditionierung von Frauen, die bei bestimmten Männern zu Frustration führt. Frauenverhalten wird grundsätzlich nicht kritisch hinterfragt. Aber letztendlich will vielleicht auch der Erfolgreiche gar nicht selber so genau wissen, welche Verbiegungen der eigenen Persönlichkeit erforderlich sind um im System Erfolg zu haben.

      • Diese Argumentationslinie ist äquivalent mit der feministischen Argumentation, welche eine „systemische“ Unterdrückung von Frauen und Abwertung von Weiblichkeit postulieren.

        Und sie ist genauso falsch.

        Missstände auf ein System oder „institutionell“ zu begreifen hat kultische und/oder verschwörungstheoretische Züge, wenn die Schuld bei einem, nicht näher bezeichneten, Overlord gesucht wird und nicht bei den einzelnen Mitgliedern der Gesellschaft, die gemeinsam an der Konstruktion der Gesellschaft teilhaben.

        • Typische Gleichsetzung von Feminismus und MGTOW, da beide keine Egalitaristen sind. Die gleichsetzung kommt häufig von Menschen, die nicht genug Wissen darüber haben was MGTOW eigentlich aussagt, zumindest im Kern.

          Es ist etwa vergleichbar mit Physik. Ein Kind hält Magneten für Magie, da es die Grundlagen nicht hat um das Phänomen zu verstehen. Ein 10.Klässler versteht aber, dass es sich hier um Physik handelt.

          Das ist in etwa der Unterschied. Feministen halten alles für Magie (Patriachat, komplett ohne Beleg), während MGTOW (Gynozentrismus, der auch beobachtbar ist) im Kern rational an die Phänomene gehen.

          Die Gleichsetzung ist zu typisch als das ich sie wirklich ernst nehmen würde. Und auch wenn ich mich mehr auf der PU als auf der MGTOW Achse sehe, so nehme ich doch die Erkenntnisse von MGTOW mit.

        • Ich sehe im Feminismus und MGTOW durchaus Parallelen. Aber wie mehrfach gesagt mit dem Unterschied, dass Feminismus Einfluss und echte Macht hat, MGTOW nicht.

        • das ist nicht ganz richtig. Wenn ich alles in meiner Hand läge, ich völlige Handlungsautonomie hätte, dann wäre ich Gott.
          Somit bin ich immer abhängig vom System, welchem auch immer.
          Einem physikalischen System, z.b. Wetter muss ich mich anpassen, den Regenschirm nehmen oder im Haus bleiben, wenn ich nicht nass werden will bei Regen. Mit diesen Handlungen bleibe ich trocken, aber das ist kein Sieg über das System, sondern Anpassung.
          Die Gesellschaft bestimme ich mit meinen Handlungen zwar mit, aber das machen Millionen andere auch, oft mit völlig entgegengesetzten Zielen und Vorstellungen. Somit ist die Gesellschaft keine („bei den einzelnen Mitgliedern der Gesellschaft, die gemeinsam an der Konstruktion der Gesellschaft teilhaben.“) gemeinsame Konstruktion, sondern das Ergebnis der Wechselwirkung vieler unterschiedlicher Interessen.

          Und die Abwertung bestimmter Gruppen gibt und gab es objektiv immer, das ist keine Einbildung. Die derzeit kulturell bedeutendste Abwertung ist die von Männern. Eigentlich ist es keine reine Abwertung es ist das Phänomen, das weiblich mit positiv und männlich mit negativ gleichgesetzt wird.

    • Ich nenne es auch eher Emanzipation. Es gibt da keine festen Vorgaben oder Regeln oder jeder kann für sich selber bestimmen, zu welchen Abhängigkeiten er noch bereit ist, um sich unabhängig und selbstbestimmt genug zu fühlen bzw. negative Folgen von Abhängigkeiten zu vermeiden.

      Denn, im Unterschied zu Frauen, wo der Gesetzgeber alles dafür tut, Frauen zu emanzipieren und von möglichst allen Verpflichtungen zu befreien, muss der Mann halt alleine aufpassen.

      Ganz anschaulich wird das bei folgendem Bild, welches ich bei Twitter gesehen habe:

      https://pbs.twimg.com/media/C-5JGV9XcAMPTEg.jpg:large

      Wie gesagt, der Gesetzgeber und die Gesellschaft versuchen der Frau alle Möglichkeiten zur Verfügung zu stellen bzw. auch dann noch Auswege zu eröffnen, die dem Mann nicht gewährt werden.

      Da der Mann somit nicht auf Schutz oder Hilfen anderer hoffen kann, bleibt ihm gar keine andere Wahl, als seinen Schutz durch Vermeidung von Abhängigkeiten zu erreichen.

      Und wie gesagt, jeder hat da andere Vorstellungen, was für ihn noch unabhängig genug ist. Denn ein Mann, der sich z.B. selber sehr eigene Kinder wünscht, wird diesbezügliche Belastungen viel weniger als eine unerwünschte Abhängigkeit empfinden als ein Mann, der Kinder zwar mag; ihm aber auch nicht so wichtig sind, dass er letztlich nur zu Liebe der Partnerin mit machen würde.

      MGTOW halte nur für eine Art Modewort, um zu katalogisieren. Letztlich geht es meiner Meinung nach aber nur um bloßen Selbstschutz, Gefahrenabschätzung und Emanzipation. Und jeder beurteilt die Gefahren für sich halt anders, so dass es auch keine klaren Regeln für einen MGTOW’ler gibt.

    • Ging mir auch so durch den Kopf. Ich bin ein halber MGTOW. Ich bin verheiratet, habe aber keine Kinder. Das würde meiner Frau zu viel Macht einräumen. Geht gut so. Meine Frau hat dadurch viel mehr Zeit für mich und die Bindung ist dadurch stärker.

  4. Klingt, als würde er hier öfters zwischen 2 ähnlich ungesunden Haltungsextremen gegenüber Frauen schwanken. Sowohl die Angst vor Frauen und der Wunsch sich fern zu halten als auch die Verehrung von Frauen führen zu Abhängigkeitsverhältnissen und zur eigenen Machtlosigkeit und sind daher gleichermaßen Irrwege ins Unglück.

        • Ich glaube eher, er pflegt die Angst vor Frauen bis zur nächsten Borderlinerin, die ihm versichert: „Aber ich bin ganz anders als die anderen Frauen!“ Dann schreibt er Songs bis sie meint: „Du bist so ein guter Freund!“ Und wenig später hat er wieder Gründe, Angst vor Frauen zu haben.

        • Das in etwa meinte ich.
          Sie werden fantastischen Sex haben; sie wird ihm beim zweiten Treffen erzählen, wie ihr Ex sie vergewwaltigt hat; sie wird ihm beteuern, wie anders er doch ist; sie wird ihm das Leben zur Hölle machen, weil er ihre Katze „Twatty“ statt „Tiddles“ genannt hat.

          Das wichtigste an MGTOW ist m.E. nicht, nie wieder mit Frauen zu tun zu haben, sondern zu verinnerlichen, wie Scheiße Frauen sein *können*. Das Wissen ist leider bei vielen, vielen Männern weitgehend verloren gegangen.
          Jeder denkt bei „böser Mensch“ an einen Mann und das muss aufhören.

        • Ich denke der Punkt ist gar nicht „wie Scheiße Frauen sein können“, sondern wie Scheiße emotionale Abhängigkeitsverhältnisse zu Frauen sein können. Aus meiner Sicht und meiner Erfahrung ist MGTOW ein Heilungsprozess dahingehend, sich auch in emotionalen und sexuellen Beziehungen so weit abgrenzen zu können, dass sie nicht schaden.

          Es geht um den Mental Point of Origin:

          For most of us our understanding of that point of origin develops when we’re children. Kids are necessarily “selfish”, sometimes cruel and greedy because our first survival instinct is to naturally put ourselves as our mental point of origin. Only later, with parenting and learning social skills do we begin to share, cooperate, empathize and sympathize as our mental point of origin shifts to putting the concerns of others before our own.

          Young boys are generally very Alpha because of this unlearned self-importance. This is the source of the almost zen-like, mater-of-fact Alpha bearing of Corey Worthington. As I said, he’s not a ‘man’ anyone ought to aspire to, but he is an Alpha without intent or self-awareness.

          There is a ‘first thought’ balance we have to maintain in a pro-social respect in order to develop healthy relationships. The problem we run into today is one in which boys are (largely) raised to be the men who provide more than they need in order to establish a future family. That learned, conditioned, mental point of origin is almost always focused outward and onto the people he hopes will reciprocate by placing him as their own point of origin.

          Natural feminine solipsism makes this exchange a losing prospect. Women are both raised and affirmed by a vast social mechanism that not just encourages them to put themselves as their mental point of origin, but it shames and ostracizes them for placing it on someone or something other than themselves.

          https://therationalmale.com/2014/11/14/mental-point-of-origin/

        • Kackpunkt für das Thema MGTOW ist m.E. der letzte Absatz:

          Natural feminine solipsism makes this exchange a losing prospect. Women are both raised and affirmed by a vast social mechanism that not just encourages them to put themselves as their mental point of origin, but it shames and ostracizes them for placing it on someone or something other than themselves.

          Es sei dahingestellt, ob der Feminismus diese weibliche Egozentrik hervorgerufen hat oder weit offene biologische Türen einrennt.
          Ich stimme aber zu, dass heutzutage sehr sehr viele Frauen das Ich als mental point of origin haben und den Vorschlag als Zumutung empfinden, er könnte oder gar sollte woanders liegen.

          Mit so einer Frau, da stimme ich dir auch zu, kann man nur zu tun haben und dabei gesund bleiben, wenn man selbst auf sich fokussiert ist.

          Und ich stimme dir auch zu, dass MGTOW für viele Männer, die ihren point of origin in einer Beziehung auf das Du oder Wir legen, eine notwendige und hoffentlich heilsame Entwicklungsstufe ist.

          Aber eine langfristige Beziehung ist nur möglich, wenn beide bereit und in der Lage sind, ihren p.o.o auch regelmäßig auf das Wir oder Du zu legen.
          Wer nur auf sich fokussiert, wird nie mehr haben als Fickgeschichten.

        • Den MPO auf sich zu haben, bedeutet nicht notwendig radikalen Egoismus oder so. Es bedeutet diesbezüglich nur, mit klarem Kopf darüber entscheiden zu können, ob man etwas für andere tun will. Insofern denke ich nicht, dass den MPO auf sich zu haben, langfristige Beziehungen oder Kinder ausschließt. Rollo von rationalmale.com ist lange verheiratet. Er würde heute nicht mehr heiraten, sagt er, aber es funktioniert für ihn. Und wahrscheinlich funktioniert es genau weil er seinen MPO bei sich hat und seine Frau sich da nur dranhängen kann und muss.

  5. Das klingt für mich eher ungesund, so von einem extrem wieder ins andere zu fallen. So manisch, wie das beschrieben wird, wird es dann auch wieder ins Gegenteil drehen, je nachdem wie viel Erfolg er gerade hat. Ergo finde ich das ein sehr schlechtes Beispiel.

    • Das ganze System ist ungesund, da sollte man sich nicht wundern, wenn man zwischen der rationalen Vorsicht vor Frauen (nicht wegen Frauen an sich, sondern der Macht der ihnen der Gesetzgeber gibt… Ganz schlimm ist es in den Staaten) und dem absolut zentralen Bedürfnis nach Partnerschaft schwankt.

      Stell dir vor das 80% aller Nahrungsmittel vergiftet sind, du aber weiterhin ein zentrales Bedürfnis nach Nahrung hast. Würdest du demjenigen in dieser Situation vorwerfen, dass er irrational ist? Oder würdest du die Situation für pervers halten?

      Das ist momentan das Problem, gerade in den Vereinigten Staaten.

  6. Zitat: „I attract women by the dozen, and I love it.“

    Da liegt der Hund begraben. So einer, ein sog. „Alpha“, kann gar nicht MGTOW gehen, das können nur Betas.
    Der Alpha als männliche „Baby-Maschine“ ist ein genauso hilfloser Sklave von Genen/Hormonen/Evolution wie die meissten Frauen. Er bezieht all sein Selbstwertgefühl aus der Erfüllung seiner Bestimmung.
    Der war nie wirklich MGTOW, der war nur mal eingeschnappt weil’s ihm eine übel reingewürgt hat. Jetzt hat er sich davon erholt und macht wieder weiter wie zuvor. Er wird wohl bald ein Opfer der Piranhas:
    http://www.dailymail.co.uk/news/article-2097019/New-breed-piranha-women-preying-rich-men-pregnant.html

    • Die Alpha und Beta Labels werden für gewöhnlich auch äußerst eindimensional herumgeworfen.

      Da unterscheiden sich dann klügere MGTOW wie Coltaine, StarDusk und Barbar von den lautstarken wie Sandman und die anderen, deren Namen mir zum Glück nicht geläufig sind.

      Ein – in meinen Augen zumindest – wichtiger Bestandteil von MGTOW ist es diese Labels eben nicht so zu benutzen wie es 15 jährige Mädchen tun.

  7. Interessant dass bei den Gesprächen um MGTOW (erwartungsgemäß) wieder ständig die Wörter „Frauenfeindlichkeit“ und „Frauenhass“ umherfliegen. Wie schon beim vorherigen Beitrag.

    Beschreibt doch mal was in euren Augen jene Feindlichkeit oder Hass ausmacht. Was sie bewirkt. Und vor allem, wo die Grenze zu ihr beginnt.

    • Wenn Frauen MGTOW als frauenfeindlich empfinden, dann vermutlich, weil sie die Aussicht: „Männer werden sich nicht mehr um Frauen kümmern und sie versorgen!“ als Attacke empfinden.

      Siehe als Hintergrund diesen http://theoatmeal.com/comics/believe Artikel.

      Wenn wir hier einige MGTOW als frauenfeindlich bezeichnen, dann aus begrifflicher Unschärfe; Frauenverachtung wäre ein besseres Wort.
      Schau dir Videos von Turd Flinging Monkey oder Sandman an, wenn du sehen willst, wie Frauenverachtung aussieht.

      Barbarossas Credo: „Du kannst Frauen entweder verstehen, oder lieben, aber nicht beides“ ist auch ein Zeichen von Aversion.

      • Und gerade diese Verachtung auf Grund eines Geschlechts kann ich nicht unterstützen. Ich kritisiere bei Feministen oft genug Verachtung von Männern respektive Männlichkeit und analog bei MGTOW Verachtung gegenüber Frauen und Weiblichkeit.

        Das Problem mit Labels ist ja auch, dass man sich, wenn man sich selber ein Label überhilft, auch mit den negativen Dingen, die unter diesem Label verbreitet werden, auseinandersetzen und sich der Kritik stellen muss.

        Der Unterschied zwischen MGTOW und Feminismus ist nur, dass das eine politisch und relativ einflussreich ist und das andere eine winzige Subkultur, die sich hauptsächlich auf bestimmte Internetforen und einige Youtuber beschränkt.

        • „Und gerade diese Verachtung auf Grund eines Geschlechts kann ich nicht unterstützen.“

          Nachvollziehbar.
          Meine Weste ist weniger weiß, als mag ich keine Steine werfen auf MGTOW.

          „Der Unterschied zwischen MGTOW und Feminismus ist nur, “

          Nein, der Unterschied ist, dass Feminismus als Programm hat: „GEBT uns und ÄNDERT euch!!“ während MGTOW das Programm hat: „Macht doch, was ihr wollt, aber ohne mich, denn ich mach es ab jetzt auch.“

          Das scheint mir ein fundamentaler und wichtiger Unterschied zu sein.

        • „während MGTOW das Programm hat: „Macht doch, was ihr wollt, aber ohne mich, denn ich mach es ab jetzt auch.“

          Das ist ein durchaus liberaler Ansatz. Aber warum muss das dann mit Frauenverachtung einher gehen?

        • Muss es nicht.

          Es ist nur eine naheliegende Überreaktion. Der Gedanke „Viele Frauen sind es nicht wert, dass ich mit ihnen eine Beziehung eingehe.“ ist ein gesunder Gedanke. Jeder Mann mit Selbstwertgefühl sollte so denken. Niemand rümpft die Nase, dass und wenn Frauen so denken.

          Die Überreaktion vieler MGTOW ist, dass keine Frau es wert sei. Und da stimme ich dir ja zu, das ist eine Überreaktion und nicht gesund.

      • Ach, Turd Flinging Monkey kenn ich ganz gut. Immerhin habe ich mal ein Video von ihm übersetzt: https://www.youtube.com/watch?v=e8iVutccVhI . 😉

        Meine Frage bleibt daher die gleiche bzw. stellen wir sie mal anders:
        Wo soll – aus eurer Sicht – bei ihm die Überreaktion bzw. die Frauenverachtung an sich anfangen? Und warum wählt man die Beschreibung verächtlich gegenüber Frauen statt verächtlich gegenüber dem gegenwärtigem System/Zusammenleben (inkl. dessen Erklärungsmuster)?

        • Ich fragte mich grad, wie lange muss ich wohl stöbern, um einen Beleg zu finden?

          Fündig wurde ich dann gleich im ersten Video, das ich rauspickte:

          So: consider female nature… Women don’t really love men, men are just a means.

          http://www.youtube.com/watch?v=OZ2UO_3fzsI&t=105s

          Da ist keine Relativierung, kein „haben eher die Tendenz“ oder „der Zeitgeist treibt sie dazu“… Mein Eindruck von ihm ist, dass er das genau so meint: Frauen lieben nicht, Frauen nutzen aus. Frauen SIND so.

          Und das ist in dieser Verallgemeinerung frauenverachtender, unterkomplexer Unsinn.

        • @only_me:
          Heißt also die (durchweg) weibliche Hypergamie / LMS(LookMoneyStatus) – unabhängig ob Schein oder Sein – bzw. das durchweg weibliche Begehren leistungs-/auftretensmäßiger Männer (also +plus+ Charme,Redegewandtheit,soziale Macht/Einflussbarkeit usw.) mindestens(!!!) auf Augenhöhe (gegenüber ihr und/oder ihrer Umgebung), als durchweg als Gegebenheit darzustellen, zählt als Frauenverachtung.

          Oha, nagut. Also doch der Klassiker. Aber erstmal danke dir an dieser Stelle für deine ehrliche Meinung.

          Nun meine schließliche Frage dazu:
          Wo oder mit welchen Mitteln, ohne „unterkomplexen“ also umfassend verknüpfender Sachverhalten könnte man zu dem Ergebnis kommen, dass dem nicht so wäre?

        • Wobei Augenhöhe hier als Schnitt zu all den Eigenschaften zu zählen wäre. D.h. z.B. ein Lebensbereich (überdurchschnittlich viel Geld) kann ein anderes ausgleichen (unterdruchschnittliches Aussehen).

        • @Rosta,

          „Frauen sind hypergam“ und „Frauen sind nicht in der Lage, einen Mann zu lieben“ sind vollkommen verschiedene Aussagen.

          Merkst du das nicht?

          Es ist 1:1 analog zu „Männer sind spitz auf junge Frauen“ und „Männer sind nicht in der Lage, eine Frau zu lieben.“

          Würdest du das unterschreiben? Menschen ganz allgemein können nicht lieben, weil sie AUCH biologische Triebe haben?

        • @only_me:
          Verstehe was du meinst. Was Turd Flinging Monkey hier allerdings meint, ist nichts anderes als, dass Frauen Männer nicht auf die gleiche Weise lieben wie Männer es tun.

          TFM nimmt die Opferbereitschaft hierzu als Maßstab.

          Als ich vor 2 Wochen meine Oma pflegte lief im Hintergrund Sturm der Liebe auf ARD. Dabei habe ich zufällig ungefähr folgenden Satz aufgeschnappt: „Er liebt dich nicht. Es war nur sein männlicher Beschützerinstinkt.“

          Was ich damit sagen will: Man nimmt die Opferbereitschaft der Männer gegenüber der weiblichen Welt für selbstverständlich hin. Auf welche Art und Weise auch immer. Denn es sind hiermit jegliche Opferbereitschaften gemeint.

          Einer Frau namens Eva Illouz sagt man folgende Aussage zu:

          „Frauen heiraten nach oben, weil sie es sich leisten können.
          Männer heiraten nach unten, weil sie sonst Single blieben.“

          Aber genau das ist es ja, was in einer „gleichberechtigten Gesellschaft“ nicht falscher sein kann.

          Frauen können lieben. Sie lieben auch! Ohne Frage. Aber eben nicht auf die gleiche Weise wie Männer. Das ist der Punkt bzw. der von TFM.

          Selbst ich als jener, der noch nie bei einer ungefähr gleichaltrigen Frau landen konnte weiß, dass Frauen nicht nur ziemlich verliebt sein können – sondern auch auf eine weibliche Art und Weise Opferbereitschaft für Männer zeigen können. Auch wenn ich dies bisher nur bei verzeinzelt älteren Frauen beobachten konnte.

          Wer sich zu dem Thema etwas Zeit nehmen möchte, hier ein deutsches MGTOW-Video dazu:
          „Sie wird dich niemals lieben“ –> https://www.youtube.com/watch?v=wSThhBFWono&feature=youtu.be&t=4m37s

          Sie wird dich niemals lieben.
          Ist schon ziemlich starker Tobak. Um euch aufzuzeigen wie ich dies meine, möchte ich euch mit dem Konzept der Hypergamie bekanntmachen.

        • „Was Turd Flinging Monkey hier allerdings meint, ist nichts anderes als, dass Frauen Männer nicht auf die gleiche Weise lieben wie Männer es tun.“

          Es kann sein, dass er das meint. Es ist aber nicht das, was er sagt. Sagen tut er, dass Frauen gar nicht lieben (können).

          Es ist ein alter und etwas ausgelutschter Vergleich, dass Männer wie Hunde lieben und Frauen wie Katzen.

          Der ROI bei Katzen ist deutlich geringer (oder subtiler?) als bei Hunden. Es ist aber quatsch zu sagen, dass es ihn nicht gibt und es deswegen pauschal und grundsätzlich nichts bringt, eine Katze zu haben.
          Vollkommen in Ordnung hingegen ist die Einstellung: Mir bringt das nichts, zumindest im Moment nicht.

        • „Es kann sein, dass er das meint. Es ist aber nicht das, was er sagt.“

          TFM sagte http://www.youtube.com/watch?v=OZ2UO_3fzsI&t=105s (ungefähr rasch übersetzt):

          Frauen lieben Männer nicht wirklich. Männer sind einfach ein Mittel zum Zweck.
          Doch sind Männer nicht einfach Ressourcen wie wenn eine Frau gerade auf ein Ressourcenlager vorbeikommt und ihren Fortpflanzungserfolg nicht garantiert. An und für sich (eigentlich).
          Ein Mann muss sie auch während ihrer Schwangerschaft durchgängig behüten und versorgen, pflegen – all diese lustigen Dinge.
          Bis die Kinder groß sind. Frauen bewerten Männer also immer noch nach ihrem Nutzen.
          Und ihre Bewertung von Männern ist verhältnisgleich mit ihrem Begehren nach Männern.
          Solange Frauen also verwundbar sind, brauchen sie den Schutz und die Versorgung von Männern.
          Tatsächlich schätzten Frauen Männer so sehr, dass sie sich ihnen gar bereitwillig unterwerfen.
          Wie auch immer, wenn dieser Bedarf durch Technologie oder der Regierung ersetzt wird, brauchen die Frauen diese Männer nicht mehr.
          Und sie beginnen ihre Fügsamkeit aufzugeben. Um es gelinde auszudrücken.

          https://www.youtube.com/watch?v=OZ2UO_3fzsI&feature=youtu.be&t=777 –> but until that day as long as the government keeps giving them money as long as the government keeps replacing that role that a man provides to a woman they’re going to be cunts. Nothing men can do about it.

        • FWIW: TFM’s These von der Male Scarcity fand ich sehr plausibel.

          Ich müsst mir die Videos noch mal anschauen und drüber nachdenken, ob er da eigentlich was über Frauen oder über Menschen sagt…

        • Hach mensch. Du bist ja der Blogbetreiber von Meinungen und Deinungen. Jetzt erst entdeckt. Olala. 😀 An dieser Stelle nen Danke für deinen Blog. Hast ein paar gut interessante Beiträge geschrieben, bei der ich vor ca. 2 Jahren drüber gestolpert bin.

          Auf jeden Fall haste bei deinem letzten Link nen Schmankerl von TFM rausgefischt. Ergänzungsweise würde ich noch folgende zwei zusammenhängende Beiträge von ihm zu diesem Thema empfehlen (grad für stille Mitleser):

  8. Wer sich einmal einen Moment nimmt um nachzudenken und sich gegen Risiken in einer Beziehung abzusichern, muss sich auch nicht in tiefer Furcht vor Frauen verbarrikadieren.

  9. Meiner Meinung nach hat er das Thema MGTOW nicht verstanden. Es geht und ging nie darum mit Frauen keinen Kontakt mehr zu haben, sondern ihnen die Möglichkeit zu nehmen einen zu manipulieren. Es spricht absolut nichts dagegen, dass ein MGTOW mit einer Frau eine Beziehung eingeht, solange er sich immer bewusst bleibt, dass es in der Natur der Frau liegt Männer, und in diesen Fall ihn, zu manipulieren. Solange man das nicht zulässt, kann man eine lange und sehr harmonische Beziehung führen (obwohl es natürlich anstrengend ist da man stehts auf der Hut sein muss).

    Ich selbst habe ja auch Kontakt zu Frauen und tollen Sex. Gleichzeitig habe ich meine Risiken minimiert indem ich meine Wohnung verwanzt habe (Schutz vor Falschbeschuldigungen) und auf Ehe (wieso sollte ich irgendwem aufgrund eines temporären Gefühls Verfügungsgewalt über mein Vermögen geben?) sowie auf Kinder (in Deutschland ein schlechter Deal, in anderen Ländern durchaus in Ordnung) verzichte.

    Ein paar Risiken bleiben immer aber die habe ich auch, wenn ich morgens zur Arbeit fahre – na und? Solange die unnötigen Risiken vermieden werden ist alles gut.
    Die Vorstellung, dass ein MGTOW ein Frauenhasser sein muss, ist absurd und wieder einmal ein Beispiel für die Verunglimpfung bestimmter feministischer Kreise.

    • Lies deinen Text noch mal und ersetze mgtow mit Feminismus und Frauen mit Männer sowie falschbeschuldigung mit Vergewaltigung.

      Wie würdest du das Verhältnis einerFräse Feministin mit einen solchen Text zu Männern beschreiben?
      Was würdest du von einer Frau halten, die ihr Wohnung verwanzt, damit sie eine Vergewaltigung zumindest nachweisen kann?

      • @Christian

        Der eine Fall ist ganz realistisch vorstellbar, der andere nicht.
        Gynozentrismus ist nachweisbar und beobachtbar, das Patriachat nicht.

        Das es in Deutschland nicht so schlimm ist stimmt, in den USA ist dies aber ganz eindeutig der Fall.

      • @Christian
        Vergewaltigung wird mit mehreren Jahren Gefängnis bestraft, Falschbeschuldigung nicht. Das ist der große Unterschied. Im übrigen hab ich kein Problem damit wenn die Frau ihre Bude verwanzt – ich vergewaltige keine Frauen und das kann auch gerne überprüft werden.

        • @PfefferunsSalz:
          „Im übrigen hab ich kein Problem damit wenn die Frau ihre Bude verwanzt – ich vergewaltige keine Frauen und das kann auch gerne überprüft werden.“

          Und ist bestimmt ein tolles Gefühl, wenn dein Gegenüber dir so wenig vertraut, dass sie die Wohnung verwanzt, um dich zu überwachen. Das heißt, sie hält es für möglich, dass du sie vergewaltigst – klingt nach einer wunderbaren vertrauensvollen Beziehung!
          Fändest du eine solche Unterstellung, die durch die Überwachung gemacht wird nicht verletzend?

        • „Fändest du eine solche Unterstellung, die durch die Überwachung gemacht wird nicht verletzend?“
          Liebe Miria, als Mann, muss ich mit dieser implizierten Unterstellung JEDEN VERDAMMTEN SCHEIßTAG LEBEN.
          Eine Frau sagt „Der hat mich vergewaltigt“, dann bleibt, selbst wenn es sich zeigt, dass es totaler Bullshit war, IMMER etwas Dreck an einem Mann zurück.
          Ich vertraue Männern oder von mir abhängigen Frauen. Da aber heute keine, von Männern abhängigen Frauen mehr gibt, vertraue ich nur noch Männern.

          Ich wünsche mir echt, dass Frauen mal ein paar Meilen in den Schuhen von Männern gehen müssten.

        • @PfefferundSalz:

          Hast du die Erfahrung der Falschbeschuldigung tatsächlich einmal machen müssen (mich wundert hier deine Vehemenz) oder ist das mehr so realistisch wie die Befürchtung von Frauen nachts in der Dunkelheit überfallen und vergewaltig zu werden (also passiert, aber eben äußerst selten)?

        • @Miria
          Nein, ich habe diese Erfahrung zum Glück nie machen müssen aber ich habe die Empathie, dass eine solche Erfahrung extrem schlimm sein muss. Ich kann mich in Menschen hineinfühlen die so etwas ausgesetzt sind. Mir ist klar, dass es mir jederzeit auch passieren kann und darauf habe ich keine Lust.

        • @PfefferundSalz:

          Natürlich kann das jederzeit passieren, aber die Chance ist eben genauso selten wie diejenige, dass eine Frau Abends auf der Straße überfallen und vergewaltigt wird: Es kommt vor, aber ist nicht die Normalität, wenn ich auf die Straße gehe.

          Und sein Leben aufgrund dieser irrealen Ängste (ich mein damit nicht, dass es nicht möglich ist, sondern einfach nur, dass die Chance, dass es passiert gegen Null geht) bestimmen zu lassen finde ich äußerst merkwürdig. (ebenso aber auch bei Frauen, die sich teilweise alleine nachts nicht auf die Straße trauen).

    • „solange er sich immer bewusst bleibt, dass es in der Natur der Frau liegt Männer, und in diesen Fall ihn, zu manipulieren“

      Das ist nicht die Natur der Frau, sondern von bestimmten Vertreterinnen. Genauso gut kann jemand behaupten, dass es in der Natur der Männer läge, gewalttätig, gefühllos und brutal zu sein.

      Männer und Frauen manipulieren aber gleich oft, nur die Methoden unterscheiden sich. Genau so wie Männer und Frauen gleichermaßen Gewalttätig sein können, nur mit unterschiedlichen Methodiken.

      • Nein das stimmt nicht, es ist die Natur der Frau manipulativ zu sein, da sie sich körperlich nicht gegen Männer durchsetzen kann.

        Das ist auch nachweisbar, egal ob du auf der anderen Seite einen Strohmann voller Vorurteile aufstellst oder nicht. Richtig wäre: Dominanz liegt in der Natur des Mannes. Das wäre korrekt.

        • Ich war lange genug in der BDSM-Szene unterwegs um zu wissen, dass die Subs oft die eigentliche Dominanz ausüben.

          Und mit der Manipulation ist auch so eine Sache. Wenn ich beispielsweise physische Stärke oder gar Gewalt einsetze, um mich durchzusetzen, dann manipuliere ich ebenfalls. Manipulation muss nicht ausschließlich psychologisch sein, auch wenn es umgangssprachlich so genutzt wird.

        • mindp

          und dir fällt nicht auf das a) weitaus mehr subs weiblich sind, und somit genau manipulation benutzen um ihren willen zu bekommen
          und b) weibliche doms das doch meistens beruflich machen, und damit auch bekommen was sie wollen?

          Ich glaube Benjy hat dich schon richtig als echtes Strohmännlein identifiziert

      • „Das ist nicht die Natur der Frau, sondern von bestimmten Vertreterinnen.“
        Und hier scheiden sich die Geister, für mich sind ALLE Frauen manipulativ. Frauen sind körperlich schwächer als Männer und gleichen dies daher anders aus. Die Waffe der Frau ist die Manipulation, die des Mannes Gewalt und körperliche Stärke.
        Da aber heutzutage körperliche Gewalt geächtet ist und zudem Spuren hinterlässt, sind die Frauen im Vorteil. Sie beherrschen die psychische Gewalt deutlich besser und sind Männern damit überlegen. Daher sehe ich es als schlau, wenn man sich gar nicht erst auf einen Schlagabtausch mit ihnen einlässt, sondern ihre Möglichkeiten ins Leere laufen lässt.

        • @PfefferundSalz:
          „Da aber heutzutage körperliche Gewalt geächtet ist und zudem Spuren hinterlässt, sind die Frauen im Vorteil. Sie beherrschen die psychische Gewalt deutlich besser und sind Männern damit überlegen. Daher sehe ich es als schlau, wenn man sich gar nicht erst auf einen Schlagabtausch mit ihnen einlässt, sondern ihre Möglichkeiten ins Leere laufen lässt.“

          Warum musst du das Verhältnis zwischen Mann und Frau die ganze Zeit wie einen Machtkampf betrachten.
          In einer Beziehung (egal ob Freundschaft, Liebe, Affaire oder was auch immer) geht es doch eigentlich um eine Miteinander statt ein Gegeneinander!

        • @Miria
          Das ganze ist ein Machtkampf, war es immer schon. Klar kann ich einfach nachgeben und ein Sub werden aber ich habe die Gesichter von manchen verheiraten Männern gesehen die das gemacht haben. Seelenlos ist noch zuviel gesagt.

          „In einer Beziehung (egal ob Freundschaft, Liebe, Affaire oder was auch immer) geht es doch eigentlich um eine Miteinander statt ein Gegeneinander!“
          Das hättest du wohl gerne. In einer Freundschaft tun sich zwei Gleiche zusammen – beide respektieren sich. Es gibt da keinen Unter- oder Überlegenen. In einer Affäre geht es nur um Sex und nicht um Gefühle aber in einer Liebesbeziehung, öffnet sich der Mann emotional und lässt so eine Manipulation zu. Natürlich gibt es das auch andersherum aber das ist für mich nicht relevant, da ich ein Mann bin und es bei mir um mich selbst geht. Im allgemeinen manipuliert die Frau den Mann so, dass er ihr Versorger und Beschützer wird. Dafür kriegt er Wertschätzung und Sex. Schafft er mal nicht genug nach Hause, verliert er in seinen eigenen Augen an Wert und dadurch auch in den Augen der Frau. Das bedeutet, der Wert eines Mannes wird durch seinen Nutzwert bestimmt.
          Würde dir das gefallen? Stell dir vor, du bist eine Hure und dein Zuhälter erzählt dir, dass er dich liebt wenn du genug Geld nach Hause bringst. Und wenn du es mal nicht schaffst, dann ist er enttäuscht was dich fertig macht. Also wirst du beim nächsten Mal um so härter anschaffen – wirst auch die perversen Dinge machen, die du nicht willst, nur um ihm zu gefallen, um seine Liebe zu spüren. Natürlich weißt du, dass er dich nicht wirklich liebt aber da er dafür sorgt, dass dein Selbstwert niedrig ist und auch bleibt, klammerst du dich an die Hoffnung, dass er es vielleicht doch tut. Obwohl es eine Lüge ist.

          Mir würde so ein Leben nicht gefallen, darum passe ich einfach auf, dass ich nicht manipuliert werde.

        • @PfefferundSalz:
          „Klar kann ich einfach nachgeben und ein Sub werden aber ich habe die Gesichter von manchen verheiraten Männern gesehen die das gemacht haben. Seelenlos ist noch zuviel gesagt.“

          Verwechselst du da nicht was? Was hat Sub bitte mit seelenlos zu tun – oder auch damit, das einfach mal aus Bequemlichkeit zu machen?

          „Das hättest du wohl gerne. In einer Freundschaft tun sich zwei Gleiche zusammen – beide respektieren sich. Es gibt da keinen Unter- oder Überlegenen.“

          Aber genau das Gleiche ist es doch auch in einer Beziehung (auch wenn ich zugeben muss, dass ich wenig glückliche Beziehungen kenne): Man respektiert sich!

          „In einer Affäre geht es nur um Sex und nicht um Gefühle aber in einer Liebesbeziehung, öffnet sich der Mann emotional und lässt so eine Manipulation zu.““

          Ok, vielleicht haben wir eine unterschiedliche Definition von Affäre, ich habe dabei meist auch an freundschaftliche Gefühle gedacht und würde das andere eher bei ONS oder Sexbeziehung eingruppieren.
          Was allerdings eine Liebesbeziehung angeht: Da öffnen sich natürlich beide Menschen emotional – und werden so verletzbarer. Im Endeffekt ist natürlich gegenseitige Manipulation möglich, meiner Meinung nach aber nicht Sinn der Sache und Teil einer Liebesbeziehung. Nicht alles, was möglich ist, muss auch gemacht werden!

          „Im allgemeinen manipuliert die Frau den Mann so, dass er ihr Versorger und Beschützer wird. Dafür kriegt er Wertschätzung und Sex.“

          Du hast meiner Meinung nach hier ein ziemlich trauriges Bild einer „Liebesbeziehung“, das würde ich so nicht als Liebe bezeichnen! Sex ist doch etwas, was beiden Spaß macht, wo es noch viel mehr um eine miteinander geht als um etwas, was einer dem anderen gibt… Gleich auch so bei Wertschätzung, die beide einander geben sollten!

          „Würde dir das gefallen? Stell dir vor, du bist eine Hure und dein Zuhälter erzählt dir, dass er dich liebt wenn du genug Geld nach Hause bringst.“

          Ist das ernsthaft das Bild, das du von einer Liebesbeziehung hast? 😦

          Ich würde so etwas nicht mitmachen, mich gar nicht erst so weit öffnen, wenn ich gefühlsmäßig keine Sicherheit habe, dass der Mann das nicht missbraucht.
          Und daher kann ich dich in dem Punkt vielleicht sogar verstehen, aber ich habe aus ähnlicher Sichtweise (auf Männer im Übrigen) andere Schlussfolgerungen gezogen: Ich glaube noch daran, dass es ehrliche Liebe gibt und Menschen in dem Fall eben ein Miteinander statt ein Gegeneinander leben!

          „Mir würde so ein Leben nicht gefallen, darum passe ich einfach auf, dass ich nicht manipuliert werde.“

          Heißt das, dass du dich gefühlmäßig nie wieder öffnen/auf Liebe einlassen willst? Damit schützt du dich einerseits, aber andererseits entgehen die dadurch auch schöne liebevolle Momente und innige Gefühle…

        • @Miria
          „Verwechselst du da nicht was? Was hat Sub bitte mit seelenlos zu tun – oder auch damit, das einfach mal aus Bequemlichkeit zu machen?“ Ich meine das nicht aus dem BDSM Kontext heraus, sondern aus dem Machtverhältnis heraus. In vielen Beziehungen gibt es einen Unterlegenen, sicher gibt es auch andere Beziehungen aber ich habe nicht den Eindruck, dass es sehr viele sind..

          „Aber genau das Gleiche ist es doch auch in einer Beziehung (auch wenn ich zugeben muss, dass ich wenig glückliche Beziehungen kenne): Man respektiert sich!“
          Das ist der Wunsch, allerdings sieht die Realität häufig anders aus. Nach einigen Jahren sieht man oft eine unterschwellige Verachtung gegenüber dem Partner. Gilt oft für beide Partner.

          „Heißt das, dass du dich gefühlmäßig nie wieder öffnen/auf Liebe einlassen willst? Damit schützt du dich einerseits, aber andererseits entgehen die dadurch auch schöne liebevolle Momente und innige Gefühle…“
          Bestimmt werde ich mich irgendwann wieder einmal verlieben – das kann ich nicht steuern allerdings vergeht diese Verliebtheit wieder und dann habe ich mich wieder im Griff. Wirklich öffnen tue ich mich nur guten (männlichen) Freunden gegenüber, niemals einer Partnerin, ganz abgesehen davon, dass ich der Meinung bin, dass Frauen einen Mann sowieso nicht verstehen können (andersrum aber genauso). Ich habe gute Freunde, die mich verstehen weil sie die gleichen Fragen haben, die gleichen Sorgen, Sehnsüchte und Träume. Viele von diesen Dingen interessieren Frauen nicht einmal im Ansatz weshalb es auch keinen Sinn macht mit ihnen darüber zu sprechen. Über andere kann ich auch mit weiblichen Freunden sprechen aber selbst mit diesen kann ich nicht über alles sprechen – sie verstehen manche Dinge einfach nicht.

          Aber wie ist es mit dir? Öffnest du dich gegenüber Männern?

        • @PfefferundSalz:
          „Ich habe gute Freunde, die mich verstehen weil sie die gleichen Fragen haben, die gleichen Sorgen, Sehnsüchte und Träume. Viele von diesen Dingen interessieren Frauen nicht einmal im Ansatz weshalb es auch keinen Sinn macht mit ihnen darüber zu sprechen.“

          Und in dem Punkt unterscheide ich eben nicht nach Geschlecht. Ich habe gute Freunde, denen ich blind vertraue, mit denen ich über alles reden kann und die mich verstehen! (zwei männlich, zwei weiblich). Aber ich habe bei keiner dieser Personen ein Gefühl von Liebe.
          Interessen, Sorgen, Träume und Sehnsüchte hängen nach meiner Erfahrung überhaupt nicht vom Geschlecht ab.

          „Aber wie ist es mit dir? Öffnest du dich gegenüber Männern?“

          Jain. Wie gesagt, habe ich tatsächlich zwei männliche Freunde, denen gegenüber ich mich schon öffne, aber den einen kenne ich seit ca. 20 Jahren, den anderen seit über zehn.
          Ich brauche normalerweise lange Zeit bis ich überhaupt jemandem vertrauen kann, aber wenn ist das völlig unabhängig vom Geschlecht.
          (Wobei ich vor kurzem tatsächlich jemanden kennengelernt habe, bei dem ich seit Ewigkeiten das erste Mal das Gefühl von einer Art Verliebtheit habe und sehr früh vertraue, aber auch merke, dass es umgekehrt das Gleiche ist – trotzdem läuft da nichts in Richtung Beziehung und ich bin auch noch etwas vorsichtig, dass ich mich nicht täusche)
          Ich möchte vertrauen und mich öffnen können, aber ich glaube, bis es soweit ist, dauert es sehr lange. Vielleicht liegt das aber auch daran, dass ich, wenn ich mich auf eine Beziehung einlasse, eben auch bereit bin unglaublich viel zu geben und ich möchte einfach auch nicht enttäuscht werden.

    • „Es geht und ging nie darum mit Frauen keinen Kontakt mehr zu haben, sondern ihnen die Möglichkeit zu nehmen einen zu manipulieren“

      Das ist ein wesentlicher Punkt. Die überwiegende Mehrheit der Frauen, bei denen ich das einschätzen kann (Aber ausdrücklich nicht alle !!) benutzen Emotionen ganz selbstverständlich als Werkzeuge.
      Sprich, wenn eine solche Frau merkt, das sie Dir etwas bedeutet, wird sie deine Zuneigung ausnutzen, um dich zu manipulieren, emotionale Erpressung etc. das ganze Theater bei Okkasion abziehen.
      Es ist wirklich kein angenehmer Zug an einem Menschen, wenn ich entdecke, das er meine Gefühle für ihn, ausnutzt. Da kann schon Verachtung aufkommen. (Aber halb so wild, man kann auch eine Frau ficken, die man verachtet, sollte nur kein Nachwuchs entstehen) Leider sind recht viele Frauen so, mehr als Männer. Eine Frau hat es immer noch selbst in der Hand, ob sie verachtet wird oder nicht. Obwohl es Frauen oft auch nicht stört, wenn sie verachtet werden, Hauptsache sie bekommen was sie wollen.

      Eine evident menschlich brauchbare Frau, so was gibt’s ja auch, wenn auch selten kann man meiner Meinung nach sogar als MGTOW zur Mutter machen. Sie wird die ganzen Frauen-Probleme mit sagen wir mal 99%iger Wahrscheinlichkeit nicht verursachen.
      Sie wird dich so nehmen wie du bist ohne Dressurversuche, sich also da eher wir der normale Mann verhalten, der die Frau die er liebt ja auch so nimmt wie sie ist.
      Das Problem scheint mir tatsächlich zu sein, das es zu viele beziehungsunfähige Frauen gibt, daher rein mathematisch zu viele Männer das nachsehen haben oder enttäuscht werden.

      • Sorry, aber was soll die Einschränkung? Frauen sind… MÜSSEN… von Natur aus manipulativ sein, sonst überleben sie nicht (wenn wir mal wieder auf Evolution zurückkommen). Das ist NICHTS schlimmes, genauso wie männliche Dominanz nichts schlimmes ist. Schlimm wird es nur wenn diese Eigenschaften uferlos werden.

        Das sollten doch selbst PUAs wissen, da diese doch auf genau diese Angst vor der Welt anspielen. Das ist schlichtweg die Konsequenz des sexuellen Dimorphismus des Menschen. Frauen benötigen Beschützer um zu überleben, und diese zieht man durch eine Kombination von Hormonen und Manipulation an.

  10. Aus meiner Sicht zeigt das ganz deutlich, dass MGTOW zumindest zum Teil auf einer „die Trauben sind mir eh zu sauer“-Denkweise beruht. Ich habe mich zuwenig mit MGTOW beschäftigt, um sagen zu können, ob das wirklich der Kern dieser Bewegung ist, aber für viele, die ihr folgen, ist es das sicherlich.
    Sie wissen, dass sie, aus welchen Gründen auch immer, nicht viel Chancen haben, je viel Zeit mit Frauen zu verbringen, und ziehen sich daher frustriert davon zurück.
    Für diejenigen, die aber im Umgang mit Frauen keine Probleme haben, ist die Motivation, sich dauerhaft zurückzuziehen, natürlich wesentlich geringer.

    • “ … „die Trauben sind mir eh zu sauer“-Denkweise beruht.“

      Ein mgtow würde Dir sagen, nach den Kommentaren hier, den Recherchemöglichkeiten im Internet und dem was Du geschrieben hast: *Denk was Du willst, ist Deine Sache und mir wurst.* 🙂

      • Ich glaube eher, dass der handelsübliche MGToW (nach den Kommentaren hier) jetzt schreiben würde „Du hast keine Ahnung, was MGToW eigentlich ist, beschäftige dich doch erstmal ordentlich mit der Materie (aber nicht mit dem und dem, der ist kein echter Schotte)“. Siehe Kommentar direkt über dir.

        • Der Kommentar darüber macht sich über einen Kommentar lustig, der sinngemäß schreibt: „Ich hab zwar keine Ahnung, aber ich bin davon überzeugt, dass…“

  11. Ein grundsätzliches MGTOW Problem ist, das es in einer retardierten Sprache zustande gekommen ist.
    Englisch eignet sich für triviales und alltägliches, aber bestimmt nicht um mit Präzision einen Gedanken zu Papier zu bringen.
    Da sind Deutsch oder Französisch einfach um Welten besser.

    • Meine Vermutung wäre übrigens der Blogbetreiber ist Jurist. Mal ins Blaue geraten.
      So weit mir bekannt sieht die Juristerei das mit den Sprachen ähnlich.

    • Und wenn ich mir „deutsche“ Beiträge ansehe, bestehen die ständig aus unnötigem Latein, die kein gemeiner Mensch versteht (und verstehen soll).
      Fängt mit retardierter – eh, tschuldige – lahmarschiger Sprache an. Und hört bei Präzision – eh, tschuldige – in vorschneidig, mundgerechter Sprache auf.

        • Idiotische Sprache multipliziert – äh, Entschuldigung – mal genommen mit den Unzulänglichkeiten einer Beitragsspalte und nochmal mal genommen mit Gefühlen ergibt besonders ertragloses aneinander vorbeireden.

          Deshalb haben wir ja Bier erfunden.

  12. Mein Gott, Mann:

    MGTOW geht es um *Dich*, nicht um die Frauen. Es geht um Deine Selbstverwirklichung. Um herauszufinden worin diese für Dich besteht musst du Dich zunächst einmal unabhängig machen von Frauen. Wenn Du dann herausfindest dass Deine Selbstverwirklichung darin besteht mit möglichst vielen Frauen dieser Welt zu schlafen: Supi! Geh Deinen Weg durch die Betten – Deine Unabhängigkeit wird Dir dabei helfen sie rumzukriegen.

    Falls Du Deine Selbstverwirklichung darin gefunden hast MGTOW weiterzubringen, kommst Du vielleicht dahin Videos wie Colttaine Videos zu einer Allgmeinen neuen MGTOW Theorie des Lebens zu produzieren:

    Und wenn Du MGTOW zu frauenfeindlich findest, kein Problem – MGTOW braucht Dich nicht, es ist ein Angebot, keine Sekte.
    Du könntest Dich aber fragen, warum Du als Mann überhaupt etwas promännliches sagst, wenn du Angst vor „Frauenfeindlich!“ hast.

  13. Wow! Einfach nur wow. Tolles, ehrliches und auch mutiges Geständnis. Freut mich, dass er von diesem MGTOW-Blödsinn weggekommen ist. Sachen wie MGTOW sind so ähnlich wie die ganzen dümmelnden Feministinnen. Beides sind Strömungen, die sich überwiegend aus Leuten zusammensetzen, die mit dem anderen Geschlecht negative Erfahrungen gemacht haben und nun einen Keil zwischen Männer und Frauen treiben. Die Natur hat aber nicht zwei unterschiedliche Geschlechter geschaffen, dass sie sich irgendwann mal in einem Geschlechterkrieg unversöhnlich gegenüberstehen. Das würde ja bedeuten, dass sie inkompatibel sind. Aber wir leben noch – und zwar ZUSAMMEN.

    Es gibt zwar riesengroße Unterschiede zwischen Männern und Frauen, aber durch unsere geschlechtsspezifischen Eigenarten ergänzen wir uns perfekt.

  14. Nun, wer Frauen als „Inspiration“ (für was auch immer) empfindet, kann prinzipbedingt niemals MGTOW sein. Die offizielle Rückkehr zum Fotzenknecht ist folgerichtig sogar authentisch, weil der Betreffende in Wahrheit niemals etwas anderes war – und auch niemals sein wird.
    MGTOW ist kein Ausflug in einen Lifestyle, den man mal eben so „ausprobiert“ wie ein Hipster-Dasein. Es ist ein „state-of-mind“, den man sich in einer gynozentrischen Gesellschaft hart erarbeiten muss; am ehesten vergleichbar mit der Erkenntnis im Zen-Buddhismus, die auch nur durch langjährige, harte Übungen erlangt werden kann.
    Alle „echten“ MGTOW, die ich kenne, sind aus gutem Grund über 40.

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