Was habt ihr hier eigentlich Neues aufgeschnappt?

Heute ist ja Bloggeburtstag und es würde mich einfach mal interessieren, welche Theorien, die ich hier vertrete bzw darstelle euch überzeugen, ob dieser Blog euch auf neue Ideen gebracht habt oder ob ihr eher hier her gefunden habt, weil ihr eh schon gleiche Meinungen hattet?

Welches war der wichtigste Gedanke für euch, den ihr hier im Blog aufgeschnappt habt, welches ist der größte Irrtum, der hier immer wieder verbreitet wird?

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26 Gedanken zu “Was habt ihr hier eigentlich Neues aufgeschnappt?

  1. kann man gar nicht so explizit benennen. Auf jeden Fall eine große Erweiterung des geistigen Horizontes.

    Vielleicht eine allgemeine wesentliche Erkenntnis wie stark sich Wahrnehmungen von ein und derselben Realität unterscheiden können.

  2. Ich als älterer Linker habe hier die ganzen „modernen“ Begrifflichkeiten und „Theorien“ kennengelernt, die bei der regressive Linken (zu denen ich jetzt mal auch SPD und Grüne zähle) gerade angesagt sind: Intersektionalität, Poststrukturalismus, der böse weiße alte / heterosexuelle Mann, Identitätspolitik usw. Natürlich auch Gegeninformationen zu Themen wie z.B. Gender-pay-gap, Quote, häusliche Gewalt.
    Wobei ich diese Infos auch von Genderama beziehe. Am wichtigsten fand ich immer wieder die Infos zur feministischen Intersektionalität, mir war nicht bewusst, welches Gewicht diese Ideologie in den maßgebenden Kreisen in Medien und Uni, zT auch in den Parteien, hat.
    Danke für Deine kontinuierliche Arbeit. Trotz Privatlebens mit Frau, Kind, Urlaub, Arbeit usw. schaffst Du es, jeden Tag mindestens einen Beitrag „rauszuhauen“.

  3. „Heute ist ja Bloggeburtstag und es würde mich einfach mal interessieren, welche Theorien, die ich hier vertrete bzw darstelle euch überzeugen, ob dieser Blog euch auf neue Ideen gebracht habt oder ob ihr eher hier her gefunden habt, weil ihr eh schon gleiche Meinungen hattet?“

    Ich habe Alles Evolution entdeckt durch googeln rund um Flirten und Attraktivität. Zuerst habe ich mich über viele Artikel mega aufgeregt, war aber auch fasziniert.

    Letzten Endes hat mir das die Augen geöffnet. Die Konsequenz war, eigene Entscheidungen zu treffen und damit zu leben, anstatt Erwartungen erfüllen zu wollen.

    Ich glaube, die wichtigste Scheuklappen in diesem Zusammenhang sind „männliches Begehren ist unanständig“, „männliche Sexualität ist böse“, „die armen Frauen werden so oft mies behandelt, dass man sie erst einmal besonders gut behandeln muss, um das auszugleichen“ – was ja durchaus in gewissen Bewegungen verwurzelt ist. Die Botschaften „Attraktivität läßt sich verbessern, man hat das selbst in der Hand“, „natürlich läßt sich vorhersagen, dass Frauen auf bestimmte Dinge wie Status und Entschlossenheit positiv reagieren“ waren befreiend.

  4. Es fällt mir schwer hier eine konkrete Sache zu benennen. Größtenteils sind es mehr kleine „Stöße“ in eine andere Richtung. Regt dazu an, die anderen Ansichten zu hinterfragen.

  5. Die Red Pill hat mir manwomanmyth (Gott hab ihn seelig) verabreicht.

    Evolutionäres Denken hab ich weitgehend von hier.

    Fest steht, dass deine offene Kommentarpolitik zusammen mit deiner Strategie, provokante Diskussionsknochen in die Runde zu werfen, zum größten Bonuspunkt des Blogs gehören

  6. Ich finde den sachlichen Gestus der Artikel immer erfrischend. Das macht es mir leichter in den Kommentaren zu polrmisieren (natürlich nicht gegen den Blogmaster).

    Ansonsten finden ich den ganzen Sex- und Feminismus-Kram am spannendsten.

  7. Mir gefällt die sachliche Art von Christian, auch wenn ich oder andere mal etwas „direkter“ argumentieren. Glückwunsch und danke dafür. Außerdem mag ich die relative Neutralität und die Nicht-Ausgrenzende Art. Auch dafür bedanke ich mich.

  8. Ich finde vor allem antifeministische Entwicklungen in den USA sehr interessant. Der ganze Mist kam von dort, es sieht so aus, als würde da in Zukunft noch mehr an Gegenbewegung kommen. Das finde ich gerade unheimlich spannend.

    • Genau, deshalb ‚blamen‘ die auch die Frankfurter Schule.
      Weil’s von da kommt.
      Mich beeindruckt am Blog die Leserschaft am meisten.

      • Naja, da können wir uns jetzt um das korrekte Wording streiten. Laut Andrew Breitbart ist der Kulturmarxismus in Europa entstanden aber hat nach der Flucht der Frankfurter Schule vor den Nazis in den USA Fuß gefasst.

        Ich denke man kann durchaus sagen, dass es niemals so schlimm geworden wäre, wenn sich dieses Gedankengut nicht in einem Land mit einer solchen kulturellen Dominanz hätte durchsetzen können. Man kann also von einem Reimport sprechen..

        Immerhin scheint die eigentliche Kultur Amerikas noch nicht tot zu sein und man sieht dort deutlich mehr Widerstand als in Europa. Auch gibt es bedingt durch die Weite des Landes und die relativ geringe Bevölkerungsdichte viel Raum für eine konservative Gegenkultur, die sich in all den Jahren nicht hat klein kriegen lassen.

        • @neukonservativ

          Abgesehen von der Tatsache, dass es keinen Kulturmarxismus gibt, kann man die Kultur und Politik der USA und der meisten angelsächsischen Länder mit den meisten europäischen nicht vergleichen.

          Dominant ist offensichtlich die US-amerikanische Adaption poststrukturalistischer Theorien, von der man getrost sagen kann, sie sind antimarxistisch. Von daher gibt es auch nichts zu „re-importieren“, da die Frankfurter Schule nichts damit zu tun hat.

          Die US-Adaption wiederum hat sich bei uns höchstens in den „gender-studies“ festsetzen können und sind ansonsten an den Universitäten nicht in der Breite existent wie in den USA.
          Da hat die „kulturelle Dominanz“ offensichtlich keine Früchte getragen.

          Das wiederum trägt dazu bei, nicht im selben Ausmaß mit völlig irrationalen Veröffentlichungen auf dieser Basis konfrontiert zu werden z.B. der legendären Forderung nach einer feministischen Glaziologie.
          Die meisten durchgeschallerten Beiträge, die Christian in Artikeln zitiert sind nicht ohne Grund made in USA.

          Die gesamte Gegenbewegung für die Erhaltung von „free speech“ kann es in Deutschland daher nicht geben, weil die massiven Angriffe auf die Meinungsfreiheit wie in den USA und in Kanada noch nicht stattgefunden haben.
          Ebenso wenig gibt es das Klima der ständig getriggerten, von micro-aggression besessenen Intoleranz derart flächendeckend, dass sich selbst comedians weigern würden, an deutschen Universitäten aufzutreten.

          Ich glaube daher nicht, dass es hilfreich ist, sich ständig an den USA oder an angelsächsischen Ländern zu orientieren.

          Gruß crumar

        • @crumar

          „Die US-Adaption wiederum hat sich bei uns höchstens in den „gender-studies“ festsetzen können und sind ansonsten an den Universitäten nicht in der Breite existent wie in den USA.“

          Zustimmung, aber es gilt noch immer: was in den USA wütet, kommt auch zu uns. Wenn auch mit Verspätung.

          Noch vor wenigen Jahren hätte ich nicht geglaubt, dass sich unterkomplexer Schwachsinn wie die „HateSpeech“-Empörung hier durchsetzen könnte. Man hat es 1:1 übernommen, noch nichtmal ins deutsche übersetzt.

          Ähnlich wie „gender-mainstreaming“ und die ganze Korruption und der Betrug, der ringsum neue Blüten treibt.

          Eine Sache die kaum wahrgenommen wird und die mir durchaus Angst macht: die private Aufrüstung, die mit 2015 begonnen hat und die an der waffenlosen deutschen Gesellschaft nagt, mittelfristig auch argumentativ. Ich kenne mehrere Leute persönlich, die seitdem ihren Waffenschein machen und sich bewaffnet haben.

          Auch das ganze Rassismus-Gedöns, welches in der USA schon durch die Einwanderungsgeschichte angelegt ist, hat jetzt mit Verspätung hier gezündet.

          Political Correctness ist auch so ein Ding, ich konnte als Kind noch Neger und Zigeuner sagen, ohne dass es gleich empörtes Geschrei oder Anklagen gegeben hätte oder irgendwie negativ gemeint war. Alles Blödsinn aus den USA.

          „Abgesehen von der Tatsache, dass es keinen Kulturmarxismus gibt“

          Wie würdest du dann die Behauptung, dass alle Kulturen und Menschen gleich seien, bezeichnen?

        • @Androsch

          Ich mach hier copy&paste meines eigenen Beitrags, weil es sich anbietet:

          „Ein „social justice warrior“, der 1:1 Themen und Begriffe nach Deutschland importiert, die im US-amerikanischen Kontext entstanden sind und dort diskutiert werden.

          Diese Ideologie ist nicht nur das saudümmste „gut gemeint und schlecht gemacht“, was sich US-Liberale jemals haben einfallen lassen, diese Ideologie ist zugleich der Grund dafür, dass die letzten US-Wahlen von rechts gewonnen werden konnten.

          Aber weil er mit dieser Arbeitsweise nicht alleine ist, hier an seinem Beispiel aufgezeigt:

          Vorteilhaft für diese Herangehensweise solcher Journalisten ist, sie brauchen nur US-amerikanische Beiträge in US-amerikanischen Zeitschriften und Zeitungen zu kopieren, ins Deutsche zu übersetzen und in einen beliebigen Text einfügen.

          Gedankliche Eigenleistung = 0.
          Arbeitsaufwand = Übersetzung.
          Das ist die beliebte „Minimax“-Strategie, nämlich minimaler Aufwand und maximaler Ertrag.

          Diesen Text verkaufen sie an einen Verlag oder einen Verleger, der ebenso US-amerikanisch geprägt ist und hoffen auf ein Publikum, welches so sozialisiert worden ist.
          „Sozialisiert“ bedeutet hier, sie plappern unkritisch Aussagen des intersektionalen Feminismus nach und verwenden Begriffe wie „micro aggression“, die unwissenschaftliches Gewäsch sind.

          Alle nicken dann (so ist die Hoffnung), wenn der Autor (hier aus dem Interview auf SPON) einem Schwarzen auf einem Busbahnhof begegnet, der Autor lädt noch sein Handy, packt es jedoch schnell ein, weil sein Bus losfährt:

          „Und er sagte zu mir: „Du denkst, ich bin ein Dieb.“ Ich verneinte natürlich instinktiv. Aber als ich dann im Bus saß, war ich mir nicht mehr so sicher, ob ich nur in Eile gewesen war – oder ob das nicht eine unbewusste Aggression von mir war.“

          = die im SJW Kontext beliebte „micro aggression“.

          Wir versuchen mal zu hinterfragen, shall we?!

          Er musste tatsächlich dringend sein Bus erreichen und der einzige Grund das Handy einzupacken war nicht seine Angst bestohlen zu werden, sondern seine objektive Zeitnot.
          Dass er dem VORWURF des Schwarzen Raum in seinen Gedanken gibt, hat nicht damit zu tun, dass der Vorwurf demnach berechtigt ist, sondern weil der Vorwurf von einem SCHWARZEN geäußert worden ist.

          Die SJW-Lehre einer Opferhierarchie verlangt von ihm die demütige Unterwerfung unter die sortenreine Lehre, wonach Schwarze *besonders* benachteiligt sind – noch benachteiligter als bspw. Amjahid, der ja nur eine braune Hautfarbe hat.

          Und weil Schwarze besonders benachteiligt sind, ist das subjektive Empfinden des besonders Benachteiligten benachteiligt zu werden höher zu bewerten, als jeder rationale Grund für das eigene Verhalten.
          Diesem rationalen Grund kann jederzeit unterstellt werden, klammheimlicher Rassismus zu sein.

          Was Amjahid hier also tut, ist

          1. der Aussage eines Sprechers eine besondere Bedeutung zu verleihen auf der Basis seiner Hautfarbe.
          Diese feine Ironie ist ihm ebenso entgangen wie auch
          2. die Tatsache, dass er damit eine „Hautfarbenskala, die uns seit der Kolonialzeit beigebracht wurde“ perpetuiert.

          Was aufzeigt, sein „Anti-Rassismus“ ist nur ein spiegelbildlicher Rassismus, der sich als „Anti-Rassismus“ ausgibt.

          Der springende Punkt ist jedoch, das subjektive Empfinden beleidigt, benachteiligt, diskriminiert worden zu sein gebührt ganz dem Opfer.
          Aber nicht irgendeinem Opfer einer objektiven Beleidigung, Benachteiligung, Diskriminierung, sondern nur solche Opfer, die in der Opferhierarchie der SJW fein säuberlich geschichtet werden.

          Wenn Ahmjahid sagt: „Ich glaube, es würde die Gesellschaft gerechter machen, wenn jeder sich selbst bewusst machen würde: Wo stehe ich, aus welcher Position heraus spreche ich?“, dann unterstellt er den „Biodeutschen“ (das wird man doch wohl noch sagen dürfen!) zugleich, aus einer privilegierten Position heraus zu sprechen.

          Ob diese Privilegien objektiv existieren und sich bspw. in Einkommen und sozialem Status niederschlagen und objektiv nachweisen lassen ist dieser Ideologie völlig egal.
          Die SJW-Unterstellung weist rein ideologisch und subjektiv einem weißen, heterosexuellen Mann eine Top-Position in einer Gesellschaft zu, die er selbstverständlich einem unverdienten Privileg verdankt.

          Auf die Spitze getrieben: Der obdachlose weiße Mann ist doppelt privilegiert
          1. als Mann, also auf der Basis seines Geschlechts und
          2. weiß, also über seine Hautfarbe.
          Wenn er 3. auch noch heterosexuell ist, dann sollte er jeden Tag hüpfen und springen vor Glück und erst einmal seine Privilegien hinterfragen, bevor er seinen Mund aufmacht!

          Das ist die sehr spezielle Form von „Gerechtigkeit“, die hier gemeint ist.

          Es ist kein Zufall, das diese Ideologie, die soziale Wirklichkeit – wenn überhaupt – nur hochgradig selektiv zur Kenntnis nimmt, von den US-Medien so hofiert worden ist.
          Denn auf wenig mysteriöse Weise ist es in den USA damit gelungen, die MEHRHEIT der Armen in den USA verschwinden zu lassen.
          Die sind nämlich weiß – und haben damit die falsche Hautfarbe.

          Die SJW-Ideologie ist die beste Ideologie, die das US-Kapital für Geld kaufen konnte und der Grund, warum die Linke in den USA so erbärmlich gescheitert ist.
          Wer als Linker in Deutschland noch alle Sinne beisammen hat, bekämpft diesen aberwitzigen Quatsch.“

          https://www.heise.de/forum/Telepolis/Kommentare/Unter-Weissen-Rassismus-gibt-es-ueberall/Die-Freuden-des-copy-paste-SJW-Journalismus-Teil-1/thread-5209654/#posting_30132156

          Du schreibst:

          „Noch vor wenigen Jahren hätte ich nicht geglaubt, dass sich unterkomplexer Schwachsinn wie die „HateSpeech“-Empörung hier durchsetzen könnte. Man hat es 1:1 übernommen, noch nichtmal ins deutsche übersetzt.“

          Genau DESHALB hat man es nicht ins Deutsche übersetzt.
          All die denkfaulen Apologeten von Schwachsinn sind natürlich daran interessiert, dass der Schwachsinn sich nicht als Schwachsinn entlarvt, wenn man ihn in eine Sprache übersetzt, die Schwachsinn entlarvt.
          „Hasssprache“ – klingt bescheuert, ist bescheuert.

          „Wie würdest du dann die Behauptung, dass alle Kulturen und Menschen gleich seien, bezeichnen?“

          Idiotisch.
          Selbst wenn ich die Trottel Ernst nehme, würden dann alle „Kulturen“ die gleichen Menschen produzieren, womit ad absurdum geführt würde, dass es diese unterschiedlichen Kulturen überhaupt gäbe.
          Denn wenn alle Kulturen die gleichen Menschen produzierten, kann es die Verschiedenheit der Kulturen nicht geben, die die gleichen Menschen produzieren.

          Der Unterschied zu einer neokonservativen Sichtweise und meiner ist, dass ich diese Differenzen auf der Basis von politischen und ökonomischen Entscheidungen festmache, die hier getroffen worden und deren Auswirkungen uns einfach nicht bewusst sind.

          BIS zur umlagenfinanzierten Rente war es durchaus so, dass die Eltern an dem Tisch des SOHNS saßen und selbstverständlich von diesem erwarteten, von der Teilung seiner materiellen Ressourcen zu profitieren.
          Womit die CDU nach dem zweiten Weltkrieg die Wahl gewonnen hat, war pragmatisch auf die Tatsache zu reagieren, diese SÖHNE (und ihre Väter) waren alle TOT.

          Es gab demzufolge keine materiellen Ressourcen von Männern umzuverteilen und demnach musste der STAAT in die Bresche springen.
          So einfach ist das.
          Und eben dieser Staat würde diese Bürde gerne wieder loswerden.
          Demnach Männer auf all die Finanzierung der ganzen *traditionellen Scheiße* verpflichten – die Familie etc.

          Damit möchte ich sagen, die Re-Traditionalisierung der Geschlechterverhältnisse *hat* eine Funktion und dieser „Feminismus“ *erfüllt* eine Funktion.

          „Ähnlich wie „gender-mainstreaming“ und die ganze Korruption und der Betrug, der ringsum neue Blüten treibt.“

          „Korruption“ und „Betrug“ sind auch eine Funktion.
          Insofern es dich daran gewöhnt, dass beide existieren.

          Schlecht für uns und gut für die Anderen wäre, wenn du nicht mehr unterscheiden könntest, was ein *nicht* korrumpierter und *nicht* betrügerischer Zustand ist. 😉

          Gruß crumar

        • Angeblich hat Nietzsche mal gesagt: „Der Deutsche erfindet’s, der Franzose beneidet’s und der Engländer misbraucht’s.“
          Keine Ahnung ob das von ihm ist, scheint mir aber recht trefflich zu sein.

          Grüße
          Renate (Matzes Verlobte^^)

  9. Das interessante an diesem Blog ist aus meiner Sicht, dass so viele verschiedene Kompetenzen zusammen kommen. Es gibt Diskutanten, die mehr von Biologie oder Psychologie verstehen als ich, ein recht weites politisches Spektrum von rechtsliberal bis marxistisch, u d ganz unterschiedliche Temperamente.

    Alles in allem eine gute Mischung, bei der man etwas lernen kann. Vermieden wird die ideologische Einseitigkeit anderer Blogs.

  10. Oh, mehr, viel viel mehr als ich jetzt so aus der Hüfte zusammenbekommen würde, ein ganzer Berg an Denkanstößen, Blickwinkeln, Begrifflichkeiten, Einsichten, (mir) komplett neuen Feldern. Wie ich hier hergekommen bin weiß ich nicht mehr genau, der Pfad wahr IMHO fefe -> erzählmirnix -> allesevolution.

    Und, wie oben schon angemerkt, der sachliche Stil und die hier praktizierte (schon fast voltairsche) Redefreiheit tun ihr übriges. Also herzlichen Glückwunsch, vielen Dank und dir persönlich wünsche ich gesundheit und weiterhin kräftigen Schaffensdrang.

  11. Vor ein paar Jahren gab der WordPress Reader in der Seitenleiste immer einige Empfehlungen für andere Blogs.
    Gelegentlich klickte ich einen Link an. „Alles Evolution“ hörte sich interessant an, also folgte ich dem Empfehlungslink, und blieb dann hängen, weil mir gefiel, wie sich Geschlechterthemen hier weitgehend sachlich mit einer vielfältigen Leserschaft diskutieren lassen.

    In meinem persönlichen Leben hatte ich einige Erfahrungen und Beobachtungen gemacht, die widersprüchlich zur üblichen gesellschaftlichen Meinung sind.
    Hier fand ich ein Forum, das mir half, diese Inkonsistenzen einzuordnen.
    Auch sonst habe ich viel gelernt und neue Erkenntnisse gewonnen. Exemplarisch möchte ich nur Pickup nennen, das in den Mainstream-Medien verteufelt wird, obwohl es ein durchaus sinnvolles und wirksames Toolkit ist, das zum Verständnis der Geschlechter beiträgt.

    Ich freue mich auf viele weitere interessante Themen und Diskussionen hier, und wünsche Christian weiterhin Motivation und Inspiration.

  12. Vor allem habe ich hier mal einen generellen Überblick über die Debatte zum „Geschlechterzeug“ bekommen, bei der ich mich ins Gesamtbild einordnen konnte. Vorher hatte ich zwar meine Meinungen, aber keine Ahnung, wo ich damit insgesamt stand und was es sonst noch für Teilnehmer in der Diskussion gibt. Zudem bekam ich auch Fakten nur aus den herkömmlichen Quellen, die ja leider nicht immer die vertrauenswürdigsten sind.

    Zudem habe ich hier erstmals Einblicke in die PU-Welt erhalten.
    Das wird wie gesagt nie die meine werden, aber mir scheint, unter ihren Gesichtspunkten kann man interessante (wenn auch wenig erbauliche) Sachen über sich selbst und das gesellschaftliche Miteinander insgesamt erfahren. Es ist direkt bedauerlich, dass es (wie ja schon sein Name selbst es tut) fast immer auf den Aspekt, Frauen aufzureissen reduziert wird.

  13. Nachdem ich über ein paar Monate in einem Blog auf blogs.faz.net Einblick in die feministische Gedankenwelt bekommen hatte und zu dem Schluss gekommen bin, die dort gefundenen verqueren Argumentationsketten nicht mehr einfach so stehen lassen zu können, bin ich hier (und auf Genderama und Man-Tau) mit dem Gegenentwurf in Berührung gekommen. Er erscheint mir oft deutlich rationaler und auch argumentativ stärker belegbar.

    Mich interessiert insbesondere, welche gesellschaftlichen Konsequenzen die female choice hat. Da die evolutionäre Perspektive in diesem Blog eine hohe Relevanz beigemessen bekommt, gibt es oft Gedankengänge in die genannte Richtung, über die es sich zumindest nachzudenken lohnt.

    Der offene Umgangton, in dem auch mal klare Kante gezeigt werden kann, ohne das eine Gouvernante den drohenden Zeigefinger hebt, gefällt mir so gut wie die Breite der Diskussion.

  14. Am Wichtigsten finde ich immer den Austausch, der in anderen Foren sehr viel restriktiver gehandhabt wird.

    Habe ich konkrete Eindrücke von hier? Sicherlich, auch wenn ich nur unregelmäßig vorbeischaue. Der Nutzen ist leider überschaubar, was aber nicht am Blog liegt, sondern daran, dass die Gegenseite sich in Filterblasen versteckt und man sachliche Argumentation gar nicht bis dahin tragen kann…

  15. Interesse / Neugier, Unvoreingenommenheit, Fleiß – das sind die großen Stärken des hiesigen Admin. Ich wünsche ihm – und allen Mitgliedern hier im Forum -, daß er sich diese drei Tugenden bewahren kann.

  16. Ich habe hier ein ganzes Universum von neuen Themen, Gedanken und Ideen gefunden. Mit dem Blog-Archiv ist das ein großer Fundus an Wissen und Erkenntnis. Und die klugen (und manchmal nicht ganz so klugen) Kommentatoren ergänzen und bespiegeln die Studien und Kommentare auf das ergiebigste. Der Ansatz, Geschlechterthemen vor dem Hintergrund von Evolutionsbiologie und Naturwissenschaften zu sehen, ist für mich sehr einleuchtend. In der realen Welt stößt man damit allerdings oft auf Fragezeichen. Insgesamt mein Lieblingsblog, weil eben auch die Debatte dazu gehört, die es auf anderen Blogs nicht mehr gibt. Leider habe ich nicht oft Zeit, um mich zu beteiligen. Ganz herzlichen Dank an den Blogmaster.

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