Diversity-Barbie wird nicht gekauft

Ein interessanter Artikel beschreibt, wie eine Diversity Barbie ankommt:

Von solchen profanen Überlegungen befreite sich die Diversity-Barbie Kollektion und wurde im Netz und von Experten gefeiert. Die Fashionista-Line umfasst vier verschiedene Körpertypen, 22 Augenfarben und 24 verschieden Frisuren. Selbst die Schrittlänge wurde angepasst: Die neue Barbie beherrscht einen raumgreifenden Wanderschritt und muss nicht mehr trippeln. Manager Evelyn Mazzocco erklärte bei der Vorstellung salbungsvoll: „Wir glauben, wir habe eine Verantwortung, gegenüber Kindern und Eltern eine größere Bandbreite von Schönheit widerzuspiegeln.“

Nun zeigt sich allerdings, dass Diversity-Barbie an der Ladenkasse gnadenlos abgestraft wurde. Innerhalb eines Jahres brach der Puppenumsatz um 15 Prozent ein, die Gewinne von Mattel schrumpften zusammen. Die Verantwortung für eine „breitere Wahrnehmung von Schönheit“ wurde von den jungen Käuferinnen offenbar nicht geteilt.

Hier ein Bild:

Diversity Barbie wird nicht gekauft

Diversity Barbie wird nicht gekauft

Ursache ist vermutlich irgendwie das Patriarchat.

Ich bin gespannt, wann sie die „He-Man als normaler Mann„-Puppe herausbringen. Wird bestimmt auch ein Verkaufsschlager

 

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114 Gedanken zu “Diversity-Barbie wird nicht gekauft

  1. Die Puppen sind zu schlank. Wie wir uns unseren Feministen wissen, muss ein Mensch mindestens stark adipös sein um in ihren Augen akzeptabel zu sein. Ohne fette Wampe keine Befreiung. Außerdem haben die keine behaarten Beine, Achseln und sehen außerdem aus als ob sie regelmäßig duschen. So kann das ja nix werden.

  2. Kinder wollen ja im Trend sein – und da ist es wichtig vor Freunden die original Barbie zu haben.
    Diejenigen, die diese Figuren produziert haben, haben es verpasst, diese Art der Puppen zu einem Trend zu machen. Man hat das vermutlich auch nicht gemacht, weil man dahinter steht, diese Puppen toll findet, sondern, um einem Wunsch von eigentlichen Barbie-Gegnern zu entsprechen.
    Hier ist also an der Zielgruppe vorbeiproduziert worden…

      • Nicht Werbung, Marketing! Das ist schon ein großer Unterschied. Mit geeignetem Marketing hätte man sich einen Trend daraus machen können.

        Beispielsweise irgendwelche individuellen Sammlerdinge verknüpft mit jeder der einzelnen Puppen (so dass man eine der Diversity Barbies braucht, wenn man für die Barby ein ganz bestimmtes Gimmik will).
        Kooperationen mit anderen Herstellern, Unterbringung in entsprechenden TV-Sendungen etc…

        • D.h. man tut alles um die Wünsche der Harpyen zu befriedigen und bekommt dann vorgehalten man hätte das nicht richtig vermarktet.

          Hey, der Verkauf ist eingebrochen, heutzutage eine wahre Katastrophe. Ohne Wachstum keine Privilegien mehr für die Genderbabies, äh -barbies, wollte sagen „Heulsusen“.

        • „Beispielsweise irgendwelche individuellen Sammlerdinge verknüpft mit jeder der einzelnen Puppen (so dass man eine der Diversity Barbies braucht, wenn man für die Barby ein ganz bestimmtes Gimmik will).“

          Also bspw. die dicke von Pfeffer&Salz mit Sackbeutel-„Muschi“-Mütze und den Originalklammotten von Jasna Strick?
          Dazu ein Laptop mit großem Zwittschersymbol ….

        • Es gibt doch Barbie-Filme. Da hätte man ansetzen können. Die Diversity-Barbies dort zu Charakteren machen, dass die Fans sie wollen, weil sie die Charaktere mögen.

          Wenn die dicke Barbie etwa super lustig oder sympathisch ist, dann stört es die Fans nicht mehr, dass sie dick ist. Wenn sie aber – wie es bei Barbie nun einmal Standard ist – lediglich eine Projektionsfläche ist, dann muss diese natürlich perfekt sein.

      • Da würden Apple und sicher einige andere Unternehmen dir aber was ganz anderes erzählen…
        Natürlich kann man Trends bewusst beeinflussen, da gibt es haufenweise Methoden und Tricks.
        Nur meiner Vermutung nach wurde es hier gar nicht versucht.

        • „Natürlich kann man Trends bewusst beeinflussen, da gibt es haufenweise Methoden und Tricks.“

          „Beeinflussen“. Genau das sage ich auch…

          Und Apple hat sicher keinen Trend gesetzt: „Lasst uns machen, dass die Leute sich mit unseren Produkten hipper fühlen.“

          Apple hat Bedienbarkeit und unique Design adressiert. Am Anfang steht immer ein überzeugendes Produkt oder Nutzenversprechen. Ein Produkt das Scheisse ist, wird nie zum Trend.

        • @Teardown:

          Doch, Apple hat Trends gesetzt. Ob ein Produkt „scheisse“ ist, dafür gibt es eben unterschiedliche Kriterien.
          Und Apple hat es geschafft, dass es einer gewissen Käuferschicht wichtiger ist, dass ein angebissener Apfel auf dem Gerät ist statt dass es ein gutes Preisleistungsverhältnis hat. Genau das bedeutet Trends setzen!

        • „Und Apple hat es geschafft, dass es einer gewissen Käuferschicht wichtiger ist, dass ein angebissener Apfel auf dem Gerät ist statt dass es ein gutes Preisleistungsverhältnis hat.“

          Es gibt keinen Trend Apple zu nutzen wie es keinen Trend gibt BMW zu fahren. Hier treffen Produkte und Konsumenten aufeinander, die gleiche Leistungsversprechen wie Nutzenerwartungen haben.

          „Genau das bedeutet Trends setzen!“

          Beeinflussen…setzen…

          Na gut. Vielleicht sollte ich meine Werberkarriere doch an den Nagel hängen….

        • Doch, Apple hat Trends gesetzt.

          Ja etwas vermarkten was besser ist oder billiger, leichter zu bedienen usw… Ausserdem war es in akademischen Kreisen beliebter als Microsoft, bis am Ende die Deppen eine ganze Nacht vor der Tür hocken um das neueste Ipad zu bekommen. Wieder mal white trash. Ok, ab jetzt hör ich auf damit, vertrumped noch einmal!!!

    • Es ist wie mit der rosa Babykleidung für Mädchen; die Leute übernehmen das von den Eltern oder ihrer Peer-Group, und diese haben es wiederum von den Eltern oder der Peer-Group, und so weiter im unendlichen Regress.

      Kann überhaupt nicht sein. irgendwann hat jemand damit angefangen, und zwar nicht um einem schon existierenden Trend zu entsprechen.

      • Man kann Trends beeinflussen bzw. erschaffen – besonders als großes Unternehmen.
        Und Kinder und Teenager orientieren sich dann vermeintlich an der Peer-group

        • Erklär mal die jahrelang kläglichen Versuche von Lego, mehr als 10% weibliche Anwender zu gewinnen.

          http://fortune.com/2015/12/30/lego-friends-girls/

          After years of stuttering attempts at broadening its appeal to girls, Lego may have found its answer to bridging the gender gap.
          (…)
          Long thought of as a boy’s toy, Lego had tried in previous years to launch lines targeted at girls, with little success, reported the Journal. Scala, a line of buildable jewellery, was launched in 1979 and discontinued a year later. In 1992, a pink and pastel-colored set called Paradisa was created, but was halted in 1997. It took years of research to find out that girls enjoyed building just as much as boys and really just differed in what they wanted to build, along with the colors in which they favored their sets.

          Und jetzt kommst du: Nenn ein Beispiel, wo eine Firma es geschafft hat, ein Produkt zu vermarkten, das keiner haben wollte.

          Apple taugt nicht als Beispiel: iPhones sind technisch (vor allem in der UX) exzellente Produkte.

        • @Miria

          Es läuft immer wieder darauf hinaus, dass feministisch inspirierte Menschen nicht verstehen, wie der Kapitalismus funktioniert.

          Wenn Lego es schaffen würde, Mädchen dazu zu bewegen mit Lego zu spielen, hätten sie eine annähernde Verdoppelung ihres Umsatzes zu vermelden.
          You go, girl!

          Wenn BMW 50% mehr Frauen zum Motorrad fahren bringen können würde, gäbe es morgen eine „Pink-Edition“ der 1200 GS.

          So lässt sich auch die gamergate-Kontroverse besser verstehen.
          Als den Spiele Herstellern klar wurde, Frauen lieben Casual Games und haben auch sonst einen erheblichen Anteil am Verkauf von Spielen, wurde stante pede alles getan, um von den Image der „Männlichkeit“ von gaming wegzukommen.
          Selbst auf die Gefahr hin, das alte Klientel zu verprellen.

          Wer ausschließlich mit der Zielgruppe „Mann“ hantiert, verzichtet damit auf 50% des möglichen Umsatzes.
          Wer will das?
          Die Konzentration auf diese Gruppe muss also sachlich begründet sein oder hat historische/gesellschaftliche Ursachen.
          Und die können manchmal überwunden werden, manchmal aber nicht.

          Es gibt keine patriarchale Verschwörung in der Industrie – schau dir einfach mal mit offenen Augen die Marketing-Abteilung von Unternehmen an.
          Da wimmelt es von Frauen.

          Gruß crumar

        • Es ist das grundsätzliche Problem des Sozialkonstruktivismus. Die Gesellschaft selber kann keine soziale Konstruktion sein, denn dann müsste sie sich selbst konstruiert haben.

          Sozial konstruieren kann man nur auf der Basis von menschlichen Bedürfnissen, die ihrerseits nicht konstruiert sondern iologiasch vorgegeben sind. Und sie begrenzen auch die Möglichkeiten sozialer Konstruktion; gegen die Bedürfnisse werden Menschen nicht handeln, egal was man ihnen erzählt. Das Scheitern der Diversity-Barbie ist ein Musterbeispiel dafür.

        • @only_me:
          „Und jetzt kommst du: Nenn ein Beispiel, wo eine Firma es geschafft hat, ein Produkt zu vermarkten, das keiner haben wollte.“

          Grässliche Kleidung von Ed-Hardy. Da ging der Trend nur leider so weit, dass er in die andere Richtung gekippt ist.

          Und natürlich zählt auch Apple, da sie zwar technisch gut, aber weitaus teurer sind als gleichwertige.
          Außerdem hat Apple seine Geräte so gebaut, dass sie nur miteinander kompatibel sind (war zumindest zur Anfangszeit so, ob das jetzt so ist, bin ich mir nicht mehr sicher), was dazu führte, dass man als Applenutzer nicht nur den Mac, sondern auch das Handy und damals den mp3 Player von Apple hatte.

        • @crumar:
          „Wenn Lego es schaffen würde, Mädchen dazu zu bewegen mit Lego zu spielen, hätten sie eine annähernde Verdoppelung ihres Umsatzes zu vermelden.
          You go, girl!“

          Man muss sich eben an den Wünschen der Zielgruppe orientieren bzw. es schaffen, die Zielgruppe an ihrem jetzigen Ort „abzuholen“. Ist Lego nach langer Zeit dann ja doch gelungen:

          http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/unternehmen/mit-neuen-figuren-lego-erobert-die-maedchen-11998276.html

          „Wenn BMW 50% mehr Frauen zum Motorrad fahren bringen können würde, gäbe es morgen eine „Pink-Edition“ der 1200 GS.“

          Nicht alle Frauen lieben pink. Die wenigsten Motorradfahrerinnen die ich kenne (sind im Übrigen gar nicht mal so wenige) würden ein pinkes Bike kaufen. Auf Motorradtreffen sehe ich deutlich beide Geschlechter vertreten, daher kann ich übrigens diese Vermutung deinerseits nicht nachvollziehen….

          „Wer ausschließlich mit der Zielgruppe „Mann“ hantiert, verzichtet damit auf 50% des möglichen Umsatzes.“

          Die Frage ist, ob die Zielgruppe Mann sich in den Punkten, die für die Zielgruppenkonstruktion relevant sind, tatsächlich so stark von den Frauen unterscheidet.
          Für ein Motorrad spielt es meiner Meinung nach keine Rolle, ob die Person Mann oder Frau ist. Es sind eher Eigenschaften wie „Abenteuerlust“ und „Unabhängigkeit“, die man mit dem Motorrad verbindet.

          „Es gibt keine patriarchale Verschwörung in der Industrie – schau dir einfach mal mit offenen Augen die Marketing-Abteilung von Unternehmen an.
          Da wimmelt es von Frauen.“

          So etwas nennt man dann wohl klassisch Strohmann: Du bastelst ein unrealistisches Argument, welches du selbst widerlegst. Welchen Sinn hat diese Aussage?

        • El Mocho,

          der Begriff „konstruiert“ ist wohl eher im Sinne von „von Menschen veränderbar“ zu sehen. Und natürlich lässt sich weitestgehend nur entlang der maslowschen Bedürfnispyramide konstruieren.

          Wobei der menschliche Geist frei genug ist, um die Biologie auch bisweilen austricksen zu können.

          Da ist viel Potential drin.

        • „Man muss sich eben an den Wünschen der Zielgruppe orientieren bzw. es schaffen, die Zielgruppe an ihrem jetzigen Ort „abzuholen“. “

          Also das Gegenteil von „einen Trend erzeugen„.

          „Es sind eher Eigenschaften wie „Abenteuerlust“ und „Unabhängigkeit“, die man mit dem Motorrad verbindet.“

          Also Eigenschaften, die den Anteil weiblicher Motorradfahrer bei unter 15% festnagelt.
          https://de.statista.com/statistik/daten/studie/220133/umfrage/anteil-der-weiblichen-motorradfahrer-in-deutschland/

          „Grässliche Kleidung von Ed-Hardy.“

          „What is a fashion? From the artistic point of view, it is usually a form of ugliness so intolerable that we have to alter it every six months.“

          (Oscar Wilde „Literary and Other Notes I“ in: The Woman’s World, November 1887)

          Du meinst also, du kannst deine These belegen mit einer Branche, die alle halbe Jahr sich in Schrecklichkeiten zu übertreffen sucht, welche gekauft werden, hauptsache sie sind anders als bisher.
          Und du hast nicht aufgezeigt, dass Ed Hardy den Trend geschaffen hat, statt zufällig einen Nerv gefunden zu haben.

          „Außerdem hat Apple seine Geräte so gebaut, dass sie nur miteinander kompatibel sind“
          Das hat sicherlich den Beifall vom Marketing, ist aber in allererster Linie eine technische Entscheidung: Wenn du eine Plattform baust, in dem jeder Anbieter seine Ideen umsetzen kann, wie er will, dann passt hinterher nichts zum anderen.
          Apple hat richtig erkannt, dass seine Anwender ein System haben wollen, das schlichtweg funktioniert. Das ist nur zu leisten, wenn man die Kompatibilitätsgrenzen sehr eng setzt.
          MaW: Das hat nur insofern mit dem Thema zu tun, als Frauen im Schnitt schlichtweg nicht die Lust haben, sich mit all den Haken und Ösen von Android auseinanderzusetzen, Apple sie also, wie du richtig sagst, abholt. Apple hat den Trend erkannt (nicht geschaffen), dass viele Anwender Geräte haben wollen, die einfach funktionieren.

        • @Miria

          Wahrscheinlich hast du vergessen, was du oben geschrieben hast:

          „Man kann Trends beeinflussen bzw. erschaffen – besonders als großes Unternehmen.“

          Natürlich, man kann es *versuchen* – und wie ich schrieb:

          „Wenn Lego es schaffen würde, Mädchen dazu zu bewegen mit Lego zu spielen, hätten sie eine annähernde Verdoppelung ihres Umsatzes zu vermelden.
          You go, girl!“

          Natürlich *versuchen* große Unternehmen, ihren Umsatz zu erhöhen und aus der Falle herauszukommen, auf die Hälfte ihres potentiellen Marktes eingeengt zu sein.

          Außer im Falle Barbie, natürlich.

          Denn deine Frage, ob „die Zielgruppe Mann sich in den Punkten, die für die Zielgruppenkonstruktion relevant sind, tatsächlich so stark von den Frauen unterscheidet“, halte ich in Anbetracht des Produktes und seiner Vermarktung unternehmensseitig für klar beantwortet.
          Ja, tun sie.
          „Ken“ zu einem Spielzeug für Jungen auszubauen hat nicht funktioniert.
          Ob demzufolge Ken ein schädliches Männerbild verbreitet und unrealistische Proportionen aufweist, dem ein Junge niemals entsprechen kann ist medial irrelevant, weil Ken keinerlei Relevanz am Markt *hat*.

          Was für mich ein Hinweis darauf ist, sie haben ihre Bemühungen, ihren VERSUCH „die Zielgruppe an ihrem jetzigen Ort „abzuholen“ eingestellt, weil sie damit *gescheitert* sind.
          Beweis: Worüber wird NICHT geredet? Über die NICHT-Existenz eines diversity Ken.

          „Für ein Motorrad spielt es meiner Meinung nach keine Rolle, ob die Person Mann oder Frau ist.“

          Ich würde sagen, diese Aussage trifft erstens so nicht zu, weil das eindeutig risikoaverse Geschlecht ein Geschlecht hat.

          Es scheitert weiterhin an der internalisierten Frauenfeindlichkeit von Frauen, die sich beharrlich weigern und/oder vom Patriarchat gezwungen werden, durchschnittlich größer als 1,65 m zu werden.
          Und dann bspw. Probleme mit einer Sitzhöhe von 85 cm bei einer 1200 GS haben.

          BMW tut wirklich alles, um dem entgegen zu wirken: Niedrigere bzw. überhaupt verstellbare Sitzbänke, Tieferlegungen usw.
          Aber so lange sich Frauen durch ihre Selbstverzwergung beharrlich weigern, einem Mann „auf Augenhöhe zu begegnen“, schafft es m.E. kein noch so ausgefuchstes Marketing, den Frauenanteil bei einer 1200 GS auf 50% zu bekommen.

          Weiter mit der Biologie: Frauen bevorzugen ebenfalls deutlich leichtere Motorräder als Männer, was damit zu tun hat, dass Frauen weniger Muskulatur aufweisen und demzufolge Probleme beim aufrichten, aufbocken und rangieren von schweren Motorrädern haben.

          Auf dieser objektiven Basis existiert die Zielgruppe „Frau“ als Motorradfahrerin und nicht auf irgendeiner beliebigen, die man einfach nur „richtig ansprechen und abholen“ muss.

          Es kann funktionieren, es kann aber auch scheitern und dieses scheitern kann objektive Ursachen haben.
          Z.B. objektiv existierende Geschlechterdifferenzen.

          Gruß crumar

        • Marketing ist weit mehr als nur Werbung. Marketing ist die konsequente Ausrichtung des gesamten Unternehmens an den Bedürfnissen des Marktes.

          Das bedeutet, dass sich schon bei der Entwicklung eines Produktes an den Bedürfnissen der Zielgruppe orientiert wird.

          Die Bedürfnisse wiederum können auch unbewusst sein und gehen oft weit über dem scheinbaren unmittelbaren praktischen Nutzen des Produktes hinaus. Die Kunden von Apple beispielsweise haben oft das Bedürfnis, sich durch den Kauf eines Iphones als besonders hip zu markieren.

          Die Werbung vermittelt dann den potenziellen Kunden, dass ihre Bedürfnisse durch den Kauf des Produktes befriedigt werden. „Kauf ein Iphone und alle finden dich totaal hip!“

          Für die Entwicklung der Barbiepuppe hat man eine sog. Focus-Group mit Mädchen veranstaltet. (Das sind Gruppen, bei denen man versucht, die unbewußten Bedürfnisse der Zielgruppe herauszufinden)

          Dabei kam heraus, dass die kleinen Mädchen eine Puppe haben wollten, die so ist, wie sie sich selbst gerne sähen, wenn sie erwachsen sind. Dementsprechend hat man die Barbie gestaltet und erfolgreich auf dem Markt platziert.

        • „Abholen“ ist das Stichwort.
          Keiner behauptet, dass die Werbung jedem alles verkaufen kann, aber es gibt zumindest Strategien, den Kunden (besonders denen, die man eh schon hat) etwas nahe zu legen.

          Hier aber hat man die Puppen einfach auf den Markt geworfen und sich dafür von Leuten, die eh keine kaufen loben lassen, aber die eigentliche Zielgruppe komplett ignoriert.

      • Es ist wie mit der rosa Babykleidung für Mädchen; die Leute übernehmen das von den Eltern oder ihrer Peer-Group

        Als gäbe es nicht hundertausende Arten von Puppen, Teddys, Ponys usw….. Was gefällt setzt sich durch.

        Jauche wird auch in einer Coladose nicht schmecken, oder vielleicht doch?????

      • Es ist wie mit der rosa Babykleidung für Mädchen; die Leute übernehmen das von den Eltern oder ihrer Peer-Group

        Aber ganz falsch ist das natürlich nicht. Es ist nur schwer vorherzusagen wieso sich dies bisher nicht durchgesetzt hat:

    • Wenn es so *einfach* wäre, einen „Trend zu machen“, wie Du hier (gegen jede Vernunft und Erfahrung) behauptest, hätte Mattel das sicher getan.

      Die Puppen in der Form herauszubringen basierte ebenso mit Sicherheit auf Marktforschung, die offenbar hergab, dass es Leute gäbe, die das kaufen würden. Dass die Leute das halt nur auf einem Fragebogen (aufgrund sozialer Erwünschtheit) angeben und nicht in die Tat umsetzen, hätte ich von vornherein vermutet; bei der durchschnittlichen Marketingabteilung voller starker, selbstbewusster Frauen wundert es mich aber auch nicht, dass das Mattel *schon* fand – *die* würden es ja selbst kaufen.

      Sich hingegen einen neuen Markt zu *schaffen* geht höchst selten – Apple ist da ein strunzblödes Beispiel; die hatten schon einen Markt, für den es nur keine guten Produkte gab; ich hatte vier Jahre *vor* dem iPhone schon einen XDA. Für einen neuen Markt wäre Thermomix ein Beispiel. Für dicke / schwarze / etc. Puppen hingegen gibt es offenbar nur einen marginalen Nischenmarkt, der übrigens auch bereits von marginalen Nischenanbietern bedient wird.

      Was Barbie-Puppen ausmacht, ist, dass Barbie in alles Barbie-Zeug reinpasst. Also in das Barbie-Auto, das Barbie-Kleid, das… naja, nichts, wo die kleine Moppel-Barbie reinpassen wird. Das ist ein gewisser Markenkern, der da aufgegeben wurde. Keine Ahnung, wer den Verantwortlichen da ins Hirn geschissen hat.

  3. „würde im Netz gefeiert“

    Uhhh…

    Wenn es zehn gelangweilten lebensfremden Netzaktivistinnen gefällt, dann kann es ja nur ein multimillionen Erfolg werden!

    So wie Ladies Ghostbusters!

    Eine gute MaFo wird eben doch nicht durch Twitta ersetzt….

  4. Wenn ich mich an meine Kindheit erinnere ..
    Ich hatte zwei „Steggerlesbubben“ (wie meine Oma sagte), eine Original-Barbie und eine von einem anderen Hersteller.
    Das Problem war, das ihre Kleidung und Equipment nicht miteinander kompatibel waren, also die Kleider der einen nicht der anderen passten.
    Bei den „vier verschiedenen Körpertypen“ der Diversity-Barbie wird es zwangsläufig das gleiche Problem geben. Kein Wunder, dass niemand damit spielen will, wenn das alles nicht zusammenpasst.

    (Mit der blauhaarigen Femi-Barbie könnte man sonst so schöne Voodoo-Spiele simulieren. (lacht))

      • Sagen wir, es korreliert sehr häufig.
        Ich vermute, der Sinn ist, bewusst oder unbewusst, jedwede sexuelle Signalwirkung zu killen. Diese Frauen wollen für Männer einfach unattraktiv sein. Für meinen Teil schaffen sie es damit auch.
        Im Grunde hat es dieselbe Wirkung wie das Kopftuch bei Muslima. Da das inzwischen nicht mehr als Symbol der Unterdrückung sondern als Symbol der Befreiung unter Feministinnen gilt, dürfte das künftig das Mittel der Wahl sein. Da kann man sich auch noch wunderbar mit einer „unterdrückten“ Minderheit solidarisieren. Außer, es gilt irgendwann als cultural appropriation wie Dreadlocks, dann gehts natürlich nicht mehr.

        • @aranxo:

          Was haben denn gefärbte Haare damit zu tun, ob jemand unattraktiv sein will?
          Ich färbe meine Haare auch öfter, weil ich es einfach interessant finde, immer mal wieder anders auszusehen – habe bisher aber nicht gemerkt, dass unterschiedliche Haarfarben tatsächlich einen Einfluss darauf haben, ob ich attraktiv wirke oder nicht, wenn ich sonst nichts verändere…

        • Solange Du natürliche Farben nimmst, muss es ja nicht negativen Einfluss haben. Bei mir hat die Haarfarbe definitiv Einfluss darauf, wie attraktiv ich eine Frau finde. Ich stehe auf dunkle Haare, blond zieht nicht nicht so an.

          Echtes Rot finde ich manchmal sehr erotisch, gefärbtes Rot, vor allem dieses Menopausalrot triggert mich dagegen massiv. Das geht gar nicht. Liegt vielleicht auch daran, dass ich vor langer Zeit mal mit einer Feministin zusammen war, die zum Zeitpunkt unseres Zusammenkommens straßenköterblond war, kaum zwei Wochen später sich die Haare Henna-knallrot gefärbt hat. Meinen zaghaften Einwand, dass ich das nicht so hübsch fand, hat sie ignoriert. Ging dann auch nicht lange gut.

        • @aranxo: Da sind sowohl natürlich als auch nicht natürliche Haarfarben dabei (schwarz, blond, braun, rot, kupfer, pink…) aktuell habe ich tatsächlich blaue Haare ;P
          Und bisher noch keine negativen Auswirkungen bemerkt, bin die absolute Traumfrau aller Männer – also alles so wie immer ;P

        • „Da kann man sich auch noch wunderbar mit einer „unterdrückten“ Minderheit solidarisieren.“

          Hihi, die doofen, alten, weißen Männer machen diesen schönen feministischen Trend jetzt übrigens gerade kaputt:
          http://www.epochtimes.de/politik/deutschland/oesterreichs-van-der-bellen-kopftuch-fuer-alle-frauen-a2104532.html
          indem sie seine Forderungen übernehmen.

          Zitat:
          „wird noch der Tag kommen, wo wir alle Frauen bitten müssen, ein Kopftuch zu tragen – ALLE! – aus Solidarität gegenüber jenen, die es aus religiösen Gründen tun.“

          Realsatire ist doch am schönsten *g*

        • Wenn der österreichische Präsident den Job der Mullahs übernimmt, ist das natürlich extrem divers und mega progressiv.

        • Halte ich für Unsinn. Die wollen ihre Einzigartigkeit ausdrücken, wie auch mit einem Kuhring in der Nase oder diversen Beschriftungen.

          Aber Henna-Knallrot ist geil – mit Locken, natürlich nur.

        • @aranxo:
          „Das glaub ich Dir sogar.
          Kann ich Dich kennenlernen? “

          Vielen Dank. Na klar kannst du mich kennenlernen: Bitte aussagekräftige Bewerbung formulieren ;P

        • Auch meine Stimme für blaue Haare!

          (Ich habe schon überlegt, ob mir meine Gene die Selbstausrottung nahelegen, wenn sie meinen Frauengeschmack mit einer politischen Richtung verbinden, die nicht die meine ist. 😛 )

      • Vielleicht sollten die mal mit Popstars anfangen. Da kriegt man Mariah Carey rank und schlank und die wird von Jahr zu Jahr automatisch immer dicker und dicker, so dass man immer absurdere Kleider kaufen muss, wenn sie dem Original entsprechen soll.

        Ausserdem gäbe es dann noch die Botoxparties, mit echtem Pseudobotox und Breastinlays.

        Ich glaube Steve Jobs war ein Hanswurst im Vergleich zu meinem Marketinginstinkt…..

        Da gäbe es auch noch die Hau-sie-in-die-Fresse-Mariah und Minispiegel furs Koksen. Die Crack-Mariah …..

        Natürlich könnte man auch Bulimie- bzw. Anorexiepuppen verkaufen die immer schlanker werden mit echtem Ko……. (nur bei der Bulimiemariah)…. ja echt nicht witzig, ich weiss!!!!!

        Obschon das Spritzenset …..

    • Mit der blauhaarigen Femi-Barbie könnte man sonst so schöne Voodoo-Spiele simulieren

      Also das ist jetzt so tief unter der Gürtellinie, dass sich jeder Kommentar er… …. also ich bin echt erschüttert.

      Dass Heiko’s Hasspolizei noch nicht eingeschritten ist, grenzt an ein Wunder.

      Wo ist der Blogbetreiber und Verantwortliche für diesen antifeministischen hämetriefenden Giga-Hass?

      Get em up against the wall.
      …..

      Who let all of this riff-raff into the room?

      ….

      If I had my way,
      I’d have all of you shot!
      (Pink Floyd)

  5. Wenn ich etwas gut finde, findet es noch lange nicht jeder gut.
    Wenn etwas gut für mich ist, ist es noch lange nicht für jeden gut.

    Ich schätze mal, das die meisten Feministinnen auch Narzisstinnen in abgestuften Graden sind, weil ihnen das oben gesagte offenbar nie gewahr wird.

    Und wenn man schon jemand manipulieren will, sollte man auf dessen Gusto eingehen und nicht auf das Eigene.

  6. Die Original-Barbie gibt es doch immer noch. Der Umsatzeinbruch kann also nicht aus dieser zusätzlichen Produktlinie resultieren.

    Ist es nicht eher so, dass die Original-Barbie selber auch keine Gnade mehr bei den Konsumenten findet und Mattel mit dieser Fashionista-Serie bisher erfolglos versucht hat, diesen Abwärtstrend zu stoppen?

    • Der letzte Mattel-Trend, den ich zwangsläufig mitbekommen habe, waren die Monster High Puppen, da gibbet nur aber auch Filme und Spiele zu sowie Kostüme, damit sich die Mädels selbst als Draculaura oder Frankie Stein etc. verkleiden können. Die haben allerdings a.m.S. ein übles Manko – vermutlich irgendwie als feature gedacht eigentlich – welches darin besteht, dass man ihnen die Arme in mehreren Teilen abnehmen kann. Die in unserem Besitz befindlichen Exemplare haben daher im Laufe der Zeit insbesondere ihre Hände verloren… Produktkritik könnt ich auch an Disneys Rapunzel neu verföhnt Flynn Rider Puppe anbringen: der hatte äußerst schnell einen nicht zu behebenden Hüftschaden. Hier besonders tragisch, denn er war einer der bloß drei Herren in unserer ausufernden Puppenschar.
      Von der Diversity-Barbie hatt ich bis heute übrigens noch nie gehört.

    • Wahrscheinlich lag der Mattel-Umsatzeinbruch am Disney Elsa&Anna/Frozen-Trend, wollt ich noch schreiben. Das war wirklich DER Wahnsinn wie die einschlugen.

      • Wahrscheinlich ist die Tatsache, dass ich das Zeug nicht mal kenne, ein Indiz für den Misserfolg. Oder ist das die Konkurrenz, die Mattel das Wasser abgräbt?

        • Du kennst Frozen (auf Deutsch: Die Eiskönigin) nicht???
          Das wäre auf jeden Fall ein Indiz dafür, dass Du keine Kinder hast.

        • Richtig. Ich habe noch nicht mal Neffen und Nichten. Und ich gucke nur wenig fern und wenn Werbung kommt, zappe ich sofort weg. Oder stelle mindestens die Ohren auf Durchzug.

        • Nope, sagt mir nichts. Aber ich muss auch nicht alles kennen.
          Das könnte allerdings erklären, waum man diese schnell getriggerten Leute Special Snowflakes nennt.

      • BTW: Zu Frozen fällt mir ein, dass ich es die bisher schlimmste Verunstaltung des ursprünglichen Märchens von Hans Christian Andersen finde.

        Aber wenigstens gibt Disney selber zu, dass es sich nur sehr grob an dem Plot orientiert hat.

        Auch wurde und wird Andersen m.E. als Gender-Forscher viel zu wenig gewürdigt. Dabei hat er der Nachwelt soviel zeitloses Wissen und Erkenntnisse aus diesem Bereich geschenkt (die er selber aus teilweise uralten Sagen und Geschichten herausdestilliert hat)

        Man denke nur an seine Geschichten über „Die Prinzessin auf der Erbse“ oder „Das hässliche Entlein“ oder eben auch die Eiskönigin…

  7. He-Man mit Bierwampe läuft sicher genauso gut.

    Manche werden es nie kapieren. Kinder wollen Identifikationsfiguren, keine Normalos. Jungs wollen Helden, Mädchen wollen Prinzessinnen. Ausnahmen bestätigen die Regel. War schon immer so, wird auch so bleiben, aller modernen Gender-Erziehung zum Trotz.

    • An sich wollen auch Erwachsene das. Deswegen sind Filme ja auch nur sehr selten über den Herrn Meyer der 8 Stunden lang Toiletten repariert oder über Frau Schulz die 8 Stunden lang an der Kasse sitzt.
      Die wenigen Ausnahmen wie Stromberg oder der Tatortreiniger sind eher selbstironische Witzfiguren.
      Männer mögen Helden und Frauen Prinzessinen – jeder der mal ein Pärchen über den Kinofilm hat streiten sehen weiß das. Allerdings sind Feministinnen wieder mal zu dämlich das zu verstehen.

      OT:
      Merkel ist ja jetzt auch offiziell eine Feministin. Ein Grund mehr die nicht zu wählen.

    • Ist für mich nicht so offensichtlich.

      Klar spielt kein Kind mit einer Buchhalterfigur, aber Feuerwehrmänner und Polizisten sind auch aus dem Leben gegriffen, aber selbst wenig heldenhafte, wie Bob der Baumeister, finden noch ihre Anhänger. Kinder spielen durchaus auch nicht nur mit Rennwagen, sondern da gibts auch Bagger und das Automodell, welches Mama oder Papa fährt.

      Ebenso stehen seit Generationen Puppenstuben in den Kinderzimmern, wo ganz normale Puppen drin sind, mit ganz normalen realistischen Möbeln. Und damit wird auch gern gespielt.

      Ich denke Mattel hat tatsächlich an der Zielgruppe vorbei produziert. Denn Mädchen die gerne schminken und auftakeln sind halt vielleicht nicht so die häuslichen Puppenhausspieler, die an realistischen Figuren interessiert sind.

      Zum anderen (da gebe ich Miria recht) hat man wohl keine passende Trendstrategie gefahren, das lockende Drumherum scheint zu fehlen oder ist nicht bekannt genug, wohl weil man bei Mattel selbst nicht so richtig vom Konzept überzeugt ist.

      Immerhin ist das auch eine Lehre: man soll nur Sachen machen, die man auch selbst kaufen würde und von denen man Ahnung hat. Ein Tesla wird nicht umsonst von einem Elon Musk produziert und nicht von VW.

      Aber nachweinen muss man dem politisch korrektem Zeug keine Träne. Weiß der Himmel, welches Kind warum mit welchem Spielzeug spielt. Ich verstehe es bei meinen eigenen Kindern oft nicht…

  8. Das kann ja auch gar nicht funktionieren. Denn, wie man auf dem Foto erkennen kann, sind dort nur weibliche Barbies abgebildet. Schaut man aber auf die Straße, dann laufen dort auch noch Männer in jeder Variation herum. Auch fehlen erkennbare Trans-Barbies und auch Barbies, die man als homosexuell erkennen könnte (ja, ich weiß, viele Homosexuelle unterscheiden sich optisch nicht, aber ein Teil eben halt schon).

    Erst, wenn man Mattell dazu zwingt, mindestens 40% nichtweibliche Barbies anzubieten und auch zu verkaufen, kann echte Diversity auch erfolgreich sein. Selbstverständlich ist darauf zu achten, dass auch innerhalb der Quoten weitere Quoten existieren, um zu verhindern, dass die Quote dadurch entwertet wird, dass z.B. nur weiße hässliche heterosexuelle Schwanzträgerbarbies gekauft werden). Eine mindestens 20% Schwarzen-Barbie-Quote, 10% Trans-Barbiequote und 50% Rentnerbarbiequote, 40 % Fat acceptance Barbiequote, 10 Rollstuhlfahrerbarbiequote, 4% Beinamputiertenbarbiequote, 10% Flüchtlingsbarbiequote, …) sollte nicht nur angemessen, sondern zur Vermeidung einer ideologischen Nicht-Erziehung der Bevölkerung auch zwingend notwendig sein.

    Um die Quoten zu erreichen, sollte man zudem eine Strafnorm bzw. Strafzahlungen gegenüber Mattel einführen bzw. Verkaufsverbote der jeweiligen anderen Barbies, soweit die jeweiligen Quoten noch nicht erfüllt wurden.

    Den einkaufenden Müttern oder sogar den Kindern die Auswahl zu überlassen, ist unverantwortlich und rechtsextreme Kackscheiße.

  9. https://pinkstinks.de/wie-der-stern-einmal-die-dicke-barbie-krise-erfand/

    Aber schauen wir uns das Ganze doch mal ein bisschen genauer an. Die Presserklärung von Mattel zu den Quartalszahlen ist ja im Internet frei verfügbar. Tatsächlich sind die Verkäufe von Barbiepuppen um 13% zurückgegangen, nicht um 15% wie vom Stern behauptet. Kann man wissen – ist ja anderen auch aufgefallen. Darüber hinaus werden von Mattel überhaupt keine Aussagen getroffen, inwieweit sich die Barbie Evolution Reihe gut oder schlecht verkauft hat. Der Rückgang wird für das gesamte Barbiesegment konstatiert. Man muss die Diversitätsbemühungen von Mattel (die durchaus kritikwürdig sind) schon bewusst schlecht machen wollen, um so zu argumentieren. Ob „die Diversity-Barbie gnadenlos an der Kasse abgestraft wurde“ lässt sich den Daten nämlich überhaupt nicht entnehmen. Dafür aber die strukturellen Probleme von Mattel. Es geht seit Jahren bergab. Unter anderem deshalb, weil die Konkurrenz Produkte aus dem Star Wars Franchise vertreibt, die seit der Übernahme durch Disney und den neuen Filmen wieder im Fokus der Aufmerksamkeit stehen.

    Und schließlich versteigt sich der Stern tatsächlich zu der These, Mattel hätte Barbie nicht realistischer gestalten sollen, weil „das Interesse an wirklichen Menschen in Maßstab 1 zu 6 offenbar gering ist“. Als Beispiel werden Bratz und Monster High Puppen angeführt. Klingt irgendwie schlüssig. Stimmt aber nicht. Monster High Puppen sind nämlich dummerweise eine Mattelproduktlinie und gehören damit in den anderen Bereich von Mädchenmarken, der laut Quartalsbericht um 34% eingebrochen ist. Wenn man also schon eine begründete Annahme herleiten will, die nicht wortwörtlich untermauert wird, dann doch die, dass sich Monster High Puppen noch schlechter verkaufen als Barbies.

    http://www.makellosmag.de/keiner-will-die-dicke-kaufen/

    Um es ernst zu meinen mit der neuen Puppe (und dem Spielerlebnis), wäre Mattel also ganz gut beraten gewesen, auch eine Welt mitzuliefern, in der man mit ihr spielen könnte. Denn das Anfangsinteresse war durchaus groß, über 20% stiegen die Umsatzzahlen im dritten Quartal 2016 nach dem Launch der neuen Reihe. Außer im Erstwerbespot tauchten die neuen Barbies dann aber kaum mehr auf. In der Folge trat Barbie 2016 noch als Hundesitterin und Weltraumabenteurerin auf (mit coolem Hooverboard), aber sowohl die dazugehörigen Filme als auch die Spots wurden wieder nur mit den altbekannten Körperformen produziert. Womit wir schon beim eigentlichen Knackpunkt wären. Warum die Größe 38-Barbie weniger gekauft wurde, lag wohl schlicht und ergreifend daran, dass sie nach dem Launch kaum noch Medienzeit bekam. Dass es nicht darum ging, dass Kinder lieber die ganz dünnen Puppen haben wollen, sieht man schon daran, dass auch die Verkaufszahlen der noch dünneren Monster High-Puppen (gern auch komplett mit Korsagen und Netzunterwäsche geliefert) ebenso einbrachen.

      • @kubi

        Es ist schwer zu sagen, woran es gescheitert ist. Die erste Nachfrage sind ja dann die, die das schon immer wollten oder aus Prinzip kaufen. Bzw bei Mattel sogar nur die Spielzeuggeschäfte, die es probehalber ins Sortiment aufnehmen und dann beobachten. Mattel verkauft ja nur an die Großkunden, sie haben keine eigenen Läden. Umsätze bei ihnen sind daher die Einkäufe der Einkäufer. Wäre interessant, ob die für ein neues Produkt hoch oder niedrig war.

        Wenn die Rückmeldung aus den Geschäften ist, dass sie die nicht absetzen können und zurückgeben wollen, dann hat Matel schon recht schnell ein Bild davon, wie die Resonanz ist. Dann können sie sich entscheiden:
        Stecken wir richtig Geld rein und versuchen einen Trend hervorzurufen oder ist es schlicht ein totes Pferd, bei dem alles voranpeitschen nichts bringt und man den Sattel abziehen und weitermachen muss, mit einem neuen Pferd.

        Ich vermute mal die Resonanz war so schlecht, dass man es eingestellt hat.

        • Der Punkt ist doch, dass jemand etwas macht weil jemand anderes das wollte und der Erfolg hat sich nicht, wie von dem zweiten jemand versprochen, eingestellt.

          Das ist wie mit den Greenpeaceautos. Sollen die doch selbst die Puppen vermarkten. Die sind doch vernetzt bis zum Gehtnichtmehr. Und wenns nicht klappt braucht niemand zu meckern.

          Nur so nebenbei die Euro6-Diesel sind auch fürn Ar…, werden aber wohl trotzdem verkauft, wegen dem Marketing? Oder sind etwa SUV’s gerade in bei den white trashies?????

          Autsch, ich kanns einfach nicht lassen …. pfui pfui pfui

        • Die Frage ist: ist es überhaupt gescheitert? Nur weil es den Abwärtstrend nicht hat aufhalten können?

          Laut Pinksticks kann man das den Zahlen gar nicht entnehmen, Zitat:
          „Darüber hinaus werden von Mattel überhaupt keine Aussagen getroffen, inwieweit sich die Barbie Evolution Reihe gut oder schlecht verkauft hat. Der Rückgang wird für das gesamte Barbiesegment konstatiert.“

          Der Rückgang muss übrigens nichtmal an sinkendem Interesse liegen, meine Tochter hat auch Barbies, weil sie unbedingt welche wollte, aber nur gebrauchte. Gibt es mittlerweile auf jedem Flohmarkt. Außerdem geht die Kinderanzahl der Autochtonen zurück und ob die „Neubürger“, mit ihren Großfamilien, halbnackte, langbeinige Barbies für ihre Töchter kaufen, sei mal vorsichtig angezweifelt.

          „die es probehalber ins Sortiment aufnehmen und dann beobachten“

          Ich muss gestehen, dass ich nicht genau weiß, wie das in dem Bereich läuft. Zahlen die Hersteller Regalmiete, um ihre Produkte platzieren zu können? Ist im Lebensmittelhandel wohl eine weit verbreitete Praxis. Steht das Zeug da nur auf Kommission und wird zurückgenommen, wenn es sich nicht verkauft?

          Und wieviel Startmarketing gönnt man einer neuen Serie? Du hast schon recht, man pusht das nicht endlos, wenn es nicht läuft, aber wenn man es gar nicht pushen muss, wäre es ein „Selbstläufer“. Meines Erachtens sind die aber seltene Glückstreffer.

          Der Grund ist auch klar: die Kinder schauen Fernsehen und gerade meine Tochter ist da sehr extrem, die erzählt mir bei jedem Werbespot, ob sie etwas will oder nicht. Vor Weihnachten und Geburtstag laufen die Eltern dann in den Spielzeugmarkt und schauen, ob von den vielen Wünschen etwas bezahlbares und nicht ganz so destruktiv/unsinniges im Regal steht (mit den Kindern zusammen einkaufen, tun sich nur die wenigsten Eltern an).

          Kommt eine Sache medial gar nicht vor, können die Kinder sie auch nicht wünschen, der potentielle Käuferkreis (Laufkundschaft und spontane Eltern) also von vornherein sehr eingeschränkt.

          Bei einer Firma wie Mattel gehe ich eigentlich auch davon aus, dass die ihre Produkte vorher mal an bzw. mit Kindern testen, ob der Kram überhaupt ankommt und sich gegen anderen durchsetzen kann. Denn die Startinvestitionen für eine Serie sind ja nicht ohne.

          Vielleicht ist die Puppe dort schon durchgefallen und man hat sie nur aus reinen white-washing-Gründen („schaut her, wir sind guten Willens“) noch in den Verkauf genommen, aber die Werbekosten doch lieber gespart. Das ist aber reine Spekulation.

        • Ja, es kann viele Gründe geben, aber jedenfalls keinen Aufwärtstrend, der doch zu erwarten gewesen wäre.

          Ich würde eh nur diese Puppe wollen:

    • „Um es ernst zu meinen mit der neuen Puppe (und dem Spielerlebnis), wäre Mattel also ganz gut beraten gewesen, auch eine Welt mitzuliefern, in der man mit ihr spielen könnte.“

      So ist das eben mit den Ideen der Feministinnen, sie funktionieren erst, wenn die ganze Welt so ist, wie die Feministinnen sich das vorstellen. In der Welt, in der wir leben, können sie garnicht funktionieren.

        • Ah, ich hatte einmal ein Buch gelesen von dem ersten Europäer der die Yanomami traf, ich glaube ein Frenchy, könnte dieser hier sein: Jan Reynolds, Au pays des Yanomani.

          Ja, die Völker haben mich auch immer fasziniert bis man nicht mehr unterscheiden konnte ob sie vom Westen beinflusst waren oder nicht.

          Bei en.wikipedia steht :

          The first report of the Yanomami to the Western world is from 1759, when a Spanish expedition under Apolinar Diez de la Fuente visited some Ye’kuana people living on the Padamo River.

          Die teilweise gut gemeinten Versuche solche Lebensweisen zu erhalten sind m.E. zum Scheitern verurteilt. Leider. Kürzlich sah ich noch etwas über Papuaner, die schon lange Kontakt haben sollen und immer noch als „unberührt“ verkauft werden.

          Für diese Menschen ist das m.E. würdelos.

    • Man sollte aber auch nicht vergessen, dass ein Produkt bzw. eine Firma auch vom Image lebt.
      Das fällt einem vielleicht am Besten bei der Musik auf. Musik, die man vielleicht mal ganz toll fand, kann plötzlich total an Bedeutung für einen verlieren, wenn der Künstler unsympathische Scheiße labert.
      Manchmal reicht auch Bescheuertes, um das Interesse zu verlieren. Als 14Jähriger fand ich komischerweise immer die erfolglosen Künstler gut (Demo-Garagensound). Sobald die Band dann irgendwie doch mal bekannter wurde, fand ich dann plötzlich auch die alten Demos langweilig, weil nicht „underground“ genug und zu massentauglich.

      Oder ich erinnere mich an eine Band, die durchaus ziemlich erfolgreich war und ich gut fand und alle CDs blind kaufte. Irgendwann fing die Band dann an, über Raubkopierer zu plärren. Und obwohl ich Original-CD Käufer von der Band war und die Ansicht durchaus nachvollziehen kann, zerstörte das Geplärre irgendwie das Image der Band bei mir. Fand ich die Band vorher cool und rebellisch, die ein Lebensgefühl transportierte, fühlte ich mich plötzlich nur noch als ein Kunde eines Unternehmens, welches an mir nur Geld verdienen möchte. Und auch, wenn ich es verständlich finde, dass die Band nicht von Luft und Liebe lebt und somit Geld verdienen muss, war die Musik dieser Band für mich fortan nichts mehr Besonderes, sondern nur noch ein industrielles Massenprodukt ohne Seele.

      Das Image einer Firma/Branche hat meiner Meinung daher durchaus einen größeren Einfluss auf die Kaufentscheidungen der Kunden.
      Und, wenn eine Firma sich ein besonders gutes Gutmenschenimage verpassen möchte, welchesersichtlich ganz gezielt dabei mitmachen möchte, die Menschen umzuerziehen, dann kann das positive oder halt negative Effekte haben. Die einen potentiellen Kunden finden es vielleicht toll, dass die Firma gesellschaftliche Verantwortung ernster nimmt. Und andere potentielle Kunden geht die angestrebte Beeinflussung vielleicht so sehr auf den Keks, dass diese sich insgesamt gegen die Firma entscheiden, auch wenn sie inhaltlich politisch vielleicht gar keine andere Ansicht haben.

      Und der Barpiehersteller dürfte gleich in doppelter Art und Weise in der feministischen Zwickmühle stecken. Auf der einen Seite nimmt die Anzahl der Menschen offenbar zu, die Terror betreiben, wenn Firmen mit Produkten alte Rollenbilder (z.B. Frau möchte schön sein) bedienen könnten.

      Wenn die bei der Barbie daher das alte Konzept unverändert beibehalten hätten, den Mädchen letztlich das geben zu wollen, was diese nach bisherigen Erkenntnissen gerne wären bzw. wovon diese gerne träumen, dann würde die Firma vermutlich immer stärker zum Ziel von Aktionen feministischer Terrordiven werden, die nichts, außer ihre eigene Überzeugung akzeptieren können und durchzupressen versuchen.

      Wenn man aber diesem feministischen Terror zu offensichtlich nachgibt, dann hat man als Firma das Image des Getriebenen und somit Uncoolen. Und Feminismus wird von nicht wenigen Menschen zunehmend immer mehr nur noch als ein übles Krebsgeschwür und Bevormundung betrachtet, was ebenfalls kein cooles Image ist.

      Wer nicht auf staatliche Gelder und Förderungen spekulieren kann, ist daher heutzutage besser beraten, möglichst wenig mit dem Krebsgeschwür zu tun zu haben. Und zwar weder ablehnend, noch befürwortend.

      Es ist ohnehin für die meisten Unternehmen selten sinnvoll, als politisch Aktiver für bestimmte politische Bevormundungen wahrgenommen zu werden und damit einen Teil der Bevölkerung praktisch abzulehnen.

      Letztlich wird gekauft, was der Markt wünscht. Und der Markt wünscht sich bei nicht überlebensnotwendigen Produkten in der Regel das, was in der Zielgruppe cool ist bzw. ein positives Image hat. Und aufgrund des staatlich angeordneten Feminismus haben halt Puppen als typisches Mädchenspielzeug ohnehin einen immer schweren Stand, da aufgrund der Politik den Eltern eingehämmert wird, den Kindern nicht mehr typische Spielzeuge für die verschiedenen Geschlechter zu kaufen, weil man die Kinder angeblich nicht zu Rollen verleiten dürfe und es angeblich besser für ein Kind sei, möglichst nirgendwo eine Norm für eine Identität als Halt finden zu können. Und das wird vermutlich so einige Eltern dazu bringen, den Mädchen weniger Puppen als von den Mädchen gewünscht zu kaufen. Und da auch den Mädchen vorgegeben wird, dass Puppen nicht als typisches Mädchenspielzeug erkannt werden dürfen, werden vermutlich auch weniger Mädchen sich trauen, Puppen weiterhin cool bzw. wünschenswert zu finden.
      Auf der anderen Seite bekommt der Puppenhersteller vielleicht ein paar neue Kunden bei den Jungs. Doch, wenn man mal (natürlich nur rein theoretisch) unterstellt, dass die Neigungen von Geschlechtern vielleicht doch aufgrund z.B. von unterschiedlichen Hormonen unterschiedlich sind und Jungs somit mit Puppen weniger anfangen können, dann ist es unwahrscheinlich, dass eine wirklich signifikante Anzahl von Jungen Puppen dauerhaft cool und wünschenswert finden könnten. Und, wenn der Junge trotzdem zur vorbildlichen Gutmenschenerziehung eine Puppe geschenkt bekommt und diese sich dann aber nicht zu einem Spielzeug entwickelt, womit er sich dauerhaft beschäftigt bzw. das Spiel mit der Puppe schnell langweilig findet, dann werden die gestiegenen Puppenverkäufe bei den Jungen die gefallenen Puppenverkäufe bei den Mädchen insgesamt auch nicht ausgleichen können. Denn Eltern werden kaum noch weitere Puppen kaufen, wenn schon die erste Puppe nur mäßigen Erfolg hatte.

      Und so dürften Puppenhersteller ganz allgemein ein Problem damit haben, als cooles wünscheswertes Produkt bei den Kindern wahrgenommen zu werden. Bei den Mädchen klappt das immer schwieriger, weil Puppen zum feministischen Feindobjekt im Kampf gegen Rollenbilder erklärt wurden und den Mädchen somit poltisch als uncool vermiest werden. Und bei den Jungen, weil diese offenbar auch dann keine signifikante Neigung für Puppen entwickeln, wenn man ihnen diese zur Verfügung stellt.

      Und an dieser feministischen eingeleiteten Vernichtung ändern auch tolle Diversity-Puppen nichts, denn auch weiterhin dürfen Mädchen Puppen ja nicht als etwas empfinden, was der Identität eines durchschnittlichen typischen Mädchens entspricht, so dass auch weiterhin Vorbehalte dagegen vermittelt werden, Puppen als Cooles wünschenswertes Mädchenspielzeug empfinden zu dürfen.

      Wieso sollten Mädchen Puppen nunmehr plötzlich wieder als etwas Cooles für sich entdecken, nur weil es jetzt auch dickere Pupen gibt?

      Die Lieblingspuppe meiner Mutter (Jahrgang 1946) war im Übrigen eine schwarzes Puppenmädchen. Es ist somit ja nicht so, dass nicht schon seit längeren Zeit auch Puppen mit unterschiedlichen Merkmalen gekauft werden konnten. Nur war meine Mutter halt noch zu Zeiten groß geworden, wo man Puppen noch als typischen Mädchenspielzeug betrachten durfte.

      Die Diversity-Puppen sind daher meiner Meinung nicht der Hauptgrund für den Umsatzrückgang, sondern dass Mädchen nicht mehr nach ihren Neigungen spielen sollen und Puppen somit weniger als typisches Mädchenspielzeug für die eigene Identitätsfindung für sich entdecken können.

      Die Diversity-Puppen sind daher nur ein müder Versuch, die feministische Gender-Terrortuppen zu besänftigen, der am uncoolen Gesamtimage von Puppen für Mädchen und Jungen aber nichts ändern kann.

      • kann plötzlich total an Bedeutung für einen verlieren, wenn der Künstler unsympathische Scheiße labert.

        Ja, auch bei Schauspielern. Oder z.B. Bono von U2 der sehr viel Gutes tat. Als ich den mal in einem Interview sah, war er für mich gestorben.

    • Wenn die Feministinnen meinen, dass das läuft, dann sollen sie doch einfach eine neue Puppenserie entwickeln und auf den Markt bringen, die den feministischen Vorstellungen entspricht. Wenn es daran Interesse gäbe, wenn die Leute das lieber hätten als schlanke Barbies, dann ließe sich da sehr viel Geld verdienen.

      Mir reicht die Tatsache, dass sie es nicht tun, als Indiz, dass es keinen ausreichenden Markt dafür gibt.

      • Und dann könnten diese Unternehmen ja einfach nur Frauen einstellen und hätten um 21% geringere Arbeitnehmerkosten, womit die Produkte konkurrenzlos günstig angeboten werden könnten.

        Zwar gibt es das AGG, aber glaubt irgendjemand tatsächlich ernsthaft, dass Männer sich in diesem Staat darauf erfolgreich in signifikanter Zahl berufen könnten, wenn selbst bei staatlichen Behörden bei Einstellungen vollkommen dreist offen nur Frauen berücksichtigt werden können und dann irgendeine Begründung herbeifantasiert wird, warum das Geschlecht bei der Einstellung ausnahmsweise doch ein Einstellungskriterium sein durfte. Das Totschlagargument, dass Frauen angeblich seit Jahrtausenden benachteiligt seien, muss ohnehin nie von irgendjemanden nachgewiesen werden und reicht eigentlich immer für die Aushebelung von Vorschriften zu Gunsten von Frauen.

  10. Bei weitem kein Einzelfall. Social justice verkauft einfach nicht. Nicht im Videospielbereich, nicht im Filmbereich (Irgendwas mit Geistern und Lesben) und auch hier nicht.

    • Mag schon sein, kann man aus den Mattel-Zahlen aber m.E. nicht zwingend ableiten, dazu sind sie wohl zu grob.

      Was man sagen kann: sie haben das Barbie-Segment offenbar nicht rausgerissen.

    • Aber (Mode-)Feminismus verkauft sich, wie man an Frozen sieht:
      Männer sind entweder böse oder heimtückisch oder bestenfalls streckenweise nützlich.
      Jedenfalls braucht eine Frau keinen Mann, Schwesterliebe ist viel wichtiger.
      Eine Frau kann unfähig sein zu lernen, unfähig sein sich zu beherrschen, darüber alles zerstören und ganze Länder dem Untergang weihen… solange sie dabei ein Superkleid anhat, wollen alle Mädchen so sein wie sie.

      Erfolgreichster Disneyfilm aller Zeiten.

      Und sowas sollen unsere Söhne später mal heiraten.

        • Der Vergleich mit dem ursprünglichen Plot des Märchens von der Schneekönigin ist allerdings schon auffallend.

          Kay und Gerda damals versus Elsa und Anna mit Hans als Accessoire heute…

          Eigentlich wäre die Analyse der Unterschiede eine gute Hausarbeit für Gender Studentixe 😉

  11. frühere Mitstreiterinnen von Barbie hatten zwar eine andere Haut- und Haarfarbe waren aber immer vom gleichen Körper-Typ. Was für die Puppenmütter allerdings auch den Vorteil hatte, dass die Kleidersets jeder Puppe passten.

    http://mobil.stern.de/familie/kinder/keiner-will-die-dicke-barbie-kaufen—umsatzeinbruch-bei-mattel-7423730.html

    „Mami, die dicke Berta ist doof!“
    „Aber Schatz, die ist doch nicht doof, die ist genauso schlau wie die anderen.“
    „Aber die ist voll langweilig!“
    „Na, da gibt es doch bestimmt Sachen, die du mit ihr spielen kannst.“
    „Klar, `Shoppen´ und `Nacktbaden´!“

  12. Kennt eigentlich jemand dicke, also deutlich übergewichtige, Feministinnen?
    Damit meine ich nicht unbedeutende Mitläuferinnen, sonder welche, die man mit Laurie Penny, Anita Serkeesian, Anne Wizorek, Margarete Stokowski o.ä. vergleichen könnte. Also jenen, deren Gesichter man regelmäßig von den Medien vorgesetzt bekommt.

    Wie hoch ist dort eigentlich die BMI 30+ Quote?

  13. Vielleicht ging es Mattel dabei garnicht nicht um den Verkaufserfolg dieses Modells, sondern um PR.

    PR-Aktionen müssen eine Zielgruppe positiv ansprechen, um dadurch einen gewünschten Effekt zu erzielen.

    Wenn in diesem Fall garnicht die Endverbraucher, sondern vielmehr die Medien und diverse Aktivistengruppen die Zielgruppe waren, dann war die Strategie garnicht mal so verkehrt. Und langfristig könnte sich das bezahlt machen.

    – Man hat denen, die nun schon seit Jahren auf Mattel herumhacken etwas entgegengesetzt. Die Wogen sozusagen etwas geglättet.

    – Die Medien berichten positiv darüber. Dies bedeutet nicht nur kostenlose Werbung, sondern auch eine Aufwertung des Firmenimage.

    Daß der Umsatz wegen dieser Modelle so stark zurückgegangen ist, bezweifle ich. Denn das Hauptsortiment ist ja unverändert. Dafür dürften eher Konkurenzprodukte, sinkende Kaufkraft, die sich ständig ändernden Interessen der Kunden und andere Gründe verantwordlich sein.

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