Freundin sagt nichts, wenn sie wütend ist

In den Suchbegriffen tauchte Folgendes auf:

freundin sagt nicht wennsie wütend ist

Ich interpretiere das mal als das allseits bekannte Schweigen der wütenden Freundin. Dazu wird gerne angeführt, dass eine Freundin gerade dann am gefährlichsten ist, wenn sie nicht mehr mit einem redet, weil sie dann richtig sauer ist.

Im Englischen hat man dafür die Bezeichnung „Silent Treatment„und es ist im Endeffekt eine Form des „Liebesentzugs“. Was auch deutlich macht, dass die Vorstellung im Feminismus, dass der Mann alle Macht hat, oft schlicht nicht zutrifft: Wer alle Macht hat, den stört Schweigen nicht wirklich.

Hinzu kommt, dass  Männer häufig genug gar nicht wissen, warum die Freundin sauer ist. In anderen Punkten wissen sie es genau, aber finden keinen Weg das Schweigen zu beenden und vielleicht ist deswegen das Schweigen und Ausgrenzen oft auch so effektiv: Einem Mann wäre eine Lösung des Problems am liebsten, danach sucht er, solange sie aber schweigt und ausgrenzt kann er genau das nicht machen.

Eine Gegenstrategie bei Schweigeattacken aus nicht zu gravierenden Anlass ist daher auch sie schlicht zu ignorieren und seine eigenen Sachen zu machen, denn dann geht der Sinn dieser etwas verloren. Meine Erfahrung ist da, dass Frauen schlicht mitunter eine gewisse Zeit benötigen, wenn diese abgelaufen ist, dann kann man das Gespräch wieder suchen und die Sache beilegen.

Vielleicht hatte der Anfragende auch vor Augen, dass einige Frauen schlicht nicht mitteilen, wenn sie wütend sind und warum sie wütend sind. Also folgendes Schema:

Sie: (ist extrem schweigsam und kurzsilbig)

Er: Ist irgendwas?

Sie: Nein! (dreht Kopf weg)

Er: Na gut

Sie: (schweigt und ist sonst auch abweisend)

Er: Hast du irgendwas

Sie: Nichts (steht auf, geht ins Nebenzimmer)

Er: mhmmm

Er: (etwas später): Habe ich etwas gemacht?

Sie: Du weißt genau, was du gemacht hast!!

Er: ????

Tatsächlich haben wir Männer häufig keine Ahnung, weil wir dem Vorfall kein Gewicht beimessen und häufig ältere Vorfälle bereits vollkommen vergessen haben.

Wie reagiert man eurer Meinung nach am Besten auf „das Schweigen“?

Was sagen mitlesende Frauen zu dieser Strategie?

 

vgl auch:

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100 Gedanken zu “Freundin sagt nichts, wenn sie wütend ist

  1. Meine Erfahrung mit früheren Freundinnen (meine Frau praktiziert das zum Glück nicht): sobald man ihre komische Stimmung bemerkt, sie so lange nerven, bis sie konkret wird.

    Die Frau will, dass die Sache thematisiert wird, die komische kindische Trotzreaktion ist vermutlich meistens eine Art Hilferuf, weil sie emotional mit etwas nicht klar kommt oder nicht weiß, wie sie es thematisieren soll. Aussitzen wirkt temporär, verfestigt aber latente Antipathien und führt auf Dauer zu Entfremdung.

    Einige praktizieren das natürlich auch absichtlich und vorsätzlich, weil sie wissen, dass sie damit bequem Druck ausüben können. Von solchen Frauen sollte Mann sich umgehend trennen, es sei denn er steht auf solche Machtspielchen.

    Und dann gibt es noch die Frauen, die einfach mal so schlechte Laune haben, die tatsächlich nicht mit dem Mann zusammenhängt.

    Und jetzt das Kunststück: rausfinden welchen Typ Frau man hat, bzw. welche der drei Möglichkeiten gerade akut ist 🙂

      • Ja, dann musst du jetzt nur noch eine Frau finden, die sich, wie deine Oma, trotz Ärger dauerhaft ausreichend passiv verhält.

        Viel Spaß! Die Zeiten, in denen Frauen allein aus gesellschaftlichen Gründen bei ihren Männern geblieben sind und ihren Ärger mit Frauengold herunterspülten, dürften längst vorbei sein.

        Schwierig genug überhaupt eine gute Frau zu finden, die nicht nur Flausen im Kopf hat.

        Im Übrigen kann man(n) aus einem Streit auch lernen und den Beziehungsstatus sogar vertiefen, vorausgesetzt die Frau hat einen ansatzweise nachvollziehbaren Grund für ihren Ärger (was leider nicht immer der Fall ist).

  2. Wenn ich sauer bin, dann sage ich das schon, aber nicht, wenn ich verletzt bin (nur sehr selten).
    Dann halte ich es auch für eine „Bringschuld“ meines Partners, die Sache zu bereinigen, denn eigentlich erscheint (mir) die Angelegenheit ja evident.
    Ich empfinde es dann selbst als Zumutung, mich erklären zu müssen, denn a) kann ich das nicht wirklich (sonst wäre ich ja nur sauer, und hätte durchaus Argumente), und b) bin ich mir in diesem Moment sicher, dass er das ja selbst wissen müsse.

    Empfohlene Strategie: Freundin einfach in den Arm nehmen, damit sie sich nicht unterdrückt fühlt. 😉

    • „Bringschuld“ wäre es, wenn es Deine Aufgabe ist, Dein Problem deutlich zu machen. „Holschuld“ wäre es, wenn der Partner es herauszufinden hätte.

      Ich gehe unter Erwachsenen bei jedem Problem des einen mit dem anderen von einer Bringschuld aus.

    • Ein Freund von mir meinte mal so schön, er sähe es nicht als seine Aufgabe an, emanzipierten Frauen die Verbalisierungsarbeit abzunehmen.

      Solche (ablehnten) Arbeitsübernahmen muss man halt in einer Beziehung als Spielregel installieren und durchsetzen. Es sei denn, man hat viel Spaß an Kindergartenspielen. Aber dann sollte man sich auch nicht beklagen.

    • Empfohlene Strategie: Freundin einfach in den Arm nehmen, damit sie sich nicht unterdrückt fühlt. 😉

      Das will sie ja nicht. Sie will Streit.

      In den Studien zu passiver Aggressivität unter Frauen gilt das Schweigen durchaus als Mittel der Macht.

      Diese Gerede über Beziehung und testen macht mich wahnsinnig.

      Wenn ich schwer betroffen bin wegen sehr unfairem Verhalten eines Gegenübers schweige ich auch manchmal a) weil ich zutiefst betroffen bin oder b) weil ich total perplex bin c) weil ich dieses Machtspielchen nicht mehr mitmache.

      Obschon ich von Frauen schon vieles erlebt habe was ich eigentlich nur aus Nazifilmen kenne, schreite ich oft zu c) mit einem Schuss Perplexität. Lieber würde ich aktiv angegriffen bis hin zu körperlicher Gewalt anstelle dieser Folterpraktiken.

      Dein spezieller Fall ist ok und wird auch gelöst ohne Trara.

      Du bist aber die absolute Ausnahme. Ich würde gerne einmal Statistiken sehen, wie oft Frauen Praktiken anwenden, die schlimmer sind als körperliche Gewalt oder eine aktive Auseinandersetzung (Streit mit realen Argumenten).

      Wenn schon alles heute als sexistisch angesehen wird, ist dieses Verhalten, wenn es nur um den Spaß geht dem anderen Schmerzen zuzufügen, als schwere Gewalt anzusehen, der nicht selten zum Suizid führt, bzw. ganze Lebensplanungen oder Selbstverständlichkeiten zerstört, so dass z.B. aus einem sympathischen, selbstbewussten, starken, sehr talentierten Star wie Johnny Depp ein Wrack wird.

      Meist funktioniert das nur, wenn man sein Gegenüber entweder sehr liebt (verliebt ist) oder wenn diese Frau regelrecht einen Plan verfolgt das Leben des Gegenüber zu zerstören (natürlich nur weil die Frau unsicher und untertalentiert ist, bzw. nur ein Talent hat was sie besser kann und den anderen damit unterdrücken will, mit allen Mitteln.

      (editiert: bitte keine Gewaltphantasien)

      • „die schlimmer sind als körperliche Gewalt oder eine aktive Auseinandersetzung (Streit mit realen Argumenten).“

        Solche Verallgemeinerungen bringen auch nichts. Schweigen kann schlimm sein, aggressives Vorgehen auch. Gewalt erst recht. ich finde, dass Gewalt eigentlich immer eine Grenze überschreitet, die man nie überschreiten sollte. Keines der Geschlechter

    • „Wenn ich sauer bin, dann sage ich das schon, aber nicht, wenn ich verletzt bin (nur sehr selten).“

      Wo genau ist da ein Unterschied und inwiefern kann ihn ein Mann erkennen?

      „Dann halte ich es auch für eine „Bringschuld“ meines Partners, die Sache zu bereinigen, denn eigentlich erscheint (mir) die Angelegenheit ja evident.“

      Ja dir, wieso besteht eine Bringschuld deines Partners, wenn er gar nicht erfährt, dass du verletzt bist? Oder hast du dich auf „sauer“ bezogen?

      „Ich empfinde es dann selbst als Zumutung, mich erklären zu müssen, denn a) kann ich das nicht wirklich (sonst wäre ich ja nur sauer, und hätte durchaus Argumente)“

      Ja, genau 🙂
      So dachte ich mir das auch. Du kannst die Verletztheit nichtmal formulieren, aber dein Partner soll sie erkennen und sich der Sache annehmen.

      „und b) bin ich mir in diesem Moment sicher, dass er das ja selbst wissen müsse.“

      *g*
      „Wenn er mich wirklich lieben würde, dann wüsste er…“

      Diese Art von telepathischem Mystizismus (den wahrscheinlich auch enge Freundinnen untereinander praktizieren, aufgrund der Ähnlichkeit vermutlich erfolgreicher als Mann und Frau), erscheint mir typisch weiblich und vollkommen irrational.

      „Empfohlene Strategie: Freundin einfach in den Arm nehmen, damit sie sich nicht unterdrückt fühlt.“

      Wenn sie verletzt ist, will sie das nicht und hat u.U. sogar heftige Wut im Bauch, auf ihn.

      Es gibt nur die Möglichkeiten: aussitzen oder sie dazu bringen, dass sie sich erklärt (auch wenn sie es nicht mag).

  3. „Wie reagiert man eurer Meinung nach am Besten auf „das Schweigen“?“
    Einfach seinem Lieblingshobby nachgehen – wenn sie nach einiger Zeit ihr Prinzessinengehabe nicht abgelegt hat einfach ein wenig auf Tinder herumswipen und ihre Sachen packen.
    Frauen sind heute gleichberechtigt und absolut austauschbar. Das sollte der kluge Mann auch so handhaben.

    • @PuS

      „Frauen sind heute gleichberechtigt und absolut austauschbar. Das sollte der kluge Mann auch so handhaben“

      Das hängt ja sehr davon ab, was man will. Mein Ansatz wäre es nicht, weil man aus meiner Sicht damit keine langjährige Beziehung führen kann.

      • Wer in einer langjährigen Beziehung eine solche Taktik anwendet ist ein Arschloch und man sollte die Beziehung entweder beenden oder zeigen, wer der Mann in der Beziehung ist. Sorry, aber wenn sich jemand wie ein Kind benimmt, soll sie wie ein Kind behandelt werden (Dackeltaktik).

        Wie du wohl erkennen kannst bin ich von Natur aus sehr sensibel. Eine echte Freundin wird mich aufgrund dessen nicht fertig machen.

        Vor allem wenn mann hundert Talente hat und Frau ein „ensemble vide“ ist, bzw, nur ein Talent hat, was mit dem Alter schwindet.

        • „Wer in einer langjährigen Beziehung eine solche Taktik anwendet ist ein Arschloch und man sollte die Beziehung entweder beenden oder zeigen, wer der Mann in der Beziehung ist. Sorry, aber wenn sich jemand wie ein Kind benimmt, soll sie wie ein Kind behandelt werden (Dackeltaktik).“

          Wenn sie das als beständige Taktik anwendet, dann sicherlich. Aber wenn sie einfach mal was in den falschen Hals bekommt, dann ist das menschlich und in einer Beziehung sollte man auch nicht immer gleich mit Kanonen auf Spatzen schießen.
          Auch du wirst nicht fehlerfrei sein und bestimmte Sachen machen, die sie nicht mag. Ich würde das, sofern es nicht zu häufig auftritt oder zu aggressiv lockerer handhaben

  4. Aushalten, ignorieren, in regelmäßigen Abständen ein konstruktives Gespräch anbieten und sich ansonsten ganz normal verhalten. Auch wenn ich diese Strategie hasse, wenn ich auf der anderen Seite sitze, aber sie funktioniert. Wut ist ein sehr flüchtiges Gefühl und je weniger man daran erinnert wird, umso schneller ist sie wieder weg.

        • Genauso ist es. Es gibt keinen Grund, bzw. der Grund ist endogen, d.h. nur die Frau erfindet einen Grund, weil sie gerade schlecht drauf ist und einen Schuldigen sucht.

          Irgendwann wird sie das erkennen und mutieren wie ein Zombie.

        • „Genauso ist es. Es gibt keinen Grund, bzw. der Grund ist endogen, d.h. nur die Frau erfindet einen Grund, weil sie gerade schlecht drauf ist und einen Schuldigen sucht.“

          Nein, eher ist es so, dass sie einen Grund anders gewichtet als du. Das kann natürlich sehr unterschiedlich sein, es ist kaum objektiv zu bestimmen. Für dich mag es nicht schlimm sein, dass du zB den Tag des ersten Dates vergessen hast oder den Müll nicht runter gebracht hast. Für sie ist es ein deutliches Zeichen auf der Beziehungsebene.

      • In einer Beziehung muss es auch Raum für Wut geben. Ich bewundere all die Kommentatoren hier, die scheinbar über den Dingen stehen und nie wütend zu sein scheinen 🙂 Zug kommt zu spät, Termin verpasst und die Kassiererin im Supermarkt bekommt es (leider) ab. Ich bin sicher nicht die Einzige, der das schon mal passiert ist. Natürlich handelt es sich in den meisten Fällen um etwas, das man selbst auf den anderen projiziert. Oder er wollte die eigenen Erwartungen wieder partout nicht erfüllen (Pünktlichkeit, Abwasch, Wasweißich). Etwas, das gesunde Menschen nach einer gewissen Bedenkzeit einsehen. Wenn man diese Zeit einräumt, regelt sich das meiste von selbst. Ich wurde auch schon grundlos angefahren, weil ER einen schlechten Tag hatte. Ja, gut, passiert. Ob man das zu einer krankhaften Eigenschaft von Frauen stilisieren muss – ich weiß es nicht.

    • „Aushalten, ignorieren, in regelmäßigen Abständen ein konstruktives Gespräch anbieten und sich ansonsten ganz normal verhalten. Auch wenn ich diese Strategie hasse, wenn ich auf der anderen Seite sitze, aber sie funktioniert. “

      Guter Tipp aus meiner Sicht.

  5. Räwäääh! SIE spricht nicht mit mir, Mutti ist böse?! So gemein.
    Männlichkeit ist auch: emotionale Autonomie.
    Genau so wichtig wie Empathie.
    Nix für Muttersöhnchen.

  6. Vielleicht erklärt man ihr in solchen Situationen, dass man selber zwar immer glaubte, dass bei Konflikten ein freundliches sachliches konstruktives nachsichtiges Gespräch an Besten erscheint, wo man gemeinsam partnerschaftlich nach einvernehmlichen Lösungen sucht, mit dem Interessen bzw. Wünsche BEIDER berücksichtigt werden und BEIDE glücklich werden können.

    Man sei aber gerne bereit, auch andere Konzepte für eine Konfliktbewältigung zu akzeptieren. Das offenbar von ihr angestrebte Konzept, dem Partner das Nachvollziehen möglichst schwer zu machen, weil erwartet wird, dass der Partner Gedanken lesen können muss und unterwürfig alle Schuld auf sich nehmend angekrochen kommen soll, erscheint einem jetzt selber zwar wenig partnerschaftlich und eher ein Konzept aus dem Kindergarten, aber vielleicht irrt man sich ja auch in Bezug auf positive Strategien für eine Konfliktbewältigung, so dass man gerne bereit sei, sich ihrem vorgeschlagenen Konzept jetzt einfach mal anzuschließen und mit möglichst vorwurfsvollen Verhalten den Partner im Regen stehen lassen.

    Und bevor man dann weggeht erklärt man noch kurz, dass man natürlich jederzeit bereit sei, dieses Konzept gemeinsam zu beenden, wenn ein FREUNDSCHAFTLICHES Gespräch gewünscht wird, bei dem BEIDE das Ziel haben, das Herz des jeweils anderen lächeln zu sehen.

    • Das Schweigen der Frau ist eine Machtprobe – das hat nix damit zu tun, dass sie dir wegen irgendwas böse ist, sondern sie will testen wie weit sie gehen kann. Mit irgendwelchem Eso-Romantik-Geschwubel kommt man da nicht weiter, bestenfalls zeigt man, dass man ihr Unterlegen ist.
      Manchmal ist die Faust auf den Tisch die beste Methode.
      Eine Frau muss immer das Gefühl haben, dass es ein Privileg ist mit dem Mann zusammen zu sein zu dürfen – nur dann respektiert sie dich auf Dauer.

      • @PfuS

        Es als Machtprobe aufzufassen kann der richtige Weg sein, häufig ist es aber schlicht tatsächliche Verärgerung über etwas. und mitunter ist etwas abwarten und dann auf sie zugehen schlicht der einfachste und beste Weg aus meiner sicht.

        Eine Affaire oder eine Bettgeschichte kann man sicherlich anders handhaben, in einer Beziehung möchte ich aber zumindest nicht alles als Machtkampf ausgestalten. Natürlich ist es wichtig, dass der andere den Wert des einen als Partner sieht und danach lebt. Aber es ist aus meiner Sicht etwas, was beide auch erleben müssen: Sie muss Respekt haben, aber auch Respekt erleben. Die Königin und der König finde ich kein schlechtes Bild.

        • „in einer Beziehung möchte ich aber zumindest nicht alles als Machtkampf ausgestalten.“
          Ich sehe hingegen eine Beziehung als permanenten Machtkampf mit kleinen Pausen, deswegen mag ich auch keine Beziehungen mehr. Ist mir einfach zu anstrengend. Gibt so viel schönes im Leben – warum seine Zeit mir einer jammernden Klette verbringen die bei jeder Kleinigkeit rumheult? Selbst die besten Frauen sind so, von den Boderlinern, Diven, Prinzessinen oder Feministen die rund 3/4 aller Frauen ausmachen spreche ich da nicht einmal.

          Nein, nein – MGTOW ist schon sehr entspannend. Keine Schwiegereltern, keine bekloppen Freunde von ihr, keine Shopping-Touren, keine langweiligen Filme und keine Zickereien. Mann sein kann so schön sein.

        • „Ich sehe hingegen eine Beziehung als permanenten Machtkampf mit kleinen Pausen, deswegen mag ich auch keine Beziehungen mehr. Ist mir einfach zu anstrengend.“

          Wäre das nicht eher ein Zeichen, dass dein Weg nicht der richtige ist?

          „Gibt so viel schönes im Leben – warum seine Zeit mir einer jammernden Klette verbringen die bei jeder Kleinigkeit rumheult?“

          Könnte das nicht auch eine Reaktion auf dein Verhalten sein? Du pusht eben allenfalls Attraction, aber es fehlt dann das Beziehungselement.

          „Selbst die besten Frauen sind so, von den Boderlinern, Diven, Prinzessinen oder Feministen die rund 3/4 aller Frauen ausmachen spreche ich da nicht einmal“

          Mit scheint deine negative Sicht auf Frauen kommt nicht sehr unwesentlich davon, dass du dich schlicht nicht auf eine vernünftige Beziehung einlässt Ich erlebe Frauen anders.

          „Nein, nein – MGTOW ist schon sehr entspannend. Keine Schwiegereltern, keine bekloppen Freunde von ihr, keine Shopping-Touren, keine langweiligen Filme und keine Zickereien. Mann sein kann so schön sein.“

          Wenn es dein Weg ist, dann ist es ja gut. Meiner wäre es nicht.

        • Nichts zu sagen ist in jedem Fall ein Machtkampf. Sie versucht ihr Problem als so schwerwiegend darzustellen, dass sie nicht mal drüber reden kann. Wenn es wirklich schwerwiegend wäre, dann wäre dieser Trick gar nicht nötig um die Schwere deutlich zu machen.

          Wenn es nicht um den Machtkampf geht, sondern sie wirklich was von einem braucht, dann stellen Frauen das anders an. Und dabei sollte man ihnen dann auch zeigen, dass man darauf eingeht und das funktioniert.

        • „Nichts zu sagen ist in jedem Fall ein Machtkampf. Sie versucht ihr Problem als so schwerwiegend darzustellen, dass sie nicht mal drüber reden kann. Wenn es wirklich schwerwiegend wäre, dann wäre dieser Trick gar nicht nötig um die Schwere deutlich zu machen“

          Ich bevorzuge die Sicht, bei der es einfach die typisch weibliche Art ist sauer zu sein und das sich das eben wieder legt. Also ähnlich wie ein Mann, der sehr geil ist, auch nicht logisch überzeugt werden kann, dass jetzt nicht der richtige Zeitpunkt für Sex ist kann eine Frau nicht davon überzeugt werden, dass ihr Problem logisch betrachtet gar keins ist und man darüber reden sollte um es zu lösen.
          Wenn man ihr das schlicht zugesteht und akzeptiert, dass sie etwas Zeit braucht, dann wird vieles entspannter. Man lässt sie eine bestimmte Zeit sauer sein, macht was anderes, dann irgendwann kann man darüber reden oder zumindest einen Streit darüber führen (was mitunter auch Teil der Versöhnung sein kann). Danach ist die Luft wieder klar und sie entschuldigt sich häufig sogar dafür, dass sie da etwas übertrieben hat.

          „Wenn es nicht um den Machtkampf geht, sondern sie wirklich was von einem braucht, dann stellen Frauen das anders an. Und dabei sollte man ihnen dann auch zeigen, dass man darauf eingeht und das funktioniert“

          wie stellen sie es denn dann da?

        • Sie sagen ruhig, offen und ehrlich, was sie drückt. Das ist dann immer noch keine rationale Analyse, sondern ihre weibliche Sicht auf das Problem, die man dann erst entschlüsseln muss. Aber zu meinen, dass es „typisch weiblich“ wäre, nur rumzicken zu können, ist sexistische Kackscheisse lieber Christian.

        • Wenn es ein Machtkampf ist, stellt sich für mich die Frage, wer ihr bloß potenziell Macht einräumt.

      • Ich gebe da ja grundsätzlich recht, soweit so ein Verhalten öfter vorkommt.

        Ich denke aber, dass man es zu Beginn immer mit einem einigermaßen handreichendem Verhalten versuchen sollte, wo sich nicht beide mit bockigen Verhalten gegenseitig überbieten und sich gegenseitig immer saurer aufeinander machen.

        Wenn man ein positives Ergebnis möchte, dann muss man irgendwie zu einem freundschaftlichen Verhalten zurückkommen, ohne dabei dem anderen in den Hintern zu kriechen.

        Wenn so ein Verhalten des Partners hingegen häufiger vorkommt, dann ist es ohnehin Zeit, die Person aus seinem Leben auszusortieren. Denn, selbst wenn man mit einem harten Gegenverhalten Erfolg haben sollte, dann ist das gewöhnlich nur ein Scheinerfolg, weil sich das vergiftete Klima im Verborgenen ja weiterfressen wird. Einen verfaulten Zahn zu ignorieren, wird halt selten dazu führen, dass der Zahn wieder gesund wird. Dass schafft man nur, wenn man das Problem angeht und eine Lösung findet, bei der sich keiner unterwerfen muss und beide auf freundschaftliche Art und Weise glücklich werden können. Und, wenn kein gemeinsamer Weg gefunden werden kann, dann ist die Beziehung ohnehin nicht zu retten. Und auch dann ist das gut, wenn man das möglich schnell erkennt.

    • @xyz

      Gespräch suchen und erläutern wie man es gerne hätte ist nicht schlecht. Meine Erfahrung ist, dass einige Frauen schlicht etwas Zeit brauchen um sauer zu sein und man sie erst etwas schmollen lassen muss. Es kann vieles vereinfachen, wenn man weiß, welcher Typ die jeweilige Frau ist. Logik gegen Emotionen zu setzen klappe eben häufig nicht.

      • >>> Logik gegen Emotionen zu setzen klappe eben häufig nicht.

        Logik und Frauen habe ich ohnehin aufgegeben. Ich kann mich jedenfalls kaum daran erinnern, dass eine Frau jemals ihre Einstellung überdacht hätte, obwohl selbst ein Blinder sehen kann, dass sie Dinge einfordert, die sie umgekehrt niemals zu geben bereit wäre.

        Und so schaffen es Frauen, Männern Ohrfeigen zu geben bzw. mit Gegenständen nach ihnen zu werfen und im gleichen Atemzug zu erklären (und davon überzeugt zu sein), dass es für Gewalt gegen sie niemals eine Rechtfertigung geben kann. Auch sortiert sie Männer als zu gezig und kleingeistig aus, die die Rechnung beim Date nicht übernehmen, hält sich aber selber (die nicht mal den eigenen Anteil übernehmen will) für eine tolle großzügige liebenswürdige Person, die sich gegen alte Rollenerwartungen einsetzt. … der ganze Feminismus ist voll mit den absurdesten Beispielen und trotzdem fehlt sehr sehr vielen Frauen offensichtlich die Fähigkeit, ihre Position mit Empathie auch aus anderen Positionen heraus zu betrachten bzw. wenigstens zu überdenken.

        Auch kann ich mich kaum daran erinnern, dass Frauen wirklich mal Eigenverantwortung für eigenes Verhalten übernehmen würden. Man kann Frauen selbst beim Fremdgehen oder beim Ermorden erwischen und sie werden trotzdem die Hauptschuld auf andere schieben (z.B. Partner habe sich nicht genug um sie gekümmert / sie war aufgrund eines Sektes so besoffen, dass sie quasi als fremdgesteuert ohne eigene Verantwortung betrachtet werden müsse).

        Auch kann ich mich kaum daran erinnern, mit einer Frau sachlich auch bei unterschiedlichen Ansichten disktieren zu können. Es funktioniert schlicht nicht, da sie nie auf Argumente eingehen, sondern stattdessen nur Strohmänner (die keiner je vertreten hat) zu widerlegen versucht und dabei einen lächerlich zu machen glaubt.

        Von daher habe ich die Illusion ohnehin völlig aufgegeben, Frauen für eigenverantwortliche Erwachsene halten zu können. Ich sehe in ihnen inzwischen vielmehr (wie Feministinnen und Politiker) kleine Dreijährige mit geringen Einsichtsfähigkeiten und frage mich immer, wie ich mich wohl bei einem Dreijährigen verhalten würde, der soziales Miteinander im Sandkasten erst noch erlernen muss. Und zugleich versuche ich, wie bei Dreijährigen nachsichtiger zu sein und anders als gegenüber Erwachsenen negative Konsequenzen erst viel später zu ziehen, sofern bei dem Dreijährigen wirklich jeder Hopfen und Malz verloren ist.

        In jedem Fall muss man sehr viellen Frauen offensichtlich klare Grenzen setzen, da ihnen offenbar die sozialen Fähigkeiten fehlen, gesamtverantwortlich Macht nicht zu missbrauchen. Wenn man nicht aufpasst, tanzt einem der Dreijährige auf der Nase herum und wird sich trotzdem unterdrückt und benachteiligt fühlen.

        Wie bei einem 3-Jährigen sollte man es immer zuerst nachsichtig freundlich und mit Humor versuchen, doch bringt das in der Regel wenig, wenn der 3-Jährige bereits vorher völlig verzogen worden ist. Solche Dreijährige kann man dann einfach nur noch unbeachtet weiter plärren lassen, wenn diese den Lolly nicht bekommen, den sie im Supermarkt als gottgegebenen Anspruch für sich entdeckt haben.

        Und anders als bei einem Dreijährigen, braucht man glücklicherweise nach dem Gesetz (noch nicht) hinterherrennen, wenn der Dreijährige seinen Willen damit durchpressen will, dass er davonläuft.

        Männer müssen halt nur lernen, von diesem Anspruch auch Gebrauch zu machen und froh zu sein, wenn solche Terrordiven sich verabschiedet haben und dann herumplärren, dass der Mann nicht um sie kämpfen würde.

      • Diesen Menschen raten Psychologen zur Vorsicht bei Achtsamkeitsübungen
        Menschen mit Depression
        Menschen mit Psychosen
        Suchtkranke
        Körperlich Kranke
        Selbstkritiker
        Ausweichende
        Entschleuniger

        • http://www.mbsr-trier.de/

          Positive Effekte des achtwöchigen Trainingsprogramms „Stressbewältigung durch Achtsamkeit“:

          1. Anhaltende Verminderung von körperlichen & psychischen Symptomen, wie Schmerzen, Ängste, Depressionen
          2. bessere Bewältigung von Stress-Situationen durch erweiterten Handlungsspielraum
          3. wachsendes Selbstvertrauen, Zuversicht und verbesserte Selbstakzeptanz
          4. erhöhte Fähigkeit, sich zu entspannen
          5. gesteigerte Vitalität, Energie und mehr Lebensfreude.

  7. Wenn einem Ignorieren und Abwarten zu lange dauert, dann kann man sich auch über darüber lustig machen, dass sie sich wie eine Dreijährige aufführt. „Meinst Du, Du schaffst es Dich ohne Schnuller zu beruhigen oder soll ich Dir einen besorgen?“

  8. Hinter solchem Schweigen steckt meist schlicht das fehlende Argument.
    Etwas passt ihr nicht, aber sie weiss, dass wenn sie es geradeheraus sagen würde, sie sich lächerlich machen, ihre Infantilität preisgeben würde.
    Denn wenn sie wirklich berechtigt sauer wäre, dann würde sie das sofort lautstark zum Ausdruck bringen.

    Wie ein Mann damit umgehen soll?

    Ist da nicht eher die Frage ob er überhaupt noch mit ihr umgehen soll?
    Wenn das Paar schon über 25 ist, wird ein signifikanter Reifungsprozess bei ihr nicht mehr stattfinden, d.h. sie bleibt so.
    Da muss sie schon super-heiss sein dass einer es auf sich nimmt, jahre- oder jahrzehntelang ein bockiges grosses Kind als Partnerin auszuhalten.

    Realistisch hat sowas einfach keine Zukunft. Aber hey, das gibt’s ja häufig, dass Leute ewig in höllischen Gaga-Beziehungen leben, weil sie unglaubliche Gewohnheitstiere sind, und aus sowas einfach nicht mehr rauskommen.

    • „Hinter solchem Schweigen steckt meist schlicht das fehlende Argument.
      Etwas passt ihr nicht, aber sie weiss, dass wenn sie es geradeheraus sagen würde, sie sich lächerlich machen, ihre Infantilität preisgeben würde.“

      Das ist ja das schöne an Emotionen: Sie brauchen keine Argument.

    • „Wenn das Paar schon über 25 ist, wird ein signifikanter Reifungsprozess bei ihr nicht mehr stattfinden, d.h. sie bleibt so.“

      Wie kann man denn bitte solch einen groben Unfug unkommentiert stehen lassen, Christian?

        • Möchtest Du andeuten, dass Du dem auch nicht zustimmtest, allerdings nicht die Energie aufbringen wolltest Einspruch zu erheben?

          Oder gehörst Du sogar zu der Fraktion, die ihrerseits annimmt, dass (auch oder nur) Männer sich nicht mehr weiterentwickelten ab 25 (niedrigstes je gelesenes Alter war da übrigens 12^^)?

        • @semikolon

          Ich wollte damit andeuten. dass ich nicht alles kommentieren kann und das Schweigen schlicht nichts bedeutet, weder Zustimmung noch Ablehnung. Wenn jemand etwas nicht gefällt, dann liegt es an ihm das zu kommentieren. Vielleicht hätte ich es auch noch kommentiert oder kommentiere es noch.
          Wenn ich alles kommentieren müsste, dem ich nicht zustimme, dann hätte ich (auch durchaus wegen dir) sehr viel zu tun.

          Schreib also einfach, was du falsch findest statt bei mir nachzufragen

        • Welches Alter haben eigentlich Personen, die andere Ansichten für falsch halten (weil nicht sein darf, was nicht sein darf) und dann erst einmal nach Papi schreien, dass der doch eingreifen möge?

        • „Oh, nach einer Moderation haben hier schon Leute jeden Alters und jeden Geschlechts gerufen.“

          Und wer außer mir hat sonst noch in der Position des Angegriffenen darum gebeten, dass Du Deine kack-Editierei einstellen solltest?
          ^^

        • @semikolon

          „Und wer außer mir hat sonst noch in der Position des Angegriffenen darum gebeten, dass Du Deine kack-Editierei einstellen solltest?
          ^^“

          Auch schon so ziemlich alle Geschlechter und Altersgruppen vermute ich

        • Aber das war doch bloß eine Phase von Dir, nicht Etwas, was Du von Anfang an so exzessiv betriebst wie zwischendurch, und jetzt ja schon ne Weile eigentlich gar überhaupt nicht mehr.
          Was war denn Dein Problem zu der Zeit, könntest Du das in Worte fassen?

    • Das ist schon ein treffender Punkt!

      Man vergleiche einmal zwei Fälle:

      A) zwei Kumpels geraten aneinander: der eine von den beiden hat einen richtig schlechten Tag, oder die beiden haben irgendwie Zoff miteinander.
      B) zwei Partner geraten aneinander: SIE ist irgendwie wütend oder ist einfach mies drauf – sagt IHM aber nicht, was mit ihr los ist und warum.

      Ich sehe zwei wesentliche Unterschiede:

      – Im Fall A) hat keiner der beiden Kumpels irgendeine Art Bringschuld oder Holschuld. Das mag in besonderen Situationen anders sein, aber grundsätzlich ist die Situation in dieser Hinsicht symmetrisch. Vielleicht ist einer von beiden mehr entgegenkommend, aber das wäre dann so eine Art Gefälligkeit.
      – Im Fall B) hat ER die Bringschuld und Holschuld.

      – Analog für die Deutungshoheit. Im Fall A) hat keiner von beiden die Deutungshoheit – oder beide haben sie in demselben Maße. Im Fall B) ist es wieder asymmetrisch: SIE hat die Deutungshoheit, ER muß rätseln, bis sie seine Deutung oder Interpretation bestätigt – vorläufig bestätigt, wohlgemerkt.

      Das grundsätzliche Problem besteht wohl darin, daß ER mehr an der Beziehung mit ihr interessiert ist als SIE. Sowas ist immer ungünstig.

  9. Hm. Ich hätte wetten können, dass Schweigen bei Problemen auch bzw. gerade auch hier als typisch männliches Verhalten erkannt worden wäre.

    • Diese Kritik geht am Thema vorbei. Thema ist, was im Hauptbeitrag oben definiert wird: Die Freundin ist wütend, sagt ihrem Partner aber nicht (klar), was mit ihr los ist, und warum.

      Hierfür ist es völlig unerheblich, ob „Schweigen bei Problemen auch bzw. gerade auch hier als typisch männliches Verhalten“ erkannt wird.

      Nehmen wir mal an, daß Männer immer schweigen: die schweigen ihr ganzes Leben lang. Nur mal angenommen. Immer noch stellt sich die Frage, was geht da vor sich, und was sollte / könnte mann tun, wenn die Freundin wütend ist, sie ihrem Partner aber nicht (klar) sagt, was mit ihr los ist, und warum.

      Um mich dieser Frage zu widmen, muß ich nicht „Schweigen bei Problemen auch bzw. gerade auch hier als typisch männliches Verhalten“ erkennen – sofern man das tatsächlich erkennen kann.

      Hm. Ich hätte wetten können, daß Du das einsiehst.

    • „Ich hätte wetten können…“ ist in der gleichen Liga wie „Also, meinem Gefühl nach…“

      So argumentiert Semikolon immer und immer wieder und immer und immer wieder liegt sie falsch.

      Es gibt ein Gedicht von Gernhardt, das dir gewidmet zu sein scheint:

      Immer wieder saugt die Schäf’rin
      an der Weidenflöte.
      Immer wieder.

      Immer wieder hofft sie sehnlichst
      endlich einen Ton zu hören.
      Immer wieder.

      Immer wieder sagt ihr Mann ihr,
      blasen müsse sie, nicht saugen.
      Immer wieder

      Immer wieder winkt sie kreischend ab
      und probierts aufs Neue.
      Immer wieder.

      (aus dem Gedächtnis zitiert)

    • „dass Schweigen bei Problemen auch bzw. gerade auch hier als typisch männliches Verhalten erkannt worden“

      Der Einwurf ist nicht ganz falsch, bei „Problemen schweigende Männer“ sind durchaus ein Klischee (trifft auf mich nicht zu, ich jammere gern und saufe dabei zuviel 🙂

      Allerdings verbindet das Klischee damit keine männlichen Beziehungsprobleme, sondern m.E. vor allem externe Probleme (Job etc.). Das schweigsame Verhalten kann die Frau aber natürlich schon extrem verunsichern, vor allem weil sie Schweigsamkeit u.U. halt eher mit Beziehungsproblemen assoziiert.

      Ob das Klischee überhaupt zutrifft, wage ich nicht zu beurteilen, wie sind denn die Erfahrungen der Frauen hier?

      Was ich mir vorstellen könnte, ist ein mangelndes Interesse der Frau, an der Tätigkeit des Mannes. Wenn er das realisiert, wird er ihr damit vermutlich nicht mehr auf die Nerven gehen, selbst dann nicht, wenn ihn was quält.

      „Innerbeziehungssprachlosigkeit“ ala „wir haben uns nichts mehr zu sagen“ und wie vermeidet man das. Wäre doch auch ein schönes Thema für den Blog oder gab es das schon?

  10. dass eine Freundin gerade dann am gefährlichsten ist, wenn sie nicht mehr mit einem redet, weil sie dann richtig sauer ist.

    Das ist hier ist übrigens auch knapp vorbei. Eine Frau, die sauer ist, beruhigt sich auch wieder. Gefährlich ist das nicht. „Gefährlich“ ist möglicherweise, wenn sie einem gegenüber gleichgültig ist. Dann ist sie in der Tat bald weg. Ich denke das meintest Du?

    • Den Optimismus, hinsichtlich des „sich beruhigens“, den hier viele verbreiten, teile ich nicht unbedingt.

      Ich habe schon wegen Kleinigkeiten schlaflose Nächte gehabt, bei denen ich mich immer mehr in eine Sache reingesteigert habe. Macht biologisch auch Sinn, einen nachteiligen Zustand soll man schließlich angehen und sich nicht daran gewöhnen.

      Vielleicht bin ich da ein bisschen extrem, aber abwarten erscheint mir zumindest nicht in jedem Fall eine gute Idee zu sein, Wut kann sich durchaus auch verschlimmern…

      • Selbst wenn sie sich nicht beruhigt, ändert das nichts. In dem Augenblick, wo sie begreift, dass sie nur wütend werden muss um Dich zu Sachen zu zwingen oder auch nur in Dir die Angst zu wecken, sie zu verlieren, hast Du verloren.

        Schweigen ist natürlich immer nur die zweitbeste Lösung für eine Shit-Test. Ich gehe solche Sachen auch lieber an. Aber dann eben nicht beschwichtigend, sondern volle Attacke, wenn auch immer mit einem Flirt-Aspekt.

  11. So zu tun als wäre nichts bzw. dann noch zu sagen, es sei nichts, obwohl man sauer ist, ist ein Verhalten, dass ich persönlich nicht nachvollziehen kann.
    Habe das aber auch mal bei einer Freundin erlebt (also sie gegenüber ihrem Freund) und die Begründung war, er solle selber darauf kommen, was er falsch macht und sich dann entschuldigen. Nach meinem Eindruck eine Art Erziehungsmaßnahme…

    Wenn ich sauer bin, dann kann es auch vorkommen, dass ich sage „ich will nicht reden“ oder „lass mich in Ruhe“ – und dann gibt es zwei Möglichkeiten wie man damit am besten umgeht: Einfach weggehen und mich tatsächlich in Ruhe lassen oder mich in den Arm nehmen (wie Anne schon sagte), aber Klappe halten. 😉

    Der Grund, warum ich dann in dem Moment, wenn ich gerade sauer/wütend bin, nicht reden will ist eigentlich der: „Ich sage lieber gar nichts, wenn ich nichts nettes zu sagen habe!“
    Wenn ich wirklich wütend bin über etwas, dann bin ich in dem Moment nicht in der Lage ein vernünftiges und klärendes Gespräch zu führen und brauche einfach erstmal Ruhe um runterzukommen.
    Wenn man mich also einfach in Ruhe lässt, dann kann man das später vernünftig klären.
    Das ist im Übrigen auch nicht nur bei Frauen so, sondern war bei meinem Exfreund eine ähnliche Strategie: Er ist dann immer ins Auto und weggefahren wenn er sauer war. Auch mein Vater ist aus dem Haus und spazieren gegangen, wenn er sich mit meiner Mutter gestritten hatte… scheint also nicht unbedingt typisch weiblich zu sein

  12. Wenn sie sich so benimmt: Zu Tode ignorieren, sie sich aufregen lassen. Es arrogant weglachen, Sprüche hinterherschmeißen.

    Ih hat den Durchblick.

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