Einen Mann zum (besseren) Orgasmus bringen

Nachdem wir darüber geredet haben, wie man eine Frau zum Orgasmus bringt ist es nur Recht und Billig, dass wir nun auch beim Mann darüber reden.

In den Kommentaren führte dazu Adrian an:

Zu den Arten von Orgasmen:

Es gibt sechs Formen männlicher Orgasmen
– Penis-Ejakulation Regulär (den Mann prinzipiell immer bekommen kann)
-Penis-Ejakukation Premium (bei ausdauernder Stimulation und Edging ab 15 Minuten aufwärts)
– Prostata-Penis-Ejakulation
– Prostata-Ejakulation
– Penis trocken
– Prostata trocken

Und zum „besseren Kommen“:

Ganz allgemein gesagt. Je mehr Stimulation und je länger der Orgasmus herausgezögert wird, umso besser.

Die Intensität ist sehr hoch, wenn man Eichel und Penis gut stimuliert. Das geht am besten mit Gleitgel oder Massageöl; am wirksamsten überdies wenn man abwechselnd schnell und langsam massiert, die Vorhaut zurückzieht und mit der geschlossenen Faust allein die Eichel bearbeitet und/oder sanft das Frenulum stimuliert.
Wichtig ist hier, den Mann nicht zu sehr zu „quälen“, ihn zwar nicht kommen zu lassen, aber ihm auf der Plateauphase kurze Ruhepausen zu gönnen (Edging). Faustregel: Wenn er kurz davor ist zu kommen, Massage kurz einstellen und nach etwa zehn Sekunden erneut beginnen. Dies kann man theoretisch bis zu einer dreiviertel Stunde praktizieren – das Ziel ist allerdings erreicht, wenn der Mann mindestens drei Mal (Anfänger) bis zehn Mal (Standard) darum gebettelt (Nicht: angekündigt!) hat, kommen zu dürfen.

Ich praktiziere gerne die Kombination der obigen Technik mit Prostatamassage. Hierfür nimmt man zwei oder drei Finger um die Prostata sanft bis härter zu stimulieren. Profis schaffen alleine dadurch eine Ejakulation, aber das ist abhängig von der Ausdauer und Physiologie des empfangenden Mannes.

Der Orgasmus ist in beiden Fällen sehr „weiblich, sehr intensiv, man erreicht Ganzkörperorgasmen und Männer die sich winden, lustvoll jammern, stöhnen und betteln.

Wenn man gut ist, kann man mit der Edging-Methode mehrere Ejakulationen bewirken, hier ist aber darauf zu achten, dass man in der Post-Ejakulationsphase die Stimulation dem Bedürfnissen des Mannes anpasst, da je nach Grad des vorherigen Orgasmus und der Reizung der Eichel, eine Post-Ejakulations-Stimulation wahre Folter (auf eine schlechte Art) und für den Mann sehr schmerzhaft sein kann.

„Gibt es allgemeine Favoriten? Welche Art ist am schönsten, am befriedigendsten, m beglückendsten?“

Mein Favorit ist Edging im Zusammenspiel mit Prostata. Prostataorgasmen unterscheiden sich von Nur-Penis-Orgasmen auch wenn ich nicht genau sagen kann inwiefern. Die gleichen Männer reagieren aber unterschiedlich auf beide. In Kombination ist das der Hammer. Was ich interessant finde ist, dass Männer danach unheimlich anhänglich werden, sehr schmusig und liebevoll. Nachteil ist, dass viele unter Umständen eine Woche lang keinerlei Bock auf Sex haben 🙂

„Wie „erleben“ Männer ihren Orgasmus? Wie fühlt sich das an?“

Schwierig zu beschreiben. Der gewöhnliche Allerweltorgasmus erscheint bei vielen Männern tatsächlich nicht allzu intensiv.
Für mich ist ein Schuss Droge, ein schmerzhaft-schönes Ziehen. Man möchte abspritzen, man möchte „zeugen“

Und ergänzend:

Ergänzung:

„Deshalb finde ich es schon erstaunlich, dass Orgasmen trotzdem für Männer so wichtig zu sind.“

Man kann es sich glaube ich, am Besten „wörtlich“ vorstellen: Nimm die Hoden als etwas, das sich immer wieder auffüllt und das Sperma als etwas, das raus muss. Wie bei nem Dampfkessel.

Weitere Tipps und Tricks oder allgemeine Meinungen dazu gerne in den Kommentaren

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9 Gedanken zu “Einen Mann zum (besseren) Orgasmus bringen

  1. Ich halte „trockene“ Orgasmen für keine richtigen Orgasmen. Ich kann daran nichts Angenehmes entdecken und sie haben auch nicht dieselben hormonellen Wirkungen.

    Ansonsten ist die Schwierigkeit bei der Frage die nach der Verallgemeinerungsfähigkeit der eigenen Präferenzen. Ich stelle zum Beispiel fest, dass weniger befähigte Bläserinnen häufig den Fehler machen, zu viel mit Druck (oder Unterdruck) und zu wenig mit Reibung zu arbeiten. Ähnliches kann beim Einsatz der Beckenbodenmuskulatur gelten. Ich habe allerdings keine Ahnung, ob das auch für andere Männer gilt.

    Ansonsten gilt beim Weg zum Orgasmus eigentlich eine ähnliche Gleichung wie bei der Begierde (=Anziehung + Widerstand). Man muss eine Spannung aufbauen, bei der der Mann durch leichte Stimulation mehr Stimulation will, als er bekommt. Zum Orgasmus kommt es, indem man erst diese Spannung aufbaut und sie ihm dann erst nach ausreichendem Aufbau gibt.

    Daneben gibt es aber auch beim Mann psychologische Komponenten. Zum einen kommt ein Mann leichter, wenn er an der Frau im Wege sexueller Objektifizierung etwas erblickt, was er besonders attraktiv findet. Titten, Arsch, solche Sachen.
    Auch die emotionale Situation spielt eine Rolle. Eine emotionale Verbindung fördert den Weg zum Orgasmus ebenfalls. Und zu viel emotionale Verbindung führt imho zu vorzeitigen Samenergüssen.

    • „Ejakulation u Orgasmus sind unabhängig“

      Kommt (glücklicherweise sehr) selten vor und ist ärgerlich.

      Ich vergleich es immer mit einem Sprung vom 5m-Brett ins Schwimmbecken, bei dem nach einem gut vorbereiteten und eleganten Anlauf beim Absprung das Brett unter einem wegbricht.

  2. Sehr lehrreich!

    Was mich etwas erstaunt: Daß im Hauptbeitrag oben die Techniken „Schlagen auf den Schwanz“ und „Boxen in den Sack“ fehlen. Ist aber vielleicht auch besser so.

  3. interessant, das das Thema weit weniger Beiträge auslöst als die Frage, wie Frauen zum Orgasmus zu bringen sind. Für die hier kommentierenden Weiblichkeit scheint es überhaupt kein Thema zu sein, das einen Kommentar Wert ist.
    Diese Tatsachen sind meines Erachtens nach viel aufschlussreicher als die Inhalte an sich.
    Auch wenn man einbezieht, das das Thema schon im ersten Beitrag mit besprochen wurde.

    • Eine etwas übertriebene Wertung angesichts des Umstandes, dass die Diskussion bei Orgasmus für Frauen sich ja auch um anderes drehte als Orgasmus für Frauen und den Umstand, dass hier weniger Frauen konstruieren kommentierten. Hinzu kommt eben noch, dass der weibliche Orgasmus ab sich schwieriger ist

    • „Für die hier kommentierenden Weiblichkeit scheint es überhaupt kein Thema zu sein, das einen Kommentar Wert ist.“

      Ein Zauberer verrät an sich ja nie seine Tricks, aber wenn ein solches Bedürfnis herrscht^^. Fürs Blasen gibts bspw. folgende Technik: mit gleichmäßigem Rhythmus erst neunmal nur an der Eichel saugen und dann einmal den Schaft tief aufnehmen, dann 8&2, 7&3, … 1&9 – nicht schneller werden, egal wie er sich windet und drängt! – und wenn er gut ist, hält er das schon zwei komplette Runden durch… aber irgendwie komm ich mir zumindest ein bißchen wie abgekapselt vom Geschehen vor, wenn ich so einem starren Plan folge. Ich bin lieber im Moment als im Geiste mitzuzählen^^

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