Wie würde eine Welt aussehen, in der Homosexualität die Norm wäre?

Ein aus meiner Sicht interessantes Gedankenspiel:

Was würde sich verändern?

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65 Gedanken zu “Wie würde eine Welt aussehen, in der Homosexualität die Norm wäre?

    • natürlich besser.

      Aber die Frage ist wahrscheinlich falsch gestellt.
      Wie würde die Welt aussehen, wenn Frauen ein anderes Partnerwahlverhalten hätten ?
      Denn die Gewalt in der Gesellschaft wird entgegen verbreitetem Mythos nicht von Männer verursacht, um dann primär Frauen zu treffen, nein Gewalt wird von Frauen verursacht und dann von Männer primär gegeneinander ausgeübt. Die biologische Grundlage ist ein Partnerwahlverhalten, das erwartet, daß Männer um Weibchen Gegeneinander Kämpfen. In allen Tierarten (ich beziehe mich auf höhere Vertebraten, wo ein Vergleich sinnvoll ist), wo das so ist haben wir körperlich stärkere aggressivere Männchen.
      Letztlich ist die Moral, besonders die Sexualmoral eine Ausformung dieser Grundlage, mit all ihren Begriffen von Ehre, Unschuld, idealisierten Beziehungsvorstellungen etc.. Viele vordergründig religiösen motivierte Vorstellungen sind im Kern sexueller Natur.
      Die Diskussion um die Muslime zeigt ja wie viel Unglück damit über die Menschen kommt.
      Wer genau hinschaut sieht, das es in den großen Religionen ja gar nicht um Gott geht, sondern um die Beziehung zwischen den Geschlechtern, alles drum rum ist Brimborium zu einem Trost, den die Menschen gar nicht brauchten, wenn sie sich nicht durch die von eben derselben Religion geforderten sexuellen Kasteiungen in seelische Nöte bringen ließen.
      Friedlicher wäre vielleicht eine Welt, wo Männer und Frauen gegenseitig um sich werben, vielleicht.
      Daher ja auch die Ideen u.a. von de Sade zur Abschaffung jeder Sexualmoral, da sie nur Unglück und Unfreiheit bringt. Er fordert explizit auch die gesellschaftliche Zulassung jeder Form von Perversion, Homosexualität etc. und nicht zuletzt auch die Befreiung der Frau durch die Aufhebung der unsinnigen Vorstellung, das Jungfräulichkeit etwas besonders ehrsames sei, oder das es überhaupt eine besondere Ehre und Würde der Frau gäbe.
      Diese Vorstellungen übern auch auf Frauen einen starken psychischen Druck aus, obwohl sie ja ursprünglich den Frauen nur dazu diene ihren „Preis“ hochzutreiben.

      Eine bessere Welt ? Dazu müssten aber Frauen und Männer über ihre Schatten springen, um eine bessere freudigere, vor allem entspanntere Welt zu haben.

      • „Denn die Gewalt in der Gesellschaft wird entgegen verbreitetem Mythos nicht von Männer verursacht, um dann primär Frauen zu treffen, nein Gewalt wird von Frauen verursacht und dann von Männer primär gegeneinander ausgeübt.“

        Der erste Teil stimmt, der zweite ist aber ziemlich übertrieben. Es gibt natürlich die Fälle bei denen eine Frau, meinetmegen durch shaming, Männer aufeinander hetzt, aber auch ohne anwesende Frauen würden Männer sich wahrscheinlich immernoch häufig untereinander kloppen.

        • Männer kloppen sich, um ihren Platz in der Dominanzhierarchie auszuhandeln.
          Der Zweck der Dominanzhierarchie ist zwar nicht ausschließlich, dass Frauen wissen, von wem sie sich schwängern lassen wollen, aber wesentlich.

          Es ist schon so: Wenn alle Frauen den friedlichen Buchhalter geiler fänden als Joe Rockbandbiker oder Joe Rockefeller, sähe die Welt sehr anders aus.

      • Viele treffende Punkte!

        Man müßte hier noch eine Sache berücksichtigen: Frauen orientieren sich in ihrer Partnerwahl an Merkmalen unter Männern, die Männer offenkundig (leicht erkennbar) voneinander unterscheiden. Und dies hängt eben nicht nur von der Perspektive der Frauen ab, sondern auch von der Eigenart der Männer.

        Beispiel: Stellen wir uns eine Welt vor, in der sich die Männer stark unterscheiden im Hinblick auf Unterstützung bei der Erzeugung und der Aufzucht von Nachwuchs (einerseits JA vs. NEIN, andererseits die besondere Art und Weise der Unterstützung). In so einer Welt können sich die Frauen nicht so sehr danach orientieren, wie dominant (z. B.) oder schön ihr potentieller Partner ist.

        Stellen wir uns dagegen eine Welt vor, in der die Männer praktisch alle dieselbe Einstellung in Bezug auf Unterstützung bei der Erzeugung und der Aufzucht von Nachwuchs haben (volle Unterstützung, vollständig nach Maßgabe der jeweiligen Frau). In so einer Welt müssen die Frauen nach anderen Merkmalen Ausschau halten, um die guten potentiellen Partner von den schlechten potentiellen Partnern zu unterscheiden: das könnte dann Erfolg sein, oder Dominanz, oder Kreativität, oder Schönheit …

        Wenn ich den Kommentar von only_me richtig verstehe, dann präzisiert er darin dr. caligaris mißverständliche Wendung „Gewalt wird von Frauen verursacht“ so: Männer gewinnen nur dann eine Frau, wenn sie einen (möglichst) hohen Platz in der männlichen Dominanzhierarchie einnehmen. Dies veranlaßt sie dazu, immer wieder Gewalt gegen andere Männer auszuüben, um einen möglichst hohen Platz in dieser Dominanzhierarchie zu erringen.

  1. in einer Welt, in der konstant 97% der Menschheit homosexuell wäre, gäbe es schon nach nur 7 Generationen niemanden mehr, der sich fortpflanzen könnte.

  2. Ich kann mir auch eine Welt vorstellen in der ich minus plus nenne und vice versa.
    Meine Formelsammlung ändert sich dadurch trotzdem nicht.
    Die eine Gruppe hat jetzt mehr Tinte aufm Perso als vorher und die andere weniger.
    Der Mehrheit würde immernoch ein Strick aus dem Tintenverbrauch gedreht. Entweder Verschwendung oder noch schlimmer: Ausschlagen!

  3. Also „Normal“ im Sinne von
    95% der Menschen sind heterosexuell deswegen ist Heterosexualität die „Norm“?
    Und in dem Gedankenspiel wären dann 95% der Menschen homosexuell?

    Dann würde ich davon ausgehen das die Welt ziemlich Menschenleer wäre weil es ein paar Milliarden Menschen weniger geben würde.

  4. Das wäre auf jeden Fall interessant. Die Männer würden wohl versuchen möglichst gut auszusehen und die Frauen alle möglichst viel Geld zu verdienen. ^^

  5. Wie würde eine Welt aussehen, in der Homosexualität die Norm wäre?

    Hmm, ziemlich schwul, vermute ich mal. An jeder Ecke gäbe es Schuhe und Handtäschchen zu kaufen und in den Bars würde vor allem Mineralwasser ausgeschenkt. Eishockey, mein Lieblingssport wäre verboten, da zu hetero und Adrian wär Bundeskanzler. Der Horror!!

    • Ich als Bundeskanzler wäre zu Eurem Besten. Kennt Ihr einen Homo, der so Heten-solidarisch ist wie ich und Euch dermaßen gegen die Zumutungen der Frauenwelt verteidigt?

    • Hmm, ziemlich schwul, vermute ich mal. An jeder Ecke gäbe es Schuhe und Handtäschchen zu kaufen und in den Bars würde vor allem Mineralwasser ausgeschenkt.

      Wie gut, dass du keine Vorurteile hast…

      Wie würde so eine Welt aussehen? Ziemlich leer vermutlich, weil der Nachwuchs irgendwann fehlt. Manch einer, der bisher aber eher Klischeedenken und Vorurteilen zum Opfer gefallen ist, würde sich aber vermutlich ganz schön umsehen.
      Bleibt zu hoffen, dass Schwule und Lesben dann toleranter wären – wobei ich das auch wieder zu bezweifeln wage.

  6. Anderes Gedankenspiel:

    Championsleague; BVB – Monaco; Anschlag auf Mannschaftsbus:

    Wäre das Spiel auch 22 Stunden später angesetzt worden, wenn das im Frauenfussball passiert wäre?

  7. Feministinnen würden es unfair finden, dass sie sich Dildos zum penetrieren kaufen müssen, während wir Männer die schon eingebaut haben….

      • Woher willst Du wissen, dass Lesben keine Dildos benutzen? Selbstverständlich benutzen auch Lesben Dildos. Sie mögen diese freudespendende Form durchaus, sie mögen nur nicht die Kerle, die da normalerweise dran hängen.

    • Dildos sind m.M.n. tatsächlich nur in Form von Strap-ons sinnig, als Frau – also für mich jetzt – kann ich denen nix abgewinnen.

      Aber ich kommentiere hier eigentlich deshalb, weil ich gerad dabei bin dieses Q&A mit einem Transmann (früher lesbisch, jetzt hetero – allerdings ist er damit nach eigener Einschätzung die Minderheit unter den Transmännern, die wären häufiger erst hetero und nach der Transition dann schwul) zuendezuschauen und es Interessierten weiterempfehlen wollte:

      Hammermäßig bewegte mich z.B. die Stelle wo er über seinen Schwanz sprach. Eine OP fehlt ihm noch, danach erst kann er ihn erigieren und also für Sex nutzen, was für ihn auch primäres Ziel der jahrelangen Prozedur war. Jedenfalls sagt er, er wolle ihn schlußendlich nicht tätowieren lassen (um optisch Adern zu simulieren).

      „I can’t even feel it, why would I want to decorate it?“

      Und DAS fand ich eben echt hart.
      Dieser Mensch hat dann praktisch kaum noch die Möglichkeit einen Orgasmus zu erleben, seh ich doch richtig?

      Transfrauen – insofern sie vorher analfixierte Schwule waren und weiter auf Männer stehen – haben wohl noch diesbezüglich unverändert ihre Chance; Transmänner die den bottom-part in einer gay-Beziehung favorisieren dito. Aber ein Transmann ohne Analfixierung (unterstell ich jetzt einfach mal) bzw. mit weiblichem Geschlechtspartner – wie sollte der eigene sexuelle Befriedigung erreichen können? Zumal er an anderer Stelle auch erwähnte, dass seine Libido erheblich stärker sei seit er sich Testosteron zuführen lässt, das muss doch… also ich weiß nicht… eine furchtbar furchtbar schwere Situation sein? Und das Ganze dann ertragen in dem Wissen, dass man sich diesen Weg ja selbst ausgesucht hat und es nie mehr wirklich rückgängig zu machen ist (klar, vom Optischen her wäre es das schon, nicht aber was die Sensitivität angeht)… wow. I do feel sorry for people like him.

      • In Ermangelung einer Prostata wird seine Orgasmusfähigkeit eh nie männliche Intensität erreichen können.

        Und wie es ansonsten damit bestellt ist, hängt vermutlich davon ab, ob, wie und wo seine Klitoris (die ganze, also nicht nur der vordere Bereich) verbaut wurde.

        Vielleicht erwähnt er dies ja irgendwo, ich hab mir das Video nur ganz kurz angesehen….

        • Wenn ich das (in einem anderen Video) richtig verstanden habe, hat man so ziemlich Alles ausgeräumt untenrum. Wenn ich so drüber nachdenke, fällt mir nicht ein, wie man Klitorisgewebe hätte erhalten bzw. „sinnvoll“ wieder verbauen hätte können.

          Aber er scheint sehr ok mit Allem, wie es jetzt ist, zu sein.

          Seine Nippel waren ihm nach der Mastektomie noch viel zu groß, und da gelangte er an den Punkt die Ärztin zu bitten: nimm sie einfach ganz ab – was sie nicht tat, weshalb er lernte sich mit ihrem immernoch üppigeren, jetzt außerdem vernarbten Aussehen zu arrangieren.

          Apropos Aussehen, hier noch seine Timeline:

        • „Aber er scheint sehr ok mit Allem, wie es jetzt ist, zu sein“

          Na also, das ist doch die Hauptsache. 🙂

        • Also für mich endet die Bewertung noch nicht damit.

          Ich hätte erwartet, dass er wenigstens oberflächliches Gefühl in seinem gebauten Penis besäße – es war ja die Haut u.a. seines Unterbauches, die nur teilweise abgelöst wurde. Nach der ersten OP hatte er zumindest noch auf einer Seite des Schafts ein bißchen taktiles Empfinden, wie man in dieser Dokumentation sehen kann (ich hab „vorgespult“ bis zur OP):

          Das scheint ihm aber entweder wieder verloren gegangen zu sein im Zuge der weiteren Operationen, oder die obige Aussage wollte eigentlich „nur“ den Verlust seiner Orgasmusfähigkeit betrauern.

          Persönlich könnte ich übrigens total ausrasten ob der (im verlinkten gleich zu Beginn zu sehenden) Aussage des behandelnden Arztes:
          „patients come in with nothing and wake up and have a penis“

          NOTHING!

  8. War da nicht mal was, daß die höchste Prozentzahl an Gewalt in einer Partnerschaft in lesbischen Beziehungen vorkommt?

    Demnach wäre so eine Welt erheblich brutaler … für die Frauen.

    • Geh mal ich eine Schwulendisko und in eine Lesbendisko – du wirst sehr schnell bemerken wo die Gewalt am stärksten ist (oder du fragst einfach mal den Türsteher).

        • Dem Klischee nach würde ich sagen, bei Lesben geht es aggressiver zu. Wäre mal interessant, Erfahrungsberichte zu lesen.

          allerdings würde ich auch vermuten, dass für einen Hetero-Mann der Besuch einer Lesbendisko ein höheres Risiko für die eigene körperliche Unversehrtheit darstellt denn der Besuch einer Schwulendisko (Dafür hinterlässt Mann dann in der Schwulendisko vermutlich eine breite Spur gebrochener Herzen und Liebeskummer… XD )

        • Bei den Lesben geht es deutlich aggressiver zu. Was mir eine lesbische Freundin über das Verhalten der Butches da erzählt hat – da geht jeder Proll mit zwischen die Beine geklemmten Schwanz heulend nach Hause. Abgesehen von den sexuellen Belästigungen soll es nicht sehr schön sein. Meine Freundin meint, dass sie dermaßen belästigt worden ist, dass sie kurz davor stand einer der Damen die Visage zu verschönern (sie macht seit 10 Jahren Krav-Maga). Klingt alles irgendwie unentspannt.

          Hingegen soll es bei den Schwulenparties sehr entspannt sein haben mir viele erzählt. Das war auch immer mein Eindruck, obwohl ich nie auf expliziten Schwulenparties war.

        • Solange es keine Ressourcen, Frauen oder Gruppeninteressen zu verteidigen gilt, arrangieren sich Männer respektvoll miteinander.

  9. Versteckt besser den Thread.
    Am Textverständnis scheint es zu mangeln.
    Nur weil was anderes benannt wird ändert sich Null.
    Wenn man alle hier literarische Genies nennte, würde jemand der die 3. erfolgreich abgeschlossen hat immer noch mit dem Kopf schütteln.

    • Mir scheint, Du hast den Text von Issei Hyoudou oben nicht verstanden.

      Du interpretierst ihn so, daß Issei im Ergebnis sagt: Stellt Euch eine Welt vor, in der das Wort „normal“ in der Bedeutung von „unnormal“ verwendet wird, und das Wort „unnormal“ in der Bedeutung von „normal“.

      Dies scheint mir eine Fehlinterpretation zu sein, weil in dieser Lesart Isseis Gedankenexperiment witzlos ist, ungefähr so müßig wie: Stellen wir uns doch mal eine Welt vor, in der Kopfschütteln Zustimmung bedeutet, und Kopfnicken Ablehnung.

      Welche Einsichten oder Denkanstöße könnten uns derartige Gedankenexperimente wohl vermitteln? Und warum sollte uns Issei wohl zu derart witzlosen Gedankenexperimenten anregen wollen?

  10. Gewalt wäre vor allem mit Frauen assoziert, Karriere und Geldverdienen auch, während die Männer vor allem gut aussehen wollen würden und den ganzen Tag glücklich bumsen würden. Eine Traumvorstellung.

      • Nur glaube ich nicht, dass Männer in dieser Welt die ganze Drecksarbeit für die Frauen machen wollen würden so wie das heute der Fall ist. Ich denke wir würden viele Frauen bei der Müllabfuhr oder bei der Kanalreinigung sehen und sie wären bei weitem unglücklicher als sie es jetzt sind.
        Irgendwie find ich die Vorstellung toll.

        • Sofern es irgendeine feminismus-ähnliche Ideologie gibt, wäre, so vermute ich, auch die Idee die männliche Bevölkerung zu dezimieren dann ziemlich populäre. Denn so wie aktuell im Feminismus die Argumentation: Wenn Frau Männer nicht brauch, warum dann nicht töten.

        • „Wenn Frau Männer nicht brauch, warum dann nicht töten.“
          Wenn die Mehrheit der Männer nicht auf Frauen steht, dann hat sie auch nicht diesen Beschützerinstinkt. Das bedeutet, dass für Frechheiten eine Frau gleich mal eine aufs Maul bekommt und die anderen Männer eher Beifall klatschen als den weißen Ritter zu spielen. In einer solchen Welt hätten Frauen bei weitem mehr Schwierigkeiten mit solchen Sprüchen als in einer heterosexuellen Welt.

        • „Wenn die Mehrheit der Männer nicht auf Frauen steht, dann hat sie auch nicht diesen Beschützerinstinkt“

          Der speist sich allerdings primär aus dem Kindchenschema und nicht in erster Linie aus dem Sexualtrieb.

          Aber du hast recht, die Toleranzgrenze wäre deutlich verschoben.Wie würden Frauen darauf reagieren?

          Logische Entwicklung wäre eine von Frauen betriebene deutlichere und vor allem permanente räumliche Seggregation.

          Da wäre dann aber die Frage, ob Frauen die Machtmittel hätten um das durchzusetzen (auf ein versifftes Frauenklo will kein Mann, den Safe-Space dürfen sie gerne haben. Aber wenn die Frauen z.B. den Stadtpark exklusiv haben möchten, werden da Männer was dagegen haben)

    • „ganzen Tag glücklich bumsen würden. Eine Traumvorstellung.“

      So auch meine Vermutung. Glückliche Schwule und einen ganzen Haufen mies gelaunter Lesben ^^

  11. Ich denke auch, dass die Welt ziemlich leer wäre. Wenn die sexuelle Anziehung zwischen unterschiedlichen Geschlechtern deutlich kleiner wäre, als die Anziehung zwischen gleichen Geschlechtern, dann kann ich mir in einer vortechnischen Gesellschaft keine unkomplizierte Fortpflanzung vorstellen.

    Aber das mal außen vor gelassen und das Gedankenspiel fortgesponnen:

    In der heutigen Zeit halte ich invitro (a la „Schöne neue Welt“) und institutionelle Erziehung oder eine Aufzucht ohne Männer am wahrscheinlichsten.

    Frauen würden nicht so sehr auf ihre passive Attraktivität achten und Männer würden sich vermutlich nicht für ihre Attraktivität beweisen (Attraktivität durch wettkämpfendes Handeln).

    Männer würden in Rudeln leben, Frauen vermutlich als Paare. Intrasexuelle Konkurrenz sähe anders aus.

    Für Männer wäre die Welt einfacher aber vermutlich auch ärmer, weil die Kommunikationshürden zwischen den Geschlechtern nicht nur negative Folgen haben.

  12. 1. Ich glaube nicht, dass die Welt leerer wär.

    Wo steht geschrieben, dass die Kinderzeugung gefallen finden muss?
    (In dem Fall weder den Frauen noch den Männern)

    Eventuell müssten auch die 5% Perversen (also Hetero Männer) ständig irgendwelche der Frauen vergewaltigen (sind ja 95% lesbisch) um die Art aufrecht zu erhalten.

    2. Ich glaube nicht, dass die Welt friedlicher wäre:
    Es gäb zwar wohl weniger Kriege zur Bevölkerungsdezimitation, aber dafür viel mehr Brutalität wegen eingeklemmter Fingernägel

    3. Vermutlich wäre die Welt weniger reich an Erfindungen, weil die Homos weniger Bedarf zur Leistung haben, und die Lesben dann doch nur Frauen wären also weniger zustande brächten

  13. Wenn wir die Tatsache ignorieren, dass alleine schon durch den fehlenden Nachwuschs die Menschheit ausgestorben wäre, dann hätte ein Geschlecht das andere schon vor langer Zeit völlig versklavt oder ausgelöscht.

    • Es gibt lesbische Eidechsen.
      Die legen Kloneier, aber die Evolution hat den Spaß zu zweit nicht völlig weggezüchtet; Eidechsen vorm Eisprung legen ein stereotypisches männliches Paarungsverhalten an den Tag, nach dem Eisprung dann weibliches. Offenbar gleicht sich der Zyklus bei Eidechsen nicht an.
      Jedenfalls haben sie auch ohne Männer ein glückliches Liebesleben. Wenn man es für toll hält, mit quasi der eigenen Zwillingsschwester rumzumachen.

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