„Männer sollten sich wie Gentleman verhalten, Frauen wie Ladies“

Kommentatorin Malgorzata führt zu dem von ihr gewünschten Verhalten der Geschlechter an:

Ich will einfach wie eine Frau behandelt werden! Und das bedeutet halt mal, dass ein Mann sich eher wie ein Gentleman verhalten sollte.

Was macht einen Gentleman aus? Wenn er mir in den Mantel hilft, mich wenn ich etwas Schweres trage fragt, ob er helfen kann, einer der die Türe aufhält, ein Mann mit guten Manieren im täglichen Leben und selbstverständlich ein Mann, der in KLEINEN Dingen großzügig ist, für den es selbstverständlich ist, den Kaffee oder das Abendessen bei einer Einladung zu zahlen. Ein Mann, der mich schätzt und respektiert, dies auch in seinen Handlungen ausdrückt.

Und eine Lady hat eben auch ein bestimmtes Maß an Etikette und ist überhaupt eine Frau. Sie kleidet sich feminin, sie verhält sich feminin usw.

Und ganz wichtig: Sie muss natürlich auch das Gentleman-Verhalten der Männer zu schätzen wissen und es annehmen.

Den Gedanken, dass der Mann ein Gentleman sein soll und die Frau eine Lady trifft man häufiger, er gehört aus meiner Sicht gerade zu der Denkweise eher konservativerer Personen.

Er ist aus meiner Sicht Ausdruck folgender Gedanken:

  • Beide, sowohl Mann als auch Frau, sollten durch ihr Verhalten deutlich machen, dass sie eine „Langzeitstrategie“ spielen, dass sie sich dabei gegenseitig respektieren und allgemein als „hochwertig“ auftreten.
  • Das umfasst, dass der Mann um die Frau wirbt, denn weil „Eier teuer und Sperma billig“ ist, muss eben der Mann seine Zuneigung und seine Ernsthaftigkeit deutlich machen. Dazu muss er gerade in traditionelleren Gesellschaften bereit sein zumindest symbolische „Opfer“ zu bringen, in dem er etwas für sie aufwendet und auch sonst klassische Positionen des Versorgers und Beschützers bedient.
  • Beiden ist es nur erlaubt „hochwertige“ Signale zu senden, die Frau darf also nur auf eine nicht zu sexuelle/billige Art ihre Schönheit betonen, darf Sexualität nur in Langzeitbeziehungen zeigen und darf entsprechend ernsthaft auch nur mit einem Mann flirten, an dem sie tatsächlich ein Interesse hat. Bestimmte Signale sind auf alle Menschen bezogen („Tür aufhalten“ signalisiert eine gewisse Höflichkeit und einen gewissen Respekt), andere Signale eben auf konkrete Menschen („sich zum Essen einladen lassen“ darf eine Dame eben nur, wenn sie Interesse an ihm hat (auch wenn er sich später als unbegründet herausstellt) oder es einen gesellschaftlichen Anlass gibt)
  • Der Mann darf Solvenz und Ressourcen zeigen, aber ebenfalls nicht auf eine billige Art. Je nach Gesellschaft gehört dazu auch, dass er selbstverständlich zahlt, denn Geld bedeutet ihm nichts und er demonstriert damit, dass er es „ernst meint“. Sie darf aber wiederum auch nicht zu viel fordern, denn Ressourcen für Zuneigung ist erst einmal ein „billiges Signal“. Sie darf allenfalls nicht mehr interessiert sein.
  • Beide müssen zudem den anderen erlauben, entsprechende Signale ihres Interesses zu senden.

Nimmt man diese Kriterien (die man sicherlich noch verbessern kann, ich bitte es auch als Brainstorming zu sehen), dann wäre es bei hinreichender Konservativität vollkommen verständlich, wenn sie ihn zahlen lassen will und er könnte es sogar als negatives Zeichen sehen, wenn sie ihre Ablehnung deutlich macht, indem sie ihn nicht zahlen lässt. Ebenso wäre in dieser Gedankenwelt der Umstand, dass er erst lange überlegen muss, ob er zahlt oder es nicht selbstverständlich als Kleinigkeit abtut, sondern als etwas behandelt, was er gezwungen macht, ebenso ein Verstoß und in gewisser Weise eine Beleidigung, ein „diese kleine Geste bin ich ihm nicht wert?“. Aber auch das ist natürlich vom Kulturkreis abhängig, im konservativeren Polen, wo die Kommentatorin herkommt, ist dies sicherlich noch verbreiteter als in Deutschland, wo getrenntes zahlen ein geringerer Fauxpas ist.

In gewisser Weise ist Lady/Gentlemann in dieser Hinsicht ein kleines Rollenspiel zur Versicherung des gegenseitigen Wertes. Es legt bestimmte Spielregeln fest, die beiden Geschlechtern entgegenkommen können: Beide haben festgelegten Rollen, die eine gewisse Sicherheit geben können und in denen die Geschlechter grundsätzlich „fair“ spielen sollen. Es gibt bestimmte Rituale vor, dessen Annahme gleichzeitig auch den anderen verpflichten.

Natürlich variiert die Ansicht, was der andere jeweils an Verhalten zeigen muss und darf, um ein Gentleman und eine Lady zu sein stark und hat einen starken kulturellen Hintergrund.

Hier wurde Kritik an dem Kommentar laut, den man im wesentlichen mit der Frage „der Mann muss also alles mögliche für die Frau machen, Geld für sie aufwenden und sie muss es im Endeffekt zulassen, mehr nicht?“ zusammenfassen kann.

Die Antwort darauf war:

Ja, in der Tat Ladies lassen sich gerne auf „Händen tragen“, auch ich. Ich genieße das total, aber Ladies sind genügsamer (WESENTLICH genügsamer) als Du, oder Adrian, glaubst.

Mit einer Lady hat Mann eine Partnerin fürs Leben, die im Notfall auch für ihn da ist, ihn nicht ausnimmt und dann fallen lässt, wenn er alt und/oder krank ist.

Aber das werden Zyniker wie Du nie begreifen.

Und:

Ich kann dir nicht sagen, was ich einem Mann bieten kann. Zufrieden?

Ich habe übrigens einen Freund, der sehr gut aussieht und sehr gut mit Frauen umgehen kann und der defakto jede haben kann, die er will. Trotzdem ist er mit mir zusammen und er liebt mich. Ich scheine ihm offensichtlich mehr bieten zu können als nur meine Muschi.

Letztendlich ist es schlicht die Frage, welche Zeichen man als hochwertig ansieht. Der Gentleman wirbt um eine Lady, also eine Frau, die ebenfalls besonders hochwertig ist. Teil der traditionellen Hochwertigkeit der Frau ist eben gerade, dass sie ihm nichts bieten muss – sonst wäre sie ja nicht hochwertig. Sie muss eben nur zulassen, dass er sie überzeugen darf. Gerade das Einschieben einer Werbephase wäre insofern sogar der beste Nachweis ihrer Hochwertigkeit, eben weil sie einen Mann vorher testet und prüft.

Gentleman und Lady sind insofern Archetypen eines bestimmten Verhalten, die mehr oder weniger streng umgesetzt werden. Sie stehen für eine gewisse Hochwertigkeit im allgemeinen Verhalten, wobei dieses ganz verschieden definiert werden kann. Natürlich wird auch hier von jedem Geschlecht gerne das an Anforderungen herausgenommen, was man mag und der „Gegenpart“ vergessen. Frauen wollen gern den Gentleman, aber vergessen selbst die Anforderungen an die Lady oder sind nicht bereit diese an die Modene anzupassen. Männer meinen, dass ihnen „Gentleman“ sein einen Anspruch auf die Frau gibt, vergessen damit aber, dass sie dann gerade keine Gentleman mehr sind.

Es ist vor diesem Hintergrund einmal interessant sich ein paar Definitionen anzuschauen:

Aus der Wikipedia zu Gentleman:

Der Begriff Gentleman bezeichnet einen aufgrund seiner Geburt, seines Charakters oder anderer Umstände in irgendeiner Form sozial herausgehobenen Mann und ist ins Deutsche am ehesten zu übersetzen mit Ehrenmann. Der Begriff wurde in England geprägt und galt stets als besonderer Ausdruck britischen Nationalcharakters. (…)

Vielfach wurde als Wesensmerkmal eines Gentleman auch ein bestimmtes, gewissen ethisch-moralischen Standards genügendes Verhalten genannt:

Chaucer etwa schreibt im Meliboeus (ca. 1386), dass niemand ein „gentil man“ genannt werden solle, der nicht Sorgfalt und Umsicht darauf verwende, seinen guten Namen zu verteidigen. Im The Wife of Bath’s Tale stellt er indes auf Tugendhaftigkeit („vertuous“), Zurückgezogenheit („prive“) und das Bestreben ab, Gutes zu tun. John Rastel legt 1525 in einem Dialog einem Bauern die Auffassung in den Mund, einen Gentleman zeichne „Demut, Geduld, Nächstenliebe, Freigebigkeit, Enthaltsamkeit, Ehrlichkeit und Keuschheit“ aus – weshalb er selbst der wahre Gentleman sei, und nicht seine standeshöheren Gesprächspartner. Auch nach Steele (Tatler, 1714) hängt die Berufung zum Gentleman keineswegs von den Lebensumständen des Betreffenden ab, sondern vielmehr von dem Verhalten, das er angesichts derselben zeige. Ähnlich äußerte sich auch Defoe, der insofern das von ihm vertretene aristokratisch-blutsmäßige Prinzip wieder relativiert. Auch William Harrison nennt als Kriterien neben der o.g. Bildung, dass die Betreffenden Würde und Haltung eines Gentleman zeigten.

In diesem Zusammenhang sei auch die Anekdote aus den Tagen König Jakobs II. erwähnt, wonach der Monarch auf die Bitte einer Dame, ihren Sohn zum „Gentleman“ zu machen, geantwortet haben soll, er sei allenfalls dazu in der Lage, ihn zum „Nobleman“ zu machen. Die Schaffung eines Gentleman sei indes dem Allmächtigen vorbehalten.

Nach Auffassung Lewis Mumfords zeichnet einen Gentleman „Verkörperte Männlichkeit“ aus, „ein Beispiel vollkommenen Betragens, entschieden in allen Handlungen, stoisch im Leiden, selbstbeherrscht, rücksichtsvoll, physisch auf der Höhe und mit einer humanistischen Erziehung“. Von Kardinal Newman stammt die Definition, ein Gentleman sei ein Mann, der „niemandem Schmerz zufügt, (…) und der kein Aufhebens von den Gefälligkeiten macht, die er anderen erweist“. Henry James sieht jenen als Gentleman an, der „sich auch in unbedeutenden Momenten gut benimmt“. Noch in dem Film Eve und der letzte Gentleman wird der Gentleman als ein Mann charakterisiert, „der allzeit versucht, den Menschen um sich herum ein Höchstmaß an Wohlwollen zu erteilen.“

Interessanterweise ist der deutsche Wikipedia zur Lady relativ nichtssagend. Daher aus dem englischen:

The word lady is a civil term of respect for a woman, specifically the female equivalent to gentleman, and also an English-language formal title. „Lady“ is used before the surname of a woman with a title of nobility or honorary title Suo jure, or the wife of a lord, a baronet, and a knight, and also before the first name of the daughter of a Duke, Marquess, or Earl. Once used to describe only women of a high social class, race, community, and status; now the term is commonly used to refer to any respectable adult woman, or even any woman. However, from a conservative point of view this usage is still controversial, just as it is for all adult men to be deemed to be „gentlemen“.

In British English, „lady“ is often, but not always, simply a courteous synonym for „woman“. It has a formal and respectful quality, being used to describe a woman in old age such as „an old lady“ or when speaking about a woman to a child (e.g. „Give the money to the lady.“) It may be used, however incongruously, in descriptions such as „the cleaning lady“ or even „a bag lady“ (tramp). Public toilets are often distinguished by signs showing simply „Ladies“ or „Gentlemen“.(…)

It remains in use, for example, as a counterpart to „gentleman“, in the phrase „ladies and gentlemen“, and is generally interchangeable (in a strictly informal sense) with „woman“ (as in, „The lady at the store said I could return this item within thirty days.“). However, some women, since the rise of second wave feminism, have objected to the term used in contexts such as the last example, arguing that the term sounds patronising and outdated when used in this way; a man in the same context would not necessarily be referred to as a „gentleman“. One feminist writer, Robin Lakoff, in her book Language and Woman’s Place (1975), notably raised the issue of the ways in which „lady“ is not used as the counterpart of „gentleman“.

A sign in the gardens of Hunters Hotel reads „Ladies and Gentlemen will not pick the flowers; others must not.

Auch hier ist insofern die Lage wesentlich unbestimmter.

Dann noch  Definitionen aus dem Urban Dictonary:

Gentleman:

1.

(n.) A man of calm demeanor, strong preserve, intellectual thinking, polite yet meaningful speak and a good upbringing. A fighter for the cause of right with words, not guns.

A true gentlemen is a respectable thing to be. A wannabe is a very bad thing to be, since you shall nto be liked.

2.

Something very rare today. A man who is respectful and considerate of those around him. Acts politely. Treats women with respect. Open doors for them, pulls out chairs, and is classy. What more guys should be. Because regardless of what your testosterone driven buddies tell you, treating people with respect and being polite doesn’t make you a „fag“ or „wimp“ or whatever. It makes you a good person and will really benefit you in life.

When we went out, he opened doors for me, offered me his coat, and brought me flowers. He was such a gentleman.

Tom: Hello sir, it’s nice to meet you.
Man: Same to you.
Other person: Tom is nice young gentleman

Lady:
1.
Something most Men don’t treat right.
I know how to treat a lady.
2.
An elegant and good-hearted woman who uses her femininity in the most dignified and endearing way possible.
That girl’s a real lady
3.
One of the best things in the world. A female who you really care about. Synonym of wifey. Opposite of hoe.
U gotta treat ur lady good.
4.
A woman of which a besotted male will hold in reverence.
„I love you“ (and really means it)

Also auch Varianten von „eine Frau, für die es sich lohnt“

Interessant in diesem Zusammenhang ist dabei die Redewendung „Lady in the streets, but freak in the sheats“. Das Urban Dictionary dazu:

A girl that appears prim and proper until you get her in bed where she reveals her true insatiable craving for hot, wild, relentless sex.
„My last girlfriend went to a Catholic school but every night she threw me onto the bed and didn’t stop for hours! She was a freak in the sheets!“

Das wäre sozusagen das Beste zweier Welten: Die Frau, die nach außen hin einen hohen traditionellen Wert verkörpert, aber im Innenverhältnis alle sexuellen Phantasien und Wünsche umsetzt.

Was wäre für euch die Definition von „Gentleman“ und „Lady“?

Welche Strategien werden damit umgesetzt?

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109 Gedanken zu “„Männer sollten sich wie Gentleman verhalten, Frauen wie Ladies“

  1. Sie war ja zunächst sehr verstört von Deinem Blog und ich hatte das Gefühl, dass sie es selbst nicht richtig auf den Punkt bringen konnte, was sie hier genau als Frauenfeindlichkeit empfand – anscheinend war sie wirklich einfach entsetzt, dass es doch eine signifikante Menge an Kerlen gibt, die nicht allen Frauen den Lady-Status ohne Weiteres gewähren wollen.

    Es entspann sich ja aber eine spannende Diskussion, zu der sie viel beigetragen hat. Ich hoffe, dass sie mal wieder vorbeischaut, um ihre Perspektive einzubringen. War interessant 🙂

    • „zu der sie sehr viel beigetragen hat“ – Mal so in den Raum gefragt – mangels Smartphone kann ich das nicht überprüfen – Wie sieht allesevolution mit einem mobilen Gerät aus? Werden die Kommentare da eigentlich auch eingerückt? Denn irgendwie scheint’s mir so, als hätte sie jeden Beitrag, der beim „Selbermach Samstag“ gepostet wurde, auf sich bezogen bzw. für eine Antwort auf einen ihrer Beiträge gehalten.

        • Ein Mann, der einer Frau absichtlich weh tut, ist kein Gentlemen, unter keinen Umständen.

          Ein Mann, der einer Frau unabsichtlich weh tut, sofort um Entschuldigung bittet und versucht es wieder gut zu machen, ist (möglicherweise) einer.

        • Ungeschickte Incels nutzen „negs“ XD
          Ein Gentleman aber hat sowas überhaupt nicht nötig, es wäre für seine Zwecke sogar kontraproduktiv.

        • Exakt. Die Frau gelegentlich zu verletzen ist quasi unvermeidlich. Den Gentleman zeichnet aus, dass er es absichtlich tut und daher alles unter Kontrolle hat. Mit einem Gentleman ist es sicher aber trotzdem aufregend.

        • Kein Mensch hat Alles unter Kontrolle.

          Weil Verletzungen unvermeidlich sind, ist es wichtig den Prozess der Entschuldigung beherrschen zu lernen, plus es besteht überhaupt gar kein Anlass, zusätzlich noch absichtliche Verletzungen herbeizuführen.

          Warum sollte das D.M.n. denn nötig sein?

        • Erinnerst Du Dich an die Stelle in Matrix, wo Agent Smith von der ersten Version der Matrix erzählt? Wo alles gut war, aber die Menschen haben es nicht angenommen? Ich bin nicht völlig sicher, ob das für Männer auch so gilt. Für Frauen gilt es ganz gewiss.

        • Man kann das sogar biologisch erklären, und zwar mit der Schockreaktion bei Frauen. Bei Männer löst ein Schock einen Adrenalin-Schub aus, der von Vasopressin gefolgt wird: Fliehen oder Kämpfen. Bei Frauen dagegen folgt auf das Adrenalin Oxytocin: Schnapp die Kinder und bleib beim Mann. Oxytocin beruhigt dann aber und hat wie Du weißt viele Vorzüge. Ich glaube Frauen brauchen diese gelegentlichen Adrenalin-Schübe zum Stress-Abbau. Deswegen fangt ihr auch so gerne Streit an.

        • Der größte mir bekannte, experimentell nachgewiesene Geschlechterunterschied mit Bezug zur Thematik: der Cortisol-Anstieg soll bei Frauen geringer ausfallen im Zuge einer Stress-Situation als bei Männern (allerdings auch in Abhängigkeit von ihrem Zykluszeitpunkt, wobei Frauen Männern biochemisch am ähnlichsten sind während ihrer Menstruation).

          vgl. bspw. https://www.uni-trier.de/fileadmin/fb1/ein/PLA/Diplomarbeit_Julia_Fechtner.pdf

          Könnte man das nicht so übersetzen, dass Männer sich (gerade in privaten Auseinandersetzungen) schneller gestresst fühlen als Frauen (außer an „ihren Tagen“)?

    • Meine morbide Faszination lässt mich nach einem konkreten Beispiel für lhs These fragen, aber ich fürchte ein wenig die Antwort (erinnere ich mich doch an eine gewisse Fahrradschloss-Geschichte).

      • Du willst schmutzige Geschichten? Na gut, ist auch nichts Schlimmes:

        Meine Dr. Borderline habe ich inzwischen an ihrem Psychologie-Doktor so aufgezogen, dass sie sich selbst hinreichend beobachtet um zu merken, wenn es mal wieder nötig ist. Sie spürt dann so eine innere Unruhe, ist ganz aufgekratzt und sucht Streit. Wenn sie das jetzt merkt, zieht sie sich aus und reckt mir ihren nackten Arsch entgegen. Ich greife danach, suche eine gute Stelle und einen schönen Winkel – und schlage fest drauf. So fest, dass sie nachher einen roten Abdruck auf dem Arsch hat und ihr ein paar Tränen in die Augen schießen.

        Danach ist sie dann erst ein paar Minuten still und in sich gekehrt und danach ist sie ausgeglichen, zufrieden und anschmiegsam. Für Tage. Manchmal glaube ich, auf den Arsch hauen ist für Frauen so etwas wie ein Notfall-Reset, wenn sie nicht richtig funktionieren.

        Dr. Borderline hat inzwischen all ihre Therapeuten abgesägt, weil meine Therapie viel besser funktioniert. Vermutlich sollten all die Frauen, die zu irgendwelchen Psychotherapeuten rennen sich stattdessen lieber mal zivilisiert den Arsch versohlen lassen. Eigentlich sollte man einen Heilpraktikerschein machen und damit Geld verdienen…

        • Ah, okay, das war dann doch tatsächlich weniger schlimm, als die Fahradschloss-Nummer.

          Aber ehrlich gesagt scheint mir das nicht sehr verallgemeinerbar. die Dame scheint mir schlicht eine spezielle Masochistin zu sein und du hast kein Problem, ihr zu geben, was sie wünscht. Wunderbar, aber kaum aussagekräftig für die Milliarden anderen Frauen auf der Welt.

        • lh,

          klassische BPS-Weibchen entwickeln bei der Abspaltung reale Todesangst vor dem Partner und agieren auch entsprechend.

          Ich glaube daher nicht, dass Dein Rezept – ausser in seltenen Ausprägungen – bei BPS empfehlenswert ist.

          Auch wenn es in der Beschreibung für den Abbau der inneren Spannung durch Schmerz (nicht selten ritzen sich BPS hierfür) bewirkt.

        • Meine ist nur ein recht milder Fall BPS. Aber generell gilt beim Umgang mit Borderlinerinnen sich nichts von dem Emo-Drama irgendwie nahegehen zu lassen. Das dient alles nur der Manipulation, inklusive der Heftigkeit ihres eigenen subjektiven Erlebens. All diesen Leiden muss man kalt wie ein Granitblock gegenüberstehen, sonst ist man am Ende selbst der, der leidet.

        • „Eigentlich sollte man einen Heilpraktikerschein machen und damit Geld verdienen“

          Nenn es „Dynamisches Handauflegen“ 5% Beteiligung an mich für den schallenden Namen

        • Deine Anregungen sind sehr willkommen, aber das klingt mir nicht hip genug. Wir wollen hier schließlich etwas für Leute anbieten, die von Transzendentaler Meditation und Psychotherapie gleichermaßen enttäuscht sind. 500 € je Session sollen dabei schon rausspringen und dafür muss man die entsprechende Klientel richtig ansprechen.

        • lh,

          „All diesen Leiden muss man kalt wie ein Granitblock gegenüberstehen, sonst ist man am Ende selbst der, der leidet.“

          Stimmt. Wenn man sie wie eine Maus im Versuchslabor sieht und so behandelt, wird man sie auch schnell wieder los. BPS-Weibchen brauchen affine Spiegelobjekte, sonst funktioniert ihr „Game“ nicht.

          Da das ganze aber eine extrem heikle Gratwanderung ist und BPS-Weibchen eine enorme Manipulations- und Zerstörungskraft haben können, meine Empfehlung an alle Jungs: Wenn ihr eine kennenlernt: Rennt so schnell ihr könnt.

  2. @Christian: gut zussamengefasst und beleuchtet.

    Es macht klar, dass es davon abhängt, welche Rollenspiel auch für später den beiden vorschwebt.
    Ich bleibe bei meinem Fazit, dass der Wunsch nach einem Gentleman und der Wunsch nach einer gleichgestellten Partnerschaft nicht zusammen laufen kann.
    Das Gentleman-Lady Modell ließe sich kurz so zusammenfassen (aus Sicht der Frau): Du musst dir den Arsch aufreißen, um mich in jungen Jahren rumzukriegen, dafür werde ich mir später den Arsch aufreißen, damit du mich nicht (für eine jüngere) verlässt.

    Womit wir auch einen Grund für den Unwillen der Männer hätten. Ich kenne keine Frau, die die zweite Hälfte nicht als absolute Zumutung sehen würde.

    • „Ich bleibe bei meinem Fazit, dass der Wunsch nach einem Gentleman und der Wunsch nach einer gleichgestellten Partnerschaft nicht zusammen laufen kann“
      Sehe ich nicht so. Sicher man kann nicht alles haben, aber am Ende des Tages ist die Gentleman-Lady Dynamik in der Partnerschaft vor allem ein Spiel. Ich sehe keinen Grund, warum man dieses Spiel nicht von Zeit zu Zeit in einer gleichgestellten Partnerschaft spielen kann.

  3. Lady und Gentleman sind im Zeitalter der vorgeblichen Gleichberechtigung und den funktionierenden Verhütung absolut überholte Konzepte. Es ist nunmehr ein einseitiges Spiel zugunsten der Frau.
    Im übrigen wird der Klassenaspekt hier vollkommen übergangen. Lady und Gentleman sind soziale Rollen der Oberschicht.

    • „Es ist nunmehr ein einseitiges Spiel zugunsten der Frau.“
      Nein, ist es nicht. Wer das „Lady sein“ Ernst nimmt schränkt sich als Frau in der heutigen Zeit selbst stark ein. Es ist somit nicht allein zu ihrem Gunsten. Natürlich kann man nicht das beste aus beiden Welten haben.

      • Nun gut. Ihr Heten könnt natürlich Eure Spielchen spielen wie Ihr wollt. Ist ja auch notwendig, weil Ihr außer sexueller Anziehung nix gemeinsam habt 🙂

      • „Wer das „Lady sein“ Ernst nimmt schränkt sich als Frau in der heutigen Zeit selbst stark ein.“

        Wikipedia zur Lady

        Once used to describe only women of a high social class, race, community, and status; now the term is commonly used to refer to any respectable adult woman, or even any woman.

        Jede Frau ist eine Lady, sozusagen als Initial-Zustand.

        Ein Mann wird erst durch sein Handeln ein Gentleman (oder ein „richtiger“ Mann).

        Hier hatte mal jemand über irgendeine Game-Show berichtet, in der eine Kandidatin einen Kandidaten, vielleicht ihren Mann, aufgefordert hat ein richtiger Mann zu sein und die ekelige Aufgabe zu erledigen. Er erwiderte darauf, das sie doch eine richtige Frau sein soll und den Scheiß selber machen. Sie antwortete mit „Ich bin eine richtige Frau“. Der Spruch zieht bei Frauen einfach nicht.

        Es heißt „Women are human beings and men are human doings“

        • Auf Wikipedia Definitionen gebe ich nicht viel. Eine Lady hurrt nicht herum, was schon eine Einschränkung ist. Eine Lady lässt ihren Mann nicht nachdem Schwierigkeiten auftreten für den nächstbesten sitzen. Man kann die Liste fortsetzen.

  4. Das deutsche Äquilalent zu „Lady“ ist „Dame“.
    Vielleicht entspricht meine Sicht auf den Begriff „Dame“ nicht den allgemeinen Sprachgepflogenheiten, aber für mich war eine Dame immer eine langweilige, sexlose Frau, jenseits von Gut und Böse.
    Da doch lieber schlampig als dämlich.

    Einer „Dame“ wird zu viel Respekt und Ehrerbietung entgegengebracht. So kann sich keine erotische Spannung aufbauen.

    Die andere Formulierung „wie eine Frau behandeln“ beinhaltet IMHO, dass die Frau als potentielle Sexpartnerin wahrgenommen wird. Das ist bei einer „Dame“ überhaupt nicht so.
    Das funktioniert natürlich nur bei einigermaßen attraktiven Frauen, weswegen dieses Konzept vielen Feministinnen so zuwider ist.

    • „Das deutsche Äquilalent zu „Lady“ ist „Dame“.“

      Etymologisch gibt es aber einen kleinen Unterschied: „Dame“ kommt aus dem Französischen und stammt vom lateinischen Wort „Domina“ („Hausherrin“, nicht das SM-Ding), äquivalent zu „Dominus“ („Hausherr“) verwandt mit lat. „Dom“ für Haus. Die Dame ist also die (Frei-)Frau des Hauses und kam durch den frankophilen Adel in die deutsche Sprache. „Lady“ aber ist nicht lateinischen Ursprungs sondern west-germanisch (alt-englisch) und geht auf die Tätigkeit des Leib (laf) kneten zurück, bedeutet also die Person, die im Haus den Brotteig knetet – oder kurz: „Frauen an den Herd“.

      Ich weiß jetzt allerdings nicht, ob Malgorzata das auch so gemeint hat.

      Das englische „Lord“ geht ebenfalls auf den Brotleib zurück, bezeichnete aber die Person des Hauses, welche den Leib bewachte.

      Interessant finde ich übrigens auch, dass „Frau“ eigentlich das germanische Gegenstück zu „Herr“ ist und nicht zu „Mann“, dessen Gegenstück eigentlich „Weib“ wäre, denn Frau kommt von „vrouwe“ was „Herrin“ bedeutet und für adlige Frauen genutzt wurde, während „Weib“ auf „wifman“ zurück geht, was „weiblicher Mensch“ bedeutet, also unabhängig vom sozialen Stand – auf einer Ebene mit „werman“ was „männlicher Mensch“ bedeutet und der Ursprung des Wortes „Mann“ ist.

      • „Interessant finde ich übrigens auch, dass „Frau“ eigentlich das germanische Gegenstück zu „Herr“ ist und nicht zu „Mann“, dessen Gegenstück eigentlich „Weib“ wäre“

        Das fällt mir auch immer wieder auf. Vor allem, wenn den Frauen „Frau“ nicht mehr gut genug ist und sie versuchen, „Lady“ oder gar „Göttin“ zu etablieren.

        De Fischer un sin Fru

        Über kurz oder lang sind wir wieder bei „Weib“ und „Dirne“.

        • Interessant finde ich vor allem wie Sprache Verwirrung stiftet und deshalb immer zuerst definiert werden sollte: (schon besser?)

          gentleman (plural gentlemen)
          1.(chiefly historical) A man of gentle but not noble birth, particularly a man of means (originally ownership of property) who does not work for a living but has no official status in a peerage; (Britain law) an armiferous man ranking below a knight.  [quotations ▼] Being a gentleman, Robert was entitled to shove other commoners into the gongpit but he still had to jump out of the way of the knights to avoid the same fate himself.

          2.Any well-bred, well-mannered, or charming man.  [quotations ▼] ZOMG! He was such a gentleman! I think I’m in love!

          3.(pejorative) An effeminate or oversophisticated man. Well, la-di-da, aren’t you just a proper gentleman?
          4.(polite term of address) Any man.
          Please escort this gentleman to the gentlemen’s room.‎

          5.(usually historical, sometimes pejorative) An amateur or dabbler in any field, particularly those of independent means.  [quotations ▼]

          6.(cricket) An amateur player, particularly one whose wealth permits him to forego payment.

      • Interessant!

        Ergänzenswert wäre noch, dass aus dem lat. Wort für Frau „femina“ der Begriff Feminismus hervorgegangen ist.
        Ein Gerücht ist es dagegen, dass „vir“, also lat. für Mann, in dem Ausdruck „virulent“ steckt. 😉
        Wobei ich mich soeben frage, ob „virgo“ (Jungfrau) etwas damit zu tun hat.

        • Ja, das mit Feminismus war mir bekannt, allerdigns nicht die Etymologie von vir. Habe mal nachgeschlagen; offenbar kommt das lateinische „Virus“ vom indo-europäischen „wisos“, was soviel wie „Schleim“ oder „Gift“ bedeutet, aber „vir“ kommt von „wiHros“, was auf die indo-europäische Wurzel „weyh“ zurück geht und die Tätigkeit des Jagens beschreibt. Die Wurzeln sind ähnlich, haben aber nicht die gleiche Bedeutung.

          Lustig ist aber, dass „virgo“ wohl auf dem indo-europäischen „virga“ basiert, was „Stock“ bedeutet und vulgär auch für „Penis“ gebraucht wurde. 😉 Wie das zu stande kommt, weiß ich auch nicht. Laut wiktionary hat der Wortstamm auch die Bedeutung von „unbenutzt“.
          https://en.wiktionary.org/wiki/virgo#Latin

        • PS: „vir“ ist wohl auch verwandt mit „wer“, was im oben schon erwähnten „werman“ steckt, damit schließt sich der (proto-indo-europäische) Kreis 🙂

        • INteressant finde ich vor allem wie Sprache Verwirrung stiftet und deshalb imer zuerst definiert warden sollte : z.B. „Lady“ :

          lady (plural ladies)
          1.(historical) The mistress of a household.  [quotations ▼]

          2.A woman of breeding or higher class, a woman of authority.  [quotations ▼]

          „I would like the dining room to be fully set by tonight; would you do so?“ „Yes, my lady“.‎

          3.The feminine of lord.  [quotations ▼]

          4.A title for someone married to a lord.
          5.A title for somebody married to a gentleman.
          6.A title that can be used instead of the formal terms of marchioness, countess, viscountess or baroness.
          7.(polite or used by children) A woman: an adult female human.
          Please direct this lady to the soft furnishings department.‎

          8.(in the plural) A polite reference or form of address to women.  [quotations ▼]

          Ladies and gentlemen, it is a pleasure to be here today. Follow me, ladies!‎

          9.(slang) Used to address a female.
          Hey, lady, move your car!‎

          10.(ladies‘ or ladies) Toilets intended for use by women.
          11.(familiar) A wife or girlfriend; a sweetheart.  [quotations ▼]
          (Can we find and add a quotation of Goldsmith to this entry?)
          12.A woman to whom the particular homage of a knight was paid; a woman to whom one is devoted or bound.  [quotations ▼]

          13.(slang) A queen (the playing card).
          14.(dated, attributive, with a professional title) Who is a woman.
          A lady doctor.‎

          15.(Wicca) Alternative form of Lady.
          16.The triturating apparatus in the stomach of a lobster, consisting of calcareous plates; so called from a fancied resemblance to a seated female figure.
          17.(Britain, slang) A five-pound note. (Rhyming slang, Lady Godiva for fiver.)
          18.(slang) A woman’s breast.

    • Man meint eigentlich, dass jede und jeder gehört haben müsste, dass „herrlich“ zwar Bezug zu „Herr“ besäße, „dämlich“ aber keinen zu „Dame“.

      http://www.sprachlog.de/2010/05/20/damlich/

      „Dass Frauenbezeichnungen durch Sprachwandel oft ‘verschlechtert’ werden, lässt sich aber an anderen Beispielen eindrucksvoller zeigen – ein andermal dann.“^^

      P.S. Wie bereits mal erwähnt, hat mein Deutschlehrer (Klassenlehrer und Schulleiter) in der Grundschule allerdings das Gegenteil behauptet. Wortwörtlich.

      • Brrr. Nein, ahhhh. Meinte ich nicht so.
        Es sagte im Unterricht:
        „Herrlich kommt von Herr und dämlich von Dame.“
        Und ich fand das verstörend genug, um mich bis heute an diese Situation erinnern zu können.

        • Und auf ein Neues (false memory syndrom, *lach*)… am wahrscheinlichsten lautete der Spruch doch:

          „Herr kommt von herrlich und Dame von dämlich“

          Falsch war das so oder so.
          Und ich kann nicht bewerten, ob er das Ernst oder als Witz gemeint haben wollte. Im letzteren Fall wärs natürlich ein schlechter Witz gewesen angesichts der Situation und insbesondere auch des Publikums.

  5. Das ist doch im Grundsatz das Gleiche, was Feministinnen (zumindest die Heterosexuellen) ebenfalls von ihren Männchen verlangen. Wie Clementine Ford sinngemäß meinte, Männer sollen es den Frauen halt schön machen. Der Unterschied zu Malgorzata ist, dass bei Feministinnen wie Ford noch „und die Fresse halten und zuhören“ dazu kommt…

    • Früher war es nur „Fresse halten und marschieren“, jetzt ist es immerhin „Marschieren und Fresse halten“. Und da sagt nochmal jemand, wir machen keine Fortschritte.

    • Das zeigt mMn nur, dass Feminismus spezifisch weiblich ist. Also dass dort eine „weibliche Denkweise“ herrscht. Ich hoffe das beschreibt es halbwegs korrekt.

      Mit Frauen selbst hat Feminismus nicht viel zu tun, da die meisten Frauen ja anerkennen, das beide Geschlechter in Symbiose leben. Ich bin mir nicht sicher ob Christian dazu schon mal was geschrieben hat, aber Feminismus scheint ja gerade die anzuziehen, die keine guten Erfahrungen mit Männern gemacht haben. Nicht alle, schon klar. Viele nutzen Feminism auch nur zum virtue signalen.

      Achja, das gilt im Übrigen auch für Männer. Feminismus scheint da eine „Verlierer-Sekte“ zu sein. Verlierer klingt hart, ist aber nicht so gemeint.

      Ich muss sagen ich stehe am Ende des Tages auf der Seite von Malgorzata, wenn auch nicht in allen Punkten. Im Prinzip sagt sie ja nur, dass man ein wenig Selbstwert beweisen soll. Da stimme ich überein Für sie wären das eben Fitnesstudio, gesunde ernährung, Kosmetikstudio etc.

      Kosmetikstudio würde ich nie tun, aber der rest ist ja auch ein Hinweis auf Selbstwert.

      • „aber Feminismus scheint ja gerade die anzuziehen, die keine guten Erfahrungen mit Männern gemacht haben.“

        Ist witzig, dass ich genau das Gleiche gerade gestern von der Ex-Feministin (insbesondere in Bezug auf Tumblr) auch gehört habe

      • Glaub ihr kein Wort. XD

        In der Praxis machen Frauen sehr viel auf indirekten Wegen, gehen subtil vor und können dabei auch sehr hartnäckig sein.

        Und empfinden einen Misserfolg dabei genauso als Zurückweisung (und heulen sich bei der Freundin darüber aus)

        • Eigentlich ist es viel einfacher:

          Es gibt ein Nein, was Nein meint und ein Nein was „nicht hier, nicht jetzt, noch nicht, vielleicht aber ich bin noch nicht ganz überzeugt“ meint.

          Die richtige Interpretation verhindert zuverlässig jegliche Irritationen 😉

  6. Interessant, dass auch hier wieder die PUA-Konzepte greifen.

    Wenn Malgozata sagt:

    „Ich habe übrigens einen Freund, der sehr gut aussieht und sehr gut mit Frauen umgehen kann und der defakto jede haben kann, die er will. Trotzdem ist er mit mir zusammen und er liebt mich.“

    … dann ist das „preselected by other women“ in seiner pursten Form.

    Doch, doch, PickUp hat die biologischen Prrämissen, die Frauen motivieren, schon sehr gut erfasst.

    • Teilweise ja. Aber das große Problem von Pick-Up ist die Behauptung mit den richtigen Skills könnte jeder Mann, unabhängig von Aussehen, Status oder Einkommen, jede Frau haben.

      • Aus dem, was ich von pickup kenne, wird das so nicht gelehrt.
        Im Gegenteil: Ablehnung und der Umgang damit sind etwas, was häufig angesprochen wird.
        Ebenso ist Oneitis ein Begriff und ein Konzept, welches dazu nicht passt.

        Was pickup sagt ist das jeder sich sehr stark verbessern kann. Der Nebensatz, dass man dazu sehr hart an sich arbeiten muss und sein ganzes Leben umkrempeln muss ist sicher weniger prominent in der Werbung, wird aber in allen Texten sehr deutlich

        • Da hast du sicher Recht dass das Marketing immer viel gröber ist als die echten Texte dann.
          Aber klar ist ein Mann der schön ist (für Frauen) hat es um vieles leichter und gewisse Nachteile lassen sich auch durch die besten Skills nicht ausgleichen.
          Dennoch hat Pick-Up (zumindestens einige Ideen) seine Berechtigung .
          Wobei ich oft feststelle dass manchen Freunde/Bekannte natürliche „Artists“ sind ohne jemals davon gelernt zu haben. Warum sich das so unterscheidet? Sache der Genetik, Erziehung?

          • „Wobei ich oft feststelle dass manchen Freunde/Bekannte natürliche „Artists“ sind ohne jemals davon gelernt zu haben. Warum sich das so unterscheidet? Sache der Genetik, Erziehung?“

            Genetik, Erziehung, bessere Vorbilder oder Bekannte, die den Einstieg erleichtern. Es können viele Faktoren sein

        • Ein Punkt noch:
          Persönlichkeitsveränderungen sind mit das Schwierigste was man, neben dauerhaft und stark Gewicht zu verlieren, an Arbeit an einem selber machen kann imho.
          Ich bin z.b. sehr schüchtern, introvertiert. Da weg zu kommen ist sehr schwierig. Ich denke das wird im Pick-Up auch etwas als zu leicht beschreiben. Besonders weil das ja für die Frauen glaubhaft wirken muss.

          • „Ich bin z.b. sehr schüchtern, introvertiert. Da weg zu kommen ist sehr schwierig. Ich denke das wird im Pick-Up auch etwas als zu leicht beschreiben. Besonders weil das ja für die Frauen glaubhaft wirken muss.“

            Es gibt viele sehr schüchterne, die zum Pickup gekommen sind. Ich empfehle da eher Social Circle Game als das ansprechen wildfremder. Und es muss auch nicht der One-Night-Stand mit der heißesten Frau des Clubs sein.
            Es reicht, wenn man eine gewisse Sicherheit erhält und ein Schema erkennt, wo vorher keins war. Wenn man dann bei Frauen allgemein besser ankommt, dann wird man dadurch natürlich auch sicherer.

        • @ Tom

          Gibt genug Leute in dem PickUp-Feld, die da sehr ehrlich sind.

          Ich glaub, es war Rollo Tomassi, der einige Essays dem Thema Ansprechangst gewidmet und offen bekannt hat, dass es für Introvertierte zunächst die Hölle ist. Aber es geht nix über eine gesunde Desensibilisierung 😉

      • Das ist offensichtlich Marketing.
        Als Argument gegen Game an sich ist es so sinnvoll wie: „Das Problem mit Medizin ist, dass manche behaupten, mit Schlangenöl könne man auch Krebs heilen.“

        Dass Schindluder getrieben wird, sagt erst mal nichts über das Feld an sich aus.

      • Das halte ich im Idealfall für richtig.
        Attraction is not a choice, nicht wahr?
        Allerdings wirst du nie den Idealfall haben.
        Es wird ja auch oft empfohlen den Arbeitsaufwand abzuschätzen.
        Als 3 eine 10 abzuschleppen ist wohl nur mit einem sehr großen Arbeitsaufwand möglich.

  7. Ein Lied von den Ärztinnen:

    Frauen sind Zicken,
    sie wollen alle doch nur ficken,
    Frauen wollen alle nur das Seine
    und spreizen dafür die Beine
    usw…

  8. Aber ganz ernsthaft, ich finde den Artikel sehr gut und glaubwürdig sogar heute noch.Es ist nur doof wenn man als Jugendlicher eine ernsthafte gleichberechtigte Partnerschaft erwartet und dann so umgehauen wird. Genau das ist mir vor 30 Jahren passiert.

    Jetzt MGTOW oder Hund.

  9. 6. Most women who call themselves feminists have a very warped idea of the movement. They either want superiority of women over men in the name of feminism or just switch sides as per their convenience. They want equal pay, equal rights, equal opportunities, respect, freedom (which we totally support) but also want the reserved Ladies seat in the Delhi metro. They still expect men to pay the bill on dates, still want their chairs to be pulled and still want to be able to play the ‘woman card‘ to have it easy. It just looks like women today want to lead an easy life at the cost of men. It is definitely not equality that they want and it’s quite evident to the other gender.

    [..]

    8. Men are largely misunderstood, no matter what they do. A casual internet joke on women is enough to stir up a storm. Thanks to the sudden wave of feminism, a guy cannot even voice his preferences in women openly with the fear of being slammed for ‘objectifying‘ women or being labeled as a douchebag. It is perfectly fine for girls to prefer ‘tall, dark, handsome men‘ but the moment a guy says he finds skinny girls hotter, all hell breaks loose!

    http://www.mensxp.com/special-features/today/26657-10-real-reasons-why-men-dont-trust-women-anymore.html

    Doppelstandard

  10. Was mir an dem System nicht behagt ist – außer, dass es mir doch sehr unpersönlich und wirtschaftlich orientiert vorkommt – dass ich einfach dem Teil der Gegenleistung der, auf Händen getragenen „Lady“ nicht ganz glaube:

    „Partnerin fürs Leben, die im Notfall auch für ihn da ist, ihn nicht ausnimmt und dann fallen lässt, wenn er alt und/oder krank ist.“

    Und was ist, wenn er schlicht pleite ist? Wenn er die Rechnung nicht mehr zahlen kann oder durch besagte Krankheit die Tür nicht mehr aufhalten? Wird dann das vergangene Entgegenkommen für den Rest seines Lebens belohnt? Oder wird irgendwann ausgerechnet, dass er seine, durch Essenseinladungen bezahlte Pflege nun aufgebraucht hat und bitte allein zurecht kommen muss?
    Man könnte es auch umdrehen. Wenn die „Lady“ etwa durch Krankheit oder Alter etwas von ihrer vertragsgemäßen Weiblichkeit verliert, kann ihr „Gentleman“ sie dann fallen lassen und sich beklagen, dass ihm seine Türöffner-Dienste nicht entlohnt wurden?

    Nein. Das gefällt mir alles nicht.
    Natürlich ist das menschliche Miteinander ein Geben und Nehmen, aber so kalt und berechnend möchte ich meine Beziehungen nicht führen.

    • Ich bezweifle auch, dass hier tatsächlich irgendwer diese kalte Berechnung plant oder als sinnvoll ansieht.

      Fieser ist vielleicht die Frage, ob man nicht unterstellen müsse, dass viele Frauen (und manche Männer) so handeln, wenn man auf die Scheidungsraten blickt.
      (Angeblich primär von Frauen initiiert – was auch ihr gutes Recht ist)

      Aber wenn man dann nüchtern ist, könnte man eine Kosten-Nutzen-Risiko Bewertung durchführen, in diesem Fall wäre die „kalte“ Berechnung sogar passend – aber die Welt weniger rosa und etwas ärmer

      • viele dieser „Kostenberechnungen“ werden denke ich unterbewusst durchgeführt. Der Partner scheint einen einfach nicht mehr so attraktiv.
        Das kennen die meisten ja auch: wenn die Liebe nachlässt, dann stören einen plötzlich Kleinigkeiten, die man vorher gar nicht bemerkt hat.

        • Der easy way out lautet dann Trennung bzw. die Suche nach neuen Partnern – in der Königsklasse aber steht man solche Phasen durch und arbeitet daran, dass es wieder besser wird.

          Es gab vor Jahren mal den Bestseller

          (ich hab ihn nicht gelesen, ist aber bestimmt keine üble Empfehlung, siehe die Rezensionen)

    • DMJ das ist der Punkt. Von Frauen kommt nichts. Der Investor ist der Mann. Die Frau sollte in dem System treu sein. Das heißt, es darf nur ich ran. Ob das stimmt, weißt du erst hinterher. Da sehe ich auch das Problem. Der Mann investiert ins Blaue. Das kann ja auch schon sein, wenn die Frau nach einer Zeit merkt, du bist doch nicht ihr Typ. In diesem klasdischen System wird aber angenommen, du investierst gerne, du sollst es quasi lieben. Der Mann, der es nit Hintergedanken macht, ist nicht gewollt. Ich will Frauen da keine Planung vorwerfen oder Böswilligkeit, das Resultat ist aber gleich.
      Manchmsl habe ich aber echt das Gefühl, die Hürden sollen besonders hoch gelegt werden. Die armen Männer fallen so durchs Raster. Wer nich attraktiv ist und daher bei vielen Frauen investieren muss, ist irgendwann auch mürbe. Das heißt, es bleiben nur wohlhabebde attraktive Männer in Rennen, die sich sogar auf eine Grau festlegen müssen. Ih Gort klinge ich paranoid.

      • Das Rollenkonstrukt stammt ja auch noch aus einer Zeit, als die Frau in der Sippe des Mannes aufgenommen und dort strikter sozialer Kontrolle unterstand.

        In der heutigen Zeit ist es nur noch ein zeitlich begrenztes Rollenspiel zum beiderseitigen Amüsement.

        Und da dieses Rollenspiel die Frau viel stärker limitiert und bindet und zudem auch beständig trainiert werden muss, sind auch nur die wenigsten Frauen bereit oder in der Lage ihren Teil zu spielen bzw. legen ihre Rolle sehr situativ und launisch aus.

        Faktisch ist nur die Erwartungshaltung an den Mann geblieben.

        Nur, was haben Gentleman früher mit Ladies gemacht, die sich als Mogelpackung erwiesen haben?

      • „es bleiben nur wohlhabebde attraktive Männer in Rennen, die sich sogar auf eine Grau festlegen müssen. Ih Gort klinge ich paranoid“

        😀

        „Von Frauen kommt nichts. Der Investor ist der Mann.“

        Frauen, die sich betont „feminin“ geben, investieren schon ne ganze Menge in ihre (u.a.) vom Manne zu verkonsumierende (Norm-)Schönheit, kürzlich gesehenes Beispiel:

        (und diese Frau ist erst irgendwas um die 30…)

        • Das machen die aus dem intrasexuellen Konkurrenzkampf heraus bzw. aus dem Gewinn von Selbstwertgefühl (unmittelbar oder durch Spiegelung).

          Der visuelle Konsum durch Männer ist hier nur ein Nebeneffekt, da müssen Männer kein schlechtes Gewissen bei haben 😉

        • Ich kann mich nur darauf festlegen, das „Kunst am Bau“ zu nennen, die Motivation dahinter bleibt mir in Teilen verborgen…

          (Auf der Handtaschenjagd habe ich übrigens jüngst einen neuen Tiefpunkt erreicht, hatte ich doch _endlich_ was gefunden was mir gefiel – neu zu knapp 13 Euro, allerdings kein echtes Leder – und dann war aber die gewünschte Farbe bereits ausverkauft 😦 Erfahrungsgemäß brauche ich laaaange um mich nach so einer Schlappe wieder für etwas Neues begeistern zu können)

          „Der visuelle Konsum durch Männer ist hier nur ein Nebeneffekt, da müssen Männer kein schlechtes Gewissen bei haben“

          Was mir da nu einfiel… letzte Woche hatte ich mir frisch die Schulter gezerrt und grämte mich in meinem Schmerz, wobei allerdings mein Bademantel dem heimgekehrten Gatten Einsichten gewährte, die ihn sogleich zu einem Kompliment bewegten…
          Also manchmal seid ihr schon echt schwer zu verstehen.

        • Fakt ist es aber. Männer die nicht super attraktiv sind, sind damit doch draußen. Wenn ich so ein Programm an Investitionen abspuleb muss, mache ich das nur bei der Mlglichkrit auf Erfolg. Muss ich erst in zig Frauen investieren, die mich ablehnen, mache ich es wohl nicht mehr. Selbes gilt für Männer, die das Finanzielke nicht leisten können. Ich sehe es ja bei mir. Bin bei dem Spiel sm Partnermarkt auch raus und komme nicht mehr rein.

        • Frauen, die sich betont „feminin“ geben, investieren schon ne ganze Menge in ihre (u.a.) vom Manne zu verkonsumierende…

          Nein, wie P.Müller schon schrieb, ein wesentlicher Antrieb ist, das sie es für sich selbst, das eigene Selbstwertgefühl bzw. aus intrasexueller Konkurrenz heraus tun.

          Die Aufmerksamkeit des Mannes ist kein Wert an sich, sondern nur der Reflektor in dem die eigene Selbstliebe, das eigene Selbstwertgefühl gespiegelt werden kann.

          Ich glaube das dieser Aspekt bei Frauen extremer als bei Männern ist.

          Frauen haben es schon immer äußere Trends, angebliche Männerwünsche, die Mode etc. vor sich selbst zur Bemäntelung und Rechtfertigung des Auslebens uneingestandener Triebe und Lüste vorgeschoben, benutzt.

        • Ihr glaubt das also wenn behauptet wird, dass Frauen sich „für sich selbst“ ihre Brüste mit Silikon ausfüllen ließen z.B.? Die müssen doch aber unbequem sein? Plus das ist ja eine dieser risikoreicheren Schönheits-OPs, die erwartungsgemäß sogar wiederholt werden muss nach einiger Zeit (Hauptargument dagegen für mich übrigens, dass die gepimpte Brust u.U. ihre FUNKTION verlieren könnte, ihr Still-Potential).

          Wahrscheinlich liegt dem eine Selbstwertstörung zugrunde, aber sowas kommt ja nicht aus dem Nichts. Viele spätere fake-boobs-Trägerinnen werden wohl diverse abwertende Kommentare gehört haben zuvor… ich behaupte: von Männerseite aus (im oben verlinkten Beispiel wurde jetzt nur der Bruder erwähnt).

          Wenn ein Mann sich operativ den Penis verlängern lässt, macht er das denn Eurer Ansicht nach auch bloß für sich selbst, aus völlig eigenem Antrieb?

          Ich weiß, es ist ein bißchen sehr out solche Eingriffe auch nur zu diskutieren, jeder darf mit seinem Körper schließlich Alles anstellen (lassen) – auch m.M.n. – und wenns gut geht, hat es sich objektiv ja auch i.d.R. gelohnt.

          Ich kann auch nichtmal behaupten, selbst völlig naturbelassen zu sein, mir wurde schließlich der Unterkiefer zersägt und verlängert, aus angeblich medizinischen Gründen, wodurch mein äußeres Profil eingestandenerweise wesentlich optimiert wurde.

          Ich hätte von allein allerdings nicht diesen Wunsch entwickelt, da brauchte es schon noch Ärzte, die mir twentysomething Dinge sagten wie, dass ich „fies lache“ (und eine Krankenkasse, die das sponserte, eben weil es angeblich für die langfristige Gesundheit meines Kiefergelenks nötig war).

          Irgendwo find ich diesen Trend zur oberflächlichen Selbstoptimierung einfach traurig. Und das als Augenmensch.

          Mag sein, weil auch ich mich dem nicht in Gänze entziehen kann, auch wenn ich das wollen würde (am Liebsten in der Beobachterposition verweile). Manche Dinge werde ich niemals mitgehen (Fingernägel machen lassen, Augenbrauen aufmalen, regelmäßige Friseurbesuche bei Langhaarfrisur etc.), aber so insgesamt wächst der gesellschaftliche Druck zur Herstellung äußerer Gefälligkeit schon spürbar an. Weil man so viel machen könnte, muss man zunehmend auch was machen.

          Und jetzt kommt nochmal der Gender-Faktor dazu, denn während es gänzlich verschiedene als attraktiv-bewertete Männer-Vorbilder gibt (denen älter werden zugestanden werden kann), ist die Vorstellung attraktiver Weiblichkeit recht strikt genormt.
          Ja, ist klar: nicht Euer Problem…

        • „Ja, ist klar: nicht Euer Problem…“

          Stimmt.

          Eine Frau kann gegenüber Männern Abweichungen von normierten Schönheitsbildern durch andere Fertigkeiten (wie z.B. Hingabe beim Sex) überkompensieren. Wenn sie darüberhinaus auch noch jungs-kompatible Interessen entwickelt, wird sie keinen Mangel an Interessenten haben.

          Gegenüber Frauen funktioniert das nicht, sie wird immer das hässliche Entlein bleiben. Mehr noch, obige Kompensationsmechanismen führen da sogar noch weiter zur Abwertung durch Frauen.

          Merke: Die Unschöne, die sich erkennbar aber vergebens um Annäherung an weibliche Schönheitsideale bemüht, hat unter Frauen einen höheren Status als die Unschöne, die sich vom Körperkult abwendet und sich auf anderes fokussiert.

          Dies gilt für den Lebensabschnitt vor dem Kinderkriegen und – deutlich abgeschwächt – auch danach.

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