Selbermach Samstag 232 (01.04.2017)

Welche Themen interessieren euch, welche Studien fandet ihr besonders interessant in der Woche, welche Neuigkeiten gibt es, die interessant für eine Diskussion wären und was beschäftigt euch gerade?

Welche interessanten Artikel gibt es auf euren Blogs? (Schamlose Eigenwerbung ist gerne gesehen!)

Welche Artikel fandet ihr in anderen Blogs besonders lesenswert?

Welches Thema sollte noch im Blog diskutiert werden?

Für das Flüchtlingsthema gibt es andere Blogs

Ich erinnere auch noch mal an Alles Evolution auf Twitter und auf Facebook.

Es wäre nett, wenn ihr Artikel auf den sozialen Netzwerken verbreiten würdet.

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215 Gedanken zu “Selbermach Samstag 232 (01.04.2017)

  1. „Peterson vs. Harris, again“
    https://bloodyshovel.wordpress.com/2017/03/23/peterson-vs-harris-again/
    „But the point is that the Scientific Truth does not matter when you try to arrange a society. Not only it does not matter; pervasive knowledge of truth quite likely is deleterious for societal harmony. You basically can’t have a society, not a long-lasting one anyway, if the truth is widely known.
    You may have noticed that after centuries of the scientific method; most people, i.e. 70% of the population don’t give a crap. Homeopathy is still around. People believe in all sort of crap; and they’re not even consistent about it. Why don’t people care about the truth? Because, as Peterson said, what people care about is what their biological drives have them care about; and those biological drives have evolved over millions of years. What they tell us to care about is what people across age and culture care about; and you can discover that by reading their myths and stories. What they care about is the survival of the tribe as a unit, i.e. the resiliency of their society. What makes the group function. And sex; how to get those picky annoying women to notice you individually.“

    • Das leuchtet mir ein.

      Vor etwa zwei Jahren habe ich so eine Dokumentation gesehen über Afrika. Dort sprach ein Afrikaner eines mäßig entwickelten Landes (habe den Namen vergessen) und sagte sinngemäß:

      Europäer würden sich immer vorstellen, in Afrika gebe es nur Krieg, Hunger und Krankheit. Dies wäre aber einseitig. Denn es gebe eben auch Regionen, ja ganze Länder, die wirtschaftlich einigermaßen gut entwickelt wären.

      Und etwas Analoges gelte eben auch für die Flüchtlinge, die nach Europa ziehen: bei weitem nicht alle kämen aus dem größten Elend. Viele von diesen Leuten würden „gut bezahlte Jobs“ verlassen („gut bezahlt“ vermutlich in Relation zum Wirtschafts-Niveau der entsprechenden Region).

  2. „Biology, Evolution, And War“
    View story at Medium.com
    „Your average
    testosterone drenched
    nineteen year old soldier
    wakes up every combat morning
    desiring only three things:
    eating, fucking, and killing,
    not necessarily in that order.
    Beneath the dirty uniform
    lurks a killer primate.
    Civilization provides only
    the thinnest of veneers.
    That is why there will
    always be war.“

  3. Ich bin quasi immernoch dabei einen Artikel für Christian zu verfassen. Ich bin weiterhin baff wie gut Pickup funktioniert. Nicht nur in Sachen Aufreißen, sondern auch die Reaktionen der Mitmenschen, die durch das leben der 5 „Alpha“-Punkte nach dem Mystery Modell auftreten.

    Daher, Christian, der Artikel ist nicht vergessen (wie bei manch anderen Kommentatoren hier), ich bin noch dabei das ganze richtig einzuordnen. Ausserdem gehe ich gerade noch alte Artikel von dir zu dem Thema durch, um das Ganze auch vollständig zu erfassen.

    • Aufschlußreich ist die folgende Passage:

      „Das Warnschild 123, das auf eine Baustelle hinweist und einen männlichen Arbeiter zeigt, soll bleiben, wie es ist. Denn der Vorschlag, diesen Arbeiter durch eine stilisierte Frau mit Rock und High Heels zu ersetzen, fiel als sexistisch und realitätsfern durch.“

  4. ARD-Journalist besuchte deutsche Moscheen.

    http://www.stern.de/panorama/gesellschaft/constantin-schreiber-in-deutschen-moscheen–vieles–was-er-hoerte–entsetzte-ihn-7391238.html

    Ein paar Passagen aus dem Stern-Artikel:

    Was hat Sie auf die Idee gebracht, in die Moscheen zu gehen und aus Ihren Erfahrungen ein Buch zu machen?

    Schlichtweg Neugier. Ich war vorher nur ein einziges Mal in einer Freitagspredigt. Und ich dachte: Jetzt gehst du da einfach mal hin und hörst in ein paar Moscheen zu. Das hatte vor mir überraschenderweise noch kaum einer gemacht.

    Was hatten Sie erwartet?

    Dass ich so etwas wie eine Bandbreite hören würde. Konservative, moderate und, ja, auch fortschrittliche Predigten, die Brücken zwischen den Religionen bauen und in denen das Leben in Deutschland eine Rolle spielt.

    Und?

    Ich war enttäuscht, teilweise entsetzt. Ich habe keine einzige Predigt gehört, die ich wenigstens okay fand. Fast alle waren sehr konservativ. Und wenig integrativ. Es ging fast immer um „wir und die“. Wir Muslime und die Anderen, die Deutschen, die Ungläubigen. Integration wurde eher als Bedrohung der reinen Lehre dargestellt.

    Gab es Aufrufe zur Gewalt?

    Nein, das nicht. Aber mir hat schon gereicht, was ich sonst gehört habe.

    Wie haben Sie die Moscheen ausgesucht?

    Mehr oder weniger zufällig. Ich habe die besucht, die ich kannte. Und ich habe arabische Freunde und syrische Fl…tlinge gefragt, wo sie beten. Dann bin ich, wann immer Zeit war, nach und nach dort hingegangen. In arabische und türkische Moscheen. In ansehnliche Bauten und in Hinterhöfe. Viele lagen in Berlin, aber ich war auch in Hamburg, in Leipzig, Magdeburg, Karlsruhe und eben in Potsdam.

    Wir haben mehr als 2500 Moscheen im Land. Repräsentativ ist Ihre Auswahl nicht.

    Nein, das behaupte ich auch nicht. Aber ich habe versucht zu dokumentieren, was man zu hören bekommt, wenn man an einem beliebigen Freitag in eine mehr oder weniger beliebige Moschee geht. Ich habe ja bewusst keine Moscheen besucht, die als salafistisch verschrien sind. Ich wollte ergebnisoffen recherchieren.

    Das heißt aber auch, dass Sie möglicherweise in 13 anderen Moscheen ganz andere Dinge erlebt hätten.

    Möglicherweise. Aber ich habe bei meinen Besuchen nun mal das erlebt, was ich in meinem Buch beschreibe.

    • „Ich war enttäuscht, teilweise entsetzt. Ich habe keine einzige Predigt gehört, die ich wenigstens okay fand. Fast alle waren sehr konservativ. Und wenig integrativ. Es ging fast immer um „wir und die“. Wir Muslime und die Anderen, die Deutschen, die Ungläubigen. Integration wurde eher als Bedrohung der reinen Lehre dargestellt.“

      „Der Imam in der türkischen Hagia-Sophia-Moschee in Karlsruhe zum Beispiel vermittelte seinen Gläubigen ein eigenwilliges Frauenbild.

      Ja, er sagte klagend: Schaut euch die Mädchen und Frauen von heute an. Und dann lobte er die Heilige Fatima, die sich sogar als Tote den Blicken fremder Männer entzogen wissen wollte und bat, ihren Leichnam nachts zu beerdigen. Ich war erschrocken. Zumal an diesem Tag zahlreiche muslimische Schüler dort saßen und zuhörten. Wie sollen die so was einordnen?“

      „Welche Predigt hat Sie am meisten erschreckt?

      In zwei Predigten ging es ganz offen gegen Jesiden, Armenier oder Juden. Das hat mich entsetzt. Und bemerkenswert war auch die in der Imam-Riza-Moschee in Berlin. Da hieß es: „Ihr könnt nicht sagen: Ich bin zugleich Demokrat und Schiit. Nein, das geht nicht. Man kann nicht sowohl Muslim als auch laizistisch sein. Man kann nicht sowohl Humanist als auch ein Freund der Familie des Propheten sein.“ Ungeheure Sätze!“

      Und das ist die Kultur, die nach der Meinung von links-grünen Vollidioten uns bereichern soll. So haben sie in Schweben auch gedacht, haben sogar gesagt das die Schweden selbst ja gar keine Kultur besitzen und sich deshalb über die Moslem freuen sollen. Nun laufen da im TV Spots die sagen das ur-schwedische Bevölkerung sich integrieren muss. Ja, mit den Moslem klappt die Intergration wohl nicht, also müssen die Schweden sich anpassen.

    • Den Alltag in deutschen Moscheen erkunden zu wollen ist ehrenwert. Dass Schreiber sich die Mühe gemacht hat, die Predigten, die er in 13 Moscheen gehört und heimlich mitgeschnitten hat, ins Deutsche übersetzen zu lassen und in seinem Buch zu dokumentieren, zeugt vom Bemühen um Sachlichkeit und journalistische Transparenz. Diese Fleißarbeit ist die größte Stärke seines Buchs, denn so erhält man einen unverstellten Eindruck von der Struktur, dem Aufbau und den Inhalten dieser Freitagspredigten, die sich in Tonfall, Stil und Botschaft stark unterscheiden.

      Leider nähert sich Schreiber dem Thema aber wie ein Ethnologe aus der Kolonialzeit, der einem vermeintlich wilden und gefährlichen Indianerstamm nachspürt, was sich schon am Buchcover im Lawrence-von-Arabien-Stil zeigt. Und leider unterlaufen ihm ein paar peinliche Schnitzer.

      „Es ist eine Schwelle, die nur wenige Deutsche überschreiten. Sie sind für die meisten von uns eine fremde Welt“ – so raunend beginnt der erste Teil seines „Moschee-Reports“. Damit tritt Constantin Schreiber gleich ins erste Fettnäpfchen, indem er nahelegt, dass die Moscheebesucher in seinen Augen keine Deutschen sein können. So exotisierend geht es munter weiter.

      Er klagt, dass er seine Schuhe ausziehen muss, obwohl ihm kalt ist, und fragt seine Gesprächspartner als Erstes, ob es gerecht sei, dass Männer und Frauen nicht zusammen beten. Man kann diese naive Herangehensweise erfrischend finden. Leider ist die Naivität nicht gespielt: Schreiber spricht zwar Arabisch, das hat er bei einem Aufenthalt in Damaskus gelernt. Aber er scheint nur wenig Vorwissen zum Islam mitzubringen, dafür aber einige Vorurteile.

      Ärgerlich ist, dass Schreiber den Eindruck erweckt, es sei ein besonderes Wagnis, in Deutschland eine Moschee zu besuchen, als seien diese eine Art Geheimwelt. In Wirklichkeit stehen die meisten von ihnen interessierten Besuchern offen, und in vielen Moscheen stehen Menschen bereit, um Interessierten bei Bedarf Fragen zu beantworten.

      Für die zweite Folge seines „Moscheereports“ suchte Schreiber mit seinem Team die Moschee und Begegnungsstätte Dar Assalam in Berlin-Neukölln auf. Nachdem der Beitrag in dieser Woche online zu sehen war, hat die Moschee jetzt angekündigt, Schreiber deshalb zu verklagen, und die ARD hat die Folge rasch wieder aus ihrer Online-Mediathek entfernt. Schreiber und seine Redaktion sollen sich auch schriftlich entschuldigt haben, sagt die Moschee.

      In dem entfernten Beitrag pries der tunesische Gastprediger Abdelfattah Mourou in der Dar-Assalam-Moschee das Leben in Deutschland, weil hier jeder glauben und anziehen darf, was er will, und fragte seine deutschen Zuhörer: „Was wollt ihr noch mehr?“ Darauf ging Schreiber in seinem Beitrag aber nicht ein. Stattdessen nannte er den Prediger einen „Islamisten“, weil dieser der tunesischen Ennahda-Partei nahesteht, und dachte laut darüber nach, ob die Predigten hier wohl anders klingen, „wenn keine TV-Kameras da sind“. Das läuft auf den Vorwurf hinaus, hier werde Liberalität nur vorgetäuscht.

      Ein anschließendes Studiogespräch mit dem Freiburger Religionspädagogen Hakim-Abdel Ourghi kreiste minutenlang um eine Fehlübersetzung, die auch vom vermeintlichen Experten nicht als solche erkannt wurde. Die Moschee stellt jetzt in einer Pressemitteilung klar, dass sie nichts zu verbergen habe: alle Predigten würden „simultan ins Deutsche übersetzt, sodass sich jeder ein eigenes Bild machen“ könne

      Im Buch behauptet Ourghi sogar, in arabischen Moscheen würden „häufig Sachen gesagt wie ‚Gott möge Israel vernichten‘ oder ‚Gott möge uns im Kampf gegen Christen und Juden unterstützen‘“. Schreiber selbst hat dafür bei seinen Recherchen kein einziges Beispiel gefunden, hinterfragt diese ­Behauptung aber auch nicht.

      (…) Gerade in den türkischen Moscheen waren zuweilen deutlich nationalistische Töne zu vernehmen. Schreiber war kurz nach dem Putschversuch in der Türkei in der Sehitlik-Moschee in Berlin, in der die Stimmung seht aufgewühlt war. Die martialische Freitagspredigt jenes Tages ist aber breit diskutiert und vielfach kritisiert worden, und sie ist nicht repräsentativ für die Predigten in den Ditib-Moscheen, deren Inhalte, für jeden einsehbar, regelmäßig auf der Webseite des Verbands auf Deutsch veröffentlicht werden. Auf diese Einordnung verzichtet Schreiber jedoch, oder ihm sind diese Tatsachen nicht bekannt.

      Die einzige schiitische Moschee, die er in Berlin aufsucht, ist ausgerechnet ein stadtbekannter Treffpunkt von türkischen Hisbollah-Sympathisanten, die sich alljährlich zum „Al-Quds-Tag“ am berüchtigten Anti-Israel-Protest beteiligen. Dort hört Schreiber die mit Abstand schlimmste Predigt, in der unverhohlen gegen Demokratie und Liberalismus und angeblich auch gegen die Minderheit der Jesiden gehetzt wird. Genau 90 Moscheen in Deutschland werden wegen solcher Predigten vom Verfassungsschutz überwacht. Charakteristisch ist das also nicht.

      Zutreffend ist Schreibers Beobachtung, dass die meisten Freitagspredigten, die er verfolgt hat, wenig bis kaum Bezug zum Leben in Deutschland aufwiesen. Viele der Prediger, denen er lauschte, benutzten eine blumige Sprache, vertraten aber eine unverblümt konservative Moral. Sie ermahnten ihre Zuhörer, sich an ihre religiösen Pflichten zu halten, sich nicht durch Materialismus verleiten zu lassen oder falschen Propheten zu folgen. Damit waren meist Salafisten gemeint, die sich mit ihrem Halbwissen auf Youtube zu Islam-Gelehrten aufschwingen. In den türkischsprachigen Moscheen konnte sich das aber auch auf den Prediger Fethullah Gülen beziehen, der von der türkischen Regierung für den Putschversuch des letzten Jahres in der Türkei verantwortlich gemacht wird. Schreiber beschreibt diese Predigten als „langatmig“, „belanglos“ oder gar “religiös abgedreht“, was vermutlich auch manche junge Muslime so empfinden mögen.

      Verständlich ist auch, dass Schreiber bedauert, dass viele Imame kein oder nur schlechtes Deutsch sprechen, obwohl sie zum Teil schon lange in Deutschland leben. Unverständlich ist aber, wie Schreiber zu seinem Fazit kommt, die Warnung vor dem Leben in Deutschland und einem westlichen Lebensstil habe sich durch fast alle Predigten wie „ein roter Faden“ gezogen, wie er jetzt in vielen seiner Interviews behauptet. Die Freitagspredigten, die er in seinem Buch dokumentiert, lassen diesen Schluss nicht zu.

      Die Ermahnung, sich an religiöse Gebote zu halten, läuft ja noch nicht auf den Ruf nach Abgrenzung hinaus. Und kein einziger Prediger rief zu Gewalt oder zum Gesetzesbruch auf, ganz im Gegenteil. Aber nur wenige Leser werden sich die Mühe machen, sich die Predigten im Buch so genau durchzulesen, zumal sie sich nicht von selbst verstehen. Statt dessen werden viele auf die Aussagen vertrauen, die Schreiber in seinen Interviews macht, die er derzeit gibt. Und da suggeriert er, dass in deutschen Moscheen durchwegs Ungeheuerliches und Skandalöses gepredigt werde.

      Sein Interview im Berliner Tagesspiegel, in dem Schreiber ein besonders dramatisches Bild zeichnete, wurde auf rechten Seiten besonders eifrig geteilt. Dass er in einer Zeit, in der Moscheen fast wöchentlich das Ziel von Übergriffen sind, mit seinen dramatischen Übertreibungen alles nur noch schlimmer macht, scheint Schreiber nicht zu bekümmern. Als er am Dienstag in Berlin sein Buch vorstellte, sagte er, Applaus von der falschen Seite dürfe einen „nicht davon abhalten, kritische Fragen zu stellen“. Sein Gast und Co-Präsentator Jens Spahn (CDU) nutzte die günstige Gelegenheit ausgiebig, wieder einmal schärfere Regeln für Moscheen und Muslime zu fordern.

      „Wer predigt dort, wer geht dorthin, was wird dort gepredigt? Welche Rolle spielen Moscheen bei der Integration von Muslimen in Deutschland?“, fragt Schreiber eingangs in seiner TV-Reportage. Das sind alles wichtige Fragen, auf die er leider zu wenig Antworten gibt. Was damit zu tun hat, dass es dafür nicht ausreicht, nur ein paar Freitagspredigten auf problematische Stellen abzuklopfen.

      http://www.taz.de/!5393681/

      • „Wer predigt dort, wer geht dorthin, was wird dort gepredigt? Welche Rolle spielen Moscheen bei der Integration von Muslimen in Deutschland?“, fragt Schreiber eingangs in seiner TV-Reportage. Das sind alles wichtige Fragen, auf die er leider zu wenig Antworten gibt. Was damit zu tun hat, dass es dafür nicht ausreicht, nur ein paar Freitagspredigten auf problematische Stellen abzuklopfen.“

        Ich habe sein Buch noch nicht gelesen, bin aber mit der Entwicklung der islamischen Theologie in Deutschland etwas vertraut und kenne auch den bisherigen Forschungsstand zu Moscheegemeinden in Deutschland.
        Diesen sollte man, wenn man sich stärker für das Thema interessiert, sicherlich zum Vergleich heranziehen, hier gibt es ja die m.E. ausgezeichnete Studie der Ethnologin und Islamwissenschaftlerin Susanne Schröter, der sicherlich niemand zu wenig Kenntnisse, Naivität oder mangelnde Differenziertheit vorwerfen kann.

        Susanne Schröter – „Gott näher als der eigenen Halsschlagader“
        Fromme Muslime in Deutschland

        http://www.bol.de/shop/home/verknuepfung/gott_naeher_als_der_eigenen_halsschlagader/susanne_schroeter/EAN9783593505428/ID44339066.html?jumpId=47276362

        In einem früheren Kommentar hatte ich schon einmal auf Susanne Schröters Untersuchung verwiesen, der Beitrag sei an dieser Stelle wiederholt:

        Die Ethnologin und Islamwissenschaftlerin Susanne Schröter hat eine interessante Studie zu frommen Muslimen – insbesondere Muslimas – in Deutschland vorgelegt. Basis für die Untersuchung war ein dreijähriges Forschungsprojekt in Moscheegemeinden in Wiesbaden mittels teilnehmender Beobachtung, Einzelgesprächen und Gruppengesprächen. In dem Buch steht die Lebenswirklichkeit, das Islamverständnis und der Vollzug von Religiosität von frommen muslimische Frauen unterschiedlichen Alters und Bildungsstandes im Vordergrund, thematisiert werden in diesem Zusammenhang u.a. auch Geschlechtertrennung und Kopftuch sowie der Trend bei muslimischen Jugendlichen konservativer und religiöser zu werden.
        Es handelt sich um die erste größere sozialwissenschaftliche Untersuchung dieser Art in Deutschland.

        Da die Themen auch einen Bezug zum Geschlechterthema haben und vielleicht für den einen oder anderen Mitleser hier interessant sein könnten, verlinke ich an dieser Stelle mal zwei Interviews mit der Autorin und zwei Rezensionen zu dem Buch:

        Interview mit Susanne Schröter „Fromme Muslime kapseln sich ab“
        Wie leben gottesfürchtige Muslime in Deutschland? Professorin Susanne Schröter von der Goethe-Universität hat das Gespräch mit Gläubigen in Wiesbaden gesucht, viel über deren Denken und Lebenseinstellung erfahren und darüber ein faszinierendes Buch geschrieben. In „Gott näher als der eigenen Halsschlagader“ lässt sie viele fromme Muslime zu Wort kommen, beschreibt die verschiedenen Gemeinden – und berichtet über problematische Tendenzen:

        http://www.fnp.de/nachrichten/politik/bdquo-Fromme-Muslime-kapseln-sich-ab-ldquo;art673,2038799

        „Mikrokosmen, die nach eigenen Regeln spielen“

        http://www.wienerzeitung.at/nachrichten/europa/europaeische_union/825393_Mikrokosmen-die-nach-eigenen-Regeln-spielen.html

        Buch-Rezensionen zu dem Buch aus Jungle World und Taz:

        http://jungle-world.com/artikel/2016/30/54567.html

        http://www.taz.de/!5285814/

      • „„Es ist eine Schwelle, die nur wenige Deutsche überschreiten. Sie sind für die meisten von uns eine fremde Welt“ – so raunend beginnt der erste Teil seines „Moschee-Reports“. Damit tritt Constantin Schreiber gleich ins erste Fettnäpfchen, indem er nahelegt, dass die Moscheebesucher in seinen Augen keine Deutschen sein können. So exotisierend geht es munter weiter.“

        Aus der Aussage „Nur wenige Deutsche besuchen eine Moschee“ wird „Moscheebesucher können keine Deutschen sein“. Nicht schlecht.

        • Die Frage ist ebenso: Warum sollten nichtmuslimische Deutsche in eine Moschee gehen? Ich war vor Jahren mal in der Scientology-Zentrale, aber ausser Kirchen zu touristischen Zwecken anzuschauen, besteht für mich keine Veranlassung religiöse Kultstätten aufzusuchen.
          Obwohl ein Besuch in der Moschee, um die Mossis mal ein bisschen mit Atheismus zu belästigen bestimmt lustig wäre 😁

  5. Sorry, ich habe wirklich nicht vor Euch in eurem Paralleuniversum zu stören, aber ich bin durch Zufall auf Eure Website gestoßen, lese jetzt schon seit Stunden(!!!) die Texte und vor Allem die Kommentare darunter und ich bin geschockt! Sorry, aber ich kanns nicht anders ausdrücken.

    Ich hätte niemals gedacht, dass es möglich ist einen solchen Frauenhass zu generieren! Herzlichen Glückwunsch, lieber Seitenbetreiber. Ich denke mal, dass Du sogar noch stolz darauf bist!

    Ich weiß, dass jetzt gleich zig Jungs hier verbal auf mich los gehen werden, aber sparts Euch, Ich bin KEINE Feministin!

    Ich kann Euch nur den guten Tipp geben: macht Sport, kleidet Euch gut, ernährt Euch gesund, stylt Euch, geht ins Kosmetikstudio und GEHT RAUS INS REAL LIFE! Dann klappts auch mit den Mädels!

    Dann müsst Ihr hier nicht solch einen Frust und Frauenhass schieben!

    Und zum Schluss, nur mal so zum Nachdenken: schon mal (auch nur eine Minute) dran gedacht, was passieren würde, wenn sich alle Männer so verhalten würden wie Ihr? Also dass sich alle Männer zurückziehen würden und Frauen einfach nur noch ignorieren würden. Die Geschlechter würden überhaupt nicht mehr zusammenkommen, es würden (in Deutschland) jeweils 40 Millionen Menschen einfach nur noch nebeneinander herleben. Menschen, also Männer und Frauen, die zusammengehören! Keine Frau würde sich noch wirklich als Fau fühlen können und kein Mann noch wirklich als Mann. Aber Euch ist das natürlich egal einfach mal so eine Gesellschaft zu zerstören. Herzlichen Glückwunsch Jungs!!!

    • „Sorry, ich habe wirklich nicht vor Euch in eurem Paralleuniversum zu stören,“

      Du störst gar nicht, ich bin immer an einer anderen Position und auch an Kritik interessiert

      „Ich hätte niemals gedacht, dass es möglich ist einen solchen Frauenhass zu generieren! Herzlichen Glückwunsch, lieber Seitenbetreiber. Ich denke mal, dass Du sogar noch stolz darauf bist!“

      Deine Kritik ist leider noch etwas unkonkret:
      Welche Artikel fandest du denn besonders schlimm?
      Was sind gute Beispiele für Frauenhass in den Artikeln?

    • Hallo Malgorzata,

      herzlichen Dank für Dein Feedback und Deine klaren Worte!

      Du schreibst z. B.: „Ich hätte niemals gedacht, dass es möglich ist einen solchen Frauenhass zu generieren!“

      Leider nennst Du keine Beispiele für diesen Frauenhass. Darum meine höfliche Rückfrage an Dich: Welche Äußerungen aus dem hiesigen Forum würdest Du so einstufen, daß sie Frauenhass generieren oder aber manifestieren? Und wieviele solcher Äußerungen hast Du in dem hiesigen Forum gefunden?

      Weiter schreibst Du: „Aber Euch ist das natürlich egal einfach mal so eine Gesellschaft zu zerstören.“

      Auch hier möchte ich bescheiden zurückfragen: Wer bitte schön zerstört in diesem Forum eine ganze Gesellschaft? Und überhaupt: Wie kann man mit bloßen Forums-Beiträgen eine ganze Gesellschaft zerstören?

      Bitte, liebe Malgorzata, gibt uns ein Zeichen – gib uns eine Hoffnung!

      Deine guten Tipps werden wir jedenfalls gerne beherzigen: Sport, gute Kleidung und Ernährung, Styling und Real Life – Du kennst Dich wirklich aus!

    • Zweifellos sind wir Stammgäste hier schon etwas abgebrüht und kennen halt unsere Pappenheimer (will sagen, wundern uns nicht mehr über einige extreme Ansichten einiger bestimmter Kommentatoren), aber ich muss doch etwas schmunzeln, wie dich gerade dieser recht harmlose Blog schockiert.

      Denn wie gesagt, MGTOW ist hier eher eine Minderheit und es ist nicht so, dass „besonders“ die Kommentare schlimm sind, sondern NUR welche von denen (die aber zuweilen wirklich, da stöhne ich auch manchmal; das gebe ich zu).
      Christian ist halt sehr liberal, was Kommentare angeht und lässt darum, so es nicht strafrechtlich oder zu persönlich wird, eigentlich alles durchgehen. Aber in seinen Artikeln (denen man ja nicht immer zustimmen muss) wüsste ich eigentlich nichts, was hasserfüllt wäre.

      Wie gesagt – der Erstkontakt mag schockieren, aber wenn du dich näher umsiehst, wirst du sehen, dass es auch hier sehr verschiedene Leute gibt. Dein Rat, sich fit und hübsch zu machen und dann ist das Liebesleben auch bald im Lot, ist allerdings etwas naiv, wie ich doch sagen muss. Auf sich zu achten und Gesellschaft zu suchen ist zweifellos eine gute Sache, aber – und hier sind wir ziemlich an den Kernthemen des Blogs – für Männer keineswegs so erfolgsversprechend, wie für Frauen. Gibt zudem noch diverse andere Aspekte, die mit hereinspielen können. Insofern würde ich durchaus zum Weiterlesen (der Artikel, nicht der Kommentare) raten, um auch die andere Seite etwas näher kennen zu lernen.

    • @Malgorzata
      Seit etwa drei Jahren lese und kommentiere ich hier regelmäßig.
      Eine grundsätzliche Frauenfeindlichkeit ist hier keineswegs vorhanden (ein paar .. spezielle Kommentatoren gibt es zwar, aber das sind Ausnahmen, die man nicht zu ernst nehmen sollte).

      Die meisten Kommentatoren (ich auch) stimmen sicher mit dir überein, dass gerade die Unterschiedlichkeit zwischen Männern und Frauen toll ist.
      Ich spreche sicherlich nicht nur für mich, wenn ich meine, dass die meisten Männer und Frauen gut miteinander auskommen, aber dass dies von feministischen Strömungen hintertrieben wird (ja, wenn etwas die „Gesellschaft zerstört“, dann radikaler Feminismus).

      Es geht hier zwar nicht immer zimperlich zu, aber aus eigener Erfahrung kann ich dir sagen, dass die Wahrscheinlichkeit, hier von einer Frau beschimpft und beleidigt zu werden, um einiges größer ist, als durch einen Mann.

    • „Ich kann Euch nur den guten Tipp geben: macht Sport, kleidet Euch gut, ernährt Euch gesund, stylt Euch, geht ins Kosmetikstudio und
      GEHT RAUS INS REAL LIFE! Dann klappts auch mit den Mädels!“

      Aber, sind die das wert? 🤔

    • „Also dass sich alle Männer zurückziehen würden und Frauen einfach nur noch ignorieren würden“

      Das wäre für die psychologische und physische Gesundheit von Männern sicher nicht das Schlechteste.
      Für Frauen wäre es natürlich fatal, müssten sie sich doch zum ersten mal in ihrem Leben selbst für ihr Leben einstehen.

  6. Das Forum im Allgemeinen versprüht Frauenhass ohne Ende, die Artikel und die Kommentare! Besonders auch die Kommentare!

    Allein schon Deine Frage „Was sind gute Beispiele für Frauenhass in den Artikeln?“, zeigt wie weit jenseits von Gut und Böse Du bist! Du merkst es noch nicht mal!

    Ich sage es noch mal: geht raus ins echte Leben und lernt Frauen kennen. LIFE UND IN FARBE!

    Männer und Frauen sind unterschiedlich und aufgrund dieser Unterschiede ziehen sie sich an! Wir (Männer und Frauen) gehören ZUSAMMEN! Wenn Männer, so wie Ihr das hier praktiziert, sich einfach zurückziehen ist das doch total krank!!!

    Sorry ich bin immer noch total perplex und geschockt!!!

    • „Allein schon Deine Frage „Was sind gute Beispiele für Frauenhass in den Artikeln?“, zeigt wie weit jenseits von Gut und Böse Du bist! Du merkst es noch nicht mal!“

      Ich sehe in meinen Artikeln tatsächlich keinen Frauenhass, deswegen gib mir doch mal ein paar Beispiele, damit ich sehe, was du meinst

      „Ich sage es noch mal: geht raus ins echte Leben und lernt Frauen kennen. LIFE UND IN FARBE!“

      Ich bin in einer festen Beziehung (da müsstest du auch auf Artikel gestoßen sein), habe genug weibliche Freunde und Kolleginnen und komme gut mit denen zurecht

      „Männer und Frauen sind unterschiedlich“

      Da rennst du offene Türen hier ein

      „und aufgrund dieser Unterschiede ziehen sie sich an!“

      Eher aufgrund Selektion auf bestimmte Attraktivitätsmerkmale die häufig die Unterschiede betreffen und einen Sexualtrieb

      „Wir (Männer und Frauen) gehören ZUSAMMEN! Wenn Männer, so wie Ihr das hier praktiziert, sich einfach zurückziehen ist das doch total krank!!!“

      Ich ziehe mich nicht zurück. Wo schreibe ich das?
      Es gibt hier zwar Anhänger von MGTOW, ich gehöre aber definitiv nicht zu denen, die sich zurückziehen

      „Sorry ich bin immer noch total perplex und geschockt!!!“

      Einmal tief durchatmen und dann mal sagen, was dich so schockt?

    • @ Malgorzata

      „Sorry ich bin immer noch total perplex und geschockt!!!“

      Ah, eine zukünftige Stammposterin. 🙂

      Finde ich gut, wenn hier auch mal mehr neue Frauen ihren Senf dazugeben. Weibliche Meinungen in der Kommentarspalte sind oft sehr interessant.

      Hauptsache, das real life wegen Evochris nicht vernachlässigen. Aber willkommen im Club.

    • „Männer und Frauen sind unterschiedlich und aufgrund dieser Unterschiede ziehen sie sich an! “

      Nein. Nicht aufgrund der Unterschiede. Sondern aufgrund der evolutionär entstandenen und im Gehirn verankerten und gesteuerten Biochemie. Die Unterschiede sind nicht die Ursache sexueller Anziehung.

    • Hi Malgorzata,
      gerade Christian kannst du keine Vorwürfe machen, ich denke er ist da eher auf deiner Seite. Und ja, das Forum hat eine sehr schlechte Meinung von Frauen allgemein.

      Das verstehe ich mittlerweile auch nicht mehr, da Christian ja zu den PUAs gehört, und damit ja explizit ausdrückt das er Frauen zugeneigt ist. (Pick Up basiert auf den Emotionen der Frau, alles ist quasi darum aufgebaut. Wie man da noch Frauenhass halten kann ist mir nicht klar. Zumindest meine Perspektive hat dies grundsätzlich verändert.) Was zieht gerade die sog. „Frauenhasser“ an? Ist mir selbst schleierhaft.

      Ich habe die Hypothese, dass wir uns hier viel zu viel mit den Ekel-Feministen rumschlagen, und deren Dreisprung „Frau == Feminist == Widerwärtig“ übernommen haben. Das ist wohl nicht mal Absicht, sondern ein schlichter Effekt von Propaganda. Wiederhole nur oft genug die Lüge, dann wird sie auch geglaubt. Zusätzlich bestärken sich die Nutzer selbst in ihrer Denke, auch wenn Christian durchaus versucht dies durch gezielte Fragen aufzubrechen.

      Danke dass du dir die Mühe machst mit den Leuten hier zu reden, auch wenn das wohl eine recht undankbare Aufgabe ist.

      • „Ich habe die Hypothese, dass wir uns hier viel zu viel mit den Ekel-Feministen rumschlagen, und deren Dreisprung „Frau == Feminist == Widerwärtig“ übernommen haben. Das ist wohl nicht mal Absicht, sondern ein schlichter Effekt von Propaganda“

        Weniger Propaganda (im Sinne von bewußt eingesetzten Propagadatechniken), sondern als unterbewußtes Lernen und Assoziieren auf der Basis von selektive Wahrnehmung.
        Auch die Verbiestertheit und der Männerhaß der „Ekel-Feministen“ entsteht mMn vor allem dadurch, daß sie ihren Radarschirm mit den 1% tatsächlich übergriffigen Männern füllen und die 99% Rest nicht mehr wahrnehmen können.
        Eine wichtige Propagandatechnik ist ja gerade die Aufmerksamkeitssteuerung, das Lernen und Verinnerlichen besorgt dann jeder einzelne Betroffene selber.

        Richtig ist, daß man durch intensive Befassung mit der Geschlechterdebatte seinen Radarschirm völlig mit Schwesig und anderen politischen Aktivisten, die gegen Männer kämpfen, füllt und keinen Platz mehr für die viele Malgorzatas hat. Man kann den unterbewußten Lernprozeß, daß alle Frauen solche Männerhasser sind, kaum unterdrücken, insofern ist das gefährlich,hier allzuviel zu lesen ;-). Man sollte sich als Gegenmaßnahme immer bewußt sein, daß man aus Sicht der 99% politisch desinteressierten Malgorzatas als völlig verbiesterte Spaßbremse wahrgenommen wird.

      • „Und ja, das Forum hat eine sehr schlechte Meinung von Frauen allgemein.“

        Ich würde sagen, das Forum behandelt Frauen gleichberechtigt und auf Augenhöhe. Es gibt halt keinen Pussi-Bonus wie er sonst als default angenommen wird.

        • „das Forum behandelt Frauen gleichberechtigt“

          Zustimmung.
          Fast alles, was diesem Forum von Margarete, Onyx und anderen als Frauenhass vorgeworfen wird, ist schlichtweg fehlender Pussibonus.

          Was Malgorzata auszeichnet, ist dass sie von dieser spontanen Reaktion anscheinend abgekommen ist.

          Den einen oder anderen wirklich frauenverachtenden Post haben wir allerdings auch.

  7. „Bitte, liebe Malgorzata, gibt uns ein Zeichen – gib uns eine Hoffnung!

    Deine guten Tipps werden wir jedenfalls gerne beherzigen: Sport, gute Kleidung und Ernährung, Styling und Real Life – Du kennst Dich wirklich aus!“

    Ja toll, das war ja klar, dass man(n) sich jetzt hieran aufhängt. Die dumme oberflächliche Tussi, gelle?

    Ich habe es rhetorisch und intellektuell nicht so drauf wie Ihr hier, sorry. Ich kann die Dinge einfach nicht so ausdrücken, wie ich sie denke, aber ich weiß, dass Euer MGTOW Kram (vor ein paar Stunden wusste ich noch nicht mal, was das überhaupt ist) einfach nur Schrott ist (und definitiv Gift für eine Gesellschaft!).

    • „ich weiß, dass Euer MGTOW Kram (vor ein paar Stunden wusste ich noch nicht mal, was das überhaupt ist) einfach nur Schrott ist (und definitiv Gift für eine Gesellschaft!).“

      Das hier ist kein MGTOW Blog, eher sogar das Gegenteil:
      Hier geht es um Flirten und Tipps dazu, etwas, was MGTOWs nicht interessiert.

      Hier mein Artikel dazu, wie ich zu MGToW stehe, das macht das eigentlich ganz deutlich

      https://allesevolution.wordpress.com/2013/05/04/men-going-their-own-way-mgtow/

    • Malgorzata,

      „…aber ich weiß, dass Euer MGTOW Kram (vor ein paar Stunden wusste ich noch nicht mal, was das überhaupt ist) einfach nur Schrott ist (und definitiv Gift für eine Gesellschaft!).“

      Da muss ich widersprechen. Aus gesellschaftlicher Sicht ist MGTOW ein sinnvolles Angebot für jenen Männeranteil an der Gesellschaft, die von Frauen aussortiert wurden und werden. Und zudem eines für jene Männer die keine Lust auf zeit- und ressourcenintensive Balzrituale (mehr) haben, unabhängig von den Erfolgsaussichten.

      Lediglich eine massenhafte Verbreitung von MGTOW in der männlichen Bevölkerung würde zu gesellschaftlichen Verwerfungen und zur erneuten Vergesellschaftung der Verpartnerung von Mann und Frau führen.

      Da dies allerdings aus ökonomischen Gründen eh das wahrscheinlichste Zukunftsszenario ist, gibt es also kein Risiko.

      Dass Du als Frau bisher nichts von MGTOW gehört hast, ist übrigens nicht schlimm, Du bist ja nicht die Zielgruppe.

  8. Mal noch etwas (sorry, aber ich bin immer noch total aufgepeitscht): Wenn zu Euch Jungs jetzt ein bildhübsches Mädel kommen würde, die sexy gekleidet UND total lieb zu Euch ist, dann würde doch keine mehr bei seinem MGTOW-Kram bleiben. Ihr würdet alle Eure Vorsätze für dieses Mädel über Bord werfen! Stimmts!

    Nun ja, bei aller Bescheidenheit, aber ich bin so ein bildhübsches Mädel. Ich bin im Bodenturnen (das habe ich – noch in Polen – bis in meine frühen Teenagerjahre sogar leistungsmäßig betrieben), ich spiele sehr ambitioniert Tennis (auch im Verein) und achte generell total auf mein Äußeres. Und ich will KEINEM Mann irgendetwas Böses!!! Und bei meinen ganzen Freundinnen ist es genauso.

      • Auf jeden Fall mein lieber Christian ist es echt grenzwertig, was die ganzen Jungs hier an Kommentaren ablassen. Und das ist nun mal ein Fakt.

        • Ich habe eine sehr freie Kommentarpolitik. Ich lasse auch Meinungen zu, die ich keineswegs teile. Insofern gibt es hier viele verschiedene Kommentare und nicht nur eine Meinung.

          Viele der hier kommentierten sind auch in festen Beziehungen, andere Single, aber auf der Suche, andere sind in der Tat verbittert oder haben sich für mgtow entschieden.

          Es gibt hier aber auch Kommentare von Frauen und Feministinnen und darunter auch das Spiegelbild, also Frauen, die Männer hassen oder mit ihnen nichts zu tun haben wollen.

          Aber solange du es nicht beispielhaft an einer konkreten Position festmachst werden wir nicht weiter kommen.
          Wenn du zB auf einen Artikel von „truth“ oder „imion“ Bezug nimmst werde ich dir eher zustimmen, dass sie verbittert sind, bei einem von Leszek hingegen nicht

        • „Auf jeden Fall mein lieber Christian ist es echt grenzwertig, was die ganzen Jungs hier an Kommentaren ablassen. Und das ist nun mal ein Fakt.“

          Ach herrjeh, Mylady, haben wir uns in Ihrer Anwesenheit despiktierlich geäußert? Da bleibt mir als Gentleman wohl nichts anderes übrig, aus mir ob dieser Ehrlosigkeit einen Dolch in das Herz zu rammen, auf das meine Missetaten gesühnt werden.
          Oder ein anderer Gentleman hier fordert mich zum Duell, um die Ehre von Madame wieder herzustellen.

    • Ich find’s gut, dass Du Dich meldest, auch wenn Du den Eindruck hast, Christian und die Kommentatoren lebten in einem Paralleluniversum. Ins Gespräch kommen kann man nur, wenn man sich meldet.

      Und keine falsche Scheu wegen Deutsch, das irgendwann als Fremdsprache gelernt wurde! 🙂 Ist doch schön, die Perspektive einer Osteuropäerin zu bekommen.

    • Ich kann Euch nur den guten Tipp geben: macht Sport, kleidet Euch gut, ernährt Euch gesund, stylt Euch, geht ins Kosmetikstudio und GEHT RAUS INS REAL LIFE! Dann klappts auch mit den Mädels!

      Das sind sogar genau die Tipps, die ich z.B. in voller Übereinstimmung mit Christian sehe. „Aufs Äußere achten und unter die Leute gehen“ ist auch das, was ich als Erfolgsrezept kenne.

      Männer und Frauen sind unterschiedlich und aufgrund dieser Unterschiede ziehen sie sich an! Wir (Männer und Frauen) gehören ZUSAMMEN!

      Das ist sogar eine der Grundweisheiten, die hier gerne geäußert wird. Der Versuch, Unterschiede zwischen den Geschlechtern zu leugnen und einen Geschlechterkrieg herbeizureden, kommt ja gerade von der ideologischen Gegenseite.

      Mal noch etwas (sorry, aber ich bin immer noch total aufgepeitscht): Wenn zu Euch Jungs jetzt ein bildhübsches Mädel kommen würde, die sexy gekleidet UND total lieb zu Euch ist, dann würde doch keine mehr bei seinem MGTOW-Kram bleiben. Ihr würdet alle Eure Vorsätze für dieses Mädel über Bord werfen! Stimmts!

      Darin steckt die Grundannahme, alle Männer hier hätten das Ziel, sich von den Frauen zurückzuziehen. Das stimmt aber nicht, es ist nur ein Teil. Die Leserschaft ist sehr unterschiedlich hier.

      Insofern müsste ich hier keine Grundsätze über Bord werfen: Hübsche polnische Frau – alles klar! 😀

      • Das ist ein superlieber Post Graublau :-), aber ich muss Dich etwas enttäuschen. Eigentlich bin ich gar keine richtige Polin mehr. Lebe schon seit meinem 14. Lebensjahr in Deutschland (bin jetzt 21) und mein ganzer Freundeskreis besteht ausschließlich aus Deutschen und alle meine Freunde, die ich bisher hatte, waren/sind deutsche Jungs. Selbst mein Akzent erschöpft sich mittlerweile darin, dass ich lediglich noch die „R´s“ rolle 🙂

        • @Małgorzata

          Oh, aber das ist dann erst recht interessant… wie sind aus Deiner Sicht die Unterschiede zwischen den Geschlechtern in Deutschland im Vergleich zu Polen? War es damals ein Kulturschock, die Unterschiede zu lernen?

          Gute Einstellung, beim Freundeskreis und den festen Freunden nicht auf die Nationalität zu achten. Ist leider nicht selbstverständlich!

          Wie gesagt, so wie es Christian und DMJ schon erwähnten: Hier sind sehr verschiedene Leute unterwegs. Es gibt also nicht „die“ Einstellung, sondern sehr verschiedene. Ich glaube, dass Du mit vielen Punkten, die Du genannt hast, auf große Zustimmung treffen wirst.

          Die wichtigsten Sachen, die ich aus diesem Blog in den letzten vier Jahren mitgenommen habe, gehen alle in die Richtung „positiv sein“, „auf sich selbst achten“, „auf sein Äußeres und die Wirkung auf andere Wert legen“, „Spaß an der Unterschiedlichkeit von Männern und Frauen haben“ und ganz allgemein „neugierig sein auf andere Menschen“.

          Über die ersten Artikel, die ich damals gelesen habe, habe ich mich sehr geärgert… aber ich war hartnäckig und auch irgendwie fasziniert und habe dann gelernt, meine eigene Sicht zu bekommen.

    • „Wenn zu Euch Jungs jetzt ein bildhübsches Mädel kommen würde, die sexy gekleidet UND total lieb zu Euch ist, dann würde doch keine mehr bei seinem MGTOW-Kram bleiben. Ihr würdet alle Eure Vorsätze für dieses Mädel über Bord werfen! Stimmts!

      Nein.

      • „Nein“

        Das zählt nicht, du bist schwul und kein MGTOW.

        Ansonsten ist die Antwort auf die Frage mit dem Ausrufezeichen, dass ein MGTOW ihr das „lieb sein“ nicht glauben würde.

        • Als Mann und Liberaler bin ich de facto ein
          MGtoW. Ein Mann der seinen eigenen Weg geht. Der sich nicht per se von Konventionen und gesellschaftlichen Zwängen leiten lässt.

          • Es wäre eine interessante Frage, ob du deine liberale Einstellung hättest, wenn du nicht durch dien Schwulsein gezwungen gewesen wärst, dich schon früh über Konventionen und gesellschaftliche Zwänge hinweg zu setzen und diese Befreiung sozusagen als Mindestvoraussetzung hast, einen wesentlichen Teil deiner Anlagen auszuleben.

            Du hast natürlich insofern recht, als Schwule genau wie MGTOW den Geschlechterrollen *bewusst* entgegentreten.

          • Lieber only_Me, Du gehst davon aus, dass Schwule per default liberal wären. Das sind sie nicht.Viele sind linksgrüne Spießer, die auf ihren Opferbonus bauen.

          • Keine Ahnung, ob ich intelligent bin. Ich habe – behaupte ich zumindest – ne recht klare Werteorientierung Richtung Freiheit. Une versuche dabei möglichst konsistent zu sein.

          • Du hast offensichtlich einen IQ von 115 aufwärts. Stell dein Licht nicht untern Scheffel, das steht dir nicht.

            Die verbissene Konsistenz ist m.E. dein Problem. Freiheit ist nicht der einzige Wert, der wichtig wäre. Betonung auf Konsistenz verhindert, in jeder Situation angemessen abwägen zu können. Das ist schon formallogisch so.

          • Mit Konsistenz meinte ich in diesem Zusammenhang zum Beispiel, eine freiheitsfeindlcieh Ansicht nicht deswegen zu akzeptieren, weil sie von einem braunhäutigen Menschen geäußert wird, der diese ansiht aus einem 1000jährigen Märchenbuch hat. – Logische Konsistenz.

            Was Du meintest ist, glaube ich, Konsequenz. Aber da bin ich ja durchaus bereit Abstriche zu machen. Ich befürworte zum B. eine allgemeine staatliche Sozialversicherung und habe auch nicht per se etwas gegen Regulierung oder Demokratie. Die Frage für mich ist immer. Wie kann Freiheit bestmöglich erhalten bleiben?
            Das ist natürlich subjektiv – wie jede Meinung.

      • Ich komme mit der Sortierung der Kommentare oft mal durcheinander (also kein Gewähr), aber ich glaube, da der Kommentar ganz bis an den linken Rand zu stoßen scheint, war er keine Antwort auf dich, sondern nur ein allgemeiner Beitrag zum Selbermach-Samstag.

  9. Zitat Graublau

    „wie sind aus Deiner Sicht die Unterschiede zwischen den Geschlechtern in Deutschland im Vergleich zu Polen? War es damals ein Kulturschock, die Unterschiede zu lernen?“

    Ich glaube, dass diese Unterschiede gar nicht so groß sind, was das angeht. Einen Kulturschock wird man diesbezüglich als Polin nicht erleben (allerdings sind polnische Kerle ziemliche Gentlemen, halten einem die Türe auf, tragen einem schwere Sachen etc). Wohl eher als Russin. In Russland ist der Machismo sehr stark ausgeprägt. In Polen ist das eigentlich gar nicht der Fall.

    Massive Unterschiede gib es allerdings bezüglich der Sexualmoral. Der Katholizismus ist extrem eng mit der polnischen Kultur verbunden, dementsprechend sittenstreng ist das Leben auch heute noch in Polen. Deutschland ist das absolute Gegenteil! Vor 2 oder 3 Jahren war mal in der Gazeta Wyborcza ein Artikel über das Sexualleben von Polinnen in Polen und in Deutschland. Bzw wie sich das Sexualleben verändert wenn polnische Frauen nach Deutschland, bzw generell nach Westeuropa gehen. In Polen keusch in Deutschland sexuell ausschweifend. Wobei das nicht nur mit der laxen Sexualmoral zusammenhängt, sondern auch, weil die Männer hierzulande besser aussehen, sich besser kleiden und generell mehr aus sich machen. Das kann ich im Übrigen aus eigener Erfahrung bestätigen. ALLE Polinnen, die ich kenne sagen, dass deutsche Jungs definitiv besser aussehen als polnische. Diese Unterschiede sind selbst innerhalb von Polen vorhanden. In Schlesien, wo sehr viele Polen mit deutschen Wurzeln leben, sehen die Männer tausendmal besser aus als in Ostpolen (wo ich ursprünglich herkommen).

    • (allerdings sind polnische Kerle ziemliche Gentlemen, halten einem die Türe auf, tragen einem schwere Sachen etc).

      Ja, das habe ich auch so gehört und erlebt. Ein „Kavalier der alten Schule“ ist in Polen noch sehr geschätzt. In Deutschland setzt sich so jemand dem Verdacht aus, Frauen nicht als gleichberechtigt anzuerkennen (was natürlich schade ist).

      Der Katholizismus ist extrem eng mit der polnischen Kultur verbunden, dementsprechend sittenstreng ist das Leben auch heute noch in Polen.

      In Polen wurde zuletzt versucht, das Abtreibungsrecht abzuschaffen. Dabei war es (wenn ich den „Informationen zur politischen Bildung“ glauben darf) so, dass die Polinnen schon lange an relativ liberale Abtreibungsregelungen gewohnt waren. Kannst Du das bestätigen? Oder siehst Du es anders?

      Wobei das nicht nur mit der laxen Sexualmoral zusammenhängt, sondern auch, weil die Männer hierzulande besser aussehen, sich besser kleiden und generell mehr aus sich machen. Das kann ich im Übrigen aus eigener Erfahrung bestätigen. ALLE Polinnen, die ich kenne sagen, dass deutsche Jungs definitiv besser aussehen als polnische.

      *lach* Also, alleine dafür hat sich die Diskussion gelohnt!

      Ich habe das schon mehrfach gehört und gelesen, aber es berührt mich immer wieder positiv.

      Aus der öffentlichen Debatte in Deutschland bin ich es überhaupt nicht gewohnt, dass irgendetwas positives über Männer, besonders deutsche, gesagt wird. Wenn man die Geschichte „Polinnen finden deutsche Männer attraktiv“ mehr verbreiten würde, dann wäre aber etwas los!

      Ostpolen (wo ich ursprünglich herkommen).

      Darf ich fragen, aus welcher Stadt? (Ich bin immer sehr neugierig, wenn es um Geographie geht.)

      • „Ja, das habe ich auch so gehört und erlebt. Ein „Kavalier der alten Schule“ ist in Polen noch sehr geschätzt. In Deutschland setzt sich so jemand dem Verdacht aus, Frauen nicht als gleichberechtigt anzuerkennen (was natürlich schade ist).“

        Ach das ist doch Blödsinn! Die überwältigende Mehrzahl aller Frauen, auch in Deutschland, genießt es total, wenn sie wie eine Lady behandelt wird. Lasst Euch doch von so Zeug wie #Aufschrei, oder ähnlichem Kram nicht ins Bockshorn jagen.

        „Dabei war es so, dass die Polinnen schon lange an relativ liberale Abtreibungsregelungen gewohnt waren. Kannst Du das bestätigen? Oder siehst Du es anders?“

        So weit ich weiß ist genau das Gegenteil der Fall. Polen hat ein sehr strenges Abtreibungsrecht, auch ohne die geplanten Verschärfungen der PIS. Ich weiß auf jeden Fall, dass viele Polinnen nach Deutschland, i.d.R. nach Brandenburg, gehen um abtreiben zu können.

        „Ich habe das schon mehrfach gehört und gelesen, aber es berührt mich immer wieder positiv.“

        Das hat, zumindest bei mir, gar nichts mit polnischen Männern im speziellen zu tun, sondern generell mit slawischen. Ich mag die Gesichtszüge von slawischen Männern einfach nicht. Obwohl die sich von Volk zu Volk unterscheiden können. Aber mir fällt kein slawisches Volk ein, wo mir die Männer gefallen würden. Tschechische Männer haben zum Beispiel auch oftmals Gesichtszüge, die mir überhaupt gar nicht gefallen. Und dann kommt eben noch dazu, dass sie nichts aus sich machen. Kleiden sich schlecht, haben keine schönen Frisuren und und und… Wenn ich das mit den Deutschen Jungs vergleiche, mit denen ich bisher was hatte, ganz besonders mit meinem jetzigen Freund: Bei dem wird gezupft, rasiert, gecremt, manikürt, pedikürt, gegelt, enthaart, hier wieder zur Kosmetikerin, da wieder zum Friseur, zig mal die Woche Fitnessstudio… 😀 Dazu dann noch sein Modefimmel: hautenge Hemden (damit man seinen trainierten Körper sieht), Breitlinguhr, Siegelringe, Cowboystiefel… Und der ist dabei trotzdem männlich, also wirklich RICHTIG maskulin. Welcher polnische Mann macht so was schon?!

        „Darf ich fragen, aus welcher Stadt? (Ich bin immer sehr neugierig, wenn es um Geographie geht.)“

        Von dieser „Stadt“ hast Du noch nie etwas gehört. Aber wenns Dich interessiert.

        https://en.wikipedia.org/wiki/Sok%C3%B3%C5%82ka

        Wobei ich streng genommen noch nicht mal aus Sokółka komme, sondern aus einem kleinen Dorf in der Nähe davon.

        • @Malgorzata: „Lasst Euch doch von so Zeug wie #Aufschrei, oder ähnlichem Kram nicht ins Bockshorn jagen“

          Sehr guter Hinweis.

          Das Bild, das man sich vom anderen Geschlecht macht, wird sehr stark durch die Medien und der offiziellen Geschlechterpolitik konstruiert. Die Aufschrei-Kampagne und eine ganze Serie ähnlicher Kampagnen hatten vordergründig das Ziel, Männer als notorische Belästiger und Frauen als Opfer, die ihre täglichen Leiden im Alltagssexismus nicht ausdrücken können, darzustellen.

          Ziel war und ist dabei nicht, die tatsächlich übergriffigen Männer zu bessern, wer asozial ist, den lassen solche Ermahnungen kalt.

          Ziel sind mMn vor allem die Frauen, deren Männerbild und Interpretationsrahmen männlichen Verhaltens feministisch geformt werden soll. Und die medial wie politisch heute dominierenden Feministinnen gehen grundsätzlich von einem Kriegszustand zwischen Männern und Frauen aus. Deswegen wird alles daran gesetzt, schon bei jungen Mädchen ein Kampfbewußtsein zu erzeugen. Es wird ihnen auch politisch eingehämmert, sich bloß nicht finanziell von einem Mann abhängig zu machen und Männer vorrangig als unfaire Konkurrenten auf dem Arbeitsmarkt wahrzunehmen, wie das gender pay gap täglich beweist.

          Diese Indoktrination fällt wiederum auf fruchtbaren Boden, weil die Scheidungsquote in D. seit Jahrzehnten sehr hoch ist: extrem viele Kinder (m/w) haben einen Scheidungskrieg der Eltern direkt miterlebt und kennen ihn von Freunden. Ich hab das noch kürzlich im Gespräch mit einer ca. 20-Jährigen erlebt, Thema war ihre Beziehung, und eines der Grundargumente war, daß man nie weiß, wie lange diese Beziehung hält. Eigentlich die Mentalität einer 40-Jährigen, die schon eine Scheidung hinter sich hat.

          Ich weiß nicht, wie hoch die Scheidungsquote in Polen ist, vermutlich deutlich geringer als hier, und die Denkweise in Lebensabschnittspartnerschaften ist nicht so ausgeprägt. Jedenfalls ist das Geschlechterverhältnis in einem feministisch geprägten Staat wie D. zwangsläufig weniger romantisch als in einem katholischen Land wie Polen.

        • Die Scheidungsrate in Polen liegt bei 24 per 100, in Deutschland auf 52 per 100 Ehen.
          http://www.amigos-unidos.de/2011/01/12/scheidungsrate-in-deutschland-eu-der-welt/

          Wobei man sich fragt, was die Polen überhaupt in ihrer Ehe machen,denn die Geburtenrate ist in Polen mit 1,3 Kindern pro Frau geringfügig niedirger als in Deutschland mit 1,38.
          https://www.google.de/#q=geburtenrate+polen&*
          //www.google.de/#q=geburtenrate+deutschland&*

          Der vielbeschworene polnische Katholizismus ist daher zumindest im Sexualbereich eher Heuchelei bzw. erschöpft sich in der Treibjagd auf Schwule oder Andersdenkende.

          Wobei Polen hier allerdings eine recht gute Zukunft hin zu mehr Liberalismus hat, denn grundsätzlich ist es ein prowestliches Land. Positiv hervorzuheben ist auch die polnische Abneigung gegen Russland und den Islam.

      • „Ein „Kavalier der alten Schule“ ist in Polen noch sehr geschätzt. In Deutschland setzt sich so jemand dem Verdacht aus, Frauen nicht als gleichberechtigt anzuerkennen (was natürlich schade ist).“

        Was ist daran schade?

        • Es ist deswegen schade, weil Menschen soziale Lebewesen sind und miteinander interagieren. Und was ist schöner als die Interaktion zwischen den Geschlechtern. Wenn also ständig eine Spannung zwischen den Geschlechtern in der Luft liegt, ein knistern. Wenn Du in einer Location für Schwule bist wirst Du Dich gegenüber den anderen homosexuellen Jungs ja auch entsprechend Verhalten und nicht miesepetrig sein, wie Du das offensichtlich gegen Frauen bist. Warum auch immer.

          Besonders in Deinem Antwortpost an mich, wo Du schreibst „…weil sie es schlicht nicht verdienen, besser behandelt zu werden…“, kommt ja echt totale Missachtung zum Vorschein. Echt schockierend, ganz ehrlich.

          • „Und was ist schöner als die Interaktion zwischen den Geschlechtern?

            Du hast zur Kenntnis genommen dass ich ne Schwuchtel bin, und stellst MIR diese Frage immer noch? Mon Dieu 😑

            „Wenn Du in einer Location für Schwule bist wirst Du Dich gegenüber den anderen homosexuellen Jungs ja auch entsprechend Verhalten und nicht miesepetrig sein“

            Dass kommt drauf an. Unter Schwulen herrscht ein völlig anderes Sexualverhalten als unter Heteros. In den meisten Fällen müssen wir uns nicht zum Affen machen oder unsere Würde verkaufen, so wie heterosexuelle Männer das oftmals gegenüber Frauen tun müssen.

            „Besonders in Deinem Antwortpost an mich, wo Du schreibst „…weil sie es schlicht nicht verdienen, besser behandelt zu werden…“, kommt ja echt totale Missachtung zum Vorschein. Echt schockierend, ganz ehrlich.“

            Was habe ich Euch seit Jahren gepredigt, Männer? Hier ein neuer Beleg: Auch für eine ganz normale, nichtfeministische Frau ist es „totale Missachtung“ von Frauen, wenn man es ablehnt, Frauen besser zu behandeln als Männer.

        • „Besonders in Deinem Antwortpost an mich, wo Du schreibst „…weil sie es schlicht nicht verdienen, besser behandelt zu werden…“, kommt ja echt totale Missachtung zum Vorschein. Echt schockierend, ganz ehrlich.“

          Au wei.

          @Christian, liest du mit?

          Die normale Frau empfindet es als Missachtung, wenn eine Frau nicht besser behandelt wird als ein Mann!

        • Ich drücke den Buzzer und melde, dass hier vermutlich ein Missverständnis vorliegt!

          Wie ich es verstanden habe, spricht Adrian davon, Frauen nicht besser als Männer (!) zu behandeln, während Malgorzata, ihn so verstanden hat, als würde er Frauen schlechter behandeln wollen.

          „Sie verdienen es nicht, besser behandelt zu werden“ klingt ja als einzelner Satzteil tatsächlich recht abfällig, auch wenn es positiv formuliert ja die gleiche Aussage ist, wie „Sie verdienen es, gleich behandelt zu werden“.

        • Okay… keine Punkte für mich. Habe gerade weiter unten gelesen, dass Türen aufhalten und Rechnung bezahlen als inbegriffen verstanden wird und als Gegenleistung lediglich „feminines Verhalten“.

          Dann ist es tatsächlich kein Missverständnis, sondern eine befremdliche, gestrige und nicht auf Gleichberechtigung ausgerichtet Haltung. Schade. :/

        • @DMJ,

          ja, wenn sie es ausformulieren müsste, würde das wohl dabei rauskommen.

          Es bleibt aber anzumerken, dass das Bild von Malgorzata ist, dass Männer und Frauen sich Geborgenheit und Wärme etc. in gleichem Maße gegenseitig geben und zusätzlich hat der Mann noch Gentleman zu sein.
          Im Gegenzug ist die Frau einfach nur Frau, „keine Ahnung, warum sich Gentlemen auf den Deal einlassen.“

          Und damit sind wir am Anfang: Malgorzatas Empörung darüber, dass hier Leute schreiben, die diesen Deal nicht gut genug finden.
          Nicht in der „gleichgestellten“ Gesellschaft, in der wir leben.
          Und schon gar nicht, wenn die Erfahrung zeigt, dass es mit der Wärme und Geborgenheit von vielen Frauen, die man im Laufe seines Lebens kennengelernt hat, nun so überhaupt nicht weit her ist.

        • Adrian & Malgorzata

          „In den meisten Fällen müssen wir uns nicht zum Affen machen oder unsere Würde verkaufen, so wie heterosexuelle Männer das oftmals gegenüber Frauen tun müssen.“

          Und wie oft habe ich das im Bekannten- und Kollegenkreis erleben müssen, dass einem Leute, die man für Freunde hielt, einem wegen der notgeilen Hoffnung auf ein wenig weibliche Gunst in den Rücken fallen.

          „Und was ist schöner als die Interaktion zwischen den Geschlechtern. Wenn also ständig eine Spannung zwischen den Geschlechtern in der Luft liegt, ein knistern.“

          Erfahrungsgemäß knistert wenig, wenn ein weißer Ritter einer Frau die Getränkekisten in den obersten Stock trägt.

  10. Nicht zu vergessen, neben den Frauenversteher(innen), Frauen, Frauenvestehenden, Verbitterten, Ignoranten, Vätern, Humanisten, Linken Spinnern, sonstigen Spinnern, rechten Spinnern, Allgemein Gelangweilten gibt es auch noch diejenigen Kommentatoren, die der Maxime „Humor ist, wenn man trotzdem lacht“ folgen, d.h die Spassvögel, Zyniker oder Clowns 🙂

    Abgesehen von der Vielfalt der Kommentatoren kann ich die initiale (unbestimmte) Fassungslosigkeit durchaus und vollständig nachvollziehen – solange diese aber unbestimmt bleibt besteht eine hohe Chance, dass sie sich in Luft auflösen wird 🙂
    Dabei bleiben ist alles.

  11. „Ich werde Frauen nicht wie eine Lady behandeln, weil sie es schlicht nicht verdienen, besser behandelt zu werden, nur weil sie Brüste und ne Vagina haben.“

    Ja aber Du willst doch auch mal mit Frauen zusammen sein. Eine Freundin haben, oder meinetwegen nur einen rein sexuellen Kontakt. Außerdem ist es doch schön, wenn sich die Geschlechter durch solches Verhalten gegenseitig genießen.

    Kennst Du überhaupt irgendwelche Frauen? Wir beißen nicht.

      • @ Adrian

        Hattest du nicht mal erzählt, in deinem Freundeskreis gebe es auch eine Frau.
        Außerdem hatte ich immer den Eindruck, dass du dich mit Atacama gut verstehst.

        • Bitte? Was hat das denn „mit einer Frau zusammen sein“ zu tun?
          Leszek wir reden hier von Heterosexualität. Nicht von gemischtgeschlechtlicher Arbeit in einer anarchistischen Kommune.

        • @ Adrian

          „Was hat das denn „mit einer Frau zusammen sein“ zu tun?“

          Nix, ich wollte nur mal nachfragen, wie es bezüglich Freundschaften mit Frauen bei dir aussieht.

        • „Nix, ich wollte nur mal nachfragen, wie es bezüglich Freundschaften mit Frauen bei dir aussieht.“

          Ich pflege ohnehin kaum Freundschaften, da ich ein sehr ruhebedürftiger und sozial fauler Mensch mit wenig Bedürfnis nach sozailer Interaktion bin. Momentan würde ich keine Frau eine Freundin nennen.

  12. only_me
    „Die normale Frau empfindet es als Missachtung, wenn eine Frau nicht besser behandelt wird als ein Mann!“

    Ich will auch nicht besser behandelt werden. Du weißt doch genau, was ich meine. Ich will einfach wie eine Frau behandelt werden! Und das bedeutet halt mal, dass ein Mann sich eher wie ein Gentleman verhalten sollte.

    Wie kommst Du eigentlich mit Mädels in Kontakt, oder bist Du auch homosexuell?

      • Ja logisch! Ohne Ladies keine Gentlemen.

        Was macht einen Gentleman aus? Wenn er mir in den Mantel hilft, mich wenn ich etwas Schweres trage fragt, ob er helfen kann, einer der die Türe aufhält, ein Mann mit guten Manieren im täglichen Leben und selbstverständlich ein Mann, der in KLEINEN Dingen großzügig ist, für den es selbstverständlich ist, den Kaffee oder das Abendessen bei einer Einladung zu zahlen. Ein Mann, der mich schätzt und respektiert, dies auch in seinen Handlungen ausdrückt.

        Und eine Lady hat eben auch ein bestimmtes Maß an Etikette und ist überhaupt eine Frau. Sie kleidet sich feminin, sie verhält sich feminin usw.

        Und ganz wichtig: Sie muss natürlich auch das Gentleman-Verhalten der Männer zu schätzen wissen und es annehmen.

        • Nachmal genauer:

          Was macht eine Lady?

          Sie kleidet uns verhält sich feminin. Darf der Gentleman sich dann auch feminin kleiden und verhalten oder gibt es für ihn ebenfalls einen Kodex, wodurch sich das „besondere“ was die Lady macht, ziemlich relativert?

          „Sie muss natürlich auch das Gentleman-Verhalten der Männer zu schätzen wissen und es annehmen.“

          Der Gentleman soll also:
          – in den Mantel helfen
          – Türen aufhalten
          – schwere Sache tragen
          – großzügig sein und ihr Sachen kaufen (btw.: bis 35 Jahre verdienen Frauen in einigen westlichen Länder bereits mehr wie die gleichaltrigen Männer)
          – Essen und Trinken bezahlen
          – sie schätzen und respektieren und das durch seine Handlungen ausdrücken.

          Die Lady soll:
          – das alles zu schätzen wissen

          LOL

        • „Der Gentleman soll also:
          – in den Mantel helfen
          – Türen aufhalten
          – schwere Sache tragen
          – großzügig sein und ihr Sachen kaufen (btw.: bis 35 Jahre verdienen Frauen in einigen westlichen Länder bereits mehr wie die gleichaltrigen Männer)
          – Essen und Trinken bezahlen
          – sie schätzen und respektieren und das durch seine Handlungen ausdrücken.“

          Hey, immerhin stellt die Lady dem Gentleman für all diese Zuwendungen in regelmäßigen Abständen ihre Vagina zur Verfügung 🙂

        • Jedes Individuum soll in geschlechtsbezogener Hinsicht so sein und leben, wie es will, (solange es dadurch niemandem schadet). Ich lehne jegliche normative geschlechtsbezogene Leitbilder ab, seien sie nun traditionell oder vermeintlich „progressiv“, seien sie nun feministisch oder antifeministisch und bejahe nur die Orientierung am Individuum von klein auf.

          Für mich persönlich als Individuum gilt aber:

          „– in den Mantel helfen“

          Kein Bock auf traditionalistisches Verhalten dieser Art. Eine selbständige Frau kann auch selbst ihren Mantel anziehen.

          „– Türen aufhalten“

          Wenn es aus funktionalen und pragmatischen Gründen sinnvoll ist, (z.B. die Frau hat gerade beide Hände voll), aber nicht aus Prinzip.
          Ebenso sollte natürlich auch die Frau dem Mann die Tür aufhalten, wenn dies funktional-pragmatisch gerade nützlich ist, weil er z.B. beide Hände voll hat.

          „– schwere Sache tragen“

          Rein funktional ist es sicherlich oft sinnvoll, dass die körperliche stärkere Person das macht, was wohl meistens auf den Mann zutrifft. Sollte aber zufällig die Frau körperlich stärker sein, kann sie es machen, sind beide in etwa gleich stark, können sie es sich teilen (Ausnahme: Die Frau ist schwanger).

          – großzügig sein und ihr Sachen kaufen“

          Diesbezüglich sehe ich keinen Grund, warum hier nicht Gegenseitigkeit bestehen soll. Eine besondere Verpflichtung für mich großzügig zu sein und ihr Sachen zu kaufen, sehe ich nicht.

          „– Essen und Trinken bezahlen“

          Hier präferiere ich ebenfalls Gegenseitigkeit.

          „– sie schätzen und respektieren und das durch seine Handlungen ausdrücken.“

          Hier präferiere ich auch Gegenseitigkeit.

          Also ich persönlich wünsche von einer Frau selbständiges Verhalten auf Augenhöhe und ein modernes Geschlechterbild.
          Aber das ist nur meine persönliche Präferenz.

    • „Ich will einfach wie eine Frau behandelt werden! Und das bedeutet halt mal, dass ein Mann sich eher wie ein Gentleman verhalten sollte.“

      Bedeutet konkret?

    • „Du weißt doch genau, was ich meine.“

      Nein, weiß ich nicht.

      Du willst einerseits, dass Männer sich wie Gentlemen verhalten, also aufmerksam, opferbereit, finanziell großzügig etc.pp

      Klar, das ist nett für die Frau.

      Beschreib mal den Rest vom Spiel.

      Wie soll die Frau sich verhalten?

    • Ach ja,

      „Wie kommst Du eigentlich mit Mädels in Kontakt?“

      Ich bin verheiratet. Recht glücklich. Nach langem Suchen habe ich eine Frau gefunden, die das Risiko, das Ehe für einen Mann bedeutet, rechtfertigt.

    • „Und das bedeutet halt mal, dass ein Mann sich eher wie ein Gentleman verhalten sollte.“

      Du hast doch angeblich hier stundenlang gelesen, ist Dir da nicht aufgefallen, daß Adrian schwul, um nicht zusagen stockschwul ist?

      Ich habe mich anfänglich hier auch über seine Meinungen gewundert, aber im nachhinein waren das Schlüsselerlebnisse, die verdeckte Annahmen bewußt gemacht haben. Als normaler Hetero geht man immer von der heterosexuellen Attraktion aus, die ist weitgehend asymmetrisch. Catherine Hakim nennt es „erotisches Kapital“, von dem Frauen deutlich mehr als Männer haben, womit sie recht hat. Daher ist es eine Grundkonstante heterosexueller Beziehungen, daß Männer ihr geringeres erotisches Kapital durch etwas anderes (Geld, Status, „Gentleman“, …) kompensieren müssen.

      Diese erotischen Marktmechanismen entfallen ersatzlos bei einem Schwulen wie Adrian, deswegen lehnt er die üblichen „Protokolle“ zwischen Männer und Frauen ab und deswegen wirken seine Meinungen vordergründig frauenfeindlich. Man kann übrigens ironischerweise von außen Schwule und MGTOWs kaum unterscheiden 😉

      Wenn man bis hierhin gekommen ist, ist es nur noch ein Schritt zur nächsten Erkenntnis, daß es bei den Lesben umgekehrt genauso ist. Jetzt kommt hinzu, daß Lesben und lesbische Sichtweisen in unserer Geschlechterpolitik extrem überrepräsentiert sind. Lesben haben normalerweise einen Anteil von 1 – 3 % der Bevölkerung, in den Machtpositionen in feministischen Parteien grob geschätzt 10 Mal höher, erst recht unter den ideologischen Leitfiguren (Butler, Schwarzer, …).

      D.h. den Schock. den Du bei Adrian empfindest, empfinden Männer bei der hierzulande dominierenden Geschlechterpolitik. Die kann man aus männlicher Sicht großenteils nur noch als institutionalisierten Männerhaß interpretieren.

  13. Adrian
    „Also Besserbehandlung.“

    NEIN es ist keine Besserbehandlung. Eine Frau kann einem Mann im Gegenzug ja auch viele Dinge geben: Geborgenheit, Wärme, Halt, Hoffnung und das tröstende Gefühl, nicht allein zu sein. Ist das etwa nichts?

      • Doch natürlich, aber es sind nun mal alles Dinge, die man eben als klassisch weiblich ansieht. Klassisch männlich wären dann eher solche Dinge wie „beschützen“, „versorgen“ usw.

        Und je unterschiedlicher die Geschlechter sind, sprich je maskuliner die Männer und je femininer die Frauen sind, desto stärker fühlen sich beide voneinander angezogen.

        • Also, wenn ein Mann das einer Frau geben kann, aber er zusätzlich noch den ganzen andern Gentleman-Quatsch tun soll – wird die Frau dann nicht besser behandelt?

          Und wieso darf man eine Frau eigentlich nicht wie einen Mann behandeln, zum Bsp. wenn man, wie ich, keinen Sex und keine Beziehung mit Frauen will?

        • „Und je unterschiedlicher die Geschlechter sind, sprich je maskuliner die Männer und je femininer die Frauen sind, desto stärker fühlen sich beide voneinander angezogen“

          Stimmt absolut.

          Steht nur leider in diametralem Gegensatz zu unserer offiziellen Geschlechterpolitik, die jeden Unterschied zwischen Männern und Frauen ausmerzen will.

        • Was sexuelle Attraktivität angeht könnten wir theoretisch doch auf Augenhöhe reden. Ich stehe auf Männer, Du stehst auf Männer.

          Ich möchte von Männern Geborgenheit, Wärme, Halt, Hoffnung und das tröstende Gefühl, nicht allein zu sein. Ich ergänze, dass ich von ihnen Freundschaft (ja auch in einer Beziehung), interessante Gespräche sowie anregende Diskussionen und – last but not least – fabelhaften Sex haben will.

          Wenn ich das möchte, muss ich mir aber klar sein, dass ich dem Mann auch etwas zurückgeben muss und zwar das, was er als Mindestbefriedigung seiner Bedürfnisse ansieht, um mit mir eine Beziehung aufrechtzuerhalten. Tue ich dies nicht, stellt sich ein Missverhältnis ein und die Beziehung hat keine Zukunft, weil sie dann einseitig auf meine Bedürfnisse fokussiert.

          Und ich stelle Dir auf dieser Grundlage eine Frage, von der ich weiß, dass Du diese noch nie gehört hast, weil jede Frau davon ausgeht, dass ihre bloße Eistenz bereits Lohn genug für jeden Mann ist:

          Was kannst Du einem Mann im Gegenzug zu Deinen Forderungen bieten?

    • „Ist das etwa nichts?“

      Das alles erwartet die Frau heutzutage in mindestens gleichem Maße auch vom Mann zu bekommen.

      Sag doch mal was, was nur in der Richtung Frau -> Mann fließt, so wie Gentlemansein nur in Richtung Frau fließt.

    • Die Wirkungsdimensionen sind unterschiedlich:
      Tür-Aufhalten & Co. bezieht sich auf alle Frauen (bzw. &Co. auf Kandidaten bei Dates),
      während der soziale Schmodder (s.o.) sich auf einen Beziehungspartner (und eingeschränkt vielleicht noch auf einen guten Freund) bezieht.

  14. Adrian
    „…Momentan würde ich keine Frau eine Freundin nennen.“

    Das wundert mich um ehrlich zu sein nicht (no offense meant).

  15. Matze
    „Der Gentleman soll also:
    – in den Mantel helfen
    – Türen aufhalten
    – schwere Sache tragen
    – großzügig sein und ihr Sachen kaufen (btw.: bis 35 Jahre verdienen Frauen in einigen westlichen Länder bereits mehr wie die gleichaltrigen Männer)
    – Essen und Trinken bezahlen
    – sie schätzen und respektieren und das durch seine Handlungen ausdrücken.

    LOL“

    Ja, in der Tat Ladies lassen sich gerne auf „Händen tragen“, auch ich. Ich genieße das total, aber Ladies sind genügsamer (WESENTLICH genügsamer) als Du, oder Adrian, glaubst.

    Mit einer Lady hat Mann eine Partnerin fürs Leben, die im Notfall auch für ihn da ist, ihn nicht ausnimmt und dann fallen lässt, wenn er alt und/oder krank ist.

    Aber das werden Zyniker wie Du nie begreifen.

    Was mich mal echt interessieren würde: Warum hast Du, ganz konkret Du gegen Mädels? Und diese Frage meine ich ernst! Das würde mich wirklich interessieren.

    • Also will eine Lady keine Beziehung auf Augenhöhe.

      Ich habe nichts gegen Mädels, aber ein Lady will ich wohl nicht als Freundin. Weil dann sind meine Problem immer die Problem 2. Klasse.

      Warum denkst du das mich eine solche Anspruchshaltung bei Männer nicht genauso stört?

      Ich behandle alle so wie ich auch selbst behandelt werden möchte.

      Wenn mir jemand sagt das ich sein Essen oder für das Date bezahlen soll, sagt diese Person auch das ihre Zeit wichtiger ist wie meine.

      -> keine Augenhöhe

    • „Ja, in der Tat Ladies lassen sich gerne auf „Händen tragen“, auch ich. Ich genieße das total, aber“

      In der Denkwelt von Frauenministerin Schwesig sind das schreckliche Geschlechterstereotype, die unbedingt zu vermeiden sind und die Frauen herabsetzen und die hinterher zum Gender pay gap führen, weil die Frauen auch im Job erwarten, auf Händen getragen zu werden.

      „Aber das werden Zyniker wie Du nie begreifen.“

      Was Dir hier zynisch vorkommt, ist genau das Verhalten, das die politisch mächtigen Feministinnen haben wollen. Grundannahme der feministischen Ideologie ist, daß Frauen in einem Patriarchat leben und von Männern unterdrückt werden, also eine Art Kriegszustand herrscht. Darin muß alles unternommen werden, die Machtposition von Frauen zu verbessern. Nur so kann man z.B. erklären, warum Männer unbedingt mehr Elternzeit nehmen sollen, genauso viel wie Frauen, oder beide 30 Stunden arbeiten und nicht wie üblich er 40 Stunden und sie 20: dann macht er nämlich mehr Karriere und sie fällt in der wirtschaftlichen Machtposition hinter ihm zurück – ein Alptraum für unsere Frauenministerin.

      • Lieber mitm,

        was das angeht gehe ja absolut konform mit Dir. Auch ich finde Feministinnen total Panne und daneben und das was die für einen BS von sich geben hat überhaupt nichts mit meiner Lebenswirklichkeit zu tun, oder mit der von irgendeiner Frau, die ich kenne. Davon abgesehen interessiere ich mich gar nicht für Politik und verfolge dementsprechend auch nicht das Tagesgeschehen, kriege also auch nicht mit, was regelmäßig von feministischer Seite gelabert, gefordert… wird. Lasst Euch doch nicht von so ein paar zänkischen Tussis Euer Verhältnis zu Frauen versauen.

        • Liebe Malgorzata,

          „interessiere ich mich gar nicht für Politik und verfolge dementsprechend auch nicht das Tagesgeschehen,“

          jeder, wie er oder sie will … ich würde mal die These wagen, daß auf den Masku-Blogs die meisten Kommentierer politisch stark interessiert sind, das Tagesgeschehen ziemlich intensiv und schon hobbymäßig verfolgen und in der Geschlechterthematik weit überdurchschnittlich informiert sind. Deswegen ist bei vielen Themen der Bezugsrahmen ein völlig anderer als bei Normalos, weil man weiß, was sich alles in der Geschlechterpolitik abspielt und wer wann welchen Standpunkt in den Debatten hat. Ein Neuling (als den ich Dich einschätze) läuft dann schnell ins Messer – was bedauerlich ist. Immerhin war Dein ungefilterter Eindruck, wie schrecklich die Diskussionen hier auf Dich wirken, sehr interessant.

          „Lasst Euch doch nicht von so ein paar zänkischen Tussis Euer Verhältnis zu Frauen versauen.“

          Deine Fürsorge ehrt Dich 😉

    • „Der Gentleman soll also:
      – in den Mantel helfen
      – Türen aufhalten
      – schwere Sache tragen
      – großzügig sein und ihr Sachen kaufen (btw.: bis 35 Jahre verdienen Frauen in einigen westlichen Länder bereits mehr wie die gleichaltrigen Männer)
      – Essen und Trinken bezahlen
      – sie schätzen und respektieren und das durch seine Handlungen ausdrücken.

      LOL“

      Ja, in der Tat Ladies lassen sich gerne auf „Händen tragen“, auch ich. Ich genieße das total, aber Ladies sind genügsamer (WESENTLICH genügsamer) als Du, oder Adrian, glaubst.

      Einige Zweige des Feminismus nennen dass wohlwollenden Sexismus. Es geht nicht um die gleiche Behandlung von Mann und Frau – denn dann würde Menschen auch Männern die Tür aufhalten, in den Mantel helfen und schwere Sachen tragen.

  16. Adrian
    „Und ich stelle Dir auf dieser Grundlage eine Frage, von der ich weiß, dass Du diese noch nie gehört hast, weil jede Frau davon ausgeht, dass ihre bloße Existenz bereits Lohn genug für jeden Mann ist:

    Was kannst Du einem Mann im Gegenzug zu Deinen Forderungen bieten?“

    Findest Du es eigentlich toll so verletzend zu sein?

    Ich kann dir nicht sagen, was ich einem Mann bieten kann. Zufrieden?

    Ich habe übrigens einen Freund, der sehr gut aussieht und sehr gut mit Frauen umgehen kann und der defakto jede haben kann, die er will. Trotzdem ist er mit mir zusammen und er liebt mich. Ich scheine ihm offensichtlich mehr bieten zu können als nur meine Muschi.

    • „Findest Du es eigentlich toll so verletzend zu sein?“

      Da dies nicht intendiert ist, nein. Aber es ist mir in dem Fall auch egal, weil diese Frage, was wir Frauen bieten können, uns Männern täglich gestellt wird und Du sie uns ja auch faktisch selbst gestellt hast.

      „Ich kann dir nicht sagen, was ich einem Mann bieten kann. Zufrieden?“

      Das ist zumindest eine ehrliche Antwort.

      „Ich scheine ihm offensichtlich mehr bieten zu können als nur meine Muschi.“

      „Ich habe übrigens einen Freund, der sehr gut aussieht und sehr gut mit Frauen umgehen kann und der defakto jede haben kann, die er will.“

      Na, das ist doch toll für Dich.

  17. Adrian
    „Der vielbeschworene polnische Katholizismus ist daher zumindest im Sexualbereich eher Heuchelei bzw. erschöpft sich in der Treibjagd auf Schwule oder Andersdenkende. “

    Bei mir rennst Du, was Polen angeht offene Türen ein. Ich bin heilfroh, dass ich in Deutschland lebe.

  18. IH
    „Ja, kannst Du überhaupt kochen?“

    Ja, ich kann kochen 😉 Und auch backen. Ich kann auch Schweine schlachten. Und Würste herstellen ist auch etwas, das ich auf meiner Haben-Seite verbuchen kann. Viele Leute im ländlichen Polen müssen nämlich teilweise Subsistenzwirtschaft betreiben.

    • „Viele Leute im ländlichen Polen müssen nämlich teilweise Subsistenzwirtschaft betreiben.“

      Subsistenzwirtschaft wollen die Grünen und Linken bei uns auch einführen.

    • Das jetzt einfach so zu behaupten ist auch ein bisschen billig, oder? Wir brauchen Beweise.

      Wieso solltest unter all den modernen Frauen ausgerechnet du das Einhorn sein? Als nächstes behauptest du dann noch, du hast keine Tätowierungen und keine Piercings und ich kann wieder nächtelang nicht schlafen. Ich glaube dir das nicht.

      • Ich will überhaupt gar keine „moderne“ Frau sein. Ich bin eine stinknormale Frau und ich bin auch keine Feministin.

        Ich Übrigen habe ich tatsächlich k.eine Tattoos und auch keine Piercings. Außer natürlich 2 Ohrlöcher. Da bin ich auch nicht die Einzige. Bei den meisten meiner Freundinnen verhält es sich genauso. Macht Euch locker Jungs!

      • Die Empörung ist die gleiche.
        Und das Entsetzen, dass der still und uninformiert gebilligte Feminismus, der doch nur Gutes versprach, still und heimlich auch die geschätzten alten Geschlechterrollen zerstört.

        Gleichstellung ist sehr sehr zweischneidig und eigentlich will das keine Frau.
        Aber keine sagt was dagegen.

    • Darin ist auf einen Artikel mit der Überschrift „Linke Feministinnen verlassen schwedische Migranten-Viertel“ verlinkt.

      „Aber Euch ist das natürlich egal einfach mal so eine Gesellschaft zu zerstören. Herzlichen Glückwunsch Jungs!!!“

      • Wie bei den Piraten: Feministinnen setzen das Schiff mit voller Fahrt gegen den Felsen setzen und verziehen sich dann schnell in die Rettungsboote. Aufräumen können andere machen.

        • Auch hier nochmal (wie zum Menstruationsding oben): Es ist noch immer der Selbermach-Samstag, da bezieht sich nicht jeder Beitrag auf das gleiche Thema (müsstest du in deiner Lektüre eigentlich gemerkt haben). Bezieh darum nicht alles auf dich, sonst bietes du Adrian nu Steilvorlagen. 😉

        • „Ich bin keine Feministin“

          Das dürfte fast allen klargeworden sein. Insofern reden wir auch nach meinem Eindruck großenteils aneinander vorbei. Dieser Blog und diverse andere arbeiten sich überwiegend an der feministischen Ideologie und der dazu gehörenden männerfeindlichen Politik und Wissenschaftsfeindlichkeit ab, kritisieren dabei notgedrungen Frauen als Träger dieser Ideologie und ziehen z.T. die Konsequenz, dann lieber ganz die Finger von Frauen zu lassen. Letzteres interpretierst Du als Kritik an ALLEN Frauen. So ist sie aber überwiegend nicht gemeint.

          Kurioserweise wird das konventionelle Frauenbild, das Du von Dir zeichnest, vom herrschenden Feminismus scharf kritisiert und nach Kräften bekämpft. Diese feministische Bevormundung wird hier fast durchgängig kritisiert – Du rennst hier also offene Türen mit Deiner Distanzierung ein.

          Dein wirklicher Kritikpunkt besteht darin, daß sich Männer von dieser Politik zu sehr einschüchtern zu lassen und sie nicht einfach ignorieren und nach klassischen Rollenmustern weitermachen.

        • „Kurioserweise wird das konventionelle Frauenbild, das Du von Dir zeichnest, vom herrschenden Feminismus scharf kritisiert “

          Das gewichte ich anders.

          Ich habe den Eindruck, dass Malgorzatas Frauenbild beinhaltet, dass diesen die Sonne aus dem Hintern scheint. Jedenfalls ist es für sie ein Zeichen von Abgrund und „Grenzwertigkeit“, wenn über die Schattenseiten des Weiblichen ungeschminkt geredet wird. Wer benennt, dass das Weibliche auch negative, destruktive Seiten hat, vor dem Mann sich hüten muss, (vor allem, weil diesen Kräften in unser Kultur überhaupt kein Einhalt mehr geboten wird,) der ist für Malgorzata nur als Frauenfeind zu begreifen.

          Die sprichwörtliche Böse Stiefmutter oder Pechliesel darf nicht mehr wahrgenommen, geschweige denn genannt werden.

          In dieser Hinsicht ist Malgorzata 100% Feminismus-kompatibel.

  19. Oh, eine „Polit-Tunte“, die an der HU Berlin Gender-Studies studiert, hat gemerkt, daß irgendetwas schief läuft:

    „In der queeren Szene läuft etwas falsch, findet die Berliner Polittunte Patsy l’Amour laLove. Es gebe eine Form von Aktivismus, die sich zu einer autoritären Politik der Verbote und Bußen entwickelt habe.“

    http://www.tagesspiegel.de/berlin/queerspiegel/aktivismus-debatte-sprechverbote-in-der-queer-szene/19585896.html

    Mal schauen, ob sich in der Szene jetzt etwas bewegt. Wenn heterosexuelle weiße Männer darauf aufmerksam machen, nimmt man das ja nicht so ernst.

    • Patsy l’Amour laLove ist ein klassischer Naziname – auf die wird niemand hören.

      ^^

      Bei manchen Leute kriegt man echt Angst das die Auto fahren dürfen, wenn man deren Reaktionszeiten auf anderen Gebieten beobachtet 😉

    • Linke Polittunten sind wirklich schnell… Über diese Probleme der Homo-Szene habe ich seit 2006 geschrieben.

      Damals, als ich noch jung und knackig war 🙂

  20. OT. Hat wer ne Empfehlung wo man im Internet ordentliche Schuhe bekommt? (Herren Business Leder schwarz)

    Bisher hat immer im Laden gekauft aber bei den letzten Tretern war die Qualität zu mies

  21. Matze
    „Heiliger Strohsack, das dreht sich hier nicht alles um dich!“

    Ja, Entschuldigung, ich wusste es halt nicht. Ich lass Euch ja in Ruhe.

  22. Sexueller Missbrauch als Welterfolg
    Ein Rückblick auf Fifty Shades of Grey

    Der gigantische Erfolg der Trilogie Fifty Shades of Grey, deren zweite Verfilmung im Februar in die Kinos kam, ist vor allem aus einem Grund interessant: Er ist ein eindrucksvolles und bedrückendes Beispiel dafür, wie teilnahmslos mit dem sexuellen Missbrauch von Jungen – und dem sexuellen Missbrauch durch Frauen – umgegangen wird. Gerade weil der große Hype um den Film vorbei ist, lohnt sich ein ruhiger Rückblick. Außerdem wird es Zeit, dass sich auch einmal Männer mit dieser seltsamen Geschichte beschäftigen…
    https://man-tau.com/2017/04/01/sexueller-missbrauch-als-welterfolg/

    Argumentieren wie Schwesig
    Was wir alle von der Bundesfamilienministerin lernen können

    Wenn die Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig dem Spiegel ein großes Interview gibt, und wenn sich dann noch am selben Nachmittag eine ganze Horde von Männern bei Twitter darüber lustig macht, dann ist die Sachlage eigentlich klar: Hier können Männer es offensichtlich nicht ertragen, dass eine junge, selbstbewusste Frau ihren Weg in der Politik und bis an die Spitze des Ministeriums gegangen ist. Statt die Leistung dieser Frau anzuerkennen, machen sie männliche Privilegien geltend, setzen die Frau symbolisch in Tweets herab – und merken gar nicht, dass sie dabei wirken wie die alten Herren Waldorf und Statler aus der alten Muppet-Show.
    https://man-tau.com/2017/03/30/argumentieren-wie-schwesig/

    • Aus dem ersten Artikel:

      „Im Kontext wird deutlich, wie absurd und irreal diese Szene ist. Gezeigt wird die Fantasie einer Frau – entworfen nach dem Vorbild eines Welterfolgs, der von einer Frau für Frauen und Mädchen geschrieben wurde – ausformuliert für Frauen – populär gemacht durch Frauen – zigmillionenfach auf der ganzen Welt von Frauen gekauft – von einer Frau verfilmt – mit vielen Millionen Zuschauerinnen auf der ganzen Welt. Doch all diese Frauen können sich ihre ureigenen sexuellen Fantasien als Fantasie eines Mannes fantasieren“

      ^^

  23. Donnerstag gab es auf 3sat eine hochgradig interessante Doku zum „False Memory Syndrome“, das noch gar mancher Mann/Vater in sehr böser Erinnerung haben dürfte.
    Eine junge – und dazu wirklich bildhübsche (sorry, normalerweise halte ich mich mit optischen Bewertungen zurück, aber hier finde ich es wirklich angebracht) Wissenschaftlerin, die Deutschkanadierin Julia Shaw, hat mit inzwischen epochalen Beispielen bewiesen, wie leicht und nachhaltig ein Gedächtnis manipuliert werden kann – bis dahin, dass selbst ein Unschuldiger an seine eigene Schuld glaubt.
    Mit gerade mal 30 Jahren berät Shaw, die in England lehrt, die britische Polizei und die Bundeswehr.
    Sehenswert!

    https://www.3sat.de/mediathek/?mode=play&obj=61427

    • „wirklich bildhübsche“

      Und diese Stimme!!!! 😉

      Aber auch ansonsten sehr interessant. Man kann den Effekt, daß falsche Erinnerungen von außen durch Befragungen und Reden darüber erzeugt werden können, nämlich auch auf weniger dramatische Umstände als Mißbrauchs- oder Mordprozesse übertragen, und zwar die Entstehung des eigenen Selbstbilds. Das vieldiskutierte männliche oder weibliche Selbstbild besteht nämlich großenteils aus Erinnerungen.

      • Nun, die Stimme hat mich nicht so interessiert. Aber, was aus ihr zu erkennen ist, ist die Begeisterung, mit der die Frau ihren Job macht.
        So muss Wissenschaft sein und so liebe ich sie 😀

        Der Beitrag ist besonders unter dem Hintergrund der derzeitigen Diskussion über „Fake News“ (oder „alternative news“ für Trump-Anhänger :D) von brennender Aktualität, bauen doch ganze gesellschaftliche Bewegungen darauf auf.

        Radikale Bewegungen bauen meiner Ansicht nach darauf auf, dass den Anhängern die Fähigkeit zur Selbstreflexion komplett fehlt. Nur so kann man es erklären, dass eine Familienministerin Schwesig mit offensichtlich bestem Gewissen immer wieder denselben Müll vom GPG, dem Massenphänomen frauenprügelnder Männer und dem Agreement der Männerbünde zum geschlechtsabhängigen Karriereausschluss von Frauen verbreitet.

        Ob uns das was bei der zukünftigen Besetzung von Führungspositionen und Richterstellen nützt, weiß ich nicht.
        Ich fürchte eher, nein.

        Aber immerhin ist Shaw mit Sicherheit ein Quantensprung bei den Zweifelnden und Zaudernden und eine Aufforderung, den Kopf zum selbständigen Denken zu benutzen und nicht nur zum Zukorken des Halses.

  24. Pingback: „Männer sollten sich wie Gentleman verhalten, Frauen wie Ladies“ | Alles Evolution

  25. nur_so
    „In dieser Hinsicht ist Malgorzata 100% Feminismus-kompatibel.“

    Nein, das stimmt einfach nicht! Ich bin NICHT feminismuskompatibel!!!

    Du hast in soweit recht, als dass ich tatsächlich noch nie wirklich erlebt habe, wie negativ über Frauen geredet wird. Zumindest nicht von Männern, oder überhaupt in der öffentlichen Diskussion. Was das angeht ist man wohl wirklich ziemlich gepampert als Frau, aber ich weiß selber, dass Frauen keine gottgleichen Wesen sind, die sich von Nektar und Ambrosia nähren.

    Ich habe vorgestern definitiv überreagiert! Jetzt, wo ich mir das noch mal durchlese, finde ich es selber schrecklich, wie ich rumberserkert habe. Aber ich bitte Euch Jungs um Nachsicht. Ich habe mich mit diesem Thema noch nie wirklich auseinandergesetzt und war noch bis vor zwei Tagen diesbezüglich vollkommen unbeleckt. Umso wichtiger ist es, dass es solche Seiten, wie diese hier gibt, wo sich Menschen täglich direkt oder indirekt Gedanken zu ihrer Existenz und den Fragen ihres Seins, die z.B. auch durch die Politik bestimmt werden, machen. Ich mache mir solche Gedanken sehr selten, dementsprechend impulsiv habe ich dann hier meine Unbedarftheit und meine Wut öffentlich zur Schau gestellt.

    Mich hat dieses Forum und auch das Lesen vieler Links, die hier eingestellt werden, sehr geerdet!

  26. Ein interessanter Artikel via Genderama

    „March for Science Organizers Don’t Want Bill Nye as Leader Because He’s a ‘White Male’“

    https://heatst.com/politics/march-for-science-organizers-dont-want-bill-nye-as-leader-because-hes-a-white-male/

    Den Artikel könnte ja mal jemand mit Twitter-Account beim deutschen Ableger des March of Science verlinken und nach der Wissenschaftlichkeit beim Wissenschaftsmarsch fragen:

    • Die Quelle ist die geistige Kloake namens Buzzfeed.

      Da sind aber ein paar lustige Kommentare drunter:

      A: Cis white males have consistently failed to come up with a unified field theory, and it’s all because of our toxic masculinity and racism.

      B: You’re trolling, right? Please tell me people this dumb don’t exist

      A: No really. The big mystery is why gravity is so much weaker than other forces, and who understands gravity better than people with breasts?

      ^^

  27. via Genderama:

    Monika Groser, Regionalanwältin für die Gleichbehandlung von Frauen und Männern, sagt, dass es einer grundlegenden Neuverteilung von bezahlter und unbezahlter Arbeit bedürfe. „Die Verantwortung für Pflege und Kinder muss gerecht verteilt werden.“ Ein erster Schritt sei, bei den Frauen wieder die besten 15 Jahre [anstatt die gesamte Lebensarbeitszeit] zur Berechnung der Pension heranzuziehen.

    http://www.tt.com/panorama/gesellschaft/12806383-91/gute-pensionen-gibt-es-nur-nach-karriere-ohne-lücken.csp

    Wenn Feminismus drauf steht, ist bestimmt Diskriminierung drin.

    Warum sollen nur bei Frauen die besten 15 Jahre zählen. Was ist den wenn ein Mann im gleiche Verhältnis die Veranwortung für Pfelge und Kinder übernimmt. Manchmal (lol) kriegt man das Gefühl das wenn Feministinnen ein neues Gesetz entwerfen ist es der erste Schritt festzulegen wie man Männer damit diskiminieren kann.

    Frauen zahlen prozentual die gleichen Beiträge wie Männer, haben da aber im Schnitt 5 Jahre länger etwas von – Abgelgt unter „Themen die im Feminismus niemals diskutiert werden“

  28. via Genderama:

    The problem here was that Marvel attempted to appeal to people who do not buy their product and are more interested in identity politics. The books that Gabriel claims were a success all saw dwindling numbers within a year of their release. Gabriel names several characters — Squirrel Girl, Ms. Marvel, The Mighty Thor, Spider-Gwen, Miles Morales, and Moon Girl — so let us look at the debut and current sales of their books:

    Ultimate Spider-man – Sept 2011 (87,237) / Feb 2017 (34,195)

    Ms. Marvel – Feb 2014 (50,286) / Feb 2017 (19,870)

    Mighty Thor – Oct 2014 (150,862) / Feb 2017 (40,175)

    Squirrel Girl – Jan 2015 (41,693) / Feb 2017 (11,898)

    Spider-Gwen – Feb 2015 (254,074) / Feb 2017 (29,168)

    Moon Girl – Nov 2015 (38,133) / Feb 2017 (8,440)

    I listed the books in chronological order to make it easier to see how the numbers played out. Several of the books had massive debuts, yet also suffered some of the biggest losses. In order, Ultimate Spider-man lost 61% of its audience, Ms. Marvel lost 60%, Feminist Thor lost 70%, Squirrel Girl lost 70%, Spider-Gwen lost 89%, and Moon Girl lost 79%.

    https://toysoldier.wordpress.com/2017/04/02/hey-marvel-its-not-you-its-your-progressive-agenda/

    • Ich finde es auch immer wieder erstaunlich, dass sie ihre eigene Stärke nicht erkennen:
      Superhelden sind identifikationsfläche und die Verkörperung des Wunsches, größer zu sein, als man ist.
      Sie sollen zum schwärmen einladen, dazu sich vorzustellen, dass man auch Superkräfte und eine Geheimidentität hat.
      Das man eigentlich nicht nutzlos ist in seinem normalen Leben, sondern das man ein geheimes Leben als statusmann und Held hat, der gutes für alle tut (oder einfach nur cool und mächtig ist)

      Diese Fantasie können SJWs nicht bedienen, weil sie konträr zu allem ist, für das sie stehen

      • SJWs haben auch Superhelden:

        Weiß gar nicht was deren Superkraft ist. Vielleicht das sie einen Laptop hat?

        Wenn mich das richtig interessieren würde, könnte ich wahrscheinlich sogar einen Text eines SJWs findet, der sagt das der Comic Faith rassistisch ist, weil der Hauptfigur weiß gelesen werden könnte. ^^

        • Sicher können sjws Superhelden haben.
          Entweder übersjws, die das Patriarchat bekämpfen und erfolgreich im virtue signaling sind
          Oder
          Eine Welt in der sie als schön angesehen und von allen akzeptiert sind, Anführer ihrer Gruppe, aber das eben dann eher als geheime Fantasie

    • Der Vollständigkeit halber lese man dazu auch G. Wilow Wilson, deren „Ms. Marvel“ die Welle gewissermaßen losgetreten hat:

      http://gwillowwilson.com/post/159094504658/so-about-that-whole-thing

      Ich glaube ihr vollkommen, wenn sie sagt, dass es da keinen Masterplan hinter gab, sondern sie einfach mal etwas neues machten und das eben erfolgreich war. – Denn, wenn auch zuweilen etwas sehr belehrend, war ihre Serie trotz allem gut und wirklich unterhaltsam.

      (Btw: Ein paar Ausführungen von mir zu zwei der drei Paperbacks: http://www.buddelfisch.de/stichworte/ms-marvel/ )

      Habe nicht aufgehört, es zu lesen, weil es mir nicht mehr gefiel, sondern weil Marvel beschloss, die Serie einfach bei 1 neuzustarten, um neue Leser zu gewinnen. Die Nummer nervt mich und ich steige da in der Regel aus.

      Aber zurück zu Wilson:

      „This is a personal opinion, but IMO launching a legacy character by killing off or humiliating the original character sets the legacy character up for failure. Who wants a legacy if the legacy is shitty?

      […] Diversity as a form of performative guilt doesn’t work. Let’s scrap the word diversity entirely and replace it with authenticity and realism. This is not a new world. This is *the world.*“

      Und DA trifft sie den Nagel auf den Kopf! man hat eben nicht versucht, harmonisch und normal seine unkonventionelleren Figuren mehr in den Vordergrund zu rücken, sondern brutal Cis-white-hete-Helden gegen „diversere“ ausgetauscht. Begleitet noch von stolzen Presseverkündungen, wie sehr man die niederen Fanboys verachte, welche die alten Versionen mochten. Kritik wurde grundsätzlich als Sexismus bzw. Rassismus diffamiert. Und das ging eben langfristig nach hinten los.

      Hätte man neue Charaktere geschaffen, andere mehr gefördert und eben sanft und respektvoll übernommen (Ms. Marvel etwa ist ja ein großer Fan und Bewundererin ihrer „arischen“ Vorgängerin), hätte es kaum Probleme gegeben. Aber eben auch nicht die „Nehmt das, Nerdloser! Eure Helden sind jetzt das, was ihr hasst, weil ihr schlechte Menschen seid!“-Arikel, die kurzfristige Aufmerksamkeit bringen. Und die waren Marvel wichtiger, als Langzeitfans.

      • Und DA trifft sie den Nagel auf den Kopf! man hat eben nicht versucht, harmonisch und normal seine unkonventionelleren Figuren mehr in den Vordergrund zu rücken, sondern brutal Cis-white-hete-Helden gegen „diversere“ ausgetauscht.

        Perfekt Einleitung für dieses Video:

        Gerade läuft „Ghost in the Shell“ in den Kinos bei der Scarlett Johansson für die Hauptrolle des Majors gecastet wurde. Die Progressiven sind aus dem Häuschen: Wie kann man nur eine japanische Rolle mit einer Weißen besetzt! Pfuiteufel. Ihr nehmt nicht-weißen Schauspieler den Job weg!

        Die gleichen Leute die sich darüber aufregen und meinen das man nicht Rollen, die mit bestimmten Ethnien belegt waren, nun mit Weißen besetzen darf, verteidigen dann aber das man den nächsten James Bond vielleicht mit einem Schwarzen besetzen wird.

        Es wird argumentiert: Er sieht gut aus, ist ein gute Schauspieler und er spielt in guten Filmen mit. Es hört sich nach einer lustigen Möglichkeit an.

        (ich mag den auch als Schauspieler)

        Tja, komisch… eine Rolle die immer weiß war mit einem farbigen zu besetzen ist kein Problem. Anders herum? Geht Mal gar nicht.

        Was für eine Heuchelei!

        Scarlett Johansson sieht gut aus, ist eine gute Schauspielerin und sie spielt in guten Filmen mit. Es hört sich nach einer lustigen Möglichkeit einen weibliche Cyborg von Scarlett Johansson spielen zu lassen – einer weltweit bekannten Schauspielerin, die schon alleine dadurch das sie die Hauptrolle spielt, Zuschauer ins Kino lockt. Es hört sich lustig an Scarlett Johansson bei ziemlich vielen Filmen mitspielen zu lassen – wie z.B. in meinem privaten Home Porno.

        Ehrlich, was für scheinheilige Heuchler.

        Mir ist es egal welche Hautfarbe ein Schauspieler hat, aber diese scheinheilige, anti-weiße Verarsche ist einfach nur bekloppt.

        —-

        Aus dem Video: Es gibt eine Theaterstück von George Washington oder Thomas Jefferson, weiß ich nicht mehr, bei dem alle Schauspieler schwarz sind. Es gibt aber eine Rolle von jemanden der versucht irgendwen umzubringen – der ist weiß. ^^

        —-

        Ich fand „Ghost in the Shell“ ganz gut. Der Anime ist aber immer noch besser.

  29. Im Moment kursiert gerade ein Video, auf dem ein Mann drei schwedische Polizistinnen, die ihn verhaften wollen, deklassiert und deren Polizeiwagen demoliert: https://www.youtube.com/watch?v=R69V4lzpDcE

    Ist das Video echt? Ist der Mann tatsächlich wie behauptet Flüchtling? Gibt es offizielle Stellungnahmen zu dem Vorfall?

    Die oft gehörten Zweifel daran, ob Frauen als Polizist geeignet sind, werden – wenn der Vorfall korrekt dargestellt wird – deutlich bestätigt. Ob der Mann Flüchtling oder länger eingebürgerter Immigrant ist, ist für diese Einschätzung übrigens unerheblich.

    • So etwas kommt dabei heraus, wenn man Frauen allein Polizei spielen lässt. Man kann allgemein nur von Glück reden, dass die maßlos überforderten Damen dort keine Schusswaffen bekommen.

    • Ein Tag Männerstreik bei Polizei und sonstigen Ordnungskräften würde wahrscheinlich reichen um jegliche Männerfeindlichkeit der Gesellschaft und alle Träume von Gleichstellung zu beerdigen.

      • Viel eher würden Forderungen laut werden, Frauen von diesen gefährlichen Tätigkeiten der Polizeiarbeit zu entbinden und sie stattdessen gleich in leitende Positionen zu befördern.

    • @mitm

      Von diesen Polizistinnen auf Polizistinnen generell zu schließen oder zu spekulieren, dass jeder männliche Polizist da besser abgeschnitten hätte, halte ich für etwas schwierig. Weder kennt man die Gegebenheiten vor Ort noch besondere Erfahrung gerade dieser Polizistinnen noch deren Vorgaben an dieser Stelle.

      • @christian,

        aus einer einzigen, isolierten Beobachtung etwas zu schließen, ist – wie du immer wieder anmerkst – nicht sehr aussagekräftig.

        Dieser Film ist aber nicht isoliert. Er steht in einem riesigen Umfeld von bestätigten Erfahrungen, was die Unterschiede an Stärke, Kampfkraft etc. zwischen Männern und Frauen angeht und Beobachtungen über die durchschnittliche Leistungsfähigkeit von Mitgliedern einer Gruppe, die per Quote zusammengesetzt sind.

        Mit anderen Worten:
        Natürlich KANN es sein, dass die Szene anders ausgegangen wäre, wenn eine der Polizistinnen Weltmeister im TaeKwonDo gewesen wäre.
        Andererseits steht fest, dass solche Szenen um so wahrscheinlicher werden, je mehr du unbefähigten Frauen für Stellen in Polizei und Feuerwehr und Armee etc pp den roten Teppich ausrollst.

        • @only me

          Ich finde durchaus, dass Polizisten nicht nur nach „Kampfkraft“ zu bewerten sind. Aber selbst da: Genug dicke/alte/unsportliche männliche Polizisten hätten da ggfs ebenso schlecht abgeschnitten.

          Überwiegend müssen Polizisten beider Geschlechter nicht kämpfen. Die Anwesenheit einer Frau kann in vielen Bereichen auch durchaus Vorteile haben, eben weil es deeskalierend wirken kann (einfach weil man Frauen nicht schlägt). Im übrigen kann man Körperkraft sicherlich auch über eine Dienstwaffe ersetzen.

          Bei der Feuerwehr ist das sicherlich etwas anderes. Dort geht es weit eher um die körperliche Belastbarkeit

          • @Christian,

            zwei alte 100kg Polizisten hätte er nicht einfach so hochheben können.

            Wenn die Hälfte der Berichte aus Berlin und Schweden stimmen, wird es nicht so bleiben, dass Polizisten keine Körperkraft brauchen.

            Abgesehen davon, egal wie häufig ein Einsatz wie der im Film ist: Wenn die Hälfte der Polizei für diese unangenehme und gefährliche Art von Einsatz nicht geeignet ist, werden diese Einsätze nicht wie früher auf 100% der Polizisten fair verteilt, sondern auf nur noch 50%. Jeder männliche Polizist hat dann (bei ungeänderter Einsatzlage) doppelt so viele gefährliche Einsätze wie früher.
            Wenn dann noch wie in NRW die nicht-gefährdeten 50% bevorzugt befördert werden, was macht das mit der Motivation der übrig bleibenden?

            Wie tragfähig „man schlägt Frauen nicht“ ist, sieht man übrigens ganz gut im Film. Wer sich gegen die Polizei körperlich wehrt, der schlägt auch Frauen.

          • „Wie tragfähig „man schlägt Frauen nicht“ ist, sieht man übrigens ganz gut im Film. Wer sich gegen die Polizei körperlich wehrt, der schlägt auch Frauen.“

            Das es in dieser Situation nicht geklappt hat bedeutet ja nicht, dass es in anderen Situationen keine Vorteile haben kann.
            Kannst du dir keine Situation vorstellen, wo eine Polizistin vorteile bietet? Etwa beim Umgang mit anderen Frauen, seien es Betroffene oder Täterinnen?

          • „Kannst du dir keine Situation vorstellen, wo eine Polizistin vorteile bietet“

            Bei Täterinnen: Da sehe ich bei einer Polizistin nur Vorteile, falls der alternative Polizist seine Gentlemantriebe noch nicht überwunden hat.
            Bei Betroffenen: In einer sexistischen Gesellschaft wie unserer, in der Frauen selbst Polizisten für Monster halten, kann das schon sein.

            Aber lustig, dass du auf ein „Frauen können das nicht“ mit einem impliziten „Männer können das nicht“ antwortest.

        • „Im übrigen kann man Körperkraft sicherlich auch über eine Dienstwaffe ersetzen.“

          Insbesondere dann wenn die Hemmschwelle zur Benutzung absinkt, was (gerade für Frauen) eher durch die Erweiterung um Taser erreicht werden kann als durch die um Kalaschnikows (wie ich das sehe, verfolgt man gerad parallel beide Ideen? unterschiedlich je nach Bundesland womöglich?).

      • @Christian
        Natürlich gibt es auch Männer, die für bestimmte Tätigkeiten ungeeignet sind. Wer zu dritt einen Unbewaffneten nicht überwältigt, ist ungeeignet.
        Für wie wahrscheinlich hältst Du es, dass 3 männliche Beamte sich so hätten vorführen lassen?

        • @frank

          „Natürlich gibt es auch Männer, die für bestimmte Tätigkeiten ungeeignet sind. Wer zu dritt einen Unbewaffneten nicht überwältigt, ist ungeeignet.“

          So generell würde ich das nicht sagen. Vielleicht sind sie auch schlicht am Anfang ihrer beruflichen Laufbahn und brauchen dann eben eine zusätzliche Schulung oder mehr „Skrupellosigkeit“, die mit der Diensterfahrung kommt.
          Ohne etwas über den Fall zu wissen finde ich es erst einmal falsch aus denen ein Exempel für die Unfähigkeit von Polizistinnen zu machen.

          Ich kenne auch die „einsatzvorgaben“ der schwedischen Polizei für diese Fälle nicht. Vielleicht waren die „nicht zuviel Gewalt, wir wollen keine Fotos von blutigen Asylbewerbern und wir wollen auch nicht, dass da plötzlich einer ein Messer zieht und es eskaliert, im Zweifelsfall Abstand halten, wenn er sich zuviel wehrt“

          Gibt es denn dazu eine Stellungnahme der Polizei?

        • @christian:

          Vielleicht sind sie auch schlicht am Anfang ihrer beruflichen Laufbahn und brauchen dann eben eine zusätzliche Schulung oder mehr „Skrupellosigkeit“, die mit der Diensterfahrung kommt.

          Auch am Anfang der Laufbahn darf man wohl annehmen, dass sie eine entsprechende Polizeiausbildung durchlaufen haben, in der sie auf solche Situationen vorbereitet wurden. Und das Ziel einer Polizeiausbildung ist es gerade, dass solche Faktoren wie „Erfahrung“ in einer Situation wie der hier gezeigten möglichst WENIG Rolle spielen. Dein Argument läuft im Endeffekt darauf hinaus, dass die Polizeiausbildung in Schweden völlig dysfunktional ist.

          Ohne etwas über den Fall zu wissen finde ich es erst einmal falsch aus denen ein Exempel für die Unfähigkeit von Polizistinnen zu machen.
          Dann darfst du aber auch nicht die Möglichkeit dass sie unfähig sind von vornherein ablehnen.

          • @pingpong

            „Auch am Anfang der Laufbahn darf man wohl annehmen, dass sie eine entsprechende Polizeiausbildung durchlaufen haben, in der sie auf solche Situationen vorbereitet wurden. Und das Ziel einer Polizeiausbildung ist es gerade, dass solche Faktoren wie „Erfahrung“ in einer Situation wie der hier gezeigten möglichst WENIG Rolle spielen. Dein Argument läuft im Endeffekt darauf hinaus, dass die Polizeiausbildung in Schweden völlig dysfunktional ist.“

            Ausbildungen SOLLEN immer zu allem befähigen. Aber die Praxis sieht immer etwas anders aus als die Theorie. Ich kenne keinen Beruf, nachdem man bei der Ausbildung nicht noch erhebliches zu lernen hat.

          • Du sagst selbst

            Ohne etwas über den Fall zu wissen finde ich es erst einmal falsch aus denen ein Exempel für die Unfähigkeit von Polizistinnen zu machen.

            Und ich bin da ganz deiner Meinung, das ist eine grundvernünftige Einstellung.

            Die Sache funktioniert aber auch in die andere Richtung, und DU bist hier derjenige der anstatt die Möglichkeit offen zu lassen (!) dass die 3 Frauen einfach unfähig für diese Art von Einsatz sind, lieber die gesamte schwedische Polizeiausbildung in Frage stellt.

        • @Christian
          „So generell würde ich das nicht sagen. Vielleicht sind sie auch schlicht am Anfang ihrer beruflichen Laufbahn und brauchen dann eben eine zusätzliche Schulung oder mehr „Skrupellosigkeit“, die mit der Diensterfahrung kommt.“

          Man schickt keine 3 Rookies auf einem Wagen.

          „Ohne etwas über den Fall zu wissen finde ich es erst einmal falsch aus denen ein Exempel für die Unfähigkeit von Polizistinnen zu machen.“

          Das sehe ich genauso. Es ist ein Exempel dafür, dass man Frauen nicht ohne männliche Begleitung auf Streifendienst schickt, wenn anzunehmen ist, dass es zu körperlichen Einsätzen kommt. Also immer.
          Ich rate Dir mal, Dich mit männlichen Polizisten über ihre weiblichen Kollegen zu unterhalten, wenn die (oder Vorgesetzte) nicht dabei sind, bzw. sie zu fragen, mit wem sie lieber auf Streife fahren. Das bisschen Deeskalation wiegt die Hilflosigkeit bei gewalttätigen Einsätzen eben nicht auf. Ich habe da oft den Satz gehört:“Da wäre ich lieber allein, dann brauche ich wenigstens nur auf mich aufzupassen“.

      • Ja, einer der besten Filme zum Thema einer „feminisierten Gesellschaft“. Überhaupt wird der gesellschaftskritische Aspekt des Schaffens von Sylvester Stallone häufig unterschätzt. Der war damals allerdings auch noch knackiger.

    • Ich sehe da kein Mann-Frau-Thema sondern eines über Zugriffsmethoden.

      Die Szene mit weiblichen cops in einer amerikanischen Stadt hätte ganz anders ausgesehen. Auch wenn Frauen über geringere Körperkraft verfügen, gibt es mit dem Schlagstock bereits ein effektives Mittel um dies zu kompensieren. Von Tasern oder Schusswaffen ganz zu schweigen…

  30. Mich würden die feministischen Reaktionen zu dieser Geschichte interessieren.

    Aleexandra Kefren put her virginity up for sale through the German escort agency Cinderella Escorts and has now sold it for £2.3 million Euros to a very wealthy buyer.

    Auch wenn das Bild zu Tode gephotoshoppt ist, ist sie wohl durchaus visuell wirksam.

    Jedenfalls tut mir dieses so fürchterlich unterdrückte Geschlecht unendlich leid. £2.3e6 für den ersten Sex macht endgültig klar, dass Frauen wie Juden im dritten Reich behandelt werden.

    • Was für ein Idiot! Das Geld hat er bestimmt nicht durch seine mathematischen Fähigkeiten verdient. ^^

      „das Bild zu Tode gephotoshoppt“

      Das sieht man ja sogar ohne zu zoomen!

      Auch auf den anderen:

      Aber du hast Recht: Women have it worst, always!

      • Oha, da passt ja kaum noch das Rückgrat in die Taille.
        Mädel, man kann’s auch übertreiben.

        Da stellt sich doch schon die Frage, ob jemand, der 2,3 Mio. für nen Fick mit ner Jungfrau zahlt, nicht erwartet, WYSIWYG.

        Allerdings, selbst wenn sie einen 50%igen Preisnachlass wegen Produktmangels akzeptiert, war das immer noch ein Wahnsinnsdeal.

    • She said in a statement:
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      I wanted to sell my virginity with Cinderella Escorts rather than giving it to a future friend who might have left me anyway. And I think many other girls have the same attitude.

      How many would possibly forgo their first time in retrospect if they could have 2.3 million euros instead?

      und

      They have also revealed 300 other teenage virgins have now inundated the site, also wanting to sell their virginity to make themselves millions.

      LOL

  31. Pierre Clastres – Archäologie der Gewalt. Zur Rolle des Krieges in primitiven Gesellschaften (1977)

    Pierre Clastres (1934-1977), französischer Ethnologe/Kulturanthropologe, der sich auf die Erforschung egalitärer schriftloser kleinräumiger Gesellschaften und deren Mechanismen zur Verhinderung der Entstehung von Herrschaft sowie auf die Erforschung der Konflikte zwischen Stämmen spezialisiert hatte, erläutert und diskutiert in folgendem im Jahre 1977 erschienenen Artikel wesentliche Forschungsbefunde und Theorien zu kriegerischen Konflikten zwischen Stammesgesellschaften.

    Dabei kommt Clastres nach einer Sichtung der damals zum Thema vorliegenden Befunde zu einem Ergebnis, dass ihm wohl von heutigen politisch Korrekten übel genommen werden würde, nämlich dass schriftlose, kleinräumige Stammesgesellschaften, obwohl sie nach innen hin oft egalitär sind, leider nach außen hin oft kriegerisch sind.

    Ein paar Passagen aus dem Artikel:

    „Schauen wir uns die umfangreiche Literatur der Ethnographie an. Seit einigen Jahrzehnten ist sie bemüht, primitive Gesellschaften zu beschreiben und ihre Funktionsweise zu verstehen. Dabei ist äusserst selten von Gewalt die Rede und wenn überhaupt, dann nur um zu zeigen, wie diese Gesellschaften sich abmühen, sie zu kontrollieren, zu kodifizieren, zu ritualisieren, kurz, einzudämmen, wenn nicht gar abzuschaffen.

    (…)

    Der Krieg ist also aus der theoretischen Diskussion der Ethnologie verbannt. Man kann die primitive Gesellschaft denken, ohne gleichzeitig den Krieg denken zu müssen. Es ist nun zu fragen, ob diese wissenschaftliche Diskussion die Wahrheit über den Gesellschaftstyp ausdrückt, den sie untersucht: halten wir einen Moment inne, um uns der Wirklichkeit zuzuwenden, von der sie spricht.

    (…)

    Seien es Entdecker oder Missionare, Händler oder gelehrte Reisende: sie alle sind sich seit dem 16. Jahrhundert bis zur erst kürzlich abgeschlossenen Eroberung der Welt in einem einig: seien sie aus Amerika (von Alaska bis Feuerland) oder Afrika, aus sibirischen Steppen oder melanesischen Inseln, seien es Nomaden aus den australischen Wüsten oder sesshafte Ackerbauern aus den Dschungeln Neu-Guineas – immer werden die primitiven Völker als leidenschaftliche dem Krieg verfallen dargestellt. Ihr besonders kriegerischer Charakter beeindruckt ausnahmslos alle europäischen Forscher und Beobachter. Aus der ungeheuren Ansammlung von Dokumenten, Chroniken, Reiseberichten, Aussagen von Priestern und Pastoren erwächst ein Bild – unbestritten und sofort – aus der unendlichen Mannigfaltigkeit der beschriebenen Kulturen: das des Krieges. Es ist hervorstechend genug, um daraus einen soziologischen Tatbestand abzuleiten: die primitiven Gesellschaften sind gewalttätige Gesellschaften, ihr gesellschaftliches Sein ist ein Sein- für-den-Krieg,

    Das ist jedenfalls der Eindruck, den in allen Klimata und seit mehreren Jahrhunderten die unmittelbaren Zeugen gewonnen haben, von denen viele lange Jahre am Leben der eingeborenen Stämme teilnahmen. Es wäre genauso leicht wie unnütz, eine Auswahl dieser Einschätzungen zusammenzustellen, die sich auf die Bevölkerung sehr unterschiedlicher Gegenden und Epochen beziehen.

    (…)

    In einer schon alten Arbeit (2) über die Ursachen und die Bedeutung des Krieges in den primitiven Gesellschaften hatte Maurice R. Davie versucht, das systematisch miteinander zu vergleichen, was die Ethnographie seiner Zeit über diesen Gegenstand aussagte. Abgesehen von wenigen Ausnahmen (die Eskimos aus Mittel- und Ostamerika) ergibt sich aus seiner peinlich genauen Forschungsarbeit, dass überhaupt keine primitive Gesellschaft dem Bann der Gewalt entgeht, dass keine unter ihnen ist, für die Gewalt nicht Produktionsweise, techno-ökonomisches System oder ökologisches Umfeld wäre, unter ihnen ist keine, die die kriegerische Entfaltung von Gewalt nicht kennen oder zurückweisen würde, die das Sein selbst jeder betroffenen Gemeinschaft mit in den bewaffneten Konflikt hineinzieht. Es scheint also sehr wohl begründet, dass man die primitive Gesellschafft nicht denken kann, ohne zugleich an den Krieg zu denken, der, als unmittelbar bekannte Grösse der Soziologie primitiver Völker eine Dimension der Universalität erhält.“

    https://www.anarchismus.at/texte-antimilitarismus/8206-pierre-clastres-archaeologie-der-gewalt-zur-rolle-des-krieges-in-primitiven-gesellschaften

    • Danisch dazu:

      „Das ist Logik. Früher sagten sie, weil alles männlich gewesen sei, müsse die Zukunft weiblich sein. Jetzt sagen sie, weil jetzt alles weiblich sei, müssen die Zukunft weiblich sein.“

      Jupp, wenn Mädchen schlechter in der Schule sind, muss man sie fördern. Wenn Mädchen besser in der Schule sind, muss man sie fördern. Jungs sind dumm, werft Steine nach ihnen.

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